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Autor Thema: Die Eroberung des Blutschwurtales (Gelesen 16404 mal)
Untertitel: Teil 2: Unterwegs im Blutschwurtal
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Tex
Administrator
Antworten #375 am: 06.09.2010, 18:19:01»

Etwas verärgert über sein kleines Missgeschick versteckt sich Rahvin wieder im Unterholz und das Warten beginnt von Neuem. Doch es kommen auch diesmal wieder nur kleine Tiere. Ein paar Mal landen auch größere Laubvögel auf der Lichtung, die aus aus dem Haufen kleine Fleischbrocken heraushacken und sich wieder davon machen - kritisch von Vara beäugt, der hoch oben in den Wipfeln ausharrt.

Mehrere Stunden liegen die Abenteurer auf der Lauer und beobachten das rege Kommen und Gehen auf der Lichtung neben dem Fluss - und die teilweise blutigen Streitereien unter den Raubtieren um die besten Stücke, die sich immer näher herantrauen, je weiter das Feuer heruntergebrannt ist. Ihre Gliedmaßen beginnen langsam zu schmerzen von dem bewegungslosen Warten. Dann jedoch - endlich! - als die Sonne schon kurz vorm Horizont steht, taucht endlich die riesige Gestalt eines Eulenbären aus dem Dickicht auf. Die merkwürdige Kreatur mit dem von Federn bedeckten Körper eines Bären und dem Kopf einer riesigen Eule verscheucht sogleich alle anderen Tiere von der Lichtung, um sich selbst an den Resten des Fleischhaufens gütlich zu tun. Offenbar sind die vier versteckten Abenteurer noch unbemerkt...

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tomorrow is a mystery, but today is a gift. That is why it is called the 'present'.
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Elora
Antworten #376 am: 06.09.2010, 19:53:46»

Elora hält den Atem an und dreht den Kopf vorsichtig, minimal, um ihre Gefährten zu beobachten. Noch ist keiner losgestürmt. Gut. Sie widmet die Aufmerksamkeit wieder der Bestie. Wenn sie sich erst satt fressen würde, würde sie sicherlich einfacher zu erlegen sein. Und wer weiß, womöglich sind noch mehr in unmittelbarer Nähe?

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Profil anzeigen « Edit: 06.09.2010, 19:54:08 von Elora »
Hythorus
Antworten #377 am: 06.09.2010, 22:26:33»

Hythorus überlegte gerade ob es Zeit zum Aufbruch wäre als er merkte, daß seine Idee scheinbar doch von Erfolg gekrönt war. Nun erkannte er aber auch den Nachteil ihres Plans. Sie hatten sich alle gut versteckt aber nichts ausgemacht für den Fall das sie wirklich einen Eulenbären fanden. Stumm geht er in Gedanken die verbleibenden Zauber durch. Erwarteten die anderen das er als Magier den ersten Schlag führte? So war es zumindest bei Schlachten. Immer ließ man die Magier zuerst angreifen. Große Erstschlagfähigkeiten hatte er allerdings nicht. Er könnte dem Bär den Fluchtweg abschneiden, versuchen ihn erblinden zu lassen. Aber brachte das etwas bei diesen Hybriden? Oder verließen sie sich wie andere Tiere auf ihren Geruchssinn. Unsicher was er tun soll verharrt er in seinem Versteck bereit zu handeln, sobald es einer der anderen tut.

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Camlo
Antworten #378 am: 07.09.2010, 22:04:49»

Gespannt verfolgt Camlo den Eulenbären bei dessen Ankunft. Als dieser sich über das Fleisch her macht, lauschte r zunächst und blickt sich um, ob dieses Monster weitere Kumpane angeschleppt hat[1]. Anschließend blickt er zu Elora. Von der Waldläuferin erwartet er ein Zeichen - zu warten oder los zu stürmen. Der Glücksritter ist angespannt bis in die Haarspitzen und bereit.
 1. Wahrnehmung: 14

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Profil anzeigen « Edit: 07.09.2010, 22:06:09 von Camlo »
Rahvin Traumwanderer
Antworten #379 am: 08.09.2010, 08:15:09»

Rahvin schilt sich innerlich einen Tor, denn man hatte vergessen ein Zeichen auszumachen, wann loszuschlagen wäre.
Aber auch er ist sich sicher, dass Elora ihre Pfeilsalve zuerst abschießen würde.

Mit einer gekonnten Bewegung zieht er vorsichtig sein Sternenmesser, um dessen verheerende Wirkung des Feuers über die Eulenbären kommen zu lassen[1].
 1. Ready Action: Wenn Elora schießt, sofort das Sternenmesser mit seinen vollen drei Ladungen werfen.

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Profil anzeigen « Edit: 08.09.2010, 13:54:38 von Tex »
Elora
Antworten #380 am: 08.09.2010, 15:43:37»

Elora beobachtet den Eulenbär eine Weile, wie er das frische Fleisch der Bären herunterschlingt. Schließlich ist sie sich sicher, dass kein weiteres Exemplar auftauchen wird und langsam, geräuschlos spannt sie zwei Pfeile in ihren Bogen. Sie zielt, meisterlich, und wie aus dem Nichts spicken zwei auf einmal zwei tief ins Fleisch eindringende Geschosse die fressende Bestie.

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Profil anzeigen « Edit: 09.09.2010, 20:49:03 von Elora »
Hythorus
Antworten #381 am: 10.09.2010, 17:11:21»

Als Hythorus das Geräusch der zurückschnellenden Bogensehen hört, geht auch er zum Angriff über. Schnell vertieft er sich in den Zauber, zu dem er sich entschlossen hat. nur Sekunden später fliegt eine kleine Kugel aus seinem Versteck auf den Eulenbären zu.[1]
 1. Lesser Orb of Electricty

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Profil anzeigen « Edit: 10.09.2010, 18:47:04 von Hythorus »
Tex
Administrator
Antworten #382 am: 12.09.2010, 10:56:37»

Eloras Pfeile geben das Startsignal: Zeitgleich mit Hythorus' kleiner Kugel aus Elektrizität saust Rahvins Sternenmesser durch die Luft. Als die Waffe den Eulenbären aufschlitzt, explodiert die Luft um herum herum. Noch bevor die Kreatur merkt, dass sie in eine Falle gelaufen ist, ist sie auch schon tot...

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Rahvin Traumwanderer
Antworten #383 am: 12.09.2010, 13:58:34»

Nachdem der Hinterhalt geglückt ist, steht Rahvin auf und tritt langsam und vorsichtig auf die Lichtung, um sich einen besseren Überblick zu verschaffen. So auf der Hut, dass er sich schnell wieder zurück ziehen kann.

"Was meinst Du Eloa, kannst Du die Spuren von dem Bären verfolgen, dass wir seinen Unterschlupf finden? Vielleicht finden wir dann ja auch den Rest der Rotte."

Rahvin ist nicht ganz wohl bei der Sache, denn zu nah ist die Erinnerung an die anderen Bären und deren immense Kampfkraft.

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Camlo
Antworten #384 am: 12.09.2010, 15:24:14»

Der Glücksritter kann nur noch mit einem zufriedenen Grinsen seine Schwerter weg stecken. Seine Gefährten haben das Monster gefällt, bevor er eingreifen konnte. "Gut gemacht, meine Dame, meine Herren." Camlo nickt seinen Begleitern einzeln zu, während er an den Eulenbär herantritt.  "Spuren muss es ja geben." murmelt er parallel zu Rahvins Worten und sucht den Boden bereits ab[1].
 1. Überlebenskunst 12

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Profil anzeigen « Edit: 12.09.2010, 15:25:00 von Camlo »
Elora
Antworten #385 am: 12.09.2010, 19:58:24»

Gekonnt schwingt sich Elora von dem Ast herab, auf dem sie Deckung gesucht hatte, und untersucht vorsichtig den Eulenbären. Es kann vorkommen, dass solche Raubtiere, die schon fast tot scheinen, sich in einem letzten Kraftakt aufbäumen. Mit verheerenden Folgen für den Jäger. Als sie sich jedoch sicher ist, dass von dem Eulenbär keine Gefahr mehr ausgeht, hilft sie den anderen bei der Spurensuche. Nur wo, falls sie die Spur durch den Wald verfolgen könnten, würde diese sie hinführen?[1]
 1. Überlebenskunst: 21, Wissen (Natur): 23

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Profil anzeigen « Edit: 12.09.2010, 19:59:39 von Elora »
Hythorus
Antworten #386 am: 12.09.2010, 20:02:12»

"Ihr wollt bei einbrechender Dunkelheit auf Bestienjagd gehen?" Hythorus scheint skeptisch und versucht sich an den Eintrag im Bestiarium zu erinnern. Lebten Eulenbären in Rotten? Oder waren es eher Einzelgänger? Zwar ist er überrascht, das sie den Eulenbären doch recht schnell beseitigt haben, aber ein Blick auf die Klauen zeigt ihm, daß diese Wesen wahrscheinlich im Nahkampf nicht ungefährlich wären. Auch ärgert er sich ein wenig über sich selbst, das er sich nicht früher Gedanken über die Eulenbären gemacht hat. Seine Zauberauswahl war nicht auf derlei Situationen vorgesehen.

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Tex
Administrator
Antworten #387 am: 19.09.2010, 15:19:32»

Eine gute Stunde lang kämpfen sich die Abenteurer durch den Wald, von den Kadavern weg, um nicht in der Nacht von wilden Tieren oder sonstigen Aasfressern überrascht zu werden. Als endlich ein großes Lagerfeuer prasselt und die kleine Gruppe sich in ihre warmen Decken einwickeln und schlafen kann, ist es schon ziemlich dunkel.

Während ihrer Wache späht Elora aufmerksam in die Dunkelheit, doch es regt sich nichts. Erst gegen Ende ihrer Wache bemerkt die Waldläuferin ein stetes Rauschen, das immer weiter anschwillt. Als die ersten Tropfen auf ihr rotes Haar fallen, wird ihr klar: Regen, genau das, was sie nicht gebrauchen konnten bei der Spurensuche. Zischend fallen die Tropfen ins Lagerfeuer, durchnässen die Schläfsäcke - alle bis auf Camlos magische Variante, die ihn vor allen Unwidrigkeiten schützt. Eine durchaus ungemütliche Nacht...

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Camlo
Antworten #388 am: 20.09.2010, 20:30:06»

Auch der Regen kann die Fröhlichkeit des Varisianers nicht trüben. Nicht zuletzt Dank seines magischen Schlafsacks ist er ausgeschlafen und blinzelt  kurz, bevor er aufsteht. "Wieder ein Rückschlag." sinniert er kurz, um dann Elora anzulächeln "Meisterschützin, meint Ihr, dass Ihr auch nach diesem Guss die Spuren der Monstren finden könnt? Allzu weit dürften die Eulenbären nicht sein, vielleicht ist das Glück uns heute hold und wir stolpern über ihren Unterschlupf?"
Optimistisch blickt der Glücksritter seine Gefährten an, während er sorgfältig seine Sachen packt.

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Rahvin Traumwanderer
Antworten #389 am: 20.09.2010, 21:09:36»

Missmutig betrachtet Rahvin den Regen und den Boden im Wechsel.

"So ein Mist. Gozreh ist unberechenbar und scheinbar stehen wir wenig in seiner Gunst diese Tage."

Mit diesen Worten wendet sich der Desnapriester ab und beginnt sich mit seinem Wegfinder zu orientieren[1] und auch nach Spuren zu suchen. In dr Hoffnung, dass lehmiger Boden das schwere Ungetürm von einem Eulenbären recht deutlich abgebildet hat am Vortag.

Der Regen selbst scheint dem jungen und hellhäutigen Mann gar nichts auszumachen. Abgesehen von der schützenden Magie, ist seine Einstellung zu dem Sauwetter recht positiv.
 1. Überleben: 20 // 22

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