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Autor Thema: Wildwasser  (Gelesen 3775 mal)

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Eronomion

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Wildwasser
« Antwort #135 am: 21.10.2018, 11:26:59 »
Eronomion teilte Ponzios Misstrauen. Sie waren noch nicht bereit, zu offenbaren, was sie wirklich hierher geführt hatte. Aber andererseits wollten sie das Vertrauen der Bevölkerung gewinnen und da halfen ihnen genau solche Gerüchte weiter. Wenn sich erst einmal herum sprach, dass sie im Namen Erastils Gutes taten, dann würde die Bevölkerung binnen kürzester Zeit mit ihren Sorgen zu ihnen kommen und nicht zu ihrem König. Freilich konnten sie mit Kyras nicht über ihren echten Auftrag sprechen, aber für ein oder zwei Tage, sollte das schon möglich sein. Außerdem hatte sie so einen einheimischen Zeugen für ihre Taten, das konnte auch nicht schaden. Also dürfte dieser Kyras ihnen wohl von Nutzen sein, auch wenn er genauso gut ein Spion des Königs sein mochte: "Nun, dann habt ihr richtig gehört. Wir haben tatsächlich vor nach dem verschwundenen Richter zu suchen und da ihr euch hier in der Gegend besser auszukennen scheint und wir fremd sind, könnte uns ein ortskundiger Führer bei dieser Suche tatsächlich von Nutzen sein."
Eronomion blickte noch einmal zu Ponzio, der als einziger noch nicht zugestimmt hatte, Kyras als Begleiter zu akzeptieren.
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Kyras Goldhand

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Wildwasser
« Antwort #136 am: 21.10.2018, 12:10:10 »
"Ihr scheint mir nicht ganz richtig zugehört zu haben, ich bin ein Reisender der hier ebenso fremd ist wie Ihr. Meine Wege führten mich eher zufällig in diese Gegend, und mindestens genau so zufällig wurde ich auf Eure Gruppe aufmerksam. Ich bin also alles andere als ortskundig, aber ich kann Euch mein Wissen und meine Fähigkeiten gerne zur Verfügung stellen damit wir gemeinsam den obersten Richter finden und dafür sorgen das er wieder sein Amt ausführen kann", korrigiert Kyras Eronomion als dieser ihn als ortskundig bezeichnet; dabei setzt er aber ein freundliches lächeln auf um zu signalisieren das er diese Verwechslung nicht übel nimmt und daran interessiert ist für Klarheit zu sorgen.

Blutschwinge

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Wildwasser
« Antwort #137 am: 28.10.2018, 14:56:07 »
Auch wenn Teile der Gruppe den Neuen etwas misstrauisch beäugten brachen sie bald zusammen mit ihm auf. Karl wies ihnen den Weg zum Flusstor, das derzeit viel seltener benutzt wurde als das Landtor, durch das die Gruppe in die Stadt gekommen war. Der Weg zum Fluss war von dort einfach zu finden, allerdings zögerten sie kurz, als sie an eine Abzweigung kamen. Der eine Weg führte zu einem kleinen Hafen, der nicht besonders gut in Schuss zu sein schien, wie so vieles hier, auch lag dort kein Schiff vor Anker. Der andere, schmale Pfad führte zu einem einzelnen Anleger und dort konnten sie bereits die Fähre sehen. Sie lenkten also ihre Pferde dorthin. Ein einfacher, aber stabiler Holzkahn lag dort am Ufer. Eronomion zahlte dem Mann seine Münzen und dann brachte der Fährmann sie auf die andere Seite. Die Überfahrt dauerte eine ganze Weile, obwohl die Strömung hier nicht sehr stark war. Aber das Gewicht der Tiere führte dazu das die Fähre nicht so rasch voran kam. Der Fährmann ließ sich aber davon nicht aus der Ruhe bringen. Mit einer langen, stabilen Stange lenkte er die Fähre mit leichter Hand. Nur die Schweißperlen auf seiner Stirn ließen erahnen, wie schwer diese Arbeit war.

Auf der anderen Seite lag nun wieder das weite Land vor ihnen. Wieder war die Landschaft hügelig und grün, immer wieder waren einzelne Bäume oder Baumgruppen zu sehen und in der ferne war eine weitere Siedlung zu erahnen. Aber nicht in der Richtung, in die ihre Reise gehen sollte. Immer in Richtung Sonnenuntergang hatte man ihnen gesagt, also ritten sie los. Das Wetter war angenehm, die Temperaturen mild. Es schien nun doch langsam ein schöne später Frühling anzukündigen. Der Boden war inzwischen sehr viel trockener als beim ersten Teil ihrer Reise und so kamen sie schneller voran, als sie erwartet hatten. Reisenden oder Bauern begegneten sie nicht auf ihrem Weg, dafür allerhand Tieren. Keine gefährlichen, sondern überwiegend Pflanzenfressern, die hier in kleinen Herden lebten. Nach einem ereignisarmen Tag erreichten sie irgendwann einen kleinen Bach, es war noch hell und so konnten sie den Weg direkt fortsetzen.  Allerdings war die Dämmerung schon sehr nahe als sie in der Ferne eine Baumgruppe entdeckten, die sich zwar kaum von den vielen andern Baumgruppen unterschieden, die sie gesehen hatten, der Rauch, der von dort aufstieg war aber ein klarer Beleg, dass dort jemand sein musste, vermutlich Okis Baumhaus.

Eronomion

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Wildwasser
« Antwort #138 am: 30.10.2018, 20:04:02 »
Eronomion zügelte Alek und tätschelte seinen Hals: "Gut gemacht, Bruder. Gleich sind wir da." Dann sah er zu seinen Begleitern: "Also gut, was machen wir? Das wird es ja wohl sein. Ich würde einfach dort hin reiten, aber vielleicht möchte einer von euch sich vorher in die Büsche schlagen, um zu sehen, ob sich hier irgendwelche gefährlichen Tiere herumtreiben?" Eronomion blickte relativ direkt zu Kivan bei dieser Frage, denn der Halb-Elf kannte sich von ihnen ohne Zweifel in der Wildnis am Besten aus, das hatte er auf ihren vorherigen Reisen bereits bewiesen.
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Kyras Goldhand

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Wildwasser
« Antwort #139 am: 31.10.2018, 21:05:02 »
"Vielleicht sollten wir ein paar Schritte zu Fuß gehen. Dann können sich die Pferde etwas erholen. Während wir die Umgebung besser im Auge haben und auf Gefahren besser reagieren können; des weiteren wirken wir dann auch weniger bedrohlich wenn nicht in vollem Galopp auf das Haus zu reiten", meint Kyras während er von seinem Pferd absteigt und sich eine Pfeife anzündet.

Kivan

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Wildwasser
« Antwort #140 am: 02.11.2018, 17:42:05 »
"Ich werde mich einmal umsehen", antwortete Kivan, der den Wink seines Gefährten verstanden hatte. "Am besten folgt ihr mir in einiger Entfernung" Der Halbelf schwang sich von seinem Pferd und drückte Eronomion die Zügel in die Hand. Dann nahm er seinen Bogen, zog die Kapuze seines Mantels über den Kopf und machte sich auf den Weg. "Erastil wird meine Wege leiten", murmelte er dabei und atmete einmal tief durch. Der Waldläufer ging nicht direkt auf das Wäldchen zu, sondern ließ sich Zeit und machte einen leichten Bogen, um sich von der Seite näheren zu können. Seine Sinne suchte nach allem, das ungewöhnlich war, und sein Körper wurde eins mit der Landschaft, sodass ihn selbst seine Gefährten kaum noch wahrnehmen konnten.[1]
 1. Stealth 24, Perception 28
« Letzte Änderung: 02.11.2018, 17:44:01 von Kivan »
Der Bogenmacher formt den Bogen, der Meisterschütze formt sich selbst.

Kyras Goldhand

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Wildwasser
« Antwort #141 am: 02.11.2018, 18:32:40 »
Kyras beobachtet Kivan einen Moment wie dieser geschickt mit der Umgebung verschmilzt und dann der Gruppe voraus eilt.

"Hmm, der Junge ist gut. Der weiß wie man sich vorsichtig und unbemerkt bewegt. Vielleicht sollten wir die Aufmerksamkeit trotz allem mal auf uns lenken, damit er sich besser umsehen kann und ungestört bleibt", mit diesen Worten zieht Kyras eine Fackel aus seinem Rucksack[1] welche mit Lederbändern umhüllt ist. Nachdem Kyras diese abgewickelt hat fängt die Fackel an zu leuchten[2] und spendet der Gruppe auf magische Weise Licht.
 1. Praktischer Rucksack
 2. Ionenfackel

Ponzio

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Wildwasser
« Antwort #142 am: 05.11.2018, 00:00:12 »
"Es scheint ja jemand zu Hause zu sein." murmelte Ponzio mehr zu sich selbst, als sie den Rauch über der Baumgruppe aufsteigen sahen. Nach dem, was sie in der Stadt erfahren hatten, hatte der Magier eigentlich erwartet, Oki nicht so leicht vorzufinden, und war dementsprechend auch skeptisch, wer es wohl war, den sie dort antreffen würden.

Den Plan Kivans beziehungsweise Eronomions, zunächst einmal die Umgebung etwas auszuspähen, hieß er schweigend gut, nur um kurz danach kopfschüttelnd mit anzusehen, wie ihr neuer Begleiter ein Leuchtfeuer veranstaltete. "Ganz so viel Aufmerksamkeit hätte es jetzt auch nicht gebraucht." bemerkte er nur, folgte dann aber dem Mann auf dem Weg in Richtung des vermuteten Baumhauses.

Alyssa

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Wildwasser
« Antwort #143 am: 06.11.2018, 05:34:01 »
Endlich mal wieder ein wirklich schöner Tag ohne Regen. Alyssa genoss den Weg zu diesem Okis und machte sich keine Sorgen. Weder um den Neuen, noch um den Mann, den sie schon bald treffen würden. Bisher waren sie hier im Land gut zurechtgekommen und sie vertraute auf die Stärke der Gruppe. Falls es Gefahren geben sollte, würden sie damit schon umgehen können. Ab und zu warf sie Kyras ein paar Seitenblicke zu, doch der Mann verhielt sich recht unauffällig und es schien zumindest so, als würde er seine Worte ernst gemeint haben. Da sie keinen triftigen Grund hatte, ihm zu misstrauen, tat sie das auch nicht und behandelte ihn zumindest für den Moment wie ein Gruppenmitglied.
Nach einer angenehmen, kurzen Reise, erreichten sie ihr Ziel. Kivan entschloss sich kurzerhand dazu, die Gegend auszukundschaften und verschwand daraufhin auch schon im Dickicht. Keine blöde Idee. Kyras dagegen entzündete eine Fackel und lenkte so die Aufmerksamkeit eines möglichen Beobachters auf die Gruppe. Kein schlechter Plan insgesamt. Auch wenn es fraglich war, ob sie überhaupt beobachtet wurden. Da sie aber nicht sehr viel über Okis wussten, war es vermutlich ganz gut, erst einmal vorsichtig zu sein. So machten sie sich also auf den Weg. Alyssa ließ es sich nicht nehmen, ein paar magische Worte zu sprechen und die Gegend nach Magie zu untersuchen.[1] Man konnte ja nie wissen, was sie erwartete. Im schlimmsten Fall irgendwelche Schutzzauber oder sogar Fallen. "Haltet Augen und Ohren offen." meinte sie nur überflüssigerweise.[2]
 1. Magie entdecken
 2. Perception 17

Blutschwinge

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Wildwasser
« Antwort #144 am: 07.11.2018, 10:16:38 »
Kurz nachdem Kivan im langsam aufsteigenden Nebel der Dämmerung verschwunden war setzte sich die Gruppe in Bewegung. Die Fackel, die Kyras herausgeholt hatte, erleuchtete ihren Weg und so näherten sie sich langsam zu Pferd der Baumgruppe.
Kivan näherte sich behänd seinem Ziel und nutzte dabei jeden Busch und jede Senke aus. Schließlich erreichte er einen Busch, der so nah war, dass er dort einen guten Blick auf die Bäume hatte. Es waren vielleicht fünf große und alte Bäume, die dort sehr relativ beieinander standen und stark ineinander verwachsen waren. Auf den dicken Ästen in der Mitte der Bäume konnte er ein einfaches Holzhaus erkennen, aber es gab auch eine Plattform und wohl auch eine Feuerstelle, denn der Rauch stieg nicht vom Boden empor, sondern von der Plattform.
Oben beim Baumhaus glaubte er eine Gestalt zu erkennen, die wohl dort hockte. Außerdem entdeckte er noch eine weitere Gestalt, die am Boden in einem Gebüsch hockte, ähnlich wie er und in Richtung der Gruppe blickte.

Die restliche Gruppe hatte sich derweil auf ihren Pferden ungefähr auf 30m dem Baumhaus genähert. Sie konnten nun auch das Baumhaus gut erkennen, ein Schatten dort oben mochte eine Person oder ein Sack sein, das war nicht klar auszumachen. Sonst entdeckten sie nichts besonderes, auch Kivan fanden sie nicht.

Kivan

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Wildwasser
« Antwort #145 am: 07.11.2018, 13:36:48 »
Dieser legte vorsichtshalber einen Pfeil auf und verharrte an seiner Position. Der Halbelf konnte die Situation noch nicht vollständig erfassen und zog es daher vorher, zunächst noch weitere Beobachtungen anzustellen. Aus seiner Sicht machte es keinen Sinn, die anderen durch Rufen zu warnen ohne zu wissen, ob die Gestalten ihnen feindlich gegenüberstanden, denn dies hätte nur den Vorteil, den er sich erarbeitet hatte, zunichte gemacht. Wenn er hingegen zurückschlich, hätte er sich ins Sichtfeld der Person am Boden begeben müssen, was auf das Gleiche hinausgelaufen wäre. So blieb er vorerst im Verborgenen. Er nahm sich freilich vor, im Notfall einen Warnruf auszustoßen und mit seinem Bogen einzugreifen.
Der Bogenmacher formt den Bogen, der Meisterschütze formt sich selbst.

Kyras Goldhand

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Wildwasser
« Antwort #146 am: 11.11.2018, 08:55:23 »
"Dann lasst uns mal absteigen und den Rest zu Fuß hinter uns bringen. Wir wollen das Baumhaus ja nicht im Sturm erobern sondern in Frieden kommen", meint Kyras während er sein Pferd zügelt und dann absteigt. Nachdem er die ersten paar Schritte in Richtung des Hauses gemacht hat schaut sich Kyras die Nähere Umgebung etwas genauer an um Kivan zu entdecken[1], und versucht auch zu erkennen wer oder was da oben im Baum sitzt.
 1. Wahrnehmung 25

Eronomion

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Wildwasser
« Antwort #147 am: 11.11.2018, 13:48:55 »
Eronomion nickte, stieg vom Rücken seines Pferdes ab und tätschelte Alec einmal am Hals. Dann ging er einige Schritte auf das Baumhaus zu, sodass er nicht allzu laut schreien musste, um gehört zu werden, aber doch noch nicht allzu bedrohlich war. Dann rief er hinauf: "Heda! Sind wir hier richtig beim Baumhaus des Einsiedlers namens Oki? Wir würden gern mit ihm sprechen."
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Blutschwinge

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Wildwasser
« Antwort #148 am: 16.11.2018, 10:43:53 »
Kivan saß in seinem Versteck und hörte Eronomion rufen. Oben am Baumhaus regte sich die Gestalt, stand auf und schaute in Richtung der Gruppe. Der Mann hatte einen Umhang um und eine Kaputze über dem Kopf, so hatte er dort auch schon gesessen. Kivan konnte einen Mann mittleren Alters erkennen, aber sonst nichts besonderes entdecken. Der andere Mann unten bewegte sich nicht. Kivan hatte nicht das Gefühl, dass er von den Männern bemerkt worden war.

Auch die Gruppe sah, dass dort jemand aufstand. Auch er konnte einen Mann mittleren Alters erkennen, sonst fiel ihm aber nichts besonderes auf. "Kommt näher und sagt, was ihr wollt. Passt auf, das Gras ist rutschig." Eronomion blickte vor sich auf das Gras und sah, dass der Boden matschig war, aber das kannten sie von der Reise ja schon.
« Letzte Änderung: 18.11.2018, 14:54:32 von Blutschwinge »

Alyssa

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Wildwasser
« Antwort #149 am: 18.11.2018, 01:38:36 »
Nichts schien auf irgendeine Gefahr hinzuweisen. Zumindest entdeckte Alyssa keine - weder eine normale, noch magische. Das hieß aber natürlich nicht, dass sie alle sicher waren. Sie kannten nur ein paar Erzählungen über Oki aber wussten nicht, mit wem sie es genau zu tun hatten. Vorausgesetzt auch, dass die Person da oben auf dem Baumhaus überhaupt der seltsame Einsiedler war. Doch sich jetzt in Vermutungen und Möglichkeiten zu verlieren, half ihnen nicht weiter. Alyssa versuchte die Sache weiterhin erstmal positiv zu sehen und glaubte daran, dass dort wirklich Oki war, der ihnen helfen würde.
Nachdem sie bis auf wenige Meter an das Baumhaus herangekommen waren, gab es einen kurzen Austausch zwischen Eronomion und dem vermeintlichen Oki. Kivan war noch nicht wieder zurückgekehrt, was bedeuten musste, dass er entweder ein Problem hatte, oder lieber weiter die Situation in seinem Versteck beobachtete. Was auch immer der Grund sein mochte - jetzt konnte Alyssa nicht nach ihm suchen. Stattdessen ließ sie die Zügel ihres Ponys einen Moment los und trat weiter auf das Baumhaus zu - schließlich sollten sie ja näher kommen. "Wir sind auf der Suche nach dem obersten Richter und haben gehört, dass er auf dem Weg zu euch war. Können wir euch einige Fragen stellen?"

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