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Autor Thema: Erstes Buch: Das verlorene Paradies  (Gelesen 1952 mal)

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Idunivor

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Erstes Buch: Das verlorene Paradies
« Antwort #90 am: 30.05.2017, 20:42:26 »
Mit der Zustimmung der vier nickten Neuner und Bjoerndalen, bevor die Wiseldame ein letztes Mal Worte an sie richtete: "Sehr gut, wir werden hier bleiben und unsere Arbeit fortsetzen. Sobald ihr euer Gespräch hinter euch habt, wird es sicherlich nicht mehr so viele Fragen geben." Mit diesen Worten verabschiedeten sich die beiden in Richtung des Dachsbaus, vermutlich um Kapital aus dem Eingreifen der Wärter zu schlagen und neue Gesichter für den Widerstand zu gewinnen.
Von jetzt an übernahm Pechstein die Führung. Er sagte nur: "Folgt mir möglichst nah und haltet die Köpfe unten. Wir haben einen schwierigen Weg vor uns und müssen hoffen, dass die Drohnen uns nicht erwischen." Anschließend schlug das Wiesel eine doch nicht allzu langsame Gangart an, aber er ahctete doch darauf, dass Thofelt und Garcia längst nicht so schnell unterwegs waren wie er in seinen jungen Jahren. Er führte die fünf Talbewohner gen Süden und bewies dabei, dass er sich gut auskannte, denn von einem Gebüsch fand er immer zielgerichtet das nächste ohne allzu viel Zeit im offenen Feld verbringen zu müssen. Hier war das Paradiestal weniger beeindruckend als an anderen Orten. Es gab keine lauschigen Bäche oder atemberaubende Ausblicke, stattdessen gab es hier nur niedriges Gebüsch und offenes Feld. Die ein oder andere Blume hatte sich noch auf die Ebene verirrt, aber insgesamt war es hier eher karg.
Doch allzu viel Zeit auf die Umgebung zu achten hatten die sechs eh nicht, da sie doch sehr darauf konzentriert waren, auf dem Weg zu ihrem Ziel nicht entdeckt zu werden. Sie waren eine Weile unterwegs in Richtung Süden und in der Dunkelheit kamen sie nicht allzu schnell vorwärts. Irgendwann mussten sie tatsächlich eine Pause machen, denn die Nacht war außerordentlich anstrengend für sie gewesen. Sie fanden eine Kuhle, die von dichtem Gebüsch umgeben war und sie gut genug vor Augen im Himmel verbarg, sodass sie zumindest ruhig schlafen konnten für einige Stunden. Dann machten sie sich wieder auf und nach einigen Stunden, ließ Pechstein immer wieder Hinweise fallen, dass sie bald an ihrem Ziel sein würden.
Doch statt ihr Ziel zu erreichen spürten sie, wie der Boden zitterte. Irgendetwas merkwürdiges ging vor, aber was genau war es?[1]
 1. Jeder von euch würfelt bitte Scout

Thofelt 42

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Erstes Buch: Das verlorene Paradies
« Antwort #91 am: 02.06.2017, 20:29:05 »
Thofelt 42 hatte seine Sachen zusammen gesucht und wieder in seine weiße Robe mit der Lederschürtze gehüllt. Der Stoff fühlte sich vertraut an und erinnerte ihn daran, dass die Feierlichkeiten so furchtbar unterbrochen wurden. Normalerweise war es nicht die Zeit dafür, aber was blieb ihm anderes übrig. So folgte er den Anderen durch die karge Gegend, um diesen selbsternannten General zu treffen. Der Weg führte sie immer weiter nach Süden und mit jeder erblickten Blume bereute Thofelt es etwas, dass er mehr darauf achten musste nicht zurückzufallen und entdeckt zu werden, als vielleicht ein paar interessante Kräuter zu sammeln. Er musste irgendwann mit Garcia darüber reden.
Doch im Moment war nicht daran zu denken, denn er schnaufte und schwitze mit jedem weiteren Schritt und war trotz der Kühle der Nacht viel zu angestrengt auf dieser Reise. Als dann plötzlich nach mehreren Stunden Reise das Rumoren des Bodens beginnt, seufzte der Dachs.
“Das...wird...ja...immer...besser...“
Er versuchte zu Atmen zu kommen und irgendwie den Ursprung der Erschütterung ausfindig zu machen, aber er sah kaum etwas, während Sterne vor seinen Augen tanzten.
“Ich...bin...echt...zu alt...dafür.“
Vergiss deinen tollen Plan. Ich habe hier genau das richtige Mittel dafür.

Laetitia 87

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Erstes Buch: Das verlorene Paradies
« Antwort #92 am: 04.06.2017, 15:11:10 »
Laetitia 87, inzwischen wieder in ihr umgenähtes Shirt gekleidet und mit dem fetischbehangenen Stab bewaffnet, erkannte den einen oder anderen Teil der Route aus ihren Wanderungen durch die Geisterwelt wieder. Stundenlang über offenes Gelände zu ziehen, vor allem bei Tageslicht, war für sie hingegen eine weit weniger alltägliche Erfahrung - und für den physischen Körper auch eine nicht ganz unanstrengende. Nicht so sehr wie für den betagten Thofelt, aber dennoch spürbar kräftezehrend.
Als der Boden unter den Füßen der angehenden Widerstandskämpfer zu beben begann, stellten sich die bepinselten Ohren der Katzenartigen erst auf, um sich suchend hin und her zu drehen. Dann aber ließ sich die Luchsin auf die Erde fallen und drückte ein Ohr auf den Boden. Doch irgendwie konnte sie sich keinen Reim auf die sonderbare Erschütterung machen.

Sting73

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Erstes Buch: Das verlorene Paradies
« Antwort #93 am: 06.06.2017, 04:38:29 »
Sting suchte noch schnell seine Sachen zusammen bevor sie alle zur der spannenden und anstrengenden Reise aufbrachen.
Sting konnte mit dem Tempo von Pechstein gut mithalten. Er war froh das er mal wieder etwas rum kommt im Tal. Auf der Reise kamen sie an viele Stellen die gut versteckt waren, daher war Sting nicht verwundert das er diese Ecken noch gar nicht kannte, da er bisher meistens doch eher die ewas breiteren Wege benutze und nicht wirklich im Unterholz und Gestrüp unterwegs war.
Sting war jedoch stets hoch konzentriert und hielt die Umgebung im Auge und hielt Ausschau nach evtl. Drohnen.

Kaum das Sting diese unbekannten Erschütterungen spürte griff er instinktiv zu seiner Waffe, ohne zu Wissen was da genau vor sich ging.

Idunivor

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Erstes Buch: Das verlorene Paradies
« Antwort #94 am: 07.06.2017, 11:49:33 »
Aus dem Boden nur wenige Meter von der kleinen Gruppe entfernt brach von einem Moment auf den anderen eine merkwürdig anmutende Kreatur hervor. Sie hatte einen länglichen Körper und ein spitzes Maul, das mit drei Reihen scharfer Zähne bewehrt war. Ihre schuppige Haut war bräunlich verfärbt und sie lief auf vier kleinen Beinen, die in Klauen endeten, die offenbar genauso gut zur Fortbewegung unter wie über der Erde geeignet waren. Laetitia und Thofelt waren überrascht davon, aber die zwei Echsen und der Hase hatten das Zittern vorher gespürt und die Erde schon Falten werfen sehen, wo die Kreatur jetzt aufgetaucht war.[1]
 1. Ihr befindet euch jetzt in einem Conflict. Weißherbst, Sting und Garcia sind in der Initiative vor der Kreatur dran, Laetitia und Thofelt danach. Ihr seid alle auf Entfernung "Near"

Garcia 13

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Erstes Buch: Das verlorene Paradies
« Antwort #95 am: 07.06.2017, 22:24:27 »
Garcia 13 bemühte sich, dem forschen Schritt des Wiesels zu folgen. Die Umgebung, durch die sie jetzt streiften, kannte er schon. Naja, eigentlich kannte er fast jeden Winkel im Tal, schließlich war er seit Jahren darin unterwegs gewesen. Und immer den selben Weg zu gehen, wäre langweilig gewesen.
Allerdings konnte er Thofelt 42 in einer Sache zustimmen. Sein eigenes Tempo wäre ihm in seinem Alter lieber gewesen. So stützte er sich auf seinen vertrauten Wanderstab, während sie durch das Tal marschierten, und nutzte seine Erfahrung, um möglichst sich und die Gruppe im Verborgenen zu halten.

Schon vor einigen der anderen bemerkte er die Erschütterung des Bodens. Grad wollte er alle darauf aufmerksam machen, als auch schon diese seltsame Kreatur aus dem Erdgrund geschnellt kam.
Um sich zu verstecken, war es  zu spät, also blieb wohl nur ein Kampf. Garcia 13 hoffte, daß sie den schnell und ohne großes Aufsehen zu erregen, ausfechten konnten.
Er nahm seinen Wanderstab fester in die Hände, zog den Kopf etwas in den Panzer ein und machte sich bereit, dem Gegner einen ordentlichen Hieb mit dem Knüppel zu geben, sollte es ihm zu nah kommen.
« Letzte Änderung: 07.06.2017, 22:29:22 von Garcia 13 »

Sting73

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Erstes Buch: Das verlorene Paradies
« Antwort #96 am: 08.06.2017, 04:36:36 »
Sting machte einen Schritt zur Seite und versuchte sich vor Thofelt und Laetitia zu stellen so das diese hoffentlich vor dem Angriff des Monsters beschütz sind.
Sting holt mit einem großen Bogen Schwung und schlägt mit aller Kraft auf das Monster ein in der Hoffnung das sein Treffer entsprechende Wirkung zeigen wird.[1]
 1. Treffer, 5 Schaden
« Letzte Änderung: 09.06.2017, 18:30:14 von Sting73 »

Weißherbst

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Erstes Buch: Das verlorene Paradies
« Antwort #97 am: 08.06.2017, 12:06:46 »
Weißherbst hatte früh gemerkt, dass die Vibrationen wohl von einem Raubtier stammten, und war daher vorbereitet, als plötzlich die Kreatur vor ihnen aus dem Boden brach. Da ihm klar war, dass ein solches Tier voll von seinen animalischen Instinkten beherrscht wurde und es daher keine Möglichkeit gab, mit ihm zu verhandeln, hatte er seine Schleuder bereits griffbereit.
Bevor die Kreatur zum Angriff ansetzen konnte, sammelte er einen Stein auf und ließ ihn mit der Schleuder in Richtung des Tieres sausen - und tatsächlich schaffte er es zu treffen![1]
 1. Treffer, 1 Schaden

Idunivor

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Erstes Buch: Das verlorene Paradies
« Antwort #98 am: 16.06.2017, 07:21:49 »
Die Kreatur war von den starken Hieben des Vorschlagshammers offenbar völlig in Rage gestürzt worden, denn ohne Rücksicht auf ihr eigenes Wohl sütrzte sie sich auf Sting um ihre Messerscharfen Zähne in die Schuppen der Echse zu schlagen.[1]
 1. Gepushter Angriff mit 2 Schaden und 1 Trauma, Sting kann Armor von seinen Hockey-Pads würfeln, um den Schaden zu reduzieren und Naturla Armor einsetzen (Schaden -1 für 1 FP)

Thofelt 42

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Erstes Buch: Das verlorene Paradies
« Antwort #99 am: 18.06.2017, 10:13:22 »
Thofelt war zwar alt, aber seine Körperkraft hatte selbst dann nicht nachgelassen. Für seine geringe Größte war er immer noch ein zäher Kämpfer. Als das Wesen auftauchte, zögerte er also keine Sekunde an die Seite von Sting87 zu springen und nach dem Wesen zu schlagen. Aber der Dachs hatte die Fähigkeiten des Feindes bei weitem überschätzt und konnte den vor Schmerzen sich herumschleudernden Tausendfüßler nur schwer erwischen. Seine Angriffe rauschten nutzlos durch die Luft, während er ein Knurren von sich gab.
Vergiss deinen tollen Plan. Ich habe hier genau das richtige Mittel dafür.

Laetitia 87

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« Antwort #100 am: 19.06.2017, 13:21:22 »
Laetitia 87 wich erst zurück, knurrte und spitzte die Ohren. Sie sah sich um und schnupperte umher, konnte allerdings keine weiteren Kreaturen in der Nähe ausmachen. Sting 73 stellte sich dem Ding bereits entgegen, sodass die Seherin es in sicherem Abstand umkreisen konnte. Auch Thofelt 42 folgte trotz seines Alters seinen wilden Dachsinstinkten, sodass die Luchsin sich zunächst zurückhalten wollte - im Rudel jagen oder kämpfen gehörte normalerweise nicht zu ihrem Repertoire.
Als das Monstrum sich jedoch rücksichtslos in Stings Rüstung verbiss, witterte sie eine Gelegenheit, die zu verlockend erschien. Der Hals des Wesens bot sich ihr für einen kurzen Moment ungeschützt dar, und die Katzenartige nutzte den Augenblick, um vorzuschnellen und die Spitze ihres Stabes ins Fleisch des unachtsamen Gegners zu stoßen[1].
Laetitias Angriff saß. Die Kreatur hielt abrupt in ihrem Angriff und ließ Sting los. Kaum hatte die Seherin ihre Waffe weggezogen, brach das Raubtier auf dem aufgewühlten Boden zusammen.
 1. Erfolg, 2 Schaden

Sting73

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« Antwort #101 am: 20.06.2017, 04:59:08 »
"Da hatten wir ja Glück. Gutes Teamwork. Wenn ich das richtig sehe wurde keiner verletzt, ... oder?" Sting schaut sich kurz um ob seine Gefährten auch wirklich alle unverletzt sind. "Wir sollten wachsahm bleiben, nicht das es hier noch mehr von diesen Monstern gibt."

Sting bleibt weiter kampfbereit und beobachtet die Umgebung ob es weitere Anzeichen von Monster oder evtl. von Wächtern gibt.

Weißherbst

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Erstes Buch: Das verlorene Paradies
« Antwort #102 am: 20.06.2017, 09:43:43 »
Erstaunlich schnell hatten sie das Tier erlegt, und Weißherbst musste zugeben, dass einige fähige Kämpfer in ihren Reihen waren; offenbar hatten die Rebellen ganze Arbeit bei der Auswahl geleistet. Nun wollte der Hase jedoch so schnell wie möglich weiter - der Geruch des Blutes verursachte eine leichte Übelkeit bei ihm, und er wollte sich so weit wie möglich von hier entfernen, bevor ihm richtig schwindlig wurde.

"Ja, Wachfamkeit ift gut. Und wir follten nift hierbleiben, bif andere Raubtiere den Blutgeruch wittern." drängte er, vor allem an Pechstein gewandt.
« Letzte Änderung: 26.06.2017, 08:02:58 von Weißherbst »

Thofelt 42

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Erstes Buch: Das verlorene Paradies
« Antwort #103 am: 21.06.2017, 16:32:33 »
Thofelt war froh, dass der Feind trotz seiner Größe so schnell erlegt wurden konnte. Sting hatte gute Arbeit geleistet, obwohl er ein Reptil war, und die Seherin hatte wie zu erwarten war, sofort die Lücke gesehen. Der Dachs steckte das ungewohnte Messer wieder weg und schnuppert einen Moment an der erlegten Bestie. Der Geruch erinnerte ihn jedoch an nichts was er als schmackhaft empfinden würde und so wendete er sich wieder ab.
“Lasst uns gehen. Wir haben noch einen weiten Weg vor uns oder nicht?“
Schaute er in Richtung des Führers und wünschte sich er würde sich irren. Die Wanderung würde für den alten Dachs nur noch anstrengender werden.
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Garcia 13

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« Antwort #104 am: 26.06.2017, 03:35:24 »
"Sehr gut! Das habt ihr ja schnell erledigt.", lobt Garcia 13 die Aktivitäten der jungen Kämpfer.
Neugierig betrachtete er das Ungetüm, das sie wohl rein aus Instinkt angegriffen hatte. Denn sie waren eine ziemlich große Gruppe; andere Raubtiere hätten sich von ihnen allein deshalb ferngehalten.
"Die Krallen und Zähne sehen brauchbar aus, wenn sich noch jemand eine Waffe basteln möchte.
Und auch die Haut scheint eine ordentliche Dicke zuhaben. Leider haben wir im Moment keine Zeit, die richtig zu gerben. Einige von euch Fusselbällen sollten trotzdem überlegen, ob sie sich nicht wenigstens ein paar Stücke rausschneiden wollen. Das sollte fürs Erste gehen."
Grinsend schaute er die Pelzträger der Reihe nach an.

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