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Autor Thema: Expedition ins Ungewisse  (Gelesen 4364 mal)

Beschreibung: Hier wird RP gemacht

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Velara

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Expedition ins Ungewisse
« Antwort #75 am: 26.07.2011, 10:05:53 »
Der Streich wird hart und schnell geführt, die brennende Klinge geht tief in das Fleisch des Minotaurus. In diesem Moment öffnet dieser die Augen, ein Brüllen setzt an, doch hat die Klinge bereits den Kopf zu drei Vierteln abgetrennt. Ein Zucken geht durch den gesamten Leib, ehe die Augen sich nach innen verdrehen und die sofort tote Kreatur nach vorne fällt. Jano kann die Klinge in einer eleganten Bewegung noch aus dem Hals ziehen, ehe er mitgerissen würde, und Blut flutet nun  zu ihm heran, breitet sich in einer breiten Lache unter dem Minotaurus aus, der in seinen letzten Zuckungen am Boden liegt. Seine Mähne brennt ein wenig, es riecht nach verbranntem Haar und Fleisch.
Die rote Aura, die den Minotaurus umgeben hat, erlischt nun auch, steigt wie roter Dampf urplötzlich und umberührt vom Wind in den Nachthimmel auf. Jetzt, wo das Adrenalin in allen Helden weniger wird, wird ihnen bewusst, was für ein Lärm im Hintergrund herrscht. Geschrei und wilde Rufe erklingen immer wieder, Metallgeschepper, das kurze Aufspielen von Instrumenten, brechen von Holz. Doch nach ein paar Minuten wird es ruhiger, als herrische Rufe durch die Stadt gehen. Ein Gong ertönt vom Turm, die Menschen halten inne.

Wenden die Kampferprobten jedoch in diesem Moment den Blick zurück zum Minotaurus, so sehen sie, wie es auf seinem Rücken anfängt zu leuchten. Eine kleine, faustgroße Stelle unter den massiven Schulterblättern. Das Licht scheint blutrot, pulsierend wie ein Herzschlag, ehe es von ganz allein aus dem Körper kommt, mit einem schmatzenden Geräusch, und mit einem dumpfen Aufprall auf den Steinboden fällt. Ein Zucken durchfährt Jano, Davis und Salandrion besonders. Was auch immer es war, es war genauso erdrückend wie die Aura des Minotaurus.

Wachen kommen angerannt, Lederrüstung und Schwerter tragend, mit erschrockenen, leicht blutverschmierten Gesichtern. "Was ging hier vor?", ruft eine im Gehen, abrupt stehenbleibend, als er den gefällten Minotaurus sieht. In der Ferne hör man schwere Stiefelschritte. Der Hauptmann in voller Rüstung mit einem Zwerg als Begleiter, der in feine Kleidung gehüllt ist, der Bart bis zum Bauch gehend in rabenschwarzer Färbung.
"Sehanine wird uns den Weg zeigen. Das Einzige, was wir tun müssen, ist, unseren Geist zu öffnen."

Salandrion

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Expedition ins Ungewisse
« Antwort #76 am: 26.07.2011, 10:36:36 »
Als das Licht aus dem Minotaurus hervorsteigt fragt sich Salandrion laut "Hmm was hat es nun darmit aufsich?" Um dieser Frage Nachzugehen wirkt Salandrion einen weiteren Zauber[1] um die Fäden der Magie besser erkennen und daraus Rückschlüsse auf die Art der Magie führen zu können. Beim ersten Versuch die Magischen Fäden zu deuten verhaspelt sich Salandrion[2] so das er einen Zweiten Anlauf braucht um die Fäden zu deuten. Diesmal hinterfragt er jedoch die Ergebnisse sowohl mit seinem Wissen über Zaubersprüche[3] als Auch das Wissen um die Arkane Magie[4].

Als die Wache eintrifft antwortet Salandrion ihnen ohne sich von seinen Untersuchungen abzuwenden: "Wir haben gemeinsam diesen Minotaurus aufgehalten der die ganze Stadt hätte zerstören können."
 1. Detect Magic
 2. Wegen der 1 Automatischer Misserfolg
 3. Spellcraft: 25
 4. Wissen Arkan: 35 (20 Gewürfelt)

Jano

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Expedition ins Ungewisse
« Antwort #77 am: 26.07.2011, 11:06:46 »
Die blutbespritzte Hellebarde in der Hand, steht Jano starr neben dem erschlagenen Giganten. Die Flammen um die Klinge verblassen langsam, verwandeln sich in winzige Funken, die zur Erde rieseln und dort verglühen.
Jano taumelt einige Meter zur Stadtmauer. Mit ihr im Rücken lässt er sich zu Boden sinken. Schließlich lehnt er an der Mauer, die Hände noch immer um die Waffe gekrallt. Oh, Götter. Er starrt auf all das Blut, nur kurz auf das Glühen, dessen sich schon der Zauberer angenommen hat, und schließlich auf die anrückenden Wachen. Es dauert, bis er den Atem für ein paar Worte zusammenbekommen hat.
"Jep. Was er sagt." Mit der Hellebardenspitze deutet er auf den Magier. "Wir sind eine Bande tollkühner Halunken, die dieses Ungetüm in die Knie gezwungen haben. Und ich kenne noch nicht einmal die Namen der anderen beiden aus meiner Bande."

Schwarzauge

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Expedition ins Ungewisse
« Antwort #78 am: 27.07.2011, 09:33:44 »
Als der Minotaurus seine Augen öffnet befürchtet davis kurz, dass der Schlag mit der Hellebarde nicht genug gewesen sein könnte und dieses Monster auch ohne Kopf  noch durch die Stadt marschieren würde und ein Gemälde von Tod und Verwüstung zeichnen würde. Er ist deswegen um so erleichterter als das Blut aus der Kreatur spritzt und sie leblos zusammensackt.
Davis überlegt, ob es sich um einen Fluch oder einem Hassgeist handeln könnte der seinen Wirt nach dessen Tod verlässt und versucht  hatte sich ein neues Opfter zu suchen. Abermals ist er froh, dass er nicht so nah dabei Stand und ES wohl auch nicht von Jahno besitz ergriffen hat. Davis lässt seinen Zauberstab wieder in dem Säckchen verschwinden.
Acuh wenn es ihn nicht begeistert, als tollkühner Hallunke bezeichnet zu werden, wendet sich Hauptmann und Zwerg zu, ohne vorerst auf Janos Komentar weiter einzugehen. Auch bleibt sein Blick kurz auf dem Elfen haften, das war doch der gleiche Elf. Nicht zum Turm gehen wollen, aber sich einem Minotaur in den Weg stellen, seltsam. Aber es gab wichtigeres zu tun.
"Hauptmann Lunker und Ihr müsst Barundil sein. Gut, dass Ihr gekommen seid.", begrüßt er die Beiden.
"Diese monströse Gestallt ist vor wenigen Augenblicken durch das Tor gebrochen und wir sind den Wachen so schnell wir konnten zur Hilfe geeilt. Glücklicher Weise konnten wir das besessene Monstrum aufhalten, aber für eure tapferen Männer kam unsere Hilfe zu spät. Ihr seht ja selbst wie schnell und mit welcher Gewalt das Ungetüm hier gewütet hat.", dabei deutet er betroffen auf Tor und Tote.
"Ich bedauer, das wir nicht mehr tun konnten."

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