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Autor Thema: Die Chroniken  (Gelesen 41721 mal)

Beschreibung: IC-Thread

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Morpheus

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Die Chroniken
« Antwort #705 am: 23.08.2009, 11:34:11 »
"Zurück zur verdammten Geisterhütte?", fragt Morpheus entsetzt und empört zugleich, und spuckt sichtlich angewidert und symbolisch vor seine Füsse, doch der Gorumanhänger folgt ohne weiteres Murren Sithkar, um diesem ein Zeichen zu setzen.
Nach einigen Minuten jedoch wird der Chaoskleriker wieder redseliger und reagiert weiter auf die Aussagen des verbündeten Hohepriesters einer anderen Gottheit, als dieser zu Ende gesprochen und sich hingesetzt hat.
Das Gespräch weiter suchend setzt sich Morpheus neben den Pharasmapriester und beginnt zu antworten, wobei er dabei in die Ferne schaut und Sithkar keines Blickes ersteinmal würdigt.
"Ich bezweifle zwar, dass unsere Gefährten den ganzen Weg bis dorthin zurück alleine schaffen, zumal Berggeister ja bestimmt in dieser Gegend mehrfach leben und es bald eisige Nacht wird, aber ich gehe auf Euren Wunsch ein...ja auf Euren und nicht auf Deinen!
Oder habe ich Euch das "Du" angeboten? Mitnichten nein!
Also bei allem Respekt - nehmt Euch diese Unverforenheit auch nicht einfach raus, Hohepriester!"
Worauf Morpheus ebenfalls mit den Augen rollt und den Kopf schüttelt, während er sich umschaut.
"Ich hätte auch eigentlich gedacht, dass ihr meine Meinung, meinen Rang und mein Urteil langsam honoriert, wie ich auch den Eurigen respektiere und ehre, obwohl meine Kirche sowas eigentlich nicht lehrt und duldet, aber scheinbar habe ich mich da in Euch getäuscht, Hohepriester Sithkar! Wir sind weit davon entfernt Verbündete zu sein oder gar Freunde zu werden!"
Morpheus seufzt sichtlich enttäuscht und blickt zu Sithkar.
"Warum habt ihr meinen Rat dort oben nicht befolgt und Euch meiner Bitte einfach widersetzt?
Ich bitte ungern jemanden um etwas und ihr habt mich bitter enttäuscht, weshalb ich Euch wohl besser wieder mit Drohungen, Warnungen und Befehlen entgegentrete!
Ich hätte wirklich lieber ein anderes Verhältnis mit Euch geführt und vielleicht wären wir wirklich Kameraden geworden..."
Wobei Morpheus wieder aufsteht.
"...aber wir müssen wirklich scheinbar nur diese Reise zusammen schaffen, wie ihr schon mehrfach gesagt habt, und mehr nicht..."
Worauf Morpheus sich entfernt, soweit das Seil, welches die beiden Kleriker verbindet, dies zulässt und wartet auf Sithkar, damit sie weiter den Abstieg wagen können, denn es würde bald Nacht werden und eine Weiterreise damit unmöglich.
"Wir hätten vielleicht echt besser bis Vollmond warten sollen, dann wären wir vielleicht jetzt nicht in dieser Situation...", denkt sich Morpheus und fragt sich, warum er nicht besser mit Syeiron Delvar nun zusammen auf der Suche nach dem Rest wäre.
« Letzte Änderung: 23.08.2009, 12:15:35 von Morpheus »
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Gareen

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« Antwort #706 am: 23.08.2009, 12:01:09 »
Als Gareen sich sicher ist, dass er wohl auf der anderen Seite des verfluchten Gebirges gelandet sein muss, hält er inne und setzt sich auf einen Stein. War das nicht ihr Ziel gewesen? Wie sollte er nun nach Xin Shalast kommen und wo waren die anderen? Hatte es sie ebenfalls auf diese Seite verschlagen? In diesem Punkt hatte er sich zu sehr auf Sithkar und den Barbaren verlassen, der ja ein ausgezeichneter Wegfinder war. Im wahrsten Sinne des Wortes. Der hat sicher einen Weg gefunden. Na ja, Pharasmas Reich ist uns allen irgendwann sicher.
Etwas missgestimmt sinniert er weiter über die ausweglose Situation und spuckt mehrfach frustriert aus, bevor er sich einen Ruck gibt und erneut auf seinen eigenen Wegfinder blickt. Dann eben zurück! Irgendwo werde ich sie schon finden. Der sinnigste Treffpunkt, wenn wir uns verlieren wären Xin-Shalast oder das Haus der irren, toten Zwerge!
Da er den Weg nach Xin-Shalast weder wusste, noch so wahnsinnig war, sich allein auf die Suche nach dem Weg dorthin zu machen, macht sich der Schurke auf den Weg über das Gebirge. Mit Hilfe des Wegfinders peilt er die grobe Richtung an und macht sich an den Aufstieg, wobei er geschickt sein Kletterseil einsetzt. Regelmäßig hält er inne, bleibt stehen und sieht sich gründlich um[1] - mehr auf der Suche nach Gefahren als in der Hoffnung, einen der anderen zu entdecken.
 1. Immer: Perception: Take 10: 29 / sound based: 31

Sithkar

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« Antwort #707 am: 23.08.2009, 13:15:17 »
Sithkar wartet geduldig, bis Morpheus seinen Monolog beendet und steht auch auf, als sich dieser anschickt zurück zu gehen.
"Ich finde es erstaunlich 'Hohepriester', dass gerade ihr es seid, der mir vorwirft seinen maßvollen Ton zu verlieren. Ums einmal klar zu sagen. Ihr kommandiert mich nicht. Ihr droht mir nicht und ihr werdet euch hüten, mich respektlos zu behandeln."
Diese Worte kommen leise über die Lippen von Sithkar, dessen Tonfall langsam aber sicher einen Hauch von genervtsein beinhaltet.
"Solange ihr diese alltäglichen Regel der Höflichkeit beachtet, werde ich euch gern weiterhin bei eurem Rang ansprechen 'Hohepriester'.
Auch wenn ich der Meinung bin, dass eben jenes Gehabe um Ränge und weltliche Höflichkeiten weder euch, noch mir gut zu Gesicht stehen. Aber sei es drum. Ich respektiere euren Wunsch sehr gern, auch wenn er nciht hilft, unsere Differenzen beizulegen."
Nach einem kurzen Durchatmen sagt Sithkar noch: "Was haltet ihr davon, wenn wir einfach zum Anfang des Geisterflusses zurückgehen und dort auf die beiden Anderen warten? Wir könnten auch fliegen, wenn es euch zusagt. Ich schätze wir bracuehn ansonsten ewig und drei Tage..."

Doch langsam hat der Tian genug von dem ambivalenten Gehabe des anderen Priesters. Dennoch ärgerte er sich sehr über seine Unkontrolliertheit. Er würde diese Nacht über dieses Thema meditieren.

"Und falls die Reise länger dauert, erzählt mir doch etwas über den Klerus und die Bräuche von Gorum bitte." sagt Sithkar abschließend, in stille Grübelei verfallend.

Syeiron Delvar

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« Antwort #708 am: 23.08.2009, 15:03:35 »
Syeiron entschließt sich dazu doch wieder nach oben zurückzukehren. In vollkommener Dunkelheit den Berg herunterzuklettern, wäre ein schwieriges, wenn nicht gar unmögliches Unterfangen. Syeiron schnauft durch. Syeiron glaubt nicht an Pharasma als eine Schutzgottheit, ja er glaubt sogar, dass es womöglich noch die Macht des Schicksals außerhalb der Götter gibt. Etwas worüber selbst Pharasma nicht die Kontrolle hat. Syeiron ist sich allerdings bewusst, dass er das lieber nicht Sithkar erzählen sollte, dass er an so etwas glaubt. Vielleicht ist das Schicksal am heutigen Tag gegen ihn. Syeiron entschließt sich dazu zwei Stunden Schlaf bei der Klippe zu nehmen. Wenn er dann irgendeinen Gnadenstoß von einem herumstreunden Monster bekommt, dann muss er das wohl so akzeptieren. Vielleicht war es sein Schicksal. Keinesfalls aber würde er seine Gottheit Gorum für irgendein Unheil verantwortlich machen. Klar war nur, dass er mit schwersten Verletzungen oder gar dem Tod durch das Herunterfallen von dem Gebirge oder durch wahnsinnig werden wegen Schlafentzug seiner Gottheit einfach nicht sinnvoll dienen kann.

Syeiron sucht sich noch eine Stelle in der Nähe der Klippe, wo man sich etwas hinter Gestein oder einem Felsvorsprung wenigstens halbwegs gut verstecken kann. Wenn nichts dergleichen vor Ort ist, dann würde Syeiron- egal wie wahnsinnig, dumm oder fahrlässig das letztlich wäre- sich trotzdem irgendwo für zwei Stunden zur Ruhe legen, denn irgendwann musste er schließlich schlafen. Syeiron würde dann im folgenden eine Schlaftrolle auspacken, noch etwas unterlegen, sich für den Schlaf vorbereiten und dann einfach zur Ruhe begeben. Und nach zwei Stunden dann wieder aufstehen.

Morpheus

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Die Chroniken
« Antwort #709 am: 23.08.2009, 15:07:47 »
"In Ordnung, dann lasst uns halt zum Anfang des Geisterflusses zurückgehen!", antwortet Morpheus trocken und emotionslos, sodass niemand, selbst Sithkar nicht deuten kann,  wie der Kellid über die Sache denkt oder warum er nun sofort so untypisch ohne Widerworte und Seitenhiebe einlenkt.
Doch es wird schnell deutlich, warum Morpheus so ruhig und so schnell und knapp einlenkt, denn all die anderen Worte, Fragen und Aussagen von Sithkar lässt Morpheus unbeantwortet und der Gorumkriegskleriker hüllt sich stattdessen in eine eiserne Maske des Schweigens mal wieder, als wäre er taubstumm und als würde ihn nichts interessieren.
Für Morpheus war diese ganze Sache wohl endgültig geklärt bzw. "gegessen", denn die beiden Priester waren von ihren Glaubensrichtungen und ihrer Gesinnungen einfach zu verschieden, um auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.
Wohl spielt Morpheus deswegen nun lieber wieder das Golem, anstatt wie ein Hund wieder in der Pfanne verrückt zu werden.
Doch eine Sache war außerdem sicher, denn das Morpheus aufgrund seiner chaotischen und aufbrausenden Natur auf die Drohungen von Sithkar pfeift und sich weiter nicht zurückhalten würde, würde sich sicher bei nächster Gelegenheit wieder zeigen, zumal Morpheus sehr neugierig ist, wieweit der andere Priester gehen würde, wenn Morpheus sich nicht an seine Warnungen halten würde.
Vielleicht würde Sithkar immer mehr dem Chaos verfallen und Morpheus sogar herrausfordern, was dem Hohepriester in seiner schwarzen Rüstung sehr gefallen würde und fast erregt - nicht, weil er einen Kampf auf leben und Tod mit Sithkar sucht, sondern eher, weil Sithkar dadurch immer mehr von seiner niederen Gottheit wegkommen würde in Richtung der glorreichen Kirche von Gorum - dem größten Gott unter allen Göttern.
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Sithkar

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Die Chroniken
« Antwort #710 am: 26.08.2009, 21:16:11 »
"Dann also nicht fliegen. Gehen wir halt zu Fuss."
Dass der Gorumpriester ihm nicht mehr antwortet, beunruhigt Sithkar eher, als dass es ihn beruhigen würde.
So geht er langsam und vorsichtig dem Hünen hinterher und hängt seinen eigenen Gedanken nach.
Wo ist bloss Gareen abgeblieben? Ich kann es mir beim besten Willen nicht erklären... Ob er mit Syeiron gemeinsam irgendwohin verschwunden ist? Ich mag mir gar nicht ausmalen, was ist, wenn er allein in der Weite des eisigen Nichts oder inmitten dieser verfluchten Berge gefangen ist... geschweige denn unter diesen Bergen. Verdammt noch eins, vielleicht hätten wir bis Vollmond warten sollen!
Noch immer grübelt er, was er tun könnte und entschließt sich einen letzten Versuch zu wagen.
"Hohepriester Morpheus, ich könnte noch die Macht Pharasmas anrufen und sie um Rat in dieser schlimmen Stunde bitten. Ich bräuchte lediglich Zeit und etwas Ruhe."
Mit dieser unausgesprochenen Frage schaut Sithkar Morpheus an dessen Stahlhelm.

Morpheus

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Die Chroniken
« Antwort #711 am: 27.08.2009, 01:27:18 »
"Ihr möchtet Ruhe und Frieden haben, um Eurem Totengott etwas näher zu kommen?", fragt Morpheus mit kehliger krächzender Stimme, welche sich so finster anhört wie Asmodeus persönlich, wobei seine Augen in der Sehleiste seines gehörnten Helmes wieder anfangen rot zu glühen und zu leuchten wie das Innere einer Esse.
Morpheus bleibt stehen und mustert mit seinen glühenden Augen und seinem eisernen Blick Sithkar eine gefühlte Ewigkeit, wobei er ruckartig aufeinmal seinen brennenden Zweihänder zieht und kalt knurrt:
"Also schön, Hohepriester...macht es Euch bequem...ich werde über Euch wachen..."
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Sithkar

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Die Chroniken
« Antwort #712 am: 28.08.2009, 12:29:24 »
Sithkar nickt bloß auf die Fragen seitens Morpheus und sucht sich ein ruhiges Plätzchen zur Meditation.
Dort beginnt er exotische Kräuter in seiner alten, bronzenen Schale zu verbrennen und rituelle, tiefe Gesänge anzustimmen. Nach einiger Zeit fällt er dann in einen trance-ähnlichen Zustand und wiegt sich zu einer unhörbaren Melodie hin und her. Seine Lippen bewegen sich in einer unhörbaren Sprache. Dann kann man das Schlagen von Flügeln hören und ein großer Rabe nimmt im Flug auf Sithkars ausgestreckten Arm eine materielle Form an. Dann spricht der Priester in einer gutturalen, fremden Sprache mit dem Raben.

Mit einer raschen Armbewegung schickt Sithkar den Raben wieder fort, der sich erneut im Flug verwandelt. Entmaterialisiert.
« Letzte Änderung: 28.08.2009, 16:04:17 von Sithkar »

Morpheus

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Die Chroniken
« Antwort #713 am: 28.08.2009, 20:55:48 »
Völlig verstummt und fast so wie zur einer eisernen Statue erstarrt harrt Morpheus der Dinge, die da kommen werden mit seinem Zweihänder fest umklammert in seinen beiden Händen, wobei das heilige Symbol seines Gottes Gorum vom Waffengriff herunterhängend hin und her schaukelt, und auf ein Ergebnis des Hohepriesters Sithkar und dessen Zauberritual wartend.
Ob das Gebet des Totengottanhängers jedoch überhaupt etwas bringt, bezweifelt der dickköpfige und intolerante Morpheus stark, denn der Chaoskleriker glaubt fest daran, dass hier ein Geisterspuck am Werke ist und ihre beiden verschwundenen Gefährten wohl nicht mehr zu retten sind.
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Rovagug

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Die Chroniken
« Antwort #714 am: 29.08.2009, 11:29:30 »
Zügig kommt Gareen bei seinem Aufstieg voran, dank seinem magischen Seils und seiner katzenhaften Geschicklichkeit beim klettern. Doch als nach einer Stunde die höchsten Gipfel noch immer nicht zu sehen sind schwindet Gareens Zuversicht sie jemals lebend zu erreichen zusehend.
Free me and delight in the destruction of all.

Gareen

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« Antwort #715 am: 29.08.2009, 17:24:17 »
Der Halbling spuckt aus und setzt sich erneut auf einen Stein. Was für ein sinnloses Unterfangen! Die anderen haben sich verpisst oder sind auch verschwunden.
Die hellen Augen schweifen erneut über die karge Gebirgslandschaft auf der Suche nach einem Anhaltspunkt, welche Richtung wohl die vielversprechendste sein könnte. Vielleicht suchen sie mich auch und ich vergeude meine Kraft mit irrem Klettern auf diese verfluchten Berge! Verdammt!
Konsterniert und wütend zugleich bleibt Gareen sitzen, um etwas Kraft zu sammeln und zu warten...

Sithkar

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« Antwort #716 am: 30.08.2009, 18:09:50 »
"Schade!"
traurig schaut Sithkar seinen Hohepriester-Kollegen an. Es ist offensichtlich, dass sein Zauber nicht das erwartete Ergebnis brachte.
"Die Worte Pharasmas und ihre Hellsicht vermag ich für heute nicht zu nutzen. Sie verstecken sich hinter einem undurchdringlichen Schleier vor meinem Zugriff.
Was ich jedoch vorschlage, ist dass ich nochmals die Rabin rufe und ihr diverse ja-oder-nein Fragen stelle. Dann sollten wir nur vorher abklären, was ich sie frage."
Sithkars Gesicht zeigt eine Mischung aus Resignation und doch einem Funken Hoffnung. Doch die Omen stehen schlecht für dieses Ritual.
"Vielleicht habt ihr ja Ideen oder Vorschläge, was diese Kommunikation mit einer Gesandten meiner Göttin angeht."

Morpheus

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« Antwort #717 am: 30.08.2009, 19:37:32 »
Morpheus weiß selbst keinen Rat, zumal der kampflüsterne Gorumhohepriester sich selbst eingesteht, dass Sithkar auf diesem Gebiet einfach besser vorbereitet ist als er und mehr Erfahrung hat, denn Morpheus verzichtet aus Ehrfurcht eigentlich jemals Gorum selbst anzusprechen über göttliche Magie.
Außerdem hat Morpheus viel zu viele schlechte Gedanken wegen den möglichen Geistern in dieser Gegend und hat außerdem seine Gefährten schon längst innerlich aufgegeben, da sie bestimmt schon tot wären und so oder so in dieser Gegend nicht mehr zu retten sind.
Schwer seufzend antwortet Morpheus deshalb:
"Ich habe keine Ahnung, was wir machen könnten!
Ich vertraue Euch jedoch in dieser Sache und Eurem Handeln voll und ganz, denn Ihr kennt Euch einfach mit Geistern, Untoten und dem Tod, wie auch mit solchen magischen Ritualen und Omen besser aus als ich.
Ich habe dafür mehr Wissen über Kampftaktiken, die Waffenkunst und Dämonen aus meiner Heimat..."
Wobei finstere Erinnerung dem wiedererweckten Chaospriester in den Kopf kommen über die Scheusale seiner Heimat und über sein Dasein nach seinem ersten Tod.
Verstummt und immernoch seinen Zweihänder umklammernd fängt der sonst so todesmutige Morpheus kurz an zu zittern, als wäre ihm bitterkalt.
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Sithkar

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« Antwort #718 am: 02.09.2009, 23:04:03 »
Den zornigen Gorumkleriker an seiner Seite verharrt Sithkar in stiller Zwiesprache zu seiner Göttin. Doch resigniert schüttelt er den Kopf, als er aus der Trance erwacht.
"Beide leben zwar, aber sind mindestens drei Tagesmärsche von hier entfernt. Leider kann ich überhaupt nicht sagen, wie und wo wir die beiden zurück holen können, aber es gibt wohl einen leichten und schnellen Weg. Und was mich sehr beunruhigt ist, dass Karzoug seine Finger im Spiel hat."
Wieder schaut Sithkar seinen Hohepriesterkollegen durch seine schmalen, mandelförmigen Augen an.
"Leider hat uns das nur die Sicherheit gegeben, dass es beiden noch gut geht."
Mit einem Schulterzucken hält sich Sithkar den Kopf in seinen Händen und sinniert und grübelt über Lösungsmöglichkeiten.

Morpheus

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« Antwort #719 am: 02.09.2009, 23:16:33 »
"Wir könnten sie morgen vielleicht ausspähen und irgendwie anders magisch versuchen mit ihnen in Kontakt zu treten, sollten sie bis dahin noch leben...", antwortet Morpheus emotionslos und wirkt fast gelangweilt, wobei der Hohepriester einfach resigniert und seine beiden Gefährten bereits aufgegeben hat.
"Anderseits sollten wir uns überlegen, ob dies überhaupt etwas bringt, und wir nicht besser vielleicht schauen, wo wir selbst bleiben, wenn dieser Karzoug uns jetzt schon beobachtet und übel mitspielt!", setzt der mürrische Gorumhohepriester mit metallischer Stimme abschließend halb fragend hinterher, wobei er beim Namen Karzoug heiser krächzt.
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