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Aktuelles Datum und Uhrzeit: 09.02.2012, 04:48:52
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Autor Thema: Prolog: Die Karawane zieht weiter (Gelesen 4337 mal)
Untertitel: Wie alles beginnt...
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Hythorus
Antworten #150 am: 17.01.2010, 10:55:45»

"Dann sind wir uns also einig", antwortet Hythorus Sir Tolgrith. "Ich kann natürlich nur für mich sprechen, aber ich werde mich gleich morgen früh auf den Weg machen." Der Magier schaut die anderen Abenteurer fragend an.

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Profil anzeigen « Edit: 17.01.2010, 10:56:03 von Hythorus »
Elora
Antworten #151 am: 17.01.2010, 11:24:27»

Die Waldläuferin zieht nur erstaunt eine Augenbraue hoch, als sich der Druide so plötzlich und wirsch verabschiedet. Was soll sie davon halten? "Besser jetzt als später," denkt sie sich. Ein verschlossener, kauziger, launiger Typ, einer von der Sorte, die wahrscheinlich nur Probleme gemacht hätte. Aber trotzdem bleibt ein ungutes Gefühl zurück. Hatten sie irgendetwas gesagt, was ihn nochmals verärgert hatte? Sie hofft, er würde alleine im Tal zurechtkommen. Aber dann werden ihre Gedanken vom Hauptmann unterbrochen.

"Goblins? Kobolde? Waldgnome, wilde Halblinge? Feenvolk?" Mehr Kandidaten für diesen Überfall fallen Elora auf Anhieb nicht ein, aber Hythorus übernimmt schon das Wort.
Richtig, eine Belohnung sollte es auch noch geben! Das hat sie Beinahe vergessen, denn deswegen war sie nicht hier. Land und Gold könnte sie genug bekommen, wenn sie nur ihren Vater fragen würde. Aber wie verhielt es sich mit ihren Reisegefährten? Wollten sie Ritter werden? "Ritterin Elora Najalle vom Blutschwurtal." Das hat einen nicht zu verachtenden Klang. Vor ihrem inneren Auge entsteht ein Bild, wie sie glänzend in polierter und funkelnder Rüstung vor ihrer kleinen Burg auf einem sanften Hügel mitten im Wald steht, die roten Haare ungezähmt im Wind wehend, und während das weiße Schlachtross neben ihr ungeduldig wiehert hin und her tänzelt, kann sie in der Ferne den Handelsweg sehen, auf dem sich Dutzende schwer beladene Wagen ihren nun sicheren Weg bahnen können, da der rote Drache tot - halt. Das ist nicht sie, das ist einer der furchtlosen Recken aus den Märchen, die ihre Amme ihr als kleines Mädchen erzählt hatte. Komisch, wie solche belanglosen Geschichten sich immer wieder klammheimlich ins Bewusstsein zurückschleichen. Sie schiebt die Erinnerung zurück.

Nickend signalisiert Elora Hythorus ihre Zustimmung. Heute noch aufzubrechen würde bedeuten, im Dunkeln an der Stelle des Überfalls anzukommen. "Gibt es Sichtungen oder Gerüchte von Talbewohnern, die zurückgezogen leben? Vielleicht wehren sie sich gegen den Bau der Straße," wendet sie sich nachdenklich an den Hauptmann und spart das Thema Belohnung ganz aus. "Wie groß sind die Pfeile genau und aus welchem Material?"

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Profil anzeigen « Edit: 17.01.2010, 11:25:36 von Elora »
Tex
Administrator
Antworten #152 am: 17.01.2010, 14:52:11»

"In den Wäldern hier im Tal leben soviel gefährliche Kreaturen," antwortet Tolgrith, "da sieht man ständig Neues. Die Pfeile waren recht klein, aber wir haben darauf nicht viel Zeit verschwendet, sondern stattdessen die Männer begraben und die Ausrüstung eingesammelt."

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tomorrow is a mystery, but today is a gift. That is why it is called the 'present'.
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Rahvin Traumwanderer
Antworten #153 am: 18.01.2010, 00:40:12»

Titel und Gold wären ja okay... aber ein Lehen? Festung? Gefängnis!!!
Rahvins Gedanken drehen sich um das Gesagte und irgendwie hat er nicht erhofft, hier seinen Lebensabend zu verbringen.
Oder soll ich hier einen der wenigen Tempel Desnas errichten und den Reisenden ein Obdach und Sicherheit bieten? Wäre dies eine Option, nachdem "Er" endlich aus der Welt geschafft wurde? Frieden bringen? Sesshaft werden? Freunde finden, Familie gründen...
Mit seinen Gedanken alleine nickt Rahvin lediglich, als er die Worte des Lords wie aus weiter Ferne vernimmt. Sein Entschluss hier zu helfen steht fest und er würde nicht wie der Druide seines Weges ziehen, wo es doch solch vordringliche Dinge zu erledigen gibt.
Ich bin auf jeden Fall dabei. Die Entlohnung ist für mich mehr als ich erwartet habe und damit ist das Geschäft meinerseits besiegelte Sache. Nur um eine Kleinigkeit möchte ich bitten. Erfahrungsgemäß begibt man sich bei derlei Aufgaben des Öfteren in Lebensgefahr und schnell kommt man darin auch mal um. Sollte ich den letzten Weg zum Knochenhof Pharasmas antreten müssen und meinen Horizont erreicht haben, beerdigt meinen Leichnam bitte nicht, verbrennt ihn, wie es in meiner Familie üblich war und überlasst meine Asche bitte dem Wind."
Die Art und Weise, mit der Rahvin diese Bitte vorträgt, zeigt dass er den Tod als etwas Naturgegebenes ansieht, der unausweichlich scheint. Und als Risiko einkalkuliert ist. Wenngleich der Unterton klar macht, dass er das Thema ungern vertiefen möchte, es ihm lediglich wichtig erscheint, seine Bitte vorgetragen zu haben.
Gerade die Reaktion des Magus, der einen sehr geschäftsmäßigen Ton an den Tag legt, macht ihn neugierig.
Sehr interessant, sobald wir unterwegs sind, werde ich ihm mal eine handvoll Fragen stellen. Söldnermagus... sehr interessant! Allerdings sind die Motive der beiden Anderen nicht minder interessant... das wird eine spannende Reise!

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Camlo
Antworten #154 am: 18.01.2010, 22:58:07»

"Leb wohl!, Vento. Finde dein Glück." Der Varisianer nickt dem Druiden freundlich zu. Auch wenn er die Motive für dessen Rückzug nicht kennt, respektiert er die Entscheidung sofort, ohne weiter zu grübeln. Die Freiheit, zu gehen ist ein hohes Gut, das weiß Camlo nur zu gut.

Nach den Worten des Hauptmanns hat der Glücksritter versonnen an sein Kalteisenschwert gegriffen und sich innerlich für seine Voraussicht gelobt. Dann war es nicht umsonst. Das klingt nach Feen und Geistern. Hah! Da seinen Begleiter die wichtigen Fragen bereits gestellt haben und Hauptmannn Tolgrith das Versprechen einer Belohnung, die ganz im Sinn des Kämpfers ist, wiederholt hat, meint er fröhlich. "Ich bin dabei! Wir werden es den Mördern schon zeigen. Ritter des Königs. Camlo, hättest Du Dir das jemals träumen lassen. Mit einem leisen Lachen blickt er seine Gefährten an. "Wir schaffen das gemeinsam."

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Tex
Administrator
Antworten #155 am: 19.01.2010, 12:08:14»

"Sehr gut! Hatte eigentlich auch nichts anderes erwartet! Mal von dem merkwürdigen Halbling abgesehen. Das Lager der Arbeiter ist etwa acht Meilen von Fort Thorn entfernt, ein gutes Stück abseits der neuen Handelsroute." - Hauptmann Tolgrith zeigt auf eine Stelle auf der großen Karte. - "Ihr solltet zuerst dort anfangen. Was eure Bitte angeht, Rahvin, so will ich nicht hoffen, dass es dazu kommt. Wenn doch, dann werde ich dafür sorgen, dass eure Bitte erfüllt wird."

Tolgrith blickt die Abenteurer nacheinander an und nickt dann.

"Das wäre dann alles soweit. Nein, noch etwas: Hier im Fort ist das Schicksal der Arbeiter noch unbekannt. Ihr solltet dementsprechend diskret vorgehen, damit die Moral nicht leidet. Wenn ihr mich nun entschuldigt..."

Mit einem weiteren Nicken verlässt Tolgrith dann das Besprechungszimmer.

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