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Autor Thema: [IC] Akt 1: Der verlassene Wachturm (Gelesen 6688 mal)
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dimble
Antworten #45 am: 02.01.2005, 12:24:53»

 Bei den anderen angekommen schaut auch Dimble erstmal neugierig in das Loch. Mit seiner Laterne leuchtet er hinein.

Dann tritt er ein paar Schritte vom Loch zurück, nimmt seinen Rucksack ab und reicht Sogoon das Seil, welches er eingepackt hatte.
"Hier Sogoon, ich habe dir dein Seil mitgebracht."

Dimble schaut in die Runde und beginnt dann:
"Laßt uns unser weiteres Vorgehen besprechen.
Kognoskula und ich denken, dass es sich bei der Illusion mit den Zombies um eine Tarnung handelt. Man sollte scheinbar von hier oben den Leichenberg nicht erkennen können. "

Er macht eine kurze Pause und schaut dabei interessiert in die Runde. "Einiges haben wir entdeckt in den geheimen Laboren des Magiers, sogar den Hauptzweck seiner Arbeit, die Erschaffung eines Klons, konnte Kognoskula schlußfolgern. Aber das wirft neue Fragen auf. Konnte er den Klon vollenden? Wo ist dieser nun? Könnte es der schwarze Reiter sein? Was haben die Ereignisse auf dem Friedhof von Marschtal und in der Gruft damit zu tun? Wodurch wurden sie ausgelöst? Und es bleibt die Frage, wer einige Zeit vor uns in den geheimen Räumen war und sie durchsuchte? War dies der schwarze Reiter? Fragen über Fragen, aber wo können wir eine Antwort finden? Kognoskula, vielleicht wäre es hilfreich, wenn du uns noch einmal von diesem Zauber des Klonens berichtest. Was weißt du darüber?"

 
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Kognoskula
Moderator
Antworten #46 am: 02.01.2005, 13:18:44»

 Kognsokula holt tief Luft und fasst ihr Wissen zusammen:
"Einen Klon lässt man aus einem Teil seinerselbst erwachsen. Dies dauert ungefähr ein halbes Jahr, in dem man sich natürlich darum, kümmern muss, dass der hernawachsende Klon nicht verrottet. Man benötigt dazu zwar ein Labor, nicht aber fremde Leichenteile. Der Klon beginnt zu leben, sobald er fertig gewachsen ist, und die Seele des Urbildes frei ist, sprich der Schöpfer tot ist. Die Reihenfolge spielt soweit ich weiss keine Rolle - und das könnte die Zeit erklären die zwischen den Ereignissen hier und dem Ableben Jahrulaymars liegt.
Vielleicht hat Jahrulaymar es geschafft, einen Teil seines Körpers zu konservieren, nicht jedoch, einen Klon zu vollenden. Dies übernahm nun der schwarze Reiter. Ach da fällt mir ein - ein Klon findet kein Leben, sollte die Seele ein natürliches Lebensende gefunden haben.
"
Nervös und bedächtig schreitet Kognsokula durch das Erdgeschoss: "Was wir brauchen ist,... ein Geistesblitz..."
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dimble
Antworten #47 am: 04.01.2005, 13:31:26»

 Interessiert folgt Dimble Kognoskulas Ausführungen zu diesem Zauber.
"Diesen Klon läßt man also aus einem Teil seiner selbst wachsen. Diese ganzen Leichenteile hier dienten also gar nicht diesem Zweck. Und die Knochenwerkstatt wohl auch nicht. Offensichtlich hat Jahrulaymar also noch an weiteren Experimenten gearbeitet, eventuell noch mehr totes Leben erschaffen. Die Theorie, dass der schwarze Reiter Jahrulaymars Klon vollendet hat klingt interessant. Konkrete Anhaltspunkte hierfür haben wir allerdings nicht. Wir tappen in der Tat ein wenig im Düsteren. Was könnte uns neue Anhaltspunkte bringen? Wie sollen wir weiter vorgehen? Ich denke wir müssen mehr über diesen mysteriösen schwarzen Reiter erfahren, um Licht in die Zusammenhänge zu bringen."
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Kognoskula
Moderator
Antworten #48 am: 04.01.2005, 16:42:30»

 Kgnsokulas Mimik ist anzusehen dass sie sich gerade auf dem schküpfrigen Terrain waghalsigster Spekulation und konspirativer Abgründe bewegt, als sie letztlich beginnt heftig und seufzend mit dem Kopf zu nicken.
"Recht hast Du, Dimble. Wir spinnen uns hier hübsche Geschichten aus wenigen seidenen Fäden. Doch ohne konkrete Anhaltspunkte bleiben es vermutlich Geschichten. Ich finde auch, wir sollten dem nachgehen was wir haben:
- dem Namen Xinthaloas Doranits
- dem Verbleib und der Herkunft des schwarzen Reiters
- vielleicht dem Architekten der Gruft Hagrons
- gar ein weiterer Blick in Jahrulaymars Gruft
"
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dimble
Antworten #49 am: 04.01.2005, 16:56:35»

 Dimble stimmt Kognoskula zu.
"Genau, wir sollten uns an diese Fakten halten. Vielleicht gelingt es uns auch, noch mehr über Jharulaymar, seine Machenschaften und seinen Tod zu erfahren. Sein Leben liegt zwar schon über 100 Jahre zurück, aber dennoch scheint er die Schlüsselfigur zu sein."

Dimble schaut seine schweigsamen Kameraden erwartungsvoll an.
"Auch ihr scheint nicht viel von Spekulationen zu halten. Wir sind uns wohl alle einig, dass wir hier im Turm keine weiteren Hinweise finden werden. Also laßt uns nach Marschtal zurückkehren und von dort aus unsere Recherchen fortsetzen. Garik wird sicher froh sein, je schneller wir aufbrechen."
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kaigrass
Moderator
Antworten #50 am: 04.01.2005, 17:03:18»

 Erleichterung macht sich in Burths Gesicht breit.

"Endlich mal ein sinnvoller Gedanke. Laßt uns bald aufbrechen, damit wir noch vor Einbruch der Dunkelheit zurück in Marschtal sind."
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kaigrass
Moderator
Antworten #51 am: 04.01.2005, 17:14:13»

 Draußen vor dem Turm wartet Garik immer noch auf dem Baumstumpf, wo er vor einigen Stunden zurück gelassen wurde.

"Habt ihr gefunden, wo nach ihr sucht?", fragt er mit rauher Stimme.

"Auf jedem Pfad, auf jedem Weg, findet man etwas, ob man es sucht oder nicht", antwortet ihm Sogoon: "Aber jetzt führ uns erst mal zurück. Wir haben genug von diesem Ort."

Sofort springt Garik auf und beginnt den Rückweg durch die dichte Sumpflandschaft zu suchen.

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