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Autor Thema: Kapitel 2 - Verborgene Hoffnung  (Gelesen 15889 mal)

Beschreibung: Ziel und Ausganspunkt

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Taeglyn

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Kapitel 2 - Verborgene Hoffnung
« Antwort #210 am: 31.05.2012, 11:07:08 »
Die Thermik der aufsteigenden, warmen Luft nutzend, lässt sich der Avariel in höhen und immer weiteren Kreisen davon tragen um die anderen Elfen mit den notwendigen Informationen zu versorgen. Das Gefühl des Windes unter seinen Schwingen auskostend, lässt sich Taeglyn etwas Zeit ehe er wieder hinab zu seinen Freunden schwebt und neben diesen landet.

Freudig strahlenden seine Augen als er zu berichten weiss:

"Ich konnte die grünen Felder schon erkennen, wir müssen Richtung Westen, immer dem See entlang. Es sieht nach einem sehr leichten Weg aus - in einer oder spätestens zwei Stunden sollten wir unser Ziel gut erreicht haben."

Mit gefaltenen Flügeln am Rücken blickt er in die Gesichter seiner Kameraden. Ob ihnen die Dunkelheit die Lust auf den abendlichen Spaziergang vergrault hat? Taeglyn selbst würde noch gerne weiter gehen damit sie morgen nicht noch die restliche Anreise vor sich haben.

Tsaer Herbstabend

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Kapitel 2 - Verborgene Hoffnung
« Antwort #211 am: 01.06.2012, 07:57:59 »
"Ich bin gespannt, was es mit den Feldern auf sich hat. Könnt ihr nicht über die Felder hinweg fliegen und schauen, ob irgendwo etwas auffälliges zu sehen ist?"

Taeglyn

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Kapitel 2 - Verborgene Hoffnung
« Antwort #212 am: 01.06.2012, 15:25:48 »
Lachend antwortet Taeglyn:

"Für einen Nachtflug sind meine Augen wohl zu schwach Freund Tsaer. Lasst uns heute lieber noch bis an den Rand der Felder vorstoßen und ich wage morgen im Licht der aufgehenden Sonne einen Erkundungsflug."

In Gedanken mahlt sich Taeglyn aus wie er im Dunkeln über Orkheere und Riesen hinweg fliegt ohne sie wahrnehmen zu können um dann mit falscher Kunde heim zu kehren. Vielleicht würden sie dann wieder so ein Schlachtfest abhalten wie damals gemeinsam mit Filidan vor den Toren der Orkfeste...

Selenia

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Kapitel 2 - Verborgene Hoffnung
« Antwort #213 am: 05.06.2012, 09:07:17 »
Dann sollten wir uns so langsam nach einem geeigneten Nachtlager umsehen, wo wir einigermaßen geschützt sind und zumindest die nähere Umgebung im Blick behalten können,” schlägt Selenia vor.

Und morgen früh erkunden wir dann diese grünen Felder. Hoffentlich finden wir dort, wonach wir suchen.

Tsaer Herbstabend

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Kapitel 2 - Verborgene Hoffnung
« Antwort #214 am: 08.06.2012, 08:16:47 »
Ich schlage vor, wir ziehen noch ein wenig weiter in diese Richtung. Vielleicht finden wir auf dem Weg ein geeignetes Plätzchen. Ansonsten können wir am Rand dieses "Grüns" danach suchen?

Idunivor

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Kapitel 2 - Verborgene Hoffnung
« Antwort #215 am: 09.06.2012, 19:40:48 »
Tatsächlich finden die fünf Elfen nach einem Marsch von etwa einer Stunde eine kleine Senke, die zumindest ein klein wenig Schutz vor neugierigen Blicken finden würde, wenn es auch nicht viel ist. Dort schlagen sie schnell ein Lager auf und schon nach kurzer Zeit sind die ersten in der Meditation versunken, während der Rest Wache hält.

21. Elesias im Jahr des Aufstiegs des Elfenvolkes 1375 TZ

Noch vor Sonnenaufgang weckt ein heftiger Regenguss die Elfen. Auch wenn es nicht wirklich gefährlich für sie ist, so ist es doch unangenehm, aber es hat nicht den Anschein, als würde es bald aufhören. Also packen schließlich mit Aufgehen der Sonne, die sich allerdings hinter Wolken versteckt, die fünf ihre Habseligkeiten zusammen und machen sich auf in Richtung des grüns. An dessen Grenze angekommen müssen sie schnell feststellen, dass hier etwas merkwürdiges vor sich geht. Tatsächlich gibt es nämlich eine regelrechte Grenze. Von einem Moment auf den anderen wandelt sich der felsige Boden mit seinen kargen Sträuchern in eine saftige grüne Wiese, die sich bis zum Horizont erstreckt. Was auch immer für dieses Phänomen gesorgt hat, es war nicht die Natur allein.
The only ones who should kill are those prepared to be killed.

Selenia

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Kapitel 2 - Verborgene Hoffnung
« Antwort #216 am: 09.06.2012, 23:28:14 »
Äußerst interessant,” bemerkt Selenia, als sie den abrupten Übergang zu den grünen Feldern entdeckt haben.

Was das wohl hervorgerufen hat... Magie?

Ohne lange auf eine Antwort zu warten, die ihr ohnehin niemand zu diesem Zeitpunkt geben kann, wirkt die Sternenelfin rasch einen Zauber[1], um die nähere Umgebung auf Spuren von Magie abzusuchen.
 1. Detect Magic

Taeglyn

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Kapitel 2 - Verborgene Hoffnung
« Antwort #217 am: 10.06.2012, 12:50:06 »
Froh darüber, dass sich die karge, öde Landschaft zu "grünen Felder" - treffend benannter weise  - wandelt, nimmt Taeglyn den Regen gerne in kauf und atmet die frische Luft der feuchten Wiesen ein. Mit seinen Fingerspitzen durch das hohe Gras streichend, erinnert er sich an die Geschichten in den den Tavernen Faeruns die von diesem Phänomen berichten. Nun selbst an diesem außergewöhnlichen Ort zu stehen weckt ein großartiges Gefühl in dem Mondelfen. Den scharf gezogenen Strich zwischen der Gras- und der Steinlandschaft mit den Augen verfolgend, zuckt er ratlos mit den Schultern als er Selenias Frage vernimmt. Jeder erzählt eine andere Geschichte über die Entstehung der grünen Felder und unbestätigte Gerüchte möchte er einfach keine weiter geben.

Zum Himmel blickend überlegt sich Taeglyn ob er seinen Erkundungsflug wirklich wagen soll bei all dem Regen.

Selenia

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Kapitel 2 - Verborgene Hoffnung
« Antwort #218 am: 10.06.2012, 13:10:53 »
Magie ist hier auf jeden Fall vorhanden, wenn auch eher in einer subtilen Form. Leider reichen meine theoretischen Kenntnisse nicht aus, um mehr darüber zu sagen,” erklärt Selenia den anderen, was sie entdeckt hat.

Vagor o Rûn

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Kapitel 2 - Verborgene Hoffnung
« Antwort #219 am: 12.06.2012, 19:24:58 »
"Ein Zauber mit örtlich beschränkter Ausdehnung?" Er lässt den Blick über das Grün schweifen. "Vieleicht an einen Gegenstand gebunden der sich im Zentrum befindet?"  Seine Worte sind nur Spekulation mehr vor sich hin geredet als ernsthafte Theorie. Er ist sich sicher das Selenia mehr Erfahrung mit dergleichen hat als er. "Druidische Überlieferung?" murmelt er weiter. Er schaut sich um ob eine Krümmung der Kante wahrnehmbar ist, die auf eine radiale Ausbreitung schließen lässt. Und womöglich auf eine Richtung in der das Zentrum liegt. "Wir sollten uns auf jeden Fall lotrecht zur Kante bewegen, so wir diesen Bereich betreten. Für mich sieht dies eher nach dem Ort aus wo sich das Wissen eines elfischen Magiers verbirgt als eine verlassene Zwergenbinge." gibt er dann doch seine Meinung kund. Sein Blick ruht dabei auf dem Kundschafter der Gruppe. Würde er vorrausgehen?
« Letzte Änderung: 12.06.2012, 21:59:49 von Vagor o Rûn »

Tsaer Herbstabend

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Kapitel 2 - Verborgene Hoffnung
« Antwort #220 am: 14.06.2012, 08:17:13 »
Tsaer überlegt einen Moment, bevor er Antwortet: "Eure Folgerungen klingen logisch. Ich wäre trotzdem gerne etwas vorsichtiger, bevor wir uns in den Bereich dieses Zaubers hinein wagen. Ich werde die mir von Fenmarel Mesterine persönlich verliehene Kraft nutzen um einen Diener der Eldarin hierher zu holen, damit er uns beraten kann. Ich kenne diesen Wächter der Avoral noch nicht und er wird auch nur kurz, vielleicht ein-zwei Minuten, auf unserer Ebene verweilen können. Ich werde in dieser Zeit seinen Platz einnehmen und als Pfand eintreten müssen. Allerdings stehe ich telepathisch mit ihm in Verbindung und kann wahrnehmen, was er wahrnimmt." Tsaer hatte erneut einen Traum gehabt in dem Zeichen auf neue Fähigkeiten deuteten. Mittlerweile war er sich sicher, wie diese Träume zu deuten waren. Er hatte sich seinem Gott durch seine Taten erneut empfohlen und als Gegenleistung neue Fähigkeiten erhalten. Einen Augenblick wartet der Gottesgünstling ab, ob seine Kameraden vielleicht widersprechen würden oder noch fragen hätten.
« Letzte Änderung: 21.06.2012, 08:17:12 von Tsaer Herbstabend »

Selenia

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Kapitel 2 - Verborgene Hoffnung
« Antwort #221 am: 14.06.2012, 17:36:28 »
Talindra

Talindra hört sich die Beschreibungen an und hält es für das Beste, sich dieses magische Phänomen selbst einmal anzusehen, oder zumindest die Aura desselbigen. Sie wirkt daher einen Zauber, der es ihr gestattet Magie zu erkennen, und konzentriert sich dann einige Zeit darauf, um sich die Gegend genau anzusehen[1].
 1. Zauberkunde 40 und Wissen (Arkanes) 42

Talindra Laelithar

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Kapitel 2 - Verborgene Hoffnung
« Antwort #222 am: 20.06.2012, 20:44:46 »
Nachdem Talindra die Gegend untersucht hat, bildet sich in ihrem Gesicht ein Lächeln in ihrem Gesicht und sie teilt den anderen freudig mit: "Wir sind hier genau am richtigen Ort, wie es scheint. Wenn ich den magischen Effekt richtig analysiert habe, handelt es sich um elfische Magie. Ich bin mir zwar nicht ganz sicher, aber ich glaube, es handelt sich sogar um sehr mächtige elfische Hochmagie, die auf diese Gegend hier gewirkt wurde."
« Letzte Änderung: 20.06.2012, 20:44:59 von Talindra Laelithar »

Tsaer Herbstabend

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Kapitel 2 - Verborgene Hoffnung
« Antwort #223 am: 21.06.2012, 08:29:43 »
Tsaer nickt. "Nun denn, schauen wir, was uns der Wächter noch dazu sagen kann.".[1]
 1. 
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Tsaer Herbstabend

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Kapitel 2 - Verborgene Hoffnung
« Antwort #224 am: 22.06.2012, 08:17:40 »
Tsaer geht in die Knie und stimmt ein kräftiges Gebet an. Als das letzte Wort seine Lippen verlassen hat erscheint ein Wächter der Eldarin an der Stelle, an der Tsaer gerade noch kniete.


Ohne ein Wort an die Gefährten zu richten erhebt sich der Avoral und blickt in konzentriert auf das Meer von Gras, welches sich vor ihm erstreckt. Seltsam verschwommen wirkt die magisch verstärkte Sicht. Wahrlich, Tsaer hatte ihm nichts falsches erzählt. Hier war mächtige Magie am Werk. Mit einem Satz erhebt sich der Avoral in die Lüft und breitet die Flügel aus um dann katapultartig in das Zentrum zu starten. Nach wenigen Augenblicken haben die Gefährten ihn bereits aus dem Sichtfeld verloren. Doch auch hier erkennt der Wächter des Guten nichts neues. Es scheint endlos fort zu gehen. Einige Augenblicke später erscheint der fliegende Wächter wieder im Blickfeld der Gefährten, als er mit unglaublicher Geschwindigkeit zurückkehrt. Kurz bevor er das Ende des magischen Grüns erreicht bremst er ab und kommt fast zum stehen, als plötzlich Tsaer wieder da ist.
"... Sarnutári." Ungläublig schaut Tsaer sich um, bevor er mit wenigen schnellen Schritten wieder aus dem Grün und bei seinen Gefährten ist. Die Erfahrung war besser, als alles was Tsaer bisher erlebt hatte. Der Zauber hatte ihn den Wind auf den Flügeln spüren lassen, die er gar nicht besaß. In diesem Moment hatte Tsaer sich jedoch nicht entrückt, sondern vielmehr angekommen gefühlt. Ein Gefühl des Verlustes machte sich nun breit, als ob er etwas - eine Fähigkeit - hatte abgeben müssen, die eigentlich seiner Natur entsprach. Tsaer schüttelt den Kopf, als wolle er mit der physischen Geste das ablassen von diesen Gedanken unterstützen. Scheinbar hat es gewirkt, den der Sy’Tel’Quessir richtet sich nun an seine Kameraden.

"Sarnutári hat uns einen großen Dienst erwiesen. Die Magie die hier am Werk ist erstreckt sich Meilenweit, weiter als selbst er es überblicken konnte. Und sie blockiert alle magischen Mittel. Wir werden lange unterwegs sein, bis wir das Grün durchquert haben. Ich fürchte aber auch, dass wir uns leicht verlaufen können. Alles sieht gleich aus in diesem grünen Meer und den Rand werden wir schnell aus den Augen verlieren." Tsaer blickt den Späher der Gruppe an: "Auch eure Fähigkeit zu fliegen wird uns nicht helfen, solltet ihr den Rand des Grüns aus den Augen verlieren. Ich war.. Sarnutári war fast eine Meile im grün und konnte noch kein Ende erkennen.".
« Letzte Änderung: 23.06.2012, 12:26:38 von Tsaer Herbstabend »

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