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Autor Thema: Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont  (Gelesen 26860 mal)

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Blutschwinge

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #540 am: 11.11.2019, 09:26:39 »
Jofarel ging also voran und es war tatsächlich nicht schwer, die Spuren des Riesen zu folgen.Kurz danach brach der Rest der Gruppe ebenfalls auf, Gastons Pony bildete stets den Abschluss. Sollten sie auf den Riesen treffen wollte er nicht in der ersten Reihe stehen.

Bald war die Gruppe wieder vereint. Das Land wurde nun zunehmend flacher, denn sie hatten die Surbin Berge hinter sich gelassen. Die Spuren des Riesen führten weiter nach Osten entlang des Waldes und nicht weiter durch das Tal, dass sich nun nach Süden öffnete. Alle hatten den Eindruck, dass der Riese sehr schlechte Laune haben musste oder eine große Freude an Zerstörung - denn sie stießen immer wieder auf eindeutige Spuren. Hier hatte er oder sie einen Baum herausgerissen, zerbrochen und dann arglos weg geworfen, dort Findlinge umgeworfen oder verrückt. Ein Stück weiter im Tal fanden sie die Überreste eines Steinhauses, es war wohl schon vorher eine Ruine gewesen, nun war es aber nunnoch ein Haufen von Steinen.

Es war schwer zu sagen, ob sie den Abstand zum Riesen verkürzen konnten, denn ein weiterer Tag verging ohne Sichtung. Die Barbaren hatten sie bislang nicht eingeholt, aber in der Nacht sahen sie ihre Feuer, noch ein ganzes Stück weit entfernt. Die Nacht blieb aber ruhig, bis auf die Geräusche der Natur und ihrer Bewohner. Am nächsten Morgen zogen sie weiter.
Am späten Vormittag stießen erneut auf ein eindeutiges Lebenszeichen des Riesen. Ein Troll lag dort, in zwei Teile gerissen, neben einer Feuerstelle, die noch warm war. Der Riese hatte vermutlich nur wenige Stunden Vorsprung. Am Horizont zeichnete sich eine neue Landschaft ab, Jofarel wusste, dass dort das Ewige Moor lag, obwohl er selbst auf der Oberfläche noch nie so weit vorgedrungen war. Sie folgten weiter der Spur und am Späten Nachmittag sahen sie den Riesen. Er hockte dort auf einem Stein und schien zu rasten. Er war zu weit entfernt, um Einzelheiten erkennen zu können, er war mehr ein großer Umriss in der Ferne. Vor Einbruch der Nacht würden sie ihn nicht einholen können, aber am nächsten Tag vermutlich schon. Er blieb auch nicht lange dort sitzen sondern ging bald weiter. Er schien ein Ziel zu haben denn er ging nun in südöstlicher Richtung weiter. Sie folgten, übernachteten ein weiteres Mal und am nächsten Tag wollten sie ihn stellen.

Aber es kam anders, denn obwohl sie sich beeilt hatten, erreichten sie den Riesen nicht, bevor sie sein Ziel erkannten. Dort, am Rand des Moores, lag eine zerstörte Stadt. Direkt darauf zu marschierte der Riese und sie würden ihn nicht einholen können, bevor er die zerstörte Stadtmauer erreichte.

Fiona

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #541 am: 11.11.2019, 10:18:20 »
Tatsächlich hatte Fiona sich bemüht, Kylres und Karas Kampfeslust zumindest ein wenig im Zaum zu halten, denn die Zielstrebigkeit des Riesen gab ihr zu denken. Mehr über sein Ziel herauszufinden würde ihnen vielleicht Einblicke verschaffen, was hier überhaupt vor sich ging. Von daher war sie eher erfreut denn beunruhigt, als sie die zerstörte Stadt erblickten. Sie versuchte zu ergründen, ob es sich hierbei um eine Ruine handelte, die schon länger so hier stand, oder ob die Zerstörungen frischer sein mussten[1].
 1. History 19

Fiona

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #542 am: 11.11.2019, 11:18:06 »
"Das ist die zerstörte Stadt Nesmé. Sie wurde 1484 von einer Orkarmee belagert und schließlich eingenommen. Kurzzeitig wurde sie wohl auch einmal von Dunkelelfen regiert, die allerdings bald wieder vertrieben wurden. Durch die Nähe zum ewigen Moor haben verschiedene Kreaturen versucht, sich dort anzusiedeln, aber bislang ist es niemand gelungen, sich dort dauerhaft zu halten. Ob der Riese dort wohl alleine lebt, oder ob es da noch mehr von denen gibt? Wir sollten uns auf jeden Fall einmal vorsichtig umsehen," schlägt Fiona vor.

Kara Stendahl

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #543 am: 11.11.2019, 13:07:12 »
Kara lehnte sich im Sattel nach vorne und spähte in Richtung der Ruinenstadt. Anschließend maß sie das verbleibende Tageslicht mit den Fingern der rechten Hand und seufzte. "WIr werden es nicht vor Einbruch der Dunkelheit schaffen. Meinetwegen können wir uns nachts dort  ein wenig umsehen. Aber beim ersten Licht wird angegriffen." Was erhoffte sich Fiona dort unten? Vielleicht einen Schatz? Bewachten Riesen auch Schätze?
Die Ruathym nutzte die kurze Pause um einen Schluck aus ihrer kleinen Flasche zu tun, merkte, dass sie leer war und steckte sie missmutig zurück in die Tasche. "Was glaubst du gibt es dort zu holen?"

Auf eine Taverne konnte sie wohl kaum hoffen.
« Letzte Änderung: 11.11.2019, 13:08:02 von Kara Stendahl »

Fiona

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #544 am: 11.11.2019, 13:27:05 »
Fiona blickte ein wenig irritiert herüber zu Kara, aber ihr wurde natürlich schnell klar, warum die Barbarin fragte. Für sie ging es hier vor allem um den Kampfesruhm. Die Halbelfin hingegen hatte nachwievor ihren Auftrag vor Augen. Zudem waren ihre Interessen, ihre Waffen im Blut ihrer Feinde zu tränken, nicht ganz so ausgeprägt.

"Nun, es ist unsere Aufgabe, mehr herauszufinden."

Kylre

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #545 am: 11.11.2019, 20:25:14 »
Kylre, der Kapitän, hatte die Hälfte der vergangenen eineinhalb Tage dafür genutzt um sich auf den Kampf mit dem Riesen vorzubereiten.[1] Jeden Morgen hatte er zu Valkur gebetet und fühlte sich nun noch mehr bereit dem Feind entgegen zu treten als sonst. Und das mochte etwas heißen.

Apropos heiß... die heiße Verfolgungsjagd die in diesen Ruinen dort unten - Nesme also laut der Hübschen - zu ihrem Ende zu gelangen schien, hatte den Seeräuber bisher auch sonst zu Unterhalten gewusst. Denn die andere Hälfte der verstrichenen Tage verbrachte der Ruathym damit sein Pferd, auf zugegebener maßen sehr einfallsreiche Art und Weise, zu beschimpfen, beflegeln und zu verunglimpfen. Was aber zu einer Art von Vertrauens-Band zwischen den beiden geführt zu haben schien, den der Valkur Priester machte ein geringfügig weniger erbärmliche Gestalt auf seinem Reittier und hatte diese verräterisch grüne Note um seine Nasenspitze herum verloren, die ihm die Schaukelei seiner ungenügenden Reitkunst bisher eingebracht hatte.

Den Dunkelelfen anblaffend "Möchtest du dich nicht ein wenig... umsehen?" überprüfte Kylre rein aus Gewohnheit, dass sein Streithammer locker und griffbereit in der ihm zugedachten Schlaufe hing. "Bei Tagesanbruch lassen wir es krachen." verkündete er bedeutungsschwer und stimmte Kara damit zu.

Ob es mehr als Ruhm im Kampf gegen einen Riesen zu holen gab, würde sich sicherlich bald zeigen. Aber zuerst die wichtigen Dinge!
 1. Habe ein paar Spells getauscht.

Jofarel Xorlarrin

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #546 am: 12.11.2019, 08:36:02 »
Nesmé - es dauerte nur einen Moment bis Jofarel sich an diesen Namen erinnerte. Er war persönlich anwesen gewesen, als die Berichte über die Eroberung in Q'Xolarrin eintrafen. Aber das tat hier jetzt wohl nichts zu Sache, also schwieg er dazu, solange ihn niemand direkt darauf ansprach. Stattdessen reagierte er nur auf die Worte der gewohnt aggressiven Kylre: "In der Tat werde ich mir das gern ansehen. In der Dunkelheit werden diese Ruinen mir genug Deckung geben, dass das kaum riskant sein dürfte. Dann lässt sich vielleicht auch herausfinden, was genau dieser Riese eigentlich in einer solchen Ruine möchte. Beute wird es da wohl kaum zu holen geben. Und es sieht für mich auch nicht so aus, als wäre er auf einem Raubzug. Eher als ob dieser Ort genau sein Ziel wäre."

Fiona

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #547 am: 15.11.2019, 17:15:34 »
"Ich kann mitgehen," meinte Fiona. "Ich komme in der Dunkelheit gut zurecht und verstehe auch, nicht aufzufallen."

"Und vier Augen sehen im Zweifelsfall mehr als zwei. Vor allem würde mich interessieren, ob der Riese hier alleine ist, oder ob es noch mehr von ihnen gibt."

Blutschwinge

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #548 am: 16.11.2019, 11:47:52 »
So war der Plan gefasst und die Gruppe suchte sich zunächst einen Platz, an dem sie auf den Abend warten wollten. Sie konnten die zerstörte Stadt Nesmé von dort gut überblicken und zu ihrer Überraschung blieb der Riese zunächst außerhalb der Stadt. Auch er schien auf etwas zu warten. Als die Sonne sich schließlich dem Horizont nähert, wurde klar, worauf der Riese gewartet hatte. Denn aus nördlicher Richtung kam ein weiterer Riese, er war noch größer als sein wartender Vetter. Begleitet wurde er von einer Schar von Kreaturen in Menschengröße, zu welchem Volk sie gehörten konnte die Gruppe aber nicht erkennen.

Die Riesen sprachen kurz miteinander und gingen dann zur zerstörten Stadtmauer. Kurz darauf waren menschengroße Schatten am Stadttor zu sehen und die Riesen betraten die Stadt.

Das war der Moment, in dem Fiona und Jofarel sich auf den Weg zur Stadt machten. Als sie sich den Mauern näherten, entdeckten beide einige Wachen, die an mehreren Stellen die Zugänge in die Stadt bewachten. Aber es gelang ihnen, die Wachen zu umgehen und so ungesehen ins Innere zu kommen. Sie waren nun aber ein Stück von der Stelle entfernt, wo die Riesen die Stadt betreten hatten und konnten sie im Moment nicht sehen.

Die Straßen, oder besser die Schneisen zwischen den zerstörten Häusern und Schutthaufen, lagen nahezu in völliger Dunkelheit, nur einige wenige Sterne spendeten spärliches Licht. Alles war still um sie herum.
« Letzte Änderung: 16.11.2019, 17:56:30 von Blutschwinge »

Fiona

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #549 am: 16.11.2019, 18:13:37 »
Leise sagte Fiona zu Jofarel: "Konntest Du erkennen, was das für Wachen sind? Ich würde ja zu gerne wissen, mit wem die Riesen hier im Bunde sind. Auf dem Weg von Mirabar hier runter wurden wir auf der Straße von Hobgoblins überfallen, das wäre wohl eine naheliegende Möglichkeit. Aber das muss natürlich nichts heißen, Banditen gibt es überall. Besonders interessant wäre natürlich, was die Riesen sich zu erzählen haben, aber ich spreche weder ihre Sprache, noch glaube ich, dass es weise wäre, sich so nah heranzuwagen, dass man sie belauschen könnte. Von daher würde ich vorschlagen, dass wir uns mal nach ein paar von den Wachen umsehen, um vielleicht einen besseren Blick auf sie zu erhaschen, und dann kehren wir zurück zu den anderen."

Kara Stendahl

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #550 am: 16.11.2019, 19:52:50 »
Indes kümmerte sich Kara um ein kleines Feuer. Wieder bemühte sie sich, es möglichst im Verborgenen zu halten. Nachdenklich sah sie Richtung Stadt. Ob die anderen wohl ohne Schwierigkeiten vorankamen?

Sie bot Kylre ein Stückchen getrockneten Fisch an und kaute selbst auf einem herum, während sie nach ihrer Axt griff. Liebevoll begann sie die Waffe zu pflegen und entspannte dabei ihre eigenen Glieder. Im Rhytmus ihres Wetzsteines summte sie abwesend eine alte Ruathym Melodie und ließ sich in die gleichmäßige Arbeit sinken. Die Tätigkeit beruhigte ihren Geist.

Morgen wäre es endlich soweit.
Morgen würde sich zeigen, ob die Reise sich gelohnt hatte.

Jofarel Xorlarrin

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #551 am: 17.11.2019, 16:31:31 »
Jofarel überlegte für einen Augenblick: "Ich kann sie verstehen, wenn nötig. Und niemand sieht einen Dunkelefen in der Finsternis. Also werde ich dieses Risiko gern eingehen. Denn hier geht irgendetwas vor. Menschen und Riesen, die sich in verfallenen Städten treffen. Hier ist nicht irgendein Riese auf Plünderzug, das ist mehr. Und ich will wissen was." Für einen Augenblick wartete der Dunkelef noch ab, ob die Frau etwas zu erwidern hatte, dann machte er sich auf, sich ein Versteck in der Nähe der Riesen zu suchen, um zu hören, was sie sich zu sagen hatten.[1]
 1. Sobald Jofarel das Versteck erreicht, wirkt er Comprehend Languages

Fiona

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #552 am: 17.11.2019, 17:44:55 »
Fiona gab keine Widerworte. Sie war genauso neugierig, auch wenn sie es für ein nicht unerhebliches Risiko hielt.

"Allso gut, ich halte mich ein wenig im Hintergrund und halte Dir den Rücken frei, wenn es nötig werden sollte."

Kylre

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #553 am: 18.11.2019, 14:51:44 »
Sich aus alter Gewohnheit Rücken an Rücken mit Kara hinsetzend, auf diese Weise hätte es ein Angreifer schwer sie zu überraschen, hing Kylre seinen Gedanken still nach. Dankbar nahm er das über die Schulter gereichte Stück Fleisch und kaute darauf herum, scheinbar mehr um die Langweile zu vertreiben als darum tatsächlich seinen Hunger zu stillen.

Als Kara anfing eine Melodie zu summen, vergingen einige Momente, ehe der Seeräuber zuerst zögerlich, doch mit jeder vorgebrachten Note selbstsicherer, einstimmte. Immer inbrünstiger und bestimmter nahm er den Rhytmus auf und trieb ihn voran ehe es zum großen Finale ging und Kylre mit ausgestreckter Hand die letzten Zeilen voller Leidenschaft vorbrachte.

Leise vor sich hin lachend, schüttelte er seinen haarigen Schädel und grinste Kara über seine gepanzerte Schulter an.

Dann warteten sie wieder eine Zeitlang in Stille.

Blutschwinge

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Erstes Kapitel - Das Grollen am Horizont
« Antwort #554 am: 23.11.2019, 15:37:42 »
Jofarel schlich also los. Er ging durch die zerstörten Gassen in Richtung der ehemaligen Stadtmitte und erstieg zwischendurch in einem zerstörten Gebäude einen Schuttberg, um einen besseren Blick über die Stadt zu bekommen. Dort sah er die Riesen, sie standen auf einem weiten Platz. Er beeilte sich, um näher heran zu kommen, durchquerte einige Gassen und versicherte sich immer wieder, dass er in die richtige Richtung schlich. Er begegnete zunächst niemandem und bald konnte er die Riesen auch vom Boden aus sehen. Bald war klar, dass er seinem Ziel recht nahe sein musste, den er sah in einem Haus einige menschliche Wachen sitzen, die ihn jedoch nicht sahen.

Er schlich an ihnen vorbei und kam zu den Überresten eines ehemals prächtigen Stadthauses, an dessen Seite ein kleiner, noch teilweise erhaltener Turm stehen geblieben war. Dort fand er einen perfekten Platz zum Beobachten, er konnte kaum gesehen werden, die Mauerreste boten einen nahezu perfekten Schutz, hatte aber selbst den ganzen Platz im Blick. Und dort standen sie, zwei Riesen und drei Hand voll an Hobgoblins. Und gegenüber eine Gruppe von Menschen, stark bewaffnet und gerüstet. Der Anführer der Menschen war groß und um seinen Arm schlängelte sich eine geflügelte Schlange. Er trug das Zeichen des schwarzen Netzes.

Die große Riesenfrau hatte offenbar bei den angekommenen das Sagen, denn sie ging auf den Mann zu, der sich mit zwei Kämpfern ebenfalls näherte. In der Mitte trafen sie aufeinander, begrüßten sich und begannen in der Sprache des Unterreichs zu sprechen. Jofarel merkte schnell, das er keinen Zauber benötigte. Es wurden nur wenige Floskeln der Höflichkeit ausgetauscht, dann begann die Gruppe über mit ihren Verhandlungen. Jofarel wurde schnell klar, dass hier über eine Allianz gefeilscht wurde. Der Anführer der Zhentarim, Fylo Nelgom war sein Name, bot der Anführer in der Riesen, Gundabella, an, die Kräfte der Fürstenallianz zu beschäftigen, damit die Riesin unbehelligt nach dem Fragment suche konnte. Den Preis, den er verlangte, war ein Mitspracherecht bei der Auswahl der Ziele für etwas, dass er Vonindod[1]nannte. Beide Seite diskutierten schließlich, was genau Mitspracherecht bedeuten konnte und ob es weitere Abmachungen geben würde. Diese Verhandlungen zogen sich aber nur wenige Minuten hin, offenbar war man sich schon fast einig und die Verhandlungen dienten mehr der Gesichtswahrung der beiden so unterschiedlichen Gruppen.
 1. Ein Wurf auf Intelligence (History) bitte
« Letzte Änderung: 23.11.2019, 15:38:21 von Blutschwinge »

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