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Autor Thema: [IG] Szene 1: Die Pest  (Gelesen 1331 mal)

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[IG] Szene 1: Die Pest
« Antwort #75 am: 15.10.2018, 23:02:21 »
Die beiden verbliebenen Orks hielten sich ein wenig auf Abstand, doch war sich Mahlakar nicht ganz sicher, ob dies die Reaktion auf sein Angebot war oder ob es der sich beständig vergrößernden Flamme in Tanyas Händen geschuldet war. Sie antworteten nicht; schienen für den Moment nicht weiter angreifen zu wollen; ließen aber auch nicht erkennen, dass sie sich ergaben.
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Leylani

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[IG] Szene 1: Die Pest
« Antwort #76 am: 17.10.2018, 12:05:11 »
Leylani atmete tief durch und blickte hektisch zwischen den Orks, dem immer noch geöffneten Äthertunnel und Tanya hin und her. Mit steigender Besorgnis fixierten Ihre Augen den immer größer werdenden Feuerball in Tanyas Händen.

Armidala

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[IG] Szene 1: Die Pest
« Antwort #77 am: 18.10.2018, 06:19:39 »
Auch Armidala hielt sich etwas zurück und machte so wie Ihre Freunde instinktiv einen Schritt zurück, denn auch sie konnte nicht einschätzen wie kontrolliert der Feuerball wohl sein wird.

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[IG] Szene 1: Die Pest
« Antwort #78 am: 19.10.2018, 09:36:12 »
Glücklicherweise hatten die Gefährten Abstand gehalten. Tanya warf die inzwischen angewachsene Feuerkugel in Richtung der beiden verbliebenen Orks. Diese sahen mit schreckensgeweiteten Augen ihrem eigenen Untergang entgegen. Die Flammen erfassten ihre Körper, sie versuchten noch zu fliehen und sanken dann tot zu Boden.
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[IG] Szene 1: Die Pest
« Antwort #79 am: 19.10.2018, 09:49:30 »
Es war nun fast still auf der Straße. In einiger Entfernung bewegten sich die bläulichen Schleier wie Gardinen im Wind. Der Astraltunnel gab ein monotones Summen von sich. Die Magier strichen ihre Gewänder glatt und sahen im Allgemeinen sehr unbehaglich aus.

Mir ist immer noch etwas seltsam zumute., stellte Tanya fest. “Aber mir geht es schon besser, dank Euch. Ihr habt mich gerettet.“ Sie sah an ihren Händen herab. “Ich fühle mich nun ganz anders. Ein bisschen, als ob ich in einem schweren Eisenpanzer gesteckt hätte und sich mein Körper nun an die Freiheit gewöhnen müsste. Ich spüre den magischen Fluch nicht mehr, der meine Kräfte behinderte. Die arkane Kraft fließt nun ungehindert durch meinen Körper. Diese plötzliche Macht ließ mich benommen werden, aber ich gewöhne mich schnell daran. Ich fühle mich großartig.
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Aralu

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[IG] Szene 1: Die Pest
« Antwort #80 am: 22.10.2018, 08:17:44 »
Während des Kampfes war Aralu weiter zurückgewichen und hatte versucht sich vor den Orks und dem Untoten zu verstecken, indem sie sich hinter den anderen zusammengekauert hatte. Zu ihrem Glück hatte man sie verteidigt. Das kleine Mädchen wandte ihren Blick ab, als Tanya die Feuerkugel warf und ihre Gegner so in einen jämmerlichen Haufen verwandelte. So kam sie - bis auf den einen Angriff des Orks - unbeschadet davon. "Danke." murmelte sie noch immer etwas ängstlich. "Ist... ist es vorbei?"

Bär

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[IG] Szene 1: Die Pest
« Antwort #81 am: 27.10.2018, 13:00:45 »
Nachdem das verkokelte Fleisch der beiden brennenden Orks die Straße flutete verwandelte sich Bär zurück in seine Zwergengestalt. Diese Verwandlung war deutlich weniger schmerzhaft für den Wandler als eine Tiergestalt anzunehmen. Bereits nach einem Augenblick hatte sich der Bär verkleinert, seine Schnauze war eingefallen, seine Haare waren ausgefallen und wie von Geisterhand verschwunden. Plötzlich stand nur noch Bär da wo vorher ein Bär gestanden hatte. Blut zierte noch seinen Mund und auch seine Hände wären Rot. Er spuckt laut aus.

"Bär sagt, wir sollten weiter. Bär sagt was auch immer das war, wir müssen uns in Sicherheit bringen. Bär sagt weiter zur Feste.", auf das kleine Mädchen geht der Zwerg nicht weiter ein, denn vorbei war es sicher noch nicht, Sicherheit lag noch weit entfernt.
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[IG] Szene 1: Die Pest
« Antwort #82 am: 04.11.2018, 23:34:03 »
"Es ist vorbei - vorerst...", antwortete Tanya an Bärs statt. "Aber das kann sich auch schnell wieder ändern. Dieses Portal macht mir Sorgen., sagt sie und zieht ihre Stirn in Falten.

In diesem Moment hören die Gefährten einen erschrockenen Schrei am Ende der Straße. Als sie sich umdrehen, bemerken sie in einiger Entfernung eine junge Menschenfrau, die vor einer kleinen Gruppe jener blau fluoriszierenden Humanoiden, mit denen die Helden kurz vorher selbst schon Bekanntschaft gemacht hatten.

"Jemand sollte Ihr helfen!, sagte Tanya entschieden. "Passt auf, ich werde mit den Magiern hierbleiben und das Portal bewachen. Falls der seltsame Untote wiederkommen sollte, werden wir ihn empfangen. Oder ich finde einen Weg, es wieder zu schließen. Mal sehen. Ihr versucht derweil die Frau zu retten und sucht einen sicheren Unterschlupf. Irgendwie werde ich Euch schon kontaktieren, wenn es so weit ist." Ein Seitenblick bedeutete den Magiern, dass Tanya keinen Widerspruch duldete.

"Ich möchte bei Euch bleiben!", sagte das kleine Mädchen und fasste nach der Robe von Mahlakar.

Da die Zeit drängte, beschlossen die Helden ohne weitere Diskussion der jungen Frau und der Gruppe von Mutierten zu folgen. Ihr Weg führte Sie durch einige Straßen und Abzweigungen. Immer wieder sahen sie brennende Häuser oder tiefe Risse, die die Straßen zerteilten. Die bläulichen Schwaden waren allgegenwärtig. Bär stellte erleichtert fest, dass sie sich nicht weiter von der Zauberfeste entfernten, die junge Frau im Gegenteil sogar dasselbe Ziel zu haben schien.

Die junge Frau war ziemlich schnell. Die Helden schätzten, dass sie die fluorisizierenden Mutanten bald abgehängt haben würde. In der Ferne erkannten Sie, wie die Frau in den kleinen Park rannte. Die mutierten Humanoiden - es waren wohl Zwerge und Orks gewesen, die jetzt aber eindeutig untote Züge trugen - blieben abrupt vor dem Parkeingang stehen. Irgendetwas hielt sie davon ab, weiter in den Park vorzudringen. Stattdessen teilten sie sich auf. Ein Teil blieb vor dem Eingang stehen und zwei andere Teile umrundete den Park.

Der Park hatte sich stark verändert. Die Bäume und die Sträucher hatten stark zu wuchern begonnen. Die dornigen Hecken waren zu stacheligen Mauern mutiert. Überall war Dunkelheit. Es gab nur wenige Wege hinein - und hinaus.

Wieder hörten Sie den schrillen Schrei der Frau.
« Letzte Änderung: 04.11.2018, 23:46:12 von List »
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Leylani

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[IG] Szene 1: Die Pest
« Antwort #83 am: 12.11.2018, 08:10:24 »
Gehetzt blickte sich Leylani um und stellte sich dabei in die Nähe von Armidala.
Obwohl die Frau für Sie eigentlich eine Fremde war, fühlte sie sich bei Ihr aus irgendeinem Grund sicher.
Ihre großen Augen blieben starr auf den kleinen Park vor Ihr gerichtet.
Verflucht, was geht hier vor sich? Ich kenne diesen Park wie meine Westentasche, aber so hab ich Ihn bisher noch nie gesehen. Was sind das für blaue Schwaden? Und verdammt was ist mit den ganzen Leuten hier los? Wieso verwandeln sie sich?"

Bär

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[IG] Szene 1: Die Pest
« Antwort #84 am: 12.11.2018, 21:51:38 »
Ächzend kam Bär zum stehen, der Kampf hatte ihn erschöpft, er musste erstmal zu Atem kommen.[1] Er schaute sich das etwas verlotterte Mädchen an, welches der Meinung war Fragen zu stellen auf die keiner von ihnen eine Antwort hatte.

"Bär sagt, ist egal. Bär sagt lassen wir die Frau im Park. Bär sagt wir können nicht alle retten. Bär sagt wir müssen weiter zu Festung."
 1. Ein Ausdauergang um meine Pools wieder aufzufüllen
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Armidala

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[IG] Szene 1: Die Pest
« Antwort #85 am: 13.11.2018, 06:24:29 »
"Was hier los ist kann ich dir nicht sagen, irgendwie scheint die Magie verrückt zu spielen. Aber was genau das bedeutet und wie man es beheben kann, weiß ich nicht", sagt Armidala als sie von Leylani angesprochen wird und selbst fassungslos auf den Park schaut.

"Das einzige was ich weiß, ist das diese Frau sterben wird wenn wir Ihr nicht helfen, also sollten wir uns beeilen, ich möchte hier nicht rumstehen und die Frau auf meinem Gewissen haben wenn wir die Chance haben Ihr zu helfen" meint Armidala recht bestimmend und geht mit gezücktem Bogen in den Park.

Aralu

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[IG] Szene 1: Die Pest
« Antwort #86 am: 16.11.2018, 04:10:13 »
Das Mädchen wich kaum von Mahlakars Seite und blieb fast den ganzen Weg durch die Straßen der Stadt an seiner Robe hängen. Nur hin und wieder löste sie sich und ging einige Schritte, um sich interessiert umzusehen aber kehrte immer wieder zu dem Mann zurück. Erst als sie den Parkeingang erreichten und sich kurz besprachen, ließ sie die Robe komplett los. "Oh nein." flüsterte sie. "Das sieht gruselig aus." Sie kniff die Augen zusammen, um den Park genauer zu betrachten aber zuckte zurück, als sie den Schrei der Frau hörte. Als Armidala in Richtung des Parks rannte, ging auch Aralu zögerlich einige Schritte vorwärts. Sie zupfte an Bärs Kleidung. "Du bist doch so stark. Kannst du der Frau wirklich nicht helfen? Ohne unsere Hilfe wird sie... wird sie sterben."

Mahlakar

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[IG] Szene 1: Die Pest
« Antwort #87 am: 23.11.2018, 16:06:53 »
Das anhängliche, kleine Mädchen irritierte Mahlakar etwas. Er hatte den Eindruck, daß irgendwas nicht
ganz stimmte. Denn warum hatte der Untote sie haben wollen?
Aber es war bestimmt besser, wenn sie erst einmal bei ihnen blieb. Also beschwerte er sich nicht.

Als sie dann an den Park kamen und die Frau schreien hörten, atmete auch er  tief durch[1].
"Ja, wir sollten helfen, so gut wir können! Das Ganze scheint ein weitaus größeres Ereignis zu sein, als
wir im Moment erfassen können. Machen wir uns also erst mal nützlich."

Damit folgte er Armidala und Aralu.
 1. wie Bär erst mal auffrischen

Bär

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[IG] Szene 1: Die Pest
« Antwort #88 am: 30.11.2018, 19:47:55 »
"Verdammte Axt, flucht Bär", rief der Zwerg den Menschen hinterher, die bereits in den Park stürmten. "Bär sagt, Bär ist nicht dafür Verantwortlich alle zu retten...", rief er ihnen hinterher. Wobei sich seine Beine schon bewegten und seinen Gefährten folgten.
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Leylani

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[IG] Szene 1: Die Pest
« Antwort #89 am: 04.12.2018, 11:18:15 »
Etwas verdattert stand Leylani noch immer an Ort und Stelle, als Armidala Ihre Beine in die Hand nahm und auf den Park zueilte.
Mit geschlossenen Augen atmete sie zweimal tief ein und wieder aus.[1]
Bisher war sie immer der Meinung gewesen, andere Leute einfach sich selbst zu überlassen und in erster Linie nur auf den eigenen Vorteil zu schauen. Schließlich konnte man sich als Straßenkind nicht auch noch um die Probleme anderer scheren. Doch das gerade ausbrechende Chaos war eine völlig andere Situation. Nur ungern würde sie sich von Armidala und den anderen abwenden, da sie das ungute Gefühl hatte, dass dies ihre Überlebenschancen massiv verschlechterten.
Also klammerte Sie Ihre Schleuder etwas fester, blickte sich ein letztes Mal um und folgte dann Armidala mit schnellen Schritten.
 1. Ausdauerdurchgang für das Auffrischen der Werte.

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