Autor Thema: 1. Aufgabe - Abartige Anomalien  (Gelesen 620 mal)

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Oreat Bowlder

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1. Aufgabe - Abartige Anomalien
« Antwort #30 am: 03.01.2018, 19:57:58 »
Der Findling hatte den Managraphen an sich genommen, nachdem er sich unter seinen neuen Gefährten umgeschaut hatte. Wenn er die Klobigkeit des Kastens betrachtete, blieben sowieso nur Bhekk oder er über und da Bhekk sich als Mann der Wildnis und als Spürnase ausgab, würde ihn diese Gerätschaft nur behindern. Die beiden Favilla wirkten aufgrund ihrer körperlichen Statur nicht dazu geeignet und die Dame hatte sich weder ausgiebig geäußert, noch war sie bisher sonstwie in Erscheinung getreten. Dem wenigen aber konnte der Findling entnehmen, dass Managraphen tragen weder zu ihrem Forté, noch zu ihrer Lieblingsbeschäftigung zählte.
Zwar würde das massive Gerät auch den Gilryn behindern, immerhin führte er mit Vorlieben Waffen, bei denen er sein ganzes und massives Körpergewicht nutzen konnte, aber sie hatten keine kleineren Packtiere mitgenommen und der andere Gilryn wollte die Tiere nicht gefährden. Und als Beobachter wollte Oreat ihm nicht auch noch die Rolle des Packesels aufbürden. So übernahm er es selbst.

"Möglicherweise wird die Strahlung erst nach einigen Tagen wirklich ihre Wirkung entfalten, wenn sie bei der jetzigen Stärke bleibt.", mutmaßte der güldene Brocken als Antwort, widersprach aber nicht, die Tiere zurückzulassen. "Deswegen werden wir die Veränderungen wohl vor allem bei uns bekannten Lebens- oder Existenzformen entdecken, die hier seit einiger Zeit der Strahlung ausgesetzt waren. Der See ist dafür wahrscheinlich ein guter Anlaufpunkt, da dort die Strahlung - so hört man - am stärksten sei müsste. Mal ab, von dem schwebenden Gestrüpp, welches so aussieht, als würde die Erde es abstoßen."

Wenn er schon den Managraphen trug, wollte der Gilryn nicht auch noch vorangehen. Seine langsame Geschwindigkeit würde ihn sowieso an das Ende des Trosses verbannen und dass sie ihre Tiere jetzt zurückließen, würde ihre Reise nicht beschleunigen. Sie würden also wahrlich genug Zeit für Beobachtungen haben.

"Bis auf den Hügel und den See erscheint mir die Umgebung recht langweilig und nichtssagend. Möglicherweise befindet sich der spannende Part des Gebietes unter Tage. Südlich von hier beginnt das Gebirge, in dem meine Volksgenossen graben. Wenn sie auch anfangen zu schweben und von der Erde abgestoßen werden, wissen wir, dass wirklich etwas los ist." Der Gilryn lachte trocken und schabend, als er sich die Gilryn ähnlich der schwebenden Inseln vorstellte.
"Allerdings wundert mich, dass wir von so wenigen Tieren umgeben sind oder überhaupt gesehen haben. Wo sind die ganzen Menasus[1]? Bhekk, habt ihr da eine Vermutung?" Oreat Bowlder blickte auf den Managraphen und beobachtete, ob der Strahlungswert sich veränderte. "Vielleicht spüren sie die Strahlung oder sie hat sich in letzter Zeit noch etwas erhöht?" Der Gilryn zuckte schwerfällig die steinernen Schultern. "Wie dem auch sei. Wollen wir uns zuerst den See besehen oder gleich langsamen Schrittes zu den Höhlen wandern?"
 1. 
Zitat von: Thorgrimm
"Menasus [sind] recht große, storchenähnliche Vögel, die im hohen Gras dank ihres langen Schnabels und der scharfen Augen sehr gut jagen können."
« Letzte Änderung: 03.01.2018, 19:58:25 von Oreat Bowlder »
"Durchsichtig erscheint die Luft, so rein, // Und trägt im Busen Stahl und Stein. // Entzündet werden sie sich begegnen, // Da wirds Metall und Steine regnen." - Johann Wolfgang von Goethe, Gott, Gemüt und Welt

Alev

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1. Aufgabe - Abartige Anomalien
« Antwort #31 am: 04.01.2018, 05:42:31 »
Alev war ganz froh das der große Steinbrocken den Managraphen trägt, da das Gerät schwer aussah und Alev nicht gerade der stärkste war. Das Gerät würde Alev wohl auch eher behindern in seiner leichtfüßigkeit, denn wenn man sich versucht schnell zu bewgen um einer Gefahr aus zu weichen dann würde das dem Gerät bestimmt nicht gut tun.

Alev schaute sich neugierig in dem Gebiet um und war froh das er sich nach der langen Fahrt nun mal wieder die Beine etwas vertreten konnte.
"Was sagt denn der Managraph? Gibt es schon messbare Veränderungen?", fragte Alev nachdem sie ein paar Schritte gelaufen waren.
Auch Alev musste über die fliegenden Gilryn lachen; "Ja da geb ich dir recht Oreat, wenn so ein Brocken wie du plötzlich fliegt, dann stimmt bestimmt etwas nicht. Aber mal Spaß beiseite, du hast Recht hier sollten eigentlich viel mehr Tiere sein. Und ich Glaube nicht das wir diese alle aufgeschreckt haben. Wir sollten Augen und Ohren offen halten, denn hier ist etwas nicht ganz so normal wie es sein sollte. Wenn Ihr mich fragt, dann sollten wir erst einmal die Umgebung und das offensichtliche untersuchen bevor wir unter die Erde gehen. Also laßt uns erst einmal zum See gehen."

Bhekk

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1. Aufgabe - Abartige Anomalien
« Antwort #32 am: 04.01.2018, 17:56:36 »
Bhekk blieb die Reise über in sich gekehrt und beobachtete die Umgebung. Auf seiner Reise in die Stadt hatte er nicht viel von der Region gesehen und er hatte ja nichts anderes zu tun. Er genoss die Reise, denn wie die Echsen konnte er sich am Tag Sonnen und nachts reisen.

Er lauschte den Geschichten der anderen, dem Knirschen der Bewegungen der beiden Steinwesen, suchte zwischendurch etwas Essbares und ließ die Zeit einfach durch die Finger rinnen. Langsam veränderte sich das Land, als sie sich ihrem Ziel näherten. Bhekk überlegte, welche Taktik er anwenden konnte um gegen große Tiere zu kämpfen, die sich viel leichter und vermutlich auch schneller bewegen konnten, weil sie sich nicht so schwer fühlten. Er würde es sehen.

Und dann waren sie angekommen. E hatte nichts dagegen, wieder selbst zu laufen und er riss sich nicht darum, den Kasten zu tragen. Er verstand wenig von dieser magischen Strahlung, aber er fürchtetet dass es ihn nervös machen würde, wenn er dem Zeiger beim Anzeigen immer höherer Strahlung zuschaue musste.
Das Fehlen von Tieren war offensichtlich und auch die andern erkannten es schnell. "Tiere haben feine Sinne, sie merken wenn etwas an der Umgebung für sie nicht gut ist. Aber mit der Zeit passen sie sich auch an. Es wird hier sicher Tiere geben, irgendwo. Aber ob es auch Menasus gibt, keine Ahnung. Vielleicht können die auf ihren zwei Beinen nicht so sicher laufen wie Vierbeiner? Oder vielleicht bleiben sie immer in Regionen mit gleicher Strahlung, gerade für Raubtiere ist es wichtig, dass ihre Bewegungen sicher und gleichmäßig sind. Auch für Jäger auf zwei Beinen ist dies wichtig, also denkt daran, euer Schwert wird sich hier anders anfühlen du ein Sprung hier kann euch an eine ganz anderen Stelle bringe also zu Hause. Wenn einer von euch will können wir heute Abend mal einen kleinen Schaukampf machen, ich bin selbst gespannt wie sich meine Waffe hier anfühlt."

Als sie dann die schwebenden Bäume sehen, konnten blieb Bhekk stehen, hielt sich die Hand über die Augen um das Licht abzuschirmen  und beobachtete die Pflanzern eine ganze Weile. "Schaut mal, wie die sich fest krallen, als würde jemand versuchen sie am Schopf aus der Erde zu ziehen wie eine Rübe, und sie versuchen, es zu verhindern. Interessant. Ob es hier auch Bäume gibt, die so jagen?" Den letzten Satz hatte er mehr zu sich selbst gesagt, aber er würde das beobachten. Nicht das sie eines Morgens aufwachten und im Innern eines fleischfressenden Baums steckten.
"Zum See? Ja, warum nicht." Er überlegte einen Moment, er hatte eine Weile nicht so recht hin gehört, was ihr Beobachter gesagt hatte. "Kann man das Wasser eigentlich gefahrlos trinken? Und wie weit ist es noch bis zu der Höhle, ‘tschuldigung wenn ihr das schon gesagt habe, aber ich war eine Weile mit meinen Augen und Ohren woanders."

Ignaton

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1. Aufgabe - Abartige Anomalien
« Antwort #33 am: 07.01.2018, 11:42:27 »
Ignaton genoß die Fahrt über das Land. Oft genug war er nur zu Fuß unterwegs gewesen, da sein kleines Packtier das Gepäck getragen hatte.
Aber noch etwas Anderes fesselte seine Aufmerksamkeit, der Bericht aus der Gilde. Er konnte es nicht lassen, diesen immer und immer wieder zu studieren, wobei er allerdings mehr auf die Schrift als auf den Inhalt achtete.
Schließlich machte er sich daran, selbst einige Passagen abzuschreiben, um die Handschrift nachzuahmen.
Wer weiß, wozu es mal gut sein konnte, eine neue Handschrift erlernt zu haben.

Als sie in Yeochs Weite angekommen waren, schaute auch Ignaton sich erst einmal um.
Aber noch bevor sie weitere Schritte unternahmen, konzentrierte sich der kleine Favilla. Er begann tief die Luft einzusaugen und stieß diese dann heftig wieder aus, wobei er merkwürdige Geräusche von sich gab[1] Die hellen Linien auf seiner Haut fingen an zu pusieren und auf seiner Stirn bildete sich ein Zeichen. Die Luft um ihn herum wurde wärmer und wärmer und heller und heller.
Plötzlich gab es eine kleine Explosion, als Luft von Ignaton weggedrückt wurde, um seiner größeren Gestalt Platz zu machen.
Wo eben noch der kleine Favilla gestanden hatte, erhob sich jetzt eine schlangenartige Kreatur mit dem Oberkörper eines muskulösen Humanoiden.
"Ah, nun fühl ich mich ein wenig sicherer.", grinste diese.
"Wenn ihr wohlt, Oreat, kann ich jetzt auch den Managraphen nehmen. Dann habt ihr die Hände für eure Waffe frei.
Ich habe da andere Mittel."
Mit den letzten Worten schnellte der Kopf ein Stück weit fauchend nach vorne und das Schwanzende schlug krachend auf den Boden.
Zu den Vorschlägen, was zuerst begutachtet werden sollte, hatte Ignaton nicht viel zu sagen. Am Ende würde sie eh alles untersuchen, denn das war ja ihr Auftrag.
 1. Ignan, wers verstehen kann.
« Letzte Änderung: 07.01.2018, 11:43:22 von Ignaton »

Thorgrimm

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1. Aufgabe - Abartige Anomalien
« Antwort #34 am: 09.01.2018, 03:39:42 »
Obwohl der Magister ein Gilryn war und eigentlich bei allem auffiel, was er tat, so schaffte er es doch, sich im Hintergrund zu halten. Er nahm seinen Beobachtungsposten anscheinend sehr ernst und mischte sich schon jetzt so selten wie möglich ein. "Hmm..." machte der Steinmann, was fast so wie ein kleiner, rollender Stein klang. "Sicherheitshalber sollten sie das Wasser wohl abkochen. Ich bin mit ihrer Biologie nicht sehr vertraut aber soweit ich weiß, reagieren sie nicht sehr gut auf die Kleinstlebewesen, die in dem Wasser des Vhaduum leben." Während er das sagte, zeigte er auf den kleinen Hügel. "Um zu ihrer zweiten Frage zu kommen, Bhekk: Irgendwo dahinter sollte sich der Eingang zur Höhle befinden. Genaue Angaben haben wir nicht - wir müssen vielleicht etwas suchen."
Da alle sich einig waren, ging es erst einmal weiter in Richtung des Sees. Der Magister hielt sich hinter der Gruppe und begann während des kurzen Weges bereits, mithilfe eines großen Kohlestifts, Notizen in das Buch zu schreiben, welches sonst immer an seiner Hüfte hing. Ihr Weg führte die Gruppe durch das dichte Gras. Es wuchs stellenweise so hoch, dass die kleineren Personen, also Ignaton und Alev, bis zur Brust verschwanden. Ab und zu wuchs etwas knorriges Gestrüpp zwischen dem Gras. Je näher sie alle dem Gebiet und dem Vhaduum kamen, desto mehr spürten sie auch die Veränderungen. Die Anomalie. Es war, als ob alles leichter wäre. Sie selbst, ihre Ausrüstung, ihre Waffen und sogar die Luft selbst. Als hätte sie hier eine ganz andere Zusammensetzung. Es war erfrischend aber auch ungewohnt. Der Körper würde Zeit brauchen, um sich an diese Veränderungen anzupassen.
Sie kamen dem Hügel und Vhaduum immer näher. Spätestens jetzt konnte jeder die Erdbrocken und daran haftenden Pflanzen sehen, die in der Luft schwebten. Suchend, ja fast bedrohlich, wurden Wurzeln ausgestreckt und in andere Brocken gebohrt. Sie konnten beobachten, wie sich ein Baum mithilfe seiner Wurzeln an einem vorbeischwebenden Brocken festsetzte und von diesem Moment an fortgetragen wurde. Fast schien es, als würden die Pflanzen so eine Möglichkeit gefunden haben, sich zu bewegen. Tiere waren hier allerdings noch immer nicht zu sehen.
Plötzlich ertönte ein tiefes Rumpeln, als habe die Erde Bauchschmerzen. Es wiederholte sich und wurde beim zweiten Mal von einem dumpfen Donnern begleitet. Die Favilla bemerkten zuerst, wie ihnen Erdreich entgegenflog. Es stieg einfach in die Luft. Es handelte sich dabei allerdings nur um kleine Erdbröckchen, Sandkörner und tote Pflanzenmaterie. Auch der Rest bemerkte das kurz darauf. Die Erde stieg in einem kleinen Gebiet auf und sie waren mittendrin. Noch bevor jemand reagieren konnte, brach ein Erdbrocken von der Größe eines Menschenkopfes aus der Erde und schwebte langsam gen Himmel. Ein Büschel Gras saß darauf. Die vielen Wurzeln, die aus dem Brocken herausguckten windeten sich wie wild und ähnelten dabei eher Würmern als etwas anderem.

Alev

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1. Aufgabe - Abartige Anomalien
« Antwort #35 am: 09.01.2018, 05:57:39 »
Kurz bevor die Gruppe sich entschied los zu gehen holte Alev sein Notizbuch hervor und begann damit sich die ersten paar Notizen zur aktuellen Situation und Lage zu machen. Er war so in die ersten Notizen vertieft das er erst gar nicht bemerkte wie sich Ognaton neben ihm plötzlich verwandelte, erst als diese kleine Druckweööe der Luft sein Gesicht streifte schaute er erschrocken zur Seite "Huch, .. was war das denn? ... Oh, äh ja, ... netter Trick" sagte Alev der kurzfristig etwas verwirrt war.

Wärend sich die Gruppe dann weiter dem Phänomen näherte und sich die Umgebung spürbar veränderte, machte sich Alev weitere kurze Notizen bis zu dem Zeitpunkt als dieser Erdballen plötzlich kurz vor seinem Kopf vorbei schwebte "Ich Glaube wir haben gefunden wonach wir gesucht haben, denn das hier ist bestimmt nicht normal. Was sagt den unser Messgerät aktuell?" Instinktiev trat Alev erst einmal wieder ein paar Schritte zurück. "Ich weiß ja nicht wie es Euch geht, aber sollten wir uns vielleicht untereinander etwas sichern? Vielleicht mit einem Seil zusammen binden? nicht das plötzlich einer von uns davon schwebt.", fragte Alev etwas unsicher in die Runde.

Ignaton

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1. Aufgabe - Abartige Anomalien
« Antwort #36 am: 14.01.2018, 23:10:46 »
Ignaton schlängelte sich neben den anderen durchs Gelände. Er genoß es, wieder etwas mehr Überblick zu haben. Und außerdem war er schon eine Weile nicht mehr in seiner "Rüstung" gewesen.  Deshalb nutzte er Armin auch erst mal, um sich zu strecken und recken, damit das Eidolon etwas Bewegung bekam und sich ebenfalls umsehen konnte.

Das Gefühl des Leichterwerdens kannte er in ähnlicher Weise schon, denn immer wenn sich sein durchscheinendes Eidolon, Armin, um ihn bildete, wurde er ja auch ein Stück nach oben gehoben und hörte auf, seine eigenen Beine zu benutzen. Und doch war es etwas anders, denn nun wurde eben auch Armin leichter. Neugierig stieß sich Ignaton vom Boden ab, um zu sehen wie weit er springen würde.

Als der Baum sich einen Erdbrocken schnappte, überlegte der Favilla, ob er das nicht vielleicht auch mit Tieren machen könnte. Eingeklemmt in den Wurzeln würde es über kurz oder lang verenden, wenn es nicht den Baum selbst fressen konnte. Und dann könnte der Baum wohl auch Nährstoffe aus dem Kadaver ziehen.
Eine entsprechnde Bemerkung machte er an Alev, der sich ja Notizen machte.
Als dann die Bodenstücke langsam nach oben zu schweben begannen, griff er mit Armins Hand nach dem kopfgroßen Teil, um es aufzuhalten und sich genauer zu betrachten.

Oreat Bowlder

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1. Aufgabe - Abartige Anomalien
« Antwort #37 am: 15.01.2018, 11:20:06 »
"Entweder ihr bindet euch an mich, oder aber wir schauen, wo uns die umkehrte Schwerkraft hinbringt?", rumpelte der Gilryn fragend, folgte dabei der Aufforderung und blickte auf den Managraphen, um die Strahlung im Auge zu behalten und über den aktuellen Wert und den Ausschlag des Gerätes zu berichten.

Der Gilryn blickte sich sorgsam um und überlegte, ob dieses schmerzende Knarren der Erde einen sichtbaren Grund hatte. "Ob es mit dem Verlauf der Höhle zusammenhängt? Und wir quasi nur die äußere Auswirkung der Anomalie sehen; dass sie alles in Leichtkraft[1] von sich abstößt? Also noch nicht einmal die ganze Wirkung. Ich bin wahrhaft interessiert, was die Ursache sein mag."

Oreat Bowlder war eher ein langsame Gestalt und instinktiv versuchte er das Ausmaß der Erdbewegung zu beobachten und sich gemächlich, forschend, prüfend an den Rand dieses Rumorens und Schwebens zu begeben, so dies möglich war. Doch er prüfte dabei auch, wie hoch diese aufsteigenden Stein- und Erdbrocken, die Grasplacken, wohl schweben würden. Gab es dafür eine Höhe oder wartete dort die gefühlte Unendlichkeit? Trieben sie gänzlich davon und fielen wieder herab?
Sein Blick und sein Verstand versuchten einzufangen, wo das Schweben am stärksten war, ob es stetig war, ob es wieder abriss, wellenförmig sich ausbreitete oder sich gar beschleunigte. Gemeinsam mit dem Managraphen versuchte er entsprechende Messungen vorzunehmen, die Ergebnisse direkt und tönern von sich brabbelnd.
 1. Oreat versucht ihr das Gegenteil von Schwerkraft wörtlich zu prägen.
"Durchsichtig erscheint die Luft, so rein, // Und trägt im Busen Stahl und Stein. // Entzündet werden sie sich begegnen, // Da wirds Metall und Steine regnen." - Johann Wolfgang von Goethe, Gott, Gemüt und Welt

Bhekk

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1. Aufgabe - Abartige Anomalien
« Antwort #38 am: Heute um 17:21:27 »
Bhekk ging mit den anderen in die Richtung, er der ihr Ziel liegen sollte. Als er plötzlich das Gefühl hatte, leichter zu werden, gefiel es ihm zunächst nicht. Es war eine Art Kontrollverlust und wie er es vorhin bereits angesprochen hatte, würden seine Bewegungen hier völlig anders sein, als er es gewohnt war. Wenn sie angegriffen wurden könnte das zum Problem werden. Er war es gewohnt, sich auf seine Stärke und Reflexe zu verlassen und es passte ihm nicht, sich unsicher zu fühlen.

Aber als alles ruhig blieb bemerkte er etwas...unerwartetes. Er erwischte sich dabei wie er zu hüpfen begann, nur ein wenig, um auszuprobieren, was passierte. Und es machte Spaß, viel Spaß. Er war schon lange nicht mehr so einfach so hoch in die Luft gekommen. Er fühlte sich kurz wieder wie ein Kind, das einfach neugierig war und ausprobierte, was hier so alles möglich war. Es war ihm egal, ob die anderen ihn komisch ansahen, er wusste nicht mal, ob sie es bemerkt hatten, was er da tat.

Als sich dann aber die Steinbrocken in die Luft erhoben war es mit den ausgelassenen Hüpfern schnell vorbei. Sofort übernahmen seine Instinkte und die Vorsicht wieder die Kontrolle. Er wusste schließlich nicht, was genau passierte. Die Waffe in der Hand hätte er fast einen der Erdbrocken  zerteilt, hielt sich aber gerade noch zurück, als er bemerkte, dass es kein gezielter Angriff war.

"Mich würde auch interessieren, was der Kasten da anzeigt. Aber vom anbinden halte ich nichts, ich glaube ich bin sicher schwer genug um nicht gleich weg zu fliegen. Aber ihr habt nicht ganz unrecht, vielleicht solltet ihr hier einen Moment warten und wir Brocken", er sah dabei sich und Oreat an, "schauen uns da vorne weiter um."