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Aktuelles Datum und Uhrzeit: 23.05.2012, 11:03:03
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Autor Thema: Prolog: Auf hoher See (Gelesen 15554 mal)
Untertitel: Wie alles beginnt....
0 Mitglieder und 4 Gäste betrachten dieses Thema.
Talvra
Antworten #75 am: 22.01.2008, 23:44:14»

"Na dann paßt mal schön auf Euch auf und auch auf Eure Schiffe. Wir sehen uns dann  morgen." verabschiedet sich Talvra von den zwei Gnomen und schaut ihnen ein wenig mißgläubig hinterher als sie so aus der Taverne schwanken.

"Knaller hat der sich genannt. Und hast Du gesehen wie er seine Pistole gestreichelt hat. Das wird bestimmt lustig werden." lacht Talvra fast ein bißchen in sich hinein während er Adrian anschaut.
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Adrian
Antworten #76 am: 23.01.2008, 09:50:44»

Leicht nachdenklich wirkend schaut er Talvra an. "Meinst du lustig ist der richtige Ausdruck? Ich denke eher das wird spannend oder aufregend. Hoffentlich hat er das Zeug unter Kontrolle, es sah doch recht bedrohlich aus."
Adrian kann das Gelächter nicht so ganz von Talvra teilen, jedoch versucht er wenigstens etwas seine Mundwinkel nach oben zu verschieben, damit er nicht 'alleine' lachen muss.
Anschließend schaut er sich in der Kneipe um, ob er den Wirt irgendwo entdecken kann. Denn er wartet ja schließlich noch immer auf sein Bier.
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Tex
Administrator
Antworten #77 am: 23.01.2008, 09:57:59»

Nach kurzem Warten kommt auch endlich noch einmal der Wirt mit einem vollen Krug Bier zu Adrian. Die beiden leeren Plätze am Tisch betrachtet er mit Verwunderung.

"Zahlt ihr die Zeche für eure kleinen Freunde mit? Oder wohin sind die beiden Gnome verschwunden?"

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You are too concerned about what was and what will be. There is a saying: Yesterday is history,
tomorrow is a mystery, but today is a gift. That is why it is called the 'present'.
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Adrian
Antworten #78 am: 23.01.2008, 10:10:00»

"Ah, habt dank, meine Kehle wäre fast schon trocken geworden." Er nimmt erstmal einen Schluck und dann begreift er erst was der Wirt sagt. "Nun, haben sie denn nicht beim Rausgehen bezahlt?" Kurz schaut er etwas verdutzt, da er schon lange nicht mehr in einer Kneipe war, und somit das Vorgehen in einer vergessen hatte. "Falls nicht, werden wir natürlich dafür aufkommen, es soll ja nicht euer Schaden sein, nur weil die Betrunkenen nicht mehr bei Sinnen waren. Könnt ihr das alles aufschreiben, und wir zahlen dann morgen beim Frühstück?"  Dabei zieht er die Mundwinkel nach oben und nimmt nochmal ein Schluck aus seinem Bier.
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Tex
Administrator
Antworten #79 am: 23.01.2008, 10:29:55»

"Nein, nicht dass ich wüsste. Bei mir hat jedenfalls keiner bezahlt. Ich sollte es mir langsam eine Lehre sein lassen, diese betrunkenen Seeleute vergessen das Bezahlen andauernd."

Als Adrian anbietet, die Zeche zu übernehmen, hellen sich die Züge des Wirts sichtbar auf.

"Eine nette Geste, das ihr für die Gnome mit bezahlen wollt. Natürlich könnt ihr auch erst morgen bezahlen, ich werde mir alles notieren."


Mit diesen Worten verlässt der Wirt den Tisch und verschwindet wieder hinter dem Tresen.

=================

Seit langen, langen Tagen - Wochen, Monaten - irrt die einsame Waldelfe nun schon durch die Wälder. Fort von ihrer Heimat, fort von den Bäumen, die einst ihre Zuflucht waren, vor den Schrecken der Welt außerhalb, bis an diesem einen, verhängnisvollen Tag die Welt außerhalb zu ihnen kam. Raubend, mordend, brandschatzend, blieb Exeder als einzige zurück, mit nur ein paar Dingen, derer sie auf der überstürzten Flucht habhaft werden konnte. Nur die beiden Roben, nachtblau, reich bestickt und gewoben von den geschickten Händen ihrer Mutter und einen Beutel mit Münzen hatte sie retten können vor ihrer Reise ins Ungewisse. Zunächst hatte die Waldelfe keine Ahnung, wohin sie gehen sollte, jetzt, wo ihr Zuhause von diesem feisten Halbblut vernichtet wurde, bis sie die Vision bekam, die sie an einen Ort namens Freihafen führen sollte. Doch wo lag dieses mysteriöse Freihafen? Exeder hatte nicht die geringste Ahnung, und so zog sie durch die Lande, von Stadt zu Stadt, in der Hoffnung irgendwann die Stadt aus ihrer Vision zu erreichen, dort, wo sich alles entscheiden sollte.

An einem dieser langen Tage, umweht von der leichten Brise, die vom Meer über den Küstenstreifen wehte, den sie entlangschreitet, erblickt Exeder die hohen Stadtmauern einer weiteren Ansiedlung an den Küsten des Vilhongriffs. Den hohen Bergen nach zu urteilen, die sich hinter der Stadt in Richtung Landesinneres auftürmten, muss es sich hier um den Punkt handeln, an dem der Vilhongriff in die See des Sternenregens überging. Vielleicht ist ja dort ein Schiff zu finden, das nach Freihafen segelt?

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Adrian
Antworten #80 am: 23.01.2008, 18:47:43»

"Nun Talvra, ich würde vorschlagen, dass wir uns auch bald ins Bett begeben. Es war ja schließlich ein langer Tag. Und den Gnomen knüpfen wir morgen dann halt das Geld wieder ab. Mal schauen was sie so zu ihrer Entschuldigung vorzubringen haben."
Dann trinkt er noch den Krug aus, und bereitet sich vor aufzustehen und zu gehen.
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Gaerdin
Antworten #81 am: 23.01.2008, 21:03:15»

Die frische Luft und der Spaziergang zum Schiff haben den Alkohol aus Gaerdins Kopf weitgehend vertrieben und kurz vor der Stolz fällt es ihm wie Schuppen von den Augen "Knaller! Wir haben gar nicht bezahlt." die Erkenntnis trifft den ehemaligen Dieb wie ein Schlag und dann prustet er laut los.

Um den Wirt, der hier die Seeleute ausbeutet, tut es ihm nicht leid. "Ich hoffe nur" gibt er unter weiterem Lachen von sich, "die beiden Typen zahlen nicht unsere Zeche. Das wäre ja selten d..." der Rest des Wortes geht in einem Lachanfalls unter.

"Eigentlich waren sie ja ganz nett und interessant. Vor allem die gute Kleidung des einen. Der ist mehr, als er zu sein vorgibt. Was hältst Du von den beiden Vögeln, Knaller?" fragt der Gnom, als er sich wieder beruhigt hat und klingt dabei eher nachdenklich. "Wäre doch schön, noch mehr Gesellschaft in Freihafen zu haben, oder nicht?"
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Lundal
Antworten #82 am: 23.01.2008, 22:41:11»

"Wirklich? Jetzt wo du es sagst fällt es mir auch auf..." und fällt damit in Gaerdins Lachen ein.
Sich eine Träne aus dem Augenwinkel wisch meint er dann: "Nein, bestimmt nicht. Sie würden bestimmt nicht von 2 Unbekannten die Zeche übernehmen, oder? Naja, sie scheinen ganz in ordnung zu sein, auch wenn der eine etwas mehr lachen könnte. Aber Gesellschaft kann man eigendlich immer gebrauchen. Besonders aufm Schiff"

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>> There is no Gnomish god of heavy artillery.
Damn....
>> I cannot have a gun with an area of affect larger than it's range.
Damn...
>> I can’t have a gun that treats buildings as light cover.
Damn again...
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Talvra
Antworten #83 am: 24.01.2008, 09:21:21»

"Eigentlich ist der Wirt selber schuld, wenn er nicht rechtzeitig sein Geld eintreibt. Der müsste sich ja mit den Seeleuten auskennen, die nach dem einen oder anderen Bier gerne vergessen zu zahlen. Nicht das ich den zwei da eine absichtliche Tat unterstellen will."

Und lacht dabei ein bisschen, da er durch die letzten Wochen ohne Bier dessen Wirkung jetzt doch ein wenig spürt.

Dann steht er auf, hebt sein Bier, prostet Adrian und den Seeleuten in der Taverne zu und stimmt ein Piratenlied an, merkt aber bald das er heute nicht den richtigen Ton findet. Aber da noch ein paar andere Seeleute mit gröllen, singt er noch das eine oder andere Lied, bevor er sich wieder setzt und sich Adrian zuwendet.

"Ich stimme Dir zu, wir sollten heute rechtzeitig zu Bette gehen. Hatten ja ein paar anstrengende Wochen hinter uns und irgendwie spüre ich die Wirkung von dem Bier heute ein bißchen zu viel. Im Tempel war das Bier doch etwas weniger stark."

"Und wenn uns nicht die Seeluft schlecht bekommen sollte, hoffe ich mal für uns das wir die Überfahrt in Ruhe geniessen können und uns da ein wenig ausruhen können. Also auf die Überfahrt."
Talvra hebt seinen Krug zum letzten mal, stößt mit Adrian nochmals an bevor er dann seinen Krug endgültig leert und sich dem Rest seiner Fischsuppe widmet
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Tex
Administrator
Antworten #84 am: 24.01.2008, 18:12:29»

Gaerdin und Lundal erreichen nach ein paar wenigen Minuten wieder die "Stolz von Alaghôn". Auf der Planke liegt ein Bein über dem Rand baumelnd und so den Weg versperrend, einer der beiden Seemänner, die die andere Hälfte der Wache diese Nacht übernehmen müssen. Dem lauten Schnarchen nach zu urteilen schläft der Mann tief und fest. Von der anderen Wache ist nichts zu sehen, offenbar befindet sie sich auf einem Rundgang durch das Schiff.

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Gaerdin
Antworten #85 am: 24.01.2008, 18:23:46»

"Wenn das der KÄPTN wüsste" meint Gaerdin in der Hoffnung, den schlafenden Kameraden aufzuwecken und auch ein wenig zu erschrecken.
"ABLÖSUNG" ruft er laut, um dann in normaler Lautstärke hinzuzufügen, "Wobei es hier ja recht friedlich zuzugehen scheint", worauf er wieder anfängt, zu lachen.
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Tex
Administrator
Antworten #86 am: 24.01.2008, 18:27:44»

Als Antwort grunzt der Seemann nur laut und schnarcht dann weiter. Gaerdin sieht keine andere Möglichkeit, als dem Mann einen sanften Tritt zu versetzen, woraufhin der Seemann endlich aufwacht.

"Wasn los? Was solln dat?", spricht er schlaftrunken.

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Gaerdin
Antworten #87 am: 24.01.2008, 19:36:07»

"Ablösung, geh was trinken" entgegnet Gaerdin freundlich. "Ist auf dem Schiff alles klar?"
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Tex
Administrator
Antworten #88 am: 24.01.2008, 21:07:44»

"Weiß ich doch nich, hab gepennt", entgegnet der Seemann unwirsch, bevor er unter Deck verschwindet um den Rest der Nacht in seiner Koje zu verbringen. Kurze Zeit später taucht auch die zweite Wache wieder von ihrem Rundgang auf.

"Oi, Gaerdin! Viel Spaß auf der Wache! Alles ruhig soweit, sollte 'ne ruhige Nacht für euch werden!"


Dann verschwindet auch der zweite Mann, er aber nicht auf dem Schiff sondern in Richtung der Stadt, wahrscheinlich in eine der vielen Tavernen oder in ein Bordell, um die hart erarbeitete Heuer direkt wieder unter die Leute zu bringen.

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Gaerdin
Antworten #89 am: 24.01.2008, 22:45:00»

"Ahoi und guten Durst" grüßt der Gnom lachend zurück und sucht sich einen bequemen Platz von dem aus er die Planke und möglichst viel vom Schiff im Auge hat.

"So. Dann lass Mal Geschichten von früher hören, Lundal. Oder auch von der Zukunft und Deinen Apparaten. Wird ja eine lange Nacht werden"
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