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Autor Thema: Expedition ins Ungewisse  (Gelesen 4363 mal)

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Velara

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Expedition ins Ungewisse
« am: 06.06.2011, 14:52:29 »
Kapitel I - Der Beginn

Erandrin / Nahwasser

Medieval Village  - by LaFleurdeLys / Deviantart

Ein herrlicher Geruch lag in der Luft, und an vielen Feuern herum in Erandrin drehten sich Spanferkel an den Spießen, oder es wurde Eintopf und allerlei anderes Gebräu gekocht. Es war früher Nachmittag in Nahwasser, und die Vorbereitungen für ein Fest ganz besonderen Ausmaßes waren zu gange. Das Fest, andem sich Schicksale ereignen können, die sonst nur Trunkenbolde in den Sternen lesen können, oder die nur Wahrsager entdecken können, wenn man sie mit mehr als nur einer Kupfermünze bezahlt. Ein Tag, ein Fest, andem sich Liebende lieben und andere... nun, lassen wir das.

Wir schreiben das Jahr 372 nach Einschreiten der Götter (372 EG), und ein wunderschöner Frühling hielt Einzug in den Landen. Die Vögel zwitscherten bisher aus vollen Kehlen, der Himmel war Veilchenblau, die Wolken spärlich und der Regen wohl gesetzt, um das zu unterstützen, was blüht und blühen wird. Es war ruhig in den landen, die man Faron nennt. Keine Kriege, kein Gezeter zwischen Herrschern und Beherrschten, keine Katastrophen, Unwetter, Aufstände oder schreckliche Barden, die auf Bäumen sitzen und andere mit Harfengespiel quälen. Sah man von den üblichen Nöten wie stadtgebundene Arbeitslosigkeit in den Großdörfern oder den üblichen familieninternen Streitereien ab, so war es ein magisch gutes Jahr bisher. Die Menschen waren friedlich, und sogar die Wölfe ließen die Schafherden in Ruhe, wenn der Hirte für große Hirtenstöcke musste. Auch wenn der Hirte selbst dann in etwas mehr Bedrängnis war...

Die Menschen in Erandrin jedoch waren... besorgt. Besorgt in dem Sinn, als das sie befürchteten, dass ihnen die Menschen die Spanferkel aus der Hand fressen, die Zwerge ihnen alle Bierbestände austrinken und die Elfen -die sich in das Dorf trauten- alle Gemüsebestände aufessen würden. DIe Probleme eines normalen Tavernenbetreibers eben. Mit Namen Barundil, ein recht großgeratener Zwerg, der sich in den Bierbrauereigefilden der Menschen etabliert und das Monopol des besten Gebräus des Landes gesichert hat. Er war nicht unbedingt für seine Großzügigkeit bekannt, und gerade jetzt, wo das Frühlingsfest bevorstand, war seine Großzügigkeit auf das Anschreien seiner Mitarbeiter beschränkt. Der Lohn war gut, doch fast einen Sonnenumlauf (Tag) auf den Beinen zu sein, Bierfässer tragend, zwang selbst den größten Hühnen in die Knie. Und dennoch... die Ausmaße des Festes, das da kam, waren gewaltig. Herdfeuer brannten, Mägde und Köchinnen bereiteten ein Bankett für die Hunderten von Menschen vor, die da kamen, und selbst die Wachen aus Strongfair, der geliebten Hauptstadt, kamen. Natürlich nur, um dafür zu sorgen, dass niemand -anderes- an die Bierfässer kam. Natürlich.

Welchen Grund jedoch, außer dem allumfassenden, beinahe länderübergreifenden Frühlingsfestes der 'geheimen' Hauptstadt hätte man, um in dieses Dorf zu kommen, wo bald jedes Haus eine eigene Taverne unter der Hand von Barundil ist?
Derer gibt es viele. Nicht nur, dass es hier genügend Bier für all die Zwerge des Landes gibt, nein. Auch die Religion ist an diesem Ort vertreten, denn viele kleine als auch große Altäre nahezu aller Götter und Göttinen wurden hier erbaut. Tempus, Pelor, Sehanine, Kord... alle haben zumindest einen Wallfahrtsschrein, andem die Gläubigen beten und um Beistand bitten können. Beinahe täglich gab es Glaubensakte der ansässigen Priester, um Schutz und Segen von diesem oder jenem Gott zu bitten, und die Messen waren gut besucht und fanden Anklang bei Menschen, Zwergen und sogar den Elfen. Gemeinschaft war das, was Erandrin am Leben hielt, und so wurde alles dafür getan, um diese Gemeinschaft weiter zu erhalten. Sei es durch Trinkspiele, Gebete oder auch Geschäfte. Sowohl die über als auch unter dem Tisch.

Auch dient Eladrin als Sprungbett in die entfernten Reiche der Elfen. Nahe des Wassers am nördlichen Teil der Stadt haben sich jene ein kleines, exotisches Haus eingerichtet, was als Verbindungsstation zwischen den Elfenheinen weiter im Norden als auch Erandrin dient. Jene, die gewillt sind und genügend Geld haben, können sich ein Boot mieten, um von Nahwasser aus zu einem der Handelsstädte der Elfen zu fahren, die ebenfalls am Wasser gelegen sind. Jedoch sind diese Reisen quer über den See nicht nur gefährlich, sondern auch sehr, sehr teuer. Man ist sehr lange unterwegs, und der Eldrar -so der Name des 'Sees'- spuckt ab und an die Gebeine jener wieder aus, die es nicht geschafft haben. DIejenigen, die jedoch die Hin- und Rückreise überstehen, sind von dem Zeitpunkt an verändert. Sie wirken... agiler. Lebhafter. Und einige haben ein so feuriges Leuchten in den Augen, dass sie sich zum Zeil setzen, zu Fuß nach Strongfair zu gehen. Selbst, wenn sie die Altersspanne eines Menschen schon seit ein paar Jahren überschritten zu haben scheinen...

Kurz zusammengefasst also: Es gibt weit mehr als nur einen Grund, um nach Eradrin (Oder, wie der Ort von Barundil getauft wurde - Taverna Eradria) zu kommen und noch viel mehr, ihn als Sprungbrett für alle möglichen Reisen zu sehen. Das nächste Großdorf ist viele, viele Meilen entfernt, und so kann man sich wenigstens den Mut antrinken, um sich dafür zu wappnen. Geschützt von einer mittelhohen Palisade und ebenso geschützt durch den wunderbar-schaurigen Ruf als Trunkenbold's Hauptstadt, ergeht es jedem hier gut, der sich mit rauer Gesellschaft anfreunden kann.


Gegenwart

Jubel erklingt, und ein weiteres Lied wird auf dem Hauptplatz von Nahwasser gespielt. Es ist früher Abend und die Sonne ist gerade im Begriff, unterzugehen. Das Frühlingsfest wird massiv und feucht gefeiert, und diejenigen, die sich schlagen wollten, sitzen bereits zugunsten der Masse im Arrest. Die Spielleute -ein bekanntes Barden-Essamble aus der Hauptstadt Strongfair- stimmt gerade ihre Instrumente neu, um erneut ein Lied zu spielen, um die Menschen und Zwerge zum Tanzen und zum Mitsingen zu bringen.[1] Es wird gejubelt und mitgefeiert, und ein Barde, gekleidet in das auffallend-pasenste, was er finden konnte, springt auf und tanzt mit der erstbesten, nicht vergebenen Dame, die er findet. Die Menge tobt und jubelt, und nirgends hat man so viele so glücklich gesehen. Der Platz an sich ist riesig. In der Mitte sind die Spielleute, drumherum die anderen Zuschauer, die den gesamten Hof ausfüllen. An den Rändern sind die Eingänge zu den einzelnen Tavernen, die unter der Herrschaft des Tavernenchefs Barundil stehen. Ihre Eingänge sind alle in Richtung des Hauptplatzes gedreht und gebaut, sodass man aus jeder dieser einen schönen Überblick auf den Hof werfen kann.
Weiter am Außenbereich gibt es sogar Schaukämpfe, Barden und andere Artisten zeigen ihre Tricks, und... ganz in einem Schatten... sitzt sogar ein nur in Roben gekleideter Zauberer und lässt aus dem nichts Funken entstehen! Die Kinder jubeln, jedoch halten sich andere eher fern von ihm, sodass er nur am Rande von Wein, Weibern und Gesang zu existieren scheint.

Aus Gründen, die nur die Götter zu wissen vermögen, befinden sich auch die Helden dieser Erzählung in Erandrin. Die Gründe mögen unbekannt sein, und dennoch hat das Schicksal sie zum Frühlingsfest verschlagen. Manche sind vielleicht hier, weil sie ebenso interessiert an den drei Vorzügen eines Festes -oder den zweien einer Frau- sind... ein anderer vielleicht, um die Ungläubigen und im Glaubensstrudel schwimmenden von der Richtigkeit und Wichtigkeit ihrer Gottheit zu überzeugen. Widerum andere sind vielleicht hier, um sich mit dem Geschick ihrer Waffe einen Namen zu machen. Oder sie sind hier, weil sie Dinge in Erfahrung bringen wollen, die anderen Sterblichen ein Rätsel sind. Nur die Sterne können das beantworten.

Oder der zu tiefe Blick in den Becher voll Met.


Playing with Fire  - ~grighyx / Deviantart
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« Letzte Änderung: 15.06.2011, 08:41:45 von Velara »
"Sehanine wird uns den Weg zeigen. Das Einzige, was wir tun müssen, ist, unseren Geist zu öffnen."

Maitane

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Expedition ins Ungewisse
« Antwort #1 am: 15.06.2011, 10:57:47 »
„Disziplin ist die höchste Tugend. “

Maitane bekam diesen Spruch beinahe täglich von ihrem greisen Großvater zu hören. Der alte Mann hatte sich mit seinen drei gelehrigsten Schülerinnen in der Herberge 'Zum schäumenden Pferd' einquartiert. Das Frühlingsfest konnte er sich selbstredend nicht entgehen lassen und so zeigte sich bereits auf der Hinreise, dass die Verlockungen von Eradrin ungeahnte Kräfte in dem Sack alter Knochen weckte. Völlig erschöpft fielen die drei am ersten Tag ihrer Ankunft in die Betten. Nur Großvater Ming war frisch und munter und weckte sie in aller Herrgottsfrühe, um sie für die kommende Aufgabe in Form zu bringen. Er hatte sich in den Kopf gesetzt, das Fest auszunutzen und für seine berühmt-berüchtigte Schule südlich von Strongfair die Werbetrommeln zu schlagen. So stand er am Morgen des Festtages mit prüfender Miene vor den dreien, welche sich in Reih und Glied aufgestellt hatten und inspizierte ihre Kleidung. Mai verzog unwillig den Mund. Sie fragte sich wohl zum hundertsten Male, ob das nun sein musste.

Sie trug  dasselbe, was sie auch während den Übungen daheim anhatte: Einfache weiße Leinenkleidung mit längeren grünen und geschlitzten Ärmeln, dazu ein ein breiter ebenfalls grüner Lendenschurz, welcher ihr bis zu den Knien reicht. Zusammengehalten wurde ihre Kleidung durch eine bunte Schärpe. Ihre Gewandung war mit mit stilisierten Blütenmustern verziert. Auch ihr grünes Stirnband machte dabei keine Ausnahme. Ansonten trug sie einfache rotbraune Schuhe, einen Armreif aus Holz sowies einen goldenen Ohrring. Peinlich berührt trat sie aus der Herberge. Ihr Großvater hatte die absonderliche Idee ersponnen, seine Schülerinnen als lebendige Werbetafeln zu benutzen. Daher befanden sich an Armen und Beinen je ein auffälliger Spruchband mit der Aufschrift: „Kommt zu Mings Schwertschule! Ihr findet uns 12 Meilen südlich von Strongfair“. Maitane sah zu Leena, dem blonden Nesthäkchen unter den Schülern, die ebenfalls nicht sonderlich erfreut wirkte.  

Nur Maki, das genaue Gegenstück zu Leen und Mai ließ sich die Stimmung nicht trüben und marschierte zuversichtlich mit fröhlich wippendem schwarzen Pferdeschwanz voran zum Außenbereich des Festes, um an den Schaukämpfen teilzunehmen. Maitane blickte sich dort angekommen nach ihrem Großvater um und sah ihn mit zwei großen Bierkrügen nachkommen, die er einer drallen Bedienung abgenommen hatte. „ BESUCHT DIE SCHWERTSCHULE DES WEISEN MING UND LERNT, WIE EURE KÖRPER HART WIE STAHL UND EUER GEIST SCHARF WIE EINE KLINGE WERDEN KÖNNEN! IHR WERDET EUCH SELBST NICHT WIEDERERKENNEN! “ Rief Maki den Werbespruch ihres Lehrmeisters aus und lächelte die um zwei Köpfe kleinere Leena herausfordernd an. Beide begaben sich in Kampfhaltung und unter dem Gröhlen der Zuschauer raste die Dunkelhaarige mit gezückten Kurzschwertern auf sie zu. Die Blondine, bewaffnet mit Sichel und Kette, holte Schwung und ließ das wuchtige Ende in einem vertikalen Bogen auf Kopfhöhe auf ihre Gegnerin sausen.

Blitzschnell duckte sich die älteste Schülerin und die Kette verfehlte ihren Kopf um Haaresbreite. Ein neuer rasselnder Kettenhieb knallte peitschengleich auf und Maki vollführte unter dem Beifall der Gäste einen Rückwärtssalto, um diesem zu entgehen. Doch noch immer hatte sie die Reichweite der tödlichen Waffe nicht überwunden und so lauerte sie angespannt auf den nächsten Angriff. Bedächtig näherte sie sich mit blitzenden Klingen Schritt und Schritt und wurde langsam schneller. Leena vollführte eine Bewegung nach rechts, verlagerte das Gewicht jedoch rasch auf die andere Seite. Unter dem Stöhnen einiger Zuschauer und dem Jubel anderer wickelte sich die Kette um ihr Bein. Die Blonde zog energisch, um sie zu Fall zu bringen, doch Maki nahm einen Schwertgriff zwischen die Zähne, packte entschlossen die Kette und riss die Kämpferin am anderen Ende fast von den Füßen. Anstatt Widerstand zu leisten kam die Blonde nach einem Augenblick der Besinnung der Anderen mit erhobener Sichel entgegen und Stahl prallte auf Stahl.

Maitane schaute dem einstudiertem Treiben zu und beschloss nach einer Weile, etwas gegen ihren trockenen Hals zu unternehmen. Ihren Großvater fand sie angeheitert inmitten der tanzenden Massen vor, denn er war nur unschwer zu übersehen. Mit einem lauten Trinklied über eine frivole Schankmaid auf den Lippen schlug er im Takt beide Krüge gegenüber und hüpfte von einem Bein auf auf das Andere. Sein langer weißer Bart war bereits biergetränkt.  

Die Brünette beschließt, dass heute der richtige Zeitpunkt für Met ist. Viel Met.
« Letzte Änderung: 15.06.2011, 12:14:00 von Maitane »

Darkas

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Expedition ins Ungewisse
« Antwort #2 am: 15.06.2011, 11:16:02 »
Laut lachend sitzt Darkas inmitten einer gröhlenden Menge aus Berufssoldaten und Arbeitern, trinkt mit ihnen auf Tempus, auf die Schlacht, und auf die schönen Frauen. Vor sich hat Darkas einen riesigen Krug Bier, groß wie ein Eimer, und genug, so hatte der Wirt versprochen, um "selbst einem Zwerg ein bierseliges Lächeln aufs Gesicht zu zaubern."  Aus der Nähe hört man dass Klirren der Waffen bei den Schaukämpfen, immer wieder unterdrückte Schmerzensschreie oder triumphierendes Lachen.

Mit einem harten Ruck schiebt er die gepanzerte Schulter wieder an ihren Platz. Ein leises Scheppern begleitet diesen Akt, der inzwischen zu einer Routine für ihn gewordenistr, als die Plattenteile der schweren, roten Rüstung aneinander schlugen, über das Kettengeflecht an jenen Stellen, die nicht mit massiven Stahlplatten bedeckt werden konnten, schaben, und gegen den Stiel der schweren, einblättrigen Axt, die lässig an sein Bein gelehnt ist, schlagen.

Auch Darkas hatte heute bereits das Vergnügen eines Schaukampfes, hatte einem feisten, hässlichen, vernarbten Zwerg demonstriert, dass die von ihm so gerne als "schwächliche Bohnenstangen, die einen Kampf nichtmal erkennen würden, wenn er vor ihrer Nase stattfände" bezeichneten Menschen doch mehr im Kampf konnten, als er dachte- immer darauf bedacht, ihm nicht zu schnell eine kampfentscheidende Verletzung zuzufügen, ihm noch ausreichend oft ein paar blaue Flecken, die ihm als Erinnerung dienen sollten, zu verpassen.

Gerade fällt dem massigen Kriegspriester eine junge, in grünes Leinen gekleidete Brünette auf, deren Hüften sein Interesse durchaus zu wecken wissen - vor allem, da sie so aussah, als wüsste sie sich zu behaupten. Mit leiser Belustigung bemerkt er die Spruchbänder um die Arme und Beine, die Werbung für eine Schwertschule machten.

Grinsend winkt er die Schankmaid heran. "Bring mir noch zwei Bier, und beeil dich ein bisschen. Schreibs wie immer auf den Deckel des Tempels."

Dann erhebt er sich mit einem Knirschen und Scheppern, hängt die Streitaxt in die Gürtelschlaufe und steuert die junge Schwertkämpferin an.

Salandrion

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Expedition ins Ungewisse
« Antwort #3 am: 15.06.2011, 13:43:06 »
Für Menschen ist eine reise zu den Elfen eine reise die lang, teuer und gefährlich ist. Für einen Elfen hingegen ist die reise nicht so aufwendig gerade dann wenn man ein Magier ist. Und so ist es kein wunder das Salandrion auch diese Jahr wieder auf dem Fest weilt. Doch im Gegensatz zu den vielen Vorurteilen und Falschinformationen die hier so über die Elfen kursieren entführt Salandrion hier keine kleinen Kinder,macht den Eichhörnchen kein Astloch streitig nein er trifft sich hier mit ein paar alten bekannten. Die meisten von denen hatte er kennengelernt als er das erste mal mit seinem Lehrmeister dieses Fest besucht hat, doch die meisten der inzwischen alten Recken im Ruhestand waren damals noch Jungspunde die zum erstenmal einen Bierkrug stemmten. Und so fällt der Elf nicht so sehr in der runde auf mit seinen weißgrauen Haaren.  Und so sitzt der Elfenmagier bei seinen alten Freunden und trinkt mit diesen Fröhlich Bier zwar nicht so viel wie diese doch scheint er nicht wenig Übung zu haben. Dabei macht er trauert der ganze Tisch über die Verweichlichung der Sitten hier wie "Damals als wir noch Jung waren hätte der Funkensprühende Magier schon längst ne Bierdusche bekommen!" oder "Können die Jungen Dinger heutzutage nicht mehr mal was richtiges zum anziehen leisten so wenig Stoff wie diese tragen."

Schwarzauge

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Expedition ins Ungewisse
« Antwort #4 am: 15.06.2011, 17:25:37 »
Davon hatte Davis schon gehört und dieses Jahr hatte er es geschafft hier zu sein. Solche Feste, genau wie Märkte, waren genau sein Element. Gemütlich zieht er seine Runden durch das Treiben und atmet das Leben tief ein. Eine Weile steht er bei den Schaukämpfen und schaut zu, wie sich zwei hübsche Frauen in einem wahrscheinlich einstudierten Kampf Werbung für eine Kampfschule machen. Hübsch, aber wahrscheinlich nicht das richtige für heute abend. An dem Feuerkünstler geht er grinsend vorbei, er kannte selbst einige Tricks und war sich sicher, das es bei weitem nicht so gefährlich wie es eventuell aussehen mochte. Er schieb sich langsam, wobei er darauf achtet sich eher an weiblichen Gästen entlangzuschieben, an einen Tresen. "Ein Bier bitte, gute Dame!", ruft er der Schankmaid zu. Leht sich an, stütz sich auf seinen Ellenbogen auf und lässt seinen Blick über das Treiben schweifen. Sucht nach hübschen Frauen und interessanten Personen. Er kommt zu dem entschluss, dass er später noch ein wenig tanzen gehen sollte, aber zuerst hätte er Lust auf eine Runde Glücksspiel.
Er nimmt seinen Krug, dankt der guten Frau mit einem lächeln. "Was bekommt ihr denn von mir?", fragt er sie und zahlt.
Vielleicht doch lieber erst Tanzen entscheidet er und begibt sich zu den Spielleuten. Schaut sich nach jemandem um, der weiblich, so gut wie möglich aussehend und nicht in Begleitung eines Mannes ist. Hat er jemanden gefunden geht er auf sie zu.
"Dürfte ich um diesen Tanz bitten, schöne Dame?", fragt er lächelnd mit einer angedeuteten Verbeugung eine Schwarzhaare, die mit ihren weniger Hübschen Freundinen hier ist.
« Letzte Änderung: 15.06.2011, 17:26:38 von Schwarzauge »

Maitane

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Expedition ins Ungewisse
« Antwort #5 am: 15.06.2011, 21:21:21 »
Bewaffnet mit einem Becher Met, den sie einer Bedienung abgekauft hat, schlendert die junge Frau zurück und wohnt dem dramatischen Ende des Kampfes bei. Ihre beiden Mitschülerinnen haben sich in eine augenscheinlich tödliche Lage gebracht, denn während Maki der Jüngeren ein Schwert an die Kehle drückt, befindet sich die ihre eng umschlungen von einem Teil der Kette, den Leen jederzeit fest zuziehen könnte. Natürlich unentschieden trennen sich beide Frauen aus der gefährlichen Verstrickung und beenden den Kampf mit einer gegenseitigen Verbegung. Verschwitzt und ein wenig staubbedeckt kehren sie zurück. Maitane erwartet sie bereits mit einem spöttischen Lächeln und nippt an ihrem Becher.

 "Und? Wer hat gewonnen?" Diese rhetorische Frage beantworten beide mit einem gleichzeitigen "Ich!" und einem Grinsen. So gestellt der Kampf auch war, er hat anscheinend einen gewissen Eindruck auf einen Teil der Gäste gemacht. Da erscheint sogar ein Tempus-Kleriker, der sich für ihre Schule zu interessieren scheint. "Wir haben uns erst einmal eine Pause verdient. " Beschließt die Dunkelhaarige, nachdem sie Atem geschöpft hat und nimmt die kleinere Blondine an die Hand, um sie für einen Tanz zu entführen. Mai ist froh, dass sie davon verschont wird. Nach dem knochenharten Training von gestern steht ihr nicht gerade der Sinn nach Bewegung. Mit einem dezent aufgesetzten Lächen sieht sie den glatzköpfigen Mann flüchtig an  und widmet sich wieder ihrem Met zu. So wie er aussieht, interessiert er sich wahrscheinlich für Andere Dinge, als für Atemübungen und Kampftechniken.

Darkas

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Expedition ins Ungewisse
« Antwort #6 am: 16.06.2011, 14:00:30 »
Selbstbewusst grinsend marschiert der Jünger des Herrn der Schlachten auf die Gruppe von gut gebauten Kämpferinnen zu, von denen Zwei noch einen angenehmen Geruch nach Schweiss an sich haften haben, noch nach der Aufregung des Kampfes riechen, ein Geruch, der ihn schon immer fasziniert hat.

Doch das Objekt seiner Begierde ist immer noch die gutaussehende Brünette, die sich noch geschmeidiger als die beiden anderen Schülerinnen zu bewegen vermag, deren Hüften noch verführerischer wippen.

"Schöner Kampf, den sich die beiden da geliefert haben. Geschwister? Oder nur vom selben Kerl ausgebildet?" spricht der Kleriker die Kämpferin unverblümt an. "Würde mich interessieren, wie gut du, " er mustert kurz ihren kräftigen Körper, "dich in einem Kampf bewegst- noch geschmeidiger als die beiden Kleinen? "

Mit einem Blick auf den Metkrug in ihrer Hand entscheidet er, dass die Idee mit dem Bier wohl gescheitert ist, trinkt einen der beiden Humpen in einem großen Zug aus und muss sich nur noch mit einem Biergefäß herumplagen. "Ich bin übrigens Darkas. Jünger des Tempus, zu deinen Dienste."

Maitane

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Expedition ins Ungewisse
« Antwort #7 am: 19.06.2011, 14:26:44 »
Maitanes aufgesetztes Lächeln bröckelt für einen Augenblick und fällt dann schließlich. Kerl? Hat er ihren Großvater da gerade einen Kerl genannt? Als Fremder steht ihm das in keinster Weise zu. Doch die Unverschämtheiten gehen weiter. Obwohl sie einen Priester vor sich hat – von dem man meinen möchte, dass er ein leuchtendes Beispiel für Tugend und Anstand wäre...hat sie schon lange keinen so ungehobelten Rüpel vor sich gehabt. Abschätzig mustert die junge Frau den kantigen Glatzkopf und nippt von ihrem Becher, ohne ihn aus den Augen zu lassen.

„Geschwister im Geister, wenn Ihr so wollt, mein Herr...und ihr Ausbilder, den Ihr einen Kerl schimpft,  ist mein ehrenwerter Großvater.  Ihr beleidigt seine und meine Ehre mit Euren Worten.  Vielleicht habt Ihr bereits über Euren Durst getrunken und seid nicht mehr Herr Eurer Sinne. “ Erwidert sie mit einem kühlen Lächeln, der ebenso unheilvoll scheint wie ihr durchbohrender Blick. „Mein Name ist Maitane. Ich stehe Euch ebenso wenig zur Verfügung wie meine Mitschülerinnen. Da Ihr offenbar kein Interesse an unserer Schule habt, sondern an weit primitivieren Dingen...wäre es wohl das Beste, wenn Ihr Euch entschuldigt und Euch einer Dirne zuwendet, denn ich bin nicht an Euch interessiert. “

Velara

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Expedition ins Ungewisse
« Antwort #8 am: 19.06.2011, 14:51:16 »
Ein guter Punkt, den Maitane anspricht. Ihren Blicken nach zu urteilen scheint Darkas wirklich auf einem dünnen Pfad zu wandeln, an dessen Ausläufern eine völlige Abfuhr oder sogar ein handgreiflicher Akt steht. Und dennoch handelt er mit seinen Worten und Taten wirklich im Sinne des Tempus, denn so ist eine Frau ein Geschöpf, dass in einem Kampf bezwungen werden muss. Sei es mit Worten, mit Taten oder mit einer Überraschung. Und dennoch unterschätzen fast alle die Stärke der Frau.
Jedoch gibt es natürlich auch jene, die weniger erobert als verführt werden wollen, wie Davis feststellt, als er die Schwarzhaarige mit Namen Silva fragt. Dem Aussehen nach eine doch recht hübsche Zigeunerin mit dunklen Augen und Ohrschmuck, einem Kleid, das tiefe Einblicke zulässt und einem lasziven Lächeln, als ob der Alkohol ihr bereits zu sehr zu Kopf gestiegen ist. "Schöne Frau... hrhr... ihr seid mir einer... ", erwidert sie mit leichtem Säuseln. Ob es nun gewollt ist oder ihre Zunge zu schwer für das Gespräch ist, lässt sich bis dato nicht feststellen. Jedoch folgt sie willig seiner Einladung zum Tanz und schmiegt sich manches Mal gewagt an ihn - ob gewollt oder nicht, sei dahingestellt.

Talorn, ein Freund von Salandrion, schaut diesem und anderem Treiben jedoch lachend zu. Auch wenn auch an ihm die Zeit genagt hat und sein Bart -einstmals schwarz- nun in sattem Grau erstrahlt, so hat sie seine spitze Zunge unangetastet gelassen. Viel zu weich seien die Frauen von heute, lassen sie sich doch viel zu leicht um den Finger wickeln und meinen es nicht mehr ernst mit irgendwelchen liebreizenden Andeutungen. Seine Argumente sind zwar sehr schwer nachzuvollziehen - sogar mit dem Intellekt eines Magiers- und dennoch.. ergeben sie einstweilen ein wenig Sinn. Aufs schnelle Geld mit einem Strongfairer seien sie aus, die Frauen. Und genießen wollen sie das alles und viele Kleider und teuren Schmuck haben wollen sie, aber von wahrer Liebe ist da keine Spur mehr, zetert er und haut -unter einiger Zustimmung- mit der Faust auf den Tisch. Worauf er sich noch einen Krug Met bestellt, um seinen Ärger herunterzuspülen. "Wie is' das eijentlich bei euch Elfen, Salandrion...? Gibt's da... irjendwelche Unterschiede oder so wat'?, fragt Talorn dann seinen Bekannten und schaut ihn fragend an, die sehnige Hand um den Krug geschlungen.

Der Himmel wird immer dunkler, und allmählich werden die Fackeln angezündet, um für schönes Licht zu sorgen. Die Stimmung ist ausgelassen und könnte besser nicht sein. Das Geschäft brummt, es gibt kaum Reibereien und alle sind zufrieden, denn das Met fließt und das Essen ist gut - zumindest so gut, dass niemand Angetrunkenes etwas daran auszusetzen hätte. Ab und an kann man sehen, wie aufgeregt einige Menschen umherrennen und auch Gerüstete mit Speer und Schwertgehänge -Wachen des Festes unter Befehl von Barundil- umherrennen und Befehle herumschreien, doch es scheint nichts auffälliges zu geschehen.[1] Alles geht seinen gewohnten Gang, und so sollten die Festlichkeiten auch sein, denn bald naht die große Ansprache des Barundil, zur nullten Stunde des Tages (Mitternacht), und das ist ein Moment, der jedes Jahr von einer Besonderheit geprägt ist. Und mit Spannung erwartet wird.
 1. Wer mag, kann Wahrnehmung vs DC 20 würfeln
"Sehanine wird uns den Weg zeigen. Das Einzige, was wir tun müssen, ist, unseren Geist zu öffnen."

Darkas

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Expedition ins Ungewisse
« Antwort #9 am: 19.06.2011, 15:08:45 »
Darkas beginnt bei den Worten der jungen Schwertkämpferin herzhaft zu lachen, benötigt einen Moment, um das vom Klappern und Scheppern der Rüstungsteile begleitete Schütteln seines Brustkorbs zu bändigen. "Bei Tempus Schlachtgesang, du bist ein Mädchen dass nicht auf den Mund gefallen ist. War nicht meine Absicht, dich oder deinen Großvater zu beleidigen, eher das Gegenteil. Ich würde mich gerne bei dir entschuldigen," ein wölfisches Grinsen zieht sich über das ganze Gesicht, während er Maitane erneut mustert wie der Wolf seine Beute, "was hältst du davon wenn ich dich und deine Schwestern zu einem Bier einlade, und ihr mir mehr über euch erzählt? Und wir schauen mal was sich entwickelt. Das könnte doch der Beginn einer wunderbaren Freundschaft sein." Immer noch grinsend, nimmt der Schlachtpriester einen tiefen Zug aus dem Bierhumpen. Auch wenn sie sich noch ziert... die krieg ich noch, so wahr mir Tempus hilft. Und ihre Schwestern wären eine nette Dreingabe.


Maitane

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Expedition ins Ungewisse
« Antwort #10 am: 19.06.2011, 15:36:30 »
Die junge Kämpferin ballt ihre Hände zu Fäusten und ringt nur mühsam ihren auflodernden Zorn nieder. Das riesige Klappergestell scheint sich aus ihren Worten auch noch einen Spaß zu machen. Offensichtlich hat er schon lange keine Abreibung mehr erhalten. Mit verschränkten Armen erdolcht sie den Kerl mit eiskalten Blicken. Keine Sekunde kauft sie ihm ab, dass er ernsthaft über eine Entschuldigung nachdenkt. "Eure Worte sind so schmierig wie ranziges Schweinefett. Passt auf, dass Ihr nicht darauf ausrutscht." Entgegnet sie spöttisch und schüttelt ein wenig ungläubig vor dieser Dreistigkeit den Kopf.   "Warum erspart Ihr Euch nicht den Ärger und entfernt Euch aus meinem Blickfeld? Andererseits kann ich nicht für Eure Gesundheit garantieren.  " Die Brünette lässt die Arme sinken und nimmt ihren Rucksack ab.  Ohne lange Suche fördert sie eine breite, leicht gekrümmte Klinge zutage. Zunächst scheint es, als würde der Schwertgriff kein Ende finden, doch als sie ihren Rucksack mit Schwung wieder aufsetzt und das andere Ende der schweren Waffe demonstrativ auf den Boden aufschlagen lässt, weichen einige der Gäste instinktiv zurück.[1]
 1. 

Darkas

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Expedition ins Ungewisse
« Antwort #11 am: 19.06.2011, 15:45:32 »
Vernehmlich rasseln die Schulterpanzer des Priesters, als er die Schultern lockert, dabei leise vor sich hinlachend. "Wenn das eine Drohung sein soll, Kleine, dann eine sehr niedliche. Pack doch den scharfen Stock weg, ehe du dich noch verletzt. Bin mir zum einen sicher dass die Wachen es nicht gerne sehen werden wenn du mich auf offener Straße zerfleischst- und zum anderen dass du keine Herausforderung für mich bist mit diesem Klingenstöckchen. Also, das Angebot mit dem Bier steht." Auch wenn der Priester nach Aussen hin gefasst und heiter wirkt, so spannen sich unter der Rüstung bereits Muskeln an, beobachten geschärfte Reflexe jede Bewegung der wehrhaften Schönheit, ballt sich eine der Fäuste immer wieder, um die Finger zu lockern. Sieht verdammt niedlich aus wenn sie wütend ist. Sieht aber eigentlich auch nicht so aus als wäre so eine schwere Waffe für sie geschaffen.

Salandrion

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Expedition ins Ungewisse
« Antwort #12 am: 19.06.2011, 19:47:53 »
Auf die etwas unklare Frage seines Freundes antwortet der Elf "Bei uns haben die Frauen es nicht nötig sich für solche gelüste herabzulassen und mit großen Ausschnitten sich irgendwelche Leute an zulächeln. Elfen führen kein so sprunghaftes leben wie so manche Menschen wenn wir uns einander hingeben, dann nur aus liebe, nicht aus materiellen gründen. Denn ihr müsst bedenken ein Elfisches Leben dauert wesentlich länger als mehrere Menschengenerationen, wenn zwei Elfen unbedacht ein Kind zeugen dauert es länger als ein Menschenleben bis das Ergebnis dieser Liebesnacht erwachsen währe. Wenn man so viel zeit auf dieser Welt verbringt, lernt man die zeit gemeinsam zu genießen, den was bringt einem ein langes Leben, wenn man es einsam verbringt."

Als Salandrion den Tumult entdeckt beschließt er sich das genauer anzusehen, also nimmt er sich seinen Stab sagt zu seinen Freunden er müsse sich mal die Beine vertreten und nähert sich der Tor Nahwassers.

Schwarzauge

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Expedition ins Ungewisse
« Antwort #13 am: 19.06.2011, 21:19:11 »
Davis tanzt mit Silva, als gäbe es kein morgen. Er lacht viel, nerkt und wirbelt um sie herum.  Aus einem Augenwinkel bemerkt er dabei die Wachen, wie sie durch die Menge ziehen. Als die Musik dann abermals endet zieht er Silva an ihrer Hüfte zu ihm heran und presst ihr einen Kuss auf die Lippen. "Habt Ihr  denn für heute Abend schon ein Bleibe?", fragt er sie. "Ich muss noch einmal weg, würde Euch aber gern heute noch wiedersehen." Er wirft ihr noch einen Kuss im gehen zu und begibt sich dann wieder ins Gedränge. Mit einem Auge verfolgt er die Wachen mit dem anderen Versucht er unter den Feiernden entweder jemanden zu finden, der besser aussieht als Silva oder jemanden, der interessant aussieht. Er war schließlich hier um etwas zu erleben, einfach nur irgendjemanden flach legen konnte er in jedem Dorf. Hier wollte er eigentlich Stoff für neue Geschichten finden, oder zumindest jemanden der diese Geschichten inspirieren konnte. Er holt sich abermals ein alkoholisches Getränk, diesmal Met.
Damit schlendert er in die Richtung, in die die Wachen gegangen sind, zum Tor.
« Letzte Änderung: 19.06.2011, 21:25:51 von Schwarzauge »

Maitane

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Expedition ins Ungewisse
« Antwort #14 am: 26.06.2011, 10:44:48 »
„Siehe da...der große Krieger versteckt sich nicht nur hinter seinen klobigen Metallplatten wie eine Schildkröte, sondern auch noch hinter den Wachen. “ Spottet die junge Frau und macht keine Anstalten, ihrem Gegner weh zu tun. „Wäret Ihr besser über unsere Schule im Bilde, so wüsstest Ihr, dass eine Rüstung mich nicht aufhält. Wir kennen Mittel und Wege, sie einfach zu umgehen und das Stöckchen dorthin zu bringen, wo Euch das Lachen im Halse stecken bliebe. “ Ihre Haltung hat sich etwas entspannt und die Brünette besinnt sich auf ihre Fähigkeiten. Ein schwerfälliger Blechhaufen ist für sie keine Herausforderung. Nicht einmal für einen Schaukampf. „Wenn Ihr nun bitte in eine andere Richtung atmen würdet und es unterließet, meine Zeit zu verschwenden...vielen Dank. “ Ohne sonderliche Mühe schultert sie die schwere Waffe und marschiert in die entgegengesetzte Richtung davon. Was hier nur für tumbe Kerle herumlaufen...
« Letzte Änderung: 27.06.2011, 08:39:05 von Maitane »

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