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Autor Thema: Der Weihort  (Gelesen 140239 mal)

Beschreibung: Die Seuche von Ansdag

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Urian

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Der Weihort
« Antwort #465 am: 11.12.2017, 13:05:15 »
Kaum hat Rogars Axt die Kreatur vor ihm in zwei Stücke zerschlagen, lässt ein aggressives Fiepen ihn herumfahren—zwei hundsgroße Ratten stürzen auf ihn zu und schnappen nach ihm.[1] Und was für hässliche Viecher das sind, der Leib voller Warzen, Beulen und eingetrockneten Exkreten, mit nackten Stellen, an denen ihnen das Fell ausgefallen ist, dazu böse, rotfunkelnde Augen. (In den heimatlichen Höhlen gibt es solche oder ähnliche durchaus—überall dort, wo die Nähe der Dämonen Flora und Fauna, und auch die denkenden Wesen, korrumpiert.) Als nächstes trifft ihn auch noch einer dieser stinkenden Pilze des Pilgervaters mitten an den Helm, dass der Schleim ihm nur so ins Gesicht trieft![2]

Aeryn hört wohl das Quietschen, doch sehen kann sie die Ratten nicht. Etwas greift den Zwergen aus der Nachbarhöhle heraus an. soviel ist klar.

Runde 9 (Block 2) -  Kampf 3: Eine Audienz beim Abt

An der Brücke wird Tristan derweil von einem gewaltigen Knüppelhieb zu Boden geschmettert, wo er reglos liegenbleibt. Blut fließt aus einer Kopfwunde. Die plötzliche Stille lässt ihrer aller Mut sinken; auch in der großen Höhle bemerkt man sie und deutet sie als schlechtes Omen.[3]
 1. AH: summon 2 dire rats, welche Rogar erfolglos zu beißen versuchen. [Die Ratten erscheinen eigentlich erst nach Jarus' Angriff, aber so geht die Beschreibung leichter.]
 2. Jarus: ein Schritt zurück (M-14); SA: throw disgusting fungus auf Rogar, trifft mir einer 12 (ranged touch) => Bitte ein fort save gg. DC 13 (kein poison, kein Zauber), bei misslungen ist Rogar sickened, d.h. -2 auf alles: Angriff, Schaden, Rettungswürfe, Skill-Würfe.
 3. M2 trifft mit einer 20 für 7 Schaden.
Tristans Feld können andere Figuren jetzt ungehindert betreten.
Der Effekt des Bardenliedes endet sofort.

Abdo al'Mbabi

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Der Weihort
« Antwort #466 am: 11.12.2017, 13:49:25 »
Abdos Mut sinkt immer weiter, und er ist zwiegespalten. Es war nie sein Vorhaben, dass die Gruppe sich aufteilt, und erst relativ spät hat er gemerkt, dass die anderen nicht wie erwartet hinter ihm in die Höhle gekommen sind. Immerhin schien durch Tristans Gesang bisher alles in Ordnung zu sein bei den anderen. Doch nun hat dieser gestoppt, und zwei Herzen schlagen in Abdos Brust: Soll er zurückgehen und nachschauen, ob mit Tristan und den Frauen alles in Ordnung ist? Dann müsste er Rogar hier allerdings mit dem, was sich hinter der Ecke verbirgt, allein lassen. So tapfer der Dain bisher kämpft, er kann ihn nicht einfach im Stich lassen.
Wenn Tristan auf der anderen Seite jedoch in großen Schwierigkeiten ist, muss er zu ihm und ihn retten. Mehrfach zucken seine Beine in die eine oder andere Richtung, bis er schließlich eine Entscheidung trifft: "Geh zurück und sieh nach Tristan und den anderen!" ruft er Aeryn zu, deren Gestalt er hinter sich im Höhleneingang erspäht. "Ruf mich, wenn es schlimm aussieht!"

Er selbst wendet sich nun in Rogars Richtung, doch durch das mehrfache Hin- und herdrehen seiner Füße, als er sich nicht entscheiden konnte, haben diese den Schleim dermaßen glattgepresst, dass es den Ya'Keheter auf der Stelle umwirft und sein Kiefer unsanfte und ekelhafte Bekanntschaft mit dem Boden macht.[1] Sofort rappelt er sich auf und macht sich, sich über seine eigene Ungeschicklichkeit ärgernd, auf den weiteren Weg in Richtung der Gefahr, die hinter der Biegung lauert. Derweil sieht er nur die beiden Ratten, die seinen Kameraden angehen.
 1. Patzer beim Versuch, sich mit normaler Geschwindigkeit zu bewegen.
« Letzte Änderung: 11.12.2017, 14:07:36 von Abdo al'Mbabi »

Freydis

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Der Weihort
« Antwort #467 am: 11.12.2017, 17:18:30 »
Ermutigt durch den Volltreffer wiederhohlt Freydis die Serie Gesten um einen weiteren Blitzfunken auf ihr Ziel zu schleudern.  Aber in ihrer Eile der einarmigen Kreatur den Rest zu geben verreißt sie die letzte Geste, gerade weit genug um ihr Ziel ein weiteres mal zu verfehlen.[1]
 1. Jolt auf M2 mit 6 verfehlt
« Letzte Änderung: 11.12.2017, 17:19:09 von Freydis »
"The storm is up, and all is on the hazard."

William Shakespeare, Julius Cæsar (1599), Act V, scene 1, line 67.

Tristan

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Der Weihort
« Antwort #468 am: 11.12.2017, 17:31:45 »
Als Tristan zu Boden geht, kreischt Ninae entsetzt auf. "Liebster, nein....!" Sie bückt sich und hebt gleich eine ganze Hand voll Steine vom Boden auf und schleudert sie alle auf einmal auf die einarmige Kreatur, ein wildes Fauchen ausstoßend.

Neben der toten Ratte landet ein Mönch. Anders als sie gibt er nicht einmal mehr ein letztes Zucken oder Röcheln von sich.[1]
 1. Ninae landet einen kritischen Treffer für 8 Schaden. M2 ist hinüber.

Rogar, Apothekarius

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Der Weihort
« Antwort #469 am: 11.12.2017, 18:21:25 »
Mit einem deutlich hörbaren Seufzer lässt Rogar die Schultern fallen. "Das ist wohl ein Nein. Schon traurig, auf das Niveau von Gemüse herabgesunken zu sein.", spricht er laut genug, damit die anderen Feinde es hören können. Die plötzlich auftauchenden Ratten erinnern ihn frappierend an seine ersten realen Tests seiner Kampfausbildung in den Gewölben seiner Stadt - als Kammerjäger. Größe und Gefährlichkeit dürften etwa hinkommen, daher wird er vorsichtiger. Die Biester hatten seinem jugendlichen Ich durch ihre Wendigkeit zugesetzt, nicht mit dickem Fell. Sein verhaltener Schlag trifft[1], doch wird es reichen, zumindest eines von den Biestern aus dem Weg zu räumen?
 1. Angriff RK17, Schaden 4

Lîf

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Der Weihort
« Antwort #470 am: 11.12.2017, 20:14:48 »
Da Ninaes Attacke den letzten der falschen Mönche tötet, stürzt Lîf sofort auf ihren Mann zu, der blutend am Boden liegt. "Tristan..!!" Hektisch legt sie ihren Stab beiseite und kniet sich neben ihn, mit der rechten Hand nach seinem Herzschlag fühlend. Die Linke legt sie auf seine Brust, ein stummes Gebet an die Große Mutter sprechend. Sie fühlt, wie der Segen der Göttin beruhigend durch ihre Finger strömt und die schlimmsten Blutungen stoppt[1]. Obwohl ihr Ninaes allzu zärtliche Worte für ihren Tristan jedes Mal einen Stich versetzt haben, wendet sie sich zu dem Feenwesen um und ruft: "Er muss in Sicherheit gebracht werden - ich brauche Hilfe!" In den anderen Kampf können beide Frauen wohl ohnehin kaum mit großem Effekt eingreifen. Lîf sendet ein weiteres Stoßgebet zur Großen Mutter hinab, ihre Gefährten zu unterstützen, damit sie mit Freydis' Hilfe besiegen, was immer sich den Vorausgehenden entgegengestellt hat.
 1. Tristan via Berührung automatisch stabilisiert.

Aeryn

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Der Weihort
« Antwort #471 am: 12.12.2017, 11:17:52 »
"Ich kann einen Teil von ihnen auf der Brücke sehen, ich denke nicht, dass meine Hilfe dort wirklich nötig ist. Ich bleibe besser hier," antwortet Aeryn und begibt sich wieder etwas weiter in die Höhle hinein[1]. Außerdem werden sie Licht brauchen...
 1. Bewegung: Nach G14

Urian

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Der Weihort
« Antwort #472 am: 13.12.2017, 14:39:40 »
Sollte Aeryn gedacht haben, auf dem Felsbrocken, den sie sich als neue Schussposition auserkoren hat, sei sich sicher, so stellt sie ihren Irrtum sogleich fest, als die Leiche gleich dahinter zu Unleben erwacht und  mit allen Gliedern nach ihren Beinen greift, um sie zu Fall zu bringen. Nur ganz knapp glingt es der Elbin, aus dem Weg zu tänzeln.[1]

So ermattet, wie Rogar sich nach seinem Kampfrausch fühlt, scheint ihm auch die Abwehr des Feindes: der falsche Bruder Jarus wirft abermals einen Pilz auf ihn und verfehlt. Auch die beiden Ratten schnappen wieder nach ihm und die rechte, bereits verletzte, erwischt ihn sogar fast, doch beißt am Ende doch nur in das Metall seiner Rüstung. Dank der vorgestürmten Elbin bietet sich ihm endlich ein ordentlicher Blick in die Nachbarhöhle.[2]

So unrecht hatte ich nicht mit meinem Gemüse-Vergleich, denkt er sich vielleicht, als er die Gestalt neben Jarus, die er zuvor nur schemenhaft ausmachen konnte, zum ersten Mal in aller Deutlichkeit erblickt: das Wesen, das einmal Abt Halfir war, ist einem Pilz tatsächlich ähnlicher als einem Abt. Am auffallendsten ist der Kopf, der in einem Pilzhut endet; das Gesicht mit den fehlenden Zügen, der fehlenden Nase, den kleinen, seitlichen Schlitzaugen, und auch der Mund ist nur ein dünner Schlitz. Dafür befinden sich auf seiner breiten Stirn Öffnungen unbekannter Funktion—nach Atemlöcher sehen sie irgendwie nicht aus.

Der Rest des Körpers ist noch unförmiger als der Kopf. Auf einen breit muskulösen Hals folgt ein rundlicher, beinloser Körper, eben ein Pilzkörper, und auch die Hautfarbe ist die eines Pilzes: bleich, grau und braun, und Rogar fragt sich sofort: heißt das, er ist dort angewachsen?[3]


Die gute Nachricht immerhin: außer diesen beiden kann der Zwerg erst einmal keine weiteren Gegner erkennen, obwohl ganz hinten entlang der Höhlenwand mehrere Körper aufgereiht liegen, und zwar, wenn er das richtig erkennt, auf notdürftigen Lagern.

Runde 10 (Block 2) -  Kampf 3: Eine Audienz beim Abt
 1. Alle Angriffe, auch die auf Rogar, gehen daneben (s. hier). Der auf Aeryn durch die Leiche bzw. Ratte 1 auf Rogar verfehlen um 1.
 2. Rogar sieht auch die ausgegrauten Bereiche; Aeryn nur den unteren grauen Bereich; die Spalte 13 (nebst Halfir) von ihrer jetzigen Position dafür NICHT; Abdo muss erst noch 2 Felder nach rechts, um in die Höhle sehen zu können, und dann auch nur die freie Bereiche.
 3. Aeryn und Abdo können die gleichen Beobachtungen machen, wenn sie sich ein bzw. 2 Felder nach rechts bewegen.

Rogar, Apothekarius

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Der Weihort
« Antwort #473 am: 14.12.2017, 14:04:30 »
Während Rogar leicht amüsiert gedanklich feststellt, dass Pilze sowieso so etwas wie zwergisches Gemüse sind (Lagerhaltung und zähe Statur sei dank), grübelt er, ob ihm sein Wissen darüber mögliche Stärken und Schwächen seines Gegners verrät.[1] Ansonsten ärgert er sich, dass er in seiner Erschöpfung einen ziemlichen Anfängerfehler gegen das "Ungeziefer" gemacht hat, korrigiert seine Haltung und langt mit voller Wucht gegen die unverletzte Riesenratte zu.[2]
 1. Wissen(Natur) 24
 2. Angriff RK20, 9Schaden
« Letzte Änderung: 14.12.2017, 21:17:57 von Rogar, Apothekarius »

Freydis

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Der Weihort
« Antwort #474 am: 14.12.2017, 14:15:45 »
Vorsichtig klettert  Freydis runter zum Ufer. Da die unmittelbare Gefahr vorbei zu sein scheint kann sie sich im Gegensatz zu Tristan und Lîv Zeit nehmen.[1]Aber wo zwei falsche Mönche waren mögen noch mehr sein und mit Tristan ausser Gefecht und Lîvs Konzentration auf ihren Mann gerichtet muss jemand anderes Ausschau halten."Lebt er noch?" fragt sie leise als sie schließlich die Drudkvinne und Tristans reglose Gestalt erreicht. Dabei hält sie ihr noch immer leuchtendes Langmesser hoch und behält ein wachsames Auge auf das Ufer hinter der Heilerin.[2]. Irgentwo müssen die beiden falschen Mönche schließlich hergekommen sein.
 1. Take 20 auf Tumble/Climb wenn das geht und ein Wurf überhaupt nötig ist.
 2. Move zu 3d
« Letzte Änderung: 14.12.2017, 14:17:41 von Freydis »
"The storm is up, and all is on the hazard."

William Shakespeare, Julius Cæsar (1599), Act V, scene 1, line 67.

Aeryn

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Der Weihort
« Antwort #475 am: 15.12.2017, 08:10:42 »
Aeryn springt erschrocken von der plötzlichen Bewegung erstmal weg von ihrem neuen Gegner[1], um von dort aus einen Pfeil auf ihn anzulegen. Als sie aber sieht, dass die Leiche schon wieder leblos in sich zusammensackt, nimmt sie sich lieber die verbliebene Ratte vor[2].
 1. Bewegung: mit Akrobatik 23 nach G17
 2. [Edit Gaja] Angriff auf Ratte: RK 26 für 8+ Schaden [Allerdings erfolgt der Angriff, wg. der Ablenkung bzw. des Missverständnisses (s. hier) erst nach Abdos Zug.]
« Letzte Änderung: 21.12.2017, 16:04:54 von Gaja »

Abdo al'Mbabi

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Der Weihort
« Antwort #476 am: 15.12.2017, 10:43:47 »
Abdo ist hin- und hergerissen. Schwach hört er Hilferufe von Lîf aus dem Tunnel, doch Aeryn beruhigt ihn, dass dort alles im Griff wäre. Nicht ganz überzeugt, das Richtige zu tun, schließt er dennoch auf Rogar auf, um ihm im Kampf gegen die Ratten beizustehen - und das, was sich hinter der Biegung verbergen mag. Kaum kann er in die nächste Höhle hineinblicken, sieht er dort jedoch den verräterischen Mönch Jarus, und ohne weiter darüber nachzudenken, stürmt er auf ihn zu, die Faust schon im Laufen wirbelnd. Diesmal ist der Schlag genau abgepasst, und mit einem Krachen landet die Faust im Gesicht des Verräters.[1]
 1. Treffer mit 22 (?), 5 Schaden

Lîf

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Der Weihort
« Antwort #477 am: 15.12.2017, 11:04:47 »
Lîf, die Freydis und Ninae in der Nähe weiß, hat sich neben Tristan gekniet und untersucht seine Wunden[1]. Die Blutungen sucht sie mit einigen Kräutern zu stoppen, dann macht sie saubere Kompressen aus den Vorräten ihrer Heilertasche und reißt sich kurzerhand ein paar Streifen aus dem Unterrock, um sie zu fixieren. Freydis erklärt sie: "Ja, er hat es überstanden, der Herrin sei Dank! Um Haaresbreite..." Die junge Frau wirkt entschlossen, wenn auch sehr angespannt. "Wie sieht es bei den anderen aus?" fragt sie, ohne aufzublicken.
 1. Heilkundewurf mit einer 28.

Urian

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Der Weihort
« Antwort #478 am: 16.12.2017, 22:36:41 »
Nicht die angesprochene Ninae, sondern Freydis reagiert als erste auf Lîfs Hilferuf, indem sie so vorsichtig wie Lîf zuvor zum Ufer hinabklettert, sich unter der Brücke hindurchduckt und zur Heilerin eilt. Dabei späht sie einerseits angestrengt in die Richtung, aus der die beiden Gegner gekommen sind, traut sich andererseits noch nicht so recht an Lîf vorbei, allein in unbekanntes Gebiet vor. Weiter als zuvor von der Brücke kann sie auch von ihrer jetzigen Position nicht sehen, denn der Gang macht eine Biegung, sodass sie gerade einmal den hinteren der beiden gefällten Gegner noch daliegen sieht. Ninae bleibt derweil auf der Brücke zurück und schaut abwechselnd in alle Richtungen, auch immer wieder zum Ufer hinunter, und scheint nicht so recht zu wissen, ob sie sich auch dort zu den anderen auf den engen Pfad drängen soll.

Wenigstens entdeckt Lîf bei ihren Untersuchungen keine schlimmeren Verletzungen. Nicht so wie gestern! Kein zersplitterter Kieferknochen, keine zerschlagene Nase. Ja, der letzte Schlag des Einarmigen muss Tristan dumm an der Schläfe erwischt haben, aber die Blutung hat sie schnell gestillt und während der weiteren Behandlung kommt er sogar mehrmals kurz zu sich, nur um gleich darauf wieder das Bewusstsein zu verlieren. "Hvor er Ole, Ansgar og vores smukke Karl, når man har brug for dem?" murmelt er, sich offenbar seine alten Kampfkameraden zurückwünschend.[1]

In der großen Höhle überschlagen sich derweil die Dinge. Zunächst überschlägt sich die Elbin, als sie der nach ihr greifenden Leiche zuerst ausweicht, dann über sie hinweg flüchtet, dann nach ihr umdreht in der Absicht, einen Pfeil auf sie loszulassen, dann aber bemerkt, dass diese bereits von selbst leblos in sich zusammensinkt. Während Aeryn sich nach einem neuen Ziel umschaut—es soll nicht lange dauern, bis sie in der verbliebenen Ratte eines findet und erlegt—doch da ist Abdo bereits am Zwergen vorbeigestürmt, an der vergeblich nach ihm schnappenden Ratte, und hat sich auf Bruder Jarus gestürzt. Dabei hat er vielleicht übersehen—oder aber wissend in Kauf genommen—dass gleich hinter dem Durchgang zur Nachbarhöhle wieder eine dieser Leichen liegt, die auch im Tod den Willen ihrer Peiniger noch gehorchen.

Runde 11  -  Kampf 3: Eine Audienz beim Abt

Und zum dritten Mal landet der Ya'Keheter auf dem verschleimten Höhlenboden. Mit Armen, Beinen, Körperfetzen versucht sein untoter Gegner ihn einzuwickeln und festzuhalten.[2]

Weit über ihm—dort, wo einen Augenblick zuvor noch sein Kopf war—pfeift der frisch gezückte Knüppel des falschen Pilgervaters durch die Luft.[3]
 1. Värangsk: "Wo sind Ole, Ansgar und unser schöner Karl, wenn man sie braucht?"
 2. AH: Leiche animieren (trip/entangle), trifft Abdo mit einer 20 vs. CMD und schickt ihn zu Boden schickt. Bitte einen Reflexwurf vs. 14, um dem Entangle zu entgehen.
 3. Jarus, Angriff auf Abdo, nat. 1.

Lîf

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Der Weihort
« Antwort #479 am: 17.12.2017, 11:10:32 »
Nachdem sie Tristans Wunden versorgt und ihre Heilerutensilien wieder verstaut hat, geht Lîf neben ihrem Mann in die Hocke, versucht sich seinen Arm um den Nacken zu schlingen und ihn irgendwie in die Höhe zu ziehen. Dabei achtet sie darauf, dass er auf der der Felswand näheren Seite steht, und drängt ihn auch mit ihrem Körper dagegen, um nicht etwa in Richtung des Wassers abzurutschen. Das Gewicht eines kräftigen, erwachsenen Mannes in voller Ausrüstung übersteigt ihre Kräfte allerdings deutlich, zumal er nicht in der Lage scheint, sich auf den eigenen Beinen zu halten. Trotzdem kämpft sie keuchend darum, ihn zurück zu der Brücke zu schleppen, ehe womöglich weitere Gegner hier auftauchen.

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