Autor Thema: Allustans Bibliothek  (Gelesen 2185 mal)

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Daeinar

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Allustans Bibliothek
« am: 04.03.2008, 10:14:13 »
Mit besten Dank an Wormy. :)
« Letzte Änderung: 04.08.2009, 17:27:32 von Daeinar »

Daeinar

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Allustans Bibliothek
« Antwort #1 am: 04.03.2008, 10:14:34 »
Übersichtskarte von Diamantsee
Übersichtskarte, JPG, 2MB

Die Lage Diamantsees in Breland:


Diamantsee ist ein etwas mehr als 1000 Seelen zählendes kleines Städtchen an der Handelsstraße des Hauses Orien zwischen Mondwache und Galethsspitze, etwa 100 Meilen östlich von Mondwache gelegen, unterhalb der Kliffe, die den Dolchfluss ein gutes Stück nach Norden in Richtung seiner Quelle begleiten. Den Namen hat Diamantsee von dem gleichnamigen See, an dessen Ufer es liegt und der, bevor die Erzvorkommen in den Kliffen und Hügeln entdeckt wurden, für sein kristallklares Wasser berühmt und als Urlaubsziel für die wohlhabenderen Schichten Brelands sehr beliebt war.
Im Jahr 823 nach der Gründung des Königsreiches (GK) wurden die ersten Eisen-, wenig später auch noch Silbervorkommen entdeckt. Da mit dem Ziel König Jarots, ganz Khorvaire mit der erst kürzlich erfundenen Blitzbahn zu verbinden, der Bedarf nach Erzen sprunghaft angestiegen war, wurde auch alsbald mit dem Abbau im großen Massstab begonnen, was eine so starke Verschmutzung des Sees zur Folge hatte, dass dieser 835 GK kippte und die einst reichen Fischvorkommen völlig verschwanden. Aus einem Wunder der Natur war eine stinkende Kloake geworden.

Der letzte Krieg verschärfte die Anstrengungen der Minenbesitzer noch. Der im Krieg zu erwartende Profit liess moralischen Hemmungen nicht viel Raum und so wurden die Arbeiter oft nicht viel besser als Sklaven behandelt, teilweise wurden auch Strafgefangene eingesetzt, denen die Wahl zwischen Gefängnis oder gar Scharfrichter und der Fronarbeit in einer Mine oft nicht schwer fiel. Die staatlichen Autoritäten waren nur zu geneigt, ein Auge zuzudrücken, und so war jede Ladung Erz mit dem Blut der Arbeiter getränkt, die während ihrer Gewinnung gestorben waren.

Daran hat sich auch heute, zwei Jahre nach dem Ende des Krieges nicht viel geändert. Offiziell gilt zwar wieder das Gesetz des Königs, doch sind die Nachwirkungen des Krieges noch überall zu spüren. Die Minenbesitzer sind nach wie vor ein nicht unbeträchtlicher Machtfaktor, und noch immer herrschen sehr raue Sitten in Diamantsee. Die Stadt ist kein schöner Ort zum Leben, und viele Einwohner träumen davon, über die notwendigen finanziellen Mittel zu verfügen, die ihnen den Abschied erlauben würden. Daher gab es immer wieder heimliche Expeditionen zu den in der Region recht häufig vorkommenden Hügelgräbern, die meistens aber schon vor langer Zeit ausgeräumt worden waren und daher fast immer mit Enttäuschungen endeten.

Diamantsee wird durch die Handelsstrasse des Hauses Oriens, die mitten durch die Stadt verläuft und in DIamantsee nur "die Ader" genannt wird, nahezu in zwei Teile geteilt. Im nördlichen Teil ist der eher wohlhabendere Teil der  Bevölkerung zu finden, während sich in der Nähe des Diamantsees eher die Arbeiterschaft und die Ärmsten der Armen versammeln. Niemand wohnt gerne in der Nähe des stinkenden Gewässers, daher sind die Wohnungen dort auch besonders billig. Am zentralen Marktplatz stoßen die verschiedenen Gesellschaftsschichten aufeinander. Und je nachdem, welches der dort konzentrierten Gasthäuser man besucht, scheinen sie dort auch miteinander zu verschmelzen.[/url]

Daeinar

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Allustans Bibliothek
« Antwort #2 am: 04.03.2008, 10:15:10 »
Autoritätspersonen in Diamantsee

Oberbürgermeister Llanod Neff(Mensch, männlich) ist der offizielle Vertreter der Stadt Sharn und dafür verantwortlich, dass die Minenleiter ihren steuerlichen Pflichten pünktlich nachkommen. Bekannt für seinen Ehrgeiz und seine Großmannssucht sind seine bemerkenswertesten Handlungen vor allem darauf ausgerichtet, durch ständige Baumassnahmen an seiner Villa sicherzustellen, dass er an Prunk jeden der ihm verhassten Minenleiter übertrifft. Dass er von den Minenleitern nicht einfach ignoriert wird, liegt neben seiner offiziellen Funktion vor allem an seinem ebenfalls in Diamantsee wohnenden Bruder Allustan.

Allustan Neff(Mensch, männlich) ist ein Magier, der sich vor fünf Jahren nach Diamantsee zurückgezogen hat. Ob seiner Gelehrsamkeit berühmt, geniesst er als eine der wenigen Personen in der Stadt allgemeinen Respekt und ist der einzige, der mit seinem Bruder gut auszukommen scheint. Gerüchten zufolge muss er früher ebenfalls ein rechter Filou gewesen sein, da er in seiner Jugend zusammen mit seinem Bruder nach Sharn geschickt wurde. Allustan studierte an der berühmten Morgrave-Universität, während sein Bruder sich bei der Stadtwache Sharns eintragen liess und eine politische Laufbahn einschlug, die ihn auf seinen jetzigen Posten gebracht hat.

Sheriff Cubin(Mensch, männlich) ist vor allem für seinen Alkoholkonsum und seine Bestechlichkeit berüchtigt. Als Llanod Neff ihn als Sheriff einsetzte, wurde er zunächst belächelt, ein Verhalten, dass sich inzwischen in stille Furcht verkehrt hat. Seine Deputies sind nichts besseres als bezahlte Schläger und dafür bekannt, nicht lange zu fackeln, falls jemand sich eines Gesetzesverstoss schuldig macht (oder sie das zumindest behaupten).

Daeinar

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Allustans Bibliothek
« Antwort #3 am: 04.03.2008, 10:15:53 »
Die wichtigsten Minenleiter Diamantsees

Balabar Smenk(Mensch, männlich) ist der reichste und gleichzeitig ehrgeizigste Minenleiter in Diamantsee. Er tauchte vor mehreren Jahren nahezu aus dem Nichts auf und übernahm eine fast erschöpfte Eisenmine, deren Vorbesitzer verstorben war. Innerhalb kürzester Frist gelang es ihm, weitere Minen von bankrott gegangenen Konkurrenten billig aufzukaufen, so dass er in kürzester Zeit die anderen großen Minenleiter an Macht und Besitz ein- und überholte. Da ihn sein teilweise rabiates Geschäftsgebaren nicht gerade beliebt gemacht hat, hat er sich inzwischen mit einer Gruppe Leibwächter (ähnlichen Schlages wie die Deputies des Sheriffs umgeben. Es heisst, dass er mächtige Verbindungen zu einem der Drachenmalhäuser habe.

Gelch Tilgast(Mensch, männlich), ein Angestellter des Hauses Cannith, war bis zu Balabar Smenks Aufstieg der bedeutendste der Minenleiter. Seinem Konkurrenten begegnet er daher mit unversöhnlichem Hass und die Gerüchteküche redet immer wieder von einer Allianz, die er mit anderen Minenleitern (auch aus den Nachbardörfern Dampfquellen und Schwarzstein) gegen Smenk zu schmieden versucht.

Luzanne Parrin(Mensch, weiblich) ist angeblich eine dieser Verbündeten, was nur folgerichtig erscheint, da die ganze Stadt weiss, dass sie von den Heiratsanträgen Smenks verfolgt wird, während dieser sie gleichzeitig Stück für Stück um ihren Familienbesitz gebracht hat. Was läge da näher, als sich dem zweitmächtigsten der Minenleiter anzunähern, um sich so vor Smenks Avancen zu schützen. Seitdem bekannt wurde, das sie eine Liaison zu Chaum Ganswert eingegangen ist, wird auch dieser zu dieser Allianz gezählt.

Chaum Ganswert(Mensch, männlich) ist der jüngste und unbedeutendste der Minenleiter. Bisher hat er es verstanden, sich aus den Intrigen seiner Konkurrenten herauszuhalten. Es wird allerdings gemunkelt, dass er in jüngster Zeit eine Bettbeziehung zu Luzanne Parrin begonnen habe.

Ragnolin Grimmstein(Zwerg, männlich) ist der beliebteste unter den Minenleitern. Als Angestellter des Hauses Kundarak kam er vor 50 Jahren aus Korundator nach Diamantsee, um die Verantwortung über die dem Haus gehörenden Eisenminen zu übernehmen. Das er seine Angestellten immer fair behandelte und gerecht bezahlte, dankten diese ihm mit bis heute anhaltender bedingungsloser Loyalität.

Ellival "Mondwiese" d'Thuranni(Elf,männlich) ist wohl der enigmatischste unter den Minenbesitzern Diamantsees. Er lebt schon so lange hier, das selbst die ältesten Einwohner des Städtchens sich nicht an eine Zeit vor seiner Ankunft zurückerinnern können. Von den Eisenminen hat er sich stets ferngehalten, dafür hält er das Monopol auf die wenigen Silberminen der Umgebung. Aus den Streitereien der anderen Minenleitern hält er sich völlig heraus, wie er sich auch allen anderen Einwohnern gegenüber sehr reserviert verhält. Die wenigen Ausnahmen, die "der Prinz", wie er auch genannt wird, macht, haben zumeist mit seiner Vorliebe für Drachenschach zu tun, einer Leidenschaft, die er recht häufig in "Lazares Haus" frönt.

Daeinar

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Allustans Bibliothek
« Antwort #4 am: 04.03.2008, 10:16:26 »
Wichtige Örtlichkeiten in Diamantsee: Herbergen, Tavernen, Gaststätten

Anmerkung: Die Nummerierung bezieht sich auf die Legende der von mir noch reinzupostenden Stadtkarte Diamantsees.

1. Das Emporium ist eine der beliebtesten Lasterhöhlen Diamantsees. Am Marktplatz gelegen, finden hier Angehörige aller sozialer Schichten Zutritt. Im Erdgeschoss befindet sich die sogenannte "Gallerie des Wissens", in der die merkwürdigsten Wesen zu bestaunen sind (Eintritt 3 Kronen), im Obergeschoss (Eintritt 3 Regenten) befinden sich eine große Spielhalle sowie der sagenumwobene "verschleierte Gang", in dem sich zahlungskräftige Kunden den exotischsten Vergnügungen und Lustbarkeiten hingeben können (wovon auch und gerade die städtische Elite regen Gebrauch macht.
Zalamandra, die Besitzerin, hat sehr davon profitiert, dass vor mehreren Jahren der berühmte Professor Montaque Marat mit seiner Kuriositätenshow in Diamantsee haltmachte und sich Hals über Kopf in die schöne Zalamandra verliebte. Das Emporium blühte auf, und als Marat vor etwa drei Jahren weiterzog, blieben mehrere seiner Angestellten in Diamantsee, wo sie nun für Zalamandra in der Gallerie des Wissens auftreten. Der bemerkenswerteste unter ihnen ist wohl Shag Solomon, ein wilder Mann aus den Dschungeln Q'Barras, am ganzen Körper behaart und dadurch sehr affenähnlich wirkend, aber mit einem Benehmen allerbester aristokratischer Schule.
Dafür, dass keine Streitigkeiten im Emporium entstehen, sorgt Zalamandras Leibwächter und Rausschmeisser Hammer, ein fast 8 Fuss großer Kriegsgeschmiedeter, mit dem man sich lieber nicht anlegen möchte.

2. Lazares Spielhallen gelten als die kultivierteste Übernachtungsmöglichkeit in Diamantsee. Der Name des Etablissements führt etwas in die Irre, den das einzige Spiel, dass hier angeboten wird, ist Drachenschach, ein Strategiespiel, in dem Lazare vor etwa 20 Jahren die Meisterschaft der Stadt Sharn errang. Die Preisgelder nutzte er, um eine Eisenmine in Diamantsee zu erwerben, wurde aber von Balabar Smenk aus dem geschäft gedrängt und musste schlussendlich seine Mine an Smenk verkaufen. Da auf dem Höhepunkt ihres Wirtschaftskrieges Lazares Frau schwer erkrankte und schliesslich starb, hasst Lazare Smenk aus vollem Herzen. Wer weiss, zu welcher Kurzschlussreaktion er in der Lage wäre, würde er nicht durch den mässigenden Einfluss seiner liebreizenden Tochter Dannath und seines besten Freundes Ellival d'Thuranni gebremst.
 Alle Minenbesitzer (auch Smenk) sind Stammgäste in Lazares Spielhallen. Zu diesen hat sich auch seit kurzem der Magier Khellek gesellt, der Anführer einer kleinen Gruppe Abenteurer aus Sharn, die nach Diamantsee gekommen sind, um den Ort als Ausgangspunkt einer Expedition in das nahegelegene Blutmückengrab, einem alten Hügelgrab, zu nutzen. Dieses Ziel hat ihn und seine Begleiter zum allgemeinen Stadtgespräch gemacht, wurde allerdings mit viel Kopfschütteln quittiert, weiss doch in Diamantsee so ziemlich jeder, dass das Blutmückengrab schon vor Jahrhunderten ausgeraubt wurde. Der weiterhin zur Schau gestellte Optimismus der drei Abenteurer hat allerdings für viel Unruhe und Getuschel gesorgt.

3. Der "Wilde Hund" ist das genaue Gegenteil von Lazares Spielhallen. Hier versammeln sich die Ärmsten der Armen, um ihr weniges Münzgeld in einen kräftigen Schluck Vergessen zu verwandeln. Schlägereien sind hier an der Tagesordnung, öfters kommt es auch zu Messerstechereien, die oft genug ein Todesopfer fordern. Diese Athmosphäre wird durch die regelmässig ausgetragenen Hundekämpfe noch verschärft.
 Die Stammkundschaft des Wilden Hunds wurde in jüngster Zeit durch die Elfin Tirra erweitert, eine der Abenteurer aus Sharn, die sich schnell einen Namen durch ihr exzeptionelles Geschick mit dem Dolch gemacht hat. Obwohl sie keiner Herausforderung aus dem Weg geht, hat sie noch keinen der täglich im "Hund" stattfindenden Dolchwettkämpfe verloren, bei denen die  Dolche auf eine Wurfscheibe geschleudert werden.

8. "Zum hungrigen Knochenhecht" ist ein Restaurant, dessen Besitzer sich tatsächlich traut, aus dem namengebenden Bewohner des Diamantsees ein schmackhaftes Fischgericht zuzubereiten. Guld Tortigan(Mensch, männlich) geht sogar soweit, sein Restaurant als das beste in ganz Diamantsee anzupreisen. Allerdings ist er auch für andere Übertreibungen bekannt.

9. Jaleks Schlafhaus liegt an der Uferstrasse, in Sicht- und Geruchsweite des Sees. Hier finden die Ärmsten der Armen Unterschlupf, aber auch Personen, die aus welchen Gründen auch immer aus der Öffentlichkeit zu verschwinden trachten. Jalek (Mensch, männlich) verlangt nur 5 Kupfermünzen für eine Übernachtung, kümmert sich aber nicht darum, wo der jeweilige Kunde einen Platz in diesem alten Warenlager findet. Wer nicht zahlen kann oder will, bekommt es sehr schnell mit Golot (Halbork, männlich) zu tun, dessen Opfer froh sein können, wenn sie mit weniger als gebrochenen Knochen davonkommen.

14. der "Mitternachtsgruß" ist ein Freudenhaus für diejenigen, die sich die exotischeren Freuden des Emporiums nicht leisten können oder wollen und besonders von den Soldaten der Garnison stark frequentiert wird. Die Besitzerin mit dem klingenden Künstlernamen "Violet Vestalia" kümmert sich mit ihren Angestellten rührend um ihre Kunden, musste aber jüngst einen Geschäftseinbruch hinnehmen, als durch eine gezielt gestreute Indiskretion bekannt wurde, dass der Bürgermeister Diamantsees, Llanod Neff, ein Dossier  über die Besucher des Mitternachtsgruß, darunter auch der ein oder andere Minenleiter, angelegt habe.

15. Im "Tanzenden Gigant" verkehren vor allem die Soldaten der Garnison sowie die Kaufleute DIamantsees. Die Armen Diamantsees , aber auch Sheriff Cubin und seine Schergen sind hier nicht gerne gesehen. Trotzdem gibt es in diesem gemütlichen Gasthaus kaum Verbrechen, da selbst das kleinste Vergehen von den anwesenden Soldaten damit bestraft wird, dass der erwischte Dieb geteert und gefedert durch die Stadt getragen wird. Da die Gäste hier zusammenhalten wie Pech und Schwefel, haben auch grössere Banden keine Chance, hier Krawall zu schlagen.

25. Der "rostige Eimer" ist trotz des wenig vertrauenserweckenden Namen das beliebteste Restaurant in Diamantsee. Es gehört dem Minenleiter Chaum Ganswert, der hier auch meistens zu Mittag ist. Früher wurden hier vor allem Fischgerichte angeboten. Angesichts des anhaltend kläglichen Zustands des Diamantsees wird hier inzwischen aber vor allem Wildbret angeboten

Daeinar

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Allustans Bibliothek
« Antwort #5 am: 04.03.2008, 10:17:03 »
wichtige Örtlichkeiten in Diamantsee: Tempel und Kirchen

4. Der Tempel der Silbernen Flamme in Diamantsee legt sein Hauptaugenmerk auf die Ärmsten der Armen, und das mit beträchtlichem Erfolg. Erst kurz vor dem Ende des Letzten Krieges errichtet, ist es dem leitenden Priester Jieran Wierus (Mensch, männlich) danke seiner charismatischen Ausstrahlung und seiner großen Rednergabe innerhalb kürzester Zeit gelungen eine Gemeinde von inzwischen etwa 150 Gläubigen zu errichten. So groß ist der Zulauf gerade aus den unteren Schichten, dass sowohl der Bürgermeister als auch die Minenleiter den Tempel als Bedrohung zu empfinden beginnen. Allerdings hält Wierus in seinen Predigten seine Zuhörer zur unbedingten Einhaltung der Gesetze ein, und da seine Worte bei immerhin fast einem Fünftel der Stadtbevölkerung tatsächlich Wirkung erzielen, lässt man ihn bisher gewähren.
 Ein besonderes Merkmal der hiesigen Gemeinde ist der Fanatismus, mit dem die Gläubigen ihre Religion leben. Akte der Selbstgeisselung während der Predigten Jierans sind der Normalfall, nicht die Ausnahme, so dass jemand alleine dadurch, dass er sich nicht an diesen Praktiken beteiligt, sich schon als Außenseiter abstempelt. Wierus selbst behauptet, Selbstgeißelung sein ein Weg zur inneren Reinheit und betont in seinen apokalyptischen Reden immer wieder, dass dunkle Zeiten bevorstünden, und nur Personen reinen Herzens vor dem Bösen gefeit sei, dass sein dunkles Haupt zu erheben beginne.

12b. Die Kapelle Dol Arrahs ist für die meisten Soldaten der Garnison der Mittelpunkt ihres religiösen Lebens. Der zentrale Blickfang im Altarraum ist ein riesiges Wandfresko, auf dem die Herrin der Schlachten im Kampf gegen den Spötter dargestellt wird. Tagsüber wird dieses Fresko durch das von mehreren in die Wände eingesetzteb Buntglasfenstern erhellt, nachts sorgen mehrere Fackeln für die notwendige Beleuchtung.
Der Hohepriester, Valkus Dun (Mensch, männlich), ist vor wenigen Jahren nach Diamantsee gekommen, alls sein Vorgänger auf mysteriöse Weise ums Leben kam. Er ist ein sehr attraktiver, charismatischer Mann, dem es leicht fällt, seine Zuhörer für sich einzunehmen. Zum ständigen Ärger des Garnisonskommandanten, der möchte, dass seine Soldaten sich aus den Angelegenheiten der Einwohner Diamantsees herauszuhalten, hält Valkus Dun seine Gläubigen dazu an, in der Stadt aktiv zu werden, den Armen zu helfen und den Bösen entgegenzutreten. In der Öffentlichkeit ist Valkus Dun normalerweise nur in voller Plattenpanzerung zu sehen, seine beiden Schwerter, denen beide mächtige magische Verzauberungen nachgesagt werden, trägt er über Kreuz auf dem Rücken. Obwohl Valkus und Jieran Wierus sich nicht ausstehen können, teilen sie einige Ansichten über die Art und Weise, wie das Böse in Diamantsee mit Stumpf und Stiel ausgemerzt werden könne.
  Sein Stellvertreter, Velias Cheldramun(Mensch, männlich) ist für die Heilung Kranker und Verletzter verantwortlich. Er lebt schon immer in Diamantsee und ist es zufrieden, sich zum Wohle der hiesigen Gemeinde einzusetzen.
  Seine Adjudantin, eine Paladine namens Melindé Merovan (Mensch, weiblich) dient ihm als strategische Beraterin und soll eines Tages seine Nachfolge antreten. Bis dahin dient sie der Garnison als Waffenmeisterin und trainiert die Rekruten. In ihrer Freizeit trifft man sie vor allem in Lazares Spielhallen an, wo sie ihrer Leidenschaft für Drachenschach frönt.

29. Der Friedhof von Diamantsee ist der Mittelpunkt der Arbeit eines mysteriösen Kults, der sich "die Wächter der Totenruhe" nennt. Seine Mitglieder verehren Aureon, es gibt aber auch Gerüchte über dunkle Riten, die an den Raffer gerichtet seien. Da aber seit der Ankunft des Kultes, der den Schutz der Totenruhe auf dem Friedhof zu seiner Aufgabe gemacht hat, die früher öfter stattfindenden Akte der Grabschändung schlagartig aufhörten, und nie ein Mitglied des Kultes in irgendeine Anklage verwickelt war, wird die Organisation von den Behörden geduldet.

33. Der Ring der Menhire ist ein den Druiden und Waldläufern der Bronzeholzgilde heiliger Platz. Zu ihren Feiertagen führen sie Prozessionen zu dem Steinring durch, da nach ihrem Glauben an diesen Tagen die Geister der Natur an diesen Orten versammelt sind und man durch Kommunikation mit den Naturgeistern dem Ziel der Harmonie von Mensch und Natur näherkommen könne.

Daeinar

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Allustans Bibliothek
« Antwort #6 am: 04.03.2008, 10:17:32 »
wichtige Örtlichkeiten in Diamantsee: Geschäfte und andere Dienstleistungen

5. Tidwoads Tresore ist der Name der Bank von Diamantsee, deren Namensgeber, Tidwoad d'Kundarak(Zwerg, männlich) als Träger eines Drachenmals höchsten Respekt unter den Offiziellen der Stadt geniesst. Die Tresore gelten als das absolut sicherste Gebäude der Stadt, zumindest wurde noch nie bekannt, dass ein Einbruchsversuch erfolgreich gewesen sei. In Tidwoads Tresoren gibt es auch einen Sprechenden Stein der von einer Gruppe von Gnomen unter der Führung Lyllana Llyriman d'Sivis(Gnom, weiblich) bedient wird.
Tidwoad ist für sein Interesse an Edelsteinen wie auch an anderen ihm wertvoll erscheinenden Gegenständen bekannt, gilt allerdings als äußerst knauserig, was einen Handel mit ihm oft in wilder Feilschereien ausarten lässt.

7. In Taggins Warenhaus kann man so ziemlich jeden Alltagsgegenstand kaufen, den sich ein Kunde nur vorstellen kann. Taggin Darokin (Mensch, männlich) verfügt aber über durchaus gute Beziehungen nach Sharn und bietet jedem Kunden an, Gegenstände, die er nicht auf Lager hat, innerhalb einer Woche aus der Stadt der Türme zu importieren. Bei besonders seltenen Gegenständen wie Spruchkomponenten, Spruchrollen oder magischen Gegenständen erhebt er allerdings einen Aufschlag von 15% auf den Verkaufspreis. Im Gegenzug darf sich der Kunde Taggins absoluter Diskretion versichert sein.

13. Die Stallungen am Seeufer stellen eine sehr billige Möglichkeit für den Reisenden dar, sein Reittier sicher unterzubringen. Allerdings gilt der Besitzer, Lanch Farady als äusserst unangenehmer und jähzorniger Zeitgenosse. Es wird behauptet, dass mehr als ein Pferd während seines Aufenthalts ziemliche Schrammen abbekommen habe. Entsprechende Eingaben an den Sheriff blieben aber bisher ohne Ergebnis.

16. Die Klinge des Kapitäns ist ein auf Nahkampfwaffen spezialisiertes Geschäft. Der Besitzer, Tyrrol Ebberly (Mensch, männlich), behauptet von sich, früher Kapitän der Stadtwache Sharns gewesen zu sein und ist ein absoluter Waffennarr, der seine kostbaren Waffen wie Trophäen anden Wänden seines geschäfts und großen Vitrinen ausstellt. Auch Tyrroll bietet an, teurere Waffen innerhalb von maximal neun Tagen aus Sharn zu beschaffen, ein Angebot, dass aber ebenfalls nur für Nahkampfwaffen gilt. Kunden, die nach für den Fernkampf geeigneten Waffen Ausschau halten, verweist er an Venelle, verbunden mit der Warnung, blos genügend Geld mitzunehmen, "Ihr werdet es dort ganz bestimmt brauchen!"

17. Venelles Bögen ist das Geschäft der Bogenmacherin Venelle Eradar (Mensch, weiblich), die Meisterbögen und -Pfeile herstellt, aber auch mit anderen Waffen und auch Rüstungen handelt. Wie Tyrroll bietet sie den Import von Waren aus Sharn an, und entgegen dessen Behauptung ist sie keinesfalls teurer als der Ex-Kapitän.
Man sagt Venelle gute Beziehungen zur nahen Bronzeholzgilde nach und tatsächlich erhalten Mitglieder der Gilde einen kleinen Rabatt auf ihre Einkäufe.

18. Allustans Bibliothek ist das Domizil des "klügsten Mann der Stadt", wie Allustan Neff[Mensch, männlich) von den EInwohnern Diamantsees gerne bezeichnet wird - völlig ohne Spott übrigens.
  Allustans Haus ist etwas ganz besonderes. In schönen Farben (rot und tiefblau) gestrichen, steht es auf einer der wenigen Grünflächen Diamantsees, die unter den kundigen Händen des Magiers zu einem prachtvollen Garten geformt wurde. Das weder Garten noch Haus in irgendeiner Form verschandelt sind, ist das beste Zeichen für den hohen Respekt, den Allustan geniesst, obwohl jeder weiss, dass er der Bruder des allen verhassten Bürgermeisters ist.
  Das Haus ist voller alter Bücher und Folianten, die Allustan zu Rate zieht, sollte jemand mit einer Frage zu ihm kommen, die er nicht auf Anhieb beantworten kann. Diese Tätigkeit ist für Allustan eher Zeitvertreib denn Broterwerb, dennoch verlangt Allustan für jede beantwortete Frage 20 Galifar, was allerdings mehr dem Selbstschutz dient, da es ihm die Leute vom Halse hält, die keine für sie wirklich wichtigen Fragen zu stellen haben.

20. Die alten Piere Früher war der Diamantsee ein beliebtes Urlaubsziel für die wohlhabenderen Einwohner Sharns und Wroats, Nachdem der See aber gekippt ist, fahren - abgesehen von den Frachtkuttern, die das abgebaute Erz über den See bringen - nur noch zwei Schiffe regelmässig über den See. Das eine ist der "Herbstrenner", eine ziemlich armselige Schaluppe, mit denen der alte Seemann Durskin Segelsetzer bis zu sechs Passagiere zum Preis von je einem Regenten über den See fährrt.
Das zweite ist die "Behüterin", ein zehn-Mann-Segelboot, dass den "Wächtern der Totenruhe gehört, und das ebenfalls Gäste mit über den See nimmt. Der Preis pro Person ist mit 3 Regenten etwas höher, dafür ist der Komfort auch wesentlich besser (abgesehen von den ermüdenden Predigten, die Gäste der "Behüterin" über sich ergehen lassen müssen).

21. Kutschenstation des Hauses Orien Da Diamantsee an der Handelsstrasse zwischen Mondwache und Galethsspitze liegt, betreibt Haus Orien natürlich auch hier eine Kutschenstation, die es Reisenden aus Diamantsee ermöglicht, in die umliegenden Städte und Dörfer zu fahren. An die Station angeschlossen ist eine größere Herberge, die den meisten Neuankömmlingen der Stadt als vorläufiger Rastplatz dient, bis sie eine dauerhaftere Bleibe gefunden haben. Die Herberge enthält 20 Zimmer, die zu je einem Galifar pro Tag gemietet werden können.
Außerdem enthält die Herberge einen Außenposten von Haus Jorasco, das unter Leitung von Taskar d'Jorasco (Halbling, männlich) die Heilung verwundeter Bergbauleute, Feldarbeitern und anderen Personen, die keinen Zugang zur Garnison haben, übernimmt

27. Die Osgood-Schmiede ist der Arbeitsbereich von Manlin Osgood, einem Meisterschmied aus Sharn, der früher für Haus Cannith arbeitete, bevor er sich als Schmied selbständig machte. Die von ihm hergestellten Rüstungen sind weithin so berühmt, dass viele geringere Schmiede in der Umgebung sein Zeichen, mit dem Manlin von ihm hergestellte Rüstungen verziert, zu kopieren versuchen.

28. Die Schmelze Bis vor etwa 50 Jahren hatte jeder Minenleiter seine eigene Erzschmelze. Als aber die gegenseitigen Sabotageakte überhand zu nehmen drohten, beschlossen die Autoritäten der Stadt, dem ungesetzlichen Treiben ein Ende zu machen und monopolisierten das Schmelzgewerbe. Zum Chefschmelzer der nun einzigen Schmelze in Diamantsee wurde Vulgan Durtch (Mensch, männlich) bestimmt, der dadurch zu einem der reichsten Männer der Stadt wurde.
 In einem der Türme an den vier Ecken des Gebäudes wohnt der Alchimist und Tränkebrauer Benazel Terokir (Halbelf, männlich), der zum einen die für den Schmelzprozess notwendigen Vorgänge überwacht und sich nebenher mit dem Brauen von Tränken ein hübsches Zuverdienst schafft.

Daeinar

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Allustans Bibliothek
« Antwort #7 am: 04.03.2008, 10:18:16 »
wichtige Örtlichkeiten in Diamantsee: Verwaltungseinrichtungen und Residenzen

6. Das Büro des Sheriffs dient gleichzeitig als Wohnhaus für Sheriff Cubin und seine Deputies wie auch als Stadtgefängnis, dessen 12 Zellen zumeist mit Betrunkenen und Verrückten gefüllt sind. Cubin und seine Jungs wurden von Bürgermeister Neff eingesetzt und sind vor allem Handlanger seines Willens. Ihre Korruption, aber auch ihr Hang zur Gewalttätigkeit ist legendär.

10. Die Smenk-Residenz ist tatsächlich ein altes und etwas morsches Landhaus, das schon bessere Tage gesehen hat. Smenk gab seinen Arbeitern einst öffentlich das Versprechen, seine Türe stehe ihnen Tag und Nacht offen, und so steht die Haupttüre immer weit offen, allerdings sorgen 3 Handlanger (und wie Besucher berichteten, im Inneren des Hauses drei Schreckensaffen, dafür, dass der Andrang auf die Residenz niemals zu hoch wird.

12. Die Garnison: Aufgrund der Wichtigkeit der Erzvorkommen Diamantsees für die Schmieden der Stadt Sharn wurde in der Stadt eine kleine Garnison von ca 60 Mann Besatzungsstärke eingerichtet, die für die Sicherheit von Diamantsee und der näheren Umgebung verantwortlich sind. Der Garnisonskommandant, Tolliver Trask(Mensch, männlich), hat seine Mannschaft in drei Gruppen zu je 20 Mann eingeteilt, von denen immer eine auf Patrouille unterwegs ist, eine Garnisonsdienst schiebt , während die dritte mit Instandhaltungsarbeiten betraut wird und etwas Freizeit zur Erholung geniessen kann.
  Tolliver Trask ist sehr auf die Neutralität seiner Garnison der Stadt gegenüber bedacht und hat daher selbst nur wenige Freunde: Außer seinem Chefscout, Merris Sandovar (Wandler, männlich), einem Mitglied der Bronzeholzgilde und Diedrik Cicaeda (Mensch, männlich), einem Geographen, der die besten Karten der Region sein eigen nennt und daher den Schutz der Garnison geniesst, was ihn vor den hab- und machtgierigeren unter den Minenleitern bewahrt, vertraut Trask eigentlich nur Valkus Dun, den Hohepriester der Kapelle Dol Arrahs, obwohl die beiden öfter Auseinandersetzungen über die Rolle, die die Soldaten der Garnison in Diamantsee spielen sollen, miteinander austragen.

19. Die Tilgast-Residenz ist wesentlich prächtiger als die Balabar Smenks, obwohl dessen EInfluss inzwischen viel weiter reicht als der Gelch Tilgasts. Zur Residenz gehören prächitge Stallungen, in denen man sein Reittier für eine Pauschale von 1 Galifar am Tag unterbringen kann.

22. Die Parrin-Residenz ist nich viel mehr als eine schäbige Hütte, da Luzanne Parrin inzwischen kurz vor dem Ruin steht. Früher bewohnte sie das jetzt im Besitz Balabar Smenks befindliche Herrenhaus, war aber gezwungen, es an Smenk zu verkaufen, nachdem eine ihrer Geschäftsunternehmen sie aufgrund eines nie aufgeklärten Sabotageaktes fast in den Bakrott getrieben hätte.
  Einzige Mitbewohnerin Luzannes ist die Hexenmeisterin Ameliande (Mensch, weiblich), die eine alte Freundin der Mutter Luzannes ist und diese Freundschaft auf Luzanne übertragen hat.

23. Der Grauweiherbund ist eine Zwergengilde begabter Künstler und fähiger Metallhandwerker aus dem Clan Soranath, die es aufgrund einiger seltener Eigenschaften des Diamantseer Eisenerzes vor allem mit diesem arbeiten. Hier in Diamantsee hat der Bund eine diplomatische Vertretung, die um gute Beziehungen zu allen Minenleitern bemüht ist, obwohl die enge Freundschaft zwischen Ragnolin Grimmstein und dem Anführer der Delegation, Dulok "Blitzhammer" Soranath, schon ausreichen würde, um die Materialbedürfnisse des Grauweiherbundes zu befriedigen.

24. Die Ganswert-Residenz liegt inmitten Diamantsees, am Ende einer durch ein Monument markierten Sackgasse; das Denkmal erinnert an einen Mineneinsturz vor etwa 70 Jahren, bei dem mehr als 300 Bergleiute ums Leben kamen. Chaum Ganswert kam erst vor 14 Jahren nach Diamantsee. Seine drei Minen haben ihn zu einem reichen Mann gemacht, und die ganze Stadt wartet darauf, dass er anfängt, sich in die Intrigen der anderen Minenleiter einzumischen. Allerdings ist man sich nicht sicher, auf welche Seite er sich schlagen wird, da Smekn ein nicht sehr vertrauenswürdiger Geschäftspartner ist, Gelch Tilgast auf der anderen Seite in den ersten Jahren alles versuchte, um Ganswert wieder aus der Stadt zu treiben, so dass letzterer vermutlich keine allzuguten Gefühle für den ehemals wichtigsten Minenleiter hegt.
  Ganswert selbst verhält sich jedenfalls nach wie vor nach aussen hin völlig neutral. Bisher ist es noch niemandem gelungen, ihm in die Karten zu schauen, was die Gerüchteküche mehr als einmal zum Brodeln brachte.

26. Die Mondwiese-Residenz ist ein ausgedehntes Landgut am Rande der Stadt. Ellival d'Thuranni lebt hier mit einigen untergebenen Mitgliedern seines Hauses sehr zurückgezogen. Er nimmt nur selten am gesellschaftlichen Leben Diamantsees teil und kümmert sich stattdessen lieber um seinen liebevoll gepflegten Meditationsgarten und seine Sammlung seltener Tiere, wozu unter anderem eine Herde Pfauen sowie ein paar Cochees gehören.
  Seine Untergebenen mischen sich öfter unter die Bevölkerung und gelten als relativ leutselig. Vor allem im Emporium, in Lazares Spielhallen oder in Venelles Bögen sind sie öfter anzutreffen.

30. Die Villa Neff liegt auf einem Hügel, von dem aus man Diamantsee gut überblicken kann. An Pracht würde sie wohl alle anderen Gebäude in Diamantsee übertreffen, wäre sie nicht ständig von Baugerüsten verschandelt, da Llanod Neff ständig irgendwelche Bauaaufträge durchführen lässt, mit denen er sicherstellen will, dass seine Villa das schönste Gebäude bleibt.
  Die Villa dient auch als Rathaus und Sitz der Stadtverwaltung. Termine mit dem Bürgermeister sind allerdings nur nach Vereinbarung möglich und oft mit einer langen Wartedauer verbunden (Balabar Smenk wurde mal zum Mittelpunkt des Stadtgesprächs, als Llanod Neff ihn 20 Tage auf ein Treffen warten liess).

35. Die Grimmstein-Residenz ist ein schlichtes, aber schön anzusehendes Steingebäude in der Nähe des Friedhofs. Hier wohnt Ragnolin Grimmstein, der beliebteste Minenleiter in Diamantsee. Abends sieht man den Zwerg oft auf einer gemütlichen Sitzbank vor seinem Haus, wie er pfeifeschmauchend den Abendhimmel betrachtet. Passanten werden immer freundlich gegrüßt, an heissen Tagen auch  öfter zu einem kühlen Bier und einem kleinen Schwatz eingeladen.

Daeinar

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Allustans Bibliothek
« Antwort #8 am: 04.03.2008, 10:19:36 »
weitere interessante Örtlichkeiten in  un um Diamantsee

11. Die Tiefdornmine ist die erste Mine, die Balabar Smenk nach seiner Ankunft in Diamantsee in seinen Besitz brachte. Zwar war sie damals schon nahzu erschöpft, doch brachte sie Smenk noch genügend Ertrag ein, damit er seine Position festigen und langsam seinen Aufstieg zum mächtigsten Minenleiter in Diamantsee beginnen konnte. Große Schilder vor dem inzwischen verschlossenen Eingang erinnern sowohl an Smenks Aufstieg als auch an das große Unglück, das ebenfalls in der Tiefdornmine stattfand, und etwa 300 Bergbauleute ums Leben brachte.

31. Die Grimmsteinmine ist die größte der Eisenerzminen im Besitz von Ragnolin Grimmstein

32. Die verlassene Mine ist der Beweis dafür, dass schon in grauer Vorzeit die Erzvorkommen dieser Gegend kein Geheimnis waren. Manche Historiker glauben, dass es eine Mine aus der Dhakaani-Zeit sei, Belege aber dafür gibt es keine. Die Mine war so überwachsen, dass man sie erst vor 30 Jahren eher aus Zufall fand.

34. Das alte Observatorium wurde einst von Mönchen aus dem nahen Kloster des Zwielichts bewohnt, die dort religiösen und astrologischen Studien nachgingen. Als vor zwanzig Jahren ein bewaffneter Konflikt zwischen den Mönchen und den Handlangern der Minenleiter blutig endete, zogen sich die Mönche aber in ihr Heimatkloster zurück. Heute ist das Observatorium offiziell herrenlos und leer, allerdings scheint es in unregelmässigen Abständen für unbekannte als Domizil zu gelten, wenn man den Lichtern glaubt, die ab und an des Abends in den Fenstern zu sehen sind. Diese Lichter reichen auf alle Fälle aus, um Gerüchte darüber in die Welt zu setzen, dass es in der Sternwarte spuke.

36. Das Kloster des Zwielichts ist angeblich der Aufbewahrungsort eines uralten und sehr mächtigen Artefaktes. Zwar hat noch nie ein Außenstehender dieses Artefakt zu sehen bekommen, die Gerüchte aber waren immerhin glaubwürdig genug, um die Minenleiter Diamantsees dazuzubringen, eine kleine Armee aufzustellen, um das Kloster anzugreifen (nachdem man sich mit freundlichen Bitten eine Abfuhr genommen hatte). Der Angriff schlug fehl und kostete die Stadt einen hohen Blutzoll. Seitdem halten die Mönche sich weitestgehend von Diamantsee fern.

37. Die Bronzeholzgilde ist ein Zusammenschluss von Druiden und Waldläufern, die sich dem Schutze der Natur in der Umgebung Diamantsees verschrieben haben. Naturgemäss mögen sie die Minenleiter nicht besonders, da deren Arbeit für sie einen Frevel an der Natur darstellt. Daher halten sie sich von der Stadt eher ferne. Oft werden Mitglieder der Gilde kurzfristig von der Armee angeworben, die gerne ihre Fähigkeiten als Scout für sich nutzen möchte.