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Autor Thema: Kapitel 1 (Gelesen 15872 mal)
Untertitel: Der Grundstein
0 Mitglieder und 5 Gäste betrachten dieses Thema.
der Geissler
Antworten #225 am: 05.03.2010, 19:46:05»

Baugrimm geht vorsichtig zu den Blättern und dem Blut. "Na dann wollen wir uns das Blut mal näher ansehen." Er holt ein kleines Stück Verband aus seiner Tasche und schöpft darauf ein wenig des Blutes. Er prüft die Dicke, und versucht anhand des Geruchs festzustellen, um was für Blut es sich handelt.[1]

 1. heal +7
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Schwarzauge
Moderator
Antworten #226 am: 08.03.2010, 22:23:19»

Das rote, geronnene und anschließend wieder vom Regn aufgeweichte, verdünnte und zum Teil abgewaschene Blut ist nur schwierig zuzuordnen. Selbst wenn Baugrimm eine Vergleichsprobe hätte könnte er wahrscheinlich nut schwerlich eine sichere und eindeutige Aussage treffen, aber so ist es unmöglich. Das Blut könnte genau so gut von jedem anderen Lebewesen stammen. Ein charakteristisch Geruch lässt sich auch nicht feststellen.

Während Baugrimm sich mit dem Blut beschäftig entdecken die Anderen jemanden auf sie zu kommen. Zuerst schnell und dann langsamer. Allerdings lässt sich bis auf die etwa mittelgroße Größe nicht ausmachen um wen, oder was es sich handelt.
Schließlich ist Ildrin eindeutig zu erkennen. Er kommt gemäsigten Schrittes auf euch zu.  Durchnässt sieht der Elf aus und an Knien und Ellenbogen mit feuchter Erde verdreckt. Ildrin atmet tief und wohl kontrolliert regelmäßig. Als er das Blut am Strauch und auf Baugrimms Verbannt entdeckt musstert er Baugrimm mit einem schnellen Blick. Er sagt kein Wort.

Noch immer trommelt der Regen auf die Blätter und jene welche der Last des Regens nicht mehr stand halten lassen das feuchte Nass weiter auf den Boden fallen.
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Ryz
Antworten #227 am: 09.03.2010, 17:05:25»

Als Ryz Ildrin sieht, weiß er nicht, ob er erleichtert oder wütend auf den Elf sein soll. Doch er sagt zunächst nichts und verfolgt nur die Blicke des Elfen, um ihm schließlich zu erklären: "Truin hat hier ganz in der Nähe ein Goblinlager entdeckt. Es wäre möglich, dass einer der Goblins verletzt ist, oder sie haben Wild oder Gefangene bei sich. Baugrimm untersucht das Blut gerade. Konntet Ihr etwas ausmachen?"

Schließlich ringt er sich durch und fragt den Elfen: "Wir waren unsicher, ob wir die Goblins angreifen sollen, um möglichem Übel vorzubeugen. Zumal es nicht zu unserer Aufgabe gehört. Ich weiß, dass wir unsere Entscheidungen selbst treffen sollen und Ihr vermutlich nur bei uns seid, um uns zu beobachten und zu überwachen, aber wie Truin, Rugan und Baugrimm glaube ich, dass dies hier wichtig ist und wir kein Risiko eingehen sollten. Deshalb wollten wir Euch um Rat bitten."

Ryz hofft, dass Ildrin ihnen eine vernünftige Antwort gibt und sich etwas gesprächiger zeigt als zuvor, immerhin geht es hier nicht um Tannenzapfen, die er isst, oder Bauern und ihre Probleme. Wenn sie jetzt eine falsche Entscheidung treffen, könnte das jemanden verletzen oder sogar töten.
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der Geissler
Antworten #228 am: 10.03.2010, 00:52:38»

Nach einer Weile lässt Baugrimm mit einem Kopfschütteln vom Blut ab und sagt:"es ist zwecklos, das Blut ist ohne entsprechende Hilfsmittel nicht zu identifizieren. Es könnte genauso gut ein Reh oder Wildschwein sein, der Eisengehalt im Blut ist wahrscheinlich schon verwässert..."
Baugrimm richtet sich wieder auf und fragt in die Runde:"So, kein Blut, keine Goblins. Gehen wir nun zum Turm?"
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Truin
Antworten #229 am: 10.03.2010, 05:07:48»

Leise, um Ildrin nicht von einer Antwort abzuhalten, wendet sich Truin an Baugrimm: "Was ist mit den ... Hinterlassenschaften an dem Strauch? Das mag widerlich klingen, aber könnte man sie bestimmten Lebewesen zuordnen?"

Dann wartet er gespannt auf Ildrins Reaktion auf Ryz' Frage.
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Schwarzauge
Moderator
Antworten #230 am: 10.03.2010, 20:08:57»

Während Ryz Ildrin erklärt was Baugrimm tut ist so etwas wie der Anflug eines Nickens bei dem Elfen zu erkennen. Auf seine Frage nach dem von Ildrin Ausgemachten antwortet dieser nur kurzangeunden mit einem Nein.
Als Ryz ihm schließlich dochnoch eröffnet, was ihm auf dem Herzen liegt sieht Ildrin ihn durchdringend an. Als Ryz endet schweigt Ildrin einen Moment lang. Er schaut nocheinmal zu Baugrimm, welcher grade feststellt, dass es vergebens ist und streicht sich seine nassen Haare aus dem Gesicht.
"Ihr habt eine Mission und ihr solltet so entscheiden, dass für die Mission das geringste Risiko besteht.", meint er, wobei er Ryz erst wieder anschaut, als er geendet hat.
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Ryz
Antworten #231 am: 11.03.2010, 18:53:16»

Ryz hat nichts anderes erwartet. Er nickt Ildrin zu und wendet sich dann an seine Gefährten. "Dann würde ich dich, Truin, bitten, uns möglichst in einem Bogen um das Lager herum zu führen. Zumindest wissen wir jetzt, dass wir auf dem Weg sehr vorsichtig sein müssen, und wissen, was uns auf dem Rückweg erwartet."

Ryz schultert seinen Rucksack richtig und denkt auch nicht mehr an die Hinterlassenschaften, die Baugrimm eventuell noch untersuchen könnte. 'Bitte, Heironeous, lass mich gerecht sein und keinen Groll gegen den Elfen hegen. Schütze unseren Weg und gib mir ein Zeichen, wenn Gefahr uns droht.' Ryz atmet tief durch und streicht sich über das nasse Gesicht. 'Varisain, Vater, was würdet ihr nur tun? Ich glaube, ich habe mich noch nie so verlassen gefühlt wie jetzt. Was hätte nur Nate gemacht, wenn er anstatt meiner zur Armee gegangen wäre?' Nachdenklich starrt Ryz zu Boden.
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Truin
Antworten #232 am: 13.03.2010, 01:45:52»

"Natürlich." Truin nickt, er das Ganze nicht im geringsten 'natürlich' findet. Ildrin scheint ausschließlich dazu da sein, sie zu beobachten. Seine Antwort war keine Aufforderung, keine Anweisung, kein Befehl, sondern hörte sich für Truin viel eher wie ein Vorschlag an. Zumal man den Hinweis so und so verstehen kann - stellen die Goblins ein Risiko für die Mission dar?

'Bessere Ausbildungen, Vater? Klarer strukturiert als zu deiner Zeit? Ich weiß nicht, ob ich dir immer noch zustimmen würde ...', sinniert er. Damals in der Miliz war es anders, entweder war jemand Anführer oder er war es nicht. Personen wie Ildrin, deren Funktion komplett im Dunklen lag, gab es nicht. 'Wir werden wohl noch einmal mit ihm reden müssen. Wir alle wüssten gerne, woran wir sind. Aber nicht jetzt - wir haben wohl Wichtigeres vor uns.' Truin ruft sich die Lage des Felsens ins Gedächtnis und versucht, eine Richtung auszumachen, die die Gruppe sicher um das Lager herum führt. Lieber mit etwas mehr Abstand als Gefahr zu laufen, von einem Späher der Goblins entdeckt und überrascht zu werden. "Das Wetter kommt uns ausnahmsweise zu Gute", merkt Truin an. "Der Wald ist dort hoffentlich ohnehin dicht genug, aber durch den Regen wird die Sichtweite noch weiter eingeschränkt. Falls die Goblins ihre Position inzwischen nicht verändert haben, müssten wir gut an ihnen vorbeikommen. Dennoch sollte ich mit ein wenig Abstand vorausgehen, nur zur Sicherheit - falls sich doch jemand vor uns befindet, werde ich das hoffentlich rechtzeitig bemerken." Eine kurze Sorgenfalte entsteht auf seiner Stirn. 'Ansonsten haben wir ein Problem.'
Profil anzeigen « Edit: 13.03.2010, 01:48:16 von Truin »
Rugan
Antworten #233 am: 14.03.2010, 16:49:47»

"Dann hurtig, bevor die Goblins auch beschließen, zu marschieren", knurrt Rugan und blickt Ildrin finster an, als er sich sicher ist, dass dieser nicht zurückblickt. Kurz überlegt er, ob er Ildrin mit der Frage konfrontiert, weshalb er überhaupt mitgekommen ist, verwirft die Idee aber schnell wieder. Vielleicht später, momentan würde seine Irritation und zunehmende Genervtheit ob des Verhaltens des Elfen die - höchstwahrscheinlich extrem wortkarge - Konversation von vorneherein zum Scheitern verurteilen.
Schnell stapft er Truin hinterher.

_________________
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Schwarzauge
Moderator
Antworten #234 am: 14.03.2010, 19:09:24»

Vorsichtig zieht ihr euch zurück um anschließend im großzügigen Bogen dem Goblinlager südlich auszuweichen. Truin führt die Gruppe an, indem er immer einige Meter vorausgeht und sich nach auffälligkeiten umsieht. Entdecken tut er allerdings nichts.
Der Regen hat inzwischen die oberste Schicht Kleidung jedes einzelnen durchgeweicht und klebt nun feucht an euren Körpern, insbesondere Beinen, was das Wandern zu einer recht unangenehmen Angelegenheit macht. Auch eure Stiefel sind nun durchgeweicht und bei jedem Schritt wird Feuchtigkeit aus den Schuhen hinaus und anschließend gepresst und anschließend wieder hineingezogen. Schmatzende Geräusche begleiten euren Marsch.
Als ihr schließlich die Rauchsäule auf eurem Weg zum Turm nun hinter euch habt ist einige Zeit vergangen. Langsam aber sicher werden eure Beine bei jedem Schritt schwere und auch der Regen hat zu allem Übel noch nicht auf gehört, auch wenn er inzwischen wieder in Niesel übergegangen ist. Bisher dürftet ihr eine Strecke von etwa einer halben Stunde Marsch zwischen euch und das Lager der Goblins gebracht haben und die Dämmerung wird wohl auch nicht mehr allzu lang auf sich warten lassen. Von dem Weg den Berg ein wenig hinauf seid ihr auf Grund des Ausweichens und eurem eigentlichen Ziel abgekommen. Unterschlupf ist nicht zu entdecken.
Ildrin lässt sich immer auf eurem Weg immer wieder zurückfallen, soweit, dass er manchmal nicht mehr zu sehen ist.
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Truin
Antworten #235 am: 16.03.2010, 01:36:27»

Als Ildrin ein weiteres Mal weit hinter der Gruppe verschwunden ist, wendet sich Truin als Ryz. "Ich finde, wir sollten einmal mit Ildrin darüber reden, was seine Aufgabe in unserer Gruppe ist. Ich begreife einfach nicht, ob er uns beobachten, anleiten, anführen oder irritieren soll. Mich verunsichert er jedenfalls." Truin hält kurz inne und gräbt in seinen Erinnerungen. "Als ich damals in der Miliz war, wusste bei unseren Streifzügen jeder in etwa, wo sich die anderen Späher aufhielten und was sie untersuchten. Aber Ildrin begibt sich irgendwohin, ohne etwas zu sagen. Auch jetzt ist er schon wieder weg. Was, wenn ich ihn vorhin in der Nähe der Goblins entdeckt und die Nerven verloren hätte, weil ich ihn nicht rechtzeitig erkannt hätte?" Er lässt seine Worte einen Moment lang wirken. "Versteh mich nicht falsch ... er wird natürlich wissen, was er tut. Aber ich würde mich sicherer fühlen, wenn ich es auch wüsste. Ich weiß, dass wir im Moment auch andere Sorgen haben, aber wenn es tatsächlich hart auf hart kommen sollte und wir nicht sicher sind, wo Ildrin ist oder was er tut ... " Er lässt den Satz unvollendet, möchte gar nicht so richtig darüber nachdenken, was dann passieren könnte.

"Genauer gesagt finde ich, du solltest mit ihm reden. Ich glaube nicht, dass ich die Geduld dazu hätte, denn er macht nicht den Eindruck, als würde er viel reden und erklären. Außerdem entspricht das dem, was uns der Feldwebel über die Rolle der Anführer erzählt hat." Dass Truin darüber hinaus keine Idee hätte, wie er so ein Gespräch mit dem Elfen überhaupt anfangen würde und wie er dessen undurchdringliche Miene deuten soll, lässt er aus. Ganz davon zu schweigen, dass Ryz viel besser mit Leuten umgehen kann. 'Habe ich verlernt, Sachen selbst in die Hand zu nehmen? Irgendwie bin ich noch nicht wieder im Kundschaften angekommen, glaube ich ... '

Während ihrer Wanderung schaut sich Truin immer wieder nervös um, als befürchte er, jeden Moment die Goblins hinter sich auftauchen zu sehen. Er hofft, dass die Grünhäute sich nur sehr langsam fortbewegen, wenn überhaupt.
Profil anzeigen « Edit: 16.03.2010, 01:43:19 von Truin »
Ryz
Antworten #236 am: 16.03.2010, 09:42:00»

Ryz schreckt aus seinen Gedanken auf, als Truin ihn anspricht. Das Weggehen Ildrins hat er gar nicht bemerkt. Er blickt sich einige Male um, ob er den Elfen sehen kann, und hört dabei Truin zu. "Ich kann sein Verhalten nicht nachvollziehen, was sicher auch daran liegt, dass er ein Elf ist, und ich bisher noch nicht soviel mit Elfen zu tun hatte. Gleichzeitig empfinde ich seine Art als schädigend für unsere Truppe. Er geht ein hohes Risiko damit ein, soweit zurück zu bleiben. Wenn er entdeckt wird, können wir ihm nicht helfen. Auch wenn er erfahrener sein mag als wir, so wird er gegen eine Übermacht auch nicht allein bestehen können. Außerdem offenbart er damit möglichen Feinden, dass noch jemand hier unterwegs ist."

Ryz sieht sich noch einmal um und nickt dann bei Truins Aufforderung, dass er mit Ildrin reden soll. "Das werde ich und ich hoffe, Heironeous steht mir bei, dass ich die Geduld nicht auch verliere, doch ich werde mein Bestes tun. Denn im Moment bin ich fast der Meinung, wir wären ohne ihn besser beraten, und sollte er uns weiter so gefährden, werde ich nicht länger mit ihm reisen." Ildrins vorherige Schweigsamkeit und sein undurchdringliches Wesen werden langsam zu einem ernst zu nehmenden Problem. Ryz versteht nicht, was der Elf damit bezwecken soll. Will er sie verunsichern? Sie aus der Ferne beobachten? Sie alleine lassen und doch überwachen? Auf jeden Fall stiftet er damit Unruhe in der Gruppe, so dass diese ihre Gedanken viel zu oft auf den Elfen lenkt. Ryz atmet tief durch. "Ich glaube, dass es nicht klug ist, unsere ganze Kraft auf den Elfen zu verschwenden. Wenden wir uns jetzt endlich wieder unserer Aufgabe zu. Und um die zu erfüllen, solltet wir langsam ein Lager finden, sonst werden wir an einer Lungenentzündung sterben, bevor wir den Turm erreicht haben." Ryz bemerkt jedoch auch, dass es kaum einen geeigneten Unterschlupf gibt. "Wir hätten noch eine große Plane mitnehmen sollen, um uns ein Dach bereiten zu können. Wenn wir bis kurz vor Einbruch der Dunkelheit nichts finden, versuchen wir ein trockeneres Plätzchen in der Nähe der Bäume zu finden und unsere Zelte aufzubauen. Wir können nicht bis in die Nacht hinein wandern und uns so noch weiteren Gefahren aussetzen."

Mit schwer gewordenen Stiefel läuft Ryz weiter, verfällt dieses Mal aber nicht wieder seinen Gedanken, sondern sieht sich aufmerksam um, ob er vielleicht einen Unterschlupf oder wenigstens doch einen größeren Fleck trockenen Boden entdeckt, auf dem sie ihre Zelte aufschlagen können.[1]
 1. Entdecken 14
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der Geissler
Antworten #237 am: 16.03.2010, 10:10:47»

"EIn Lager finden? Das dürfte schwierig werden. Wir könnten ja versuchen das mit den Goblins zu teilen." Baugrimm muss bei dieser Vorstellung lauthals lachen, fängt sich aber schnell wieder ein und meint: " Durchnässt sind wir ja sowieso schon, wenn wir jetzt rasten und auskühlen, ist das gefährlicher als wenn wir einfach weitermaschieren."

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Schwarzauge
Moderator
Antworten #238 am: 16.03.2010, 15:40:56»

Ihr wandert weiter durch den Wald. Außer euch scheint sich kein Leben bemerkbar zu machen. Je länger ihr lauft, desto Näher rückt die Dämmerung. Es wird merklich kühler, was durch eure nasse Kleidung noch verstärkt wird. Immerhin lässt der Regen langsam nach und es tropft nun nurnoch hin und wieder aus dem Blätterdach auf euch herunter. Ein wirklich guter Unterschlupf ist nicht auszumachen. Allerdings gibt es hin und wieder in der Nähe von großen Bäumen Stellen, die weniger feucht geworden sind als andere.
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Ryz
Antworten #239 am: 18.03.2010, 19:52:17»

Erschöpft von der langen Wanderung bleibt Ryz schließlich stehen und deutet zu einer einigermaßen trockenen Stelle zwischen mehreren Bäumen, die genug Platz bietet, um ihre Zelte in einem Kreis aufzustellen. "Es nützt nichts. Eine Höhle oder einen sonstigen Unterschlupf werden wir heute nicht finden und je dunkler es wird, umso mehr Risiken gehen wir ein, wenn wir weiter laufen oder dann erst unsere Zelte aufbauen. Lasst uns zu sehen, dass wir ein Feuer machen, unsere Zelte aufbauen und dann ein bißchen schlafen. Außerdem sollten wir etwas essen. Wenn wir entkräftet sind und auf Goblins oder sonstige Gefahren treffen, werden wir schneller unsere Götter kennen lernen, als uns lieb ist."

Ryz trottet zu der Stelle hinüber und beginnt schweigend damit, sein Zelt aufzubauen. Er hofft, dass es in der Nacht nicht wieder anfangen wird zu regnen, aber vorerst dürfte es wohl etwas trockener werden. Ein kleines Lächeln schleicht sich auf seine Lippen, weil er sich auf das warme Feuer und etwas zu essen freut, als habe er Monate in einer kalten, feuchten Höhle gehaust und gehungert.
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