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Autor Thema: Prolog: Ein Job wie jeder andere  (Gelesen 3180 mal)

Beschreibung: Jeder braucht Birr

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Djamila al-Borak

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Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #195 am: 08.10.2017, 18:29:02 »
„Mijirah verhandelt gerade mit diesem Heini. Wird schon wieder unnötig kompliziert alles. “ Antwortet die Ex-Piratin schnaufend ins Com und zieht ihren Kragen ein Stück höher. Wenn ihnen jetzt auch noch die Uniformierten aufs Dach steigen, müssen sie sich etwas einfallen lassen. Als die Ältere mit Luzian fertig ist, nickt sie knapp und informiert die restliche Crew kurz angebunden darüber, was Sache ist. Mit schnellen Schritten stapft sie anschließend voraus, um die klamme Kälte  im Inneren der Phönix aus den Knochen zu schütteln.

„Hust...Dreckskälte ey...“ Nuschelt die Brünette schniefend und schlüpft wieder in etwas Bequemeres, bevor sie bald darauf zur Versammlung eintrudelt.

Was jetzt genau ausgemacht wurde hat sie auch nur halb mitbekommen. Praktisch also, dass Mijirah  das Ergebnis ihrer Verhandlungen noch einmal wiederholt. Djamila verzieht ihr Gesicht, als sie den nur allzu gut bekannten Namen erfährt. Wenigstens brauchen sie gegen diesen Haufen nicht wieder ihre Samthandschuhe anziehen. Nicht, dass sie noch aus der Übung gerät...

Mit einem leisen Ächzen massiert sie ihre Schläfe. Dann lächelt sie angesäuert.

„Amira hat vorhin gemeint, der Sicherheitsdienst hätte schon bei ihr geklopft. Die werden sehr genau hinschauen, dass eben gerade keine Kisten an Bord wandern. Dafür brauchts also auch noch eine Lösung.“
« Letzte Änderung: 09.10.2017, 15:26:26 von Djamila al-Borak »

Amir

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Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #196 am: 09.10.2017, 12:42:32 »
Erst als sie wieder im warmen Schiff sind, merkt Amir, wie kalt es draußen eigentlich war. Zwar hat Mijirahs Kaftan ihn einigermaßen warm gehalten, aber jetzt, als die wohlige Wärme langsam wieder in seine Glieder zurückkriecht, wird ihm erst bewusst, wie ungemütlich die Kälte vorher war. Von Coriolis ist er solche Wetterverhältnisse jedenfalls nicht gewohnt.
Immer noch hat er, obwohl er eigentlich aufgeweckt ist, Schwierigkeiten, allem zu folgen. Offenbar sind hier einige Dinge passiert, die für die anderen keine große Erklärung bedürfen.
"Wer ist denn dieser Jubal, und woher weißt du, dass er hinter der Sache steckt? Und wie sollen wir hier irgendwas einladen, wenn überall das Konsortium herumschnüffelt?"

Tariq Al-Shamrani

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Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #197 am: 09.10.2017, 13:41:56 »
"Aldair Jubal ist ein zwielichtiger Mistkerl...", setzt Tariq kurz zur Erklärung an, die Arme vor der breiten Brust verschränkt. "Ihm gehört Jubal Imports & Exports, falls dir das was sagt? Bei vielen hauptsächlich bekannt als großer Gewürzhändler, aber unter der Hand hat er seine dreckigen Finger im illegalen Drogenhandel und in Waffenschiebereien. Als sich unsere Wege zum ersten Mal kreuzten, haben wir eine Entscheidung getroffen, die Jubal einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht hat. Seither ist er nicht besonders gut auf uns zu sprechen - aber das beruht auf Gegenseitigkeit. Sagen wir mal so: Falls er eine Abschussliste führt, steht die Phoenix sicherlich mit drauf. Wir hatten schon so einige Zusammenstöße mit seinen Leuten. Es hat also schon seinen Grund, warum wir für ein Handelsschiff übermäßig viele Kanonen und einen zweiten Gunner an Bord haben."

Beim letzten Satz zwinkert er Amir neckisch zu.
« Letzte Änderung: 09.10.2017, 13:48:40 von Tariq Al-Shamrani »

Mijirah al-Khayyam

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Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #198 am: 18.10.2017, 10:33:58 »
"Es ist genau wie Tariq sagt," pflichtet Mijirah dem Techniker bei, als er Amir über den Erzrivalen der Schmugglercrew aufklärt, "die Schwarzer Lotus ist ein Schiff, das einem leider im Gedächtnis bleibt - und diese Fracht hier hat dort überhaupt nichts zu suchen."
Djamilas Einwand stimmt die alte Kapitänin nachdenklich, doch bald zieht sie einen Mundwinkel hoch. "Dann sehe ich wohl zwei Möglichkeiten. Entweder müssen wir die Fracht sehr zügig und mit laufenden Triebwerken verladen und auf die Gunst der Ikonen vertrauen, oder wir brauchen eine Ablenkung. Dank der Wartungsarbeiten haben wir ein wenig Zeit, uns die Patrouillen anzusehen."

Amir

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Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #199 am: 21.10.2017, 17:18:00 »
Amir gefallen beide Möglichkeiten nicht besonders, aber er hat bereits eine weitere im Sinn. Allerdings wird er diesmal nicht einfach loslegen, ohne sich von Mijirah die Erlaubnis geholt zu haben.

"Also ich weiß nicht, ob das funktionieren würde ... aber ich kann versuchen, die Bücher dieses Hafens zu frisieren. Wenn da drinsteht, dass das ganz legal unsere Fracht ist, wird uns ja niemand aufhalten, oder?

Aber ich bin mir nicht sicher, ob die nicht genau wissen, für wen das bestimmt ist. Dann wird's schwierig."

Plötzlich fällt ihm noch ein, was er vorhin beobachtet hat.
"Achja: Ich hab mir doch vorhin die Etiketten auf den Kisten mal angesehen. Ich kann mich natürlich irren, aber so wie das aussah, würde ich drauf wetten, dass da Waffen drin sind.
Wollte ich nur sagen ... falls das vielleicht was ausmacht."

Mijirah al-Khayyam

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Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #200 am: 26.10.2017, 16:44:15 »
"Je nachdem, was Amira mit dem Begrüßungskomitee besprochen hat, kann es umso verdächtiger wirken, wenn wir plötzlich 'legale' Fracht verladen," gibt Mijirah zu bedenken. "Ich würde es vorziehen, wenn wir die Augen und Ohren dieser Hyänen von unserem kleinen Manöver abwenden könnten. Zumindest lange genug. So oder so werden uns deine digitalen Talente eine große Hilfe sein," meint sie mit einem Lächeln zu Amir; der Einwurf des Jungen entlockt ihr ein resolutes Nicken. "Gewiss nicht irgendwelche drittklassigen Waffen. Umso wichtiger, dass Jubal nichts von dieser Investition bekommt."
Schließlich wendet sich die Kapitänin an die Kundschafterin: "Sabah, ich hoffe, es gab bei den Vorräten keine Schwierigkeiten. Ich möchte, dass du dir die Sicherheitspatrouillen in diesem Teil des Hafens ansiehst, und was für andere unliebsame Überraschungen das Konsortium hier installiert haben mag."

Djamila al-Borak

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Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #201 am: 28.10.2017, 19:50:21 »
Ablenkung ist wohl das richtige Stichwort. Die Ikonen auf ihrer Seite sollten sie natürlich auch haben, aber alles im Eilverfahren zu verladen kommt ihr doch etwas nervig vor. Außerdem können sie sich dabei nicht gerade unsichtbar machen und wenn Jubal etwas von der Sache mitbekommt, wird ihnen die Arbeit am Ende nur noch schwieriger machen.

Während sich Mijirah an Sabah wendet, greift Djamila mit verschränkten Armen und leicht schiefgelegtem Kopf Amirs Idee auf.

"Hrm...Kannste dich nicht einfach in ihre Kommunikation reinschleichen und denen einen falschen Notruf schicken? Irgendwas Dringendes, damit die Typen aus der Gegend für ne Weile abziehen..."

Tariq Al-Shamrani

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Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #202 am: 28.10.2017, 23:27:37 »
"Bei sowas sollten wir allerdings bedenken, dass das Konsortium relativ schnell den Fehlalarm bemerken wird.", schaltet sich Tariq ein. "Und früher oder später auch den Diebstahl. Selbst wenn wir dann schon über alle Berge sind - sollte das registriertes Frachtgut sein, löst sich das in deren Datenbank nicht einfach in Luft auf... Und das Konsortium zu beklauen und erkannt zu werden ist ein gewaltiges Problem, denn die gibt's nicht nur hier sondern quasi überall. Mal ganz davon abgesehen über was für eine Macht und Reichweite die verfügen... Wir sollten also dringend dafür sorgen, dass das Verschwinden unter keinen Umständen auf uns zurückverfolgt werden kann. Und das wird schwierig, denn auf diesem Felsen herrscht kaum Verkehr und wir fallen als 'freie Händler' so schon auf, ohne überhaupt irgend etwas gemacht zu haben..."
« Letzte Änderung: 28.10.2017, 23:34:22 von Tariq Al-Shamrani »

Amira Najjar

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« Antwort #203 am: 30.10.2017, 15:09:19 »
Amira verschränkt die Arme vor Ihrer Brust, legt den Kopf ein wenig schief und dreht Ihren Pilotensitz in Amirs Richtung.
"Wieso so kompliziert und die Datenbank des Hafens frisieren? Kannst du die Kisten nicht einfach aus der Datenbank löschen und für immer verschwinden lassen? Bis zur Dämmerung sollten wir den Vogel doch mit Lebensmitteln bestückt haben und alle notwendigen Reparaturarbeiten abgeschlossen haben oder? Dann flieg ich mit offener Laderampe den Lagerort der Kisten an, Tariq wuppt die Kisten an Bord und dann jagen wir schnellstens davon. Wenn wir Jubal noch erwischen wollen, sollten wir uns jedenfalls beeilen."
Mit hochgezogener Augenbraue schwenkt Amira Ihren Blick zwischen den Crewmitgliedern hin und her.

Tariq Al-Shamrani

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« Antwort #204 am: 30.10.2017, 17:40:29 »
"Aye, wir sollten uns beeilen.", stimmt Tariq zu. "Und bestenfalls haben wir bei all unserer Eile später keine Konsortium-Jäger im Rücken. Bis die Wartungsarbeiten abgeschlossen sind, bleibt uns allerdings nichts anderes übrig, als die Sache bestmöglich vorzubereiten. Wenn wir rausbekommen, inwiefern die Kisten und der Bereich wo sie liegen überbewacht werden, ist uns schon viel geholfen. Das ist heiße Ware. Wäre sogar möglich, dass die nirgendwo gelistet ist und später entsprechend auch nicht vermisst wird, wenn wir sie ungesehen wegschaffen. Aber das wissen wir nicht... Vielleicht bekommt der Junge das raus? Was meist du, Amir?" Er blickt zu Amir und wartet auf seine Antwort.

"Ansonsten...", hakt er noch ein. "Werde ich den Großteil des Tages den Aufpasser für die Wartungsmannschaft spielen müssen. Nicht besonders spannend und hilfreich, aber die Arbeit muss gemacht werden..."
« Letzte Änderung: 30.10.2017, 17:43:30 von Tariq Al-Shamrani »

Amir

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« Antwort #205 am: 30.10.2017, 21:24:27 »
Amir wird mit einem Mal bewusst, dass alle ihn anblicken und auf seine Antwort warten. Er, der sie beim letzten Mal noch beinahe alle auf dem Gewissen gehabt hätte mit seiner Hackerei, soll jetzt die Kastanien aus dem Feuer holen? Sicher, von seinen Fähigkeiten ist er überzeugt, aber der Druck, dass alles, dass auch andere von ihm abhängen, ist neu für ihn und macht ihm sichtlich zu schaffen.
"Äh ..." läuft der Jugendliche rot an. "Ich bin noch nicht einmal in ihrem System drin. Ich weiß doch gar nicht, ob ich das schaffe! Ich muss mich da reinhacken und dann kann ich weitersehen. Aber ich fürchte, ganz so einfach ist das nicht. Um an die wichtigen Datenbanken zu kommen, muss ich wohl an ein Terminal innerhalb deren Gebäude." Es ist Amir deutlich anzumerken, dass ihn die Aussicht, in das Gebäude des Konsortiums einzubrechen, nicht gerade mit Vorfreude erfüllt.

"Aber ein gutes hat das. Wenn wir einbrechen und dabei gefasst werden, haben wir auch unsere Ablenkung." Es gelingt ihm mit ein wenig Mühe, seinen Mund zu einem Lächeln zu zwingen.

Amira Najjar

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« Antwort #206 am: 31.10.2017, 08:27:22 »
Amira drückt sich schwungvoll aus Ihrem Pilotensitz, stellt sich seitlich neben Amir und legt Ihm dabei freundschaftlich tätschelnd Ihre Hand auf die Schulter.
"Das kriegst du schon hin. Wir bringen dich in eines der kleineren Gebäude und du sorgst dafür, dass die Ware aus den Datenbanken verschwindet. Dann laden wir die Kisten ein und schauen, dass wir so schnell wie möglich von diesem Eisklotz hier verschwinden. Also für mich klingt das nach nem Plan?!"

Nachdem Mijirah der Gruppe eröffnet hat, dass Jubal die restliche Lieferung bereits verschifft hat, kann es für Amira gar nicht schnell genug gehen, was Ihr im jetzigen Moment auch deutlich anzusehen ist.
So löst Sie die Hand von Amirs Schulter, verschränkt die Arme vor der Brust und blickt abwartend und mit fragender Miene in die Runde.
« Letzte Änderung: 31.10.2017, 08:27:57 von Amira Najjar »

Tariq Al-Shamrani

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« Antwort #207 am: 31.10.2017, 09:09:18 »
"Während Sabah die Überwachung des Hafens checkt, könntet ihr zwei euch nach Möglichkeiten umsehen, unbemerkt an eines der Konsortium-Terminals kommen.", schlägt Tariq Amir und Amira vor. "Vielleicht eröffnet uns das Möglichkeiten, die wir später ausnutzen können. Während der Wartung sind der Phoenix die Flügel gestutzt, das heißt du (in Richtung Amira) kannst hier ohnehin nicht viel machen... Djamila könnte auch noch mit, es sei denn der Captain hat eine andere Aufgabenverteilung im Sinn. Ist vielleicht auch sinnvoll, wenn irgendeiner mit mir beim Schiff bleibt - nur für den Fall..."

Er blinzelt schräg zu Mijirah um ihre Meinung zu dem Vorschlag abzuwarten. Letztendlich hat sie das letzte Wort in dieser Sache.
« Letzte Änderung: 31.10.2017, 15:26:52 von Tariq Al-Shamrani »

Mijirah al-Khayyam

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« Antwort #208 am: 31.10.2017, 13:15:00 »
Mit einem erfreuten Schmunzeln nimmt die Schmugglerin den Enthusiasmus ihrer Crew bei der Planung zur Kenntnis, aber auch die Bedenken entgehen ihr nicht.
"Wir werden hier kaum unbemerkt und unverdächtigt verschwinden, wenn wir nicht mit leeren Händen abziehen wollen," fasst sie zusammen, "aber den Ikonen sei dank hat das Konsortium diesen Eisbrocken noch nicht vollständig im Griff. Sie haben alle Hände voll damit zu tun, ihre Monopolstellung zu festigen und auszubauen - und keine Nachricht wird dieses System schneller verlassen, als die Phoenix. Das heißt nicht, dass wir diesen Hafen verwüsten wollen," betont die Kapitänin besonders für die risikofreudigsten Mitglieder der Mannschaft, "aber wir werden uns von ihren kläffenden Wachhunden auch nicht einschüchtern lassen."
Mit einem Nicken zu Amira und Amir stimmt die Bastardprinzessin deren Plan zu. "Gut, ihr beiden verschafft euch also Zugang zu einem Terminal. Löscht die Frachteinträge für unsere 'Souvenirs' und wenn der Glücksspieler euch wohlgesonnen ist, setzt einen zeitverzögerten falschen Notruf irgendwo im Fabrikkomplex ab. Lasst euch nur nicht erwischen. Djamila, ich möchte, dass du dich bereit hältst und den beiden im Fall der Fälle Rückendeckung gibst, nur bitte ohne Leichen und großflächige Zerstörung," zwinkert sie, wenngleich ihr Tonfall keinen Zweifel daran lässt, dass sie die Warnung ernst meint.
"Soweit also der Plan, bis das Schicksal uns zum Improvisieren zwingt. Unbequeme Feinde sind in diesem Auftrag inbegriffen, fürchte ich, aber vergesst nicht, dass auch wir Freunde im Dritten Horizont haben," merkt Mijirah an, und ihr Blick trifft den von Tariq. Sie kann sich nur zu gut denken, dass das Konsortium dem Techniker, der auf Algol aufgewachsen ist, wie ein Monolith bar jeglicher Schwachstellen vorkommen mag.

Djamila al-Borak

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Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #209 am: 01.11.2017, 08:49:24 »
Endlich geht es mal voran. Der Plan klingt solide und sollte für ihre Crew kein Problem darstellen. Als Mijirah die eigentlich zu erwartende Verwüstung anspricht, blinzelt sie nur fragend.

"Was, das passiert doch nie. Wenn sie nicht scharf auf Kugeln sind, können sie ja fernbleiben und uns unseren Job machen lassen." Erklärt sie unschuldig, was durch ihr anschließendes Grinsen gleich wieder revidiert wird.

"Aye, ich beweg meinen Hintern dann gleich mal zum Schrank und mach' mich fertig. Dauert nur ein paar Minuten." Fügt sie mit einem halben Salut hinzu und wartet einen Moment, ob alles Wichtige besprochen ist. Danach marschiert sie im Eilschritt zu ihrer Unterkunft und legt sich ihre Sachen zurecht. Es dauert trotz Routine ein wenig, bis sie die dunkle Panzerung über ihren Klamotten angezogen hat. Eine richtige Winterjacke passt nicht drunter, also behilft sie sich stattdessen mit zwei Pullovern und einer Mütze. Sie befestigt ihre letzte Granate an ihren Gürtel, legt ihr Schwert an und setzt den Visorhelm auf, der ihre Züge komplett entmenschlicht. Stumm lädt sie ihre Vulcan nach und steckt sich ein paar Reservemagazine ein, ehe es zurückgeht.     

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