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Archiv => Archiv - Online-RPGs D&D/d20 3E => Forgotten Realms - Last Mythal => Thema gestartet von: Schreckensjul am 04.06.2008, 14:54:13

Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 04.06.2008, 14:54:13
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Kapitel 1: Ein Tal unter Schatten

Die Heldengruppe um Siobhan, Rilitar, Throndir, Kyali, Rosbro hatte Beachtliches geleistet. Der zusammengewürfelte Haufen aus Kriegsveteranen, hatte die Krypten des Polyandrium gesäubert, mit Untoten und anderen Scheußlichkeiten gefochten und dabei auch einen treuen Freund verloren. Doch wurde so ein uralter Baelnorn auf sie aufmerksam, der eine wichtige Warnung aussprechen konnte. Dies gipfelte schließlich in einem grausamen Gemetzel mit einer Meute Fey'ri und einigen Kultisten die sich unter dem Schloss Cormanthor versteckt hatten. Letztendlich jedoch war es ein phänomenaler Sieg und die Gruppe wurde mit großen Ehren bedacht. Lange sollte der Frieden aber nicht andauern, denn die Königin von Myth Drannor hatte der Gruppe bald einen neuen Auftrag gestellt und nur ein Zehntag verblieb für die Vorbereitungen.

Die 10 Tage gingen schnell herum. Torinkas war aufgebrochen um seine Kirche aufzusuchen, Rosbro hatte seine Kontakte aufgefrischt um Ausrüstung und Vorräte zu besorgen und Siobhan und Kyali hatten die Zeit genutzt um der Goldelfe ein beschauliches Heim herzurichten. Doch die beschaulichen Tage des Friedens vergingen schneller als es einem lieb sein konnte. Es war bereits merklich kälter geworden und Auril streckte ihre kalten Klauen nach Faerûn aus. Die Zeit war gekommen Königin Ilsevele erneut aufzusuchen und die Reise in das besetzte Schattental anzutreten.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 04.06.2008, 16:14:43
Wenige Stunden vor dem vereinbarten Treffen am Hofe der Königin klopfte es an die Türe des Turms, in welchem mittlerweile auch Kyali eingezogen war. Als Siobhan die Tür öffnet, steht Rosbro Meneldur, zwei neue Zauberstäbe an der einen Seite des Gürtels und einen zum bersten gefüllten Schriftrollenbehälter an der anderen, mit einem Maultier vor der Türe. "Entschuldigt, dass es so lange gedauert hat, aber nun habe ich alles beisammen...und zu einem guten Preis noch dazu!", begrüßt Rosbro Siobhan...

Wenig später sind alle Ausrüstungesgegenstände verteilt und Rosbro hat den Helden auch ihre restlichen Münzen zurückgegeben, so sitzen alle bis auf Thorinkas in der Stube des Turms.
"...bei eurer Rüstung habe ich ein echtes Schnäpchen gemacht, und dass obwohl ich Baldur dazu überreden musste, alles Andere liegen zu lassen und die Veredelung eurer Rüstung den restlichen Arbeiten vorzuziehen, zuerst wollte er nicht...aber als ich ihm erzählte, dass wir für die Königin diese Rüstung bräuchten - so schnell habe ich ihn in all den Jahren nicht arbeiten sehen." lacht Rosbro.

"Nun, denn, die Königin erwartet uns, besser ihr nehmt alles Nötige mit und löscht das Feuer. Ich glaube nicht, dass wir bald zurück sind." Man erkennt das Rosbro durchaus eine Gewisse Vorfreude inne wohnt.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 04.06.2008, 19:36:50
Auch Throndir nimmt dankbar die Waren entgegen. Rosbro hat er sein Kettenhemd und seine Armbrust anvertraut, um sie magisch aufzuwerten. Erfreut begutachtet er die Arbeit und rüstet sich sogleich. Das silbern schimmernde Mithrilkettenhemd verschwindet unter seinem weißen Gewand, die Armbrust in seinem magischen Rucksack. Am Gürtel baumelt ein breiter Dolch und in der Rechten hält er den Stab des Rothilion, welchen er wie einen Wanderstab benutzt. Mit seinen derben Lederstiefeln sieht er perfekt gerüstet für die Reise aus. Rosbros Aufforderung das Feuer zu löschen kommt er sogleich nach indem er einen Eimer Wasser in die Flammen kippt und diese laut zischend vergehen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Siobhan am 04.06.2008, 22:39:06
"Mein Dank sei Euch gewiss, Rosbro. Ich bin sehr froh, dass es möglich war, diese Rüstung zu veredeln. Es würde mir nämlich sehr schwer fallen, sie gegen eine andere eintauschen zu müssen, da sie wirklich ein Unikat ist. Alle anderen finde ich nur allzu - wie soll ich sagen? - auffällig."
Die Halbelfe mustert den feinen Lederpanzer noch etwas genauer, bevor sie ihn wieder anlegt und zufrieden feststellt, dass er mindestens genausogut passt wie vorher.
"Hervorragend. Euer Kontakt ist wirklich ein Meister seines Fachs.
Diesen Baldur sollte man weiterempfehlen."


Nachdem alle bereit sind und sich vergewissert haben, dass auch nichts vergessen wurde, verschließt Siobhan wieder einmal mit dem Messingschlüssel die Tür des Turmes.
Für wie lange wird unsere Tür wohl diesmal verschlossen bleiben? fragt sie sich im Geiste und spürt, wie eine seltsame Mischung aus Melancholie und Vorfreude ihre Seele erfüllt.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 05.06.2008, 04:20:21
Den Zehntag über hatte Kyali nicht gut schlafen können. Ihr neues Zimmer bedeutete ihr vel mehr, als ihre neuen Gefährten es wohl annahmen, denn nun hatte sie zum ersten Mal in ihrem Leben - also seit mittlerweile einigen tausend Jahren - das Gefühl, nicht nur zu einer Gruppe zu gehören, sondern auch von ihr dafür akzeptiert zu werden, was sie war und nicht nur wegen ihrer Ergebenheit irgendeinem Beweggrund gegenüber. Diese Tatsache ließ sie jeden Abend mit einer freudigen Aufregung ihr Zimmer betreten. Sogar solch triviale Tätigkeiten wie das Einkaufen mit Siobhan genoss sie wie kaum etwas anderes.

Nun ist sie wieder mit ihren Gefährten - oder ihren Freunden? - unterwegs zum Palast der Königin, um auf ein weiteres Abenteuer zu gehen. Kyalis einziges Bedauern dabei ist, dass sie Siobhan, Rilitar und die Anderen im Grunde genommen immer noch nicht die Wahrheit über ihre Herkunft sagen kann, doch wenn das der Preis ist, den sie zahlen muss, um weiter mit ihnen zusammen sein zu dürfen wird sie ihn gerne zahlen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 05.06.2008, 17:50:23
Auch Throndir überkommt eine gewisse Vorfreude als Siobhan die Tür verschließt. Einzig Rilitar gibt sich wieder schweigsam und undurchsichtig. Gerne hätte Throndir noch seine neuen Bücher studiert aber die Pflicht ruft nach ihm. Bevor sie alle nach draußen treten, holt sich Throndir noch einen wetterfesten, wärmenden Umhang, denn es ist in den letzten Tagen merklich kälter geworden, doch die schlimmste Winterkälte wird immer noch vom Mythal abgefangen. Mit einem lauten "Klack" rastet das Schloss ein und Siobhan verstaut den Schlüssel.

Gerüstet und aufbruchbereit machen sich die Gefährten gemeinsam auf den Weg zum Schloss Cormanthor. Der Himmel ist grau und nur wenige Menschen sind auf den Strassen unterwegs, welche von kalten Winden durchpfiffen werden. Nach einem kurzen Fußmarsch kommen bereits die goldenen Türme des Schlosses in Sicht. Auf dem großen Vorplatz des Schlosses seht ihr bereits die Königin nebst einigen ihrer Wachen, auch Torinkas scheint schon dort zu sein. Ebenso hat die Königin einige gesattelte Pferde neben sich stehen, wie sie es angekündigt hatte.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 05.06.2008, 18:02:59
Torinkas erblickt seine zukünftigen Begleiter und wird im ersten Moment erneut von ihrem Auftreten überrascht. Sie haben immernoch nicht viel mit den disziplinierten Soldaten gemein, mit denen er in seiner Kirche zu tun hatte. Aber inzwischen hat er sich ein wenig daran gewöhnt. Er macht sich viel eher Sorgen darum wer bei dieser Mission die Leitung übernehmen sollte. Bisher war Siobhan die Anführerin gewesen, aber ihr Zusammenbruch auf dem Ball kommt dem Dunklen Rächer immer wieder in den Sinn. etwas ähnliches wäre in der Wildnis absolut tödlich, vor allem wenn sie das Kommando führt.
Von seinen Gedanken lässt er sich jedoch nichts anmerken, sein Gesichtsausdruck ist völlig neutral und lässt keine einzige Gefühlsregung erkennen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 07.06.2008, 14:44:39
"Ich wünsche euch einen gute Morgen!" mit diesen Worten begrüßt euch die Königin "Es freut mich sehr zu sehen, dass ihr alle es rechtzeitig geschafft habt und wie ich sehe, habt ihr euch gut ausgerüstet. Nun wie versprochen habe ich euch Pferde besorgen lassen. Habt ihr eine Entscheidung getroffen ob ihr zu Fuß oder beritten in das Tal reisen wollt? Noch kennen euch die Zhentarim nicht und euer Ruf dürfte sich auf Myth Drannor beschränken, so lange ihr nicht offen gegen die Besatzung des Tales rebelliert, solltet ihr euch ohne Probleme im Schattental bewegen können. Versucht langsam und behutsam vorzugehen, sucht Kontakt zu meinen Spähern und möglichen Rebellen und erst wenn ihr die Lage genau kennt solltet ihr offen gegen die Besetzung vorgehen." führt sie ihre Erklärungen schließlich aus.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 08.06.2008, 16:06:38
Rosbro streichelt eins der Pferde und begutachtet sie sorgfälltig. "Es wäre wahrscheinlich auffälliger, wenn wir keine Pferde dabei hätten... was meint ihr? - Wenn sie irgendwann stören sollten, können wir sie laufen lassen - sie werden den Weg nach Hause schon finden." wendet Rosbro sich an die anderen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 08.06.2008, 18:08:59
"Glaubt ihr wirklich, dass wir uns lange ohne Aufmerksamkeit zu erregen in Schattental bewegen können? Wir geben doch ein sehr ungewöhnliches Bild ab und ohne eine gute Geschichte werden uns die Zhentiler zumindest intensiv beobachten. Dann dürfte es äußerst schwierig werden Kontakt zum Widerstand aufzunehmen. Ob nun mit oder ohne Pferde, in jedem Fall brauchen wir einen Plan bevor wir Schattental betreten, sonst werden wir niemals erfolgreich sein." Torinkas spricht niemanden direkt an, er wartet einfach ab, ob jemand offensichtlich die Führerschaft übernehmen will. Er beschäftigt sich gleichzeitig jedoch schon mit einer Geschichte, die ihnen den Zugang ermöglichen könnte und auch ihre starke Bewaffnung und die merkwürdige Zusammensetzung ihrer Gruppe erklären könnte.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 08.06.2008, 22:58:40
"Es handelt sich um beste Elfenrösser die einst von Immerdar mitgebracht wurden. Sie sind schnell, ausdauernd, treu und klug. " sagt Königin Ilsevelle "Wenn ihr irgendwann keine Möglichkeit mehr habt sie mit euch zu führen, dann schickt sie einfach zurück, wie Rosbro schon sagt werden sie den Weg finden. Oder ihr gebt sie einfach an einem Gehöft ab. Was Torinkas sagt ist auch wichtig, ihr solltet nichts bei euch führen dass euch als Verbündete Cormanthors ausweist, eine falsche Identität könnte euch helfen."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 09.06.2008, 19:49:59
"Wir könnten uns einfach als Kopfgeldjäger ausgeben, die auf der Suche nach Arbeit ins Tal gekommen sind. Das würde im Notfall auch erklären, warum wir nach Kontakt mit dem Widerstand suchen. Nämlich um ihn gegen eine Belohnung für die Ergreifung der Kämpfer einzustreichen. Ich bezweifle, dass die Zhentiler viele Fragen stellen, wenn unser Auftreten entsprechend rau ist und unser Erscheinungsbild auch drauf hin deutet, dass wir längere Zeit in der Wildnis unterwegs waren. Wenn wir Schattental von Osten her betreten kommen wir schließlich direkt aus Richtung Myth Drannor. Es existieren keine nennenswerten Ansiedlungen zwischen hier uns Schattental also läge es für jeglichen Wächter nahe davon auszugehen, dass eine zivilisierte Gruppe, die aus Osten kommt zuvor in Myth Drannor gewesen ist. Diesen Eindruck sollten wir jedoch nach Möglichkeit vermeiden." Obwohl Torinkas lieber bei seinen Brüdern wäre um sich den Drow entgegenzustellen widmet er sich der gestellten Aufgabe voll und ganz. Seine Gedanken sind vollständig auf das was vor ihm liegt konzentriert. Die Entscheidung über seine Mission wurde gefällt, also würde er sie um jeden Preis erfüllen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Siobhan am 10.06.2008, 00:13:53
Siobhan glaubt zwar nicht wirklich, dass man sie für eine Kopfgeldjägerin halten würde, doch hält sie die Idee des Klerikers für gut. Krisengebiete hatten schon immer die Eigenschaft, solche Gestalten anzuziehen, was diese Tarnung auch tatsächlich glaubwürdig macht. Insbesondere, da einige von ihnen tatsächlich stark bewaffnet sind. "Also gut, Herr Zoy'kinal, wir werden es so machen, wie Ihr vorschlagt. Jedoch solltet Ihr euer heiliges Symbol im verborgenen halten. Ich glaube nicht, dass man einen Priester des Shevarash bei den Zentharim gerne sehen wird."

Nachdem sie so Torinkas' Vorschlag zugestimmt hat, wählt sich die Halbelfe eines der kleineren Pferde, begutachtet es eine Weile und wendet sich dann mit einer leichten Verbeugung an einen der Hofdiener:
"Dies ist ein sehr schönes Tier. Ob ich wohl einen Damensattel für es haben könnte?"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 10.06.2008, 15:54:35
"Natürlich Siobhan." antwortet die Königin "Holt bitte einen Damensattel ja?" sagt sie zu einem ihrer Männer, der sich sogleich zu den königlichen Stallungen begibt und kurz darauf mit einem ebensolchen zurückkehrt. Rilitar und Throndir schwingen sich derweil bereits auf ihre Rösser. "Ich schlage vor ihr begebt euch nun auf den Weg! Weitere Pläne könnt ihr noch während eurer Reise schmieden, zu Pferd könnt ihr wie gesagt mit etwa drei Tagen rechnen. Wie Torinkas schon sagte solltet ihr das Tal vielleicht nicht von Osten kommend betreten, ihr könntet ja beispielsweise etwas weiter nördlich den Nordritt betreten und über diesen das Schattental betreten, so würde es aussehen als kämet ihr aus Richtung Voonlar." fügt Isevelle hinzu.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 11.06.2008, 23:22:27
"Nun dann, die Idee mit dem Kopfgeldjäger klingt gut! Für den Rest der Geschichte haben wir ja noch den ganzen Tag Zeit...auf den Pferden!"

"Habt Dank für alles, Königin von Myth Dranor, Lady llseville. Wir werden euch nicht enttäuschen!", Rosbro tritt direkt vor die Königin, sinkt auf die Knie um ihr die Hand zu küssen, dann dreht er sich um geht zu den Pferden und besteigt eines dieser, als gerade auch die Diener des Hofes mit dem Sattel für Siobhan angeeilt kommen und diesen schnell austauschen. Das Siobhan tatsächlich die Bequemlichkeit dem Nutzen vorzieht hätte ich nicht gedacht. Es scheint, dass sie beim kämpfen lieber festen Boden unter den Füßen hat anstelle eines Pferdes. Rosbro verkneift sich ein Schmunzeln, als er die Diener bei ihrer Arbeit betrachtet.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 12.06.2008, 12:24:25
Torinkas verneigt sich vor der Königin, wie es ein jeder Soldat vor seinem Oberbefehlshaber tut und geht anschließend entschlossen zu den Pferden. Er sucht sich eines aus, dass ihm zusagt und setzt sich in einer einzigen, schwungvollen Bewegung in den Sattel. Ein weiteres Mal sieht er sich nach seinen Begleitern um in der Erwartung, dass sie sich nun auch in Bewegung setzen. Je eher sie aufbrachen, desto schneller konnten sie sich den Problemen in Schattental widmen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 12.06.2008, 20:42:03
Nacheinander schwangen sich die Gefährten in den Sattel. "Mögen die Seldarine euch beistehen! Ich wünsche euch viel Erfolg. Wenn die Möglichkeit besteht so werde ich euch auf magischem Wege kontaktieren. Habt eine gute Reise!" mit diesen Worten verabschiedet sich Königin Ilsevelle und die Reisegruppe setzt sich in Bewegung. Die Königin und ihre Soldaten winken euch noch hinterher, während ihr die Pferde auf die Strasse lenkt und langsam den Weg in Richtung des westlichen Stadtausganges einschlagt. Die Strassen sind recht leer, doch die wenigen Passanten blicken erstaunt als ihr an ihnen vorbeireitet: Eine stolze Schar ist das gehüllt in Waffen und Rüstung und im Namen der Königin unterwegs.

Während ihr die Drachenaugen Strasse überquert lichten sich die Gebäude langsam und geben den Blick auf den Waldrand frei, denn Myth Drannor verfügt über keine Stadtmauer, nur der Wald und das Mythal schützen die Stadt. Am Westrand der Stadt befinden sich jedoch zuerst noch lange, weite Felder wo man am Saum des Waldes einige Wachtürme bemannt hat. Die Soldaten dort grüssen euch und langsam reitet ihr in den Wald hinein, einem kleinen gewundenen Pfad folgend der in Richtung des Schattentales führt.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Siobhan am 13.06.2008, 17:22:13
Eine Weile lang reiten alle nur schweigend nebeneinander her, dem neuen Abenteuer entgegen. Als sie dien Wald erreichen, scheint sich Siobhan wieder außergewöhnlich wohl zu fühlen und in Gedanken verloren beobachtet sie die grüne Idylle um sich herum und die Tiere, die sich hin und wieder sehen lassen. Auch Lymus, der neben ihrem Pferd einherläuft, scheint es zu genießen, endlich wieder Waldboden unter seinen Pfoten zu spüren. Anscheinend ohne einen besonderen Grund stellt die Halbelfe auf einmal die Frage:
"In welcher Ortschaft werden wir eigentlich das erste Mal Rast machen?"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 13.06.2008, 19:16:11
Torinkas denkt kurz über Siobhans Frage nach und antwortet ihr schließlich: "Ich schlage vor, dass wir möglichst wenig Spuren auf dem Weg von Myth Drannor nach Schattental hinterlassen. In jeder Ortschaft würden wir bestimmt auffallen und meiner Ansicht nach ist es klüger einfach im Wald zu übernachten. Wenn wir Wachen aufstellen ist dies nicht gefährlicher als ein gewöhnliches Gasthaus."
Torinkas ist nicht sicher, ob seine Begleiter es gewohnt sind in der wildnis zu übernachten, schließlich hat er sie bisher nur in der Stadt erlebt. Er selbst lebte eine Zeit lang größtenteils in den Wäldern und sieht kein Problem in einer Übernachtung in der wildnis.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 13.06.2008, 19:21:30
"Ich stimme dem zu. Wir sollten einen Bogen um die Dörfer auf dem Weg machen, sonst spricht sich rum woher wir kommen. Wir wollten ja gerade vermeiden, dass jeder weis, dass wir aus Myth Dranor kommen..."stimmt Rosbro mit Thorinkas überein.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 14.06.2008, 13:48:38
Kyali, die ihr Pferd still neben den anderen hertraben lässt, nickt auf Torinkas und Rosbros Worte nur bestätigend. Sie hat es ohnehin lieber wenn sie nicht gezwungen ist, sich zu vielen anderen zu nähern. Zu lange hat sie schon alleine und von allen abgeschnitten gelebt. Doch auch in diesem Punkt würde sie sich vermutlich ohnehin der Entscheidung der Gruppe beugen müssen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 14.06.2008, 21:46:00
Tiefer und tiefer ritt die Gruppe in den Cormanthor Wald hinein. Doch Siedlungen waren inmitten der Wälder eh wenige aufzufinden, nur im näheren Umland des wiederbesiedelten Myth Drannor gab es Höfe, Dörfer und Wachtürme welche von den Elfen wieder hergerichtet worden waren, je weiter man aber in die Tiefen des Waldes vordrang desto wilder und ursprünglicher wurde das Land und je seltener sah man Zeichen von Zivilisation. Einzig eine Jägerhütte oder das Haus eines Köhlers sah man von Zeit zu Zeit am Wegesrand. Am Waldesrand zu den Tälern würde die Besiedelung aber wahrscheinlich wieder dichter werden.

Langsam aber sicher wurde es immer dunkler in den Wäldern, die ohnehin von einem steten Zwielicht erfüllt waren. Da kam die Gruppe an einer Reihe alter Gebäude vorbei die wohl seit dem Rückzug der Elfen nach Immerdar leerstehen mussten. Elfische Häuser die in den Stamm der Bäume hineingebaut waren, mit Plattformen die auf den Ästen errichtet waren. Sicherlich wäre dies ein geeigneter Ort um hier die Nacht zu verbringen, geschützt vor Wind und Wetter.

(http://i98.photobucket.com/albums/l255/Julianos1982/Anime%20und%20Manga/Cormanthor.jpg)
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Siobhan am 15.06.2008, 14:45:41
Als Siobhan erkennt, dass sich ihre Gefährten anscheinend doch dagegen entschieden haben, in den Gasthäusern irgendwelcher Ortschaften zu übernachten, huscht ein Lächeln über ihr Gesicht. Der Wald hatte sie wieder an die Zeit, bevor sie sich gemeldet hatte, erinnert, in der sie selbst auch immer unter Bäumen geschlafen hatte. "Hast Du gehört Lymus? Wir werden heute wieder im Wald schlafen, so wie in alten Zeiten." versprach sie gutgelaunt ihrem Tiergefährten.

So war es auch die Halbelfe, die, an den leerstehenden Elfenbauten angekommen, als erste Vorschlug: "Was haltet ihr davon, wenn wir hier Rast machen? Hier können wir uns einen Platz suchen, an dem wir vor Wind und Wetter und vor allem vor allzu neugierigen Blicken geschützt sind."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 16.06.2008, 11:22:25
Die Bäume erinnern Torinkas sofort wieder an das Gewölbe, das er erst vor kurzer Zeit besucht hatte. Doch mit den Erinnerung an das Gute, das er dort erfahren hat kommen auch die Erinnerungen an die Gefahren: "Es ist wirklich ein guter Ort um die nacht zu verbringen. Doch wir müssen trotzdem vorsichtig sein, die alte Magie des Elfenvolkes mag noch in diesen Bäumen schlummern und vielleicht wurde sie über die Jahrhunderte so verzehrt, dass sie auch für uns eine Gefahr darstellt."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 17.06.2008, 08:35:41
Thorinkas worte haben Rosbro zum grübeln gedacht. Er steigt vom Pferd ab und wirkt einen kleinen Zauber, um die Umgebung auf Magie zu untersuchen. "Ganz Blind müssen wir nun nicht hier übernachten..."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 17.06.2008, 18:30:42
"Alte, elfische Magie, die das Volk vor seinen Feinden schützen sollte? Wenn sie sich Sorgen machen, dass sie sogar ihnen gefährlich werden könnte, was wird sie dann mit mir machen?"

Kyali machte sich Sorgen, dass die alten Ruinen ihr wahres Ich erkennen und feindselig auf sie reagieren könnten. Noch mehr beunruhigte sie an diesem Gedanken aber, dass ihre wahre Natur dadurch offenbart werden würde und sie dann wieder eine Ausgestoßene wäre.

"Die Nacht dort zu verbringen ist eine gute Idee, aber vielleicht sollte trotzdem jemand draußen bleiben und Wache halten. Wenn ihr wollt, kann ich das für euch tun."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 18.06.2008, 10:45:30
Rosbro macht sich sogleich daran, die alte elfische Wohnstätte zu untersuchen. Doch wenn diese einst über magische Fallen oder Schutzmechanismen verfügte, so sind diese längst entschärft oder vergangen. Einzig ein wenig Feenfeuer flackert durch den Innenraum und spendet etwas Licht. Der ausgehöhlte Baum ist leer  und verlassen, auch keine Möbel oder sonstigen Einrichtungsgegenstände befinden sich dort. Treppen führen hoch zu den Plattformen und eine Nische in der Wand des Baumes scheint als eine Art Kamin zu dienen, ein großes Loch dient wohl als Rauchabzug.

"Ihr könnt ruhig hereinkommen, es scheint sicher zu sein. Bindet die Pferde doch draußen an, unter den großen Plattformen sind sie vor Regen geschützt und können in Ruhe grasen." ruft Rosbro euch nach seiner Untersuchung entgegen. Throndir und Rilitar bringen etwas trockenes Feuerholz herein und schon bald prasselt im Kamin ein munteres Feuer. "Ich denke du kannst ruhig mit reinkommen Kyali." sagt Rosbro "Wir werden die Nachtwachen einteilen, die Elfen brauchen eh nicht so viel Schlaf. Es sollte ausreichen sich hier drinnen aufzuhalten und gelegentlich einen Blick nach draußen zu wagen."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 18.06.2008, 13:24:35
Torinkas steigt stillschweigend von seinem Pferd ab und sieht sich selbst auch noch einmal auf den Plattformen um. Schließlich wählt er einen Platz, von dem aus er einen guten Überblick über den umliegenden Wald hat, als seine Schlafstatt. Bevor er sich zur Ruhe begibt geht er jedoch noch ein weiteres Mal zu seinen Gefährten um sich an der Einteilung der Wache zu beteiligen. Er verschwindet jedoch wieder als die Sonne hinter dem Horizont zu versinken beginnt um Gebete zu seinem Gott zu sprechen, wie es die meisten anderen Shevarash Kleriker zu dieser Zeit ebenfalls tun.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 18.06.2008, 14:09:15
Ein wenig beruhigt durch Rosbros Worte springt auch Kyali von ihrem Pferd auf den weichen Waldboden. Anschließend hilft sie Siobhan aus ihrem Sattel. Sie hält es zwar für eine schlechte Idee einen Damensattel zu verwenden, weiß aber, dass dies von feinen Damen wie der Halbelfe zumeist erwartet wird. Dann bindet sie die Pferde dem Vorschlag des Menschen folgend unter einer der Plattformen an und betritt mit den anderen in den alten, gewachsenen Raum. Trotz der Worte des Klerikers beschleicht sie aber ein ungutes Gefühl, und sie kann es kaum abwarten, wieder nach draußen zu kommen, weshalb sie sich für die erste Wache meldet.

Nachdem alle eingeschlafen sind, nimmt sich Kyali einen Moment Zeit, um auch zu ihrer Göttin zu beten. Sie sucht sich eine Stelle, wo sie vor neugierigen Blicken geschützt ist, kniet sich hin und entblößt ihren Oberkörper.

"Loviatar, meine Herrin, bitte vergib mir. Ich habe heute weder Schmerzen verursacht noch empfangen, doch ich werde die vorgeschriebene Buße dafür tun.", betet sie und greift nach ihrer Geißel.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 21.06.2008, 16:41:05
Während im Inneren des Hauses ihre Decken ausbreiten und sich zum schlafen niederlegen, widmet sich Kyali einem Gebet an ihre dunkle Göttin. Danach  nimmt sie noch etwas Nahrung zu sich, Schwarzbrot, Äpfel und Hartwurst. Doch während ihrer Wachphase geschieht nichts aufregendes, außer dem gelegentlichen Heulen eines Wolfes oder einer Eule ist nichts zu vernehmen dass auf Gefahr deutet und es bleibt ruhig und friedlich. Schließlich weckt sie Rilitar, der gerade aus seiner Trance erwacht und sich an die nächste Wache begibt. Immer wieder geht der junge Elf auf und ab, überblickt das Gelände mit seinen scharfen Augen von einer der Plattformen aus oder schreitet um das Haus herum, aber auch bei ihm bleibt es ruhig. So geht er zu Torinkas herüber, weckt diesen guterholt aus seiner Trance und Rilitar begibt sich selbst wieder zur Ruhe. Auch Torinkas Wache bleibt ruhig und gibt dem Kleriker die Möglichkeit über die nächsten Schritte nachzudenken. Als die Sonne aufsteigt widmet er sich seinen Gebeten und bald darauf erwachen die ersten seiner Gefährten.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Siobhan am 22.06.2008, 17:53:15
Siobhan war die erste, die wieder erwachte. Nachdem sie sich angekleidet und so gut gewaschen hat, wie es ihre bescheidenen Mittel auf der Reise zulassen, versorgt sie das Feuer noch einmal mit zwei kleinen Holzscheiten, um gleich darauf damit zu beginnen, einen stärkenden Tee aufzusetzen.
"Guten Morgen." begrüßt sie Torinkas, als dieser seine Gebete beendet hat, "Möchtet Ihr vielleicht etwas Tee? Er sollte in  wenigen Minuten fertig sein." Nachdem der Sud lange genug gezogen hat, schüttet sie sich ebenfalls eine Tasse ein und pustet ein paarmal über das Getränk, um es etwas abzukühlen, bevor sie es trinkt.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 23.06.2008, 11:16:51
Torinkas schüttelt ruhig den Kopf und macht sich dann sofort daran seine Ausrüstung für die Reise zusammenzupacken, er will nicht zu viel Zeit verlieren, da ihr Auftrag von größter Wichtigkeit zu sein scheint.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 24.06.2008, 09:36:05
Rosbro dankt nach dem Erwachen kurz Azuth, denn mit einem neuen Tag wurden seine Kräfte ebenfalls erneurt. Dann begibt er sich zu den anderen, wo er dankend einen Tee von Siobhan entgegen nimmt.
"Guten Morgen, wie ich annehme verlief die Nacht ohne Probleme?"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 24.06.2008, 16:28:13
Auch Kyali nimmt einen Tee von Siobhan entgegen als sie sich von ihrem Lager erhebt und trinkt ihn, heiß wie er ist, dankbar in wenigen Zügen sofort aus.

"Es gab keine Schwierigkeiten.", beantwortet sie Rosbros Frage nach dem Verlauf der Wachzeit.

Danach macht sie sich für die Weiterreise bereit und nachdem ihre Gefährten ihre Pferde bestiegen haben, sitzt auch sie auf und folgt den anderen ihrem neuen Ziel entgegen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 27.06.2008, 15:52:13
Nach einer ruhigen und gut durchschlafenen Nacht, nahmen die wandernden Gefährten noch etwas Tee und Brot zu sich. Dann wurde das Feuer gelöscht und die Pferde gesattelt. Jeder fühlte sich gut ausgeruht und so konnte es nun weitergehen. Nachdem die Ausrüstung verstaut und die Waffen gegürtet waren, schwangen sie sich auf den Rücken ihrer Pferde und ließen das alte elfische Baumhaus hinter sich. Es war noch relativ früh am Morgen und das Sonnenlicht durchdrang kaum die dichten Wipfel der Bäume.

Die Reise verlief ruhig und ohne Zwischenfälle. Der Cormanthorwald war hier besonders urtümlich und dünnbesiedelt, so dass die Stille schon geradezu gespenstisch war, einzig wilde Tiere wie ein Reh oder ein Fuchs kreuzten ab und zu den Weg der Gefährten. Zur linken war irgendwann ein Murmeln und Plätschern zu vernehmen, offenbar befand sich in der Nähe ein Bach oder kleiner Fluss. Doch plötzlich wurde die Stille von Geräuschen aus der Nähe durchbrochen ... (jeder bitte einen Wurf auf Lauschen).
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 28.06.2008, 00:01:34
"Hört ihr das?", ist Kyalis einfache Frage, als sie die Geräusche vernimmt
"Das klingt wie ein Gefecht. Ich werde es untersuchen."

Mit diesen Worten springt sie von ihrem Pferd, nimmt ihren Bogen in die rechte Hand und hält die linke an ihrem Köcher mit den Pfeilen bereit während sie sich leise und vorsichtig in Richtung der Geräuschquelle bewegt.
Seltsamerweise zeigt ihr Gesicht ein erleichtertes Lächeln.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Siobhan am 28.06.2008, 12:21:20
"Nicht alleine!" ergänzt Siobhan mit einem tadelnden Unterton in der Stimme.
Auch sie springt aus dem Sattel, auch wenn das nicht so elegant aussieht, wie bei der Goldelfe. Doch nimmt sie ihre Armbrust zur Hand, legt einen Bolzen ein und spannt sie vorsorglich. Dann schleicht sie Kyali hinterher um zu erfahren, was dort wohl vor sich geht.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: =Throndir= am 28.06.2008, 12:26:23
leise anwortet er ihr während auch er absteigt  
"Ja ich höre es auch. Lasst uns aber vorsichtig vorgehen. Schließlich versuchen wir ja nicht aufzufallen und wissen nicht wer dort gegen wen kämpft. Ich schlage vor das wir uns versuchen uns unauffällig dem Schauplatz zu nähern und dort entscheiden, ob wir in den Kampf einschreiten oder nicht."

Er spannt seine Armbrust und folgt Hal'Kyali vorsichtig, wobei er je näher dem Schauplatz kommt, mehr auf den Untergrund achtet, um keine verdächtigen Geräusche zu verursachen, die den Kampfeslärm übertönen könnten.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 28.06.2008, 13:40:49
Leise und vorsichtig bewegt sich die Gruppe durch das Geäst hindurch, ein schmaler Pfad scheint hier hindurch zu führen. Auch Rilitar, Rosbro und Torinkas folgen vorsichtig. Die Bäume und Sträucher eröffnen den Blick auf eine baumfreie Lichtung, welche direkt an einem schmalen Fluss grenzt. Ein kleiner Weiler befindet sich hier, welcher aus einer Mühle und vier kleinen Hütten mit Stroh gedeckten Hütten besteht.

Der Kampflärm wird immer lauter, denn auf der Mitte des Dorfplatzes findet ein Gefecht statt. Vier Menschen kämpfen gegen Vier Oger, wobei die Menschen Halbplattenrüstungen tragen auf denen das Wappen des verdrehten Turmes (Das Insignium des Schattental) zu sehen ist. Mit Schwert und Schild werfen sie sich den Ogern entgegen, welche ihrerseits große Äxte führen und Lederrüstungen tragen auf denen das stilisierte Z der Zhentarim zu sehen ist. Im Schatten der Mühle steht eine in Roben gehüllte Gestalt, welche plötzlich rot schimmernde magische Geschosse abfeuert und damit einen der Oger zu Fall bringt.

(Im Infothread findet ihr eine Karte des Ortes ...)
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 28.06.2008, 16:39:30
Rosbro flüstert den anderen zu: "Wartet noch, wenn wir uns hier zeigen fliegt unsere Tarnung auf. Bereitet euch jedoch darauf vor, auf mein Zeichen gegen die Oger vorzugehen." Danach bereitet Rosrbro einen Zauber vor, ledilglich die letzte Silbe spricht er noch nicht aus.
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Beitrag von: Jandar am 29.06.2008, 14:22:17
Jandar steht im Schatten des Hauses und sieht den Kämpfern des Schattentals zu.
Drei Oger sind noch da, aber es war eher Glück, dass er den Vierten mit den Geschossen ausschalten konnte.
Die meisten seiner Schutzzauber helfen wenig gegen solch unsubtile Gegner, aber ein Ass hat er noch im Ärmel. Er greift in seine Tasche und holt ein kleines Kristallprisma hervor. Wieder ist es nur Glück, dass alle Oger in einer Reihe stehen. Dann murmelt er die magischen Worte und streckt seine Hand aus.
Aus den gespreizten Fingern des Hexenmeisters schießt ein tanzender Blitz aus vielfarbigem Licht. Der Blitz brennt, friert, zischt, knistert und summt.
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Beitrag von: =Throndir= am 30.06.2008, 00:21:29
"Ich werde versuchen den Verteidigern unauffällig  zur Seite zu Stehen. Vertraut mir" Er zwinkert seinen Kameraden lächelnd zu, fixiert einen der noch kräftiger ausehenden Oger und beginnt darauf einen Vers vor sich hinzumurmeln.
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Beitrag von: Siobhan am 30.06.2008, 02:39:34
Siobhan ist hin und hergerissen, was sie jetzt tun soll. Diese Oger handeln eindeutig im Auftrag der Zentharim, doch wenn sie sie jetzt angreifen, ist ihre Tarnung schon aufgeflogen, bevor sie sie überhaupt benutzt haben. Aber sich in den Gebüschen zu verstecken während dort jemand um sein Leben kämpft, erscheint ihr so 'unheldenhaft'.
Trotzdem entscheidet sie sich vorerst auf ihre Gefährten zu hören, auch wenn es ihr nicht gefällt, nicht einmal im Verborgenen etwas gegen ihre Gegner unternehmen zu können.
Vielleicht ein Bolzen aus dem Hinterhalt...
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Beitrag von: Schreckensjul am 30.06.2008, 02:41:35
Jandars mächtiger Zauberspruch ist ein voller Erfolg. Die Oger werden nacheinander von den Elementen getroffen und heulen schmerzerfüllt auf. Eines der Monster wankt und kippt sogar zu Boden. Nur zwei Oger stehen noch und schwingen ihre riesigen Äxte, doch die menschlichen Kämpfer setzen sogleich nach. Doch ist die Gefahr noch immer nicht zu unterschätzen. Der Arm eines Kämpfers hängt merkwürdig verdreht und offenbar gebrochen herab, ein anderer hat von einem Axthieb eine heftig blutende Kerbe im Bauch. Genau rechtzeitig kommt hier Throndirs subtile Unterstützung, der Stärkere der beiden Oger beginnt plötzlich merklich langsamer und behebiger zu werden.
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 30.06.2008, 10:32:34
"Ich fürchte, wir müssen uns zeigen. Die Kämpfer sind zu schwer verwundet, als das wir nur zusehen können." ,spricht Rosbro mit gesenkter Stimme. Kurz darauf fliegen aus seinem ausgestreckten Finger zwei kleine lila farbene Kugeln auf die beiden Oger zu."Habt ein Auge auf den anderen Magiewirker! Er hat einen mächtigen Zauber gesprochen, wer weiß ob es nur der Zufall will, dass wir auf einer Seite stehen..."
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 30.06.2008, 11:15:42
Torinkas schüttelt kurz den Kopf, es wäre in seinen Augen klüger gewesen, die Situation erst zu beobachten um festzustellen, ob ihr Eingreifen wirklich von Nöten ist. Es deckt ihre Tranung zwar noch nicht auf, aber es könnte si vielleicht gefährden. Jetzt war es für solche Überlegungen jedoch so oder so zu spät. Blitzschnell war der Bogen des Rächers bereit und fast genauso schnell verließen zwei Pfeile die Sehne der Waffe.
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Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 30.06.2008, 12:10:57
Auch Kyali hatte zuerst gezögert. Sie wusste nicht, wen sie angreifen sollte. Würden sie den Kämpfern des Schattentales beistehen, könnten sie deren Vertrauen leicht gewinnen, jedoch würde das ihre Tarnung gefährden. Würden sie den Ogern beistehen, könnten sie das Vertrauen der Zentharim leicht gewinnen, hätten aber dafür möglicherweise wertvolle Kontakte im Widerstand verloren, mit denen sie sich eigentlich in Verbindung setzen sollten.

Als jedoch Torinkas sich dazu entschließt die Oger tatsächlich direkt anzugreifen muss sie nicht mehr überlegen. Auch ihr Pfeil sirrt mit tödlicher Präzision auf sein Ziel zu.
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Beitrag von: Schreckensjul am 30.06.2008, 18:24:02
Unerwarteter Weise erhalten die Soldaten plötzlich Unterstützung. Mit tödlicher Präzision schnellen Pfeile aus dem Dickicht hervor und treffen ihr Ziel, zeitgleich feuern Rosbro und auch Rilitar weitere magische Geschosse ab welche den Ogern schwer zu setzen. Eine der Kreaturen geht zu Boden, der letzte noch Stehende bekommt in einem unmerksamen Augenblick das Schwert eines Soldaten in die Brust gerammt. Röchelnd geht er in die Knie und fällt dem Mann vor die Füße. Erschöpft und blutend lassen sich die Männer zu Boden fallen. Nur ihr Anführer und der Zauberwirker stehen noch sicher auf ihren Füßen. "He wer ist da?" brüllt Ersterer in die Richtung aus der die Pfeile kamen "Zeigt euch!"
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 30.06.2008, 18:32:56
Torinkas blickt kurz seine Begleiter an: "Wir sollten uns nicht alle zeigen, es reicht wenn sich zwei oder drei zu ihnen begeben um herauszufinden, ob wir ihnen vertrauen können. Vielleicht gehören sie sogar zum Widerstand."
Für Torinkas scheint es außer Frage zu stehen, dass er eine der Personen ist, die sich zeigt. Also fasst er seinen Bogen und verlässt das Versteck der Gruppe ohne weiter darauf zu achten, ob ihn jemand begleitet.
Er geht schnellen Schrittes auf die Männer zu um möglichst schnell ihre Aufmerksamkeit an seine Person zu binden.Sobald er eine nah genug ist um nicht mehr schreien zu müssen beginnt er zu sprechen: "Wir wollen euch keinen Schaden zufügen, das dürfte unser Handeln wohl auch bewiesen haben."
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Beitrag von: Schreckensjul am 30.06.2008, 18:43:12
"Das habt ihr in der Tat. Ich danke euch vielmals für euer Eingreifen." antwortet der Anfüher, ein bulliger Mann mit einem struppigem, braunem Bart "Habt ihr vielleicht einen Heiler bei euch? Diese Männer brauchen Hilfe!" er bückt sich sogleich zu einem seiner verletzten Mitstreiter hinunter.
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 30.06.2008, 20:59:45
In diesem Moment tritt auch Rosbro aus dem Busch. "Zu euren Diensten, Harald Greifling ist mein Name." begrüßt Rosbro den Mann kurz und kümmert sich dann mit einigen Heilsprüchen um die Verwundeten. Noch will ich nicht unser ganzes Potential bekanntgeben. Es ist immer besser unterschätzt zu werden. Nach kurzer Zeit können die Verwundeten sich wieder ihrer Sinne erfreuen. Viel mehr vermag Rosbro Meneldur alias Harald Greifling augenscheinlich jedoch nicht zu tun.
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Beitrag von: Schreckensjul am 30.06.2008, 21:12:51
"Habt vielen Dank!" sagt der Hauptmann als Rosbro beginnt sich um die Soldaten zu kümmern "Mein Name ist Borgan Selgard, Hauptmann der zerschlagenen Streitkräfte des Schattentals." er gibt Torinkas einen kräftigen Händedruck "Dies sind meine Untergebenen und jener Herr dort nennt sich Jandar Stayanoga, er ist ein Hexenmeister weit aus den Ländern im Osten. Seine Reisen führten ihn durch die Täler und in unserer Not stand er uns bei. Aber mit wem habe ich es zu tun? Was führt euch hierher und versteckt sich da sonst noch wer im Gebüsch?" verwundert blickt Borgan zu den Büschen herüber.
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Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 01.07.2008, 00:04:45
Kyali zögert etwas bevor sie sich entscheidet auf die Frage des Hauptmannes aus ihrem Versteck zu kommen. Zu sehr ist sie es noch immer gewohnt, im Verborgenen zu bleiben. Doch ist ihr klar, dass man Selgard nicht das Gefühl geben sollte, ihn zum Narren zu halten, egal auf wessen Seite er steht.

"Ich bin noch hier.", spricht sie, als sie sich zu erkennen gibt und den Bogen noch immer in der Hand haltend, auf die Gruppe zugeht. Auf halbem Wege bleibt sie jedoch stehen, um für den Fall der Fälle entweder eine schnelle Flucht antreten zu können, oder eine gute Verteidigung für ihre Gefährten zu sein.
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Beitrag von: Siobhan am 01.07.2008, 14:14:51
Auch Siobhan tritt aus dem Verborgenen und geht direkt auf die Gruppe zu, der sie gerade geholfen haben und setzt ein freundliches Lächeln auf, auch wenn sie sich noch nicht ganz sicher ist, ob sie mit dem Lauf der Dinge so zufrieden sein soll.
"Es scheint, als wären wir gerade rechtzeitig in der Gegend gewesen, dass meine Begleiter Euch beistehen konnten, Herr Selgard." stellt Siobhan klar und beginnt ohne zu zögern die toten Oger zu durchsuchen, "Aber erklärt mir doch bitte, 'Hauptmann', warum die Zentharim sich um eine kleine, versprengte Gruppe einer sowieso schon zerschlagenen Streitmacht scheren sollten."
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Beitrag von: =Throndir= am 01.07.2008, 16:58:17
Throndir schmunzelt als einer nach  anderen beginnt Das Versteck zu verlassen, zuckt mit den Schulter und nimmt lächeln den Peil aus der Armbrucst und schultert sie auf deinem Rücken während er ins Freie tritt und dem Hauptmann wortlos zunickt. Aus den seinen Augenwinkeln beobachtet er dabei unauffällig den Zauberer während er scheinbar gelangweilt seinen Kameraden entgeggen geht.
Es ist besser ich behalte ihn ein wenig im Auge. Das scheint kein Anfänger zu sein.
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Beitrag von: Schreckensjul am 01.07.2008, 21:57:44
"Habt bitte einen Augenblick Geduld." sagt der Hauptmann und wartet ab bis Rosbro seine Männer versorgt und Siobhan die Leichen der Oger abgesucht hat. Die Verletzten danken es Rosbro überschwänglich, während die Suche der Halbelfe lediglich ein paar Gold- und Silberstücke zu Tage bringt. Nachdem alle etwas zur Ruhe gekommen sind und sich auf dem Dorfplatz versammeln, holt Hauptmann Selgard aus:

"Abenteurer seid ihr also? Nun wie soll ich euch das alles erklären. Einige Tage liegt es nun zurück, als das Schattental fiel. Vielleicht habt ihr ja schon davon gehört. Plötzlich mitten in der Nacht verschwand Eliminsters Turm und der Auserwählte der Mystra mit ihm. Innerhalb weniger Stunden fiel dann eine große Streitmacht der Zhentarim in das Tal ein, wir wissen immer noch nicht wie sie unerkannt so weit vorrücken konnten. Wir verschanzten uns im verdrehten Turm, doch plötzlich kamen Dunkelelfen aus den unterirdischen Tunneln geströmt. Ohne die Hilfe von Elminster und der Ritter von Myth Drannor wurden wir binnen kürzester Zeit überwältigt." Selgard atmet tief durch.

"Zu allem Überfluss wurde Lord Mourngrym zum Verräter und verkündete eine Allianz zwischen dem Schattental und der Zhentilfeste. Viele unserer Soldaten wurden erschlagen, weitere gerieten in Gefangenschaft, nur wenige konnten fliehen, so wie ich mit meiner Handvoll Männer. Wir haben hier in dem kleinen Weiler Eichenwald Zuflucht gefunden, auf unser Anraten flohen die meisten Einwohner zu Verwandten, nur der Müller und seine Familie blieb. Glücklicherweise begegnete uns Jandar, ein aufrechter Mann mit dem Herz am rechten Fleck. Immer wieder durchstreifen Söldlinge der Zhentarim die Wälder, auf der Suche nach Rebellen wie uns. Dank Jandars Hilfe konnten wir ihre Angriffe bisher abwehren, so dass unser Aufenthaltsort nach wie vor unbekannt ist. Auch euch gebührt nochmalig mein Dank für euren Beistand! Unsere Lage ist finster und hoffnungslos, nach allem was ich weiß ist das Tal fest im Griff der Zhentarim und es scheint unwahrscheinlich, dass wir Hilfe aus Myth Drannor oder den anderen Tälern erhalten. Ich flehe euch an im Namen der Götter! Werdet ihr uns in dieser düsteren Stunde beistehen?" flehentlich blickt Selgard euch an.
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 02.07.2008, 00:21:08
So führst du mich also auf diesen Weg Azuth. Der treuste Diener deiner Patronin scheint gefallen oder zumindest außer Reichweite. Somit ist das Schattental, welches oft schon allein durch seinen Schutz vor den Zentharim und anderen Grauen bewahrt wurde, nun hilflos. Ich werde nicht untätig sein, dass Schwöre ich!
Sofort Antwortet Rosbro, noch bevor die anderen etwas sagen können: "Wir werden euch beistehn. Jedoch sind wir zu wenige, als dass wir im offenen Kampf eine Chance hätten. Wir müssen sehen, warum Elminster verschwunden ist und die Ritter von Myth Drannor euch nicht zur Hilfe kommen. Ihr sagt, dass Lord Mourngrym zum Verräter wurde, dass kann ich mir schwer vorstellen... auch hier sollten wir Nachforschungen anstellen. In jedem Fall müssen wir dazu unbekannt bleiben..." lässt Rosbro seinen Gedanken freien lauf.
Nun gut, ihnen ist nicht entgangen das Myth Drannor nicht zu Hilfe kam. Aber zumindest wissen sie nicht woran das liegt - so wissen es hoffentlich auch nicht alle Feinde. Was aber mit Elminster von Schattental passiert ist, bereitet mir große Sorgen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Jandar am 02.07.2008, 16:10:45
"Seid gegrüßt.", sagt Jandar als er, nachdem er sich eine Weile im Hintegrund gehalten hat, hervortritt. Er zieht seine Kapuze ab, die bis dahin einen dunklen Schatten in sein Gesicht warf, und streicht sich die Haare aus den Augen. Dann sieht er sich der Reihe nach die Mitglieder der Abenteurergruppe an.
"Danke, dass ihr uns geholfen habt, auch wenn wir vermutlich doch noch gesiegt hätten. Daher eher der Dank an Herrn Greifling. Die Verletzten hätte keiner so gut behandeln können.
Normalerweise sind die Truppen der Zhentarim nicht ganz so kräftig, weshalb es uns mit meiner Hilfe auch immer gelang sie zurück zu schlagen, wie der Hauptmann ja schon berichtete."

Jandar geht ein paar Schritte und sieht sich die toten Oger an. Dann wendet er sich schnell ab und sagt zu den Abenteurern: "Eigentlich bin ich nur auf der, sagen wir, Durchreise, aber auch mich interessiert, warum Elminster verschwand und der Lord Verrat begann. Ich denke, wenn wir zusammenarbeiten kommen wir schneller voran, oder?"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 02.07.2008, 19:20:42
"Habt vielen Dank Meister Greifling. Mir ist klar, dass ihr nicht die Möglichkeit besitzt euch den  Zhentarim im offenen Kampf gegenüberzustellen, aber vielleicht habt ihr ja die Möglichkeit sie irgendwie zu schwächen oder den unterdrückten Bewohnern des Tales Hoffnung zu spenden. Irgendwo in den Wäldern gibt es noch weitere Rebellen, ich habe gehört, dass Azalar Falkenhand, der Sohn des legendären Florin Falkenhand mit einigen Getreuen geflohen ist. Auf ihm könnte unsere Hoffnung ruhen, womöglich gelingt es euch einen vereinten Wiederstand zu organisieren." dann hört der Hauptman Jandars Ausführungen an.

"Ja ihr habt recht. Ich kann wenig tun, außer die Übergriffe der Zhentarim auf die umliegenden Dörfer zu verhindern, denn mein Gesicht ist im Schattental bekannt. Ihr und Jandar aber könnt unerkannt unter den Zhentarim wandeln und schauen was ihr tun könnt. Auch wenn ich seine Magie sehr vermissen werde, so denke ich Jandar sollte euch begleiten. In eurer Gesellschaft vermag er mehr zu leisten als hier in den Wäldern." dabei klopft er dem Hexer herzlich auf die Schulter.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 02.07.2008, 20:03:31
Nachdem Rosbro sich nun der Aufrichtigkeit des Hauptmanns und seiner Männer Bewusst ist, entschließt er sich ihnen den gebührenden Respekt zu erweisen, die Tarnung und den wahren Hintergrund möchte er trotzdem lieber nicht offenbaren. Wer weiß, wohlmöglich war auch Jandar ein Spion der Zhentarim, nur darauf aus die Rebellen zu untergraben?
"Nun, eure Worte klingen Vernünftig. Haltet aber unsere Begegnung geheim, die Zhentarim können überall ihre Ohren haben, und in Zeiten der Not klingt Bares für manch einen von dem man es nicht ahnte süßer als es sollte...Wisset jedoch, ich für meinen Teil werde alles mögliche Versuchen um Azalar Falkenhand ausfindig zu machen und den Widerstand zu Organisieren. Denkt an diese Worte, wenn ihr unglaubliche Dinge über uns hören solltet. Manchmal muss man sich als ein Feind verkaufen um einem Freund zu helfen..", erwartungsvoll Blickt Rosbro auf den restlichen Trupp.
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Beitrag von: Schreckensjul am 02.07.2008, 22:12:50
Durch einen Türspalt lugt plötzlich der Müller hervor "Alles in Ordnung?" fragt er ängstlich "Ja wir konnten die Oger dank der Hilfe dieser Abenteurer bezwingen." antwortet Selgard "Nun kommt doch herein, ich werde uns ein Mal bereiten." sagt der Müller, ein dünner Mann mit lichtem grauen Haar. "Danke für euer Angebot. Lasst uns diese Unterredung doch bei einem warmen Feuer und eingem guten Mahl fortsetzen." sagt Selgard an die Gruppe gewandt. "Männer! Falls ihr euch dazu in der Lage fühlt, begrabt bitte die Leichen dieser Oger etwas weiter im Wald. Sie werden sonst nur Aasfresser anlocken." befiehlt er daraufhin noch seinen Soldaten.
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 03.07.2008, 15:06:33
Torinkas hört dem Gespräch aufmerksam zu, mischt sich jedoch nicht ein. Seine Gefährten scheinen sowohl ein größeres Interesse an Worten als auch ein größeres Geschick im Umgang mit ihnen zu haben, als es bei dem Dunklen Rächer der Fall ist. Als er jedoch von dem Angriff der Drow hört beginnen seine Gedanken zu rasen und für einen kurzen Moment ist ein Aufleuchten in seinen Augen zu erkennen. Schließlich wendet er sich auch mit einer einfachen Frage an den Hauptmann: "Sind noch Drow im Tal?"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 04.07.2008, 14:00:51
Die Gruppe bindet ihre Pferde unter einem Vordach bei der Mühle an. Während sich die Soldaten daran machen, die Leichen der Oger beiseite zu schaffen, betreten Hauptmann Selgard, Jandar und die Gefährten die Mühle um dort alles weitere zu besprechen. Im Wohnraum der Müllerfamilie befindet sich eine große Sitzgruppe aus grob gezimmerten Stühlen und einem Eichentisch. Vom Herdfeuer geht eine angenehme Wärme aus und ein Eintopf köchelt in einem großen Kessel. Die zierliche Frau des Müllers verteilt Holzschalen und Löffel "Seid Willkommen und lasst euch bewirten."

Schließlich ist es Torinkas, der als erster wieder das Wort eröffnet und sich nach den Dunkelelfen erkundigt. "Um ehrlich zu sein ich weiß es nicht." antwortet Selgard "Sie kamen aus den Tunnel und fielen in den verdrehten Turm ein. Ob sie sich mit den Zhentarim dort niedergelassen haben oder in die Tunnel des Schattendunkel unter dem alten Schädel zurückgezogen haben vermag ich nicht zu sagen, da ich seitdem nicht mehr im Schattental war." währenddessen füllt die Müllerin eure Schalen mit deftigem Eintopf.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: =Throndir= am 04.07.2008, 22:41:40
Dankend nimmt Throndir die Einladung des Müllers an, setzt sich zu den Anderen und verfolgt eine Weile nachdenklich das Gespräch

"Ein wichtiger Punkt wurde bis jetzt noch nicht aufgeworfen. Über welche Kräfte verfügt der Feind und wo stehen sie ? Optimal wären auch Patrolierouten. Es käme einem Selbstmord gleich ohne taktische und strategische Planung gegen den Gegner vorzugehen, zumal wir uns in der Unterzahl befinden. Wir wären euch sehr verbunden  wenn ihr uns Kartenmaterial zur Verfügung stellen könntet."

Throndir wirft einen kurzen Seitenblick zu seinen Kameraden
und schaut dann wieder dem Hauptmann in die Augen:
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 06.07.2008, 14:23:01
"Eine äußerst wichtige Frage! Ich kann die Streitkräfte der Zhentarim nur grob einschätzen, so weit ich sie überblicken konnte. Ich würde schätzen dass es etwa 5 Kompanien Zhentiler Streitkräfte waren, dazu weitere 5 Kompanien verschiedener Söldnerkontingente. Hinzu kam eine große Meute von Orks, Goblins und Oger die ich sogar auf Regimentstärke schätzen würde. Unterstützt wurde das Heer von einigen Priestern des Bane, vielleicht 20 - 30 an der Zahl, sowie einer ähnlich großen Anzahl von Magiern, sowie etwa 4 ihrer gefürchteten Himmelsmagiern, die auf grässlichen Monstern durch die Lüfte fliegen. Zusätzlich wurden wir aus den Tunneln unter dem verdrehten Turm heraus von Dunkelelfen angegriffen, aber ich vermag nicht zu sagen wie viele es sind, wahrscheinlich mehrere Hunderte. Alles in allem eine Streitmacht von ungefähr 1.000 Mann, angeführt von Scyllua Düsterhoff, der Burgvögtin der Zhentilfeste. Wie sie sich nach der Eroberung im Schattental positioniert haben, vermag ich nicht zu sagen, doch gibt es nur wenige befestige Bastionen im Tal. Von daher vermute ich, dass sie den verdrehten Turm als ihr Hauptquartier nutzen. Hat vielleicht einer von euch Schreibzeug? Dann fertige ich euch eine Karte an." sogleich nimmt Hauptmann Selgard einige Schreibutensilien und Pergament von Throndir entgegen und beginnt eine Karte des Schattentals für euch anzufertigen.
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 07.07.2008, 15:31:43
Torinkas lauscht aufmerksam Selgards Ausführungen und ihm wird sehr schnell bewusste, dass die Kräfte der Zhentarim ihre eigenen Ressourcen bei weitem übersteigen: "Ich befürchte Hauptmann, dass es beinahe unmöglich ist Schattental auf einen Schlag von den Unterdrückern zu befreien. Die Streitkräfte Myth Drannors würden diese Armee der Zhentraim für gewöhnlich hinwegfegen, doch mit einer unbekannten Zahl an Drow als Verbündeten sind sie noch um einige gefährlicher. Außerdem binden die Drow, die unser Volk im Wald angreifen bereits einen beachtlichen Teil unserer Truppen.
Es wäre die unterstützung mindestens eines weiteren Königreiches erforderlich, denn die anderen Täler können wohl kaum ausreichend Truppen aufstellen um sich selbst gegen die Zhentarim zu behaupten und zusätzlich Schattental zu unterstützen. Jedoch ist Cormyr durch die Ereignisse der letzten Jahre und vor allem durch den Konflikt mit der Stadt Umbra entscheidend geschwächt und wird wohl nicht in der Lage sein hier zu helfen. Sembiadagegen hätte das Potential Schattental zu befreien, aber vielleicht gar kein Interesse, sondern würde viel eher die Situation zum eigenen Vorteil nutzen, was nicht unbedingt mit unseren Ziele übereinstimmt. Also schlage ich vor sich weiterhin versteckt zu halten und aus dem Untergrund Schaden anzurichten. Wenn wir lange genug warten, werden die Drow ihre Verbündeten so oder so verraten, wie es ihren Natur ist und dann könnte unsere Stunde gekommen sein"
, als Torinkas über die Drow spricht kann man den Hass in seinen Augen brennen sehen. Er macht kein Geheimnis aus seinen Gefühlen gegenüber den dunklen Verwandten der Tel'Quessir. "Vorerst können wir jedoch in meinen Augen nicht viel mehr tun als so viel wie möglich über diesen Feind herauszufinden. Zusätzlich sollten wir nach Möglichkeit versuchen einen stabile Kommunikation zwischen Myth Drannor und dem Widerstand hier in Schattental aufzubauen. Damit beide Seiten ihre Aktionen abstimmen können."
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Beitrag von: Jandar am 07.07.2008, 16:21:51
Jandar aß seinen Eintopf und hörte dem Gespräch zu. Als sein Teller leer war legte er den Löffel hin und verschränkte die Arme vor der Brust.
"Dass ein Frontalangriff dumm wäre, war uns vorher auch schon klar, Herr...? Wie wahr noch gleich ihr Name?", fragt Jandar, als Torinkas seinen Vortrag beendet hat.
"Politisch seid ihr ja ziemlich gebildet, so hat wohl jeder von eurer Gruppe sein Spezialgebiet.
Wir versuchen schon einige Zeit lang mehr über den Feind herauszufinden und es ist sehr bedauerlich, dass Myth Drannor nicht mehr Krieger schicken kann. Ein paar kampferprobte Elfen wären hier sicherlich nicht fehl am Platze. Auf jeden Fall wird versucht eine Kommunikation aufzubauen, aber wenn wir sowieso nicht mit mehr Truppen rechnen können, frage ich mich was der Aufwand für Vorteile hätte."

Zu den Drow sagt Jandar besser nichts. Der Gesichtsausdruck des offensichtlich erfahrenen Elfen war ziemlich beängstigend als er von seinen dunklen Vettern sprach.
Jandar war sehr froh, kein Drow zu sein.
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Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 07.07.2008, 16:38:55
Kyali hatte das Geschehen wortlos mitverfolgt und den verschiedenen Ausführungen gut zugehört. Torinkas' Einschätzung muss sie widerwillig zustimmen: Es scheint wirklich so, als hätten sie keine Chance das Schattental von seinen Besetzern zu befreien. Doch ist sie noch nicht bereit eine Schwäche zu zeigen dadurch dass sie vorschlägt das Vorhaben direkt wieder aufzugeben.

"Elminster hat mit Sicherheit vorhergesehen was geschehen würde und hat sich deshalb in Sicherheit gebracht. Für einen Magier mit seinen Fähigkeiten sollte das nicht allzu schwierig sein. Mourngrym hat vermutlich die Gunst der Stunde genutzt und sich denen angeschlossen, für die der Sieg wahrscheinlicher war.", spekuliert sie.

Sie überlegt einen Moment und spricht dann Torinkas an, wobei eine gewisse unerklärliche Unsicherheit in ihrem Verhalten zu erkennen ist: "Um Informationen zu sammeln wäre es vielleicht das beste, wenn wir versuchen uns in die Reihen unserer Feinde einzuschleichen und sie auszuspionieren."

"Möglicherweise ist es genau das, was Mourngrym versucht."
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 07.07.2008, 21:37:36
Rosbro hatte den Ausführungen des Hauptmanns und auch seiner Gefährten zugehört. Fast hätte er seine Miene nicht bewahrt, als Thorinkas von den Dunkelelfen nahe Myth Drannor sprach, hatte doch die Königin gesagt, dass dies Geheim bleiben sollte.... Als Kyali ihre Ausführungen macht räuspert sich Rosbro deshalb:
"Ärm, Entschudligt kurz wenn ich auch etwas anmerke... das mit dem direkten Kontakt nach Myth Drannor hätte durchaus einen Zweck, Informationen über bekannte Standorte und Bewegungen der Zhentarim und Drow könnten so ausgetauscht werden....aber es geht auch eine große Gefahr davon aus. Jeder direkte Kontakt von uns kann auch von den Feinden des Königreichs genutzt werden. Manchmal macht zuviel Information blind, wenn ihr wisst was ich meine. Stellt euch vor sie würden uns abhören- schön reinlegen könnten sie uns...Das was offensichtlich klug scheint mag nicht immer die beste Wahl sein...Genausowenig sollten wir uns direkt bei den Zhentarim einschleichen denke ich. Man sagt zwar, dass man seinen Feind am wenigsten unter den Freunden vermutet, aber die Zhentarim kennen das Wort Freund wahrscheinlich nicht im Ansatz..", Rosbro schafft es, die doch recht harte Kritik so herüberzubringen, dass sie nur als sachlicher Einwand erkannt wird. Seine Erfahrung mit Wegelagerern und Sembianischen Händlern gab ihm ein gewisses diplomatisches Verständnis. Dabei muss Rosbro an die Zeit vor dem großen Krieg denken. Zhentarimische Söldner waren wohl kaum einen Deut besser als Zhentarimische Händler..
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Beitrag von: =Throndir= am 08.07.2008, 08:12:50
Throndir hört Rosbro ruhig zu und flüstert ihm zu
"MMh ihr mögt mit einer Sache recht haben das Informationen oder auch Worte.."
bei dem letzten Wort kann Trondir ein Grinsen nicht unterdrücken
"..eine Gefahr darstellen können. Ich kann mich auch nicht erinnern das uns verboten wurde  das Verbleiben der Kräfte von Myth Dranor bekannt zu geben. Ich denke wir können davon ausgehen das die Zentarin GENAU wissen, das die Einheiten von Myth Dranor durch die Drow gebunden sind. Und da der Widerstand diese Informationen nicht hat, nützt das fehlen dieser Information eher den Zentarin. Ich halte es für wichtig zuerst Kontakt mit dem Widerstand aufzunehmen. Vorher hat es gar keinen Sinn über unser weiteres Vorgehen zu philosophieren."
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Beitrag von: Siobhan am 09.07.2008, 07:49:46
Interessiert schaut Siobhan zu, wie der Hauptmann die Karte zeichnet.
Als er dann fertig ist, blickt sie auf und erklärt:
"Wir sollten auf jeden Fall versuchen, mit den anderen Zellen des Widerstandes  Kontakt aufzunehmen. Nur so wird es uns möglich sein, einen vereinten Widerstand zu organisieren." sie wendet sich an Selgard, "Wäre es vielleicht möglich, dass Ihr uns die Gegenden einzeichnet, in denen sie am wahrscheinlichsten zu finden sind, Herr Selgard? Dann wären wir in der Lage, eine Guerillataktik anzuwenden."
Während sie eine Pause macht, in der sie dem Hauptmann die Gelegenheit gibt, ihrer Aufforderung nachzukommen, denkt sie über die anderen Vorschläge nach.
"Informationen über unsere Gegner brauchen wir ganz sicher, und zugegebenermaßen sind diese am akkuratesten durch Spionage zu erhalten, allerdings ist diese Methode auch mit enormen Risiken verbunden, wie ich aus eigener Erfahrung weiß.
Und auch Herr ..Greifling hat recht mit seiner Anmerkung, dass hier eigentlich niemand jemandem trauen kann. Woher wissen wir, dass nicht einer von Euch ein Spion ist?"
Ihr Blick schweift durch die Runde und kommt schließlich auf Jandar zum ruhen. "Ich kann mich zwar für meine Gefährten verbürgen, aber von allen anderen Anwesenden können wir nicht sicher wissen, woher sie kommen oder was ihre Intentionen sind.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 09.07.2008, 08:47:15
Das trifft es auf den Punkt. Wahrscheinlich sind klare Worte leichter zu verstehen., denkt Rosbro sich. Ruhig schaut er, wie der Magier, aber auch der Hauptmann und der Müller wohl auf Siobhan reagieren.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: =Throndir= am 09.07.2008, 10:52:15
Das klingt ja nicht schlecht aber womöglich geht das ganze nicht weit genug

denkt sich Throndir während er versucht die Reaktion der an anwesenden Fremden zu beurteilen. Dann rasen seine Gedanken weiterwährend er sich zurücklehnt.

Man müsste den Widerstand in Kleine Zellen aufspalten von denen jedes Mitglied nur Kontakt zu einer anderen Zelle besitzt. Bei einem Kontaktabbruch zu einer Zelle oder Kontaktperson sollte davon ausgegangen werden, das sie Gefangen oder Getötet wurde. In diesem Fall sollte eine Verlegung der  in Kontakt stehenden Zellen in Betracht gezogen werden. Sofern die Gruppe oder Person wieder auftaucht sollte sie über ein spezielle Signal unter vorherige Prüfung wieder in das System eingegliedert werden.

Throndir wirkt jetzt bereits ziemlich abwesend

Vorteile wären das dieses System einfach nicht ohne weiteres Klein zu bekommen wäre. Es würde immer nur eine Zelle betroffen sein. Nachteile Mmhh wären die Informationsweitergabe sich schwierig gestalten könnte. Ein Koordinierter Großangriff würde einen Erhöhten Kontakt der Zellen erfordern was die Entdeckung erhöhen könnte. Ich denke das dieses System ist durchaus geeignet um für die von Siobans vorgeschlagenen Guerillaangriffe genutzt zu werden.
Ja das klingt schon recht gut


lächelnd zu sich selbst

aber ich denke das könnte noch verfeinert werden. Mal sehen was die anderen dazu sagen wenn ich es ihnen vorstelle wenn wir endlich alleine sind.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 09.07.2008, 14:38:15
Hauptmann Selgard geht sogleich auf Siobhans Anmerkung ein "Ein guter Einwand, ich denke dass es am wahrscheinlichsten ist, dass die übrigen Rebellen sich an abgelegenen und unzugänglichen Orten aufhalten. Womöglich in den Ruinen der Burg Grimmstatt, auf der Wächterkuppe oder am Harfnerhügel. Ich zeichne euch die Orte auf der Karte ein."

Dann wendet er sich erneut Siobhan zu "Ihr habt natürlich recht, dass wir vorsichtig sein müssen, ob wir nicht einen Spion in unseren Reihen haben. Genauso wichtig aber ist dass die Furcht davor uns nicht völlig paranoid macht und unsere Zusammenarbeit lähmt. So lange wir die genaue Lage, die Positionierung unserer Feinde und den Aufenthaltsort der anderen Rebellen nicht kennen, ist es in meinen Augen müßig weiter zu diskutieren. Wir könnten die ganze Nacht weiter Pläne schmieden, die nur auf Eventualitäten beruhen und hinfällig sind, sollte die Situation eine andere sein. Vielleicht ist all unser Streben umsonst und die anderen Rebellen wurden längst aufgerieben und jeder Wiederstand erstickt."

Selgard seufzt, dann spricht er mit kräftiger Stimme weiter "Ich schlage nun wie schon gesagt vor, dass ihr euch morgen gut ausgeruht mit Jandar in das Schattental begebt und euch selbst ein Bild macht. Bringt in Erfahrung wie die Zhentarim sich befestigt haben, schaut ob ihr Kontakt zur unterdrückten Bevölkerung herstellen könnt oder versucht den Aufenthalsort weiterer Rebellen zu finden. Wenn wir Sicherheit haben und die Lage genau kennen, können wir das weitere Vorgehen planen."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: =Throndir= am 14.07.2008, 18:12:03
Trondir beugt sich langsam über die Karte

"Ich denke wir sollten nicht versuchen hier über die Schattentalroute von Osten in das Tal vorstoßen, sondern wir sollten es an dieser Stelle umgehen und die Nordroute benutzen auf diese Weise können wir den Anschein Vermeiden aus Myth Dranor zu kommen."

Dabei zeichnet er den Weg mit dem Finger auf der Straße nach

"Ich schlage folgende Rote vor. Von der Nordroute aus wenden wir uns hier in Richtung der Wächterkuppe. Direkt im Osten von ihr befinden sich die Harfnerhügel. Sollte wir die Rebellen bis dahin noch nicht gefunden haben, müssen wir entscheiden welche Route wir einschlagen, um Burg Grimmstatt zu erreichen."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 15.07.2008, 14:59:13
"Ich stimme Throndir zu, eben diese Route hatte ich im Sinn und auf diesem Wege können wir gleich ein paar wichtige Punkte abgehen. Sollten wir von Grenzwachen der Zhentarim aufgehalten werden, so geben wir uns als Kopfgeldjäger aus, die aus Richtung Voonlar kommen." fügt Torinkas noch hinzu.

"Gut dann steht euer Vorhaben also. Wenn ihr nicht noch etwas besprechen wollt, so würde ich euch gerne ein Quartier für die Nacht zuweisen, ich und meine Männer sind müde und es ist denke ich mal auch in eurem Sinne morgen früh aufzubrechen und gut ausgeruht zu sein. Ihr könnt gerne die Nacht in einer der leerstehenden Hütten verbringen." sagt der Hauptmann.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Jandar am 15.07.2008, 17:26:16
"Ich wünsche eine geruhsame Nacht.", sagt Jandar noch lächelnd zur Gruppe, dann zieht er seine Kapuze über und macht sich auf den Weg zu seinem Schlafquartier.
Die scheinen ja in Ordnung zu sein, hoffentlich können wir dann endlich das Tal sicherer machen, damit ich ruhigen Gewissens weiterziehen kann. Vielleicht sogar mit ihnen. Alleine reisen ist doch oft sehr langweilig.
Mit den Gedanken legt er sich nieder und schläft ein.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Siobhan am 15.07.2008, 23:01:55
"So sei es." beschließt Siobhan, steht ebenfalls vom Tisch auf und geht zum Müller. "Nehmt dies als Dank für das Essen. " sagt sie und drückt ihm sechs Goldmünzen in die Hand, "Ich weiß, dass Ihr vielleicht zur Zeit nicht soviel damit anfangen könnt, aber ich hoffe, dass es Euch dennoch möglich sein wird, Eure Vorräte damit wieder soweit aufzufüllen, als wären ich und meine Gefährten überhaupt nicht hier gewesen." dann zwinkert sie ihm zu und ergänzt: "Ich hoffe, Ihr wisst, was ich sagen will."
Anschließend verlässt sie, nachdem sie sich höflich von dem Hauptmann und seinen Männern sowie von Jandar verabschiedet hat, das Haus und sucht sich von den leerstehenden Häusern dasjenige aus, welches von außen am saubersten wirkt, um sich dort zur Ruhe zu begeben, doch bedeutet sie all ihren Gefährten, ihr in das gleiche Haus zu folgen.
Auch wenn es unwahrscheinlich ist, das uns von den Fremden Gefahr droht, man sollte aber doch kein unnötiges Risiko eingehen dadurch dass man sich trennt.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 16.07.2008, 15:16:31
"Habt vielen Dank im Namen meiner Familie." sagt der Müller aufrichtig "Ich werde euch in meine Gebete einschliessen. Nächstes Frühjahr wenn die anderen Dorfbewohner zurückkehrten werde ich das Geld zu uns aller Nutzen einsetzen." nun kehren auch die übrigen Soldaten zurück, nachdem sie die Oger begraben haben, zusammen mit Jandar begeben sie sich zur Ruhe und verlassen mit der Gruppe die Mühle.

Zwei reetgedeckte Hütten stehen zur Auswahl, von welcher Siobhan diejenige aussucht welche ihr sauberer erscheint. Die Hütte ist einfach eingerichtet, mit grob gezimmerten Möbeln, verschließbaren Fensterläden und einem kleinen Kamin, der auch als Kochstelle dient. Zwei Etagenbetten und somit vier Schlafplätze stehen zur Verfügung, weshalb zwei von euch ein Lager auf dem Boden herrichten müssen. Rilitar nimmt ein paar Holzscheite, legt Zunder darauf und entfacht mit einem Zaubertrick ein prasselndes Feuer. "Ich wäre bereit die erste Nachtwache zu übernehmen, ich benötige ohnehin nur vier Stunden meiner Meditation. Wie Siobhan schon sagte, sollten wir lieber vorsichtig sein."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 18.07.2008, 15:19:59
"Ich werde auch wachen.", meldet sich Kyali direkt für den anschließenden Wachdienst. Auch sie traut dem Frieden noch nicht so ganz, doch empfindet sie das als etwas ganz Natürliches, wo sie sich doch hier auf Feindgebiet befinden.

Dann kniet sie sich in der Nähe der Feuerstelle auf den Boden und ist auch bald schon in eine tiefe Meditation gefallen, darauf vertrauend, dass Rilitar sich bei ihr meldet wenn ihre Wache beginnt.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: =Throndir= am 19.07.2008, 10:39:02
"Ich werde die letzt Wache übernehmen" kommt es von Throndir "Wir sollten uns zur Ruhe begeben wir brechen bei Sonnenaufgang auf" Throndir schaut sich nach ein wenig Feuerholz um und entzündet wenn es noch nicht brennt ein Feuer. Sollte schon ein Feuer entzündet sein wird er ein wenig in der Glut herumstochern und zusätzliches Holz aufschichten, wobei er darauf achten wird das das Holz nicht feucht ist. Danach wird auch er sich zur Ruhe begeben bis er geweckt wird
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Beitrag von: Schreckensjul am 20.07.2008, 15:52:00
(Wie gesagt benutze ich den Zeitraffer wenn es okay ist ... )

Rilitar verbringt seine Zeit damit gedankenverloren in die flammende Glut des Kamins zu starren, so viel geht dem Elf durch den Kopf: War dies sein neuer Platz in der Welt? War es ihm bestimmt sein Leben für die Menschen des Schattental in die Wagschale zu werfen? Könnte diese zusammengewürfelte Truppe mit der er hier rastete seine Familie ersetzen? Während er so grübelnd vor dem Flammen sitzt, wird es merklich kälter und Rilitar hült sich in seinen alten, zerschlissenen Mantel.

Nachdem er einige Zeit so in Gedanken verbracht hat, weckt er Kyali aus ihrer Meditation, welche allerdings bereits gut ausgeruht ist. Rilitar begibt sich nun seinerseits zur Ruhe, während Kyali ihre Wache beginnt und noch einen Holzscheit aufs Feuer legt. Als die Goldelfe kurz vor die Tür geht um frische Luft zu schnappen, sieht sie auch wieso es sich so abgekühlt hat: Es schneit! Dicke Flocken fallen vom Himmel. War der Winter bisher auch relativ mild, so hat es sich nun binnen weniger Tage erheblich abgekühlt.

Als Letzter wird Throndir von Kyali geweckt, welcher sich noch etwas schaftrunken zur letzten Nachtwache begibt. Auch während seines Teils bleibt es relativ ruhig, abgesehen von dem Heulen eines Wolfes welches der Goldzwerg in der Ferne vernimmt. Etwas später gesellt sich auch Torinkas hinzu, doch der schweigsame Kleriker ist sicherlich kein guter Gesprächspartner. Unweigerlich fallen Throndir zwischendurch nochmal die Augen zu. Er schreckt hoch als Torinkas ihn wieder weckt. Nach und nach holen die beiden auch den Rest der Gruppe aus dem Schlaf, woraufhin sich Torinkas erstmal ins Gebet vertieft und Rilitar über seinem Zauberbuch brütet. Eine gute Gelegenheit ein kleines Frühstück vorzubereiten ...
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Siobhan am 20.07.2008, 18:56:24
Nachdem sie von Throndir geweckt wurde, macht sich Siobhan sofort daran einen Topf mit frischem Schnee zu füllen, welchen sie über dem Feuer erhitzt, um wieder einen kräftigenden Kräutertee aufzubrühen. Etwas um den Körper von innen zu wärmen kann nur von Nutzen sein, wenn sie noch eine längere Reise vor sich haben und der Winter nun härter wird. Nachdem ein Frühstück bestehend aus Schwarzbrot, Hartkäse und Dörrfleisch die Lebensgeister aller Gefährten endgültig geweckt, packt Siobhan ihre Sachen zusammen und macht sich abmarschbereit. "Lasst uns noch von Selgard und seinen Leuten und dem Müller Abschied nehmen, bevor wir uns auf den Weg machen."
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 21.07.2008, 09:30:21
Rosbro hat die Veränderung des Wetters etwas grimmig entgegen genommen. 'Das macht unsere Aufgabe nicht einfacher...entweder, es hört auf zu schneien und unsere Spuren sind unverkennbar, oder es schneit durch und wir brauchen noch länger zum reisen.' Im Kopf geht er noch einmal seine Ausrüstung durch. "Wir sollten den Müller bei der Gelegenheit nach ein paar Decken fragen. Man kann nie wissen, wie kalt es wird. Auch die Pferde werden wohlmöglich Decken brauchen.", deutet er seine Gedanken an, während er packt. Irgendwie scheint Rosbro heute ein wenig pessimistischer als es die Gruppe bisher gewohnt wäre. 'Wir alleine gegen die ganze Welt. Dass kann ja heiter werden. Und dazu dieses Sauwetter. Azuth, ich hoffe du wachst über mich.'
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Beitrag von: Schreckensjul am 21.07.2008, 23:37:15
Als die Gruppe sich einer nach dem anderen vor der Hütte versammeln, treten auch Hauptmann Selgard, seine Mannen und Jandar hervor. "Ich sehe ihr macht euch bereits aufbruchbereit. Lasst mich euch nochmals für eure Hilfe danken und dafür, dass ihr euer Leben für die Bewohner des Schattentales in die Wagschale werft." einem jeden von euch gibt er einem kräftigen Händedruck zum Abschied "Die Miliz des Schattentals bestand dereinst aus gut 100 Mann, ich vermag nicht zu sagen wie viele erschlagen wurden, wie viele in Gefangenschaft gerieten und wie viele womöglich entkamen, solltet ihr noch weitere von uns antreffen, dann wisst ihr wo ihr uns finden könnt. Aber auch das einfache Volk des Tales ist wehrhaft und im Umgang mit Waffen geübt, schaut ob ihr Verbündete finden könnt." Rosbro spricht derweil den Müller ob einiger Decken an, doch dieser kehrt lediglich mit zwei Wolldecken zurück "Es tut mir leid, dass ich euch nicht weiter unterstützen kann, doch dies ist alles was ich und meine Familie angesichts des drohenden Frostes entbehren können."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: =Throndir= am 22.07.2008, 09:32:17
Throndir streckt seine müden Knochen. Die Nacht war ihm unerwartet stark in die Knochen gefahren. Mißmutig schaut schaut er in die verschneite Landschaft und zieht seinen Umhang enger und geht zur Feuerstelle wo er etwas Wasser für Tee für sich aufsetzen will. Mit einem Blich auf die anderen Stockt er kurz wendet sich lächelnd um und geht nach draußen um noch etwas mehr Wasser zu holen auf das der Tee für die anderen auch ausreicht. un kommt dann nach einer Weile, ein Lied pfeifend zurück und beginnt Damit den Tee zuzubereiten und bietet jedem einen Becher an. Nach einem mageren Frühstück bedankt er sich bei der Bauernfamilie für die Gastfreundschaft und beginnt langsam sein Pferd zu bepacken.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 23.07.2008, 21:26:08
"Nein nicht ihr müsst uns danken!" entfährt es dem Müller nach Throndirs Worten "Euch gebührt unser aller Dank für eure Bereitschaft uns zu helfen. Mögen die Götter euch beistehen." zeitgleich begibt sich Hauptmann Selgard zu dem seitlich neben der Mühle errichteten Stall und kehrt mit euren Pferden zurück, welche bereits gesattelt sind. "Jandar, ihr wart uns bisher eine große Hilfe." spricht er den Ostländer an und überreicht ihm die Zügel eines weiteren Pferdes "Damit ihr diese Gruppe auf der Reise nicht aufhaltet biete ich euch mein Pferd an. Sein Name ist Estilas und war mir stets ein treuer Begleiter, ich denke derzeit wird er euch mehr von Nutzen sein als mir." Jandar nickt erfreut "Ich werde gut auf ihn achten darauf mein Wort!" währenddessen beginnt der Rest der Gruppe damit die übrige Ausrüstung aus der Hütte zu holen und die Pferde damit zu bepacken um sich aufbruchsfertig zu machen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 25.07.2008, 01:42:12
Anders als ihre Gefährten scheint sich Kyali über die weiße Pracht zu freuen, die über Nacht vom Himmel gefallen ist. Fröhlich wie ein Kind betrachtet sie die Spuren, die ihre neuen Stiefel im Schnee hinterlassen und als sie sich einen Moment unbeobachtet fühlt, formt sie kleine Kugeln aus dem kalten Material, welche sie zu Figuren zusammensetzt und unter einem Busch positioniert, wo sie nicht so leicht gefunden werden können.

Nachdem sie sich so ein wenig ausgetobt hat folgt sie den anderen in das Haus des Müllers und zeigt wieder das beherrschte Gesicht das man von ihr gewohnt ist. Dass Jandar mit ihnen ziehen wird nimmt sie mit etwas zwiespältigen Gefühlen auf. So entschließt sie sich, den Menschen genau im Auge zu behalten.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 30.07.2008, 17:20:05
Nachdem die Pferde gepackt und gesattelt sind, ist endlich die Zeit für den Aufbruch gekommen. Kyali erntet von mancher Seite noch einen skeptischen Blick, warum sie gerade im Gebüsch verschwunden ist, doch niemand sagt etwas. Unter freundlichsten Wünschen verabschiedet sich die Gruppe von den Soldaten und der Müllersfamilie um sich dem Pfad zu zuwenden, der sie auf den Nordritt führen wird. Eng werden die Mäntel umschlungen, doch noch sind die Temperaturen auszuhalten, denn Bäume und Buschwerk halten den eisigen Winden weitesgehend auf. Doch auf dem verschneiten Pfad ist das Vorankommen natürlich nicht ganz so schnell. Endlich nach einigen Stunden des mühsamen Reitens über den verschneiten Pfad, lichten sich die Bäume und geben den Blick auf den Nordritt frei. Hier und da sind noch deutlich die Pflastersteine der Straße zu erkennen, welche aus dem Schnee herausragen und Fuß- sowie Hufspuren weisen auf Verkehr hin. Nach Süden hin wird diese Straße die Gruppe endlich ins Schattental führen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 30.07.2008, 18:03:47
Torinkas bleibt während der gesamten Reise stumm und beobachtet nur aufmerksam die Umgebung. Er lässt den Waldrand niemals aus den Augen, sich immer bewusst, dass alle möglichen Gefahren dort lauern könnten.
Die Kälte spürt er kaum, schon vor Jahren hatte er aufgehört das Wetter wirklich zu fühlen. Alles was er braucht um sich zu wärmen ist sein Hass auf die Drow, der wie ein miemals erläschender Schmelzofen in seinem Innern brennt und ihn immer weiter voran treibt, egal wie widrig die Umstände sind.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 31.07.2008, 03:35:48
Auch Kyali wird während der Reise wieder ernster. Ihre Sinne sind geschärft, da sie weiß, dass jederzeit ein Angriff auf eine Reisegruppe wie sie stattfinden könnte, aber auch weil sie dem Mann in der Robe, der sich Jandar nennt, noch nicht trauen kann. Nach einer Weile gibt sie sich einen Ruck, bringt ihr Pferd mit dem seinen auf eine Höhe und spricht ihn an wobei sie ein wenig gezwungen lächelt:

"Um uns die Zeit zu vertreiben, Herr Jandar, könntet ihr doch etwas von euch erzählen. Wo kommt ihr her und was verschlägt euch zu solch einer Zeit in diese Gegend? Wir wissen ja noch so gar nichts über euch."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: =Throndir= am 31.07.2008, 18:58:53
Während der Reise wird Trondir schweigsam hinter Jandar reiten, wobei er den Mantel fest um sich geschlossen hält. Während er die Umgebung beobachtet versucht er immer Jandar im Augenwinkel zu behalten. Konnte man ihm vertrauen? Als Hal'Kyali das Gepräch mit Jandar beginnt, versucht er dem Gespräch zu folgen und möglicherweise erkennen zu können ob er lügt.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Jandar am 31.07.2008, 20:39:12
"Ich komme aus Rashemen, weit im Osten. Dort ist es üblich, Jugendliche, wenn sie erwachsen werden, auf eine Dajemma, eine einjährige Reise durch die Welt, zu schicken. Ich bin jetzt schon fast ein Jahr unterwegs und habe noch nicht viel mehr gesehen, als den Weg hier her. Ohne Pferd.", fängt er an zu erzählen und fährt mit der Hand durch die Mähne seines Reittieres. "Hier habe ich dann von den Zentarim erfahren und arbeite seitdem mit dem Wiederstand zusammen. Auch wenn das Jahr bald vorbei ist, werde ich bis zum Ende hierbleiben, denn es gibt wenig, was mich Zuhause hält."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 31.07.2008, 22:14:08
"Dajemma. Davon habe ich noch nie gehört. Allerdings kenne ich die Bräuche der Rashemi auch nicht. Ich sollte weiter nachfragen." wundert sich Kyali. "Was ist geschehen, dass ihr nicht in eure Heimat zurückkehren wollt?", fragt sie ihn dann, wobei sie einen annähernd besorgten Gesichtsausdruck aufsetzt, "Ich will natürlich nicht taktlos erscheinen, aber ich dachte mir, wenn wir miteinander reisen und einander vertrauen müssen, sollten wir vielleicht mehr voneinander wissen."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Siobhan am 01.08.2008, 05:13:17
Auch Siobhan bringt ihr Pferd mit Jandar und Kyali auf eine Höhe. Jetzt wird es interessant. denkt sie sich und hört genau zu, was Jandar antworten wird. Diese Reise könnte ihnen vielleicht zeigen, ob sie dem Mann trauen konnten oder nicht.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 01.08.2008, 08:36:35
"Sie sind mißtrauisch. Gut. - Wenn Jandar sich als der erweist, der er ist, wird es kein Problem sein, er sollte unser Verhalten verstehen.", denkt sich Rosbro während er vorbeireitet um vorne die Augen offen zu halten.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Jandar am 01.08.2008, 11:18:44
"Ach ja?", erwidert Jandar auf Hal'Kyalis Kommentar. "Dann erzählt ihr mir doch mal warum ihr uns helfen wollt. Es könnte euch doch auch egal sein, was im Schattental vor sich geht, schließlich gibt es auch ohne euch Widerstand, wie ihr seht."
Etwas schlechter gelaunt als vorher wendet er sich ab und denkt noch einmal über seine Worte nach. Er weiß sehr wohl, dass ohne die Gruppe die Begegnung mit den Ogern nicht ganz so glücklich ausgegangen wäre.
"Ihr seid vermutlich alle ziemlich helferisch veranlagt und so, verzeiht, wenn ich euch verletzt habe.", sagt er dann nach einer Weile. "Ich will erstmal nicht über meine Heimat sprechen, vielleicht später."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 01.08.2008, 16:12:06
Das Gespräch mit Jandar wird plötzlich jäh durch ein lautes Brüllen unterbrochen, dass von hoch oben zu kommen scheint. Eure Blicke gehen sofort dorthin und ihr könnt sehen wie ein großes, schwarzes Untier mit ledrigen Flüglen und scharfen Fangzähnen in euer Sichtfeld kommt. Auf seinem Rücken sitzt ein schwarzgewandeter Mann im Sattel, sein dunkles Haar ist zum Zopf gebunden und er hält eine lange Lanze bereit. Mit erstaunlicher Geschwindigkeit landet er ein Stück von euch entfernt auf der verschneiten Straße und mustert euch, auch die rot glühenden Augen seines Flugtieres schauen euch an. Ihr bemerkt sogleich das stilisierte "Z" auf seinem Gewand.

"Willkommen im Schattental. Nennt eure Namen und was euch in die Ländereien des Fürst Mourngrym führt oder kehrt auf der Stelle um." die Stimme des Mannes ist hart und unangenehm, er hält die Lanze drohend in eure Richtung. Es wirkt nicht so als wäre er sonderlich zimperlich.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 02.08.2008, 08:13:33
Torinkas neigt leicht den Kopf und blickt den Schwarzgewandeten ausdruckslos an: "Mein Name ist Kirion und meine Begleiter und ich kommen nach Schattental auf der Suche nach Arbeit. Wir hörten, dass hier vielleicht Bedarf an unseren Waffenarmen bestehen könnte."
Torinkas hatte zwar nicht vorgehabt sich als Sprecher der Gruppe hervorzutun, doch da er und Rosbro sich als einzige an der Spitze ihrer kleinen Gruppe befanden und deshalb den Zhentarim als erste erreichten, der Mensch nicht sofort das Wort erhob, erschien es ihm logisch. Er wollte um jeden Preis vermeiden, dass sie sich bereits durch ihr Zögern verdächtig machten.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 02.08.2008, 11:50:48
Rosbro nickt, Thorinkas zustimmend und fährt fort: "Mein Name ist Harald Greifling. Ihr seid von den Zhentarim wie ich sehe - Es stimmt also was wir hörten. Lord Morngrym hat sich den Zhentarim gebäugt. Ein weiser Entschluß. Bevor ihr jedoch denkt, wir stünden euch als einfache Freiwillige zur Verfügung würde ich die Aussage meines Kollegen gern ein wenig präzisieren. Wir sind, wie vielleicht ersichtlich, Abenteurer welche den Kampf suchen - aber nicht ohne einen gerechten Lohn... Vielleicht könnt ihr uns Lord Morngrym oder einem eurer eigenen Befehlshaber vorstellen?"

Hoffentlich trage ich nicht zu Dick auf. Aber wie ich die Lage einschätze müssen wir direkt stärke beweisen. Nachher nehmen sie uns nicht ernst. Möge Azuth mir beistehen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 02.08.2008, 18:59:30
Der Flugmagier blickt erst etwas skeptisch drein und antwortet nicht als Torinkas spricht. Ist er womöglich mißtrauisch da so viele Elfen in der Gruppe sind? Doch Rosbros Worte scheinen ihn sichtlich mehr zu gefallen. "Seid mir gegrüßt Herr Greifling. Södlinge die uns bei der Befriedung des Tales helfen und mit gegen die Renegaten in den Wäldern kämpfen wollen sind stets willkommen. Ich jedoch habe keine Zeit euch an die Hand zu nehmen und ins Tal zu führen, meine Aufgabe ist es die Grenzen zu überwachen. Ihr dürft passieren, solltet ihr ernstlich an einer Anstellung in unseren Söldnerkontingenten interessiert sein so begebt euch zum verdrehten Turm von Ashaba im Schattental und verlangt nach unserem Komandanten Forthar Helvenstron, ich bezweifle dass Fürst Mourngyrm Zeit für euch erübrigen wird. Nun macht euch auf den Weg ... solltet ihr irgendwelche Schwierigkeiten im Tal machen, so wird man euch ein schnelles Ende bereiten." mit diesen Worten erhebt sich der Flugmagier wieder in die Lüfte und braust über eure Köpf hinweg und verschwindet bald hinter den hohen Baumwipfeln.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 03.08.2008, 13:28:52
Während der Flugmagier aufsteigt wirkt Rosbro einen kleinen Zauber um die Auren des Magiers lesen zu können. 'Das Tal befrieden. So kann man es auch ausdrücken. Mal sehen, ob ich etwas über diesen Magier in Erfahrung bringen kann was uns später nützlich sein könnte.'

Eine kurze Weile blickt Rosbro dem Magier noch hinterher, bis er aus der leider kurzen Reichweite seines Zaubers ist. Dann wendet er sich an seine Gefährten: "Ihr habt den Magier gehört, weiter gehts!" ein wenig leiser sagt er: "Wir wissen nicht wer uns zuhören kann. Von nun an sollten wir also nichts sagen, was die Zhentarim nicht auch hören dürften.". Langsam schreitet Rosbros Pferd hinter Thorinkas her, während Rosbro in Gedanken ist und versucht die neuen Erkenntnisse zu verarbeiten.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 04.08.2008, 15:27:50
"Also ist unser nächstes Ziel der verdrehte Turm von Ashaba?", stellt Kyali die rhetorische Frage, während sie ihr Pferd weiter den Weg entlang treibt. "Wir werden vielleicht doch als Spione tätig werden müssen."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: =Throndir= am 04.08.2008, 16:59:18
Throndir zuckt mit gleichgültigen Gesicht mit den Schultern
" Es sieht nicht gerade so aus als hätten wir eine andere Wahl" leise zu sich.

Während er den Weg entlang reitet versucht er zu entdecken ob der Magier Möglicherweise seinen Vertrauten zurückgelassen hat.

Wir müssen erst sichergehen das wir nicht beobachtet werden. Vorher wäre es sowohl für uns als auch den Widerstand gefährlich

Sofern er nichts verdächtige entdeckt holt einen einen Bogen Papier heraus und schreibt dabei etwas auf ein Papier während er laute ein Gedicht rezitiert

danach reitet er vor zu Siobhan und gibt ihr lächelnd die Rolle
"Was haltet ihr von diesem Vers"
auf der Rolle ist zu lesen
'Sofern keine Beobachtung feststellbar Fortsetzung des Ursprünglichen Planes'
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 04.08.2008, 19:12:06
"Wir könnten uns auch erst ein wenig im Tal umsehen. Wenn wir mit den Zhentarim in Kontakt treten, schadet es sicher nicht ein wenig Ortskenntnisse zu haben. Übrigens wundert es mich, dass sie noch Söldner brauchen, der Magier eben schien ziemlich mächtig. Gut das wir dem Kampf aus dem Weg gegangen sind. Ich habe mindestens zehn Auren wargenommen, einige Schutzzauber darunter. Ich denke, man sollte ihn nicht unterschätzen... sollte es zu einem Kampf kommen, müsste man wohl erstmal das Flugtier ausschalten...der Sturz sollte ihn dann auch beschäftigen..falls sie nicht darauf vorbereitet sind..

Rosbro wartet auf eine Antwort von Siobhan. Natürlich könnten sie direkt zu den Zhentarim gehen. Aber was, wenn sie auf eine Mission geschickt werden würden, welche von loyalen Zhentarim begleitet wird? Nachher würde sie um die eigene Tarnung und damit Haut retten zu können wohl möglich gar gegen die Rebellen kämpfen müssen? Hatten sie denn seinen Bluff nicht durchschaut? War sein Hinweis, dass das was sie taten und das was sie sagten nicht ein und dasselbe waren so undeutlich? Zur Not würde er wohl einen seiner Zauber opfern müssen um umgeben von magischer Stille mit ihnen zu sprechen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Siobhan am 04.08.2008, 20:31:50
Siobhan wirft einen Blick auf Throndirs Papier, scheint dann eine Weile über das gelesene nachzudenken und sich die Worte noch einmal durch den Kopf gehen zu lassen. Schließlich antwortet sie ihm: "Ich finde, Du solltest erst einmal alles so lassen, wie es ist. Natürlich ist das Gedicht aber danach noch lange nicht zu Ende und man weiß nie, wie viele andere Verse noch folgen werden." Sie überlässt es ihren Gefährten, ihre Antwort auf ihre derzeitige Situation zu übertragen.
An Rosbro gerichtet erwähnt sie außerdem: "Gute Söldner kann man immer brauchen, aber vermutlich habt Ihr recht, es wird wohl nicht so eilig sein. Wir können uns also ruhig Zeit lassen, bevor wir uns melden."
Danach wendet sie sich wieder mit einem tadelnden Gesichtsausdruck an Throndir: "Und Dir habe ich bestimmt schon hundertmal gesagt, dass Du nicht 'Ihr' zu mir sagen sollst." Mit einem Schmunzeln fügt sie aber dann hinzu: "Daran wirst Du Dich wohl nie gewöhnen können, was?"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 04.08.2008, 22:11:17
Torinkas hat bisher nur gelauscht und sich den Auftritt des Magiers ein weiteres Mal durch den Kopf gehen lassen. Schließlich mischt er sich jedoch ebenfalls in das Gespräch ein: "Meint ihr nicht auch, dass wir noch eine Pause machen sollten, bevor wir uns zum Turm begeben? Wir sind schließlich nicht so knapp bei Kasse, dass wir der Arbeit hinterherlaufen müssten und somit brauchen wir uns nicht zu beeilen. Außerdem möchte ich mir so oder so die Gegend ein wenig ansehen. Das spart Zeit, wenn wir erstmal im Dienste der Zhentarim stehen und Ortskenntnisse aufweisen müssen."
Torinkas studiert die ganze Zeit über auch das umliegende Gelände und versucht sich markante Stellen einzuprägen um sich hier später gut zurechtzufinden.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 05.08.2008, 05:01:57
Während die Gruppe sich bespricht, folgen sie weiter dem Nordritt Richtung Schattental. Besonders schnell geht es dabei angesichts der Witterungsverhältnisse nicht voran, aber doch immerhin noch einigermaßen unbeschwert. Gerade vor euch befindet sich der kleine Weg, der zur Wächterkuppe führt. Noch während ihr euch über das weitere Vorgehen unterhaltet, manifestiert sich vor euch eine Erscheinung.

Eine gewaltige, weiß und silbrig schimmernde Hand erscheint plötzlich, deren Zeigefinger auf den Weg zur Wächterkuppe deutet. Auf einmal könnt ihr alle in eurem Kopf eine warme, freundliche Stimme vernehmen.
"Die Geisterhexe verblasst, nun da der Stab ihres Geliebten zur letzten Ruhe gebettet wurde. Sie erlangte ewige Zufriedenheit als sie von jemanden missbraucht wurde, welcher der Fürstin des Verlustes dient. Sucht ihre Asche dort wo jene die Gerechtigkeit suchten, dass Opfer einer Ungerechtigkeit wurden, sie werden von den verbrannten Überresten dessen bewacht, für dessen Vernichtung sie ihr Leben ließ. Lasst das Meer hineinrauschen und das ertränken was an Mystras silbernem Feuer zehrt. Vielleicht kann die Älteste der Sieben die Unterdrückung aufhalten, denn noch immer liegt Kraft in ihrem Kuss."

Die Stimme verstummt und auch die Erscheinung verblasst. Habt ihr fantasiert? Oder hat euch jemand einen magischen Streich gespielt? Oder war dies wirklich eine Erscheinung?  Ihr alle habt eine Art göttliche Präsenz gespürt und ist nicht die weiße Hand das Symbol des Azuth?

(http://www.wizards.com/dnd/images/Shadowdale_Gallery/106719.jpg)
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 05.08.2008, 14:12:16
'Azuth hat sich offenbart. Also bin ich doch noch immer auf seinem Pfade. Habt dank!, Rosbro steigt vom Pferd und schaut sich den Pfad genauer an, während er ein kleines Gebet an Azuth rezitiert.

"Nun Freunde, ihr habt es gehört. Auf zur Wächterkuppe.. wenn auch der Inhalt der Botschaft nicht eindeutig ist, so scheint es doch vielleicht etwas mit dem verschwinden von..." hier bricht Rosbro ab, legt seinen Finger über die Lippen so dass alle es sehen können und geht erstmal langsam und Nachdenklich, das Pferd an den Zügeln führend, weiter.

Mit dem Verschwinden von Elminster zu tun zu haben... Azuth ist Mystra untergeben und wird wohl an ihrer Statt uns diesen hinweis gegeben haben, wird es ihnen nicht entgangen sein welche Ziele wir verfolgen - ich selbst habe Azuth in meinen Gebeten von unseren Vortschritten berichtet... aber die Geisterhexe... ist wohl Syluné gemeint? Ich ahne Schreckliches...

"Beeilt euch, aber seid wachsam! Wer weiß, was uns erwartet..." Rosbro zieht seine Armbrust und spannt einen Bolzen ein, während er immer noch in Gedanken scheint.

Rosbro bleibt plötzlich stehen. Seine Gedanken rasen indes weiter. "Die Geisterhexe verblasst, nun da der Stab ihres Geliebten zur letzten Ruhe gebettet wurde." - Ja, damit muss Syluné gemeint sein. Aber wer war ihr geliebter? Auf jeden Fall scheint er ... gestorben zu sein.. Aber der nächste Satz der Botschaft ist noch weniger verständlich für mich. "Sie erlangte ewige Zufriedenheit als sie von jemanden gebraucht wurde, welcher der Fürstin des Verlustes dient." - Die Fürstin des Verlustes mus Shar sein. Wieso würde sie die Hilfe von einer Mystras Auserwählten brauchen und annehmen? Oh Azuth, welch Mächte müssen hier ihr Hand im Spiel haben? - "Sucht ihre Asche dort wo jene die Gerechtigkeit suchten, dass Opfer einer Ungerechtigkeit wurden, sie werden von den verbrannten Überresten dessen bewacht, für dessen Vernichtung sie ihr Leben ließ." - Für wen ließ Syluné ihr Leben? Es scheint der Tag gekommen, an dem ich es bereue nicht wie Magier und Kleriker in Büchern und Lehrmeistern meine Kraft gefunden zu haben. Aber vielleicht fällt den anderen etwas dazu ein?
"Ihr kennt doch die Geschichten über Syluné? Eine der sieben Schwestern und Auserwählten Mystras welche als Geist über das Tal wacht. Weis jemand von euch, wie sie ihr Leben ließ?", fragt Rosbro seine Belgeiter. Während dessen rattern Rosbros gedanken weiter:
"Lasst das Meer hineinrauschen und das ertränken was an Mystras silbernem Feuer zehrt." - Ist dies ein Tipp, wie wir mit der Gefahr zurechtkommen?  "Vielleicht kann die Älteste der Sieben die Unterdrückung aufhalten, denn noch immer liegt Kraft in ihrem Kuss." - Die älteste...damit muss wiederum Syluné gemeint sein. Aber wie sollen wir mit ihr Kontakt aufnehmen? Vielleicht ist sie ebenfalls noch vor Ort? Nun, ein Schritt nach dem anderen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Jandar am 06.08.2008, 14:48:19
Das war... Interessant. "Ich habe zwar von Syluné gehört, weiß aber nicht, wie sie gestorben ist.", antwortet Jandar, während er immer noch über die Hand nachdenkt. "Muss Azuth so subtil vorgehen, könnte er uns nicht einfach sagen, was er zu sagen hat, anstatt uns so ein Rätsel zu stellen? Das ist doch ziemlich mühsam. Ihr seid doch Abenteurer, oder so? Kennt ihr euch mit sowas aus?"
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Beitrag von: =Throndir= am 06.08.2008, 18:07:05
Verblüfft schaut Throndir noch eine Weile auf die Stelle an der eben noch die Erscheinungs zu sehen war, plumst rückwärts in den Schnee, richte den Oberkörper und läßt die Ereignisse nocheinmal vor seinem Inneren Auge vorbeiziehen. Als Rosbro nach Syluné Fragen stellt anwortet Trondir fast automatisch aber immer noch leicht abwesend.

"Lass mich überlegen... Syluné. Ich weiß das Sie Im Jahre 1356 währen dem Flug der Drachen den Tod fand. Sie zerbrach im Kampf gegen den roten Drachen Gormauthathor ihren Stab der Magister um ihn zu besiegen und ließ dabei ihr Leben. Man sagt das sie als Geist über das Tal wacht. Die Geisterhexe in dem Rätzel weist  eindeutig auf sie . ..Irgentwas war da noch... Achja Ihr Gemahl war Aumryr, ein Fürst des Schattentals welcher mit Sylúne gemeinsam das Schattental in einer Periode des Friedens regierte."


Trondir zögert kurz und schaut dann zur Wächterkuppe, während er sich langsam erheb und sich den Schnee aus der Kleidung klopft

"Aber ich glaube ich habe noch einen weiteren Teil des Rätzels entschlüsselt es betrifft unser Ziel.. die Wächterkuppe.  Vor ungefähr hundert Jahren regierte ein grausamer Fürst das Schattental, welcher die Ausübung jeglicher Religion unterdrückte. Ich glaube sein Name war hieß Joadath. Er befahl die Hinrichtung eines Zirkels von Anhängern des Tyr die sich auf der Wächterkuppe versammelt hatten. Womöglich meinte das die Erscheinung mit den Worten  'Jene die Gerechtigkeit suchten fanden Ungerechtigkeit' Das bedeutet das dort die Asche von Sylúne zu finden ist ... Aber auch die verbrannten Übereste des Wesens bei dessen Vernichtung sie Ihr Leben ließ und das war der Rote Drache Gormauthathor. Was haltet ihr von dieser Theorie. Wenn es wirklich so ist sollten wir uns wirklich gut vorbereiten, bevor wir dort hin gehen."
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 06.08.2008, 20:13:54
Torinkas ist von der Erscheinung war auch überrascht, aber sie kann ihn nicht wirklich fesseln. Selbst die Seldarine habe in seinem Leben nur eine winzige Bedeutung im Vergleich zu dem, was ihm Shevarash bedeutet. Die Erscheinung dieses Menschengottes beeindruckt ihn zwar, aber dennoch erscheint er ihm deshalb nicht anbetungswürdiger als zuvor.
Seine Hinweise nimmt er trotzdem ernst und das, was seine Begleiter zu verstehen meinen leuchtet ihm völlig ein: "Wenn wir diesen Ort  betreten sollten wir bereit sein, dass wir mit etwas zu tun bekommen, das gefährlicher ist als der letzte Drache den wir getötet haben. Allerdings scheint der Satz "Lasst das Meer hineinrauschen und das ertränken was an Mystras silbernem Feuer zehrt" ein Hinweis zu sein. Mit Meer kann eigentlich nur Wasser gemeint sein, also sollten wir besser eine größere Menge Wasser dabei haben oder entsprechende Zauber vorbereiten. Wir solltenb also in jedem Fall erstmal eine Ruhepause einlegen um uns zu besprechen und gegebenenfalls weitere Vorbereitungen zu treffen."
"Falls wir von den Zhentarim beobachtet werden dürften sie wohl bald erkenen, dass wir nicht die ganze Wahrheit gesagen haben. Warum sollte Azuth schließlich einfachen Söldnern, die nur auf der suche nach Arbeit ins Schattental kommen, ein Rätsel stellen bei dem es offensichtlich um das beenden der unterdrückung geht?
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Beitrag von: Jandar am 06.08.2008, 21:19:38
"Eure Ausführungen ergeben Sinn. Die scheinbar sinnlosen Worte des Rätsels erschließen sich mir erst jetzt. Wir sollen also den Parasit an Mystras Macht ertränken.", überlegt Jandar weiter. "Wo bekommen wir soviel Wasser her? Der Fluss ist zu weit entfernt und ich beherrsche keine Wasserzauber. Ihr?" Er blickt fragend in die Runde. "Wenn nicht, werden wir den Abschaum doch auch so wegbekommen, oder? Das könnte Azuth ja auch metaphorisch gemeint haben."
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Beitrag von: Siobhan am 06.08.2008, 23:47:38
Von dem eben erlebten Schauspiel ist Siobhan schwer beeindruckt, versucht sich aber kaum etwas anmerken zu lassen. Die plötzliche Begeisterung ihrer Gefährten, diesem wahrhaftigen Fingerzeig auch folgen zu wollen kann sie nämlich nicht besonders gut nachvollziehen.
"Unser Weg führte uns doch ohnehin in Richtung der Wächterkuppe, wenn ich nicht irre. Immerhin wissen wir jetzt, dass uns dort vermutlich mehr Gefahren erwarten als wir bisher angenommen hatten." analysiert die Halbelfe trocken die neuerliche Situation.
Dann wirft sie einen entschuldigenden Blick zu Rosbro. "Natürlich kann es auch von Nutzen sein, der Lösung dieses Rätsels eine Weile nachzugehen." gesteht sie in versöhnlichem Tonfall zu, "Wir haben ja noch etwas Zeit, bevor wir uns melden wollen."
Bei dem letzten Satz setzt sie wieder ihren schelmischen Gesichtsausdruck auf und zwinkert einmal, bevor sie ihr Pferd weiter in Richtung der Wächterkuppe antreibt.
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Beitrag von: Schreckensjul am 07.08.2008, 01:26:34
Von der Erscheinung seines Schutzpatron Azuth angespornt legt Rosbro ein schnelles Tempo vor, die Neugier brennt geradezu in ihm. Langsam kommt die Wächterkuppe in Sicht: Ein großer bewaldeter Hügel, auf dessen Spitze sich eine Lichtung befindet, welche von einem großen Monolithen dominiert wird, der einfach zu erklimmen scheint und sicherlich eine gute Gelgenheit bieten würde, das Umland in Augenschein zu nehmen. Das einzig andere bemerkenswerte ist eine große Eiche, einige Meter vom Monolithen entfernt, welche aber nun im Winter blattlos und schwer mit Schnee behangen ist.

Wenn es nach Rosbro ginge würde er am liebsten sofort auf die Lichtung zu reiten, doch schon mischen sich Throndir und Torinkas ein und raten zuerst eine Rast einzulegen und Vorbereitungen zu treffen. Doch ist es gerade einmal Nachmittag und niemand von euch verspürt Müdigkeit, zudem scheint eine Rast hier inmitten der Wildnis wenig verlockend, vielmehr müsste man ins Dorf Schattental reisen um dort im Gasthaus Obdach zu finden und die Erkundung der Wächterkuppe abbrechen.
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 07.08.2008, 18:37:39
Torinkas wendet sich der Gruppe zu nachdemj sich alle versammelt haben. In seinen Augen ist es Zeit ernsthaft zu beratschlagen, was sie als nächstes tun sollen: "Wenn wir die Wächterkuppe sofort erkunden könnten wir in das geraten, was die Erscheinung Azuths prophezeit hat und das könnte uns äußerst gefährlich werden, wenn es uns unvorbereitet trifft. Aber in meinen Augen macht es durchaus Sinn sich schon einmal umzusehen, dabei sollten wir jedoch versuchen Konfrontationen zu meiden. Ich denke es sollten nur zwei oder drei gehen und sich umsehen, während der Rest wartet, bereit ihnen zur Hilfe zu eilen." Durch die Art wie erspricht meldet Torinkas sich quasi freiwillig für die Erkundung, in seiner Stimme ist aber keine Endgültigkeit enthalten.
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Beitrag von: Jandar am 08.08.2008, 12:35:55
"Ich bin ebenfalls ein wenig neugierig und würde mitkommen.", meldet sich Jandar.
"Ich denke aber nicht, dass uns etwas Gefährliches begegnet, der Drache ist ja schon tot.
Oder meint ihr, man hat ihn zu einem Leichnam gemacht? Das könnte Probleme mit sich bringen..."

Er schaut erwartungsvoll in die Runde und wartet darauf, dass sich noch jemand meldet.
Zu zweit möchte er nicht umbedingt den Überresten eines Drachen gegenübertreten, auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass er noch gefährlich ist.
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 08.08.2008, 22:52:48
Ich würde natürlich mitkommen, doch vielleicht sollten wir alle zusammen gehen? Azuths Hinweis sollten wir nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wenn wir sowieso sonst heute nichts mehr vorhaben als vielleicht ein Gasthaus anzusteuern, könnten wir unsere verbleibende Zauberkraft für diesen Tag dazu nutzen uns vor der möglichen Gefahr zu schützen, was meint ihr?, Rosbro blickt fragend in die Runde.

Seltsam, von hier aus sieht man nichts.
Aber das kann sich wohl ändern?
Ob wohl Magie in der Luft liegt?
Oder böse Auren?


"Thorinkas, habt ihr einen Zauber vorbereitet um böse Auren zu entdecken? Ich werde sehen, ob ich von hier aus Magie ausmachen kann. Wenn es sich um einen Untoteten Geist des Drachen handelt, so kann ich versuchen uns vor seinen Augen zu verbergen...zumindest so lange wir ihn nicht angreifen. Auch ein paar weitere Schutzzauber könnte ich sprechen."
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 09.08.2008, 10:48:35
Torinkas schüttelt den Kopf: "Nein, dererlei Dinge habe ich nicht vorbereitet. Aber vermutlich habt ihr Recht, wenn wir uns genauer umsehen wollten sollten wir vielleicht alle gehen. Aber vielleicht wäre es klüger dies erst zu tun, wenn wir uns entsprechend vorbereitet haben. Wir könnten jetzt nur kurz die nähere Umgebung erkunden um festzustellen ob uns irgendetwas offensichtliches erwartet und dann morgen wiederkehren um die Kuppe einer genaueren Untersuchung zu unterziehen."
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Beitrag von: Jandar am 09.08.2008, 17:43:59
"Verbleibende Zauberkraft?", fragt Jandar ungläubig. "Ich weiß ja nicht, was ihr getrieben habt, Herr Greifling, aber ich strotze noch, da unsere Reise glücklicherweise sehr ruhig verlaufen ist, vor Energie."
Er lächelt Rosbro ein wenig überheblich an. Dann wendet er sich an den Rest: "Einige Schutzzauber halte ich auch für angebracht, auch ich kann mit welchen aushelfen, sagt einfach, wann ihr mich braucht."
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 10.08.2008, 12:42:11
"Nun denn, gehen wir es an. Auf anhieb erkenne ich keine magischen Auren, wenn wir die Kuppe erkunden aktiviere ich den Zauber ein weiteres mal, damit uns nichts verborgen bleibt. An sonsten schütze ich uns ersteinmal vor Bösem.", Rosbro beginnt einige Zauber zu wirken, wobei er nach und nach alle seine Gefährten und zuletzt sich selbst an der Schulter berührt.

"Ich wäre dann soweit, haltet die Augen offen, das wir das Rätsel lösen mögen."
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Beitrag von: =Throndir= am 10.08.2008, 13:33:30
"Ich denke ohnehin das wenn es einen Wächter gibt er sich erst zu erkennen gibt, wenn wir eine  bestimmte Grenze überschreiten. Deshalb glaube ich nicht das eine Fernbeobachtung erfolg haben wird.Ich werde kurz bevor wir bei der Kuppe sind ein paar unterstützende Verse sprechen, da diese nur ein paar Sekunden ihre Wirksamkeit behalten werden "
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Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 10.08.2008, 14:30:23
Wie schon gewohnt hatte sich Kyali wieder seit der Erscheinung wieder still verhalten. Nur Rosbro bemerkte ab und zu die neidischen Blicke, die sie ihm zuwarf. Zwar konnte sie die Anwesenheit ihrer Göttin jeden Tag um sich herum sehen, aber so deutlich hatte sich Loviatar ihr noch nicht gezeigt. So beteiligte sich die Hexenmeisterin auch nicht an der Diskussion, sondern lenkte einfach ihr Pferd in die angezeigte Richtung.

Ihr Hauptanliegen dabei war jedoch die Echtheit der Erscheinung zu prüfen.
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Beitrag von: Jandar am 10.08.2008, 15:12:02
Als Rosbro bei ihm den Zauber wirken will weist Jandar ihn zurück. "Danke, aber ihr braucht euch nicht meinetwegen zu verausgaben.", sagt er und wirkt selbst den Zauber auf sich.
Dann wirkt er noch zwei weitere Zauber und mit einem Flüstern legt sich ein Feld aus schattenhafter Energie um den Körper des Hexenmeisters und ein durchscheinendes Schild schwebt vor ihm in der Luft.
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 10.08.2008, 20:35:54
Torinkas wirkt noch keine Zauber, da er nichts vorbereitet hat, dass ihn für länger als ein paar Minuten schützen würden. Er holt jedoch sein Heiliges Symbol wieder unter seinem Kettenhemd hervor um es Griffbereit zu haben, wenn er schnell Zauber wirken muss. Er bezweifelt so oder so, dass sie zur Zeit von Zhentarim beobachtet werden. Falls dem doch so sein sollte verhielten sie sich eh schon verräterisch genug, da würde sein Symbol keinen  Unterschied mehr machen. Anschließend nimmt er seinen neuen Bogen von der Schulter. Er wird für einen kurzen Moment von der Präsenz des Reliktes bewegt, vor allem als er einen Pfeil aus seinem Köcher zieht und ihn locker auf die Sehne legt.
Anschließend wendet er sich seinen Begleitern zu: "Sind alle bereit die Wächterkuppe zu erkunden?"
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Beitrag von: Siobhan am 10.08.2008, 22:14:29
Siobhan, die aufgrund der Verzögerungen, die sie außerdem für ungerechtfertigt hielt, schon eine etwas mürrische Miene aufgesetzt hatte, wirkt nun, da es endlich wieder weiter geht, wesentlich entspannter.
Keiner von uns weiß noch genau, was dort vor uns liegt. Sie machen sich viel zu viele Sorgen. Vielleicht ist das aber besser, als wenn sie allzu übermütig wären.
Die Bardin freut sich geradezu darauf, das zu sehen, was die Erscheinung sie sehen lassen wollte. Was auch immer es war, es würde sicher für eine gute Geschichte herhalten können.
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Beitrag von: Schreckensjul am 11.08.2008, 05:42:45
Als die Zauberwirker beginnen sich mit Schutzzaubern vor möglichen Übel zu sichern, bemerken sie  wie ihr Zugang zu dem magischen Gewebe der Mystra scheinbar gestört wird. Schon seit der Einreise ins Schattental war da im Hinterkopf so ein merkwürdiges Gefühl, doch nun wird es ganz konkret. Es fällt euch schwerer auf die magische Kraft zurückzugreifen und eure Magie, besonders die einiger Schulen, fällt schwächer aus.

"Sind alle bereit die Wächterkuppe zu erkunden?" fragt Torinkas dann, was Rilitar nur mit einem Kopfnicken bejaht. Schon macht sich die ungestüme Siobhan mit ihren Wolf Lymus gleich auf den Weg und treibt ihr Pferd an, dicht gefolgt von der Gruppe. Rilitar zückt seine Klinge und beobachtet die Umgebung argwöhnisch, der erschwerte Zugang zum magischen Gewebe sorgt für zusätzliche Anspannung. Der leicht bewaldete Pfad lichtet sich und gibt den Blick noch besser auf die Wächterkuppe frei. Oben angekommen springt Rilitar sogleich aus dem Sattel, das gezückte Schwert in der rechten Hand.

Die eigentliche Kuppe ist frei von Gras und Bäumen, die Vorstellung das hier ein grausames Massaker an einer Tyr Sekte verübt  wurde trägt nicht dazu bei eure Anspannung aufzuheben. Außer der alten blattlosen Eiche und dem hohen Monolithen ist sonst nichts Bemerkenswertes auszumachen, der Blick auf die schneebedeckten Länder ringsum ist allerdings noch durch die Umstehenden Bäume getrübt, von der Spitze des Monolithen aus, dürfte man bis ins Dorf Schattental blicken können.

Doch da entdeckt Siobhan etwas! In der Nähe des Monolithen ist eine Art Bodentür eingelassen, welche unter dem Schnee kaum zu erkennen ist, lediglich eine Art Greifring ragt heraus mit welchem sich die Tür wohl aufziehen lässt. Mit ihren Stiefel schiebt die Halb-Elfe etwas Schnee beiseite, so dass tatsächlich eine Tür sichtbar wird. Rosbro sucht derweil die Umgebung magisch ab, doch plötzlich entgleitet ein überraschter Ruf seinem Mund: Denn die große, blattlose Eiche strahlt deutlich eine starke magische Aura aus.
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 12.08.2008, 18:34:50
Nachdem Rosbro darauf hingewiesen hat, dass es scih bei der eiche um eine Illusion handelt sieht Torinkas sie sich genauer an. Schließlich gelingt es seinen Augen den Zauber zu durchdrigen und er braucht einen kurzen Moment um sich an den Anblick zu gewöhnen: "Dieses Ding scheint nicht lebendig zu sein, aber ich bin ziemlich sicher, dass es irgendwie noch eine Gefahr für uns sein könnte. Es steht wohl außer Zweifel worum es sich handelt, jetzt da wir die Überreste entdeckt haben sollten wir doppelt vorsichtig sein. Wenn sie sich plötzlich erheben könnte das unser aller Ende sein."
Zur Sicherheit hebt Torinkas seinen Bogen leicht bereit möglichst schnell einen Pfeil abzufeuern, obwohl er sich bewusst ist, dass dieser wohl kaum Schaden anrichten würde.
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 12.08.2008, 21:00:36
Rosbro schiebt bei Thorinkas nervösität schnell hinterher: "Macht jetzt nichts unüberlegtes! Ich spüre auch bei dem Drachen eine magische, nekromantische Aura...möglicherweise ist er nicht so tot wie er aussieht...und vergesst die Warnung nicht, welche Azuth uns mitgegeben hat!" Rosbro betrachtet die Aura genauer, um festzustellen ob er mehr feststellen kann. Dann spricht er ein Gebet an Azuth und berührt danach nach und nach seine Freunde und sich selbst. "Untote sollten uns nun erstmal nicht warnhemen, solange wir ihnen keinen Grund geben...zumindest hoffe ich das. Jandar, ihr seid auch Magiebegabt. Könnt ihr vielleicht mehr als ich über die Art der Zauber herausfinden?"
"Sehen nun alle was hinter der Illusion steckt?"

Wenn wir dieses Ding bekämpfen wollen, sollten wir es jetzt tun. Noch haben wir einigen Schutz davor und das Überraschungsmoment auf unserer Seite. Ich bin Sicher, Azuth wollte uns vor diesem ..."Wächter" warnen.
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Beitrag von: =Throndir= am 12.08.2008, 21:30:31
Bei Robros Warnung schaut Throndir sich den Baum genauer an
Plötzlich weiten sioch seine augen und er weicht einen Schritt zurück

"Warum mußte ich wieder recht behalten. Freunde darf ich vorstellen..."

er weist dabei auf den Drachen

"...GORRMAUTHATHOR..... getötet vor 20 Jahren durch die Hand von Sylune. Ich denke es soillte allen klar sein, was passiert wenn wir die Falltür geöffnet hätten. Warum jemand den Drachen wiedererweckt hat, sollte mittlerweile ausser Frage stehen. Es ist ganz offensichtlich eine Falle. Interessanter wäre aber zu erfahren WER hat ihn dort aufgestellt?"

Trondir schaut zu Siobhan
 
"Ich weiß nicht ob sie auch für die seltsame Abschwächung der Magie verantwortlich sind. Ich denke nicht das es die Zentarin sein können. Sie hätten sich durch diesen Effekt nur selbst geschwächt. Fällt dir irgendjemand ein der sonst dafür verantwortlich sein könnte?"

Wärend Siobhan überlegt  erhebt Trondir den Zeigefinger murmelt ein paar Verse und schmunzelt
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 13.08.2008, 00:56:15
In dem Moment da Torinkas von einer möglichen Bedrohung sprach, hatte Kyali auch schon ihren Bogen in der Hand und einen Pfeil auf der Sehne. Ob dieser Drache nun als Untoter gegen sie vorgehen würde, oder sie von irgendjemandem sonst angegriffen würden, es wäre ihr nur recht.
Ein Kampf würde sie von den Zweifeln ablenken, die sie seit der Erscheinung der Hand hegte, von der Rosbro behauptete, sie sei ein Zeichen seines Gottes gewesen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Jandar am 13.08.2008, 18:54:38
Jandar geht etwas näher an die "Eiche" heran und wirkt einen Zauber.
Nach einigen Sekunden sagt er:
"Das ist zum Glück kein Leichnam, sondern ein ganz gewöhnliches belebtes Skellet."
Er beendet seinen Zauber und dreht sich wieder zur restlichen Gruppe um.
"Aber ein Skellet dieser Größe kann auch ziemlich gefährlich werden. Wenn wir es darauf anlegen können wir ihn vermutlich zerstören. Ihr seid bestimmt nicht kampfschwach und außerdem habt ihr ja noch mich. Allerdings sehe ich keinen Sinn darin es zu bekämpfen. Der Drache stört uns nicht bei unserem Plan, daher schlage ich vor, dass wir ihn fortsetzen."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 13.08.2008, 19:22:18
Torinkas wirft dem Magier einen zweifelnden Blick zu: "Wir müssen davon ausgehen, dass dieses Skelett hier nicht einfach zufällig steht, sondern aus einem Grund. Da es des weiteren mit einer recht aufwändigen Illusion getarnt war ist es wohl wahrscheinlich, dass es nicht so einfach entdeckt werden sollte. Demnach liegt die Vermutung nahe, dass es etwas bewachen soll. Außer der Bodentür dort vorne scheint es hier nichts von Wert zu geben, also ist es logisch sie für das Objekt zu halten, dass der Untote schützt. Sollten wir uns also entscheiden diese Tür zu öffnen um auch den Ort zu erkunden, zu dem sie führt, dann steht uns dieser Drache sehr wohl im Weg. Und in diesem Fall wäre es klüger ihn anzugreifen, statt darauf zu warten, dass er auf uns losstürmt."
Torinkas blickt den Magier nicht die ganze Zeit über an, er wirft immer wieder seinen anderen Begleitern fragende Blick zu um auch ihre Meinung zu dem Thema in Erfahrung zu bringen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: =Throndir= am 13.08.2008, 19:59:48
Das ist das ich versucht habe vorhin zu erklären. Sofern es zu einem Kampf kommt kannst du das sicher besser gebrauchen als ich" Throndir wirft Rillitar seinen Stab zu "Alle anderen Waffen werden nicht stark auf ihn wirken. Ich werde im Hintergrund bleiben und versuchen euch mit ein paar Versen zu überstützen. Achja an und unsere Zauberwirker... Skellette sind auch Immun gegen Kälte"
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 13.08.2008, 20:44:07
"Ihr meintet bestimmt "unterstüzen"..nunja, ich würde sagen wir legen los, solange wir noch vor Bösem geschützt sind - höchstens eine Minute. Wenn jemand noch was wichtiges zu sagen hat, dann tut dies jetzt!"
Manno man. Bei dem ganzen gerede, schaffen wir es noch das die Schutzzauber ablaufen...
Rosrbo begibt sich zu Rillitar und legt ihm seine Hand auf die Schulter, während er mit der freien Hand sein Amulett umfasst und ein Gebet spricht.
"Ihr solltet nun besser Treffen und ich habe euch dank Azuth ein wenig den Rücken stärken können, als ob er ein wenig eurer Verletzungen übernehmen würde." erklärt Rosbro. Dann begint er ein weiteres Gebet zu sprechen, welches eine wohlige Wärme für alle Anwesenden mit sich bringt. Danach entfernt er sich ca. 9m vom Drachen, so dass er seinen Begleitern gegenüber steht.
"Ich warte darauf, dass einer von euch eröffnet."
Rosbro richtet er seinen Zeigefinger auf den Baum, bzw. Drachen und beginnt arkane Formeln zu rezitieren, nur die letzte Silbe spricht er noch nicht aus.
Hoffentlich legen sie mal los.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 13.08.2008, 21:34:09
"Shevarash, Nachtjäger, bitte leihe mir deine Gnade und geähre mir deinen Schutz um diese Feinde der Tel'quessir zu bezwingen."
Kurz nachdem Torinkas sein Gebet beendet hat erscheint für einen kurzen Moment ein goldenes Leuchten um seinen Körper, dass jedoch wenige Sekunden später in der Kleidung selbst zu verschwinden scheint.
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Beitrag von: Siobhan am 13.08.2008, 23:00:01
Ohne lange zu zögern hebt Siobhan ihre Flöte an die Lippen und bläst das Zeichen zum Angriff. Mit Ausnahme von Jandar haben alle ihre Gefährten den Fey'ri-Krieg miterlebt, oder sogar darin gedient. So ist sie zuversichtlich, dass jeder das Signal rechtzeitig erkennen kann. Gleichzeitig spielt sie die Melodie mit einem solchen Elan, dass die Gefährten jeden Zweifel und jede noch so kleine Spur von Furcht schwinden spüren.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: =Throndir= am 13.08.2008, 23:04:29
Als Trondir erkennt das der angriff unmittelbar bevor steht erhebt er Seine Stimme . Ein paar Verse schwimmen über seine Lippen. Und der Gruppe ist es als ob ein Last von ihnen abfallen würde. Schlußendlich wendet er sich rilitar um ihn zusätzlich noch etwas zu stärken
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Beitrag von: Schreckensjul am 14.08.2008, 04:19:16
Die Gruppe bereit sich mit Zaubern vor, fest entschlossen das getarnte Untier anzugreifen. Auf Siobhans Signal hin geht es zum Angriff über und ihr geht mit gezückten Waffen auf die Kreatur los. Doch just in diesem Moment kommt Unleben in den Drachen. Seine Knochen klappern und in seinen leeren Augenhöhlen leuchtet plötzlich ein rotes Licht. Mit gefletschten Zähnen und seinen gesplitterten Klauen scheint er euch zu erwarten.

Hier geht es weiter ... (http://games.dnd-gate.de/viewtopic.php?t=2335&start=195)
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 16.08.2008, 18:59:21
"Das wäre geschaft.", flüstert Rosbro leise vor sich hin. Dann wendet auch er sich Kyali zu um sie zu heilen. Dank Throndirs Magie sind seine Bewegungen noch immer unglaublich schnell, so dass kaum ein Wimpernschlag vorbei ist, als er sich fürsorglich über sie beugt und ihr seine heilende Magie einverleibt. "Willkommen zurück meine Dame. Bleibt noch ein wenig liegen, ich will noch ein wenig von Azuths macht nutzen um eure Knochenbrüche und Quetschungen zu heilen. Der Drache ist, wie ihr seht, derweil besiegt."

Nach und nach fühlt Kyali wie ihr fehldenes Blut zurück kommt, bzw. auf magischer Weise neu entsteht und die Wunden sich schließen, die Knochen zusammenwachsen - als wäre nie etwas gewesen. Nur der Schmerz wird noch ein wenig bleiben. Und das Blut auf der Kleidung und im Schnee...
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 16.08.2008, 19:38:26
Torinkas überblickt kurz die Lage und es scheint als wären Rosbro und Throndir durchaus  in der Lage mit den Wunden seiner Begleiter fertig zu werden. Also entscheidet er, dass seine Hilfe dort nicht erforderlich ist. Seinem militärischen Training folgend beginnt er sofort den Wald in der Umgebung um den Kampfplatz abzusuchen um herauszufinden ob irgendjemand ihren Kampf bemerkt oder gar beobachtet hat.
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Beitrag von: =Throndir= am 16.08.2008, 19:50:15
Als Throndir sieht das Rosbro zu Kyali. Läuft er zu Rilliar und beginnt einen vers zu murmeln worauf Rillitar spürt das seine Schmerzen gelindert werden und allmählig die erlittenen Schaden heilt die er während des Kampfes erhalten hat: "Er war ein würdiger Gegner. Wenn wir nicht gewarnt und uns nicht so gut vorbereitet hätten, wären wir nicht so heil  aus diesem Kampf hervorgegangen"
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Beitrag von: Siobhan am 16.08.2008, 20:38:37
Aufgrund der magisch erhöhten Geschwindigkeit kommt Siobhan nur den Bruchteil einer Sekunde bei Rosbro und Kyali an. "Wird sie es schaffen?" fragt sie den Priester, der gerade dabei ist, die Sonnenelfe zu heilen. Obwohl sie den Kräften dieses Menschen eigentlich schon vertraut, sitzt die Furcht, einen Gefährten zu verlieren noch immer zu tief. Als Kyali dann endlich die Augen aufschlägt, atmet die Halbelfe erleichtert auf.
"Du kannst einem manchmal ganz schön Angst einjagen." informiert sie die Kriegerin mit tadelnder Stimme aber einem Lächeln auf den Lippen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Jandar am 17.08.2008, 15:10:07
"Irgendwie kommt mir das zu leicht vor.",
sagt Jandar nachdenklich und streicht sich seine Haare aus dem Gesicht.
"Wer auch immer den Drachen da hingestellt hat musste doch bedenken, dass wegen der Zhentarim momentan auch stärkere Leute als wir hier rumlaufen. Das Skelett dürfte nicht der einzige Schutz sein."
Der Hexenmeister sieht sich aufmerksam um.
"Und warum konnte er uns trotz des Schutzzaubers bemerken?"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 17.08.2008, 15:11:18
Große Erleichterung macht sich breit, als der fürchterliche Gegner in sich zusammenfällt. So zertrümmert und zerbrochen wie die Knochen nun sind, dürfte es selbst einem mächtigen Nekromanten nicht mehr möglich sein, die Überreste Gormauthathors zu erheben. Dennoch sorgen sich alle um Kyali. Als die Elfe schwer getroffen durch die Lüfte flog kamen nicht nur bei Siobhan schreckliche Erinnerungen an den Tod von Gilthanas hoch. Auch dessen Leben wurde im Bruchteil einer Sekunde durch ein schreckliches Monstrum beendet. Diese Momente zeigen klar, wie gefährlich das Leben eines Abenteurers ist.

Kurzzeitig befindet sich Kyali an der Schwelle zwischen Leben und Tod, doch Rosbro beginnt sogleich heilende Energie in ihren Körper zu leiten, woraufhin die Elfe bald wieder die Augen aufschlägt ... noch immer schockiert, blutbesudelt aber am Leben. Torinkas begutachtet derweil die umliegenden Bäume um nach weiteren Überraschungen Ausschau zu halten. Die Pferde und der Wolf Lymus sind vor dem untoten Drachen geflohen und haben sich am Rande der Wächterkuppe versteckt, doch sonst ist nichts zu sehen.

Rilitar erhebt sich auch wieder, nachdem seine Wunden von Throndir versorgt wurden. Dankend klopft er dem Goldzwerg auf die Schulter und reicht ihm den Stab des Rothilion zurück. "Danke alter Freund." sagt er nur knapp "Ich denke auch wir sollten die Knochen des Ungetüms unter der Illusion und dem Schnee verstecken. Nicht auszudenken wie es uns ergangen wäre, hätte er uns unvorbereitet und aus dem Hinterhalt angegriffen. Danach können wir gerne diesen Zugang da vorne untersuchen."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 17.08.2008, 20:00:02
"Ich bin ganz eurer Meinung. Siobhan, könnt ihr den Zugang schonmal untersuchen während wir hier ..aufräumen? Zumindest magisch gesichert ist er nicht, soviel kann ich sagen." Dann wendet Rosbro sich dem Drachen zu und beginnt die Knochen einzusammenln und in der Eiche zu verstecken. Danach widmet er sich dem Blut im Schnee. Zwar wird auf einen Fall ersichtlich, dass hier viele Personen waren, aber zumindest auf den ersten Blick sieht man nicht, was sie gemacht haben.
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Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 18.08.2008, 02:22:37
Langsam kommt Kyali wieder zu sich und hörte Rosbro noch sagen: "...Der Drache ist, wie ihr seht, derweil besiegt." "Welcher Drache?, fragt sie sich als es ihr auch schon wieder in den Sinn kommt, dass sie gegen einen untoten Drachen gekämpft hatten. Beschämt, dass sie offensichtlich in diesem Kampf versagt hatte, versucht sie sich zu erheben, wobei sich ein langgezogenes Stöhnen ihrer Kehle entringt.

"Ich nehme an, ich war keine große Hilfe.", stellt sie entschuldigend fest, obwohl in ihrem schmerzverzerrten Gesicht auch eine Spur Zufriedenheit zu erkennen ist.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Jandar am 18.08.2008, 11:33:07
"Wenn das Vieh euch nicht erschlagen hätte, hätte es jemand anderen angegriffen. Insofern wart ihr eine große Hilfe.", antwortet Jandar. Dann sieht er sich nochmal kurz um. "Anscheinend ist hier doch keiner mehr. Warten wir erstmal ab, ob Herr...? Er hat mir immer noch nicht seinen Namen gesagt...", sagt er dann und schaut nach Torinkas um.
"Naja, warten wir ob er was findet."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 18.08.2008, 17:00:45
"Red nicht so einen Unsinn." sagt Rilitar an Kyali gerichtet "Du hast dem Drachen einen starken Treffer in die Flanke verpasst, sag nicht du wärest keine Hilfe gewesen." danach geht er zu Jandar herüber "Ihr findet also es war zu leicht? Nunja ihr habt auch bequem von hinten eure Zauber gewirkt, wenn ihr so wich einen Treffer kassiert hättet, würdet ihr die Lage vielleicht nicht so beurteilen. Ich denke wir hatten viel Glück, dass Azuth uns gewarnt hat." danach schickt sich der Mondelf an Rosbro dabei zu helfen, die Knochen unter der Eiche und dem Schnee zu verstecken, darauf vertrauend dass Siobhan den Zugang im Boden untersucht.
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Beitrag von: =Throndir= am 18.08.2008, 17:09:42
Während Throndir dem Gespräch der Freunde lauscht hilft er Rosbro und Rillitar die Spuren des Kampfes zu beseitigen. Bei Jandars Bemerkung der Gegner sei zu leicht besiegt worden runzelt Throndir die Stirn.
"Glaubt mir wenn wir gewant worden wären würden warscheinlich wir derjenigen sein die hier im Schnee liegen würden."
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 18.08.2008, 17:51:14
Sobald Torinkas seine Suche abgeschlossen hat kehrt er zu seinen Gefährten zurück. Er blickt kurz ein mal in die Runde und teilt schließlich die Ergebnisse seiner untersuchungen mit: "Ich habe niemanden gefunden, der sich hier in der Nähe aufhält. Es kann natürlich trotzdem sein, dass uns jemand während des Kampfes beobachtet hat und schon verschwunden ist. Oder, dass jemand sich hier mit Mitteln versteckt, die über das hinausgeht, worüber wir verfügen. Beide Fälle würden jedoch nichts ändern, da wir so oder so im Moment nichts dagegen tun können. Wollen wir also jetzt diese Bodentür hinabsteigen und sehen, was sie für uns bereit hält?" Der Dunkle Rächer wirft einen fragenden Blick in die Runde und blickt schließlich zu der Bodentür.
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 18.08.2008, 19:24:35
"Sagt mal Siobhan, du bist doch sicher viel gereist als Bardin, weist du ob der Baum hier schon immer steht, oder seid wann? Oder irgendwelche Geschichten zur Wächterkuppe? Vielleicht lässt sich darauf schließen, was hier unter der Türe liegt..", wendet Rosbro sich Siobhan zu.

Alles was Azuth uns mitteilen wollte, haben wir noch nicht entziffern können.
Warum müssen die Götter nur immer so kryptisch reden...
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Beitrag von: Siobhan am 18.08.2008, 23:43:52
Nachdem Siobhan Kyali wieder auf die Beine geholfen hat, kommt sie Rosbros Aufforderung nach und untersucht die Falltür, die sie weiter in unbekannte Tiefen führen würde, sofern sie nicht auch noch durch weitere Maßnahmen gesichert wäre. Währenddessen hört sie mit halbem Ohr Rosbros Untersuchungen und Anweisungen zu.
Er ist ein sehr kluger Mann. bemerkt sie dabei, Er hätte im Militär sicher einen hohen Rang bekleiden können, hätte er gewollt.
Als sie ihre Untersuchungen beendet hat, streicht sie sich eine widerspenstige Strähne ihres kupferfarbenen Haares aus dem Gesicht und antwortet dem Azuth-Kleriker mit Schalk in den Augen: "Nun, die einfachste Möglichkeit, das herauszufinden ist es wohl, einfach hinabzusteigen, nicht wahr?"
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 19.08.2008, 08:54:34
Jaja, nehmt micht ruhig hoch.. "Vorsicht ist die Mutter der Porzelankiste sagt man...nunja, wenn du keine Falle gefunden hast, kannst du ja vorgehen?" Rosbro geht kurz zur "Eiche" hinüber und holt einen Knochen hervor, nach ein paar kurzen arkanen Worten beginnt dieser an der Spitze zu leuchten. "Hier, habt ihr was zum keuchten.", ruft Rosbro Siobhan zu, während er ihr den Knochen zuwirft.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 19.08.2008, 16:04:23
Mit vereinten Kräften zerrt ihr an dem eisernen RIng der Bodentür und schiebt diese knirschend beiseite. Nichts geschieht und auch keine Fallen werden ausgelöst. Rosbro reicht Siobhan einen Drachenknochen der als magische Fackel fungieren soll und auch Rilitar holt eine dauerhaft brennende Fackel aus seinem Rucksack hervor. Schnell bindet ihr noch die Pferde an den nahegelegenen Bäumen fest und lasst den Wolf Lymus zurück um diese zu bewachen.

Dann ganz langsam und gespannt schreitet ihr in die Dunkelheit hinab. Grob gehauene Stufen führen in die Tiefe, dichter Staub liegt überall. Doch da fällt euch etwas auf! Während alle möglichen erkennbaren Fährten an der Oberfläche von Neuschnee längst verdeckt sind, so kann man im Staub auf den Boden einige Fußspuren erkennen. Ihr Alter lässt sich schwer bestimmen ... doch maximal dürften sie einen Zehntag alt sein und von zwei erwachsenen Personen stammen. Weiter in der Ferne, ist zudem ein seltsames rotes Leuchten zu sehen.
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 19.08.2008, 17:38:28
Bevor Torinkas in die Dunkelheit klettert holt er einen kleinen Achat aus einer seiner Gürteltaschen hervor und spricht leise ein kurzes Gebet: "Shevarash, leihe mir deine Kraft um mich auch in der Finsternis deine Feinde erkennen zu lassen."
Kurz darauf verändern sich seine Augen, sie werden kurz von einem finsteren Schleier überzogen und werden danach wieder völlig normal. Der Dunkle Rächer sieht seine Begleiter an und setzt sich schließlich an die Spitze des kleinen Trupps: "Jene die in der Dunkelheit nicht auf Licht angewiesen sind sollten Vor- und Nachhut bilden." Bei seinen Worten fällt sein Blick auf Throndir, der auch ohne magische Hilfe im Finstern sehen kann. Stumm fordert Torinkas den Zwerg auf sich ans Ende zu setzen des Trupps zu begeben um immer wieder den Gang hinter ihnen im Auge zu behalten, falls irgendjemand sie verfolgen sollte.
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Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 19.08.2008, 18:06:22
Kaum dass sie das merkwürdige Leuchten weiter vorne im Gang ausmacht, ergreift Kyali ihren Bogen und hält auch schon einen Pfeil auf der Sehne. Sie ist fest entschlossen, von größerem Nutzen zu sein, sollte es wieder zum Kampf kommen.
Auf Torinkas' Weisung hin setzt sie sich dann aber an das Ende der Gruppe während jener die Vorhut bildet, gerade außerhalb des Scheins von Siobhans magischer Fackel, um nach hinten zu sichern.
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 19.08.2008, 18:11:18
Dieses Licht...Magie? Das haben wir gleich. Rosbro hält kurz inne um einen Zauber zu wirken, den selben dank dessen Hilfe er bereits die Illusion enttarnen konnte. "Wartet kurz, ich will sehen was dort vorne ist, ob es sich um Magie handelt.", flüstert Rosbro seinen Freunden zu. Und um welche...
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Beitrag von: =Throndir= am 19.08.2008, 18:25:50
Auf Torinkas wink hin lässt sich Throndir ans ende der Gruppe zurückfallen
Was mag dieses leuchten sein.
Throndir schaut noch ein,mal zu Boden ander die eigen Schritte die Spuren mittlerweile verwischt zu haben scheinen und bemerkt dabeiaus den Augenwinkeln Hal'Kyali welche sich trotz der schlechten Suichtverhältnisse leicht zu bewegen schien
"Bleib lieber vorne ich kann im Dunkeln besser sehen als du... auch wenn ich neidlos anerkennen muß. Du bewegst dich wirklich geschickt, dafür das du kaum etwas sehen kannst" flüstert ihr Trondir zu
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Beitrag von: Schreckensjul am 19.08.2008, 21:58:43
Ihr versucht so gut es euch möglich ist, den Gang nach vorne und hinten abzusichern und bewegt euch im Lichte eurer Fackel weiter auf das rote Schimmern zu. Rosbros versucht das Licht magisch zu untersuchen, aber das Licht selbst scheint nicht magisch zu sein ... also müsst ihr euch erst der Lichtquelle nähern.

Die Stufen führen euch hinab in das steinerne Herz der Wächterkuppe. Doch dann weiten sich die Stufen und führen in einen rechteckigen Raum. Nun seht ihr auch, woher das rote Licht stammt: Hunderte von greifenden Händen, starrenden Augen und beißenden Mäulern wirbeln in einer Sphäre aus rotem Licht herum, welche über zwei steinernen Särgen in der Luft schwebt. Ansonsten ist die Grabkammer ungeschmückt, einzig auf dem Steinpodest unter den Särgen ist eine Inschrift zu lesen.

Hier liegen Aumryr Obarskyr und Anastra 'Sylúne' Silberhand.
Sie versuchten das Schattental besser zu hinterlassen als sie es vorfanden.


(http://www.wizards.com/dnd/images/mof_gallery/MonFaePG67b.jpg)
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 19.08.2008, 22:27:39
Als Rosbro das schreckliche Bild der vielen Mäuler, Klauen und Augen in einem Meer aus...rot, dass aussieht wie Blut, sieht, wird er aschfal und bleibt stehen, wobei sein Stab fast zu Boden fällt. "Gebt acht! Dies ist ein Nishruu, ein Wesen des puren Chaos. Es zerrt sich vor allem an Magie!" Nach einer kurzen Atempause, in welcher er seine Gedanken sammelt, lächelt Rosbro plötzlich. Ja, jetzt wird mir einiges klarer. Das Meer hineinrauschen lassen. Das Meer ist Salzig und das Wesen scheint auch aus einer Art Flüsigkeit zu bestehen! Salz bindet Wasser.. Schnell lässt Rosbro seinen Rucksack von der Schulter gleiten. "Schnell, sucht das Salz welches ihr dabei habt heraus und bewerft das Wesen damit, aber kommt ihm nicht zu nahe!"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Jandar am 20.08.2008, 11:35:55
Jandar bleibt sofort stehen, als er das Wesen erblickt. "Verdammt, das nenne ich wirklich einen Parasiten an Mystras Macht." , entfährt es ihm entsetzt und ein wenig wütend. "Wir sollten es schnell vernichten, je weniger es davon gibt, desto besser. Hoffentlich haben wir genug Salz dabei." Auch er setzt seinen Rucksack ab und sucht nach dem bisschen Salz, das er dabeihaben müsste. "Ihr anderen, die ihr nicht auf Magie angewiesen seid: fügt ihm soviel Schaden zu wie möglich. Euch kann er nichts anhaben und nur ihr seid effektiv gegen ihn.". Jandar zögert kurz und sieht sich um.
"Gibt es hier irgendwen, der keine Zauber wirken kann?"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 20.08.2008, 15:03:53
Rosbro findet schließlich auch das päckchen mit dem Salz und holt es heraus. Viel ist es nicht, aber wenn sie alle gleichzeitig ihr Salz in die Suppe geben würden, würde es vielleicht genügen, denkt Rosbro sich. Seltsamerweise greift das Wesen sie noch nicht an. "Wir sollten alle gemeinsam werfen, und geht nah genug ran, dass ihr es trefft. Siobhan, gibst du das Signal wenn alle soweit sind?"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Siobhan am 20.08.2008, 16:12:28
Wider erwarten findet auch Siobhan etwas Salz unter ihren Vorräten und macht sich bereit, dieses nach dem Wesen zu werfen. Sie wartet noch, bis alle anderen auch soweit sind, bevor sie das Signal gibt:
"Und los!" Gleichzeitig wirft auch sie ihre Portion auf die Abscheulichkeit, kommt sich dabei jedoch ein wenig albern vor. Wir stehen in einer Gruft vor einem widerlichen Monster, und was machen wir? Wir bewerfen es mit Salz! Das gibt nicht wirklich guten Stoff für Heldenlieder ab.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: =Throndir= am 20.08.2008, 18:31:46
Throndir kramt ein wenig in seinem Rucksack und holt ein säckchen mit Salz heraus, welches er normalerweise zum Kochen verwendet, greift hinein und holt eine Prise heraus und wirft sie nach dem Nishruu
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 21.08.2008, 02:26:20
Auf dem Gang:

Für einen Moment blickt Kyali den Zwerg nur verständnislos an, bis ihr klar wird, was er meint. Natürlich musste er annehmen sie würde genau so schlecht sehen, wie die "blassblütigen" Elfen auch.

"Ach ja, ich ähm...", druckst sie kurz herum, "Ich habe über ein Jahr in dieser Gruft verbracht, deshalb habe ich mich irgendwie an die Dunkelheit gewöhnt." "Hoffentlich kauft er mir diese Ausrede ab." Um nicht weiter aufzufallen hält sie sich nun ein paar Fuß dichter an der magischen Fackel.


In dem Raum:

Aufgrund ihrer strengen Ausbildung in ihrem Orden erkennt sie das Wesen sofort als einen Nishruu und beginnt auch gleich in ihrem Rucksack nach etwas Salz zu suchen. Sie findet jedoch nur ein paar Streifen stark gepökelten Fleisches.

"Das müsste auch funktionieren.", hofft sie und wirft ihren Proviant auf Siobhans Zeichen auf den Parasiten.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 21.08.2008, 12:40:48
Es sieht schon ein wenig merkwürdig aus wie alle zusammen auf Siobhans Kommando hin Salz und sogar Pökelfleisch auf die Kreatur werfen. Bei genauem Hinsehen kann man erkennen, dass das Wesen eine Art silbrigen Nebel aus dem Sarg in sich aufzusaugen scheint. Doch plötzlich ist ein lautes Kreischen zu hören, als es von dem Salz getroffen wird. Hundertfach heulen die schrecklichen Mäuler auf, in der Tat scheint das Salz die Substanz der Kreatur zu fressen. Schnell wendet sie sich in eure Richtung fliegt schon schnappend und beißend auf euch zu, doch dann löst sich der rote Nebel auf, das schreckliche Ungetüm verblasst scheinbar.

Erleichtert atmet ihr auf, doch schon geschieht etwas neues Sonderbares. Der silbrig schimmernde Nebel aus dem Sarg scheint langsam Gestalt anzunehmen. Eine schlanke, anmutige Frau die große Erhabenheit ausstrahlt steht vor euch, ihre Konturen werden von silbrig schimmerndem Feuer eingerahmt.
Dann spricht sie zu euch:

"Habt dank meine Retter, meine Zeit auf Faerûn wird knapp, nun da Mystra mich heimruft. Aber ich werde tun was ich kann um die Unterdrückung des magischen Gewebes aufzuhalten. Ich hoffe ihr werdet die Zeit nutzen welche ich euch geben kann um Shar's finsteres Ritual zu beenden und mein geliebtes Schattental zu befreien. Bitte nehmt den Stab und Mantel meines Geliebten Fürsten und nutzt sie um die Ketten des schwarzen Netzwerkes abzuschütteln.

Es gibt ein Portal in der neu erbauten Burg Krag, durch welches die Zhentarim Verstärkung herbeischaffen können. Die Fürstin des Verlustes wirkt im Geheimen ihr finsteres Ritual in den Höhlen des Alokkair. Nutzt das Unterreich um einen Weg in den verdrehten Turm zu finden, aber hütet euch vor den Überlebenden Maerimydras. Die Bewohner des Tales werden sich eurer Sache anschließen, wenn ihr beweist dass ihr Anführer seid, die des wahren Abzeichens von Ashaba würdig sind."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 21.08.2008, 19:11:03
Bei der Erwähnung Maerimydras lodert der Hass heiß in Torinkas auf. Aus ebendieser Stadt stammte die Truppe Drow, die vor über einem Jahrhundert seine Familie abgeschlachtet und anschließend ihn selbst für Jahre misshandelt hatte. Ein Bild erscheint in Torinkas' Kopf. Eine Mondelfe, die von einem Drow mit einem Schwert aufgespießt wird, seine Mutter. Der Hass bricht für einen kurzen Moment aus ihm hervor und er presst, mit einer Stimme die vor Gift zu triefen scheint, ein einzelnes Wort zwischen seinen zusammengebissenen Zähnen hervor: "Dhaerauw!" Jene seiner Begleiter, die ihn in diesem Moment ansehen bekommen es für einen kurzen Moment mit der angst zu tun, denn sein Gesicht zeigt einen Ausdruck der absoluten Raserei, der durch die vielen Narben, die es zeichnen noch verstärkt wird. Doch dieser wärt nur für den Bruchteil einer Sekunde, er verschwindet so schnell wieder wie er gekommen ist. Doch in den Augen des Dunklen Rächers kann man den Hass noch lodern sehen als er sich an seine Begleiter wendet und auch die Raserei lässt sich noch erahnen: "Maerimydra war eine Stadt der Drow, die unterhalb des Tales lag. Eine Zeit lang, als die Tel'quessir diese Lande verlassen hatten herrschten sie sogar hier oben. Doch inzwischen ist diese Zuflucht im Dunkel des Unterreichs zerstört. Als der Tanar'ri, den sie als Göttin verehrten schwieg wurde sie von Horden wilder Kreaturen zerschmettert und sie zerstreuten sich in alle Winde. Vermutlich hat sich aus Langeweile oder aus einer Notlage heraus ein Teil von ihnen den Zhentarim angeschlossen. Diese Kreaturen sind das absolute Böse, sie töten nur aus der Lust an selbigem und sie kennen keine Gnade. Ihre Boshaftigkeit macht sie gefährlich und ohne Zweifel beherrschen sie ihr Handwerk. Sie müssen ohne jede Gnade verfolgt werden, bis auch der letzte von ihnen vernichtet ist. Vorher kann es in dieser Welt keine wahre Freude geben. Sollten wir ihnen begegnen müssen wir sie unter allen Umständen vernichten. Man darf nicht riskieren einem dieser Verräter den Rücken zuzukehren."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 21.08.2008, 22:44:58
Rosbro ist immernoch erstaunt, wie leicht sie mit diesem Gegner fertig wurden, später wird er die Geschehnisse nochmal durchgehen, denkt er sich. Gespannt sieht er, wie sich der Geist vor manifestiert und zu ihnen spricht. Kaum nimmt er die Worte des Klerikers war.

Sylúne! Warhaftig, habt dank Azuth, dass mir diese Ehre zu Teil wurde.

"Azuth hat uns geführt. Ihr seid Sylúne nehme ich an? Rosbro Meneldur zu euren Diensten!", Rosbro verbeugt sich tief und wartet einige Sekunden, bis er sich wieder aufrichtet. "Ich gebe euch mein Wort, alles erdenkliche zu tun um Shar und ihren Machenschaften sowie den Unterdrückern des Schattentals entgegen zu treten. Könnt ihr uns noch genauer sagen, wie wir den Mantel und den Stab von Lord Aumry einsetzen müssen? Und... wisst ihr, was mit Elminster geschehen ist? Es heist, er sei mit seinem Turm verschwunden." Es klingt ehrfurcht in Rosbros Stimme, als er Sylúne sein Wort gibt, und nur zögerlich stellt er seine Fragen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 22.08.2008, 00:27:29
Nur leicht verbeugt sich Kyali vor der Erscheinung Sylúnes doch auch ihr ist die Ehrfurcht, die ihr die Worte raubt, deutlich anzusehen. Deshalb lässt sie gerne Rosbro für die Gruppe sprechen welcher, seit er die Erscheinung seines Gottes miterlebt hat, entschlossener wirkt als je zuvor. Wieder spürt sie Neid in sich aufsteigen.

Torinkas hasserfüllte Worte und vor allem der mörderische Ausdruck in seinen Augen jagen ihr dann aber tatsächlich nicht wenig Furcht ein. Schlagartig realisiert sie, dass dieser Mann ihr gefährlicher werden könnte, als der Kelemvor Kleriker, der sie auch schon bedroht hatte. "Wenn er jemals herausfinden sollte was ich wirklich bin, wird er mich auf der Stelle töten.", wird ihr mit furchtbarer Gewissheit klar, "Vielleicht wäre es besser, wenn ich mich bei Gelegenheit von dieser Gruppe trenne."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 22.08.2008, 20:13:50
"Wahrlich ich bin Sylúne, die Geisterhexe. Seid mir gegrüßt Rosbro Meneldur." spricht der Geist nach dem Torinkas und Rosbro geredet haben "Nehmt Stab und Mantel ... ihr werdet schon verstehen. Doch was mit Eliminster geschehen ist vermag ich nicht zu sagen, doch sicher hat auch hier Shar ihre finsteren Hände im Spiel. Ich kann nun nicht länger bleiben, doch ich werde versuchen euch Zeit zu verschaffen, denn in eurem Kommen liegt Hoffnung für die Bewohner des Tales." mit diesen Worten verblasst die Älteste der sieben Schwestern, doch bevor sie gänzlich entschwindet, schwebt sie zu euch herüber und gibt jedem von euch einen kaum merklichen Kuss auf die Wange.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Siobhan am 23.08.2008, 21:36:56
Nachdem Sylúne verschwunden ist, nimmt Siobhan verträumt den Mantel von Fürst Aumry in die Hand, um den Stoff zu prüfen. Sollte so ein einfaches Kleidungsstück soviel Macht besitzen?
"Wir sollen Shars Ritual beenden? Wir sollen gegen eine Göttin angehen?" fragt sie, als würde sie mit sich selbst reden. Erst dann scheint sie in die Wirklichkeit zurückzukehren und sie wendet sich an ihre Gefährten: "Es sieht so aus, als würde uns unser nächster Weg nun in das Unterreich führen. Ich bin ja froh, dass wir jemanden wie Euch dabei haben, Herr Zoy'kinal, um uns vor den bösen, bösen Dunkelelfen zu beschützen." Ihr letzter Satz klingt dabei nicht so ganz ernst.
Natürlich hatte sie alle die Geschichten über die in der Tiefe lebenden Elfen gehört, und dass sie immer nur böses im Schilde führten, doch nahm sie an, dass die Leute die Geschichten über dieses geheimnisumwitterte Volk vor allem dazu benutzten, um Kinder zu erschrecken, wenn sie nicht ins Bett wollten.
Am Ende sind es einfach nur Elfen mit dunkler Haut., nimmt sie an.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 23.08.2008, 22:01:27
"Sie weiß nichts, überhaupt gar nichts." Torinkas sieht Siobhan eiskalt an, setzt dabei seinen Helm ab, damit Siobhan auch die übrigen Narben in seinem Gesicht sehen kann: "Was habt ihr erlebt, dass ihr wagt euch so über die dhaerauw lustig zu machen? Ich vermute, dass ihr noch nie einem von ihnen begegnet seid, wenn ihr so über sie sprechen könnt. Jede Einzelne dieser Narben entstammt ihrer Grausamkeit!  In diesem Moment werden irgendwo auf Faerûn unschuldige Tel'quess von ihnen mißhandelt und ermordet, egal ob es Soldaten oder Handwerker, Männer oder Frauen, Erwachsene oder Kinder sind. Solange es sie gibt werden sie weiterhin aus reiner Lust am Töten und Verletzen über uns herfallen. Sie müssen um jeden Preis aufgehalten werden und die einzige Möglichkeit sie aufzuhalten ist sie zu töten."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: =Throndir= am 24.08.2008, 11:16:51
auf dem Gang:
Throndir betrachtet die Reaktion seiner Kameradin mit leichter Befremdung sagt aber nichts, hebt eine Augenbraue Was war denn das? Habe ich irgendetwas falsches gesgt

Als Kyali sich ihre Ausrede präsentiert schaut er ihr ein weilchen nachdenklich nach als sie sich wieder umdreht War da ein enig Unsicherheit in ihrer Stimme?  Throndir zuckt mit den leicht mit den Schultern und folgt dann langsam den anderen "Sie wird schon ihre Gründe haben" leise zu sich selbst.

Saal
Als Throndir den Saal betritt weicht er leicht zurück und wird blass. Ein Nishruu! Throndirs Gedanken rasen während er wie in Gedanken  in seinem Rucksack nach Salz zu kramen beginnt und hört nur nebenbei die Anweisungen die Rosbro der ebenfalls zu den richtigen Schlüssen gekommen war. und warteet mit den anderen auf das signal bei dem er zusammen mit den anderen gleichzeitig das Salz entgegenschleudert.

Langsam läßt er sich zusammensinken als  der Nishruu zu verschwinden beginnt, nur um Augenblicke später bei dem Erscheinen von Sylúne sich wieder zu erheben un in Erfurcht zu verneigen.Throndir schaut auch nach dem ihrem Verschwinden noch eine Weile in Gedanken versunken auf die Stelle an der sie verschwunden ist.

Nach Torinkas Ausführungen über Maerimydra

"Ich glaube niemand der nicht dabei gewesen ist, kann nachempfinden was ihr erlebt habt. Aber wir sollten uns nicht von Hass leiten lassen. Wir solltenn einen klaren Blick behalten bei den Dingen die vor uns liegen. Ich habe mir auch ein paar Gedanken gamacht über das was sie gesagt habt. Ich denke über Maerimydra brauche ich nichts weiter zu sagen, das hätte auch niemand besser tun können als ihr"

er nickt Torinkas lächelnd zu.

"Kommen wir also zu Alokkair. Er ist ein mächtiger Leichnam der vor vielen Jahrhunderten das Königreich Hlontar regiert hat. Er verließ dann irgendwann sein Reich und ließ sich hier in einer Höhle in der Umgebung des Schatentales nieder um seinen magischen Forschungen nachzugehen, mit denen er anscheinend Erfolg gehabt hat, wenn selbst Shar sich für ihn interessiert.

Was Ashaba betrifft. Er begründete nach seine Eroberung des von Dunkelelfen besetzten verdrehten Turm das Schattental und wurde somit zu dessen ersten Fürsten.Sein Anhänger gilt als das Symbol aller legitimen Fürsten die vom Volk gewählt werden müssen. Sieht so aus als müssten wir diesen Anhänger ebenfalls finden. Der Fluß Ashaba ist im übrigen auch nach ihm benannt. Er ist ein überaus mächtiger Wassermagier gewesen. So ich hoffe ich ich habe euch nicht zu sehr gelangweilt"
und zwinkert den Freunden zu
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Beitrag von: Siobhan am 24.08.2008, 21:40:43
Während Torinkas' Tirade bleibt Siobhan eher gelassen. Als Halbelfe ist sie solche Reaktionen ihr gegenüber von vielen Elfen schon gewohnt. Als er endlich fertig ist, antwortet sie ihm kühl:
"Ihr habt sicher schreckliches erlebt, wenn Ihr der Meinung seid, mir Eure Narben vorführen zu müssen. Die Dunkelelfen sind jedoch nicht unser einziger Feind aber Euer Hass gegen sie macht euch blind für alles andere. Denkt zum Beispiel einmal an Kyali."
Die Bardin macht eine demonstrative Geste in Richtung der Hexenmeisterin.
"Sie hat Euch noch nie erzählt, was sie durchmachen musste, oder? Wir alle haben schreckliches erleben müssen, doch müssen wir alle nun unseren persönlichen Groll hintanstellen, um unser gemeinsames Ziel zu erreichen, denn es sind nicht nur die Dunkelelfen, die unserer Welt schaden wollen.
Ein solch emotionales Verhalten ist eines Soldaten Eures Kalibers unwürdig."

Auch wenn Siobhans Worte tadelnd, wenn nicht geradezu garstig klingen, erkennt sie doch noch während sie ihren letzten Satz spricht, dass sie und Torinkas mehr gemeinsam haben, als sie wahr haben möchte.
Wie es scheint, müssen wir uns immer wieder gegenseitig daran erinnern, unsere Emotionen zu kontrollieren.
Wie um sich mit ihm zu versöhnen geht sie zu ihm hinüber und reicht ihm den Stab des Aumry, während sie selbst den Mantel behält. "Ich nehme an, Ihr könnt damit umgehen." erklärt sie mit noch tonloser Stimme.

Anschließend wendet sie sich wieder an Throndir und fragt ihren alten Freund mit wesentlich liebevoller Stimme: "Hast Du vielleicht eine Idee, wo wir den Anhänger des Ashaba jetzt finden können? Ich hoffe, wir müssen ihn nicht erst dem selbsternannten neuen Regenten über das Schattental abjagen. Ansonsten wäre dieser Anhänger sicher das einfachste Mittel, die Bevölkerung des Tales hinter uns zu bringen. Wenn dies aber nicht möglich ist, müssen wir wohl unseren Wert wieder durch unsere Taten beweisen." Was wir vermutlich sowieso werden. ergänzt sie in Gedanken.
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Beitrag von: Schreckensjul am 24.08.2008, 22:56:09
Erstaunt reibt sich Rilitar die Wange nach dem Sylùne verschwunden ist, die Erscheinung hat auch bei ihm einen gehörigen Eindruck hinterlassen. Das folgende Gespräch hört er sich geduldig an, mischt sich dann aber noch kurz ein. "Freunde wir sollten jetzt nicht streiten. Einigkeit ist nun von allergrößter Bedeutung, nun da die Chancen gegen uns so schlecht stehen. Es besteht kein Zweifel daran, dass die Dunkelelfen eine fürchterliche Gefahr sind - doch es gibt noch andere Angelegenheiten um die wir uns kümmern müssen. Wir sollten uns entscheiden wie wir weiter vorgehen, immerhin hat Sylúne uns einige Hinweise gegeben. Begeben wir uns in die Höhlen Alokkairs und finden heraus was für ein seltsames Ritual dort vor sich geht? Steigen wir in das nahe Unterreich hinab um einen Zugang zum verdrehten Turm zu finden? Oder statten wir der Burg Krag einen Besuch, wo sich ein Portal befinden soll? Was den Anhänger des Ashaba angeht, so denke ich dass Lord Mourngrym ihn noch immer tragen wird, zumindest denke ich dass Hauptmann Selgard es erwähnt hätte wenn Mourngrym die Insignie seiner Herrschaft nicht länger tragen würde."
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 25.08.2008, 15:32:40
Torinkas ergreift den Stab nachdem er seinen Helm wieder aufgesetzt hat. Aber sein BLick Siobhan gegenüber bleibt völlig ausdruckslos. "Sie versteht uns nicht, sie versteht nichts von dem woran wir glauben. Mein Hass ist die mächtigste Waffe, die ich habe. Er verleiht mir einen Fokus, der den meisten meines Volkes fremd ist. Nur die Dunklen Rächer widmen sich ihr ganzes Leben lang einer einzelnen Aufgabe. Der Vernichtung der Drow, die schlimmer und gefährlicher als alles andere sind, weil sie so sind wie wir und doch völlig bösartig. Sie verfügen über all die Fertigkeiten der Tel'quessir und sogar über mehr, gepaart mit einer schrecklichen Bosheit, die sie zu der größten Bedrohung für unser Volk macht. Das ist das einzige was zählt, sie sind fähig unser gesamtes Volk zu vernichten und das treibt sie auch an. Wer sonst ist in der Lage Immerdar zu anzugreifen? Keine dieser Gefahren von denen sie spricht würde das wagen. Ohne Zweifel sind die Drow das schrecklichste was diese Welt je gesehen hat und irgendwann wird auch sie das erkennen müssen. Ich sollte vielleicht doch bei meinen Brüdern sein und im Wald gegen die Drow kämpfen, das ist der Ort an den ich gehöre."
Seine Gedanken nehmen Torinkas so sehr ein, dass er Rilitar kaum zuhört. Als er jedoch erkennt, was der Stab bewirken kann reicht er ihn an Rosbro weiter: "Das wird euch mehr helfen als mir, ich ziehe das Schwert vor."
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Beitrag von: Jandar am 25.08.2008, 17:15:05
Jandar hat das Geschehen recht ruhig beobachtet, scheint aber jetzt Interesse zu wecken, als der Stab ins Spiel kommt. Solch ein magisches Werkzeug ist gewiss nützlich und wer weiß, was für Kräfte er entfesseln kann. Mit einem Funken Gier in den Augen verfolgt er den Weg des Stabes von Siobhan über Torinkas zu Rosbro, anscheinend in der Hoffnung Rosbro würde etwas ähnliches sagen, wie die Vorbesitzer und ihn an Jandar weitergeben. Seine Hoffnung scheint sich nicht zu erfüllen, und er wendet die Augen wieder ab.
"Ich würde sagen, wir gehen wieder raus.", sagt er. " Hier drinnen gibt es nichts mehr von Interesse."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 25.08.2008, 17:22:27
Rosbro hatte die "Debatte" seiner Gefährten stillschweigend mit angehört. Es schien ihm ein wenig fehl am Platz, auch hatte er sich längst mit Thorinkas Eifer abgefunden, er konnte ihn verstehen. Sein Zorn auf die Fey'ri kam Thorinkas Zorn auf die Drow sehr nahe. Ihn würde niemand davon abhalten können, alles zu tun um die Fey'ri zu besiegen - da stand er Thorinkas wohl in nichts nach. Hatten die Fey'ri doch seine ganze Famillie ermordet. Ein wohliges Gefühl verzückt Rosbro, als die Geisterhexe ihm einen Kuss auf die Wange gibt. Wahrlich, diese Ehre kam nicht jedem zugute.

Dankend nimmt Rosbro den Stab von Thorinkas entgegen und verstaut dann seinen alten in dem magischen Rucksack. Obwohl der Stab länger ist als der Rucksack selbst, passt er ohne probleme hinein. "Wahrlich, dieser Stab besitzt nützliche Fähigkeiten. Und er liegt gut in der Hand."

"Rillitar und Jandar haben recht. Wir sollten uns nun um unsere Aufgabe kümmern. Wenn wir dabei ein paar Drow erwischen sollten, machen wir sowieso kurzen Prozess mit ihnen nehme ich an. Wie steht es um eure Kampfkraft? Ich würde mich ungern nach dem Kampf mit dem Drachen mit Shar und ihren Anhängern einlassen. Die Drow sollten wir ebenfalls nicht unterschätzen, und sie warnen in dem wir nur ein wenig "aufräumen" bevor wir uns ein plätzchen zur Rast suchen erscheint mir auch nicht klug. Aber auch bei der Burg würden wir wahrscheinlich nicht mit Freuden empfangen, wenn wir auf einen Kampf aus sind und ihr Portal zerstören wollen...

Vielleicht sollten wir uns bei der Burg "melden" und dabei ein wenig Umsehen? Danach könnten wir vielleicht im Taal mit ein paar der Bürger sprechen, vielleicht ist es ihnen mit unserer Hilfe ja möglich die Burg zu erstürmen, so dass wir das Portal zerstören könnten? Sicher können sie sich dann in der Burg eine Weile verteidigen, während wir dem verdrehten Turm einen Besuch abstatten. Erst dann sollten wir dem Leichnahm einen Besuch abstatten nehme ich an, denn was Throndir so erzählt hat scheint dies ein mächtiger Gegner sein, welcher uns kaum mit Freuden empfangen wird. Was meint ihr?"
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Beitrag von: Schreckensjul am 26.08.2008, 05:16:29
"Jandar hat Recht, wir sollten uns nach draußen begeben und die Ruhe dieses Ortes nicht länger stören." fügt Rilitar an, noch während sie sich in Bewegung setzen spricht er weiter. "Ich fühle mich angeschlagen und erschöpft, wir haben zudem viel Magie verbraucht. Ich denke es ist besser wir begeben uns nun in das Schattental und erholen uns erst einmal. Womöglich können wir noch ein paar Informationen gewinnen, die uns weiterhelfen. Die Frage wie wir nun weiter vorgehen ist natürlich von größter Wichtigkeit und sollte sorgfältig erörtert werden."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 26.08.2008, 13:41:37
Den Kuss Sylùnes nimmt Kyali gerne an, spürt sie doch dass es sich dabei um viel mehr als ein Zeichen bloßer Anerkennung handelt. Es bleibt ihr jedoch keine Gelegenheit, sich über die volle Bedeutung Sylùnes letzter Worte klar zu werden, denn schon wieder hat sich Torinkas von Siobhan provozieren lassen. Seine Narben sehen schlimm aus, lassen sie aber ziemlich unberührt, beinahe findet sie es sogar amüsant, dass jemand Narben als ein Zeichen für Boshaftigkeit heranzieht.

"Die meisten meiner Narben habe ich mir selbst beigefügt.", erinnert sie sich und hin und öffnet sie sogar den Mund, um die Halbelfe in ihrem Streitgespräch mit dem Priester zu unterstützen, wagt es aber dann doch nicht, dem wütenden Torinkas zu widersprechen. Als Siobhan sie jedoch als Beispiel nennt, dass er für alle anderen Feinde blind geworden sei, fühlt sie sich ertappt.

Es dauert eine Weile bis sie erkennt, dass die Bardin ihre früheren Erlebnisse und nicht ihre Volkszugehörigkeit meint. Letzten Endes ist sie froh, dass Rilitar alle dazu bringen konnte, sich auf ein anderes Thema zu konzentrieren. Nie hätte sie gedacht, dass das Thema Dunkelelfen für sie gefährlich werden könnte.

"Ihr habt recht, Rilitar.", bestätigt sie deshalb den Klingensänger schnell, "Wir alle werden etwas Erholung brauchen, um unsere Ruhe wiederzufinden." Zusammen mit Rilitar verlässt sie dann den anderen voran das Grabmal des Fürsten Aumry.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 26.08.2008, 19:10:43
"Ja, vielleicht auch so,... nachher wollen sie uns an der Burg nichtmehr gehen lassen.
So ist das Risiko am geringsten."

SIe haben alle drei Recht. Ich bin wohl ein wenig zu... übermütig.
Nachdenklich folgt Rosbro den anderen nach draußen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: =Throndir= am 26.08.2008, 23:43:04
Als letzter folgt Throndir den anderen schweigend und schaut bevor er den Raum verlässt ein letztes Mal zurück an die Stelle wo Sylùne verschwunden war und verlässt dann ebenfalls die Gruft.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 27.08.2008, 14:45:31
Langsam kehrt die Gruppe wieder an die Oberfläche zurück und lässt das Grabmal des Aumry hinter sich zurück. Die Waffen werden wieder weggesteckt und Rilitar verstaut die Fackel in seinem Rucksack. Zusammen schiebt ihr die Grabplatte wieder auf den Eingang und verschließt den Zugang zum Grab. Rilitar geht sogleich zu den Pferden herüber und holt sie von den Bäumen, wo sie angebunden waren.

"Ich denke dann sind wir uns einig, dass wir erstmal in das Dorf reisen?"
wendet sich der Mondelf fragend an seine Begleiter.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 27.08.2008, 14:56:01
Rosbro nickt nur, und schnappt sich sein Pferd. Schnell ist sein Rucksack in der Satteltasche verstaut und Rosbro sitzt abmarschbereit auf seinem Ross.

"Wie werden wir uns nun verhalten? Wenn wir uns als Söldner ausgeben, wird dies nicht das Wohlwollen der Bürger mit sich bringen. Vielleicht sollten wir uns einfach als Abenteurer ausgeben, welche noch nicht sicher sind welche Partei sie ergreifen wollen?", etwas leiser fügt er hinzu: "Wir sollten in jedem Fall vorsichtig mit unseren Worten und Informationen sein. Genug Feinde haben wir nun zu bekämpfen, es wäre ungünstig wenn sie frühzeitig davon Wind bekämen.."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 27.08.2008, 15:58:53
"Wir sollten einfach versuchen so wenig Fragen wie möglich zu beantworten. Am besten bleiben wir so lange wie möglich einfache Reisende, die nur auf der Durchreise sind. Da die Zhentarim jedoch vermutlich schon von uns unterrichtet wurden, sollten wir uns in ihrer Gegenwart aber in jedem Fall als Söldner ausgeben, sonst fliegt unsere Geschichte unter Umständen schnell auf." Torinkas schreitet ebenfalls zu seinem Pferd und bereitet sich vor nach Schattental aufzubrechen. Seinen Bogen hat er wieder um seine Schultern gelegt.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 27.08.2008, 17:37:35
Nachdem die Pferde wieder von den Bäumen abgebunden sind, schwingt sich auch Rilitar wieder in den Sattel und wickelt sich in seinen Umhang. "Ja wir sollten zusehen, dass uns keine großen Fragen gestellt werden - im Zweifelsfall sollten wir uns wirklich einfach als durchreisende Söldlinge ausgeben. Einerseits dürften wir so nicht allzu viel Aufmerksamkeit bei den Zhentarim erregen aber andererseits sollten wir auch nicht den Wiederstand abschrecken indem wir uns sogleich mit dem schwarzen Netzwerk verbünden." langsam lenkt ihr die Pferde auf den Pfad der von der Wächterkuppe herunterführt, wobei euch die kalte Winterluft ins Gesicht bläst, stetig auf das Zentrum des Schattental zureitend.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: =Throndir= am 01.09.2008, 16:39:35
"Lasst uns erst einmal in ein Gasthaus gehen, mir knurrt inzwischen der Magen "
Throdir kramt aus seinem Rucksack die Karte hervor und deutet auf eine Stelle im Stadtzentrum
"Hier das Gasthaus zum alten Schädel dort können wir einkehren"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 01.09.2008, 17:55:22
"Ich habe keine Einwände. Zurück zum Weg und dann auf zum Gasthaus."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 01.09.2008, 20:41:00
Bald schon verlässt die Gruppe den Weg und gelangt auf den Nordritt. Zwar ist die Straße stark verschneit, aber ihrem Verlauf mitten durch den Wald kann man immer noch einfach folgen. Still und ohne große Worte folgt ihr der Straße, für große Konversation ist es einfach zu kalt. Bald schon lichtet sich der Wald, und es dämmert langsam. Endlich kommt das eigentliche Zentrum des Schattentales in Sicht. Schon von Weitem kann man den großen Hügel, auch bekannt als alter Schädel, sowie den verdrehten Turm erkennen. Schnee bedeckt das Tal und Licht dringt aus einigen Fenstern. Doch ihr wißt dass diese Idylle trügerisch ist.

(http://i98.photobucket.com/albums/l255/Julianos1982/SchattentalbeiNacht.jpg)

Über den Norditt reitet ihr in das Zentrum hinein, wo euch sogleich ein halbes Dutzend Zhentarim Soldaten in Empfang nimmt. Bewaffnet mit Hellebarden und schwarzen Rüstungen. Doch auch wenn sie euch mit mißtrauischen Blicken bedecken, so lassen sie euch ohne große Probleme passieren. Sofort erkennt ihr das Gasthaus "zum alten Schädel". Es ist eines der wenigen Gebäuden aus Stein, etwa 100 Jahre alt und gewaltig groß. Über vier Stockwerke erstrecken sich Schänkräume und Gastzimmer, daneben befindet sich ein ebenfalls recht großer Stall. Lautes Lachen und Poltern dringt durch die Fenster zu euch.
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 02.09.2008, 01:13:32
Das Taal war erreicht und auch die Begegnung mit den Soldaten der Zhentarim verlief unereignisreich. Rosbro schien von alle dem wenig mitzubekommen. Seid die Abenteurer sich von der Späherkuppe aus auf den Weg gemacht hatten, war Rosbro tief in Gedanken versunken.

Viel war geschehen, seid er von seiner Handelsreise zurück kam und sein Haus in Schutt und Asche vorfand. Der Feldzug gegen die Fey'ri lag war noch kein Jahr vorrüber, trotzdem schien eine Ewigkeit seid dem Vergangen zu sein. Sein ganzes Streben hatte Rosbro seid dem Tod seiner Liebsten der Bekämpfung des Bösen und dem Dienste Azuths verschrieben, doch zum ersten mal fühlte er eine Nähe zu seinem Gott, wie er es sonst von Klerikern kannte. Anders als sie, hörte er normalerweise nicht die Stimme seines Gottes, wenn er einen Teil ihrer Macht durch Gebete empfang, sondern konnte ohne dafür bitten zu müssen über eine gewisse Magie verfügen. Ohne bitten zu können. Nun hatte Azuth sich ihm und seinen Gefährten gezeigt. Rosbro fühlte, dass er an etwas Bedeutendem teilhaben könnte. Die Befreiung Sylúnes allein war schon etwas, was sein Herz vor Stolz in der Brust anschwellen lies. Aber würde er sich würdig erweisen? Würden Rosbro und seine Freunde, unterstützt von dem Zauberer Jandar, die aufgetragenen Aufgaben meistern? Eine große Bürde hatte erst Illseville ihnen auferlegt und nun, da Azuth selbst sich offenbarte und seinen Willen mitteilte, gefolgt von den Informationen der Geisterhexe Sylúne, waren die Verpflichtungen der Abenteurer noch gewachsen. Konnten sie diesen Anforderungen gerecht werden? Was, wenn sie versagten? Würde dann nicht alles Unheil, was durch ihr Versagen auf sie zurück ging, auch ihre Schuld sein?

Bedrückt reitet Rosbro weiter und scheint auch als sie vor dem Gasthaus ankommen noch tief in Gedanken versunken.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 02.09.2008, 16:01:14
Während des gesamten Weges denkt Torinkas nicht einmal darüber nach mit den aderen zu sprechen und auch als sie Schattental erreichen verschwendet er kaum Gedanken an das, was um ihn herum geschieht, er nimmt es zwar wahr und auch seine Wachsamkeit lässt nie nach, doch in Gedanken ist er bereits bei den Drow, die sich irgendwo unter ihm aufhalten müssen. Hier im Zentrum von Schattental hatte es Aktivitäten ihrerseits gegeben. Hier waren sie nahe und das bündelte alle Gedanken des Dunklen Rächers, auch als er vor dem Gasthaus von seinem Pferd stieg und sich anschickte es zum Stall zu bringen war er völlig von ihnen gefesselt. Wenn seine Begleiter ihm längere Zeit in die Augen schauten konnten sie ab und an das Funkeln des Zorns erkennen, den sie auf der Wächterkuppe kennengelernt hatten.
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Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 02.09.2008, 17:29:14
Kyalis anfängliche Begeisterung für den Schnee ist im wahrsten Sinne des Wortes abgekühlt. Mittlerweile spürt sie, wie sich die Kälte durch ihre Robe schneidet und ihre Vertraute Sehran, deren Körper durch die niedrigen Temparaturen immer steifer wird, gibt ihr auf empathischem Weg zu verstehen, dass sie mit dem Wetter mehr als unzufrieden ist. So kommt es, dass auch Kyali während des gesamten Weges schweigt und erst als sie vor dem Gasthaus angekommen sind von ihrem Ross steigt, um es wie Torinkas zu den Stallungen zu bringen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 02.09.2008, 22:55:35
Endlich war die Gruppe am alten Schädel angekommen - ein Dach über dem Kopf und ein warmes Essen waren wahrlich vielversprechende Aussichten bei diesem Wetter. Die großen Stallungen des Gasthauses beherbergen neben einigen Pferden sogar ganze Kutschen und Wägen, doch während des WInters kommen nicht viele Reisenden durch das Tal und die Zhentarim werden ihre Kavallerie wahrscheinlich in eigenen Stallungen unterstellen, weswegen nun hier nicht so viel los ist.

Ein alter Mann, aber breitschultrig und stark wie ein Bär erhebt sich von einer Feuerstelle und legt eine Decke zur Seite. "Zum Gruße. Seid Willkommen im alten Schädel." spricht er, während er euch Pferche für eure Pferde zuweist. Throndir holt ein paar Goldmünzen hervor und bezahlt die Stellplätze für eure Tiere sogleich für einen Zehntag, denn die Gruppenkasse ist gut gefüllt. "Habt Dank! Ich werde mich gut um sie kümmern." antwortet der Stallmeister und klopft dem Goldzwerg auf die Schultern.

Zusammen bewegt sich die Gruppe auf den Eingang des Gasthauses zu, wobei Rilitar sogleich die Tür aufschlägt und euch alle einlässt. Das Innere der berühmten Taverne ist durchaus so wie man es sich vorstellen würde - rustikal und zugleich prunkvoll. Die Tische und Stühle sind alle relativ einfach gezimmert, während an den Wänden zahlreiche Gemälde, Waffen und Beutestücke hängen. Mitbringsel und Geschenke zahlreicher Abenteurer. Zu dieser späten Stunde ist nicht mehr sehr viel los, an der Theke sitzen einige Taliser und trinken ihr Feierabendbier und eine Söldnerbande aus vier Halb-Orks spielt eine Runde Karten an einem runden Tisch.

Vor einem großen Kamin sitzt eine Frau im Schaukelstuhl, die nachdenklich in die Flammen blickt. Sie wirkt uralt, so als hätte sie schon mehr als hundert Winter gesehen und doch hat sie etwas sehr Erhabenes und Weises an sich hat. Ein wenig davon entfernt sitzt noch ein Zwerg einsam am Tisch und nimmt gerade sein Abendessen zu sich. Offenbar ein Goldzwerg wie sich an den rotbraunen Haaren und der gebräunten Haut erkennen lässt.

Throndir begibt sich sogleich zu ihm herüber: "Bei Clangeddins Silberbart. Kommt mit meine Freunde." spricht er zu euch und geht auf den Goldzwerg zu. "Oscar? Bist du es wirklich?" sagt er mit etwas gedämpfter Stimme, obwohl er seine Freude nicht ganz unterdrücken kann. "So treffen wir uns also wieder ... das ist ja kaum zu glauben!" jetzt wo Throndir es anspricht erkennen Siobhan und Rilitar den Goldzwerg wieder. Er hatte sich mit Throndir während des Fey'ri Krieges angefreundet, zog allerdings nach der Befreiung Myth Drannors weiter und ward nicht mehr gesehen ...
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Siobhan am 03.09.2008, 03:21:27
In der Gaststube angekommen seufzt Siobhan erleichtert, als sie endlich ihren schweren Mantel ablegen und die Wärme genießen kann. Noch während sie ihre Handschuhe abstreift, läuft sie schon auf einen Platz nahe des Kamins zu, um sich aufzuwärmen. Dass Throndir gerade die gleiche Richtung einschlägt, aber aus anderen Gründen, bemerkt sie erst, als sie den zweiten Goldzwerg neben sich erkennt.
"Oscar?" Ungläubig blickt sie zu dem sitzenden Zwerg hinab, doch langsam aber sicher kommt die Erinnerung an den alten Kameraden zurück. "Oscar... Lutgehr, richtig?" Es kommt ihr fast so vor, als sei es bereits Jahrzehnte her, dass sie ihn das letzte mal gesehen hatte. Zwar hatte sie selbst kaum mit ihm zu tun gehabt, doch hatte sie ihn häufiger zusammen mit Throndir gesehen. "Was verschlägt Euch denn in diese Gegend?"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 03.09.2008, 15:53:54
Torinkas nimmt zwar wahr, dass seine begleiter scheinbar einen alten bekannten getroffen haben, aber es interessiert ihn nicht sonderlich. Warum sollte es auch, er wa schließlich hier um eine Mission zu erfüllen. Deshalb sieht er sich erst einmal genauer im Schankraum um in der Hoffnung irgendetwas Auffälliges an den Personen zu erkennen, dass ihnen bei ihrer aufgabe helfen könnte.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 03.09.2008, 17:06:38
Oscar schaut erstaunt auf als er gerufen wird und als er seinen alten Freund erkennt springt er auf und geht ihm Entgegen und umarmt ihn.

"Ist ja nicht zu glauben. was macht ihr denn hier Ich dachte ihr wolltet euch zur Ruhe setzen."

und schaut jetzt auch die anderen genauer an, als Siobhan ihn erkennt anwortet er ihr schmunzelnd

"Derselbe in voller Lebensgröße!"

worauf er sich wieder an Throndir wendet

"Aber setzt euch doch erstmal ihr seht hungrig aus. Wir können uns immer noch beim Essen unterhalten."

Sobald sie sich gesetzt haben redet er lächelnd weiter

"Was ich gemacht hab ... Nunja während ihr in der Stadt zurückgeblieben seid, bin ich weiter gezogen und promt hier in den nachsten Konflikt hineingeschlittert"

die letzten Worte werde zu einem leichtem grinsen wobei er die Reaktion der alten Kameraden beobachtet
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 03.09.2008, 17:42:27
Throndir folgt der Aufforderung sich zu setzen erst gar nicht, er schaut sich ein wenig argwöhnisch um, dann spricht er leise: "Hör mal Oscar, es gibt unglaublich viel zu erzählen aber ich weiß nicht ob dies so der geeignete Ort dafür ist." vorsichtig blickt er dabei zu den Halb-Orks herüber "Hast du hier vielleicht ein Zimmer, wo wir uns in Ruhe unterhalten können?" Oscar nickt nur knapp und bedeutet der Gruppe ihm zu folgen. Zuvor gibt er jedoch noch eine Bestellung auf, so dass ihnen etwas zu speisen auf das Zimmer gebracht wird. Nacheinander steigt die Gruppe die knarrenden Holztreppen hoch in das zweite Geschoss des Gasthauses, wobei insbesondere Torinkas sich immer wieder argwöhnisch umblickt.

Dort oben angekommen schließ Oscar eine große Eichentür auf und führt euch in ein recht oppulentes Gästezimmer. Neben zwei normalen Betten befinden sich hier noch vier Etagenbetten, sowie eine große Sitzecke mit zwei bequemen Sofas. Oscar schließt die Tür sogleich hinter sich und Throndir blickt sich erstaunt um. "Nun da wären wir wohl ... ich denke wir sollten unsere kleine Scharade mal langsam aufgeben und unserem neuen Begleiter gegenüber ruhig zugeben wer wir wirklich sind. Hätte er uns schaden wollen, so hätte er das wohl schon längst getan." dabei deutet er auf Jandar.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 03.09.2008, 18:44:55
Kyali ist nicht ganz mit Throndirs Einschätzung der Situation einverstanden. Sie ist nicht bereit, Jandar zu vertrauen, ebensowenig wie sie Throndirs Freund Oscar ohne Weiteres Vertrauen entgegenbringen könnte. Bisher ist sie nur bereit Siobhan, Rilitar und Throndir selbst zu vertrauen, da diese sich bereits für sie eingesetzt haben. Dennoch glaubt sie, dass es nicht schaden kann, wenn sie sich den Anschein der Höflichkeit bewahrt und so stellt sie sich zumindest einmal vor:

"Mein Name ist Hal'Kyali Dryearghymn. Ich wohne mit Throndir zusammen.", erklärt sie Oscar.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 04.09.2008, 07:49:59
Rosbro begibt sich, als sie im Raum angekommen sind, kurz zur Türe und wirkt einen Zauber auf eben diese. Dann schaut er sich in dem Zimmer um auf der Suche nach einem Fenster, um dort wenn nötig ebenfalls mithilfe eines Zaubers neugierige Ohren vom lauschen abzuhalten. Schließlich scheint er beruhigt und setzt sich auf das Bett von Ocar.

"Entschuldigt, dass ich mich erst jetzt vorstelle. Nun sollten wir sicher reden können, weder durch die Tür noch durch das Fenster sollten unsere Worte dringen...aber auch wir hören nicht was drausen passiert, zu lange möchte ich die Zauber deshalb nicht aufrecht erhalten."

"Ich heiße Rosbro Meneldur, ebenfalls wie der Rest unserer Gefährten - außer Jandar der später zu uns stieß - auf Geheiß der Königin von Myth Drannor hier."

"Ich hoffe ihr entschuldigt, dass wir uns Anfangs mit falschem Namen vorstellten. Aber wie Throndir denke auch ich, dass wir Dir, Jandar, nun vertrauen können. Und da sowohl Throndir als auch Siobhan und Rillitar Oscar kennen und ihm Vertrauen, können wir unsere Deckung wohl fallen lassen."


'Ein wenig Rast. Das klingt gut... Und bestimmt lässt sich hier einiges in Erfahrung bringen. Seltsam, wie die Bürger mit der Besetzung umzugehen scheinen...und keine Zhentarim in der Kneipe, nur ein paar Söldner'
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 04.09.2008, 15:05:55
Torinkas verhält sich völlig ruhig, er verspürt nicht das interesse sich in diese Vorstellungsrunde einzureihen. Ihm ist so oder so nicht klar, warum hier alle ein so intesives Bedürfniss haben sich mit anderen zu verbrüdern, das lenkt nur ab. Also sieht er sich einfach das Geschehen im Gasthaus zum alten Schädel an und gibt nichts von sich, solange ihn niemand direkt anspricht.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 04.09.2008, 17:23:23
"Nun in der Tat sind wir nich nur einfache Abenteurer mein guter Jandar. Die Königin von Myth Drannor höchstselbst hat uns geschickt um hier zu helfen. Bitte verzeih unser kleines Schauspiel, aber du hättest genausogut ein Spion der Zhentarim sein können, aber ich denke du hast deine Vertrauenswürdigkeit bewiesen." dann wendet er sich ab, legt Rucksack und Stab zur Seite und nimmt auf einem der bequemen Sofas Platz, wobei er tief in den Polstern einsinkt.

"Tja Oscar ... es gibt so viel zu erzählen, aber ich will mich auf das Wesentliche beschränken. Anders als du haben wir uns in Myth Drannor niedergelassen und arbeiten nun als direkte Abgesandte des Königshauses. Siobhan und Rilitar kennst du ja noch flüchtig, Rosbro Meneldur, Hal'Kyali, der Kleriker Torinkas und nun zuletzt der Hexer Jandar haben sich uns während unserer Erlebnisse der letzten Zeit angeschlossen. Wir sind hier um zu helfen." führt Throndir die Sache etwas aus.

"Aber erzähl uns doch etwas über dich. Ein ganz schön oppulentes Zimmer hast du hier! Hast du vielleicht schon irgendetwas in Erfahrung gebracht? Oder womöglich ein paar Kontakte hier im Tal geknüpft? Wir können alle Hilfe brauchen, denn eine gewaltige Aufgabe liegt nun vor uns. Ich vertraue dir voll und ganz mein Freund, du hast dich als wackerer und zuverlässiger Streiter erwiesen, der mir im Kampf immer treu zur Seite stand." sagt er zu seinem Freund Oscar.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 04.09.2008, 19:25:07
Oscar lässt seinen Blick seinen Blick nachdenklich über die ihm noch unbekannten Mitglieder der Gruppe schweifen und schaut dann wieder zu Throndir

"Wenn du ihnen vertraust dann werde ich es auch tun."

Er zögert kurz bevor er beginnt weiterzureden

"Ob ich Erfahrungen gemacht habe? Nun ja das kann man so sagen. Als ich hier ankam  habe ich mich genau wie ihr euch als Söldner und Abenteurer ausgegeben. Es hat eine ganze Weile gedauert bis es mir schließlich gelang Kontakt mit dem Widerstand aufzunehmen. Es gibt zwar keinen organisierten bewaffneten Widerstand, aber die sogenannte "Allianz des Schattentales" versucht die Besetzung der Zhentarim nach Möglichkeiten zu sabotieren. Sie setzt sich aus den verbliebenen Würdenträgern des Tales zusammen. Wir beschränken uns zur Zeit darauf den Gegner zu beobachten und zu belauschen und Pläne zu schmieden . Ich selbst habe seit ich dem Untergrund beitrat immer wieder Nachrichten zwischen verschiedenen Personen ausgetauscht und habe auch eigene Beobachtungen weitergeleitet."

danach schaut er abwartend in die Runde
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Jandar am 04.09.2008, 20:02:25
"Ich habe mir fast gedacht, dass ihr mir nicht die ganze Wahrheit erzählt habt.", sagt Jandar, als sich ihm die Gruppe offenbart. Er setzt sich auf ein Bett und fährt fort:
"Es hätte mich auch gewundert, wenn ihr in eurer Situation nicht ein wenig geflunkert hättet. Aber es könnte auch sein, dass ich nur spiele. Noch gab es meiner Meinung nach keine Situation, die mein Vertrauen beweist. Hätte ich mich auf die Seite des Drachenskeletts stellen sollen? Ihr hättet mich gleich nach ihm vernichtet. Hätte ich den Nishruu nicht bekämpfen sollen? Das hätte mir wohl mehr geschadet als einigen von euch. Wenn ihr etwas nachdenkt, könntet ihr immernoch vermuten, dass ich euch verraten will. Vielleicht erst, wenn ihr inmitten von feindlichen Truppen seid...", sagt er und lächelt geheimnisvoll. Das Geheimnisvolle wandelt sich aber schnell in ein ehrliches.
"Nein, im Ernst. Ihr könnt mir vertrauen. Ich will auch das Tal befreien und wie es aussieht haben wir nun noch jemanden gefunden, der uns hilft."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 04.09.2008, 20:52:08
Torinkas sieht den Magier mit seinem gewohnt kalten Blick an: "Nun, wir könnten euch ja auch immernoch töten, aber ich bezweifle, dass Sylune euch ihren Segen geschenkt hätte, wenn ihr im geheimen den Zhentarim dienen würdet." Anschließend wendet sich der Dunkle Rächer an Oscar: "Wieviele Mitglieder zählt denn diese Allianz des Schattentals? Verfügt sie über irgendwelche ernstzunehmenden militärischen Kräfte? Falls das nicht der Fall ist sollten wir versuchen sämtliche Informationen, die bereits gesammelt wurden nach Myth Drannor zu schicken. Da die Truppen des Königreichs allerdings auf unbestimmte Zeit im Kampf gegen die dhaerauw", als Torinkas die Dunkelelfen anspricht blitzt erneut der altbekannte Hass in seinen Augen auf, " gebunden sind, können wir mit keiner großen Truppenunterstützung von dieser Seitee rechnen. Vielleicht sollten wir versuchen dieser Schlange den Kopf abzutrennen um sie empfindlich zu schwächen. Aber das wird schwierig und äußerst gefährlich werden."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 05.09.2008, 13:42:25
"Sylune hat auch mich geküsst.", kommentiert Kyali im Geiste, spricht den Gedanken aber nicht aus, "Selbst die wackersten und zuverlässigsten Streiter können zu Verrätern werden.", erwähnt sie stattdessen sich auf Throndirs Worte beziehend, wobei sie an Fürst Mourngrym denken muss.

Die Goldelfe setzt sich ebenfalls und wirkt dabei ein wenig deprimiert. Nach einer Weile des Schweigens wendet sie sich an Jandar: "Natürlich können wir euch nicht vollständig trauen, genauso wie ihr uns noch nicht vollständig trauen könnt." Indem sie sich wieder allen zuwendet erklärt sie: "Ich meine damit einfach, dass wir zur Zeit keine andere Möglichkeit haben als einander zu glauben, wenn wir uns nicht gegenseitig nur behindern wollen."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 05.09.2008, 17:16:38
Im Kaminfeuer glimmt nur noch ein schwaches Feuer und so geht Rilitar herüber um noch ein paar zusätzliche Holzscheite aufzulegen. Er spricht dabei jedoch nicht, wie es so seine Art ist und lehnt sich an die Wand um das Geschehen weiter zu beobachten, scheinbar immer bereit sofort die Waffe zu ziehen sollte eine Bedrohung durch die Tür hereinkommen.

Throndir lauscht derweil aufmerksam den Ausführungen seiner Freunde "Ihr habt Recht Kyali." spricht er dann "Jeder kann zum Verräter werden und jeder kann von seinem Glauben und Prinzipien abfallen aber sollen wir nur wegen dieser Möglichkeit unserer gegenseitiges Vertrauen zerstören? Vertrauen ist unser wichtigster Vorteil gegen die grausamen Zhentarim! Oscar hat mir bei den Kämpfen um Myth Drannor das Leben gerettet, mit Siobhan und Rilitar bin ich durch Dreck und Blut gewatet und mit euch Hal'Kyali habe ich gegen die fürchterlichen Fey'ri gekämpft. Vielleicht sind wir den Zhentarim im Kampf nicht gewachsen, moralisch sind wir ihnen aber weit überlegen und wenn wir dieses Vertrauen und etwas Hoffnung in der Bevölkerung des Schattentales wecken können, dann mag es uns vielleicht tatsächlich gelingen die Ketten des schwarzen Netzwerkes abzschütteln."

Er lässt die Worte etwas wirken, dann spricht er weiter: "Im Moment sind wir noch nicht in der Lage gegen die Zhentarim selbst vorzugehen, wir sollten uns eher daran versuchen sie zuerst zu schwächen. Du musst wissen Oscar, dass wir auf unserer Reise ins Schattental der Geisterhexe Sylùne begegnet sind. Sie gab uns einige Hinweise und vielleicht wäre es gut diesen erst nachzugehen. In den Ruinen der Burg Krag befindet sich ein Portal, so sagte sie, durch welches die Zhentarim Verstärkung herbeiholen. Vielleicht sollten wir uns daran versuchen es zu sabotieren? Sie redete auch davon, dass in den Höhlen des Leichnams Alokkair ein finsteres Ritual im Gang wäre. Womöglich sollten wir auch dort einmal vorbeischauen? Und schlussendlich sprach sie davon, dass es einen unterirdischen Zugang zum verdrehten Turm gäbe. Sollten wir jemals einen Sturm auf diese Festung wagen, so sollten wir sicherlich zuerst diesen Weg finden um die Zhents mit ihren eigenen Mittel zu schlagen. Die Frage ist nur wie genau wir nun weiter vorgehen sollen." dann schaut er fragend seine Freunde an.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 05.09.2008, 21:38:06
Rosbro wendet sich nach den Ausführungen von Throndir Oscar zu: "Bevor wir darüber entscheiden, gibt es noch einiges was ihr uns erzählen könnt. Wir haben gehört, dass Lord Mourngrym sich den Zhentarim angeschlossen hat. Was wisst ihr darüber? Für mich klingt das doch..ziemlich seltsam. Und Elminster soll verschwunden sein, mitsamt seinem Turm? Andererseits ist das Wirtshaus geöffnet und wir wurden von den Wachen der Zhentarim einfach durchgelassen. In dem Wirtshaus sizen ein paar Orks, aber keine echten Zhentarim - fürchten sie die Bürger? Gebt uns doch einen tieferen Eindruck, wenn das Möglich ist."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Siobhan am 06.09.2008, 14:25:41
Siobhan entgeht der deprimierte Ausdruck der Sonnenelfe nicht und daher geht sie zunächst zu ihr hinüber, bevor sie etwas sagt und setzt sich neben sie auf das Sofa. Beruhigend legt sie ihr den Arm um die Schultern und verspricht ihr leise: "Ich vertraue Dir aber, Kyali."
Dann richtet sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf die Unterhaltung, die mittlerweile weitergegangen ist. Rosbros Frage und insbesondere die Antworten, die ihnen Oscar darauf geben kann, findet sie sehr wichtig.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 06.09.2008, 19:27:54
Als Jandar erzählt das er eigentlich gemacht hat was ihn hätte vertrauenswürdig gemacht hat, wirft er Throndir einen kurzen scharfen Seitenblick zu und hört dann weiter den Ausführungen der anderen zu.

"Der Widerstand hat ungefähr 100 Personen einschließlich aller Eingeweihten. Die wichtigsten Mitglieder der Allianz sind die Hohepriesterinnen des Tymora und des Chauntheatempels, Fürstin Shaerl Amcathra - Gattin des Fürsten Mourngrym, der reiche Händler Weregund und die betagte Besitzerin des Gasthauses zum alten Schädel, Jhaele Silbermähne. Das dürfte glaube ich auch eure Frage erklären wie ich zu diesem Zimmer komme. Diese 100 Personen beschränken sich aber darauf den Zhentarim im Stillen zu schaden und die Lage stabil zu halten, bis die Zeit für aktiven Widerstand gekommen ist. Es sind auch viele alte und kampferprobte Streiter im Schattental die sich vielleicht zu einer Rebellion inspirieren ließen. Außerdem dürften in den Verliesen des verdrehten Turmes noch einige Kriegsgefangene der Schattentaler Garnision einsitzen, die sollte man sie befreien und bewaffnen sicherlich helfen könnten.  Ich habe Gerüchte vernommen, dass sich noch einige Widerstandskämpfer in den Wäldern befinden sollen, doch Kontakt habe ich nicht zu ihnen, da die Zhentarim Patrouilien in das Umland entsenden. Aber die Allianz leistet keinen bewaffneten Widerstand weil dieser sicher bllutig niedergeschlagen würde. Die Zhents veranstalten auch immer wieder Exempel. So hat die Hohepriesterin des Tymora Tempels hat aus ihrem Gotteshaus eine Art Spielcasino gemacht. Das hat ihr von einigen Seiten aus den Vorwurf der Kollaboration eingebracht. Doch sie tut dies nur um die Zhents abzulenken und Unheil von der Zivilbevölkerung abzuwenden.Dies werden wir solange tun bis uns jemand von aussen zu Hilfe eilt.
Die Zhentarim haben im Schattental gut und gerne etwa 1000 Mann unter Waffen, von denen ein Großteil im verdrehten Turm untergebracht ist. Ich habe von den Bewohnern des Tales bestätigt bekommen dass Dunkelelfen an der Eroberung des verdrehten Turmes beteiligt gewesen sind. Gesehen hab ich aber keine da sie im Unterreich unterhalb des Turmes leben. Zur Zeit werden die Ruinen der Burg der Krag wieder aufgebaut. Die Kirche des Bane benutzt sie als Außenposten und Tempel, aber die Besetzung ist dort noch recht gering.Die Höhlen des Leichnams Alokkair sind mir bekannt, aber die Taliser glauben nicht, dass er in die Machenschaften verwickelt ist. Der Leichnahm hat die Taliser stets in Ruhe gelassen und sie ihn. "


auf Rosbros Frage antwortet er

"Ja über die Sache mit Lord Mourngryms merkwürdigem Verhalten und seinen Verrat
kann ich nichts sagen, da ich erst in das Tal kam als es bereits besetzt war. Aber niemand kann sich den Verrat erklären. Das Elminsters Turm verschwunden ist kann ich ebenfalls bestätigen. An der Stelle an der sich der Turm befand ist jetzt ein riesiger Krater.
Und was die Tatsache anbelangt das nicht sonderlich viele Zhentarim im Wirtshaus sind, liegt einfach darin, dass diese im verdrehten Turm und in eigens errichteten Garnisionsgebäuden untergebrach sind. Im alten Schädel kommen hauptsächlich Söldner und Abenteurer unter.
Und das ihr so ohne weiteres hierher vordringen konntet liegt daran das die Zhentarim das Tal nicht abgeriegelt haben. Kleinere Gruppen und der Verkehr werden einfach durchgelassen.
So ich hoffe ich habe jetzt keine eurer Fragen vergessen. Ansonsten bin ich ja immer noch hier."


Oscar schmunzelt bei den letzten Worten

"Aber nun erzählt was ihr so erlebt habt. Ihr scheint ja hier auch schon einiges Erlebt zu haben Drachenskelett, Nishruu, der Segen der Selune das hört sich für mich so an als wäre ich der jenige der hier ein Abenteuer verpasst hätte"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 07.09.2008, 16:37:32
Aufmerksam hört Throndir seinem Freund zu und kommentiert dessen Aussagen ab und zu, wenn sie sich mit seinen eigenen Beobachtungen decken. Dann kommt er der Aufforderung nach und fassst für Oscar die bisherigen Erlebnisse der Gruppe zusammen. Die Reise durch den Cormanthorwald, das Treffen mit Hauptmann Selgard, die Erkundung der Wächterkuppe und vor allem: das aufschlussreiche Treffen mit der Geisterhexe Sylùne und die Ankunft im Schattental.

"Tja und dann sind wir eben hier im alten Schädel abgestiegen und nun sitzen wir hier mit dir und planen eine Verschwörung." sagt Throndir und lächelt dabei "Hauptmann Selgard war bisher der einzige Wiederstandskämpfer den wir entdecken konnten, aber vielleicht stimmt es was du sagst Oscar und es verstecken sich noch weitere in den Wäldern. Selgard sagte uns wir sollten nach Azalar Falkenhand Ausschau halten, er ist der Sohn einer der sieben Schwestern und er könnte eine wichtige Symbolfigur für eine Rebellion werden. Du sagtest außerdem Oscar, dass sich im Gefägnis des verdrehten Turmes weitere Gefangene befinden. Wenn es uns wirklich gelingt einen unterirdischen Zugang zum Turm zu finden, so wie Sylùne es empfhal, dann könnten wir sie ja eventuell befreien."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 07.09.2008, 21:09:18
Torinkas analysiert schnell die taktische Lage, wobei ihm seine Ausbildung und seine Erfahrung sehr von Nutzen sind: "Sobald wir eines der ziele angreifen werden alle andere alamiert sein und ihre Wachsamkeit und vermutlich auch ihre Verteidigung verstärken. Also müssen wir entweder in einem einzelnen Schlag dafür sorgen, dass die Zentarim sich nicht mehr erheben können, oder dafür sorgen, dass sie ihre Verteidigung nicht entscheiden verstärken können. Entweder wir greifen den verdrehten Trum an, doch selbst wenn wir einen Eingang durchs Unterreich finden ist es für so wenige nahezu unmöglich alle Zentarim im Turm zu bezwingen. Also bleibt die Option ihre Nachschublinie zu kappen. Wie Oscar sagte ist Burk Krag zur Zeit schwach besetzt, also ein verhältnismäßig leichtes Ziel." Der Mondelf sieht keine Notwenidgkeit seiner Ausführung mehr hinzuzufügen und wartet auf die Meinung seiner Gefährten.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 09.09.2008, 15:28:58
"Nun, ich weiß nicht ob die Zhentarim hinter dem Tod eines Leichnahms eine Rebellion vermuten werden...auch wenn es ihr Verbündeter sein sollte. Außerdem werden sie wegen uns alleine keinen Grund haben, Verstärkung herbeizurufen. Wenn wir den Leichnahm besiegen, den zu einem Kampf wird es bestimmt kommen, und das Schattengewebe auflösen können, haben wir es einfacher gegen die Zhentarim. In der Rebellion werden weniger Taalbürger fallen als sonst. Scheitern wir, haben die Taalbürger zumindest nicht den Groll der Zhentarim gegen sich. Wenn wir dagegen bei den Zhentarim direkt loslegen, werden sie die Gefahr einer Rebellion direkt sehen und ihre Truppen verstärken bzw. die Gefahr durch die Taalbewohner so schnell wie möglich eindämmen wollen und Exzepel setzen. Ich glaube, der Weg in die Höhlen von Alokkair birgt zwar für uns persönlich das höchste Risiko, doch für die Taalbewohner das niedrigste. Außerdem hätten wir danach ein leichteres Spiel, die Chancen stünden weit aus besser..."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 09.09.2008, 17:59:38
Nachdem sie eine Weile überlegt hat, meldet sich auch Kyali zu Wort:
"Wenn auch meine Meinung gefragt ist, möchte ich sagen dass es vermutlich das beste für uns wäre, wenn wir zunächst das erledigen, was am erfolgsversprechendsten erscheint. Wenn wir dann scheitern sollten, hätten wir zumindest schon einmal soviel getan, wie wir konnten und müssten uns keine Vorwürfe machen dass wir etwas unerledigt gelassen hätten."

"Wenn es in der Burg Krag jedoch schlecht läuft, ergibt sich dort vielleicht auch die Gelegenheit, schnell die Seiten zu wechseln.", fällt ihr unwillkürlich ein, doch sofort schämt sie sich für diesen Gedanken, als sie sich daran erinnert, was Siobhan ihr zuletzt gesagt hat. "'Ich vertraue dir.', hat sie gesagt.", erinnert sie sich, "Ich kann sie doch nicht so enttäuschen. Sie wird bestimmt auch nicht die Seiten wechseln."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 09.09.2008, 22:39:50
Oscar zieht, während die anderen beginnen sich über die weiteren  Vorgehensweise zu unterhalten, langsam eine Pfeife aus seine Tasche und zündet sie sich an, zieht einmal daran und bläst einen Rauchring in die Luft, der scheinbar von einer leicht glitzernen Wolke begleitet wird.

"Wisst ihr ich denke das Rosbro recht hat. Sobald jemand die Burg angreift wird der verdacht automatisch auf den Widerstand richten. Wir wären auch ohne Hilfe in der Lage die Besatzung  in der Burg zu besiegen. Die Folge wäre aber ein unmittelbares Exempel der Zhentarim. Auch wenn es das leichtere Ziel zu seien scheint, bin ich dafür das wir zuerst die Höhlen Alokkairs aufzusuchen. Wie ich vorhin gesagt habe glaube ich nicht das Alokkair direkt dahintersteckt. Throndir wie war doch gleich die genaue Formulierung die Sylune verwendet hat."

er nimmt einen kurzen Zug aus der Pfeife und beantwortet selbst die Frage bevor Throndir antworten kann

"Sie sagte "Die Fürstin des Verlustes wirkt im Geheimen ihr finsteres Ritual in den Höhlen des Alokkair". Sie hat mit keiner Silbe erwähnt das er daran beteiligt ist. Nur wo das Ritual stattfindet. Ich würde allein schon dahin gehen um zu erfahren ob ihm etwas zugestoßen ist. Ich kann euch führen. Ich kenne den Weg zu seinen Höhlen genau."

und nimmt einen weiteren Tiefen Zug aus der Pfeife
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Siobhan am 10.09.2008, 01:25:51
Ruhig und aufmerksam hört sich Siobhan die Meinungen ihrer Gefährten und Freunde an und wägt das Für und Wider eines jeden Punktes ab, bevor sie auch ihre Meinung kundtut:
"Eure Argumente sind allesamt von Bedeutung, aber so hart diese Aussage auch klingen mag: Die Bevölkerung hat ohnehin unter der Besatzung zu leiden und die Zentharim benötigen keinen Grund, um die Bürger zu quälen.
Tatsache ist aber, dass sie Verstärkung von der Zenthilfeste senden werden, sobald irgendetwas geschieht, das sie als eine Bedrohung ihrer Macht hier ansehen könnten. Das kann ein Eindringen in die Höhlen Alokkairs mit einschließen. Solange sie die Macht über das Portal haben, benötigen sie keinen Tag, bis sie ihre Truppen hergebracht haben und dann hat das Volk erst recht zu leiden.
Nein, ich glaube nicht, dass wir es verantworten können, unseren Gegnern einen solchen strategischen Vorteil zu lassen und ich bin vor allem nicht der Meinung, dass wir es zulassen dürfen, durch unbedachtes Handeln einen großen Aufmarsch zu riskieren."

Ein paar Momente denkt sie noch einmal über ihre eigenen Worte nach, die ihr einfach ohne viel Nachdenkens von der Zunge gegangen sind, erkennt aber dann doch, dass es sich um ihre ehrliche Meinung handelt und noch nicht einmal so unvernünftig klingt.
"Das Risiko wäre einfach zu groß, als dass wir es wagen dürften." bestätigt sie noch einmal.
"Natürlich würde mich auch Eure Meinung interessieren." wendet sie sich dann aber an Throndir und Rilitar, "Und Ihr, Herr Stayanoga habt Euch noch überhaupt nicht dazu geäußert." ergänzt sie an Jandar gewandt, bevor sie wieder Oscar anspricht: "Und natürlich freut mich die Tatsache sehr, dass Ihr den Weg zu den Höhlen des Leichnams so gut kennt. Allerdings macht es mich auch wundern, wie Ihr an dieses Wissen gelangt seid. Seid Ihr gar bereits einmal dort gewesen?"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 10.09.2008, 15:47:32
Er wendet sich Siobhan zu

"Der Eingang zu den Höhlen ist gar nicht soweit entfernt von hier und ich bin dort schon einmal während meiner Wanderungen durch das Tal vorbeigekomment."

Oscar seufzt tief

"Aber wie es ausseht bin ich ohnehin hin überstimmt worden. Dann lasst uns aber das ganze so unauffällig wie möglich durchführen. Es gibt nur eine Möglichkeit das der Verdacht nicht auf die Bevölkerung fällt. Wir dürfen dort nicht gesehen werden. Ich schlage vor das wir uns unsichtbar hineinschleichen, dort mittels des Zauberfeuers das Tor zerstören und dann auf dem selben Wege wieder verschwinden. Ich kann diesen Zauber wirken aber ich denke wir sollten zusätzlich noch ein paar Tränke in Reserve einstecken haben. Ich weiß zwar nicht wie dieses Zauberfeuer bei euch wirkt, aber ihr werdet warscheinlich sobald ihr etwas tut wieder sichtbar werden"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 10.09.2008, 16:07:09
Torinkas wird kurz hellhörig als Oscar von den Auswirkungen für das Volk spricht: " Eine Zerstörung des Protals wird so oder so das Volk treffen, egal ob die Zentarim, die es bewachen nun tot sind oder nicht. Dieser Feind ist grausam und wird seinen Zorn immer an der Bevölkerung auslassen. Die Gefangenen in der Burg werden die ersten sein, die STerben falls das Portal zerstört wird, da sie in seiner Nähe waren und somit logische Verdächtige für die Zentarim sind. Ich denke wird sollten versuchen in einem Schlag das Portal zu zerstören und auch die Gefangenen zu befreien, es wird nicht einfach werden, aber es wird uns gelingen, wenn wir es mit allen Mitteln versuchen."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 10.09.2008, 17:38:30
Throndir lauscht den Ausführungen Siobhans, auf ihre Frage antwortet er: "Nun ich denke wir haben eine klare Mehrheit für die Burg Krag. Ich werde mich dem anschließen, lasst uns ihre Versorgungslinien durchbrechen. Was sagst du dazu Rilitar?" der Mondelf nickt nur stumm.

"Gut. Doch was Oscar sagt ist durchaus richtig. Wir sollten vorsichtig vorgehen! Unsichtbar und getarnt, aber dennoch müssen wir aufpassen das man uns nicht erwischt, es liegt Schnee." plötzlich schielt Throndir zu der Tür herüber, unter der plötzlich ein Zettel hervorgeschoeben wird. Erstaunt geht der Goldzwerg herüber und liest das Schriftstück aufmerksam durch.

"Herrje wie soll denn auch unser Abendessen geliefert werden, wenn wir die Tür mit einem Stillezauber belegen." der Goldzwerg lächelt und öffnet die Tür. Zwei Bedienstete des Schädels reichen euch Speisen und Getränke herein. Brot, eine Platte mit Käse und Schinken, dazu Wein und Bier.

Throndir verschließt die Tür wieder und ergreift einen Humpen: "Hört zu Freunde! Das Jahr der blitzenden Stürme endet und das Jahr des Aufstiegs des Elfenvolkes ist gekommen. Lasst uns anstoßen und hoffen, dass Tymora uns hold ist, so dass wir das Schattental aus den schwarzen Krallen der Zentarim befreien können" daraufhin prostet er euch zu.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Jandar am 10.09.2008, 17:53:44
"Nun, ich war ebenfalls für die Zerstörung des Portals in der Burg, auch wenn es schon entschieden ist.", sagt Jandar und nimmt sich einen Becher Wein.
"Auch wenn das Volk danach leiden muss ist es die beste Entscheidung, denn so endet das Leiden früher.
Dann hebt er den Becher und ruft: "Auf das neue Jahr! Soll es uns Frieden bringen!"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 11.09.2008, 14:05:26
Rosbro hört sich die Ausführung seiner Kameraden an. Mühsam bewart er seine Fassung, scheint ihnen das Wohl der Bevölkerung doch weniger am Herzen zu liegen als ihm lieb ist. Als die anderen auf das neue Jahr anstoßen, reagiert er daher ein wenig kälter.

"Habt dank, aber ich bevorzuge es morgen nüchtern zu sein. Die Entscheidung scheint gefällt, so sollten wir zumindest die Gunst der Stunde nutzen. Auch die Zentarim werden heute feiern und so weniger Wachsam sein. Wir sollten unsere Ziele erkunden denke ich, die heutige Nacht wäre dafür vielleicht geiegnet? Einen Kampf sollten wir sowieso noch nicht riskieren, so dass unsere Rescourcen noch genügen sollten.

Außerdem müssen wir vor einem Schlag gegen die Zentarim mit den restlichen Mitgliedern des Widerstands Kontakt aufnehmen, denn sie sollten wissen was vorgeht, damit sie reagieren können. Mir ist das Leben dieser Talbewohner nämlich nicht egal. Eine Vertreibung der Zentarim auf Kosten der Talbürger, dass ist kein Sieg und für mich keine Option! Wir sind hier um zu helfen, nicht um noch mehr Chaos zu stiften.

Sobald wir Anfangen, gibt es kein Zurück mehr
- wir müssen den Zentarim dann immer einen Schritt voraus sein."


'Ich hoffe, sie sind mir nicht zu böse, dass ich ihre Überschwänglichkeit drosseln muss. Das hier ist kein Abenteuer. Es scheint, die wahre Aufgabe ist nicht der Kampf. Beten wir, dass wir nicht mehr Unheil anrichten sondern helfen.'
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 11.09.2008, 19:21:14
"Ach komm schon!" sagt Throndir an Rosbro gerichtet und reicht diesem einen nur halb gefüllten Weinkelch. "Ich weiß dies ist sicher nicht ein Anlass zum  Feiern, aber das neue Jahr beginnt und ich denke es kann nicht schaden unsere Becher zu erheben und die Götter um Beistand für unsere Taten im neuen Jahr zu bitten." er wartet kurz Rosbros Reaktion ab, dann spricht er weiter. "Nun du willst heute nacht bereits zu Burg Krag gehen? Wir haben im Kampf gegen Gormauthathor bereits viel von unseren magischen Kräften verbraucht und ehrlich gestanden, ich bin recht müde nach einem Tag im Sattel. Zudem haben die Zents viele Kreaturen wie Orks und Schlimmeres in ihren Reihen, die auch in der Nacht gut sehen können. Vielleicht sollten wir wirklich erst morgen und dann ausgeruht und mit vollen Kräften an die Sache gehen?"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Jandar am 11.09.2008, 20:50:19
"Nehmt es mir nicht übel, Herr Meneldur", beginnt Jandar, nachdem er einen kräftigen Schluck Wein genommen hat, "Aber mir scheinen die westlichen Magiewirker etwas verweichlicht." Er grinst Rosbro an.
"Erst meint ihr nach einem ereignislosen Marsch nur wenig Zauberkraft zu haben und nun glaubt ihr nach einem Becher Wein handlungsunfähig zu sein.
Ansonsten stimme ich euch voll und ganz zu. Wir müssen uns gut vorbereiten und dem Feind immer einen, nein besser zwei, Schritte voraus sein.
Und zu eurer Beruhigung: Jede kämpferische Handlung fordert Opfer und dennoch ist das Resultat besser, als es vorher war. Die Elfen hören ja auch nicht auf ihr Gebiet zu verteidigen, nur weil regelmäßig ihr Krieger im Gefecht fallen.
Deshalb: Lasst uns die Todesfälle so gering wie möglich halten und den Unglücklichen Ehre erweisen. Wir trinken nicht nur auf das neue Jahr, sondern auch zu Ehren aller im Kampf für ihr Land gestorbenen Krieger. Kelemvor und die guten Götter halten Ehrenplätze für sie bereit!"

Jandars Vater hat diese Worte gesagt, am Abend bevor er im Kampf fiel.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 11.09.2008, 22:20:04
Rosbro nimmt das Glas und trinkt einen Schluck Wein.

"Das es Opfer gibt ist keine Frage, nur sollten unnötige Opfer eben vermieden werden." entgegnet Rosbro kurz und scharf, ohne jedoch auf die Anspielungen Jandars einzugehen.
"Auf das wir Erfolg haben und das Tal befreien, Stoße ich jedoch gerne an. Auf das uns die Götter beistehen.", prostet er ihm und den anderen dann zu.

Dann wendet er sich wieder an Throndir:
"Auch ich bin müde, ich möchte mir die Burg nur gerne einmal aus der Nähe ansehen. Heute könnten wir - dem anschein nach - angetrunken einfach dort vorbei schlendern und die Augen offen halten. Festnehmen werden sie uns nicht grundlos, falls wir in Bedrängnis geraten, können wir sagen dass wir uns vorstellen wollten, ob uns der fliegende Magier nicht angekündigt hätte...Wenn ihr jedoch zu müde seid, ich denke es müssen nicht alle gehen. Auch Oscar sollte vielleicht nicht mit uns gesehen werden? Ich weiß ja nicht, wie gut die Zentarim über den Widerstand informiert sind..."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 11.09.2008, 22:22:59
Kyali bleibt weiterhin still nachdem sie ihre Meinung gesagt hat, doch hört sie den Meinungen der Anderen aufmerksam zu. Sie weiß dass es wichtig ist, zu erkennen ob sich eine Gruppe zerstreitet, damit man rechtzeitig herausfindet, welcher Seite man sich anschließen muss.

Als die die Speisen gebracht werden, nimmt sie sich ein Stück Brot und um nicht unhöflich zu wirken auch ein wenig Wein. Vorsichtig riecht sie aber an beidem, bevor sie es zu sich nimmt und beschließt außerdem nicht zuviel zu trinken, obwohl sie recht durstig ist, Alkohol aber nicht gewöhnt ist.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 12.09.2008, 16:09:53
Oscar prostet den anderen zu

"Ich trinke auf die Götter, auf das unsere Mission erfolgreich sei, aber auch das sie eine schützende Hand über die halten mögen die unbeteiligt sind."

Er wendet sich an Rosbro nachdem er einen tiefen Zug aus dem Becher genommen hat

"Ihr braucht euch keine Sogen zu machen das mich die Zhentarim erkennen würden. Wenn sie etwas über uns wüßten hätten sie schon lange etwas gegen uns übernommen. Aber ich möchte euch nicht zu nahe treten, aber ich halte euren Vorschlag die Burg zu erkunden für keine gute Idee. Wie ihr wisst ist es die Nacht des neuen Jahres. Die Zhentarim werden heute Nacht besonders wachsam sein da sie Ausschreitungen fürchten." ein leichtes Lächeln huscht über Oscars Gesicht.

"Es gibt aber auch keinen Grund dieses Risiko einzugehen. Glaubt ihr wir hätten in der Zeit Däumchen gedreht? Natürlich wissen wir wie es in der Burg aussieht. Ihr müsst nur die Richtigen Leute befragen."

Oscar stellt den Becher zur Seite und nimmt einen kräftigen Zug aus seiner Peife
und bläst ein paar Rauchringe in die Luft
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 12.09.2008, 18:13:13
Torinkas sitzt die ganze Zeit mit ausdruckslosem Gesicht neben seinen Begleitern. Er hatte der Fröhlichkeit und Leichtherzigkeit schon vor Jahren abgeschworen, als er sich endgültig für Shevarash entschied. Die einzige Gelegenheit, da er jemals feierte, war zur Einführung neuer Novizen in der Mittwinternacht, doch diese war noch nicht gekommen und er war sich noch nicht sicher, ob er überhaupt anwesend sein würde.

Er sieht der Gemeinschaft jedoch aufmerksam zu und versucht sich ein genaueres Bild von seinen Begleitern zu bilden. Er ist in zwischen zu der Ansicht gelangt, dass sie auf ihre eigene Art beinahe effektiv sein können, wie eine Gruppe von Dunklen Rächern, auch wenn ihnen in seinen Augen die nötige Konsequenz fehlt. Rosbros Idee noch in dieser Nacht loszuziehen reizt ihn für einen Moment, bis Oscar erklärt der Widerstand habe bereits alle Informationen, die sie für ihren Erfolg benötigten. Also lauscht er einfach weiter den Gesprächen seiner Gefährten, während er als einziger kein Glas erhebt.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 12.09.2008, 18:25:31
"Also gut, dann feiern wir heute noch ein wenig und befragen morgen mal eure Leute. Der Stille-Zauber, welchen ich auf die Tür und das Fenster gelegt hatte, sollte bald auslaufen. Achten wir also wieder auf unsere Worte. Nebenbei, beherrscht jemand von euch einen Zauber, um uns vor Ausspähungen zu schützen? Noch ist es vielleicht nicht relevant, aber sobald wir in Erscheinung getreten sind wäre es sinnvoll..." Rosbro nimmt einen weiteren Schluck und setzt sich endlich auch auf eins der Sofas.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 12.09.2008, 20:05:15
Rilitar der bisher schweigend neben dem Kamin stand, meldet sich nun auch zu Wort: "Wollt ihr damit andeuten Oscar, dass ihr uns etwas darüber erzählen könnt? Das würde uns in der Tat einen nächtlichen Spaziergang ersparen. Wir wissen ja schonmal dass die Besatzung ca. 20 Mann beziffert. Vielleicht könnt ihr uns ja generell ein wenig über die Burg erzählen?" der Mondelf geht zu seinem abgelegten Rucksack herüber und holt ein Blatt Papier sowie Tinte und Feder hervor. "Wäret ihr in der Lage die Burg für uns vielleicht grob zu skizzieren?" fragt er anschliessend noch.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 13.09.2008, 12:26:34
"Nun ja ich vielleicht  wird selbst das nicht nötig sein. Ich kenne auch einen Großteil der Informationen die es über die Burg gibt. Wo fange ich am besten an. Achja Während mir jemand einen Blatt Papier und eine Feder heraussucht kann ich  euch etwas zu Geschichte des Ortes erzählen"

Oscar geht langsam zu Fenster und schaut hinaus und schließt kurz die augen und reibt mit dem Daumen und Zeigefinger der rechten Hand darüber und läßt dann die Hand wieder sinken

"Ich glaube dazu muß ich ein wenig ausholen. Und zwar wurde Lord Aumry der Mann von Sylune von einem gewissen Jhyordan ermordet. Dieser nahm das Amulett von Ashaba an sich und ernannte sich selbst zum Fürsten von Schattental. Er verlegte daraufhin den Fürstensitz vom verdrehten Turm fort und ließ etwa  1340 die Burg Krak erbauen. Es stellte sich heraus das er ein Agent der Zhentarim war. Das Volk rebelierierte damals gegen ihn wobei die Burg zerstört wurde . Jhyordan wurde während dieses Kampfes von Kelben Schwarzstab getötet."

Oscar dreht sich langsam um und setzt sich an den Tisch, nimmt die Feder in die Hand und beginnt zu zeichnen

"Die Burg an sich ist nicht sehr groß. Das ist eigentlich auch der Hauptgrund, warum es hier so wenig Truppen gibt. Bevor die Zhentarim hier einmarschierten existierte von der Ursprünglichen Burg nur noch der Burgfried." Dabei zeichnet er langsam den Turm nach und beginnt dann die hintere Mauer zu zeichnen

"Ich habe euch vorhin ja schon erzählt das sie Gefangene einsetzen zum Wiederaufbau dieser Teil  ist bereits fertig gestellt worden. die Mauer ist ungefähr 6 Meter hoch der Burgfried etwa doppelt so hoch. An die Mauer schließt sich ein Teil an an dem gerade gearbeitet wird. Das Torhaus ist noch in seinem ursprünglichen Zustand. Es wurde bis auf die Grundmauern niedergerissen, wie der Rest des vorderen Bereiches. Um zu der Burg zu gelangen gibt es nur einen schmaler Weg, der den Hügel hinauf führt. Das Umgebene Gelände ist äußerst schwierig, weshalb dieser Richtung kaum Aufmerksamkeit gewidmet wird. Wo genau die Patrouille sich bewegen kann auch ich nicht sagen, ich bin diesbezüglich nicht hundertprozentig informiert, aber ich denke unsere Gastgeberin kann und dabei sicher weiterhelfen. Aber mit einer Information kann ich leider nicht dienen wie es im Untergrund unter der Burg aussieht. Die Burg ist  nach ihrem Fall von den Talisern wie die Pest gemieden worden"
 
Oscar blickt bedauernd von der Zeichnung auf

"Ich persönlich würde vorschlagen aus dieser Richtung auf die Burg vorzustoßen."

er zeigt dabei auf die linke obere Ecke

"Wir müssen dort zwar eine Felswand erklimmen, aber niemand erwartet Eindringlinge aus dieser Richtung. Wenn wir erst einmal an der Mauer sind kann ich die Wand hinaufklettern und euch ein Seil zuwerfen"
 
Oscar legt die Feder beiseite und nimmt seine Pfeife in die Hand
und nimmt einen tiefen Zug und steht auf und betrachtet sein Werk
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 14.09.2008, 10:56:17
Torinkas hört dem Zwerg aufmerksam zu m sich alle Details einzuprägen und sie jederzeit zu seinem Vorteil nutzen zu können. Schließlich kommt ihm eine Idee, wie der Aufsteig vereinfacht werden könnte:
"Es wäe noch interessant zu wissen, wer dort oben als Wache aufgestellt ist. Wenn es hauptsächlich Orks oder andere Wesen die in der Dunkelheit sehen können sind sollten wir darüber nachdenken im Lichte des Tages den Aufsteig zu wagen und ihnen nicht den Vorteil zu geben sehen zu können, während wir dazu nicht in alle in der Lage sind."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Siobhan am 14.09.2008, 15:21:07
Nachdem das Essen gebracht wurde, hatte sich Siobhan direkt eine ordentliche Portion Brot und Käse genommen, sowie sich einen großen Becher Wein eingegossen und sogleich nach einem einfachen, reinigenden Gebet mit dem Essen begonnen. Sie hatte schon seit dem Morgen keinen Bissen mehr gehabt und ist nun wirklich hungrig, was leider auch zur Folge hat, dass sie während des taktischen Gesprächs, welches sich nun entspinnt, mit Kauen beschäftigt und daher eher ruhig ist, was sonst so garnicht ihre Art ist.
Jedoch scheint sie sich ganz offensichtlich für Oscars Geschichten zu interessieren, auch wenn nicht ganz klar ist, aus welchem Grund.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 15.09.2008, 00:53:11
Throndir lauscht den Ausführungen seines Freundes ein weiteres Mal ausführlich, auch Torinkas Anmerkung empfindet er als klug: "Ganz recht, das sollte man vielleicht noch in Erfahrung bringen. Aber ganz ehrlich? Ich weiß nicht wie es euch geht aber die Müdigkeit macht mir langsam ganz schön zu schaffen. Zudem dürfte wie Rosbro schon sagte sein Zauber bald enden und dann sollten wir besser schweigsam sein. Was haltet ihr davon wenn wir nun langsam mal zu Bett gehen? Morgen können wir uns dann um alles weitere kümmern und sogar Jhaele Silbermähne einmal ansprechen was meint ihr?" er blickt seine Freunde kurz fragend an "Ich würde sagen, dass wir unseren beiden Damen die Einzelbetten überlassen, während der Rest von uns sich in den Etagenbetten hier niederlegt."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 15.09.2008, 11:20:33
Rosbro stimmt dem zu und gähnt dabei leise.
Eine Weile dauert es bis er einschläft, denkt er doch noch lange über die Geschehnisse der letzten Tage, das, was er heute gehört hatte, und das was sie in den nächsten Tagen vor hatten nach.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 16.09.2008, 16:50:21
Oscar schaut in die Runde
"Jhaele schläft sicher schon. Wir können morgen mit ihr reden.
Ihr könnt euch dort hinlegen. Ich wünsche euch eine gute Nacht"

Oscar wartet noch bis alle zu Ruhe gelegt hat. Dann löscht er das Licht und legt sich ebenfalls schlafen
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 16.09.2008, 17:07:56
(es scheint ja keiner was dagegen zu haben - also mach ich mal weiter)

Die Müdigkeit übermannt die Gruppe. Der Tag war lang und ebenso das Gespräch mit Oscar. Gegen Throndirs Vorschlag hat niemand etwas einzuwenden und so begiebt sich die Gruppe nach und nach zur Ruhe. Man verstaut noch die Ausrüstung, entledigt sich von Waffen und Rüstungen und legt sich in den Betten nieder. Siobhan und Kyali bekommen dabei die Einzelbetten überlassen, während der Rest mit den Etagenbetten vorlieb nimmt, welche aber auch bequem und gemütlich sind.

Obwohl ein Feuer im Kamin brennt, zieht die Kälte der winterlichen Nacht schnell durch das Gebälk des alten Gasthauses und fährt in eure Glieder, so dass ihr die dicken Decken eng um euch schlingt. Davon abgesehen ist die Nacht jedoch ruhig und angenehm. Gut ausgeschlafen erwacht ihr nacheinander am nächsten Morgen, wobei gedämpftes Licht durch die dicken Vorhänge dringt. Rilitar macht sich sogleich daran sein Zauberbuch zu studieren, während Rosbro und Jandar noch eine Weile auf dem Bett in tiefer, magischer Meditation verbleiben. Mit neuer magischer Kraft wird es sicherlich leichter sein die Burg Krag zu inflitrieren. Throndir hat sich derweil längst daran gemacht, ein üppiges Frühstück nach oben bringen zu lassen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 18.09.2008, 02:56:16
Am nächsten Morgen ist Kyali eine der ersten, die aufwachen. Nachdem sie sich gewaschen und angekleidet hat, nimmt sie ein kleines Frühstück zu sich, beschränkt sich aber wieder trotz der üppigen Vorräte auf das nötigste. Danach wartet sie geduldig, bis auch die Anderen ihr Frühstück beendet haben und bereit für das weitere Vorgehen sind.

"Hoffentlich kann uns diese Jhaele auch noch etwas nützliches erzählen.", denkt sie zweifelnd bei sich.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 18.09.2008, 16:04:55
Während Kyali bereits mit dem Frühstücken fertig zu sein scheint, langt Rosbro noch ordentlich zu. An Oscar gewandt fragt er: "Könntet ihr wohl die Dame des Hauses heraufbitten? Das wir uns für das Essen bedanken können und..ein paar Fragen stellen können?", dann schnappt er sich das nächste Stück Brot und schmiert es dick mit Schmalz um dann genüßlich hineinzubeißen. Schließlich schmiert Rosbro auch noch ein paar Brote welche er sich einpackt, ist doch reichlich genug aufgedeckt worden. Man weiß nie, was als nächstes passiert. Bei dem Tatendrang der anderen, wird es nicht lange dauern, bis die Zhentarim uns durch halb Faarûn jagen.

Irgendwie wirkt Rosbro besser gelaunt als am Abend zuvor. Der gute Schlaf und das Essen scheinen ihren Anteil darin zu haben, aber auch die Tatsache, das Rosbro sich nach langem Überlegen doch mit der Vorgehensweise der anderen angefreundet hat. Wohlmöglich werden die Zhentarim wirklich nicht das Volk des Tals beschuldigen. Wenn wir fallen lassen, dass wir im Auftrag der Königin unterwegs sind sollte dies zu Verhindern sein.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 18.09.2008, 20:23:31
Müde streckt Oscar sich schlaftrunken, von den Geräuschen der anderen geweckt. Die Nacht war sehr kurz gewesen. Müde erhebt er sich, Zieht sich das nötigste an und geht hinaus. Dort holt er sich einen Eimer Wasser aus dem Brunnen, taucht seinen Kopf tief hinein. Schwungvoll erhebt er sich wieder aus dem Wasser wobei die Tropfen hinter ihn fliegen und greift nach einem mitgebrachten Handtuch und trocknet sich auf dem Weg ins Gasthaus ab. Noch während er dies tut steuert er im Schankraum Jhaele an.

"Das hab ich gebraucht"

Er schaut noch ein wenig missmutig drein und gibt ihr unauffällig Zeichen sich mit ihr mit den Fremden unterhalten zu wollen

"War eine echt lange Nacht, aber bei dem Krach den die Neuen Veranstalten kann man ja nicht mehr weiterschlafen. Ich hätte gern etwas Brot und Käse."

nach einer Weile nimmt er das Essen entgegen

"Ich werde mal schauen was die dort oben alles anstellen während ich hier unten bin."

Oscar nimmt den Brot und den Käse und geht nach oben,
in der Gewissheit das sie ihm nach einer Weile folgen würde.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Siobhan am 18.09.2008, 20:48:34
Siobhan erwacht fast gleichzeitig mit den anderen, doch fällt ihr es schwer, sich aus dem bequemen Bett zu bewegen. Als jedoch das Essen hereingebracht wird, setzt sie sich auf die Bettkante und streckt sich erst einmal ausgiebig, wobei sie genüsslich einige Sehnen an ihren Platz zurückschnappen lässt. Sie nimmt sich allerdings noch die Zeit, um sich zu waschen, ein frisches Kleid anzuziehen, ihre Haare zu frisieren und etwas Rouge und Mascara aufzutragen, bevor sie sich ebenfalls zum Frühstück setzt.
Zwar sind die anderen schon fast fertig, doch lässt sie sich davon nicht beirren und isst wenigstens soviel, dass sie für den kommenden Tag gestärkt ist.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Jandar am 18.09.2008, 21:04:05
Jandar wacht etwas früher auf als die anderen, bleibt aber noh liegen, und stimmt sich auf seine Zauber ein, während die anderen noch schlafen.
Er ist bereits fertig, als Kyali anfängt ihr Frühstück zu sich zu nehmen und daher setzt er sich zu ihr und isst auch etwas, aber wesentlich mehr als seine Gefährtin.
"Und?", fragt er sie, "Habt ihr Gut geschlafen?"
Er schiebt sich ein Käsebrot in den Mund. "Das schmeckt doch gut. Essen ist wohl eine Sache, an der es hier nicht mangelt. Ihr könnt ruhig zulangen, ihr werdet es heute brauchen."
Auch Jandar schmiert Brote für unterwegs, man kann ja nie wissen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 19.09.2008, 17:27:06
Während die anderen dabei sind zu frühstücken und ihre Habe zu packen, begibt sich Oscar nach unten um Jhaele Silbermähne zum Gespräch dazu zu holen. Nur ein wenig später kehrt der Goldzwerg bereits zurück und kurz darauf folgt ihm auch Jhaele Silbermähne - die Besitzerin des alten Schädels. Sie hat bereits zahllose Winter gesehen, ihr Haar grau und zauselig, die Augen dunkel und trübe.

Doch noch immer strahlt sie Weisheit und Klugheit aus, wo sie gestern eher wie eine senile, alte Dame in ihrem Sessel saß, so wirkt sie nun eher stolz und stoisch. Es verwundert nicht, dass sie ebenfalls eine Abenteuerin war und in ihren Jahren viel gesehen hat. "Nun Oscar ich habe deine Anspielung wohl verstanden." sagt sie als sie langsam zur Tür hereinkommt und diese schnell hinter sich verschließt
"Jhaele Silbermähne zu euren Diensten. Mit wem habe ich es zu tun?"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 19.09.2008, 22:48:59
Kyali nickt als Antwort auf Jandars Frage, ob sie gut geschlafen habe. Tatsächlich fürchtet sie, dass sie sich an das bequeme Schlafen in weichen Betten nur allzu gut gewöhnen könnte. Seine Aufforderung jedoch, etwas mehr zu essen, lehnt sie mit einem Kopfschütteln ab.

"Ich möchte nicht zu viel essen.", erklärt sie ihm, "Wenn man zu satt ist, macht das träge und etwas Fasten erinnert uns immer daran, dass es viel Leid gibt, dass durch noch größeren Hunger verursacht wird."

Als Jhaele Silbermähne den Raum betritt, begrüßt sie diese mit einem Kopfnicken, verstummt aber wieder, um den Anderen das Reden zu überlassen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 20.09.2008, 12:13:52
Torinkas erwacht aus seiner Meditation und sieht sich kurz im Raum um, die meisten seiner Begleiter schlafen noch, da sie so oder so mehr Ruhe benötigen als er. Also widmet er sich in einem langen stummen Gebet seinem Gott. Auch während des Frühstücks spricht er nicht, sondern bleibt ruhig und konzentriert, wie er es vor Jahrzehnten im Gewölbe gelernt hatte.

Als Jhaerle den Raum betritt ändert sich nichts an seinem Verhlaten, er begrüßt sie zwar kurz mit einem Blick seiner klaten Augen, doch dann wendet er sich wieder seinen Gedanken zu ohne ein Wort verlauten zu lassen. Er bevorzugte es so oder so die anderen sprechen zu lassen, sie schienen mehr Freude an Worten zu haben.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 20.09.2008, 12:50:44
Rosbro begrüßt Jhaele warm. "Seid gegrüßt. Mein name ist Rosbro Meneldur, dies sind Torinkas Zoy'kinal, Siobhan, Hal'Kyali, Throndir, Rillitar und Jandar." stellt er sich und die Gruppe kurz vor.

Dann geht er zum Fenster, wirft einen Blick hinaus, und verschließt es dann fest.

Ein wenig leiser führt er fort, nachdem er ebenfalls die Tür geschlossen hat: "Können wir hier ungestört reden?" Nachdem Jhaele ihm zugenickt hat, fährt Rosbro leise fort: "Wir sind Abenteurer im Auftrag der Königin von Myth Drannor. Da sie selbst zur Zeit keine eigenen Kräfte entbeeren kann, hat sie uns damit beauftragt dem Schattental Unterstützung zu leisten. Wir haben bereits einige Informationen erhalten bezüglich der Lage. Wenn ich Oscar richtig verstanden habe, könnt ihr uns Informationen über den Widerstand geben? Wir suchen einen gewissen FALKENHAND, habt ihr eine Idee wo er sich befindet? Außerdem wollten wir den Widerstand gerne über uns und unsere Vorgehensweise informieren. Wir sollten uns Absprechen. Unser Plan sieht vor, als nächstes die Nachschublinie der Zhents zu Unterbrechen. Vielleicht habt ihr noch nützliche Informationen über die Bewachung der der Burg Krag, oder wisst an wen wir uns wenden können?"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 20.09.2008, 21:19:17
Nach der kurzen Vorstellung nimmt Jhaele bei euch auf dem Sofa Platz: "Ja wir sollten hier reden können - mein Personal wird aufpassen." sagt sie nur knapp. Den folgenden Ausführungen Rosbros lauscht sie gespannt und bei der Erwähnung Myth Drannors hellt ihr Gesicht deutlich auf und ein Lächeln kommt über ihre Lippen. "Das sind wahrlich gute Neuigkeiten, die mein Herz sehr erfreuen. Myth Drannor hat uns also doch Hilfe geschickt - mir war klar dass ihre Kräfte anderswo gebunden sind aber Königin Ilsevelle hat uns nicht gänzlich vergessen. Wie Oscar euch sicher schon mitgeteilt hat, bin ich ein wichtiges Mitglied unserer Wiederstandsbewegung. Wir haben bisher gewartet und keinen bewaffneten Wiederstand geleistet, denn die Zhents sind momentan einfach zu mächtig. Aber wenn ihr nun gegen sie vorgehen und ihre Nachschublinien durchbrechen wollt, dann ist vielleicht endlich die Chance für einen Aufstand gekommen - ich danke den Göttern dafür." sie schweigt eine Weile, dann spricht sie weiter.

"Nun zu euren Fragen: Ich vermute dass ihr Azalar Falkenhand sucht, der seit der Besetzung verschwunden ist. Auch wir wissen nicht was mit ihm geschehen ist, doch er scheint wie vom Erdboden verschluckt. Er könnte uns eine große Hilfe sein, denn er ist von Mielikki gesegnet und hat eine enge Verbindung zu den Druiden und Feenwesen welche die Wälder in unserer Nachbarschaft bewohnen. Euer Plan Burg Krag anzugreifen, scheint dahingegen durchaus sinnvoll. Die Burg ist etwas abgelegen weshalb sie nicht sofort Verstärkung herbeirufen können. So weit ich weiß ist die Besatzung auch noch recht gering ... ich hörte einige Gnollsöldner bewachen den Innenhof und ein paar Kriegsgefangene schuften dort um die Burg aufzubauen. Ob in der Burg selbst noch weitere Streitkräfte stationiert sind vermag ich nicht zu sagen, aber einige unserer Späher welche die Burg beobachtet haben, sprechen davon dass sie außer den Gnollen und den Gefangenen keine größeren Truppenbewegungen bei der Burg gesehen haben."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 20.09.2008, 23:04:49
Wieder auf dem Zimmer setzt sich Oscar ans Fenster und Steckt sich seine Pfeife an und .schnedet sich etwas Brot und Käse ab und wartet schweigen kauend darauf das Jhaele das Zimmer betritt und lauscht dann interessiert dem Gespräch zwischen Jhaele und Rosbro, währendessen er die Skizze hervorkramt.

"Dann ist dieses Detail also auch geklärt. Stellt sich die Frage wann wollen wir das ganze in Angriff nehmen. Ich habe übrigends vorgeschlagen  von hier über die neugebaute Mauer in die Burg eindringen da man uns von dort wahrscheinlich am wenigsten erwarten wird."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Siobhan am 21.09.2008, 03:30:13
Endlich ist auch Siobhan fertig mit ihrem Frühstück. Sie nimmt noch einen Schluck Tee, während sie Jhaeles Ausführungen lauscht und ergreift dann selbst auch das Wort.
"Es ist zu schade, dass wir nicht mehr sind, sonst könnten wir die Burg von zwei Seiten angreifen. Wenn sie wirklich so schwach besetzt ist, wie Ihr sagt, wäre sie im Nu genommen, wenn es uns gelänge gleichzeitig einige der Gefangenen zu befreien."
Die Halbelfe leert ihren Becher und setzt eine entschlossene Miene auf.
"Nun, es soll wohl nicht sein. Es wäre auch zu schön, wenn alles so einfach wäre." Dann steht sie auf und geht wieder zu ihrem Bett hinüber, bei dem sie ihre Ausrüstung deponiert hat. "Traditionell greift man im Morgengrauen an. Oder gibt es noch mehr zu bereden?"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 21.09.2008, 10:05:22
"Ja, wir sollten uns beeilen. Jhaele, gibt es noch etwas was wir Wissen sollten? Jemand auf den wir besonders acht geben sollten? Wir haben auf dem Herrweg einen Flugmagier der Zhentarim gesehen... es wäre nicht gut, wenn er uns sieht. Ich habe seine magische Ausrüstung einer kurzen Analyse unterwerfen können, er scheint mächtig zu sein...und sein Flugdrache sah auch gefährlich aus. Vielleicht sollten wir ihn irgendwie ablenken?"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 21.09.2008, 15:33:25
"Ich denke euer Plan um in die Burg einzudringen ist soweit schon recht ausgereift, nutzt ruhig die Morgenstunden dafür." sagt Jhaele an Oscar und Siobhan gewandt, dann antwortet sie Rosbro erneut. "Ja die Flugmagier richtig ... nun es sind vier von ihnen hier im Tal stationiert, ihr Anführer ist ein gewisser Eregul und wie ihr richtig sagt, ist er ein mächtiger Mann. Allerdings sind die Flugmagier meinen Informationen nach an den Grenzen des Tales stationiert, wo sie überwachen wer das Tal betritt und verlässt, weshalb ihr einen von ihnen wohl bereits auf dem Weg hierher angetroffen habt. Ich halte es aber für unwahrscheinlich, dass sich einer von ihnen zur Burg Krag verirren wird, das liegt weit abseits ihrer Patrouillen. Was ansonsten wichtig wäre? Nun so weit wir hörten hat die Kirche des Bane einen Tempel in den Ruinen der Burg eingerichtet ... allerdings scheinen nur ein oder zwei Priester die Anlage zu betreuen, soweit mein Späher mir dies berichtete." fügt die Gastwirtin noch hinzu.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Jandar am 21.09.2008, 17:37:30
"Gut, worauf warten wir dann noch?", sagt Jandar, der sein letztes Brot einpackt. Er hat genug dabei, um die ganze Gruppe über den Tag zu bringen, obwohl auch Rosbro welche geschmiert hat. Besser zuviel, als zu wenig. "Ich habe nichts Bedeutendes mehr vor, wir sollten also sofort los."
Er geht zur Tür uns hält sie für die anderen auf. "Nach euch."
Er lächelt die anderen auffordernd an.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 21.09.2008, 18:39:22
"Ausgezeichnet! Ich wünsche euch alles Glück dieser Welt und den Segen der Götter!" sagt Jhaele als Jandar nun zur Tat drängt "Wenn ihr noch etwas für diese Unternehmung braucht ... Heiltränke oder ähnliches, dann geht ruhig zu Weregund dem Händler. Er ist Mitglied unserer Allianz und wenn ihr Oscar dabei habt, wird er euch sicherlich bereitwillig helfen, wenngleich er selbst in Zeiten der Not ein wenig raffgierig ist." die Wirtin lächelt dabei freundlich.

"Nunja ... ehrlich gesagt, da ist noch was." sagt Throndir plötzlich "Hört mal ... ich habe mich ein wenig davor gedrückt es euch zu sagen, aber ehrlich gesagt ging mir die ganze letzte Nacht etwas durch den Kopf. Ich glaube alleine wird das hier verdammt schwer ... also sofern es erstmal zum Aufstand kommt, dann stehen die Taliser ganz allein da und nach dazu sind die Dinge weitaus schlimmer als Königin Ilsevelle erst vermutet hatte ... denkt nur an das Portal und das Schattengewebe. Ich bin auch kein großer Kämpfer, dafür steht euch nun Oscar und sein starker Arm zur Seite. Aus diesem Grunde würde ich, wenn ihr euch gleich zur Burg aufmacht einen anderen Weg einschlagen." kurz lässt er seine Worte wirken "Ich möchte zurück nach Myth Drannor und unterwegs vielleicht noch Hauptammn Selgard über den neusten Stand der Dinge informieren. Sodann willl ich auch die Königin über alles weitere in Kenntnis setzen, denn selbst wenn sie nur ein paar ihrer Soldaten losschickt, so wird dies einen großen moralischen Effekt haben, wenn der Kampf um das Schattental entbrennt. Sollte sie aber keine Kräfte entbehren können, so werde ich sehen ob ich zumindest ein wenig Geld aus den Schatzkassen des Königshauses bekommen kann, denn noch immer sind viele Söldlinge in den Talländern unterwegs: Sembische Heuerschwerter oder Schildzwerge aus Tethyamar ... ich werde alles versuchen um euch etwas Unterstützung zu organisieren. Ich hoffe ihr versteht meinen Entschluss." gespannt blickt der Goldzwerg euch an.

(OOC: Ich bitte darum Throndirs Entschluss nicht großartig zu diskutieren. Die Entscheidung habe ich rein auf Metaebene gefällt um den Charakter vorerst auszubauen, da unser neuer Mitspieler ja nun Oscar als eigenen Charakter führt und ich bereits Rilitar als NSC führe. Evtl. ist dann ja ein großartiges Comeback drin ^^)
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 21.09.2008, 18:54:09
'Mit dem Händler werde ich schon zurechtkommen...Mal sehen, was er so zu bieten hat. Einen Blick ist es wert.' denkt Rosbro sich und nickt Jhaele zu. Als dann Throndir von seinem vorhaben erzählt, braucht er nicht lange um dem zuzustimmen.

"Eure mächtigen Worte werden uns mit Sicherheit fehlen. Dennoch denke ich, euer Vorhaben macht Sinn. Einerseits wird es die Königin sicher Interessieren, was wir herausgefunden haben - das Sharn ihre Hand mit im Spiel haben könnte und das die Drow sich mit den Zhents verbündet haben, andererseits können die Talbewohner jede Hilfe benötigen... vielleicht hat sich an der anderen Front alles zum guten gewendet und die Königin wartet nur auf ein Zeichen unsererseits um ein paar Truppen abzukommandieren?"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 22.09.2008, 15:35:39
Torinkas nickt, als sich seine Gefährten entscheiden aufzubrechen und auch Throndirs Entscheidung nimmt er zur Kenntnis: "Wenn es euch möglich ist berichtet auch meiner Kirche von der Anwesenheit der Drow. Jeder Dunkle Rächer, den sie im Osten entbehren könen wird kommen um dieses Übel auszumerzen. Doch wer weiß, wie die Situation in einigen Tage aussieht. Falls wir Erfolg haben könnte sich das Tal schnell erheben in der Hoffnung sich von den Unterdrückern zu befreien. Gehen wir also und machen wir einen ersten Schritt auf unser Ziel zu." entschlossen legt der Kleriker die Hand an sein Schwert und macht sich bereit den Raum zusammen mit seinen Gefährten zu verlassen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 22.09.2008, 18:20:08
Oscar erhebt sich langsam und greift seinen Hammer und hält ihn mit gestrecktem Arm vor sich
"Du weißt ja ich konnte noch nie gut Abschied sagen. Also machen wir es kurz und schmerzlos "
und grinst dabei.
 "Ich werde mein Bestes tun die Lücke die du hinterlässt auszufüllen"
Er legt den Hammer beiseite, geht auf Throndir zu  und umarmt ihn freundschaftlich
"Ich werde es dir niemals verzeihen wenn du dir unterwegs etwas zustößt.
Denk dran du schuldest mir noch ein Paar Bier, also pass auf dich auf"

Zwinkert und tritt langsam wieder zurück und wendet sich schmunzelnd an die anderen
"Sieht so aus als hättet ihr mich jetzt eine Weile am Hals"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 22.09.2008, 18:46:39
"Danke Oscar ich habe vollstes Vertrauen in dich! Es ist ja kein Nimmerwiedersehen, ich werde nach Möglichkeit von mir hören lassen - womöglich auf magischem Wege. Aber lasst uns die wertvolle Zeit nicht mit Rührseligkeiten verbringen, der Tag sollte genutzt werden." Throndir erhebt sich vom Sofa, schultert seinen Rucksack und folgt dem bereits ganz ungeduldigen Jandar durch die Tür hinaus. Oscar schließt die Tür hinter euch ab und Jhaele verabschiedet sich mit einem Lächeln und einem Nicken, bevor sie die Treppen nach oben erklimmt um sich zurückzuziehen.

Zusammen steigt ihr die Stufen hinab in den Schankraum, der bis zum Bersten gefüllt ist, mit Söldlingen und Reisenden aller Arten und Nationalitäten. Es herrscht ein rauer, unangenehmer Ton und kein Stuhl ist unbesetzt - offenbar war die Ruhe die gestern abend hier herrschte nur ein Trugschluss und so seid ihr umso glücklicher, dass ihr bereits ein üppiges Frühstück hattet und euch zudem für den Tag versorgt habt. Hastig begebt ihr euch nach draußen und werft die Tür hinter euch schnell wieder zu.

(http://i98.photobucket.com/albums/l255/Julianos1982/Schattental-Dorf.jpg)

Nun im vollen Tageslicht, zeigt sich auch deutlicher als gestern abend das es sich hier um ein besetztes Tal handelt. Wie ein weißes Leichentuch überzieht Aurils Schnee das ganze Land. Oben auf dem verdrehten Turm flattert das Banner der Zhentarim und zwischen den beschaulichen Fachwerkhäusern der Taliser wurden hastig einige krude Baracken für die Soldaten gezimmert. Überall könnt ihr die Bewaffneten sehen, wie sie von den Zinnen des Turmes Ausschau halten, die Ortseingänge bewachen oder über die Straßen auf und ab patrouillieren. Viel erschreckender ist allerdings, dass auf einem kleinen Hügel vor dem verdrehten Turm ein Galgen steht, an dem eine Handvoll Gestalten vom Wind geschaukelt hin und her baumelt. Noch grässlicher ist allerdings der Anblick des Lathandertempels. Das berühmte Bauwerk, dass in Form eines wunderschönen Phönix erbaut wurde, ist zerstört, geschleift und geplündert worden.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 23.09.2008, 02:02:57
Kyali nimmt bereits Siobhans Erheben als Zeichen für den Aufbruch an und greift sich ihre wenige Ausrüstung. Gemeinsam mit Jandar wartet sie an der Tür, bis sich die anderen von Throndir verabschiedet haben, dem sie selbst auch zum Abschied einen ungewohnt warmen Blick zuwirft, bevor sie gemeinsam mit ihren Weggefährten den geplanten Weg um die Burg Krag herum einschlägt, um sie von ihrer verletzbaren Seite aus anzugreifen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Siobhan am 24.09.2008, 05:12:31
Siobhan ist schon halb zur Tür hinaus, als Throndir plötzlich bekanntgibt, dass er vorhat, sich von der Gruppe zu trennen. Diese Entscheidung trifft die Halbelfe so unvorbereitet, dass sie stehenbleibt, als sei sie vor einen Baum gelaufen. Langsam dreht sie sich zu dem Zwerg um. Alles in ihr schreit danach, ihm zu widersprechen, doch natürlich weiß sie, dass er eigentlich Recht hat. So geht sie einfach wortlos auf ihn zu, bückt sich zu ihm hinab und drückt ihn noch einmal fest an sich.
"Pass auf Dich auf, mein Freund!" ermahnt auch sie ihn, "Und lass von Dir hören." Als sie sich endlich von dem wortgewandten Zwerg löst, muss sie stark blinzeln, um die Tränen zurückzudrängen, die sich in ihre Augen zu stehlen drohen. Trotzdem muss sie auch unwillkürlich Lächeln, denn sie weiß, dass Throndirs Wege ihn nun zurück nach Myth Drannor führen werden, wo es ihm mit Sicherheit gut gehen wird.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 24.09.2008, 14:36:54
Throndir ist von der herzlichen Abschiedung seiner Gefährten, insbesondere sehr berührt versucht sich aber nichts anmerken zu lassen. Als sie draußen vor dem Gasthaus stehen blickt Throndir einmal schockiert über das Tal wobei sein Blick für einige Sekunden an den Gehängten bleibt. Dann winkt er seinen Freunden ihn zu den Stallungen zu begleiten. Ein kleines Stück davor, sucht er sich eine vor Blicken gut geschützte Stelle und nutzt die Gelegenheit jedem seiner Begleiter die Hand zu geben und ihnen alles Gute zu wünschen.

Oscar nimmt er dabei fest in den Arm, wobei kurzzeitig ein silbernes Leuchten zu sehen ist: "Ich habe Sylúnes Zauberfeuer auf dich übertragen - du wirst es dringender brauchen mein Freund." flüstert er ihm zu. Auch Jandar drückt er kräftig die Hand, zieht ihn aber ein Stück zu sich runter und flüstert ihm ihns Ohr: "Ich werde euer Ross mit nehmen und es auf dem Rückweg Hauptmann Selgard zurückgeben. Ihr könnt gerne mein Ross nutzen, wenn ihr wollt, ich stelle es euch zur Verfügung."

Dann begibt er sich in den Stall, holt das Pferd hervor, verstaut seinen Rucksack bei den Satteltaschen und steigt mit Hilfe eines Stalljungen in den Sattel. Er führt sein Pferd noch einmal zu euch herüber und wirft euch einen warmen Blick zu. "Viel Glück und lebt wohl." sagt er noch leise und reitet geschwind davon, bis er langsam am Ortsausgang verschwindet - ohne ihn zu behelligen lassen die Soldaten ihn passieren.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 25.09.2008, 15:44:07
Beim hinausgehen bleibt Oscar ein Weilchen stehen. Und betrachtet das Bild  der Zerstörung welches sich im schon bei seiner Ankunft ein Gefühl der Abscheu gegenüberden Besetzern festgebrant hatte. Aber es war besser dies hinter einer Fassade zu verbergen. Mit unveränderter Miene schreitet er weiter den anderen hinterher.
Unsicher gehter auf Throndir entgegen um ihn zu verabschieden.
"Paß auf dich auf alter Freund"
Oscar erwieder den Duck des Freundes und spürt während das Licht ihn durchflutet eine seltsame Wärme in sich spüren die auch beim verblassen der lichtes erhalten blieb.  Hatte er eben Sylune gesehen. Er glaubte Ihr Raunen durch die Worte von Throndir zu hören. Und schlagartig wurde ihm bewußt welch Geschenk er erhalten hatte. Oscar wischt sich über die Augen so als wenn man aus einem tiefen Schlaf erwacht
"Wirklich eine Interessante Erfahrung. Bis bald wir sehen uns wieder"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 25.09.2008, 19:14:11
Torinkas sieht keinen Grund diesen Abschied noch weiter in die Länge zu ziehen und so beginnt er bereits sich in Richtung der Burg zu bewegen. Er hält die ganze Zeit die Bewegung fest im Blick um sicherzugehen eine Gefahr sofort zu erblicken. Während er Schattental betrachtet beginnt er bereits in Gedanken den Angriff auf die Burg taktisch zu analysieren und kritische Punkte zu finden an denen besondere Aufmerksamkeit erforderlich ist: "Die erste große Aufgabe ist der Weg in den Bergfried, falls wir unbemerkt hineingelangen müssen als erstes die Priestter ausgeschaltet werden, damit sie ihre Magie nicht einsetzen können um Hilfe zu rufen. Anschließend muss das Portal zerstört werden gesetz dem Fall dass wir es erst nach den Priestern finden. Schließlich folgt die Befreiung der Gefangenen als letztes, nachdem das innere der Burg gesichert ist."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 26.09.2008, 15:41:00
(http://www.drosi.de/bilder/dr_frd20_logo.gif)

Kapitel 2: Sturm auf Burg Krag

Nachdem ihr Throndir verabschiedet habt und dieser nun jenseits der Grenzen des Tales verschwunden ist, macht auch ihr euch auf den Weg. Siobhan ist noch immer von einer gewissen Traurigkeit erfüllt, nun da ihr guter Freund Throndir die Gruppe verlassen hat. Aber sicher war es sinnvoll was er vorhatte, und ein weiterer Goldzwerg stand ihnen nun zur Seite. Doch auch eine gewisse Unruhe überkam die Gruppe, denn ihr Vorhaben war durchaus mit gewissen Risiken verbunden und wer konnte schon sagen, wie all das enden würde.

Langsam machte sie sich auf den Weg um Schattental über den Nordritt zu verlassen, doch zuvor hielten sie noch bei Weregund dem Händler an. Er verfügte über den größten und umfangreichsten Laden im Schattental, an dem auch ein großes Warenlager angeschlossen war. Die Gruppe trat in den großen Laden ein, welcher alleine schon recht prunkvoll eingerichtet ist. Ein großer Kerzenleuchter hängt von der Decke und dicke Wandteppiche bedecken die Wände. Das Warenangebot umfasst alles nur Denkbare: Werkzeuge und Waffen, Geschirr und einige Möbel, aber sogar ein kleines Angebot an magischen Tränken und ein paar Stäben.

Weregund selbst ist ein leicht dicklicher Mann in rötlichen Gewändern aus Seide. Sofort kommt er auf Oscar zu, welcher kurz seine Begleiter vorstellt und dann auf Rosbro verweist. Die beiden Händler kommen sofort ins Gespräch und Rosbro beginnt zu verhandeln. Für seine Waren will Weregund erst völlig überzogene Preise nehmen, die er mit der Besetzung und dem Winter begründet. Mit viel Verhandlungsgeschick und dem Verweis auf die Freundschaft der Taliser gelingt es Rosbro jedoch die Preise auf ein normales Maß zu drücken. Für sich nimmt er noch einen Heilstab, dazu noch einige Pfeile für Torinkas und Kyali.

Endlich gerüstet und ausgestattet, verlässt die Gruppe den Händler wieder und macht sich nun auf den Weg, die Zhentarim am Ortsausgang werfen euch ein paar finstere Blicke zu, behelligen euch aber nicht weiter. So dann führt euch der Weg wieder über den Mondritt, was zu Fuß natürlich etwas länger dauert. Nach einer Weile seht ihr den Pfad der zur Wächterkuppe führt und schlagt diesen ein, wobei ihr eure Spuren von gestern noch sehen könnt ... zwar schon wieder etwas zu geschneit aber für das geübte Auge noch zu erkennen.

Von hier aus, schlagt ihr nach einiger Weile den Weg zur Burg Krag ein, wobei ihr abseits der Pfade gehen müsst und unter den schneebehangenen Bäumen einhergeht. Immer wieder gleitet euer Blick zum Himmel ob vielleicht ein Flugmagier zu sehen ist oder ob Feinde in der Nähe zu sehen sind, doch euer Weg verläuft ruhig und gefahrlos. Langsam wird das Gelände steiler und hügeliger - der Aufstieg zu den Höhenzügen auf denen die Burg liegt beginnt. Für eine ganze Weile klettert ihr den immer steiler werdenden Hügel hoch und kraxelt über Steine und Felsen. Ihr werdet etwas unsicher als die Bäume sich langsam lichten und euch preisgeben. Doch da kommt auch die Burg in Sicht: Ein hoher Bergfried, der allerdings recht verfallen aussieht - daneben ein scheinbar neues Mauersegment, dass erst kürzlich erbaut wurde. Glücklicherweise stehen auf den Zinnen jedoch keine Wachen und so könnt ihr euch ungesehen den Mauern nähern um euren Plan in die Tat umzusetzen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 26.09.2008, 15:59:50
Mit einem langsamen Blick wandert Rosbros Kopf in den Nacken, bis er, nachdem sein Blick über die steile Wand geglitten ist, die Spitzen der Zinnen der neuen Mauer sowie den Turm daneben erblickt. Mit gesenkter Stimme wendet sich Rosbro an Oscar: "Und da wollt ihr einfach so rauf, ja? Ich weiß zwar jetzt, wo ich die Wand sehe, nicht wie ihr das machen wollt...aber ich kann euch ein wenig Unterstützung bieten." Rosbro spricht einen kurzen Zauber und berührt am Ende Oscars Schulter. Dieser merkt, wie das Gewicht seines Rucksacks leichter zu werden scheint - seine Schritte transportieren ihn nun um einiges weiter als dies normalerweise der Fall wäre. Dann hebt Rosbro einen Stein auf. "Sagt, wenn ihr soweit startklar seid. Nachdem ihr den Unsichtbarkeitszauber gesprochen habt, verzaubere ich den Stein, so dass er alle Geräusche von euch und um euch dämpft - denkt daran das ihr uns dann auch nicht hören könnt.", dann wendet Rosbro sich an Torinkas, welcher den ganzen Weg in Gedanken versunken war - so wie Rosbro es einschätzte Gedanken über die bevorstehende Mission. "Torinkas, wie sollen wir vorgehen? Ich nehme an ihr habt euch Gedanken gemacht?"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 26.09.2008, 16:36:14
Torinkas nickt Rosbro zu, der Mensch scheint zumindest ein wenig wie ein Rächer zu denken
:“Wir sollten versuchen unbemerkt in den Bergfried zu gelangen, dort wird sich schließlich das Portal befinden. Sollte dies nicht möglich sein, da er zu gut bewacht ist müssen wir schnell alle Wachen auf dem Hof ausschalten und uns anschließend beeilen schnell das Portal zu finden und zu zerstören.
Vorerst sollten wir allerdings davon ausgehen, dass wir in den Bergfried gelangen. Drinnen können wir dann weitersehen, die Priorität liegt beim Portal und dem Ausschalten der Priester, damit keine magische Hilfe kommen kann. Sobald die Innenräume gesäubert sind können wir uns dann den Wachen draußen zuwenden.“
Torinkas erläutert die Taktik nur knapp um keine unnötige Zeit zu verschwenden, solange die Situation nicht klar war brauchten sie auch nicht über sie zu diskutieren. Nachdem er mit seinen Erläuterungen fertig ist legt er die Hand auf sein heiliges Symbol und spricht ein Gebet an seinen Gott: “Nachtjäger gewähre mir deinen Schutz, sodass meine Rüstung all ihren Waffen standhalten möge.“
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 26.09.2008, 18:18:49
Am unteren Ende der Mauer angekommen schaut er kurz nach oben während er seinen Hammer aus seinem Gürtel zieht und dessen Kopf berührt währenddessen murmelt er ein paar Worte vor sich hin und betrachtet die Aura die nur er sehen kann und steckt befriedigt die Waffe wieder weg.

"Also werden wir so vorgehen ich kletter unsichtbar hoch. dann dringen wir gemeinsam durch den Burgfried in den Untergrund der Burg ein. Ich weiß nicht genau wie es dort aussieht also müssen wir uns vorsehen. Falls es zu einem Kampf kommt wäre es besser wenn ihr erst einmal hinter mir bleiben würdet. Ich weiß nicht ob Throndir euch irgendetwas über mich  meine Herkunft erzählt hat. Wenn er es nicht getan hat, sag ich es jetzt, da es sicher ungesund wäre, wenn ihr in den engen Gängen in meinen Drachenatem zu laufen würdet." Oscar zwinkert euch bei den letzten Worten zu und wendet sich dann an Rosbro.

"Bitte wirke die Stille erst wenn ich bereits Unsichtbar bin ich würde ungern jetzt schon auf den Trank zugreifen wollen zumal wir sie vielleicht noch brauchen werden."

Oscar wartet kurz ob irgendwelche Einwände erhoben werden und beginnt dann die Worte zu Murmeln die ihm die Fähigkeit verleihen die Wand zu erklimmen. Als letztes hüllt er sich selbst in den Schleier der Unsichtbarkeit und tippt Rosbro an damit dieser weiß wo er zu finden ist, um den Stein in Empfang zu nehmen. So gerüstet klettert er die Mauer hinauf.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 26.09.2008, 19:14:37
Doch als Rosbro den Stein verzaubern will, hält er kurz inne:
"Wenn oben Gefahr lauert, lass den Stein fallen. Wenn alles in Ordnung ist, lass das Seil herunter." Dann beendet er seinen Zauber und lässt den Stein dahin fallen, wo zuvor Oscars Hand war. Zufrieden sieht er, wie der Stein ebenfalls unsichtbar wird. Nach ein paar Sekunden kann Rosbro die Umgebung wieder hören. Er ist schnell..
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 26.09.2008, 20:36:38
Gesagt, getan. So wie zuvor abgesprochen klappt alles wunderbar. Rosbro wirkt seine Zauber um Oscar zu unterstützen und dieser wiederum macht sich unsichtbar und klettert geschwind aber für euch nicht zu sehen die Mauer hoch. Dort oben angekommen, lässt er es sich nicht nehmen einmal kurz in seinem unsichtbaren Zustand in den Innenhof zu spähen. Die Burg findet er so vor, wie von Jhaele beschrieben: Halb verfallen, halb wiedererbaut. Im Innenhof sieht er dann einige Gestalten. Insgesamt 8 Gefangene, einer davon ein Zwerg schuften dort und arbeiten am Wiederaufbau der Burg. Sogar zwei große, doppelköpfige Ettins sind dort zu sehen - aber geschunden und in Ketten, offenbar Sklaven der Zhentarim, wobei die Riesen schwere Steine aus den Ruinen des Torhauses herbeischleppen um diese für den Aufbau der neuen Segmente zu verwenden.

Bewacht werden sie von 3 Gnollen mit breiten Äxten und ledernen Rüstungen, denen wiederum ein hochgewachsener Mann vorsteht, der eine Plattenrüstung trägt und einen grausam aussehenden Morgenstern in den Händen hält. Im Gegenüber steht noch ein weiterer Mann auf dessen Plattenrüstung wiederum der Panzerhandschuh des Bane prangt - ein Priester also höchstwahrscheinlich. Schnell blickt Oscar jedoch wieder weg und lässt das Seil herunter, welches von Torinkas ergriffen wird, der bereits die Luft nach dem unsichtbaren Seil abtastet und sich sogleich an den Aufsteig begibt.

(http://www.wizards.com/dnd/images/Shadowdale_Gallery/106720.jpg)
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 27.09.2008, 14:09:40
Torinkas klettert geschwind und möglichst lautlos das Seil hinauf, sobald er oben angekommen ist ergreift er seinen Bogen und legt einen Pfeil auf die Sehne. Dann riskiert er einen kurzen Blick in den Hof um die Lage einzuschätzen. Dabei achtet er besonders darauf, wie gut der zugang zum Bergfried bewacht ist.
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Beitrag von: Jandar am 29.09.2008, 19:12:26
Jandar klettert nicht besonders schnell, dafür aber sicher das Seil hinauf.
Oben angekommen streicht er sich seine Haare aus den Gesicht und schaut in den Burghof. Dann geht er einen Schritt zur Seite um Platz für den Nächsten zu machen, der die Mauer hochkommt.
Die rechte Hand hat er erhoben, bereit die Gesten für einen eventuell nötigen Zauber zu formen.
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 30.09.2008, 12:23:42
Nach dem Torinkas und Jandar Oscar gefolgt sind, macht auch Rosbro sich daran, das unsichtbare Seil hinaufzuklettern. Es scheint, dass keine Gefahr in sicht ist. Gut. Auf der Mauer angekommen duckt er sich schnell hinter die Zinen, wobei sein Blick den Hof streift. Während er auf die letzten zwei wartet, wirkt er schnell einen kleineren Zauber um magische Auran erkennen zu können und späht erneut auf den Hof. Hoffentlich genügt die Reichweite meines Zaubers.
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Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 30.09.2008, 13:31:10
Eigentlich widerstrebt es Kyali ein Seil zu benutzen, um eine Mauer zu erklimmen, doch unter den gegebenen Umständen scheint es, als habe sie keine Wahl. So widersteht sie dem Impuls, einfach ihre natürliche Gestalt anzunehmen und sich mit ein oder zwei Flügelschlägen zu den Zinnen zu bringen, sondern ergreift, kaum dass Rosbro oben ist, das Seil und zieht sich daran empor.
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Beitrag von: Schreckensjul am 30.09.2008, 15:23:15
Geschickt und relativ schnell gelingt es der Gruppe die Mauer mit Hilfe des Seiles zu erklimmen. Oben angekommen, suchen alle hinter den Zinnen Schutz und werfen einen Blick  in den Innenhof - ein weiterer Blick zur Seite zeigt, dass sich in der Seite des Burgfriedes eine Tür befindet durch den ihr diesen von hier aus betreten könntet. Rosbro entschließt sich noch einen Zauber zu wirken um Magie zu entdecken.Er wirkt ihn metamagisch als stillen Zauber um die Auswirkungen des Stillezaubers zu ignorieren.
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 30.09.2008, 17:28:37
Während Rosbro seinen Zauber spricht deutet Torinkas bereits auf die Tür und bewegt sich langsam geduckt auf sie zu. Sicherlich ist es am einfachsten auf diesem Weg in die Burg einzudringen.
Ein Pfeil liegt bereits auf der Bogensehne des Elfen und er beobachtet auferksam die Umgebung, für den Fall, dass ein Feind sie entdecken sollte. Immer wieder geht der Blick des Dunklen Rächers gen Himmel um zu überprüfen ob nicht vielleicht doch einer der flugmagier aufgetaucht ist.
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 30.09.2008, 17:31:48
Rosbro schaut einiege Sekunden in den Hof, wobei er mehrmals die Stirn runzelt.
Dann dreht er sich der Tür zu und nickt den anderen zu, wobei er den Daumen in die Luft streckt.
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Beitrag von: Schreckensjul am 30.09.2008, 20:13:13
Geduckt schleicht die Gruppe unter den Zinnen entlang: Die Wachen im Hof konzentrieren ihre gesamte Aufmerksamkeit darauf die Gefangenen zu beaufsichtigen, so dass ihr bisher unentdeckt geblieben seid. Unsichtbar geht Oscar voran und öffnet die Tür zum Burgfried. Normalerweise würde das morsche Ding sicher einen gewaltigen Lärm verursachen aber dank des Stillezaubers geschieht nichts weiter. Nacheinander schleicht ihr in den Burgfried hinein und schließt die Tür hinter euch. Siobhan konnte soweit keine Fallen und Hindernisse erkennen und auch Rosbro der sich weiter darauf konzentriert magische Auren aufzuspüren, kann nichts Auffälliges entdecken.

Dieses Geschoss des Burgfriedes jedoch ist verfallen und unbewohnt: Ein großes Loch klafft im Dach, durch welches Schnee hereingerieselt kommt, ansonsten befinden sich jedoch keinerlei Einrichtungsgegenstände oder sonstige Dinge hier, die euer Interesse erregen. Einzig in der nördlichen Wand befindet sich eine Wendeltreppe, die scheinbar hoch auf das verfallene Dach des Burgfriedes führt und ebenso hinunter in das Erdgeschoss. Vielleicht wäre es nun sinnvoll, sich mit Unsichtbarkeit zu wappnen.
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 30.09.2008, 21:12:26
Rosbro signalisiert Oscar, dass dieser vorgehen solle um die Lage auszuloten während sie warten. Das heißt, er deutet in Oscars Richtung - die Finger auf seine Augen deutend und dann auf Oscar zeigend, dann in einer kreisenden Bewegung die anderen Kamaraden meinend und wieder mit dem Zeigefinger auf den Boden deutend. Gespannt wartet Rosbro darauf, seinen Atem wieder zu hören, wobei er den Zeigefinger auf seinen Mund legt um den anderen zu bedeuten, sich ruhig zu Verhalten.
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Beitrag von: Oscar am 01.10.2008, 10:09:15
Langsam tritt Oscar in den Burgfried und geht langsam die Treppe hinunter und spät dort vorsichtig um die Ecke, um nicht gesehen zu werden, falls die Unsichtbarkeit nachlassen sollte.
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Beitrag von: Schreckensjul am 01.10.2008, 16:47:01
Oscar folgt Rosbros Anweisung umgehend und begibt sich unsichtbar nach unten um das Erdgeschoss des Burgfriedes zu untersuchen. Vorsichtig steigt er die Wendeltreppe hinab und folgt einem Korridor der ihn in das Erdgeschoss führt, allerdings scheint die Wendeltreppe noch weiter in den unterirdischen Bereich des Burgfriedes zu führen. Derweil bleiben die übrigen Gefährten oben zurück und schon bald können sie wieder ein Wort miteinander wechseln, nachdem Oscar sie verlassen hat.

Ein rechteckiger Tisch steht in der Mitte, dieser hochwändigen Halle, zusammen mit einigen Stühlen. Entlang der Wände, die mit zahlreichen Türöffnungen versehen sind, befinden sich übereinandergestappelte Boxen, Kisten und Fässer mit Lebensmitteln. In der Nähe der linken Ecke wurde eine Feuerstelle und ein Herd errichtet, dessen Abzug durch eine Schießscharte herausragt. Etwas köchelt dort in einem großen Kessel vor sich hin. Unweit davon befindet sich auch die große, stabile Tür, die auf den Burghof hinausführt.
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 01.10.2008, 17:33:17
Torinkas legt mit seinem Bogen auf die Treppe an und hält sie fest im Blick. Er ist bereit sofort einen Pfeil abzufeuern, falls ein Feind es wagen sollte sie hier zu überraschen. Er achtet nun nicht mehr sonderlich viel auf seine Begleiter, denn seine Instinkte als Dunkler Rächer übernehmen die Kontrolle. Schnell fühlt sich der Elf ein wenig als jage er mit seinen Brüdern durchs Unterreich immer auf der Suche nach Drow, die es zu töten gilt.
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Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 02.10.2008, 01:41:01
Kyali, die in gebückter Haltung hinter dem Rest der Gruppe her schleicht,  tut es dem Shevarash-Kleriker gleich und legt ebenfalls einen Pfeil auf die Sehne ihres Bogens. Jedoch richtet sie ihr Augenmerk mehr auf das Innere der Burg und macht sich bereit jedem, der sie bemerken sollte, sofort einen Pfeil in den Hals zu schießen, bevor er sie verraten kann.
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Beitrag von: Oscar am 02.10.2008, 12:19:01
Vorsichtig geht Oscar weiter die Treppe hinab und schaut sich dort  soweit um, dass die Zeit gerade noch ausreichend ist,  um zurückzukehren und eilt dann die Treppe hinauf zu den anderen.
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Beitrag von: Schreckensjul am 02.10.2008, 15:02:23
Oscar nutzt die ihm verbleibende Zeit und steigt in den Keller des Burgfriedes hinunter. Die Wendeltreppe führt in in eine halbkreisförmige Halle, die von zahlreichen Fackeln an den Wänden erleuchtet wird. Die Halle ist voll gestellt mit Kisten und Truhen in denen sich scheinbar Waffen, Rüstungen und Munition befindet. Ein furchteinflößender Oger in einer schwarzen Halb-Plattenrüstung kommandiert zwei offensichtlich untote Soldaten herum, die weitere Kisten stapeln und auftürmen. In der gegenüberliegenden Wand sind noch zwei weitere Türen zu sehen und aus einem weiterführenden Korridor linkerhand flackert das Licht von weiteren Fackeln. Oscar spürt jedoch, dass die Zeit knapp wird und der langsame Rückzug wohl weise wäre.
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Beitrag von: Oscar am 02.10.2008, 21:12:11
Nachdem Oscar sich den Raum grob eingeprägt hat begibt er sich zügig in das darüber liegende Geschoss und öffne vorsichtig die Tür  im Nordöstlichen Teil des Turmes einen Spalt breit und schließt sie schnell wieder wobei er sein Gesicht verzieht

Klasse, ich habe die Latrine gefunden.

und geht zur nächsten Tür in der südöstlichen Ecke und öffnet sie auf die selbe Weise. Das durch die 3 Schießscharten eindringende Licht fällt auf ein paar auf dem Boden liegende Felle sowie einer Kohleschale die Wärme verbreitete. Alles in allem roch es in dem Raum nicht besser als in dem Raum nebenan

Hier sind anscheinend die Gnolle untergebracht.

Neugierig wiederholt das ganze immer noch Unsichtbar mit dem der Tür in der südwestlichen Ecke und danach die Tür im nordwestlichen Teil des Burgfriedes. Im ersten raum dominiert ein sehr großes Bett den Raum, neben dem ein grob gezimmerter Schrank und ein leerer Waffen und Rüstungsständer steht. Auch hier ist eine Kohlepfanne zu finden. Es war nun offensichtlich, das diese Räume der Unterbringung der auf dem Hof stehen Wache diente.

Beim Öffnen der letzten Tür zuckt Oscar zurück und schließt hastig die Tür, als ihm in einem abgedunkelten raum ein paar leuchtende Augen, wie die eines Wolfes oder eines großen Hundes entgegen schauen. Bevor Oscar den Weg nach oben fortsetzt, legt er den Stein der die Stille hervorruft, an die Wand bei der Tür, in der er eben noch diese Augen gesehen hatte. Oben erzählt er den Kameraden so kurz wie möglich, was er unten vorgefunden hat und lässt auch die Stelle mit dem Tier nicht aus.
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 02.10.2008, 21:54:48
"Wir sollten keine Zeit verlieren!" flüstert Rosbro kurz. "Rennt." Rosbro berührt kurz den Pfeil von Torinkas, und erneut sind keine Worte zu hören. Dann drückt er eben diesen vorwärts und macht sich daran, ihm zu folgen. Gut, dass Oscar die Situation erkannt hat und den Stein unten ließ. Wenn der Hund Alarm schlägt, wäre das unser Ende. Oder was immer es war.
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 03.10.2008, 22:01:06
Torinkas reagiert umgehend und macht sich auf in das Erdgeschoss. Er bewegt sich zielstrebig auf die Tür zu, vor der der verzauberte Stein liegt. Er geht einen Schritt von der Tür weg und verstaut den verzauberten Pfeil wieder in seinem Köcher. Stattdessen legt er einen anderen Pfeil auf und legt an. Dann bedeutet er einem seiner Begleiter die Tür zu öffnen.
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 03.10.2008, 22:03:52
Rosbro positioniert sich neben Torinkas und zieht seine Armbrust, und legt einen Bolzen ein.
Bereit auf den Hund, oder was immer dort lauert, zu schießen.
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Beitrag von: Schreckensjul am 03.10.2008, 23:30:45
Rilitar begibt sich zu der Tür, nickt der Gruppe einmal zu und reißt sie dann auf, wobei er sich mit gezücktem Schwert bereitstellt. Die Übrigen halten ihre Bögen oder die Armbrust auf die Türöffnung gerichet, gespannt was sie wohl erwarten mag. Wie Oscar euch schon berichtete, ist bald ein grünes Augenpaar zu sehen, dann ein weiteres. Doch der Raum ist finster und abgedunkelt, so dass ihr nichts näheres erkennen könnt. Aufgrund des Stillezaubers sind auch keine Geräusche zu hören. Doch eine der Kreaturen kommt langsam ein Stück weit ins Licht, so dass ihr ein wenig erblicken könnt. Es ist eine große Dogge mit tiefschwarzem Fell und grünglühenden Augen, bedrohlich fletscht das Tier die Zähne.

(Wenn ihr angreifen wollt, macht am besten direkt Initiativewürfe)
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Beitrag von: Oscar am 04.10.2008, 12:53:16
Oscar begibt sich, als er sieht das Rillitar bereits dabei ist die Tür zu öffnen, an dessen Seite.
Noch im Laufen zieht er seinen Hammer und greift die Bestie an.
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Beitrag von: Schreckensjul am 09.10.2008, 04:00:19
Nach einem kurzen aber heftigen Schlagabtausch liegen die Bestien tot vor euren Füßen. Etwas seltsam war es schon keine Schreie oder Gebell zu hören, aber genau dieser Vorteil hat euch einen schnellen Sieg ermöglicht und glücklicherweise dürftet ihr dank dessen weiter unbemerkt bleiben. Ihr senkt die Waffen und seht euch um ... offenbar ist Oscar der einzige der etwas abbekommen hat: Blut tritt an der Stelle aus seinem Bein, wo er gebissen wurde. Plötzlich scheinen die Körper der Bestien zu verschwimmen und verwandeln sich in eine wabernde, schattenartige Masse, nur um wenig später komplett zu verschwinden.
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 09.10.2008, 07:49:31
Das war....seltsam. Sind sie nur beschworen gewesen? überlegt Rosbro während er den neuen Heilstab zückt und sich Oscars Bein zuwendet. Nach kurzer Zeit sind die Wunden verschlossen, nur das Blutige Loch im Hosenbein deutet noch auf den Zwischenfall hin.
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Beitrag von: Jandar am 09.10.2008, 10:58:18
Die waren nicht besonders gefährlich., denkt Jandar. Es hat keine Minute gedauert und die einzige Verletzung ist schnell geheilt. Es war also nicht weiter schlimm, dass ich machtlos war.
Er steckt seinen Dolch weg und sieht zu wie die Hunde verschwinden. Interessant...
Der Hexenmeister sieht die anderen fragend an und deutet auf die Tür, hinter der die Hunde waren. Noch ein Nachteil der Stille ist die erschwerte Kommunikation untereinander.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 09.10.2008, 15:12:30
Auf Jandars Geste hin, werft ihr einen Blick in den Raum aus dem die Schattenbestien hervorkamen. Durch die dunklen Vorhänge ist es noch immer finster hier, doch die unnatürliche Dunkelheit scheint sich zu legen und ihr könnt klar erkennen, dass sich keine weiteren Gefahren hier verstecken ... auch sonst gibt es hier anscheinend nichts Interessantes zu entdecken. Es bleibt euch nun die Option die übrigen Räume dieses Geschosses zu untersuchen (dank Oscar wisst ihr ja dass sich dort momentan keine Gefahren befinden) oder hinunter zu gehen und euch mit dem Oger und seinen untoten Dienern zu befassen, der sich laut Oscar dort unten befindet. Doch stellt sich die Frage ob ihr den Pfeil auf dem Stille gewirkt wurde mitnehmen wollt, denn dieser würde weiterhin eure meisten Zauber unterdrücken.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 09.10.2008, 15:32:09
Torinkas deutet direkt nach dem Kampf auf die Tür, die den Weg zur nächsten Ebene verschließt und macht sich mit einem Pfeil auf der Sehne auf in Richtung des Zugangs. Dort bleibt er jedoch für kurze Zeit stehen und sieht seine Begleiter fragend an. Für eine Sekunde lässt er sich Zeit erneut über die Zusammenarbeit mit dieser Gruppe nachzudenken: "Es ist noch schwieriger, wenn sie nicht sprechen können. Uns fehlt das blinde Verständnis untereinander, was als nächstet zu tun ist. Wenn ich nur mit Rächern hier wäre, dann müsste ich jetzt nicht warten um zu sehen, was sie als nächstes zu tun gedenken. Es ist wichtig, dass wir hier unten so schnell wie möglich alle Wachen ausschalten."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 09.10.2008, 16:42:32
Nachdem Oscar nach diesem kurzen Kampf von Rosbro geheilt wurde versucht er Torinkas verständlich zu machen den Pfeil  und den Stein vorerst in die dem Hof abgelegene Seite zu legen und sich dann auf der entgegengesetzten Seite zu besprechen, in die er sich sogleich begibt. Sobald ihm die anderen Mitstreiter gefolgt sind wendet er sich an sie.

"Ich schlage vor das ich unsichtbar vorran gehe und ihr in dem Treppenaufgang in der Stille stehenbleibt bis ich das Signal gebe. Ich werde ein Stück In den Gang hineingehen und von dort alle 3 Gegner gleichzeitig mit meinem Drachenatem angreifen. Das wird euer Signal sein . Ich vermute das alle 3 Gegner mich angreifen werden. In dem Fall braucht ihr ihnen nur in den Rücken zu fallen. Die andere Möglichkeit ist das der Oger in eure Richtung kommt um die Wache auf dem Hof zu allamieren. In dem Fall würde er euch in  die Arme laufen. Um nicht von ihnen überrannt zu werden, müsste ich mich jedoch vorher mit ein paar Zauber rüsten. Was haltet ihr von diesem Plan?"
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 09.10.2008, 18:39:26
"Psst. Senkt eure Stimme. Ich würde die Magie aufbewaren. Sie rechnen hier drinnen nicht mit lautlosen Killern. Du und Rillitar vor, wir hinterher und zuerst auf den Oger. Das ist meine Meinung..." flüstert Rosbro. Weiter. Bevor noch jemand hier rein Platzt. Trotzdem nutzt er den kurzen Moment außerhalb der Stille um einen Schutzzauber auf Oscar zu legen. Dann lädt er seine Armbrust nach und schiebt den Stab zwischen Rucksack und Rücken. Fragend blickt er die anderen und besonders Oscar an. Schließlich bleibt sein Blick auch Siobhan ruhen, welche bisher immer das letzte Wort hatte.

[Schutz vor Bösem auf Oscar, 6 min.]
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Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 09.10.2008, 18:55:50
Außerhalb des Bereiches, in dem die Stille herrscht hört sich Kyali, die ihre Geißel noch in der Hand hält Oscars Vorschlag an und nickt eifrig, während sie schon einen Zauber wirkt, der sie im kommenden Kampf schützen soll. Doch auch Rosbros Vorschlag begrüßt sie mit einem Nicken. Tatsächlich ist sie durch diesen einen erfolgreichen Kampf schon in eine Art Blutrausch gefallen sodass es ihr nun eigentlich gleich ist, wie sie ihre Gegner angreifen, solange es nur wieder zu einem Kampf kommt.

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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 09.10.2008, 19:10:29
Torinkas nickt nur stumm, als er hört, was Rosbro vorschlägt, das ergäbe durchaus Sinn. Er sieht keinen Grund weiter zu warten und macht sich so auf schnell die verzauberten Gegenstände zurückzuholen und begibt sich erneut zu der Treppe, die hinab führt. Er wartet jedoch zumindest so lange, bis seine Begleiter ihre Schutzzauber gesprochen haben. Dabei wird ihm erneut bewusst, dass dieses Gespräch für ihn und seine Brüder überflüssig gewesen wäre und für einen kurzen Moment wünscht er sich an die Seite seiner Brüder und Schwestern im Cormanthorwald. Seine Konzentration kehrt sofort zurück und er macht sich bereit sich den Feinden zu stellen.
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Beitrag von: Oscar am 10.10.2008, 09:01:52
Als er die Zustimmung der anderen sieht, beginnt er damit ein paar arkane Worte zu murmelt wobei er eine Scheibe vor sich sich zeichnet. Danach vollführt er einige komplizierte Gesten, bei denen der rote Stein auf seiner Brust zu glühen beginnt und die in einem Stoß seiner rechten Hand enden, die auf einmal den Anschein erweckt aus Stein zu bestehen. Noch im Gehen nach unten zieht Oscar den Trank der Unsichtbarkeit heraus und trinkt ihn. Unten begibt er sich nachdem er ein Stück an ihnen vorbei im Gang befindet in eine gute Position, atmet tief ein und konzentriert sich darauf, soviel magische Kraft wie es im möglich ist in einem Schwall flirrender Kälte umzuwandeln, die auf die 3 Gegner niedergeht. Danach bereitet er sich innerlich auf den Ansturm des Gegners vor.

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Beitrag von: Schreckensjul am 10.10.2008, 12:15:31
Mit gezückten Waffen und auf den Sehnen liegenden Pfeilen macht sich die Gruppe daran ihre heimliche und lautlose Mission fortzusetzen. Nacheinander steigen sie hinter dem unsichtbaren Oscar die Treppe hinab, als Siobhan plötzlich das Zeichen gibt anzuhalten. Scheinbar hat sie eine Falle entdeckt und sucht nun die Wand ab ... fraglich nur warum Oscar nicht davon getroffen wurde. Vorsichtig tasten Siobhans zarte Hände die Wand ab, da drückt sie einen Stein in eine Vertiefung und plötzlich fährt die Wand zurück und gibt den Blick in eine dunkle Kammer frei, die voll von Staub und Spinnweben ist. Fragend schaut Siobhan ob man zuerst die Kammer untersuchen soll oder sich zunächst dem Oger zuwendet.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 10.10.2008, 17:47:21
Rosbro wirft ebenfalls einen blick in die Kammer. Er kann jedoch nichts auffälliges sehen, besonders keine Magie. Daher deutet er Torinkas und den anderen weiter zu gehen.
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Beitrag von: Siobhan am 11.10.2008, 05:14:11
Zögernd, weil widerwillig zieht auch Siobhan sich von der gerade entdeckten Geheimtuer zurück. Zwar ist ihr klar, dass es klüger ist, sich zuerst um die Gegner zu kümmern, doch verspricht sie sich sobald als möglich den verborgenen Raum zu erkunden.
Nun jedoch nimmt sie wieder ihre Armbrust zur Hand und strebt weiter gemeinsam mit ihren Freunden die Treppe hinab. Sie hält dabei jedoch weiterhin ihre Sinne geschärft.
Man kann ja nie wissen, ob es nicht noch mehr Geheimnisse in dieser Burg zu finden gibt.
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Beitrag von: Jandar am 11.10.2008, 12:21:06
Die Burg ist doch größer, als es den Anschein hat., denkt Jandar, als sich die Geheimtür zur Kammer öffnet.
Wenn der Oger am Boden liegt kann man ja mal sehen, was sich dahinter befindet. Jetzt sind die Wachen wichtiger. Je weniger am Ende noch verbleiben, desto besser.
So denken wohl auch die anderen, denn keiner schaut sich die Kammer genauer an.
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Beitrag von: Schreckensjul am 11.10.2008, 13:21:42
Trotz der Neugier und dem Interesse an der geheimen Kammer, beschließt die Gruppe (nicht zuletzt auf Drängen von Torinkas und Rosbro) zuerst den Weg fortzusetzen und sich um den Oger und seine untoten Wachen zu kümmern. Vorsichtig und lautlos nimmt die Truppe in dem Gang vor der Halle in der sich der Oger befindet Stellung auf, um Oscar sofort zu Hilfe eilen zu können. Dieser schleicht derweil unsichtbar weiter und die Gruppe hält gespannt den Atem an. Siobhan und Torinkas spähen ein wenig um die Ecke und blicken in eine große Halle, die voll von Kisten, Truhen und Fässern ist. Wie Oscar schon erklärte sind der Oger und seine untoten Diener damit beschäftigt hier Vorräte zu sortieren und zu deponieren.

(http://www.wizards.com/dnd/images/Shadowdale_Gallery/106721.jpg)

Oscar strafft sich und nimmt seinen Mut zusammen: Er hat sich bestens gerüstet und nach der langen Zeit des untätigen Wartens im alten Schädel, kann er nun endlich seinen Teil im Kampf gegen das schwarze Netzwerk leisten. Plötzlich wird der Zwerg sichtbar und reißt seinen Mund weit auf, woraufhin ein Kegel schrecklicher, verheerender Kälte entweicht und völlig überraschend den Oger und seine Diener erwischt. Da die Zone der Stille das Gebiet noch nicht komplett umfasst sind die entsetzlichen Schreie des Ogers zu hören, als das lebensvernichtende Eis ihn einhüllt, einzig einer seiner untoten Diener schafft es noch reflexartig einen Schild vor sich zu halten und den schlimmsten Schaden abzufangen. Der Oger klopft etwas von dem Eis von seiner Brust und blickt dann finster zu Oscar herüber. "Du feiger Wurm! Kurn Schwarzwut wird dich vernichten!"
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 11.10.2008, 15:25:51
Plötzlich schlägt den restlichen  Helden eine Kältewelle entgege, kleine Eiskristalle schlagen gegen die Wand. Rosbro, der nicht um die Ecke blicken kann reagiert sofort. "Das muss das zeichen sein!" - doch keiner kann ihn ob der Stille hören. Schnell läuft Rosbro um die restlichen Stufen hinunter um um die Ecke zu den vermeindlichen Feinden zu gelangen, der Rest der Gruppe ist dicht hinter ihm ...
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Beitrag von: Schreckensjul am 15.10.2008, 17:41:16
Nachdem Oscar seinen verheerenden Eisatem auf die Feinde geblasen hat, rückt die Gruppe sofort nach um den Zwerg zu Hilfe zu eilen. Torinkas, Kyali, Siobhan und Rosbro nehmen sofort Stellung auf um Bolzen und Pfeile abzuschießen. Rilitar hingegen wartet kurz ab um sich nach dem ersten Beschuss in den Nahkampf zu stürzen und Oscar zu unterstützen. Torinkas nimmt den Pfeil zur Hand, welchen Rosbro mit der Stille belegt hatte und feuert diesen auf den Oger ab. Leider gelingt es ihm nicht die dicke Panzerung des Ogers zu durchdringen, doch der Pfeil bleibt im Metall der Rüstung stecken, womit der eigentliche Plan aufgeht ... sofort feuert auch Siobhan einen Bolzen ab, welcher dank aufmerksamen Zielens einen ungepanzerten Punkt am Hals des Ogers trifft. Doch aufgrund der Stille ist sein Schmerzensschrei nicht zu hören.

Rosbro tritt durch den Gang in den Raum und schießt seinen Bolzen ab. Doch er prallt an der Rüstung des Ogers ab. "Mist" - erstaunlicherweise hört Rosbro seine Stimme wieder - da fällt sein Blick auf einen Pfeil welcher in der Rüstung des Ogers steckt. Dies muss der Stillepfeil sein, denn von dort kommt kein Geräusch. Umso besser... Zusammen mit ihren Gefährten feuert auch Hal'Kyali ihren Bogen auf den Oger ab. Genauso wie Torinkas Schuss bleibt allerdings Rosbros Bolzen in der dicken Panzerung stecken. Nun schnellt allerdings Rilitar um die Ecke und stürzt sich auf einen der beiden Untoten, welcher er noch im Lauf sein Schwert in die Brust stößt. Als Erwiederung hagelt jedoch von den beiden Kriegern ein wahrer Sturm von Axthieben auf ihn nieder, welchen er allerdings mit Bravour ausweicht oder pariert - einzig ein Schlag trifft seinen Arm, doch davon lässt sich der Elf nicht aufhalten.

Derweil muss sich Oscar in der Ecke gedrängt mit dem Oger auseinandersetzen, welcher seinen gewalltigen Morgenstern schwingt. Doch der Goldzwerg ist gut geschützt und zudem macht sich das Training bezahlt, dass er in jungen Jahren genossen hat. Zahllose Male hat er mit Gleichaltrigen den Kampf gegen Riesen trainiert, weswegen er einfach unter den brutalen Schlägen hinwegtaucht und der Morgenstern mit entsetzlicher Kraft zuerst gegen eine Kiste und dann gegen ein Fass donnert, woraufhin zahllose Holzspäne durch die Luft fliegen. Oscar jedoch holt mit seinem Hammer aus und nutzt einen unachtsamen Moment um den Hammerkopf gegen das Kinn des Ungetüms krachen zu lassen.

Jandar jedoch scheint regelrecht überfordert zu sein ... .
Regungslos verharrt er am Eingang und scheint unentschlossen was er tun soll.

Rosbro spricht laut ein Gebet an Azuth: "Azuth, Kraft der Macht die du mir verliehen hast, bitte ich dich um deinen Beistand. Laß unsere Feinde zögern und das Glück zu unseren gunsten stehen!"

So gut Siobhans Schuß auch gezielt war, er schien nicht viel ausgerichtet zu haben, also lässt sie ihre Armbrust fallen und zieht stattdessen ihr Rapier, während sie vorwärts huscht, um den ersten Untoten zu umrunden und ihn von hinten zu attackieren.

Das Schlachtenglück scheint sich zu Gunsten der Gruppe zu wenden. Der brutale Eisatem den Oscar auf die Feinde niedergelassen hat, wirkt immer noch nach und Rosbros Gebet scheint seine Wirkung auch nicht zu verfehlen. Torinkas Pfeile durchbohren einen der beiden Untoten die Rilitar bedrängen, welcher sogleich auch mit seinem Schwert zuschlägt und einen schweren Treffer landet. Auch Siobhan eilt dem Mondelf zur Seite, welcher von zwei Gegner zeitgleich angegriffen wird und mit einem gezielten Stich durchbohrt sie den Untoten, so dass ihr Rapier aus der Brust wieder heraustritt.

Offenbar war dies zuviel und die nekromantische Magie die den Körper des Untoten zusammenhält versagt und sein vereister Leib fällt reglos zu Boden. Einzig Oscar scheint kein Glück zu haben, sein kraftvoller Hammerschlag donnert gegen die dicke Brustpanzerung des Ogers, doch scheint dieser das kaum zu bemerken und holt sogleich zu einem Hieb gegen den Goldzwerg aus.

Kaum hat Kyalis Pfeil die Sehne ihres Bogens verlassen, lässt sie diesen auch schon wieder fallen, nimmt ihre Geißel zur Hand und stürmt vor, um den letzten verbliebenen Untoten anzugreifen. Rilitar bereitet sich schon auf den Angriff des untoten Kriegers vor, da eilt Hal'Kyali an seine Seite und ihre Peitsche fährt auf den Feind nieder. Die schreckliche Geißel reist die trockene Haut des Untoten auf und knisternd durchzuckt die elektrische Energie den Leib, woraufhin die letzten Eisstücke zu Boden fallen. Nur wenig später stürzt der gesamte, nun völlig leblose Körper des Schreckenskrieger scheppernd zu Boden.

Ein kurzer Blick über die Schulter zeigt Kurn Schwarzwut, dass die Schlinge sich enger zu ziehen scheint, doch sein Zorn gilt weiterhin Oscar den er abermals mit seiner gewaltigen Keule zu schlagen versucht. Unheilige, böse Kraft, welche ihm durch den finsteren Bane gewährt wird, fließt in den Hieb mit ein.

Rosbro macht wenige Schritte nach vorn, so das er vor Jandar steht, am Rande der Stillezone. Dann deutet er mit dem Finger auf den Oger: "Brenne!" Ein Feuerstrahl tritt aus der Fingerspitze hervor und schlägt im Rücken des Ogers ein. Doch scheinbar wird ein Teil des magischen Feuers von einer Art Schutzschild abgefangen.

Nur noch der grausame Oger verbleibt, die beiden Untoten liegen reglos am Boden. Torinkas spannt seinen Bogen, denn noch bleibt keine Zeit zum ausruhen. Oscar hat einen ziemlich heftigen Schlag hinnehmen müssen und ist völlig in die Ecke gedrängt. In wahnsinnigem Tempo feuert er kurz hintereinander zwei Pfeile ab. Schmerzerfüllt heult der Oger auf, als der zweite Pfeil von Torinkas seine Schulter trifft. Doch noch steht er auf seinen Beinen und hebt die Keule für einen weiteren Angriff auf Oscar. Aber der Goldzwerg kommt ihm zuvor ... brutal schwingt er seinen Hammer herum und trifft den Oger wiedermal schwer am Kiefer. Noch während das Ungetüm herumgeschleudert wird, saust auch schon die Faust von Oscar heran und donnert gegen die Brust seines Gegners. Dieser wird mit entsetzlicher Kraft von seinen Füßen gerissen und landet krachend (aber unhörbar) inmitten einiger Kisten und Fässer. Der blutüberströmte und mit Pfeilen gespickte Körper rührt sich nicht länger, der Kampf ist vorbei ...
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Siobhan am 15.10.2008, 18:11:38
Puh! Das ging ja einfacher als gedacht. geht es Siobhan durch den Kopf, während sie ihre Armbrust wieder aufnimmt. Dann jedoch fällt ihr Blick auf Oscar, der von den Angriffen des Ogers schwer verletzt wurde, jedoch bis zum Ende durchgehalten hat. Der tapfere Zwerg hat so seinen Wert für die Gruppe schon bewiesen, denn es war seine Ablenkung gewesen, die ihnen diesen schnellen Sieg ermöglicht hatte. Ohne länger zu zögern geht sie auf ihn zu und zieht ihn dann mit sich in eine Ecke des Raumes, in der sie nicht mehr von dem Stillezauber betroffen sind. "Das war sehr mutig von Euch.", lobt sie ihn leise, während sie sich um seine Wunden kümmert.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 15.10.2008, 18:11:54
Ungläubig schaut Oscar dem fliegenden Oger hinterher. Als dieser sich nicht mehr rührt, lehnt sich Oscar gegen die Mauer und nickt den anderen dankbar zu. Währenddessen fingert er hastig seine Pfeife aus der Tasche schaut diese kurz an, besinnt sich dann und steckt die Pfeife ohne sie anzuzünden in den Mund und sinkt an der Wand entlang nach unten wo er er eine Weile verharrt und sich den in Stille liegenden Kampfschauplatz betrachtet.

Das war ein verdammt harter Gegner, wollen wir mal hoffen,
das wir mit den anderen Gefahren genauso gut fertig werden


Als Siobhan auf ihn zukommt, lässt er sich aufhelfen
und geht mit ihr zu den anderen, lächelnd winkt er ab:
 
"Danke für die Blumen aber sein wir doch ehrlich. Einer hätte sich ohnehin um diesen Riesen kümmern müssen. Und wer ist dafür besser dafür geeignet als ein Zwerg. Was mich jetzt eher stört ist das ich mir jetzt nicht meine Pfeife anzünden kann. Der Geruch könnte weitere Aufschlüsse auf die Eindringlinge geben."

Er schaut dabei schmunzelnd seine Pfeife an,zwinkert Siobhan zu
und steckt sich die Pfeife wieder unangezündet in den Mund.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Jandar am 15.10.2008, 19:00:46
Jandar sieht etwas unzufrieden aus. Wieder konnte er kein bisschen helfen. Erst hat er abgeschätzt, wo ungefähr die Stille aufhört und als er grade zum Zaubern ansetzen wollte, war der Oger auch schon besiegt.
Positiv gesehen hab ich jetzt mehr Zauberkraft für die restliche Besatzung der Burg.
versucht der Hexenmeister sich selbst aufzumuntern.
"Gut. Wohin jetzt?", wendet er sich an die anderen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 16.10.2008, 14:17:06
Rosbro geht ebenfalls zu Oscar und klopft ihm auf die Schulter. "Ungeante Kräfte hast du da, interessant. Wenn du sie auf engem Raum einsetzen wollt, dann sagt bescheid. Ich habe Zauber, um unsere eigenen vor den Auswirkungen zu schützen." Dann gibt er Siobhan seinen Heilstab. "Schon deine Kräfte, ich bin sicher Wegerund wird davon noch mehr auf Lager haben... Der Krieger und der Priester draußen werden ein anderes Kaliber sein, ihre Rüstungen und Waffen sind allesamt magisch verbessert.", doch da greift Oscar nach dem Stab: "Wartet, lasst uns zu erst meinen Stab nutzen. Seine Magie erholt sich bis morgen wieder." Oscar streicht mit dem Stab über rilitars wunden und flüstert einige Befehlsworte, die Wunden schließen sich daraufhin und der rosafarbene Kristal am Ende des Stabes erblasst. "Rillitar, ich werde euch mit einem Zauber belegen welcher euch die nächste Halbe Stunde vor dem Atem von Oscar schützt, dann könnt ihr gemeinsam vorne Arbeiten. Eine nette Fähigkeit die ihr da habt, Oscar. Ihr steckt voller Überraschungen.., meint Rosbro noch.
Dann aktiviert Rosbro seine Magiesicht wieder und begibt sich zu dem Oger und den Untoten, um alles magische und sonswie wertvolle von ihnen an sich zu nehmen. Dank dem Zauberfeuer kann er die Eigenschaften der Gegenstände schnell identifizieren, nur die Wirkung des Amuletts bleibt ihm ein Rätsel. Schnell packt er den Morgenstern, das Amulett, den Schlüsselbund und die Geldbörse ein. Er zieht auch den Stillepfeil vorsichtig aus der Brust und legt ihn zur Seite. Dann begibt er sich zu Siobhan und den anderen: "Dieser Schlüsselbund ist bestimmt auch für die Türen geeignet. Magische Fallen habe ich an ihnen nicht gesehen. Dieser Morgenstern sollte euch vielleicht nützlich sein Oscar, er ist magisch verzaubert und macht gegen Menschen eingesetzt extra Schaden...widerlich, aber nützlich. Dieses Amulett kann ich nicht direkt zuordnen, vielleicht werft ihr mal einen Blick darauf. Die Rüstung des Ogers sollten wir ebenfalls mitnehmen, sie ist Stark magisch verzaubert und Schützt vor Waffen und Feuer. Dazu bräuchte ich aber ein wenig Hilfe." Rosbro lässt das Amulett in Oscars Hand gleiten, wie auch den Morgenstern, und bittet dann Torinkas und Rillitar ihm bei dem Oger zu helfen. Erst ziehen sie ihm die Rüstung aus, welche Rosbro schnell in seinem magischen Rucksack verstaut, dann ziehen sie ihn und die anderen beiden Leichen in die Ecke um sie zumindest grob mit den Übrigen Kisten und Teilen davon zu verdecken. Den Pfeil lässt er ebenfalls in der Ecke liegen und begibt sich dann mit den anderen zu Siobhan, Rillitar und Oscar.

Die Stille welche weiter oben im Gang auf dem Stein liegt lässt er kraft eines Gedanken verschwinden. Nicht, dass jemand zufällig an der Tür vorbeistolpert und sich wundert... Dann holt er seine Armbrust wieder hervor, legt einen Pfeil auf und spannt sie. Dabei wendet er sich an Jandar: "Wart ihr es nicht, der mir vorwarf so mit den Zaubern zu geizen und ständig zu jammern, der meinte seine Zauberkraft wäre so groß, dass er ununterbrochen damit um sich werfen könne? Wo war sie denn nun eure Hilfe? Das hätte auch ins Auge gehen können. Ich erwarte, dass ihr beim nächsten Gegner euren Teil beitragt. Wir können uns zur Zeit nicht auf euch verlassen Jandar, dass bereitet mir Sorgen!"
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Beitrag von: Oscar am 16.10.2008, 16:01:35
Nachdenklich betrachtet Oscar das Amulet

"Es scheint mir als als würde es die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers leicht verstärken.
Ich denke dieses Amulet ist bei dir am besten aufgehoben"


Oscar streckt es Rillitar das Amulet entgegen.Dieser zieht grinsend ein Amulet das genauso auszusehen scheint, unter seinem Waffenrock hervor "Behalt es ruhig ich habe bereits schon eines davon" wärend er es wieder verstaut zuckt Oscar lächelnd mit den Schultern und legt es sich selbst um.
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Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 16.10.2008, 17:41:49
Kyali, die selbst nach diesem Kampf begierig erscheint, keine Zeit zu verlieren und sich möglichst bald mit der nächsten Opposition auseinanderzusetzen, holt kurz Luft als wolle sie etwas sagen, als Oscar erklärt wozu das Amulett in der Lage ist, hält sich aber dann doch zurück und nimmt stattdessen ihren Bogen wieder an sich.

"Gehen wir weiter?", fragt sie ungeduldig. Sie kann es kaum noch abwarten,
ihre Kräfte mit dem Krieger und Priester zu messen, die noch auf sie warten.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 16.10.2008, 18:38:50
Zwar hatte Rilitar tapfer gekämpft, doch hatte er einen Axtreffer am Arm hinnehmen müssen. Die Wunde blutete stark und sein Arm hing nun schlaff herunter. Dankend nimmt er zur Kenntnis, wie sich Oscar um seine Verletzung kümmert und sich die Wunde dank der Behandlung wieder verschließt und nur das Blut am Ärmel zurückbleibt. Der Zwerg war wie Rosbro schon sagte voller Überraschungen und die zur Schau Stellung seines Eisatems war in der Tat beeindruckend. "Danke." sagt er knapp und überlässt Oscar dann das magische Amulett.

Sogleich begibt er sich zu Torinkas und Rosbro und packt ordentlich mit an, als diese dem Oger die Rüstung abnehmen und seine Leiche zwischen den Kisten verstecken. Dabei entdeckt er neben dem Oger dessen schweren, schwarzen Stahlschild. "Hört Freunde ... wenn ihr nichts einzuwenden habt, würde ich diesen Schild gerne an mich nehmen um mich im Nahkampf besser schützen zu können." sagt er.

Mit diesen Worten hebt er den Schild auf, steckt ihn aber ersteinmal in seinen magischen Rucksack. Den kleinen Seitenhieb gegen Jandar quitiert der Elf mit einem Lächeln ... was Siobhan in großes Erstaunen versetzt, denn sie kann sich nicht erinnern eine solche Gefühlsregung bei dem Mondelf schonmal gesehen zu haben. Alles in allem ist Rilitar jedoch zufrieden mit dem Vorgehen der Gruppe in diesem Kampf. Er bemerkt sogleich wie ein Teil zur Eile gemahnt und in der Tat ist es ja ihr Ziel so schnell wie möglich das Portal zu finden. "Gut wohin sollen wir weiter gehen? Zurück in die versteckte Kammer, die Siobhan entdeckt hat? Oder vielleicht sollten wir erst diese Türen untersuchen? Der Gang dort führt auch noch weiter ... " fragt er an seine Freunde gerichtet.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 16.10.2008, 19:17:13
"Die Kammer...die hatte ich fast vergessen. Ich denke das ist eine gute Idee. Einer sollte vielleicht hier Wache schieben? Nicht das wir überrascht werden." Dabei schaut Rosbro Jandar fragend an. "Den Stillefpeil lassen wir vielleicht so lange hier zurück, die Magie am Stein habe ich bereits aufgehoben."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 16.10.2008, 19:46:13
Zwinkernd an Rosbro gewandt

"Ich sagte doch das ich ein Zwerg mit vielen Talenten bin, aber hier ist nicht der richtige Platz um sich darüber zu unterhalten. Lasst uns erstmal hier fertig werden dann erzähle ich euch alles. Was euren Zauber angeht, mit der ein Teil der Kälte absorbiert werden muss ich euch warnen. Wenn ich all meine Energie darauf konzentriere, kann es durchaus sein das dieser Schutz nicht ausreicht. Es kann durchaus vorkommen, dass das 2 oder 3 fache dessen was dieser Schutz zu leisten vermag, auf ihn einschlägt und kann wenn ich mich darauf konzentriere noch eine Weile nachwirken. Nur wenn derjenige schnell genug reagiert um meinem Atem zu entgehen, kann der Zauber es schaffen die Kälte abzufangen."

Oscar schaut zu dem Streitkolben hin

"Und was dieses DING angeht, ich würde es nur äußerst ungerne nehmen. Und wenn dann nur wenn ich dazu gezwungen wäre. Ich verlasse mich lieber auf einen guten Hammer in meiner Hand. Lasst uns den Geheimgang untersuchen. Ich schlage vor, dass ich vorgehe aber ich würde sagen, dass Siobhan dicht bei mir bleibt, da ich nicht gut darin bin Fallen auzuspüren. Dafür kann ich aber auch in tiefster Dunkelheit sehen."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Jandar am 17.10.2008, 12:38:21
Nach Rosbros kleiner Standpauke fährt sich Jandar beschämt surchs Haar.
"Ja es tut mir Leid, ich werde sehen, was ich mehr tun kann. Es ist ja nichts passiert, also macht euch keine Sorgen.", sagt er zu ihm. "Im übrigen bin ich auch dafür den geheimen Gang zu durchsuchen. Und die Stille hier zu lassen." Bei der nächsten gewaltsamen Auseinandersetzung mit den Bewohnern der Burg wird der Hexenmeister mehr von seiner arkanen Macht zeigen, das ist sicher.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 17.10.2008, 17:48:32
Torinkas zieht sich aus einer der Kisten einige Pfeile um seinen Vorrat wieder aufzufüllen. Auch wenn sie nicht so schön sind, wie seine eigenen, von Elfen geschnitzen würden sie ihren Dienst tun. Er legt sofort einen von ihnen auf die Sehen und wendet sich dem Gang und den Türen zu. Es ist deutlich zu erkennen, dass er bereit ist den Pfeil auf das erste Wesen abzufeuern, dass die Kammer betritt. Sein Blick geht immer wieder hin und her um dafür Sorge zu tragen, dass er nichts übersieht.
Der Dunkle Rächer lässt kein Wort verlauten, doch allen ist klar, dass er vor hat hier unten Wache zu stehen, während die anderen den versteckten Raum untersuchen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 17.10.2008, 18:40:23
Nachdem die Spuren des Kampfes beseitigt und die Beute aufgeteilt ist, steht das nächste Ziel schnell fest. Da alle Verletzungen geheilt sind, kann sich die Gruppe schnell zum nächsten Ziel aufmachen. Siobhan ist schon voller Aufregung was sich in der Kammer wohl verbergen mag, die sie dank ihrer guten Augen entdeckt hat. Rilitar holt seine immer währende Fackel hervor um bei der Untersuchung für etwas Licht zu sorgen. Jandar und Torinkas bleiben in der Halle zurück, um ihren Gefährten während der Untersuchung den Rücken zu decken.

Oscar und Siobhan gehen voraus - der Zwerg hat seinen Hammer griffbereit, für den Fall unangenehmer Überraschungen, während Siobhan das Mauerwerk und den Boden ob potentieller Gefahren im Auge behält. Hinterher kommt Rosbro welche die Umgebung auf magische Strahlung untersucht. Nah bei der Wendeltreppe betritt die Gruppe nun die Kammer - im Gegensatz zum Rest der Burg sind hier keine Fackeln angebracht, so dass nur durch Rilitar etwas Licht ins Dunkel kommt. Spinnenweben und Staub verraten euch dass ihr wohl die ersten seid, die nach sehr langer Zeit diesen Raum betreten.

Rechterhand geht es weiter in der Kammer, welche allerdings nicht besonders groß ist. Bald kommt etwas im Fackelschein in Sicht. Drei große, eisenbeschlagene Truhen stehen an der Wand, vor ihnen ausgebreitet liegt ein exotisch aussehender Teppich. Nur ein Stück daneben sind an der Wand gelehnt ein schönes, schlankes Schwert in lederner Scheide und ein feiner Bogen mit Köcher zu sehen. Siobhan kommt näher, denn erstaunlicherweise kann sie keine Fallen entdecken. Auch Rosbro rückt heran, denn auch ihm fallen keine magischen Hindernisse auf. Aber Schwert, Bogen und Teppich strahlen eine klare Aura der Magie aus. Siobhans Herz schlägt höher: Hat sie hier wirklich eine versteckte Schatzkammer entdeckt?

Doch plötzlich trifft euch etwas wie ein Schlag ... etwas dringt in euren Geist ein ...
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 17.10.2008, 18:40:39
Das Bild vor euren Augen verschwimmt und ihr habt das Gefühl als würde euer Geist fortgetragen. Als das Bild wieder klarer wird, findet ihr euch in dem selben Raum wieder ... doch weder Staub noch Spinnweben sind zu sehen, dafür steckt eine Fackel in der Wand und beleuchtet die Szene. Eure Gestalt hingegen scheint durchscheinend und ätherisch, als wäret ihr Geister und intuitiv wird euch bewusst, dass ihr Dingen gewahr werdet, die sich vor vielen Jahren zugetragen haben.

Plötzlich kommen einige Männer durch die Tür zu euch in den Raum hinein, doch sie bemerken euch gar nicht, ja einer von ihnen läuft sogar durch Siobhans ätherische Gestalt hindurch. Es sind drei Männer in Kettenhemden, welche schwere Truhen vor sich herschieben und sie an der Wand positionieren. Ein weiterer Mann folgt und lädt den sonderbaren Teppich von seinen Schultern auf den Boden ab. Schlussendlich betritt eine weitere, hagere Gestalt den Raum. Ein Mann in dunklen Gewändern, mit blasser Haut und schwarzem Haar und tief sitzendem Grim in seiner Miene. "Rasch! Rasch!" befielt er und stellt Schwert, Bogen und Köcher an die Wand "Selbst wenn dieser Pöbelhaufen die Burg stürmt, so sollen ihm meine Schätze nicht in die Hände fallen." sagt der Mann mit sichtbarem Zorn.

Plötzlich kommt noch jemand in den Raum gestürmt. Es ist ein müder Soldat, mit eingedelltem Helm und blutbeschmierter Rüstung. "Herr! Herr!" brüllt er "Das Torhaus ist gefallen. Sylùne selbst führt den Aufstand an, sie hat das Tor in tausend Stücke gesprengt ... eure Soldaten werden überrannt. Fürst Jyordhan ihr müsst euch in Sicherheit bringen." der hagere Mann schaut zutiefst resigniert drein, voller Wut ballt er seine Faust, dann ruft er: "Nun gut! Wir verschanzen uns im Tempel des Bane. Zurück Männer! Sorgt dafür dass diese Geheimtür gut verschlossen ist, sie soll so schnell nicht entdeckt werden." dann winkt er zum Rückzug.

Eure Sicht verschwimmt wieder ... als die Personen den Raum verlassen, findet auch ihr euch im hier und jetzt wieder. Der dichte Staub und die Spinnweben verraten dies mehr als deutlich und auch eure Körper scheinen wieder fest im Diesseits verankert. Voller Verwunderung blickt ihr euch um, noch völlig irritiert von der 'Vision' die euch gerade ereilt hat. Was war das?
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 17.10.2008, 23:00:43
Irritiert blickt Kyali an sich hinab, wie um zu überprüfen ob sie noch einen Körper besäße.

"Was ist gerade geschehen?", fragt sie, während ihr Blick
Antwort suchend von Siobhan zu Rosbro und wieder zurück wandert.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 18.10.2008, 22:00:33
Nachdenklich lässt Oscar die Bilder in seinem Geist verklingen "Ich denke das was wir gesehen haben war eindeutig ein Teil der Ereignisse die sich in der Schlacht abgespielt haben in der die Burg zerstört worden ist. Jyordhan scheint hier seine Schätze vor den Angreifenden Talisern versteckt zu haben. Mir stellt sich eher eine andere Frage Warum haben wir das gerade gesehen? Jyordhan wird diese illusion wohl kaum selber hier deponiert haben um zu einfach zu sagen das er es hier seine Schätze deponiert hat. Was zur nächsten Frage führt. Wer wollte das wir das sehen?" an Rosbro gewandt "Kannst du hier irgend einen Auslöser entdecken durch das wir bei dem Betreten dieses Raumes diese Illusion zu sehen bekamen."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 18.10.2008, 22:09:22
"Das war tatsächlich eine seltene Erfahrung. Es scheint, ein Zauber wurde auf dieses Zimmer gelegt, damit jene die den Raum betreten wissen um wessen Schätze es sich handelt. Das was wir gesehen haben muss vor ca. 40 Jahren passiert sein, mein Vater erzählte mir damals von den Geschehnissen in Shadowdale, er war wie ich Händler und deshalb durch seine Reisen immer gut in politischen Dingen bewandert..."

Aber warum diese Vision? Wer hat diesen Zauber gewirkt? Wohl kaum die Zhentarim, sie hätten die Schätze nicht hier gelassen, überhaupt sieht es hier so aus, als sei seid langen Jahren niemand hier gewesen. Wenn die Vision die Warheit wiedergegeben hat, so wird auch Fürst Jyordhan nicht die nötige Zeit gehabt haben. Bleibt eigentlich nur Sylùne selbst. Vielleicht hat sie auch diese Kammer besser versteckt, denn warum haben die Zhentarim sie nicht gefunden, wo Siobhan sie doch mit leichtigkeit entdeckt hat?

Rosbro geht zu den Truhen und magischen Gegenständen herüber und beschaut sie eingehend, prüft den Stoff des Teppichs mit seinen Finger, doch vermag leider nicht hinter den Mechanismus zu blicken. "Es handelt sich bestimmt um einen fliegenden Teppich. Jandar sollte ihn sich mal genauer ansehen. Der Bogen wäre etwas für unseren Torinkas und das Schwert würde Rillitar gut stehen. Ich bin mir sicher, Sylùne oder eine ihrer Schwestern stecken hinter der Vision, auch scheinen sie den Eingang zu dieser Kammer so verborgen zu haben, dass die Zhents sie nicht finden konnten, wir aber denoch... Wir müssen wahrlich in Dinge von großer Wichtigkeit verstrickt sein. Ich würde sagen, wir nehmen die magischen Gegenstände an uns und verschließen die Kammer dann wieder, dass ganze Gold können wir nicht mitnehmen, es würde nur die Aufmerksamkeit auf uns lenken...außerdem gehört es wohl den Bürgern des Tals, sie werden es bestimmt gut zum Wiederaufbau verwenden können, wenn wir die Zhents vertrieben haben."

Wenn wir die Zhentarim vertrieben haben... wahrlich, mit der Hilfe der Götter sollten wir es Schaffen, und ich bin sicher wir haben ihre Unterstüzung. Ich glaube nicht an Zufälle dieser Art... Mit einem selbstbewussten und zufriedenen Lächeln schaut Rosbro in die Runde seiner gefährten.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 19.10.2008, 19:20:47
langsam tritt Oscar an den Teppich heran,
bückt sich und lässt seine Hand über die Fasern streifen
an Rosbro gewandt sagt er

"Ihr habt Recht damit das es sich um einen dieser sagenhaften fliegenden Teppiche handelt. Aber in anderen Punkten muss ich euch widersprechenich glaube nicht daran das wir dazu bestimmt gewesen sind die Kammer zu entdecken. Wenn dem so gewesen wäre hät auch ich sie leicht finden müssen. Nein ich denke das diese Tür Wirklich gut versteckt gewesen ist und von Sylunes Truppen nicht entdeckt worden. Und wenn sie die Kammer für uns vorbereitet hätte, meint ihr nicht das sie im Grab Hinweise darüber gegeben hätte. Ich folgere daraus, dass wir die Kammer nur aufgrund von Siobhans Fähigkeiten haben finden können. Über die Illusion zu spekulieren halte ich inzwischen für müssig. Wir verlieren dadurch einfach zu viel Zeit. Und was das Geld angeht ich habe einen besseren Vorschlag. Wir nehemen das Geld mit und geben es den Talisern direkt so wie es Sylune getan hätte wenn sie es damals gefunden hätte. Bleibt es hier werden die Zherntarim die Burg sicher wieder besetzen und es wird wieder bis zu ihrer Wiedererstürmung unerreichbar sein"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 19.10.2008, 19:39:58
Rilitar ist ebenso überrascht, als sie er sich wieder im Hier und Jetzt vorfindet. Auf Kyalis Frage reagiert er mit einem Kopfschütteln, doch er lässt sich keine weitere Reaktion anmerken. Ob Furcht oder Freude - seit dem Fey'ri Krieg sieht man selten Gefühlsregungen bei Rilitar. Er lauscht aufmerksam als Rosbro und Oscar sprechen und nimmt sich dann den Bogen und das Schwert. "Wenn es sich hierbei tatsächlich um eine heilige Klinge handelt, dann soll Torinkas sie erhalten. Ich werde Durgyrlas nicht aus der Hand nehmen ... aber sofern niemand Einwände hat, würde ich gerne den Bogen nehmen. Ich besitze noch keinen, Torinkas und Kyali aber schon." er wartet kurz die Reaktionen ab.

"Ehrlich gesagt muss ich Oscar eher zustimmen. Wahrscheinlich glaubt ihr durch das Eingreifen Azuths nun, dass alles durch seine Hand geschieht, aber was auch immer das hier war, es scheint sich nicht auf Anhieb zu erschliessen, stellt aber auch wohl keine offensichtliche Gefahr da. Was nun das Geld betrifft, so stimme ich euch beiden aber zu. Mich verlangt es nicht nach Gold und Reichtümern, wir können es gerne den Talisern zu kommen lassen. Aber vielleicht erst, wenn unsere Aufgabe erfüllt und der Wiederaufbau beginnen kann? Was wenn das Geld durch einen unglücklichen Zufall den Zhents in die Hände fällt und sie davon noch mehr Söldner anwerben?" spricht der Mondelf seine Gedanken aus.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 19.10.2008, 20:06:06
Rosbro Meneldur hört den Ausführungen seines neuen Gefährten ruhig zu, doch kann ihnen nicht ganz zustimmen. Das solche Zeichen unnütz sind sehe ich anders...

"Mit ein wenig Glück könnten wir das ganze Gold auf unsere magischen Rucksäcke aufteilen, aber dann sind wir schwer beladen und brauchen eine halbe Ewigkeit hier. Ich halte meinen Rucksack lieber leicht, zumindest im Moment." nach einer kurzen Pause fügt Rosbro noch hinzu: "Wir könnten ja vorerst die Geheimtüre wieder schließen und dann später nochmal wiederkommen."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 19.10.2008, 20:47:17
Oscar schaut Rosbro kurz verwundert an schüttelt den Kopf und dreht sich um zu Siobhan

"Kannst du bitte die Kammer versiegeln wir brechen auf. Wir können wenn das Tor erstmal gefallen ist immer noch über das Geld reden. Also nehmt euch was wir jetzt unmittelbar brauchen und raus hier. Wir treffen uns bei den beiden Türen. Sobald wir wissen was dahinter liegt werden wir den Gang erforschen."

Damit wendet sich Oscar ohne ein weiteres Wort auf den Weg nach unten
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 20.10.2008, 08:09:51
Rosbro schnappt sich den vermeindlichen fliegenden Teppich und wirft ihn sich über die Schulter um dann ebenfalls den Raum zu verlassen. Schnurr Stracks geht er mit dem Teppich zu Torinkas und Jandar.

"Jandar, schaut euch diesen Teppich mal an. Oscar konnte dank dem Zauberfeuer meine Vermutung bestätigen, dass es sich um einen fliegenden Teppich handelt. Ich denke ihr seit derjenige der am meisten damit anfangen könnte. Ihr wisst doch sicher wie er funktioniert?" Während Jandar sich den Teppich näher anschaut spricht Rosbro leise weiter. "In der Kammer waren einige Truhen mit Gold, welche der ehemalige Fürst Jyordhan vor 40 Jahren hier versteckt hat als die Burg vom Volk unter der Führung von Sylune gestürmt wurde. Wir haben das Gold erstmal da gelassen und die Kammer verschlossen, es waren neben dem Teppich noch weitere Gegenstände da. Ein Bogen für Rillitar und ein heiliges Schwert, was ihr vielleicht gebrauchen könnt Torinkas."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 20.10.2008, 14:47:39
Torinkas nimmt die Waffe von Rosbro entgegen und zieht sie aus ihrer Scheide. Er wiegt sie prüfend in der Hand und vollführt einige Schwünge. Zum Abschluss liest er noch die Inschrift und befestigt sie dann anschließend an Stelle seines alten Schwertes an seinem Gürtel. "Fürsprecher, du wirst mir sicher gute Dienste leisten. Mach dich bereit den Geschmack von Drowblut kennenzulernen." Er nickt Rosbro kurz dankend zu und bindet seine alte Waffe seitlich an den Rucksack. Dann wendet er sich wieder den Türen zu und richten seinen gespannten Bogen auf die nördlichere der beiden. Dabei blickt er Siobhan auffordernd an, man konnte schließlich nie wissen, was für Überraschungen die Zhentarim oder die Erbauer der Burg hier hinterlassen hatten. Gleichzeitig bedeutet der Dunkle Rächer Jandar den Gang im Auge zu behalten.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 20.10.2008, 14:55:37
"Eine Sekunde noch. Falls weitere Banebestien oder andere Krachmacher warten..
Rosbro eilt in die Ecke, wo er den Stille-Pfeil liegen lassen hat, legt ihn neben der nödrlichen Türe ab und begibt sich dann wieder in die Ecke zum Gang. Mit einem Nicken bestätigt er, dass er ebenfalls bereit ist.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 20.10.2008, 20:14:51
Ohne das Gold mitzunehmen begibt sich die Gruppe zurück zu ihren Gefährten. Nachdem Rosbro das Schwert an Torinkas übergeben hat, erzählt Rilitar noch kurz von der unerklärlichen Vision die sie hatte ohne aber weitere Vermutungen dazu anzustellen. Jandar untersucht derweil den Teppich und lässt etwas Zauberfeuer hineinfliessen. "Ja ganz recht! Dies ist ein fliegender Teppich ... es ist mir auch gelungen die Befehlsworte herauszufinden, welche ihn kontrollieren. Wenn es in Ordnung ist, nehme ich ihn erstmal an mich, ich denke er wird uns noch gute Dienste leisten." wie dieses exotische Stück wohl in den Besitz von Fürst Jyordhan geraten ist? Jandar sieht sich in Gedanken schon durch die Lüfte fliegen wie eine Figur aus den orientalischen Märchen, denen er als Kind lauschte.

Siobhan folgt daraufhin Torinkas Anweisung und öffnet die nördlichere der beiden Türen. Skeptisch hält sie ihre Handarmbrust hinein, doch in der kleinen Kammer befindet sich lediglich ein Brunnen und eine kleine Bank. Siobhan schaut sich skeptisch um, kann aber nichts weiter Interessantes entdecken. Sie verschließt die Tür wieder und geht zu der nächsten hinüber, welche sie langsam aufsperrt.

Zwei Facklen sind die einzigen Lichtquellen, in diesem verrauchten Raum. Ein langer, niedriger Tisch mit Ketten versehen, steht in der Mitte des Raumes. Und Folterwerkzeuge wie bspw. Peitschen, Handschellen, Ketten und Klingen, hängen an jeder freien Wand. An der runden, gegenüberliegenden Wand, sind einige vergitterte Zellentüren zu sehen und in einer scheint sogar ein Gefangener zu sitzen ... doch Genaueres ist nicht zu erkennen. Die Halb-Elfe winkt euch herbei, es scheint keine unangenehmen Überraschungen hier zu geben.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 20.10.2008, 21:11:34
Torinkas nähert sich mit gespanntem Bogen der Zelle. Für eine Sekunde hatte er darüber nachgedacht sein neues Schwert zu ziehen, doch dieser Gedanke verflog so schnell wieder, wie er gekommen war. Er hatte zwar gelernt mit der Klinge zu kämpfen, doch wie auch Shevarash selbst zog er den Bogen vor. Diese Waffe hatte dem Schwarzen Bogenschützen zu seinem Namen und so würde Torinkas ihn zu seinen Ehren nur ablegen, wenn ihm das Schwert einen Vorteil verschaffen konnte.
So spähte er also zwischen den Gitterstäben hindurch um den Gefangenen genauer zu betrachten, bereit einen Pfeil abzufeuern, falls es sich um eine Falle handeln sollte.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 20.10.2008, 21:52:49
Flackernder Fackelschein dringt durch die Gitterstäbe und ihr versammelt euch um die Zelle herum. Auf schmutzigem Stroh sitzt dort ein junger Mann von vielleicht 18 Jahren. Seine Kleidung besteht nur aus Lumpen und er scheint verletzt und gefoltert worden zu sein. Mit dicken Ketten ist er an die Wand geschlagen. Sein Erscheinen ist jedoch sonderbar. Sein Haar ist lang und silbern, seine Augen mandelförmig und die Ohren spitz. Aber wirklich elfisch schaut er auch nicht aus. Doch da dämmert es euch ... er passt genau auf die Beschreibung die euch Hauptmann Selgard von Azalar Falkenhand gab.

"Was? Wer seid ihr?" sagt er mit blutverkrusteten Lippen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 20.10.2008, 22:01:55
Torinkas streicht sich kurz über die Augen und wendet sich an Shevarash:
"Nachtjäger, gibt mir die Kraft zu sehen, ob er ist, was er zu sein scheint."
Für einen Moment verändert sich die Farbe der Augen des Elfen und er mustert durch sein Visier hindurch den Mann. Da er jedoch nichts Beunruhigendes erkennt sieht er dem Mann nun in die Augen und spricht ihn an: "Azalar Falkenhand?"
Mit einer einfachen Geste bedeutet er Siobhan sich das Schloss einmal anzusehen, die Vermutung liegt nahe, dass die einer der Schlüssel, die sie dem Oger abgenommen hat zu diese Tür öffnen kann.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 20.10.2008, 22:41:55
Als Oscar des Gefangenen gewahr wird, lässt sich Oscar von Siobhan den Schlüsselring  geben, öffnet die Zellentür und fingert hastig seinen Wasserschlauch aus seinem Beutel und reicht den Schlauch dem Gefangenen. "Hier ihr habt sicher lange nichts mehr getrunken."
währenddessen befreit Oscar ihn mit Hilfe der Schlüssel von seinen Ketten.
Oscar lässt Azalar eine Weile trinken um ihm das reden zu erleichtern.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 21.10.2008, 09:04:26
Auch Rosbro begibt sich nun zu dem Mann in der Zelle.
"Schön das wir euch gefunden haben. Das hier ist Oscar vom Clan der Luthger, aus dem hiesigen Widerstand. Jandar Stayanoga, ihn haben wir bei einer kleinen Gruppe Widerständler um Hauptmann Borgan Selgard, nördlich von hier, kennen gelernt. Siobhan Sylkashaea, Rilitar Fflannidan, Hal'Kyali Dryearghymn, Torinkas hat sich ja bereits voergestellt und ich bin Rosbro Meneldur. Wir sind im Auftrag der Königin ins Schattental gereist um gegen die Zhentarim zu helfen.", stellt Rosbro alle Gefährten vor.
"Wann meint ihr, schaut hier das nächste mal jemand nach euch? Ich denke wir sollten uns beeilen und später reden.." Rosbro begutachtet Azalar auf Wunden um diese schnell zu heilen, dann wendet er sich an Torinkas um ihn nach seinem alten Schwert zu bitten, damit er es Azalar geben möge."Wir müssen, so lange wir unbemerkt sind das Portal zu den Zhentarim finden und zerstören. Gibt es noch weitere Gefangene?"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 21.10.2008, 21:51:22
Auf Torinkas Frage antwortet der junge Mann verblüfft: "Ja der bin ich." schon schließt Oscar die Gittertür auf, eilt zu ihm und befreit ihn von den Ketten. Gierig nimmt er dann den Wasserschlauch an und trinkt ihn fast leer. "Habt vielen Dank!" sagt er und lauscht interessiert den Worten von Rosbro "Es ist mir eine große Freude euch kennen zu lernen. Ich hatte die Hoffnung auf Freiheit, sowohl für mich, als auch für das Schattental schon aufgegeben. Es erleichtert mein Herz, dass Hilfe gekommen ist, aber sagt bitte welche Königin euch geschickt hat? Von wem sprecht ihr?" fragt er etwas verwirrt.

"Wann jemand kommt nach mir zu schauen? Es gibt noch weitere Gefangene, die allerdings oben auf dem Hof schuften müssen. Wenn der Tag sich dem Ende zuneigt, werden diese in die anderen Zelle gesperrt und meist schaut man dann kurz nach mir und  gibt mir gelegentlich einen ekligen Eintopf. Allerdings treibt sich hier unten auch so ein grausamer Oger rum, er ist es, der mich so zugerichtet hat, aber ich habe nichts preisgegeben bisher. Ich verstehe allerdings nicht ganz was ihr mit dem Portal meint? Soll das heißen dass es hier ein Portal zur Zhentilfeste gibt? Das würde erklären woher so schnell diese ganzen Vorräte kommen und warum die Zhentarim diesen Ort wiederaufbauen lassen." der junge Mann beantwortet die Fragen geflissentlich. Dann erhebt sich unter Schmerzen und nimmt das Schwert von Torinkas entgegen.
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 21.10.2008, 23:29:43
Rosbro spricht ein kurzes Gebet und legt Azalar dann seine Hand auf: "Möge Azuth euch beistehen. Königin Illsevelle von Myth Drannor schickt uns. Es ist wahr, es gibt ein Portal der Zhentarim in dieser Burg, wir müssen es suchen und vernichten. Am besten, ihr bleibt dicht bei uns. Haltet euch jedoch zurück, ihr werdet noch gebraucht. Der Oger von dem ihr spracht hat sein Leben verwirkt, aber das Portal ist sicher bewacht."

Rosbro blickt sich noch einmal um, dann fällt ihm noch etwas ein: "Wundert euch nicht, wenn ihr gleich von Stille umgeben seid.". Er deutet den anderen, dass sie weiter gehen sollen, hebt den Stillepfeil auf und reicht ihn an Torinkas weiter.

Wahrlich, auf der Suche nach dem Portal stolpern wir zufällig über den Hoffnungsträger der Rebellen. Azalars Befreiung wird den Zhentarim nicht schmecken... aber darum müssen wir uns später Gedanken machen.
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Beitrag von: Schreckensjul am 22.10.2008, 13:50:44
Azalar verlässt die nach Schweiß und Urin stinkende Zelle und reckt sich dabei. Rosbro sendet ein Gebet an Azuth und schon dringt heilende, positive Energie durch den Körper des jungen Mannes. Seine Wunden verschliessen sich, die Erschöpfung der Gefangenschaft fällt von ihm ab und er fühlt sich vital und voller Tatendrang. "Nochmals vielen Dank mein Befreier." sagt er an Rosbro gewand "Myth Drannor sagt ihr? Das sind bessere Nachrichten als ich je zu hoffen gewagt habe. Aber ihr habt Recht ... lasst uns später alles bereden, wir müssen dieses Portal finden ... aber bitte lasst uns auch noch die anderen Gefangenen befreien. Ich bin zwar noch etwas schwach, aber ich werde euch unterstützen so gut ich kann. Aber habt ihr vielleicht noch eine Kleinigkeit zu essen? Ich bin sehr ausgehungert." fragt er an die Gruppe gerichtet, woraufhin er von Oscar etwas Brot erhält und sich daran stärkt.

Zusammen mit euch verlässt er den scheußlichen Kerker in dem ihn so viel Leid ertragen musste. In der großen Vorhalle bedeutet er euch angesichts der Stille mit einer Geste anzuhalten. Er durchwühlt ein paar der zahlreichen Kisten, holt etwas Kleidung hervor und streift zuerst seine schmutzigen Lumpen ab. Zusammen mit der Kleidung zieht er noch eine beschlagene Lederrüstung an, wobei er Torinkas Schwert an den Gürtel der Rüstung schnallt. Dazu nimmt er sich ein Kurzschwert, schnallt sich einen Köcher auf den Rücken und nimmt einen Langbogen dazu. Es handelt sich mit Ausnahme von Torinkas Schwert lediglich um einfache Waffen, die in Massenfertigung hergestellt wurden, aber sie werden ihren Dienst erfüllen. Den am Boden liegenden Oger, verpasst Azalar noch einen kräftigen Tritt in die Seite. Dann holt er einen Pfeil hervor und legt ihn auf die Sehne seines Bogens. Sein Nicken signalisiert euch, dass er bereit ist euch zu folgen ... trotz allem was er mitgemacht hat, kann Azalar es kaum erwarten Rache zu nehmen.
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Beitrag von: Oscar am 22.10.2008, 14:44:01
Geduldig wartet Oscar darauf das Azalar sich bewaffnet. Als dieser fast fertig ist, beginnt er wieder einen Schild vor sich zu zeichnen. Oscar geht vorsichtig in den Gang und gibt den anderen einem Wink ihm zu folgen während er langsam voran in den Gang hinein geht.
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 22.10.2008, 18:05:52
Torinkas glaubte dem Mann und so reichte er ihm auch ohne weitere Worte seine Waffe. Er hoffte, dass dieser MAnn mit ihr würde umgehen können, denn sie war von Elfen geschmiedet und so lag sie anders in der Hand, als gewöhnliche Langschwerter. Elfen würde es zweifellos als "besser" bezeichnen, doch man konnte nie sicher sein, wie die Mitglieder anderer Völker dies sahen.

Während Azalar sich Ausrüstung aus den Kisten zusammensucht wendet Torinkas sich bereits dem Gang zu und späht hinen. Dabei bleibt sein Bogen immer leicht erhoben. Der Dunkle Rächer würde sich nicht von den Zentarim überraschen lassen. Sobald Oscar ihn betritt folgt der Mondelf ihm in nahem Abstand und blickt direkt über den kleinere Zwerg hinweg, immer bereit seinen Bogen singen ohne Verzögerung zum Singen zu bringen.
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Beitrag von: Schreckensjul am 23.10.2008, 13:15:20
Zusammen mit Azalar setzt die Gruppe die Erkundigung der unterirdischen Bereiche fort. Dieser Gang ist reicht breit und endet an einer Doppeltür am anderen Ende. Fackeln flackern und knistern in regelmässigen Abständen an beiden Wänden und beleuchten alte, verblasste Fresken, die nicht länger erkennbar sind. Die Türen sind sind neu gefertigt und erst kürzlich eingehängt worden. In die Türen hineingeschnitzt, ist ein feines Bild - eine bedrohliche Figur in schwarzer Rüstung, mit einem wehenden Mantel und einem Symbol auf seiner Brustplatte, welche mit einem Panzerhandschuh auf zahlreiche, kauernde Gestalten einschlägt. Eine zweite, kleinere Tür ist in der rechten Wand neben der Doppeltür eingelassen.
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Beitrag von: Jandar am 23.10.2008, 18:01:55
"Das sieht nicht sehr einladend aus.", bemerkt Jandar, nachdem er die Tür betrachtet hat.
"Ich vermute, dass irgendetwas wichtiges, dass den Zentarim gehört dahinter ist, sonst hätten die keine frische Tür eingehängt." denkt er bei sich. Er dreht sich zu den anderen um und bleibt mit seinem Blick etwas länger an dem neuen Begleiter hängen. Wenn es wieder zu einem Kampf kommen sollte wird er sich zu wehren wissen.
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 23.10.2008, 20:13:44
Torinkas deutet auf die kleine Tür neben dem Hauptportal, und wirft dabei erneut einen auffordernden Blick zu Siobhan: "Da hinter wird uns sicher jemand oder etwas empfangen, wir müssen hineingelangen ohne zu viel Krach zu machen. Dann können wir vielleicht schnell und gnadenlos zuschlagen."
Anschließend blickt er zu Rilitar und Oscar und bedeutet ihnen Stellung neben der kleinen Tür zu beziehen, während Siobhan sie sich näher ansieht. Er selbst legt mit seinem Bogen an und wechselt immer wieder zwischen derk leinen Tür und der Doppeltür hin und her, bereit auf jeden zu feuern, der es wagen sollte sie zu öffnen. Er wirft Kyali, Rosbro, Azalar und Jandar ebenfalls einen Blick zu, der sie auffordert es ihm gleich zu tun.
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Beitrag von: Schreckensjul am 23.10.2008, 20:20:37
Als Siobhan und Oscar sich weiter in den Gang und auf die Türen zu bewegen, leuchtet das Symbol, dass in der Mitte der Doppeltür zu sehen ist plötzlich hell auf und wird unerträglich grell. Oscar schüttelt seinen Kopf und kann die Wirkung dank seines sturren Zwergenverstandes abschütteln, aber Siobhan fällt auf die Knie und kreischt schmerzerfüllt (wenn auch nicht hörbar). Der Goldzwerg erkennt sogleich dass es sich um ein Symbol der Schmerzen handeln muss, schnell packt er Siobhan und schleift sie ein Stück zurück, wobei er auch seinen Gefährten bedeutet zurückzuweichen. Doch die Halbelfe kauert am Boden und reibt sich unter schwer erträglichem Schmerz die Schläfen.
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Beitrag von: Oscar am 23.10.2008, 20:44:24
Kaum aus dem Bereich der Falle herausgebe gibt Oscar Torinkas den Wink ein Stück zurückzuweichen um aus dem Bereich der Stille zu gelangen, während er Jandar zu sich weist. Als er merkt das die Stille zu weichen beginnt wendet sich Oscar an Jandar.

"Jetzt hast du die Gelegenheit endlich etwas für Mission zu tun. Dort ist ein Symbol"
und weist mit ernstem Gesicht auf die Stelle an der er eben noch mit Siobhan gestanden hatte.
"Banne es bitte."

Sobald Jandar das Symbol beseitig hat, winkt Oscar die anderen wieder heran worauf sich die Stille wieder über ihn senkt. Währenddessen gibt er den anderen Handzeichen zu den Positionen die Torinkas vorgeschlagen hatte und begibt sich dann als erster nach vorne.
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Beitrag von: Schreckensjul am 24.10.2008, 13:54:43
Da Jandar nun außerhalb des Stillebereichs steht, ist es ihm möglich seinen Bannzauber zu wirken. In der alten Zaubersprache der Rashemi spricht er einige magische Silbe und schickte eine glättende Woge durch Mystras Gewebe. Doch scheinbar ist das Symbol zu stark, es gelingt ihm nicht die magische Falle zu bannen.
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Beitrag von: Oscar am 24.10.2008, 14:33:20
Gespannt beobachtet Oscar  wie Jandar den Zauber dem Symbol entgegenwirft. Sein Gesicht wandelt sich in Enttäuschung als der Plan misslingt. Er denkt kurz nach und wendet sich dann an Jandar

"Geh bitte nach hinten und lass dir unterwegs von Torinkas den Pfeil der Stille geben. "

Während er mit Jandar spricht versucht er Torinkas mittels Handzeichen verständlich zu machen, zu ihm zu kommen und Jandar den Pfeil unterwegs zu geben. Sobald dieser bei ihm ausserhalb der Zone der Stille angekommen ist wendet er sich an ihn

" Mir ist eben noch eine andere Möglichkeit eingefallen um das Symbol zu neutralisieren. Sobald es verdeckt wird wird es neutralisiert. Wenn man also ein Tuch an einen Pfeil  befestigt und es auf das Ziel abfeuert, könnte dies also auch den Zweck erfüllen."
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 24.10.2008, 16:11:41
Torinkas nickt auf Oscars Vorschlag hin: "Gut."
Er zieht umgehend einen Pfeil aus seinem Köcher und befestigt eines der Tücher, mit denen er sein Schwert zu reinigen pflegte so daran, dass es sich nicht im Flug lösen würde. Anschließend legt er den Pfeil auf die Sehne und spricht ein kurzes Gebet: "Shevarash, leihe mir einen kleinen Teil deiner Kunstfertigkeit um diesen Pfeil zu seinem Ziel zu führen." Es ist für seine Begleiter nicht sichtbar, doch plötzlich wird Torinkas Blick schärfer und seine Konzentration tiefer. Er blendet alles andere völlig aus und fokussiert sich nur auf den Pfeil und auf das Symbol. Für eine Sekunde spürt er, dass der Pfeil aus Gleichgewicht geraten ist, da das Tuch an ihm befestigt wurde, doch im gleichen Moment wird ihm bewusst, dass die Magie seines Gottes ihm gestattet dies bei seinem Schuss zu ignorieren. Seine Gedanken beginnen zu verschwimmen und während der Dunkle Rächer hat das Gefühl, als wäre es nicht wirklich seine Hand, die die Sehne loslässt und den Pfeil aus seine Reise schickt, sondern die des Schwarzen Bogenschützen.
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Beitrag von: Jandar am 24.10.2008, 18:27:31
Endlich war es nötig auf seine Magie zurückzugreifen um das Symbol zu bannen. Eigentlich eine leichte Übung für den Hexenmeister, doch leider wurde das Symbol wohl von einem wesentlich mächtigerem Zauberwirker dort platziert. Jandars Magiebann schlug fehl.
"Verdammt, soll ich es ein zweites Mal versuchen? Es hängt ja auch ein wenig vom Zufall ab...", denkt Jandar. Doch da hat Torinkas bereits seinen Preil abgefeuert. Wieder einmal konnte er nicht helfen.
"Gut gemacht", will er dem Schützen zurufen, doch da fällt ihm wieder der Pfeil mit dem Stille-Zauber ein, den er trägt. So zeigt er ihm nur einen nach oben gereckten Daumen.
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Beitrag von: Oscar am 25.10.2008, 09:21:29
Als endlich der Zauber neutralisiert ist rückt Oscar lagsam wieder vor, und winkt dabei Rillitar zu sich zu der der kleinen Tür. Dabei achtet er darauf möglichst nicht auf das am Boden liegende Tuch zu treten. Dabei weist er den Fernkämpfern die Pasitionen an an denen sie stehen müssen.Wie heißt es doch so schön alle guten Dinge sind drei. denkt er sich während er langsam die Tür öffnet.
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Beitrag von: Schreckensjul am 25.10.2008, 14:34:21
Doch noch bevor Oscar die Gruppe zu ihren Positionen weist, bedeutet euch Hal'Kyali anzuhalten und winkt Jandar mit dem Stillepfeil fort. "Siobhan geht es sehr schlecht." sagt sie und deutet auf ihre Begleitern, welche sich unter Schmerzen krümmt "Es tut so weh." sagt diese und lässt sich auf den Boden sinken. Doch euch ist klar, dass ihr vorerst nichts für die Halb-Elfe tun könnt außer abzuwarten bis die Schmerzen nachlassen. "Es bringt nichts Siobhan in diesem Zustand mitzunehmen. Sie stellt nur ein einfaches Ziel für unsere Feinde dar." sagt Rilitar "Ich schlage vor, dass du dich zurück in die Halle begibst und dich ausruhst. Hal'Kyali du begleitest sie und passt auf, dass es zu keinen unangenehmen Überraschungen kommt. Der Rest von uns wird derweil die Erkundung der Burg fortsetzen." rät euch der Mondelf.
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 25.10.2008, 16:45:44
Torinkas nickt, aber für eine Sekunde ist das Schimmern von Verachtung in seinen Augen zu erkennen. Wieder einmal wird ihm klar, dass seine Begleiter keine Rächer sind. Ansonsten hätte Siobhan den Schmerz als einen Kanal für ihren Hass genutzt und wäre trotzdem weiter gegangen. Da solche Gedanken allerdnigs zu keinem Ergebniss führen würden verbannt der Mondelf sie aus seinem Kopf und konzentriert sich wieder voll und ganz auf ihre Aufgabe. Entschlossen nähert er sich der Tür und bleibt in einiger Entfernung stehen. Er gibt seinen Begleitern das Zeichen die Pforte zu öffnen und legt gleichzeitig mit seinem Bogen an um einen Pfeil hinenzusenden, falls Feinde hinter der Tür warten sollten.
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Beitrag von: Jandar am 26.10.2008, 13:42:16
Jandar versucht in Zeichensprache Torinkas zu sagen, dass er den Pfeil wieder nehmen soll. Der Bogenschütze kann ihn wieder auf den ersten Gegner abfeuern um zu verhindern, das dieser um Hilfe ruft.
Den Hexenmeister stört der Pfeil nur, da er ihn extrem bei seiner Hauptfunktion in der Gruppe behindert. 'Die Wirkungsdauer müsste sowieso demnächst ablaufen."
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Beitrag von: Schreckensjul am 26.10.2008, 16:43:21
Nachdem Siobhan und Kyali sich zurückgezogen haben, begibt sich die Gruppe in den Gang zurück und Oscar versucht zuerst die kleinere Tür zu öffnen. Leider ist diese verschlossen, doch der Goldzwerg hat ja den Schlüsselbund von Siobhan erhalten. Lautlos öffnet er das Schloss und winkt die Gruppe nach und nach hinter sich her. Ein kurzer Gang führt in das Schlafzimmer einer wohl wichtigen Person der Burg. Zwei brennende Öllampen und ein schwelendes Kohlebecken spenden Licht und Wärme. In der hinteren, linken Ecke steht ein sehr großes, oppulentes Bett, sowie daneben ein Nachtschrank auf dem sich eine der Öllampen und ein Buch befindet. An der gegenüberliegenden Seite ist ein verzierter Schrank aus Dunkelholz aufgestellt. Nur unweit davon steht ein Schreibtisch, auf dem die zweite Öllampe steht. Auf diesem liegen zahlreiche Papiere, Schreibwerkzeuge und ein weiteres Buch. Vor dem Schreibtisch wiederum steht ein großer, bequemer Sessel. Auf dem Boden hingegen findet sich ein großer Teppich, während an den Wänden einfach gehaltene Wandteppiche aufgehängt sind.
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Beitrag von: Oscar am 26.10.2008, 18:24:33
Vorsichtig geht Oscar den Gang entlang und bleibt dann kurz am Eingang des Raumes stehen und dreht dann zügig um und gibt den anderen das Zeichen sich ebenfalls zurückzuziehen und die Große Tür in Angriff zu nehmen. Die Papiere auf dem Tisch sind vielleicht  interessant, aber die liegen da nachher sicher auch noch. Erstmal sollten wir das Tor suchen. Mit militärischer Gelassenheit weist er jedem seine Position an der Tür zu. Sobald er sieht das alle ihre Positionen eigenommen haben zählt er langsam mit den Fingern von 3 herunter und versucht dann vorsichtig die Tür zu öffnen.
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 26.10.2008, 19:28:00
Rosbro nickt Oscar zu und trit ein paar Meter von Torinkas zurück, so dass er außerhalb der magischen Stille ist. Dann zieht er den Stab von Aumyr, stellt ihn mit einem Ende auf den Boden und lehnt ihn dann gegen seine Schulter. Beide Hände frei und den Vers eines Zaubers auf den Lippen wartet er, dass Oscar die Tür öffnet.
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 26.10.2008, 20:06:06
Torinkas richtet seinen Blick wieder auf die große Tür und zieht die Sehne seines Bogens nach hinten, bis er seinen Daumen unter dem Kieferknochen einhaken kann. So verharrt er, immer bereit, das, was hinter der Tür auf sie warten, mit einem Pfeil zu begrüßen. Alles andere blendet der Dunkle Rächer aus seiner Wahrnehmung aus. Er sieht nur noch die Tür und den immer größer werdenden Spalt als sie sich schließlich öffnet.
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Beitrag von: Siobhan am 27.10.2008, 03:17:43
Beschämt sitzt Siobhan auf dem Boden, während sie verzweifelt versucht, die Wellen der Schmerzen, die sie immer wieder durchzucken, zurückzudrängen. Hin und wieder wagt sie es, Kyali einen entschuldigenden Blick zuzuwerfen, doch aufzustehen traut sie sich immer noch nicht, da sie befürchten muss, dass ihre Beine unter ihr nachgeben würden. "Es tut mir leid." bringt sie schließlich über die Lippen, "Ich wollte Euch eigentlich eine größere Hilfe sein, doch nun schade ich Euch nur, indem ich Dich hier zurückhalte." Die Scham über ihr Versagen ist der Halbelfe deutlich anzusehen, auch wenn ihr Gesicht noch immer von Schmerzen verzerrt ist.
Da fällt ihr plötzlich das Zauberfeuer ein, welches sie durch den Kuss der Sylune erhalten hatte. Ob es auch gegen den magisch induzierten Schmerz helfen kann? So gut sie in ihrem Zustand kann, konzentriert sie sich auf diese neu erworbene Fertigkeit, in der Hoffnung den magischen Effekt dadurch abschütteln zu können.
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 27.10.2008, 09:56:27
Plötzlich ändert sich die Wahrnehmung bei den vorderen Helden und Rosbro hört ein leises geräusch als Torinkas den Bogen etwas nacht spant. Leise spricht er: "Ok. Das wars dann wohl mit der magischen Stille."
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Beitrag von: Schreckensjul am 27.10.2008, 11:48:17
Tatsächlich gelingt es Siobhan sich auf das Zauberfeuer zu besinnen, das Sylùne ihr gegeben hatte. Ihre Hände scheinen mit einem silbernen Feuer zu brennen und sie beginnt ihre Schläfen zu reiben. Reinigend fließt die rohe, magische Kraft durch ihren Kopf und spült den Schmerz fort. Die Halb-Elfe fühlt sich danach neu geboren.

Gerade als Oscar die Tür öffnen will, endet die magische Stille und alle verharren einen Augenblick, unsicher ob man nun nach Plan weitermachen sollte. Doch plötzlich sind dann Schritte auf dem Gang zu hören. Nervös wendet ihr euch um, was da kommen mag, doch dann seht ihr zu eurer Erleichterung, dass es Siobhan und Hal'Kyali sind. Die Halb-Elfe hat einen Lächeln auf den Lippen, der Schmerz scheint sie nicht länger zu plagen.
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 27.10.2008, 17:15:14
Torinkas verändert seine Haltung nicht, als sich die magische Stille auflöst und sieht Oscar auffordernd an. Er flüstert ihm gerade so laut zu, dass der Zwerg ihn verstehen kann: "Vorwärts, wir haben schon genug Zeit verloren. Mit jeder Sekunde die verstreicht vergrößert sich die Gefahr.""Diese Tür war durch mächtige Magie gesichert, also befindet sich etwas wichtiges hinter ihr. Wir sollten uns beeilen, durch das Auslösen der Falle haben wir vielleicht bereits die neuen Herren der Burg alarmiert. In der Zeit, die wir hier vergeuden hätte eine Truppe Rächer bereits das gesamte Gemäuer gesäubert."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 27.10.2008, 21:45:18
Die Geräusche der Schritte lassen Oscar einen Augenschlag Zögern in der er über die Schulter blickend erkennt das es Siobhan besser zu gehen scheint.
Das wars wohl mit der magischen Stille. Naja wird auch ohne gehen.
Dann öffnet er die Tür weiter und versucht dabei wahrscheinlich vorhandene Gegner zu erspähen. Sofern er entdeckt wird gibt Oscar die Vorsicht auf und stürmt auf den Gegner zu um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Jandar am 28.10.2008, 15:44:32
"Endlich ist die Stille weg und ich brauch mir keine Gedanken mehr machen, wo ich stehen muss um meine Zauber zu wirken.", denkt Jandar. "Nur die Magie unterdrückende Aura, die über der ganzen Region liegt stört mich."
"Ist dort jemand?, fragt Jandar so leise, dass Oskar ihn grade noch versteht und Gegner hinter der Tür nicht mehr.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 28.10.2008, 18:52:49
Kaum sind Siobhan und Hal'Kyali wieder zur Gruppe gestoßen, da treibt Torinkas allesamt zur Eile an. Langsam öffnet Oscar die doppelflügelige Tür und wirft einen ersten Blick hinein, doch kann er auf Anhieb nichts erkennen, denn es dunkel dort drin und nur ein paar grünlich flackernde Fackeln spenden Licht. Schon fragt Jandar neugierig nach, doch Oscar ignoriert die Ansprache einfach, denn scheinbar hat er wirklich einige schemenhafte Figuren entdeckt, welche in der Dunkelheit lauern. Er stößt die Tür weit auf und stürmt durch sie in die große Halle hinein, dicht gefolgt von seinen Kameraden.

(http://i98.photobucket.com/albums/l255/Julianos1982/Anime%20und%20Manga/Jyordhan.jpg)

Die lange Halle hier ist mit kleineren Alkoven versehen, in denen jeweils eine Statue steht. Drei davon an jeder Seite, mit einer Ausnahme, denn in der hinteren rechten Ecke scheint eine Statue umgestürzt worden zu sein. Dort hinten steht auch ein Altar, der aus einem dunkeln Gestein geschlagen wurde. Ein rotes Tuch wurde über ihn gelegt und zwei Kerzen brennen mit einer grünlichen Flamme darauf. Wandteppiche hängen auch hier an den Wänden, welche einen Mann mit nackter Brust und grausamen Gesicht, welcher seine Feinde mit einem stacheligen Handschuh erschlägt. Doch in der Mitte der Halle schwebt eine schemenhafte Geistergestalt in der Luft, flankiert von zwei Skelltkriegern, die sich in dem Moment in Bewegung gesetzt haben, als Oscar durch die Tür spähte. Weiter hinten könnt ihr ganz vage eine weitere Gestalt in den Schatten erkennen. "Halte sie auf!" brüllt er mit rauer Kehle zu euch herüber und die Augen des Geistes leuchten hellrot auf.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 28.10.2008, 18:53:26
Als die roten Augen der Kreatur aufblitzen, habt ihr wieder dieses schwerelose Gefühl und erneut scheinen eure Geister zu einem Punkt fern in der Vergangenheit zu reisen, wenngleich Torinkas und Jandar dies erstmalig erleben. In Form von geisterhaften Schemen findet ihr euch in eben dieser Halle wieder, doch ist diese nicht länger verfallen und auch die Statue steht noch an ihrem Platz. Der blasse Mann in den schwarzen Gewändern, den ihr auch in der letzten Vision gesehen hattet, steht in der Mitte der Halle und hält ein Schwert umklammert. Um ihn herum stehen zahlreiche seiner Soldaten.

Die doppelflügelige Tür scheint unter einem Ansturm von der anderen Seite zu erbeben. "Herr ihr müsst fliehen!" sagt ein verwundeter Soldat an seiner Seite "Die Taliser werden grausame Rache nehmen, wenn ihr ihnen die Hände fallt. Nutzt den Tunnel in das Schattendunkel, womöglich könnt ihr so entkommen." mit einem lauten Krachen fliegt die Tür aus ihren Angeln und dahinter seht ihr Sylùne, so wie sie zu Lebzeiten aussah, eine attraktive Frau, mit langem silbernen Haar und einem langem Gewand, doch keine Waffe ruht in ihren Händen. Dafür ist sie umgeben von zahlreichen Talisern, die Schwerter und Äxte führen. "Wer den Wind sät, wird Sturm ernten Fürst Jyordhan!" ruft sie und deutet anklagend auf den blassen Mann "Eure Schreckensherrschaft ist beendet und euer Tod ist nah!" bei diesen Worten rennen die Taliser in die Halle hinein.

Mit dem schepperndem Geräusch von Stahl und Fleisch das aufeinanderprallt, stürmen die Taliser und Jyordhans überlebende Wachen aufeinander und ein Gemetzel beginnt. Der Fürst jedoch, wendet sich in blanker Panik ab. In diesem Moment endet eure Vision und ihr findet euch in der Gegenwart wieder ... der Geist schwebt noch immer in der Halle, doch die beiden Skelletkrieger sind euch gefährlich nahe gekommen. Dafür ist weiter hinten von der Gestalt nichts mehr zu sehen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 03.11.2008, 18:40:44
Rilitar schaltet am schnellsten. In der Hoffnung, den Skeletten in den Rücken fallen zu können, stürmt er mit gezogenem Schwert und Schild an ihnen vorbei, bleibt dann abrupt stehen und schwingt sein Schwert gezielt nach einem der beiden Gegner. Rilitar prischt sogleich nach vorn und greift eines der beiden Skellette an und sein Schwert fährt krachend in die Rippen des Untoten. Derweil läuft das andere Skellett zu Oscar herüber, Rüstung, Schwert und Schild sind stark verrostet, doch der Gegner wirkt noch immer kampfbereit. Der Schlag mit der rostigen Klinge geht aber ins Leere. Dafür gelingt es dem Skellettkrieger welcher soeben einen Schlag von Rilitar erhalten hat, einen Hieb durchzuführen, welcher Rilitar am Arm verwundet. Und schon nähert sich der Geist an, dessen körperlose Arme mit eisigen Klauen nach dem Mondelf greifen. Unbeeindruckt durch den Angriff des Skelettes schlägt Oscar diesem in weiten Bogen seines Hammers gegen den Schädel. Blitzschnell reist das Skelett den Schild nach oben und fängt den Schlag spielend ab.

Die Vision trifft Torinkas völlig unvorbereitet und so muss er feststellen, dass er seinen Bogen hat sinken lassen, als Rilitar bereits auf die Feinde zustürmt. Sobald der Dunkle Rächer, dann sieht, dass der Geist dabei ist den Elfen anzugreifen wirft er den Pfeil, den er nur noch locker in der Hand hält schnell zur Seite und legt statt dessen seine Hand um den kleinen, silbernen, zerbrochenen Pfeil, der über einer ebenfalls silbernen Träne auf seiner Brust hängt. Er blickt den Geist mit vor Zorn glühenden Augen an und spricht ein Gebet an seinen Gott: "Nachtjäger, diese Kreatur wagt es einen der Tel'quessir anzugreifen. Ihre Existenz allein ist bereits wider der Natur, doch die Wahl ihres Opfers macht sie zu einem Ziel für deinen Zorn. Nutze meinen Körper als Kanal für deinen Hass und lass ihn diesen Feind zerschmettern." Die Augen des Klerikers brennen nun in einem goldenen Feuer und kurz darauf ergießt sich eine Säule aus Flammen in der gleichen Farbe über den Geist.

Auch Azalar erwacht plötzlich ganz irritiert aus seiner Vision und bemerkt, wie um ihn herum sofort der Kampf losgeht. Rilitar hat sich mitten ins Getümel gestürzt und auch Oscar liefert sich einen Schlagabtausch mit einem untoten Krieger. In diesem Gemenge wird er mit dem Bogen nicht viel ausrichten können, also lässt er ihn kurzentschlossen zu Boden fallen. Und zieht das schlanke, elfische Langschwert, welches er von Torinkas bekam. Eilig zwängt er sich an Kyali und Siobhan vorbei, die sich auch bereits ihn Bewegung setzen und eilt Oscar zu Hilfe, um sich neben diesem zu positionieren.

Was war das für eine Vision?, denkt Jandar, als selbige beendet ist. Nach dem er sich kurz umgeschaut hat bemerkt er, dass die anderen vermutlich das gleiche gesehen haben. Da die Stille nun weg ist brauch sich der Hexenmeister keine Gedanken um verbale Komponenten seine Zauber zu machen. Der Geist ist sein Ziel und Jandar hat auch schon den richtigen Zauber gegen einen solchen Gegner gewirkt. Zwei Geschosse aus hellroter magischer Energie schießen auf den Geist zu und schlagen in seinem Körper ein.

Nach dem ihr alle aus der Vision erwacht geht alles sehr schnell. Die Untoten die schon sehr nah sind rücken vor und einzig Rilitar gelingt es noch schnell vorzustürmen. Zwar gelingt es ihm ein Skellett zu treffen aber auch er muss eine Verwundung hinnehmen und dann gleitet eisige Kälte durch seinen Leib, als der Geist einen Teil seiner Lebenskraft raubt. Da die Stille jedoch fort ist, können Jandar und Torinkas wieder zauber wirken, während Oscar und Azalar sich einen Schlagabtausch mit dem zweiten Skellettkrieger leisten.

"Der Geist! Kümmert Euch um den Geist!", ruft Rilitar und Furcht schwingt in seiner Stimme mit. Noch so eine Angriffswelle würde er vielleicht nicht überstehen. Dann tut er etwas unerwartetes. Er löst seinen schweren Schild und lässt ihn scheppernd zu Boden fallen. 'Der wird mir hier nichts helfen.' Von der Last des Schildes befreit nimmt der Mondelf eine leichtfüßig tänzelnde Verteidigungshaltung ein. Dabei lässt er sein Schwert eleganten durch die Luft tanzen und seinen Körper von den Schwüngen leiten wie es wohl nur ein elfischer Klingensänger vermag. Dann plötzlich lässt er die Klinge im richtigen Augenblick auf den Skelettkrieger niedersausen, dem er eben schon einen guten Treffer verpasst hat. Dabei nutzt er den Schwung um sich wieder ein wenig von dem Geist zu entfernen.

Rosbro besinnt stimmt ein Gebet an und untermauert die Wirkung mit der götlichen Magie welche Azuth ihm an diesem Tag gewehrt hat: "Azuth, hilf uns die Feinde zu Zerschmettern, nimm ihnen ihre Kraft und gib sie uns, auf das wir sie gegen sie verwenden können!" Tänzelnd wie es nur ein Klingensänger vermag, entfernt sich Rilitar ein Stück von dem Geist und setzt seinen Angriff auf den untoten Krieger fort, doch so in die Defensive gedrängt, gelingt es ihm nicht einen Angriff anzubringen und sein adamantenes Schwert prallt an dem Schild des Feindes ab. Derweil stimmt Rosbro ein Gebet an und auch Siobhan holt ihre Laute vom Rücken, geht ein Stück zurück und tauscht den Platz mit Kyali die nun vorrückt. Siobhan singt ein lautes Loblied über eure Heldentaten in Myth Drannor und spornt euren Kampfgeist an. Kyali nutzt die Chance und schlägt mit ihrer Peitsche auf den Untoten ein, der bereits von Oscar und Azalar bedrängt wird. Krachend reißt sie einige Rippen aus dem Leib und Blitze durchfahren die alten Knochen. Zufrieden holt sie mit der Peitsche wieder aus.

Der Skellettkrieger holt erneut zum Schlag gegen Rilitar aus, der bereits eine blutende Wunde am Arm hat und durch die kalten Klauen des Geistes geschwächt wurde. Doch der Schwerthieb geht angesichts der tänzelnden Ausweichbewegungen des Klingensängers daneben. Auch Oscar sieht sich einem weiteren Schwerthieb durch die rostige Klinge ausgesetzt, doch der Treffer wird durch sein Kettenhemd abgewehrt. Der Geist folgt Rilitar dicht auf den Fersen, doch diesmal gelingt es Rilitar den körperlosen Händen auszuweichen.

Gestützt durch die erschallenden Stimmen von Rosbro und Siobhan umfasst Oscar seinen Hammer mit beiden Händen und schlagt erneut auf das Skelett ein welches schon durch Hal'Kyali soeben einen Treffer hinehmen musste. Dabei fährt sein Hammer krachend in den Brustkorb.Sobald das Skelett in sich zusammenfällt rückt er auf das andere Skelett auf um dem bedrängten Rilitar zu Hilfe zu eilen.

Mit Torinkas Langschwert in der rechten und dem erbeuteten Kurzschwert in der linken Hand holt Azalar zu einem furiosen Hagel aus Schwerthieben aus. Das Skellett in seiner morschen, alten Rüstung muss Treffer an Kopf, Brust und Armen hinnehmen und als Azalar ihm noch ein Bein abschlägt, bricht der untote Leib komplett in sich zusammen und die Knochen verteilen sich auf dem Boden.

Torinkas bewegt seinen Körper wenige Zentimeter in Richtung des Geistes und hebt sein heiliges Symbol ein wenig in die Höhe. Anschließend setzt er sein Gebet an Shevarash fort: "Nachtjäger, diese Kreatur widersetzt sich nach wie vor deinem Willen und bedrängt weiter einen deiner Diener. Ihre Böse Natur lässt sie gegen die Tel'quessir vorgehen und sie verdient die endgültige Vernichtung strafe sie erneut mit deinem heiligen Zorn, auf dass sie endlich aufhört deine Diener zu bedrohen." Erneut leuchtet das goldene Feuer in den Augen des Klerikers auf und wieder schlägt eine Säule aus Flammen auf den Geist nieder.

Der Kampf entbrennt mit voller Härte, die Schwerter sausen umher und einer der Untoten klingt im Klingensturm zu Boden. Doch noch immer sieht sich Rilitar schwer bedrängt und der Geist scheint wieder einen Teil der göttlichen Kraft aus Torinkas Zauber zu nehmen. Mit unvermindertem Eifer greift er nach Rilitars Lebenskraft.

Rilitar ist nun ganz in seinem Element. Sämtliche Bewegungen laufen beinahe automatisch ab. Seine Klinge peitscht pfeifend durch die Luft und sein Körper windet sich in akrobatischen Ausweichbewegungen. Dann lässt der das Schwert erneut auf den verbliebenen Skelettkrieger niedersausen und macht einen weiteren Schritt zurück.

Rosbro eilt zu Rillitar und legt ihm seine Hand in den Rücken. Kurz darauf merkt er, wie ein gutes Gefühl in durchfährt und der Geist ein wenig zurückweicht. "Das Böse muss von uns gehen, lasst nicht nach!" Erneut schießen magische Geschosse auf den Geist zu. Der Zauber ist zwar durch die schwächere Magie in dieser Gegend weniger Effektiv, aber gegen einen Geist immer noch wirkungsvoller als die anderen Zauber, die Jandar bekannt sind.

Durch das Zusammenbrechen des ersten Gegners fast ebenso ermutigt wie durch die Stimmen Siobhans und Rosbros, stürmt Kyali an Azalar vorbei nach vorne, um sich direkt dem nächsten Untoten zu stellen.

Auch du wirst die Geißel zu spüren bekommen., versprach sie der Kreatur im Gesute, auch wenn sie sich nicht sicher war, ob Untote überhaupt Schmerzen empfinden konnten.

Kyalis Peitsche fährt auf den umzingelten Untoten nieder und mit einem kräftigen Hieb reißt sie ihm einige Knochen aus dem Leib, während die elktrische Ladung weiteren Schaden anrichtet. Das lädierte aber noch immer kampfbereite Skellett wendet sich zu ihr um und ein heransausender Schwerthieb, hinterlässt eine blutige Kerbe an Kyalis Arm. Rilitars Schwerthieb hingegen, prallt am Schild des untoten Kriegers ab. Obwohl es sich lediglich um die morschen Überreste eines lange toten Soldaten handelt und auch dessen Ausrüstung alt und verrostet ist, so besitzt er noch ein erstaunliches Kampfgeschick. Der Mondelf hingegen konzentriert sich weiterhin auf seine Verteidigung und führt elegante Ausweichbewegungen aus. Doch als die eiskalten Klauen des Geistes nach ihm greifen, gelingt es ihm dennoch nicht diesen zu entkommen.

Beseelt von dem Gedanken Rilitar zu Hilfe zu eilen, schlägt Oscar auf das soeben von Hal'Kyali getroffene Skelett mit seinem mit beiden Händen geführten Hammer auf des Schädel ein, welches  durch die Wucht des Treffers in der Mitte zerbricht. Mit gemischten Gefühlen bereitet er sich auf einen Angriff des Geistes vor, während er langsam auf ihn zugeht. Als Azalar sieht wie das Skellett unter einem mächtigen Hieb von Oscar Hammer in sich zusammenbricht, strafft er sich, erhebt seine Klinge und stürmt geistesgegenwärtig zu dem schwer bedrängten Rilitar herüber, dem bereits einiges seiner Lebenskraft entzogen wurde. Behände und schnell schwingt er seine Klingen, doch muss er wie er fast befürchtet hatte feststellen, dass seine Hiebe einfach durch den Geist hindurch fahren.

Noch immer bricht das Gebet des Dunklen Rächers nicht ab und wieder nähert er sich dem Geist einige wenige Zentimeter: "Nachtjäger, diese Kreatur widersetzt sich dir noch immer, aber deine Rache ist stärker. Du bist ihr überlegen, beweise ihr durch mich, den Kanal deiner Rache, dass sie nicht bestehen kann. Lass mich dein Werkzeug und deine Waffe sein auf dass dein Zorn diese Kreatur verbrenne!" Wieder leuchten die Augen des Elfen in goldenem Feuer und zum dritten Mal geht die Säule aus Flammen auf den Geist nieder.

Obwohl die beiden Skellettkrieger bereits gefallen sind, und Rilitar nun Unterstützung von seinen Freunden erhält, so versucht der Geist dennoch weiterhin seine Lebenskraft zu stellen. Torinkas lässt in einem fortwährenden Gebet heiliges Feuer auf den Geist regnen, doch selbst dies scheint ihn nicht merklich aufzuhalten, einzig seine Gestalt verblasst etwas. Als Rilitar ein weiteres Mal etwas von seiner Lebenskraft entzogen wird, bemerkt er dass es langsam gefährlich für ihn wird. Doch da eilt Rosbro an seine Seite und leitet positive Energie in seinen Körper, so dass die Wunde an seinem Arm ein Stück weit verheilt und neue Kraft in seinen Körper kehrt.

Mit einem dankbaren Seitenblick auf Rosbro zieht sich Rilitar weiter zurück und ist nun endlich außerhalb der Reichweite des Geistes. Keuchend dreht er sich um, richtet die linke Hand auf den Untoten und spricht ein paar arkane Worte. Daraufhin glüht seine Hand kurz auf und ein Magisches Geschoss jagt in den substanzlosen Körper.

Irgendwann muss dieser Geist ja zerstört sein., denkt sich Jandar und feuert, weil ihm nichts besseres einfällt, noch zwei seiner roten Geschosse ab. Während die magischen Geschosse auf den Geist einprasseln, stürmt auch Hal'Kyali von Siobhans Bardenmusik angespornt voran und holt mit ihrer Peitsche aus um den Geist zu schaden. Und tatsächlich scheint die magische Geißel Striemen und Wunden in die körperlose Form der Gestalt zu reißen, welche daraufhin verblaßt. Und ein Schrei entfährt der Kreatur wie ein schriller Klagelaut, eine körperlose und dünne Stime, die erstirbt und verklingt um nie wieder in der Welt der Sterblichen gehört zu werden.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 03.11.2008, 19:18:18
Doch die körperlose Stimme scheint euch mit sich zu ziehen ... ein seltsames Gefühl überkommt euch und es scheint euch als würde sie euch mitschleifen, ein weiteres Mal in die Vergangenheit zu fernen Ereignissen. Jeder von euch sieht plötzlich das Gleiche, ohne das ihr jemand anderen von der Gruppe wahrnehmt. Bis ihr plötzlich feststellt, dass ihr nicht in eurem eigenen Körper seid. Ihr steckt in der Gestalt eines Anderen und könnt nur teilnahmslos durch dessen Augen blicken.

Du läufst und läufst! Ein finsterer Tunnel zieht sich vor dir her und nur die Fackel in deiner Hand spendet etwas Licht. "Was meinte sie damit? Warum hat sie mich verschont?" formen deine Lippen. Du rennst und rennst ... dir wird klar: Dein Gefolge ist tot, deine Burg zerstört, deine Herrschaft vorbei ... doch du hast noch dein Leben, vielleicht gelingt es dir ja zur Zhentilfeste zu fliehen? Endlich nach einer Ewigkeit zeigt sich eine Öffnung im Fels und Tageslicht dringt ein, du schreitest langsam durch die Öffnung hindurch und blinzelst ob der Helligkeit. Doch dann siehst du einen schmalen Pfad, nur ein wenig unterhalb von dir und darauf spaziert ein alter Mann mit schwarzem Haar, einer langen dunklen Robe und einem markanten Stab aus schwarzem Holz.

"Khelben Schwarzstab!" formen deine Lippen voller Zorn "Sicher hast du Sylùne zu diesem Aufstand angestachelt. Du magst zwar ein Auserwählter sein, aber sicher vermagst auch du durch das Schwert zu sterben." eine Welle des Zorn überkommt dich und du ziehst das Schwert aus deiner Rückenscheide. Auf einem kleinen Felssims wartest du ab, bis der alte Mann an dir vorbei zieht und springst lautlos mit erhobenem Schwert hinunter um ihm die Klinge hinterrücks durch den Leib zu bohren.

Doch mit übermenschlicher Schnelligkeit dreht sich der alte Mann zu dir und eine rotglühende Energielanze fährt aus seiner rechten Hand und brennt ein großes Loch in deine Brust. Das Schwert entgleitet deinen Fingern und du krachst voll brennedem Schmerz in eine matschige Pfütze. Verdammt! wollen deine Lippen formen, doch es gelingt dir nur einen Schwall Blut auszuspeien. Der alte Mann tritt zu dir und mit einer Mischung aus Mitleid und Wut blickt er dich an. "So also endet die Herrschaft des Fürsten Jhyordan ... in Blut und Schande." mit einem heftigen Ruck zieht er dir die silberne Halskette ab, auf dessen Anhänger ein sichelförmiger Mond zu sehen ist. "Ich werde einen würdigeren Träger für den Anhänger des Ashaba finden, doch du Jhyordan seist verflucht du elender Narr!" du schließt deine Augen ... es wird kalt. Du bist tot.

Doch als du deine Augen wieder öffnest, bist du zurück im Tempel des Bane. In deinem Körper, in deiner Zeit. Die Skellette liegen zertrümmert am Boden, von dem Geist ist keine Spur mehr zu sehen. Erschrocken gehen alle eure Blicke auf Rilitar, der urplötzlich zusammensackt und auf den harten Steinboden kracht.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 03.11.2008, 19:52:13
Die Vision überrascht den Dunklen Rächer zwar, doch nicht so sehr wie die letzte, sobald er sich gefangen hat, hebt Torinkas den Pfeil auf, den er kurz zuvor hatte fallen lassen und bircht ihn in der Mitte durch, seinem Gott zu ehren: "Deine Rache hat ihr Ziel gefunden, Nachtjäger."
Dann geht sein Blick zu dem zusammenbrechenden Rilitar, doch er erkennt schnell, dass er hier wohl nichts tun kann. Vielleicht kann Rosbro ihm helfen, vielleicht auch nicht. Jeder Sieg fordert seinen Preis und Shevarash hat Rilitar gewählt um für diesen Erfolg zu zahlen.
 
Nun da alle unmittelbaren Gefahren bezwungen sind nimmt Torinkas sich die Zeit, sich genauer umzusehen. Auch wenn sie hier gewonnen hatten mussten sie noch immer das Portal zerstören und sie durften nicht zögern ihre Aufgabe so schnell wie möglich zu erfüllen. Sekunden später liegt schon wieder ein Pfeil auf der Sehne des Dunklen Rächers und er beginnt damit den Raum zu untersuchen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 03.11.2008, 20:12:27
Oscar verharrt ein paar Augenblicke und lässt die Vision auf sich wirken und wird durch den zusammensackenden Rillitar wieder der in die Gegenwart zurückgeholt. Zuerst schaut Oscar zu Torinkas, doch als dieser ungeachtet dessen auf der Stelle seinen Gott zu preisen beginnt schüttelt er leicht den Kopf und wendet sich ernst an Rosbro. "Heil du bitte seine Wunden. Diese Wesen hinterlassen schwere Körperliche Schäden aber gegen die können wir hier nichts tun." er schaut in die Runde.

"Wir anderen ziehen weiter. Wir dürfen den Fremden nicht entkommen lassen." und zeigt dabei auf die Tür durch die dieser verschwunden war "Komm nach wenn du hier fertig bist" sagt er zu Rosbro und wendet sich dann an Rilitar "Und bei dir würde ich sagen Du erholst dich jetzt ein wenig. Mit so etwas ist nicht zu spassen. Am besten du bleibst hier und deckst und den Rücken." Er zwinkert ihm lächelnd zuzu und dreht er sich zu der Tür und geht zügigen Schrittes darauf zu, dreht sich noch einmal um um sicher zu sein das die anderen ihm folgen dabei gleitet sein Blick noch einmal über Rilitar der inzwischen von Rosbro eingehend versorgt wird.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 04.11.2008, 16:20:13
Erleichert stellt ihr fest, dass Rilitar nicht tot ist ... aber er ist stark geschwächt und kaum in der Lage sich auf den Beinen zu halten. Mit Rosbros Hilfe kraucht er in eine der Nischen und bleibt dort mit dem Schwert in der Hand sitzen. Oscar und Torinkas drängen jedoch direkt zur Eile, kaum dass ihr den fürchterlichen Kampf gegen den Geist gewonnen habt. Dort wo die Gestalt verschwand, welche dem Geist Befehle erteilte, ist tatsächlich eine offene Tür zu sehen, durch die Oscar und Torinkas sofort hindurchstürmen.

Dahinter liegt ein kleiner rechteckiger Raum, der keinerlei Einrichtung zu besitzen scheint und auch von der Person die hier hineingeflohen ist, ist nichts weiter zu sehen. Doch an der euch gegenüberliegenden Wand ist ein großer, dunkler, steinerner Ring an der Wand angebracht dessen Innenfläche eine wie Wasser schimmernde Oberfläche hat. Es scheint so als würdet ihr durch ein klares, aber leicht welliges Gewässer in einen anderen Raum blicken.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 04.11.2008, 17:21:25
Rosbro duckt sich hinab und nutzt einen weiteren Teil der göttlichen Energie welche ihm jeden Tag zur Verfügung steht um Rillitar ein wenig zu stärken. Dann richtet er sich wortlos mit dem kunstvollen Stab von Lord Aumyr auf und folgt den anderen in den kleinen Raum.

"Dies muss das Portal sein, von dem Sylúne sprach. Tretet beiseite." Rosbro hält den Stab vor sich, richtet die Spitze auf das Portal und spricht: 'ta wanya' . Das Portal wird grau, die Magie scheint entschwunden. Wenn auch nur für kurze Zeit. Schnell läuft Rosbro zum Portal hinüber und berührt es mit der rechten Hand, den Stab nur noch in der linken liegend. Möge die Magie Mystras dieses Portal für immer verschließen. Schweiß bildet sich auf Rosbros stirn als ein Teil des Zauberfeuers aufgezehrt wird. Er macht einen Schritt zurück und wischt sich mit dem Handrücken durch das Gesicht.

Rosbro blickt noch einen kurzen Augenblick angestrengt auf das Portal, wobei er ein paar kurze den Helden schon wohl bekannte Worte spricht. Zufrieden wendet er sich ab. "Das Portal ist nun verschloßen. Die Zhentarim können es nicht mehr nutzen."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 04.11.2008, 17:31:51
Torinkas nickt Rosbor zu: "Gut, damit wäre das schonmal geschafft. Aber trotzdem sollten wir keine Zeit vergeuden. Je länger wir verweilen, desto größer ist die Chance entdeckt zu werden. Wenn wir jetzt schnell zuschlagen können wir auch noch die Gefangenen im Hof befreien und den Zentarim eine weitere empfindliche Niederlage zufügen."

Der Dunkle Rächer sieht sich noch einmal in dem Raum um, ob es hier irgendetwas interessantes gibt. Anschließend schickt er sich an nach oben zurückzukehren um sich um die Feinde auf dem Hof zu kümmern.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 04.11.2008, 20:06:46
schaut sich kurz in dem Raum um und kehrt dann zu den anderen in die Halle zurück

"Sieht so aus als wären dann nur noch die Gegner auf dem Hof "

er macht eine kurze Pause und schaut verschwörerisch von einem zum anderen
 
"...Zu denen ich mir schon ein paar Gedanken gemacht habe. Ich gehe mit Siobhan und Rosbro mit den Teppich auf die Mauer. Ich denke Thorinkas ihr zieht den Kampf mit dem Bogen vor ihr könnt uns auch dorthin begleiten. Ich selbst  stärke mich dort mit ein paar Zaubern und kletter denn unsichtbar die Mauer nach unten, wo ich dann warte bis die Tür von euch geöffnet wird. In dieser Sekunde werde ich wieder versuchen alle Gegner auf einmal zu treffen mit meinem Atem. Thorinkas ihr greift im selben  Moment an das sollte den Gegner schon stark schwächen. Daraufhin steigen Rosbro und Siobhan mit dem Teppich auf und unterstützen die unten kämpfenden mittels Gebet oder auch ihren Gesang. Danach Handeln nach eigenen Ermessen. Wer weiß vielleicht reicht es schon aus um die Gefangenen zu einem Aufstand zu animieren. Bevor ich es vergesse. Jandar ich weiß immer noch nicht was für Zauber ihr überhaupt beherrscht. Den einzigen Zauber den ich bisher von euch gesehen habe ist das Magische Geschoss gewesen das ihr abgefeuert habt. Es wäre gut wenn ihr mir eine kleine Aufstellung geben könntet. Vielleicht ist ja etwas dabei was für uns hilfreich sein könnte."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 04.11.2008, 21:50:09
"Kein schlechter Plan. Aber ihr habt eine Kleinigkeit vergessen. Den Flugmagier. Besser Jandar benutzt den Teppich, um in der Luft gegen ihn kämpfen zu können. Siobhan könnte ihm dabei vielleicht beistehen - Sofort wird er hoffentlich nicht da sein, aber sein Gefährt ist schnell und er wird bestimmt nicht lange auf sich warten lassen. Zögert nicht, Sylúnes Zauberfeuer einzusetzen! Ich gehe mit durch die Türe nach draußen, wo ich nach eurer Eröffnung mit Aumyrs Stab  einen Erdkollos Unterstützung rufen werde. Ich werde einen Erdkoloss bechwören welcher den Kleriker und die Zhentarimoffizierin beschäftigt. Dann werde ich das machen, was ich am besten kann und mich um die Verwundeten kümmern. Ich bin gut gepanzert, auch wenn man es nicht auf anhieb sieht." Rosbro zieht seine Robe ein wenig zur Seite und knöpft sein Hemd auf, darunter wird ein Elfenkettenhemd sichtbar.

"Hat noch jemand Vorschläge oder Anmerkungen?"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 05.11.2008, 00:16:28
Rosbro stellt sich vor dem Portal auf und hebt den Stab des Aumry um mit dessen Kraft das Portal zu schließen. Die magische Macht glättet das Gewebe und schaltet das Portal aus. Doch schon nach kurzer Zeit, scheint es wieder zu funktionieren und ihr blickt in den durch das Portal verbundenen Raum hinein. Dort steht plötzlich ein Halb-Ork in einer Plattenrüstung, der von der Gestalt her der Person gleicht, welche ihr kurz im Tempel gesehen habt. Hinter ihm ist eine kleine Abteilung Soldaten zu sehen, die mit ihm auf das Portal zustürmt. Panisch wird Rosbro klar, dass ein einfacher Magiebann hier nicht wirken wird, also besinnt er sich auf das Zauberfeuer und leitet durch den Stab einige der silbernen Flammen hinein und nach einer bangen Sekunde des Wartens, verschließt sich der magische Weg und ihr blickt durch den Ring hindurch nur auf eine nackte Wand.

Erleichtert atmet ihr alle auf ... nicht nur, da die Feinde euch nicht mehr erreicht haben, sondern auch da ihr mit der Schließung des Portals einen wichtigen, strategischen Sieg errungen und dem Wiederstand sehr geholfen habt. Zudem habt ihr einen mächtigen, schwarzen Streiter erschlagen und den Hohepriester des Bane aus seinem Tempel verjagt. Azalar atmet zufrieden und erleichtert auf und lauscht Rosbros und Oscars Ausführungen zu den nächsten Plänen. "Ich finde es sehr gut, dass ihr auch noch die anderen Gefangenen befreien wollt! Ich ertrage es nicht, sie hier weiter unter den Peitschen der Zhents leiden zu lassen. Ich werde euch so gut es geht unterstützen. Ob nun mit Pfeil und Bogen oder dem Schwert welches Torinkas mir überlassen hat." mit diesen Worten steckt er seine Waffen aber vorerst zurück in die Scheiden.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 05.11.2008, 12:33:22
Gespannt lauscht Oscar den Ergänzungen Rosbros und gibt nachdem Azalar geprochen hat zurück
"Wie du möchtest. Ich glaube zwar nicht das der Flugmagier auftauchen wird, aber der Erdkoloss kann durchaus eine Hilfe sein. Aber du darfst dabei nicht vergessen das dieser auch ein zweischneidiges Schwert darstellt. Du selbst bist zwar vor den Auswirkungen seines Blickes geschützt, alle anderen aber nicht. Ich denke nicht das es mich stark behindern wird, bei den Gefangenen bin ich mir da jedoch nicht sicher"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 05.11.2008, 13:23:16
"Vielleicht habt ihr recht. Ich werde ihn als Option in der Hinterhand halten. Ich werde den Innenbereich der Burg mit Nebel belegen, versucht die Gefangenen schnell hier herein zu geleiten. Dann sind sie vorerst sicher. Azalar, vielleicht könnt ihr dann dafür sorgen, dass nur die Gefangenen und niemand anders hereinkommen? Der Nebel wird auch euch schützen. Rillitar hat vielleicht auch noch einen Zauber, welcher euch hilft auch ohne Rüstung standhaft zu bleiben."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Jandar am 05.11.2008, 20:39:28
Eine große Auswahl an Zaubern habe ich nicht., beginnt Jandar. "Aber meistens genügte das. Da wären einmal ein paar Zaubertricks um Licht zu erschaffen, Magie und Gift zu entdecken oder lautlose Botschaften zu senden. Dann etwas um die Abwehr gegen schädliche Effekte zu erhöhen, ein magisches Schild und ein ebensolches Geschoss, welches ihr ja schon gesehen habt, Zauber um mich vor Geschossen zu schützen und um den Gegner zu verwirren und zu schwächen, der Zauber, der Magie bannt, einen Wirbel aus Elementen und einen mächtigen Spruch um uns alle gegen eben solche resistent zu machen. Ich probiere aber derzeit ein paar neue Zauber, die hoffentlich demnächst anwendbar sind."
schließt Jandar die Aufzählung ab.

"Ich bin auch sehr dafür jetzt die Gefangenen zu befreien. Eine gute Gelegenheit den Teppich auszuprobieren und einige lebende Gegner, die ich ohne Stille bekämpfe. Ich werde gegen die Wachen wohl nützlicher sein, als bisher." Jandar blickt in die Runde: " Ich hätte nach den Geschossen noch genug Energie um die meisten von uns mit einem Schutzzauber zu belegen. Vielleicht einigen wir uns darauf, wer es im kommenden Kampf am nötigste hat." schlägt der Rasheme vor.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 06.11.2008, 14:16:57
Nach der erfolgreichen Schließung des Portals kehrt die Gruppe in den Tempel des Bane zurück. Zeit ein wenig durchzuatmen und weitere Pläne zu schmieden. Erschöpft sitzt Rilitar in der Nische mit einer Statue und sagt mit flacher Atmung: "Verflucht ... ich glaube der Geist hat mir zuviel meiner Kraft geraubt. Ich denke ich wäre nur ein leichtes Ziel für unsere Gegner. Gerne werde ich aber eine magische Rüstung auf Azalar wirken um euch zumindest etwas zu unterstützen. Wenn es euch nichts ausmacht, dann werde ich mich in das Zimmer zurückziehen, dass wir gerade untersucht haben, immerhin gibt es dort ein Bett und einen Sessel, so dass ich mich etwas ausruhen kann. Hilft mir jemand auf?"

Azalar tritt zu dem Mondelf herüber und bringt ihn mit einem kräftigen Ruck auf die Beine und bittet ihm die Schulter als Stütze an. Während sich Rilitar an ihn lehnt, spricht er einige magische Silben und berührt Azalars Brust um ihn mit seinem magischen Rüstungszauber zu schützen. "Danke Rilitar. Kommt ich helfe euch." dann wendet er sich an die Gruppe "Eure Pläne klingen vernünftig. Ich kenne die Gefangenen ja bereits und ich werde mein Bestes versuchen um sie in Sicherheit zu bringen. Mein Bogen soll Verderben über diese grausamen Gnolle bringen." seine Augen glitzern vor Zorn.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 06.11.2008, 15:22:50
"Ich denke, Du, Siobhan und Torinkas seid außerhalb der direkten Gefahrenzone - hoch oben in der Luft bzw. auf den Zinnen. Azalar, Oscar und Kyali könnten euren Schutz wahrscheinlich gebrauchen. Ich werde mich selbst schützen." mit einem mitleidigen Blick schaut Rosbro zu Rillitar ins Zimmer. "Wir werden nach dem Kampf sehen, ob wir jemanden finden der etwas mehr für euch tun kann Rillitar."

Dann wendet Rosbro wieder dem Rest zu: "Siobhan, Kyali - habt ihr noch einwände? Wenn nein, sollten wir loslegen.", dabei schaut Rosbro auch auffordernd zu Oscar, welcher in der kurzen Zeit die er nun dabei war mit seiner Planung und seinem Geschick bereits Respekt in Rosbros Augen verdient hat. Schnell tritt er zu ihm herüber und reicht ihm seinen Unsichtbarkeitstrank. "Denn könnt ihr jetzt besser gebrauchen als ich. Gutes gelingen! - Ich werde die Zeit mitzählen, wenn ihr uns verlasst. Sollten wir nach 2 Minuten kein Kampfeslärm von draußen wahrnehmen, kommen wir raus."

Dann fällt Rosbro noch etwas ein. "Siobhan, bevor ihr nach oben startet, werft doch bitte einen Blick auf die Hoftüre - nicht das sie verschloßen ist und wir nicht herauskommen..."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 06.11.2008, 17:11:57
Die Gruppe begibt sich gemeinsam mit Rilitar und Azalar aus dem Tempel heraus und lassen die große Tür mit dem Symbol der Schmerzen hinter sich. Azalar stößt die Tür in das Zimmer auf und hilft dem geschwächten Rilitar Platz in dem großen Sessel zu nehmen. Seinen Rucksack stellt der Mondelf neben sich ab und legt sich das Schwert über die Knie. "Nun ich habe einen Vorschlag zu machen. Während ihr oben versucht die Gefangenen zu retten, werde ich die Schriftstücke auf diesem Schreibtisch untersuchen. Vielleicht entdecke ich ja etwas nützliches und so kann ich wenigstens ein wenig von Hilfe sein. Nur mein Körper ist geschwächt, nicht mein Geist." Azalar schließt derweil die Tür und lauscht Rosbros weiteren Vorschlägen, doch er ist bereits voller Vorspannung, denn der Wunsch nach Rache brennt in seinem Herzen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 06.11.2008, 19:32:12
Sobald seine Begleiter ihre Besprechungen abgeschlossen haben, spricht Torinkas ein kurzes Gebet an seinen Gott und hält dabei ein kleines Stück Katzenfell: "Schwarzer Bogenschütze, leihe mir einen Teil deiner Kraft auf dass mein Bogen das Lied des Todes auf eine Art singen möge, wie es sonst nur der deine vermag." Es lässt sich jedoch keine offensichtliche Veränderung bei dem Dunklen Rächer feststellen, als er jedoch direkt hinter Oscar nach oben eilt scheint er noch leichtfüßiger zu sein als sonst.

Sobald er oben angekommen ist lehnt Torinkas sich direkt an der Tür, die zu den Zinnen führt gegen die Mauer und bereitet sich vor ein weiteres Gebet an seinen Gott zu richten, sobald er Kampflärm aus dem Hof vernimmt.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 15.11.2008, 18:20:47
Gesagt getan! Die Gruppe stürmt los und lässt Rilitar alleine zurück. Zusammen rennt ihr durch die große Halle und rennt die Wendeltreppe hoch. Rosbro, Hal'Kyali und Azalar rennen in das erste Geschoss und positionieren sich vor der Tür, wobei Azalar einen Blick durch eine schmale Schießscharte wirft um auf den weiteren Verlauf des Angriffs zu warten. Oscar, Torinkas, Siobhan und Jandar stürmen derweil auf die Zinnen des neuen Mauerstücks um sich dort zu positionieren. Jandar duckt sich unter den Zinnen hinweg, holt den fliegenden Teppich hervor und setzt sich zusammen mit Siobhan darauf. Torinkas legt einen Pfeil auf die Sehne und nickt Oscar zu, so dass der Goldzwerg mit seinem Vorhaben beginnen möge.

Nachdem Jandar seine Schutzzauber gewirkt hat, spricht Rosbro noch einen schnellen Segen. Dann, als nur noch Azalar, Kyali und er zurückbleiben wirkt er auf sich selbst noch einen Schutzzauber - den selben welchen Jandar vorher auf die Gefährten wirkte. Ein nächster Zauber lässt eine unsichtbare Scheibe aus Magie erscheinen, welche Rosbro wie ein Schild vor Angriffen zu schützen vermag. Mit einem Blick zu Kyali wendet sich Rosbro ihr noch kurz zu und spricht den selben Zauber, welcher Oscar zuvor unmenschliche Geschwindigkeit verpasst hat. "Das ihr schneller bei den Feinden seid."

Fragend wendet er sich den beiden zu. "Seid ihr soweit? Dann werde ich den Nebel beschwören. Kyali, ihr tretet am besten zuerst aus der Tür wenn ihr Kampflärm hört. Ich fliege hinterher, und ihr Azalar könnt dann aus dem Nebel heraus die Feinde mit Pfeilen beschießen. Wir werden Versuchen die Gefangenen zu euch herein zu geleiten, gebt acht das ihr sie nicht ausversehen verletzt." Als keiner etwas einzuwenden hat geht Rosbro einige Meter von der Tür zurück und spricht ein paar Arkane Worte. Kurz darauf ist der Innenbereich des Burgturms mit magischem Nebel eingehült. Schnell bezieht Rosbro wieder seine Position, hinter Kyali, wo er den selben Zauber mit welchem er Oscar und Kyali bereits beschleunigt hat nocheinmal auf sich wirkt.

Nachdenklich schaut Oscar hinab und spricht leise zu den anderen die ihm nach oben gefolgt sind, während er die Lage erkundet  "Sie sind verstreuter als wir angenommen haben" Kurz wartet er ab das sich der unten befindlich Ettin aus dem Gefahrenbereich entfernt und beginnt dann sich auf den auf seiner Brust baumelden roten Kristall zu konzentrieren. Dabei führt er eine Reihe  komplizierter Gesten aus und murmelt dabei ein paar Verse, die er in der alten Sprache der Drachen ausspricht. Das Ritual endet mit einem Stoß seiner rechten Faust. Oscar gibt Thorinkas ein Zeichen das er bereit ist. Eine Sekunde später rinnt der Trank der ihm die Unsichtbarkeit verleiht in seiner Kehle hinunter. Nur ein Augenzwinkern später verschluckt der Schleier der Unsichtbarkeit  ihn und der plattgedrüchte Schnee in den Zinnen beweist, dass er den Angriff begonnen hat. An der Mauer entlang kletternd begibt er sich in eine günstige Position. Als er unten aufsetzt erscheinen unten an der Mauer 2 Fußabdrücke. Nur eine Sekunde bleibt er so stehen während er sich konzentriert, so viel arkane Energie wie möglich in einen Strom flirrender Kälte umzuwandeln. Dannn ist es so weit und er leitet damit die Schlacht zur Befreiung der Gefangen ein.

Sobald Oscar ihm signalisiert, dass er bereit ist, beginnt auch Torinkas einen Zauber zu wirken. Er legt seine Hand kurz von der Sehne an seine Brust und umfasst sein heiliges Symbol. Dann gebinnt er mit leiser Stimme sein Gebet zu sprechen: "Nachtjäger, leihe mir deine Kraft, auf dass ich diese Feinde zerschmettern möge und ihnen zeigen kann, wie schrecklich dein Hass und deine Rache sein können."
Sobald er zu Ende gesprochen hat legt er seinen Pfeil wieder auf die Sehne, doch aus seinen Augen scheint eine andere Person zu blicken. Für gewöhnlich sah man nicht viel vom Verlangen nach Vergeltung, das den Dunklen Rächer antrieb. Nur ab und an war es in seinen Augen zu erkennen und dann wich es schnell wieder der Kalten Effizienz. Jetzt jedoch schien beides in seinem Blick vereint und die Augen des Elfen prophezeiten den Tod seiner Feinde. Seine Muskeln traten ein wenig hervor, ganz so als wäre seine Kraft plötzlich um ein vielfaches gesteigen. So gestärkt wandte sich nun in Richtung des Hofes und macht sich bereit das Feuer zu eröffnen.

In mühseliger Arbeit verrichten die Gefangenen ihr Werk, schleppen Steine und zimmern an Holzgerüsten, während die Gnolle sie beaufsichtigen und der Priester mit einer Peitsche umher läuft und Befehle über den Hof schreit. Doch plötzlich wird Oscar sichtbar und öffnet seinen Mund "Was zum ... ?" denkt der Priester, doch da entströmt bereits ein gewaltiger Schwall kalter Energie aus dem Mund des Goldzwerges und brandet wie ein Eissturm über den Gnoll und den Kleriker. Der Gnoll schafft es noch schnell sich ein wenig zur Seite zu werfen doch der hinter ihm stehende Priester wird vollends getroffen und eine dicke Eisschicht überzieht seine gepanzerte Rüstung, während er vor Schmerzen laut aufheult.

Gleich darauf erheben sich Jandar und Siobhan mit dem fliegenden Teppich von der Mauerzinne und überfliegen den Burghof. Der rashemische Hexer lenkt den Teppich kraft seiner Gedanken, während Siobhan trotz des wackeligen Untergrundes ihre Flöte hervorholt und Worte der Tapferkeit zu ihren Gefährten und den Gefangenen ruft. "Werft eure Ketten ab ihr Gefangenen! Eure Befreier sind da!" Zeitgleich wirft Azalar die Tür zum Burghof auf und stürmt zusammen mit Kyali hinaus. Azalar feuert einen Pfeil auf den Gnoll ab, welcher sich in dessen Seite bohrt und brüllt den Gefangenen zu: "Zu mir! Zu mir!" Kyali schlägt derweil mit ihrer Peitsche zu, doch dem schwer verletzten Gnoll gelingt es noch so gerade auszuweichen.

Sobald Torinkas den Atem des Zwerges hört steht er auf und beginnt ein weiteres Gebet an seinen Gott zu sprechen: "Nachtjäger, nimm meinen Körper und lass einen Regen des Todes auf diese Feinden niedergehen." Auf einmal bewegt sich Torinkas sehr schnell und zieht gleich fünf Pfeile auf einmal aus seinem Köcher. Er legt sie alle gleichzeitig auf die Sehne seines Bogens und auf wundersame Weise fällt keiner von ihnen zu Boden. Der Körper des Dunklen Rächers spannt den Bogen und feuert alle fünf Pfeile ab, aber der Verstand, der diese Aktionen durchführt, ist der eines Gottes, der durch seinen Diener handelt. Mit einer beeindruckenden Geschwindigkeit sausen die fünf Pfeile auf die einzelnen Ziele zu.

Als Rosbro das geschrei auf dem Hof hört, spricht er schnell ein paar Arkane Worte um schneller durch den Hof zu seinen Feinden zu gelangen.  Dann sprinted er hinter Kyali hinterher. Sofort fällt sein Blick auf einen der Ettins. Hoffentlich entscheiden sie sich für den Kampf gegen ihre Peiniger oder wenigstens die Flucht. schießt es Rosbro durch den Kopf. Dann fählt sein Blick auf den Kleriker des Bane. Rosbro begibt sich linkerhand zur Mauer, so dass er den Kleriker zwischen sich und dem Ettin hat. Dann zaubert er einen den Gefährten mitlerweile wohlbekannten Zauber und magische Stille legt sich über diesen Teil des Innenhofs.

Kaum verebbt die Flut des Eises, schon nimmt Oscar den Hammer in beide Hände und stürmt auf den Gnoll zu. Kurz vor dem Gnoll bremst er wieder ab und schlägt ihm den Hammer mit dem er vorher in einem weitem Bogen ausgeholt hatte gegen dessen Schädel. kaum hatte er diesen Streich ausgeführt, schon lässt die Linke den Stiel der der Waffe fahren während er mit dem Rücken seiner rechten versteinerten Hand mit dem hammer hin der Hand zurückfährt um ihm diese in den Magen zu rammen. Diesen hält nun nichts mehr auf den Beinen. Von dem Sturm der Hiebe fortgerissen wird dieser mehrere Meter durch die Luft Gewirbelt wo er verstümmelt und zerschmettert reglos liegen bleibt.

Einer der Gefangenen - ein Elf mit langen blonden Haaren - reagiert sogleich auf Siobhans Ankündigung. Er blickt sich um und gestikuliert mit einer seiner gefesselten Hände in Richtung einer der Gnollwachen in seiner Nähe. Dazu murmelt er einen Zauberspruch, der jedoch im Kampflärm kaum zu hören sein dürfte. Doch nichts geschiet. Der Elf flucht kurz, schnappt sich dann seinen Hammer und arbeitet weiter an der Mauer als sei nichts geschehen.

Der Wind weht Jandar die Haare ins Gesicht. Er hält sich mit einer Hand am Teppich fest und mit der anderen die Augen frei um nach dem Hauptmann zu suchen. Der Hexenmeister ist klar außerhalb der Stille und untote Gegner sind nicht in Sicht. Beste Vorrausetzung für seine Zauber. Er ruft dem Offizier eine schmeichelnde Bemerkung zu und aktiviert die Macht des Zaubers. Das Ziel wird kurzfristig von einem strahlend hellen, weißen Schein umgeben, der von der Energie kommt, die es in wilden Blitzen umzuckt, dann lassen die Entladungen nach, das Licht nimmt eine kränklich graue Farbe an und verblasst dann ganz.

Als der erste Gnoll unter Oscars grausamen Hieben fällt, setzt Kyali unbeirrt ihren Angriff auf den bereits schwer verletzten Banekleriker fort, dessen stählerne Rüstung von Oscars Eisatem verkrustet ist. Die Peitsche der Goldelfe prallt an seinem Schild ab, doch da sprinntet auch Azalar nach vorn, lässt den Bogen zu Boden fallen und reißt im Lauf seine beiden Schwerter aus den Scheiden. Das elfische Langschwert in seinen Händen fährt kraftvoll in die Seite des Priesters und durchbohrt sogar die Kettenglieder seiner Rüstung, woraufhin dieser schlaff zu Boden fällt. Azalar lächelt ihn grausam und rachsüchtig an, während er sein Leben aushaucht. "Hierher! Kommt schon!" ruft er den anderen Gefangenen zum wiederholten Male zu.

Derweil überfliegen Jandar und Siobhan weiter den Burghof. Die Halbelfe stimmt nun ein altes Volkslied über Frieden und Freiheit an um weiterhin den Kampfeswillen ihrer Freunde zu stärken. Jandar lenkt derweil einen Zauber auf den Zhentarimoffizier, doch offensichtlich gelingt es ihm diesen abzschütteln und sein zorniger Blick trifft den des rashemischen Hexers.

Die Gefangenen wollen sich bereits in Bewegung setzen, als der Ruf nach Freiheit über ihnen erklingt. Doch da zieht der Zhentarimkommandant ein schlankes Schwert an seiner Hüfte und ruft mit kraftvoller Stimme: "Niemand bewegt sich! Wer sich rührt wird nieder gemacht!" dabei deutet er zornig auf mit seinem Schwert auf die Gefangenen um ihn herum. Die Ettins kauern sich ängstlich zusammen und rühren sich nicht, die restlichen Gefangenen bleiben wie angewurzelt an ihren Positionen stehen. Der Gnoll der bei den übrigen Gefangenen in den Ruinen des Torhauses steht, lässt die Axt in seinen Händen zu Boden fallen und holt einen Langbogen vom Rücken mit denen er die Gefangenen in Schach hält. Dann jedoch sieht er Jandar und Siobhan auf dem fliegendem Teppich oben in den Lüften und feuert einen Pfeil ab, wobei ein dreckiges, hyänenartiges Lachen erklingt, als dieser Jandar erwischt.

Torinkas dankt Shevarash stumm für seine Hilfe, sobald er die Kontrolle über seinen Körper wiedererlangt hat. Während er den Kleriker unter Azalars Hieb zu boden gehen seht wendet er sich blitzschnell dem Offizier zu, der gerade sein Schwert emporgereckt hat.  In rascher Folge verlassen drei Pfeile die Sehne des Dunklen Rächers und schnellen auf den Mann zu.

Beruhigt sieht Oscar aus den Augenwinkeln wie der Priester fällt und stürmt grimmig dem im verfallenen Torraum stehenden Gnoll entgegen, wobei er über die zwischen ihnen liegenden fußhohen Mauerreste hinwegsprintet und den Hammer fest umklammert.

"Den überlasse ich unserem Zwerg", denkt Jandar, obwohl er dem Gnoll liebend gerne für diesen Pfeil einen Zauber entgegenschleudern würde. Er hält sich die schmerzende Seite und murmelt die Worte eines Spruches, dem der Hauptmann nicht so leicht widerstehen kann. Dann ballt der Hexenmeister die Hand zur Faust und macht eine reißende Bewegung in Richtung des Kommandanten. Eine transparente Hand schießt in seinen Mund um ihm die Luft aus den Lungen zu quetschen. Jandar lächelt zufrieden. Das wird ihn zwar keinen ernsthaften Schaden zufügen, aber eine kurze Weile nerven.

Diesen kurzen Moment der Ablenkung nutzt der gefangene Elf sofort aus. Er spricht ein einzelnes Wort und verschwindet daraufhin spurlos. Wenig später hört man aus dieser Richtung ein mehrfaches lautes Hämmern als ob Metall mit großer Kraft aufeinandergeschlagen wird.

Jetzt wo der Kleriker zu Boden gegangen ist, hebt Rosbro die Stille mit einem kurzen Gedanken auf. "Auf den Hauptmann!" ruft er den anderen zu, während er durch den Hof stürmt. Kurz vor der neuen Mauer bleibt er stehen. Mit lauten Worten spricht er ein Gebet: "Azuth, stehe uns hier bei im Kampf gegen deine Widersacher. Verleihe uns die Kraft für einen schnellen Sieg und Strafe sie mit Schwäche."

Azalar und Kyali folgen Rosbros Aufforderung sogleich und stürmen mit den Waffen in der Hand los in das Torhaus, wo Oscar bereits fast bei dem Gnoll angekommen ist. Von dort aus stürmen sie weiter in Richtung der Baustelle, wo noch ein Gnoll und der Hauptmann verbleiben. Die Gefangnen und auch die Ettins wagen es nicht sich zu rühren, gerade wo der Kampf um sie entbrennt.

Der Gnoll auf den Oscar zuhält versuch den heranstürmenden Goldzwerg mit Pfeilen aufzuhalten. Doch der erste Schuss geht ins Leere als Oscar über die Mauerreste springt und der zweite prallt am Kettenhemd des Zwerges an. Der zweite noch lebende Gnoll welcher beim Hauptmann steht, sieht mit großer Sorge, dass der elfische Gefangene wie von Zauberhand verschwindet, die restlichen Gefangenen hält er weiterhin mit Bogen und aufgelegtem Pfeil in Schach. Der Hauptmann kämpft derweil mit seiner Atmung nachdem Jandar ihn mit einem Zauber belegt und Torinkas mit einem ganzen Hagel an Pfeilen gespickt hat. Gierig schnappt er nach Luft und rappelt sich auf. Noch immer kurzatmig ruft er: "Bane mein schwarzer Fürst! Diese Vigilanten haben einen deiner Priester erschlagen. Steh uns bei!". Kaum dass er diese Worte gesprochen hat, werden Stein und Trümmerstücke im Torhaus herumgewirbelt und aus dem Geröll erhebt sich eine große Gestalt, komplett aus Gestein mit klobigen Gliedmassen, grimmiger Miene und einer gewaltigen, steinernen Waffe in der Faust.

Torinkas sieht zwar, wie sich die gewaltige Kreatur erhebt, doch dies lenkt ihn nicht von seinem Ziel ab. Erneut sausen in schneller Folge drei Pfeile auf den Hauptmann zu, gefolgt von einem kurzen Gebet an Shevarash: "Schwarzer Bogenschütze, führe sie zu ihrem Ziel."

Mit Schrecken sieht Oscar aus den Augenwinkel wie sich die Kreatur erhebt. Davon ungeachtet läuft er jedoch weiter und greift den Gnoll mit einer gekonnten Kobination aus Hammerschlägen und Fauststößen an, welche auf diesen herabregnen und ihn zu Fall bringen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 15.11.2008, 18:28:09
Plötzlich taucht der elfische Gefangene wieder auf als sich aus seiner linken Hand auch schon ein rot funkelnder Strahl magischer Energie entläd, der direkt auf den steinernen Riesen zuschießt. Im nächsten Augenblick ist der Elf auch schon wieder verschwunden.

Rosbro stemmt den Stab von Aumyr vor sich in den Boden und spricht: 'ta wanya' kurz darauf flimmtert der Riese einmal auf, doch es geschieht nichts. "Ihr habt keine Chance, Gefolgsmann des Bane! Ihr werdet für eure Taten bestraft weden!" ruft Rosbro über die Mauer hinweg.

Siobhans Augen weiteten sich beim Anblick der gewaltigen Steinkreatur. Dann jedoch nahmen sie sofort wieder einen entschlossenen Ausdruck an. Ihr ansonsten sehr melodisches Flötenspiel nahm für einen Augenblick einen missklingenden Ton an, der viel zu Laut wirkte und ein unmerkliches Zittern ging durch das aus Trümmern bestehende Wesen.

Azalar ist mehr als erschrocken als dieses gewaltige Wesen auftaucht. Wie sollten sie solch einem steinernen Ungetüm beikommen? Mit seiner Klinge könnte er höchstes eine Kerbe in das Ding schlagen ... aber andererseits konnte er auch Oscar nicht ganz alleine im Torhaus lassen. Er sprintete los und lenkte einen Teil der Aufmerksamkeit des steinernen Wächters auf sich und schlug dann mit dem Langschwert zu. Zwar hatte er wie erwartet eine Kerbe in die Seite des Wesens geschlagen, aber er vermochte nicht zu bestimmen ob das irgendeine Auswirkung haben würde. Kyali folgte ihm sogleich, zwar war auch sie nicht sicher ob dieses Ding überhaupt Schmerz empfinden würde, doch dass war ihr vorerst egal. Kraftvoll schlug sie mit ihrer Geißel zu, doch hinterliess sie nur ein paar oberflächliche Kratzer. Das Wesen holte schwungvoll mit seiner steinernen Waffe aus um Azalar hinwegzufegen, doch dieser taucht athletisch unter den Hieben weg.

"Bei den Göttern was ist das?" rufen ein paar der Gefangenen die nun noch eingeschüchtert zu sein scheinen. Nur kurzzeitig taucht der Elf auf und richtet einen Zauber gegen die Kreatur, doch scheint dieser ebenso wirkungslos zu verpuffen wie der magische Bann den Rosbro durch seinen Stab kanalisiert. "Haha! Mein dunkler Fürst hat mein Flehen erhört!" ruft der zhentische Hauptmann, doch plötzlich packt der Ettin in seiner Nähe einen großen Stein und wirft diesen krachend gegen den Kopf des Zhent, welcher mit einen blutigen Platzwunde und von Pfeilen durchlöchert im Schnee landet. Der Gnoll neben ihm reagiert sogleich indem er dicht nacheinander zwei Pfeile abfeuert, die sich in die Brust des Ettin bohren.

Torinkas ist sich nicht sicher, wieviel Schaden seine Pfeile bei der steirnernen Kreatur anrichten können und so wendet er sich dem letzten verbleibenden Gegner zu, bei dem er sich keine Sorgen um die Effektivität seiner Waffen machen muss. Also fliegn dicht hintereinander drei Pfeile auf den letzten verbliebenen Gnoll zu.

Verdammt was ist das für ein Biest? Oscar sieht aus seinen Augenwinkeln letzten Gnoll von Torinkas Pfeil getroffen zusammensacken und läuft der Kreatur entgegen und lässt gegen diese einen Schwung seines Hammers heransausen.

Erneut taucht der Elf aus dem Nichts auf. Er dreht sich um und rennt an dem Ettin vorbei, dessen Wurf gerade den Zhentarimkommandanten getötet hat. Noch im Laufen lässt er zu Füßen des Ettins seinen Hammer fallen. Dann geht er über dem Offizier in die Hocke, dreht sich zum Ettin um und hält seine Hände ausgestreckt über den Boden. "Das war ein sehr guter Wurf mein Freund. Komm, schnapp dir den Hammer und befreie mich von diesen Ketten. Zusammen können wir das Monster besiegen", feuert er den zweiköpfigen Riesen an.

"Verdammt", entfährt es Jandar als das gewaltige Konstrukt auftaucht. "Und es schien am Anfang so leicht." Dann ruft er seinen Gefährten zu: "Das ist ein Maug. Ein Konstrukt mit Bewusstsein. Es dient tyrannischen Gottheiten wie Bane, ist nicht vollständig gegen Magie immun wie Konstrukte, aber doch recht resistent. Zwar hat es sonst keine besonderen Eigenschaften, aber wir sollten es nicht unterschätzen."
Der Hexenmeister ruft die Macht von Sylúnes Kuss aus seinem Inneren um die Unterdrückung seiner Zauber kurzzeitig ignorieren zu können und schießt vier hellrot glühende Geschosse auf den Maug.

Der Gnoll macht sich sogleich daran einen neuen Pfeil auf die Sehne zu legen und einen Schritt zurück zu gehen, doch bevor er sich in Sicherheit bringen kann, saust ein weiterer Pfeilhagel von Torinkas heran und der Söldner geht schwer getroffen zu Boden. Nun treten auch ein paar der Gefangenen hervor und treten oder schlagen auf die am Boden liegenden ein, nur um sicher zu gehen.

Der Ettin der vor Selvan steht nimmt nickend dem Hammer entgegen, während der Elf die Kette die sich zwischen seinen Händen spannt auf einem Stein ausbreitet. Kraftvoll schlägt der Riese zu und die Kette springt auseinander, wobei Selvan erleichtert aufatmet.

Derweil tobt der Kampf bei dem von Jandar als 'Maug' bezeichnetem Wesen weiter. Auch Oscar kommt seinen beiden Gefährten zu Hilfe und schlägt mit aller Wucht auf das Ungetüm ein, wobei sich Risse und Spalten im Stein bilden. Azalar und Kyali holen auch zum Schlag aus, doch ihre Waffen scheinen wirkungslos an den steinernen Platten abzuprallen. Dafür schickt Jandar eine ganze Salve magischer Geschosse herüber, welche er sogar durch das Zauberfeuer verstärkt und die mit aller Wucht auf das Geschöpf einprasseln und sogar dessen natürliche Resistenz geben Zauber durchdringen.

Rosbro scheint unschlüßig. Was kann er gegen dieses Wesen tun? Am besten, er steht seinen Freunden zur Seite. Mit unglaublich schnellen Bewegungen läuft er zu ihnen herüber, über die Mauer hinweg. Direkt hinter Kyali bleibt er stehen. "Schlagt nur weiter auf das Wesen ein, ich werde verhindern, dass es euch zu großen Schaden anrichtet!" ruft er Oscar und Kyali zu.

Der gewaltige externare Krieger hat bereits ein paar Kerben durch Azalar und einen schweren Treffer durch Oscars Hammer hinnehmen müssen, dennoch steht er immer noch wie ein Fels vor euch und wieder schwingt er seine gewaltige Steinwaffe gleichermaßen mit Präzision wie mit schierer Kraft. Ein erster Hieb kracht gegen Oscars Brust und schleudert den Goldzwerg ein Stück weit zurück, wo dieser allerdings von Rosbro abgefangen wird, der sich mit göttlicher Energie sogleich um die Verletzung kümmert. Ein weiter Schlag geht allerdings auf Azalar nieder, der regelrecht von den Beinen gefegt wird. Schnell rappelt er sich auf und speit einen kleinen Schwall Blut aus.

Während der Kampf weiter vorne bereits mit voller Härte entbrennt, schnappt sich der Elf hastig den Rucksack und das Schwert des Hauptmanns, das offenbar elfischer Machart zu sein scheint.

Die Magie, die Torinkas Körper mit Göttlichen Energien unterstützt hat beginnt zu verschwinden und so nutzt der Elf seine Waffe nur noch mit seinem normalen Körper und seiner eigenen Kunstfertigkeit. Dies hält ihn jedoch nicht davon ab in schneller Folge zwei Pfeile auf die Steinkreatur abzufeuern.

 Rosbro begibt sich zu Azalar und legt seine Hand auf dessen Rücken.
"Mögen deine Wunden sich verschließen."

Dank des aufmerksamen Rosbro sind Oscars Wunden sogleich versorgt. Auch Azalar erhält einen heilenden Stoß positiver Energe, so dass beide Kämpfer unbeirrt den Kampf fortführen können. Wieder einmal lässt Oscar seinen Hammer auf den Maug niederfahren doch dieser wehrt den Angriff einfach ab indem er die Waffe mit seiner gewaltigen Steinwaffe pariert. Doch da entdeckt Oscar eine Lücke in seiner Verteidigung und rammt die Faust gegen die Brust des Ungetüms und auch Azalar nutzt diesen Augenblick um mit dem Langschwert eine tiefe Kerbe in eine etwas porösere Stelle des Steinpanzers zu schlagen. Kyalis Peitsche hinterlässt jedoch lediglich ein paar kleine Kratzer auf dem Gestein ...

Auch Torinkas wendet sich nun dem externaren Geschöpf zu. Dank seiner unglaublichen Fähigkeiten feuert er seine Pfeile zielsicher auf das Wesen ab, ohne seine Freunde zu gefähren. Der erste Pfeil prallt am dicken Steinpanzer des Wesens ab, doch der zweite Schuss sitzt und trifft bohrt sich in eine Vertiefung am Hals. Mit einem lauten Grollen erhebt sich nun auch der Ettin in der Nähe von Selvan wieder und ergreift einen großen Mauerstein, den er mit aller Gewalt auf die Kreatur wirft. Erschrocken duckt ihr euch weg, als das Geschoss den Kopf des Maugs trifft und diesen regelrecht zertrümmert. Das steinerne Monstrum wankt und ihr weicht schnell zurück als es inmitten der Trümmer des Torhauses zu Boden stürzt ...
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 15.11.2008, 19:08:57
Schnell schaut Rosbro sich auf dem Hof um, ob jemand seine Hilfe benötigt. Erleichtert nimmt er jedoch war, dass niemand allzu schwer verletzt scheint. Jandar blutet an der Schulter, wo er sich gerade einen Pfeil herauszieht, und der Elf welcher das Schwert vom Hauptmann hält scheint durch die Strapazen der Gefangenschaft mitgenommen. Einer der Ettins, derjenige welcher dem Steinmonster den Gnadenstoß verpasst hat, blutet an zwei Wunden in der Brust, welche ebenfalls von Pfeilen stammen, scheint aber davon wenig beeindruckt zu sein.
Dann gleitet sein Blick über den Himmel, doch von dem Flugmagier ist keine Spur zu sehen. Rosbros Befürchtungen sind zumindest noch nicht eingetreten.

Was nun? Das Portal ist geschloßen, die Gefangenen befreit... der Anhänger Azuths legt seine Hand auf die Schulter von Azalar, welcher immer noch schwer atmend vor ihm steht, die Hände auf den Knien, das Schwert noch fest im Griff. Leise flüstert Rosbro ihm ins Ohr: "Was machen wir nun mit den Ettins? Und mit den Befreiten? Er würde wohl erst zur Ruhe kommen und sich entspannen können, wenn das Schattental im ganzen befreit ist und die Zhentarim fernab der Grenzen sind.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 15.11.2008, 20:02:57
Torinkas dankt Shevarsh kurz für den Sieg, legt aber trotzdem einen neuen Pfeil auf die Sehne. Fürs erste bleibt er auch oben auf der Mauer und hält die beiden Ettins im Blick. Es war nicht ganz klar wie sie sich verhalten würden. Der Dunkle Rächer beobachtet aufmerksam die Ereignisse im Innenhof und wirft auch immer wieder einen Blick in die ferne um festzustellen ob ihre Aktion irgendwie bemerkt wurde.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 16.11.2008, 01:52:14
Beinahe enttäuscht - so scheint es - lässt der Elf das Schwert wieder sinken.

Er geht zu den drei Gefangenen, die noch in seiner Nähe stehen, legt einem von ihnen freundschaftlich eine Hand auf die Schulter und verkündet mit feierlicher Stimme. "Ich denke, Ihr seid nun frei. Eure Strapazen haben endlich ein Ende. Doch ich befürchte, der Kampf um das Tal hat gerade erst begonnen." Sogleich wendet er sich dem am Boden liegenden Hauptmann zu, schiebt das Schwert wieder in die Scheide zurück und beginnt, den Toten zu durchsuchen. Kurz darauf hält er einen Schlüsselbund in den Händen, mit dem er zunächst seine eigenen und anschließend die Hand- und Fußfesseln der Gefangenen zu öffnen beginnt.

Dann öffnet er mit geübten und flinken Bewegungen die Schnallen der Rüstung des Hauptmanns. Nachdem er alle Teile gelöst und in dem offenbar magischen Rucksack verstaut hat, nimmt er dem Toten auch noch einen Ring und ein Amulett ab um sie sich sogleich selbst anzulegen.

Zuletzt nimmt er sich das Lanschwert samt Wehrgehänge und schnallt es sich über der schmutzigen Gefangenkleidung um die Hüfte während er langsam zu den Befreiern hinübergeht.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 16.11.2008, 04:29:47
Azalar richtet sich auf und reckt sich. Er atmet tief ein und schiebt zuerst das Schwert zurück in die Scheide. Kurz lauscht er Rosbros Frage, dann ruft er den über dem Hof verstreuten Gefangenen zu: "Kommt alle erstmal zu mir! Ich denke wir haben viel zu besprechen." langsam näher sich die Gefangen, wobei gleichermassen Freude wie Überraschung in ihren Gesichtern zu sehen ist. Es sind 6 Menschen, ein Zwerg und ein Elf. Sie alle tragen schmutzige Kleidung und die schlechte Behandlung ist ihnen deutlich anzusehen. Der Elf hat dem Zhentoffizier bereits Schwert und Rucksack abgenommen und sich selbst sowie drei weitere Gefangene von den Ketten befreit, welche nun zu euch herüberkommen.

Auch die beiden Ettins kommen zu euch herüber, doch sie scheinen keine Anstalten zu machen euch zu bedrohen ... eher wirken sie völlig verstört. Einer der beiden hat sogar zwei Pfeile abbekommen, die er sich nun aus der Schulter zieht und in den Schnee wirft. Der Elf hält bereits einen Schlüsselbund in der Hand und macht sich sogleich daran auch die restlichen Gefangenen von ihren Ketten zu befreien, welche sich daraufhin erschöpft auf einige Steine setzen und ihre wunden Handgelenke reiben. Kurz darauf landen Jandar und Siobhan neben euch, wobei auch der rashemische Hexer einen Pfeil abbekommen hat und seine Hand auf die blutende Wunde presst. Überall rings um euch sind Blutlachen im rotverfärbten Schnee zu sehen ... ein wahres Gemetzel, doch zumindest hat es unter euch oder den Gefangenen keine Opfer gegeben. So steht ihr nun allesamt auf dem Burghof versammelt, einzig Torinkas steht noch oben auf den Zinnen und hält den Bogen weiterhin gespannt, offenbar in stetiger Erwartung unangenehmer Wendungen. Voller Verwunderung mustern euch die ehemaligen Gefangenen um zu erahnen wer sie da befreit hat ... und vor allem warum? "Wir sind endlich frei. Die Zeit der Knechtschaft ist vorüber." sagt Azalar mit einem freudigen Lächeln zu ihnen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 16.11.2008, 09:40:43
Rosbro wenndet sich sogleich Jandar und dem Elfen zu um ihre Schmerzen zu lindern. Dann begibt er sich zu den Ettins. "Darf ich mich um deine Wunden kümmern?", fragt er den verletzten Ettin. Als dieser stumm nickt, fährt Rosbro fort zu Reden während er die Wunde untersucht: "Habt dank für eure Hilfe. Auch ihr seid nun frei von den Ketten der Knechtschafft der Zhentarim. Was wollt ihr nun tun? Helft ihr uns, auch die restlichen Zhentarim zu vertreiben?" Mit den letzten Worten fließt heilende Energie in die Brust des Ettins und seine Wunden verschließen sich. "Ihr könntet uns helfen, diese Burg zu bewachen damit die Zhentarim sie nicht zurückerobern. Hier solltet ihr auch vor ihrer Rache geschützt sein, bis wir sie ganz aus dem Taal vertrieben haben." versucht Rosbro die Ettins zu Überzeugen. Ihre Kampfeskraft haben sie bereits bewiesen, sie währen nützlich im Kampf gegen die Zhentarim. Vieleicht läst sich ihr haß als Instrument kanalisieren, so dass sie gegen ihre Natur mit den Taalbewohnern zusammenarbeiten würden. "Wie sagt man doch, ein gemeinsamer Feind schweißt so stark zusammen wie eine Freundschaft"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 16.11.2008, 12:52:10
Als Rosbro ihm die heilende Magie zukommen lässt, nickt der Elf dankbar. "Hantalye", sagt er leise, was in seiner Sprache "Ich danke dir." bedeutet.

Er mustert die Neuankömmlinge der Reihe nach, wobei sein Blick auf Kyali etwas länger ruht als auf den anderen. Dann sagt er an alle gewandt: "Habt Dank für Eure Hilfe, Fremde. Seit mehr als einem Zehntag saßen wir nun hier fest. Ich bin Selvan Galatea, Botschafter aus Myth Drannor. Sagt, wer hat Euch geschickt und wie steht es um das Schattental?"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 16.11.2008, 16:53:18
Oscar kommt auf Selvan zu und streckt ihm die Hand entgegen
"Es ist mir eine Freude euch kennenlernen zu dürfen."
Dann zeigt er nacheinander mit der Hand auf die einzelnen Mitglieder der Gruppe
"Dieser gute Mann der euch soeben so fachkundig versorgt hat ist  ist Rosbro Meneldur.
Das dort ist Siobhan Sylkashaea. Die Elfin dort ist Hal'Kyali. Jetzt fällt mir auf das ich ihren sie nie nach ihrem Nachnamen gefragt habe. Dann ist dort Torinkas Zoy'kinal. Ich hoffe ich habdas richtig ausgesprochen. Unten in der Burg ist noch Rilitar er ist in einem der letzten Kämpfe verletzt worden. Die eben genannten sind von der Königin von Myth Dranor ausgesandt worden, um hier nach dem Rechten zu sehen. Das dort Ist Jandar Stayanoga ein wandernder Meister der arkanen Künste. Das dort ist Azalar. Er wurde unten in einer der Zellen gefangen gehalten. Und zu guter letzt meine Wenigkeit. Ich bin Oscar. Oscar vom Clan der Luthgehr. Ich arbeite seit geraumer Zeit mit dem örtlichen Widerstand zusammen."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 16.11.2008, 17:10:37
"Danke." grummelt der Ettin als Rosbro seine Wunde versorgt "Wir sind frei? Wir wissen überhaupt nicht was wir jetzt machen sollen. Können nirgendwohin gehen ... haben niemanden. Wenn ihr gut seid zu uns, nicht schlagen und so und uns zu essen geben, dann werden wir euch helfen." stammelt der verwirrte Riese.

Nun tritt der Elf an euch heran, wobei Rosbro auch dessen Wunden versorgt. Mit großem Interesse vernehmt ihr dass auch er aus Myth Drannor stammt. Hatte Königin Ilsevele nicht erwähnt, dass sie einen Botschafter vor der Besetzung an den Hof des Fürsten entsandt hatte? Offenbar ist auch er in Gefangenschaft geraten und durch eure Hand nun wieder frei. Aufmerksam lauschen alle Versammelten als Oscar euch vorstellt. Dabei geht ein erstauntes Murmeln durch die Reihen und freudige Überraschung zeichnet sich auf den Gesichtern ab. "Azalar du hattest wirklich Recht. Myth Drannor hat Hilfe geschickt. Tymora sei gedankt!" ruft einer von ihnen aus.

Azalar nickt und klopft jedem Gefangenen auf die Schulter "Es freut mich, dass niemandem von euch etwas Schlimmes wiederfahren ist. Ihr seht nun dass meine und Selvans aufmunternde Worte nicht einfach nur dahergesagt waren. Ich schlage vor, dass wir eben die Leichen mit ein wenig Schnee bedecken und uns dann in den Burgfried zurückziehen um alles weitere zu besprechen. Dort wartet warmes Essen und frische Kleidung auf uns." schnell ergreifen die Anwesenden ein paar Schaufeln und schichten etwas Schnee auf die Toten und überdecken den blutroten Schnee, daraufhin begibt sich Azalar zu der großen Tür die in die Haupthalle des Burgfriedes führt und bittet euch alle hinein, selbst die Ettins passen so gerade nach hindurch.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 16.11.2008, 21:29:47
"Seht nach, ob sie noch etwas wichtiges bei sich tragen", bittet Selvan die befreiten Milizionäre.

Auf dem Weg nach drinnen wendet er sich an den Menschen, der ihm als Rosbro vorgestellt wurde.
"Königin Ilsevele hat Euch geschickt? Welch glückliche Fügung! Ich wusste, dass sie früher oder später Truppen entsenden würde. Ihr seid zwar nur wenige, doch was ihr an Truppenstärke vermissen lasst, macht ihr offenbar durch eure Kampfkraft wieder wett. Was soll nun mit der Burg geschehen?"

Dann fragte er den Zwerg namens Oscar:
"Ihr spracht gerade vom örtlichen Widerstand. Wieviele seid ihr insgesamt?"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 17.11.2008, 03:26:37
Bevor alle zusammen die große Haupthalle des Burgfriedes betreten befolgen die Milizionäre noch Selvans Bitte und untersuchen die Leichen bevor sie diese mit Schnee bedecken. Bei den Gnollen gibt es nicht viel zu holen: Ihre Äxte sind grobschlächtig und die ledernen Rüstungen ungepflegt, doch zumindest haben sie Bögen, Pfeile und Dolche, welche drei der Gefangenen mit nehmen und sich selbst an den Gürtel binden bzw. über die Schulter hängen. Der Hauptmann selbst hat nichts mehr bei sich, da Selvan ihm bereits seine Habseeligkeiten abgenommen hat, doch bei dem erschlagenen Priester entdecken die Befreiten einen goldenen Ring und einen Rucksack, dessen Innenleben scheinbar in einem extradimensionalen Bereich führt.

Nach und nach führt Azalar alle Anwesenden dann in die Haupthalle des Burgfriedes - immerhin 15 Personen! Die Befreiten breiten die Funde auf dem großen Tisch aus, während ihr euch auf den Schemeln und Stühlen oder auf umstehenden Kisten niederlasst. Azalar durchwühlt die überall herumstehenden Kisten und Truhen, wobei er frische, ungetragene Kleidung hervorholt. "Vielleicht wollt ihr ja gleich erstmal diese Lumpen ausziehen." sagt er lächelnd und sogleich gehen sich ein paar Mann umziehen. Dann geht er an den großen Kessel heran, der auf dem Herdfeuer steht und beginnt einige Schalen und Näpfen mit einem einfachen aber nicht unapettitlichen Eintopf zu füllen und diese auf dem Tisch abzustellen. Interessiert lauscht er Selvans Fragen und wartet gespannt auf die Antworten. Noch mischte er sich nicht in das Gespräch nicht ein, erst wollte er für das Wohl seiner ehemaligen Mitgefangenen sorgen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 17.11.2008, 10:02:34
" Das ist richtig. Myth Drannor hat euch nicht vergessen. Leider sind die Truppen jedoch im Kampf mit den Drow eingebunden, so dass sie keinen offenen Kampf mit den Zhentarim suchen können. Deshalb sind wir hier. Auf dem Hinweg haben wir bereits Kontakt mit einigen Widerständlern knüpfen können, nördlich von hier. Hauptmann Selgard führt sie an. Oscar ist unser Mann ür den Widerstand im Schattentaal selbst. Unser Ziel ist es, die Zhentarim strategisch zu schwächen und euch bei einem Widerstand zu helfen. Diese Burg hier war unser erstes Ziel, weil wir von Sylune selbst Informationen erhalten haben, dass die Zhentarim an diesem Ort ein Portal direkt in die Zhentielsfeste aufgestellt haben. Dies haben wir bereits verschloßen, die Zhentarim werden also nur über herkömmliche Wege Nachschub beschaffen können.

Nun zu eurer Frage, Selvan."
Rosbro schaut dem Soldaten Myth Drannors kurz fest in die Augen. " Mein Vorschlag wäre es, dass ihr" Rosbro schaut den Befreiten und auch den beiden Ettins kurz in die Augen, "hier in der Burg bleibt und euch verschanzt. Sie ist gut zu sichern und die Zhentarim dürfen das Portal nicht zurück erlangen. Waffen findet ihr hier genügend. Bevor wir uns mit aller Macht gegen die Zhentarim wenden können, müssen wir noch ein weiteres Ziel erreichen. Dazu könnten wir eure Hilfe gebrauchen, Selvan. Ihr seid schlagfertig im Kampf und Rillitar" Rosbros Blick fällt auf den Elfen welcher gerade in den Raum getreten ist und auf wackligen Beinen gegen den Türrahmen gelehnt steht. Er nickt kurz, wobei ein bedauerlicher Ausdruck auf seinem Gesicht liegt. "wurde leider im Kampf von nekromantischer Magie geschwächt, so dass einer unserer Kämpfer ausfällt.

Er könnte jedoch hier die Verteidigung der Burg mit übernehmen, seine Erfahrung und Führungsstärke kommt euch bestimmt zu gute."
fährt Rosbro mit dem Versuch Rillitar ein wenig aufzumuntern fort.

"Wir sollten die genaue Vorgehensweise besprechen, in der Zwischenzeit könnt ihr hier schonmal Vorkehrungen treffen um die Burg gegen die Zhentarim sicher zu machen. Es wird sicher eine Weile dauern bis ihnen etwas auffällt, und auch dann werden sie in ihrer Aroganz wahrscheinlich nur einen kleinen Trupp zur Untersuchung schicken. Wer von euch hat gute Augen?" Einer der Befreiten, welcher sich einen Bogen geschnappt hat, meldet sich sofort. "Es wäre gut, wenn ihr Torinkas auf der Mauer ablösen könntet. Wir brauchen ihm um alles weitere zu besprechen." Sofort eilt der Mann los, wobei er sich noch ein paar Pfeile mehr und eine warme Decke mitnimmt .

Als Torinkas nur wenige Minuten später da ist, begeben sich die Befreier zusammen mit Selvan und Azalar in ein separates Zimmer des Burgfriedes um in Ruhe über die weitere Vorgehensweise zu beraten.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 17.11.2008, 13:08:08
Oscar fischt bedächtig seine Pfeife und einen kleinen Beutel aus seinen Habseligkeiten und zündet sie an. Er zieht kurz an ihr und macht dann einen entspannteren Eindruck und wendet sich dann an Selvan.

"Was den Widerstand anbelangt er umfasst einschließlich aller Eingeweihten etwa 100 Personen. Diese beschränken sich aber darauf den Zhentarim im Stillen zu schaden und die Lage stabil zu halten, bis die Zeit für aktiven Widerstand gekommen ist. Es sind auch viele alte und kampferprobte Streiter im Schattental die sich vielleicht zu einer Rebellion inspirieren ließen. Außerdem dürften in den Verliesen des verdrehten Turmes noch einige Kriegsgefangene der Schattentaler Garnision einsitzen, die sollte man sie befreien und bewaffnen sicherlich helfen könnten. Im Norden steht Hauptmann Selgard mit einer kleinen Truppe. Ausserdem ist jemand von uns zurück nach Myth Dranor aufbrochen, um von den  Zuständen hier der König bericht zu erstatten."

an Rosbro gewandt sagt er
 
"Ich werde sofort aufbrechen, sobald wir unser weiteres Vorgehen besprochen haben.
Ich kann genauso gut ruhen wenn ich erst einmal wieder zurückgekehrt bin."
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Beitrag von: Selvan am 17.11.2008, 13:31:17
Nachdem er den Mondelfen Torinkas kurz auf elfisch begrüßt und für seine Kampffertigkeiten im Umgang mit dem Bogen gelobt hat, lauscht Selvan - nun auch wieder in saubere Gewänder gekleidet - den Ausführungen Rosbros und Oscars.

"Ihr habt also das Nachschub-Portal geschlossen. Das ist sehr gut. Doch gibt es noch eine zweite geheime Route. Ich hörte, dass es unter der Burg einen Tunnel ins Unterreich gebe. Sollten die Dhaerow von dort angreifen, habe ich keine große Hoffnung, dass die Burg mit 11 Männern lange zu halten wäre. Doch noch weiß ja niemand etwas von der Rückeroberung und je länger das so bleibt, desto besser.

Insofern bin ich mir nicht sicher",
meint er an Oscar gewandt "ob es klug wäre, Eure Männer bereits jetzt zu informieren. Ein belauschtes Wort oder auch ein bestochener Widerstandskämpfer könnten die Burg in große Gefahr bringen.

Indes werde ich Euch gerne begleiten und bei Eurer nächsten Aufgabe beistehen. Wollt Ihr mir verraten, worum es sich handelt?"
, fragt er nun Rosbro.
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 17.11.2008, 18:24:26
Torinkas bewacht aufmerksam die Umgebung, bis einer der Befreiten zu ihm auf die Mauer kommt um ihn abzulösen. In der Halle angekommen erwidert er aus Höflichkeit Selvans Begrüßung und widmet sich dann den Besprechungen: "Ich muss Selvan zustimmen. Sollten die dhaerow entscheiden die Burg anzugreifen wird eine so kleine Truppe eine organisierte Attacke niemals aufhalten können. Das würde sogar einem Dutzend der Diener des Nachtjägers schwerfallen und wir sind seid unserer Jugend darauf trainiert sie zu bezwingen. Die Dunklen sind die größte Gefahr für die Rebellion, denn sie sind tödlicher und effizienter als es die Zentarim jemals sein könnten. Deshalb müssen wir auch hinab ins Unterreich gehen um diese Bedrohung auszuschalten. Es dürfte uns schwer fallen sie völlig auszulöschen, aber wenn wir ihnen ausreichende Verluste zufügen werden sie sich zurückziehen. Trotz ihre Grausamkeit und ihrer abgrundtiefen Bosheit sind sie immer sehr auf ihren persönlichen Nutzen bedacht. Sobald sie erkennen, dass Schattental es nicht wert ist so große Verluste hinzunehmen werden sie gehen. Ohne die Hilfe der dhaerow wird die Besatzung schnell beendet sein."
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Beitrag von: Jandar am 17.11.2008, 18:46:43
Jandar blickt von seinem Essen auf.
"Die Drow sind zwar eine gefährliche Bedrohung, aber effektiver können wir gegen sie kämpfen, wenn wir das Schattengewebe wieder schwächen.", teilt der Hexenmeister seine Überlegungen mit. "Fast jeder aus unserer Gruppe nutzt Zauber und es wäre für alle von Vorteil wenn diese ihre volle Stärke zurück erhalten. Danach kämpft es sich garantiert leichter gegen die Zentarim und auch die Drow, die dann gerne unser nächstes Ziel sein können."
Selvan hat er bei der Begrüßung kurz zugenickt und ansonsten ignoriert, wie die anderen Gefangenen auch. Nicht aus Unhöflichkeit, Jandar gehen zur Zeit einfach andere Gedanken, bezogen auf seine geschwächten Zauber, durch die er beinahe nutzlos wurde und die bevorstehenden Kämpfe durch den Kopf.
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Beitrag von: Selvan am 17.11.2008, 23:57:23
Bei Jandars Worten nickt Selvan zustimmend. "Natürlich, das wäre von großem Vorteil. Doch wie sollen wir das anstellen? Wisst Ihr denn, wodurch die Magie im Tal gestört wird?" Interessiert blickt er in die Runde.
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Beitrag von: Schreckensjul am 18.11.2008, 15:44:53
Rilitar hatte sich nach einiger Zeit des Wartens zurück nach oben begeben um dann zufrieden festzustellen, dass die Befreiung gelungen und seine Freunde wohlauf waren. Mit wackeligen Beinen geht er zu dem Tisch herüber und nahm sich eine Schale mit Eintopf wobei er den weiteren Verlauf des Gesprächs verfolgte.

Als Torinkas dann endlich in die Halle zurückkehrt, bittet Rosbro seine Freunde sowie Selvan und Azalar ihm in einen der anderen Räume zu folgen, während die befreiten Gefangen mit ihrem Essen am Tisch zurückbleiben. Dem großen Bett und dem überdimensionalen Möbeln in diesem Raum nach zu urteilen könnte es sich um das Zimmer des Ogers Kurn handeln. Ihr lasst euch auf dem Bett und einigen Stühlen nieder. Offenbar will Rosbro hier ungestört mit euch reden.

Angesichts der Vorschläge die Burg vorerst zu halten nickt Rilitar nur: "Es tut mir leid, dass ich erstmal nutzlos bin, aber wie es scheint hat mir der Geist des Fürsten einen Teil meiner Lebenskraft entrissen und es scheint nicht ohne weitres möglich mich wieder vollständig zu heilen. Ich werde gerne hier bleiben und mit den Männern die Burg besetzen. Von daher kann ich Selvans Angebot nur unterstützen. Er soll euch an meiner Stelle begleiten, denn er scheint klug und auch fähig im Umgang mit dem Schwert zu sein. Und wenn ihr Selvan sogar als Diplomat von der Königin entsendet wurdet, so kann ich sehr gut verstehen, wenn ihr diese Besatzung mit allen Mitteln beenden wollt."

Er wendet sich direkt an Selvan um dessen Frage zu beantworten: "Wie Jandar schon angedeutet hat, so scheint eine Art Schattengewebe das natürliche, magische Gewebe der Mystra zumindest hier im Schattental zu überdecken. Wir haben zu Beginn unserer Reise die Geisterhexe Sylùne angetroffen und einige Ratschläge von ihr erhalten. Auf diesem Wege erfuhren wir auch von dem Portal in dieser Burg. Zudem sagte sie uns dass die Entstehung dieses Schattengewebe mit einem Ritual in den Höhlen des Leichnahm Alokkair zusammenhängt. Dies soll unser nächstes Ziel sein, wenngleich das Schicksal beschieden habt, dass ich nicht mitkommen werden." der Mondelf schaut regelrecht traurig aus.
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Beitrag von: Oscar am 18.11.2008, 19:25:01
Oscar hört den Freunden eine Weile zu und zieht genüsslich an seiner Pfeife
und schaut Selvan eine Weile an
"Wisst ihr.." Er macht eine kurze Pause. "Ihr solltet vielleicht ein bischen mehr Vertrauen aufbringen ansonsten werdet ihr keine Verbündete finden. Wir sind durchaus erfahren genug, um nicht jedem der auf der Straße herumläuft unsere Geheimnisse aufzudrängen. Nun gut sei es wie es sei. Ich werde sobald wie möglich in die Stadt aufbrechen. Vorher sollten aber noch ein paar Dinge besprochen werden."

Er wendet sich an Torinkas
"Ich schlage vor wenn es wirklich zu einem Angriff aus dem Unterreich kommt sollte die Burg wieder geräumt werden. Die Truppen sollen sich dann durch die wälder zu einem Gehöft oder Weiler durchschlagen wo sie sich verstecken können.
Aber kommen wir zu einem anderen sensiblen Thema. Dem Schatz den der Fürst beim Fall der Burg zurückliess. Ich war eine Weile in der Verlockung ds Gold einfach dort liegen zu lassen, aber sobald die Burg wieder in die Hände der Zentarim fällt, ist es für uns nicht mehr erreichbar. Deshalb sage ich es muss von hier fortgebracht werden. "


Oscar wendet sich an Azalar
"Ich verspreche das wir auf das Geld achten werden, so das das Volk sobald die Zentarim vertrieben worden sind es für den Wiederaufbau nutzen können"

Oscar macht eine kurze Pause in der er an seiner Pfeife zieht
"Ich hoffe das seht ihr ähnlich.
Ich denke das wir uns alle einig sind das unser nächstes Ziel die Höhlen des Alokair sind."
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Beitrag von: Schreckensjul am 18.11.2008, 20:29:17
Azalar nickt freundlich zu Oscars Worten ... vor kurzem saß er noch in einem verdreckten Kerkerloch und nun hielt er eine verschwörerische Besprechung mit seinen Befreiern. Ein regelrechter Kriegsrat war dies hier und der junge Mann war bestrebt die richtigen Entscheidung zu treffen. "Ihr habt meine Zustimmung. Nehmt das Geld gerne an euch, das ist sicherer als das es womöglich doch den Zhents in die Hände fällt. Ihr werdet schon eine weise Verwendung dafür finden und falls nicht so übergebt ihr es einfach dem freien Schattental für den Wiederaufbau. Gerne können wir an eurem Plan festhalten die Burg so lange besetzt zu halten wie es geht. Aus eigener Erfahrung vermag ich zu sagen, dass die Burg nur alle paar Tage angesteuert wird um hier Vorräte abzuholen, vielleicht können wir sie so lange als Operationsbasis nutzen. Wenn die befreiten Milizionäre sich in zhentische Uniformen kleiden bleibt dies vielleicht sogar länger unerkannt."

Kurz sinnt er über seine Worte nach, dann spricht er weiter "Falls die Burg aber mit zu großen Kräften angegriffen wird, dann können sich die Besatzer ja durch die Tunnel des Schattendunkel zurückziehen um zum Beispiel in die Keller des Gasthauses zum alten Schädel zu fliehen. Sofern sie unterirdisch von den Drow angegriffen werden, könnten sie sich in die Wälder absetzen um vielleicht Zuflucht auf einem abgelegenem Gehöft zu finden, ganz wie Oscar es bereits vorschlug."

Der junge Mann scheint kurz mit sich selbst zu ringen "Ich selbst werde allerdings nicht auf der Burg bleiben oder euch in die Höhlen des Alokkair begleiten. Mir ist etwas anderes vorbestimmt. Schon früh erzählte mir meine Mutter davon, dass ich von Mielikki gesegnet wäre und ein wenig Blut der Feenwesen in mir trage ... daher auch mein leicht elfisches Aussehen. Ich werde in die Wälder gehen und die alten Feenwesen aufsuchen, welche sich schon lange vor der Besatzung zurückgezogen haben ... ich weiß dass es meine Bestimmung ist sie in dieser schweren Stunde für unsere Sache zu gewinnen und wieder ein enges Band zwischen ihnen und den Talisern zu schaffen. Ich bin euch überaus dankbar für meine Rettung, doch denke ich wird dies das Beste sein dass ich für euch tun kann. Sollte der Kampf um das Schattental entbrennen, so versichere ich euch, dass ich mit der vereinten Macht der Feenwesen zu euch stoßen werde."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 19.11.2008, 00:22:32
Rosbro blickt Azalar fest in die Augen und mustert ihn. Nach wenigen Sekunden nickt er dann: "Die Unterstützung wäre wirklich von großer Hilfe. Ich wünsche euch von Herzen, dass ihr diese Feenwesen für das Gute gewinnen könntet. Sicher ist es auch in ihrem Interesse, wenn die Zhentarim hier schnell wieder abziehen." Das ist also Azalar, der Mann nach welchem Hauptmann Selgard uns schickte. Seine Hoffnung ruhte auf ihm, ob er bereits von der Verbindung zu den Feenwesen wusste?

"Ich würde sagen, der Plan steht soweit. Wenn die Zhentarim die Burg zurück erobern, oder sonst etwas passiert, brauchen wir einen Treffpunkt. Ich schlage die Späherkuppen vor. Dort gibt es eine geheime Grabkammer. Kennt ihr den Ort Azalar? Ich würde vorschlagen, wir treffen uns in drei Tagen wieder hier und tauschen uns aus. Falls die Burg den Zhentarim wieder in die Hände gefallen ist, könnten wir uns an der Späherkuppe, in der Grabkammer treffen. Ein Abgesanter von Hauptmann Selgard sollte ebenfalls dazu kommen, falls es so schnell möglich ist, sowie eine Person aus dem örtlichen Widerstand."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 19.11.2008, 00:25:08
Selvan tritt zu Rilitar, legt ihm eine Hand auf die Schulter und spricht zu ihm auf Elfisch: "Ich werde Euch so gut es mir möglich ist vertreten. Vielleicht findet sich unter den Verbündeten aus der Widerstandsbewegung jemand, der in der Lage ist, Euch zu heilen.

Gebt in der Zwischenzeit gut auf die Burg und auf die Soldaten acht. Es sind zuverlässige, kräftige Männer mit dem Herzen am rechten Fleck. Behandelt auch die Ettins gut, dann werden sie auf Eurer Seite stehen.

Ich schlage vor, dass Ihr Azalars Vorschlag folgt und Euch zunächst als Zentarimbesatzung ausgebt bis Verstärkung eingetroffen ist. Sagt einfach, Ihr wärt der Nachfolger Tolar's - das war der Name des Offiziers. Der Tyrannos-Kleriker hieß Nazrym. Vielleicht kann einer der Soldaten seinen Posten einnehmen.

Und überlegt Euch am besten eine Parole, die Oscar dann den Widerständlern mitteilen kann."


Dann geht der Sonnenelf zu Azalar hinüber. "Ich wünsche Euch viel Erfolg und den Segen der Seldarin, Azalar Falkenhand. Sollte Euer Vorhaben gelingen, wäre das ohne Zweifel eine unschätzbare Hilfe. So oder so war es mir eine Ehre, Euch kennengelernt zu haben." Selvan deutet eine leichte Verbeugung an, richtet sich aber sogleich wieder an die anderen.

"Wenn unser nächstes Ziel tatsächlich die Höhlen eines Leichnams sind, nehme ich an, dass wir erst morgen früh aufbrechen, wenn wir Zeit hatten, unsere Zauberkräfte aufzufrischen. Das heißt, wir hätten noch genug Zeit für weitere Planungen und eine ausführliche Inventur der Burg."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 19.11.2008, 01:52:49
Nach dem Kampf hatte Kyali sich merkwürdig still verhalten, doch schien ihr Gesicht etwas wie Zufriedenheit auszudrücken. Der Kampf war erfolgreich ausgegangen und so scheint es ihr, als habe sie sich auf die richtige Seite gestellt.

Doch ist ihr auch nicht entgangen, dass der Elf, der sich als Selvan vorgestellt hat, ihr eine höhere Aufmerksamkeit hat zuteil werden lassen als den anderen. "Habe ich mich irgendwie verdächtig verhalten?", fragt sie sich. Noch kann sie seine Fähigkeiten nicht einschätzen, und so entscheidet sie sich, ihn in der nächsten Zeit einfach genauer im Auge zu behalten.

Selvans letzte Bemerkung nutzt sie deshalb direkt, räuspert sich leicht und spricht ihn an: "Ihr sprecht davon, eure Zauberkräfte aufzufrischen. Das führt mich zu der Frage, über welche Art von Zauberkräften ihr denn verfügt. Wir haben zwar gesehen, dass ihr ein guter Kämpfer seid, aber wenn ihr euch uns anschließt wäre es sicherlich für uns alle von Nutzen wenn wir wüssten, welche Fähigkeiten ihr besitzt."

Während sie auf eine Antwort des Sonnenelfen wartet, blickt sie ihn eindringend an.
Fast so als wolle sie seine Gedanken lesen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 19.11.2008, 02:49:35
Selvan weiß im ersten Moment nicht recht, wie er Kyalis eindringliche Blicke deuten soll, lächelt dann aber geschmeichelt und berichtet stolz: "Wir Dämmerklingen verstehen uns darauf, die Kunst des Schwertkampfes und die Kunst elfischer Magie in Einklang zu bringen. Die Magie hilft uns dabei, den Gegner zu schwächen, unsere Schläge zu stärken und unseren Körper zu schützen.

Euer Lob ehrt mich, werte Kyali. Doch beurteilt mich bitte noch nicht anhand dessen, was Ihr im Burghof von mir gesehen habt. Ich war zugegebenermaßen mehr damit beschäftigt, meine Fesseln loszuwerden als am Kampf teilzunehmen. Doch das mag sich bald ändern",
schließt er seinen kleinen Vortrag und blickt die hübsche Ar'Tel'Quess lächelnd an.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 19.11.2008, 14:37:20
"Es freut mich sehr, dass ihr mein Vorhaben unterstützt." sagt Azalar an Rosbro gerichtet "Ich kenne Pfade die selten begangen werden, fürchtet nicht dass ich den Zhents wieder in die Hände falle. Eure Idee klingt allerdings nicht schlecht. In drei Tagen werde ich hier zur Burg zurückkehren, sollte sie dann bereits wiedder von den Zhentarim zurückerobert worden sein, so werde ich euch auf der Wächterkuppe aufsuchen. Wenn es mir möglich ist, werde ich euch aber bereits eher eine Nachricht zu kommen lassen. Morgen in aller Frühe, wenn ihr euch zu den Höhlen aufmacht, werde ich mich dann auch auf den Weg begeben. Gleichzeitig könnte ja morgen früh auch jemand aufbrechen um Hauptmann Selgard aufzusuchen und ihn zu bitten hier auf die Burg zu kommen."

Dann meldet sich Rilitar wieder zu Wort, der kurz das Gespräch zwischen Selvan und Kyali abgewartet hat. Er ergreift Selvans Hand, die gerade noch seiner Schulter ruhte und plötzlich wird diese von einem silbernem Feuer umspielt: "Ich danke euch für diese Worte. Hiermit übertrage ich dass Zauberfeuer, dass Sylùne mir verliehen hat auf euch Selvan. Ihr werdet es in zukünftigen Kämpfen brauchen."
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Beitrag von: Selvan am 19.11.2008, 22:56:52
'Zauberfeuer!' Fasziniert betrachtet Selvan das magische Funkeln bis es schließlich verblasst ist. Dann blickt er wieder zu Rilitar und sieht in dessen Gesicht, dass es dem Mondelfen offenbar ernst ist mit diesem mächtigen Geschenk. Selvan senkt dankbar den Kopf. "Hantalye."
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Beitrag von: Siobhan am 20.11.2008, 01:12:29
Bald nach dem Kampf war Siobhan, von den anderen kaum beachtet, einige Schritte aus der Burg und in den Wald hineingegangen. Dort hatte sie ein paar Sekunden nur umhergeschaut und dann gewunken, als habe sie jemanden erkannt. Erst als der große, graue Wolf, den ihre Gefährten bereits als Lymus erkannten, auf sie zugelaufen kam, wurde klar, was die Halbelfe tat.
Als sie dann gemeinsam mit ihrem caninen Freund den anderen wieder ins Innere der Burg gefolgt war, reinigte sie ihren Teil des Eintopfes mit einer einfachen kurzen Andacht, bevor sie ihn mit dem Wolf teilte.

Während der Besprechung behandelt sie ihren neuen Verbündeten Selvan mit äußerster Höflichkeit, wie sie es gewohnt ist, im die Stellung der Halbelfen unter den Tel'Quessir nicht noch weiter zu verschlechtern. Als jedoch Rilitar seinen Entschluss bekanntgibt, ihm Sylùnes Zauberfeuer zu übertragen gefrieren ihr die Gesichtszüge. Macht diese Handlung ihr doch nur allzu deutlich, dass nun auch ihr letzter Kamerad aus dem Fey'ri-Krieg die Gruppe verlassen will. "Nichts hat bestand." flüstert sie die Worte, die ihr Gott, Erevan Ilesere lehrt. Ihr ist der Ansporn, sich an den Diskussionen zu beteiligen, mit einem mal vergangen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 20.11.2008, 13:36:10
"Nichts zu danken!" sagt Rilitar an Selvan gerichtet. Dann jedoch geht er zu Siobhan herüber, deren leises Flüstern er dank seiner elfischen Ohren vernommen hat. Er ahnt was sie mit ihren Worten gemeint hat. Gilthanas war unter schrecklichen Umständen gestorben, Throndir hatte sich entschlossen nach Myth Drannor zu reisen und Hilfe zu holen und er selbst würde nun hier auf Burg Krag bleiben ... als letzter von Siobhans Gefährten aus dem Fey'ri Kreuzzug.

Ganz vorsichtig nimmt er die Halb-Elfe in die Arme, eine Geste der Zuneigung die man selten, ja eigentlich sogar noch nie von dem Mondelf gesehen hat. "Ich bin nur etwas geschwächt. Wir werden uns wohlbehalten wiedersehen, wenn ihr aus den Höhlen zurückkehrt und diese schwere Zeit zusammen durchstehen." sagt er zuversichtlich und streichelt dann noch den Wolf Lymus.

Dann erhebt er sich und deutet auf den Rucksack und den Ring, welche noch auf dem Tisch liegen. "Ich denke es ist klar, dass es sich hier um einen dieser magischen Rucksäcke mit extradimensionalem Innenraum handelt. Ich würde vielleicht vorschlagen, dass Torinkas ihn an sich nimmt. Für euren Ausflug in die Höhlen würde ich Siobhan meinen überlassen, so lange ich auf der Burg bin, brauche ich ihn nicht." dann wendet er sich Selvan zu. "Vielleicht wollt ihr mal das Zauberfeuer ausprobieren, um diesen Ring zu untersuchen?"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 20.11.2008, 14:04:05
Oscar schaut zwischen den Teilnehmern der Versammlung hin und her:
"Sieht so aus als wäre dann alles besprochen.
Ich werde mich beeillen so schnell wie möglich wieder zurück zu sein."


Damit steht er auf und plötzlich verbleibt sein Blick auf den Ettins.
Er schmunzelt und versucht mit den Augen ihre Größe zu schätzen.

"Ich glaube ich habe gerade eine Idee womit wir die Verteidigung der Burg ein wenig erleichtern können.  Ich habe soeben eine Verwendung für die Sachen des Ogers gefunden. Was meint ihr wenn unsere neuen Verbündeten schwören sie niemals gegen die Bewohner des Tales einzusetzen, können wir ihnen dann die Rüstung und die Keule des Ogers überlassen?"
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Beitrag von: Selvan am 20.11.2008, 14:09:05
"Wenn Ihr meint", entgegnet Selvan auf Rilitars Vorschlag, nimmt den magischen Ring in seine Hand und hält ihn vor sich in die Luft. Dann konzentriert er sich einen Moment, woraufhin erneut ein silbernes Licht seine Finger umspielt. Seine Augen weiten sich vor Aufregung und fixieren gebannt den Ring und die magischen Muster, die sich vor dem inneren Auge des Elfen abspielen. Doch Selvan fehlt noch die Übung im Analysieren magsicher Muster und so schleicht sich allmählich Verwirrung und dann Anstrengung in seinen Blick ehe er - fast erschöpft - die Hand wieder sinken lässt.

"Die Muster kommen mir bekannt vor", sagt er nachdenklich. "Ich trage selbst einen dieser Ringe. Er erschafft ein schwaches unsichtbares Schutzschild. Sehr nützlich." Selvan legt den Ring wieder auf den Tisch und schaut dann noch einmal fasziniert auf seine Finger, die nun wieder ganz normal aussehen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 20.11.2008, 14:48:58
"Seht ihr das ist doch ganz leicht." sagt Rilitar zu Selvan, nach dessen erfolgreicher Anwendung des Zauberfeuers "ein schwacher Schutzring also? Ich denke Hal'Kyali sollte ihn erhalten. Sie ist immer in den Kämpfen vorne mit dabei und diesen Schutz wird sie gebrauchen können." dann gibt er der Goldelfe den Ring und reicht den magischen Rucksack an Torinkas weiter. "Ich hoffe alle sind einverstanden damit."

Dann blickt er zu Oscar herüber, der gerade in der Türöffnung steht und zu den Ettins in der Haupthalle herüber blickt. "Das ist gar keine schlechte Idee. Je besser wir sie ausstatten, desto größer sind unsere Chancen die Burg zu verteidigen." dann flüstert er weiter "Es wäre dann natürlich umso verheerender wenn die beiden sich gegen uns wenden. Aber da sie ein Leben lang unter den Peitschen der Zhents gelitten haben, kann ich mir das kaum vorstellen." fügt der Mondelf dann noch hinzu.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 20.11.2008, 15:20:55
Torinkan immt den Rucksack stumm entgegen, untersucht ihn kurz und füllt dann schnell die Inhalte seines eingenen Rucksackes in den durch Magie erschaffenen Raum.
Nun da alles besprochen ist zieht sich der Dunkle Rächer ohne ein weiteres Wort zurück. Sein Weg führt ihn direkt in den Raum in dem die Kisten mit den Waffen lagern. Dort füllt er seinen inzwischen deutlich leereren Köcher wieder auf. Anschließend inspiziert er auch noch die übrigen Kisten um festzustellen opb irgendetwas von ihrem Inhalt ihm nützen könnte.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 20.11.2008, 16:18:09
Derweil begibt sich Rosbro in den Raum und mustert die Befreiten.
 "Wer von euch kennt sich in den Wäldern der Umgebung gut aus und ist schnell und ungesehen zu Fuß?"

Als einer der Männer hervortritt, winkt Rosbro diesen heran und tritt mit ihm in den Besprechungsraum. Dort erklärt er ihm, wie er zu Hauptmann Selgard findet, und dass er diesem Bescheid geben soll. Außerdem soll er sobald er die Nachricht an Selgard überbbracht hat, mit Infos über die Versterkung und wann sie eintrifft zur Burg oder gegebenenfalls zur Wächterkuppe kommen. Schnell macht sich der Mann auf den Weg, wobei er sich ein paar Rationen welche er von Rosbro bekommen hat sowie ein Schwert, einen Bogen und Pfeile aus dem Lager der Zhentarim einpackt. "Viel Erfolg, achtet auf die Flugmagier!" verabschiedet Rosbro ihn.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 20.11.2008, 17:59:41
"Gut dann werde ich aufbrechen. Ich werde versuchen so schnell wie möglich wieder da zu sein."
Oscar dreht sich um und verlässt die Burg zügigen Schrittes wobei er sich nicht auf direkten Weg in die Stadt begibt sondern in einem weiten Bogen um die Stadt herum, welcher er sich aus südlicher Richtung nähert und von dort Schnurstraks in Richtung Gasthaus geht. Beim Betreten des Hauses seinen lässt er seinen Blick durch den Raum schweifen und geht dann ohne zu zögern auf die Theke zu. Müde grüßt er die Herrin des Hauses während er ihr unaufällig ein Zeichen gibt.
"Seid mir gegrüßt. Könnt ihr mir das übliche auf mein Zimmer bringen."
Dann geht er die Treppe hinauf auf sein Zimmer
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 21.11.2008, 00:02:23
Nachdem alles Wichtige besprochen und die Entscheidungen getroffen sind, begibt Oscar sich sofort auf den Weg in die Stadt, er macht jedoch einen erheblichen Umweg, weswegen seine Reise etwas länger dauert. Zeitgleich bricht mit ihm einer der ehemaligen Gefangenen auf, welcher von Rosbro entsprechend instruiert und ausgerüstet wurde. Wie von Oscar vorgeschlagen überlässt die Gruppe einem der beiden Ettins die Rüstung und auch den grausamen Morgenstern des Ogers, dazu nimmt er sich noch eine der Äxte welche von den Gnollen geführt wurde. Der andere Ettin wird mit einer Ledermontur eingekleidet, welche ihr im Zimmer von Kurn findet und bewaffnet sich ebenso mit Äxten. Wahrhaftig beeindruckend und einschüchternd sehen sie nun aus.

Während Oscar unterwegs ist, gibt es allerdings noch mehr als genug zu tun. Zuerst seht ihr zu, dass die Leichen aus dem Hof fort kommen. In mühsamer Arbeit schleppt ihr zusammen mit den Milizionären die Leichen hinunter und sperrt diese in den Zellen ein, so dass auch keine Gefahr besteht dass diese sich als Untote gegen euch richten. Die Wachen beginnen kurz darauf sich mit Waffen und Rüstungen aus den umfangreichen Vorräten auszustatten. Jeder wählt ein Kettenhemd und dazu einen Überwurf mit dem Symbol der Zhentarim. Als Waffe gürtet sich jeder mit einem Schwert dazu ein Speer oder Glefe sowie einem über die Schulter gelegten Bogen.

Als nächstes beginnt ihr zumindest provisorisch den Burgeingang etwas zu verengen und Steine bereit zu legen, welche die Ettins auf ankommende 'Besucher' schleudern können. Mit etwas Arbeit könnte man die Burgruine so einrichten, dass sie durch den schmalen Aufstieg auch gegen eine extrem zahlreiche Übermacht gut zu verteidigen wäre ...  nur aus der Luft kommende Angreifer wie die Magier wären ein Problem. Zu guter letzt geht es noch einaml hinunter wo ihr das Gold aus den Truhen mühsam durchzählt und es in Säcke abfüllt, von dem ihr jeweils einen in eure Rucksäcke packt.

Nach all der anstrengeden Arbeit, setzt ihr euch endlich zum gemeinsamen Abendessen zusammen mit den Gefangenen in die Haupthalle, wo Azalar wieder etwas von dem durchaus bekömmlichen Eintopf auftischt. Da kommt einer der Milizionäre herbei, welcher als Wache am Torhaus stand um euch zu berichten dass  Oscar wieder zur Burg zurückkehrt. Freudig holt ihr ihn zu euch in die Haupthalle herein und bietet ihm etwas zu Essen an. Dann erzählt er euch dass sein Treffen mit Jhaele Silbermähne gut verlief und sie über alles informiert ist.
Sie konnte sogar die Zusage treffen dass Fürstin Shaerl Amcathra in 3 Tagen zur Burg oder zur Wächterkuppe kommen wird um sich mit euch zu treffen wie Rosbro es vorgeschlagen hat. Leider hat er auch eine schlechte Nachricht für euch: Eure Pferde die im Stall des Gasthauses untergestellt waren sind trotz deutlichen Protestes von den Zhentarim für deren eigene Kavallerie beschlagnahmt worden. Doch daran lässt sich nun auf die Schnelle leider auch nichts ändern.

Nachdem ihr euch über die Ereignisse des Tages noch ausgetauscht und euer warmes Abendmahl gegessen habt beschließt ihr euch nun endlich zur Ruhe zu begeben, denn der Abend ist bereits fortgeschritten und nur der kalte Wintermond steht noch am Himmel. Die Milizionäre legen sich im neugebauten Teil der Burg zum Schlafen nieder, dort wo vorher auch die Gnolle untergebracht waren, allerdings teilen sie sich in Wachschichten ein, so dass immer mindestens einer das Torhaus und den Zugang zum Tempel des Bane bewacht. Die Ettins legen sich im Burgfried nieder, wo auch vorher schon ihre Kammer war, die lediglich mit einigen Decken und Fellen ausgelegt ist. Ihr selbst bezieht auch Quartier im Burgfried, wobei ihr den Damen Kyai und Siobhan das große Bett überlasst, dessen Decken die beiden aber vorher noch austauschen. Der Rest bereitet sich in der Kammer wo zuvor die Banebestien untergebracht waren, oder in der Haupthalle ein Nachtlager aus Decken und Kissen, wobei auch die Feuerstelle etwas Wärme spendet. Etwas schwierig gestaltet sich das Einschlafen schon. Zwar seid ihr nun quasi Herren über eine eigene, wenn auch verfallene Festung, doch ist noch abzuwarten wie lange sie eure bleiben wird, zudem habt ihr morgen die Reise in die Höhlen eines berüchtigen Leichnams vor euch. Doch irgendwann überkommt euch die Müdigkeit und ihr versinkt in den Schlaf oder begebt euch in die Trance des Elfenvolkes, so dass einige von euch nach 4 andere erst nach ca. 8 Stunden Schlaf wieder erwachen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 21.11.2008, 11:10:05
Im ersten Morgengrauen erhebt sich Selvan aus seiner Traumruhe, die so erholsam war wie lange nicht mehr. Zwar fühlt er sich wunderbar ausgeruht, doch seine Muskeln schmerzen trotzdem noch etwas von der eintönigen Arbeit, die er die letzten Tage vollbringen musste. Nachdem er sich gewaschen und angekleidet hat, geht er mit Rucksack und  Langschwert hinaus auf die Burgmauer, wo er erstmal innehält und genüsslich die kühle Morgenluft einatmet.

Dann blickt er hinaus über das Tal, welches unter ihm noch friedlich im leichten Morgennebel zu schlummern scheint. Welch trügerische Ruhe!

Selvan legt den Rucksack an die Burgzinnen.
Langsam - fast zeremoniell - zieht der Goldelf sein Schwert Athariel und betrachtet die wunderbare, mit elfischen Lettern verzierte Klinge. Dann lässt er sie ein paarmal vorsichtig aber elegant durch die Luft schwingen als müsse er sich erst wieder an das Gefühl  gewöhnen. Doch das muss er nicht. Seit Jahrzehnten ist dieses Schwert nun in seinem Besitz und es ist längst ein natürlicher Teil von ihm geworden.

Dann werden die Schwertstreiche immer schneller und kräftiger. Dabei beginnt die Klinge rötlich zu leuchten und zieht nun eine vielfach gewundene Lichtspur hinter sich her. Selvan ist mittlerweile wie in Trance und das Schwert scheint beinahe ohne sein Zutun in traumwandlerischer Sicherheit durch die Luft zu tanzen. Es sind dieselben Bewegungen, die Selvan schon hunderte Male durchgeführt hat seit er vor mehr als 50 Jahren in den Orden der Dämmerklingen eingetreten ist. Eine traditionelle Übung für Körper und Geist. Als die ersten Sonnenstrahlen das Tal in warmes Licht tauchen, endet die Übung schließlich mit einer Ehrerbietung an Corellon Larethian, wobei das Schwert mit beiden Händen gefasst und die breite Seite der Klinge langsam zur Stirn geführt wird.

Zuletzt steckt Selvan die Waffe wieder zurück in die Schwertscheide, greift sich seinen Rucksack, schaut noch einmal auf das Tal hinab und begibt sich wieder in die Burg um etwas zu frühstücken.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 21.11.2008, 17:35:53
Anders als Selvan kommen Kyali zunächst keinerlei Gedanken an Kampfübungen oder Gottesdienste. Als sie erwacht spürt sie als erstes die Wärme von Siobhans Körper neben sich und wird auf diese Weise direkt zu Beginn des Tages daran erinnert, welches Glück sie ihr eigentlich an jenem Tag widerfahren war, als sie von diesen Myth Drannorern gefunden wurde.

"Dieser Tag wird bestimmt erfolgreich.", denkt sie sich, während sie vorsichtig, um die Halbelfe nicht zu wecken, aus dem Bett steigt und nachdem sie sich gewaschen und angekleidet hat zurück zu der Halle geht, in der sie am Abend zuvor bereits gegessen haben, um sich ebenfalls eine frühe Mahlzeit zu gönnen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 21.11.2008, 18:00:27
Als Selvan nach seiner Übung in die große Halle des Burgfriedes zurückkehrt, sieht er dort bereits Rilitar und Azalar, welche wohl auch erst kürzlich aufgestanden sind. Der Mondelf nicht ihm freundlich zu, richtet seinen Blick dann aber wieder auf sein Zauberbuch um seine Magie wieder aufzufrischen. Dicht an dem großen Kessel steht Azalar der dort wieder etwas zu bereitet, als sich leise die Tür zu der großen Schlafkammer öffnet und Kyali frisch angekleidet herauskommt. "Guten Morgen." grüßt Azalar die beiden Neuankömmlinge freundlich "Mögt ihr mir vielleicht ein wenig helfen den Tisch zu decken? Ich hoffe mal das es nicht zu lange dauern wird bis auch die Zwerge und Menschen unter uns aus ihren Federn krauchen." kaum dass er diese Worte gesprochen hat, gesellt auch Torinkas sich zu der Runde, wobei er schon seine Rüstung trägt.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 21.11.2008, 19:03:58
Die anderen wussten es nicht, doch der Mondelf hatte die vergangen Nacht nicht in der Burg verbracht. Wie er es gewohnt war hatte er sich am Abend zuvor in die Wildnis begeben um dem Nachtjäger seine Ehrerbietung zu zeigen und um die Erfüllung seiner Rache zu beten.
In der Dämmerung war der Elf unter einem großen Baum niedergekniet und hatte einen der Pfeile, die er in der Burg gefunden hatte zerbrochen. Er bettete das Geschoss auf den weichen Boden und zeichnete mit der Hand eine Träne unter ihm. Das Symbol des Shevarash. Die nächste Stunde widmete er sich mit stummen Gebeten und Schwüren an seinen Gott. Sobald er geendet hatte und der Mond voll am Himmel stand. Stieg der Dunkle Rächer hoch in den Baum und ließ sich in einer Astgabel nieder und legte seinen Panzer und seinen Helm ab. Dort versank er in seiner Meditation und bereitete sich auf das vor, was sie am morgigen Tag erwarten sollte. Noch bevor Selvan sich von seinem Lager erhob kehrte der Dunkle Rächer in die Burg zurück. Ein letztes Mal inspizierte er ihre Verteidigungsanlagen. Sie waren so gut, wie es mit ihren Mitteln möglich war und solange es nicht die Drow waren, die die Feste angriffen könnte sie vielleicht sogar gehalten werden.
Torinkas wäre wohler, wenn einige seiner Brüder bei ihm wären, damit er sich endlich der Gefahr im Unterreich annehmen konnte. Aber der Mondelf wusste, dass dies nicht passieren würde und deshalb würde er zuerst den anderen helfen diesen Leichnam zu vernichten und das Ritual aufzuhalten, das die Magie schwächte. Also gesellt er sich zu seinen Begleitern im Burgfried, die sich gerade zum Essen versammeln.
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Beitrag von: Selvan am 22.11.2008, 03:12:50
"Ich hoffe es auch", antwortet Selvan auf Azalars Frage und macht sich daran, das Geschirr und das Essen auf dem Tisch zu verteilen. "Jede verlorene Stunde kann uns teuer zu stehen kommen. Wir sollten so schnell wie möglich aufbrechen."

Als Kyali in den Raum kommt, hält Selvan einen Moment inne. "Ah, die Sonne geht auf", begrüßt er sie lächelnd und fährt dann fort mit den Frühstücksvorbereitungen. "Hattet Ihr eine erholsame Nacht, werte Kyali? Ihr habt mir noch gar nicht erzählt, woher Ihr eigentlich stammt. Kommt Ihr aus Evereska?"
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Beitrag von: Oscar am 22.11.2008, 19:39:51
Gähnend streckt sich Oscar und stockt in dem Versuch sich den Schlaf aus den Augen zu reiben als sein Blick auf seine Hände fällt. Neugierig betracht er die Fingernägel die anscheinend ein Stück in der Nichts gewachsen zu sein schienen. Erschaut zur Decke und reibt sich dabei das Kinn. Ob das ein weiterer Schritt in der Entwicklung ist? Ich habe doch gerade erst vor ein paar Monaten ein Buch darüber gelesen. Naja ich werd schon sehen wie es weitergeht. Jetzt zählt nur die Befreiung des Tales spricht er leise zu sich selbst und beginnt dann mit seinem Spiegel zu überprüfen ob die Schminke nachgetragen werden muß und zieht sich dann an. Mit einer schnellen Griff hebt er den Hammer an der Schwungvoll in die Höhe schnellt und ihm fast entgleitet. Mißtrauisch beäugt Oscar den Hammer und wiegt ihn mit der Hand Das Ding kann doch nicht leichter geworden sein. Ob die anderen ... Nein Ich würde es keinem zutrauen das jemand ihn ausgetauscht hätte zumal der Hammer die selben Kratzer hat. Das ist mein Hammer.

Pfeifend geht er hinaus und vollführt mit dem Hammer eine Reihe von Übung, bei denen er feststellte, dass er die Waffe nun wesentlich besser beherschte als noch während der Erstürmung der Burg. Gut gelaunt setzt er sich zu den anderen an den Frühstückstisch.
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 22.11.2008, 19:58:48
Frisch gewaschen und mit gesäuberter Kleidung tritt Rosbro an den Frühstückstisch. "Guten morgen! Wie ich sehe, sind wir fast vollzählig. Ein harter Tag arbeit wartet auf uns. Ich schlage vor, wir gehen beim Frühstück alles was wir über diesen Allokair und das Schattengewebe wissen noch einmal durch. Je weniger Variablen unbekannt sind, desto weniger kann schief gehen." Begrüßt er die anderen.

In den letzten Wochen hatte sich Rosbro Meneldur, einst reicher Händler aus der Nähe von Tiefental, dann Krieger im Kampf gegen die Deamonfey und schließlich Söldner im Auftrag der neuen Majestät von Myth Drannor, stark verändert. Nicht sein Äußeres. Auch nicht seine Worte und Ideen. Aber der Elan mit dem er an diese Aufgaben hinan trat, der Eifer und Stolz mit der er unbeirrbar seinen Weg ging. Seid dem ihm sein Patron Azuth quasi persönlich erschienen war, seit dem er mit Sylùne gesprochen hatte... seid den letzten Wochen eben, war Rosbro verändert. Eine Aura von Erhabenheit ging von ihm aus, von unbeirrbarer Willenskraft.
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Beitrag von: Schreckensjul am 23.11.2008, 00:50:05
Rilitar schlägt sein Zauberbuch zu ... es wurde zunehmend unruhiger und seine Vorbereitungen waren eh abgeschlossen. Interessiert lauschte er dann Selvans Frage an Kyali, doch entging ihm auch nicht, dass die Goldelfe nicht so recht mit der Sprache rausrücken wollte und sehr betroffen wirkte. Der sonst so ruhige Mondelf beschloss seiner Gefährtin bei dieser wohl unangenehmen Frage etwas zu helfen, erst jetzt verstand auch er, dass er sich noch nie gewagt hatte diese Frage zu stellen: "Bitte verzeiht Selvan. Hal'Kyali hat schlimme Dinge erlebt, sie ist von den Fey'ri entführt worden und ich denke jetzt ist nicht der Zeitpunkt um über diese schrecklichen Ereignisse zu reden. Verzeih wenn ich das so direkt sagte Kyali ... setz dich doch zu mir."

Der Mondelf bot ihr nun eine Schüssel an, doch hatte Selvans Frage ihn etwas aufgewühlt. Wer war Kyali eigentlich? Woher kam sie? Und was ist mir ihrer Familie ... vielleicht waren die schrecklichen Ereignisse um ihre Entführung der Grund warum sie nie darüber sprach. Genauso wie der an Leib und Seele verletzte Torinkas sellten über sich selbst Worte verlor.

Schließlich traten nun auch Rosbro, Oscar und dann Siobhan an den Frühstückstisch. Rilitar empfand es als regelrecht erleichternd, dass das Gesprächsthema von Rosbro sogleich gewechselt wurde, welcher ohne große Worte zu verlieren, auf ihre nächste Aufgabe zu sprechen kam. Der Mondelf selbst schwieg allerdings auf Rosbros Frage, sollten die Gelehrteren unter der Gruppe sich an dieser Debatte beteiligen, er würde ohnehin nicht in diese Höhlen gehen.

(Bin mal für Kyali eingesprungen damit die Szene flüssig weitergeht ... )
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Beitrag von: Selvan am 23.11.2008, 13:29:54
"Verzeiht", sagt Selvan mit ernster Miene und setzt sich auf einen der freien Plätze.
"Das wusste ich nicht."

Er füllt sich etwas von den bereitgestellten Lebensmitteln auf und fängt mit nachdenklichem Gesichtsausdruck an zu essen. Dabei fällt sein Blick auf Oscar. "Ihr seht so gut gelaunt aus, Oscar. Euch kann wohl nicht einmal die Aussicht, heute vielleicht einem Leichnam zu begegnen, aus der Ruhe bringen."

Auf Rosbros Vorschlag antwortet er.
"Ich weiß zu diesem Alokkair nur das, was ihr mir gestern schon erzählt habt.

Ich weiß aber etwas anderes - nämlich dass wir sehr vorsichtig sein sollten, wenn Fürstin Shaerl tatsächlich hier her kommt. Ich war dabei als ihr Mann Mourngrym tatenlos zusah, wie sein Volk von Dhaerow abgeschlachtet und von den Zentarim versklavt wurde."
In Selvans Blick sieht man, dass die Geschehnisse jenes Tages in diesem Moment wohl noch einmal vor seinem innren Auge ablaufen. Dann blickt er wieder in die Runde. "Er hat sie wie alte Freunde empfangen."
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Beitrag von: Schreckensjul am 23.11.2008, 21:46:23
Nachdem nun endlich alle am Tisch versammelt sind, setzt auch Azalar sich dazu und nimmt sein Frühstück ein. Etwas irritiert aber auch bedrückt nimmt er Rilitars Reaktion auf die Frage nach Kyalis Heimat zur Kenntnis, ist aber erfreut als schließlich Rosbro das Thema umlenkt. Wobei sich sein Gesicht verfinstert als Selvan den Verrat des Fürsten erwähnt. "Selbst ich vermag nicht viel über Alokkair zu sagen, niemand weiß allzu viel über ihn. Offenbar regierte er vor vielen Jahrhunderten ein kleines Reich, zu dessen Grenzlanden auch das Schattental gehörte. Offenbar verfiel das Reich oder er wurde gestürzt, auf jeden Fall ließ er sich vor langer Zeit in einem Höhlensystem im Fuchshang nieder. Es gibt nicht viel zu sagen ... er macht uns keine Scherrereien und wir belästigen ihn umgekehrt auch nicht. Doch jemand der sein Leben durch Nekromantie verlängert muss eine finstere Seele haben, es ist nicht verwunderlich wenn er mit dem Schattengewebe und dem Ritual das Sylùne erwähnte etwas zu tun hat."

Dann blickt er mit ernster Miene zu Selvan herüber:
"Natürlich ... als Botschafter wart Ihr anwesend als der Turm erobert wurde und Mourngrym sein Volk verriert. Ich kann das immer noch überhaupt nicht fassen, aber wenn ihr es selbst erlebt habt kann kaum ein Zweifel an dieser Geschichte bestehen. Aber wir sollten Fürstin Shaerl nicht vorschnell verurteilen ... ich kenne sie seit meiner Kindheit, sie ist eine gute Frau. Vielleicht kann sie selbst etwas Licht in diese dunkle Geschichte bringen, wenn sie uns aufsucht."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 23.11.2008, 22:35:09
"Hoffentlich habt Ihr Recht", sagt Selvan düster. Dann erzählt er weiter: "Ja, ich war dort... Die Dhaerow hatten offenbar einen Handel mit den Zentarim geschlossen. Einer der Soldaten berichtete, er habe gesehen, wie Scylla Düsterhoff den Verrätern zwei Truhen voller Gold überreichte.

Vor ein paar Tagen hörte ich, wie dieser Tolar davon sprach, dass Scylla mit einem Großteil ihrer Armee nach Süden weitergezogen sei - Richtung Misteltal.

Wie es scheint, geben sie sich nicht mit dem Schattental zufrieden."


Nachdenklich kaut Selvan auf einem Stück Brot. Dann sagt er: "Wenn dieser Alokkair tatsächlich ein Jahrhunderte alter Magier ist..." er scheint einen Moment lang nach den richtigen Worten zu suchen "... sollten wir uns von dem Vorhaben, ihn zu vernichten, schnell verabschieden. Er würde uns vermutlich auslöschen ehe wir ihn überhaupt zu Gesicht bekämen. Ich glaube, wir können nur hoffen, dass er aufgrund der Besetzung des Tals vielleicht ein Interesse daran hat, mit uns zu reden."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 24.11.2008, 00:16:07
Kyali war froh, dass Rilitar schnell für sie eingesprungen war. Sie wusste nämlich nicht aus dem Stegreif, wie sie auf diese Frage hätte antworten sollen, jedoch nahm sie sich in diesem Moment vor, sich eine passende Geschichte zurechtzulegen. "Aber warum ist er so neugierig?", wundert sie sich wieder einmal über Selvans Interesse, "Er scheint mich jedenfalls nicht zu verdächtigen. Ich muss mehr über ihn herausfinden." Zunächst jedoch isst sie ein Stück Brot und hört aufmerksam der Besprechung am Tisch zu.

"Natürlich könnten wir vorgeben, potentielle Verbündete zu sein, aber wenn Dieser Leichnam tatsächlich mit dem Schattengewebe in Verbindung steht, das uns alle schwächt, dann müssen wir zumindest versuchen, ihn aufzuhalten.", kommentierte die Hexenmeisterin Selvans Bedenken. "Oder wir entreißen ihm das Wissen über die Kontrolle des Schattengewebes.", fügte sie gedanklich hinzu.
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Beitrag von: Jandar am 24.11.2008, 10:21:33
Als Jandar erwacht ist Selvan schon aufgestanden, die anderen scheinen zu schlafen.
Der Hexenmeister dreht sich nochmal auf die Seite und lässt die erneuerte Magie durch seinen Körper fließen. Die Entwicklung neuer Zauber scheint abgeschlossen, bei der nächsten Gelegenheit wird er sie ausprobieren. Durch das Schattengewebe scheint die Magie nicht wie sonst flüssig zu fließen und auch fällt es ihm schwer wie sonst zur Probe einen kleinen Funken zu erzeugen und daher lässt Jandar es lieber.
Die anderen regen sich auch bereits und Jandar steht auf um mit ihnen zum Frühstück zu gehen.

"Wenn der Leichnam in dierekter Verbindung zum Schattengewebe steht muss er vernichtet werden.", findet Jandar. "Ich habe auch noch keinen erlebt, mit dem man gut reden könnte." Jandar muss an Szass'Tam denken, dem Oberhaupt der roten Magier, die so oft seine Heimat angegriffen haben. Wenn Alokkair auch nur annährend so mächtig ist, dann gute Nacht.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 24.11.2008, 13:03:49
"Vielleicht kann ich unsere Informationen noch ein wenig um mein Wissen zu Leichnahmen im allgemeinen erweitern. Wie schon gesagt wurde, sind es meist potente Zauberwirker, die durch ein nekromantisches Ritual ihr Leben bis in die Unendlichkeit verlängert haben, jedoch als Untote. Daher besitzen sie alle Eigenschaften von Untoten, Heilende Magie fügt ihnen beispielsweise Schaden zu. Es ist schwer sie mit gewöhnlichen Waffen zu treffen, und wenn man sie trifft absorbieren sie einen großen Teil des Schadens. Nur magische Stäbe und Keulen vermögen vollen Schaden anzurichten. Die bloße Berührung eines Leichnams entzieht bereits einen Teil der Lebensenergie - bis zum Tod. Das kann schneller eintreffen als man denkt, den wie eine Mumie kann der Griff eines Lichen das Opfer paralyszieren, so dass es vollkommen Hilflos den Angriffen des Lichs ausgesetzt ist. Das Opfer scheint tot zu sein, aber es lebt in wirklichkeit noch weiter, nur dass der Atem so schwach ist, dass man es kaum sieht, und das Blut aus den Gefäßen zurückgewichen ist. Eine fürchterliche Aura geht von einem Lich aus, wir sollten uns auf jeden Fall mittels Magie davor schützen.
Auch mittels Magie ist ein Lich nur schwer zu bekämpfen, sie sind imun gegen Kälte und Elektrizität, so vor Zaubern welche Wesen sonst in harmlose Geschöpfe verwandeln oder den Geist beeinflußen. In der Regel sind Liche grundlegend Böse. Die Tatsache dass Alokair geduldet wurde muss also tatsächlich mit der Angst vor einer Konfrontation begründet sein. Ich fürchte, wir werden versuchen müssen ihn zu töten. Ich würde gar nicht erst versuchen mit ihm zu reden, ein Wesen wie er gehört vernichtet! Doch da ist das nächste Problem. Um ihn zu vernichten benötigen wir sein Seelengefäß - ohne dieses wird er immer wieder zurückkehren. Und wenn wir einmal seinen Haß gegen uns gerichtet haben, und er sich nochdazu vorbereiten kann, dann haben wir wahrscheinlich keine Chance. Wir müssen also nach dem wir ihn konfrontiert haben sein Seelengefäß finden und zerstören. Nur ein reiner Diamant oder ein anderer Gegenstand von gleichem Wert ist als Seelengefäß geeignet. Er wird dieses Seelengefäß jedoch nicht einfach offen herumliegen lassen, sondern es in einem magisch Geschützten Behälter unter Verschluß halten. Binen 10 Tagen kann er sonst wieder erscheinen - vollkommen unverletzt. Wahrlich, eine schwere Aufgabe. Doch wir haben Azuths und Mystras Segen, dessen bin ich mir sicher. Wenn wir ihn die nähe des Lichs kommen sollten wir daher zuerst vorbereitet sein, dann seine Schutzzauber durchbrechen und ihn schließlich mittels Magie, unter Einsatz des Zauberfeuers, ihn zügig zu Boden ringen."

Schließt Rosbro seinen Vortrag.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 24.11.2008, 13:48:19
Während Rosbros Vortrag verfestigt sich Selvans Einschätzung, dass er diesem Alokkair eigentlich gar nicht unter die Augen treten möchte.

"Das klingt alles nicht sehr beruhigend. Zudem bezweifle ich, dass wir diesem Magier in seinem eigenen Unterschlupf einen Kampf nach unseren Bedingungen aufzwingen können. Bedenkt, dass er Jahrzenhte, vielleicht Jahrhunderte Zeit gehabt hat, sich und seine Höhle gegen Eindringlinge abzusichern. Es klingt mir eher nach einer Selbstmordmission.

Doch weiß ich natürlich nicht, über welche Kräfte Ihr tatsächlich verfügt. Die Burgbesatzung habt Ihr recht schnell ausgeschaltet. Solltet ihr es tatsächlich wagen, werde ich euch natürlich beistehen. Auch wenn ich nicht verstehe, warum es nutzlos sein soll, zunächst zu versuchen, mit dem Leichnam zu reden."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 24.11.2008, 18:13:15
Rilitar ärgerte es sehr, dass sein geschwächter Leib ihn davon abhielt seine Gefährten zu begleiten, wo sie sich doch nun derartigen Gefahren ausgesetzt sahen: "Zweimal schon haben wir uns mit Leichnamen auseinandergesetzt. Das erste Mal sahen wir uns einem Ilithidlich gegenüber ... ohne etwas gegen ihn ausrichten zu können entfloh er er uns einfach. Das andere Mal war in der Unterstadt von Myth Drannor gegen die letzten verbliebenen Fey'ri und einige Drachenkultisten kämpften. Wir konnten das Seelengefäss eines Drachenleichnams bergen und den Seldarin sei Dank mussten wir nicht gegen ihn kämpfen. Und wenn ich all das höre was Rosbro so sagt, dann würde ich euch zu äußerster Vorsicht raten. Verhaltet euch so militärisch diszipliniert, wie wir es gelernt haben. Erst observieren und erkunden und dann einen entsprechenden Angriffsplan entwickeln."

Plötzlich ist ein Knacken zu hören und Oscars spuckt eine Löffelspitze aus, die er wohl versehentlich abgebissen hat. Nicht nur seine Krallen auch seine Zähne scheinen sicht etwas zugespitzt zu haben.
"Was mich aber auch noch interessieren würde." sagt Rilitar und blickt dabei zu Oscar:
"Was mit euch los ist kleiner Freund. Offenbar verfügt ihr nicht nur über magische Kräfte, was unter dem Zwergenvolk ohnehin nicht so häufig vorkommt. Wir wir ganz offensichtlich gesehen haben und auch nun bemerken, habt ihr offenbar einen Drachen in eurem Stammbaum. Ich würde doch ganz gerne etwas mehr dazu hören, denn wenn in euren Adern das böse Blut eines farbigen Drachen schlägt, so wüsste ich das schon ganz gern." sagt der Mondelf eindringlich.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 24.11.2008, 18:23:46
Torinkas sitzt die ganz Zeit über schweigend am Tisch und hört seinen Begleitern zu. Er war noch nie einem Leichnam begegnet. Seine Feinde waren schon immer die dhaerauw gewesen und alles andere interessierte ihn auch wenig. Es beunruhigte ihn ein wenig, dass diese Kreatur seinen Pfeile wohl würde widerstehen können, aber dafür hatte er ja Shevarash am letzten Abend um einen ganz besonderen Zauber gebeten, der ihm ermöglichen würde effektiver gegen Untote vorzugehen.

Torinkas teilte weder Rosbros Eifer noch Selvans Bedürfnis nach Verhandlungen. Ihm war es eigentlich egal, was mit Akkolair passierte, solange er sie nicht hinderte gegen die dhaerauw vorzugehen. Sollte er dies tun, würde der dunkle Rächer mit allen Mitteln versuchen ihn aus dem Weg zu räumen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 24.11.2008, 19:50:21
Oscar betrachtet eine Weile amüsiert den Stiel in seiner Hand, während er den restlichen Teil des Löffels aus dem Mund fischt, wobei er mit seinen Fingern über seine Zähne streicht, kurz stuzt und dann ein kleines Fläschen und ein Tuch aus seinem  Rucksack fingert.
"Dann kann ich dir zumindestens diese Sorge nehmen."
entgegnet er lächelnd Rilitar während er mit ruhiger Hand das Tuch mit der Flüssigkeit aus der Flasche tränkt, worauf sich der Geruch einer stark Alkoholischen Flüssigkeit im Raum verbreitet
"Wisst ihr der Schein kann manchmal trügen."
Sagt er während er sich langsam das getränkten Tuch über das Gesicht reibt, worauf  seine Haut, auf der plötzlich eine Vielzahl winziger Schuppen erscheinen, einen matten Silberton annimmt, welches einen starkem Kontrast zu dem rotbraun seinener Haarpracht bildet.
"Wie ihr seht war mein Vater ein Silberdrache. Ich weiß es seid frühester Jugend."
erzählt er beiläufig, während er den mit öligen Lappen beiseite legt, wodurch sichtbar wird das seine Handflächen auch diesen Farbton aufweisen.
"Ich weiß ja nicht was Throndir von mir erzählt hat, aber davon hatte selbst er keine Kenntnis, weil diese Veränderung erst kurz nachdem ich hier in das Tal kam eintrat. Ihr könnt euch sicher denken warum ich die Schminke verwende. Ein Golddzwerg alleine fällt hier oben schon auf , aber das hier ist schon ein anderes Kaliber. Entschuldigt mich kurz."  
Oscar fischt seine Pfeife aus seinem Rucksack und zündet den Tabak darin an und zieht vorsichtig daran und bläst dann einen Rauchring in die Luft, der von einem kristallisch wirkenden Flirren begleitet wird und sein Gesichtszüge entspannter wirken.
"Aber ich denke das das nur der Beginn einer langen Entwicklung darstellt, die vor vielen Jahren bereits begann. Ihr müsst nicht denken das ich meinen Drachenatem von Anfang an beherschen konnte. Das hat viele Monate der Übung gekostet bis ich ihn vollkommen unter Kontrolle hatte auf meiner Reise."
Oscar wirkt kurz nachdenklich
"Das erinnert mich gerage wieder daran, weshalb ich eigentlich hier in das Schattental kam. Ich hatte im in Myth Dranor ein paar Hinweise gefunden das mein Vater hier irgendwo zu finden sein könnte."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 24.11.2008, 23:34:42
Selvans Augenbrauen wandern erstaunt ein Stück nach oben. "Ihr steckt ja voller Überraschungen, Herr Zwerg." Er lehnt sich entspannt zurück, tupft sich den Mund ab und fährt fort: "Das ist wahrlich ein mächtiges Erbe, dass dort in Eurem Blut fließt. Darauf könnt Ihr stolz sein. Jedoch verstehe ich auch, dass die äußeren Zeichen Eurer Herkunft derzeit hier im Tal wohl nicht gern gesehen werden. Wieviele Jahre zählt denn Euer Vater? Er wäre doch sicher ein mächtiger Verbündeter im Kampf um das Schattental."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 25.11.2008, 00:16:26
Oscar überlegt ein Weilchen
"Wisst ihr genau kann ich es nicht sagen. Ich kenne nur die Beschreibungen die meiner Mutter, nach denen er riesig sein mußte. Er hatte sich zu erkennen gegeben als er gehen musste,weil anscheinend einige Ereignisse seiner direkte Anwesenheit erforderlich machten.  Aber das war noch vor meiner Geburt. Auch sein Name ist mir bekannt. Er wird Freilaclanbarin genannt.  Auch wenn er nichts davon wußte, dass meine Mutter schwanger  war, habe ich deswegen noch ein ernstes Wörtchen mit ihm zu reden, wenn ich ihn erst einmal gefunden habe"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 25.11.2008, 11:34:26
"Ein Silberdrache?" fragt Rilitar sichtlich interessiert. Er hatte schon öfter davon gehört, dass Drachen sich von Zeit zu Zeit Gefährten nahmen und mit diesen Nachkommen hatten. Aber er hatte nie einen derartigen Drachenblütigen getroffen und erst recht hatte er nicht damit gerechnet. "Das ist ja höchst interessant, wir sollten aber gut aufpassen dass die Zhents nicht auf euch aufmerksam werden. Ich wünsche euch natürlich viel Glück bei der Suche nach eurem Vater. Wer weiß vielleicht finden wir ja während unseres Aufenthaltes im Tal einige Hinweise auf ihn ... er könnte sich in der Tat als mächtiger Verbündeter erweisen."

Dann wendet er sich jedoch Selvan zu: "Ich und meine Gefährten stammen übrigens alle vom Festland. Ich selbst komme aus dem Hochwald, Jandar aus dem fernen Rashemen und Rosbro beispielsweise aus dem Tiefental. Wenn ich euch so ansehe scheint es jedoch als kämet ihr von den sonnendurchfluteten Küsten Immerdars? Seit ihr erst mit Miritars Kreuzzug auf das Festland gekommen?"
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Beitrag von: Jandar am 25.11.2008, 16:38:36
Als Oscar sich offenbart lacht Jandar kurz überrascht auf und seine Augen weiten sich.
"Ich habe schon einiges über Halb-Drachen gehört, aber noch nie einen Leibhaftigen gesehen.", sagt er. "Ich meine mich aber erinnern zu können, dass die drachenhaften Merkmale sich etwas stärker und auch früher abzeichnen. Es scheint Unterschiede zu geben, interessant. Auf jeden Fall ist uns das bei unseren künftigen Vorhaben nur von Vorteil. In euch steckt gewiss noch eine Menge an unentdeckter und ungenutzter Macht.", wendet er sich an Oscar und fügt hinzu: "Wenn das Tal befreit ist würde ich euch gerne bei der Suche nach eurem Vater begleiten, wenn ihr nichts dagegen habt."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 25.11.2008, 17:41:46
"Eure Intuition ist bemerkenswert", antwortet Selvan auf Rilitars Frage. "In der Tat war es Seiverils Kreuzzug, der mich ins schwer umkämpfte Immereska und schließlich nach Myth Drannor geführt hat. Die Fey'ri sind grausame und überaus hartnäckige Gegner. Doch mit Corellons Hilfe ist es uns gelungen, sie in den Abgrund zurückzudrängen, aus dem sie hervorgekrochen kamen."

Während er das erzählt, steht er bereits auf, holt die letzten Panzerplatten seiner Rüstung aus seinem magischen Rucksack und legt sich alles mit geschulten Bewegungen an. Nur den Helm setzt er noch nicht auf sondern legt ihn oben auf den Rucksack. Er wird ihn erst aufsetzen wenn es losgeht.

Die elegante Brustplatten-Rüstung passt dem Botschafter Myth Drannors wie angegossen und nun erkennt man auch die prunkvollen platinfarbenen Verzierungen und Ornamente, die einst in liebevoller Kleinarbeit von einem meisterhaften Elfenschmied auf den Stahl geätzt und geschmiedet worden waren.

"Ich wäre soweit. Sobald ihr fertig gespeist habt, lasst uns aufbrechen."
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Beitrag von: Schreckensjul am 25.11.2008, 18:52:27
(http://www.drosi.de/bilder/dr_frd20_logo.gif)

Kapitel 3: Die Höhlen des Alokkair

Rilitar nickt erfreut bei Selvans Worten. Die Goldelfen hatten oft die Angewohnheit andere Elfenvölker und besonders Menschen arrogant und herablassend zu behandeln, doch Selvan machte keinen derartigen Eindruck. Alleine aufgrund der Tatsache dass er vom fernen Immerdar nach Faerûn gekommen war um den Elfen des Festlandes beizustehen, zollte ihm der Mondelf gehörigen Respekt. "Fürwahr die Fey'ri sind endgültig geschlagen. Mit Ausnahme von Jandar haben alle von uns in Miritars Kreuzzug gedient und anschließend in Myth Drannor eine neue Heimat gefunden. Doch noch immer herrscht Krieg in den Tallanden und wir sind wieder mittendrin." ergänzt er grimmig.

Gerüstet und aufbruchbereit schaut Selvan hiernach in die Runde und die Gefährten nicken zustimmend. Nacheinander stellt ihr eure Krüge und Teller ab und erhebt euch vom Tisch. Nach diesem stärkenden Mahl, steht euch eine schwere Aufgabe bevor. Gemeinsam mit Rilitar und Azalar verlasst ihr die Haupthalle, wobei sich der Mondelf noch einen Überwurf anzieht auf dem das Zeichen der Zhentarim zu sehen ist. Als die Tür zum Hof sich öffnet, schlägt euch sofort die kalte Winterluft entgegen. Auril hat wieder einmal ein weißes Tuch über dem Norden Faerûns ausgebreitet und auf dem Burghof sind die Spuren des gestrigen Kampfes unter dem Neuschnee verdeckt. Der zwergische Baumeister Thordek läuft mit einem Buch umher in dem er Notizen über seine Baupläne zu machen scheint, während 2 Milizionäre in den Ruinen des Torhauses Wache schieben.

Rilitar begleitet euch bis zu dem Pfad der den Hang hinunterführt. Dann reicht er jedem von euch fest die Hand. "Mögen die Seldarin und alle guten Götter euch beistehen. Ich werde mein Bestes geben diese Burg bis zu eurer Rückkehr zu halten. Passt auf euch auf!" nach der Verabschiedung folgt ihr dem Pfad der von der Anhöhe auf der die Burg steht hinunter führt, bis Azalar euch plötzlich anhält. "Auch ich muss mich nun verabschieden. Mein Weg führt mich tief in die Wälder, doch werde ich mein Wort halten und in drei Tagen zu euch zurückkehren. Entweder hier oder auf der Wächterkuppe. Meine Gedanken sind bei euch, viel Glück." in der Burg Krag hat Azalar noch ein paar seiner Besitztümer wiedergefunden. Ein Kettenhemd aus Mithrilringen, dass er unter wärmender Fellkleidung trägt, sowie einen schlanken Bogen mit Pfeilen und einen großen Wintermantel. Der junge Mann schlägt sich seine Kapuze über den Kopf und zieht den Mantel eng an sich, wobei der die Farbe des umliegenden Schnee anzunehmen scheint. Beinahe unsichtbar verschwindet er nun inmitten schneebedeckter Bäume und begibt sich auf seine Reise.

Geführt von Oscar, der von euch allen bereits am längsten im Tal weilt, folgt ihr weiter dem alten Pfad welcher von der Burg zum Nordritt führt. Nichts ist zu hören außer dem Knirschen des Schnee unter euren Füßen und dem Heulen des Windes. Eng rafft ihr eure Mäntel und Kleidung an euch, immer wieder nervös in den Himmel blickend ob nicht doch ein Himmelsmagier in den Lüften zu sehen ist. Nach der Überquerung einer alten Brücke verlässt Oscar jedoch den Pfad und führt euch über einen scheinbar nur selten benutzten Weg, der allmählich wieder ansteigt und den unter Bäumen verborgenen Fuchshang hochführt. Der Weg verläuft ein Stück entlang des Hanges und endet plötzlich vor einer großen Kluft in der Hügelseite. Eine große, doppelflügelige Tür aus Stein ist hier in die Flanke des Fuchshang eingelassen, welche mit rostigen Eisenringen versehen ist, wohl um die Tür aufzuziehen. In die Tür ist ein Symbol aus 3 seltsam geformten Ringen eingraviert. Das Magiersiegel des Alokkair wie euch Oscar erklärt.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 25.11.2008, 21:09:12
Erst jetzt fällt Torinkas auf, dass das Schattengewebe hier scheinbar stark genug ist um ihn zu großen Teilen von der Gnade seines Gottes abzuschneiden: "Auch wenn ich deine Stimme nicht so laut vernehme, wie sonst Nachtjäger bindet mich meine Schwur. Diese Kreatur ist nur ein weiteres Hindernis auf dem Weg zu seiner Erfüllung, nichts wird mich aufhalten ihn bei Seite zu schaffen und mich endlich der wahren Bedrohung zuzuwenden." Also legt der Dunkle Rächer, der wie gewohnt seinen Helm aufgesetzt hat, einen Pfeil auf die Sehne und deutet auf den Eingang: "Das Schattengewebe ist stark hier, aber das wird uns nicht aufhalten. Sorgen wir dafür, dass es verschwindet."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 25.11.2008, 21:20:32
"Einen Moment." Rosbro beschreibt eine gute Minute lang einige Gesten und Arkane Worte, besieht sich die Tür und das Arkane Symbol Allokairs genau und berührt nach und nach alle Gefährten. "Das Symbol ist ohne Gefahr. Auch sonst scheint die Türe nicht durch Magie geschützt, zumindest erkenne ich noch keine Auren, aber ich werde wachsam sein. Ich habe uns alle gegen Untote geschützt, so dass einfache, unintelligente Wesen uns die nächste knappe Stunde nicht wahrnehmen sollten. Beachtet sie nicht und greift sie nicht an, wenn wir auf welche treffen, für sie sind wir nicht existent solange wir sie in Ruhe lassen. Vor Alokair selbst wird es uns allerdings nicht Schützen. Wenn wir in seine Nähe kommen, haltet euch fern von ihm!"

Tatsächlich ist das Schattengewebe hier noch stärker als im Rest des Tals.
Das passt mir gar nicht. Wenn Allokair uns auslöschen will, wird er ein leichtes Spiel haben...


"Wenn es zu einem Kampf kommen sollte, und die Zeichen schlecht stehen, dann flieht!
Ich werde versuchen euch den Rücken zu decken."


Rosbro schaut jedem einzeln nochmal ins Gesicht. Die Angst in den Augen seiner Gefährten, spiegelt auch seine eigene wieder, sie gefällt ihm gar nicht.
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Beitrag von: Oscar am 25.11.2008, 21:41:53
Als Thorinkas ihn darauf aufmerksam macht das das Gewebe hier starker zu sein scheint, nimmt Oscar seinen Hammer hervor und versucht ein Feld um den Hammerkopf aufzubauen. Doch der Effekt blieb aus und  Oscar lies den Hammer enttäuscht sinken.

"Sieht so aus als würde ein Großteil meiner Magie hier nicht funktionieren."

Flucht Oscar mit gedampfter Stimme und stellt sich ein Stück abseits der Felswand und konzentriert sich darauf nur eine geringe Menge seiner magischen Energie in den Atem umzuwandeln und gegen die Wand zu schicken. Nachdem der Strom der Kälte, der längst nicht so dicht zu sein scheint, langsam wieder verblasst, wendet er sich an die Kameraden

"Wenigstens mein Atem scheint noch zu funktionieren. Unter diesen Bedingungen werden wir ihn sicher dringend brauchen können."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 25.11.2008, 21:56:52
Torinkas schüttelt bei Rosbros Worten leicht den Kopf. In seinem Blick lässt sich keine Furcht entdecken, nur kalte Entschlossenheit: "Warum sorgt er sich? Seid dieser Erscheinung vor zwei Tagen scheint er doch noch frommer geworden zu sein. Er sollte auf seinen Gott vertrauen und nicht so viel zweifeln. Er wird wissen, was gut für ihn ist. Außerdem brauche ich niemanden, der mir sagt, wann ich kämpfen und wann ich fliehen muss. Er ist ein Narr, wenn er bleibt um uns zu retten, nur weil es ihm seine kruden Moralvorstellungen vorschreiben. Wenn es zur Flucht kommt sollten jene fliehen, die die besten Chancen haben und jene, die so oder so verloren sind sollten bleiben. Außerdem ist es so oder so völlig egal, was er tun wird und was nicht. Solange wir hier vor der Höhle stehen wird gar nichts passieren, außer dass man uns vielleicht entdeckt und unsere Chancen noch schlechter werden. Wir haben schon genug Zeit verloren. Statt immer noch zu reden sollten wir endlich handeln."
Der letzte Gedanke bringt Torinkas dazu einige Schritte auf die Tür zuzugehen und dabei seinen Gefährten deutlich zu zeigen, dass er es für angebracht hielt die Höhle sofort zu betreten.
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Beitrag von: Selvan am 26.11.2008, 00:52:43
Selvan, der neben seinem Langschwert nun auch mit einem elfischen Langbogen bewaffnet ist, und mittlerweile seinen Helm aufgesetzt hat, beobachtet wie Oscar seinen Atem gegen die Felsen pustet.
"Vergesst nicht, was Rosbro über Leichname erzählt hat. Kälte vermag ihnen nichts anzuhaben. Das gleiche gilt auch für die meisten schwächeren Untoten. Sollten wir also auf Exemplare treffen, die uns wider Erwarten nicht ignorieren, spart Euren Atem und nutzt stattdessen lieber den da."
Damit deutet er auf Oscars Streithammer.

Dann wendet er sich nochmal an die ganze Gruppe. "Für den Fall, dass jemand von euch in die Enge getrieben wird oder aus einem anderen Grund irgendwo feststeckt, solltet Ihr wissen, dass ich euch mit einer Berührung ein paar Schritt weit teleportieren kann. Verzagt also nicht, sondern ruft nach mir wenn es einmal Not tun sollte und sperrt euch nicht gegen den Zauber."

Dann zieht der Krieger sein Langschwert und nickt auffordernd. "Siobhan, Oscar, nach euch!"
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Beitrag von: Siobhan am 26.11.2008, 02:50:14
Tatsächlich ist in Siobhans Gesicht die Furcht zu erkennen, die Rosbro darin vermutete, auch wenn die Halbelfe versucht, diese zu ignorieren und sich nichts anmerken zu lassen. Sie versucht krampfhaft den Gedanken, dass sie gegen den Leichnam keine Chance haben würden, zu verdrängen. Der gestrige Tag hatte sie in einen Siegestaumel versetzt und ihr beinahe das Gefühl von Unbesiegbarkeit gegeben, doch die Worte ihrer Gefährten beim Frühstück hatten ihr wieder die schiere Hoffnungslosigkeit ihrer Situation vor Augen geführt.
Dennoch kann sie nicht anders als noch einmal leise zu schmunzeln, als sie mit Oscar an die Tür herantritt.
Zur Hälfte Goldzwerg und zur Hälfte Silberdrache. Wenn das keine Ironie ist.
Diese kleine Erheiterung reicht ihr wieder, um ihren Mut ausreichend anzuspornen und sich der vor ihr liegenden Aufgabe zu widmen. Verantwortungsvoll untersucht sie den Eingang auf mögliche Sicherheitsvorkehrungen, die ihrem Eindringen sonst bereits hier ein Ende machen könnten.
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Beitrag von: Oscar am 26.11.2008, 13:07:39
Oscar wartet geduldig darauf das die anderen ihre Vorbereitungen getroffen haben und stellt sich dann ruhig mit gezogenen Hammer neben Siobhan und schaut dabei mit wachsender Unruhe das Tor an. Da Siobhan nichts entdeckt, macht er sich daran die Pforte zu öffnen.
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Beitrag von: Jandar am 26.11.2008, 15:42:50
Jandar stockt kurz, als er die Veränderung im Gewebe wahrnimmt. Er schaut sich zu den anderen um, die vermutlich ebenfalls etwas spürten, Torinkas schließlich spricht es aus.
"Verlieren wir keine Zeit, vermutlich weiß Alokkair schon, dass wir hier sind. Wir sollten das Beste hoffen und mit dem Schlimmsten rechnen.", sagt Jandar und reiht sich in die Gruppe ein.
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Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 26.11.2008, 17:40:05
Auch Kyali bereitete sich auf die bevorstehende Konfrontation vor. Wenige Worte und Gesten reichten aus und ein unsichtbares Kraftfeld umgab sie, welches sie vor Angriffen schützen würde. Dabei bemerkte auch sie die zunehmende Schwächung des magischen Gewebes.

"Wenn diese Schwächung tatsächlich von Alokkair ausgeht, dann müssen wir ihn unbedingt beseitigen. Wenn die anderen aber recht haben und er wirklich so stark ist, dass wir überhaupt keine Möglichkeit haben gegen ihn anzukommen, kann ich vielleicht noch zu ihm überlaufen."

Seltsamerweise erfüllte sie dieser Gedanke mit Unbehagen, obwohl es doch die Möglichkeit bot, sich einem stärkeren Verbündeten anzuschließen. Mit einem Gefühl von Melancholie, das sie sich nicht erklären konnte, beobachtete sie ihre derzeitigen Gefährten, wie sie sich bereit machten in die Höhle, oder vielleicht sogar eher "In ihr Verderben?" zu gehen?
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 26.11.2008, 17:57:11
Nun, da alle ihre Vorbereitungen getroffen hatten, tritt auch Rosbro durch den Eingang in die Höle des Allokair.

'Sollten wir uns ihm direkt zu erkennen geben? Zweifelsohne wird er bereits wissen, dass wir da sind.
In dem Fall können wir es wohl auch sein lassen und so eintreten'


Langsam folgt Rosbro den anderen, wobei er nach magischen Auren ausschau hält.
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Beitrag von: Schreckensjul am 26.11.2008, 20:46:07
Sorgfältig studiert Siobhan die steinerne Tür, doch sind auf der Oberfläche keine Zeichen irgendwelcher Fallenmechanismen zu sehen, weswegen Siobhan dem Zwerg und Selvan bedeutet die Tür mittels der großen Türringe aufzuziehen. Knirschend öffnen sich nun die gewaltigen Steinflügel und geben den Blick auf eine dahinter liegende Halle frei. Zwei Fackeln spenden ein wenig Licht, wobei diese offenbar magischen Ursprungs sind, wie Rosbro dank seines Zaubers erkennen kann. In Wandnischen stehen einige steinerne Sarkophage. Ein erhöhter Sims mit steinernen Platten umgibt den eigentlichen Boden, der nur aus festgetretener Erde besteht und zu dem einige Stufen hinunterführen. Zwei große, massive Säulen stützen die Decke welche knapp 5 Meter hoch ist. In der gegenüberliegenden Wand befindet sich eine weitere doppelflügelige Tür aus Stein.

Als ihr langsam mit gezückten Waffen hineinlauft, könnt ihr sehen dass sich in einer der Ecken eine so undurchdringliche Finsternis befindet, dass selbst Oscar sie mit seiner Dunkelsicht nicht zu durchblicken vermag. Plötzlich löst sich eine große Gestalt aus den Schatten heraus, ein drachenartiges Reptil mit dunklen Schuppen und schlangenartigem Leib mit zahlreichen Klauen. "Hhrrr wer seid ihr? Wasss sucht ihr hier?" grollt euch das Ungetüm entgegen.

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Beitrag von: Oscar am 26.11.2008, 23:09:37
Oscar ist für eine Sekunde geneigt einen Schritt zurückzuweichen doch etwas in ihm weigerte sich dies zu tun. Er versucht seine Unsicherheit zu verbergen während er sich mit lauter und fester Stimme an den Behir wendet
"Das kommt darauf wer an wer uns das fragt. "
er macht eine kurze Pause und spricht dann weiter:
"Was genau habt ihr mit dem Ritual zur Schwächung des magischen Gewebes zu tun ...Behir. "
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Beitrag von: Selvan am 26.11.2008, 23:49:40
Selvan schürzt anerkennend die Lippen.
'Der Zwerg scheint sich gut auszukennen mit magischen Bestien.
Die wenigsten hätten dieses Wesen wohl als Behir erkannt.'


Auch dem Elfen ist sofort klar, worum es sich handelt - selbst wenn er bisher nur über Behire gelesen hatte. Noch lässt er sein rötlich schimmerndes Schwert gesenkt, da Oscar durch rasche, gut gewählte Worte die Aufmerksamkeit des Wesens auf sich gezogen hat. Doch Selvan hält die linke Hand bereit, um notfalls die arkanen Gesten eines Zaubers zu weben und macht ein paar Schritte zur rechten Seite der Halle um dem Wesen keine Möglichkeit zu geben, sie alle gleichzeitig mit seinem Atem zu treffen, sollte es zu einem Kampf kommen.
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 27.11.2008, 08:46:51
Ein Behir also. Von diesen Wesen habe ich bisher nichts gehört.
Es ist einem Drachen ähnlich, jedoch ohne Flügel... Vielleicht ist ein Kampf vermeidbar.


Rosbro musstert das Wesen sorgfälötig, während er Aumyrs Stab aus dem Rucksack holt.
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Beitrag von: Schreckensjul am 27.11.2008, 17:18:39
Das drachenähnliche Wesen grollt vor Zorn und blickt Oscar finster an: "Langmaul werde ich genannt, weil ich damit gerne vorlaute Zwerge verspeise die törichte Fragen stellen." er entblösst eine Reihe spitzer Zähne und grinst "Ich habe nichts mit diesem Ritual zu schaffen!" er stampft einmal wütend mit einer Klaue auf.
"Aber ihr werdet jetzt sofort meine Fragen beantworten!"
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 27.11.2008, 17:36:42
"Was solls, es gibt nichts zu verlieren, nur zu gewinnen", denkt Rosbro sich und tritt hervor.
"Seid gegrüßt Langmaul, wir sind Abenteurer, hier um herauszufinden, wie wir das Ritual rückgängig und damit das Schattengewebe zurückdrängen können. Es störrt unsere Magie."

Antwortet Rosbro ihm wahrheitsgetreu, wenn er nur wenig Details verrät.
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Beitrag von: Schreckensjul am 27.11.2008, 17:43:13
Die Augen des Behir wandern nun zu dem Menschen, wobei diese sich kurz zu Schlitzen verengen:
"Soso? Es interessiert mich ehrlich gesagt herzlich wenig, wenn ihr mit diesem Schattengewebe Unanehmlichkeiten habt. Hrrr. Mein Meister bezahlt mich gut, damit ich solche Belästigungen wie euch hier erst gar nicht herein lasse. Also seht besser zu dass ihr in euer Dörfchen zurückkehrt, ihr könnt froh sein dass ich gerade gut gesättigt bin."
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 27.11.2008, 18:01:41
"Hmm... Wir sind wirklich geschwächt.
 Ein Versuch ist es Wert, wenn das Schattengewebe dann weg ist holen wir uns das Geld wieder."


"Wer weiß, vielleicht können wir euch besser bezahlen? Was wollt ihr, damit ihr uns durch lasst?
Ihr könntet uns sogar bei unserem Problem behilflich sein, dann springt noch mehr für euch dabei rum."


Versucht Rosbro seine Chance. Auch wenn das Geld wichtig war, so stellte dieser Behir doch eine große Bedrohnung dar in den Augen des Menschen. Nein sagen, könnten sie immer noch.
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Beitrag von: Schreckensjul am 27.11.2008, 18:09:24
"Hhhhhhrrr." grollt der Behir und grübelt etwas "Seid ihr wirklich dermaßen reich? Ich könnnte es mir durchaus überlegen euch hier einzulassen ... womöglich seid ihr dann unsichtbar an mir vorbeigeschlichen ihr versteht? Aber um kein Gold der Welt werde ich mich gegen meinen Herrn stellen." seine Augen mustern euch eindringlich "Nennt euer Angebot!"
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 27.11.2008, 18:31:04
Schnell rechnet der alte Händler im Kopf umher. Er würde, sollte es zum Kampf kommen, Amyrs Stab erneut einsetzen müssen. Und sie würden auch einige Wunden einstecken, zumindest. Außerdem würde der Leichnam bescheid wissen, dass sie da wären...

"Wie hören sich 2.000 Goldmünzen in euren Ohren an? Und weitere 500, wenn ihr uns verratet, was uns erwartet. Einen lehren Unsichtbarkeitstrank können wir auch hier liegen lassen, dass eure Geschichte im Fall der Fälle glaubwürdig ist." Auffordernd schaut Rosbro zu seinen Mitstreitern, welche noch einiges an Gold und Schätzen dabei haben sollten.
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Beitrag von: Oscar am 27.11.2008, 18:43:02
Vorsichtig steckt Oscar seinen Hammer weg und zieht, so das der Behir es sehen kann ein leeres Flächchen aus seinem Trankgürtel, zeigt dieses dem Behir und legt es mit ruhiger Bewegung neben den Eingang.
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Beitrag von: Jandar am 27.11.2008, 18:52:47
Der Leichnam hält sich ja nette Haustiere., denkt Jandar, als er den Behir erblickt.
Zumindest sollten wir gefahrlos entkommen können, so bösartig wirkt er nicht.

"Wenn euch das Geld zu wenig ist, werter Behir,", wirft der Hexenmeister ein. "könnten wir gewiss noch etwas mehr erübrigen, aber egal wie wir an Ihnen vorbei kommen werden wir sicher lobend bei ihrem Herrn erwähnen wie pflichtbewusst sie den Eingang zu seiner Behausung bewachen. Ich finde das wirklich imposant, so ein mächtiger Behir im Eingang zu einer Höhle schreckt sicher die meisten Leute ab, bevor Ihr überhaupt eine Warnung aussprechen könnt. Ja, Euer Herr hat sich wahrlich einen vortrefflichen Wächter ausgesucht, Herr Langmaul."
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 27.11.2008, 19:12:32
Torinkas spannt die Sehne seines Bogens leicht vor, lässt ihn jedoch fürs erste gen Boden gerichtet. Er schüttelt jedoch leicht den Kopf, als die Verhandlungen mit dem Behir beginnen: "Sie reden schon wieder. Mit einer Schar Dunkler Rächer hinter mir, würde diese Kreatur nach einer einzigen Salve um ihr Leben winseln. Aber das dürfte mit meinen derzeitigen Begleitern wohl nicht funktionieren. Ich bezweifle zwar, dass sie Erfolg mit ihrem Gerede haben, wann hätten Worte schon einmal einen Feind bezwungen? Aber jetzt, da er uns gesehen hat und wir ihn, wird es uns auch nicht schaden."
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Beitrag von: Schreckensjul am 27.11.2008, 19:13:24
"Hmmm Hmmm." grollt das drachenartige Geschöpf "2000 güldene Münzen? Ja Ja das klingt gut. Für diesen Betrag kann ich meine Augen schließen, so dass ein paar kleine Mäuse wie ihr hier hindurchhuschen könnt ... wenngleich es Mäuse mit sehr guten Umgangsformen sind." dabei blickt er zu Jandar herüber "Aber behaltet euer restliches Gold, ich kann euch nichts darüber sagen was euch in den Höhlen erwartet, ich bin nie tiefer dort hinein gegangen, diese Halle und der Fuchshang sind mein Reich. Doch nun lasst mich das Gold sehen. Schüttet es dort vorn auf den Boden und wehe ihr macht irgendwelche falschen Bewegungen!"
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 27.11.2008, 19:18:07
Rosbro setzt seinen Rucksack ab und nimmt nach und nach ein paar kleine Säcke hervor, welche er auf dem Boden ausschüttet. Bis er vier von ihnen ausgeschüttet hat und 2000 Gold auf dem Boden liegen. Dann setzt er den Rucksack wieder auf.

"Nun, gehabt euch wohl."

Rosbro setzt den Rucksack wieder auf und der Trupp macht sich daran, weiter in die Hölen einzudringen.
Dabei konzentriert sich Rosbro wieder auf magische Fallen und dergleichen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 27.11.2008, 19:32:21
Torinkas zieht überrascht, unter seinem Helm ungesehen die Augenbraue hoch, als der Behir einlenkt: "Überraschend. Immerhin sind sie gut im Reden, keine Wunder bei der ganzen Übung, die sie haben. Wir werden sehen wann sie das erste Mal scheitern und dann hoffen, dass sie dadurch nicht ins Verderben stürzen."
Torinkas lässt sich von seinen Gedanken äußerlich jedoch überhaupt nichts anmerken. Er strahlt die gewohnte kalte Effizienz aus, als sie ihren Weg fortsetzen. Sein Bogen bleibt nun leicht gespannt, denn er rechnet jeden Moment damit, dass ein Feind auftaucht um sie anzugreifen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 28.11.2008, 02:17:23
Selvans angespannte Haltung lockert sich etwas als der Behir offenbar einlenkt und sich von den klingenden Münzen umstimmen lässt. Etwas wehmütig blickt Selvan auf das viele Geld, tauscht dann einen ratlosen Blick mit Torinkas und macht sich daran, mit Oscar gemeinsam die jenseitige Tür zu öffnen.
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Beitrag von: Schreckensjul am 28.11.2008, 13:21:45
Noch während die Gruppe sich fortbewegt wendet sich der Behir an Jandar: "Noch etwas Kleiner. Wenn ihr weiteren Wächtern oder Aufpassern begegnet, dann sagt 'Nimure tel Kanda Hlontar' das ist altes Thorass und bedeutet 'möge Hlontar sich wieder erheben'. Sie werden euch dann passieren lassen. Es ist auch mir recht wenn ihr möglichst wenig Ärger stiftet. Und nun geht." gespannt lauft ihr an dem Behir vorbei, doch er scheint Wort zu halten und kauert sich in eine Ecke, wobei er euch keine Schwierigkeiten macht.

Selvan und Oscar ziehen die Doppeltür auf und ihr entdeckt dahinter einen etwa 12 Meter langen Gang, breit genug um zu zweit nebeneiander zu laufen. Der Gang endet an einer weiteren Doppeltür aus Stein. Alte Fresken sind an den Wänden zu sehen, welche Greifen, Chimären und andere Wesen darstellen. Siobhan und Oscar mustern den Gang interessiert aber es scheint sonst nichts von Interesse hier zu sein. Die Halbelfe fühlt sich unweigerlich an ihre letzte Mission in den Grüften von Myth Drannor erinnert ...
und sie erinnert sich noch gut wie verhängnisvoll dies alles endete.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Jandar am 28.11.2008, 16:10:59
"Das lief doch besser, als ich anfangs dachte", sagt Jandar, als die Tür hinter der Gruppe geschlossen wird. "Wir sind nicht nur kampflos an dem ersten Wächter vorbeigekommen, sondern wissen nun auch die Losung um andere Konfrontationen zu vermeiden. Es schmerzt nur etwas, dass wir dafür 2000 Goldstücke hergeben mussten, aber auf jeden Fall ist es ein guter Start."
Dann betrachtet der Hexenmeister Interessiert die Fresken an der Wand. Eine Warnung an Eindringlinge, die die erste Herausforderung überwunden haben? "Das wird euch erwarten"?
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Siobhan am 29.11.2008, 13:11:39
Auch wenn Siobhan im ersten Moment erschrocken war, als der Behir plötzlich auftauchte, hatte sie doch die Unterhaltung zwischen dem magischen Wesen und ihren Gefährten mit einem Lächeln verfolgt. Throndir hatte ihr bereits von den diplomatischen Fähigkeiten seines charismatischen Freundes erzählt und sie war sich ihrer eigenen Fähigkeiten sicher genug als dass sie sich zutraute, im Zweifelsfall schlichtend eingreifen zu können.
Jetzt, wo es wieder weitergeht, setzt sie sich dann wieder gemeinsam mit Oscar, der ein ganzes Stück in ihrer Achtung gestiegen ist, an die Spitze, damit ihre Gefährten von der Erfahrung der Halbelfe im Erkennen von Sicherheitssystemen profitieren können.
Zwar ist sie der Meinung, dass Rosbro sein Schmiergeld etwas zu hoch angesetzt hätte, aber wenigstens hatte dies dafür gesorgt, dass sie schnell mit dieser Situation fertig geworden waren. Als dann der Behir ihnen auch noch verrät, wie sie sich mit den übrigen Wächtern verständigen sollten, kann sie schließlich den Verlust des Goldes leicht verschmerzen.
"Wir werden sehen, ob der Spruch bei den anderen auch so gut wirkt, wie er glaubt..." gibt sie zu bedenken.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 29.11.2008, 16:36:12
Mit Staunen und Argwohn schleicht ihr durch die Hallen dieses uralten Gemäuers. In eurer bewährten Formation bewegt ihr euch vorwärts, wobei Oscar die Steinmetzarbeiten gründlich in Augenschein nimmt, während Siobhan nach Fallen und anderen Auffälligkeiten Ausschau hält. Doch obwohl beide mit alle Konzentration die Augen offen halten, gibt plötzlich eine Bodenplatte unter den beiden nach. Siobhan kann gerade noch einen Satz nach hinten macht, doch Oscar stürzt einen tiefen, dunklen Schacht hinunter, wobei er in einem Becken aus stinkendem Brackwasser landet. Das Wasser steht ihm bis zur Brust.

(Um die Szene flüssig zu gestalten, habe ich mal die Suchenwürfe und die Reflexsaves für Oscar und Siobhan gemacht. Oscar erleidet 6 Punkte Schaden. Der Schacht ist 18 Meter tief und da die Wände sehr glitschig und uneben sind, wäre ein Kletternwurf SG 30 nötig um raus zu kommen.)
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 29.11.2008, 17:23:43
Mit Schreck geweiteten Augen sieht Oscar wie der Boden unter ihm zu weichen beginnt. Aus den Augenwinkeln beobachtet er wie Siobhan sich mit einem gekonnten Satz nach hinten in Sicherheit begibt. Viel zu langsam denkt Oscar  bei sich als auch er versucht dem Ungllück zu entrinnen und sieht wie der eben noch feste Boden an ihm vorbeigleitet. Vergeblich versucht er noch die Kante zu erreichen um sich daran festzuhalten. Mit aufkeimender Panik gleitet sein Blick nach Oben während er mit steigendem Tempo im Schacht hinabfällt. Mit ein lauten Platschen schlägt er in dem Brackwasser ein. Doch da dieses zu flach war stieß Oscar mit seinem Rücken auf den Grund auf. Nach einer Sekunde des Schreckens fasst er sich und stößt sich vom Boden ab und taucht prustend aus der stinkenden Brühe auf. Er schaut sich langsam um, während er sich das Wasser aus dem Gesicht wischt.
"Na prima. Da hast du dich mal wieder in eine feine Situation manövriert Oscar"sagt er ärgerlich zu sich selbst und schaut nach oben und ruft den anderen laut zu
"HEY Leute Ich wäre euch sehr verbunden, wenn ihr eine Helfende Hand oder ein Seil leihen könntet."
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 29.11.2008, 20:23:44
Erschreckt schaut Rosbro auf. Gerade war der Boden vor ihnen, jetzt klaffte ein dort ein Loch. Und von unten hörte man Oscar rufen. 'Wenn das mal alles ist.', denkt Rosbro sich während er schnell das Seidenseil aus seinem Rucksack holt. Ein Ende bindet er um die Mitte von Aumyrs Stab.
"Selvan, Kyali, packt doch bitte mit an, dann ziehen wir Oscar herauf." bittet er die beiden jeweil ein Ende des Stabs zu halten, während er sich mittig positiioniert und das Seil herunterwirft.

"Siehst du das Seil? Ist es lang genug?", ruft er nach unten, während Kyali und Selvan bereits breitbeinig, seitwärts zum Loch Stellung bezogen haben und den Stab in Position halten.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 29.11.2008, 20:44:39
Als Oscar das Seil sieht versucht er esl durch einen Sprung zu erreichen aber  das Seil hängt einfach zu hoch.
"Ich kann das Seil sehen es hängt etwa 1,5 m über meinem Kopf. Ich habe versucht es zu erreichen aber ich steh hier unten bis zu Brust in einer stinkenden Brühe was das Springen zusatzlich erschwert."
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 29.11.2008, 20:48:19
"Ok, halte aus, wir knoten ein zweites Seil dran.",
 ruft Rosbro zu Oscar herunter, der im Dunkel verschwindet.
Dann zieht er das Seil wieder herauf.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 29.11.2008, 21:22:36
Selvan reicht schnell ein zweites Seil herüber, welches zusammen mit Rosbro an das andere knotet. Zusammen postiert ihr euch so, dass jeder mit anpacken kann, lasst das verlängerte Seil hinunter und als Oscar es ergreift zieht ihr ihn alle mit vereinter Kraft nach oben. Endlich erreicht er die Kante und klettert zu euch, woraufhin ihr endlich das Seil loslassen könnt. Oscar ist wohlbehalten bei euch angelangt, wenngleich er durch den Sturz ein paar Prellungen erlitten hat und nach dem fauligen Wasser stinkt.

Plötzlich formt sich eine Art Mund an der Wand, der ein krächzendes, grausiges Lachen von sich gibt. "Willkommen! Willkommen!" ruft er euch zu, nur um an der Wand mit den Fresken wieder zu verschwinden.
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 29.11.2008, 21:45:19
"Ein einfacher Zauber, was mich jedoch beunruhigt ist das seine Aura nicht vorher gesehen habe. Jemand beobachtet uns.", analysiert Rosbro das erscheinen des magischen Mundes.

"Wir sollten weitergehen. Siobhan, nehmt das Seil, falls eine weitere Falltüre kommt, fällst du nicht so tief."

Rosbro knotet eine Handschlaufe in das Seil und reicht sie Siobhan. Dann geht er ein paar Schritte zurück und springt mit ein wenig anlauf über die Grube, wo er jedoch wieder auf Siobhan wartet. Ihren Augen und Reflexen vertraut Rosbro doch eher als seinen eigenen...
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Beitrag von: Selvan am 30.11.2008, 04:06:56
"Ihr seid ganz schön zäh", sagt Selvan zu Oscar, während er ob des Brackwasssergeruchs doch leicht die Nase zu rümpfen scheint. "So einen tiefen Sturz überleben nicht viele. Ihr könnt von Glück sagen, dass dort unten Wasser war und keine giftgen Speere oder ein Säurebad."

Währenddessen öffnet er die Schnallen seiner Rüstung, da er mit dem zusätzlichen Gewicht vermutlich nicht einmal mit Anlauf den Sprung über die Grube schaffen würde.
"Könnte mir kurz jemand helfen bitte?" Er steckt die gelösten Panzerplatten in seinen Rucksack, springt dann mit Anlauf über die Grube und legt die Rüstung auf der anderen Seite wieder an.

"Lieber kein Risiko eingehen."
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 30.11.2008, 09:50:23
"Sicher." gibt Rosbro kurz zurück und hilft Selvan in die Rüstung. Dann wirkt er ein weiteres mal den Zauber um magische Auren entdecken zu können. Sicher ist sicher, sagte Selvan ja.
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Beitrag von: Siobhan am 30.11.2008, 10:27:49
Siobhan wusste garnicht, wie ihr geschah, als plötzlich der Boden unter ihr nachgab und Reflexe aus längst vergangenen Zeiten ihren Körper übernahmen. So konnte sie nur hilflos mit ansehen, wie Oscar in die Tiefe stürzte. Glücklicherweise war dem Zwerg aber nichts gefährlicheres passiert, was nicht zuletzt auf seine Zähigkeit zurückzuführen war.
Die Halbelfe wirft Rosbro einen dankbaren Blick zu, als dieser einen kühlen Kopf bewahrt und sofort die Rettungsmaßnahmen organisiert. Auf diese Weise verlieren sie keine wertvolle Zeit, und so tut auch Siobhan ihren Teil, indem sie Selvan aus seiner Rüstung hilft, damit dieser möglichst schnell über die Grube springen kann. Sobald er auf der anderen Seite ist, folgt sie ihm auf dem Fuße.
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Beitrag von: Oscar am 30.11.2008, 10:33:45
Dankbar reicht Oscar den anderen die Hand. Er wendet sich dann an Selvan
"Es mag sein das ich eine ganze menge einstecken kann, aber es ärgert mich doch das ich nicht schnell genug reagieren konnte, um mich noch in Sicherheit zu bringen. Wenn hier drin das Gewebe nicht stärker geworden wäre, hätte ich auch ohne Hilfe aus dem Schacht heraufklettern können. Ich werde versuchen ein wenig besser auf meine Schritte achten."
Verwundert sieht er den Mund erscheinen. und antwortet dann Rosbro
"Das ist nur eine Möglichkeit. Wenn ich auch zugeben muß eine recht wahrscheinliche. Kann Jemand von Uns erkennen ob wir beobachtet werden? Die andere Möglichkeit ist das der Zauber vorher schon vorhanden war und durch eine Aktion von uns ausgelöst worden ist."
Dann sieht er zu wie Selvan mit Hilfe von Rosbro und Siobhan seine Rüstung ablegt
"Du solltest dir auch ein Kettenhemd aus Mithril zulegen.
Es ist ganz leicht und behindert die Bewegungen überhaupt nicht."

Geduldig wartet Oscar bis Selvan gesprungen ist und folgt dann den anderen über den Schacht hinweg.
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 30.11.2008, 10:36:19
Noch bevor Oscar am Boden der Fallgruben angekommen ist, hat Torinkas bereits seinen Bogen gespannt und sucht die Umgebung nach Feinden ab. Auch wenn sich keine entdecken lassen, bleibt der Dunkle Rächer wachsam und während der gesamten Rettungsaktion liegt seine Hand an seinem Kinn, den Daumen hinter dem Kieferknochen eingehakt. Torinkas wollte seinen Bogen gerade wieder ein wenig sinken lassen, als der Mund in der Wand erscheint und den Mondelf sofort wieder in Alarmbereitschaft versetzt. Da es aber erneut keine Anzeichen für einen Feind gibt, löst Torinkas schließlich seine Angriffshaltung auf und springt mit einem einfach Satz über die Grube. Auf der anderen Seite angekommen legt er sofort wieder einen Pfeil auf die Sehne und blickt seine Begleiter auffordernd an. Sie wussten zwar jetzt, dass sie erwartet wurden, aber deshalb sollten sie trotzdem keine Zeit vergeuden.
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Beitrag von: Selvan am 30.11.2008, 12:31:41
"Habt Dank", sagt Selvan zu Siobhan und Rosbro.
Dann, während er den letzten Riemen seiner Rüstung festzurrt, sagt er zu Oscar. "In Situationen wie dieser wünschte ich mir schon manchmal ein Hemd aus Mithral. Doch in einer Schlacht vermag mich die Brustplatte vermutlich besser zu schützen, da sie mehr wichtige Körperstellen bedeckt als ein Kettenhemd und außerdem verzaubert ist."

Er wendet sich wieder dem vor ihnen liegenden Gangabschnitt zu.
"Dann lasst uns unseren Gastgeber begrüßen gehen."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 30.11.2008, 13:43:21
Der Schock über die Falle ist schnell überwunden, wenngleich Oscars Knochen ein wenig schmerzen und seine nasse Kleidung überaus unangenehm ist, wo doch ein kalter Wind durch das Gemäuer fegt - doch ein Zwerg lässt sich von so was nicht beeindrucken. Viel beunruhigender ist die Tatsache dass man euch wohl erwartet, aber so oder so müsst ihr euren Weg fortsetzen. Also überquert ihr nach und nach den Schacht welcher in die gefährliche Tiefe hinabfällt und setzt euren Weg fort.

Als ihr am Ende des Ganges an die steinerne Tür kommt packen Oscar und Selvan wieder gemeinsam an und ziehen an den daran befstigten Eisenringen. Knirschend öffnet sich das doppelflügelige Portal und gibt den Blick auf den dahinter liegenden Raum frei. Leider ist dieser in völlige Dunkelheit gehüllt, keine Fackeln wie auf dem Gang erhellen ihn. So muss eine Lichtquelle her, wobei Lichtzauber leider durch das Schattengewebe ausfallen. Ihr werdet auf andere Mittel zurückgreifen müssen ...
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 30.11.2008, 14:16:19
Rasch holt Rosbro zwei Fackeln aus seinem Rucksack. "Damit bleibt nur noch eine übrig, dass Sonnenzepter bewahre ich lieber noch auf. Hoffentlich vertrauen die anderen nicht nur auf Magie für Licht, und haben ebenfalls noch ein paar Fackeln. Nicht alle von uns können wie Oscar im Dunkeln sehen."

Während er die Fackeln auf den Boden legt und mit einem Zündholz entzündet wendet er sich Oscar zu:
"Ihr habt mich vorhin richtig verstanden, wir müssen beobachtet worden sein, ohne den Beobachter selbst wahrnehmen zu können. Wäre dieser Zauber bereits vorher gewirkt worden, so hätte ich seine Aura wahrgenommen. Dies war nicht der Fall." Dann reicht er eine Fackel an Siobhan weiter und behält die andere in seiner Hand. Auch Oscar und Selvan holen ihre ewigen Fackeln hervor.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Jandar am 30.11.2008, 14:40:52
"Will man sich über uns lustig machen?", denkt Jandar als Oscar in die Grube fällt und nur sehr leicht verletzt wieder hochgezogen wird. "Wenn jemand den Behir überwinden konnte, dann ist diese Grube doch ein Kinderspiel für ihn. Zumindest wenn er nicht allein ist."

"So etwas habe ich mir schon gedacht", kommentiert Jandar den Mund. "Vermutlich weiß er auch, wie wir an dem Behir vorbeigekommen sind. Wir können nur hoffen, dass er seine anderen Wächter nicht warnt und diese immer noch die Losung akzeptieren, sonst kommen wir wohl nicht ohne bewaffnete Auseinandersetzung weiter."
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Beitrag von: Schreckensjul am 30.11.2008, 17:03:12
Mit den entzündeten Fackeln in euren Händen begebt ihr euch nun in den nächsten Raum hinein. Die Wände dieses Raumes sind ebenfalls mt bemalt und zeigen verschiedene Kreaturen, von diversen magischen Kreaturen bis zu Dämonen. Einige sind jedoch mit der Zeit verblasst und kaum zu erkennen. Die Decke über euch ist jedoch sehr hoch und wölbt sich, so dass das Licht eurer Fackeln nicht bis ganz nach oben reicht. Zu eurer linken befindet sich eine weitere doppelflügelige Steintür.
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Beitrag von: Selvan am 30.11.2008, 18:07:01
Selvan greift mit der linken Hand nach hinten in seinen Rucksack und holt einen kleinen Stab mit einem leuchtenden Kristall an der Spitze hervor.

"Der Magische Mund wird wohl vor Entdeckung abgeschirmt gewesen sein. Ich bezweifle jedenfalls, dass der Zauber eben erst gewirkt wurde. Das ergäbe keinen Sinn", sagt er ohne jemanden direkt anzublicken.

Dann nimmt er fasziniert die Wandmalereien in Augenschein.
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 30.11.2008, 18:43:30
Im Gegensatz zu Selvan schenkt Torinkas den Wandmalereien keinerlei Beachtung. Er beobachtet nur die ganze Zeit über den Raum um eine mögliche Gefahr auszumachen. Immer wieder schweift der Blick des Mondelfen nach oben, wo alles mögliche in der Dunkelheit lauern könnte. Um zu vermeiden, dass seine Begleiter, gefangen von den Malereien zu viel Zeit vergeude bewegt er sich langsam in Richtung der Tür, während er jedem, der verweilt, einen auffordernden Blick zuwirft.
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Beitrag von: Oscar am 01.12.2008, 15:26:34
Oscar wirft nur einen oberflächlichen Blick über die an die an den Wänden befindlichen Malereien schweifen und wirft dann ein Blick zu Siobhan die augenscheinlich nichts gefunden zu haben scheint.
"Gehen wir weiter. Hier scheint es nichts interessantes zu geben."
Damit schickt sich Oscar an die vor ihm liegende Tür zu öffnen.
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Beitrag von: Schreckensjul am 01.12.2008, 15:39:26
Da der finstere Raum keine neuen Entdeckungen gebracht hat machen sich Selvan und Oscar sogleich daran die nächste Tür zu öffnen. Dahinter liegt eine weitere Halle, die jedoch auch von einigen Fackeln erleuchtet ist. An den Wänden hängen viele alte, teilweise rostige Waffen. Auf hölzernen Gerüsten stehen einige Rüstungen ausgestellt, an einer großen Tür rechts von euch sind sogar zwei gut gepflegte Plattenrüstungen ausgestellt. Dazu hängen Banner und Flaggen an den Wänden, Schlachtreliquien eines längst vergessenen Königreichs.  Durch die große Tür hindurch dringt ein Geräusch als würde ein Hammer auf Stein schlagen ... teilweise bebt der Boden unter euren Füssen sogar leicht. Rosbro kann dank seines Zaubers eine magische Aura an den beiden Plattenrüstungen entdecken, die an der Tür stehen.
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 01.12.2008, 15:45:19
Sobald Torinkas die Geräusche vernimmt ist sein Bogen wieder gespannt und langsam folgt er den anderen in den Raum mit den Rüstungen. Er richtet seinen Pfeil sofort auf die Tür von der das Geräusch herrührt.
Die militärische Routine übernimmt vollkommene Kontrolle über den Dunklen Rächer und wie er es in der Armee gelernt hat bedeutet er Selvan und Oscar sich langsam der Tür zu nähern, während er dem Rest bedeutet die Tür aufmerksam zu beobachten und angriffsbereit zu sein.
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Beitrag von: Oscar am 01.12.2008, 16:06:40
Langsam tritt Oscar in die Halle und blickt dann zu den anderen. Als Rosbro mitteilt das die Rüstungen eine Magische Aura zeigen, tritt er vorsichtig an diese heran und versucht dann indem er seine Hand über diese gleiten lässt die Natur dieser zu ergründen
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Beitrag von: Schreckensjul am 01.12.2008, 16:21:01
Interessiert tritt Oscar vor um die Rüstung zu untersuchen. Es scheint ein altertümliches Stück zu sein, doch von meisterhafter Machart. Doch als er sich darauf zu bewegt regt sich der metallene Körper. In den Schlitzen des Visier leuchtet plötzlich ein Licht auf und die Rüstung holt ein Schwertheft aus einer Vertiefung hervor, aus dem plötzlich eine Klinge aus purem Feuer hervor schnellt. Auch in die andere Rüstung kommt Leben und beide bauen sich vor der Tür auf, die flammenden Schwerter drohend erhoben.

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Beitrag von: Oscar am 01.12.2008, 16:37:33
Oscar hält in der Bewegung inne und betrachtet die Konstrukte interessiert.
"Es sind Wächterkonstrukte die man Helmschrecken nennt.
 Ein Kampf würde uns wahrscheinlich eine menge kosten. Versuchen wir es mal so."

Er überlegt kurz und wendet sich dann mit den Worten die der Behir ihnen genannt hatte an die Wächter.
"Nimure tel Kanda Hlontar"
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Beitrag von: Selvan am 01.12.2008, 17:28:07
Auch diesmal nickt Selvan anerkennend als der Zwerg die magischen Konstrukte korrekt benennt. Oscars Einschätzung, dass ein Kampf wohl kaum ohne Verluste zu überstehen wäre, teilt er uneingeschränkt.

Angespannt wartet der Sonnenelf ab, ob die Parole die erhoffte Wirkung hat, während er beschwichtigend die rechte Hand in Torinkas' Sichtfeld hält - ohne jedoch dessen potentielle Schussbahn zu verdecken.
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 01.12.2008, 19:11:13
"Oscar, nein!", ruft Rosbro ihm noch hinterher, denn die Auren schienen stark, auch wenn er ihre Natur nicht ausmachen konnte, so sagte ihm sein Wissen doch, dass es sich um Wächterkonstrukte handeln musste.

Als sie dann zu Leben erwecken steht im der Schreck kurz ins Gesicht geschrieben, doch glücklicherweise greifen sie nicht sofort an.

"Ihr solltet nicht so gutgläubig sein an einem Ort wie diesem... Ihr habt Glück, sie scheinen nur darauf programmiert zu sein die Tür vor Eindringlingen zu schützen, nicht darauf jeden der in diesen Raum tritt direkt anzugreifen."

Wenn das nicht klappt, werden wir wohl gegen sie Kämpfen müssen um weiter zu gelangen...
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Beitrag von: Schreckensjul am 01.12.2008, 19:51:13
Gespannt gehen all eure Blicke auf Oscar und die belebten Rüstungen, welche bedrohlich ihre Schwerter recken. Angesichts des geschwächten Gewebes, dürfte ein Kampf äußerst riskant für euch sein. Doch als der Goldzwerg die Worte in altem Thorass spricht scheinen sich die Rüstungen zu entspannen. Sie senken ihre Schwerter und die flammenden Klingen verschwinden, gemeinsam treten sie ein Stück von der Tür zurück, doch das Leuchten in den Schlitzen ihrer Visiere bleibt bestehen.
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 01.12.2008, 23:38:47
Tatsächlich. Der Behir hat sein Wort gehalten, sehr gut. Sichtlich entspannt sich Rosbros Haltung.
"Hoffen wir, dass sie auf unseren Rückweg auch so 'friedlich' sind."

Was sie wohl bewacht haben? Ob hinter der Tür wohl bereits Alokair auf uns wartet? Ein paar schnelle Gesten und kurze Worte sorgen dafür, dass sich ein unsichtbares Schutzschild um Rosbros Körper und Geist legt.
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Beitrag von: Selvan am 02.12.2008, 02:08:49
Auch Selvans Haltung entspannt sich zunächst einmal wieder. 'Das ist ja nochmal gut gegangen.'

Er nähert sich der bewachten Tür und sagt zu den Wächtern. "Ihr habt Recht getan. Wir sind Besucher in einer äußerst wichtigen Angelegenheit." Dann nickt er Oscar zu, er möge mit ihm gemeinsam die Tür öffnen.
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Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 02.12.2008, 11:11:52
Gerade noch rechtzeitig kann sich Kyali zurückhalten, um ihre gespannte Bogensehne nicht los zu lassen und verhindert somit, dass ihr Pfeil der erste Angriff in dieser Höhle wird. Erstaunt sieht sie mit an, wie die beiden Konstrukte tatsächlich den Weg freigeben nachdem der Zwerg die Worte wiederholt, welche der Behir ihnen genannt hatte.

"Weshalb sollten Konstrukte so etwas tun? Oder besser: weshalb sollte jemand sie so programmieren? Das ist doch ein ganz offensichtlicher Unsicherheitsfaktor.", wundert sich Kyali. Zweimal waren sie nun schon mit potentiellen Gegnern konfrontiert worden und beide Male ließ sich das Problem friedlich lösen. "Das geht zu einfach." äußert sie ihre Bedenken.
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Beitrag von: Jandar am 02.12.2008, 16:43:11
"Da stimme ich zu", erwidert Jandar. "Aber erstmal sollten wir froh sein, dass es so glatt läuft. Ich habe nur die ungute Befürchtung, dass wenn unsere Verhandlung mit Alokair nicht wie geplant verläuft er seine Wächter zu sich rufen wird, und dann haben wir ein noch größeres Problem."
Er macht sich bereit einen Zauber zu wirken, falls der Leichnam tatsächlich schon hinter der Tür ist.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 02.12.2008, 17:47:55
Nachdem ein Kampf mit den Wächterkonstrukten in der Waffenkammer noch einmal abgewendet werden konnte, wenden sich Selvan und Oscar der nächsten Türe zu und ziehen sie auf, während ihr alle spannungsgeladen wartet ob in dem Raum oder Halle dahinter vielleicht schon der Leichnam lauert. Doch nichts dergleichen. Die Türen öffnen sich in eine große natürliche Höhle hinein. Als ihr hinausgeht steht ihr auf einem felsernem Sims, am Rande einer großen Schlucht welche diese Höhle teilt. Die Schlucht selbst ist gefüllt mit schwebenden Felsen, welche beständig einander krachen und wohl für die Geräusche zuständig sind, die ihr durch die Türen gehört habt. Die Decke der Höhle liegt gut 10 Meter über euch, doch den Boden der Schlucht könnt ihr nicht erkennen, den er verliert sich in der Dunkelheit. Doch jenseits der Schlucht auf der anderen Seite scheint es auch einen Sims mit einer weiteren Tür zu geben, von woher Fackellicht kommt. Links und auch rechts des Sims wo ihr euch befindet, verläuft jeweils ein schmaler Pfad an der Höhlenwand entlang.

(http://i98.photobucket.com/albums/l255/Julianos1982/Anime%20und%20Manga/GrindingGulf.jpg)
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 02.12.2008, 22:48:01
"Es herrscht gewaltige Magie in diesem Raum, doch ich bin leider nicht in der Lage, etwas genaueres darüber zu sagen... wie Fäden zieht es sich durch den Raum. Hat jemand von euch schon mal soetwas gesehen?", fragt Rosbro mehr erstaunt als erschreckt.

"Wirklich interessant. Wenn Allokair dies geschaffen hat, dann sollten wir uns wirklich nicht mit ihm anlegen."
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Beitrag von: Siobhan am 02.12.2008, 22:56:14
"Ich kann mich nicht erinnern, dass wir die Verhandlungen mit Alokkair schon genauer geplant hätten." kommentiert Siobhan Jandars Bedenken trocken, "Von daher werden sie mit Sicherheit nicht wie geplant verlaufen. Dennoch habt Ihr recht, wenn es hart auf hart kommt, wären unsere Probleme kleiner gewesen, hätten wir..." Abrupt verstummt die Halbelfe, als sie sieht, was sich hinter der Tür verbirgt, die Selvan und Oscar gerade geöffnet haben. Auf Rosbros Frage schüttelt sie den Kopf."Nein, aber es ist eine kreative Weise, einen Weg zu blockieren." gesteht sie zu, "Hat jemand Vorschläge?"
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Beitrag von: Selvan am 02.12.2008, 23:18:20
Selvan hat den Kopf etwas in den Nacken gelegt und blickt fasziniert zur Höhlendecke und zu den fliegenden Steinen hinauf.

"Was wir hier sehen, ist wahrscheinlich ein Erdknoten", sagt er beinahe ehrfürchtig. "Das sind äußerst seltene Orte im Unterreich, in denen die magischen Kräfte der Erde wie in einem Trichter gebündelt werden und von speziell ausgebildeten Zauberwirkern für ihre sogenannte Knotenmagie genutzt werden können. Vielleicht versteht sich auch Alokkair auf die Nutzung dieses Ortes."

An Siobhan gewandt, meint er schulterzuckend: "Könnt ihr fliegen?"
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Beitrag von: Oscar am 02.12.2008, 23:41:52
Als die Tür sich öffnet zieht er überascht die Luft ein und stößt sie in einem bewunderden Pfeifen wieder aus. Leise zu sich selbst spricht er in Gedanken
"Sieh an ein Erdknoten. Das sieht man auch nicht alle Tage."
Lächeln lauscht er Selvans Erklärung des Phänomens und antwortet dann schmunzelnd auf dessen Frage nach Siobhans Flugfähigkeit
"Sie selbst vielleicht nicht. Viel mehr, aber könnte man den Teppich dazu verwenden. Es birgt aber auch ein Risiko wegen der herumfliegenden Felsbrocken. "
Dann zeigt er auf beiden Seiten der Höhle vorhandenen Simse
"Die andere Möglichkeit wäre es an einen der beiden Sims die der Felswand folgen zu versuchen der Weg ist jedoch recht schmal und es besteht eine hohe Absturzgefahr, zumal sich der Pfad windet und ich auch nicht alles einsehen kann was sich hiter der Windung verbirgt. Selbst wenn wir mit Seilen absichere, schätze ich die Gefahr höher ein als wenn wir den Teppich nehmen"
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 03.12.2008, 13:05:16
'Höchst Interessant. Vielleicht sollte ich doch in Zukunft mal ein wenig mehr lesen - Azuth mag mir die Befähigung geschenkt haben, mit beiden Arten der Magie umzugehen, aber manches Wissen steckt wohl nur in Büchern. Tatsächlich verstehen sich Oscar und Selvan sehr gut in diesem Gebiet.'

Nach dem Rosbro den Ausführungen Oscars und Selvans aufmerksam gefolgt ist, betrachtet er die Schlucht und die magischen Fäden, welche sich durch sie hindurch ziehen noch einmal genau.

"Nun, dann wird einer wohl den "Fährmann" spielen müssen. Eure Idee mit dem Teppich klingt gut.
Am besten wir fliegen mit ihm entlang der Wand, dort scheint weniger Gestein durch die Luft zu fliegen."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 03.12.2008, 15:57:42
Torinkas hatte zuvor bereits etwas vergleichbares gesehen. Im Unterreich waren diese Orte zwar selten, doch es gab sie. In der lichtlosen Finsternis gaben sie allerdings ein anderes Bild ab. Vor allem, da der Elf sich damals auf magische Dunkelsicht verlassen hatte. Heute hatte er diesen Vorteil nicht und auch ansonsten war seine Magie ungewöhnlich schwach. Also nickt er nur, als die anderen von dem Teppich sprechen, obwohl er selbst es auch für möglich hält an den Simsen entlang zu balancieren. Davon sagt der Dunkle Rächer allerdings nichts. Worte würden sie nur weiter aufhalten.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Jandar am 03.12.2008, 16:29:58
"Das wird von Mal zu Mal interessanter.", denkt Jandar als er den Erdknoten erblickt. "Ein Behir als Türsteher, zwei Helmschrecken als Wächter und ein Erdknoten mitten in der Wohnung. Ich bin gespannt, was noch kommen wird."

"Der Teppich klingt nach einer guten Idee. Ich schlage vor dass wir dicht über dem Sims fliegen und die Geschickteren von uns können ja auch balancieren. Im Zweifelsfall sind die anderen dann mit dem Teppich in der Nähe." tut der Hexenmeister seine Meinung kund.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Siobhan am 04.12.2008, 03:16:11
"Ich persönlich werde mein Glück lieber auf den Pfaden an der Seite versuchen." kündigt Siobhan an und macht sich auch gleich auf den Weg. Vorsichtig und nicht daran denkend, wie weit der Abgrund hier wohl hinabgeht geht sie langsam den Weg am Wand der Halle entlang.
Tatsächlich sind ihre Gedanken nicht bei den unergründlichen Tiefen, sondern mehr bei dem, was sie noch erwartet, wenn sie weiter in diese Höhlen vorstoßen würden.
Er ist also nicht nur ein jahrhundertealter Leichnam, der weiß das Schattengewebe zu nutzen und sich Behire als Schoßhündchen hält, sondern er hat auch noch die Kontrolle über einen Erdknoten. Wenn wir hier wieder herauskommen, werden wir entweder Helden sein, oder ich werde herausgefunden haben, ob man auch Halbelfen nach Arvandor lässt.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 04.12.2008, 18:15:53
Torinkas folgt Siobhan zu den Pfaden ohne zu erläutern, was er zu tun gedenkt. Er war sich sicher, dass er es schaffen konnte und so würden sie Zeit sparen, da sie nicht so oft hin und her fliegen mussten. Außerdem verließ sich der Dunkle Rächer lieber auf seine eigenen Füße als auf die Fähigkeiten eines seiner Gefährten im Steuern eines fliegenden Teppichs. Obwohl es nicht ungefährlich ist, behält Torinkas seinen Bogen in der Hand, während er den Siobhan auf dem Pfad folgt. Wer wusste schon, was hier so lauerte.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 04.12.2008, 20:27:33
Wie beschlossen holt Jandar den magischen Teppich hervor und nimmt zusammen mit Rosbro Platz darauf. Der Rashemi spricht die magischen Worte und der Teppich erhebt sich wie von Zauberhand und untersteht erneut der Kontrolle des Hexenmeister. Die beiden fliegen vorneweg den Sims entlang und der Rest hinterher. Zwar ist der Sims breit genug um unbeschwert daran entlangzugehen und er ist auch weitesgehend frei von Geröll, dennoch ist es nicht gerade ein sicheres Gefühl entlang des dunkeln Abgrundes zu spazieren. Der Pfad windet sich dabei die Wand entlang und biegt um um eine Kehre und endet in einer großen Öffnung in der Wand. In der schmalen Felsöffnung befindet sich ein höhlenartiger Raum von nur wenigen Metern Durchmesser, welcher von einer grünen Fackel erhellt wird. Zwei grob in den Fels gehauene Treppen führen etwas weiter hinten auf eine Art Felsvorsprung.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 04.12.2008, 20:43:00
"Tcha hier geht es wohl nicht so weiter. Dort vorne die Treppen ich denke wir schauen erst einmal ob es dort oben auf dem Felsvorsprung weitergeht. Wenn nicht können wir immer noch unseren alten Plan mit dem Teppich weiterverfolgen um auf die andere Seite zu kommen"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 05.12.2008, 01:20:19
Selvan nickt. "Gut. Nehmt Ihr die rechte Treppe, Oscar. Ich werde die linke nehmen. Torinkas, vielleicht könntet ihr den Felsvorsprung im Auge behalten bis wir oben sind.

Ich glaube, dort oben ist ein weiterer Gang. Aber er führt uns vermutlich weg von der Schlucht."


Dann geht Selvan zur linken der beiden Treppen und macht sich gleichzeitig mit Oscar an der Aufstieg zu dem etwa 4 Schritt hohen Felsvorsprung.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 05.12.2008, 15:10:00
Gemeinsam erklimmen Selvan und Oscar die Treppen während der Rest von euch unten bleibt und die Augen offen hält und Torinkas mit auf der Sehne liegendem Pfeil auf mögliche Unanehmlichkeiten wartet. Oben auf befindet sich ein kreisrundes, kleines Plateau in dem es unangenehm stinkt. Auf dem Boden liegen überall Knochen, zerfetzte Kleidungsstücke und Kupferstücke verstreut. Aber auch einige Edelsteine ... ein Amethyst, ein Achat und ein Turmalin wie Oscar erkennen kann. Als er sich bückt um die Steine näher in Augenschein zu nehmen, entdeckt er mittendrin auch einen bronzenen Schlüssel. In der Höhlendecke befindet sich eine schmale dunkle Öffnung, die in einen engen Tunnel zu führen scheint.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 06.12.2008, 00:23:17
Oscar schaut vorsichtig zu dem halben Meter großen Loch in der Decke hinauf
"Wir sollten uns beeilen bevor der Bewohner zurückkommt."
Langsam bückt sich Oscar zu dem Schlüssel um ihn aufzuheben , wärend er versucht das Loch im Auge zu behalten. Flüchtig lässt er einen Blick über die Edelsteine wandern und steckt diese zusammen mit dem Schlüssel ein. Nachher können wir uns die immer noch ansehen.
"Lasst uns hier verschwinden hier geht es nicht weiter."
Vorsicht das Loch im Auge beahltend begibt sich Oscar zu den anderen.
"Schauen wir mal ob es auf der anderen Seite auch noch so ein Höhle gibt. Wenn nicht,
fliegen wir mit dem Teppich über die Schlucht."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 06.12.2008, 12:30:47
Unhörbar stößt Kyali einen wilden abyssalischen Fluch aus. Sie wäre am liebsten einfach über die Schlucht geflogen und wenn sie mit anderen Fey'ri unterwegs gewesen wäre anstatt mit Hal'Auvir, dann hätten sie sich hier nicht eine Minute lang aufhalten lassen. Nun jedoch muss sie sich mit den anderen zusammen über das Sims an der Seite quälen und vorgeben dass sie sich vor der Tiefe fürchte. Doch zur Zeit ist sogar der einfache Versuch zu fliegen bereits lebensgefährlich für sie.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 06.12.2008, 14:00:17
"Eine Höhle ist dort oben? Habt ihr sie Erkundet, in so kurzer Zeit? " fragt Rosbro den Halbzwergen.
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Beitrag von: Selvan am 06.12.2008, 14:08:03
"Dort ist kein Gang - nur ein schmaler Spalt in der Höhlendecke, nichts, was wir mal eben erkunden könnten. Lasst uns schauen, wohin der andere Pfad führt", sagt Selvan, der die letzten Stufen wieder herabsteigt.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 06.12.2008, 19:27:47
Da sich der Pfad als Sackgasse erwiesen hat wendet sich die Gruppe von der Höhle ab, begibt sich zu dem Vorsprung zurück und erklimmt nun den zweiten Pfad, welcher sich ähnlich eng an die Höhlenwand schmiegt und am Abgrund entlang verläuft. Jandar und Rosbro fliegen mit dem Teppich vorneweg, während der Rest in gerade Reihe hinterherläuft. Auch dieser Pfad knickt nach einem kurzen Stück ab und öffnet sich in eine unregelmäßig geformte Höhle, welche nur von euren mitgebrachten Fackeln ausgeleuchtet wird. Am Boden liegen wie auch in der anderen Höhle zahlreiche Knochen und sogar Chitinpanzer verteilt. Still ist es hier, nur das Grollen und Krachen aufeinander prallender Felsbrocken von jenseits des Abgrundes ist zu hören ...
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Beitrag von: Selvan am 07.12.2008, 01:23:31
Selvan mustert konzentriert die Wände der Höhle und blickt beiläufig auf den Knochenhaufen.
"Irgendetwas scheint hier im Fels zu leben. Vielleicht ein Rieseninsekt oder ein Wurm. Das da sind dann wohl die Überreste seiner Mahlzeiten. Allerdings scheint es gerade nicht zu Hause zu sein."

Daraufhin wendet sich der Elf wieder dem Pfad zu.
"Lass uns zurück gehen und die Grube überqueren.
Passt nur auf, dass uns das Ding nicht in den Rücken fällt."
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Beitrag von: Schreckensjul am 07.12.2008, 15:51:06
Selvan will sich bereits abwenden als Rosbro mittels seiner Magie etwas Interessantes entdeckt. Er nimmt etwas weiter hinten nimmt er eine schwache magische Aura wahr und als er näher tritt entdeckt er inmitten von rostigen, zerbrochenen Waffen, Knochenresten und Kupferstücken einen magischen Ring. Kyali nimmt derweil die verstreut liegenden Panzer in Augenschein, welche wohl offensichtlich von großen Spinnen und Skorpionen stammen. Als Oscar ein Stück an Oscar herantritt kann er erkennen, dass sich weiter hinten am Ende dieser kleinen Höhle ebenso ein Loch in der Decke befindet.
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Beitrag von: Oscar am 07.12.2008, 16:11:52
Oscar zeigt auf das Loch in der Decke
"Ich habe mir so etwas in der Art gedacht. Steck den Ring ein und dann zurück in die Höhle. Ich schlage vor wir wählen die Reihenfolge so das die Kampfstärke auf beiden seiten der Schlucht gleich bleibt ich werde als einer der letzten übersetzen, da ich denke das  der Bewohner der Tunnel immer noch in der Nähe ist."
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 07.12.2008, 20:32:43
"Das klingt gefährlich. Wir haben uns nicht gerade leise Verhalten, was immer dort ist, wartet vielleicht genau darauf das wir uns trennen.", meint Rosbro während er den Ring aufhebt und untersucht. "Hier Torinkas, es ist ein Schutzring. Ihr könnte ihn gebrauchen denke ich? Was denkt ihr nebenbei? Riskieren wir, geteilt zu werden und über die Schlucht zu fliegen, oder locken wir erst das, was in der Höhle haust, heraus?" dabei reicht er dem Mondelf den gefundenen Schutzring.
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Beitrag von: Siobhan am 07.12.2008, 23:10:49
"Wir sollten keine unnötigen Konfrontationen provozieren." entscheidet Siobhan, "Wir haben auch so schon genügend Probleme." Auffordernd blickt die Halbelfe Jandar an. "Wir sollten den Teppich jetzt nutzen, um über die Schlucht zu kommen. Das scheint der einzige Weg zu sein, wie wir unserem Ziel näher kommen können." schlägt die Halbelfe dann schließlich vor.
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Beitrag von: Selvan am 07.12.2008, 23:40:11
Aufmerksam lauscht Selvan den Worten der stillen Halbelfe und nickt dann. "Völlig richtig. Also los."
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 07.12.2008, 23:53:36
"Dann ist es beschloßen. Man kann auch von Stein zu Stein hüpfen denke ich. Ich warte hier mit Oscar, und werde als Vorletzter übersetzen, mein athletisches Geschick ist zu vernachlässigen."
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Beitrag von: Selvan am 07.12.2008, 23:57:48
Selvan lacht kurz lautlos auf. "Meins ebenfalls - was das betrifft."
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Beitrag von: Oscar am 08.12.2008, 00:05:01
Oscar schüttelt kurz mit dem Kopf bei Rosbros Vorschlag: "Es tut mir leid dir wiedersprechen zu müssen, aber ich halte es für keinen gute Idee den Weg über die Steine hinweg zu wagen.Ich habe mir den Flug der Steine eine Weile angesehen und es gehort ziemlich viele übung dazu es zu schaffen. Und das nicht nur einmal Zeit für den Sprung kann sich derjenige auch nicht nehmen, weil immer damit gerechnet werden muß das die Steine miteinander kollidieren . Nein wir benutzen alle den Teppich."
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 08.12.2008, 15:41:53
Torinkas nickt Rosbro knapp zu als dieser ihm den Ring reicht und steckt ihn sich umgehend auf den Finger: "Oscar hat recht, diese Erdknoten sind unberechenbar. Wir sollten schnell gehen und ich sehe den Teppich als unsere einzige Möglichkeit." Anschließend wendet der Dunkle Rächer sich Jandar zu: "Setzt mich als erstes über, dann kann ich mit meinem Bogen das Loch im Auge behalten, während ihr den Rest herüberholt." schlägt er dem Hexenmeister dann vor.
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Beitrag von: Jandar am 08.12.2008, 16:28:17
"In Ordnung. Hoffen wir, dass das, was darin lebt, so lange wie möglich drinbleibt.", sagt Jandar und lässt Torinkas auf den Teppich steigen. "Bis gleich.", sagt er zu den anderen und steuert den Teppich vorsichtig über die Schlucht, so weit wie möglich von den dicksten Brocken entfernt. Ganz wohl ist dem Rashemi dabei nicht, aber ihm fällt nicht besseres ein, deswegen müssen sie den Flug wagen.
"Ich hoffe nur, dass alles gut geht.", denkt er während er grade an einem langsameren Stein vorbeisteuert.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 09.12.2008, 16:22:18
Behutsam und vorsichtig beginnt Jandar mit dem fliegenden Teppich über die Schlucht zu setzen. Torinkas steigt hinten bei ihm auf und behält während des Fluges die umher treibenden Felsbrocken gut im Auge, denen Jandar aber geschickt ausweichen kann. Nach einer unangenehm langen Zeitspanne, komen sie endlich auf der gegenüberliegenden Seite an, wo Torinkas auf dem Vorsprung sofort Stellung bezieht und die Bogen bereit hält. Nun da er alleine unterwegs ist gelingt es Jandar wesentlich schneller zurück zu den anderen zu gelangen, wo Selvan bei ihm aufsteigt. Zusammen beginnen die beiden herüber zu fliegen, als plötzlich zwei gewaltige Felsbrocken aneinanderkrachen und ein abgebrochenes Fragment direkt auf die beiden zugerast kommt ...
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Beitrag von: Schreckensjul am 09.12.2008, 20:18:08
Doch Jandar gelingt es reflexartig den Teppich rumzureißen und dem Felsbrocken haarscharf auszuweichen, der ganz knapp an Selvan vorbeirauscht. Mit der Angst im Nacken landet Jandar nun auf dem Sims, wo Torinkas bereits wartet und lässt Selvan wieder seine Füße auf festen Boden setzen.

(Huiuiui mein 1000ster Post ist das ^^)
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 10.12.2008, 17:42:16
Torinkas nickt den Hexenmeister einmal knapp zu und fokussiert dann wieder das Loch in der Decke. Sein Bogen sind während der gesamten Zeit nicht nach unten und er ist jederzeit bereit einen Schuss abzufeuern. Hin und wieder löst er seinen Blick jedoch von dem Loch und schaut was Jandar und die anderen gerade tun.
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Beitrag von: Jandar am 10.12.2008, 17:47:33
"Verdammt!", entfährt es Jandar als der Felsen auf sie zukommt. Schnell reißt er den Teppich herum und lässt sich durch den Kopf gehen, welcher seiner Zauber gegen den Brocken effektiv wäre, aber da ist die Gefahr auch schon vorbei. "Das ist ja grade nochmal gutgegangen. Hoffen wir, dass da nicht noch einer kommt.", denkt er erleichtert aber wachsam, und fragt dann Selvan: "Alles in Ordnung?"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 10.12.2008, 19:31:07
Der Elf nickt. "Ja, alles in Ordnung. Ihr habt gut reagiert, aber es war verdammt knapp", antwortet er als er von dem Teppich steigt. Sofort blickt er sich um und behält zusammen mit Torinkas die Umgebung im Auge.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 11.12.2008, 03:58:27
Nachdem Selvan dem Hexenmeister gegenüber signalisiert das alles in Ordnung ist, macht dieser sich wieder auf den Weg auf die andere Seite, wobei er diesmal noch wachsamer ist. Torinkas behält weiterhin das Loch jenseits der Schlucht im Auge und ein Blick nach hinten zeigt Selvan, dass die Tür die sich etwas weiter hinten befindet wohl durch ein altertümliches Schloss gesichert ist. Jandar kommt diesmal sicher bei seinen Gefährten an und lässt diesmal die Halbelfe Siobhan auf den Teppich steigen, welche er langsam und vorsichtig hinüberfliegt. Glücklicherweise geschieht auch diesmal nichts und der Rashemi lässt diesmal die Goldelfe Kyali zu sich auf den fliegenden Teppich steigen. Doch da geschieht das Unglück! Wieder krachen zwei Felsbrocken nahe bei Jandar und Kyali aneinander und ein Felsfragment rast mit solcher Geschwindigkeit auf die beiden zu, dass keine Zeit zum Ausweichen bleibt. Kyali wird von dem Felsbrocken voll erwischt und von dem Teppich gestoßen. Erschrocken blickt ihre alle auf, als es schon scheint dass die Goldelfe in die Tiefe stürzt, doch Tymora sei Dank schafft sie es sich auf einem nahegelegenen größeren Felsbrocken abzurollen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 11.12.2008, 13:18:42
Das war verflucht knapp., denkt sich Rosbro, der sich erschroken ob des Geschreis vom Teppich umdrehte und gerade noch sah, wie Kyali sich auf einen der Felsen abrollte, während ein großer Stein neben ihr zum liegen kommt. Als Jandar sich daran macht, Kyali wieder einzusammeln, wendet er seinen Blick wieder zum Loch.
"Puh. Gleich haben wir es geschafft, einen Schritt weiter.. bin mal gespannt, was noch auf uns wartet."
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Beitrag von: Oscar am 11.12.2008, 22:06:36
Er zwinkert Rosbro lächelnd zu während er zu ihm spricht.
"Denk dran. Noch steht uns das auch noch bevor"
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Beitrag von: Schreckensjul am 12.12.2008, 13:36:40
Jandar reagiert geistesgegenwärtig, fliegt schnell zu Kyali herüber und hilft ihr auf den Teppich. Außer einer Prellung scheint die Goldelfe nicht verletzt zu sein und so setzt Jandar den restlichen Weg fort und lässt Kyali bei den wartenden Gefährten absteigen. Schnell fliegt der Hexenmeister zurück und lässt nun Rosbro auf den Teppich steigen und beginnt den Überflug. Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch betrachtet Rosbro die umherfliegenden Seinbrocken, doch diesmal scheint sich keine Gefahr anzubahnen und er kommt wohlbehalten auf der anderen Seite an. Ein letztes Mal fliegt Jandar herüber und holt diesmal Oscar ab um den Überflug endlich zu beenden. Doch kurz bevor beide an der anderen Seite der Schlucht ankommen, kracht es wieder lautstark als sich zwei Brocken rammen. Staub und ein großes Trümmerstück kommen rasend schnell auf die beiden zu, es bleibt keine Zeit um auszuweichen ...
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 12.12.2008, 16:05:32
Geistesgegenwärtig erhebt Oscar seinen Hammer und in einem weiten Bogen Schlägt er auf das auf sie zukommende Fragment ein, wodurch dieses zerstört wird. Vorsichtig schaut sich Oscar nach weiteren Trümmerstücken um während er sich den Schweiß abwischt und Jandar zunickt. Das war echt knapp
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Beitrag von: Selvan am 12.12.2008, 18:50:16
"Lasst uns hoffen, dass es noch einen leichteren Rückweg gibt", sagt Selvan während er Oscar zum Empfang kurz anerkennend auf die Schulter klopft.

Dann wendet er sich der Tür zu und richtet sich an Siobhan. "Ich nehme an, Ihr kennt Euch ein wenig mit Schlössern aus, ja? Wollt Ihr Euch das vielleicht mal anschauen?"
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Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 12.12.2008, 19:05:16
Als Kyali wieder festen Boden unter den Füßen hat, wartet sie geduldig und aufmerksam, dass die übrigen Gefährten von Jandar auf die andere Seite gebracht werden. Noch nie war sie so froh auf ihren Beinen stehen zu können, hatte sie doch zuvor als sie von dem Teppich stürzte beinahe die Beherrschung verloren und ihre Gestalt gewechselt, um ihren Sturz abfangen zu können. Glücklicherweise hatte sie sich an dem schwebenden Felsen festklammern können bis Jandar sie wieder abgeholt hatte.

Jetzt zuckt sie wieder zusammen, als plötzlich mit lautem Getöse die Felsbrocken bedrohlich auf Jandar und Oscar zurasen und sie spürt, wie sie sich unwillkürlich bereit macht, ihren Gefährten zur Hilfe zu kommen.

Beruhigt stellt sie aber fest, dass der Halbdrache sich selbst zu helfen weiß.
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Beitrag von: Oscar am 12.12.2008, 19:20:34
"Ich habe vorhin in der ersten Höhle einen Schlüssel gefunden. Sobald wir sicher sein können das es keine Fallen gibt kannst du es ja damit zuerst versuchen." Sagt er zu Siobhan und reicht ihr den alten Bronzeschlüssel. Dann zieht er die Edelsteine aus der Tasche und reicht sie Rosbro "Nimm du sie. Jetzt haben wir ja ein klein wenig  Luft, also kannst du ja mal ein Blick darauf werfen." Dabei schaut er zu dem Loch
"Die Höhle ist wahrscheinlich durchzogen wie ein Käse mit diesen Röhren. Sofern wir keinen anderen Weg hinaus finden wren sie wohl die einzige Alternative an diesem Weg vorbeizukommen"
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Beitrag von: Schreckensjul am 12.12.2008, 22:19:48
Trotz einiger Schwierigkeiten hatte es die Gruppe letztendlich auf die andere Seite der Schlucht geschafft. Mit Ausnahme von Kyali waren alle wohlauf, wenngleich insbesondere Jandar noch immer angespannt war. Nachdem sich alle beieinander versammelt haben, rollt Jandar den Teppich wieder zusammen und Siobhan untersucht die Tür auf Fallen und ähnliche Vorrichtungen. Sie nickt schließlich und nimmt den Schlüssel von Oscar entgegen, welchen sie knirschend im Schloss der großen Steintür herumdreht. Ein Klacken ist zu hören und Oscar sowie Selvan schieben die doppelflügelige Tür auf.

Gespannt und mit gezückten Waffen schaut ihr was euch nun nach dem Überwinden dieses Hindernisses erwartet. Im Lichte mehrerer unnatürlich grüner Fackeln blickt ihr in einen rechteckigen Raum, der vollgestellt ist mit insgesamt 10 unglaublich lebensechten Statuen, welche Männer, Frauen, Menschen und Elfen in unterschiedlichsten Posen darstellen. In der euch direkt gegenüberliegenden Wand ist eine weitere, schwere Steintür eingelassen. Zu eurer Linken hingegen ist eine wesentlich schmalere, Tür aus Holz, welche recht neu aussieht. Hinter euch ist noch immer das Grollen und Donnern des Erdknotens und seiner aufeinanderprallenden Felsbrocken zu hören, ansonsten ist es erstaunlich still.
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Beitrag von: Selvan am 13.12.2008, 00:32:09
"Oh nein!", sagt Selvan leise und hält die anderen zunächst zurück. "Vorsicht! Ich befürchte, das sind keine Statuen sondern Personen, die versteinert wurden. Womöglich haust hier ein Basilisk. Alokkair selbst wäre gegen den petrifizierenden Blick der Bestie immun." Er blickt nachdenklich in die Runde. "Wenn jemand über Zauber verfügt, die uns davor schützen, wäre jetzt vielleicht ein guter Zeitpunkt, sie zu wirken. Ich habe jedenfalls keine Lust, hier als Statue zu enden."

Dann dreht er sich wieder zur Tür und schaut mit leicht glasigem Blick in die grünlich erleuchtete Kammer.

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Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Jandar am 13.12.2008, 12:53:23
"Leider kann ich das nicht rückgängig machen.", sagt Jandar, als er die Statuen betrachtet. "Die Magie ist längst verflogen, wenn man schon Stein ist, nur wenn sie noch aktiv wäre könnte ich sie bannen. Und einen Zauber der davor schütz kenne ich auch nicht." - "Langsam wird es zu interessant.", denkt der Hexenmeister uns betrachtet eine Statue genauer. "Was wenn der Basilisk, oder was auch immer hier wohnt, nicht auf die Formel hört. Dann ist unsere Mission ganz schnell zu Ende..."
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Beitrag von: Siobhan am 13.12.2008, 15:03:06
Siobhans Gesichtsausdruck wird zwar etwas säuerlich, als Selvan sie so offen bittet, sich um das Schloss der Tür zu kümmern, aber sie fügt sich der Entscheidung, da sie natürlich weiß, dass er eigentlich recht hat. Trotzdem hätte sie nicht angenommen, dass er etwas über ihre Vergangenheit hätte erraten können und plötzlich scheint das Zeichen, das man ihr damals in den Unterarm gebrannt hatte, wieder zu schmerzen.
Vielleicht ist es auch einfach nur wieder, weil ich eine Halbelfe bin. überlegt sie, während sie die Tür untersucht.
Die Statuen in dem dahinterliegenden Raum erscheinen ihr selbst auch etwas zu realistisch, doch will sie lieber nicht an die Möglichkeit eines Basilisken glauben. So geht sie vorsichtig und immer auf der Hut in den Raum hinein und wendet sich dann zuerst der linken Tür zu, um diese ebenfalls zu untersuchen.
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 13.12.2008, 15:20:34
Rosbro hat die Steine von Oscar mitlerweile entgegengenommen, er würde sie später eingehend betrachten. Zwar war er sich sicher, solche Steine schon einmal gesehen zu haben, aber wo, und wieviel sie wert waren, wusste er nicht mehr. Während er sich um Kyali kümmert und heilende Energie nutzt um ihre Wunden zu schließen, öffnet Siobhan bereits die Türe.

"Die Magie ist tastächlich sehr geschwächt hier."

Dann öffnet sich die Türe und Rosbros Blick fällt in den Raum. Gespannt hört er den Ausführungen seiner Freunde zu, wieder erkennt er, welche Wissenslücken er hat. Mit einer kleinen Geste und wenigen Worten passt Rosbro seine Sicht wieder auf magische Weise an - genauso wie Selvan, stellt er dabei fest.

"Keine Auren mehr."

Dann kommt Rosbro eine Idee, während Siobhan den Raum betritt.
"Das Schattengewebe unterdrückt Magie der Schule der Verwandlung. Vielleicht hat das Schattengewebe auch mal etwas gutes für uns, denn soweit mir bekannt ist, manipulieren solche Zauber, welche Personen versteinern können, genau auf diese Art die physischen Eigenschaften." Mit diesen Worten nimmt Rosbro seinen Stab fest in die Hände und folgt Siobhan in den Raum, wobei er nach magischen Auren ausschau hält.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 13.12.2008, 16:06:45
Torinkas bleibt die ganze Zeit über stumm. Er macht sich eher wenig sorgen um den Basilisken, falls es denn einen gibt. In den tiefen des Unterreichs hatte er weit schlimmere Dinge gesehen. Langsam folgt er seinen Begleitern in den Raum, alles aufmekrsam beobachtend und den Bogen im Anschlag.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 14.12.2008, 16:31:26
Nacheinander treten die Gefährten in den Raum mit den Statuen. Mißtrauisch blickt ihr umher, ob ein Basilisk oder etwas dergleichen in den Schatten lauert, doch es bleibt ruhig. Rosbro hält genauso wie Selvan nach magischen Auren Ausschau, aber es sind keine zu entdecken. Einzig die Fackeln scheinen wieder mit Magie hergestellt worden zu sein. Siobhan blickt sich derweil nach Fallen um und untersucht die Türen. Die große Steintür scheint wieder über große Eisenringe aufgezogen zu werden, während die kleinere Holztür über ein neuartiges Schloss verfügt.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 15.12.2008, 00:40:22
Bedrückt schaut sich Oscar die Figuten an in der Ansicht ihnen nicht Helfen zu können.
"Lasst uns ersteinmal in den in diese Tür schauen."
Oscar weist auf die Tür auf der linken Seite.
"Danach gehen wir dann weiter. Was immer das hier getan hat wir können es nicht ungeschehen machen. Selbst wenn wir den Zauber zur Aufhebung hätten, würde uns das Gewebe daran hindern ihn auszusprechen. Genauso aber behindert es die Fähigkeiten die dies auslösen."
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Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 15.12.2008, 18:24:15
"Wer sagt denn überhaupt, dass diese Figuren alle einmal gelebt haben?",
überlegt sich Kyali, während sie sich wie die anderen auch misstrauisch in dem
Raum umblickt und auf das Ergebnis von Siobhans Untersuchungen wartet.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 15.12.2008, 19:01:27
Siobhan widmet sich ausführlich der Tür. Eine Falle kann sich nicht entdecken, jedoch ein gut gesichertes Schloss. Zuerst probiert sie wieder den bronzenen Schlüssel aus, doch dieser passt nicht, also widmet sie sich mit ihren Diettrichen dem Schloss zu. Einige Minuten vergehen in denen Siobhan voller Konzentration das Schloss bearbeitet, aber es will ihr einfach nicht gelingen es zu öffnen ...
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 15.12.2008, 19:49:18
Nun da Siobhan die Tür bereits mehrere Minuten bearbeitet hat ist Torinkas Geduld endgültig am Ende er schüttelt den Kopf über das langsame Vorgehen der Gruppe und geht schnurstracks auf die Steintür zu. Debei behält er seinen Bogen im Anschlag und wirft seinen Begleitern mehrere auffordernde Blicke zu:
"Beeilung, wir vergeuden kostbare Zeit!" Der Dunkle Rächer sieht sein Ziel deutlich vor Augn und es würde ihn ihm nicht näher bringen, wenn er hier noch länger darauf wartete, dass ein nicht gangbarer Weg geöffnet wurde, obwohl bereits ein offener Vorhanden war.
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 15.12.2008, 20:06:12
Geduldig ist er nicht gerade. denkt sich Rosbro auf Torinkas Anweisung hin.

Sollten wir nicht doch lieber erst sehen, was hinter der Tür ist...

"Wir könnten die Türe auch einschlagen, magisch verstärkt ist sie nicht. Der einfachste Weg ist nicht zwingend der beste, was meint ihr?", wendet sich Rosbro daher an Torinkas. "Euer Tatendrang in allen Ehren, unser Gastgeber erwartet uns bereits, da sollte eine kleine Verzögerung keinen Unterschied bedeuten. Mich interessiert, was so gut weggeschloßen ist."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 15.12.2008, 21:11:27
Torinkas blickt Rosbro mit seinen kalten Augen an, dieser Mann schien jeden Stein umdrehen zu müssen, den er fand Egal ob darunter ein Schatz oder ein Drache begraben lag: "Wenn es euch glücklich macht."
Ihm war völlig egal, was da weggeschlossen war. Ihm war eigentlich auch ziemlich egal, was hinter der Steintür war. Aber es hielt sie nur auf, wenn sie jetzt wieder anfingen zu diskutieren, also würde er dem Menschen seinen Willen lassen. Er hatte längst aufgehört sich über die Ineffektivität mit der seine Begleiter vorgingen zu wundern, aber das bedeutete nicht, dass er sich deshalb in Zukunft anders verhalten würde. Aber er der Dunkle Rächer war nicht dumm und wusste, dass er sich brauchte. Ohne sie würde er hier schnell zu Grunde gehen und auch gegen die Drow würde er nicht lange bestehen können, wenn er allein war.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Siobhan am 15.12.2008, 21:42:54
"Ist nichts zu machen." erklärt Siobhan endlich, als sie ihr Werkzeug wieder einpackt. Torinkas jedoch, der wieder einmal eine völlig unangebrachte Eile an den Tag legt, wirft sie einen eiskalten Blick zu.
"Herr Zoy'kinal, lasst mich hier bitte noch einmal klarstellen, dass ich nicht vorhabe mein Leben durch Eure Unvorsicht lassen zu müssen. Ihr arbeitet jetzt nicht mehr allein und so solltet Ihr langsam anfangen, wie ein Soldat zu denken. Wir können nicht zulassen die Mission zu riskieren, indem wir irgendetwas übersehen."
Sehr schlau ist der wirklich nicht. Unsere einzige Möglichkeit, Alokkair zu besiegen ist es doch, sein Phylacterium zu finden, bevor wir ihn finden, und das würde er doch wohl gut wegschließen.
"Also schlage ich vor, dass sich die vier stärsten eine der Statuen nehmen und damit zuerst diese Tür einrammen." erklärt sie ihren Plan für das weitere Vorgehen, indem sie ein Stück von der besagten Tür zurückgeht, um den anderen Platz zu machen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 15.12.2008, 22:10:36
Oscar hört den Streitenden geduldig zu schaut an die Decke und wendet sich an Siobhan
"Wenn wir schon da hineinschauen dann sollten wir nicht gerade die Statuen nehmen.
Lasst mich. Ich mach das schon."

Damit erhebt er seinen aus Andamantium gefertigten Hammer und schlägt damit auf die Tür ein.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 16.12.2008, 01:28:01
'Damit dürfte dann auch der letzte Bewohner der Höhle wissen, dass Besuch im Haus ist', denkt sich Selvan als der erste laute Hammerschlag durch den Raum schallt. Aufmerksam hält er die drei Eingänge im Blick und spitzt die Ohren, ob irgendwo eine Reaktion auf den Lärm zu vernehmen ist.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 16.12.2008, 04:08:18
Mehrmals kurz hintereinander donnert Oscar mit seinem Hammer gegen die Tür, bis Schloss und Klinke schließlich mit reichlich Splittern auf der anderen Seite landen. Das Echo der Schläge scheint jedoch von weithin von den Wänden zu hallen ... ansonsten bleibt es ruhig. Vorsichtig schubst Oscar die Tür auf und ihr folgt ihm nach und nach in einen finsteren Raum, der nur von einem Kerzenständer erleuchtet wird. Eure Fackeln verschaffen euch etwas mehr Licht und so erblickt ihr drei Betten in den Ecken des Raumes, vor denen jeweils eine kleine Kiste steht. Die Wände sind geschmückt mit alten, verblassten Malereien und noblen Wandteppichen. Ungefähr in der Mitte des Raumes steht ein reich verzierter Schreibtisch auf dem auch der Kerzenständer steht. Niemand scheint anwesened, auch kein Basilisk oder ähnliche Kreaturen ...
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 16.12.2008, 11:29:41
Selvan wirft nur einen flüchtigen Blick in den Raum, behält aber ansonsten die beiden großen Türen im Blick. "Schaut Euch kurz um. Ich werde hier warten", raunt er den anderen zu, woraufhin er sein Schwert ein paarmal kreisen lässt um das Handgelenk zu lockern.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 16.12.2008, 14:05:19
"Siobhan, könnt ihr nach den Schatztruhen sehen?", fragt Rosbro, während er die Teppiche und Malereien mustert. Dann begibt er sich zum Schreibtisch und untersucht diesen gründlich.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 16.12.2008, 15:08:07
Rosbro lässt seinen Blick über die im Raum verteilten Möbel und Wandbehänge wandern. Sie waren ohne Zweifel prachtvoll und von hoher Kunstfertigkeit, doch man sah ihnen deutlich an, dass der Zahn der Zeit bereits an ihnen genagt hatte. Die Kisten jedoch wirken neu und Siobhan macht sich gleich daran diese zu untersuchen. Sie waren mit einfachen Vorhängeschlössern geöffnet und Siobhan hatte sie schnell geöffnet. Allerdings fand sich nicht viel Interessantes darin: einige auffallend dunkle Kleidungsstücke, Geldbeutel mit etwas Silber und Kupfer sowie Kleinigkeiten wie ein Dolch oder eine kleine Statuette.

Rosbro hingegen untersucht den antiken Schreibtisch. Öffnet die Schubladen und holt einige Schriftstücke hervor, um sie dann näher in Augenschein zu nehmen. Auf den Papierseiten die er fand waren einige wirre Zeichnungen und Diagramme zu sehen, die Rosbro als absolut nichtssagend empfand. Ein paar andere Zettel waren mit einer seltsamen Schrift versehen, die Rosbro noch nie zuvor gesehen hatte.

(@Rosbro: Schätzenwurf dann noch bitte ... )
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 16.12.2008, 15:44:13
"Kann jemand von euch damit etwas anfangen?" Rosbro nimmt die Papiere mit zu den anderen.
"Es ist in einer Schrift geschrieben, welche ich nicht lesen kann." Dabei fällt gleitet sein Blick wieder über die Kunstwerke und bedauert, dass er sich auf den Handel von Gewürzen und seltenen Speisen spezialisiert hatte. 'Gerne würde ich meinen alten Freund Dragomir mal darüber schauen lassen... "
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 16.12.2008, 16:42:03
Bedächtig bleibt Oscar zusammen mit Selvan am Eingang zurück wo er nur einen kurzen Blick in den Raum wirft und dann sich auf die Umgebung konzentriert wobei er besonders die große Steintür im Auge
"Das sieht mit nach einem Schlfquartier aus. Wir können damit rechnen das die Besitzer meine Hammerschläge gehört und bereits auf dem Weg hierher sind. Also beeilt euch mit der Untersuchung des Raumes. Ich bleibe solange hier draussen."
Damit beginnt Oscar eine Scheibe aus Energie in die Luft zu Zeichnen und er erhebt dann seinen Hammer um sich auf einen Angriff vorzubereiten.
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Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 16.12.2008, 18:26:18
Torinkas hört sich Siobhans Worte zwar an, doch durch einige ihrer Taten seid dem Fest in Myth Drannor ist sie in seiner Achtung weit gesunken und er sieht sie nicht mehr als jemanden an, dem er absoluten Gehorsam schuldete. Als Oscar dann plötzlich mit seinem Hammer auf die Tür einschlägt schüttelt er nur verständnislos den Kopf: "Richtig es wäre tödlich, wenn wir diese Tür geöffnet hätten, aber so viel Krach zu machen, dass jeder Stein innerhalb einer Meile zittert ist natürlich viel geschickter und ungefährlicher." Der Dunkle Rächer folgt seinen Begleitern nicht durch die Tür sondern er gesellt sich zu Selvan, der vor der Tür Stellunge bezogen hat. Torinkas blickt kurz zu dem anderen Elf hinüber:
"Wenn etwas in der Nähe ist, dann dürfte es bald kommen."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 16.12.2008, 22:05:00
Selvan, der vollkommen still und konzentriert da steht, nickt kurz und antwortet auf Elfisch:
"Noch höre ich nichts."
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Beitrag von: Jandar am 17.12.2008, 16:55:50
"Na klar", denkt Jandar während Oskar die Tür einschlägt, "Auf der Burg wurde magische Stille gewirkt, so dass ich am zaubern gehindert wurde und hier schlägt unser Halbdrache lautstark eine Tür ein, natürlich ohne Stille. Er war halt etwas voreilig."
Dann sieht er sich im Raum um, dieser scheint aber nur eine gewöhnliche Schlafstätte zu sein.
"Jetzt haben wir alle Bewohner des Gewölbes alamiert und es gibt nicht einmal etwas Interessantes hier."

"Zeig mal eben her.", sagt der Rashemi zu Rosbro und betrachtet die Blätter. Dann macht er kurze komplizierte Gesten mit der freien Hand und spricht einge leise Zauberformeln.
"Mit den Zeichnungen kann ich nichts anfangen, aber der Rest ist ein Brief von einem Prinz Yder an eine Frau namens Irphiina, anscheinend eine Freundin oder Verbündete von Alokkair. Das hier ist wohl ihr Quartier, für ihren Aufenthalt bei dem Leichnam. Dann fragt er noch nach einem Ritual." Der Hexenmeister wechselt die Zettel. "Das ist die Antwort von Irphiina. Alokkair behandelt sie gut und das Ritual hat begonnen und verläuft erfolgversprechend."
Er blickt in die Runde und sagt: "Ich würde lieber weitergehen, bevor die Dame des Hauses zurückkehrt. Außerdem klingt das Ritual recht interessant. Das sollten wir uns mal ansehen."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 17.12.2008, 18:21:18
Neugierig lauscht Oscar Jandars Worten: "Natürlich werden wir es uns ansehen. Wir sind doch wegen eines Rituales hierhergekommen. Die Frage ist nur ob damit das Ritual zur Schwächung des Gewebes gemeint ist oder ob Allokair anderweitige Experimente betreibt." Dabei behält aber aber weiterhin die Steintür im Auge und wirft dabei Seitenblicke in den Raum um den Fortschritt der anderen einschätzen zu können.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 18.12.2008, 23:52:51
"Es ist ganz sicher das Ritual damit gemeint", schaltet sich Selvan in die Diskussion ein und in seinem Gesicht spiegelt sich Besorgnis. "Diese Angelegenheit zieht immer größere Kreise", murmelt er und erzählt dann mit ernster Stimme: "Ich weiß nicht, wer diese Irphiina ist, aber wenn sie im Auftrag  Prinz Yders hier ist, haben wir ein Problem. Ein großes Problem.

Denn Prinz Yder Tanthul ist nicht irgendein Jüngling aus einem unbedeutenden Königreich. Er ist einer der zwölf Prinzen Umbras und soweit ich weiß Anführer der Tempelwache in der Halle der Schatten."
Leichtes Entsetzen schleicht sich in den Blick des Goldelfen ehe er sich wieder fängt und grimmig den Kopf schüttelt. "Wo sind wir hier bloß hinein geraten?" Dann drängt er ein wenig zur Eile.

"Habt ihr alles? Dann lasst uns weiter gehen." Selvan deutet mit der
Schwertspitze auf die noch verschlossene Tür jenseits der Statuen.

In Oscars Richtung murmelt er dann noch: "Die Liste unserer Gegner wird mit jedem Tag, der vergeht, länger. Ich glaube wir werden eher früher als später die Hilfe Eures Vaters gebrauchen können."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 20.12.2008, 11:22:25
"Wenn der Brief von diesem Prinzen hier ist und ebenfalls die Antwort, dann ist es doch wahrscheinlich, dass sich sowohl dieser Yder als auch diese Irphiina hier aufhalten.", meldet sich nun Kyali zu Wort, die bei der eigentlichen Untersuchung des Raumes eher unbeteiligt außerhalb gestanden hatte. Sie war der Ansicht gewesen, dort ohnehin nicht viel helfen zu können. Nun aber zeigte sich dass die Idee, den Raum zu durchsuchen doch einige interessante Dinge aufdeckte.

"Wer ist den dieser Yder, dass er so etwas besonderes ist?", fragt sie direkt an Selvan gerichtet, der etwas darüber zu wissen scheint, "Was macht dieses Königreich Umber so bedeutend?" Kyali versucht zwar überheblich zu klingen, aber aus ihren Augen spricht echte Neugier.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 20.12.2008, 12:20:41
Selvan schaut ein bisschen verblüfft, erklärt dann aber bereitwillig: "Es erstaunt mich, dass Ihr noch nie etwas von der magischen Stadt Umbra, der Stadt der Schatten, gehört habt. Vielleicht kennt Ihr sie besser unter ihrem alten Loross Namen Thultanthar oder ihrem chondathanischen Namen Shade.

Es ist die uralte fliegende Metropole des Reiches Nesseril, dem wohl mächtigsten nichtelfischen Reich, das je existiert hat. Ich glaube kaum, dass sich einer ihrer Prinzen dazu herabließe, hier persönlich aufzutauchen."
'Ich hoffe es zumindest.'

"Ich kann Euch gerne die ein oder andere interessante Geschichte zum Reich Nesseril erzählen, werte Kyali. Allerdings dürfte hier nicht der geeignetste Ort und Zeitpunkt dafür sein."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 20.12.2008, 19:06:36
Torinkas runzelt die Stirn, die Beteiligung der Umbravar würde einiges komplizierter machen: "Wenn die Umbravar hier sind, dann ist es verständlich, dass Schattental wenig Chancen hatte sich zur Wehr zu setzen. Die Drow allein sind wohl schon gefährlich genug aber mit den Zentarim und den Schatten an ihrer Seite entsteht ein nahezu unschlagbares Trio. Sobald wir die Möglichkeit haben müssen wir Myth Drannor von dieser entwicklung in Kentniss setzen. Als es das letzte Mal eine große Auseinandersetzung mit den Umbravar gab hat dies die umligenden Königreiche sehr viel gekostet und das hier könnte schnell zu einem ausgewachsenen Krieg werden. Doch zuerst müssen wir dafür sorgen, dass diese Irphiina ihr Ritual nicht weiter vorantreiben kann, mit jeder verstrichenen Minute wird es hier gefährlicher." Um seinen Worten noch mehr Nachdruck zu verleihen macht der Dunkle Rächer erneut einen Schritt in Richtung der großen Steintür.
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Beitrag von: Siobhan am 20.12.2008, 19:16:33
Während sie nun die steinerne Tür ebenso gewissenhaft untersucht, wie auch die anderen zuvor, hört Siobhan dem Gespräch zu und wundert sich doch nicht wenig, dass Kyali tatsächlich nichts von der gewaltigen Stadt Umber gehört haben soll. Zwar weiß sie, dass Kyali innerhalb der letzten Jahre einiges verpasst haben musste - sie hatte die Goldelfe nie gefragt, wie lang sie in Gefangenschaft gewesen war - doch diese Frage wirkte eher so, als habe sie die letzten Jahrhunderte einiges verpasst.

Die Halbelfe vertreibt die verwirrenden Gedanken aus ihrem Kopf und meldet sich bei ihren Gefährten, als sie entdeckt, dass die Tür zu öffnen ist: "Ganz ehrlich unterbreche ich ja ungern eine Geschichtsstunde, aber ich könnte jetzt etwas Hilfe gebrauchen." spricht sie und ergreift den Türgriff um deutlich zu machen, was sie will.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 20.12.2008, 21:13:48
"Die Shades. Na großartig. Auch wenn nicht damit zu rechenen ist das der Prinz hier erscheint, aber hier in diesem Gebiet ist jeder Shade der sich hier aufhält, noch zusätzlich durch das Gewebe im Vorteil. Sie nutzen es zur Stärkung ihrer Kraft. Aber jetzt sollten wir weiterziehen Wir haben schon zu lange hier verweilt."
Daraufhin geht er zur Tür und Zieht siese zusammen mit Siobhan auf ...
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Beitrag von: Schreckensjul am 21.12.2008, 17:32:19
Nach diesen erschreckenden Erkenntnissen, beschließt die Gruppe ihren Weg fortzusetzen. Rosbro scheint so mit seinen Gedanken dazu beschäftigt, dass er bedächtig schweigt. Diesmal sind es Siobhan und Oscar welche die Tür aufziehen, die sich knirschend öffnet und den Blick in eine lange, von Säulen gestütze Halle fregibt. Die Halle ist wieder von grünlich, leuchtenden Fackeln erleuchtet, doch der hintere Teil verliert sich in der Dunkelheit. Mit großem Schrecken seht ihr jedoch was da in der Mitte der Halle in der Luft schwebt. Eine gräßliche, offenbar untote Kreatur, welche nur aus einem großen Kopf mit zahlreichen Tentakeln ,an denen Augen hervorsprießen, besteht. Die große, zentrale Augenhöhle ist jedoch leer, und gibt den Blick auf das verwesende Innere preis ...

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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 21.12.2008, 18:24:22
Es vergeht nicht mal ine Sekunde, da hackt Torinkas Daumen bereits hinter seinem Kieferknochen ein, die Sehne des Bogens fest zwischen den Fingern und bereit den Pfeil fliegen zu lassen: "Ein Betrachter, noch dazu ein Untoter. Dieser Leichnam hat wahrlich vorzügliche Wächter. Vielleicht zeigt auch bei ihm die Formel des Behirs Wirkung, vielleicht aber auch nicht und dann werden wir einen sehr schmutzigen Kampf erleben. viel hängt davon ab, ob dieser Kreatur bei der Erweckung ein Verstand geblieben ist oder ob sie nur noch eine leere Hülle ist." Der Dunkle Rächer regt sich kein bisschen und wartet darauf, dass einer seiner Begleiter versucht am Betrachter vorbeizukommen oder die Formel spricht. Seine Muskeln zittern nicht ein bisschen, obwohl das Gewicht der Wurfarme des Bogens schwer an ihnen zerrt.
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Beitrag von: Oscar am 22.12.2008, 10:25:24
Einen Augenblick verharrt Oscar in der Bewegung und wendet sich an die anderen.
"Es ist ein Augentyrann die untote Variante eines Betrachters. Langsam wundert mich hier gar nichts mehr. Ich wäre nicht überrasch wenn um die nächste Ecke ein Drache biegt. Ich denke wir versuchen es wieder mit dem Passwort, das hat bisher ja funktioniert."
Dort wo er steht ruft er so das der Augentyrann es hören kann die Parole
"Nimure tel Kanda Hlontar"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 22.12.2008, 13:30:40
Rosbro hatte sich gerade dazu entschloßen, seine Bedenken über die Beteiligung der Shades für sich zu behalten, um die Moral nicht weiter zu senken, als sein Blick auf das Untote Monster fällt. Einen kurzen Moment erwägt er Mystras Gabe zu nutzen, um den untoten Betrachter mit göttlichem Licht zu überziehen.
Moment, noch wirkt mein Schutzzauber... das der Betrachter uns noch nichts getan hat, kann guten Grund haben., denkt sich Rosbro und untersucht die Aura genauer.

"Ich glaube, er ist mit einem relativ einfachen Zauber erweckt worden und daher ohne verstand. Mein Schutzzauber wirkt noch einige Minuten, er nimmt uns überhaupt nicht war - solange wir ihn nicht angreifen. Kommt, lasst uns schnell weitergehen!", mit diesen Worten tritt Rosbro an dem erweckten Untoten vorbei, wobei er sicherheitshalber den Stab zur Hand genommen hat.

BITTE WARTEN; BIS DAS ABGESEGNET IST ;)
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 22.12.2008, 15:10:02
Oscar spricht das nicht mehr ganz so geheime Passwort aus, doch die untote Kreatur zeigt keine Reaktion. Der Betrachter schwebt weiterhin an der gleichen Stelle in der Luft, macht aber auch keine Anstalten euch anzugreifen. Offensichtlich hat Rosbro recht, denn die Kreatur scheint euch nicht wahrzunehmen (oder zu ignorieren). Vorsichtig versucht Rosbro an dem Untoten vorbeizuschreiten, wobei ihn dieser weiterhin nicht beachtet. Plötzlich jedoch gibt eine Bodenplatte unter Rosbro nach und er droht in eine Fallgrube zu stürzen ...

(Reflexwurf SG 25 sonst Fallschaden siehe Würfelthread)
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 22.12.2008, 15:29:36
Mit einem Schrei stürzt Rosbro in die Fallgrube. Er versucht noch, sich am Rand festzuhalten, doch mit dem Stab in der Hand, welchen er auch nicht fallen lassen will, gelingt es ihm nicht und er Stürzt in die Tiefe, wo er unsanft aufschlägt und es ihm die Luft aus den Lungen treibt. Sein Bein scheint gebrochen.

"Verdammt! Das hätte ich ahnen müssen!", flucht Rosbro. In der Dunlheit ist nichts zu erkennen, so dass er sich vorsichtig abtastet, seinen Heilstab hervorholt und begint seine Wunden nach und nach zu verschließen, bis auch der Knochen im Bein wieder zusammengewachsen ist.

"Könnt ihr mich hochziehen?", ruft er dann nach oben.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 23.12.2008, 11:12:06
Selvan war sogleich zum Rande der Grube gestürzt und späht nun kniend hinab in den tiefen Abgrund. "Er lebt", sagt er halb erleichtert, halb erstaunt. 'Was für ein Sturz! Er müsste doch tot sein!'

"Warte!" Sofort lassen der Sonnenelf und die Gefährten zwei aneinandergeknotete Seile in die Grube hinab und ziehen Rosbro daran wieder nach oben.

Zuletzt reicht Selvan Rosbro die Hand und hievt ihn über den Rand.
"Seid Ihr in Ordnung? Ein Wunder, dass Ihr noch lebt. Azuth sei Dank."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Jandar am 23.12.2008, 13:24:53
"Ein Sturz in eine Grube hat noch keinen von uns umgebracht."
bemerkt Jandar, wirkt aber ebenfalls erleichtert.
"Herr Meneldur, ihr solltet jemanden vorgehen lassen der etwas aufmerksamer ist.
Und jetzt weiter, bevor das Biest es sich anders überlegt, oder die Magie unseres Zaubers verfliegt."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 23.12.2008, 18:02:42
Schnell eilen die Gefährten zur Hilfe und lassen ein Seil in die finsteren, tiefen Schacht hinunter um Rosbro dort herauszuholen. Glücklicherweise hat dieser sich bereits selbst um seine Wunden gekümmert, so dass es ihm gelingt relativ schnell nach oben zu gelangen. In der Tat war dies ein tiefer Sturz und Rosbro kann sich mehr als glücklich schätzen dass nicht mehr passiert ist. Siobhan entdeckt währendessen eine weitere lockere Bodenplatte in der Nähe und markiert diese mit einem Stück Kreide. Der untote Betrachter schwebt derweil noch immer in der Luft, schenkt euch aber keine Beachtung. Von Jandar zur Eile getrieben bewegt ihr euch fort von der Kreatur weiter durch die Halle deren Wände und Säulen diesmal von Malereien sich windender Schlagen geziert sind. Glücklicherweise stürzt niemand weiteres mehr in eine Falle und ihr kommt am Ende der Halle an, wo wieder eine große Steintür in die Wand eingelassen ist.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 23.12.2008, 18:29:41
"Wir müssen auf jeden unser Schritte besser aufpassen. Es durchaus möglich das wir je weiter wir vordringen,  es auch mit mehr Fallen zu tun bekommen. " Oscar macht sich dann daran das Felsentor zu öffenen sofern Siobhan es bereits untersucht hat.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 23.12.2008, 21:36:23
Siobhan nickt zustimmend als Oscar seine Warnung ausspricht und untersucht auch die Tür noch einmal ganz genau. Als die Halb-Elfe jedoch zu erkennen gibt, dass keine Fallen oder Gefahren zu entdecken sind, ziehen Oscar und Selvan sie auf. Ihr blickt dahinter wiedermal eine große von grünen Fackeln erhellte Halle. Die Wände sind mit Malereien versehen, die hauptsächlich in Grün- und Brauntönen gehalten sind. Es handelt sich um Szenen aus einem märchenhaften Wald  voller lieblicher Feen ... doch gräßliche, schwarze Wölfe lauern im dornigen Gestrüpp unter den Bäumen. Der Boden in der Halle steigt langsam an und die Höhenunterschiede werden durch einige in den Fels gehauene Steinstufen ausgeglichen. Am hinteren Ende der Halle könnt ihr wieder eine große Steintür erkennen. Ein Stück davor jedoch steht ein großer, bronzener Gong mit Schlägel.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 24.12.2008, 00:46:46
Der Dunkle Rächer deutet auf den Gong und wirft seinen Begleitern einen fragenden Blick zu:
"Ein Alarmsystem?"
Nach einem weiteren prüfenden Blick mit dem er die Entfernung zum Gong abschätzt, nimmt Torinkas den Pfeil von der Sehnen und hält ihn Rosbro hin: "Wenn ihr den Pfeil verzaubert könnte ich es ausschalten."
Eigentlich hätte der Dunkle Rächer es darauf ankommen lassen und auf Shevarash vertraut, doch so wie er seine Begleiter bisher erlebt hatte würden sie eher auf Nummer sicher gehen. Wenn er dies nun selbst vorschlug würde er zumindest sionnlose Diskussionen verhindern, die sie nur Zeit kosteten.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 24.12.2008, 10:52:14
"Eine gute Idee. Der Zauber wirkt auf große Entfernung, ich kann den Gong selbst mit der Stille belegen.", spricht Rosbro und beginnt mit einigen Worten und Gesten, welche den Gefährten mittlerweile wohl bekannt sind, magische Stille auf den Gong zu wirken.

"Der Zauber hält auf Grund des Schattengewebes nur wenige Minuten. Besser, wir nehmen den Klöppel gleich mit. Nach Dir Siobhan.", winkt Rosbro die Halbelfin vor.

Dann wendet er sich an Jandar: "Wir sollten die Förmlichkeiten weglassen, nennt mich einfach Rosbro."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 24.12.2008, 13:44:31
Nachdem Rosbro den Gong mit einem Stillezauber belegt hat, rückt Siobhan auf sein Kommando vor und die Gruppe folgt, wobei eure Blicke an den unbehaglichen Wandmalereien hängen bleiben. Als ihr weiter in die Halle hinein lauft, können Rosbro und Selvan mittels ihrer Zauber plötzlich erkennen dass zwei der hinteren Wände eine magische Aura ausstrahlen. Nur wenig später erkennen sie, dass es sich um Illusionen handelt! Doch da treten auch schon insgesamt vier Skellette aus den Wänden heraus. Ihre knochigen Körper sind mit rostigen alten Plattenpanzern versehen und in den Händen halten sie grobe, zweihändige Schwerter. In den Augen der untoten Krieger brennen kleine, rote Punkte.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 24.12.2008, 14:44:08
"Möglicherweise erkennen uns die Skelette ebensowenig wie der Untote Betrachter zuvor. Es ist jedoch stärkere Magie am Werk, weshalb ich nicht darauf wetten würde. Intelligente Untote können meinem Zauber recht leicht widerstehen.", überlegt Rosbro.

Noch hatten sie die Initiative und könnten zuerst zuschlagen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Siobhan am 25.12.2008, 22:51:41
Torinkas' Idee, dass es sich bei dem Gong um ein Alarmsystem handeln könnte, war Siobhan auch schon gekommen, und so untersucht sie ihn genauestens, bevor sie den Schlägel an sich nimmt. So einen Lapsus wie zuvor mit der Falltüre möchte sie sich nicht noch einmal erlauben. Dennoch scheint es schon wieder eine Sicherheitsvorkehrung gegeben zu haben, die sie übersehen hatte. Die Skelette, die durch die Illusionen der Wände treten mussten durch ihr kommen aktiviert worden sein. Gute Illusionen. schießt es der Halbelfe unwillkürlich anerkennend durch den Kopf. Rosbros Anmerkung jedoch, dass auch auf sie der Täuschungszauber wirken könne lässt sie wieder etwas aufatmen. Irgendjemand muss doch den Mut aufbringen und den ersten Schritt tun. denkt sie sich und geht an den Untoten vorbei. Nur die Hand, die sie an ihrem Rapier bereithält, verrät, dass sie doch nicht so sicher ist, wie sie sich gibt.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 26.12.2008, 13:34:07
Kyali war dankbar, dass Siobhan die anderen von ihrem Unwissen über das, was in den letzten Jahrhunderten vor sich gegangen war abgelenkt hatte. Wieder hätte sie sich beinahe verraten. "Ich muss wirklich besser Acht geben, was ich sage." schimpft sie sich in Gedanken und nimmt sich vor fürs Erste etwas weniger zu reden.

Als plötzlich die Skelette aus den "Wänden" treten verharrt die Hexenmeisterin auf der Stelle. Gebannt sieht sie zu, wie Siobhan sich den Geschöpfen nähert und bereitet sich schon darauf vor im Falle eines Angriffes sofort einen nekromantischen Zauberspruch zu wirken, von dem sie zwar weiß dass er die Untoten nicht vernichten kann, aber doch zumindest ihre Aufmerksamkeit von der Halbelfe auf sie lenken würde.

Gleichzeitig fragt sie sich warum sie überhaupt so etwas Dummes tun will.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 26.12.2008, 17:30:29
Oscar bleibt als er der Skellete gewahr wird kurz stehen und beobachtet sie
Ob sie uns sehen können?
"Wir sollten es zuerst wieder mit der Parole versuchen. Allerdings bin ich bei der Stille nicht sicher ob sie sie hören können. Wenn wir wir sie jedoch ansprechen kann man davon ausgehen das sie uns in dem Moment auch entdecken , wenn sie es bis dahin noch nicht getan haben."
Dabei versucht Oscar einzuschätzen, ob sich diese n der Zone der Stille aufhalten oder nicht.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 26.12.2008, 18:37:23
"Da muss ich euch korrigieren Oscar, solange eure Worte nicht im warsten Sinne schneidig sind, werden sie uns nicht bemerken. Nur feindsehlige Handlungen brechen den wirksamen Zauber.", wendet Rosbro ein. Eine kurze Geste und ein unsichtbares Schild schwebt vor ihm, während er Siobhan weiter beobachtet.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 27.12.2008, 16:14:14
Während ihre Gefährten sich weiter besprechen nimmt Siobhan all ihren Mut zusammen und schreitet auf den Gong zu, sodass sie alsbald in eine Zone der Stille gelangt. Sie nimmt sicherheitshalber den Schlägel an sich und bewegt sich dann weiter auf die Skellette und die Steintür zu. Als wieder Geräusche an ihr Ohr kommen merkt sie dass sie den Radius der Stille verassen hat und bewegt sich auf die Steintür zu. Doch die bedrohlichen Skellettkrieger bauen sich nun direkt vor der Tür auf, erheben ihre Zweihänder und aus den illusionären Wänden kommen plötzlich noch zwei schwebende Schädel hervor, die von grünlich glimmenden Flammen umgeben sind. Offenbar scheinen sie euch wahrzunehmen, weswegen es Siobhan nun mit dem Losungswort probiert.
"Nimure tel Kanda Hlontar." stumm bewegen sich die Untoten nun von der Tür weg und stellen sich seitlich auf.

Die Gruppe folgt Siobhan, doch je näher ihr der Steintür kommt, desto stärker bemerkt ihr ein unangenehmes Prickeln auf der Haut. Ihr spürt intuitiv dass das Schattengewebe immer stärker wird. Plötzlich beginnt der magische Kristall der an einer Kette um Oscars Hals hängt rot zu glühen und wird immer heißer. Der Goldzwerg nimmt ihn ab und wirft ihn fort, als dieser schlagartig in einer regelrechten Explosion verpufft. Rosbro der mittlerweile ein Stückweit näher an die Tür getreten ist, schluckt schwer als ihn eine furchtbare Erkenntnis trifft: Jenseits der Steintüre erwartet euch eine Zone toter Magie, das Schattengewebe unterdrück hier Mystras normales Gewebe vollkommen. Jegliche normale Magie kommt hier zum erliegen ...
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 27.12.2008, 16:24:22
Was war das nur?, denkt sich der Anhänger Auzuths. "Alles in Ordnung Oscar?" - sein Blick lastet kurz auf dem Drachenabkömmling, dann wendet er sich dem Rest der Gruppe ebenso zu.

"Merkt ihr es? Azuth steh uns bei. Eine Zone toter Magie erwartet uns. Das normale Gewebe ist dort vollkommen unterdrückt. Auch die Magie unserer Ausrüstung. Ich denke, wir sind am Ziel.Sorgt dafür, dass die Türe hinter uns geschloßen ist - im Zweifel können wir nicht auch noch die Skelette gegen uns gebrauchen.", flüstert Rosbro. Kurz überlegt er, den Stab wegzustecken. Doch dann entscheidet er sich anders - es war immernoch ein meisterlich gearbeiteter Stab. Er würde ihn brauchen können.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 27.12.2008, 16:58:07
Torinkas war bisher noch nie auf eine Zone der toten Magie getroffen, aber er hatte sich oft genug mit Drow auseinandersetzen müssen, die seine Magie bannten. Er vertraut also auf seine Fähigkeiten und festigt seinen Griff um den Bogen.
Entschlossen geht er auf die Tür zu, wobei er sich an seine Begleiter wendet: "Verlasst euch auf eure Waffen, auch wenn ihre Magie nicht mehr wirkt sind ihre Klingen scharf wie eh und je. Hinzu kommt, dass Akkolair in einer Zone der toten Magie wohl ähnlich geschwächt sein dürfte. Bei den Umbravar wird es aber wohl leider anders aussehen. Sie haben als Ziele deshalb absolute Priorität."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 27.12.2008, 17:21:54
Oscar starrt eine weile erstaunt auf die Stelle an der soeben seine Halskette vergangen war und wendet sich dann an Rosbro: "Bis auf den kurzen schreck geht es mir gut. Was ich leider von meiner Kette nicht sagen kann. Diese Zone scheint irgenteinen Resonanzeffekt in ihr ausgelost zu haben. Wirklich schade drum sie hat mir schon den einen oder anderen Dienst geleistet. Aber jetzt ist keine Zeit um dingen nachzutrauern die sich ohnehin nicht mehr ändern lassen. Lasst uns vorsichtig weitergehen."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 28.12.2008, 21:59:55
Die Neuigkeiten lassen Kyalis Herz fast stehenbleiben. In einer Zone toter Magie würde ihre Tarnung mit Sicherheit auffliegen.Doch was konnte sie schon unternehmen?

"Vielleicht sollten wir versuchen einen Weg um die Zone herum zu finden.", schlägt sie vor um Zeit zu gewinnen. Währenddessen versucht sie fieberhaft eine Lösung zu finden, um sich nicht vor den anderen entblößen zu müssen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 30.12.2008, 12:57:09
An Torinkas gewandt sagt Selvan: "Unsere schärfste Klinge ist immer noch unser Verstand. Auf ihn sollten wir uns verlassen wenn wir hier lebend rauskommen wollen."

Damit steckt er sein Schwert zurück in die Scheide.
"Einen anderen Weg gibt es nicht, Kyali. Aber Ihr könnt natürlich hier draußen warten wenn es Euch zu gefährlich erscheint."

Dann legt der Sonnenelf beide Hände an den Türgriff und blickt abwartend zu den anderen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Jandar am 30.12.2008, 17:50:44
"Mein Dolch ist scharf, aber schärfer sind meine Zauber.", sagt Jandar während er sich sichtlich über die tote Magie ärgert. "Einen Kampf sollten wir um jeden Preis vermeiden! Ich vermute, dass Alokkair das Schattengewebe nutzt und ihn die tote Magie nicht behindert, ebenso wie die Umbravar. Unser Verstand wird uns sicherlich helfen, aber nicht unsere magischen Kräfte, über die von uns ja jeder auf seine Art verfügt. Es ist also absolute Vorsicht geboten!"
Er legt seine Hand um den Dolchgriff an seinem Gürtel und nickt Selvan zu.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 31.12.2008, 14:56:10
"Nun gut, wenn es keinen anderen Weg gibt, dann sollten wir nicht länger zögern. Gebt mir noch einen Augenblick, ich will einen Schutzzauber auf mich wirken." sagt Kyali dann an Selvan gerichtet und so beginnt sie etwas Zauberfeuer hervorzurufen um sich gänzlich darin einzuhüllen bis es wieder in ihren Händen verschwindet. Oscar und Selvan öffnen nun die Steintür und Kyali tritt als eine der Ersten ein. Schlagartig spürt ihr wie eure Verbindung zum Gewebe getrennt wird, eure Schutzzauber versagen und auch die Magie auf euren Waffen und Rüstungen erlischt ... ein beklemmendes, unbehagliches Gefühl macht sich in euch breit. Hinter der Tür liegt ein schmaler dunkler Raum mit nackten Steinwänden und einer leicht geöffneten Steintür zu eurer Linken. Durch den schmalen Spalt meint ihr eine Stimme zu vernehmen ... es scheint so als wäre es eine weibliche Stimme die eine Art Gesang anstimmt.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 31.12.2008, 15:34:25
Sobald Torinkas die Stimme vernimmt bedeutet er seinen Begleitern halt zu machen und wendet sich an Siobhan. In den Höhlen unter dem Schloss von Myth Drannor hatte er bereits festgestellt, dass sie sich sehr leise bewegen konnte, wenn sie wollte. Dementsprechend war sie die logische Wahl um ihn zu begleiten.

Nun da sie sich nicht auf Magie verlassen konnten waren es ihr körperlichen Fähigkeiten, die ihnen zum Erfolg verhelfen könnten. Zur Erklärung deutet der Dunkle Rächer auf Siobhan und sich selbst, sowie anschließend auf die leicht geöffnete Tür. Der Kleriker legt den Zeigefinger vor die Lippen um dafür zu sorgen, dass die anderen auch entsprechend ruhig waren nd niemand durch seine Unachtsamkeit die Feinde auf sie aufmerksam machte.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 01.01.2009, 22:16:50
Die Gruppe verhielt sich still und unauffällig und verharrte mit den Fackeln ein Stück weit entfernt, während Siobhan und Torinkas so unauffällig es ihnen möglich war an die Tür schlichen und einen Blick durch den Spalt riskierten. Eine große, natürliche Höhle befindet sich dahinter, deren Boden jedoch geglättet und mit steinernen Kacheln ausgelegt wurde. Große, natürlich gewachsene Säulen wurde unbehandelt stehen gelassen und stützen die hohe Decke. Ungefähr in der Mitte der Höhle befindet sich ein breites, steinernes Podest, auf dass ein paar Stufen hochführen. Davor postiert stehen zwei dunkel gekleidete Gestalten die schwere Streitflegel in den Händen tragen, doch ihre Gesichter sind unter den dunklen Helmen nicht zu sehen.

In der Mitte des Podestes befindet sich eine wabernde Masse scheinbar lebender, undurchdringlicher Dunkelheit, davor steht offenbar eine Frau in Rüstung und dunkler Gewandung welcher in einer seltsamen Sprache immer wieder die gleichen Worte rezitiert. Über dem Podest hängen Käfige an Ketten von der Decke herab. In ihnen sind verkrüppelte Gestalten in schwarzen, zerfetzten Roben gesperrt, die beständig jammern und raunen während schwarz schimmernde Fäden ihre Körper verlassen und in die wabbernde dunkle Masse fliessen ... ein verstörender Anblick.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 02.01.2009, 23:15:48
Torinkas verschwendet keine Sekunden, sobald er die ganze Situation erfasst hat und deutet mit seinem Zeigefinger auf Siobhan und anschließend in Richtung der anderen. Er will ihr eindeutig bedeuten, dass sie zu den anderen zurückkehren soll um zu berichten, was sie hier gesehen haben.
Anschließend hebt er seine Mittel- und Zeigefinger vor seine Augen und macht der Halb-Elfe damit klar, dass er an der Tür bleiben würde um die Szenerie weiterhin zu beobachten.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Siobhan am 03.01.2009, 19:09:46
Mit einem knappen Nicken bestätigt Siobhan die Zeichensprache des Mondelfen und klehrt sofort zu den anderen zurück, um diesen das Gesehene zu schildern.
"Herr Zoy'kinal beobachtet noch weiter.", schließt sie ihren Bericht ab. "Wir sind zwar alle sehr eingeschränkt durch die zeitweise Unfähigkeit die Kunst einsetzen zu können, aber noch sind es nur drei, und wenn wir diese Priesterin daran hindern können, ihrerseits ihre Schattenmagie einzusetzen," dabei blickt sie Rosbro vielsagend an, "könnten wir es tatsächlich schaffen." Siobhans Worte lassen keinen Zweifel daran, dass sie vor hat, das Überraschungsmoment für einen plötzlichen Angriff zu nutzen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 04.01.2009, 09:46:42
Einen kurzen moment überlegt Rosbro, dann antwortet er flüsternd: "Ich stimme euch zu, wir sollten sofort zuschlagen. Dieses Ritual muss unterbrochen werden und wir müssen mit aller Härte vorgehen. Der Umstand, dass Alokair selbst nicht vor Ort ist, muss genutzt werden. Azuth will, dass wir dieses Ritual unterbinden - zum wohle des Schattentals müssen wir handeln. Ich werde ein wenig vom Zauberfeuer verwenden um die Priesterin zu behindern - sie wird uns so auch nicht kommen hören.", Rosbro zieht einen einfachen Dolch und will gerade mit dem Zauber beginnen, als sein Blick Oscar streift. "Habt ihr noch weitere Vorschläge, bevor ich die Stille wirke?" - auf die Idee, dass seine Freunde nicht den Kampf suchen, kommt Rosbro nicht, so sehr sind seine Gedanken bei Azuth, wärmt sich sein Herz bei dem Gedanken, das Ritual zu unterbrechen und die Magie im Schattental wieder von den Einflüssen des Schattengewebes zu reinigen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 04.01.2009, 10:04:21
Oscar hört den Kameraden eine Weile zu und wendet sich dann an Rosbro.
"Ich für meinen Teil werde versuchen das Feuer dafür benutzen, meinen Drachenatem einsetzen zu können. Aber ich werde es erst tun, wenn ich sicher sein kann möglichst viele Gegner damit zu treffen. Das kann ich aber auch machen, wenn die Stille bereits besteht."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Jandar am 04.01.2009, 12:10:57
Jandar knirscht mit den Zähnen. Einerseits wird er im Kampf nichts machen können und sich nutzlos vorkommen, es sei denn er setzt das wenige Zauberfeuer ein, dass er noch hat. Er ärgert sich gewaltig, dass er es wegen einer, so erscheint es ihm jetzt zumindest, Lapallie eingesetzt hat. Hier wäre es viel wichtiger.
Andererseits wird die Priesterin wohl kaum mit sich reden lassen, und sie erstmal mit Zauberfeuer-Stille zum schweigen zu bringen scheint am vernünftigsten, auch wenn dann auf jeden Fall ein Kampf ausbricht.

"Mit den beiden Wachen werden wir schon fertig", sagt Jandar, nach seinen Überlegungen, meint mit "wir" aber eher die anderen als sich selbst. "Ohne ihre Zauber können wir die Frau gewiss festsetzen und dann mit ihr reden. Auf jeden Fall sollte sie überleben."
Auch er zieht seinen Dolch, aber nicht um einen Zauber zu wirken, sondern weil er das einzige ist, dass ihm in einem Kampf helfen könnte.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 04.01.2009, 12:31:44
"Ein Stillezauber könnte in der Tat sehr hilfreich sein um das Ritual zu stören und um das Wirken der meisten Schatten-Zauber zu unterbinden.

Dennoch werden wir uns vermutlich Alokkair zum Feind machen wenn wir seine Gäste angreifen. Sollte er in den Kampf eingreifen, stehen unsere Chancen schlecht und eine Flucht kommt kaum in Frage wenn ich an den Erdknoten, die Helmschrecken und den Behir denke..."


Selvan seufzt leise. "Hoffen wir, dass die Stille hilft, unsere Ankunft zu verbergen."
Dann zieht er mit einer geschmeidigen Bewegung sein Schwert Athariel und nickt den anderen auffordernd zu.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 05.01.2009, 19:41:57
Wie so oft in der letzten Zeit ist Kyali auch in diesem Augenblick sehr unsicher, wie sie ihre Meinung fassen soll. Einerseits möchte sie die Gemeinsamkeit in dieser Gruppe nicht aufgeben, andererseits sehen sie sich nun einem so gefährlichen Gegner gegenüber, dass die einzig logische Lösung wäre, sich ihm anzuschließen anstatt gegen ihn zu kämpfen. Am liebsten möchte sie sich eigentlich nur irgendwo verstecken. Doch nun hat sie schon beinahe unwillkürlich das Zauberfeuer darauf angewendet, ihre Gestalt beizubehalten und Siobhans Idee, dass ein Stillezauber die Chancen wieder verbessern könnte, lässt sie neue Hoffnung schöpfen.

Die Hexerin packt ihren Bogen fest mit der rechten Hand und richtet sich entschlossen auf.
"Gut. Versuchen wir es."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 05.01.2009, 21:21:35
Gemeinsam mit seinen Kameraden schleicht Oscar  zu der Tür und schaut vorsichtig hindurch. Dort wartet er geduldig bis die anderen ihre Vorbereitungen abgeschlossen haben und sich die Stille ausbreitet. Auf ein Signal hin stürmt er vor und konzentriert sich darauf soviel magische Energie wie möglich in den Atem seiner Ahnen umzuwandeln wobei sein Körper von dem Feuer der Sylùne umspielt wird. Dann wird das Gebiet vor ihm erneut in beißende Kälte gehüllt.

Torinkas hatte die ganze Zeit die Priesterin beobachtet und immer nur kurze Blicke zu seinen Begleitern geworfen um zu ergründen, wie diese reagieren würden. Einen Moment hatte er die Befürchtung, dass sie in Verhandlungen mit der Priesterin treten würden, doch die Art und Weise, wie sie jetzt auf die Tür zukamen bewieß eindeutig das Gegenteil. Der Dunkle Rächer wartet ab, bis Oscar an ihm vorbei gestürmt ist und tritt dann ebenfalls in den Raum. In schneller Reihenfolge sausen drei Pfeile auf die Klerikerin zu, die sich dem Halbdrachen zugewandt hat. Doch trotz ihrer Überraschung kann die Frau zwei mit ihrem Schild abwehren, während der dritte vorbei am Schild durch ihre Rüstung hindurchschlägt.

Nachdem nun alles geklärt schien, hatte Rosbro eilig den Stillezauber auf seinen Dolch gewirkt und eine weitere Einheit des kostbaren Zauberfeuers benutzt. "Ich hoffe, ich nutze euere Gabe gut, Syluné" denkt der Günstling Azuths, während er schnellen Schrittes seinen Freunden folgt. Als Oscar durch die Tür stürmt und seinen Atem - ebenfalls mit der Hilfe Sylunés Gabe - auf die Wächter niederfahren lässt, zieht Rosbro den Dolch hoch über den Kopf, scheint jedoch noch auf den richtigen Augenblick zu warten während Torinkas Bogen ein stilles Todeslied singt. Als die Pfeile ihr Ziel treffen, schmeißt er den Dolch nach der Priesterin, wo er vor ihren Füßen lautlos zu Boden fällt.

Als nächster stürmt Selvan in die Höhle. Dabei lässt er sein Schwert einige elegante Schwünge vollführen und kommt nach ein paar Schritten in einer raubtierhaft angespannten Verteidigungshaltung zum Stehen. Seine scharfen Augen fixieren die beiden Wächter, bei denen es sich offenbar um Untote handelt, und suchen routiniert nach Schwachstellen in der gegnerischen Verteidigung.

Kaum das die Tür auffliegt kommt auch schon Oscar aus dieser hervorgeschnellt und speit in Windeseile seinen verheerenden Odem über die Feinde. Die Priesterin schafft es gerade noch reflexartig ihren zeremoniellen Schild in die Richtung zu reißen, während einer der Wächter sich zu Boden duckt ... der andere wird jedoch über und über mit Eis bedeckt. Sogar die seltsamenen scheinbar untoten Kreaturen in den Käfigen werden  teilweise erwischt. Als das Eis verebt liegen drei von ihnen nunmehr völlig reglos in den Käfigen.

Nur kurz danach stößt Torinkas hinzu und feuert einige Pfeile ab, doch die Priesterin schafft es wiedermal ihren Schild in Stellung zu bringen und zwei davon abzufangen. Einer jedoch durchdringt sogar ihre dicke Panzerung und bohrt sich tief in das Fleisch. Dicht hinterher folgt Rosbro und die Priesterin hält weiterhin ihren Schild in die Höhe als dieser einen Dolch wirft, doch offenbar war dieser gar nicht auf sie gezielt.

Die vereisten Wächter welche die Treppe zum Podest bewachen richten ihren Blick nun auf Oscar und Selvan. Unter ihren dunklen Gewändern sind ebenso dunkle Rüstungen zu erkennen, doch die Gesichter in ihren Helmen sind nicht die lebender Menschen. Alt, runzlig und verfault ist ihr Fleisch und noch dazu pechschwarz. Kampfbereit halten sie schwere Streitflegel in ihren toten Händen, doch noch sind sie damit beschäftigt dicke Brocken von Eis von ihrem Leib zu lösen.

Jandar hält seinen Dolch schützend vor sich und geht dann vorsichtig in die Höhle hinein, damit er einen besseren Blick auf das Geschehen hat. Noch greift er jedoch niemanden an und wartet nur ab was passiert.

Direkt nach den anderen stürmt auch Kyali in die Höhle, wobei sie neben Selvan zum Stehen kommt und mit ihrem Bogen bereits den Gegner anvisiert und kurz darauf einen Pfeil abfeuert, der jedoch an der schwarzen Rüstung eines Wächters abprallt. Sogleich beginnt sie einen neuen Pfeil aufzulegen.

Als letze stürmt Siobhan aus der Tür hervor und stellt sich ein Stück seitlich auf, von wo aus sie einen guten Überblick über das Geschehen hat. Sie feuert ihre Armbrust auf die Priesterin ab, die bereits von Torinkas beschossen wurde, doch auch ihr Bolzen bleibt in dem großen Schild stecken auf dem das dunkle Symbol der Göttin Shar prangt. Sogleich macht sie sich daran die Handarmbrust erneut zu spannen.

Grimmig tritt Oscar an den ersten der Wächter heran und gibt wärend er geht Selvan mit einem Handzeichen zu verstehen das er sich neben ihm aufstellen soll, um den zweiten Wächter von der Treppe fortlocken zu können. Während er auf den Wächter zugeht nimmt er seinen Hammer in beide Arme und greift diesen an.

Ein stummes Gebet erklingt auf den Lippen des Dunklen Rächers als er drei weitere Pfeile in Richtung der Priesterin abfeuert. Dabei scheint aus Nachladen, Ausziehen und Feuern eine einzelne fließende Bewegung zu werden in der es nicht die geringste Unterbrechung gibt.

Mit ein paar raschen Schritten folgt Selvan Oscars Aufforderung und stellt sich an dessen Seite. Da erkennt er eine Lücke in der Verteidigung des untoten Wächters. Selvan zögert keine Sekunde. Krachend fährt das Langschwert genau in den Spalt zwischen Helm und Schulterpanzer. Einem lebendigen Gegner hätte dieser Hieb wohl die Halsschlagader durchtrennt.

Offenbar ist es der Hektik des Augenblicks zuzusprechen doch Torinkas Pfeile sind für seine Verhältnisse überaus schlecht gezielt und sie sausen allesamt an der Priesterin vorbei die auch noch einen weiteren Bolzen von Siobhan mit dem Schild aufhält. Gleichermaßen geschickt wie kräftig tritt sie den Dolch von dem Podest herunter, der nach einigen Metern klimpernd auf dem Boden ankommt und wieder zu Rosbro herüberrollt. So dann macht die Priesterin einen Schritt zurück und stellt sich inmitten der finsteren, wabernden Massen auf. Scheinbar macht ihr immer noch Oscars Eisatem zu schaffen.

Mutig nimmt Oscar den Kampf gegen den untoten Wächter auf und krachend fährt sein Hammer auf die Brust des Feindes nieder, welche noch immer von Eis verkrustet ist. Auch Selvan gesellt sich zu ihm und führt einen kraftvollen und gut gezielten Angriff, welcher eine gräsliche, klaffende Wunde beim Feind anrichtet. Doch die beiden Ritualwächter scheint dies kaum zu stören, trotz der verheerenden Schäden an ihren Körpern stehen sie noch immer und der erste beginnt bereits mit seinem schweren Streitflegel auf Oscar einzuprügeln, während der zweite sich neben ihm postiert und gleichermassen Selvan angreift.

Der Goldzwerg muss einen fürchterlichen Hieb hinnehmen, als der Streitflegel gegen seine Wange donnert und es scheint als wäre der Wangenknochen gebrochen und Blut fließt aus Oscars Mund. Obwohl Oscar vom Schmerz regelrecht betäubt ist, kann er einem weniger beherzt ausgeführten Hieb ausweichen. Auch Selvans Gegner greift schnell und entschlossen an, so dass dem Goldelf keine Zeit für eine Parade bleibt. Glücklicherweise wrid die meiste Wucht von der Brustplatte aufgefangen, aber Selvan bleibt keine Zeit für Erholung denn ein nächster Hieb trifft ihn sogleich ... welch entsetzliche Kraft doch hinter diesen Angriffen steckt. Beide bemerken plötzlich wie silbrig schimmernde Fäden ihren Körpern zu entweichen scheinen und in die geöffneten Mäuler eurer Feinde strömen. Bald spürt ihr, dass euch rohe, magische Kraft entzogen wird.

Torinkas lässt sich von seinem Misserfolg nicht beirren und feuert drei weitere Pfeile auf die Priesterin ab, obwohl sie sich nun in der schwarzen Masse befindet. Dabei hat er ein stummes Gebet an den Nachtjäger auf den Lippen und bittet ihn darum seine Pfeile an ihr Ziel zu führen.

Es war ideal. Zwar muss Jandar nun ein weiteres Mal sein Zauberfeuer nutzen, aber eine bessere Gelegenheit wird nicht kommen. Er läuft ein paar Meter und blickt nach rechts. Alle Gegner stehen in einer Linie vor ihm.
Der Hexenmeister greift in seinen Komponentenbeutel und murmelt die Formel während er aus seinem Körper die Macht anruft die es ihm gestattet auch hier zu zaubern. Seine Finger vollführen die Gesten und er streckt seine Hand in Richtung der Gegner.
Sämtliche bekannten Energieformen prasseln trotz toter Magie mit voller Stärke auf die Gegner ein.

Rosbro, der nun in vollkommer Stille ist, gestikuliert wild zu Jandar als dieser mit einem ärgerlichen Blick zum Dolch blickt. Er deutet mit dem Zeigefinger auf Jandar, dann auf Oscar und Selvan, welche schwer angeschlagen sind. Weiter führt er nun seine Finger auf die Augen, beschreibt dann mit der Handfläche nach unten und zwei Fingern, wie sich die beiden von den Untoten entfernen um dann mit der Faust in die offene Hand zu schlagen. Hoffentlich versteht er mich, schließlich deutet Rosbro auf sich, seine Augen und dann die Priesterin, wobei er einen Schritt zurück macht und den Dolch aufhebt. Wenn es nach ihm geht, wird sie keinen Zauber sprechen.

Wie eine Kakaphonie der Elemente rast der Farbblitz in einer geraden Linie durch die Höhle und hüllt die Szernerie in ein helles Licht. Der vor Selvan stehende untote wird mit voller Wucht getroffen und sein Leib der sich kaum von Oscars Eisatem erholt hat, wird von Eis, Feuer und Schall regelrecht zerrissen. Kopf und Helm landen klirrend auf dem Boden, ein verbrannter Arm kracht Selvan zu Füßen. Dem neben ihm stehenden Wächter gelingt es einen Satz zur Seite zu machen, doch auch sein Bein wird verkohlt und verheert, so dass er nur noch gebeugt vor Oscar steht. Der Farbblitz rast wieder zu der Priesterin die mit ihrem Schild weiterhin die Pfeile von Torinkas abzuwehren versucht, doch diesmal sitzen gleich zwei Treffer und werden dicht gefolgt von dem Farbblitz, welcher die Priesterin unvorbereitet und mit voller Härte erwischt.

Kyali ist erschrocken über die plötzliche Wende bereits am Anfang des Kampfes. Es war, als hätte ihnen das Überraschungsmoment überhaupt nichts genutzt. Jetzt blieb nur noch die Wahl kämpfend zu sterben oder mit Glück zu überleben.

Und mit Glück war sie noch nie gesegnet gewesen...

Verzweifelt versucht sie einen Zauber zu wirken der ihre Gefährten im Kampf gegen die Untoten unterstützen sollte. Doch in Ermangelung der Energie des magischen Gewebes zieht sie die nötige Kraft aus dem Zauberfeuer in ihrem Körper, welches sie von Sylune erhalten hatte. Plötzlich erscheint eine Kugel aus Feuer vor der Goldelfe und rollt auf den ersten Untoten zu.

Schwer Getroffen taumelt Oscar leicht zurück, wo er zwei Sekunden braucht um wieder zu Atem zu kommen.  Währendessen bricht  der Zweite Wächter unter den Elemtaren Gewalten zusammen, die Jandar gegen die Gegner geschickt hatte. Dicht gefolgt wird der letzt verbleibende Wächter von einer Flammenkugel überrollt, worauf Oscar diesen erneut mit dem Beidhändig geführten Hammer auf ihn einschlägt. Ärgerlich knurrt er diesen an, da dieser sich immer noch auf seinen Beinen halten kann.

Plötzlich geht alles ganz schnell. Jandars Zauber hat seine Wirkung nicht verfehlt und eine Wache ausgeschaltet. Auch der zweite Wächter scheint schwer angeschlagen. In einem günstigen Moment treibt Selvan ihm die Klinge in den untoten Leib. Verblüffung und Entsetzen schleichen sich in den Blick des Sonnenelfen als er merkt, dass der Hieb vollig wirkungslos blieb. Geistesgegenwärtig nimmt er die linke Hand vom Schwertknauf, wirkt blitzschnell einen Zauber und versucht, die nun vor Elektrizität knisternde Hand dem Untoten auf die Brust zu setzen, während er mit der rechten Hand das Schwert wieder aus dem Leib des Gegners zieht. Doch der Wächter entzieht sich Selvans Berührung und scheint von einem unsichtbaren Kraftfeld geschützt zu sein.

Siobhan sieht ein dass sie mit der kleinen Armrbust nicht viel gegen die schwer gepanzerte Priesterin ausrichten kann. Sie könnte ihr Rapier ergreifen um Selvan und Oscar zu Hilfe zu eilen, doch sie sieht dass selbst die beiden fähigen Nahkämpfer ihre Probleme mit den grausigen untoten Wächtern haben, wenngleich nur noch einer verbleibt. Sie steht noch knapp außerhalb des stillen Bereiches den Rosbros Dolch bedingt, also stimmt sie einen kurzen Vers an und ruft Sylùnes Zauberfeuer hervor um mit ihrem Bardensang einen Heilzauber zu wirken. Bläulich schimmernd erscheint heilkräftige, positive Energe in ihren Händen mit der sie zu ihren Freunden eilt. Hastig greift sie nach dem untoten Krieger, doch genauso wie Selvans Schockgriff geht ihre Hand ins Leere. Aber vielleicht gelingt es ja Oscar oder Selvan noch den Wächter zu Fall zu bringen, dann könnte sie einen der Verletzten mit ihrem Zauber versorgen.

Obwohl der Leib des Untoten von Flammen verzehrt wird und zahlreiche schlimme Verletzungen aufweist, welche die meisten lebenden Krieger längst zu Fall gebracht haben, steht er noch. Nachdem Selvan erfolglos versucht hat ihn mit Schwert und Zauber zu attackieren, wendet der Untote sich ihm nun zu und lässt seinen Streitflegel bedrohlich in der Luft kreisen. Dann saust er auch schon ungewöhnlich schnell heran und der Sonnenelf schafft es nicht sich unter dem Hieb wegzuducken, so dass der Kopf der Waffe mit brutaler Kraft gegen Selvans Brustpanzer donnert. Schwer atmend versucht Selvan eine Verteidigungshaltung einzunehmen doch die Schmerzen verhindern eine rechtzeitige Reaktion und der Streitflegel kracht gegen seinen Helm. Hätte er ihn nicht getragen wäre wahrscheinlich sein Schädel zertrümmert, doch auch so verdunkelt sich Selvans Blick und er fällt vornüber auf den Boden wobei sein Schwert klirrend neben ihm landet. Ein grausiges Lächeln scheint sich auf dem Gesicht des Untoten abzuzeichnen und er tritt flink aus den Flammen heraus und postiert sich auf der Treppe, den Flegel streitbereit erhoben.

(http://i98.photobucket.com/albums/l255/Julianos1982/Anime%20und%20Manga/RitualCavern.jpg)
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 15.01.2009, 19:40:39
Die Priesterin setzt gerade zu einem Gebet an ihre finstere Göttin Shar an, als Rosbro den Dolch auf sie zurückschleudert. Und ganz so als hätte Azuth seinen Wurf gelenkt, fährt der Dolch der Priesterin ins Bein und die Stille unterbricht ihr dunkles Gebet. Sie brüllt vor Schmerz laut auf, doch die Stille verschluckt ihren Schrei. Sie realisiert sofort wie dumm ihre intuitive Reaktion war den Dolch wieder fortzutreten und sieht ein dass sie schnellstmöglich von dieser Plattform muss wo sie wie eine Zielscheibe steht. Mit dem Dolch im Bein humpelt sie davon, die Treppen hinunter, wo sie sich in die Hocke begibt und in Deckung geht.

Dem untoten Krieger hilft seine Flucht nicht viel. Unbarmherzig rollt der Feuerball ihm hinterher und auch Kyali visiert ihn nun mit ihrem Bogen an. Doch mit einer raschen Bewegung macht der Wächter einen Satz zur Seite, so dass die Kugel ganz knapp an ihm vorbeirollt. Auch Kyalis Pfeil bleibt lediglich in der dicken Brustpanzerung stecken, so dass der Wächter weiterhin die Treppe blockiert.

Da die Priesterin zur Zeit für den Dunklen Rächer nicht erreichbar ist dreht Torinkas sich ein Stück und lässt stattdessen drei Pfeile auf den Untoten zusausen, mit dem seine Begleiter zu kämpfen haben. Der erste Pfeil geht noch knapp vorbei, da auch ein meisterlicher Schütze wie Torinkas zumindest eine Sekunde brauch um sich auf ein neues Ziel einzustellen. Die beiden folgenden Pfeile schlagen dem Wächter dann auch tief in die Brust und lassen ihn erst taumeln und schließlich zu Boden gehen.
Trotzdem bewegt der dunkle Rächer sich ein wenig auf das Podest zu um möglichst schnell hinaufgelangen und von neuem auf die Priesterin feuern zu können.

Als der Wächter fällt gibt Oscar an Siobhan ein Zeichen, sobald sie Selvan geheilt hat an der an Aussenseite des Podestes entlang zu laufen. Daraufhin läuft Oscar dann an dem gefallenen Wächter vorbei die Treppe hinauf, überquert das Podest um an der Seite der Priesterin dieses wieder zu verlassen, wo er sich auf ihren Angriff vorbereitet und ihr mit einem Handzeichen zu verstehen gibt die Waffen zu strecken.

Siobhan erhält einen furchtbaren Schreck als Selvan zu Fall geht und fast sieht sie sich schon als nächstes Opfer des untoten Wächters. Doch dieser tritt aus der Flammenkugel heraus ein Stück auf die Treppe, wo er sofort eine Pfeilsalve von Torinkas kassiert und letztendlich zu Boden geht. Schnell beugt sich die Halb-Elfe zu Selvan hinunter in der festen Hoffnung dass dieser noch lebt ... und wieder einmal kommen schreckliche Erinnerungen an Gilthanas hoch. Aber Selvan lebt noch und so kann die heilende Wirkung anschlagen. Wenngleich es nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist, denn Selvan ist zwar außer Lebensgefahr aber immer noch schwer angeschlagen. Reumütig lässt sie den Goldelf zurück als Oscar sie heranwinkt, denn sie kann den Zwerg jetzt nicht ganz alleine zur Priesterin eilen lassen. "Haltet durch." flüstert sie zu Selvan und spurtet dem Zwerg hinterher am Podest vorbei.

Noch immer brummt Selvans Schädel von dem schweren Treffer. Erst allmählich registriert er, was um ihn herum vor sich geh. "Danke", bringt er gequält hervor und rappelt sich schwerfällig auf. Der zweite Wächter ist gefallen. Zwei elfische Pfeile ragen aus seiner Brust. Selvan nimmt seinen Bogen vom Rücken und lässt das Schwert, welches ihm bei dem Treffer aus den Fingern geglitten war, zu seinen Füßen liegen.

Genau, wie Jandar es sich gedacht hatte: Die Wächter sind unschädlich gemacht und die Priesterin in ihrer Gewalt. "Denkt daran sie nicht zu töten!", ruft er seinen Gefährten zu, erinnert sich aber schnell wieder an die Stille. Er gestikuliert mit seiner Hand, als würde er versuchen sich mit ihr den Hals durchzutrennen und schüttelt den Kopf. Sie werden mich schon verstehen.

Mit erleichterung nimmt Rosbro war, dass Siobhan Selvan wieder auf die Beine geholt hat. Wenn er auch nicht gut aussieht, so scheint es doch, dass er vorerst durchkommen würde. Schnellen Schrittes begibt sich der Anhänger Azuth über das Podest in Richtung der Shar-Priesterin, wobei er Lord Aumyrs Stab zieht und in beide Hände nimmt. Unbeeirt schreitet er über das Podest und durch die wabernden schwarzen Massen hindurch. Schließlich bleibt er breitbeinig in der Nähe der Shar-Priesterin stehen, gespannt wie sie auf Oscars Andeutungen reagiert.

Die Priesterin sieht deutlich, dass die Schinge um ihren Hals sich zuzieht. Der Mondelf hatte sie bereits angeschossen, ihre Wachen sind gefallen und nun wird sie umzingelt. Doch sie denkt gar nicht daran ihre Waffen zu strecken. Mit einer hastigen Bewegung reißt sie den Dolch aus ihrem Bein und steckt diesen in einen Beutel an ihrem Gürtel, woraufhin plötzlich die unnatürliche Stille verschwindet. Mit einem finsteren Lächeln macht sie einen Schritt zurück als Oscar und Siobhan auf sie zutreten und stimmt ein Gebet an:

"Finstere Shar! Schütze deine treue Dienerin Elsvele Grauburg!" kaum hat sie die Worte gesprochen beginnen metallene Klingen aus dem Nichts durch die Luft zu wirbeln und bilden eine Barriere um die Priesterin.

Mit besorgtem Blick muß Oscar mit ansehen wie die sich die Priesterin des Dolches entledig und einen Wand rotierender Klingen um sie errichtet. Ohne lange zu überlegen konzentriert sich Oscar wieder darauf, so viel arkane Energie wie möglich umzuwandeln in einen Schwall seines Drachenatems. Dieser trifft  sie voll jedoch schafft sich die Priesterin noch einen Teil des Atems mit Hilfe ihres Schildes und der soeben erschaffenen Bariere abfangen und kann sich noch mit Mühe Auf den Beinen halten.

Selvan fixiert die Gefangenen Untoten in den Käfigen und fädelt dabei mit geübten Bewegungen einen Pfeil aus dem Köcher auf die Sehne seines Elfenbogens. Der erste Schuss trifft. Sogleich schickt Selvan einen zweiten auf die Reise - auch dieser ein Treffer obgleich der Schuss sehr schlecht plaziert war. Doch noch scheint das untote Leben nicht aus der düsteren Gestalt gewichen zu sein.

Siobhans Gesichtsausdruck wirkt ungewöhnlich, beinahe erschreckend gefühlskalt, als sie sich der Shar-Priesterin nähert. Zwar bleibt sie stehen als, sie sieht dass sich die Wand aus magischen Klingen bildet und tritt sogar einen Schritt zurück, doch zögert sie nicht, ein weiteres mal auf ihr Zauberfeuer zurückzugreifen welches es ihr ermöglicht, direkt innerhalb der magischen Wand, die der Priesterin scheinbare Sicherheit gewährt, einen Schwarm aggressiver, giftiger Spinnen zu erschaffen.

Unaufhaltsam rollt die von Kyali erschaffene Feuerkugel weiter, dieses Mal direkt auf die Priesterin zu. Noch bevor sie sie jedoch erreichen kann, hat Kyali schon einen neuen Pfeil auf die Sehne ihres Bogens gelegt und ihn auf die Klerikerin abgeschossen.

Der Dunkle Rächer stürmt auf das Podest und legt dabei einen Pfeil auf die Sehene, während er die Worte der Priesterin vernimmt. Schließlich hat er sie auch wieder im Blick und feuert seinen Pfeil ab.

Rosbro sieht, wie die Priesterin langsam schwankt. Bereits einmal hatte er verhindert, dass sie sich heilt, einmal noch könnte er Mystras gunst einsetzen - wo wäre dies besser geeignet, als im Kampf gegen eine Priesterin der Shar? "Ich gebe Dir eine letzte Chance dich zu ergeben, lass die Barriere Fallen und dich von uns erfassen. Andernfalls wirst du sterben - das schwöre ich", grimmig wartet er auf die Antwort der Priesterin.

Der rashemische Hexenmeister kann klar erkennen, dass die Priesterin so gut wie tot ist, nun da noch ein todbringender Pfeil von Torinkas ihre Brust durchbohrt. Dann ruft Rosbro ihr seine Aufforderung zu und Jandar stürmt sogleich heran und holt währendessen seine Armbrust hervor und legt einen Bolzen auf. In einiger Entfernung nimmt er Stellung auf und zielt auf die von rotierenden Klingen umgebene Klerikerin. Sollte es nicht notwendig sein würde er ungerne das letzte Zauberfeuer verbrauchen ...

"Ich fürchte den Tod nicht du Narr! Harkaz'durn!" ruft die Priesterin Rosbro entgegen und setzt zu einem Gebet an "Shar erhöre ... " doch Rosbro reagiert sofort und verbraucht sein letztes Zauberfeuer in Form eines magischen Geschosses. Drei Kugeln rot glühender magischer Energie prasseln auf die Klerikerin ein, die sich ohnehin kaum halten kann und fegen sie von den Füßen. Reglos bleibt sie inmitten der Barriere liegen. Zu seinem Schrecken bemerkt Rosbro jedoch dass der Boden der Käfige aufklappt und die beiden Untoten zu Boden fallen. Mit grässlichen Roten Augen blicken sie ihn an und recken scharfe, klauenartige Hände.

Erleichtert blickt Rosbro auf, als die Priesterin tot zu Boden geht. Einen Moment zu lange hatte er gezögert, da nun die Untoten frei waren, aber sie hötten sowieso geläutert werden müssen. Ein kleiner Licht-Zauber sollte nun, da die Priesterin tot ist, reichen", doch nichts passiert. "Nein! Das Gewebe steht noch." schreit Rosbro in einem Ausbruch von Emotionen - so hatten ihn die anderen noch nicht erlebt. Doch schnell nimmt er wieder seinen normaler, entschloßenen Gesichtsausdruck an und zieht ein Fläschen mit dem Symbol Lathanders aus dem Gürtel, hebt es hoch über den Kopf und schmettert es auf den nächsten Untoten.

Fast erschrocken lässt Selvan den dritten Pfeil fliegen, der auch meilenweit vorbeifliegt. Ein vierter trifft den Untoten, ohne jedoch großen Schaden anzurichten. Etwas ernüchtert von diesem Resultat tritt Selvan zu seinem Schwert zurück um es aufzuheben. Erst jetzt bemerkt er, dass die Klerikerin zu Boden gegangen ist. Sein Herz macht einen Sprung. "Das sind Gruft schrecken!", ruft der Sonnenelf warnend aus. "Vorsicht, sie entziehen eure Lebenskraft. Lasst Euch nicht von ihren Fäusten treffen."

Einen letzen Blick über die Schulter werfend stürmt Oscar dem Gruftschrecken entgegen und nutz den Schwung des Laufes aus um diesem den Hammerzwischen die Rippen krachen zu lassen, wodurch dieser leicht zurücktaumelt wobei ihn ein von Selvans Sehne ausgesandter Pfeil ins Auge trifft und zusammenbrechen lässt.

Der Pfeil, der schon auf Torinkas' Sehne lag, bestimmt für die Priesteirn, saust nur auf den verbliebenen Gruftschrecken zu, während der Dunkle Rächer einen Schritt von dem Untoten weg macht und dabei schon den nächsten Pfeil auflegt. Sekunden später haben zwei weitere Geschosse seine Hand verlassen. Der dritte Pfeil überbrückt die kurze Entfernung schnell und schlägt dem Untoten direkt zwischen die beiden Augen.

Als die Frau stirbt knirscht Jandar hörbar mit den Zähnen. Eigentlich sollte sie überleben. Jetzt zählt es nur noch erstmal lebend hier raus zu kommen. Die Losung wird gegen die Untoten woh nicht mehr helfen, also feuert Jandar seine Armbrust ab.

Nur kurz nachdem Selvan und Oscar einen der Gruftschrecken niedergerungen haben feuern Jandar und Torinkas Pfeile und Bolzen auf den einzig Verbliebenen ab. Jandars Bolzen bleibt in der harten, trockenen Haut der Kreatur stecken ohne großen Schaden anzurichten, doch Torinkas Pfeile treffen allesamt und durchbohren den Untoten welcher hintenüber das Podest herunterfällt.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 15.01.2009, 20:32:40
Erleichtert atmet ihr auf als der letzte Untote zu Boden geht. Siobhan lässt den Schwarm wieder verschwinden und auch der Rest von euch senkt die Waffen nachdem sich zeigt, dass die Gefahr wohl endlich vorüber ist. Erschlagen und von Pfeilen durchbohrt liegen eure Feinde am Boden oder auf dem Podest verteilt, einige der Untoten welche Oscar mit seinem Eisatem erwischt hat hängen schlaff in ihren Käfigen, noch immer von einer dünnen Eisschicht überzogen. Für einen Moment sah es so aus als würdet ihr euren neuen Mitstreiter verlieren, doch letztendlich seid ihr alle lebend und siegreich aus diesem Kampf hervorgegangen. Euer Blick fällt auf die Leiche der Priesterin Elsvele ... die Klingenbarriere um sie herum verschwindet und gibt die Sicht auf ihren grausam zerschundenen Körper frei. Sicherlich wird Shar es bemerkt habt dass ihr Hand an eine ihrer Hohepriesterinnen gelegt habt ...

Ihr spürt ein Kribbeln an euren Fingern, offenbar könnt ihr ganz leicht das magische Gewebe verspüren, doch es ist noch immer schwach und unterdrückt. Und weiterhin schwebt die Kugel schwarzer Dunkelheit in der Mitte des Podestes, wenngleich sie nicht mehr durch die Untoten gespeist wird. Doch plötzlich vernehmt ihr eine unsichtbare Präsenz sowie angenehme Kühle auf euren Wangen. Es scheint so als würde eine Stimme direkt in euer Ohr flüstern: "Gut getan meine Freunde! Nur eines muss noch getan werden. Bitte gebt mir das Zauberfeuer zurück mit dem ich euch ausgestattet habe. Nur so kann diese Wunde in Mystras Gewebe geschlossen werden." in der Nähe der schwarzen Kugel entsteht eine geisterhafte Silhouette aus silbernen Flammen, welche ihr alle unschwer als die Geisterhexe Sylùne erkennen könnt. Selbst Selvan der sie nur aus euren Berichten kennt, vermag zu verstehen um wen es sich handelt. "Werdet ihr dies für mich tun?"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 15.01.2009, 20:42:50
Während alle anderen ihre Waffen sinken lassen zieht Torinkas einen der drei verbliebenen Pfeile aus seinem Köcher und legt ihn auf die Sehne. Sein Bogen belbit jedoch nur leicht gespannt, doch er zieht ihn merklich aus, als er die Stimme Sylùnes vernimmt. Eine Sekunde überlegt er, ob das Zauberfeuer eine Waffe ist, die es wert ist behalten zu werden, doch er entscheidet er sich dagegen.

Es war ein Geschenk von Menschengöttern und so sollten sie es zurückhaben, wenn sie der Meinung waren, es zu brauchen. Also lässt er es mit einem einfachen Gedankenimpuls wieder zu Sylùne zurückfließen, auf dass sie das Gewebe wieder herstellen möge. Während er dies tut bewegt er sich jedoch schon auf den Körper der Priesterin zu und knit neben ihr nieder um sie gründlich zu durchsuchen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 15.01.2009, 21:03:26
Gebannt schaut Oscar auf das Abbild der Sylune und lauscht ihren Worten, während er die Reaktion der anderen beaobachtet. Als Torinkas zu ihr tritt geht auch er auf Sylune zu

"Es ist mir eine Ehre euch kennen gelernt zu haben. Auch wenn ich es nicht war der dies Gabe ursprünglich erhielt möchte ich euch danken. Der Tag ist nicht mehr fern an dem das Tal wieder frei sein wird."


Damit verneigt Oscar sich ehrerbietend und reicht ihr die Hand.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 15.01.2009, 23:37:33
Nachdem Selvan sein Schwert Athariel wieder aufgehoben und dann sowohl das Schwert als auch den Bogen weggesteckt hat, wendet er sich an Siobhan:
"Nochmals möchte ich Euch danken, Siobhan. Ohne Eure Zauberkünste läge ich jetzt vielleicht leblos zwischen den Untoten." Mit Abscheu blickt der Sonnenelf zu dem Wächter hinab, der ihn bewusstlos geschlagen hatte. "Sollte je der Tag kommen, da Ihr in Schwierigkeiten steckt, hoffe ich, dass ich zur Stelle sein werde um mich zu revangieren."

Gerade will er sich mit lobenden Worten an die anderen wenden als plötzlich Sylùne auftaucht und Selvan vor Verwunderung verstummen lässt.

Nachdem sie zu ihnen gesprochen hat, macht sich auch er bereit, das Zauberfeuer, welches er von Rilitar erhalten hatte, zur Heilung des Gewebes an Sylùne zurückzugeben.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 16.01.2009, 14:02:17
Erfürchtig blickt Rosbro zu Mystras Auserwählten. "Vielen Dank für eure Hilfe, ohne euer Zauberfeuer und eure Hinweisene hätten wir es nicht geschafft. Gerne gebe ich euch eure Gabe zurück, auch wenn sie schon an Macht verloren hat, ein Funke des Zauberfeuer brennt noch in mir.", antwortet auch Rosbro Sylùne und begibt sich zu ihr, um ihr die Hand zu küssen und dabei das Zauberfeuer zu übertragen.

"Wahrlich, als sie noch in körperlicher Gestalt lebte muss sie viele Liebhaber gehabt haben. Gerne wäre ich einer von ihnen gewesen."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 16.01.2009, 18:03:33
Kyali zögert als Sylùne sie auffordert ihr das Zauberfeuer zurückzugeben. War es nicht gerade diese Fähigkeit, die es ihr ermöglichte ihre Tarnung aufrecht zu erhalten? Was würde geschehen wenn sie diese Fähigkeit nun nicht mehr hat? Könnte sie ein Wesen dieser Macht überhaupt daran hindern sie sich einfach wieder zu nehmen? Die Fey'ri spürt Panik in sich aufsteigen, die die Furcht vor ihren vorherigen Gegnern noch übersteigt und ihr Körper versteift sich merklich bei dem Gedanken an die möglichen Konsequenzen. Am liebsten möchte sie weglaufen, aber sie fühlt sich unter dem abwartenden Blick Sylùnes wie angewurzelt.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 16.01.2009, 18:18:48
"Was habt ihr Kyali? Kommt, gehen wir einen Schritt vor die Tür, dort ist das Schattengewebe nicht so stark, vielleicht bekommt es euch nicht? Gleich wird Sylùne Mystras Gewebe wieder hergestelt haben.", kümmert sich Rosbro um die Elfin und begleitet sie nach draussen.

"Wahrlich, eine echte Ruhepause könnten wir wohl alle gebrauchen."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Jandar am 16.01.2009, 20:12:28
Jandars Ärger über den Tod der Priesterin verfliegt sofort durch Sylùnes Worte und wird durch Glück ersetzt. Das normale Gewebe wird wieder hergestellt werden!
"Selbstverständlich werden wir deine Leihgabe zurückgeben. Wie könnten wir uns anmaßen sie zu behalten, wenn doch die Wiederherstellung des Gewebes davon abhängt.", sagt Jandar und verbeugt sich tief vor der mächtigen Hexe. Indem er ihre Fingerspitzen mit seinen Lippen berührt gibt er das Zauberfeuer zurück.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 16.01.2009, 21:10:32
Nacheinander nimmt Sylùne von euch das Zauberfeuer entgegen, welches silbrig flammend aus euren Händen entströmt und von der Geisterhexe aufgenommen wird, welche euch freundlich anlächelt. Auch Selvan und Oscar welcher der Hexe zum ersten Mal begegnet sind überwältigt von dem Gefühl der Erhabenheit, Weisheit und Macht welche diese ausstrahlt. Dankbar nimmt sie von jedem von euch das Zauberfeuer entgegen, bis Rosbro und Kyali sich abwenden. "Haltet ein." sagt sie mit sanfter Stimme und nähert sich den beiden, wobei ihre Füßge einige Zentimenter über dem Boden schweben. "Fürchtet euch nicht Hal'Kyali. Ich habe nicht vor euch zu demaskieren. Vertraut mir einfach." lässt sie der Fey'ri gedanklich ihre Botschaft zu kommen.
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Beitrag von: Selvan am 16.01.2009, 23:19:03
Als Selvan endlich seine Sprache wiederfindet, spricht er aus, was wohl allen auf den Lippen brennt:
"Sylùne... Wo ist Alokkair?"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Siobhan am 17.01.2009, 00:27:46
Nach dem Kampf ist der gnadenlose Ausdruck von Siobhans Gesicht wieder wie weggeblasen und reine Erleichterung zeigt sich. Ein so gnadenloses Verhalten wie sie es zuletzt an den Tag gelegt hatte, ist der Halbelfe eigentlich zuwider, aber als sie gesehen hatte, wie schwer ihre Gefährten verwundet worden waren war ihr klar geworden, dass sie niemals wieder zulassen durfte, dass jemandem von ihnen das Schicksal ereilte, welches Gilthanas von ihr genommen hatte.

Jetzt gibt sie Sylúne gerne ihren Kuss zurück, denn sie weiß, dass es das mindeste ist, was sie tun kann, nachdem diese Leihgabe ihr die Möglichkeit gegeben hatte, ihren Gefährten zu helfen. Selvans Lob war ihr angenehmer, als sie zuzugeben bereit war, war sie sich doch anfänglich sehr nutzlos in dem Kampf vorgekommen. Seine letzte Frage an die Geisterhexe jedoch unterstreicht sie mit den Worten:
"Ja, eigentlich hatten wir erwartet uns ihm hier stellen zu müssen. Wo können wir ihn finden?"
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Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 18.01.2009, 16:59:58
"Ich bin nicht gut in Vertrauen.", ist Kyalis gedankliche Erwiderung. SIe weiß zwar nicht, ob Sylùne sie überhaupt "hören" kann, aber sie erkennt, dass das ohnehin keinen Unterschied mehr macht. Sylùne hat ihre wahre Gestalt erkannt! Kyali weiß nicht wie oder seit wann die Geisterhexe Bescheid weiß, aber auch das hat keine Bedeutung. Jetzt da Sylùne ihr Geheimnis kennt, hat Kyali keine Wahl als alles zu tun was sie verlangt oder sie geht das Risiko ein, von ihr enttarnt zu werden.
Zögerlich streckt sie ihre Hand aus, um Sylùne ihre Leihgabe zurückzugeben.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 19.01.2009, 01:42:43
"Habt Dank" antwortet Sylùne gedanklich an Hal'Kyali und tatsächlich bleibt die magische Tarnung der Fey'ri erhalten. Der geisterhafte Körper der Auserwählten scheint regelrecht in Flammen zu stehen nun da sie euer aller Zauberfeuer aufgenommen hat. Sie dreht sich wieder in Richtung der anderen und antwortet Selvan sowie Siobhan: "Alokkair ist ganz nahe, er beobachtet euch in diesem Augenblick. So er es wünscht wird er sich euch offenbaren, doch sucht nicht den Kampf mit ihm ... er ist nicht euer Feind. Nun lasst mich mein Werk verrichten." damit wendet sich die Geisterhexe der wabernden Finsternis zu.

Wie ein einzelner Flammenstrahl stößt das silberne Zauberfeuer aus Sylùnes Händen empor und fährt in die Kugel schwarzer Finsternis inmitten des Podestes. Für eine Zeit lang kämpfen das Zauberfeuer und die finstere Kugel miteinander, doch dann scheint das Feuer zu gewinnen. Die Finsternis verschwindet und die Flammen erlischen. "Es ist getan." sagt sie und blickt euch an, binnen weniger Sekunden spürt ihr wieder das dichte magische Gewebe der Mystra um euch herum. "Ich danke euch allen von ganzem Herzen für alles was ihr bisher geleistet habt. Mystra und Azuth blicken wohlwollend auf euch herab." dabei lächelt sie Rosbro an "Möget ihr auch aus fernen Landen stammen." wobei sie nun Jandar, Selvan und auch Oscar anblickt "so habt ihr doch tapferer für das Schattental gekämpft als manche die diesen Ort ihre Heimat nennen." sie blickt nun zu Kyali "lasst euch nicht von Angst und Zweifel" dann wandert ihr Blick auf Torinkas "oder von Hass und Zorn von eurem Weg abbringen." schlussendlich ruht ihr Blick auf Siobhan "und zerbrecht nicht an der Trauer, denn immer sind große Taten auch verbunden mit großem Leid."

Nun lässt die Geisterhexe ihren Blick über die versammelte Gruppe schweifen "Doch noch ist eure Aufgabe nicht abgeschlossen und ich merke dass meine Kraft am Ende ist ... Mystra ruft mich heim. Ich bitte euch, demaskiert den falschen Fürsten und befreit das Tal, dass ich mehr als alles auf der Welt liebe. Dies ist mein letzter Wunsch." Sylùne haucht euch einen Kuss entgegen "Lebt wohl!" und so verblasst die Älteste der sieben Schwestern und niemals wieder wurde ihre liebliche Stimme auf Toril vernommen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 19.01.2009, 17:05:41
Torinkas hatte der Geisterhexe nur mit einem Ohr zugehört, während er die Priesterin durchsuchte. Doch als sie davon spricht, dass er sich nicht vom Weg abbringen lassen sollte, schüttelt er nur mit dem Kopf: "Und sie soll von Mystra erwählt sein? Dann ist sie wohl ebenso närrisch, wie der Rest diese bedauernswerten Volkes. Auch sie ist nicht in der Lage gewesen zu verstehen, was mit antreibt. Der Hass und der Zorn sind der Inhalt meines Lebens der Schwur bindet mich an diese Empfindungen und sie leiten mich auf meinem Weg."
Dennoch ist der Dunkle Rächer zufrieden, als er erkennt, dass die Verbindung zu seinem Gott nun wieder die gewohnte Stärke angenommen hat und er zusätzlich zu der größeren spirituellen Nähe jetzt auch wieder in der Lage ist als Gefäß seines Gottes auf dieser Ebene zu handeln und durch seinen Körper die Magie des Nachtjägers zu wirken.
Er blickt erneut auf den Körper der Priesterin, die er bereits um alles von wert erleichtert hat, dann zu seinen Begleitern: "Wir sollten sie mitnehmen, vielleicht kann ich mit meiner Magie ihrem Körper Antworten entlocken, die sie uns im Leben niemals gegeben hätte. Doch hierfür ist einiges an Vorbereitung erforderlich. Also sollten wir uns auf den Rückweg machen, denn wenn Akkolair sich uns nicht offenbaren will, dann sollten wir die Konfrontation auch nicht suchen."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 19.01.2009, 18:36:24
Beeindruckt schaut sich Oscar noch auf eine Weile auf die Stelle. Als das Gewebe wiederhergestellt wurde atmet er geräuschvoll aus, als er das Prickeln der Magischen Ströme auf seiner Haut wahrnimmt "Oh ja wie hab ich das vermisst"  sagt er leise zu sich selbst und ruft Thorinkas zu welcher bereits die Priesterin eine Weile untersucht zu "Hatte sie irgentedwas interessantes dabei?" Daraufhin geht er auf zu Thorinkas und hört diesem Interessiert zu als dieser vorschlägt den Körper mitzunehmen "Klingt nach einer guten Idee. Ich schlage vor wir transportieren sie auf dem Teppich. Was ich nicht verstehe welche Rolle Allokair in diesem Spiel gespielt hat. Ich habe ohnehin nicht daran geglaubt das er dahinterstecken würde. Was jedoch möglich wäre das er ganz einfach aus Neugier darauf eingegangen ist. Es ist schließlich allgemein bekannt das er hier Experimente durchführt." dabei schaut er dann zwischen den anderen hin und her
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 19.01.2009, 21:05:08
Eine kleine Träne rollt Rosbros Augen hinunter - Mystra hatte Sylùne zu sich gerufen.
"Nun, da entschwindet eine gute Seele von uns Sterblichen.
Ob ich auch irgendwann, wenn die Zeit gekommen ist, von meinem Patron gerufen werde?"

Als Torinkas den Körper der toten Priesterin anhebt, streckt er sich und antwortet Oscar.
"Sylùne sagte, dass Allokair uns beobachtet. Ich denke, er wird seine neutralität waren wollen, von der Du uns erzähltest. Ich denke auch, wir sollten nun direkt aufbrechen - ersteinmal zurück. Allokair muss nicht von all unseren Vorhaben wissen.", dann nimmt Rosbro Oscars Arm und spricht ein kurzes Gebet und kanalysiert dabei einen Teil der Energie über die er nun wieder verfügt, so dass sich die Wunden wieder vollkommen verschließen. "Selvan, wie steht es um eure Wunden?"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 19.01.2009, 22:54:20
Vorsichtig greift Selvan mit beiden Daumen unter den Rand seines Helmes und schiebt ihn langsam nach oben. Die langen blonden Haare sind mittlerweile rot durchnässt und ein Schwall Blut ergießt sich sogleich über Selvans linke Gesichtshälfte. Er blickt etwas angewidert in das Innere des Helmes und tastet nach der Platzwunde über seiner Schläfe.
"Siobhans Magie hat die schlimmsten Wunden geschlossen" stöhnt er. "Doch ich befürchte, sie würden sofort wieder aufreißen wenn ich nochmal so einen Treffer einstecken sollte."

Während er Rosbro seine Wunde zeigt, wendet sich Selvan an Oscar und Torinkas.
"Wir haben erreicht was wir wollten. Lasst uns diesen Ort nun verlassen und lasst uns hoffen, dass der Rückweg noch offen ist.

Die Priesterin mitzunehmen könnte eine gute Idee sein. Lasst mich außerdem kurz die Wächter überprüfen."
Er schließt kurz die Augen und als er sie wieder öffnet um sich die Wächter und den restlichen Raum anzusehen, liegt ein bläulicher Schimmer auf ihnen.

(Detect Magic)
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 20.01.2009, 15:46:23
Nachdem Rosbro erst Oscar versorgt hat wendet er sich auch Selvan zu und leitet eine große Menge positiver Energie in ihn hinein. Die Wunden verschließen sich restlos, einzig etwas Blut und leichte Kopfschmerzen bleiben zurück. Selvan streift sich und untersucht die untoten Wächter, welche noch immer eine nekromantische Aura ausstrahlen. Sogar etwas Reststrahlung der Zauber welche sie ihm und Oscar entzogen haben bemerkt er, doch die Energie verflüchtigt sich langsam. Im ganzen Raum ist noch eine starke Restaura von dem finsteren Ritual zu bemerken und auch die untoten Gefangenen welche in den Käfigen hängen oder am Boden liegen, strahlen eine nekromantische Aura aus die langsam verfliegt.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 20.01.2009, 17:31:44
Torinkas verstaut den Brief, den er bei der Priesterin gefunden hat ohne ihn zu lesen in einer seiner Gürteltaschen, während er ihre restliche Ausrüstung in seinen Rucksack packt. Jetzt ist er dankbar, dass er dieses magische Utensil erhalten hat, denn so kann er alles selbst transportieren.
Gleichzeitig holt er ein neues Bündel Pfeile hervor und füllt damit seinen Köcher auf. Zuvor hat er jedoch einen der drei verbliebenen Pfeile in beide Hände genommen und ihn in einer schnellen Bewegung zerbrochen. Das Geschoss fällt direkt vor ihm auf den Boden: "Shevarash, ich widme dir diese Toten, auf das sie Steine in der Straße deines Kruezzuges sein mögen."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 21.01.2009, 17:44:05
Nachdem Torinkas der Priesterin in mühseliger Arbeit die Rüstung abgenommen und ihre Waffen und Ausrüstung verstaut hat, bleibt ihre verstümmelte Leiche nur noch in dunklen, klerikalen Gewändern gekleidet am Boden liegen. Gerade will die Gruppe ihre Leiche auf den Teppich verladen, da fliegt die Tür auf und die untoten Wächter des Vorraumes kommen in Begleitung eines Menschen in aufwändigen, edlen Gewändern herein. Es sind zwei Skellettkrieger mit großen Zweihändern, sowie zwei fliegende Schädel die in grünen Flammen schimmern. Der Mann in der edlen Gewandung hat dunkle Haare und scheint etwa 30 Sommer zu zählen. Er klatscht in die Hände und lächelt: "Bravo! Bravo! Ein fabelhaftes Schauspiel. Mein Herr und König wünscht euch zu sehen. Bitte folgt mir ... achja und diese Leiche lasst liegen ja?" fordert er.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 21.01.2009, 18:14:14
Interessiert betrachtet die Ankömmlinge während die Ausrüstungsgegenstände verstaut werden und erhebt sich
"Sieht so aus als hätten wir das Interesse von Allokair erregt. Lasst uns ihnen folgen." sagt er in leisem und ruhigen Ton zu den anderen. Dann geht er gelassen auf die den Mann zu und bleibt vor diesem stehen und wendet sich lächelnd ihm zu. "Es freut mich das  wir euren Herren  unterhalten konnten. Geht vor und ich werde folgen " dann wendet er sich an die anderen  "Ich bin sicher das uns Allokkair ein paar Fragen beantworten kann die noch im Raum stehen."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Siobhan am 21.01.2009, 18:35:14
Siobhan erschrickt, als sie die beiden Untoten wiedererkennt, die sie mithilfe des Losungswortes zuvor passiert haben. Werden sie uns angreifen, jetzt da wir uns als feindlich erwiesen haben? Doch zu ihrer Erleichterung handelt es sich 'nur' um eine Einladung.
"Es will mir scheinen, als bliebe uns keine besonders große Wahl, nicht wahr?" kommentiert sie, "Ich nehme an, bei Eurem Herrn und König handelt es sich tatsächlich um diesen Herrn Alokkair?"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 21.01.2009, 22:36:53
Rosbro ist ein wenig verärgert. Nun da dass Schattengewebe zerstört war, wussten die Zhentarim endgültig, dass etwas nicht stimmte. Sie würden an der Burg gebraucht, überhaupt sollten sie nicht lange verweilen. Es schien jedoch, wie Siobhan sagte - ihnen blieb keine andere Wahl. Ohne eine Miene zu verziehen, nickt Rosbro Siobhan kurz zu und stellt sich dann hinter Selvan und flüstert diesem kurz auf elfisch zu: "Gib mir eine Sekunde", dann zapft er seine Energie an um Stumm einen Schutzzauber über sich zu legen, wobei er versucht die Gesten möglichst klein zu halten um sie hinter Selvans breitem Rücken vor dem Neuankömmling zu verbergen.

OOC: Silent Cast: Schutz for Bösem - Grad 2 Seraphin Slot
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 23.01.2009, 15:36:54
"Ganz recht. Mein Herr und König ist Alokkair von Hlontar. So folgt mir dann bitte." der Mann blickt erwartungsvoll zu euch und nachdem Rosbro schnell einen stillen Zauber gesprochen hat, wendet ihr euch ihm zu. Mit argwöhnischem Blick wendet sich Torinkas von der Leiche der Priesterin ab. Auch Selvan und Kyali folgen der Gruppe, doch die Fey'ri bleibt zutiefst mißtrauisch gegenüber dem Empfang. Von den Kriegerskelletten und den schwebenden Schädeln begleitet geht ihr zurück in den Vorraum der Höhle, wo sich vor euch plötzlich eine scheinbar gut versteckte Steintür öffnet und in einen großen Raum hineinführt. Der Herold bedeutet euch zu folgen und führt euch hinein. Der Raum selbst ist angefüllt mit Arbeitstischen und Bücherregalen die vor altertümlichen Folianten überquellen. An den Wänden sind aufwändige Wandteppiche zu sehen, welche mit dem Alter jedoch verblasst sind. Alkoven sind in den Wänden untergebracht in denen insgesamt 4 Statuen von gehörnten Gargylen stehen.

Auf einem reich geschmückten Thron sitzt eine Gestalt in prunkvollen aber verwitterten Gewändern. Das Gesicht ist jedoch nur noch ein Totenschädel und in den Augen glimmt ein rotes Licht. Auf seinem Kopf sitzt eine gezackte Krone und auf einem Podest vor dem Thron ruht eine große Kristallkugel. Neben dem Thron stehen zwei Männer die schwarze Roben tragen unter denen altertümlich wirkende Brustplatten zu sehen sind. Ihre Gesichter sind teilweise durch Helme verdeckt und in der Rechten hält jeder eine Hellebarde. Nahebei steht auch eine Frau von düsterer Schönheit, ebenso in dunkle und exotische Gewänder gehüllt. Ihr Haar ist schwarz, die Haut jedoch von einem dunklen Grau. Fackeln und Kerzen spenden Licht in dieser Halle, doch es scheint als würden sich die Schatten um die exotische Frau verdichten. "Willkommen in meinem bescheidenen Heim ihr Streiter aus Myth Drannor." sagt der Lich mit trockener Stimme "Ich bin Alokkair von Hlontar und die bezaubernde Dame an meiner Seite ist Irphiina, Abgesandte der Enklave von Thulanthar." neugierig scheint euch der Leichnam zu beäugen "Bitte nennt mir auch eure Namen, auch wenn ich sie teilweise schon vernommen habe." gespannt wartet die düstere Gestalt eure Reaktion ab.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 23.01.2009, 16:09:16
Torinkas mustert die Szenerie argwöhnisch und hält seinen Bogen fest umfasst. seine linke Hand liegt instinktiv auf seinem Köcher, aber er wr kein Narr. Das Aufgebot, was er hie vor sich sah würde ihm keine Chance lassen. Also nennt er dem Leichnam ohne jede Spur von Furcht in der Stimme seinen Namen:
"Torinkas Zoy'kinal, Dunkler Rächer des Nachtjägers!"
Der Name seines Gottes gibt dem Kleriker Kraft, denn seine Haltung die für eine Sekunde eine Spur von Untertänigkeit zeigte, strafft sich sofort und der Mondelf blickt dem Leichnam erhobenen Hauptes in die Augen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 23.01.2009, 16:19:57
Oscar tritt entschlossen nach vorne und verbeugt sich lächelnd leicht wobei sein Blick auf den vor ihm stehenden verbleibt und zwischen diesen hin und her wandert. Sein Hammer liegt dabei über seiner rechten Schulter. "Mein Name ist Oscar. Oscar vom Clan der Lutgehr. "
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 24.01.2009, 00:37:52
Obwohl Selvan den Mann als Illusion erkannte hatte, hatte er es vorgezogen, sein Wissen noch nicht mit den anderen zu teilen. Der Diener musste schließlich nicht wissen, was Selvan über ihn wusste.

Als sie nun immer tiefer in die Höhle des Löwen geführt werden, mustert Selvan mit einer Mischung aus Faszination und Argwohn den Leichnam und sein beeindruckendes Heim. Gerne würde er ausgiebig in den alten Folianten blättern. Doch darauf macht er sich in diesem Moment keine Hoffnung. Angespannt blickt er in die Gesichter der Anwesenden. An eine Flucht ist nun kaum noch zu denken. Auch ein Kampf scheint völlig aussichtslos. Selvan schickt ein Stoßgebet an Corellon ehe er antwortet:

"Seid gegrüßt, Alokkair von Hlontar. Mein Name ist Selvan Galatea,
Botschafter ihrer Majestät, Königin Ilsevele Miritar von Myth Drannor."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 24.01.2009, 05:28:49
"Hal'Kyali Dryearghymn, zu euren Diensten.", stellt sich die Fey'ri dem Leichnam vor und setzt ein gewinnendes Lächeln auf, während sie versucht eine höfische Verbeugung zu imitieren. Seit sie von dem Herold in den versteckten Raum geführt worden sind, spürt die Hexenmeisterin wieder einmal eine seltsame Mischung von Gefühlen in sich. Einerseits befürchtet sie die Dinge, die nun vor ihnen liegen könnten, andererseits ist sie auch von der Zurschaustellung potenzieller Macht fasziniert, die sich ihr hier bietet.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 24.01.2009, 09:25:25
Auch Rosbro stellt sich mit einer knappen Verbeugung kurz vor, hatte er doch keine Wahl. Hoffentlich würde der Leichnam sie gehen lassen: "Meine Wenigkeit heißt Rosbro Meneldur. Ich hoffe, ihr entschuldigt unser Eindringen in eure Gemächer, aber dem Wunsch der Götter konnten wir schwer widersprechen.", versucht er daher vorab zu beschwichtigen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 24.01.2009, 16:52:31
"Jandar Stayanoga ist mein Name. Meines Zeichens bin ich Hexenmeister aus dem fernen Rashemen."
stellt sich der Rashemi als einer der letzten vor. Mit etwas Unbehagen blickt er den Leichnam und die Abgesandte an und schaut dann zu Siobhan herüber, deren Antwort alle bereits mit großer Spannung erwarten.

(Habe eben mal für Jandar gepostet, da er ja frühestens Montag wieder zurück ist)
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Siobhan am 25.01.2009, 02:07:13
Siobhans Herz schlägt ihr bis zum Hals, doch gibt sie sich alle Mühe, sich ihre Furcht nicht anmerken zu lassen. Selbstbewusstsein ist das Geheimnis eines jeden erfolgreichen Barden. ruft sie sich noch einmal den Satz ins Gedächtnis, der ihr schon so oft geholfen hatte. Nein, sie würde sich nicht einschüchtern lassen. Wir haben ohnehin nichts zu verlieren.
Nachdem sich alle vorgestellt haben, tritt sie vor und ergreift ihrerseits das Wort: "Ich bin sicher, dass mein Name einer derer ist, die Ihr bereits kennt." beginnt sie verspielt lächelnd, "Sollte dem nicht so sein, wisst Ihr sicher, dass man Informationen nur gegen Informationen bekommt."
Sie bedauert kurz, dass der Leichnam kein Fleisch mehr auf dem Gesicht hat, an dem man seine Gesichtszüge hätte ablesen. Ansonsten hätte sie auch jetzt schon erkennen können, wie sehr er zu 'spielen' bereit war. Stattdessen musste sie eine andere Reaktion provozieren.
"Ich zum Beispiel würde mich sehr dafür interessieren, ob es nicht auch eine Möglichkeit gibt, das ewige Leben zu erlangen und gleichzeitig den körperlichen Zerfall aufzuhalten."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 25.01.2009, 16:00:25
"Ihr seid dem Wunsch der Götter gefolgt so so?" erwiedert Alokkair auf Rosbros Beteuerung hin, doch dann spricht Siobhan und der Leichnam wendet ihr seine Aufmerksamkeit zu. Schließlich beginnt er zu lachen, was eher wie ein trockener Husten klingt "Oh ich hätte gedacht dass so eine feine Halbelfendame über bessere Manieren verfügt aber ja in der Tat kenne ich euren Namen bereits. Und was eure Frage betrifft." er blickt dabei zu der Abgesandten aus Umbra "So kann sie euch dazu sicherlich einiges erzählen. Die Fürsten von Umbra haben ihr Leben über die Jahrhunderte verlängert ohne sich dabei dem Untod hinzugeben." seine rot glimmenden Augen fixieren Irhpiina "Kein Wort werde ich dazu sagen." erwiedert sie und blickt in eure Richtung "Wie dem auch sei." sagt Alokkair "eure Frage ist eigentlich auch gänzlich uninteressant. Der Körper ist nichts weiter als ein Gefäß, wichtiger ist dass der Geist wohlerhalten bleibt. Und seht nur wie der Geist den Körper zu formen vermag." der Leichnam stimmt einen Zauber an und streicht mit seinen knochigen Händen über den verwesten Leib, plötzlich beginnt sich Fleisch über den Knochen zu bilden und Haare sprießen aus dem Schädel hervor. Alokkair nimmt die Gestalt eines jungen, gutaussehenden Elfen an, wenngleich er noch immer die alten verwitterten Gewändern trägt. Ein abschätziges Lächeln liegt auf dem Gesicht des Elfen, doch trotz Alokkairs verspieltem Gespräch liegt eine spürbare Anspannung in der Luft.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 26.01.2009, 00:02:38
"Bitte gestattet mir, zu sprechen", sagt Selvan, tritt einen Schritt vor und fährt nach einer kurzen Pause sogleich fort: "Wie Ihr wisst, Alokkair, ist das Schattental mit Hilfe der Drow in die Hände der Zentarim gefallen. Myth Drannor wird diese Besatzung nicht dulden und wie ich glaube, ist es wohl auch nicht in Eurem Interesse, Euer Heim von einer Gruppe machthungriger Verräter umstellt zu wissen. Da die Schwächung des Gewebes dem Schwarzen Netzwerk in die Hände spielte, sahen wir uns gezwungen, das Ritual der Priesterin Elsvele Grauburg mit Sylùnes Hilfe zu beenden. Dafür bitten wir um Euer Verständnis." Selvan blickt dem verwandelten Alokkair fast ein wenig verschmitzt in die Augen und deutet dann eine Verbeugung an.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 26.01.2009, 13:36:15
Alokkair lauscht Selvans Ausführungen und schweigt danach kurz "Nun ich muss euch zu Gute halten, dass ihr meine Wächter nicht großartig behelligt habt und auch sonst keine Zerstörungen hier angerichtet habt, sieht man von einer zerstörten Tür ab." ein Lächeln taucht auf dem elfischen Gesicht auf "Ihr müsst wissen, dass Elsvele Grauburg vor einiger Zeit an mich herantrat und mir das Angebot unterbreitete mich in Kontakt mit den Umbranten von Thulanthar zu bringen. Im Gegenzug sollte ich ihr erlauben ein Ritual zur Schwächung des magischen Gewebes in meinen Höhlen zu vollziehen. Angesichts dieser einzigartigen Chance willigte ich ein, da ich selbst ein Nutzer des Schattengewebe bin." er mustert euch eindringlich. "Warum ich euch das alles erzähle und euch nicht strafe wo ihr doch einen Gast in meinen Hallen erschlagen habt? Zum einen begann Elsvele immer unverschämter und respektloser mir gegenüber zu werden. Zum anderen ist es wie ihr sagt Selvan. Die Zhentarim sind nichts als Besatzer in jenen Landen die einst die Grenzen meines Königreiches waren. Das Talvolk hat nie meine Ruhe gestört, doch es wird sicher nicht lange dauern bis die Zhents an meiner Türe klopfen um meine Unterwerfung zu fordern. Hätte ich davon gewusst, so hätte ich Elsvele nicht meine Einwilligung gegeben. Sie hat mich hintergangen und von daher ist ihr Tod durch eure Hände nur die gerechte Strafe. Ich werde euch ziehen lassen und wünsche euch viel Erfolg im Kampf gegen die Zhentarim."

Während der Lich spricht beginnt sich Zorn in der Umbrantin zu regen und nachdem der Leichnam seine Ansprache beendet hat, wendet sie sich an euch: "Mein Gastgeber mag euch vergeben, ich tue es nicht. Mein Herr und Meister Prinz Yder Thanthul hat das Gelingen von Priesterin Elsveles finsterem Ritual bereits mit Spannung erwartet und es wird ihn sehr erzürnen zu hören, dass es durch eure Hände sabotiert wurde. Ich selbst bin eine Abgesandte und Diplomatin, von daher werde ich nicht das Schwert gegen euch richten. Doch wisset, dass ihr euch den Zorn eines mächtigen Feindes zugezogen habt. Und bedenkt dass Shar eine grausame, rachsüchtige Göttin ist, sie wird den Tod einer hochrangigen Dienerin sicherlich bemerkt haben."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 26.01.2009, 15:21:43
"Ich hoffe das Shar es bemerkt hat. Mystra und somit auch Azuth dulden es nicht, wenn das Gleichgewicht in diesem Maße gestört wird. Gerne dürft ihr mich als Feind betrachten, den nichts anderes bin ich.", erwiedert Rosbro Irphiina zornig. Dann wendet er sich an den Leichnam Alokkair: "Entschuldigt mich werter Alokkair, mein Zorn galt nicht euch.", darauf verbeugt sich Rosbro dem Leichnam gegenüber kurz, und dreht sich auf der Stelle um den Raum zu verlassen - ohne die Umbrantin mit einem weiteren Blick zu würdigen.
"Ich warte vor dem Eingang der Höhle", flüstert er Torinkas im vorbeigehen zu. Schnellen Schrittes verlässt er die Höhle, wobei er mittels der Magie welche er nun wieder nutzen kann über den Abgrund beim Erdknoten schwebt und sich nach draussen begiebt.

OOC: Fly gewirkt.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 26.01.2009, 16:29:55
Torinkas’ Gesicht blieb die ganze Zeit über ausdruckslos und nur als die Drow Erwähnung fanden loderte erneut der Hass in seinen Augen, aber auch dieser schwand schnell wieder. Das was hier besprochen wurde war dem Dunklen Rächer egal. Ihn interessierten weder die Umbravar, noch die Zentarim, noch Akkolair. Er war nur wegen eines einzigen Feindes hier und diesen zu bezwingen war sein einziges Ziel. Also prallt auch die Drohung der Umbravar wirkungslos an ihm ab, sie mochte ihm mit einem Dutzend Menschengötter drohen, Torinkas fürchtete keinen von ihnen. Auch die Feindschaft Prinz Yders interessierte ihn nicht wirklich, denn wie sollte jemand, der bereits den mächtigsten Feind, den diese Welt je gesehen hatte, bekämpfte, Angst davor haben wenn sich ein weiterer der langen Liste seiner Gegner anschloss?

Dennoch würde der Dunkle Rächer es bevorzugen, wenn diese Unterhaltung bald ein Ende finden würde, da es so oder so reine Zeitverschwendung war sich die Selbstbeweihräucherungen eines Leichnams und die leeren Drohungen einer Umbravar anzuhören.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Jandar am 26.01.2009, 16:48:42
Jandar verspührt sehr gemischte Gefühle. Zum einen ist er angewidert vom Untod des Leichnams, andererseits beindruckt von seiner Macht. Dann wieder verspührt er Zorn gegen die Umbrantin ist aber glücklich, dass Alokkair ihr Vorhaben eher unterstützen würde als ihnen zu schaden.
"Ihr seid ein mächtiger Magier, Alokkair", beginnt Jandar, "und wir sind nur einige mittelprächtige Menschen und Elfen die dem Tal helfen wollen. Ihr erwähntet eben, dass es ebenso in Eurem Interesse wäre die Zentarim zu vertreiben, da sie Euch im Gegensatz zu den Talbewohnern nicht in Ruhe lassen werden. Wie es aussieht haben wir im Moment nur gemeinsame Ziele und Feinde. Zwar sind wir hier gewaltsam eingedrungen und ich muss feststellen, dass höflich Fragen wohl einfacher und auch besser gewesen wäre und deswegen möchte ich mich entschuldigen. Ich bitte dich, Alokkair, dass Ihr uns mit Eurer Macht im Kampf gegen die Besatzer unterstützt. Es muss nicht viel sein, was Ihr uns gebt, aber selbst ein kleiner Beitrag Eurer magischen Kräfte würde genügen um uns einen Vorteil gegen die Feinde zu geben."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 26.01.2009, 17:09:28
"Wenn das so ist", kommentiert Kyali geistig die Worte der Umbrantin, "wäre es doch das klügste für uns anzustreben, dass diese Nachricht den Prinzen niemals erreicht." Die Fey'ri konnte nicht verstehen, weshalb Irphiina das Risiko einging, ihnen so offen zu drohen. Jedoch würde es ihrem gemeinsamen Gastgeber sicher nicht gefallen, wenn sie nun Schritte gegen die Abgesandte beginnen würden.

Jandar versuchte nun seinerseits den Untoten als einen Verbündeten zu gewinnen. Ein vermutlich hoffnungsloses Unterfangen, aber eines dessen Ausgang sich lohnte angesehen zu werden.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 26.01.2009, 21:54:49
"Ja geht nur Rosbro Meneldur. Aber wisset dass ihr euch von nun an nie mehr in Sicherheit wägen könnt." ruft Irphiina noch hinterher als Rosbro bereits aus dem Raum verschwindet. Alokkair lauscht sodann Jandars Worten und sinnt kurz über sie nach. "Es wiederstrebt mir eigentlich Eindringlingen in meinem Hause Hilfe angedeihen zu lassen. Aber in der Tat ist mir an eurem Sieg sehr gelegen und zumindest führt ihr eine höfliche Sprache Jandar Stayanoga. Nun gut ... euer Erfolg bei der Burg Krag ist auch von mir bemerkt worden. Ich werde dorthin zwei meiner Gargylenwächter schicken. Es sind mächtige, verzauberte Kreaturen die ich selbst mit meiner Zauberkunst gestärkt habe. Ihr solltet vorher jedoch eine Warnung an die Burgbesatzung aussprechen, nicht dass sie in Panik geraten. Das ist alles was ich euch für den Moment an Hilfe geben kann ... und will."

Vorlaut und zornig mischt sich Irphiina noch einmal ein:
"Aber nur wenn Ihr mir den Brief zurückgebt, welchen ihr entwendet habt."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 27.01.2009, 00:17:46
Selvan gibt Jandar mit einem Nicken zu verstehen, dass er der Umbrantin den Brief aushändigen möge.

"Auch wir sind lediglich Abgesandte und Diplomaten, werte Irphiina. Verschwendet Euren Zorn daher nicht an uns. Es war Azuth höchstselbst, der Euch heute zu verstehen gegeben hat, dass Eure Machenschaften im Schattental nicht erwünscht sind. Zudem war Euer Vorhaben von vornherein zum Scheitern verurteilt. Shar wird dies wissen. Habt Ihr ernsthaft geglaubt, Ihr könntet im Schatten der heiligen Bäume des Cormanthor eine Wunde in Mystras Leib schlagen ohne Konsequenzen fürchten zu müssen? Richtet Eurem dunklen Meister aus, dass die Tel-quessir in die Lande ihrer Vorväter zurückgekehrt sind und dass wir derlei Torheiten niemals dulden würden."

Nach einer weiteren angedeuteten Verbeugung wendet sich Selvan zum Gehen, bleibt dann aber nochmal kurz stehen und fragt Alokkair: "Gestattet mir noch eine Frage: Wo befindet sich der ECHTE Fürst Mourngrym und wer sitzt momentan auf seinem Thron?"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Jandar am 27.01.2009, 15:36:03
Jandar greift in seine Tasche und bemerkt, dass er tatsächlich versehentlich den Brief eingesteckt hat. Er gibt ihn Irphiina kommentarlos zurück. Zu Alokkair sagt er dann: "Habt Dank für Eure Hilfe. Gargylen werden den Leuten in der Burg gewiss eine große Hilfe sein." Er verbeugt sich vor dem Leichnam und geht rückwärts zur Tür. Die anderen blickt er abwartend an.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 27.01.2009, 22:12:12
Zornig will Irphiina noch etwas auf Selvans Worte erwiedern, doch ihr fällt schlichtweg nichts schlagfertiges ein. Der Goldelf hat sie regelrecht entwaffnet und als Jandar ihr den Brief überreicht, reißt sie diesen zornig und ohne weitere Worte aus der Hand. Als Selvan noch anhält und eine letzte Frage stellt blickt Alokkair ihn eine Weile an und grübelt: "Nein Selvan das kann ich euch nicht verraten ... damit würde ich zu viel riskieren. Nur einen Hinweis kann ich euch geben. Die Drow haben beim Sturm auf den verdrehten Turm das Amulett von Ashaba an sich genommen und es meines Wissens nach in das Schattendunkel mitgenommen. Wenn ihr es findet so könnt ihr beweisen das Mourngrym keinen Anspruch auf die Herrscherwürde hat. Dieser Magier genannt Eregul hat ein illusionäres Abbild erschaffen um über den Verlust hinwegzutäuschen. Geht jetzt ... meine Skellettwachen werden euch noch draußen geleiten."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 27.01.2009, 23:48:29
"Habt Dank", entgegnet Selvan und wendet sich zum Gehen. Dabei richtet er sich leise auf Elfisch an Torinkas. "Wie es scheint, könnte bald Arbeit auf euren Bogen warten. Lasst uns von hier verschwinden."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 28.01.2009, 09:14:12
In Gedanken lauscht Oscar dem Gespräch der anderen und wirft lächelnd einen Blick zu Jandar als dieser um Allokairs Unterstützung bittet.
Damit könnten wir die Festung mglicherweise sogar halten.
Zu denken gibt ihm Allokairs letzte Bemerkung.
Was er wohl damit meint sie würde zuviel riskieren. Möglicherweise hat Shar auch dort ihre Finger im Spiel. Nun gut wir wollten ohnehin als nächstes dem Untergrund einen Besuch abstatten.
Damit verneigt er sich vor Allokair "Auch ich möchte mich für eure Unterstützung danken." Er nickt  Irphiina lächelnd zu und wendet sich zum gehen
Neben Selvan flüstert er ihm auf elfisch zu "Dann steht also unser nächstes Ziel fest. Aber jetzt lasst uns eilen. Die Zentarim werden jetzt ohnehin wissen das etwas nicht stimmt."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 28.01.2009, 16:28:26
Torinkas nickt nur knapp. Bald würden sie wohl ins Unterreich hinabsteigen und dort endlich gegen den Feinde antreten, der wirklich eine Gefahr darstellte. Torinkas festigt seinen Griff um den Bogen, als er sich abwendet. Die Drow würden bald spüren, was der Zorn des Shevarash für sie bedeutete.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Siobhan am 28.01.2009, 20:40:55
Auch Siobhan ist durchaus zufrieden mit dem Ausgang der Begegnung. Dieser Alokkair ist weitaus erträglicher als sie es befürchtet hatte. Sicher, er kümmert sich um nichts weiter als seinen eigenen Vorteil, ist aber gerade deswegen ausreichend berechenbar. Ein kalkulierbares Risiko also.
Besonders Stolz aber ist sie auf Jandars diplomatische Fähigkeiten und seinen Schneid, dem Leichnam tatsächlich noch Unterstützung abzuschwatzen. Natürlich müssen sie nun damit rechnen, dass er irgendwann versuchen würde die Gargylen gegen sie einzusetzen, wenn es ihm vorteilhaft erschiene, aber da er ohnehin nur zwei zur Unterstützung' schicken will, ist diese Gefahr noch vertretbar.
Mit einem vollendeten Knicks verabschiedet sich Die Halbelfe von Alokkair und Irphiina und lässt sich zwar immer noch mit einem mulmigen Gefühl im Magen, aber doch wesentlich beruhigt ob dieses vorläufigen Waffenstillstandes, aus der Höhle führen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 28.01.2009, 21:50:46
Nach der Verabschiedung von Allokkair macht ihr euch auf den Weg zurück zum Ausgang. Die mit Zweihändern bewaffneten Skellette und der illusionäre Herold begleiten euch und gleich hinter ihnen fällt die massive Steintür wieder zu. Ein mulmiges Gefühl bleibt euch erhalten, denn Irphiinas Drohung verheißt nichts Gutes, doch es wird sich schon noch zeigen ob diesen Worten auch Taten folgen. Zumindest habt ihr euer Ziel erreicht: Das Gleichgewicht des magischen Gewebe ist wiederhergestellt und das Gespräch mit Allokkair war auch erfolgreich. Zusammen mit den Skellettwachen durchschreitet ihr die große Halle mit den Wandmalerein und dem Gong. Durch die geöffnete Steintür begebt ihr euch in die nächste Halle mit den Fallgruben und dem untoten Betrachter doch von diesem ist mometan nichts zu sehen. Unbeiirt setzt ihr euren Weg fort durch den Raum mit den zahlreichen Statuen und gelangt schließlich an den Sims wo sich die Schlucht und der Erdknoten befindet.

Der illusionäre Herold verschwindet plötzlich, zurück bleiben nur die beiden untoten Wächter, die jedoch still an den Seiten des Sims verharren. Jandar holt daraufhin den Teppich hervor und ihr beginnt mit dem Überflug auf die andere Seite. Dies erfordert natürlich wieder einiges an Zeit, da immer nur eine Person herübergebracht werden kann, doch dafür ist der Erdknoten wesentlich ruhiger und es kommt zu keinen weiteren Zwischenfällen. Rosbro hat es offenbar auch schon auf die andere Seite geschafft und als Oscar als letzter auf dem gegenüberliegenden Sims ankommt, atmet ihr erleichtert auf. Siobhan eilt derweil noch schnell seitlich in die Nebenhöhle wo sich die zahlreichen Chitinpanzer befanden und steckt die brauchbaren Teile in ihren Rucksack.

Weiter geht es durch die Waffenkammer, vorbei an den Helmschrecken denen ihr die Parole entgegenruft und schließlich in die große Eingangshalle. In einer finsteren Ecke die von undurchdringlicher Dunkelheit erfüllt ist, scheint Langmaul zu sitzen, Allokkairs Torhüter. Doch nur ein leichtes Grummeln ist zu hören, offenbar hat er nicht vor euch aufzuhalten und ihr tretet durch die große vordere Steintür ins Freie.

Als ihr aus dem schummrigen Fackellicht der Höhle herauskommt werdet ihr fast geblendet, denn gleißend hell erscheinen die weiten, schneebedeckten Felder des Schattentales. Die kalten Winterwinde umpfeiffen euch und augenblicklich zieht ihr eure Umhänge fester um euch. Rosbro wartet bereits auf euch und fliegt in der Luft über dem Eingang zu den Höhlen. Ein Lächeln umspielt sein Gesicht ... ihr seid endlich draußen!
Ihr habt euer Ziel erreicht und seid wieder in Sicherheit ...
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 28.01.2009, 22:22:22
"Tut mir leid, wenn ich schon vor bin. Ich konnte diese Umbrantin nicht länger ertragen.", ruft Rosbro aus der Luft über dem Eingang den anderen zu. Selbstzufrieden lächelt er die Gefährten an, wobei sein Mantel vom Wind aufgebläht wie eine Fahne zu Ehren Azuths hin und her flattert. "Wir sollten uns zur Burg begeben und Bericht erstatten, von dort kommen wir auch ins Schattendunkel, wenn ich Azalars Worte richtig im Kopf habe."
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Beitrag von: Oscar am 28.01.2009, 22:44:09
Tief atmet Oscar durch als er den Ausgang durchschreitet. Dann bleibt er kurz stehen und antwortet Rosbro ruhig. "Ja wir werden von dort in das Schattendunkel aufbrechen. Aber heute sollten wir rasten. Wir brauchen all unsere Kraft wenn wir dorthin gehen. Ich hab nicht vor die Gegner dort zu unterschätzen." Dann kramt er tief in seiner Tasche und und kramt seine Tabakpfeife heraus und entzündet diese nimmt einen tiefen Zug und schaut wieder zu den anderen.
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Beitrag von: Selvan am 28.01.2009, 23:45:04
Selvan genießt einen Moment lang mit geschlossenen Augen das Gefühl der Freiheit und atmet dabei begierig die frische Winterluft ein. "Wir haben es tatsächlich geschafft! Schwach war meine Hoffnung als wir vorhin diese Höhle betraten. Doch nun ist das Gewebe wiederhergestellt und wir sind alle am Leben. Lasst uns zur Burg Krag zurückkehren und unsere Becher zu Ehren der Götter erheben, die uns heute zur Seite gestanden haben." An Oscar gewandt fügt er hinzu: "Ihr habt Recht. Wir werden jedes Quäntchen Glück und Kraft brauchen können, wenn wir morgen ins Schattendunkel hinabsteigen."
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 29.01.2009, 19:00:26
Während die anderen vor der Höhle halt machen geht Torinkas einfach stumm an ihnen vorbei. Sie würden jetzt wieder reden, vermutlich über ihre Erfolge. Im Vorbeigehen hört der Dunkle Rächer Gesprächsfetzen, doch nichts davon ist für ihn von Interesse. Für ihn war das nächste Ziel klar. Das Schattendunkl und damit die Drow.
Im Verlauf des Tages würde er wohl doch zu seinen Begleitern sprechen müssen, denn er bezweifelte, dass diese wussten womit sie es zu tun bekommen würden, wenn sie sich den Drow stellten. Vermutlich hatten die meisten von ihnen nie zuvor einen der Dunklen gesehen und Torinkas fürchtete, dass einige nicht bereit waren um gegen diesen Feind vorzugehen. Den meisten fehlte es entweder an der nötigen Entschlossenheit oder der nötigen Gnadenlosigkeit. Doch der Dunkle Rächer hatte von beidem genug für sie alle und Torinkas war zuversichtlich, dass die Drow bald durch seine Hand den Zorn des Shevarash spüren würden.
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Beitrag von: Schreckensjul am 29.01.2009, 20:12:30
Nach einer kurzen Besprechung vor den Toren der Höhle wendet sich die Gruppe ab, und macht sich eilig auf den Weg zur Burg Krag. Der schneebedeckte Boden macht das Vorankommen nicht eben einfach und zudem müsst ihr beständig die Augen offenhalten ob nicht doch eine Zhentiler Patrouille euren Weg kreuzt oder einer der Luftmagier zu erblicken ist. Doch angesichts der bitteren Kälte scheinen auch die Zhents sich nicht allzuweit von den Wegen fortzuwagen und so kommt es zu keinerlei Zusammenstößen. Geschlossen folgt ihr dem Pfad in Richtung der Burg, wobei ihr noch relativ gut eure Fußspuren zurückverfolgen könnt. Über die alte Brücke hinweg lauft ihr nun auf den Hang zu auf welchem die Burg sich befindet und folgt dem gewundenem Pfad welcher zu der alten, verfallenen Festungsanlage hinaufführt.

Aus einiger Entfernung könnt ihr bereits erkennen, dass beide Ettins und zwei Arbeiter vorne die Wälle am Torhaus aufschichten und es offenbar keinen Angriff auf die Burg gegeben hat. Als er euch erblickt läuft einer der Arbeiter zum Burgfried hinüber und kehrt eilig mit Rilitar zurück, welcher euch empfängt als ihr gerade den Burghof betretet. "Meine Freunde! Wie gut zu sehen, dass ihr alle wohlbehalten zurückgekehrt seid. Ich habe gleich gespürt dass das magische Gleichgewicht wiederhergestellt wurde ... ihr wart also erfolgreich? Kommt erst einmal mit." der Mondelf führt euch in die zentrale Halle des Burgfrieds und weist euch an euch zu setzen. Angenehme Wärme geht vom Herdfeuer aus und Rilitar beginnt eilig euch etwas zu essen aufzutischen, wenngleich man noch immer sehen kann, dass der Mondelf gesundheitlich angeschlagen ist. "Nun erzählt schon was euch wiederfahren ist. Sodann werde ich euch einiges berichten."
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Beitrag von: Jandar am 29.01.2009, 20:44:28
Jandar ergreift gleich das Wort. Das wiederhergestellte Gewebe und die erfolgreiche Verhandlung mit Alokkair haben sein Selbstvertrauen extrem erhöht. "Sei gegrüßt Rilitar, in der Tat waren wir erfolgreich. Wir haben das Ritual einer dunklen Priesterin unterbrochen, die in Alokkairs Höhle gewohnt hat und nachdem sie bis zum Tod gegen uns kämpfte konnte Sylùne das Gleichgewicht zwischen dem Schatten- und normalen Gewebe wiederherstellen. Der Leichnam selbst erwies sich als freundlicher und verhandlungswilliger als angenommen. Statt sich über unser Eindringen zu ärgern und wütend zu sein, dass wir einen seiner Gäste umgebracht haben war er froh, dass wir die Priesterin beseitigten, da sie ihn hintergangen hat und ich konnte ihn auch noch dazu überreden uns aktiv zu helfen. Er wird zwei Gargylwächter zur Burg schicken, die die Burg mit verteidigen werden." Endet er. Man kann dem Hexenmeister ansehen, wie stolz er auf seine diplomatischen Fähigkeiten ist. Verwegen streicht er sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht und schaut zu seinen Gefährten, ob sie etwas ergänzen möchten.
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Beitrag von: Selvan am 29.01.2009, 21:14:58
Sogleich ergänzt Selvan: "Alokkair hatte eine weitere interessante Information für uns. Offenbar haben die Dhaerow beim Sturm auf den verdrehten Turm das Ashaba-Amulett erbeutet, das - wenn ich mich recht entsinne - eine Art Herrscherinsignie des Schattentals ist. Fürst Mourngrym - oder die Person, die sich als er ausgibt - trägt angeblich nur ein illusionäres Abbild des Amuletts; geschaffen von dem Flugmagier Eregul.

Selvan gießt sich etwas Wein in seinen Becher und reicht die Karaffe weiter an Oscar.
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Beitrag von: Oscar am 29.01.2009, 22:03:49
Oscar reicht Rilitar erfreut die Hand "Sei mir gegrüßt Freund.Wie es aussieht ist es hier ziemlich ruhig gewesen in der Zwischenzeit. Aber lasst uns hineingehen Ich versuche das ganze etwas zusammen zu fassen."  Daraufhin begibt er sich ins Innere. "Wir hatten auch in diesere Beziehung großes Glück. Wir erfuhren von dem Wächter die Parole um an den anderen Wächtern kampflos vorbeikommen zu können. So konnten wir ziemlich rasch bis an das Ende der Höhle gelangen. Dort riss die Verbindung zum Gewebe gänzlich ab.  Der Kampf war kurz und heftig bei dem ich wirklich froh war das wir die Gabe der Sylune nicht sorglos verbraucht hatten. Nach dem Kampf erschien Sylune und nahm das Feuer wieder von uns. Ihre Letzte Tat war das sie es nutzte um den Riss der das Gewebe zerstörte wieder verschloss. Nun ist sie fort . Sie ist in Mystras Reich eingekehrt. Danach hatten wir die Unterredung mit Allokair, welche Jandar eben erwähnte. Von dort sind wir dann unverzüglich hierher aufgebrochen" Oscar nimmt die Karaffe von Selvan entgegen, gießt sich etwas in einen Becher und reicht die Karaffe dann weiter. Sobald er sich eine Weile ausgeruht hat wendet er sich an die anderen "Ich werde kurz in die Stadt gehen. Ich arbeite zur Zeit an einem interessanten Zauberspruch den ich gerne im Unterreich ausprobieren möchte. Dabei kann ich verschiedene Effekte erzielen, dadurch das ich es die die Haut tätowiere dadurch der Zauber ziemlich lange an. Ich werd mal schauen das ich irgendetwas in der Burg finde um mich zu verkleiden. Zur Not kann ich meine Gestalt eine Weile ändern sie werden mich nicht erkennen."
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Beitrag von: Selvan am 29.01.2009, 22:17:10
"Seid vorsichtig", bittet Selvan den zwergischen Gefährten und wendet sich dann mit einer auffordernden Geste an Rilitar: "Also, berichtet doch bitte. Was ist in der Zwischenzeit hier geschehen?"
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 29.01.2009, 22:23:01
Rosbro, der sich die ganze Zeit ruhig verhalten hatte, fischt in diesem Moment eine Flasche Wein aus einem der Schränke nahe dem Herd. Mit ein paar Gläsern in der Hand kehrt er zum Tisch zurück. "Gebt auf euch acht Oscar, und unterrichtet den Widerstand - sie sollen sich bereit halten, wenn sie das Zeichen des wahren Fürsten erkennen und der falsche Lord Morngrym enttarnt ist, ist es Zeit."

Dann schenkt Rosbro nach und nach Wein in die Gläser, wärend Oscar die Kammern nach alter Kleidung durchsucht. "Lasst uns anstoßen, noch haben wir die Zhents und auch die Dunkelelfen nicht vertrieben, aber ich bin sicher das ändern wir noch." als Torinkas wie immer myrisch drein blickt, schiebt Rosbro auch im ein Glas Wein zu. "Heute haben wir meinem Gott einen Gefallen getan, morgen werden wir eurem dienen..." dann wendet er sich Rilitar zu: "Entschuldige, dass ich Dich unterbrach, nun erzähl mal, was ist hier so passiert.", fragt Rosbro und nimmt neben Torinkas Platz.

Ob Torinkas jemals lächelt.
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Beitrag von: Schreckensjul am 30.01.2009, 00:16:03
"Das sind ja ausgezeichnete Neuigkeiten. Nicht nur dass ihr das magische Gleichgewicht wieder hergestellt habt, gleichzeitig habt ihr auch noch zusätzliche Verteidiger für die Burg gewonnen. Aber mehr als alles andere freue ich mich, dass ihr alle gesund und munter zurückgekehrt seid." dabei lächelt er Siobhan an und stellt frisch gebackenes Brot auf den Tisch, zusammen mit einem Leib Käse und einem dicken Schicken. Selvan reicht Rilitars Weinkaraffe herum und Rosbro holt noch eine weitere Flasche des edlen und bekömmlichen Rebensaftes hervor, die Stimmung war wahrlich ausgelassen.

"Während ihr fort wart habe ich mit den Arbeitern weiter die Wälle am Torhaus aufschichten lassen um unsere Verteidigungschancen zu verbessern. Im Laufe des Vormittages kam dann eine Patrouille der Zhents vorbei um nach dem Rechten zu schauen, offenbar ist die Kunde vom Angriff auf die Burg bis zum verdrehten Turm gekommen. Es waren nur wenige Männer und ihr Anführer war ein dümmlich wirkender Halb-Ork. Ich gab mich aus Hauptmann Tolar aus, wie Selvan es mir riet. Dann erzählte ich ihnen das es tatsächlich einen Gefangenenaufstand und etwas Tumult gegeben hätte, dies aber bereits niedergeschlagen wäre und die Gefangenen der Folter unterzogen würden. Ich drückte mein Bedauern über die Schwierigkeiten aus, betonte aber dass die Aufbauarbeiten weiterhin zügig vorangehen würden. Da ihr Anführer wohl nicht darüber informiert war, wie die Mannschaft der Burg genau zusammengestellt war, und wir alle auch unsere zhentiler Uniformen trugen, schenkte er mir offenbar Glauben und zog ab. Ich würde mich aber nicht darauf verlassen, dass die Kommandanten im verdrehten Turm dieser Lüge Glauben schenken. Sicherlich wird früher oder später hier ein Angriff erfolgen." nach seiner Rede blickt Rilitar zu Oscar, welcher gerade im Begriff ist, sich nach dem knappem Essen auf die Reise in das Dorf zu begeben.
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Beitrag von: Oscar am 30.01.2009, 00:30:56
Während Oscar in den alten Sachen wühlt und sich ein paar Teile daraus erwählt stockt er in der Bewegung kramt seinen Geldbeutel hervor und beginnt sein Gold nachzuzählen welches ihm zur Verfügung steht. Mit betretenen Gesicht geht er zu den anderen. "Ich habe gerade überschlagen wie viel Geld mir eigentlich zur Verfügung steht und ich bin mir nicht sicher ob es ausreichend ist. Ich werde hochwertige Tinte brauchen, wie sie zum Beispiel zum Beschreiben von Zauberbuchseiten benutzt wird. Deshalb möchte ich euch fragen ob ich ein wenig Geld der Gruppenkasse entnehmen kann um vielleicht 3 oder 4 Ampullen kaufen zu können. Wir wissen alle nicht wie lange wir im Unterreich verweilen müssen. In den Versuchen die ich angestellt habe hat der Zauber etwa einen Tag seine Wirkung behalten."
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 30.01.2009, 01:32:50
"Das ist gar nicht nötig. Hier, nehmt was ihr braucht, ich bin sicher ihr gebt es mir zurück wenn ihr könnt.", meint Rosbro zu Oscar und zieht einen Kopfkissengroßen Sack aus seinem Rucksack der voll mit Gold und Silber ist - Rosbros privaten ersparnissen - und reicht diesen Oscar.

Wenn ich mein OOC richtig lese, habe ich knapp 4000 Gold, denke das reicht dir..
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Beitrag von: Schreckensjul am 30.01.2009, 15:20:20
Voller Erstaunen blickte Rilitar auf den prall gefüllten Goldsack. Offenbar hatte Rosbro einen guten Teil seines Goldes gehortet und obwohl er ein ehemaliger Händler war, so überließ er Oscar großzügig und ohne Zinsen zu verlangen etwas von seinem Erspartem. Während der Zwerg in dem Sack herumwühlt wendet sich der Mondelf wieder den am Tisch versammelten Abenteurern zu. "Ihr werdet übrigens sehen, dass wir auch sonst nicht untätig waren. In der Kammer in der ihr gestern geschlafen habt, haben wir ein paar grob gezimmerte Betten aufgestellt, eure Nachtruhe dürfte heute also angenehmer sein. Die Aufbau der Wälle am Torhaus geht auch gut voran. Auch wenn wir nur wenige sind, so denke ich dass wir diese Burg auch gegen eine große Übermacht verteidigen können, besonders wenn nun auch noch zwei Gargylen dazu kommen. Der schmale Pfad der hier hoch führt setzt jede anrückende Armee einem starken Beschuss aus. Doch hoffe ich dass uns noch etwas Zeit bleibt bis die Zhentarim einen Angriff gegen uns führen." er blickt noch einmal seine Gefährten eindringlich an "Und wie geht es bei euch weiter? Habe ich euch richtig verstanden, dass ihr morgen in das Schattendunkel hinabsteigen wollt." fragt er euch interessiert und neugierig.
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 30.01.2009, 16:21:47
Rosbro wartet kurz, ob Torinkas etwas dazu sagen will, doch er ist wie meistens wohl nicht in der Stimmung.

"Ganz recht, Allokair hat uns verraten, dass wir bei den Drow vielleicht auf Spuren kommen, was mit Lord Morngrym wirklich passiert ist, es scheint ein Schwindel zu sein, dass er die Zhentarim unterstützt." Dann wendet sich Rosbro an Torinkas: "Du hast die meiste Erfahrung im Kampf gegen die Drow, du solltest uns vielleicht ein wenig erzählen, wie wir am besten vorgehen - eine Sache welche uns hilfreich sein wird hat Azuth mir zu allerdings auch zu Teil kommen lassen.", Rosbro zieht einen Pfeil aus Torinkas Köcher und legt ihn vor sich auf den Tisch, dann spricht er zügig einige Worte auf Drakonisch und beschreibt komplizierte Gesten, an deren Ende er die Pfeilspitze berührt. Mit einem Mal ist der Ganze Raum taghell erläuchtet, als hätte Rosbro die Sonne persönlich hereingeholt. "Wenn ich den Geschichten welche ich gehört habe glauben schenken kann, mögen die Drow Tageslicht nicht alzu sehr? Und ihre magische Dunkelheit weicht vor dem Licht. Was meint ihr, Torinkas?"
Mit einem Lächeln blickt Rosbro den Nachtjäger an und erwartet seine Reaktion.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 30.01.2009, 16:53:18
Torinkas lässt das Glas Wein, das Rosbro ihm zugeschoben hat die ganze Zeit unberührt. Einen Moment lang ist er versucht etwas auf den Kommentar des Menschen zu erwidern, doch ihm wird sofort bewusst, dass es zwecklos wäre. Rosbro würde niemals in der Lage sein Shevarash und seine Diener zu verstehen, also ist jeder Versuch es ihm zu erklären nutzlos.
Torinkas wartet eine Sekunde, bevor er Rosbro antwortet und während er spricht seht ihr eine Mischung aus kalter Verachtung und glühendem Hass in dem mit Narben übersäten Elfen aufsteigen: "Ich habt recht, Rosbro, doch bevor ich darauf eingehe warne ich euch alle, verglichen mit den Feinden, die wir bisher bekämpfen mussten werden die schwarzen Elfen um einiges tödlicher sein.
Der erste und wichtigste Grundsatz beim Kampf gegen sie ist absolute Gnadenlosigkeit. Solltet ihr auch nur eine Sekunde zögern einem verwundeten Drow den Todesstoß zu versetzen, werdet ihr es nur bereuen. Auch ein Unbewaffneter ist niemals ungefährlich, denn es ist davon auszugehen, dass er entweder eine versteckte Waffe trägt oder während ihr nachdenkt, wie mit ihm zu verfahren ist, einen Plan ersinnt, wie er sich eurer entledigen kann.
Außerdem sind die dhaerauw in der Lage in der Dunkelheit besser zu sehen als jeder von uns, was sie gnadenlos ausnutzen werden. Dazu kommt, dass sie alle Dunkelheit erschaffen können, durch die selbst jene, die ohne Licht zu sehen vermögen, geblendet werden.
Außerdem verleiht ihnen ihre verderbte Natur die Macht andere in Feenfeuer einzuhüllen und so zu einfacheren Zielen zu machen. Eine ihrer beliebtesten Taktiken ist es ihren Feind in Dunkelheit zu hüllen und sich anschließend die Zeit zu nehmen einen nach dem anderen auszuschalten. Solltet ihr also jemals plötzlich das Augenlicht verlieren macht euch, sofern ihr nicht in der Lage seid mächtige Lichtzauber zu wirken, bereit, dass ihr angegriffen werdet.
Doch aus ihrer größten Stärke, erwächst auch ihre größte Schwäche. Das Leben in der ewigen Nacht des Unterreichs hat die dhaerauw so empfindlich gegenüber dem Licht werden lassen, dass sie geblendet werden, sobald sie ihm ausgesetzt werden und einen Teil ihrer tödlichen Effizienz verlieren. Aber sie bleiben nach wie vor gefährlicher Gegner. Sie werden nach wie vor gegen sämtliche Formen der direkten Magie äußerst effizient sein. Außerdem muss ich euch vor einer ihrer heimtückischen Waffen besonders warnen. Sie verwenden kleine handliche Armbrüste, deren Bolzen nicht sonderlich groß, aber dafür umso gefährlicher sind. Getränkt in einem tödlichen Gift, wie es ihrer verachtenswerten Natur entspricht, werden die Geschosse euch in tiefen Schlaf fallen lassen aus dem ihr nicht mehr aufwacht, wenn niemand da ist um euch vor ihren Klingen zu beschützen.
Alle dhaerauw sind so fanatisch auf ihre dunklen Götter eingeschworen, dass sie nichts kennen, außer dem Dienst an ihnen. die Priesterinnen der Spinnenbrut gehören zu dem schlimmsten, aber auch zu dem mächtigsten, was diese verfluchte Rasse hervorgebracht hat. Ich sage euch noch eins, damit ihr zumindest eine Vorstellung von dem habt, womit wir es zu tun bekommen werden. Egal auf wen ihr trefft, ein dhaerauw ist niemals unschuldig. Ob Mann, Frau oder Kind, ob alt oder jung, sie alle haben nichts als den Tod verdient und ihr dürft niemals zögern ihnen zu geben was ihnen zusteht."
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 30.01.2009, 17:21:48
Beängstigt durch Torinkas Zorn weicht Rosbro ein wenig zurück.
"Ich dachte, es besteht noch Hoffnung, aber er ist und bleibt ein Fanatiker.", denkt Rosbro bei sich, zeigt seine Ablehnung aber nicht und zwingt sich dazu, wieder einen freundlichen Gesichtsausdruck anzunehmen. "Zumindest wissen wir nun, womit wir es zu tun bekommen."


"Ich werde einige von uns mit dem Tageslichtzauber belegen - solange wir ungesehen sein wollen, braucht man ihn nur verdecken.", erwiedert er trotzdem und zeigt was er meint, in dem er seine Hand um die Pfeilspitze legt, woraufhin das Licht verschwindet. Als er sie wieder weg nimmt, erstrahlt es sofort wieder mit voller stärke.

Dann lässt er Kraft seiner Gedanken den Zauber enden und wartet auf die Vorschläge der anderen. Besonders Siobhan war in letzter Zeit sehr ruhig, wie es Rosbro schien.
Ob es daran liegt, dass von ihren alten Freunden nur noch Rillitar hier ist, und dazu so geschwächt? Hoffen wir, das Throndir bald mit Verstärkung zurück ist. In seiner Umgebung war sie... munterer.
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Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 30.01.2009, 19:28:06
Nach einiger Zeit hat sich Kyali doch endlich dazu überwunden, einen Schluck von dem Wein zu kosten, als sie sich auch schon fast daran verschluckt, so sehr hat sie sich über Torinkas' Worte erschreckt. Zwar ist der Hass dieses Elfen vor allem gegen die Dunkelelfen gerichtet aber seine Worte machen ihr noch einmal klar wie gefährlich sein Fanatismus auch für sie werden könnte und gerade heute hatte sie wieder einmal gesehen, dass ihre Tarnung nicht unbedingt immer perfekt war.

Vielleicht war es an der Zeit, sich auf die ein oder andere Weise von dieser Gefahr zu entledigen...
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Beitrag von: Schreckensjul am 31.01.2009, 21:02:08
Oscar nimmt dankbar das Gold von Rosbro an, füllt einige der Goldmünzen in seinen Rucksack, doch den Großteil gibt er seinem Gefährten wieder zurück. Bevor er geht nimmt er mittels der ihm innewohnenden Kraft die Gestalt eines alten Mannes in abgetragenen Gewändern an. Kurz versichert er sich eurer Zustimmung, dann macht er sich auf den Weg in das Dorf. Gerade nehmt ihr wieder Platz als einer der Milizionäre in den Burgfried gestürmt kommt. "Ihr alle kommt schnell! Zwei Gargylen haben sich soeben auf das Dach des Hauptgebäude gesetzt, sicherlich sind es Späher der Zhentarim." der Mondelf reagiert gelassen und geht zu dem Mann herüber um ihm die Hand auf die Schulter zu legen. "Keine Sorge. Ich hätte euch eher bescheid sagen sollen, aber ich dachte nicht dass sie so schnell erscheinen würden. Offenbar haben meine Gefährten den Magierkönig Allokkair zur Entsendung weiterer Unterstützung überreden können. Die Gargylen werden mit uns über diese Anlage wachen. Geh und sag allen bescheid."

Der Milizionär macht sich sofort auf und Rilitar setzt sich wieder zu euch an den Tisch: "Offenbar hat Allokkair sein Wort gehalten. Kommen wir aber zurück zu eurem nächsten Ziel. Wann gedenkt ihr also in das Schattendunkel hinabzusteigen? Jeder Elf weiß darum was für tückische Gegner die Drow sind, ich denke es ist am besten wenn ihr gut gestärkt und vorbereitet seid."
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Beitrag von: Siobhan am 31.01.2009, 21:47:26
"...sind so fanatisch auf ihre dunklen Götter eingeschworen, dass sie nichts kennen, außer dem Dienst an ihnen." zitiert Siobhan Torinkas' Worte, "Ja, das kommt mir bekannt vor."
Schnell riss sie sich aber wieder zusammen. Sie will nicht schon wieder einen Streit mit Torinkas anfangen. Nicht heute. Dafür ist sie zu erschöpft. Weniger körperlich als mehr geistig. Eine unbestimmte Resignation hatte sich im Laufe des Tages wieder auf sie gelegt. Sie hofft aber, dass ihre Gefährten dies nicht allzusehr bemerken und so gibt sie sich einfach betont lässig.
"Ich denke, es ist tatsächlich eine gute Idee, etwas Sonnenlicht mit dort hinunter zu nehmen." erklärt sie Rosbro deshalb kurzerhand, während sie sich erhebt. "Ich für meinen Teil werde mich auf den morgigen Tag vorbereiten, indem ich heute früh zu Bett gehe."
Daraufhin leert die Halbelfe ihr Glas und zieht sich in ihr Schlafgemach zurück.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 01.02.2009, 01:34:29
Mit düsterer Miene lauscht Selvan Torinkas' Ausführungen. Die Worte des Mondelfen lassen böse Erinnerungen an jenen verhängnisvollen Tag vor 53 Jahren wieder hochkochen, an dem der Frieden Immerdars zum allerersten Mal gebrochen wurde.
Ärgerlich spült er sie mit einem großen Schluck Wein herunter.

Auf Siobhans letzte Bemerkung nickt Selvan zustimmend und antwortet dann auf Rilitars Frage: "Wir sollten so früh wie möglich aufbrechen um dem Feind nicht noch mehr Zeit zu geben, unsere Tarnung zu durchschauen und unsere nächsten Schritte vorauszusehen. Sobald wir morgen früh all unsere magischen Kräfte aufgefrischt haben, werden wir uns auf den Weg machen."

Dann wechselt er das Thema.
"Habt Ihr schon Nachricht von Azalar oder den Widerständlern erhalten?"
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Beitrag von: Schreckensjul am 01.02.2009, 16:05:37
"Nein von Azalar haben wir nichts mehr gehört, aber er ist ja auch erst heute morgen aufgebrochen, wahrscheinlich wird er noch in den Wäldern unterwegs sein. Wenn alles gut geht, wird er ja übermorgen wieder hierher zurückkehren. Sofern die Burg dann noch uns gehört." sagt Rilitar mit etwas Ungewissheit "Von Hauptmann Selgard und seinen Männern haben wir auch noch nichts gehört, ich hoffe dass sie sicher hierher finden." dann wechselt auch er das Thema "Soll ich euch etwas im Innenhof herumführen? Ich könnte euch zeigen was wir alles geschafft haben und wir könnten besprechen wie unsere Aufbauarbeiten an den Außenmauern und dem Torhaus weitergehen sollen." schlägt er daraufhin vor.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 01.02.2009, 18:35:42
Torinkas bemerkt gar nicht, dass Siobhans Bemerkung auf ihn selbst bezogen war und lauscht nun, da er seine Position deutlich gemacht hat wieder seinen Begleitern in der hoffnung, dass sie das was er gesagt hat beherzigen mögen. Als es jedoch daran geht sich die Burg anzuschauen, verweilt der Elf länger als alle anderen um für einen kurzen Moment ungestört zu sein. Er greift in einer der Seitentaschen seines Rucksacks, zeiht den Brief den die Priesterin, der sie getötet hatten, bei sich trug hervor und liest ihn. Würde er seinen Helm nicht tragen hätte man das Stirnrunzeln des Dunklen Rächers sehen können, doch so steckt er das Pergament in eine seiner Gürteltaschen und folgt seinen Begleitern.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Jandar am 02.02.2009, 11:08:21
Jandar hörte nach seiner kurzen Rede aufmerksam zu und leerte still sein Glas. Als Torinkas sprach hob er die Augenbrauen. Fanatiker kennt er ein paar, aber bis jetzt noch keinen von der eigenen Seite. "Naja, wer sagt denn, dass Fanatismus von Grund auf schlecht ist?", denkt er und erhebt sich um den anderen zu folgen. Der Hexenmeister ist gespannt, was die Leute innerhalb des Tages an der Burg geschafft haben.
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Beitrag von: Schreckensjul am 02.02.2009, 19:40:02
Während Rilitar euch hinaus auf den Burghof führt, zieht sich Siobhan bereits in das Gemach zurück welches ihr und auch Kyali zugewiesen wurde. Torinkas verweilt auch noch im Burgfried, auch wenn er euch nicht darüber informiert, so nimmt niemand Anstoß daran, schließlich kennt ihr den Mondelf bereits einigermaßen. Draußen geht Rilitar auf Thordek den zwergischen Baumeister zu. "Zum Gruße. Seid doch so freundlich und zeigt meinen Gefährten, was wir heute so alles vollbracht haben." stolz führt euch der Schildzwerg auf dem Hof herum und zeigt euch die Mauersegmente die am Torhaus aufgebaut wurden "Mit etwas Zeit baue ich euch hier eine Festung an der sich die Heere wie Wellen brechen. Die Taliser sind ausgezeichnete Bogenschützen und eine Armee die über den schmalen Pfad anrückt wird sich heftigem Beschuss ausgesetzt sehen. Als nächstes plane ich dass Dach des Burgfriedes ausbessern. Wenn es euch in der Tat gelingt weitere Gefangene zu befreien, so können wir sie im zweiten Geschoss des Burgfrieds unterbringen. Zudem können dann Schützen auf dem Dach Stellung aufnehmen." in diesem Moment gesellt sich auch Torinkas wieder zu euch. "Ein fähiger Schütze wie Torinkas könnte von dort oben fliegende Feinde unter Beschuss, oder selbst auf große Distanzen anrückende Feinde ins Visier nehmen."
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 03.02.2009, 11:31:31
Rosbro hört den Ausführungen ruhig zu. Er selbst verstand nicht viel von Kriegstaktiken. Trotzdem gab es einen Punkt, welcher ihm Wichtig schien. "Das klingt alles schon sehr gut. Habt ihr auch an einen Lazerett Platz gedacht? Es wird sicher auch auf unserer Seite zu verletzten kommen.. Und haben wir genug Vorräte? Essen und Trinken, aber auch Decken für die kalten Nächte.", fragt Rosbro daher. "Weite Transportwege und ein großes Schlachtfeld haben wir hier nicht, deshalb ist ein Einsatztrupp um verwundete in den Pausen zu bergen wohl nicht von nöten, aber Plätze brauchen wir trotzdem für sie - auch wenn sie hoffentlich nur kurze Zeit auf diesen Verweilen."
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Beitrag von: Schreckensjul am 03.02.2009, 13:54:29
"Ein guter Vorschlag mein Freund." sagt Thordek "Daran habe ich natürlich auch schon gedacht. Aber ich sage euch nichts Neues wenn ich darauf hinweise dass diese Burg nicht allzu groß ist. Wir haben bereits allen Platz ausgenutzt und das nur für Quartiere und Unterbringung, sofern wir das zweite Geschoss des Burgfrieds auch dafür nutzen. Im Untergeschoss des Burgfrieds stappeln sich die Vorräte, doch davon zumindest haben wir reichlich. Die Zhents haben Decken, Kleidung, Waffen und Nahrungsmittel durch das Portal kommen lassen, welche eigentlich an den verdrehten Turm gehen sollten, aber jetzt gehören sie uns. Dort unten ist also auch kein Platz für ein Lazarett. Was ich anbieten könnte, wäre dass wir im ehemaligen Tempel des Bane ein Lazarett einrichten. Den Zugang zum Unterreich könnte ich mit einer stabilen Tür sichern, so dass uns die Drow nicht einfach überraschen können und wir Zeit zur Flucht haben sollten sie angreifen. Allerdings solltet ihr Rosbro, oder euer Priester Torinkas einen Segen sprechen um die unheilvolle Ausstrahlung dieses Ortes auszulöschen. Eine andere Möglichkeit wäre, dass wir an dem Neubau weiterarbeiten den die Zhents begonnen haben. Da allerdings nicht viel mehr als die Grundmauern davon stehen, müssten wir viel Arbeit investieren. Was also wäre euch recht?" fragt der Baumeister.
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 03.02.2009, 18:00:58
"Der Tempel des Bane ist vielleicht nicht die beste Lösung - der Zugang zum Unterreich sollte nicht im Lazarett liegen. Eine Türe wird auch nicht lange halten fürchte ich, ist aber wohl besser als nichts. Komplett verschließen können wir ihn jedenfalls nicht, wir werden morgen früh hinunter steigen müssen.
"Ich bin leider in meiner Zauberwahl sehr beschränkt. Könnt ihr den Boden im Tempel morgen nicht Shevarash weihen, Torinkas? Vielleicht wird auf ihm sogar Drow Blut fließen.
"Ein provisorisches Lazarett im Neubau wäre daher sicherlich gut."
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 03.02.2009, 19:14:56
Torinkas nickt nur stumm, als Rosbro ihn um eine Weihung bittet. Etwas ähnliches hatte er so oder so vor gehabt, denn die Zugänge zu den Tunneln der Verbannten wurden seit jeher von den Dienern des Nachtjägers geschützt. Sobald die Drow im Wald unter Kontrolle gebracht waren würde Torinkas der Kirche vorschlagen auch hier im Schattental einen Schrein zu errichten um die dhaerauw in ihre Schranken zu weisen.
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Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 04.02.2009, 03:41:02
Kurz erwägt Kyali, Siobhan vielleicht hinterher zu gehen da sie glaubt, dass die Halbelfe sich irgendwie ungewöhnlich still verhält, entscheidet sich aber dann doch dagegen um noch einmal den Fortschritt im Wiederaufbau der Burg zu betrachten. Man sollte von potenziellen Verbündeten und Feinden immer die Stärken so gut wie möglich kennen.

Als der Zwerg dann davon spricht, dass es in der Burg durchaus keinen Mangel an Ausrüstung gibt, meldet sie sich auch zu Wort: "Wenn wir in das Schattendunkel ziehen wollen, möchte ich auch gerne besser gerüstet sein. Könntet ihr wohl einen einfachen Lederpanzer für mich entbehren?"
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Beitrag von: Schreckensjul am 04.02.2009, 22:37:58
"In Ordnung mein Herr. Wir werden dann versuchen ein provisorisches Lazarett im Neubau einzurichten. Hoffen wir mal das wir es gar nicht erst benötigen." dann wendet sich Thordek an Hal'Kyali "Sicherlich kein Problem. Ihr könnt euch nachher gerne einen einfachen Lederpanzer nehmen, wir haben hier Lederrüstungen, Kettenhemden, Äxte, Schwerter, alles was des Kämpfers Herz begehrt." plötzlich hallt das Donnern heranreitender Hufe zu euch herüber. "Oh nein hoffentlich nicht noch eine Zhentpatrouille." sagt Rilitar bereits, doch ein Blick den Hang hinunter zeigt das dem nicht so ist. Borgan Selgard und drei seiner Männer sowie der Milizionär den Rosbro entsandte kommen zu euch heraufgeritten.

Endlich gelangen sie auf den Burgfried und Selgard springt von seinem Ross hinunter in den Schnee. Der starke Mann trägt einen dicken Mantel aus Wolfsfell, unter dem seine Rüstung hervorblitzt, sowie einen gefütterten Helm. An der Hüfte baumelt sein Breitschwert und die Taschen seines Pferdes sind voll gepackt. "Bei den Göttern wie schön euch zu sehen. Jandar mein Freund, ich freue mich sehr euch wohl auf zu sehen. Ich muss euch Respekt zollen, ihr habt hier Beachtliches erreicht, diese ganze Festung gehört nun uns? Wir sind übrigens so schnell geritten wie wir konnten und haben einen großen Bogen um die Flugmagier gemacht ... ich denke nicht dass man uns gesehen hat." plötzlich entdeckt er Selvan und geht auf ihn zu "Botschafter Selvan? Ihr lebt?! Ich dachte die Drow hätten euch getötet, wie schön euch am Leben zu sehen." kräftig klopft der grobe Mann Selvan auf die Schulter.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 05.02.2009, 00:12:48
Selvan legt dem Mann ebenfalls eine Hand auf die Schulter und lächelt verhalten aber freundlich. "Es freut mich, dass auch Ihr wohlauf seid, Hauptmann Selgard. Mir geht es in der Tat gut. Dank dieser tapferen Recken, die mich und die anderen Gefangenen befreien und die Burg zurückerobern konnten. Die Tage der Zentiler Herrschaft über das Schattental neigen sich nun endlich dem Ende entgegen."

Schon vor der Ankunft der Rebellen hatte Selvans Blick immer wieder misstrauisch den Himmel abgesucht. Nun wendet er sich an die versammelten Gefährten. "Lasst uns ins Burginnere zurückkehren. Thordek und seine Männer haben bereits Großes vollbracht. Wir sollten es nicht dadurch gefährden, dass wir hier rumstehen und uns argwöhnischen Blicken aus der Luft preisgeben."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Jandar am 05.02.2009, 17:02:49
"Die Freude ist ganz meinerseits, Borgan.", gibt Jandar zurück. "Die Hilfe aus Myth Drannor hat sich als groß erwiesen. Ohne sie hätten ich nicht viel ausrichten können, da hier das Gewebe stark geschwächt war. Die beiden Gargylwächter sind allerdings mein Verdienst.Ich konnte den Leichnam Alokkair dazu überreden mit uns zu kooperieren und da hat er sie hergeschickt um die Burg mit zu verteidigen."
Man muss kein geübter Gedankenleser sein um zu merken, dass der Rashemi noch immer stolz auf seine Fähigkeiten ist. "Da jetzt durch unsere Bemühungen das Gewebe wieder vollständig hergestellt ist wird der Rest wesentlich einfacher."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 05.02.2009, 19:16:14
Freudig reicht Borgan einem jedem die Hand "Gut dann lasst uns mal hineingehen. Habt ihr hier irgendwo einen Stall für die Pferde?" wortlos nickt Rilitar und nimmt Borgan und seinen Männern nach und nach die Pferde ab um sie in die burgeigenen Stallungen zu bringen. Zusammen mit dem Hauptmann und seinen Leuten geht ihr zurück in den Burgfried, wo ihr an dem großen Tisch Platz nehmt. Borgan stellt seinen stählernen Helm auf dem Tisch ab und nimmt sich nach vorheriger Nachfrage etwas Brot. "Seitdem ihr uns verlassen habt, scheint ihr ja bereits einiges erreicht zu haben. Burg Krag ist in euren Händen und wie Jandar wohl sagte wart ihr sogar beim Magierkönig Allokkair? Und die Unterdrückung von Mystras Gewebe habt ihr auch beendet? Erzählt doch erst einmal und was ihr weiter vorhabt und wie ich euch helfen kann."
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Beitrag von: Selvan am 06.02.2009, 02:34:50
Während Selgard und die drei anderen Männer speisen, berichtet Selvan ihnen ausführlich vom Besuch in der Höhle des Alokkair, dem Kampf mit Elsvele Grauburg, der Wiederherstellung des Gewebes durch Sylùnes Zauberfeuer und auch von der eher unerfreulichen Begegnung mit Prinz Yders Botschafterin Irphiina.

Schließlich endet der Bericht mit der Rückkehr zur Burg Krag und Selvan lenkt das Thema auf die vor ihnen liegenden Aufgaben.

"Unser nächstes Ziel ist das Schattendunkel. Hier in der Burg soll es einen geheimen Zugang geben.

Wir werden versuchen, den Weg zum Verdrehten Turm auszukundschaften. Sollten die Drow sich noch nicht vollends in ihre finsteren Abgründe zurückgezogen haben, wird es uns hoffentlich gelingen, den ein oder anderen von ihnen auszuschalten oder zumindest ihre Truppenstärke abzuschätzen.

Wenn wir großes Glück haben, können wir vielleicht ein paar versklavte Taliser befreien oder das Ashaba-Amulett ausfindig machen.

Was Euch betrifft, Selgard: Ich würde vorschlagen, dass Ihr gemeinsam mit Rilitar hier",
er deutet auf den Mondelfen "der leider seit der Befreiung des Burgtempels noch etwas geschwächt ist, das Kommando über die Burg übernehmt und die Instandsetzung der Verteidigungsanlagen überwacht.

In zwei bis drei Tagen wollen sowohl Herr Azalar als auch Fürstin Shaerl zu uns stoßen."
Selvan blickt den Hauptmann eindringlich an. "Wenn es in der Zwischenzeit zu einem Angriff kommt, müssen die Verteidigungsanlagen halten!"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 07.02.2009, 22:02:47
Aufmerksam lauscht Selgard den Ausführungen von Selvan, immer wieder stelt er Nachfragen bezüglich eurer Taten und Erfolge und wendet sich dabei auch an die übrigen Beteiligten. Stirnrunzelnd nimmt er zur Kenntnis dass Siobhan bereits in ihrem Gemach ist, kommentiert es jedoch nicht weiter. "Ach da ist noch was." sagt er nach einer ganzen Zeit die ihr geredet und debattiert habt "Euer Freund Throndir kam vor kurzem in Eichendorf vorbei. Er lieferte das Pferd ab, welches ich Jandar geliehen hatte und brach dann in Richtung Myth Drannor auf. Ich hoffe die Götter wachen über ihn." plötzlich geht die Tür auf und einer der Milizionäre kommt herein, dicht gefolgt von einem Halbork in zhentischer Uniform. "Verzeiht die Störung, doch dieser Mann kam gezielt zu uns und bat darum zu euch vortreten zu dürfen. Ich kenne seine Absichten nicht." mißtrauisch hält der Milizionär sein Kurzschwert auf den Mann gerichtet.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 07.02.2009, 22:33:42
Plötzlich geht die Tür auf und einer der Milizionäre kommt herein, dicht gefolgt von einem Halbork in zhentischer Uniform. Dieser baut ich ruhig vor den anderen auf. Ein Lächeln umspielt seine Lippen und wendet sich an Selvan. " Ihr hier habt euch ja was feines aufgebaut." er kichert dabei " Ich habe euch etwas wichtiges auzurichten" Damit greift er langsam sich an den Helm und nimmt diesen ab. "Wisset das der erste Eindruck oft täuschen kann." Plötzlich kommt Bewegung in die Person von einer Sekunde audie anderen schrumpft der Körper ruckartig , verändert sich in die Breite und ein rotbrauner Bart beginnt in dem selben Tempo zu sprießen wie sich die Farbe der Haut in ein leuchtendes Silbergrau verändert. "Seid mir gegrüßt Freunde. Wie ich sehe haben wir Gäste bekommen." Dabei zieht er seine Pfeife aus der Tasche, schaut den Neuankömmlingen entgegen und streckt die Hand aus während er die Pfeife in seine Mundwinkel schiebt. "Wir wurden einander noch nicht vorgestellt mein Name ist Oscar vom Clan der Luthgehr. Mit wem habe ich das Vergnügen?"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 07.02.2009, 22:50:13
"Mein Name ist Borgan Selgard, Hauptmann der Streitkräfte des verdrehten Turmes und Greifenreiter des Schattental. Diese Männer sind meine Untergebenen, ihre Namen sind Dorvan, Malarak und Sted. Ich vermute ihr gehört zu diesen bemerkenswerten Leuten, Oscar vom Clan der Lutgher?" antwortet Selgard.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 07.02.2009, 23:01:40
Oscar stopft sich während Hauptmann Selgar redet ein wenig Tabak in die Pfeife. "Ich bin zwar noch nicht lange bei ihnen aber ich konnte mit ihnen zusammen bei der Erstürmung dieser Burg und die Wiederherstellung des Gewebes in den Höhlen des Allokkair erreichen." Er schaut kurz zu Selvan herüber. "Der Widerstand ist informiert. Wenn wir das Amulett finden und die Waffen gegen den Turm erheben wird sich das tal gegen seine Besetzer eheben." Oscar zögert kurz, steckt sich seine Pfeife an und bläst einen rauchring in die Luft welcher von keinen Frostkristallen begleitet wird. "Was werden eigentlich für Zelte draußen aufgebaut die ich draussen im Vorbeigehen gesehen habe"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 07.02.2009, 23:06:13
"Da habt Ihr Euch ja einen vortrefflichen Zaubertrick ausgedacht. Könnt Ihr uns denn auch beweisen, dass Ihr der echte Oscar seid?", fragt Selvan mit stark übertriebenem Misstrauen.

'Sehr nützlich diese Verkleidung. Andererseits zeigt er uns damit, wie wenig wir einander eigentlich trauen können.' Selvans Blick schweift durch die Runde. Unwillkürlich fragt er sich, ob ein jeder in seiner wahren Gestalt und Identität hier sitzt oder ob der ein oder andere vielleicht sogar ein Spion sein könnte. 'Nein', denkt er. 'Sie sind vertrauenswürdig. Sonst hätte derjenige uns längst verraten.'
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Beitrag von: Oscar am 07.02.2009, 23:28:33
Grinsend strahlt Oscar ihn an "Natürlich kann ich das. Wenn ihr ein Stückchen zurücktreten könntet. " Oscar zögert kurz "Achja ich wär euch sehr verbunden wenn mir jemand meine Schminke aus dem Rucksack holen würde währenddessen ich kann schließlich nicht immer diesen Zuber benutzen. Er hält einfach nicht lang genug" Damit dreht er sich zu einer freien Wand um und konzentriert sich darauf einen kleinen Teil seiner magischen Kraft in einen Schwall flirrender Kälte verwandelt wobei die Wand, der Boden und die Decke die sich in dem Bereich befunden hatten von einem Eispanzer überzogen wird. Schmunzelt schaut er sich zu den anderen um. Passt auf das ihr nicht ausrutscht. Der Boden ist glatt" Dabei zwinkert erder Gruppe zu.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 07.02.2009, 23:35:07
Selvan hebt etwas irritiert ob dieser unnötig spektakulären Demonstration eine Augenbraue, fährt dann aber sogleich fort: "Der Platz unter den Planen draußen soll bald als notdürftiges Lazarett fungieren. Auch wenn wir natürlich hoffen, dass es nicht zu einem Angriff kommt, kann es ja nicht schaden, auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 08.02.2009, 02:20:42
Rosbro benutzt nach Oscars Demonstration ein wenig arkane Energie um die Auren der Anwesenden zu prüfen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 08.02.2009, 10:05:55
Torinkas hatte in seiner Ecke schon beinahe einen Pfeil auf dies Sehne gelegt, doch als Oscar seinen Zauber fallen lässt beruhigt er sich wieder. Er lässt das Geschoss wieder in den Köcher gleiten und lehnt sich wieder ruhig an die Wand. All diese Besprechungen mochten für die anderen ungemein wichtig sein, für Torinkas waren sie es nicht. Also steht er schweigend dabei und lauscht seinen Begleitern für den Fall, dass es tatsächlich erforderlich werden sollte, dass er sich einmischt.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 08.02.2009, 16:26:38
Rilitar hebt etwas skeptisch die Augenbraue als Rosbro anfängt die Gefährten magisch zu durchleuchten "Rosbro eure Paranoia ist glaube ich nicht angebracht. Wir waren doch die ganze Zeit zusammen seit dem wir im Schattental sind. Wie soll sich da ein Verräter einschleichen? Und seitdem wir uns aufgetrennt haben war ich hier mit Thordek und den Milizionären auf der Burg. Vertrauen ist eine der wichtigsten Stärken die wir gegenüber den Zhents aufzuweisen haben, wir sollten das nicht durch gegenseitige Verdächtigungen untergraben." er blickt dann zu Hauptmann Selgard "Aber vielleicht ist es ja nicht verkehrt wenn ihr nachschaut ob Borgan der ist wer er vorgibt zu sein." ein knappes Nicken von Rosbro zeigt dem Mondelf jedoch, dass es am Hauptmann nichts Verdächtiges gibt. Kurz darauf kommt Oscar umgezogen wieder nach oben und macht sich auf in den Hof um dort den Männern zur Hand zu gehen.

Gerade will Oscar zu Baumeister Thordek herübergehen als ein merkwürdig großer Rabe im Innenhof landet und den Goldzwerg eindringlich mit schwarzen Augen mustert. Plötzlich verwandelt sich die Gestalt des Raben, wird größer und größer, die Schwingen breiten sich aus und Federn werden zu silbernen Schuppen. Ein Silberdrache, so groß wie ein Ochse steht plötzlich vor Oscar. "Bist du Oscar vom Clan der Lutgher?" spricht er mit zischender Stimme. Einer der Milizionäre stürmt sofort zur Tür des Burgfriedes und brüllt hinein "Kommt schnell! Ein Drache ist im Innenhof gelandet!" dann läuft er zurück und hält einen Speer abwehrbereit vor sich.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 08.02.2009, 17:12:54
Von keinem der Neuen ging eine Verwandlungsaura aus. Von seinen Gefährten strahlte nur Kyali eine magische Aura, welche auf einen Verwandlungsazuber deutete aus. Jedoch wahr sie schon lange mit den Gefährten zusammen, auch mit Rosbro, unterwegs. 'Sie sagte, sie habe einen Stärkungzauber gesprochen mit dem Zauberfeuer. Vielleicht kommt die Aura noch daher. Andererseits, sie war sehr skeptisch gegenüber der Zone toter Magie. Vielleicht hat sie das Zauberfeuer für einen Gestaltwandelzauber benutzt? Aber Syluné hätte sie mit sicherheit durchschaut. Hat Syluné ihr nichts zugeflüstert als sie das Feuer zurückforderte? Auch Azuth hat nichts unternommen um uns zu informieren - gäbe es Gefahr, hätte er es mit sicherheit getan. Sie hilft uns gut und Siobhan scheint eine echte Freundin für sie zu sein - über unsere gemeinsamen Ziele hinweg. Trotzdem, ich sollte sie im Auge behalten."

"Wer guten Herzens ist, braucht nichts zu verbergen, braucht auch nichts zu fürchten. Es gibt jedoch auch nichts auffälliges zu berichten.", antwortet Rosbro Rillitar freundlich, wobei seine Augen einen Moment die von Kyali suchen, welcher er - sollten sie sie finden - ein warmes lächeln schenkt.

In dem Moment fliegt ein Rabe heran und verwandelt sich in einen Silberdrachen- "Ob es Oscars Vater ist, von dem er sprach? Es muss ein jnger Drache sein."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 08.02.2009, 20:02:30
Pfeifend lässt Oscar die Luft aus seinen Lungen entweichen und tritt dem jungen Drachen mit festen Schritt entgegen und spricht ihn mit einem Lächeln auf dem Lippen an "Ich bin Oscar. Nun da ich mich dir vorgestellt habe, mit wem habe ich das Vergnügen und was ist dein  Begehren." Oscar zieht kräftig an seiner Pfeife und bläst den Rauch aus seinem Mundwinkel aus.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 08.02.2009, 21:14:25
"Ich bin deine Halb-Schwester Stratiglynculcies unser ehrenwerter Vater Freilaclanbarin schickt mich. Ihr habt bereits viel Aufruhr im Schattental verursacht und so wundert es dich sicher nicht, dass Vater bereits auf euch aufmerksam geworden ist. Sein Hort liegt in den Wüstenschlundbergen nicht allzu fern von hier. Er bittet zu entschuldigen dass er nicht persönlich erscheinen kann, denn sicher hast du viele Fragen Halb-bruder. Doch wie ihr sicherlich wißt ist ein Schatten auf die Wüste Anauroch gefallen, seid die Stadt Thulanthar zurückgekehrt ist. Finstere Tat regt sich im Osten und Vater kann seinen angestammten Platz nicht verlassen oder seine Wache unterbrechen." die junge Drachendame schaut nun alle Versammelten an "Dennoch wird er das Volk des Schattentales in dieser Stunde der Not nicht im Stich lassen. Er hat mich zu euch geschickt um euch mit Gütern aus seinem Hort zu unterstützen." sie deutet mit einer Kopfbewegung auf ein am Rücken verschnürtes Bündel "Bitte helft mir das abzunehmen Halb-bruder."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Jandar am 09.02.2009, 10:46:27
Aufgeregt läuft Jandar zu der Drachin und betrachtet sie wie ein Kunstwerk. Sie ist zwar nicht besonders groß, aber dennoch ein wahrer Drache.
"Seid gegrüßt Stratiglynculcies, mein Name ist Jandar Stayanoga.", begrüßt er die Drachendame mit einer leichten Verbeugung. "Es freut mich sehr die Bekanntschaft eines silbernen Drachen zu machen und noch mehr freut es mich, dass euer Vater uns unterstützt. Was sendet Freilaclanbarin?"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 09.02.2009, 17:35:37
Oscar schaut kurz zu zu Jandar und hebt dabei eine Augenbraue und wendet sich dann wieder seiner Schwester zu und neigt Kurz seinen Kopf "Es freut mich dich kennzulernen meine Schwester. Ich hätte nicht geglaubt ein Zeichen von ihm hier bekommen würde nach den langen Jahren der Suche. Nunja ich  werde sobald  wir das Tal mit Hilfe der Taliser befriedet haben mal bei ihm vorbeischauen und ein ernstes Wörtchen mit ihm reden. " Oscar geht ein Stückchen näher an sie heran und flüstert ihr zu "Wär gut wenn er es schaffen würde meiner Mutter bis dahin einen Brief zu schicken ansonsten könnte es sein das ich ein wenig sauer bin." Er zwinkert ihr lächelnd zu:
"Warte ich nehm dir das Paket ab." Damit macht er sich daran das die Schnüre des Paketes zu lösen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 09.02.2009, 21:38:02
"Auch ich bin sehr erfreut dich kennen zu lernen Oscar. Dein Vater wird deine Ankunft mit großer Vorfreude erwarten, hoffen wir dass diese schlimme Zeit für das Schattental bald überwunden ist und du dich schnellstens zu ihm begeben kannst." dann flüstert Oscar ihr etwas zu und sie schmunzelnd kurz, während er das Bündel von ihrem Rücken nimmt und auf dem Boden ablegt "Hier sind die Geschenke welche mein Vater euch überreicht mein neugieriger Freund." antwortet sie an Jandar gerichtet "Für dich Oscar ist hier ein magischer Gürtel welcher deinen Drachenatem noch mächtiger machen wird. Zudem liegt hier eine Karte bei auf welcher der Hort deines Vaters in den Wüstenschlundbergen verzeichnet ist, so dass du ihn besser finden kannst." dann ruft sie einzeln diejenigen auf welche nun ein Geschenk erwartet "Für euch Selvan Galatea habe ich hier ein magisches Öl welches ihr auf eure Rüstung auftragen könnt, ihr werdet schon sehen dass es sie noch geschmeidiger machen wird. Jandar Stayanoga? Für euch liegen diese verzierten Armschienen bereit welche euch mit einem magischen Kraftfeld umgeben. Hal'Kyali? Schaut euch diese dunkle, prachtvolle Lederrüstung an. Sie ist aus dem Leder eines schwarzen Drachen gemacht und sehr angenehm zu tragen und wie für euch gemacht. Auf den schwarzen Rächer Torinkas wartet ein magischer Köcher, welcher euch sicher gute Dienste leisten wird. Und diese fein gearbeitete Handarmbrust geht an die Halbelfe Siobhan. Zu guter letzt könnt ihr Rosbro Meneldur euch diesen Edelstein nehmen. Ihr könnt damit die magischen Kräfte des mächtigen Stabes von Fürst Aumry erneuern."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 09.02.2009, 22:34:41
Rosbro tritt auf den jungen Drachen zu und nimmt den Stein entgegen. "Habt vielen Dank und richtet auch eurem Vater meinen Dank aus." Dann begibt er sich wieder zurück zu Selgard und betrachtet die Szene weiter. "Sie scheinen eine Menge über die Vorgänge zu wissen... das ich Aumyrs Stab bei mir habe war bestimmt nicht jedem bekannt. Hoffen wir, die Gegenseite ist nicht ebensogut über uns informiert."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Siobhan am 10.02.2009, 00:15:29
Unvermittelt findet sich zwischen den Gefährten auch Siobhan wieder, welche anscheinend auch auf den Tumult aufmerksam geworden ist. Offensichtlich hatte sie immer noch nicht geschlafen, denn sie trägt noch dasselbe Kleid wie zuvor, jedoch schüttelt sie leicht ihren Kopf. "Man kann Euch keinen Moment alleine lassen." bemerkt sie in tadelndem Tonfall, aber mit einem Lächeln auf den Lippen, bevor sie sich mit einem formvollendeten Knicks an Oscars Halbschwester wendet:
"Ich danke Euch und auch Eurem Vater vielmals für die Geschenke und die Aufmerksamkeit, die uns entgegengebracht wird." erklärt sie freundlich, "Erspart uns das doch die Zeit, uns gegenseitig vorstellen zu müssen. Ohne aber Eure aufklärerischen Fähigkeiten schmälern zu wollen muss ich annehmen, dass alles, was ihr herausfinden konntet, auch von den Zentharim mit ähnlicher Leichtigkeit erkannt werden kann. Ich bin mir sicher, ihr seid nicht gerne der Überbringer dieser implizit schlechten Botschaft gewesen und danke Euch deshalb, uns auf diese Weise deutlich gemacht zu haben, dass wir annehmen sollten, dass unser Feind bereits weiß, wer und wo wir sind."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 10.02.2009, 01:04:40
Etwas irritiert nimmt Selvan sein Geschenk entgegen, bedankt sich und dreht sich dann um wobei er Rosbro anblickt, mit zwei Fingern auf seine Augen deutet und dann mit einem fragenden Gesichtsausdruck eine Kopfbewegung über die Schulter in Richtung des Drachen macht.

'Wenn Oscar sich verkleiden kann, können die Flugmagier das sicher auch', denkt er sich.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 10.02.2009, 01:10:52
'Siobhan spricht aus, was wohl alle denken. Hoffen wir, sie hat nicht recht.'

Dann deutet Selvan, den Drachen nocheinmal zu begutachten. Ohne ein Wort oder verräterischen Gesichtsaudruck anzunehmen betrachtet Rosbro den Drachen noch einmal genauer und konzentriert sich dabei auf die Auren, welche von ihm ausgehen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 10.02.2009, 15:59:53
Torinkas nimmt den Köcher mit ausdruckslosem Gesicht entgegen, doch er hält seinen bogen fest in der Hand und hat ihn nicht über die Schulter geschlungen. Der Dunkle Rächer traute dem Drachen nicht, dazu verfügte er gewiss über zu viel Macht. Dennoch akzeptiert er das Geschenk, während Siobhan wie es scheint überrascht ist, dass ihre Tarnung aufgeflogen ist. Der Dunkle Rächer hatte nie wirklich geglaubt, dass sie lange unerkannt bleiben würden, aber die Zeit der Geheimnistuerei war nun dann wohl endlich vorbei. Sobald die Drow zurück gedrängt waren konnten sie ohne Sorgen offen gegen die Zentarim vorgehen. Menschen waren schließlich keine ernst zu nehmende Gefahr.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 10.02.2009, 16:35:29
Als Rosbros Augen tatsächlich die von Kyali fanden, meinte er für einen kurzen Moment offene Feindseligkeit in ihnen zu entdecken, welche jedoch von nackter Angst herrührte. In dem Moment, da der Mensch die Hexenmeisterin anlächelte, waren sämtliche Animositäten wie weg gewischt und sie bemühte sich, den Blick abzuwenden.

Für das Geschenk bedankt sie sich zwar artig, lässt es aber zuerst noch bei den anderen liegen. Ein Drache, der einen Drachen Schuppenpanzer verschenkt kommt ihr mehr als suspekt vor.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 10.02.2009, 21:38:52
Oscar hört dem Einwand Siobhans mit ernstem Gesicht zu un wendet sich wieder an seine Schwester
"Auch wenn ich nicht in die Tür ins Haus fallen wollte wie Siohan muß ich zugeben das das auch mein erster Gedanke gewesen ist. Unsere Aktionen hängen sehr davon ab das der Gegner so lange im Unklaren bleibt wie möglich. Aber im Grunde genommen war es ohnehin eine Frage der Zeit. Schließlich ist das Portal bereits gestern gefallen. Ich frage mich ohnehin warum der Magier noch nicht hier war der müßte doch zumindestens im Verdrehten Turm die Möglichkeit gehabt haben Kontakt mit der Garnison am anderen ende des Portales aufzunehmen. Das könnte uch bedeuten das man uns in Sicherheit wiegen will bevor sie zuschlagen." er schaut dabei in die Runde und zieht an seiner Pfeife.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 10.02.2009, 21:54:20
Es stimmt. Am besten ist wenn der Konkurrent nicht weiß, dass man Informationen über seinen bevorstehenden Handel hat - in dem Fall kann man den Handel abfertigen, ohne das der Konkurrent Zeit zum reagieren hat... "Du kannst gut Recht haben Oscar. Ich fürchte, uns bleibt nicht viel als darauf zu warten und die Augen aufzuhalten. Ich werde angesichts der Tatsache bereits jetzt Schlafen gehen. Sollten sie tatsächlich Nachts kommen, halte ich mit Wache - keine Angst, ich werde morgen fit sein. Rillitar, kannst du kurz mitkommen?"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 11.02.2009, 04:46:03
Mit ernstem Blick schaut die Drachin zu den Gefährten als Siobhan die düsteren Worte spricht, dann lauscht sie dem was Oscar und Rosbro sagen. "Bedenkt dass euer Vater ein sehr alter und mächtiger Drache ist, welcher die Ländereien in der Nähe seines Hortes schon immer und regelmäßig auf magischem Weg beobachtet hat. Es ist also kein Wunder dass er auf euch und eure Taten aufmerksam geworden ist, ihr solltet deswegen jetzt nicht in Panik verfallen. Bereitet euch auf einen eventuellen Angriff der Zhents so gut vor wie ihr es könnt, schlagt ihn zurück, motiviert das Volk zum Aufstand und bringt den Krieg zu euren Feinden. Ich hoffe diese Geschenke werden euch dabei nützlich sein. Ich selbst muss nun wieder aufbrechen, doch ich wünsche euch auch im Namen meines Vaters alles Gute und hoffe dich recht bald wiederzusehen Oscar!" bald darauf verformt sich der Körper der Drachin wieder und sie schrumpft zur Gestalt eines kleinen Raben fliegt auf Oscars Schulter wo sie sich mit einem zärtlichen Schnabelpiekser verabschiedet.

Selgard und Rilitar bleiben erstaunt zurück. Etwas traurig schaut der Mondelf drein, da er kein Geschenk erhalten hat, doch dies macht ihm wiederum klar, dass sein Platz nun hier auf der Burg ist. Auf Rosbros Bitte folgt er diesem in den Burgfried, doch noch bevor Rosbro sich an den Elf wendet spricht dieser ihn an
"Oscars Einschätzung dass der Feind von uns womöglich noch nicht weiß rührt von einem Irrtum da er nicht anwesend war als ich euch meinen Bericht erstattete. Wie ich sagte war gestern bereits ein kleiner Untersuchungstrupp hier, den ich aber durch unsere Verkleidungen in die Irre leiten konnte. Die Zhentarim wissen also das hier auf der Burg etwas geschehen ist, ich denke es ist zweifelhaft dass ihre Anführer meine Lügengeschichte lange glauben werden. Ich wundere mich auch ob sie uns bereits magisch beobachtet haben oder ob wir mit weiteren Besuchen von ihnen rechnen müssen. Womöglich sammeln sie ihre Kräfte erst für einen großen Angriff?" spricht er seine düsteren Gedanken aus.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 11.02.2009, 10:57:27
"Mich beunruhigt, dass der Drache genau über unsere Aktivitäten bescheid wusste. Wenn die Zhents dies auch wissen, dann werden sie mit Sicherheit versuchen uns schnell auszuschalten. Ich könnte mir vorstellen, wenn sie uns diese Nacht in der Burg angreifen. Mein Vorschlag wäre, dass wir den Burghof nur mit Attrappen versehen - ich werde magischen Nebel heraufbeschwören, damit man uns beim Aufbau nicht beobachtet. Dann könnten wir den Hof von den Mauern aus mit ein paar Männern beobachten, wenn tatsächlich Zhents auftauchen könntet ihr mich umgehend wecken. Mit Aumyrs Stab kann ich einige mächtige Wesen herbeirufen, welche mit einem Trupp Soldaten fertig werden sollten. Ihr kennt sie, Erdkolosse. Deshalb will ich keine eigenen Leute im Hof haben, weil sie für diese nicht weniger gefährlich sind. Selgards Männer und auch der Großteil unserer restlichen Besatzung sollte die Nacht am besten schlafen, weil morgen tagsüber auch Gefahr droht, die du dann mit ihnen alleine abwehren musst."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 11.02.2009, 15:40:40
Ruhig lauscht der Mondelf Rosbros Worten, dann sagt er: "Nun Rosbro es ist ein mächtiger Drache und wir bewegen uns in den Landen die er seit ewigen Zeiten bewacht, kein Wunder dass er uns gut beobachtet hat. Wenn die Luftmagier der Zhents allerdings über ähnliche Ausspähungszauber verfügen, dann dürften sie über alles hier auf der Burg bescheid wissen." gibt er zu bedenken "Ich würde auch mit einem Angriff rechnen, vielleicht sammeln sie gerade jetzt ihre Kräfte dafür. Ihr hattet ja bereits einmal über diese Erdkolosse gesprochen, deshalb wollt ihr also Attrappen aufstellen? Damit ihr Blick die Wachen im Hof nicht beeinflusst? Nun gut das können wir so machen, allerdings haben wir ja nur einfaches Baumaterial zur Verfügung, wir können höchstens sowas wie Vogelscheuchen bauen, nichts was einen Feind lange überzeugen wird. Außerdem wird diese Arbeit Thordek und seine Männer von der Arbeit am Dach und an den Wällen fernhalten. Wenn ihr es wünscht können wir das Vorhaben aber so umsetzen, und die Männer werden die Wälle heute nacht in Schichten bewachen." schlägt er vor.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 12.02.2009, 18:00:40
Rosbro blickt sich noch einmal konzentriert um bevor er Rillitar antwortet, als er keine Magie findet fährt er fort:
"Ich dachte an wirklich einfache Attrapen. Ein Stock mit einer Zhentilsuniform, einer warmen Decke über und einem Helm der herausguckt sollte genügen, ich denke Oscar bekommt das alleine hin, wenn ich ihn Frage. Er soll nur dazu dienen, dass bei einer schnellen Überprüfung kein Verdacht auf eine Falle geschöpft wird. Die Männer könnten dann in kleinen Schichten von der Mauer aus Wache schieben, ich kann den Gargoyles auftragen, dass einer den Weg im Auge behält und der andere sich auf den Turm begibt, falls aus der Luft oder von der Schlucht aus Gefahr lauert, sie können im Dunkeln sehen. Sobald sie etwas bemerken, können sie den Wachen bescheid geben, diese können mich wecken und ich kann die Zhents mit einem oder mehreren Erdkollosen begrüßen. Ich will heute Nacht kein Risiko eingehen, morgen musst Du mit den anderen die Burg schützen. Verwundete können wir da nicht gebrauchen, außerdem habt ihr hier niemanden der über heilende Magie verfügt, wenn wir unterwegs sind - es ist auch nicht sicher, wann oder ob wir wiederkommen... " schließt Rosbro mit Sorgen. Dann klopft er Rillitar auf die Schulter. "Wie geht es euch derweil? Hast du Dich ein wenig erholt? Gibt es noch etwas, dass ich für Dich tun kann? Komm, ich werde den Hof nocheinmal abgehen und auf magische Sensoren überprüfen, vielleicht kannst du mir dabei helfen."

OOC: Mit Detect Magic den Hof absuchen, später auch nochmal alle Räume.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 13.02.2009, 15:06:06
Rilitar stimmt Rosbro vorbehaltlos zu "Das klingt nach einer sehr guten Idee. So können wir unsere Kräfte schonen und sind den Tag über wachsamer. Macht euch keine Sorgen, Selgard ist ja nun hier, so leicht lassen wir uns die Burg nicht abjagen. Wir können ja die anderen auch dafür gewinnen die Attrappen herzustellen, so kann Thordek sich weiter um seine Arbeiten kümmern." als Rosbro sich nach Rilitars Wohlbefinden erkundigt, verfinstert sich das Gesicht des Mondelfen "Ich fühle mich leider immer noch sehr müde und ausgelaugt, die Lebenskraft die der Geist mir entrissen hat scheint nicht so einfach zurückzukehren. Vielleicht haben wir nach der Befreiung des Tales die Möglichkeit mich zu einem Priester zu bringen der das aufhaben kann. Aber sorgt euch nicht, mein Verstand ist noch immer scharf ebenso mein Schwert. Kommt dann lasst uns die Burg begehen und die anderen informieren." zusammen mit dem Azunith begeht Rilitar die Burg und leitet alles weitere in die Wege.
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Beitrag von: Schreckensjul am 13.02.2009, 15:30:18
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Kapitel 4: Azmaer's Torheit

Rilitar und Rosbro veranlassen im Laufe des Abends alles weitere. Während Thordek mit zwei weiteren Gehilfen beginnt das Dach des Burgfrieds zu richten, errichtet die Gruppe ein paar Soldatenattrappen, welche von Oscar geschickt und glaubwürdig mit Uniformen und Decken geschmückt werden. Schon in der früh einsetzenden Dunkelheit zieht sich die Gruppe zurück um Ruhe und Kraft für den kommenden Tag zu schöpfen. Rosbro nimmt sich noch etwas Zeit um den Stab des Fürsten Aumry mit dem Edelstein aufzuladen welchen er von Oscars Schwester erhielt und Selvan bestreicht seine Brustplatte mit dem magischen Öl, so dass er noch am selben Abend eine silbrig schimmernde, leichte und geschmeidige Rüstung in der Hand hält.

Während der Nacht verbleibt nur eine kleine Wache auf den Wällen sowie ein Gargyl auf dem Burgfried. In mehreren Schichten wird der Zugang zum Tempel des Bane von Torinkas, Rilitar, Rosbro und Oscar bewacht, welche sich das Schlafzimmer nahe am Tempel teilen. Selvan und Jandar ruhen weiter oben in dem Zimmer welches die Männer schon in der vorangegangenen Nacht bezogen haben und in dem Thordek bereits einige Feldbetten aufgestellt hat. Siobhan und Kyali ruhen erneut gemeinsam in dem großen Bett , welches vorher dem schwarzen Streiter Kurn gehörte. Doch die Nacht über bleibt es unheimlich ruhig, nur die kalten Winde Aurils umpfeiffen die Burg und gelegentlich heult ein Wolf in der Ferne. Einzig Torinkas verlässt nachts noch die Burg, doch dies teilt er nur Rilitar mit der danach dessen Schicht übernimmt. Weder im Tempel des Bane rührt sich etwas noch wird die Burg von Angreifern behelligt. Vielleicht ist dies nur die Ruhe vor dem Sturm?

Am nächsten Morgen werdet ihr alle nacheinander von Selgard geweckt, mit Ausnahme der Elfen die nach 4 Stunden Meditation bereits wach sind. Es ist Zeit ein Frühstück zu sich zu nehmen und die Zauberkraft zu erneuern. Oscar kehrt nach einer ereignislosen Wache an den Toren des Banetempels zurück und einer von Selgars Männern springt für ihn ein. Nacheinander versammelt ihr euch wiedermal in der Haupthalle des Burgfriedes, nur Torinkas fehlt wiedermal. Da es keine weiteren Vorkommnisse gab seid ihr gut erholt, doch die vor euch stehende Aufgabe erfüllt euch dennoch mit einem gewissen Unbehagen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 13.02.2009, 15:41:55
Als Hal'Kyali den Raum betritt, zieht Rosbro sich kurz zurück um ein paar Brote zu schmieren, während er einen kleinen Zauber spricht. Dann späht er kurz zu Kyali, um ihre Aura zu untersuchen. "Tatsächlich, noch immer dieselbe Aura.", schnell gibt er den Zauber auf und begibt sich mit den Broten auf einem Tablet zu ihr herüber.
"Nun, die Nacht verlief ruhig. Wer hätte das gedacht." Als er merkt, das Torinkas fehlt, fragt er: "Habt ihr Torinkas gesehen?", während er die Brote herumreicht und auch Kyali eins aufzwängt. "Wir müssen heute alle unser bestes geben.", lächelt er sie warm an.
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Beitrag von: Selvan am 13.02.2009, 16:10:10
Selvan nimmt eines der Brote entgegen. "Er wird doch nicht allein aufgebrochen sein? Zutrauen würd ich's ihm beinahe. Aber ich gehe davon aus, dass er schon zu uns stoßen wird wenn wir uns auf den Weg hinab begeben." Der Goldelf beißt von seinem Brot ab und fügt nach einer Weile hinzu: "Besitzen wir genügend zuverlässige Lichtquellen? Ich habe eine ewige Fackel. In einer Zone toter Magie nutzt sie mir allerdings nichts. Daher schlage ich vor, dass wir auch ein paar nichtmagische Lichtquellen mitführen sollten."
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 13.02.2009, 16:23:18
"Ja, meine Fackeln sind aufgebraucht, ich habe nur noch ein Alchemistisches Sonnenzepter für den Notfall. Bestimmt finden wir hier weitere Fackeln? Wenn wir schon auf das Licht zu sprechen kommen, ich kann uns mit Hilfe des Stabes Dunkelsicht verleihen, doch ich fürchte die Drow können weiter sehen als wir. Daher schlage ich vor, wie versuchen gar nicht erst heimlich zu sein sondern ich benutze einen Tageslichtzauber. Sie werden vermutlich ohnehin mit uns rechnen. Schade, das Torinkas nicht da ist um seine Erfahrung mit uns zu teilen."
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Beitrag von: Oscar am 13.02.2009, 16:46:32
Ausgeruht schwingt sich Oscar aus dem Bett und legt seine Rüstung an. Als er bei dem Gürtel angekommen ist. Betrachtet er diesen eine Weile und legt ihn dann lächelnd an.Dann Zieht vorsichtig ein Satz Nadel aus seinem Paket und geht zu den anderen. "Guten Morgen. War eine recht ereignislose Nacht." Damit nimmt Oscar einen der Kessel, füllt ihn mit ein wenig Wasser und gibt die Nadel hinein und stellt ihn auf die Feuerstelle. Dann holt er ein paar trockene Tücher und legt diese auf den Tisch. Sobald das Wasser beginnt zu kochen, beginnt er damit die Nadeln mit Hilfe einer Zange aus dem Topf zu fischen und  diese auf dem Tuch auszubreiten in  welches er diese einwickelt. "Entschuldigt ich werde den Zauber in meinem Zimmer zuende führen. Ich möchte euch nicht den Appetit verderben." Er zwinkert den Anwesenden zu. Ein paar minuten später tritt er aus seinem Zimmer hervor. Auf seinem rechten Arm zeichnen sich feine geschwungene Tintenlinien ab.  "Ich hab mich für dieses entschieden. Es führt meine Hand so das ich mein Ziel sicherer treffen kann. Wenn jemand es auch möchte kann ich es demjenigen auch machen. Ich kenne auch noch 4 andere tattoos. Eines kann ein schwaches Schutzfeld um den Träger erichten. Die anderen drei können den Willen und die Widerstandskraft stärken oder  die Reflexe geschmeidiger machen. Ist ein ziemlich flexibler Zauber. Nur die Tinte ist ein wenig teuer. Ich denke das wenn ich daran arbeite noch weitere Tatoos erschaffen kann aber zur Zeit ist das alles." Oscar zuckt mit den Schultern ud schaut hin und her.
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 13.02.2009, 17:01:10
Torinkas hatte nachdem er seine Wache an Rilitar abgetreten hatte leise die Burg verlassen um in den nahen Wald zu gehen. Als er schließlich sein Ziel erreichte stand Selûnes Licht bereits hoch am Himmel und der Dunkle Rächer wusste instinktiv, dass es Mitternacht war. Überall im Wald von Cormanthor knieten in diesem Moment die Dunklen Rächer und auch alle übrigen dhaeraowathila unter großen Bäumen nieder und wandten ihre innere Stimme an den Nachtjäger. Mit der Absicht innerhalb des kommenden Tages vielen dhaerauw den Tod zu bringen ließ auch Torinkas sich nieder.
Er verharrte lange Zeit stumm unter der großen Buche, doch er spürte die Kälte des Schnees kein bisschen. In seinem Herzen brannte ein Feuer, das heißer war als jede Flamme und das ausreichte ihn warm zu halten. denn Torinkas sprach in diesem Moment mit seinem Gott und Shevarash antwortete ihm, indem er ihm einen winzigen Bruchteil seiner Macht lieh, wodurch er in der Lage war Magie im Namen des Pfeilbringers zu wirken.
Beinahe zwei Stunden vergingen bis der Elf sich wieder erhob. Doch statt nun zur Burg zurückzukehren kletterte er gewand die Buche empor und ließ sich in einer der größeren Astgabeln nieder. Auf diesem Hochsitz fürhlte er sich sicher genug um in seiner Meditation zu versinken.
Eingie Stunden später öffnet er von neuem die Augen und schwingt sich vom Baum hinunter. Schnell ist er wieder in der Burg und gab sich dem wachenden Gargoyle zu erkennen, damit dieser keinen Alarm auslöst. Niemand sonst merkt, dass er sich in den Vorratsraum begibt um seinen neuen Köcher mit Pfeilen zu füllen. Von dort begibt er sich schließ wieder nach oben und hört so gerade noch, dass Rosbro seine Abwesenheit bedauert: "Licht wird die dhaerauw auf uns aufmerksam machen, während wir selbst sie niemals zu Gesicht bekommen. doch ihr habt recht mit eurer Annahme, dass sie auch in der Dunkelhiet weiter sehen werden als wir es könnten, selbst mit der Hilfe von Magie. Deshalb sollten wir den von euch vorgeschlagenen Zauber nutzen, aber ich selbst werde mich außerhalb des Lichtkrieses halten, da das Licht die dhaerauw von mir selbst ablenken könnte und so wäre es mir möglich sie zu überraschen. Ich wiederhole noch einmal meine Warnung von gestern. Solltet ihr auf einen Drow treffen, der weiß dass ihr da seid, schlag zu ohne vorher abzuwägen. Diese Sekunden könnten euch sonst das Leben kosten."
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Beitrag von: Selvan am 13.02.2009, 17:08:36
Skeptisch greift Selvan nach Oscars Handgelenk und betrachtet die geschwungenen Titenlinien auf der leicht silbrig schimmernden Haut des Zwergen. "Nicht schlecht. An Euch ist ja ein Künstler verloren gegangen", meint er schließlich anerkennend.

"Wieviel Tinte habt Ihr denn noch übrig und wie teuer ist sie genau?"
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Beitrag von: Oscar am 13.02.2009, 17:16:29
Oscar blickt Selvan an "Ich habe noch 3 Phiolen übrig. Ich hab zwar versucht  sie preiswerter zu bekommen aber Weregund ist hart geblieben. Sie haben mich jeweils 100 Goldstücke gekostet. Sie ist in etwa mit der Tinte vergleichbar die für Zauberbücher verwendet wird."
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Beitrag von: Selvan am 13.02.2009, 18:52:28
Obgleich er durchaus leichte Vorbehalte gegen die zwergische Kunstfertigkeit hegt, muss Selvan zugeben, dass Oscars Tätowierung recht annehmbar aussieht. Er überlegt einen Moment, doch schließlich obsiegt sein interesse an der außergewöhnlichen Form arkaner Magie. "Hier sind 10 Platinmünzen. Wenn der Zauber hält, was ihr versprecht, wäre es wohl töricht, ihn nicht zu nutzen. Dort wo wir hingehen, könnte er das Zünglein an der Waage sein. Gehe ich recht in der Annahme, dass weder die Tinte noch der Effekt ewig halten?"
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Beitrag von: Oscar am 13.02.2009, 19:43:37
"Die Tinte behält genau einen Tag ihre Wirkung also einen vollen Sonnenumlauf. Ich habe das Geld für die Tinte von Rosbro bekommen. Er sollte auch entscheiden wie damit verfahren wird. Was hättest du dann gerne für ein Tatoo." er schaut kurz zu dem Topf "Ich werde dann gleich damit beginnen die Nadeln abzukochen. Es ist zwar nicht unbedingt notwendig für den Zauber aber die Nadeln werden in die Haut gestochen. Ich denke deshalb das es besser ist."
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Beitrag von: Siobhan am 14.02.2009, 01:23:00
Schweigend bestreicht bestreicht Siobhan sich eine Scheibe Brot mit einem süßen Fruchtkompott. Den Aussagen ihrer Gefährten kann sie entnehmen, dass sie ihren Siegestaumel mittlerweile abgelegt haben und der Lage ernsthaft entgegensehen. Es stimmt zwar, dass der Erfolg, den sie in den Höhlen des Alokkair errungen hatten, sämtliche Erwartungen übertroffen hatte, dennoch sehen die Dinge alles andere als rosig aus. Jedoch äußert die Halbelfe nicht alle ihre Sorgen und hält dis auch nicht für nötig.
Die Aufgabe eines Barden ist es, die Truppen zu motivieren und nicht zu entmutigen.
Auch sie selbst fokussiert nun ihre Gedanken auf die vor ihr liegende Aufgabe und geht die möglichen Vorbereitungen durch, die man noch treffen könnte vor dem Abstieg in die Unbekannten Tiefen. Dabei fällt ihr Oscars neueste Errungenschaft ins Auge.
Dieser Zwerg ist ja ein richtiger kleiner Künstler.
Ich stelle es mir nicht wirklich einfach vor, sich selbst zu tätowieren.

Während sie herzhaft in ihr Brot beißt, lauscht sie, welche Effekte der Halbdrache seinen Tätowierungen noch zu verleihen vermag und erwägt tatsächlich kurz, ihn zu bitten, ihr ebenfalls eine solche aufzutragen, verwirft diesen Gedanken aber, als ihr klar wird, dass sie dafür ihren Arm entblößen müsste.
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 14.02.2009, 10:30:01
Rosbro nickt nur kurz, als Oscar erwähnt er habe die Tinte bezahlt. "Das Geld ist egal, wenn Weregund noch mehr davon hat, ich habe noch Geld übrig." "Was brauche ich noch Geld, hab ich doch alle lieben an die verfluchten Fei'ri Verloren denen ich damit ein schönes Leben hätte bereiten können' denkt er kurz bei sich, bevor er Torinkas wieder seine Aufmerksamkeit schenkt.

"Schön, dass du da bist. Hier, nimm auch ein Brot.

Du weist wie weit das Licht reicht nehme ich an, ist es nicht gefährlich wenn du soweit vorne gehst?"
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Beitrag von: Selvan am 14.02.2009, 11:53:23
Selvan entscheidet sich für das gleiche Motiv, das Oscar selbst gewählt hat und beobachtet nun gespannt und ohne eine Miene zu verziehen, wie ihm der Zwerg die magischen Linien in den Unterarm tätowiert. Dabei entgeht ihm nicht, dass das Ergebnis deutlich weniger eindrucksvoll ausfällt als zuvor, doch Selvan verkneift sich höflich jeden Kommentar dazu. "Habt Dank, Oscar. Hoffen wir, dass die Magie meinen Schwertstreichen die nötige Präzision verleihen wird."

Dann greift er noch auf, was Torinkas ihnen gerade eingebleut hat.
"Keine Sorge, Torinkas. Die Dhaerow haben von mir keine Gnade zu erwarten. Zu frisch ist noch die Erinnerung an die Ermordung König Zaors und die Entweihung des Mondsteinpalasts. Ganz zu schweigen vom Angriff auf den Verdrehten Turm."
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 14.02.2009, 14:17:49
Torinkas greift nach einem trockenen Stück Brot, hält es jedoch einfach nur in der Hand ohne von ihm abzubeißen: "Macht euch um mich keine Sorgen, ich weiß wie ich im Unterreich zu recht komme und kann mit allem umgehen, worauf wir treffen könnten. Ein Späher ist im Unterreich so oder so unerlässlich, damit nicht alle auf einmal von unsicheren Gängen oder etwa ähnlichem ins Verderben gerissen werden. Und wenn ich mich außerhalb des Lichtes befinde bin ich sicherer als wenn ich nur einige Meter vor euch bin."
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Beitrag von: Schreckensjul am 14.02.2009, 15:10:12
Als einer der letzten erhebt sich Jandar aus dem Bett. Etwas morgenmuffelig schaut er kurz in der Haupthalle vorbei, wo seine Freunde bereits ein Frühstück einnehmen. "Guten Morgen, ich werde mich eben auf meine Zauber einstimmen." sagt er und zieht sich erst wieder zurück. Auf dem Bett versinkt er im Schneidersitz für etwa eine viertel Stunde in tiefe Meditation, wobei er seine arkanen Kräfte erneuert. Anschließend begibt er sich an den Frühstückstisch, wo er sich ein Brot greift und ebenso erstaunt auf die Tättowierungen blickt welche Oscar und Selvan tragen. "Beindruckend." sagt er knapp "offenbar habt ihr euren neuen Zauber bereits gemeistert. Sollen wir noch Schutzzauber auf uns wirken bevor wir in die Tiefe hinabsteigen?" auch Rilitar mischt sich in das Gespräch "Denkt auch daran genug zu essen und zu trinken mitzunehmen. Wer weiß wie lange ihr in der Finsternis des Unterreichs bleiben werdet. Rechnet auch damit euch vielleicht zu verirren, wenngleich ich denke dass dies unwahrscheinlich ist sofern ihr einen schwarzen Rächer dabei habt."
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 16.02.2009, 12:55:46
"Sobald wir aufbrechen werde ich einen Tageslichtzauber auf Selvans Helm sprechen.", meint Rosbro, dann wendet er sich zur Speisekammer und fängt an, einige Lebensmittel in seinen magischen Rucksack zu packen. "Du hast Recht Rillitar, wir sollten mit allem rechnen. Wenn ihr bis morgen die Burg halten könnt, wovon ich ausgehe, dann sollte Azalar eintreffen und ihr habt Verstärkung. Die Stunden der Zhents sind gezält."
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Beitrag von: Oscar am 16.02.2009, 15:20:31
Oscar betrachtet sein Werk skeptisch von allen Seiten "Ist zwar nicht perfekt geworden diesmal, aber es sollte sein Werk tun" sagt er etwas ärgerlich über sich selbst zu Selvan "Ich werde noch ein wenig üben müssen ich arbeite erst seit einem Monaten an daran. Es erfordert durch aus ein gewisses Maß künstlerisches Talent dafür mit anderen Worten es kann durch aus sein das wenn ich es nicht geschafft hätte es richtig zu zeichnen, würde der Zauber nicht wirken und die Tinte wäre natürlich verbraucht. Aber ich kann dich beruhigen diese Zeichnung ist recht einfach. Ich habe als ich das erste mal in Aufzeichnungen des Zaubers stieß noch paar Zeichnungen entdeckt von denen ich ernsthaft sagen kann das sie meine jetzigen Fähigkeiten überschreiten."
Oscar blickt zu den anderen "Ich denke sobald wir gegessen haben brechen wir auf.
Das Tageslicht kann uns durchaus Schutz geben."

Sobald die Zeit für den Aufbruch gekommen ist zieht Oscar seinen Hammer und formt mit seiner Linken Hand ein Paar Zentimeter entfernt über den Hammerkopf ein Feld aus energie während er leise ein paar Worte in der alten Sprache der Drachen murmelt.
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Beitrag von: Schreckensjul am 17.02.2009, 21:04:02
Nachdem Jandar seine Meditation abgeschlossen hat, findet ihr euch alle zusammen und packt eure Ausrüstung zusammen, wobei ihr noch eure Wasserschläuche auffüllt und reichlich Essen mitnehmt um vorbereitet auf eine lange Wanderung im Unterreich zu sein. Oscar spricht soeben einen Zauber auf seinen Hammer als Rilitar hereintritt, zusammen mit Thordek an seiner Seite. "Na dann kommt mal mit Jungs, ich werde euch den Zugang zeigen." gemeinsam mit dem Zwerg steigt ihr hinab in den Untergrund der Burg Krag, wo ihr die große Vorratshalle durchquert und dem langen Gang zum Eingang des Banetempel entlanglauft. Vor dem mit Balken verrammelten Türen bleibt ihr stehen. "Ich werde diese Türen jetzt öffnen, haltet euch bereit man weiß ja nie." der Schildzwerg löst die schweren Balken von der Tür und zieht die laut knarrenden Türflügel auf, während ihr mit erhobenen Waffen und gespannten Bögen davor stehen bleibt.

Doch nichts rührt sich dahinter. Unheimlich still ist es hier im Tempel und auch wenn Thordek nach den Aufräumarbeiten die Körper der Skelette und alle unheiligen Reliquien entfernt hat, so spürt man noch immer deutlich dass eine unheilige Aura auf diesem Tempel des finsteren Gottes Bane liegt. Stumm blicken die Statuen aus den Seitennischen zu euch herüber ... die jenige von Fürst Jhyordan liegt noch immer zerschellt am Boden. Hinter der Statue in der äußersten linken Ecke hält Thordek an und zieht einen an der dahinter liegenden Wand hängenden Wandteppich zur Seite, wobei eine morsche, alte Tür zum Vorschein kommt. "Die ältesten Fundamente dieser Burg, auf welchen Fürst Jhyordan diese Festung errichten ließ wurden übrigens von den Drow geschaffen. Das erklärt auch warum es hier einen Zugang zum Schattendunkel gibt." spricht Thordek "Auf euer Geheiß werde ich die Tür öffnen, haltet eure Wappen bereit und sprecht noch einige Zauber oder Gebete wenn euch danach ist." erwartungsvoll schaut der zwergische Baumeister zu euch herüber.
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 17.02.2009, 21:37:00
Mit ein paar Kurzen Worten spricht Rosbro einen Zauber und berührt darauf Selvans Helm, welcher nun in goldenes Licht gehült scheint und in einem weiten Kreis alle Schatten bannt. Dann fast er Aumyrs Stab fest und stellt sich neben die Türe, wo er einen weiteren Zauber spricht. Kurz leuchten seine Augen auf. Nach ein paar Sekunden, in denen er still die Anzahl der magischen Auren in seiner Nähe bestimmt, und dabei auf die Unheiligkeit des Ortes aufmerksam wird, räuspert Rosbro sich "Ich bin soweit"
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 18.02.2009, 17:34:18
Auf dem Weg nach unten holt Torinkas den zweiten Lederbeutel, den er von seinen Kirchenoberen erhalten hatte aus dem Rucksack und schließt zu Selvan auf: "Hier, diese Steine werden die Drow kalt erwischen. Ich habe auch einen Beutel und sollte ich irgendwelche dhaerauw entdecken, wird das Leuchten der Steine euch darauf aufmerksam machen. Benutzt sie weise, es sind nur acht an der Zahl."
Anschließend setzt der Dunkle Rächer sich an die Spitze und nimmt seinen Bogen von der Schulter. Sobald er vor der Tür steht, greift er an sein Heiliges Symbol, das nun offen auf seiner Brust liegt und spricht einige Zauber. Sobald er damit fertig ist legt er einen Pfeil auf die Sehne und nickt Thordek zu.
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Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 18.02.2009, 18:12:18
So sehr sich Rosbro auch bemüht hatte, freundlich zu Kyali zu sein, erntete er von dieser nach dem gestrigen Abend doch stets nur skeptische Blicke. Sein plötzlich offensichtlich gewachsenes Interesse an ihr trug nur dazu bei, ihr Misstrauen ihm gegenüber noch zu erhöhen. Dadurch hatte sie Oscars Tätowierungen, die sie sonst sehr interessiert hätten, nur am Rande wahrgenommen.

Jetzt legte auch sie einen Pfeil auf die Sehne ihres Bogens und machte sich in ein paar Schritten Abstand schräg hinter Torinkas auf den Weg in das Tiefenreich.
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Beitrag von: Selvan am 18.02.2009, 22:24:10
Ehe Torinkas sich an die Spitze der Gruppe begibt, lässt Selvan sich noch die genaue Wirkweise erklären. Dann spricht er ein kurzes Gebet an Corellon, in dem er um Schutz und Erfolg für sich und die Gruppe bittet.

Nachdem er probehalber einige Streckbewegungen gemacht hat um die ungewohnte Beweglichkeit seiner Rüstung zu testen, zieht er sein rot schimmerndes Schwert Athariel und streicht mit der linken Hand fast zeremoniell über die runenverzierte Klinge, wobei die magische Energie von der Klinge auf Selvans Finger überzuspringen und dann wieder zurück zu fließen scheint.

Mit Blick auf Rosbro nickt der Sonnenelf und sagt: "Dann los."
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Beitrag von: Jandar am 19.02.2009, 16:37:17
Jandar greift in seine Tasche und holt ein Stück Schildkrötenpanzer hervor. Er macht einige komplexe Gesten und murmelt eine Zauberformel bis der Panzer leicht magisch schimmert.
"Darf ich?", fragt er Torinkas und legt ihm seine Hand auf die Schulter. Das Schimmern des Panzers verblasst und geht auf Torinkas' Haut über und verschmilzt mit ihr, so dass es nicht mehr zu sehen ist. "Das sollte Euch vor den meisten Pfeilen der dunklen Elfen bewahren.", erklärt er und schaut sich die Reihenfolge an. Dann wiederholt er die Prozedur bei Oskar und sich selbst.
"Ich denke die Wichtigsten sind geschützt. Wenn noch jemand der Meinung ist er bräuchte den Zauber, dann soll er sich melden. Er wird einige Stunden oder bis er zuviel Schaden abhalten musste anhalten."
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 19.02.2009, 18:02:49
Torinkas nickt Jandar anerkenned zu, der Hexenmeister schien verstanden zu haben, womit sie es zu tun bekommen würden. Die Augen auf die Tür gerichtet beginnt der Dunkle Rächer ein elfisches Gebet zu murmeln:
"Nachtjäger, dein Diener geht auf die Jagd, höre seinen Schwur und leite seine Schritte.
Pfeilbringer, dein Diener geht auf die Jagd, höre seinen Schwur und führe seine Waffen.
Schwarzer Bogenschütze, dein Diener geht auf die Jagd, höre seinen Schwur und stärke seinen Glauben.
Shevarash, dein Diener geht auf die Jagd, höre seinen Schwur und lenke ihn, auf dass er der Erfüllung des Gelübtes näher kommt!"
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Beitrag von: Schreckensjul am 19.02.2009, 19:18:22
Nachdem Jandar seine Zauber und Torinkas das Gebet gesprochen hat, reißt Thordek die Tür auf und entblößt einen langen Gang dahinter. "Viel Glück!" sagt er "Passt gut auf euch auf!" fügt Rilitar noch hinzu. Voller Spannung und mit den Händen fest an den Waffen macht ihr euch auf den Weg und betretet den Tunnel. Weit voraus geht Torinkas um euch vor Gefahren zu warnen, während der Rest von euch in dem engen Gang in einer Reihe marschieren muss. Zumindest gibt das magische Licht auf Selvans Helm genug Sicht um sich einigermaßen sicher fühlen zu können. Doch als ihr dem Tunnel weiter und weiter hinab folgt beschleicht diejenigen unter euch, welche noch nie das Unterreich betreten haben ein ungutes Gefühl. Tiefer noch als in den Höhlen des Alokkair steigt ihr diesmal hinab ... in eine andersartige, unbekannte Welt, welche nie das Licht von Sonne und Mond gesehen hat und welche die Heimat bösartiger Wesen ist, die eben jenes Licht meiden.

Einige Minuten langt folgt ihr dem Tunnel welchen gewunden in die Tiefe führt, als es plötzlich immer und immer heißer wird, so dass ihr langsam etwas von eurer Winterkleidung abnehmt. Schlagartig öffnet sich der Tunnel in eine kleine Höhlenkammer, in der es ungemein warm ist, da ein heißer Tümpel blubbernden Schlammes sich hier befindet. Nach links und rechts führen zwei weitere Gänge, doch an einer Wand ist in den geschwungenen Lettern des elfischen Espruar die Warnung "Kehrt um!" eingeritzt.
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 20.02.2009, 13:59:34
Rosbros Augen färben sich kurz blau, als er die bekannte Magie aktiviert um die Umgebung abzusuchen.

OOC: Detect Magic
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 20.02.2009, 16:27:58
Torinkas hatte die zwei Worte schnell als eine Warnung seines eigenen Volkes erkannt und wartete in den Schatten der Höhlenwände ab, bis seine Gefährten ihn erreicht haben. Als sie schließlich angekommen sind duetet er auf den mit der Warnung gezeichneten Weg und wirft seinen Begleitern einen kurzen fragenden Blick zu. In den Augen des Dunklen Rächers war der Weg, der gefärlich sein musste mit ziemlicher Sicherheit der, den sie gehen sollten um ihr Ziel zu erreichen. Ein einfacher Tunnel, der nirgends hin führte würde nicht mit einer solchen Warnung versehen.
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 20.02.2009, 16:34:51
Nachdem Rosbro die Umgebung nach magischen Auren abgesucht hat, flüstert er Torinkas zu:
"Bisher ist alles in Ordnung, keine Magie am Werk. Ich würde auch diesen Weg vorschlagen,
die Warnung meint bestimmt die Dunkelelfen - genau dort wollen wir hin."
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Beitrag von: Oscar am 20.02.2009, 18:14:31
Oscar nickt "In Ordnung lasst uns den Weg mit der Warnung gehen. Aber ich hätte eine Frage. Kann jemand einen Zauber wirken mit der wir den anderen Gang mit einem Alarmauslöser versehen können, für den Fall das von dort jemand kommt so würden wir sowohl unseren Rücken als auch die Besatzng der Burg schutzen." sagt der Goldzwerg, während er schnell eine Skizze des Raumes anfertigt.
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 21.02.2009, 12:56:22
Rosbro schüttelt den Kopf. "Tut mir Leid, ich behersche keinen solchen Zauber"
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Beitrag von: Schreckensjul am 21.02.2009, 14:10:07
Auch die anderen Gefährten schütteln den Kopf als Oscar nach diesem Zauber fragt und so entschließt man sich ohne weitere Umschweife dem Weg zu folgen, welchen Torinkas vorgeschlagen hat. Für einige Zeit folgt man wiedermal einem geschwungenem Gang aus natürlichem Fels, wobei es weiterhin immer heißer wird, obwohl man sich von dem heißen Schlammtümpel entfernt. Der Gang führt schnließlich in eine längliche Höhle, in der sich Terassen aus kristallisiertem Stein befinden. Rinsale von heißem Wasser laufen an Wänden und Decke hinunter und bilden kleine Bäche, wo sie in die Terassen laufen. Dichter Wasserdampf hängt in der Luft, doch in der Ferne könnt ihr zwei Tunnel sehen die weiter führen.

(http://sosofia.com/images/cave.jpg)

(OOC: Update bei Oscar's Karte im Infothread)
(Jeder bitte einen Zäh.wurf SG 15 ablegen, sonst 4 Punkte Betäubungsschaden)
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Beitrag von: Siobhan am 21.02.2009, 15:44:20
"Es ist nicht so, dass wir uns von einem Schild aufhalten lassen würden, aber wenn es diese schwüle Hitze war, vor dem es gewarnt hatte, dann war es durchaus berechtigt." kommentiert Siobhan, die sich die obersten Hemdknöpfe geöffnet hat, um nicht gar so so sehr ins Schwitzen zu geraten, die Zustände. Wie muss es erst den armen Männern in ihren schweren Rüstungen ergehen.
"Vielleicht wird es ja besser, wenn wir erst einmal ein bisschen Distanz zwischen uns und diesen schrecklichen Ort gebracht haben." ermutigt sie die Gefährten und wartet ungeduldig, dass sich ihr Späher Torinkas für einen der beiden Tunnel entscheidet.
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 21.02.2009, 16:04:24
Torinkas hatte sich schon längst für den Weg entschieden. Es war zu früh um schon wieder zu steigen, doch er musste abwarten, bis seine Gefährten ihn eingeholt hatten, damit sie ihm auch wirklich folgten. Die Umgebung macht ihm dabei wenig zu schaffen, auf seinen zahllosen Kreuzzügen ins Unterreich hatte er schon weit Schlimmeres erlebt. Eine Sekunde lang hält er sich am Rand des Lichtkreises auf um seinen Gefährten den Weg zu weisen, bevor er in dem westlichen Tunnel verschwindet.
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Beitrag von: Oscar am 21.02.2009, 17:19:22
Oscar schaut missmutig in die Höhle und anwortet dann lächelnd Siobhan "Ich glaube nicht das die Elfen das gemeint haben als sie die Warnung geschrieben haben. Solche Höhlen gibt es zuhauf im Unterreich. Ich habe auf meinen Patrolien schon des öfteren sollche zu gesicht bekommen. Lasst uns weitergehen." Stumm stapft Oscar durch den Nebel auf die anderen Seite und wartet dort bei der Gabelung "Ich würde sagen wir nehmen den Weg nach unten. Der dürfte uns am ehesten zu den Drow führen. Damit läßt er sich an einer Wand niedersinken, wobei er er den Block auf der er schon die erste Höhle vermerkt hatte herauszieht und sie weiterzeichnet. Sobald er damit fertig ist richtet er sich wieder auf und steckt die karte und die Stifte in die um seine Brust geschlungene Bondeleer. " Ich bin fertig wir können weiter"
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 21.02.2009, 21:50:36
Rosbro der Oscar beim Kartenzeichnen über die Schulter schaut, wischt sicher mit dem Handrücken den Schweiß von der Stirn und öffnet sein Hemd ebenfalls ein wenig. Dann Krempelt er sogar noch die Ärmel hoch. Ich darf mir nicht anmerken lassen, wie sehr die Hitze mich mitnimmt., denkt er bei sich als er sieht, wie Oscar tatkräftig und ohne ein Zeichen der Müdigkeit aufspringt.
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Beitrag von: Selvan am 21.02.2009, 23:43:25
"Weiter gehts", sagt Selvan und versucht seiner Stimme die nötige Entschlossenheit zu verleihen. Doch die feuchte Hitze macht ihm mehr zu schaffen als er zuzugeben bereit ist. Plötzlich kommt es ihm so vor als habe die Rüstung wieder ihr altes Gewicht zurückerlangt - doch tatsächlich hat das Öl seine Wirkung nicht verloren. Vermutlich ist es das Untergewand, welches sich nach und nach mit Schweiß vollzusaugen beginnt.
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Beitrag von: Schreckensjul am 22.02.2009, 02:00:15
Geplagt von der unglaublichen Hitze eilt die Gruppe schnell hinter Torinkas her, welcher alsbald in einem weiteren Tunnel verschwindet. Besonder Rosbro, Selvan und Jandar haben mit der Hitze zu kämpfen, wenngleich man sich nicht allzu lange in der Höhle aufhält. Jandar strauchelt sogar einmal kurz, als es ihn sehr schwindelt, doch Oscar hält ihn fest und zerrt ihn mit in den Tunnel wo die Luft sehr bald kühler wird. Erleichtert atmet ihr auf und genießt die Kühle, welche euch empfängt. Der Tunnel windet sich und fällt dabei leicht nach unten herab, doch als ihr um eine Biegung kehrt, öffnet er sich in eine große Höhle mit hoher Decke von der Stalagtiten herunterhängen. In der Mitte der Höhle befindet sich ein dunkler, unterirdischer See um den herum ein schmaler Pfad führt. Seltsame, wabernde Schatten schweben über dem Wasser und als Selvan in die Höhle hineintritt, scheint es als würde der Lichtzauber die Schatten hinfortjagen und die natürliche Dunkelheit des Unterreichs wiederherstellen, so dass Oscar und Torinkas die andere Seite der Höhle erkennen können. Die Höhle scheint ein regelrechter Knotenpunkt zu sein, denn zahlreiche Tunnel laufen hier zusammen.

(siehe Kartenupdate im Informationsthread)
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 22.02.2009, 11:05:22
Torinkas hatte sich sobald er die Dunkelheit entdeckte an eine der Wände gedrückt und seinen Bogen gespannt. Solche Bereiche deuteten meistens auf die Anwesenheit der Drow hin und deshalb schweift sein Blick durch die ganze Höhle ob er Anzeichen eines Hinterhalts entdecken kann.
Als Rosbros Zauber beginnt die Dunkelheit zu vertreiben erkennt Torinkas, dass zwei Zugänge in der Finsternis lagen. Einer der beiden musste zu den Drow führen, denn sonst würden sie sie nicht mit Magie verbergen.
Also begibt er sich in Richtung des nördlichen der beiden. Macht aber vor dem nordwestlichen Tunnel halt um zuvor zu untersuchen, wohin dieser führt. Er bedeutet seinen Begleitern auf ihn zu warten und die Höhle genauer in Augenschein zu nehmen, während er fort ist.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 22.02.2009, 12:54:03
Plötzlich scheint der Bereich der Helligkeit, der Selvan bisher so zuverlässig umgeben hat, in eine schwarze Wolke einzutauchen. Vorsichtig nähert er sich Schritt für Schritt dieser offenbar magischen Dunkelheit. Erleichtert stellt er fest, dass wenigstens das rötliche Licht Athariels es vermag, die undurchdringliche Schwärze um ein paar Schritt zurückzudrängen. Misstrauisch beäugt er das dunkle Wasser in der Mitte der Höhle während Torinkas bereits in der Dunkelheit verschwindet.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 22.02.2009, 14:19:06
Oscar wendet sich Rosbro zu: "Es scheint ein höherer Dunkelheitszauber zu sein. Dein Zauber und die hier gewirkte Magie scheinen sich gegenseitig aufzuheben."

"Ja, dass dachte ich auch gerade. Ich werde uns ein wenig normales Licht zaubern. Das sollte nun wirken, auch wenn es nicht allzu weit scheint.", antwortet der Mann Azuths Oscar und berührt mit der Hand den Stab Aumyrs, welcher kurz darauf magisch zu leuchten beginnt und die nähere Umgebung beleuchtet.

Es scheint, wir kommen dem Ziel näher. Besser wir sind vorbereitet. Mit einem kleinen Zauber nutzt Rosbro die göttliche Magie welche ihm für den Tag verliehen wurde um sich und seinen Geist vor Bösem zu wappnen.

OOC: Licht + Schutz vor bösem, 80/8 Minuten
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 22.02.2009, 18:00:49
Im schummrigen Licht von Selvans Schwert bleibt die Gruppe stehen und wartet ab, dass Torinkas zurückkehrt. Dieser stellt schnell fest, dass seine Vermutung sich als richtig erweist und die beiden Tunnel sich zusammenfügen. Als er umdreht und wieder auf die Gruppe zugeht, zaubert Rosbro gerade einen Lichtzauber, welcher zwar nicht so tageshell leuchtet wie derjenige auf Selvans Helm, aber immerhin ermöglicht er es euch die Höhle nun besser zu sehen. Plötzlich schreckt ihr zusammen als sich etwas Großes aus dem dunklen Wasser erhebt und zu einem fürchterlichen Brüllen ansetzt. Ein Drache so groß wie zwei kräftige Ochsen starrt euch finster an: "Verschwindet!" grollt er euch entgegen "Diese Höhlen gehören dem Hause Dhuurniv und ihr habt hier nichts verloren."

(http://www.wizards.com/dnd/images/Shadowdale_Gallery/106729.jpg)
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 22.02.2009, 19:12:35
Als Rosbro den Drachen erblickt zuckt er kurz zusammen. Dann wendet er sich flüsternd an Selvan Elfisch "Dies sind nicht Allokairs Höhlen.", während er beginnt einen Zauber zu wirken - ohne dass der Drache auch nur eine Chance hätte, dies festzustellen. "Diesmal können wir nicht riskieren, einfach um ihn herumzuschleichen. Hoffentlich kann ich uns Zeit kaufen." Als der Zauber einsetzt ruft Rosbro: "Greift an!"

ooc: Ich zaubere neben den Drachenkopf in den Raum Stille, silent und still - er bekommt damit keinen Spellcraftcheck.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 22.02.2009, 19:33:54
Torinkas war gerade erst zurückgekehrt, als sich die Ereignisse zu überschlagen beginnen. Das Erscheinen des Drachen überrascht den Dunklen Rächer zwar für eine Sekunde, aber anschließend übernehmen sofort seine Reflexe. Während er bereits seinen Bogen zu spannen beginnt ruft er seinen Begleitern noch etwas zu:
"Verteilt euch!" Dabei bemerkt er nicht, dass Rosbro einen Zauber gewirkt hat, doch die anschließenden Worte des Menschen lassen Torinkas erkennen, dass auch dieser im Sinn hatte sofort gegen den Gegner vorzugehen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 22.02.2009, 21:37:51
Erschrocken dreht sich Oscar zu dem Drachen als dieser auftaucht, fngt sich aber rasch und ruft seinen Gefährten zu.
"Es ist ein Fangdrache und er hat keinen Drachenatem. Passt auf möglichst nicht gebissen zu werden sonst ergeht es euch wie Rilitar." Dann führt er ein paar komplizierte Gesten aus während er in der Sprache der Drachen Bahamut anruft ihm Kraft zu schenken.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 24.02.2009, 15:06:14
Torinkas verliert keine Zeit und lässt in schneller Folge drei Pfeile in Richtung des Drachen fliegen, während er sich einen Schritt vom See entfernt Er schätzt die Entfernung zu der Kreatur jedoch falsch ein und alle drei schlagen neben ihr ins Wasser. Torinkas Pfeile sind zwar daneben gegangen, aber der Drache musste ja irgendwie zu treffen sein. Mit theatralischen Gesten und eindringlichem Gemurmel sammelt Jandar die Energie eines neuen Zaubers und er spürt einen Druck, der sich in seiner Handfläche aufbaut. Es fühlt sich an als hielt er ein kugelförmiges Gewicht in der Hand, das förmlich mit ihm verschmolzen ist. Mit einer letzten präzisen Handbewegung schleudert er die durchscheinend rote Kugel auf den Drachen.

Nachdem Torinkas und Jandar ihre Pfeile auf das Untier abgefeuert hatten, konzentriert sich Oscar darauf soviel arkane Energie wie möglich umzuwandeln und schleudert diese gegen den Drachen. In einerbBlitzartigen bewegung duckt sich der Drache ins Wasser wobei die Oberfläche mit einer dicken Eisschicht überzogen wird. Daraufhin zieht er sich ein paar Schritte  zurück um ungestört die Steinfaust wirken zu können.

Für die Gefährten muss es so aussehen, als würde Kyali vor Schreck kaum etwas unternehmen können. In Wirklichkeit jedoch ist sie damit beschäftigt, sich in Gedanken selbst zu schelten, dass sie nicht schon früher daran gedacht hatte, ihren Schutzzauber zu wirken. Dies holt sie jetzt nach, während sie gleichzeitig versucht, eine bessere Position ihrem Gegner gegenüber zu erreichen.

Als Rosbro zum Angriff ruft handelt Siobhan geistesgegenwärtig. Gleichzeitig mit Torinkas feuert auch sie einen Bolzen von ihrer Handarmrbust ab, welche sie die ganze Zeit bereits in den Händen hält. Doch obwohl sie einen gut gezielten Treffer am Hals des Drachen landet, scheint dieser nicht in der Lage zu sein, den dicken, hornigen Panzer zu durchdringen und bleibt zwischen den Schuppen stecken.

Als die schimmernde Energiekugel den Drachen trifft brüllt dieser vor Schmerz auf. Eine leichte Erschütterung ist zu spüren, doch die Stille verhindert es, dass das Gebrüll zu euch herüberdringt. Rasend vor Zorn erhebt er sich zur Gänze aus dem Wasser, wobei er das Eis abschüttelt, welches Oscar auf seinem Leib hinterlassen hat. Das Monstrum ist eine schreckliche Erscheinung aus harten Panzerplatten und langen Dornen, seine Augen fixieren euch voller Hass. In den Tiefen des Schloss Cormanthor habt ihr bereits einmal gegen einen untoten Drachen gekämpft und auf der Wächterkuppe standet ihr dem Skellett des uralten und mächtigen Gormauthathor gegenüber, doch hier kämpft ihr das erste Mal gegen einen lebenden Drachen im Vollbesitz seiner Kräfte.

Voller Schrecken seht ihr wie der massige Leib auf euch zugerannt kommt, sein lautes Brüllen lässt euch erzittern als er den Bereich der Stille verlässt. Offenbar hat er sich Jandar zum Ziel auserwählt, welcher ihm soeben furchtbare Schmerzen bereitet hat. Der Drache reißt sein Maul auf, welches über fürchterliche Reißzähne verfügt die wie Dolche wirken. Der Hexer will noch zurückweichen, doch da ist es schon zu spät. Der Drache beißt in seinen Arm, die scharfen Reißzähne durchbeißen sein Fleisch und zerren daran. Zudem spürt Jandar wie seine Kraft schwindet, als würde der Drache an seiner Lebenskraft selbst zerren.

Ohne mit der Wimper zu zucken feuert Torinkas drei weitere Pfeile auf den Drachen ab, von denen zwei an seinem Schuppenpanzer abprallen, während einer eine Lücke zwischen zwei Platten findet und sich in das Fleisch darunter bohrt.

Erschrocken fährt Rosbro einen Schritt zurück. Dann fasst er sich wieder, immernoch leicht zitternd und wendet sich Selvan zu: elfisch "Ich schütze euch vor der Lebenskraftraubenden Energie, versucht ihn an euch zu binden!", dann wirkt er einen für Rosbro mächtigen Zauber, den er bisher noch nicht einsetzen konnte und berührt den Krieger an der Schulter. Die ganze zeit hält er dabei den Drachen im Auge.

Beuruhigt sieht Oscar den Drachen auf sich zukommen, behält aber die Fassung und beginnt dann komplizierte Gesten zu vollführen wobei er in der Sprache der Drachen Bahumut anruft ihm Kraft für diesen Kampf zu gewahren und beendet das Ritual mit dem Stoß  seiner rechten Faust. Erschrocken muß er zusehen wie Jandar von der Bestie zugerichtet wird und geht dann ein paar Schritte nach vorne um seinen Angriff vorzubereiten

Mit entschlossener Miene und gezücktem Schwert stellt sich Selvan dem Drachen entgegen. Doch dann muss er plötzlich mit ansehen, wie Jandar neben ihm fast von einem einzigen Biss der Bestie zerfleischt wird. "Nein! Weg da!" Ohne groß nachzudenken, greift Selvan ihn an der Robe, reißt ihn zurück und spricht ein einzelnes arkanes Wort woraufhin sich Jandar in Luft auflöst und erst einige Schritt weiter hinten im Gang wieder materialisiert.

Noch mit der gleichen Bewegung holt der elfische Krieger zu einem mächtigen Hieb aus, wobei rote und blaue Blitze von seinen tätowierten Händen auf das Schwert Athariel überspringen.

Während der Kopf des Drachen vorgeschnellt war um nach Jandar zu schnappen, hatte Selvan eine verwundbare Stelle am Hals der Bestie ausgemacht. Mit einem martialischen Kriegsschrei lässt er das magische Schwert auf das Genick des Drachen hinabsausen.

"Danke!" ruft Jandar Selvan zu, noch einen Biss von diesem Vieh hätte er nicht überstanden. Um sich zu revanchieren probiert er noch einen Zauber aus, den er neu erlernt hat. Er beginnt präzise Gesten in die Luft zu zeichnen und wohl gewählte Worte zu sprechen. Die Energie des Zaubers steigt in ihm auf und die Gesten werden immer schneller ohne an Präzision zu verlieren, dann geht die Geschwindigkeit auch auf die anderen Gruppenmitglieder über. Ihre Schläge werden schneller, aber behalten ihre Sicherheit und die Reaktion wird verbessert. Nur Torinkas steht zu weit abseits um in den Genuss der Vorteile zu kommen. "Da muss er mit Leben können.", denkt Jandar in atemberaubender Geschwindigkeit und geht im Kopf noch die anderen Zauber durch, die gegen den Drachen helfen könnten.

Kyali spürte, dass ihr Schutzzauber sie nicht so stark zu schützen schien, wie er das normalerweise getan hätte und fragte sich weshalb. Gleichzeitig bemerkte sie aber auch, dass die Bewegungen des Drachen sich zu verlangsamen schienen. Sie fragte sich jedoch nicht, woher dieser Effekt stammte, sondern entschied sich, ihn sofrt zu nutzen und schoss in rascher Folge zwei Pfeile auf die Kreatur ab.

Mit Kraft und Präzision fährt Selvans Schwert auf das Genick des Drachen hernieder. Die magisch verbesserte Klinge durchfährt sogar die dicken Hornplatten und schneidet ins Fleisch des Ungetüms, wobei dunkelrotes Blut über die schwarzen Platten sickert. Uneträglich laut brüllt der Drache vor Schmerz auf. Als Jandar seinen neuen Zauber wirkt, beschleunigt sich das ganze Geschehen und Hal'Kyali feuert dicht hintereinander zwei Pfeile auf den Drachen. Doch obwohl diese gut gezielt waren, gelingt es ihnen nicht so wie Selvans Schwert durch die Panzerung hindurchzudringen und sie bleiben stecken. Siobhan hingegen scheint vom Ansturm des Drachen gleichermaßen verängstigt und verschreckt zu sein und ist zu keiner weiteren Reaktion fähig.

Wütend funkeln die Augen des Drachen als er Selvan anblickt, Blut von Jandars Arm tropft noch immer aus seinem Maul als er zu einem Hieb mit einer Klaue ansetzt. Der Goldelf versucht noch auszuweichen, doch die dolchartigen Klauen schlitzen sein Bein auf. Vom Schmerz betäubt gelingt es Selvan auch nicht dem zweiten Hieb zu entrinnen, welcher gegen seine Rüstung donnert und ihm die Luft aus den Lungen treibt. Hätte er nicht die gepanzerte Brustplatte am Körper, wäre sein Oberkörper zerfetzt worden.

Beseelt von der Kraft des Zaubers den Jandar gewirkt hatte, stürmt Oscar mit dem Hammer in beiden Händen auf den Drachen zu und lässt dort einen Waren Sturm von Schlägen gegen dessen Pannzer niedergehen von denen die ersten beiden Schläge ihr Ziel sicher finden, aber der der ditte Schlg wirkungslos an dem dicken Schppenpanzer abgleitet. Dabei ist ein Krachendes Splittern von Knochen zu hören wobei Schattenfang leicht taumelnd und ein markerschütterndernd brüllt.

Jandar ist sichtlich erfreut, dass sein Zauber Wirkung zeigt und erzeugt eine weitere Energiekugel in seiner Hand. Der Drache ist zu sehr mit der restlichen Gruppe beschäftigt, als dass er ihn endgültig zerfleischen würde. Hofft er zumindest. Mit einer ziemlich schnellen Handbewegung schleudert er die Kugel auf den schuppigen Drachenleib.

Torinkas bleibt ruhig und konzentriert, während eine weitere Pfeilsalve auf den Drache zufliegt. Erneut schlagen alle drei Geschosse in die Haut des Drachen und die ersten beiden treffen günstig die gleiche Schuppe, weshalb sie sie ausreichend verschieben können um in das Fleisch darunter zu treffen.

Oscars Hammerschläge donnern magisch verstärkt auf den Drachen nieder und zerschmettern seine Knochen. Schattenfang spürt wie sich sein eigenes Blut im Maul mit dem von Jandar vermischt. Eben dieser feuert gerade eine magische Kugel rot glühender Energie ab. Doch die schwere Bißwunde lässt während der Formung des Zauber furchtbare Schmerzen durch Jandars Arm zucken und der Hexenmeister wirft die Zauberkugel in einem zu hohen Winkel. Etwas über dem Leib des Drachen saust sie an ihm vorbei und landet jenseits von ihm im Wasser, wo sie einige Wellen ans Ufer wirbelt.

Von den mächtigen Schlägen des Drachen gerät Selvan etwas ins Straucheln. Doch da eilt Oscar herbei und landet ein paar gute Treffer, wodurch der Elf einen Moment Luft schnappen kann. Da entdecken seine geschulten Augen eine weitere Blöße in Schattenfangs Deckung. Allen Mut zusammennehmend springt er vor und führt einen gezielten Hieb nach dem Kopf des Ungeheuers. Der Plan geht auf. Der mächtige Schädel zuckt vor Schmerzen zur Seite und gibt für einen kurzen Moment wieder die ungeschützte Stelle am Hals des Drachen preis. Um mehr Kraftt in den nun folgenden Hieb zu legen, dreht sich Selvan einmal blitzschnell um seine eigene Achse. Athariel glüht rot auf und zieht eine Leuchtspur magischer Energie hinter sich her, ehe es mit grausamer Wucht in den Hals des Drachen einschlägt.

Selvans Schwert fährt krachend in den Hals des Drachen und schneidet tief in das Fleisch hinein. Ein Schwal dunkelroten Blutes ergießt sich auf den Boden und teilweise auf Selvans Kleidung ... kurz danach sacken die Knie des Drachen zusammen und er donnert auf den Boden, wobei Wasser hochspritzt und ein gurgelndes Zischen von dem Monstrum zu vernehmen ist, ehe es stirbt. Als der Goldelf das Blut an seiner Klinge sieht, wird ihm bewußt, dass er so eben zu einem Drachentöter geworden ist. "Gut gemacht" sagt Rosbro, legt ihm eine Hand auf die Schulter und lässt wohltuende, heilende Kraft in seinen Körper strömen, woraufhin sich Selvans Wunden verschließen. Doch es bleibt keine Zeit für Ruhe. "Vorsicht dort hinten! Dunkelelfen" brüllt Hal'Kyali und deutet auf die beiden Gänge im Süden, aus dem gerade eine Gruppe der finsteren Dhaerauw kommt, welche die meisten von euch jedoch nur schwach im schummrigen Licht jenseits des Tageslichtzauber erkennen können. Die Goldelfe feuert sofort schnell hintereinander zwei Pfeile ab, während Siobhan beginnt ein Loblied über Drachentöter und Heldentaten anzustimmen um die Gruppe im Kampf zu motivieren.

Eure Blicke fahren herum als Hal'Kyali ihre Warnung ausspricht, doch die Drow gehen entschlossen zum Angriff über. Im schwachen Licht dass im Randbereich des Tageslichtzaubers herrscht, könnt ihr insgesamt 6 Dunkelelfen erkennen. Es sind fünf Männer mit schwarzer Haut, weißen Haaren und rot glühenden Augen. Sie tragen ebenso dunkle Kleidung unter denen jedoch silbrig schimmernde Kettenhemden glänzen und an der Seite hat jeder ein Rapier. Jeder von ihnen hält eine der berüchtigten Handarmbrüste vor denen Torinkas euch bereits gewarnt hat und sofort feuern die vorderen drei diese auf Hal'Kyali ab. Zwei Bolzen bleiben in Kyalis neuer Rüstung stecken, doch einer trifft ihr Bein, wobei die Goldelfe eine grünliche Flüssigkeit an dem Bolzen bemerkt.

Inmitten der Drow steht auch eine schlanke Frau von düsterer und bedrückender Schönheit. Sie ist ebenso in dunkle Gewänder und silbernes Metall gehüllt und trägt einen Schild auf dem das grausige Symbol der dämonischen Spinnenkönigin Lolth prangt. In der harten, zischenden Sprache der Drow stimmt sie ein Gebet an ihre Göttin an, deutet in eure Richtung und plötzlich versagt der Tageslichtzauber auf Selvans Helm, so dass nur der schwache Lichtzauber verbleibt welchen Rosbro zuvor noch gewirkt hat. Ein männlicher Drow direkt neben ihr rezitiert ebenso eine arkane Formel als plötzlich ein kleiner Funken zwischen seinen Händen entsteht, auf euch zufliegt und immer größer wird, bis er plötzlich in eurer Mitte explodiert und heiße Flammen durch die Höhle schickt, welche diesen Bereich für einen kurzen Augenblick hell aufleuchten lassen ...

Für einen kurzen Moment hatte Selvan die sechs finseren Gestalten des verhassten Volkes im Zwielicht erblicken können ehe das Licht plötzlich erloschen war. 'So, ihr mögt wohl kein Licht', denkt er sich spöttisch. 'Und wie gefällt Euch das?' Schon hält er eine der Tageslichtperlen in der Hand und schleudert sie den Dunkelelfen entgegen. Sie zerplatzt in einem grellen Blitz und badet die lichtscheuen dhaerow in taghellem Sonnenschein.

Torinkas hatte in dem Moment, in dem er der dhaerauw gewahr wurde sofort einen Pfeil aus dem Köcher gezogen, doch eine Sekund später hatte die Priesterin das Licht gelöscht, wodurch der Dunkle Rächer sein Ziel nicht mehr sehen konnte.
Torinkas war kurz davor eine der Tageslichtperlen aus des seinem Beutel zu holen, als Selvan ihm zuvorkam und die Drow erneut in seinem Sichtfeld erschienen.
Einen Schritt nach vorne machend feuert der Dunkle Rächer den ersten Pfeil auf die Feinde ab: "Der Nachtjäger wird euch durch mich strafen Verräter!"
Eine Sekunde später ist der zweite Pfeil in der Luft und als der erste gerade sein Ziel findet verlässt der dritte ebenfalls die Sehne des Dunklen Rächers.

Als Oscar den Feuerball auf sich zukommen sieht, wirft er sich geistesgegenwärtig zu Boden und fühlt die Glut über sich hinwegfegen. Grimmig richtet er sich mit einer flüssigen Bewegung aufund  zeichnet einen Schild aus Energie vor sich wobei er arkane Formeln murmelt. Er wirf einen besorgten Blick zu Jandar.
Ich muß den anderen etwas Zeit verschaffen um Jandar zu helfen.
Dann läuft dann von der Hast beflügelt dem Gegner entgegen, wo er dessen Angriff erwartet.

Zu spät sieht Rosbro den Feuerball auf sich zufliegen, als dass er dem magischen Feuer entrinnen könnte. "Verdammt. Oscar, nicht. Lasst uns zurückziehen!" Dann stürmt er Oscar im Licht von Selvans Tageslichtperle hinterher und überholt ihn noch. Vor dem Zwergen haltend stemmt Rosbro Aumyrs Stab vor sich in den Boden und spricht die magischen Worte, welche ihn aktivieren.

Siobhan hat ihr Lied noch garnicht beendet, da greifen auch schon die Dunkelelfen an. Der Feuersglut kann sie geschickt ausweichen, indem sie einen schnellen Schritt hinter einen Felsvorsprung macht, sodass ihr nicht ein einziges Haar versengt wird.
Nur aus dem Augenwinkel hat sie zwar erkennen können, dass Jandar nicht so viel Glück hatte wie sie und in dem flammenden Inferno zu Boden gegangen ist. Schnell kniet sie nieder, nimmt seinen Kopf sanft in ihre Hände und anstatt zu singen scheint sie nun ein Gedicht in einer fremden Sprache zu rezitieren.

Überraschend und schnell kommt der Angriff der Dunkelelfen. Der Feuerball trifft die Gruppe schwer, doch einigen gelingt es den heißen Flammen teilweise zu entgehen. So auch Jandar, doch in seinem angeschlagenem Zustand ist das Feuer zuviel für ihn. Versengt und verbrannt fällt er zu Boden, doch Siobhan ist gleich bei ihm um ihm mittels positiver Energie etwas Linderung zu verschaffen.

Hal'Kyali zieht verärgert den Bolzen aus ihrem Bein und bemerkt eine binnen weniger Sekunden einsetzende Müdigkeit. Sie versucht noch dagegen anzukämpfen, doch automatisch fallen ihre Augen zu und sie sackt bewußtlos zu Boden. Der Rest der Gruppe reagiert jedoch geistesgegenwärtig und trotz der Schmerzen durch die Verbrennungen handeln sie sofort. Selvan wirft sofort eine der Perlen von Torinkas und taucht die Umgebung der Dunkelelfen in gleißendes Licht, wobei diese vor Schmerz aufschreien und ihre Hände vors Gesicht halten. Oscar und Rosbro stürmen zugleich vor, doch Rosbro hält an, rammt seinen Stab in den Boden und konzentriert sich darauf einen Erdkoloss herbeizurufen. Torinkas nutzt den Augenblick da die Drow geblendet und hilflos sind und feuert schnell hintereinander drei Pfeile auf einen der Dunkelelfen ab. Sie alle finden ihr Ziel, durchbohren seine Brust und schicken ihn gurgelnd zu Boden.

Jandar steht auf und klopft seine verkokelte Robe sauber.
"Danke!", sagt er zu Siobhan und lächelt sie dankbar an. Er hat aber keine Zeit das weiter zu vertiefen, denn er fixiert den Drow, von der der Feuerball kam. Sein nächster Zauber wird es nicht so einfach haben. Er hält seine Hände für ein paar schnelle Gesten bereit und beobachtet genau seinen Gegner.

Die Drow winden sich vor Agonie, blind angesichts des grellen Lichtes. Einer von ihnen ist bereits zu Boden, doch die beiden vorderen Schützen schießen noch ihre Armbrüste in die Richtung ab aus der Oscar kam, doch die Bolzen verschwinden in der Dunkelheit. Der Drowzauberer der euch zuvor durch seinen Feuerball so zugesetzt hat, stimmt einen neuen Spruch an, doch Jandar erkennt schnell dass er versucht einen Unsichtbarkeitszauber auf sich zu wirken als der Drow langsam durchscheinend wird. Eilig schickt der Rasheme ihm einen Bann entgegen um die Magie zu neutralisieren. Die Priesterin der Lolth hingegen schirmt ihre Augen ab und versucht sich an die Lichtverhältnisse zu gewöhnen. Derweil stimmt sie ein Gebet an ihre düstere Göttin an und bittet sie um Schutz vor den Kräften des Guten, wobei sie silbernes Pulver um sich und ihre Männer herum verstreut.

Ohne auf die um ihn herumfliegenden Pfeile zu achten läuft Oscar weiter auf die Drow zu. Als er bemerkt das einer von ihnen versucht hinter der der Ecke zu verschwinden, läuft er ein Stück weiter als er es ursprünglich geplant hatte dabei läuft er einen in den Uferstreifen des Sees hinein, wo er sobald er den Gang einsehen kann, wieder einmal so viel arkane Energie wie möglich in einen Schwall flirrender Kälte umwandelt, wobei  das in der Bahn befindliche Wasser bis zum Ufer gefriert.

Während Selvan erleichtert bemerkt, wie Jandar neben ihm wieder zum Leben erweckt wird, geht wenige Schritte vor ihm Hal'Kyali plötzlich zu Boden. "Schaut nach Kyali!" bittet er die Halbelfe Siobhan und stürmt dann beflügelt von Jandars Hastzauber Oscar und Rosbro hinterher - den geblendeten Dunkelelfen entgegen. Währenddessen holt er eine kleine hölzerne Zielscheibe aus seiner Komponententasche und hält sie einen Zauber intonierend an sein Schwert, welches daraufhin kurz bläulich aufleuchtet.

Rosbro konzentriert sich weiterhin darauf, die arkane Energie des Stabes zur Beschwörung eines Erdkollos zu nutzen. Grimmig nimmt er dabei den von Jandar vereitelten Versuch des Drowmagiers war, einen Zauber zu wirken - was er bezwecken wollte, kann der Azuthaner leider nicht ergründen. Den Zauber der Klerikerin erkennt er dagegen nur zu gut. Gegen den Erdkoloss wird er ihnen nicht helfen, denkt er bei sich und beendet die Beschwörung. Umgehend erscheint das Monster hinter dem Trupp Drow und greift an. Während dessen zieht Rosbro sich ein wenig zurück, um Deckung vor Bolzen und der Magier der Drow zu erhalten.

Zufrieden, dass er den Zauber des Magiers vereitelt hat geht er ziemlich schnellen Schrittes auf die Drowgruppe zu. Der Magier hat sich seinem Blickfeld entzogen, aber die Priesterin beginnt auch gefährlich zu werden, indem sie die anderen stärkt.
5 rotglühende Geschosse schießen aus Jandars Fingerspitzen. Sie sind zwar nicht so durchschlagend wie die größere Kugel, aber in dieser Zahl durchaus störend. Zudem gibt es keine Möglichkeit ihnen zu entkommen.

Torinkas tritt einen weiteren Schritt vor und feuert in schneller Reihenfolge drei Pfeile auf die Priesterin ab, die in seine Sichtfeld geraten ist. Dazu schreit er ihr etwas in der Sprache der Elfen herüber: "Spür den gerechten Zorn des Nachtjägers, Spinnenküsserin!"

Oscars Eisatem fegt wie eine Flut über die noch geblendeten Drow hinweg, welchen es reflexartig jedoch gelingt dem Drachenatem teilweise zu entkommen, indem sie sich zu Boden werfen oder an die Wand lehnen. Doch schon direkt danach erscheint ein Erdkoloss welcher auf magische Weise aus dem Boden hervorgebrochen kommt und mit einer gewaltigen Klaue nach der Priesterin schlägt. Den ersten Hieb kann sie noch abwehren, aber der zweite donnert gegen ihren Kopf und einen Schwal Blut ausspeiend stürzt sie zu Boden während noch immer Eis an ihr klebt. Jandar und Torinkas welche die Priesterin ins Visier genommen hatten, lenken ihre Angriffe um. Mit einer Pfeilsalve schickt der dunkle Rächer einen weiteren Drow zu Boden, während Jandars Geschosse auf den nebenstehenden einprasseln, so dass auch dessen von Eis überzogener Leib zusammensackt. Während vorne der Kampf mit aller Härte tobt, stürzt Siobhan zu Kyali hinüber um auch ihr etwas Heilung zu kommen zu lassen.

Angesport von Torinkas' und Jandar's guten Treffern setzt Selvan zu einem wütenden Sturmangriff gegen den letzten verbliebenen Drow-Kämpfer an. Mit wenigen raumgreifenden Schritten rast er heran, springt mit einem Kampfschrei hoch in die Luft, und trennt mit einem mächtigen blitzschnellen Hieb dem verdutzten Dunkelelfen den Kopf von den Schultern.

Panisch wendet sich der letzte verbliebene Drowkrieger um, als seine Gefährten nacheinander von Eis, Pfeilen und magischen Geschossen dahingerafft werden. Auch der von Eis verkrustete Drowzauberer nimmt nun seine Beine in die Hand, taucht unter einem Hieb des Erdkolosses hinweg und rennt in den Gang der sich hinter ihm befindet. Doch das Eis auf seiner Brust raubt ihm schnell die Kraft, er strauchelt und stürzt schließlich zu Boden. Wütend reißt der Drowkrieger sein Rapier aus der Scheide und schlägt dem Erdkoloss eine kleine Kerbe in den Arm. Reflexartig wendet er sich nach hinten um den Hieb des heranstürmenden Selvan zu parieren ... doch zu spät. Der mächtige Hieb durchtrennt seinen Hals, der Kopf landet kullernd auf dem Boden wo sich auch eine große Blutlache bildet. Der Drowtrupp ist vollkommen niedergemacht, Blut und Pfeile liegen überall und weiter hinten im Wasser liegt der zerschundene und mit Pfeilen gespickte Körper des Fangdrachen. Doch Kyali schläft für den Moment noch weiter, obwohl Siobhan heftig an ihr rüttelt.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 04.03.2009, 12:40:13
Einige Sekunden bleibt Selvan noch fast andächtig in der Endpose seines finalen Schlages stehen, während das Blut des dhaerow von der Spitze Athariels auf den kalten Höhlenboden tropft. Dann greift er nach dem Gewand des Geköpften und wischt mit einer routinierten Bewegung die stählerne Klinge daran sauber.

"Nie wieder werdet ihr die heiligen Länder Cormanthyrs entweihen."

Etwas misstrauisch mustert der Elf das vieläugige Ungetüm, welches Rosbro beschworen hat, reißt sich dann aber von dem Anblick los, dreht sich um und ruft mit besorgter Stimme Richtung Höhleneingang: "Wie geht es Kyali?"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Siobhan am 04.03.2009, 13:54:56
"Ihre Wunden heilen wieder, aber sie ist noch nicht aufgewacht." antwortet Siobhan, die sich gerade um die Goldelfe gekümmert hat und nun bei ihr verweilt um ihren Zustand zu überwachen. Besorgt blickt sie auf die schlafende Magierin hinab, während sie ihren Kopf in den Händen barg um ihn vor dem harten Stein zu schützen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 04.03.2009, 16:04:41
Rosbro eilt schnell herbei und wirft ebenfalls einen Blick auf die Goldelfe. Nachdem er sich ihres ruhigen, aber starken Pulses versichert hat wendet er sich Jandar zu. "Leider kann ich den verlust eurer Lebenskraft nicht einfach rückgängig machen. Eure Wunden kann ich aber schließen." Schnell schlißt er mit dem Heilstab die Wunden des Magiers, dann wendet er sich seinen eigenen Wunden und denen der restlichen Gefährten zu, während das Ungetüm welches er beschworen hat sich in Luft auflöst. "Es tut mir Leid, ich hatte die Situation falsch eingeschätzt. Wie lange hält das Licht euerer Perle Selvan? Wir müssen Rescourcen sparen."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 04.03.2009, 16:23:38
Torinkas läuft stumm, mit noch immer gepsannter Sehne an seinen Gefährten vorbei um möglichst schnell zu den Drow zu gelangen. Sie mochten zwar vor ihren Augen gefallen sein, doch der Dunkle Rächer würde sich erst zufrieden geben, wenn ihre Köpfe allesamt durch seine eigene Hand von den Körpern getrennt waren. Zu oft hatte er die Heimtücke und auch die finsteren Fähigkeiten der Drow erlebt um nicht immer absolut sicher zu gehen, dass der Feind besiegt war.
Er nimmt noch leise Rosbros Frage war, die jedoch einige Sekunden später von der verschwindenden Dunkelheit beantwortet wird. Dies macht dem Mondelfen jedoch überhaupt nichts aus, da er inzwischen nah genug bei den Drow ist um sie mit seiner eigenen Dunkelsicht erblicken zu können. Sofort fällt ihm auf, dass einer der Körper fehlt und er sieht sich suchend nach ihm um, während er sich weiterhin nähert.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 04.03.2009, 19:36:09
Als die anderen Dunkelelfen fallen, folgt Oscar dem Zauberwirker in den Gang und sieht wie die Nachwirkungen seines Atems ihn zusammenbrechen lassen. Hastig entledigt Oscar ihn seiner Waffe und seines Komponentenbeutels und beginnt ihn zu verschnüren und zu knebeln. Dann holt er seinen Zauberstab heraus und wendet ihn zuerst auf sich an und dann auf den Dunkelelfen an. "So nun wirst du reden." Oscar dreht sich um als er Thorinkas kommen hört und stellt sich ihm in den Weg. "Ich werde nicht zulassen das du ihm einfach die Kehle durchschneidest. Er kann uns vielleicht noch ein paar Informationen geben. "
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 05.03.2009, 15:52:18
Sobald Torinkas sieht, dass der Zauberer nur wenige Meter gekommen ist, bevor Oscar ihn erwischt hat, ist er beruhigt. Bei näherem Hinsehen, wird dem Dunklen Rächer jedoch klar, dass der Drow noch am Leben war und Oscar wie es aussah keine Anstalten machte ihm den Rest zu geben. Der Dunkle Rächer hört Oscar, der ihn scheinbar bemerkt hat gar nicht und feuert stattdessen sofort den Pfeil, der auf seiner Sehne liegt auf den hilflosen Feind ab, der sich tief in den Körper des Gefangene gräbt.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 05.03.2009, 16:32:52
Nach dem Sieg über die Drowgruppe verschnaufen die Gefährten für einen Moment und Rosbro geht herum und versorgt jeden mit Hilfe des Zauberstabes, so dass die schmerzhaften Brandwunden spurlos verschwinden. Währenddessen wacht zu Siobhans großer Erleichterung auch Kyali wieder auf, doch auch das Licht der magischen Perle versagt  zwischenzeitlich so dass nur der Lichtzauber auf Rosbros Stab verbleibt. In der Dunkelheit geht Torinkas derweil zu den Leichen der Drow herüber, doch er kann beruhigt feststellen, dass diese alle tot und reglos am Boden liegen.

Etwas weiter hinten kann er jedoch Oscar erspähen. Dieser hat den Drowzauberer offenbar seiner Waffen entledigt und gefesselt, schwach blinzelt der Dunkelelf mit seinen rot schimmernden Augen, da Oscar ihn offenbar wieder zu Bewußtsein gebracht hat. Sofort und ohne Worte zu verlieren setzt Torinkas zum Schuß an, Oscar will noch reagieren, doch der Pfeil schießt wie ein Blitz heran und trifft den Drow in die Brust wobei dieser mit einem dumpfen Röcheln zusammensinkt und binnen weniger Sekunden verstirbt.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 06.03.2009, 00:04:15
"Ihr habt ein gutes Herz, Oscar vom Clan der Lutgehr.", hört Oscar Selvan sagen, der hinter ihm steht und ihm beschwichtigend eine Hand auf die Schulter legt, da er merkt, wie es in dem Zwerg brodelt. "Doch aus dem Mund dieses Drow hättet Ihr kein wahres Wort herausbekommen. Hättet ihr ihn sprechen lassen, hätte er sofort versucht, uns zu töten und nichts, das Ihr ihm hättet androhen können, wäre für ihn schrecklicher gewesen als die Strafe, die seine Götter ihm auferlegt hätten, wenn er mit uns kooperiert hätte."
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Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 06.03.2009, 04:30:02
Das erste das Kyali sieht als sie wieder erwacht, ist Siobhans besorgtes Gesicht das zu ihr hinabblickt und ein Gefühl der Geborgenheit schleicht sich in ihr Herz. Dieses Gefühl wird jedoch schnell wieder in Entsetzen gewandelt als direkt das nächste was sie sieht die Kaltblütigkeit ist, mit der Torinkas den hilflosen Dunkelelfen tötet. Schnell erhebt sie sich, um nicht ein ebenso hilfloses Ziel für den mord lüsternen Priester abzugeben und funkelt ihn böse an.

"Seid ihr sicher, dass ihr diesem Mann trauen könnt?", flüstert sie Siobhan zu, "Seine Skrupellosigkeit steht der der Drow in nichts nach." Die Fey'ri weiß, dass diese Anschuldigung ein gewagter Schritt ist, doch ist sie sich im Klaren darüber, dass sie Verbündete braucht, falls sich dieser Mondelf gegen sie stellen sollte.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Siobhan am 07.03.2009, 10:17:39
"Ich... weiß nicht." ist Siobhans ehrliche Antwort auf die Frage. Sicher hatte sie schon zuvor immer Torinkas' große Worte gehört, wie mit Dunkelelfen zu verfahren sei, doch die Kaltblütigkeit, derer sie gerade Zeuge geworden war, die vollständige Missachtung von Leben, das bewusste Zuwiderhandeln dem offensichtlichen Willen der eigenen Gefährten gegenüber schockieren sie geradezu. Was muss man von einem Mann, der zu so etwas imstande ist, sonst noch erwarten?
Schnell reiß sich die Halbelfe aber wieder zusammen und geht energisch auf den Mondelf zu. "HERR ZOY'KINAL!" lenkt sie seine Aufmerksamkeit auf sich, "Wie wäre es, wenn Ihr hin und wieder die Aktionen Eurer Gefährten beachten und Eure eigenen Aktionen diesen in angemessener Weise anpassen würdet?" Auf den Dunkelelfenzauberer deutend, den Oscar noch kurz zuvor vor dem Tod bewahrt hatte, schreitet sie weiter auf den Shevarashkleriker zu bis sie schließlich ganz dicht vor ihm steht und ihm direkt in die Augen blickt. Dass sie dabei den Kopf in den Nacken legen muss scheint sie nicht zu stören und fällt aufgrund ihres entschlossenen Auftretens auch kaum auf.
"Wenn Ihr wirklich meint, dass Euer Glaube von Euch verlangt, die Dunkelelfen auf eine Weise zu bekämpfen, die Euch mit ihnen auf eine Stufe stellt, dann solltet Ihr besser noch einmal ein paar Stunden im Zwiegespräch mit Eurem Gott der die Dunkelelfen doch so hasst darüber klar werden, ob Euer Verhalten wirklich so sehr in seinem Sinne ist."
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 07.03.2009, 11:35:22
Torinkas erwidert den Blick der Halb-Elfe kühl. Diese ganze Sache hatte ihm bewusst gemacht, dass einige seiner Begleiter nichts verstanden, gar nichts.
Der Hass ist aus den Augen des Rächers gewichen und nur noch die kalte Entschlossenheit, die sie sonst auch zu füllen pflegt ist verblieben. Torinkas wusste, dass die Halb-Elfe keine Ahnung von seinem und seiner Brüder Glauben hatte. Sie konnte es wohl auch nicht verstehen, da sie die Drow nicht so kannte wie er. Dennoch wollte der Dunkle Rächer versuchen es ihr ein weiteres Mal zumindest in Ansätzen zu erklären, auch wenn er bereits den Verdacht hatte ob es zwecklos war: "Fragt die unzähligen Elfen und Zwerge", dabei wandert sein Blick für den Bruchteil einer Sekunde zu Oscar, kehrt jedoch sofort zu der Halb-Elfe zurück, "die das Gemetzels am Elfenhof Arcorars das Leben kostete, fragt die Mütter, die ihre Kinder an diese Rasse verloren haben, fragt die Kinder, die allein ohne Eltern aufwachsen müssen und fragt auch die Elfen Immerdars, die ihren König Zaor an die dhaeraow verloren haben. Fragt sie ob, diese Wesen vedeint haben zu leben und sie alle werden euch die gleiche Antwort geben.
Diese Kreatur, die dort tot zu euren Füßen liegt, hat mit Sicherheit schon mehr gute Männer und Frauen getötet, mehr Familien zerstört, mehr hilflose, ihr vollends ausgelieferte Opfer kaltblütig dahingeschlachtet, um weit Schlimmeres als einen schnellen Tod zu verdienen.
Doch selbst wenn dem nicht so wäre, hätte er noch immer sterben müssen, denn ein Drow ist so lange eine Gefahr, wie sein Körper von Leben gefüllt wird. Ich habe gesehen, wie einer von ihnen gefesselt und geknebelt ein Dutzend seiner Wachen getötet hat, wie eine ihrer verfluchten Priesterin mit einem einzigen Wort einen Tunnel einstürzen ließ und so all jenen, die sich in ihm befanden den sicheren Tod brachte, wie ein Magier mit gebrochenen Armen, all seiner Besitztümer beraubt, sich einfach so fortteleportierte um aus sicherer Entfernung einen Feuerball auf seine Bezwinger zu werfen. Niemals hören diese Teufel auf eine Gefahr darzustellen.
Einen von ihnen befragen zu sein ist so oder so völlig sinnlos, eher würdet ihr einen Stein zum sprechen bringen. Wisst ihr wie die Spinnenküsserinnen sich Gehorsam sichern? Sie misshandeln ihre Untergebenen mit Peitschen, die in Schlagen enden, deren Bisse ihre Opfer vergiften. Von Kindesbeinen an, werden die dhaerauw an Schmerz gewöhnt, sodass Folter ihnen niemals auch nur ein Wort entlocken könnte. Sie sind zudem äußerst widerstandsfähig gegen Magie, was es nahezu unmöglich macht ihnen ihre Geheimnisse zu entreißen und aus freiem Willen würde keiner von ihnen sprechen. Seid außerdem versichert, Siobhan, dass der Nachtjäger ganz genau so denkt. Er ruht sich nicht wie andere Götter in der Sicherheit seiner Heimat aus und lässt andere seinen Willen erfüllen. Shevarash ist immer auf der Jagd, denn sein Schwur bindet ihn, genauso, wie es der meine auch tut. Wir Rächer folgen ihm auf diesen Weg und glaubt mir Siobhan, was ich eben getan habe war genau das, was Shevarash von mir verlangt."
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Beitrag von: Selvan am 07.03.2009, 12:50:58
Während Siobhan, Oscar und Torinkas sich noch grimmig anstarren, misch sich Selvan von der Seite ein: "Ich glaube, wir haben diesen dhaerow Hexer nun wahrlich genug betrauert. Wenn ich Eure Aufmerksamkeit vielleicht wieder auf unsere eigentliche Aufgabe lenken dürfte... Dort draußen wartet ein von Zentarim besetztes Schattental auf seine Befreiung. Jede Minute, die wir hier unten mit Streitereien verbringen, spielt dem Feind in die Hände." Dann fährt er etwas leiser fort: "Wir könnten beobachtet werden. Wenn die dhaerow merken, dass wir Schwächen zeigen, werden sie dies zu ihrem Vorteil nutzen. Also reißt Euch zusammen!"
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 07.03.2009, 13:11:54
Rosbro hatte sich bisher abseits gehalten und die Situation nur beobachtet. Es ist nicht gut, dass wir uns gegenseitig zu Feinden machen. Auch so ist es schwer genug, säufzt er leise. Dann wirkt er einen weiteren Lichtzauber auf seinen Stab und die unnatürliche Dunkelheit weicht der Magie dieses Lichtes. "Selvan hat Recht. Spar deine Wut für die echten Feinde, Oscar.", bevor jemand etwas erwiedern kann wendet sich Rosbro an Torinkas: "Ich schlage vor, wir sehen nach wo die Dunkelelfen her kamen? Gehst du wieder voraus?" Es hat den Anschein, Rosbro will keine Position beziehen in dieser Diskussion.
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Beitrag von: Oscar am 07.03.2009, 20:22:10
Fassungslos sieht Oscar die Pfeile an sich vorbeirasen und bleibt kurz wie angewurzelt stehen um zu verarbeiten was gerade passiert ist. Bebend vor Zorn steckt er seinen Hammer weg und stapft auf Torinkas zu, welcher Siobhan zurechtzuweisen sucht. "Was fällt dir ein." Blitzschnell erteilt er Torinkas eine Ohrfeige die ihn zurücktaumeln lässt. Oscar ringt nach Worten in seiner Wut "Wenn du noch einmal jemanden kaltblütig tötest der gefesselt am Boden liegt oder sonstwie hilflos ist, weiß ich nicht was ich tue. Ich verzeihe dir dies eine mal weil du mich noch nicht kennst, aber damit es jetzt weißt. Ich würde niemals jemand der vor mir liegt einfach die Kehle durchschneiden, selbst wenn wie du sagt er sich wegteleportiert und neu angreift. In diesem Fall halte ich die andere Wange hin und sein Leben ist verwirkt. Aber er stirbt dann im Kampf. Das ist ein Unterschied. Es geht nicht darum den Gegner besiegen um jeden Preis, sondern dabei auch moralisch der Überlegene zu sein. Ansonsten sind wir nicht besser als die Drow selbst"
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 07.03.2009, 20:45:06
Mit für den Bruchteil einer Sekunde enstetzter Miene sieht Rosbro wie seine Aussage verpufft und Oscar Torinkas mitten ins Gesicht schlägt. Hoffentlich ist Torinkas so kalt wie er scheint und steckt es einfach weg. Wenn nicht werde ich wohl eingreifen müssen. Rosbro bereitet sich darauf vor, zur Not Magie einzusetzen um schlimmeres zu verhindern. Äußerlich versucht er sich die Anspannung nicht anzumerken und reagiert ruhig und bestimmt. "Dann wäre das ja jetzt geklärt. Gibt es noch etwas, dass nicht warten kann? Wenn wir weitergehen, sollten wir alle Bedenken unter einander beiseite schieben. Wir müssen als Team agieren, wenn wir dem Schattentaal eine Hilfe sein wollen und uns aufeinander verlassen können." Und wenn wir überleben wollen auch. Nach und nach schaut Rosbro den Gefährten fest in die Augen, wobei er jeweils wartet, dass sie ihr einverständnis kundtun.
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 07.03.2009, 21:13:18
Torinkas nimmt den Schlag genauso hin, wie Rosbro es sich erhofft hatte. Der Hieb des Zwerges war zwar hart, aber der Dunkle Rächer war gut trainiert und so konnte er ihn ohne größere Probleme wegstecken. Als Antwort starrt er Oscar einfach nur kühl an, während er langsam eine Erwiderung gibt:
"Die Vergeltung muss ihr Ziel finden und das wird sie auch."
Mehr sagt der Dunkle Rächer nicht, er zieht einfach einen Pfeil aus dem Köcher und legt ihn auf die Sehne, während er sich dem Gang zuwendet. Ein letztes Mal dreht er sich zu seinen Begleitern um: "Nehmt von den Leichen alles was zu gebrauchen ist und versenkt sie im See. Irgendwann wird ein Raubtier sie verzehren, doch bis dahin sind sie außer Sicht. Folgt mir sobald ihr bereit seid, ich sehe mich etwas um und warte dann ab, bis ihr mich einholt." Die Worte sind noch nicht in der großen Höhle verhallt, als der blutrote Umhang des Dunklen Rächers bereits eins mit der Dunkelheit wird.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 07.03.2009, 23:18:03
Einige bange Sekunden folgen nachdem Oscar dem überraschten Mondelf einen heftigen Schlag verpasst hat. Gespannt wartet der Rest der Gruppe ob der schwarze Rächer zu einem Gegenangriff übergeht, doch offenbar haben Siobhans Worte und Oscars Zorn den Mondelf ein wenig in die Defensive gedrängt. Selten hörte man Torinkas soviel reden, doch wenn es um die Drow und Shevarash ging, erwachte er zu ungekannter Redseeligkeit. Doch letztendlich widmet sich die Gruppe wieder ihrem Auftrag und folgt Rosbro und Selvans Ratschlag, wieder an das Schattental zu denken. Während Torinkas bereits vorgeht untersucht ihr die Leichen, wobei neben silbrig glänzenden Kettenhemden aus Mithril und fein gearbeiteten Drowschwertern auch einige Fläschchen des berüchtigten Schlafgiftes zusammen mit zahlreichen Bolzen gefunden werden. Als einzige magische Gegenstände entdeckt Selvan zwei magische Insignien welche die Lolthpriesterin und der Zauberer um den Hals tragen und die wie Spinnen geformt sind. Jandar, Rosbro und Selvan reichen sich die Gegenstände, doch ohne das Zauberfeuer will es ihnen nicht gelingen die nähere arkane Beschaffenheit zu erkennen und so werden sie vorerst weggesteckt.

Während der Rest die Leichen untersucht, kommt Oscar auf die Idee zwischenzeitlich auf den Grund des See zu tauchen um dort nach einem möglichen Drachenhort Ausschau zu halten. Er greift auf die magischen Kräfte zurück die ihm dank seines Drachenerbe gegeben sind und plötzlich entstehen Kiemen an seinem Hals und Schwimmhäute tauchen zwischen seinen Händen auf. Er bittet Rosbro noch ans Ufer heranzutreten und mit dem Tageslicht die magische Dunkelheit zu verdrängen, dann springt er beherzt ins Wasser und taucht hinab. Dank seiner Dunkelsicht kann er sogar in dem finsteren Wasser sehen und entgegen seiner Befürchtung lauern keine weiteren feindseeligen Kreaturen hier. Rosbro schreitet derweil langsam den See ab um Oscar die komplette Erkundung des Sees zu ermöglichen und tatsächlich wird der Zwerg fündig. Auf dem etwa 3 Meter tiefen Boden entdeckt er einen kleinen Stappel Goldmünzen auf dem drei wunderschöne Sternsaphire liegen, welche Oscar schon von weitem sehen kann. Schnell packt er seinen Fund in einem mitgebrachten Sack, taucht wieder an die Oberfläche und überreicht Rosbro freudig die Wertsachen welche von ihm für die Gruppenkasse verstaut werden.

Hastig packt man noch an und wirft die Leichen der erschlagenen Dunkelelfen ins Wasser, wo sie bald von der Dunkelheit umfangen werden, genauso wie der Drachenleib. Doch das viele Blut, das überall verspritzt wurde wird ohnehin auf den Kampf aufmerksam machen. Bald setzt sich die Gruppe in Bewegung und betritt den Gang in welchen Torinkas bereits verschwunden ist und aus dem die Drow zu euch gestoßen sind. Rosbro wendet sich dabei noch einmal an Oscar: "Ich verstehe deinen Zorn und heiße Torinkas Handeln genausowenig gut wie du. Doch in gewissem Maße können wir froh sein, dass er uns diese Entscheidung abgenommen hat. Was hätten wir mit dem Gefangenen machen sollen? Wir haben keine Zeit. Die Dunkelelfen wissen bereits, dass wir kommen - jede Sekunde die wir verlieren ist gut für sie. Torinkas ist dazu bereit, Schandtaten zu vollbringen welche unsere Sache voran treiben und zu denen wir nicht fähig währen. Auch wenn es vielleicht kein guter Weg ist, ist es doch die einzige Chance die wir haben." bemüht er sich seine Haltung dem Goldzwerg zu erklären während sie weiter voran schreiten.

Die Gefährten folgen dem gewundenen Gang welcher bald in eine kleine Höhle mündet. Auf dem Boden befinden sich hier einige Decken und eine Feuerstelle mit diversen Kochutensilien, wahrscheinlich wird dies das Lager der Drow sein die euch überfallen haben. Doch sonst gibt es hier nichts interessantes zu entdecken und ein neuer Tunnel führt wohl weiter und auf dem Boden sind Torinkas Fußabdrücke zu sehen, welcher offenbar bereits weiter vor gegangen ist. Ohne groß zu zögern folgt ihr dem schwarzen Rächer, doch der neue Tunnel ist wesentlich enger und zwingt euch hintereinander zu marschieren. Für eine ganze Weile folgt ihr dem Weg im hellen Schimmer von Rosbros Zauber, mit keinem anderen Geräusch herum als dem Auftreten eurer eigenen Stiefel. Schließlich öffnet sich der unterirdische Tunnel wieder in eine größere Höhle von deren hoher Decke Tropfsteine herunterhängen. In der linken Ecke befindet sich ein kleiner Pfuhl mit stilem Wasser, doch weitaus erschreckender ist ein dunkler Altar inmitten der Höhle auf welchem ein nackter, blutbesudelter Mann regungslos liegt. Torinkas steht mit aufgelegtem Pfeil bereit und scheint nur auf euch gewartet zu haben ...
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Jandar am 08.03.2009, 16:33:01
Wenig überrascht nimmt Jandar Torinkas' finalen Schuss zur Kenntnis. Was sonst war zu erwarten, wenn man den Drow in seiner Nähe lässt. Mehr überraschen tut ihn Oskars Reaktion. Der Rashemi hätte den Halb-Zwerg ganz anders eingeschätzt. Er sagt aber nichts sondern atmet tief ein und aus. Obwohl seine Wunden magisch geheilt wurden macht ihm der Biss des Drachen immer noch zu schaffen. Wenn keine mächtige Heilmagie benutzt wird um seine alte rashemische Ausdauer wiederherzustellen, wird er sich wohl daran gewöhnen müssen. Der Gedanke behagt ihn gar nicht...

Mit großen Augen betrachtet Jandar den Mann. Er möchte etwas sagen, denkt dann aber daran, dass sie eventuell nicht alleine sind. Er schaut in die Runde ob jemand anderes das Gesehene kommentieren möchte.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 08.03.2009, 23:36:36
Langsam nähert sich Selvan dem Opferaltar und mustert mit einer Mischung aus Abscheu und Betroffenheit das sich ihm bietende grausame Bild.

Nur mühsam scheint er seine Wut unterdrücken zu können und schließlich lässt er sie an den Spinnen aus, die er mit Faustschlägen auf den Altar zu blutigen Klumpen zerquetscht.

"Hier könnte auch ich liegen" sagt er schließlich in die quälende Stille hinein. "Ich kenne diesen Mann. Er war einer der Verteidiger des Verdrehten Turms. Doch während ich zur Burg Krag gebracht wurde, haben sie ihn den dhaerow überlassen. Seht nur was sie ihm angetan haben." Mit bedrückter Miene blickt der Sonnenelf in die Gesichter Oscars und Siobhans. Gerne würde er sie jetzt fragen, welchen Platz die Moral an so einem Ort noch haben kann. Doch der Worte sind zu diesem Thema vorerst genug gewechselt.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 09.03.2009, 00:07:19
Rosbro eilt schnell herbei und legt zwei Finger an den Hals des Mannes. "Ich kann keinen Puls mehr fühlen, für ihn ist jede Hilfe zu spät.". Schnell sucht Rosbro den Altar und den Raum nach Magie ab - eine Hervorrung wurde gewirkt und betrifft den ganzen Raum. Dann wendet er sich wieder dem Mann zu und schließt seine Augen. Er hebt ihn vom Altar hinunter und betrachtet ausführlich seine Wunden. "Die Leichenstarre ist voll eingesetzt, aber er der Verwesungsprozess hat noch nicht lange eingesetzt. Ich denke er ist seit ein bis zwei Tagen tot." Schnell holt Rosbro seine Decke aus dem Rucksack und wickelt den Leichnam darin ein. Anschließend verbiegt er den Starren Körper ein Wenig im Rücken, so dass er leicht Bögenformig ist und legt ihn über die Schulter. Den rechten Arm über die Knöchel und den Schwerpunkt der starren Leiche nach hinten, kann er so den linken Arm frei behalten und Lord Aumyrs Stab weiter nutzen.
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 09.03.2009, 17:46:48
Sobald seine Gefährten eingetroffen sind, wagt auch Torinkas sich weiter in den Raum hinein. Scheinbar existierten keine bösartigen Verzauberungen, die ihnen sofort nach dem Leben trachten würden.
Abscheu und glühender Hass leuchten in den Augen des Dunklen Rächers, sobald er näher an den Altar blickt und sich seine Vermutng, dass es sich um ein Heiligtum der Spinnendämonin handelt bestätigt. Nachdem Rosbro den Lechnam vom Altar heruntergenommen hat tirtt Torinkas an den Steinblock heran, während er sich den Bogen über die Schulter hängt.
In einer fließenden Bewegung zieht er seine magische Klinge und zieht sie einmal quer über das größte Spinnensymbol, wo sie einen tiefen Kratzer hinterlässt:  "Sieh wie deine Diener fallen und deine Heiligtümer zerstört werden, Schwarze Spinne. Sei Gewiss, dass der Zorn des Shevarash auch dich erreichen wird!"
Anschließend zückt er wieder seinen Bogen und blickt einmal in die Runde, wobei sein Blick an Rosbro hängen bleibt, der sich gerade mit dem Toten abmüht: "Es ist nicht klug sich an einem lebensfeindlichen Ort, wie dem Unterreich unnötig zu belasten. Zumal die dhaerauw nicht fern sind."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 09.03.2009, 18:00:35
Rosbro schaut dem Kleriker des Shevarash in die Augen. "Du hast recht. Wir können ihn nachher mitnehmen.", dann begibt er sich zum Pool und legt die Leiche hinein, wobei er die Luft aus der Lunge drückt damit sie zumindest ein wenig herabsinkt und nicht auf den ersten Blick entdeckt wird.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 10.03.2009, 13:22:58
Kyali wundert sich darüber, dass Torinkas' Verhalten von der Gruppe einfach so gebilligt und von einigen, wie zum Beispiel Selvan, sogar befürwortet wird. Erinnert es sie doch daran, wie in dem Orden verfahren wurde, in dem sie aufgewachsen war: Wenn jemand im Weg ist, wird er aus dem Weg geschafft. Schnell, kühl, effizient. Möglicherweise würde es doch toleriert werden, wenn sie sich Torinkas aus dem Weg schafft.

Auf diese Weise ein wenig beruhigt, ist sie doch ganz froh, dass der Mondelf die Vorhut übernimmt. Dank ihrer Fähigkeit im Dunkeln zu sehen ist sie meistens in der Lage, ihn zu erkennen und es ist ihr wesentlich lieber dass er in ihrem Sichtfeld bleibt als umgekehrt.

Während sich die anderen um den menschlichen Leichnam kümmern, steht Kyali nur still und vielleicht ein wenig verwundert daneben. Sie versucht noch herauszufinden, was die Leiche dieses Menschen nun wertvoller erscheinen lässt, als die Leichen der Dunkelelfen zuvor.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 10.03.2009, 15:35:48
Ruhi hilft Oscar Robro die Leiche zum See zu schaffen wärend er immer wieder einen wütenden Seitenblick zu Torinkas wirft. Sobald diese versteckt ist stapft er schweigend weiter den gang hinein wobei sein Blick über das Tageslicht hinaus in die Dunkelheit schweifen
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Beitrag von: Jandar am 10.03.2009, 16:20:30
"Hier scheint nichts weiter zu sein. Gehen wir weiter.", sagt der Hexenmeister zu seinen Gafährten und geht zu Oskar. Er lächelt schwach, als er seinen Seitenblick bemerkt, aber so, dass Oskar es nicht sieht. "Der Zwerg ist ja ein ziemlicher Hitzkopf..."
"Kannst du schon etwas erkennen", fragt er dann, "oder ist der Gang zu lang dafür?"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 10.03.2009, 19:04:27
Mit einem lauten Platschen fällt die Leiche in den kleinen, unterirdischen Tümpel. Nachdem Rosbro dem Mann die Luft aus den Lungen gedrückt hat versinkt er etwas und dürfte auf diese Art vor Raubtieren oder ähnlichem geschützt sein. Zwar schmerzt es Rosbro den verstümmelten Leib zurückzulassen, doch wenn sie ihn auf dem Rückweg mitnehmen könnte man ihm noch immer ein anständiges Begräbnis zu kommen lassen.

Oscar stapft derweil schnell zu dem Gang am Ende der Höhle weiter und stellt schnell fest, dass hier ein wahres Netzwerk an Tunneln und Gängen wie in einem Bienenstock auf sie wartet. Torinkas lässt bald von dem Altar ab und schließt schnell zu Oscar auf. Dem dunklen Rächer fallen hier noch einige schwach erkennbare Fußspuren auf, welche durch die Gänge führen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 10.03.2009, 19:05:30
Ohne ein weiteres Wort geht Torinkas schnell an Oscar vorbei und nimmt den folgenden Tunnel in Augenschein. Stumm schüttelt er den Kopf, ein Labyrinth könnte sie eine Menge Zeit kosten und er war sich nicht sicher, ob er sie schnell zu ihrem Ziel bringen konnte. Aber wenn er genauer überlegte, dann blieb ihnen kaum eine Alternative, da die Drow wohl aus einer ähnlichen Richtung kommen mussten. Er tritt zu seinen Begleitern und beschreibt kurz, was er gesehen hat: "Ein Labyrinth, es könnte uns viel Zeit kosten da hindurch zu gelangen Es gibt jedoch Spuren, die vielleicht als Anhaltspunkte für den richtigen Weg dienen."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 10.03.2009, 19:14:46
Oscar blickt nachdenklich zu den Spuren zu seinen Füssen und dann zu Torinkas "Wenn wir die Wände mit Markierungen kennzeichnen können wir erkennen wo wir schon gewesen sind. Ich schlage vor das wir den Spuren folgen und ich versuche das ganze in meiner Karte festzuhalten."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 10.03.2009, 19:30:07
Rosbro nickt Oscar zu und holt ein Stück Kreide aus seinem Rucksack hervor.
"Ich werde den Gang welchen wir wählen immer an der linken Wand mit einer Zahl makieren, in aufsteigender Folge. Kannst du den Spuren folgen, Torinkas?"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 10.03.2009, 20:07:06
Torinkas nickt stumm und macht sich daran die Spuren zu verfolgen, wobei er jedoch diesmal darauf achtet immer in Sichtweite der anderen zu bleiben, während er sich bemüht den Spuren durch die gewundene Gänge zu folgen. Er macht immer wieder halt um die Umgebung genauer zu untersuchen und Oscar Gelegenheit zu geben seine Karte zu vervolständigen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 11.03.2009, 20:54:04
Nachdem die Leiche versteckt und der Altar durch Torinkas geschändet wurde macht sich die Gruppe weiter auf den Weg, denn Oscar und Torinkas scheinen bereits eine Reihe weiterführender Tunnel gefunden zu haben. Zwar bleiben besonders Selvans Gedanken noch an dem armen Mann und den Quallen welche dieser wohl erdulden musste hängen, doch ihn zu verstecken war nunmal notwendig und später würde man ihm sicher ein anständiges Begräbnis zu kommen lassen.

Da das Tunnelsystem dass sich an diese Höhle anschließt sehr eng ist, seid ihr wieder mal gezwungen dicht hintereinander zu laufen, wobei das Tageslicht auf Rosbros Stab wenigstens die Finsternis vertreibt und ihr alle gleichermaßen gut sehen könnt. Torinkas läuft dabei wieder ein gutes Stück vorneweg, offenbar hat er einige Spuren gefunden und folgt diesen.

Für eine ganze Zeit wandert ihr durch die verschlungenen Gänge, durch welche ein unheimlicher Wind pfeifft, fast so als könne man Stimmen in den Gängen hören. Nicht immer kann Rosbros Tageslicht um alle Ecken scheinen weswegen manchmal jemand von euch gezwungen ist kurz in der Dunkelheit zu verweilen. Plötzlich hält Torinkas an, offenbar hat er die Spuren verloren und ihr kommt euch seltsam verloren vor. Wie soll man hier bloss den Rückweg finden? Und was wenn euch irgendein Untier nur hierher gelockt hat um euch aufzulauern?

Aber nach einer kurzen Zeit des Suchens findet Torinkas die Spuren wieder, da Rosbro die bereits begangenen Gänge mit Kreide markiert hat und der Mondelf so schnell zu den Spuren zurückfindet. Es handelt sich um feste Stiefelabdrücke die sich in das lockere Erdreich gegraben haben, doch es erfordert ein scharfes Auge um sie zu sehen, hin und wieder werden sie schwächer ... ihr könnt nur hoffen dass Torinkas die Fährte nicht erneut verlieren wird, denn es ist euer einziger Anhaltspunkt in diesem finsteren Netzwerk aus Gängen, wenngleich es Oscar gelungen ist anhand eurer Bewegung und der Markierung eine Skizze anzufertigen. Ihm wird allerdings klar, dass ihr bisher nur einen Bruchteil der Tunnel erforscht habt.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 13.03.2009, 18:18:16
Während sie durch das schier endlose Gewirr an Gängen marschieren, dabei eine Sackgasse nach der anderen entdecken und immer wieder zu Punkten zurückkehren, die sie bereits markiert haben, blickt Selvan ein ums andere Mal ungläubig über Oscars Schulter. Die Karte, die der Zwerg angefertigt hat, zeigt mittlerweile so ein heilloses Durcheinander an Strichen, dass sich Selvan insgeheim fragt, warum das gesamte System nicht längst unter der Last der über ihm liegenden Gesteinsmassen zusammengestürzt ist.

Schließlich erreichen sie einen Gangabschnitt, der deutlich weniger Abzweigungen aufweist und der laut Oscars Karte von dem Labyrinth weg zu führen scheint.

"Ich glaube, hier sind wir richtig", meldet sich der Goldelf zu Wort.
 "Passt gut auf die Karte auf, Oscar. Diese Tortur möchte ich ungern wiederholen."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 13.03.2009, 19:10:06
Und in der Tat scheint Selvan richtig zu liegen, der Gang verbreitet sich hier und Torinkas nickt denn die Fußspuren scheinen hier aus dem Labyrinth herauszuführen. Ihr folgt Torinkas und dieser wiederum den Fußspuren, wobei ihr diesen etwas breiterem Gang folgt und zwischendurch zu eurer Linken eine Geröllhalde vorfindet, offenbar ist hier ein Teil des Gangsystems eingebrochen, was euer Wohlbefinden in diesen finsteren Gängen nicht gerade erhöht.

Der Gang schängelt und windet sich noch etwas, da bedeutet euch Torinkas anzuhalten. Er deutet auf einen Punkt in der Ferne, von wo aus einer Nische Feuerschein zu dringen scheint und ein schmatzendes Kaugeräusch zu euch herüberdringt. Für den Moment bleibt ihr stehen und blickt euch ratsuchend an.

(OOC: Ihr befindet euch kurz vor Punkt 20 auf der Karte ...
Von dort kommt der Feuerschein und das Schmatzen her.
Die kleine Höhle ist von eurer Position noch nicht einsehbar.)
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 13.03.2009, 19:16:58
"Klingt nicht nach einem dhaerow, wenn ihr mich fragt", kommentiert Selvan das schmatzende Geräusch und schwingt probehalber sein Schwert.. "Ein Monster wiederum würde wohl kein Feuer entzünden." Er blickt fragend in die Runde und gibt dann Torinkas mit einem Nicken zu verstehen, dass er weitergehen möge.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 14.03.2009, 08:08:30
"Wenn uns jemand angreifen wollte wär es schon passiert oder glaubt ihr wirklich jemand entgeht das hier, hier unten." mit einer Weitausschweifenden Bewgung über die Zone des Tagesliches. "Lasst uns vorsichtig hingehen. Wir werden sicher schon erwartet. Lasst euch nicht überaschen wenn sie das mit Waffen in den Händen tun. Das ist im Unterreich normal " Fügt Oscar schmunzelnd hinzu
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 14.03.2009, 13:33:41
Torinkas zieht unter seinem Helm, von seinen Begleitern unbemerkt die Augenbrauen hoch. Feuer waren selten in den finsteren Gängen des Unterreiches. Sie lockten mehr Feinde an, als sie fernhalten konnten und die heimischen Kreaturen konnten allesamt im Dunkeln besser sehen als im Licht. Also musste es sich um Außenseiter handeln. Oder um eine Falle für unvorsichtige Oberflächler.
Also gibt der Dunkle Rächer das Signal zum anhalten und wendet sich leise an seine Mitstreiter: "Wir sollten nicht blind hineinstolpern. Ich werde vorgehen und versuchen unbemerkt zu bleiben, während ich die Situation einschätze. Hier unten dürfen wir niemals in unserer Vorsicht nachlassen. Stehte Wachsamkeit trennt uns von der Schwelle des Todes."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 14.03.2009, 17:16:05
Auf leisen Sohle nähert sich Torinkas der Höhle an und stellt sich dann an eine Wand gelehnt in die Schatten welche von dem Tageslichtzauber nicht gänzlich ausgeleuchtet werden. Vorsichtig schielt er in die kleine Nische hinein aus welcher der Feuerschein dringt. Dort sitzt ein Wesen dass wie eine große, humanoide Raubkatze aussieht. Das Fell der Kreatur ist weiß wurde jedoch mit Streifen schwarzer Farbe bemalt, an Kleidung trägt sie nur einen Lendenschurz sowie diverse Talismane und Ketten. Vor ihr brennt ein kleines Feuer über dem irgendein Tier des Unterreich gebraten wird, daneben liegt ein abgekautes Fleischstück.

Die Augen des Wesens verengen sich zu Schlitzen und starren zu den Schatten wo sich Torinkas versteckt. Es schnüffelt kurz und greift dann zu einer großen Knochenkeule, die es in beide Pranken nimmt. Laut ruft es dann herüber: "Norguk treg Dhaerauw lornas vrin!" mit der Keule in beiden Klauen bleibt das Wesen stehen ...

(Handelssprache des Unterreiches: Komm aus den Schatten Drow, zeig dich mir!)
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 14.03.2009, 20:11:22
Torinkas spannt seinen Bogen, da die Kreatur ihn wie es scheint bemerkt hat. Sollte sie ihn angreifen, würde er sich wehren. Da der dunkle Rächer jedoch nicht versteht, was genau sie ihm zu sagen hat hält er sich fürs erste weiter an die Wand gedrückt um weiter zu beobachten. Bei genauerer Betrachtung wird ihm recht schnell klar, dass es sich um einen Quaggoth handeln muss, was darauf schließen lässt, dass es ihm vielleicht nicht von Natur aus feindlich gesonnen ist. Doch auf solche Vermutung hat sich der Dunkle Rächer noch nie verlassen, also bleibt er wachsam und erwartet eine weitere Reaktion.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 14.03.2009, 23:07:08
Oscar wirft einen hastigen Blick zu den Gefärten "Bleibt kurz zurück ich rede mit ihm.
Oder kennt noch jemand von euch die Handelssprache des Unterreiches?"

Langsam tritt Oscar in den Sichtbereich der Kreatur wobei er die Arme leicht seitlich hält. seine linke Hand ist dabei geöfnet na vorne gewendet und in der rechten Ruht sein Hammer, welchen er jedoch nicht am unteren Teil des Stieles sondern kurz unter dem Hammerkopf festhält. Lächeln sricht er deutlich vernehmlich in der Handelssprache des Unterreiches zu dem Wesen
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Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 15.03.2009, 09:56:00
Das katzenartige Wesen mustert Oscar kurz, dann scheint er seine Keule etwas zu senken: "Ich grüße dich Oscar, es ist lange her dass ich einen Zwerg in diesem Teil des Unterreichs gesehen habe. Mein Name ist Delgithnar, der letzte vom Stamm der Dunkelklauen. Und ja ich kenne diese Höhlen sehr gut. Doch sag mir was dich hierher verschlägt? Bist du allein? Ich habe weitere Stimmen gehört ... " neugierig hält er seinen Blick auf Oscar gerichtet und erwartet gespannt dessen Antwort.
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Beitrag von: Oscar am 16.03.2009, 16:53:00
Oscar wirkt nachdenklich als er hört das er der letzte ist. Geduldig lässt er ihn ausreden. "Gewiss bin ich nicht allein." sagt er lächelnd "Ich wollte dich nur nicht erschrecken was dann möglicherweise hätte eskalieren können. Sie warten dort vorneim Gang auf mich. Wir suchen hier unten nach einem Artefakt das die Drow aus der Oberwelt entwendet haben. Wir haben gegen die Truppe nördlich bei dem großen See gekämpft und gesiegt. Wisst ihr ob es noch weitere Drow hier in der Gegend gibt?"
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Beitrag von: Schreckensjul am 16.03.2009, 18:10:03
"Noch mehr Oberweltler?" fragt Deligthnar und geht zu dem Gang herüber wo er in der Ferne die übrigen Gefährten erkennen kann, erschrocken nimmt er auch Torinkas wahr, welcher nun aus den Schatten kommt, doch es ist klar ersichtlich dass er kein Drow ist. Der raubtierartige Humanoide ruft so dann in der Handelssprache der Oberwelt zu euch herüber: "Wenn die Drow eure Feinde sind, so habt ihr in mir einen Verbündeten gefunden. Kommt herüber und wir reden." seine Aussprache ist rau und kehlig aber gut verständlich. An Oscar gerichtet antwortet er dann "Ja es gibt noch weitere Drow hier, aber es sind nicht mehr viele. Erzählt mir mehr darüber, wieso ihr hier unten seid."
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Beitrag von: Oscar am 16.03.2009, 18:43:28
Oscar wartet bis die anderen sich zu ihnen gesellt haben und wendet sich dann wieder an Deligthnar "Es ist das beste wenn ich von vorne beginnen. Also damit das sich die Zentarim mit den Drow verbündeten um das Schattental einzunehmen. Kurze Rede es gelang ihnen vor etwa 20 Tagen. In den letzten Tagen gelang es uns ein paar Erfolge gegen die Besatzer zu erringen. Wir haben aus einer sicherer Quelle erfahren das ein wichtiges Artefakt hier ins Schattendunkel gebracht wurde, wo es von Drow beschützt wird. Sobald wir dies haben bleibt nur noch eines zu tun. Den Weg zu finden der durch das Schattendunkel zum verdrehten Turm führt. Sobald das geschafft ist werden wir uns erheben und die Eindringlinge aus dem Land jagen" Die letzten Worte spricht er grimmig aus , dann überlegt kurz und unterbreitet ihm wieder lächelnd "Und wenn du uns unterstützen möchtest würden wir uns über diese Hilfe freuen."
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 16.03.2009, 22:13:13
Mit schrecken hört Rosbro Oscar zu. Dann spricht er auf sehr freundlich auf elfisch, in der Hoffnung dieses selstsame Wesen versteht ihn nicht: "Wieso vertraut ihr ihm all unsere Geheimnisse an. Ihr seid leichtgläubig. Wir müssen ihn nun bei uns behalten, bis alles zu Ende ist."

Dann wendet er sich freundlich an das Wesen. "Verzeiht, ich habe nur Torinkas angewiesen, nach möglichen Verfolgern ausschau zu halten. Mein Name ist Rosbro Meneldur. Jede Hilfe gegen die Drow ist willkommen - Ich gehe doch recht in der Annahme, dass ihr uns im Kampf gegen sie beistehen werdet?"

Oscar überrascht mich immer mehr. denkt Rosbro sich während er den
bekannten Zauber wirkt um mögliche magische Auren in Anschein zu nehmen.
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Beitrag von: Schreckensjul am 16.03.2009, 23:50:21
Aufmerksam lauscht der Quaggoth den Worten und nickt anerkennend, als Rosbro dann auf elfisch dazwischen spricht verengt er mißtrauisch die Augen und knurrt leicht, beruhigt sich jedoch als Rosbro eine Erklärung abliefert. Als Rosbro jedoch einen Zauber anstimmt, reckt der bullige Unterreichsbewohner seine Keule und tritt zornig auf Rosbro zu. "Was machst du da?!" grollt er zornig, scheint sich jedoch zu zügeln als er merkt dass der Zauber wohl kein Angriff war und auch sonst keine Auswirkung hat.

"Ich war der Schamane meines Stammes." spricht er dann "die Erde spricht zu mir und selbst hier im nahen Unterreich habe ich von den Dingen erfahren die sich an der Oberfläche abspielen. Wenn ihr es wünscht werde ich euch helfen dieses Artefakt zu finden welches ihr in den Händen der Drow glaubt. Alles was ich will ist Rache an den Schlächtern meines Stammes. Wenn ihr die Dunkelelfen bekämpfen wollt, werde ich mit euch ziehen." er senkt die Keule und winkt den Rest von euch an sein Feuer heran.
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Beitrag von: Selvan am 17.03.2009, 02:00:43
Vorsichtig nähert sich Selvan dem wärmespendenen Feuer. Immer wieder schweift sein Blick dabei umher, was darauf hindeutet, dass er dem Frieden wohl noch immer nicht so recht trauen mag.

"Ich denke, wir werden dein Angebot gerne annehmen", sagt er schließlich. Ein Führer ist genau das, was sie hier unten brauchen. Das ist Selvan nun klar - zumal nach dem stundenlangen Lauf durch das Labyrinth.

"Ich bin Selvan. Und wie ist dein Name?"
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 17.03.2009, 08:22:54
Während die anderen sich alle zum Feuer begeben macht Torinkas sich daran die Umgebung abzusuchen. Zum einen würde ansonsten wohl Rosbros Lüge bezüglich seines elfischen Kommentars auffliegen und zum anderen hatte der Dunkle Rächer kein Interesse an dem Quaggoth. Wenn er ihnen helfen konnte und wollte, dann war das schön und gut, aber der Dunkle Rächer würde deshalb seine Wachsamkeit nicht vernachlässigen.
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Beitrag von: Jandar am 17.03.2009, 16:51:52
Jandar verbeugt sich leicht vor dem Wesen und stellt sich vor:
"Mein Name ist Jandar Stayanoga, Hexenmeister aus Rashemen und es würde auch mich freuen, wenn ihr uns unterstützt. In diesem Krieg gegen die Zentarim und die Drow ist kein Mann zuviel."
Er setzt sich im Schneidersitz ans Feuer. "Was ist mit den Schlächtern deines Stammes passiert? Haben Drow sie umgebracht?"
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Beitrag von: Schreckensjul am 17.03.2009, 19:26:08
Der Quaggoth beruhigt sich etwas und schaut zu Selvan "Mein Name ist Delgithnar. Ich bin froh euch kennen zu lernen." dann wendet er sich Jandar zu und als dieser seine Frage stellt verengen sich seine Augen und er knurrt wieder. Er wartet kurz bis sich alle an seinem Feuer versammelt haben, dann blickt er in die Flammen und beginnt zu erzählen:

"Ich muss wohl etwas ausholen um alles zu erklären. Die Drow welche das Schattendunkel bewohnen gehören dem Haus Dhuurniv an, ein Adelshaus aus der Drowstadt Maerimydra. Früher bewohnten sie den verdrehten Turm, doch vor vielen Jahren wurde dieser von den Oberweltlern erobert und sie flüchteten hier ins Schattendunkel wo sie seitdem einen Stützpunkt unterhalten. Sie konnten nicht mehr nach Maerimydra zurückkehren da sie für ihre Niederlage geächtet wurden und so blieben sie in diesen Höhlen. Auch mein Stamm bewohnt das Schattendunkel seit ewigen Zeiten, doch wir konnten uns immer gegen die Drow behaupten." seine Stimme ist laut und knurrend doch seine Aussprache ist gut zu verstehen.

"All dies änderte sich vor knapp 2 Jahren. Die Spinnenkönigin Lolth verfiel plötzlich in ein Schweigen und beantwortete die Gebete ihrer Priesterinnen nicht mehr, überall im Unterreich kam es deswegen zu Unruhen. Die Stadt Maerimydra wurde während dieser Unruhen von einer Armee aus Goblinoiden und Riesen erobert und zerstört. Viele Drow  flohen hierher ins Schattendunkel, wo sie sich unter der Herrschaft des Hauses Dhuurniv zusammenschlossen. Zahlreiche Drow die zuvor an der Oberfläche gelebt hatten kamen zudem hierher, so dass ihre Zahl weiter anstieg. Mit vereinter Waffengewalt schlugen die Dunkelelfen nun zu um alle Feinde aus dem Schattendunkel zu vertreiben, mein Stamm wehrte sich tapfer doch wir wurden bis auf den letzten Mann niedergemacht ... nur ich konnte entkommen in dem ich mit der Erde verschmolz und schwörte grausame RACHE!" Delgithnars Stimme bebt vor Zorn.

"Dann ereignete sich das was ihr schon angesprochen habt Oscar. Die Dhuurnivs handelten ein Abkommen mit diesen Zhentarim an der Oberfläche aus und halfen ihnen den verdrehten Turm zu erobern. Sie wurden reich mit Gold, Waffen und Vorräten belohnt. So ausgestattet versammelten sie alle Flüchtlinge aus Maerimydra um sich und brachen in Richtung der zerstörten Stadt auf um sie wiederzubesiedeln ... in ihrem Stützpunkt hier im Schattendunkel ließen sie nur wenige zurück um ihren Anspruch auf diese Region zu festigen. Und nun da ihr mein Lager gefunden habt, ist vielleicht endlich die Möglichkeit für mich gekommen Rache zu nehmen und die Drow endlich aus dem Schattendunkel zu vertreiben, auch wenn diese meine toten Brüder und Schwestern nicht lebendig macht." Nachdem er zu Ende gesprochen hat blickt der Quaggoth weiter starr in die knisternden Flammen.
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 18.03.2009, 21:00:45
Eine weile wartet Rosbro, ob vielleicht Siobhan etwas hinzufügen muss. Doch es scheint nicht so. Überhaupt war sie in letzter Zeit eher abwesend und konnte weder den Zusammenhalt der Truppe noch ein geplantes vorgehen organisieren. Vielleicht ist dies meine Rolle. Ich werde dich nicht enttäuschen, Azuth!

Mit einem freundlichen Lächeln geht Rosbro auf den Quaggoth zu und bietet ihm seine Hand an. "Ich verstehe euren Zorn und ich versichere Euch, zusammen mit uns werdet ihr eure Rache bekommen. Dies ist Siobhan und ihr treuer Gefährte Lymus, sowie Hal'Kyali. Der Rest hat sich ja bereits selbst vorgestellt. Wir sollten sofort aufbrechen. Torinkas wird mit euch vorgehen - sein Hass gegen die Dunkelelfen kann sich mit eurem Messen und er kennt sie besser, als jeder den ich bisher kennen gelernt habe. Aber ich bitte euch, überstürzt eure Handlungen nicht. Tot könnt ihr keine Rache mehr nehmen. Wisset, ich achte eure Entschlossenheit und bin mir sicher ihr seid euch der Gefahren bewusst. Falls ihr sterbt und jemand von uns überlebt, wie sollen wir euch beerdigen?"
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Beitrag von: Oscar am 18.03.2009, 21:33:32
Oscar hebt eine Augenbraue und wendet sich an Rosbro "Verzeiht das ich mich einmische. Ich denke das es unserem neuen Freund durchaus bewußt ist das es gefährlich ist. Aber seid ihr nicht auch der Meinung das eure letzte Frage nicht ein wenig taktlos ist." Oscar blickt Delgithnar an. "Ich bin sicher das können wir später auch noch klären. Was mich angeht bist du Mitglied der Gruppe wie jeder andere auch und wir werden uns einsetzen das ihr am Leben bleibt. Wo wir wieder beim Thema wären." Oscar zieht die halbfertige Karte aus der Tasche, breitet sie aus und deutet an eine Stelle "Wir sind hier. Wir an dieser Stelle haben wir einen Altar der Drow entdeckt, hier das Lager der Drow und hier am See fand der Kampf gegen die Truppe der Drow die zu dem Lager gehörten und dem Drachen im See statt. Es würde mich freuen zu erfahren wo sich ungefähr die andere Gruppe aufhält dann können wir uns vorher auf den Angriff vorbereiten so das es ..." Oscar macht einen kurzen Seitenblick zu Rosbro "..nicht zu Verlusten kommt."  
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Beitrag von: Schreckensjul am 18.03.2009, 22:36:28
"Ich werde mich sicherlich nicht leichtfertig in den Tod stürzen, zuvor will ich jeden der verbleibenden Dunkelelfen tot am Boden sehen." dann stockt der Quaggoth etwas als Rosbro die Frage nach der Beerdigung stellt, redet aber weiter nachdem Oscar dazwischen redet "Sollte der Tod mich dennoch vorzeitig ereilen, so legt mich hier in diese Höhle und bettet mich unter Steinen und Geröll." weiter blickt er in die Flammen und fast scheint es als würde er sich seinen Tod ausmalen. Dann greift er zu dem Tier dass da in den Flammen brät und nun kann man erkennen dass es wohl ein großer Unterreichskäfer ist. "Möchte jemand vielleicht?" fragt er und hält euch das Tier entgegen.

"Ihr sagtet ihr würdet zudem den unterirdischen Eingang zum verdrehten Turm suchen? Ich könnte euch dorthin führen, er ist nicht weit von hier. Aber ich muss euch warnen, denn diese Zhentarim haben einen Betrachter namens Qiltox in ihren Diensten welcher den Zugang bewacht." er schaut intensiv die Karte an welche Oscar nun vor ihm ausbreitet. Zwar hat der Quaggoth noch nicht viele Karten gesehen, aber er erkennt was Oscar darzustellen versucht "Oder soll ich euch direkt zu dem Stützpunkt der Dunkelelfen bringen? Er ist nicht weit von dem schwarzen See wo ihr gekämpft habt."
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 18.03.2009, 22:42:39
Rosbro betrachtet den Käfer kurz und übergeht das Angebot.

"Ich hoffe, es wird nicht nötig sein, aber wenn ihr sterbt und wir leben seid Gewiss, wir werden euren Körper wie gewünscht begraben und kein Spinnenanbeter soll ihn schänden. Falls ihr uns überlebt, wäre ich euch verbunden wenn ihr das selbe für uns tun könntet...
Wenn es nicht zu weit ist, zeigt uns bitte den Weg zum verdrehten Turm - aber so dass der Betrachter uns nicht sieht. Dann wennden wir uns den Dunkelelfen zu und kümmern uns später um den Betrachter."
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Beitrag von: Selvan am 18.03.2009, 22:57:35
Auch Selvan lehnt das großzügige Essensangebot dankend ab.
"Was ist das eigentlich, ein Betrachter? Ich hörte, sie seien sehr gefährlich."
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Beitrag von: Oscar am 18.03.2009, 23:07:33
Oscar schüttelt lächelnd den Kopf bei der Bemerkung von Rosbros erneuten Begräbnisbeteuerungen und grinst Delgithnar dabei an wartet bis Rosbro ausgeredet hat und beginnt dann zu sprechen "Ich nehme gerne einen von den Käfern." er nimmt ihn engegen und beginnt mit Geübten Griffen das Insekt von seinem Chitinpanzer zu befrein während er lächelnd weiterredet "Ist schon ein Weilchen her das ich soetwas zu essen bekommen habe." er schaut grinsend zu den anderen. "Ihr solltet sie auch mal versuchen sie schmecken gar nicht schleckt." Dann wird er wieder ernst " Am besten ich zeichne beide Positionen in meine Karte ein. Ich stimme Rosbro zu es waren auch meine Gedanken zuerst das Lager der Drow und danach den verdrehten Turm anzugreifen. Ideal wäre wenn wir die Ausrüstung die wir den Drow abnehmen noch unseren Verteidigungskräften zukommen lassen könnten. Sobald wir den Turm angreifen bricht die Rebellion los dann gibt es kein zurück. " Er blickt von der Karte auf und steckt sich ein Stück des Käfers in den Mund und schluckt ihn runter und blickt zu Delgithnars 2händigen Keule "Ich denke ich habe da einen Zauber der dir bestimmt gefallen wird und wenn wir noch ein paar Minuten zeit haben kann ich dir noch so eine schöne Tatowierung machen die deinen Arm lenkt oder dich mit einem leichten Schutzfeld umhüllt."
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Beitrag von: Schreckensjul am 19.03.2009, 01:00:12
"Auch ich werde euch die Ehre einer anständigen Beisetzung zu kommen lassen, doch ich bin mir sicher dass wir es mit den Drow aufnehmen können. Immerhin habt ihr schon ihren Patrouillentrupp ausgeschaltet, es verbleiben nur wenige von ihnen in ihrem Stützpunkt. Sie haben noch ein paar seltsame Fischmenschen welche ihnen als Sklaven dienen doch wenn wir uns zusammentun glaube ich fest daran dass wir es schaffen können." antwortet Delgithnar an Rosbro gerichtet.

Es erfreut ihn zu sehen dass Oscar der Käfer bekommt, doch als Selvan die Frage nach dem Betrachter stellt, verfinstert sich sein Gesich wieder "Ihr habt recht, Betrachter sind fürchterliche Gegner. Sie leben zum Glück nicht in diesem Teil des Unterreichs, die Zhentarim haben ihn mitgebracht. Ich kann euch auch nicht allzu viel über sie erzählen, selbst mein Vater konnte mir nicht erklären was sie sind oder woher sie kommen. Es sind quasi gewaltige fliegende Köpfe mit zahlreichen Augenstielen aus denen sie magische Strahlen abschießen. Diese können die unterschiedlichsten Wirkungen haben, das schlimmste ist dass sie dies beliebig oft tun können. Vor vielen Jahren jagte mein Stamm einen Betrachter welche sich ins Schattendunkel verirrte. Viele von uns starben und der Betrachter entkam ... ich war noch sehr jung."

Dann schaut er Oscar an und hilft ihm Eintragungen auf seiner Karte vorzunehmen. Als der Zwerg ihm Zauber und eine magische Tatowierung anbietet nickt er eifrig. "Wenn ihr die Möglichkeit habt meine Kampfkraft durch eure Magie zu verbessern werde ich das annehmen. Als Diener der Erde verfüge ich allerdings auch selbst über magische Kräfte welche Grumbar persönlich mir schenkt."
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Beitrag von: Oscar am 19.03.2009, 21:28:58
Oscar nickt leicht "Dann lass uns bald aufbrechen. Schauen wir kurz bei dem Betrachter vorbei und sehen dann ob es irgendeine Möglichkeit gibt später an ihm vorbeizukommen." Er wendet sich an Delgithnar "Gib mir mal schnell die Keule" und deutet auf auf diese und nimmt sie von Delgithnar entgegen und beginnt dann das Feld um den Kopf der Keule zu formen. Behutsam überprüft er sein Werk und übergibt dem Quaggoth zufrieden seine Waffe "Der Zauber hält etwa sechs Stunden ich denke das wir bis dahin die Drow angegriffen haben sollten. Was jedoch den Angriff auf den Turm angeht, wäre es denke ich besser wenn wir bis morgen warten. Nachdem wir die Drachen und die beiden Gruppen der Drow besiegt haben werden wir Ruhe brauchen. Du hast nicht zufällig ein Säckchen Diamantenstaub rumliegen?" fügt er grinsend hinzu in einem Tonfall der ziemlich deutlich mach das er die Frage nicht sonderlich ernst gemeint hat. "Und dann bleibt noch eine letzte Frage. Wenn wir es in der Nacht noch schaffen an ein paar Phiolen Tinte gelagen könnte ich auch morgen diesen Zauber zu unserer Stärkung nutzen, sofern es eine Möglichkeit gibt an dem Betrachter vorbeizukommen, gegen den sie zweifellos nutzlos sein werden."
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Beitrag von: Schreckensjul am 19.03.2009, 22:44:25
"Ich danke dir Oscar." sagt der Quaggoth und wiegt seinen Knüppel prüfend in den Händen, als er mit den Krallen über den Waffenkopf fährt bemerkt er in der Tat eine Art Kraftfeld und grinst dabei "Diamantstaub?" fragt er dann "Nein soetwas habe ich hier nicht." offenbar versteht er nicht, dass Oscar dass nicht ernst gemeint hat. "Gut wenn niemand etwas dagegen hat führe ich euch dann eben zum Zugang des verdrehten Turmes und danach begeben wir uns zum Drowstützpunkt." Delgithnar wartet die Reaktionen ab, doch niemand scheint zu wiedersprechen, so dass er zusammen mit Torinkas vorangeht, seinen schweren Knüppel schultert und euch in den Tunnel welcher an seiner Höhle vorbeläuft hineinführt.

Nach einem kurzen Stück verengt sich der Gang wieder zusehends und führt steil hinab in die Tiefe. Für einige Minuten folgt ihr Delgithnar, zum Glück noch immer im Lichte von Rosbros Zauber. Nachdem sich der Tunnel mehrmals windet, öffnet er sich wieder in eine kleine Höhle, welche über einen Ausgang verfügt, der mit einer neu wirkenden Holztüre versehen ist. Am Boden liegen einige Decken und lange erkaltetes Feuer. Der Quaggoth bedeutet euch leise zu sein und flüstert: "Dies ist ein altes Drowlager, es wird nicht mehr genutzt seid der Großteil von ihnen nach Maerimydra ging. Hinter der Tür dort vorne liegt ein unterirdischer Strom welcher von einer Brücke überspannt wird. Auf der anderen Seite liegt der Zugang zu den Kellern des verdrehten Turmes und dort lauert auch Quiltox der Betrachter." er tritt zu Oscar herüber welche gerade seine Karte hervorholt und hilft ihm dies entsprechend einzuzeichnen.
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Beitrag von: Selvan am 20.03.2009, 00:26:45
"Wie weit ist es noch von der Brücke bis zum Keller des Turmes? Wisst ihr das?", fragt Selvan im Flüsterton.

"So gerne ich einen Blick auf diesen Betrachter riskieren wollte... Ich denke, es ist besser, wenn wir diese Tür geschlossen halten. Wenn er mit der Bewachung des Verdrehten Turmes beauftragt wurde, wird er womöglich auch diese Tür im Blick haben und Alarm schlagen sobald wir uns ihm zeigen.

Lasst uns gleich weiter gehen. Ich kann den Gedanken kaum ertragen, dass diese perversen Folterknechte hier noch immer ganz in der Nähe ungestraft ihr Unwesen treiben."
Immer wieder sah Selvan vor seinem geistigen Auge das Bild der gemarterten Leiche des jungen Soldaten aufblitzen. Seine Hand hatte sich unwillkürlich um den so vertrauten Griff seines Schwertes verkrampft und nur mühsam gelang es dem Sonnenelf, seinen Hass auf die gefallenen Elfen im Zaum zu halten.
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 20.03.2009, 11:07:53
Rosbro hatte den ganzen Weg über den Worten von Delgithnar gelauscht. Der Betrachter schien dem untoten Wesen zu ähneln, welches sie bei dem Leichnam durch einen einfachen Zauber umgehen konnten. Würde ihnen das hier auch gelingen? Eher nicht, untot auferstandene Wesen verloren oft einen großen Teil ihrer Fähigkeiten. Als sie den Weg zum verdrehten Turm soweit wie möglich gegangen sind ohne dem Betrachter zu nahe zu kommen, wendet er sich an die anderen:

"Selvan hat Recht. Zuerst kümmern wir uns um die Dunkelelfen und das Artefakt, dann müssen wir uns Gedanken machen, wie wir an dem Betrachter vorbei kommen. Ein Schritt nach dem anderen. Torinkas und Delgithnar, geht ihr beide wieder voran?" Flüsternd an Oscar: "Bildest du mit deiner Fähigkeit im Dunkeln zu sehen bitte die Nachhut? - nicht das uns jemand folgt. Aber pass auf, dass du uns nicht verlierst."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 20.03.2009, 17:55:39
Oscar nickt und blickt zu der Tür hin die zu der Brücke führt "Ich denke wenn der Betrachter dahinter ist dürfte es Illusorisch sein ungesehen dort vorbeizukommen, es sei denn...." Oscar stutzt kurz und geht gedankenverloren zu der Wand und befühlt den Fels. Dann beginnt er gedehnt zu sprechen.
" Es sei denn wir nehmen nicht den direkten Weg." Er wirft schmunzelnd einen Blick zu Rosbro "Erinnerst du dich noch an die Bestie die du mit diesem Stab beschwören kannst. Ich habe gelesen das sie sich durch Blanken fels mit erstaunlicher Geschwindigkeit hindurchgraben kann. Wäre es nicht einen Versuch wert herauszufinden ob es wahr ist. "
Herausfordernd schaut er lächelnd zu den anderen um ihre Meinung zu erfahren. "Aber lasst uns ersteinmal die Drow angreifen, danach sehen wir weiter."
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 20.03.2009, 23:27:26
Während sie schon auf dem Weg zum Stützpunkt sind, äußert Selvan leichte Bedenken bezüglich des Vorschlags, einen Umgehungtunnel zu graben. "Ich weiß nicht recht. Die Idee ist gut. Doch wenn der Betrachter nicht bloß über Augen sondern auch über Ohren verfügt, wird es ihm wohl nicht entgehen, wenn jemand in seiner Nähe einen Gang in den Fels schlägt, schätze ich." Darüber wird später noch zu diskutieren sein. Doch jetzt richtet Selvan seine ganze Aufmerksamkeit wieder auf den Weg und die schweren Aufgaben, die vor ihnen liegen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 21.03.2009, 01:22:02
"Euer Plan klingt nicht dumm, aber die Schwierigkeiten welche Selvan ansprich sollten wir mit einplanen." äußert sich Delgithnar "Aber jetzt widmen wir uns den Dunkelelfen, lasst uns alles weitere vorerst aufschieben, folgt mir." mit diesen Worten führt der Quaggoth euch zurück zu seiner Höhle und von dort aus wieder in das Labyrinth hinein. Diesmal jedoch ohne langes Herumirren, denn Delgithnar führt euch ohne Umschweife durch die Tunnel hindurch. Danach durchquert ihr die Höhle mit dem Altar der Spinnenkönigin und werft einen Blick auf den Tümpel in welchem zu eurer Beruhigung die Leiche des verstorbenen Soldaten noch immer unangetastet ruht.

Rosbro ist an dieser Stelle gezwungen seinen ersterbenden Lichtzauber zu erneuern und so geht es zurück durch die engen Tunnel. Nach einigem wandern gelangt ihr so endlich zurück in die große Höhle wo ihr gegen den Drachen und die Dunkelelfen gefochten habt. Hier nimmt Delgithnar sogleich die Abzweigung welche direkt neben der liegt aus der ihr herauskommt und führt euch einen breiteren Gang entlang dem Ort entgegen wo euch seinen Angaben nach der Stützpunkt der Dunkelelfen erwartet. Und wer weiß: Vielleicht sogar das Amulett des Ashaba nach welchem ihr hier unten sucht?

Nach einem kurzen Marsch bedeutet Delgithnar euch anzuhalten, holt ein altes Fell hervor und wickelt es um Rosbros Stab, so dass nur schwaches, gedämpftes Licht bleibt. "Man soll uns nicht gleich bemerken." flüstert er und geht weiter. Nach nur wenigen Schritten gelangt ihr an das Ufer eines weiteren unterirdischen Sees, wo auf der gegenüberliegenden Seite ein Anlegesteg mit einem kleinen Boot liegt. "WIr sind fast da. Am anderen Ufer liegt der Stütztpunkt, doch wir müssen das Wasser überqueren und es lauern Spinnen dort. Seht ihr?" und in der Tat könnt ihr bemerken, dass sich etwas im Wasser zu bewegen scheint.

(Update und Visualisierung hierzu im Informatiosnthread)
Juls Musikempfehlung - A Journey in the Dark (LotR OST (http://www.lastfm.de/music/Howard+Shore/_/A+Journey+in+the+Dark)
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Beitrag von: Selvan am 21.03.2009, 12:42:18
Selvan kneift die Augen etwas zusammen und späht hinaus in die Dunkelheit.
"Ist das andere Ufer bewacht?", fragt er leise.

"Wir können den Teppich nutzen um hinüber zu gelangen. Doch birgt das auch das Risiko, dass wir uns trennen müssen und dann drüben nicht unsere volle Kampfkraft zur Verfügung haben."

Er überlegt kurz und schlägt dann vor: "Lasst uns die Reihenfolge vom letzten Mal beim Erdknoten beibehalten. Jandar, Ihr müsstet Torinkas zuerst rüberfliegen und dann mich abholen. Einverstanden?"

Dann wendet er sich an den Quaggoth:"
"Müssen wir uns um die Spinnen sorgen sofern wir den See überfliegen?"
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Beitrag von: Rosbro Meneldur am 21.03.2009, 14:23:41
Ich besitze Magie um zwei von uns über den See fliegen zu lassen, aber wenn ich sie dafür nutze, kann ich für heute kein Tageslicht mehr zaubern. Ich denke daher, der Vorschlag mit dem Teppich ist am besten.
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Beitrag von: Schreckensjul am 21.03.2009, 15:30:14
Delgithnar deutet hinaus in die Dunkelheit, leichte Wellen bilden sich dort wo die Wasserspinnen zu sehen sind. Es ist gespenstisch still, ein leiser Wind ist zu vernehmen wie er durch die Höhle pfeifft und gelegentlich hört man wie ein Tropfen von einem Stalagtit an der Decke ins Wasser fällt. "Ein fliegender Teppich? Sehr nützlich an dieser Stelle, ich denke nicht dass die Spinnen uns behelligen wenn wir das Wasser nicht betreten, so weit ich weiß reagieren sind nur darauf wenn jemand ins Wasser geht."

Auch er kneift seine Augen zusammen und späht hinüber: "Ich kann augenblicklich dort niemanden erkennen, aber so weit ich weiß haben die Dhuurnivs einige Fischmenschen so genannte Kuo-Toa versklavt welche den Eingangsbereich ihres Stützpunktes bewachen. Wir sollten besser umsichtig und vorbereitet sein."
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 21.03.2009, 17:08:50
Torinkas steht schweigend da, den Bogen im Anschlag, einen Pfeil auf der Sehne. Er beobachtet den See, erpicht darauf endlich auf die andere Seite zu gelangen und sich den dortigen Drow zu widmen. Seine Augen suchen ohne unterlass die Wasseroberfläche nach Anzeichen für auftauchende Feinde ab, doch gleichzeitig behält der Dunkle Rächer auch die Decke im Blick, in dem Bewusstsein, dass die Drow überall lauern könnten.
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Beitrag von: Siobhan am 21.03.2009, 19:06:12
Aufmerksam lauscht Siobhan den Worten Delgithnars und folgt ihm dankbar, als er ihnen sowohl den Weg zum verdrehten Turm als auch zu dem Lager der Dunkelelfen zeigt. Doch nur jemand, der Gedanken lesen könnte, würde den Konflikt erahnen, der sich seit ihrer letzten Auseinandersetzung mit Torinkas in ihrem Kopf abspielt.
Er ist uns zwar nützlich im Kampf gegen die Dunkelelfen, aber er ist zu fokussiert auf die eine Sache. Dadurch wird er sich und uns früher oder später schaden.
Dass der Kleriker eine übermäßig fanatische Einstellung hatte, war schon vorher klar, aber seit sie das Schattendunkel betreten hatte, wurde immer deutlicher, dass ihn einzig das Auslöschen der Drow interessierte und die Befreiung des Tales - wenn überhaupt - nur ein angenehmer Nebeneffekt wäre.
Sie beschloss sich diesbezüglich ein für alle mal mit ihm auseinanderzusetzen, nachdem sie den mittlerweile notwendigen Angriff gegen das Lager der Dunkelelfen gewonnen hätten. Falls sie von diesem Unternehmen überhaupt lebend zurückkehren würden. Bis dahin würde sie ihn einfach nur im Auge behalten.
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Beitrag von: Oscar am 21.03.2009, 21:55:44
Auch Oscar widmet nachdem er einen Blick auf den See geworfen hat der Decke seine Aufmerksamkeit und kratzt sich am Kinn. "Ich denke wärend der erste mit dem Teppich übersetzt werde ich ihm dort oben folgen. Sonst könnte derjenige dort drüben ist schnell in Bedrängnis geraten, falls die Wachen uns entdecken." Daraufhin überprüft Oscar den Sitz nochmal genauer wärend er die Vorschläge der anderen anhört
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Beitrag von: Jandar am 22.03.2009, 11:38:48
"Das mit dem Teppich ist eine gute Idee", sagt Jandar und rollt ihn aus. "Wir sind schnell drüben und mit etwas Glück beachten uns die Spinnen nicht. Kommt ihr Torinkas?" Er sieht den Kleriker erwartungsvoll an und sobald er sich auf den Teppich gesetzt hat spricht der Hexenmeister das Befehlswort und hebt ab.
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Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 22.03.2009, 14:42:39
Schweigsam steht Kyali mit den anderen am Ufer. Wieder ärgert sie sich, dass sie nicht einfach ihre Tarnung fallen lassen und über den See fliegen kann, doch lässt sie sich nichts von ihrem Ärger anmerken. Solange sie die Gesellschaft dieser Gruppe haben will, muss sie sie hinter das Licht führen und so wartet sie geduldig, bis sie an der Reihe ist, von Jandar auf die andere Seite gebracht zu werden. "Danke.", sagt sie artig, als sie den Teppich wieder verlässt, damit der Hexenmeister den nächsten abholen kann.
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Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 22.03.2009, 16:05:28
Torinkas schüttelt leicht den Kopf, als Jandar ihn anspricht: "Nein, ich gebe euch Deckung. Außerdem habe ich eigene Mittel und Wege um hinüber zu gelangen, nachdem ihr sicher auf der anderen Seite seid."
Damit konzentriert der Mondelf sich wieder voll und ganz auf die Umgebung, bereit zu gegebenem Anlass seinen Bogen singen zu lassen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 23.03.2009, 19:57:26
Sobald Jandar beginnt den Teppich zu entrollen ruft Oscar die Kräfte seiner Vorfahren zur Hilfe und klettert bereitts bevor Selvan und Jandar vom Boden abheben ein Stück vorraus um in der Dunkelheit das Gebiet vor ihnen sichern zu können und setzt gleichzeitig mit den Passagieren des Teppichs seinen Fuß auf den Boden des anderen Ufers. Sofern er von oben durch seine Dunkelsicht eine Gefahr entdeckt welche den anderen entgangen  ist warnt er die auf dem Teppich fliegenden und  erschafft einen Schild zu seinem Schutz bevor er weiterklettert.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 23.03.2009, 20:34:53
Zeitgleich mit Jandar und Selvan startet Oscar los und erklimmt mit Hilfe von Magie die Decke und kommt ungefähr zeitgleich mit dem Teppich am anderen Ufer an. Zwerg und Elf stellen sich mit gezückten Waffen auf und harren der Dinge die da kommen mögen. Ein Plätschern im Wasser verrät zwar dass die Spinnen sich bewegen, aber offenbar machen sie euch keine Scherereien und Jandar kommt sicher zur anderen Seite, wo er nach und nach die übrigen Gefährten abholt. Delgithnar entfernt nun auch das Fell von Rosbros Stab, so dass wieder Tageslicht in der Höhle herrscht, immerhin scheinen euch die Spinnen nicht bemerkt zu haben, zumindest greifen sie nicht an.

Jandar ist gerade wieder am anderen Ufer gelandet, wo nur noch Torinkas und Rosbro verbleiben als am gegenüberliegenden Ufer plötzlich zwei der glubschäugigen Fischmenschen, vor denen Delgithnar euch bereits gewarnt hat, aus dem Gang hervorkommen welcher vor euch liegt. Sie stinken faulig und halten grausig gezackte Speere in den Händen. Als sie euch erblicken halten sie sofort an und rufen etwas in einer unangenehm glucksend klingenden Sprache und recken die Speere:

Handelssprache des Unterreichs: "Verschwindet! Verschwindet!"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 23.03.2009, 21:43:44
Torinkas zieht seinen Bogen aus, sobald die beiden Kreaturen in Sicht kommen und zielt mit seinem Pfeil direkt auf das Herz des Rechten. Er lässt den Pfeil jedoch fürs erste nicht fliegen, da er abwarten möchte, wie die Kuo-Toas reagieren. Sollte einer von ihnen Anstalten machen zum Angriff überzugehen, würde der Dunkle Rächer jedoch nicht mehr so gnädig sein.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Hal'Kyali Dryearghymn am 23.03.2009, 21:49:34
Kyali tut es dem Kleriker gleich, zielt aber auf den anderen Fischmenschen. Sie hat keine Ahnung was die Wesen eigentlich von ihnen wollen, deutet ihr Verhalten aber als Drohung. Hilfesuchend blickt sie ihre Gefährten an, hoffend dass einer von ihnen ihre Worte verstanden haben könnte.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 23.03.2009, 23:55:42
Selvan schaut die Wesen an, deutet auf sein Ohr, zuckt mit den Schultern und schüttelt den Kopf.

"Macht Platz, ihr Fischköpfe. Delgithnar. Würdet ihr denen bitte erzählen, wer hier das Sagen hat?" Demonstrativ schaut er in die Runde um die beiden Wesen auf die eindeutige zahlenmäßige Überlegenheit der Gruppe aufmerksam zu machen. Dann wedelt er mit der Hand in ihre Richtung um ihnen klar zu machen, dass sie den Weg freigeben mögen.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 24.03.2009, 00:30:43
"Sie wollen das wir verschwinden." antwortet Delgithnar in gut verständlicher Handelssprache nur um dann den Kuo-Toa etwas entgegen zu fauchen "Verschwindet selber! Ihr seht doch wohl ein, dass wir euch klar überlegen sind." die Fischmenschen weichen etwas vor euch zurück, halten aber noch immer ihre Speere gereckt. Plötzlich stoßen sie einen seltsamen Ruf aus und nach einem kurzen Augeblick, schnellen zwei weitere ihrer Art aus der Biegung des Ganges hinter ihnen hervor.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Selvan am 24.03.2009, 00:44:03
Selvan verzog fast genervt ein wenig das Gesicht.

"Haltet Euch bereit. Das könnte ungemütlich werden", raunte er dem neben ihm stehenden Oscar zu. "Die sind vermutlich ebenso verrückt und kaltblütig wie die dhaerow, denen sie dienen."

"Spricht denn keiner von Euch unsere Sprache?" wendet er sich an die Fischwächter. "Wenn ihr uns nicht vorbei lasst, müssen wir euch töten, so wie wir es mit dem Hauerdrachen getan haben." Selvans Blick wandert zu Delgithnar in der Hoffung, dass der Quaggoth die Botschaft entsprechend übersetzen würde.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Jandar am 24.03.2009, 15:22:05
Einen Kampf wollte Jandar eigentlich vermeiden, bevor es gegen die Drow geht. Allerdings sind 4 Fischmenschen keine besondere Bedrohung für die kampfstarke Truppe, der Kampflärm jedoch könnte die Dunkelelfen alamieren. "Rosbro, kommt.", sagt er zu dem einzigen Menschen der Grupe neben ihm selbst, als er wieder landet. "Was meint ihr, sollten wir kämpfen?"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Siobhan am 24.03.2009, 15:40:50
Siobhan steht abwartend zwischen ihren Gefährten, das Rapier gezogen, die Spitze jedoch zu Boden gerichtet. Ihr Blick wandert zu Torinkas.
"Wenn die Dunkelelfen wirklich so schlimm sind, wie Herr Zoy'kinal behauptet, werden diese Kreaturen lieber im Kampf gegen uns fallen, als sich ihren Herren zu stellen, wenn sie uns durch gelassen haben."
An Oscar gewandt, ergänzt sie dann: "Könnt ihr ihnen nicht vielleicht klar machen, dass wir ihnen dabei helfen können, aus der Sklaverei zu entkommen?"
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Rosbro Meneldur am 24.03.2009, 18:57:47
Rosbro nickt Jandar zu und flüstert, während er auf den Tepich steigt: "Bring uns ersteinmal herüber, aber von der rechten Seite, und halte dich bereit. Ich werde einen Stillezauber in den Gang hinter sie Zaubern, so das keine Geräusche durch den Gang hallen können. Wenn jemand von ihnen in den Gang fliehen will, kannst du ihn daran hindern?"
Wenn Jandar ihm seine Zustimmung gibt, beschwört er magische Stille in den Gang hinter die Kuo Tao.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Oscar am 24.03.2009, 19:47:06
Oscar nickt bei Siobhans Vorschlag und wendet sich dann an die Fischmenschen in der Handelssprache des Unterreiches, wobei er versucht ihren Dialekt nachzuahmen. "Das könnten wir tun. Aber was würdet ihr tun, wenn wir euch aus der Knechtschaft der Drow befreien würden. Dann braucht ihr keine Strafe eurer alten Herren mehr fürchten." fragend blickt Oscar die Kuo-Toasklaven an.
Titel: Shadowdale - Ein neues Abenteuer
Beitrag von: Schreckensjul am 24.03.2009, 22:30:41
Für einen Augenblick schauen die Fischmenschen Oscar verdutzt an und überlegen, doch als einer von ihnen erblickt wie Rosbro und Jandar über den See zu ihnen geflogen kommen und der Azuthaner zu einem Zauber ansetzt, schlagen sie ihre Speere wütend auf ihre Schilde und bewegen sich angriffsbereit auf euch zu ...

Rosbro bereitet sich darauf vor, die Kuo Toa mit einem niedrigen aber unfehlbaren Schadenszauber einzudecken. "Wenn du glaubst, sie könnten jemanden von uns verletzen, nutze einen einfachen Zauber. Wir müssen unsere Magie für die Drow bewahren., flüstert er Jandar zu.

Jandar nickt und steuert den Teppich näher ran.
Dann bereitet er sich ebenso darauf vor einen Zauber gegen die Kuo-Toa zu wirken.

Siobhan kann unschwer erkennen, dass die Echsenmenschen zum Angriff übergehen. Ein Kampf scheint unausweichlich, so dass sie zu ihrer Laute greift um ihre Gefährten im Kampf zu motivieren. Binnen Sekunden stimmt sie ein Lied an um ihre Freunde anzuspornen,