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Autor Thema: Die Blumen des Montezuma  (Gelesen 4005 mal)

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Takashi Morinozuka

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Die Blumen des Montezuma
« Antwort #150 am: 14.01.2018, 12:32:17 »
Takashi hat geahnt, dass es passieren wird und die Fremden sind natürlich keine Hilfe. Vor ihm türmt sich ein Alptraum auf, während hinter ihm droht der einzige Ausgang geschlossen zu werden, und dennoch muss der Krieger schnell handeln. Es scheint zwar, als wären ihre Freunde noch am Leben, aber von bösen Geister besessen und von diesen Pflanzen verstümmelt. Er ruft laut zu Suri auf japanisch.
“Lauf! Wir müssen einen Weg hier heraus finden!“
Der Samurai ist jederzeit bereit zu sterben, solange der Tod einen Sinn hat, aber hat es einen Sinn gegen seine eigenen Freunde zu sterben? Dennoch weiß Takashi, dass Suri keine Kämpferin ist, und sie muss hier weg. Blitzschnell hat er das Katana in der Hand und springt nach Vorne, um Ramalang  mit einem sauberen Schnitt den Kopf abzuschlagen. Er muss seine Gefährtin die Möglichkeit geben zu fliehen, bevor diese Wesen sie packen können.[1]
 1. Push 10 wäre das wohl
« Letzte Änderung: 14.01.2018, 12:33:31 von Takashi Morinozuka »

Suri

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Die Blumen des Montezuma
« Antwort #151 am: 20.01.2018, 23:42:03 »
Namenloser, urtümlicher Schrecken bemächtigt sich der Heilerin, sodass ihr selbst zum Aufschreien die Luft wegbleibt. Finstere Kreaturen der Höllen haben Ramalang und wohl auch die anderen Kranken in ihrem Griff und schicken sich an, die Besucher zu überwältigen.
Takashis aufblitzende Klinge schneidet durch Suris Schockstarre. Was tut der Samurai da - will er etwa Ramalang erschlagen?! Von einer anderen Furcht angespornt, stürzt die Hijra nach vorne und streckt eine Hand aus, um den erhobenen Waffenarm des Kriegers zu packen, ehe er das todbringende Schwert auf den unglückseligen besessenen Fischer niederfahren lässt.
"Halt! Tötet ihn nicht, o-samurai-sama!," fleht die Reisende. Erst jetzt vernimmt sie das Knarzen der Tür hinter sich...

Der Tod

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Die Blumen des Montezuma
« Antwort #152 am: 27.01.2018, 08:05:24 »
Mit beiden Armen stemmt sich Suri in die Waffenhand des Samurai und stoppt die Klinge kurz bevor sie den Hals des Besessenen erreicht. Im flackernden Licht der Laterne starren sich die beiden für einen Moment wie eingefroren an. Ramalang dreht sich unterdessen auf die Seite, wobei ein langgezogenes Stöhnen entsteht. Er streckt sich nach Suri aus, als hätte er seinen nahenden Tod nicht einmal wahrgenommen. Seine Hand ist jetzt ganz nah, die daraus hervorsprießenden Blütenblätter berühren bereits Suris Gewand.
Über all dies hinweg tönt die kratzende Stimme des alten Mönchs: "Ihr seid jetzt bei euren Freunden. Möge der Herr euch ebenso gnädig sein." Dann schließt sich die Tür und der schmale Spalt an Tageslicht versiegt.
Mosaic - The Flowers of Montezuma: culture clash in colonial Mexico

Takashi Morinozuka

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Die Blumen des Montezuma
« Antwort #153 am: 03.02.2018, 13:28:39 »
Takashi starrt ungläubig und wütend, als Suri ihn stoppt. Sie muss doch sehen, dass es ein Monster ist und nicht mehr ihr Freund. Einen Moment überlegt er fast die Frau einfach beiseite zu treten, während ihm unangenehm bewusst wird, dass die kleine Frau ihn einfach so aufgehalten hat.
„Bist du wahnsinnig, Frau?“
Bringt er dennoch hervor, während die Tür sich hinter ihm schließt. Sein Blick wirkt dabei einen Moment völlig wahnsinnig und eine gewisse Wut steht ihm im Gesicht geschrieben. Der Ausdruck weicht jedoch schnell der Erkenntnis, dass er kaum eine Chance haben wird, vor allem nicht umringt von diesen bösartigen Wesen, leben hier heraus zu kommen, wenn er keinen kühlen Kopf bewahrt. Ohne länger nachzudenken, packt er Suri am Arm und zehrt sie mit sich. Auf der Treppe würde er wenigstens nur mit einem Gegner auf einmal zu tun haben und vielleicht würde die Frau ihren Fehler wieder gut machen. Im Dunkeln versucht der Samurai den Weg zur Tür zu finden. Hoffentlich würde Suri dann dort oben etwas einfallen, während er seinem Handwerk nachgehen kann.
« Letzte Änderung: 03.02.2018, 13:28:50 von Takashi Morinozuka »

Suri

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Die Blumen des Montezuma
« Antwort #154 am: 03.02.2018, 15:34:00 »
In Suris Blick steht eiserne Entschlossenheit geschrieben - sie kann die Hoffnung nicht aufgeben, dass Ramalang und die anderen von der Besessenheit geheilt werden können.
"Verzeihung, o-samurai-sama. Suri kann das nicht zulassen, ja?," entschuldigt sie sich, ohne nachzugeben. Als Takashi sie jedoch einfach am Arm packt und zum Eingang schleift, widersetzt sich die Heilerin nicht; sie folgt auch aus eigenen Kräften mit, sobald sie sich gefangen hat. Trotz ihres inbrünstigen Wunsches, den Kranken zu helfen, kann sie nicht leugnen, dass sie in diesem Augenblick erst einmal nur Abstand zu den rankenüberwucherten Leibern gewinnen will - und dass nicht mit ihnen eingesperrt werden will.
Kaum bei der Tür angekommen, drückt die Hijra mit beiden Händen so kräftig sie kann dagegen. "Bitte öffnen, ja?!," ruft sie auf Nahuatl zu dem Mönch auf der anderen Seite. Wenn die Mönche die Kranken unter Schloss und Riegel halten, ist das eine Sache, aber weshalb sperren sie die Gesunden mit ein?
Die Reisende wirft einen Blick über die Schulter. Ihr kriegerischer Gefährte steht kampfbereit da - er würde sicherlich nicht zögern, diese armen Geschöpfe in Stücke zu hacken, sollten sie ihnen zu nahe kommen. Sie muss etwas tun, und zwar schnell. Schnell nachdenken. Vielleicht ist der Spalt zwischen Tür und Rahmen breit genug, um einen kleinen Meißel oder Löffelstiel durchzuschieben und den Riegel anzuheben?[1]
 1. Wären meine "handy tools" in dieser Situation hilfreich?

Der Tod

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Die Blumen des Montezuma
« Antwort #155 am: 09.02.2018, 21:41:21 »
Und tatsächlich: Gerade als im Dunkel am Fuße der Treppe schon die ersten schlurfenden Schemen herandrängen und Takashi sich bereits dazu sammelt, gleich mehreren Auferstandenen gegenübertreten zu müssen, öffnet sich die Tür. Suri hatte mit geschickten Fingern und der Hilfe ihrer Werkzeuge den Riegel zur Seite schieben können, so dass die Hijra und der Samurai nun zurück ins fahle Tageslicht des Klosterhofs stolpern können.
Doch dort geraten sie vom Regen in die Traufe: Der greise Mönch, der sie in den Katakomben eingesperrt hatte, ist nicht mehr allein. Hinter ihm steht ein halbes Dutzend spanischer Soldaten, die beiden Afrikaner, Tayo und Kwado, erschlagen zu ihren Füßen. Und neben ihm steht niemand anderes als Juan Alvarez de Teloda, ihr ehemaliger Weggefährte. Die Anstecknadel des Gesandten funkelt in der Sonne, als der Conquistador sich das Blut von seinem Schwert wischt. "Im Namen der Inquisition der Heiligen Mutter Kirche - werft die Waffe weg, Japaner."
« Letzte Änderung: 10.02.2018, 09:03:04 von Der Tod »
Mosaic - The Flowers of Montezuma: culture clash in colonial Mexico

Suri

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Die Blumen des Montezuma
« Antwort #156 am: 21.02.2018, 16:22:01 »
Der erleichterte Seufzer verwandelt sich prompt in einen Kloß, der in Suris Hals stecken bleibt, als das erste, was sie draußen im Tageslicht sieht, sich als die blutigen, toten Leiber ihrer beiden afrikanischen Weggefährten und ein ganzer Trupp spanischer Soldaten mit ausgerechnet Don Juan an der Spitze entpuppt. Nimmt denn die Blutrünstigkeit der Eroberer kein Ende?
"Toledo-sama! Warum?! Was getan diese Mann böse?!," hört die Heilerin sich selbst aufgebracht eine Rechtfertigung von dem Missionar verlangen, ihrer Furcht zum Trotz.

Takashi Morinozuka

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Die Blumen des Montezuma
« Antwort #157 am: Heute um 12:45:00 »
Takashi fletscht die Zähne beim Anblick, der sich ihnen bietet, als sie vom Regen in die Traufe kommen. Das Schwert immer noch in der Hand, überlegt der Samurai einen Moment direkt nach Vorne zu springen und dem aufgeblasenen Spanier den Kopf von den Schultern zu trennen. Die Tatsache, dass Suri jedoch das Wort zu erst ergreift, lässt ihn einen Moment zögern. Dennoch wird Takashi der Aufforderung nicht nachkommen.
„Damit du uns töten wie wehrlose Fremde?“
Zeigt er mit der Spitze der Klinge auf die beiden erschlagenen Afrikaner.
„Damit Kloster uns in Dinger verwandeln, wie Freunde. Wie auch Freunde von du?“
Setzt er weiter seine Triade fort und nähert sich mit gezogener Klinge.
„Schau Du was Kloster anrichten. Schau hinunter in Finsternis.“

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