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Archiv => Archiv - Online-RPGs D&D/d20 3E => Forgotten Realms - Neue Tränen => Thema gestartet von: Idunivor am 17.05.2010, 21:08:15

Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 17.05.2010, 21:08:15
Kapitel 3 - Jäger in der Nacht

1. Flammleite im Jahr des Aufstiegs des Elfenvolkes 1375 TZ

Ein erster Schritt (Anzeigen)

Es vergingen viele Zehntage, bevor die verblieben N'Vaelahr wieder etwas von Katar Nachtstern hörten. Von neuem rief der Peenal sie zu einem Treffen zusammen, aber dieses Mal nicht im alten Anwesen der Familie Ildacer, sondern in einem bereits zu großen Teilen in Stand gesetztem Wohnbaum, der der Familie Ammath gehörte.
Doch auch bevor sie die Nachricht erhalten hatten, war den N'Vaelahr bereits klar gewesen, dass irgendetwas im Gange war, denn viele Kompanien waren binnen des letzten Zehntages in Marsch gesetzt worden. Caelreth hatte bereits mitbekommen, dass der Vetter seines Vaters, der Hohe Friedensbewahrer Neldor Maerdrym, den Tempel, dem er vorstand verlassen und sich ebenfalls in den Wald begeben hatte. Viele der Corelloniten hatten ihn begleitet und es bestand kein Zweifel, dass Myth Drannor sich auf eine neuerliche große Offensive vorbereitete, eine Offensive die jener in nichts nachstand, die nach Wiederkehr der Kriegsklinge begonnen und einen großen Teil des Cormanthor in Elfenhand gebracht hatte.
Dennoch hatte keiner von ihnen den Marschbefehl erhalten und dieses Rätsel löste sich also in der Nachricht von Katar Nachtstern, der sie bat ihn im Anwesen der Ammaths zu treffen.
Nur wenige Mondelfen standen hier wache und sie alle trugen die vier schwarzen und die vier weißen Halbmonde des Hauses Ammath auf ihren Wappenröcken. Offensichtlich waren sie über die Ankunft der Gäste informiert, denn keiner von ihnen machte Anstalten die N'Vaelahr aufzuhalten. Stattdessen wurden sie in einen geräumigen Wohnraum in dem verschiedene Sessel und Sofas verteilt waren geführt.

Diese Mal sitzt ihnen nicht Katar allein  gegenüber, sondern eine Mondelfe leistet ihm Gesellschaft, die die N'Vaelahr als Alea Ammath erkennen. Außerdem sind neben Aeryn, Filidan und Cealreth zwei weitere Elfen anwesend. Einerseits die Sonnenelfe, der die N'Vaelahr bereits am Grab von Faelar begegnet waren und außerdem ein kleiner dunkelhaariger Mondelf, dessen Kleidung ein wenig in Unordnung ist. Ruhig bedeutet Katar den N'Vaelahr und den zwei Fremden sich zu setzen, bevor er zu sprechen beginnt: "Ein wenig Zeit ist vergangen, seit ihr erfolgreich von eurem Auftrag zurückgekehrt seid und inzwsichen ist ein weiteres Gesicht aus eurer Runde verschwunden. Deshalb möchte ich euch Talindra Laelithar und Taeglyn Sternenschritt vorstellen, die die Lücken füllen werden, die durch den Willen der Seldarine entstanden sind.
Ihr werdet sicher schon bemerkt haben, dass die Dinge erneut in Bewegung geraten und ein weiteres Mal bedarf Myth Drannor eurer Hilfe. Die Erfolge, die ihr beim letzten Mal erzielen konntet sprechen für euch, doch dieses Mal wird euer Auftrag gefährlicher und zugleich wichtiger sein.
Der Waffenmeister führt eine große Offensive gegen die Drow, die den Elfenhof besetzen aus und viele Männer und Frauen sind hieran beteiligt. Die Jaelre werden dieser Streitmacht wenig entgegensetzen können, doch auch aus anderer Richtung droht Gefahr, die Auzkovyn sammeln sich im Süden und die Verstrickten Bäume brauchen Schutz. Wir haben ein Bataillon dorthin entsandt um den Wald zu halten, aber Sehanine hat einer ihrer Dienerinnen eine Vision gesandt, die von einer schleichenden Gefahr berichtet. Wir möchten, dass ihr euch ebenfalls zu dem Lager begebt um mit dem Wissen um die Warnung Sehanines die Situation zu beobachten."

Katar macht eine kurze Pause und Augenblicke später ergreift Alea das Wort: "Euer Befehl lautet dafür zu sorgen, dass die Auzkovyn unserer Truppen nicht überwältigen können. Wir wissen selbst nicht, was diese Vision genau zu bedeuten hat, aber um die Moral der Truppen nicht zu gefährden muss sich dennoch geheim gehalten werden. Der einzige mit dem ihr dieses Wissen teilen dürft ist Daried Selsherryn, der Kommandant des Lagers. Wir haben ihr bereits informiert, dass wir ihm eine Gruppe Kämpfer senden werden, die er mit besonderen Aufgaben betrauen kann, die über das hinaus gehen, was man gewöhnlichen Soldaten zumuten kann."
Mit einer einfachen Geste öffnet die Mondelfe ein kleines Kästchen, das auf einem der Tische ruht, und offenbart den Blick auf fünf etwa handteller-große, grüne Edelsteine, die in einem magischen Licht funkeln.

Ohne sonderlich mit der Wimper zu zucken fährt die Mondelfe fort: "Dies ist etwas woran ich lange gearbeitet habe, diese Ai'kiira N'Vaelahr werden es euch ermöglichen jeden Tag einige Minuten eurer Wahrnehmung aufzuzeichnen und sie mit Hilfe ihrer Magie an jeden anderen der einen solchen Stein trägt zu senden. Außerdem ermöglichen sie in begrenztem Maß telepatische Kommunikation zwischen den Trägern, solange sie sich sehen können. Die einzige Außnahme von dieser Regel bilden Katar und ich, da wir ältere und mächtigere Steine, die diesen ganz ähnlich sind, tragen, wird es euch möglich sein uns eure Gedanken und Wahrnehmungen schon dann zu senden, wenn ihr euch auf unsere Namen fokussiert. Hiermit sollte es euch ohne Schwierigkeiten möglich sein uns und so der Königin und ihren Beratern von den Ereignissen im Lager zu berichten und euch im Notfall untereinander zu beraten ohne Aufmerksamkeit zu erregen."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 18.05.2010, 22:28:52
Die Gesichter von  Aeryn, Filidan und Cealreth kommen der Sonnenelfe schon ziemlich bekannt vor. Für eine Elfe sind die paar Monate, die dazwischen lag, so als ob ihr Treffen mit ihnen erst gestern gewesen, wenn man Talindras hohes Lebensalter bedenkt, auch wenn sie für elfische Verhältnisse noch recht jung ist. Das Schicksal und die Seldarine hatten es offenbar gewollt, dass sie mit den drei anwesenden Personen, die damals auch auf Faelars Beerdigung waren, gemeinsam für eine höhere Sache und zum Wohle des Elfenvolkes in den Kampf ziehen würde. Außerdem musste der Tod Faelars gerächt werden, was wohl ganz in seinem Sinne wäre.

Aufmerksam hört Talindra den bisherigen Ausführungen zu. Voller Faszination und fast schon Ehrfurcht schaut die elfische Magierin dann die Ai'kiira an. Doch dabei vergisst sie nicht Katar Nachtstern noch eine Frage zu stellen: "Wie genau lautete denn die Vision der Fürstin der Träume, Penaal? Womöglich könnte sich dies für uns ja noch einmal als wichtig herausstellen, selbst wenn deren Sinn momentan noch nicht einwandfrei entschlüsselt werden kann."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 18.05.2010, 22:36:10
Der Mondelf nickt auf die Frage der jungen Elfe hin und setzt dann zu einer Antwort an: "Die Priesterin, der die Vision zu Teil wurde, beschrieb sie als dunkle Schwingen, die über dem Wald in der Umgebung der Verstrickten Bäume kreisten. Die Waldelfen haben sich in ihrer Siedlung so gut verschantzt, wie sie können, während die Truppen Myth Drannors in einem weiteren Lager Stellung bezogen haben. Die Waldelfen verfügen nicht über ausreichend Soldaten um mehr als ihre Siedlung schützen zu können und wir können es uns nicht leisten den Wald aufzugeben indem wir uns gemeinsam mit den Waldelfen eingraben. Aber irgendeine Gefahr schwebt über ihnen, die über das Erwartete hinaus geht."
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Beitrag von: Taeglyn am 20.05.2010, 09:12:09
In seinen Stuhl zurück gelehnt nutzt der Mondelf die Zeit seine Kameraden zu mustern und sich so einen ersten Eindruck zu verschaffen. Er selbst nickt ihnen freundlich zu als sein Name genannt wird und murmelt dabei höflich eine Willkommensfloksel.

Als dann die Ai'kiira N'Vaelahr offenbart werden, so setzt sich Taeglyn schlagartig auf und blickt voller Bewunderung auf die Steine. Viele Schätze von magischer Natur hatte er in den Jahren vor dem Krieg in Händen gehalten, doch diese hier sind eindeutig nicht bei den Geringeren unter ihnen anzusetzen.

Mit einem Blick zu Alea Ammath, greift er behutsam nach vorne und hebt einen der Smaragde empor, kneift das linke Auge zu und betrachtet fasziniert wie sich das Licht an den polierten Kanten bricht.

In sich hinein lauschend, wartet er einige Herzschläge ob der Stein ihm antwortet.
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Beitrag von: Idunivor am 20.05.2010, 09:26:21
Tatsächlich kann Taeglyn in Kontakt mit dem Stein treten, denn in dem Moment in dem er ihn berührt spürt er das leise Eche eines Willens, der ihn darum bittet den Stein auf seine Haut zu drücken. Alea nickt kurz als der Mondelf nach dem Ai'Kiira greift: "Diese Steine sind sehr viel schwächer als gewöhnliche Kiira, noch sind sie ohne Prägung und begierig sich mit jemandem zu verbinden. Um dies zu tun müsst ihr sie einfach auf eure Haut drücken und sie werden sich mit eurem Körper verbinden und zu einem Teil von euch werden. Ihr könnt sie jedoch jederzeit entfernen und dabei werdet ihr dann auch die Prägung, mit der ihr sie versehen habt, aufheben, sodass jeder auf sie zugreifen kann. Aber solange sie mit eurem Körper erbunden sind könnt nur ihr auf ihre Kräfte zugreifen und ihre Position am Körper nach Belieben verändern. Sollte euer Körper während ihr den Ai'Kiira tragt getötet werden, wird der Stein alle Informationen die in ihm gespeichert sind vernichten. Ähnliches gilt, falls jemand versucht ihn gewaltsam aus eurem Körper zu entfernen."
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Beitrag von: Aeryn am 20.05.2010, 09:33:12
Aeryn nickte, als der Peenal ihren neuen Auftrag beschrieben hatte. “Wir werden Augen und Ohren offenhalten, um diese Gefahr rechtzeitig auszumachen und abzuwenden!” sagt sie pflichtbewusst.

Diese Gedankensteine werden uns bei dieser Aufgabe sehr hilfreich sein. Vielen Dank!” sagt Aeryn, nachdem sie den Ausführungen der Magierin gelauscht hatte.

Dann wendet sie sich den beiden Elfen zu, die sie noch nicht näher kannte.

Aeryn Mondschatten, Kundschafterin. Und das ist Fang.” Die Waldelfin verneigt sich leicht zur Begrüßung.
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Beitrag von: Taeglyn am 20.05.2010, 13:59:16
Ein sanftes Lächeln stiehlt sich auf die Lippen des Glücksritters und mit einem Gedanken begrüßt er den Stein.

Alea lauschend, lässt Taeglyn den Smaragd sinken als Aeryn das Wort ergreift und verneigt sich anschließend seinerseits.

"Taeglyn Sternenschritt werde ich genannt. Ich besitze einiges an Vorbildung was das Betreten von und Bewegen in unterirdischen Anlagen betrifft."

stellt sich der schmalbrüstige Mondelf schmunzelnd vor.
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Beitrag von: Caelreth am 20.05.2010, 17:42:51
Die vergangenen Zehntage hatte Caelreth in relativer Ruhe und Frieden verbracht, Tempeldienst verrichtet und die Zeit mit seiner Verlobten genossen, fern von den Kämpfen um den Cormanthor, wenngleich er auch zuweilen Verwundete versorgen musste. Die Nachricht, dass seine Dienste wieder gebraucht würden, nahm er einerseits mit Stolz aber auch mit Sorge auf ... wieder musste er Myriela allein zurück lassen. Unbewaffnet und nur in leichten Gewändern begibt er sich daher zum Anwesen der Ammath, wo er seine früheren Gefährten herzlich begrüßt. Aeryn und Fillidan hatte er nicht viel gesehen, beide weilten nicht so oft in Myth Drannor wie er selbst. Fillidan begrüßt er mit einem festen Händedruck, während er Aeryn eine freundliche Umarmung schenkt. "Es ist schön euch unversehrt zu sehen, eine Schande, dass auch noch Cullen von uns gegangen ist." auch den beiden Neulingen schenkt er einen freundlichen Gruß, die Sonnenelfe zumindest erkannte er sogleich wieder, während er meinte den Mondelf im Tempel auch schonmal gesehen zu haben.

Respektvoll verneigt er sich dann vor dem Penaal und Alea Ammath, um dann auf einem Sofa Platz zu nehmen. Die Nachricht über die bevorstehende Offensive überrascht Caelreth nicht großartig, dies hatte sich bereits angekündigt. Ehrerbietig greift er nach einem Kiira und bedankt sich "Habt vielen Dank für dieses Geschenk, ich hoffe es wird uns gute Dienste leisten." mit ernstem Blick schaut er seine Vorgesetzten an "Ich werde alles in meiner Macht stehende tun um auch dieses Vorhaben zu einem guten Abschluss zu führen. Möge Corellon weiter seine schützende Hand über uns halten." er nutzt den Augenblick um sich auch mit Taeglyn bekannt zu machen.

"Caelreth aus dem Hause Maerdrym, Gottesdiener und Vorkämpfer des Elfenvaters. Willkommen in unserer Einheit!"
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Filidan am 21.05.2010, 09:53:21
Filidan hatte in derletzten Woche seine Mutter für ein paar Tage besucht und ihr zumindestens in Teilen berichtet was sich zugetragen hatte. Besondere Details die er geheim halten musste, lies er bei seinen Erzählungen natürlich aus und dennoch freue es seine Mutter das sie ihren Sohn ein paar Tage für sich hatte.

Der Tod von Faelar war recht spurlos an Filidan vorrüber gegangen, denn es war nicht der erste Gefährte der beim Kampf gegen die Dunkelelfen sein Leben lassen musste. Und es war zuwenig Zeit vergangen als das er Faelar als einen echten Freund bezeichnen konnte.

Mit einem Augenblizeln reisst er sich aus seinen Erinnerungen und blickt in die Gesichter der beiden neuen Mitglieder ihres Trupps:

"Mein Name ist Filidan."

Dann entsinnt er sich an eine Aussage die Caelreth gerade getätigt hat über Cullen.

Ich hatte mich schon gefrag wo der Mensch wohl abgeblieben ist. Diese Frage werde ich mir für später aufheben, denn die anderen scheinen wohl über den Tod von Cullen bescheid zu wissen oder wollen das Thema hier niht anschneiden.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 21.05.2010, 14:10:25
"Wie Penaal Nachtstern schon gesagt hat, ist mein Name Talindra Laelithar. Einige werden mich von einem nicht allzu freudigen Ereignis aus der Vergangenheit, zumindest vom Aussehen her schon kennen.", dabei schaut Talindra für einen kurzen Augenblick etwas gedankenversunken, bis sie dann mit ihren Worten wie folgt fortfährt: "Ich bin Faenaar und Illusionistin der  Akh'Faer. Zwar liegen mir alle Seldarine am Herzen, aber vorallem eben die Fürstin der Träume Sehanine Mondbogen gilt meine besondere Verehrung. Mit ihrer Kraft, der Kraft der Illusion, versuche ich die Elfenlande so gut es geht vor dem Bösen und der dunklen Brut zu beschützen. Mein Schwerpunkt liegt also auf subtilen Formen der Magie, allen voran freilich auf Illusionsmagie, erwartet also nicht unbedingt, dass ich auf dem Schlachtfeld mit irgendwelchen Feuerbällen oder Blitzstrahlen um mich werfen werde. Ansonsten stehe ich Euch selbstverständlich auch noch mit meinem Wissensschatz so gut es mir eben möglich ist zur Seite."

Sobald Katar Nachtstern und  Alea Ammath es gestatten die Ai'kiira entgegenzunehmen und sie eine Verbindung mit dem Körper eingehen zu lassen, würde Talindra dies auch tun.
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Beitrag von: Idunivor am 21.05.2010, 15:09:01
Auf eine weitere Geste von Aelas Hand hin, schweben auch die übrgien vier Ai'kiira aus der kleinen Schachtel zu den N'Vaelahr, die sie tragen sollten. Sie bleiben direkt vor ihnen in der Luft hängen, in der Erwartung ergriffen zu werden, während Katar mit seinen Erläuterungen fortfährt: "Ihr werdet noch heute aufbrechen. Mit Hilfe eines der Portale, die Myth Drannor mit dem Verstrickten Tal verbinden, werdet ihr in den Nähe des Stützpunktes gelangen. Ihr werdet dabei das letzte Truppenkontingent begleiten, dass zu dem Lager aufbricht. Sie warten in den Westfeldern auf eure Ankunft. Ihr könnt uns jederzeit mit Hilfe der Ai'Kiira erreichen, aber jetzt solltet ihr aufbrechen, das Portal kann nicht unbegrenzt offen bleiben. Lisse`alus ent laema`lalaith tenna lle aelouva.[1]"
Da der Penaal nur wenig Zweifel daran gelassen hatte, dass es an der Zeit war aufzubrechen, begeben sich die N'Vaelahr umgehend zu den Westfeldern. Noch bevor sie das Anwesen verließen, drückte ein jeder von ihnen den Ai'Kiira auf seine Haut und tatsächlich sanken die Steine einfach so, ohne Schmerzen zu verursachen, in das Fleisch ein, bis nur noc etwas ein Drittel von ihnen zu sehen war. Wie von Alaea angekündigt, brauchte es nur einen einfachen Gedanken um den Stein an einen anderen Ort zu bewegen.
Während die N'Vaelahr sich noch an die anfangs etwas merkwürdige Präsenz des Steines in ihren Gedanken gewöhnten, erreichten sie bereits die Westfelder, wo eine volle Einheit Akh'Velahr auf sie wartete, zumeist gehüllt in strahlende auf Immerdar geschmiedete Panzer. An ihrer Spitze wartet eine junge Mondelfe, die auf die N'Vaelahr zutritt, sobald sie ihrer Gewahr wird.

Sie trägt einen Panzer aus goldenen Metallplatten, die ihr auf den Leib geschmiedet scheinen und an ihrem Gürtel hängen zwei schlanke Schwerter. Die Rangabzeichen auf ihrer Rüstung zeichnen sie als Nikerym aus, womit sie offensichtlich einen zu hohen Rang bekleidet um nur die vier Dutzend Soldaten zu kommandieren, die hier versammelt sind. Sie nickt den fünf Neuankömmlingen zu: "Aaye mellonae`amin![2] Damit sind wir vollständig, die Truppen auf der anderen Seite dürften das Portal jeden Moment öffnen."
Erst jetzt werden die N'Vaelahr des kleinen Steinkreises gewahr, der sich auf dem grünen Feld hinter den versammelten Soldaten erhebt. Von einem Moment auf den anderen beginnt der Stein in der Mitte leicht zu schimmern und die Mondelfe nickt knapp und dann wendet sie sichden Soldaten zu: "Also gut, das Portal ist offen, in achter Gruppen aufstellen und im Abstand von einer Minute hindurch treten um denen auf der anderen Seite Zeit zu lassen Platz zu machen."
Offensichtlich hatten die Akh'Velahr nur auf diesen Befehl gewartet, denn binnen Augenblicken stehen die Elfen in sechs Reihen, während die ersten Acht in den Steinkreis treten und dann alle im gleichen Moment ihre Hand auf den mittleren Fels legen. Das Leuchten des Steins breitet sich über ihre Hände in ihre ganzen Körper aus und Augenblicke später sind sie verschwunden.
Während die Soldaten wie befohlen warten und dann die nächste Gruppe in den Kreis tritt, wendet sich die Mondelfe erneut an die N'Vaelahr: "Meinen Informationen zufolge befindet ihr euch außerhalb der Kommandostrukturen und seid lediglich Kerym Selsherryn unterstellt. Mein Name ist Anerin Narlbeth, aber Aneirin reicht völlig aus. Es wird mir eine Freude sein an eurer Seite in den Kampf zu ziehen, wenn ihr mit dann jetzt durch das Portal folgen würdet, es wird nicht ewig offen bleiben, jetzt da der erste hindurch getreten ist."
Ohne auf eine Antwort zu warten macht sich die Arkerym auf in Richtung des Portales, das soeben von einer weiteren Gruppen Soldaten benutzt wurde. Dort angekommen tritt sie in den Steinkreis und bedeutet den N'Vaelahr es ihr gleich zu tun. Die meisten von ihnen waren diese Abläfe aus den Zeiten des Kreuzzuges gewohnt in denen sie des öfteren durch Portale hatten gehen müssen und so versammeln sie sich schnell um den mittleren Felsen und nachdem die vorgegebene Zeit verstrichen ist, legen sie ihre Hand auf ihn und spüren, wie das Gewebe nach ihren Körpern greift und alte Elfenmagie sie von einem Ort zu einem anderen bringt.


Von einem Moment auf den anderen finden die N'Vaelahr sich in einem weiteren Steinkreis wieder. Um sie herum ragen jetzt jedoch nicht mehr die schlanken Bäume Myth Drannors in deren Wipfeln zumeist irgendwelche Häuser oder Plattformen thronten empor, sondern stattdessen blicken die N'Vaehlar auf einen gewaltigen Wald, dessen Bäume merkwürdig inneinander verwuchert waren.
Der Steinkreis selbst befindet sich auf einer kleinen Lichtung und ist eingekreist von einigen Elfensoldaten, die ihn offensichtlich bewachen. Aneirin tritt zu einem Magier, der am Rand des Kreises steht und unterhält sich leise mit ihm, während die N'Vaelahr den Kreis ebenfalls verlassen um den nach ihnen kommenden Platz zu machen.
 1. Süßes Wasser und helles Gelächter bis wir uns wiedersehn.
 2. Grüße Kamerade!
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 22.05.2010, 13:12:05
Es vergehen noch enige Minuten bis auch die übrigen Soldaten versammelt sind, aber sobald es so weit ist, übernimmt Aneirin wieder das Kommando, dieses Mal auch über die Elfen, die hier am Portal gewartet hatten: "Also gut, sehen wir zu, dass wir hier weg kommen. Marschordnung einnehmen und dann auf zum Lager. Die Späher sollen einen Bereich im Umkreis von einem Kilometer abdecken um Überraschungen zu vermeiden."
Ohne lange zu zögern setzten sich die sechzig Elfen in Marsch und sechs Waldelfen verschwinden zwischen den verschlungenen Bäumen um die Umgebung näher zu beobachten, während der Haupttrupp sich in Richtung des Lagers aufmacht.

Wie von Katar Nachtstern angekündigt, dauert der Marsch beinahe den ganzen Tag un die Sonne steht schon sehr tief, als Duathamper schließlich in Sicht kommt. Auf den ersten Blick ist zu erkennen, dass es sich hierbei um eine alte elfische Festung handelt, denn zwischen den hoch aufragenden Bäumen in deren Wipfeln Plattformen thronen, befinden sich Reihen dichten Gestrüpps, die offensichtlich mit Hilfe von Magie dazu gebracht wurden einer Mauer gleich den Boden zu überwuchern.
Auf den oberen Plattformen, die durch Hängebrücken und einfache Seile verbunden sind, lassen sich überall elfsichen Bogenschützen entdecken, die wachsam die Umgebung im Augen behalten. Zwischen vielen braunen und grünen Umhängen leuchten vereinzelt blutrote auf, die in den Streikräften Myth Drannors sonst nur selten zu sehen waren. Sobald die N'Vaelahr gemeinsam mit den Versträkungstruppen den Gestrüppwall erreichen teilt er sich auf wundersame Weise um ihnen Einlass zu gewähren. Hinter der Schutzmauer erwarten sie die glänzenden Rüstungen von Speerträgern aus Leuthilspar, die den Zugang bewachen. Ruhig nicken sie den ankommenden Soldaten zu.
Im Inneren des Lagers sind nur wenige Elfen am Boden versammelt, weit mehr befinden sich auf den großen Plattformen, die sich oben in den Wipfeln der Bäume befinden, eineAusnahme bilden jedoch die in rote Umhänge und dunkle Panzer gehüllten Elfen, deren Gesichter meist von einem Helm verdeckt werden, dessen Visier bis über die Nase hinab reicht. Sie sind um einen der Bäume versammelt, der eine Öffnung aufweist, durch die er betreten werden kann. Aneirin befiehlt kurz dem Shaalth und den Nikym, die die angekommenen Truppen befehligen sie den Quartieren zuzuweisen und wendt sich dann an die N'Vaelahr: "Daried wird euch sprechen wollen. Er erwartet so oder so meinen Bericht, also könnt ihr mich auch direkt zu ihm begleiten. Eure Quartiere könnt ihr später auswählen."
Da kein Widerspruch erfolgt, geht die Mondelfe zielstrebig auf den zentralen Baum zu in dessen Geäst mehrere große Plattformen mit Bauten versehen sind, wie sie nur die Elfen errichten können. Gewand klettern Aneirin eine der herabhängenden Strickleitern hinauf. Die N'Vaelahr folgen ihr nacheinander, da Fang eine solche Leiter jedoch nicht ersteigen kann, bitte Aeryn den Coshee am Fuß des Baumes auf ihre Rückkehr zu warten.
Oben angekommen, führt Aneirin die Neuankömmlinge in eines der größeren Gebäude, vor dem mehrere Sonnenelfen Wache stehen, die offensichtlich aus den Reihen der Ritter entstammen, da sie selbst für elfische Maßstäbe kunstvoll gefertigte Waffen und Panzer tragen und auf diesen die Zeichen elfsicher Adelshäuser angebracht sind.
Ohne ein Wort lassen sie die Nikerym und ihre Begleiter passieren. So gelangen alle gemeinsam schließlich in einen recht großen Raum in dessen Mitte ein runder Tisch steht. Um diesen sind zwei Sonnenelfen, ein Waldelf und ein Mondelf versammelt, die alle vier aufblicken als Aneirin mit ihren Begleitern eintritt. Die junge Mondelfe nickt allen anwesenden knapp zu, bevor sie zur Seite tritt um den Blick auf die N'Vaelahr frei zu machen: "Kerym Selsherryn, darf ich Aeryn Mondschatten, Taeglyn Sternenschritt, Talindra Laelithar, Caelreth Maerdrym un Filidan vorstellen. Sie sind gemeinsam mit der letzten Einheit eingetroffen. Ich habe die Offiziere bereits angewiesen ihre Soldaten auf die Quartiere zu verteilen und sie in den Patroulliendienst einzubinden."
Der Sonnenelf (http://img192.imageshack.us/img192/8658/daried.jpg), der in eine Rüstung aus rotem Stahl gehüllt ist und an der Seite eine feinde Dünnklinge trägt nickt zustimmend: "Sehr gut Aneirin."
Anschließend blickt er zu den fünf N'Vaelahr: "Willkommen im Militärlager von Duathapmer ich bin Daried Selsherryn, der Kommandant dieses Lagers. Dies sind Braern Echorn, der Kommandant unserer Akh'Faer, Raerth Jidolon, der Anführer unserer Späher und Torinkas Zoy'kinal, der Anführer der Dunklen Rächer, die hier stationiert sind."
Der Sonnenelf (http://img232.imageshack.us/img232/4411/faernaabraernechorn.jpg), den Daried als ersten vorgestellt hat, verneigt sich leicht, wobei er den Stecken in seiner Hand jedoch fest umfasst hält. Er ist in reich verzierte goldene Roben gehüllt und auf den ersten Blick ist erkennbar, dass es sich bei ihm um einen Magier handeln muss. Der Waldelf (http://img232.imageshack.us/img232/8056/connavararcanearcher.jpg) erinnert von sehr Ausrüstung her stark an Aeryn, denn auch er trägt einen mächtigen Bogen und einen leichten Panzer um nicht zu sehr in seiner Bewegung behindert zu werden. Er lächelt den N'Vaelahr freundlich zu.
Der dritte vorgestellte Elf (http://img231.imageshack.us/img231/1851/shevarashanhngergro.jpg) zeigt keinerlei Anstalten die N'Vaelahr in irgendeiner Form zu begrüßen sondern mustert sie nur mit einem durchdringenden Blick, der keinerlei Emotionen ausstrahlt. Er ist genauso wie einige der Elfen am Boden in einen roten Umhang gehüllt und trägt ein geschwärztes Mithralkettenhemd. Über seinen Rücken hat er einen Bogen aus dunklem Holz und einen Köcher, in dem ein dutzend schwarz befiederter Pfeile ruhen, geschlungen. An seiner Hüfte hängt eine schlanke Elfenklinge in einer ebenso dunklen Lederscheide und den Helm mit dem Halbvisier, das mit arkanen Runen versehen ist, hält er unter dem rechten Arm, weshalb auch sein ganzes Gesicht zu sehen ist. Mehrere entstellende Narben ziehen sich über die Haut, was seinem Ausdruck zusätzlich Grausamkeit verleiht. Sein Hals, der ebenso gezeichnet ist und seine vernarbten Hände, lassen darauf schließen, dass der Rest seines Körpers ein ganz ähnliches Bild abgibt.
Die übrigen Anwesenden hatten sich offensichtlich schon an diesen Anblick gewöhnt, denn Daried fährt ohne lange zu zögern mit seiner Rede fort: "Es wird später Zeit für eine ausführliche Vorstellung geben, fürs erste ist es erforderlich die Taktik für die nächsten Tage zu besprechen. Meinen Befehlen zu Folge seid ihr allein mir unterstellt, also werdet ihr in Zukunft an sämtlichen dieser Besprechungen Teil nehmen.
Die Situation hat sich in den letzten Tage verschärft, den Auzkovyn ist offensichtlich klar geworden, dass Myth Drannor seine Präsenz hier verringert hat und sie werden mutiger. Wir haben bereits zwei halbherzige Versuche den Fluss zu überqueren zurückgeschlagen, aber sie werden es wieder versuchen."

In der kurzen Sprechpause die Daried macht mischt sich nun der Mondelf namens Torinkas ein: "Ich habe es euch schon mehrfach gesagt Daried, es hilft nichts hier zu sitzen und zu warten. Lasst mich zwei Angriffstrupps bilden und die Rächer ans andere Ufer führen. Wir werden die dhaerauw lehren dem Ufer nicht zu Nahe zu kommen."
Der Sonnenelf atmet einmal kurz durch und blickt dann direkt den Mondelfen an: "Muss ich euch wieder daran erinnern, weshalb wir hier sind? Unser Auftrag lautet dieses Waldgebiet zu halten und die Auzkovyn sind uns mindestens fünf zu eins Überlegen, wenn nicht sogar noch mehr. Ein Angriff kann keinen Erfolg haben und auch wenn ihr dort drüben mit euren Rächern vielleicht überleben könnt, so werden sie einfach an euch vorbei schlüpfen und den Fluss überschreiten, weil ihr nicht hier seid um sie auf ihrer Seite zu halten.
Wir werden den Kampf nicht zu ihnen tragen, wir werden den Fluss halten und so Myth Drannor den Rücken frei halten."

Torinkas scheint nicht zufrieden zu sein, auch wenn seine Miene keinerlei Regung zeigt, aber die Art und Weise wie er von einem Moment auf den anderen schweigt zeigt deutlich, dass er nicht mit Daried übereinstimmt. Stattdessen ergreift nun Raerth Jidolon das Wort: "Darf ich vorschlagen die Zahl der Späher zu verdoppeln, die den Fluss überwachen und die Akh'Faer sollten ebenfalls vermehrt das andere Ufer ausspähen. Außerdem sollten die Kleriker die mächtig genug sind die Seldarine um Weisung bitten, damit wir wissen, wo die Auzkovyn als nächstes angreifen werden."
Daried nickt ruhig: "Ich stimme euch zu Raerth. Lasst die entsprechenden Befehle geben und ihr Braern werdet eure magischen Augen noch stärker als bisher auf das andere Ufer richten. Eure Rächer sollen weiterhin den Fluss patoullieren, aber ihn nicht überschreinte, Torinkas, aber ich will immer mindestens die Hälfte von ihnen hier haben um das Lager gesichert zu wissen. Aneirin, ihr werdet die Verteidigung des Lagers übernehmen und die Truppen entsprechend einteilen."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Taeglyn am 22.05.2010, 14:22:38
Die verstrickten Wälder das erste Mal mit eigenen Augen sehend, fällt es dem Abenteurer erneut auf wie der vergangene Krieg die Gesellschaft des Elfenvolkes zu einander gebracht hatte. Vor wenigen Jahren wäre ein Sonnenelf hier wohl heraus gestochen, doch nun tummelten sie sich zahlreich unter den Waldelfen. Aus Übermut suchen die scharfen Augen nach einem  Sternenelfen aus dem fernen Yuirwald. Auch wenn ihre Vetter wohl in ihrer eigenen Heimat zu tun hatten, würde es Taeglyn freuen einem von ihnen hier über den Weg zu laufen.

Mit offenem Herzen all den Wundern seines Volkes betrachtend, lässt sich der klein gewachsene Elf an den Rittern aus Immerdar vorüber führen und betritt dann in den Baumkronen gemeinsam mit den anderen den Besprechungsraum.

Sein Marschgepäck, sowie Bogen und Köcher beiseite stellend, lässt der Abenteurer kurz die Schultern kreisen und blickt in die Gesichter der anwesenden Kommandanten. Bekannte Namen, die weithin gerühmt werden.

Bei der Nennung seines eigenen verneigt sich der Taeglyn ein zweites Mal an dem heutigen Tag.

Seine Aufmerksamkeit verweilt schließlich auf Kerym Selsherryn. Den Klingensänger genau musternd, wartet der Mondelf vorerst auf das Kommende.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 22.05.2010, 18:06:56
Als Aeryn durch den majestätischen Wald schreitet, wandern ihre Augen umher, um ihn in seiner ganzen Schönheit zu erfassen. Hier fühlte sich die Waldelfin wohl und auch Fang war offensichtlich guter Dinge. So motiviert schien der lange Marsch sie auch wenig zu ermüden, zumal sie derartiges durchaus gewohnt war.

Später bei der Einsatzbesprechung nickt sie den Anwesenden freundlich zu, als ihr Name genannt wird. Sie will schon etwas sagen, als von zusätzlichen Spähern die Rede ist, aber da sie davon ausgeht, dass ihnen ohnehin noch eine Aufgabe zugeteilt werden würde, unterlässt sie dies.

Am Fuß des Baumes hat sich Fang derweil ein gemütliches Plätzchen gesucht, von wo aus er das Treiben aufmerksam beobachtet.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 24.05.2010, 19:28:15
Talindra ist von dem Wald sehr fasziniert; er hat für sie fast so etwas wie eine mystische Ausstrahlung. Sie schaut sich daher sehr genau in der Gegend um, während sie den anderen folgt.

Oben angekommen verneigt sich Talindra zur Begrüßung vor den anwesenden Personen etwas und lauscht ansonsten nur erst einmal aufmerksam dem Gespräch.

Sie stellt demjenigen, welchen sie unterstellt sind bloß eine kurze Zwischenfrage, da die Beantwortung dieser Frage der Illusionistin durchaus weiterhelfen würde: "Existieren eigentlich Karten oder Vergleichbares, auf denen der momentane Kampfschauplatz näher dargestellt ist, Kerym Selsherryn? Das würde uns 'Neuankömmlingen' sicherlich helfen die Lage anfangs besser zu erfassen, auch wenn ich glaube, dass alles Wichtige wohl schon gesagt worden ist."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 24.05.2010, 19:55:14
Daried Selsherryn nickt kurz und blickt dann auffordernd zu dem Sonnenelfmagus. Dieser murmelt umgehend einige arkane Sillben und vollführt einige Gesten, woraufhin in der Mitte des Tisches ein Abbild des Waldes in dem das Lager sich befindet erscheint. Daried wendet seinen Blick wieder von Braern Echorn ab und den N'Vaelahr zu: "Vor euch seht ihr den Wald in der Umgebung. Den Fluss, der direkt an unserem Lager vorbei fließt habt ihr ja sicher bereits bemerkt. Wie haben ihn als Schutzwall erwählt, da er nur hier in Reichweite unserer Bögen leicht von großen Zahlen überquert werden kann. Es gibt zwar eine weitere Furt oben im Norden, aber die ist so weit entfernt, dass wir uns um sie keine Gedanken machen müssen. Ähnlich sieht es mit dem Weg um Venoms Hügel gerum aus. Sollten die Auzkovyn versuchen diesen Pfad zu nehmen werden wir es rechtzeitig bemerken und sie entsprechend empfangen. Derzeit sind unsere Truppen hier versammelt, allerdings können wir jederzeit einen Teil in Marsch setzen um jegliche Überquerung zu verhindern. Der einzige Weg für die Auzkovyn in die Wälder die wir beschützen führt hier an uns vorbei und das wissen sie genauso gut wie wir. Über kurz oder lang werden sie unsere Verteidigung testen, wenn es uns gelingt zu verhindern, dass größere Gruppen von ihnen an uns vorbei schlüpfen stehen die Chancen diesen Wald zu halten bis der Kreuzzug gegen Minauth abgeschlossen ist nicht schlecht.
Ich hoffe ihr versteht nun die Situation. Allerdings könntet ihr mir einen Gefallen tun und mir eure Anwesenheit hier erklären. Das einzige was ich von euch weiß sind eure Namen und die Tatsache, dass ihr zwar unter meinem Kommando steht, allerdings außerhalb der gewohnten Hierarchie. Ich wäre euch sehr verbunden, wenn ihr etwas Licht in dieses Dunkel bringen könnten."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 24.05.2010, 21:03:50
Fasziniert blickt die Illusionistin die Magie von  Braern Echorn an und analysiert sie entsprechend. Aber Daried Selsherryn hört sie trotzdem sehr aufmerksam zu und auch die Karte sieht sie sich genau an. Auf seine Frage hin antwortet ihm die Sonnenelfe: "Wir sind eine Art Spezialeinheit, die von Katar Nachtstern ausgesendet worden ist. Wir haben auch noch eine sehr wichtige Information für Euch Kerym  Selsherryn. Aber unsere Befehle waren diesbezüglich eindeutig: Diese Information darf nur an Euch höchstselbst weitergegeben werden. Ich hoffe der Rest der hier Versammelten hat Verständnis hierfür, aber es sind eben Befehle, die entsprechend befolgt werden müssen."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 24.05.2010, 21:23:23
Daried zieht kurz eine Augenbraue hoch ob Talindras Antwort, bevor er sich an seine Offiziere wendet: "Nun, ihr alle wisst, was ihr zu tun habt. Tut wie euch geheißen und lasst uns allein."
Während Anerin, Raerth und Braern sich verneigen bevor sie gehen, verlässt Torinkas ohne ein weiteres Wort den Raum und ist binnen Sekunden verschwunden. Der narbentragende Mondelf legte offensichtlich nicht sonderlich viel Wert auf Höflichkeit. Nachdem sich auch die übrigen drei zurückgezogen haben und mit dem Weggang Braern Echorns auch die illusionäre Karte auf dem Tisch verschwunden ist, erhebt Daried wieder seine Stimme: "Nun, was ist es, das ihr mir zu berichten habt? Diese Information muss von besonderer Wichtigkeit sein, wenn Penaal Nachtstern es für nötig hält, dass sie sogar vor meinem Offizieren geheim gehalten wird."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 24.05.2010, 21:42:33
"Ich kann Eure Reaktion der Verwunderung gut nachvollziehen, Kerym Selsherryn, allerdings haben unsere Befehle gute Gründe. Sehanine Mondbogen höchstselbst hat einer ihrer Dienerinnen eine Vision geschickt von Dunklen Schwingen, die sich über die Verstrickten Bäume legen sollen. Es muss also hier eine unbekannte und schleichende Gefahr für die elfischen Truppen geben, die noch nicht so ohne weiteres erkennbar ist. Wir sind hier, um Euch zu dienen, Kerym Selsherryn, aber auch um diese schleichende Gefahr zu untersuchen, die hier irgendwo lauern soll laut der Vision der Fürstin der Träume. Ich verehre vorallem eben die Göttin Sehanine Mondbogen als Teil der Seldarine und ich bin Illusionistin der Akh'Faer, aber selbst ich kann momentan nur raten und spekulieren, was diese Vision bedeuten könnte. Vielleicht planen die Drow ein finsteres Ritual, dass die Kampfhandlungen zu ihren Gunsten an diesen Frontlinien wenden soll. Aber wie schon gesagt: Das ist nur meine persönliche Einschätzung ohne genauere Informationen. Wir werden aber Augen und Ohren offen halten bei unseren Einsätzen, was diese Vision von Sehanine Mondbogen genau bedeuten könnte. Wir wollten Eure Offiziere nicht beunruhigen und auch nicht die restlichen elfischen Truppen, daher diese Geheimhaltung."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 24.05.2010, 22:03:00
Daried lauscht den Ausführungen der jungen Sonnenelfe aufmerksam und nickt mehrfach um zu zeigen, dass er die Lage versteht und die Einschätzung seiner Oberen teilt: "Gut, das erklärt vieles. Es wäre wohl am besten wenn ihr immer wenn wir etwas verdächtiges entdecken, entsprechende Untersuchungen anstellt. Gegenüber den einfachen Soldaten werdet ihr als eine einfache Sondereinheit erscheinen, wie jene, die während des Krieges gegen die Fey'ri von Erzmagus Teshurr angeführt wurde. Ihr solltet dennoch bei sämtlichen Taktikbesprechungen anwesend sein und sobald irgendeiner unserer Späher oder Magier auf etwas verdächtiges trifft, dessen sich die gewöhnlichen Truppen nicht annehmen können, werde ich euch darüber informieren."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Caelreth am 24.05.2010, 22:21:32
Bevor es zu den Westfeldern ging hatte sich Caelreth noch Rüstung und Schwert aus dem Rucksack genommen, um kampfbereit in den Krieg zu ziehen. Kurz darauf erreichten er und seine Gefährten auch schon das Waldland von Cormanthor und der Corellonit wandelt staunend unter den Bäumen. Zu selten hatten seine Pflichten ihm Zeit gelassen die Wälder außerhalb der Stadt zu besuchen ... welch eine prächtige Heimat dies doch für das Volk von Cormanthyr werden würde, sobald dieser schreckliche Krieg endlich enden würde. Es ist ihm beinahe unverständlich wie die Tel'Quessir diesen Ort nur aufgeben konnten, doch das Schicksal hatte sie ja nun ohnehin wieder hierhin zurückgeführt.

Stramm marschiert er mit seinen Gefährten, ist aber froh als man das Lager endlich erreicht. Bei der Besprechung mit den Anführern, lächelt er freundlich als sein Name fällt und mustert die Anwesenden. Daried Shelsheryn kannte der gut informierte Elfenpriester zumindest namentlich, hatten seine Taten ihm unter dem Volk von Myth Drannor doch eine gewisse Bekanntheit bescherrt. Der Name des Mondelfen, den er zweifellos als Shevariten erkennt, meint er auch im Zusammenhang mit einem wichtigen Ereignis schonmal gehört zu haben.

Aufmerksam lauscht er der Besprechung, bis alle Anwesenden außer Daried den Raum verlassen, doch es ist Talindra die sich bereits anschickt die Kunde zu verbreiten, die sie Daried übermitteln sollten. "Verzeiht Herr, aber ich bin ein bescheidener Diener des Elfenvater und kein großer Herrführer. Somit werde ich euch keinen Rat geben, wie ihr euren Truppen am besten aufstellen solltet, es gibt andere, die davon wesentlich mehr verstehen als ich. Doch schlug Meister Jidolon vor die Seldarine zu befragen, um mehr über die finsteren Pläne der Auzkovyn zu erfahren. Hierfür werde ich mich bereitwillig anbieten." spricht Caelreth mit fester Stimme.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 26.05.2010, 08:56:56
Daried nickt zustimmend bei den Worten des Priesters und ruft dann eine der Wachen von draußen herein: "Gestor, zeigt den Neuankömmlingen bitte die Quartiere, die wir haben bereiten lassen."
Der Sonnenelf zeigt keine sonderliche Reaktion außer eine angedeutete Verbeugung gegenüber den N'Vaelahr, während Daried sich wieder an sie wendet: "Ich fürchte wir haben nicht genug Platz um jedem von euch ein Einzelquartier zu gewähren, ihr werdet sie euch zu zweit teilen müssen. Macht euch mit den Bedingungen hier im Lager bekannt, ich werde euch rufen lassen, sobald es etwas zu berichten gibt."
Die abschließenden Worte machen deutlich, dass die N'Vaelahr entlassen waren, woraufhin sie dem Sonnenelf folgen, der sie ein Stück weit durch das Gebäude führt, bis er in einem gewundenen Gang, der scheinbar die gesamte Plattform umkreist stehen bleibt und auf drei hölzerne Türen deutet: "Diese drei Räume wurden für euch vorbereitet. Wenn ihr mich dann jetzt bitte entschuldigen würdet, damit ich zu meinem Posten zurückkehren kann."
Ohne ein weiteres Wort verschwindet der Sonnenelf und lässt die N'Vaelahr vor den Räumen zurück. Diese sind alle gleich eingerichtet, zwei Schränke und zwei Kommoden auf denen Krüge mit frischem Wasser stehen, dazu kommen zwei große Kissen, die sich gut für das Versinken in der Trance eigeneten.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Filidan am 26.05.2010, 11:36:37
Filidan ist gespannt was sie in nächster Zeit erwarten würde. Auch wenn er eher ein Stadtkind ist, so ist er dennoch beeindruckt von der Schönheit dieses Ortes. An diesem Platz ist er ob seines menschlichen Erbes schon ein Sonderling, was ihm hier wieder ein mal bewusst wird. Einige Blicke der Elfen bleiben einen Moment zu lange auf ihm, als das er dies dem Zufall zuschreiben würde.

Als ihnen die Quartiere gezeigt werden, geht Filidan einfach auf die linke Tür zu und macht es sich in dem Zimmer bequem. Mit etwas Skepsis blickt er auf das Sitzkissen, zuckt dann mit den Schultern und breitet daneben seine Schlafstatt aus.

"Ich denke das ich mir mal etwas die Füsse vertrete und ein paar Worte mit den Wachen wechseln werde, es sei denn ihr habt noch etwas zu besprechen, dann verschiebe ich meinen kleinen Rundgang auf später."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 26.05.2010, 18:12:58
Auch die Sonnenelfe macht vor Gestor eine angedeute Verbeugung zur Begrüßung und auch zur späteren Verabschiedung.

Filidan antwortet die Faernaa auf seine Äußerung: "Ich denke, dass vorerst wohl alles Wichtige besprochen wurde. Wir sollten nun erst einmal unsere Zimmer beziehen.

Talindra sagt dann noch zu Aeryn: "Ich nehme an, dass wir zusammen eines der restlichen Zimmer nehmen, oder?" Die Sonnenelfe deutet dann auf das mittlere Zimmer und würde es dann entsprechend herrichten für ihren Einzug.

Danach schlägt sie Aeryn noch vor: "Ich denke, wir sollten uns auch etwas mit dem Lager vertraut machen. Kommt Ihr mit oder wolltet Ihr nun etwas anderes noch tun?"

Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 26.05.2010, 19:20:02
Aeryn nickt der Sonnenelfe zu, als sie auf das mittlere Zimmer deutet. “Ja, das ist sicherlich vernünftig.

Die Waldelfin schaut sich das Zimmer an und richtet sich, soweit nötig, ein. Als Talindra dann noch vorschlägt, einen Rundgang durch das Lager zu machen, stimmt Aeryn der Illusionistin ebenfalls zu.

Gern, es kann nicht schaden, die Gegend etwas genauer kennenzulernen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Taeglyn am 27.05.2010, 10:00:00
Ohne viel nachzudenken, folgt Taeglyn dem Halbelben ins Zimmer und stellt sein Gepäck griffbereit an die Wand. Sollte es die Situation erfordern würde er in wenigen Augenblicken Abmarsch bereit sein.

Den Köcher samt dem Langbogen über den Rücken spannend, hört der Mondelf die Worte der beiden Elfinen vor der Zimmertüre. Rasch erhebt er sich und schließt auf zu den beiden, wobei er fröhlich meint:

"Wenn das keine geschlossene Runde ist würde ich mich vorerst gerne anschließen. Dann können wir nicht nur die Gegend sondern auch einander besser kennen lernen..."

Schelmisch grinsend wartet er auf die Antwort.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 27.05.2010, 16:36:50
"Nein, das ist keine 'geschlossene Veranstaltung'. Wer auch noch mitgehen will, kann das gerne tun. Was interessiert Euch denn?", sagt die Sonnenelfe mit einem leichten Lächeln auf den Lippen bei ihren Worten.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Taeglyn am 27.05.2010, 22:32:08
"Nachdem wir bei unserer Lagerstätte schon waren, sollten wir sehen was es draußen so für uns gibt."

erwidert Taeglyn mit amüsierten Tonfall. Einen Blick über die Plattform hinunter werfend, meint er dann:

"Vielleicht sollten wir als erstes die Messe aufsuchen und uns unter den Soldaten umhören was sich in den letzten Tagen getan hat und wie die Stimmung unter den hier Versammelten ist. Vielleicht wissen sie mehr als ihnen bewusst ist..."

Den Waffengürtel wieder etwas empor schiebend, legt er danach die Linke auf den Griff seines Rapiers und gibt sich so ernsthaft wie möglich. Die anderen sollten nach Möglichkeit nicht gleich erkennen, dass er aus rein selbstsüchtigen Motiven als aller erstes zu einem Glas Wein in guter Gesellschaft kommen wollte, ehe die tatsächliche Arbeit beginnt.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Caelreth am 28.05.2010, 00:07:35
Kurz macht sich Caelreth mit seinem Quartiert vertraut, verstaut seinen Rucksack und richtet sich etwas ein, indem er seinen Wanderalter in dem Zimmer aufstellt. Helm und Schild legt er ab, um nur mit Rüstung und Schwert den Rundgang zu absolvieren. Schnell schließt er zu seinen Gefährten auf. "Ein Rundgang klingt nicht verkehrt, wir werden ja nun einige Zeit hier verbringen, somit sollten wir uns mit dem Lager vertraut machen. Gegen einen Besuch der Messe hätte ich nichts einzuwenden, gerade nach dem langen Marsch hierher." antwortet der Corellonit, gespannt wie es um die Stimmung in diesem Heerlager wohl bestellt sein mochte.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 28.05.2010, 12:26:07
Die N'Vaelahr beginnen ihren Rundgang in dem Gebäude, in dem sich auch ihre Quartiere befinden. Überall sind durch ihre Ausrüstung zweifelsfrei als Adelige zu indentifizierende Sonnen- und Mondelfen verteilt, die die Gänge bewachen und ein Blick auf das Dach offenbart einen Trupp Waldelfen, die mit gespannten Bögen die Umgebung beobachten. Die Konzentration dieser zweifelsohne fähigen Wachen beweist, dass es sich hierbei offensichtlich um den Hauptkomplex handelt und neben den Quartieren der Offiziere und den Räumen des Kommandanten befindet sich hier auch ein kleiner Tempel der Seldarine in dem ein Kleriker stumm vor dem Altar steht, während mehr als ein Dutzend Elfen knieend ihre Gebete an die Elfengötter rechnen.  Um die Betenden nicht zu stören, gehen die N'Vaelahr weiter und treten über eine der Hängebrücken in eines der anderen mit dem Hauptgebäude verbundenen Baumhäuser. Hier drin befindet sich offensichtlich eine Art Lazarett, allerdings ist es noch weitgehend leer, da die wirklichen Kämpfe noch nicht ihren Anfang genommen haben. Zusätzlich sind in diesem Komplex einige Laggerräume untergebracht in denen hauptsächlich Nahrung und andere Gebrauchstgegenstände zu finden sind.
Das dritte ebenfalls mit einer Brücke an die beiden anderen gebundene Baumhaus beherbergt einen Großteil an Truppenquartieren und auch den Versammlungsraum der Soldaten, während direkt an diese Plattform die vierte und letzte des Komplexes angeschlossen ist in der sich die Waffenkammer, sowie eine kleine Schmiede und ein Bogenbauer befinden.
Nachdem sie hier oben alles gesehen haben, setzen die N'Vaelahr ihren Rundgang am Boden fort. Von hier können sie dann auch den letzten Baum der ein größeres Gebäude trägt betreten, der den Akh'Faer als Quartier, Lagerplatz und Labor dient. Hier oben stehen mindestens ebenso viele elfische Champions Wache, wie im Offiziersgebäuzde, da die kleine Gemeinschaft die hier untergebracht ist die Hauptschlagkraft der Truppen darstellt. Um auch die Magier nicht bei ihrer Arbeit zu stören begeben sich die N'Vaelahr nun zu den äußeren Fortifikationen um diese in Augenschein zu nehmen. Am Boden sind um das ganze Lager Soldaten verteilt, zumeist Speerträger aus Leuthilspar, während auf den dünnen Brücken und kleinen Plattformen in den Wipfeln mindestens drei- oder viermal so viele Elfen mit Bögen die Umgebung im Blick behanteln um sämtliche Angriffe zurückschlagen zu können. In Richtung des Flusses stehen weit mehr Wachen als auf allen anderen Seiten, aber dennoch erscheint den N'Vaelahr keine der Seiten zu schlecht bewacht. Insgesamt zählen sie etwas mehr als sechzig Elfen die allein die äußeren Fortifikationen bewachen, was dem was sie bisher gesehen hatten zu Folge etwa ein fünftel der gesamten hier stationierten Truppen ausmachte.
Schließlich beenden die N'Vaelahr ihren Rundgang vor dem Baum dessen Rinde sich in einem Tor öffnet und von vier in rote Umhänge gehüllten Elfen bewacht wird, die die N'Vaelahr mit durchdringenden Augen mustern, bis einer von ihnen einen Schritt vortritt: "Was ist euer Begehr?"
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 28.05.2010, 13:10:10
Als die Sonnenelfe so durch das Lager geht, prägt sie sich alles gut ein, denn das konnte sich schließlich noch einmal als wichtig herausstellen. Vorallem den Stützpunkt der Akh'Faer merkt sich die Illusionistin. Immerhin würde sie ihn demnächst einmal besuchen wollen. Froh nimmt Talindra außerdem zur Kenntnis, dass es nicht allzu viele Verwundete gibt, was auf der anderen Seite allerdings momentan auch nicht allzu überraschend ist. 

Zu dem elfischen Shevariten in dem roten Umhang sagt Talindra dann auf seine Frage hin: "Wir wollten uns etwas in Euren Anlagen umsehen, falls Ihr nichts dagegen habt."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 28.05.2010, 14:45:03
Alle vier Shevariten halten ihre Blicke starr auf die N'Vaelahr fixiert, währden ihr Sprecher Talindra eingehend mustert, ein kurzer Schatten er Erkenntnis als er Talindras Rangabzeichen entdeckt: "Dort gibt es nichts von Interesse, außer den Waffen- und Traningskammern des Nachtjägers. Es gibt keinen Grund warum ihr euch dies ansehen solltet, Faernaa. Aber wenn ihr darauf besteht bitte, solange ihr keinen der Novizen in seinem Training und keinen der Rächer in seinem Gebet stört."
Auf ein knappes Nicken ihres Anführers hin treten die drei anderen Wachen zur Seite und geben den Weg nach unten frei. Innerhalb des Baumes winden sich Stufen schnell nach unten und dort unter der Erde verzweigen sie sich in ein System aus Gängen. Hier gibt es selbst für elfische Verhältnisse nur wenig Licht und die N'Vaelahr haben Mühe in dem Halbdunkel der Tunnel genaueres zu erkennen. Aber offensichtlich hat der Shevarit an der Oberfläche recht gehabt. Denn abgesehen von einer großen Kammer in der eine Handvoll Elfen in roten Umhängen vor dem eisernen Symbol eines geknickten Pfeils über einer Träne knien gibt es hier unten nichts von wirklichem Interesse. Mancherorts kann man in kleine Kammern blicken in denen vier Elfen in kargen Alkoven hocken und sich trotz des harten Steinbodens offensichtlich in ihrer Trance befinden und an anderer Stelle kann man wiederum Elfen in den allgegenwärtigen roten Umhängen sehen, die Übungskämpfe mit Schwertern, Speeren oder Keulen ausfechten. Dabei ist bezeichnend, dass sie eindeutig mit scharfen Waffen kämpfen und auch nicht gerade zimperlich dabei sind, mehrere der Teilnehmer bereits Schnitte und Prellungen davon getragen haben.
Die überall in den Tunneln verteilten Wachen beäugen die N'Vaelahr misstrauisch, aber keiner von ihnen spricht ein Wort. 
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Taeglyn am 29.05.2010, 14:07:41
Trotz seiner Reisen hatte Taeglyn bisher noch nie einen Shevariten gesehen, geschweige den, war bis in ihre Heiligtümer vorgedrungen.

Als er so hinter Caelreth einher spaziert und das vorherrschende Zwielicht mit seinen scharfen Augen durchdringt, überfällt ihn ein Gefühl der Tristes und Unwohlsein. Sein eigener Gott, Erevan, hätte hier her unten wohl viel zu tun um den grimmigen Rächern die Freude am Leben zu zeigen. Die hartgesichtigen Männer und Frauen bei ihrem Training einmal außer acht lassend, blickt sich der Mondelf möglichst unauffällig um ob er vielleicht eine geheime Türe erspähen kann, hinter der Interessanteres zu finden ist, als das was ihnen hier freiwillig gezeigt wird.

Nichts desto trotz hofft der Abenteurer bald in der Messe einkehren zu können. 
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 29.05.2010, 14:48:35
Geheimtüren sind hier unten nicht zu entdecken, aber ihre Geheimnisse bewahrten die Shevariten vermutlich einfach hinter den verschlossenen Türen, die über all in den Gängen verteilt sind. Angesichts der Worte des Wächters am Eingang wagen die N'Vaelahr nicht eine dieser Türen zu öffnen und da es hier unten offensichtlich nichts mehr zu tun gibt, kehren sie an die Oberfläche zurück. Inzwischen ist es beinahe Mitternacht und abgesehen von den Soldaten, die Wache halten müssen und vereinzelten Shevariten in ihren roten Umhängen ist niemand mehr auf den Beinen und die meisten Elfen haben sich in ihre Quartiere zurückgezogen um im der Trance Energie für die kommenden Tage zu sammeln.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Caelreth am 30.05.2010, 17:32:14
Den Besuch bei den Shevariten verfolgt Caelreth mit Interesse und Skepsis. Die Diener des schwarzen Bogenschützen waren wahrhaft grimmige Streiter. Bisher war er ihnen auf Immerdar nur selten begegnet, wenngleich der Kult des Shevarash nach den Übergriffen der Dunkelelfen vor einigen Jahren beachtlichen Zuwachs erhielt. Zurück an der Oberfläche sieht Caelreth bereits wie spät es geworden ist und blickt seine Gefährten an. "Was haltet ihr davon wenn wir den Besuch der Messe auf morgen verschieben, wenn dort auch mehr los ist? Lasst uns doch noch gemeinsam an einem Lagerfeuer Platz nehmen und ein wenig reden, solange uns die Ruhe vor dem Sturm noch die Zeit dazu lässt." schlägt der Priester vor.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 31.05.2010, 10:12:27
Aeryn verspürte irgendwie Erleichterung, als sie wieder im Freien waren. Die Atmosphäre in den grimmigen Hallen war nichts für die Waldelfin. Zwar hegte sie auch eine tiefsitzende Verachtung gegenüber den Feinden ihres Volkes, aber dennoch wusste sie auch wofür sie kämpfte und konnte sich an der Schönheit der Wälder erfreuen. Die Waldelfin war sich nicht ganz sicher, ob dies auch für die Shevariten galt. Ihr Eindruck war, dass sie sich voll und ganz ihrem Hass verschrieben hatten.

Ja, nach dieser Kälte ist ein wärmendes Feuer genau das richtige,” antwortet sie dem Kleriker.

Inzwischen ist auch Fang wieder zu der Gruppe gestoßen, der nicht mitgekommen war und derweil draußen gewartet hatte.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Caelreth am 31.05.2010, 21:32:50
Caelreth nickt nur und geht mit seinen Gefährten zu dem nächstbesten freien Lagerfeuer. Die Soldaten die es entfacht haben, sind nun längst in die Trance abgedriftet und haben ihre Quartiere aufgesucht. Der Corellonit nimmt auf einem einfachen, grob gezimmerten Schemel Platz und bedeutet seinen Gefährten sich dazu zu gesellen. Kurz atmet er durch, dann sagt er an Taeglyn gerichtet: "Bei unserem letzten Einsatz ist wie ihr vielleicht wisst einer unserer Mitstreiter namens Faelar gestorben. Ich war es der sein Begräbnis hielt und in den folgenden Tagen kam ich etwas ins Grübeln." nun schaut er alle seine Begleiter an "Ich wusste fast nichts über ihn zu sagen, wir haben Seite an Seite gekämpft, doch viel über ihn erfahren habe ich nicht. Es sind schwierige Zeiten und die Seldarine allein wissen wieviele treue Streiter Myth Drannors noch nach Arvandor gerufen werden bis wir die finstere Brut der Dhaerow endlich aus unserer Heimat vertrieben haben." kurz lässt er die ernsten Worte sacken.

"Ich würde gerne mehr über euch erfahren, ich weiß nicht einmal wer von euch mit Fürst Miritar aus Immerdar kam und wer von euch bereits auf dem Festland lebte. Wer über sich lieber den Mantel des Schweigens ausbreiten will, dem sei es gerne freigestellt lieber zu schweigen. Lasst mich den Anfang machen. Wie Fürst Miritar selbst stamme ich aus Ellion auf Immerdar, so war es für mich geradezu eine Pflicht den Kreuzzug zu begleiten. Doch wie so viele andere blieb ich nach dem Ableben meines Herren, denn es wuchs die Überzeugung in mir, dass der Rückzug ein Fehler war, dass wir die angestammten Heimatlande des Elfenvolkes nicht einfach den Dhaerow, Orks und Menschen hätten preisgeben dürfen. Ein Großteil meiner Familie lebt noch auf Immerdar, doch ich habe eine Verlobte und gedenke Myth Drannor mit einer eigenen Familie zu segnen, sollte Corellon Larethian in diesen schwerne Zeiten seine schützende Hand über mich halten." sein Blick wandert über seine vier Mitstreiter hinweg ...

"Erzählt bitte etwas über eure Heimat und wie euch das Schicksal zu Miritars Kreuzzug führte?"
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Taeglyn am 01.06.2010, 22:39:12
Bevor er sich zum Feuer begibt gelingt es dem Mondelfen noch eine Flasche Wein und einige Becher aufzutreiben. Geschickt die Flasche entkorkend, schenkt er jedem ein, der mit ihm ein Glas teilen möchte.

Als Caelreth dann von verstorbenen Mitstreitern und seiner Geschichte zu erzählen beginnt, blickt Taeglyn mit versonnen Augen ins Feuer und entsinnt sich der Gefährten die zu seiner Lebzeit nach Avandor, oder in die Hallen ihrer eigenen Götter gefunden haben.

Durch die Frage des Corelliten aus seinen Gedanken gerissen, nimmt der Abenteurer einen Schluck um seine Worte kurz abzuwägen ehe auch er einen Schemel ans Feuer zieht und mit sanfter Stimme zur Antwort ausholt:

"Meine eigene Heimat liegt unter den schattigen Bäumen von Silbrig Mond. Und wenn heute von Mythalar und ähnlichem die Rede ist, so kann ich mit Stolz behaupten unter einem aufgewachsen zu sein.

Dem Schmunzeln das gute Erinnerungen begleitet, wenn sie in der Ferne aufkeimen, einen Augenblick schenkend spricht der Mondelf dann weiter:

"In den anschließenden Jahren der Wanderschaft habe ich vieles gelernt. Sogar die grauen Straßen von Schädelhafen haben meine Augen erblickt und so machen Dunkelelfen der dort seinen Geschäften nachgegangen ist.

Doch erst das unerwarteten Auftauchen der Fey`ri hat mich in die alte Heimat zurück geführt. Ich kann nicht sagen was es war, doch auch wenn ich den Tage des freien Abenteurerlebens manchmal wehmütig nachweine, so versichert mir mein Herz, dass ich hier richtig bin."


Kurz inne haltend, wandert der Blick des Mondelfen zurück zu Caelreth und Taeglyn fügt lächelnd hinzu:

"Weder zu Sippe noch Haus kann ich hier Gehörigkeit verkünden, doch bin ich mir sicher das die Seldarin über mein Schicksal wachen."

Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 03.06.2010, 17:24:57
Mit einem leichten, freundlichen Lächeln nimmt Talindra ein bisschen Wein entgegen und nippt etwas an ihm. Dann hört sie Taeglyn aufmerksam zu, was er auf Caelreths Frage hin antwortet. Als Taeglyn fertig erzählt hat, nickt Talindra nur kurz und fängt dann selber an über sich zu etwas zu erzählen:

"Ihr müsst wissen, dass ich eigentlich einst sehr wohl behütet meine Zeit auf einer Magierakademie in Immerdar verbracht habe und dort dem Studium der arkanen Kunst nachging. Aber auch einige Bücher sind schon damals sehr aufschlussreich über das Festland gewesen und ich hegte schon seit je her eine große Faszination dafür. Fürst Seiveril Miritar von Elion's Kreuzzug kam mir damals durchaus wie gute und noble Sache vor, also schloss ich mich seinem Kreuzzug an. Es war immerhin für mich als Arkanistin auch eine einmalige Gelegenheit das Festland nicht bloß über ein paar Bücher zu erfassen, die man in den Bibliotheken lesen konnte, sondern es selbst wahrzunehmen. Die kurze Zeitspanne meines Aufenthalts auf dem Festland hatte auch ihre interessanten Facetten, aber...", Talindra stockt für einen Augenblick bevor sie dann weiterspricht, "die vielen Schlachten und die Kriegserlebnisse verändern einen auch. Ich bin nicht mehr diesselbe, die von Immerdar zum Festland damals aufgebrochen ist und nur ihr arkanes Studium und ein Leben unter Elfen gekannt hat, obwohl der Aufenthalt hier ja nur ein geringen Bruchteil meines Lebens ausmacht.  Ich bin den Seldarine und meinem Volke so treu wie eh und je und stehe weiterhin für ihre Ziele ein, doch die Schrecken und den Verlust, den ich erlebt habe, hat gewisse Spuren hinterlassen. Dass ich überhaupt solche Andeutungen mag Euch allesamt verwundern, aber es hilft mir einfach besser mit der Situation umzugehen."

Etwas unsicher schaut Talindra dann in die Flammen und nimmt noch einen etwas kräftigeren Schluck diesmal von dem Wein.
"Ich kann mich nun wieder daran erinnern, ganz so als ob es erst gestern gewesen wäre, Caelreth. Damals war ich mit meinen Gedanken woanders gewesen, darum hatte ich darauf noch nicht reagiert und wisset, dass es auch nichts gibt, was ich Euch nachtrage, aber ich denke, dass Ihr nur einen Teil von Faelar kanntet. Ja, er konnte unter anderem mürrisch, launisch und auch aufbrausend sein. Er hatte es zwar nur angedeutet und wollte nicht weiter darüber reden, aber ich glaube, dass er sich es nie vergeben konnte, dass er den Mord der Drow an seiner Familie nicht verhindern konnte. Schuld und Verzweiflung nagten an ihm, sagte mir meine Intuition. Doch die Hauptschuld für seine Lage gab er den  Dhaerow, auf die er seinen ganzen Hass lenkte. Doch trotz all dieser negativen Gefühle, die er hatte, hatte ich auch das Gefühl, dass in seinem Innersten irgendwo tief verborgen ein guter Funke war, auch wenn man ihm das vielleicht nicht so ohne weiteres anmerkte als Außenstehender." Ein paar Tränen kullern der Sonnenelfe kurz vom Gesicht, die sie aber schnell wieder wegwischt mit ihren Händen und danach sieht sie bloß noch nachdenklich weiter in das Feuer vor ihr.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 04.06.2010, 10:08:13
Ich habe schon immer hier im Cormanthor gelebt,” erläutert Aeryn. “Etwas über ein Jahrhundert mittlerweile, also noch nicht sehr lang, aber Zeit genug, um einen größeren Teil unserer Heimat kennenzulernen. Und ebenfalls Zeit genug für etliche Scharmützel mit unseren Feinden. So bin ich auch in den Dienst der Akh'Velahr gelangt, da die Verteidigung unserer Heimat eine wichtige Pflicht ist, die wir alle leisten müssen. Ich bin mir sicher, dass dies auch der Wunsch unseres Herrn und Schöpfers ist. Durch diese Rüstung hält er seine schützende Hand über mich und sorgt dafür, dass sich meine Wunden schnell schließen, und durch diesen Bogen entfache ich seinen Zorn gegen unsere Feinde. Tatsächlich ist meine Bindung mit dem Bogen noch nicht vollkommen, doch ich komme mit jedem Tag dem Ziel näher, seine Macht irgendwann voll entfalten zu können. Wenn ich meinem Gefühl trauen kann, wird es bis dahin auch nicht mehr lange dauern.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Filidan am 04.06.2010, 12:59:49
"Ich stamme aus den Ländern der Menschen, meine Mutter war die Tochter eines Adeligen und mein Vater ein Elf aus Cormanthor. Ich wuchs bei meiner Mutter auf und bis in meine Jugend hinein hatte ich wenig Bezug zu meinem elfischen Erbe, bis mich ein Auserwählter des Corellon mit auf seine Reisen nahm und mir die Gebräuche unseres Volkes näher brachte. Später dann stieß ich zu den Streitkräften Myth Drannor's, als ich auf der Suche nach meinem Vater war. Er starb jedoch, bevor ich Gelegenheit hatte ihn zu treffen."

Filidan wirkt bedrückt als er zum Ende seiner Erzählung kommt und er blickt einen Moment angestrengt ins Feuer bis er auffordernd in die Runde blickt, auf das noch jemand seine Geschichte erzählen möge.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 04.06.2010, 15:50:21
Doch da alle bereits einen Teil ihrer Vergangenheit ofenbart hatten, ergreift niemand sofort das Wort und den N'Vaelahr wird bewust, dass Mitternacht schon weit hinter ihnen liegt. Also ziehen sie sich allesamt in ihre Quartiere zurück um die Ruhe zu erhalten, die ihnen die Kräfte, die der lange Marsch durch das Verstrickte Tal gekostet hatte, zurückgeben würde.

2.-6. Flammleite im Jahr des Aufstiegs des Elfenvolkes 1375 TZ

In den nächsten Tagen machten die N'Vaelahr sich weiter mit den Gegebenheiten Duathampers bekannt, während sie darauf warteten, dass etwas geschah, was für ihren Auftrag von Interesse sein könnte.
Im Verlauf dieser Tage begibt sich Talindra auch zu dem einsam stehenden Baumhaus in dem die Akh'Faer ihr Lager aufgeschlagen hatten. Dort oben gibt es ebenso viele Wachen, wie im Hauptgebäude, nur dass sie hier sehr viel leichter gerüstet sind. Die meisten von ihnen scheinen Klingen- oder Zaubersänger zu sein, aber sicherlich ist auch der ein oder andere einfache Krieger unter ihnen, der das Gewebe nicht zu nutzen vermag.
Da Talindra die meisten hier Anwesenden an Rang übertrifft, wird sie von demselben Sonnenelfen empfangen, den sie bereits in der Taktikbesprechung am Tag ihrer Ankunft kennen gelernt hatte, Faernaa Braern Echorn. Der deutlich ältere Sonnenelf mustert sie kurz und verbeugt sich anschließend: "Es ist mir eine Freude euch hier willkommen zu heißen, Etriel[1] Laethilar."
Das kleine Zimmer in dem der Faernaa sie empfing ist vollgestopft mit magischen Utensilien aller Art und einer beeindruckenden Sammlung von Zauberstäben und Schriftrollen, die allesamt fein säuberlich sortiert in Regalen hinter durchsichtigem Glasstahl ruhen, sodass sie nur für jene zugänglich sind, die wissen, wie man diesen öffnen und so nach ihnen greifen kann.
Der sonnenelfische Magier blickt Talindras tief in die Augen, während er fortfährt: "Ihr hatte darum gebeten mit einem der Akh'Faer zu sprechen und deshalb habe ich euch her bringen lassen. Ich weiß nicht mit welcher Aufgabe ihr und eure Begleiter betraut wurdet und das ist wohl auch richtig so, aber dennoch werde ich mein möglichstes tun um euch zur Seite zu stehen."
 1. geehrte Schwester
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 04.06.2010, 19:54:53
Talindra scheint sehr fasziniert von den vielen magischen Gegenständen an diesem Ort zu sein. Doch, nachdem sie sich etwas genauer umgesehen hat, widmet sich ihr Geist voll und ganz der Unterhaltung mit Braern Echorn.

"Seid herzlich gegrüßt, Etrian[1] Echorn!", lächelt sie dem Faernaa zur Begrüßung etwas an udn fährt dann wie folgt mit ihren Worten fort: "Nun so viel kann ich Euch zumindest schon verraten: Wir sind eine Spezialeinheit, die direkt Kerym Daried Selsherryn unterstellt ist und seinen Befehlen folgt. Nur Details unserer Mission dürfen nicht so ohne weiteres verraten werden laut unseren Anweisungen.

Ich stehe durch diesen Spezialauftrag momentan außerhalb der Kommandostrukturen der Akh'Faer dieses Lagers. Ich wollte Euch als Kommandant der Akh'Faer daher folgendes fragen:
Ich habe zwar gelernt im Krieg meist Zauber zu benutzen, die keine allzu teuren und exotischen Materialkomponenten brauchen und gehe mit Zaubern, die teure Materialkomponenten brauchen, äußerst sparsam um, aber wäre es möglich von Euch verschiedene Materialkomponenten zu erstehen, sollte ich sie einmal brauchen? Welche Arten von arkanen Materialkomponenten stehen den Akh'Faer hier vor Ort zur Verfügung? Wenn wir schon gerade bei dieser Thematik sind: Wäre auch die ein oder andere Schriftrolle von den Akh'Faer zu erstehen? Welches Kontingent an Schriftrollen wäre denn im Lager vorhanden?

Und da ich an diesen Frontenlinien noch relativ neu bin, würde mich als Arkanistin noch folgendes interessieren:
Welche arkanen Zauberwirker hat der Auzkovyn-Clan eigentlich bisher ins Feld geführt und was gibt es über sie zu berichten? Muss ich auf irgendetwas Besonderes Acht geben?

Falls es für Euch einmal von Interesse wäre Faernaa Echorn, so möchte ich Euch noch sagen, dass ich selbst auf Illusionsmagie spezialisiert bin. Vornehmlich Illusionsmagie, die einen gut tarnen und schützen kann im Kampf, aber zum Beispiel auch Illusionsmagie, die meine Feinde empfindlich schwächen kann, stehen mir für künftige Schlachten zur Verfügung. Die Illusionsmagie liegt mir fast schon im Blut könnte man sagen und ich habe trotz meines jungen, elfischen Alters schon große Fortschritte in den Künsten der Illusion gemacht, aber auch nebenbei in einigen anderen Schulen der Magie auf dem ein oder anderen Gebiet. Durch meine Spezialisierung auf der Akademie bin ich den Magieschulen der Nekromantie, Verzauberung und Hervorrufung nicht wirklich gut bewandert und vermag es nicht Schulen dieser Art zu wirken. Wenn ich schon so viele Dinge von Euch nun wissen will, empfand ich es als nur fair, wenn Ihr auch das ein oder andere über mich schon jetzt erfahrt."

Man merkt Talindra schon an, dass sie auf ihrer arkanen Künste durchaus stolz, wenn auch nicht anmaßend arrogant in ihrem Tonfall. Sie ist um einen nüchternen und berichtenden Tonfall ansonsten durchaus redlich bemüht.
 1. geehrter Bruder
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 04.06.2010, 20:32:59
Der Faernaa lauscht aufmerksam Talindras Worten und nickt dann kurz: "Nun, wie auch ihr selbst haben alle Mitglieder der Akh'Faer einen persönlichen Vorrat an Reagenzien und Komponenten um ihre Zauber zu wirken. Wenn ihr etwas bestimmtes sucht, lasst es mich einfach wissen, ich werde es schon irgendwo auffinden können. Allerdings fürchte ich, dass sich wohl niemand umsonst von wertvollen Objekten trennen wird, wenn sie beim Wirken der Magie verbraucht werden, weshalb bei Dingen wie Diamantstaub oder anderen Schätzen eine entsprechende Entschädigung für denjeniegen, der sich von einem Teil seiner Mittel trennt, notwendig werden dürfte. Bei Schriftrollen liegt der Fall ganz ähnlich, denn auch hier befinden sich die meisten im Privatbesitz einzelner Magier und nur wenige stehen der Akh'Faer zur freien Verfügung. Auch das ein oder andere magische Utensil anderer Art lässt sich sicherlich auftreiben, vor allem da einige meiner Untergebenen sich beinahe ausschließlich mit der Erschaffung magischer Gegenstände beschäftigen.
Auch wenn ich bereits einiges an Erfahrungen mit den Drow gesammelt habe, so kann ich euch in diesem Bereich fürchte ich keine großen Hinweise geben, auch wenn viele von ihnen sich in den Bereichen heimisch fühlen, die ihr selbst nicht beherrscht. Aber dennoch müsst ihr mit allen Facetten der Magie bei ihnen rechnen, gepaart mit Giften und ihren natürlichen Fähigkeiten. In größeren Schlachten ist tauchen sie gern besondere Ziele in das Licht ihres Feenfeuers um anschließend ihre zerstörerische Magie auf dieses Ziel zu konzentrieren."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 05.06.2010, 15:42:10
"Ich muss mich freilich erst noch etwas in das Lager einleben, aber falls mir in den nächsten Tagen etwas Zeit bleibt, könnte ich mir auch eine Art von Tauschgeschäft vorstellen. Es gibt ja immer Formen von Magie, die für andere interessant wären, sie zu erlernen, und im Gegenzug könnte man ja auch von anderen den ein oder anderen Zauber erlernen.

Aber was ich Euch auch noch wichtiges sagen wollte bei dieser Gelegenheit Faernaa Echorn:
Neben meinen magischen Forschungen in meiner freien Zeit, die mir bleibt, könnte ich Euch und den Akh'Faer auch etwas unter die Arme greifen, wenn Ihr mögt. Ich bin zwar keine große Bastlerin magischer Gegenstände wie Wissenshüter des Labelas Enoreth, aber wenn ich Euch sonst irgendwie behilflich sein kann, so werde ich dies in meiner freien Zeit gerne tun."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 05.06.2010, 15:55:49
Der Sonnenelf nickt knapp: "Sollte es erforderlich sein, werden wir auf euch zurück kommen. Allerdings sollten wir derzeit sehr wohl in der Lage sein unsere Aufgabe hinreichend auszuführen. Die meisten mir untergebenen Zauberwirker sind so oder so mit der Beobachtung der Umgebung oder der Vorbereitung auf den Kampf beschäftigt. Nur ein kleiner Teil von ihnen ist mit der Herstellung magischer Objekte beschäftigt, da wir es uns nicht leisten können zu viel unserer Lebensessenz in magische Objekte zu geben, während wir sie sehr viel besser für den Kampf gebrauchen können.
Kann ich euch ansonsten noch irgendwie behilflich sein?"

Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 05.06.2010, 16:18:38
"Nein, ich denke, dass Ihr mir sehr weitergeholfen habt, Faernaa Echorn. Ich bedanke mich sehr bei Euch, dass Ihr Euch die Zeit genommen habt, mich zu empfangen. Falls ich einmal etwas Bestimmtes benötigen sollte, werde ich mich auf jeden Fall melden. Namaarie Etrian Echorn tenna lle aelouva![1]", dabei verbeugt sich die Lenunna[2] leicht, aber respektvoll vor dem Faernaa zum Abschied und geht ihren eigenen magischen Studien in ihrer Unterkunft wieder nach.

 1. Lebt wohl geehrter Bruder Echorn bis wir uns wieder sehen!
 2. Illusionistin
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Taeglyn am 06.06.2010, 10:57:11
Bevor Talindra allerdings die benötigte Ruhe für das Studium ihrer Zauber finden kann, hört sie ein leises Klopfen an der Türe.

Taeglyn, der ihr einen fragenden Blick zu wirft, fragt leise:

"Habt ihr einen kurz Zeit für mich?"

Ungewohnt höflich wartet er auf die Antwort der Magierin, ehe er sich auf Aeryns Lager setzt und für einige Momente seine Worte abwägt. Sich kurz räuspernd fragt der Mondelf dann:

"Ich hätte eine Frage ... oder eher eine Bitte an euch Talindra:

Desto länger ich in diesem Krieg Kämpfe und Trainiere desto mehr behindern mich Rüstungen in meinen Bewegungen. Zu meiner Schande habe ich mich als sehr all zu lernresistent erwiesen diesen Zauber, der den Leib wie eine Rüstung schützt, selbst zu erlernen.

Deshalb wollte ich euch fragen ob ihr ihn etwa beherrscht und für mich vorbereiten könntet wenn wir uns im Feld befinden...?"


Die Sonnenelfe erwartungsvoll anblickend, harrt Taeglyn gespannt ihrer Antwort.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 06.06.2010, 15:04:55
Talindra legt für einen Moment ihre arkanen Aufzeichnungen und ihr Zauberbuch weg und lauscht dann aufmerksam den Worten von Taeglyn.

"Ach, das dürfte für mich ja alles kein Problem sein, solch einen Zauber noch für Euch vorzubereiten. Ich habe da einen Zauber, der eine stark verzauberte, unsichtbare Rüstung aus purer arkaner Energie heraufbeschwört. Sie wird ein recht passabler Schutz vor den meisten Angriffen der Auzkovyn sein und Euch in Eurer Bewegungsfreiheit überhaupt nicht in irgendeiner Art und Weise behindern. Einige Zeit bevor wir an dem Zielgebiet angelangt sind, welches uns Kerym Daried Selsherryn nennt, werde ich diese Magie auf Euch wirken. Sie hält in etwa acht Stunden an. Meinen engsten Verbündeten helfe ich als Arkanisten doch immer sehr gerne.", lächelt sie zum Schluss Taelgyn höflich an und beendet ihre Ausführungen zu ihrer arkanen Kunst.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 06.06.2010, 15:49:34
Aeryn nutzt die Tage vor allem, die Gegend direkt um das Lager herum abzuschreiten und sich mit den Gegebenheiten vertraut zu machen. Ihr treuer Begleiter Fang ist dabei stets an ihrer Seite, um sie vor eventuellen Gefahren zu beschützen. Oft ist sie mehrere Stunden unterwegs, aber da sie noch nicht genau wissen, was für eine Bedrohung über sie hereinbrechen wird, entfernt sich die Waldläuferin niemals allzu weit ohne zumindest noch ein oder zwei andere Kämpfer an ihrer Seite zu haben. Natürlich hält sie in der Zeit auch stets Augen und Ohren offen, um nach Anzeichen dieser Bedrohung Ausschau zu halten.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Taeglyn am 06.06.2010, 18:43:48
Dankbar lächelnd, nickt Taeglyn zustimmend. Dass ist ja besser gelaufen als gedacht.

Die hübsche Elfe wieder ihren Studien überlassend, erhebt sich der Abenteurer geschmeidig und macht Anstalten den Raum zu verlassen. Doch in der Türe bleibt er noch einmal stehen, dreht sich halb um und meint mit einem Grinsen:

"Meine Stiefel" dabei deutet er auf das alte, aber gut in Schuss gehaltene Paar an seinen Füßen "verstärken die Fähigkeiten von Magiern wenn Teleportations-Magie gewirkt wird." Mit den Schultern zuckend fügt er dann noch hinzu: "Vielleicht nützt es uns ja eines Tages wenn wir das beide wissen."

Sich mit einem abschließenden - kameradschaftlichen - Nicken verabschiedend, macht sich der Mondelf dann auf zur Messe um zu hören was sich die Soldaten so unter einander erzählen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Caelreth am 07.06.2010, 00:15:39
Sobald die Zeit dafür zu erübrigen ist und er die nötige Ruhe hat, zieht sich Caelreth in sein Quartiert zurück um dort wie bereits besprochen wurde, das Zwiegespräch mit dem Elfenvater zu suchen. Schließlich hatte der Rat seines Herrn ihn schon einmal gut geleitet, wenngleich die Worte kryptisch waren. Mit Weihrauch versetzt sich der Corellonit in jene Entrückung, welche es ihm ermöglichen würde seinen Gott zu kontaktieren.

Nachdem er seinen Herren mehrfach lobpreist und gedankt hat, formen Caelreth Lippen leise eine Frage: "Deine Gattin Sehanine schickte einer ihrer Dienerinnen eine Warnung  und sprach von einer schleichenden Gefahr. Bitte oh Elfenvater, verrate mir inwiefern sich diese schleichende Gefahr gestalten wird, auf dass ich dein geliebtes Volk davor zu schützen vermag." still erwartet Caelreth die Antwort, hoffend dass diese Gefahr sich wohl innerhalb eines Zehntages offenbaren wird.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 07.06.2010, 10:43:09
Die Stimme des Elfenvaters ist nur ein leises Wispern im Wind, doch für Caelreth erklingt sie klarer, als alles andere, was er je vernommen hat:
"Mehr als eine Unbill steht euch bevor,
denn dem alten Feinde öffnen sich Tür und Tor.
Schützt, was seit Jahren in Frieden ruht,
zeigt auch vor anderen Feinden Mut.
Doch habt acht vor der Seuche die um sich greift,
in ihr die wahre Gefahr für euch alle reift."

Caelreth sinnt noch immer über die wie eh und je kryptischen Worte seines Gottes nach, als jemand an seine Tür klopft. Draußen wartet einer der sonnenelfischen Ritter mit einer Botschaft für den Priester: "Kerym Selsherryn hat ausdrücklich um eure Anwesenheit gebeten, er sagte es sei besonders wichtig."


Sich bewusst, dass vermutlich etwas wichtiges geschehen war, begibt Caelreth sich umgehend zu den Räumen des Kommandanten, wo ihn die übrigen N'Vaelahr bereits erwarteten. Alle hatte eine ähnliche Benachrichtigung erhalten und nun da alle versammelt sind, öffnet einer der zwei wachenden Sonnenelfen die Tür, woraufhin die N'Vaelahr in den Besprechungsraum des Klingensängers treten, der sie bereit erwartet: "Ah, es ist gut, dass ihr hier seid. Soeben habe ich zwei Nachrichten erhalten, die beide sehr beunruhigend und vermutlich für euch von Interesse sind. Raerth hat mich informiert, dass seine Späher eine ungewöhnliche Aktivität in der Umgebung von Venoms Hügel entdeckt haben. Unsere Erkenntniszauber haben allerdings bestätigt, dass die Hauptstreitkraft der Auzkovyn nach wie vor hier auf der anderen Seite des Flusses lagert. Sie werden zwar langsam dreister und wir mussten bereits zwei kleinere Attacken zurückschlagen, aber bisher warten sie ab. Nun Männer zu Venoms Hügel zu entsenden ergibt keinen Sinn. Dieser Ort ist einer der gefährlichsten hier im Wald, da die Magie von Venominhandar hier noch am stärksten ist und sogar einige seiner Brut noch immer dort leben. Aber bis jetzt haben sie sich immer mit den Elfen des Waldes arrangiert, da der Zorn auch sie dezimiert hat. Jemand muss sich das ansehen, aber ich kann kein komplettes Kontingent dort hinab schicken, zumal das nicht alles ist. Die Ausspähungszauber der Akh'Faer haben ergeben, dass irgendeine Gefahr weiter nördlich den Fluss überquert hat, allerdings ist dort oben nichts, was von strategischer Bedeutung wäre und bisher konnten die Magier auch keine Drowtruppen auf dem Marsch in diese Richtung entdecken. Auch hier habe ich den Verdacht, dass es mit der Vision Sehanines zusammenhängt. Beide Orte müssen untersucht werden und beides dürfte eure Aufgabe sein. Es liegt an euch zu entscheiden, was ihr zu tungedenkt."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 07.06.2010, 13:12:00
"Vielleicht suchen die Auzkovyn in Venoms Hügel Kräfte mit denen sie sich verbünden können und die sie auf ihre Seite locken können. Doch auf der anderen Seite wäre es auch vorstellbar, dass sie dort einen mächtigen, magischen Gegenstand voller drakonischer Macht suchen, der ihnen einen Vorteil in dieser Auseinandersetzung bringt. Bis Verhandlungen geführt sind oder Gegenstand uralter Macht, der irgendwo verborgen sein könnte in Venoms Hügel, gefunden wird, könnte einige Zeit verstreichen. Beides würde dem Auzkovyn-Clan Zeit kosten. Doch das merkwürdige Übersetzten beim nördlichen Fluss erinnert mich schon ziemlich an Sehanines Vision. Jetzt wissen wir ja, wo diese seltsame Gefahr sich in etwa befindet. Später könnte sie ihre Position etwas verändert haben und besser getarnt sein. Aber falls jemand andere Vorschläge hat und Argumente vorbringt, die eher für Venoms Hügel als allerersten Anlaufpunkt sprechen, lasse ich mich freilich auch hiervon überzeugen."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 07.06.2010, 20:58:57
Angesichts der Lage nickt Caelreth und äußert sich ebenfalls: "Ich selbst habe ebenfalls kürzlich mit meinem Gott gesprochen und er hat mir folgende Worte zukommen lassen:
Mehr als eine Unbill steht euch bevor,
denn dem alten Feinde öffnen sich Tür und Tor.
Schützt, was seit Jahren in Frieden ruht,
zeigt auch vor anderen Feinden Mut.
Doch habt acht vor der Seuche die um sich greift,
in ihr die wahre Gefahr für euch alle reift."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Taeglyn am 07.06.2010, 21:43:30
Die Stirn runzelnd, öffnet der Mondelf die vorher vor der Brust verschlossenen Arme und stützt seine Hände bequem auf den Gürtel als er meint:

"Mehr als eine Unbill steht euch bevor,
denn dem alten Feinde öffnen sich Tür und Tor.
Schützt, was seit Jahren in Frieden ruht'

also für mich klingt das nach einem direkten religösen Marschbefehl. Seht ihr das tatsächlich soviel anders?"


Weder Anklage noch Vorwurf sprechen aus seiner Stimme sondern ehrliche Verwunderung, dass er hier offensichtlich zu einem anderen Schluss gekommen ist.
 
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 07.06.2010, 22:02:52
Talindra überlegt eine Weile angestrengt und sagt dann zu den, etwas besorgt: "Wenn das stimmt, was ich denke, ist das wirklich furchtbar. 'Schützt, was seit Jahren in Frieden ruht', könnte möglicherweise auf das Grab von Aravae Irithyl hindeuten. Es befindet in den nördlichen Ausläufern des Verstrickten Tals, einige Tagesmärsche südlich des Elfenhofes. Was immer die Auzkovyn beim Grab von Aravae Irithyl suchen, es wäre reine Blasphemie, wenn es geöffnet werden würde und dies muss unbedingt unterbunden werden. Es ist zwar richtig, dass das Grab mit einigen Schutzzaubern geschützt ist, aber diese sind im Laufe der Zeit wohl schwächer geworden.

Doch der Satz zuvor verunsichert mich noch viel mehr. Es ist die Rede von einem 'alten Feind'. Die Schlacht gegen dieses Ungeheuer war zwar noch nicht allzu lange her, aber dieser Hinweis könnte irgendetwas mit Malkizid womöglich zu tun haben. Wenn die Dhaerow irgendein Ritual planen, was mit diesem verstoßenen Erzteufel zu tun hat, könnte es für alle Elfen des Cormanthor sehr gefährlich werden. Ich hatte auch von Katar Nachtstern erfahren, dass ein Großteil meiner Gefährten hier gegen Yugoloth an der Seite der Dhaerow gekämpft haben, die einige Portale bewachten, die den Dhaerow taktische Vorteile gegenüber Myth Drannor und Essembra geben sollten. Glücklicherweise konnte diese Portal-System unschädlich gemacht werden und entsprechend ausgeschaltet werden. Das alles muss jedoch kein Zufall gewesen sein, dass diese Wesen auf Seiten des Feindes gekämpft haben, auch wenn es damals das Haus Jaerle gewesen ist, wenn es noch richtig in Erinnerung habe. Doch mich würde es ehrlich gesagt trotzdem nicht verwundern, wenn kein Auzkovyn über den nördlichen Fluss übergesetzt sind, sondern eben Yugoloth oder niedere Baatezu, die mit unserem Feind verbündet sind. Wenn dem so ist, müssen diese Kreaturen auf jeden Fall ausgeschaltet werden bevor sie zusammen mit den anderen Streitkräften unseren Stützpunkt hier im Verband attackieren. Viele dieser Kreaturen sind um einiges mächtiger als ein einfacher, elfischer Soldat. Ihr Kampf im Verband mit anderen Truppen macht sie besonders gefährlich, selbst wenn es letztlich nur sehr wenige sind."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 07.06.2010, 22:13:19
Daried zieht kurz die Augenbrauen hoch, als Talindra ihren Verdacht äußert und nickt anschließend: "Was ihr sagt ergibt tatsächlich Sinn, das Grab der letzten Erbin Cormanthyrs darf auf keinn Fall entweiht werden. Ich werde umgehend nach Braern schicken, vielleicht kennt er Mittel und Wege die Schutzzauber wieder zu stärken. Den Drow oder wer auch immer sich in den nördlichen Wäldern befindet, darf es unter keinen Umständen gelingen ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen. Ihr solltet euch möglichst schnell für den Aufbruch vorbereiten, während ich mit Braern spreche."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 07.06.2010, 23:00:28
Das ist auf jeden Fall alles sehr bedenklich,“ stimmt Aeryn zu. “Auch die letzten Zeilen mit der Seuche, auch wenn dies nur wieder eine weitere Metapher ist, machen mir Sorgen. Aber auf jeden Fall sollten wir so schnell es geht zu diesem Grabmal reisen, um zu verhindern, was auch immer unserer Feinde dort vorhaben.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Caelreth am 08.06.2010, 19:06:43
Eilig war Caelreth dem Befehl gefolgt und hatte sich schnellen Schrittes zum Kommandanten begeben.

Seine Erkenntnisse hatte er natürlich zügig mitgeteilt und lauschte dann was seine Gefährten dazu zu sagen hatten. Erstaunt blickte er dabei Talindra an, die scheinbar über einen ähnlich scharfen Verstand wie Faelar verfügte. "Malkizid ... das könnte gut sein. Vielleicht sind die Drow auch im Bunde mit einigen Fey'ri, die der Vernichtung entgehen konnten? Die Worte um diese Seuche machen mir jedoch Sorgen. Hoffentlich ist dies wirklich nur in einem übertragenen Sinne gemeint, doch es kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass die Drow hoffen mit Seuchen und Pestillenz die Elfen des Cormanthor zu dezimieren, ihnen ist alles zuzutrauen. Lasst uns also schnell zu diesem Grab aufbrechen, Talindras Schlussfolgerungen klingen plausibel und Aeryn wird uns gut durch die Wälder führen."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 08.06.2010, 20:05:20
Ein steiniger Weg (Anzeigen)
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 09.06.2010, 09:27:47
6. - 8. Flammleite im Jahr des Aufstiegs des Elfenvolkes 1375 TZ

Die N'Vaelahr machen sich umgehend an die Vorbereitungen für den Aufbruch und sobald sie sich alle am Tor versammelt haben, tritt Braern Echorn zu ihnen. Der Sonnenelf verneigt sich tief und geht dann auf Talindra zu und reicht ihr einen schlanken Schriftrollenbehälter, der genau einer Rolle Platz bietet. Dazu überreicht er noch einen kleinen Beutel in dem sich ein schimmerndes silbernes Pulver befindet: "Streut das Mithrilpulver über das Grab und sprecht anschließend den Zauber, der auf dieser Schriftrolle geschrieben steht, das sollte die Schutzzauber erneuern und verhindern, dass irgendjemand dieses alte Heiligtum entweihen kann. Mögen die Seldarine euch auf eurem Weg schützen."
Talindra verstaut die Rolle und auch das magische Pulver sicher, woraufhin die N'Vaelahr sich auf den Weg machen. Caelreth hatte die Zeit genutzt um noch einen neuen Heilstab von einem der Priester des Lagers zu erstehen, während Aeryn Corellon selbst um Magie gebeten hatte, die ihre Reise einfacher machen würde.
So gerüstet begeben sich die N'Vaelahr in den verstrickten Wald, doch dank Aeryns Magie teilt sich das Unterholz für sie zu einem leicht gangbaren Pfad und sie kommen schnell voran. Die Waldlefe war an diesem Ort aufgewachsen und kannte ihn sehr gut. Nachdem Talindra ihr erklärt hatte, wo das Grab sich befand, ist es für sie kein Problem ihre Gefährten zu genau jenem Ort zu führen. Die Elfen gönnen sich nur dann eine Rast wenn es unbedingt erforderlich ist und so kommt es, dass sie am späten Abend bereits ein Viertel des Wege zurückgelegt haben.

Bisher waren noch keinerlei Zeichen der Drow erschienen und auch am nächsten Tag ändert sich hieran nichts. Wieder ermöglicht Aeryns Magie es den N'Vaelahr schnell zu reisen und so gelangen sie schließlich am folgenden Tag, dem achten im Monat Flammleite auf die Lichtung, auf der sich das Grab Aravae Irithyl befindet. Die N'Vaelahr finden sich am Rand eines seichten Teiches wieder, dessen Wasser kristallklar ist und in dessen Mitte eine kleine Insel ruht. Auf dieser Insel ragen mehrere Bäume auf, die jedoch aussehen wie junge Setzlinge und zwischen diesen Bäumen können die NIVaelahr einen marmornen Sarkophag erkennen, der mit grünem und goldenem Moß bewachsen ist.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 09.06.2010, 10:03:45
Zufrieden, dass die Reise dank ihrer Naturkenntnisse und ihrer Magie so gut verlaufen ist, blickt Aeryn auf die Lichtung, die nun vor ihnen liegt. Sie hatten den Weg schnell zurückgelegt, vielleicht waren sie wirklich noch rechtzeitig gekommen.

Dann schaut sie zu Talindra und zu dem schlanken Schriftrollenbehälter.

Wie lange, denkt ihr, wird es dauern? Das Ritual, meine ich, um die Magie zu stärken.

Während sie auf die Antwort wartet, suchen die Augen der Waldelfin bereits die Umgebung nach geeigneten Stellen ab, von wo aus sie die Umgebung im Auge behalten könnte, am besten etwas erhöht, auf einem kräftigen Baum vielleicht.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Filidan am 09.06.2010, 12:25:31
Filidan ist angenehm überrascht das die Reise zum Grab so problemlos vor sich geht. Er geniesst die Wälder, denn im Gegensatz zu Aeryn ist er schon immer eher ein Stadtkind gewesen und so findet er immer wieder neue und interessante Details in dem sie umgebenen Wald, die von der Schönheit der Elfenwälder künden.

Als sie am Grab ankommen wird Filidan jedoch etwas vorsichtiger und sieht sich um.

"Wir sollten uns zunächst etwas umsehen ob jemand vor uns bereits hier war, nicht das wir während des Zaubers eine böse Überraschung erleben."

Von ehrlicher Sorge gezeichnet, nimmt Filidan den Schild vom Rücken und die Dünnklinge in die Hand und umrundet den Teich vorsichtig und bereit einem Gegner zu begegnen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 09.06.2010, 13:37:53
"Das Ritual wird wohl insgesamt in etwa eine Stunde in Anspruch nehmen. Ich will aber erst noch eine Untersuchung anstellen, die mir als ganz nützlich erscheint. Aber wenn ich dann das Ritual vollführe, müsst ihr anderen mich schützen, denn ich werde voll und ganz damit beschäftigt sein die Magie der Schriftrolle zu wirken."

Danach wirkt Talindra einen Zauber, der magische Auren für sie sichtbar macht.[1]

"Hmm, immerhin zeigt mir meine Magie keine bösen Überraschungen an und nichts, was in irgendeiner Art und Weise überraschend gewesen wäre. Wenn wir uns hier wirklich noch etwas genauer umschauen wollen, dann sollten wir das schnell tun. Úm so eher ich mit dem Ritual beginne, um so besser wird das sein."
 1. Detect Magic auf das Grabmal und die umliegende Umgebung wirken.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 09.06.2010, 14:22:02
Filidan kann bei seiner Untersuchung nichts ungewöhnliches entdecken, wenn bereits Feinde hier waren, so waren sie sehr gut versteckt und gaben sich unter keinen Umständen zu erkennen.
Nachdem Talindra nun ihre Untersuchung fürs erste abgeschlossen hat, wird ihr klar, dass sie auf die Insel gehen musste, denn nur dort konnte sie das Ritual beginnen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 09.06.2010, 15:21:15
Nachdem man sich etwas genauer umgeschaut hat, aber vorerst keinen Feind erkannt hat, sagt Talindra zu den anderen: "Ich werde jetzt zum Grabmal auf die Insel gehen und das Ritual beginnen. Warnt mich bitte, falls Gefahr droht. Wenn das Ritual aber erst einmal weit genug fortgeschritten ist, werde ich Euch in Kampfhandlungen keine allzu große Hilfe mehr sein, da sonst all unsere Anstrengungen umsonst gewesen sind, wenn ich damit aufhöre mich weiter auf das Ritual zu konzentrieren und von der Schriftrolle abzulesen."

Nach einem stillen Gebet zu ihrer Herrin Sehanine Mondbogen würde Talindra ihren Worten auch Taten folgen lassen und sich auf zu dem Grabmal auf der Insel machen, um das Ritual dort auszuführen wie es ihr Faernaa Echorn gesagt hat.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Taeglyn am 09.06.2010, 20:55:21
Die vergangenen beiden Tage, hatte der freundliche Mondelf genutzt und mit jedem der Gruppe ein bisschen gesprochen. Die langen Stunden des strammes Marsches hatten so ein wenig ihren Schrecken verloren.

Nun beim Teich angekommen, legt Taeglyn einen Pfeil auf und folgt wenige Schritte hinter Talindra auf dem Weg zur Insel. Immer wieder die Hand von der Sehne nehmend beschattet er die Augen und blickt sich nach eventuellen Auffälligkeiten um.

Beim Grabmal angekommen wirft der Abenteurer einen genaueren Blick auf den Sarkophag um seine Neugierde zu stillen und sich zu versichern, dass er immer noch verschlossen ist.

Danach wendet er sich gen Nord- Nord-West auf das Gebüsch zu um sich dort im Unterholz zu verbergen und Wache zu halten.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Caelreth am 10.06.2010, 21:04:12
Die Reise durch den Cormanthor hatte Caelreth noch einmal genossen, der Ort hatte etwas heiliges und beruhigendes an sich. Die Gesprächsversuche mit Taeglyn nahm er gerne wahr, hatte er doch das Gefühl, dass seit dem etwas persöhnlicherem Gespräch der Gefährten, diese ihm etwas näher standen. Bewundernd schaut er sich schließlich die Grabstätte an, als die Gefährten diese erreichen. Dennoch kann so eine Ruhe auch trügerisch sein, im Cormanthor war leider immer mit Drowübergriffen zu rechnen. Gemeinsam mit Talindra schickt er sich schließlich an, diese auf die Insel zu begleiten und bei dem Ritual zu bewachen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 10.06.2010, 22:03:53
Aeryn macht sich zunächst in nördliche Richtung von der kleinen Insel aus auf, um dann im Schutz der Bäume, das Wasser in östlicher Richtung zu umkreisen. Bei einem der größeren Bäume, von wo aus sie einen guten Überblick über die verschiedenen Zugänge hat, versteckt sich die Waldläuferin zusammen mit ihrem Tiergefährten, den sie zudem dazu bewegt, sich ruhig zu verhalten.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 10.06.2010, 22:13:20
Talindra hebt ihre Roben ein Stück an, damit sie nicht völlig durchnässt werden und bedibt sich zum Grab. Filidan und Caelreth begeltien sie auf ihrem Weg, während Taeglyn sich im Norden und Aeryn sich gemeinsam mit Fang im Süden verbirgt. Auf der insel angekommen, können die drei N'Vaelahr jetzt das Grab genauer erkennen. Das Moos hat den weißen Marmor offensichtlich nicht einfach zufällig überwuchert, sondern jetzt, da sie so nah sind erkennen die drei, dass die goldenen und grünen Moosstreifen auf dem Mamor feine Buchstaben bilden und so einige elfische Worte bilden: "Hier ruht Aravae Irithyl, die letzte des Hauses Irithyl. Jene, denen all ihre Hingabe galt brachten ihr den Tod. Möge dies ein Denkmal sein, wie viel verloren wurde."
Bei genauerer Betrachtung erkennen die N'Vaelahr in der Mitte des Sarkophages einen weiteren direkt in den Marmor gebrannten Schritzug, der wie Talindra sofort erkennt, der Anker der mächstigsten Schutzzauber ist: "Auf dass du für immer so bleibst, wie an jenem Tag, an dem ich dich verließ um deiner würdig zu werden."
Talindra zögert nicht allz lange und gebinnt das Mithrilpulver sorgfältig auf dem Sarkophag zu verteilen, wobei sie gründlich darauf achtet es genau so zu verstreuen, dass die Schriftrolle die Schutzzauber würde erneuern können. Es kostet die Sonnenelfe sehr viel Zeit, da die Symbole kompliziert sind, doch noch bevor sie fertig ist, vernimmt Taeglyn Geräusche im Wald und unmittelbar nachdem er stumm seine Begleiter gewarnt hat tauchen vier Drow auf der Lichtung auf. Allerdings sind sie nur auf den ersten Blick einfache Drow. Auf den zweiten Blick ist deutlich erkennbar, dass die in Kettenhemden gehüllte Drow nicht mehr einfache Dunkelelfen sind. Ihre Gesichter sind eher grau und an einigen Stellen lassen sich die bleichen Knochen an denen das faulige Fleisch hängt erkennen. Es handelt sich ohne Zweifel um Untote. Die Kraturen blicken umgehend in Richtung der insel und es gibt keinerlei Anzeichen, dass sie Taeglyns Anwesenheit so wenige Meter neben sich bemerkt haben.


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Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 14.06.2010, 21:16:53
Schockiert sieht Talindra wie die bizarren, untoten Drow-Kreaturen das Schlachtfeld betreten. Ein Glück, dass Taelgyn sie auf diese Gefahr hingewiesen hat, denn die Magierin war ziemlich in das Ritual vertieft. Viele Zauber hatte die Illusionistin nicht, die allzu effektiv gegen untote Drow waren, aber eine Form der Magie hatte sie dann doch für den heutigen vorbereitet, die hier nützlich sein könnte. Nach einigen komplizierten Gesten und elfischen Zaubersilben deutet Talindra auf die vier untoten Drow und es bildet sich ein riesiges Feld aus großen, schwarzen Tentakeln, die versuchen nach den Drow zu schnappen und sie festzuhalten.
Ihren Gefährten- vorallem Caelreth- ruft die Faernaa zu: "Diese Drow sind untot! Doch die verderbte nekromantische Kraft, die sie erschuff, verhindert, dass sie mit Hilfe der Macht der Seldarine vertrieben werden können!"

Überrascht über die Tentakel die den Untoten plötzlich zu schaffen machen, steht Taeglyn für einen Augenblick aus der Hocke auf und lässt seinen Pfeil von der Sehne schnellen. Ohne zu überprüfen was sein Schuss bewirkt hat, taucht der Elf wieder im Dickicht unter und versucht ungesehen den Kreaturen zu entwischen.

Da die Untoten noch ein Stück entfernt von Filidans Position sind und nun durch die schwarzen Tentakel zusätzlich behindert werden, entschließt er sich zunächst einen Trank zu nehmen, der seine Defensive weiter verbessert. Er hat nicht vor zu den Untoten zu laufen, sondern erwartet ihren Angriff um diesem auf festem Boden begegnen zu können.

Als Aeryn die Untoten erblickt, schnellt auch schon ihr Bogen wie von Geisterhand getragen in ihre Hände und sie legt nacheinander drei Pfeile ein, um die schrecklichen Wesen damit anzugreifen. Fang bleibt vorerst in seinem Versteck und beobachtet die Umgebung, ob nicht vielleicht noch mehr Feinde anrücken.

Caelreth reißt entsetzt die Augen auf, als die untoten Drow herankommen. War dies eine weitere Scheußlichkeit, welche die Jaelre oder Auzkovyn ihnen entgegenschickten? Stockten sie ihre Reihen nun schon mit den wandelnden Toten auf? Entschlossen ergreift der Priester sein heiliges Symbol und schickt ein Gebet an Corellon. "Halte dieses untote Gezücht auf und zerstöre sie mit reinigendem Licht!" aus seiner offenen Handfläche feuert der Priester sodann einen Strahl hellen Lichts ab.

Der geballten Macht der N'Vaelahr hat der von den Tentakeln erfasste Untote nichts entgegenzusetzen und wird schließlich von Caelreths Zauber zu Asche verbrannt. Der andere von den Tentakeln erfasste Untote versucht sich zu befreien, scheitert aber an Talindras Zauber, während die beiden letzten verbleibenden sich unbeirrt in den Teich stürzen und durch das klare Wasser zur Insel vorkämpfen. Doch bevor sie dies tun, schlagen von einem Moment auf den anderen schwarze Flammen aus ihrer aller Körper und hüllen sie bedrohlich ein.
Talindra, Caelreth und Filidan machen sich gerade bereit sie zu empfangen, als sie aus dem nichts eine übernatürliche Furcht überkommt und feine dunkle Energieblitze ihre Körper umspielen, während sie versuchen sich gegen die Furcht zur wehr zu setzen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 14.06.2010, 21:17:35
Da ihm seine Unfähigkeit gegen Untote viel auszurichten durchaus bewusst ist, bleibt der Mondelf bei seiner Heckenschützen-Taktik und schießt den davon ziehenden Untoten einen weiteren Pfeil hinter her - ehe er sich rasch wieder versteckt. Falls es um Talindra all zu schlecht stehen sollte, würde er sich rasch etwas einfallen lassen müssen.

Talindra ist über die verheerende Wirkung der Magie der beiden gegnerischen Arkanisten, die irgendwo in der Nähe- vielleicht sogar in der Luft fliegend- sein mussten, schockiert. Mit einem auf elfischen Fluch auf den Lippen zieht sie sich sichtbar widerwillig von dem Grabmal zurück, um den untoten und durch Nekromantie gestärkten Drow zu entfliehen. Jedoch nicht ohne vorher einen Zauber zu wirken, der sie unsichtbare und ätherische Wesen sehen lässt.
Als die Sonnenelfe den Arkanisten sieht, brüllt sie folgendes auf und deutet mit ihrem Finger in die ungefähre Richtug des Feindes: "DA IST NOCH EIN ARKANIST DES GEGNERS IN DER LUFT!" Talindra weiß, dass sie damit ohne jegliche Zweifel signalisiert, dass sie den Arkanisten sehen kann, aber ihr eigener Zauber war kein allzu exotischer und sie rechnet fest damit, dass ihr Gegner so oder so erkannt hat, dass Talindra ihn jetzt wohl sehen würde.

Mit Beunruhigung beobachtet Aeryn, wie erst Filidan und dann auch Caelreth von einer Panikattacke erfasst werden. Schnell bereitet die Waldläuferin eine weitere Salve vor und feuert nocheinmal drei Pfeile in Richtung der herannahenden Untoten ab.

Filidan aktiviert seine Magie und stürmt so schnell er kann von der Insel. Caelreth tut es dem Halbelfen gleich und wirft sich ebenfalls in das Wasser, während Talindra in der Luft dank ihrer Magie einen teilweise vermummten Drow entdeckt, der sie im Halbdunkel der dämmerung böse anfunkelt und anschließend arkane Worte ausstößt, während er sich direkt über die Insel bewegt und nun dort einige Meter in der Luft fliegt. Doch die Sonnenelfe kann den feindlichen Magus mit einer Illusion täuschen. Allerdings gibt dieser gleichzeitig seinen beiden Untoten den Befehl die Magierin zu verfolgen und diese stürmen, gehüllt in das dunkle Feuer über die Grabinsel und kommen direkt vor Talindra zum stehen, die Rapiere angriffsbereit erhoben.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 14.06.2010, 21:17:47
Aeryn schießt weiter auf die herannahenden Untoten, die mittlerweile Talindra schon eingeholt haben, um der Magierin hoffentlich etwas mehr Luft zu verschaffen.
In schneller Folge schlagen Aeryns Bolzen in die Seite des brennenden Untoten, woraufhin dieser zusammensackt und in dem Teisch verschwindet. Das magische Feuer, das seinen Körper einhüllt, brennt allerdings weiter obwohl es sich nun im Wasser befindet.

Talindra vollführt einige Zaubergesten, spricht einige arkane Silben, versucht dabei vorsichtig ihre Magie zu wirken und sich vor dem untoten Drow keine Blöße zu geben, sodass er womöglich eine Lücke in ihrer Verteidigung findet, während sie ihre Magie webt und darauf konzentriert ist. Dabei ist die Illusionistin erfolgreich und der gegnerische Magier wird von einer großen Menge Glitzerstaub umhüllt, um ihn wieder sichtbar für ihre Verbündeten zu machen.
Talindras Zauber ist erfolgreich, denn der glänzende Staub, der sich auf den Körper des Magus senkt, sorgt offensichtlich dafür, dass dieser seine Umgebung nicht mehr vernünftig wahrnehmen kann. Zusätzlich können jetzt auch Aeryn und Cullen, den unsichtbar in der Luft schwebenden Magier sehen, da der Staub seinen gesamten Körper einhüllt.

Ein Grinsen stiehlt sich auf Taeglyns Züge als er den Magier zu Gesicht bekommt der diesen Überfall leitet. Sofort murmelt er selbst die Worte eines kurzen Zaubers und wird unsichtbar. Seine Stiefel aktivierend, verschwindet der Abenteurer und taucht im gleichen Herzschlag knapp vor der Insel wieder auf.

Der Untote schlägt nach Talindra, trifft jedoch nur eines ihrer Spigelbilder und im Anschluss feuert der blinde Drow einen weiteren Zauber auf die Magiern ab, der jedoch ebenso sein Ziel verfehlt, da dem Drow das Augenlicht fehlt. Sich der Gefährlichkeit seiner Position bewusst, steigt er nun noch weiter in dem Himmel um es den Feinde am Boden schwieriger zu machen ihn überhaupt zu treffen.
Filidan überholt indessen Caelreth dank seiner beschleunigenden Magie und die beiden von magischer Furcht getriebenen gelangen ans Ufer des Teiches und stürmen auf den Wald zu.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 14.06.2010, 21:19:04
Talindra ist sich nicht absolut sicher, ob es sich bei dem vermummten Magus um einen gewöhnlichen Sterblichen handelt. Dennoch risikiert sie es einfach und zaubert auf ihn einen Zauber, der in seinem Kopf seinen größten Schrecken hervorrufen soll und eben ein Szenario darin ablaufen soll, in dem dieses Wesen ihn versucht zu töten. Sie webt den Zauber sehr vorsichtig, wegen dem untoten Drow, der sie im Nahkampf behagt.
Auch wenn der Drowmagus nicht mehr wirklich sehen kann, so reißt er doch von einem Moment auf den anderen die Augen auf, als würden sie irgendetwas entdecken können. Anschließend hebt er schützend die Arme, ganz so als würde irgendetwas auf ihn einschlagen, was außer ihm niemand entdecken kann. Einige Augenblicke wedelt er noch mit den Armen, bis all seine Glieder schlaff werden und er beginnt langsam zu Boden zu sinken. Offensichtlich hatte Talindras Zauber ausgereicht um ihn zu töten.

Als der Drowmagier leblos zu Boden sinkt, denkt Aeryn kurz darüber nach, den beiden Fliehenden nachzueilen, um sie zu schützen, entscheidet sich dann aber doch dafür, erst die Untoten zu bekämpfen. Drei weitere Pfeile sausen zielgenau an Talindra vorbei auf den Untoten gezielt, der sich in ihrer Nähe befindet. Damit die Flüchtenden aber nicht ganz schutzlos sind, gibt Aeryn Fang noch den Befehl, Caelreth zu bewachen. Pflichtbewusst eilt der Cooshee sofort los, mühelos holt er den Kleriker ein und bleibt fortan an seiner Seite.

Erleichtert darüber, dass es Aeryn derart schnell gelungen ist den Drowmagus aus dem Gefecht zu nehmen, zückt der Mondelf sein Rapier und watet auf das Ufer zu. Dort angekommen stürmt er auf den Untoten zu und kommt direkt hinter ihm zu stehen.

Während einer der zwei verbliebenen Untoten noch immer mit den schwarzen Tentakeln ringt, schlägt der andere ein weiteres Mal nach Talindra, erwischt jedoch wieder nur eines der von ihr erzeugten Spiegelbilder.
Filidan und Caelreth verschwinden indessen, noch immer vonFurcht getrieben zwischen den Bäumen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 14.06.2010, 21:19:40
Eine weitere Salve aus drei Pfeilen verlässt Aeryns Bogen in Richtung des Untoten, der Talindra immer noch bedrängt. So ganz traut die Waldelfin der Sache jedoch noch nicht, und schaut sich regelmäßig um auf der Suche nach weiteren Feinden.
Zwei der Pfeile sausen an dem noch immer brennenden Untoten vorbei, aber ein weiterer schlägt in seine Flanke, was ihn zwar wanken, aber noch nicht stürzen lässt.

Die Distanz zu Aeryn ist ja wahrlich nicht unerheblich- dadurch dass man im Wasser langsamer vorankommt- und immerhin hatte der Untote den direkten Befehl bekommen sie auszuschalten und nicht Aeryn, die ihn mit Pfeilen beschießt. Taelgyn ist zudem zur Zeit auch unsichtbar und erst einmal in Sicherheit. So will Talindra nun testen wie treu ergeben dieser untote Drow seinen letzten Befehlen ist. Sie wirkt eine Dimensionstür, durch die sie vorsichtig schreitet- ohne dem untoten Drow die Gelegenheit zu einem Angriff zu geben- und schaut im Süden einmal, was Caelreth und Filidan so tun. Sie ruft ihnen noch etwas verzweifelt zu, auch wenn sie weiß, dass das wegen dem magischen Einfluß so viel- voraussichtlich- leider auch nicht bringen wird, auch wenn es ihr immerhin einen Versuch wert ist: "BLEIBT STEHEN UND HÖRT AUF ZU FLIEHEN IHR BEIDEN, DIE GEFAHR IST BALD BESEITIGT! EUCH WIRD KEIN LEID GESCHEHEN!"

Nachdem sich Talindra so elegant in Sicherheit gebracht hat, verharrt auch der Mondelf und wartet ab was nun geschieht. Die beiden verbleibenden Untoten überlässt Taeglyn gerne Aeryn. Mit gezücktem Rapier steht er da und achtet darauf der gefährlichen Waldelfe nicht in die Schussbahn zu geraten.

Der Untote kämpft sich nun weiter durchs Wasser, auf Aeryn zu, kann die Waldelfe jedoch nicht erreichen. Der andere Feind ringt indessen immernoch mit den schwarzen Tentakeln, kann sich aber nach wie vor nicht befreien.
Der Tod des Magiers hat scheinbar nicht dafür gesorgt, dass auch seine Magie endet, denn noch immer stürmen Caelreth und Filidan tiefer in den Wald und auch Talindras Rufe können daran nichts ändern.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 14.06.2010, 21:22:26
Aeryn ist etwas verwundert, dass Talindra plötzlich verschwindet, aber da sie kurz davor einen Zauber gewirkt hat, wird es wohl seine Richtigkeit haben. Wahrscheinlich hatte sie sich auch nur unsichtbar gemacht, um sich vor den Angriffen des Untoten zu schützen. Dieser kam nun auf die Waldelfin zu, welche unbeirrt eine weitere Salve aus drei Pfeilen auf ihn abfeuert, in der Hoffnung, ihn zur Strecke zu bringen, ehe er sie erreicht. Währenddessen läuft Fang weiter Caelreth hinterher, der noch immer durch die Magie des Drow beflügelt wegläuft, als wäre ein Teufel hinter ihm her.

Ein Pfeil reicht aus um den Untoten ebenfalls in den Teich zu schicken und ein weiterer sendet auch den letzten, dern och immer mit den schwarzen Tentakeln ringt zu Boden. Scheinbar waren jetzt alle Feinde besiegt.
Caelreth und Filidan bekommen von diesem Erfolg jedoch fürs erste nichts mit und stürmen weiter ohne Verstand durch den Wald. es dauert noch etwa eine halbe Minute, bis sie sich wieder besinnen und stehen bleiben. Die Magie hatte es Filidan ermöglicht weit mehr Strecke zurückzulegen als Caelreth, aber dennoch sind beide schnell wieder auf der Lichtung angelangt, wo sie den Triumph der übrigen N'Vaelahr begutachten können.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Caelreth am 15.06.2010, 10:56:40
Die letzten Sekunden hatte Caelreth nicht bewußt wahrgenommen, eine unerklärliche Panik ließ ihn Hals über Kopf fliehen. Nun da er jedoch wieder klaren Verstandes war, begann Scham in ihm aufzusteigen ... er als aufrechter Streiter des Corellon hatte die Flucht ergriffen, welche Schande! Langsam näherte er sich wieder dem Grabmal und blickte sich um. "Ist irgendwer verletzt? Geht es euch gut?" rief er seinen Mitstreitern zu, die offenbar alle Untoten bezwungen hatten.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 15.06.2010, 14:52:59
Talindra räumt mühsam und doch so schnell sie eben kann den Drow-Nekromanten von dem Grabmal, der das Grab durch seine Präsenz befleckt besudelt; als dann alle Gefährten sich für eine Besprechung auf die Insel begeben haben, sagt Talindra zu ihnen:

"Mir geht es schon wieder halbwegs gut. Zwar hat mich die dunkle Kraft des gegnerischen Nekromanten schon etwas mitgenommen, aber es ist nichts ernstes und Ihr braucht Euch keine allzu großen Sorgen zu machen, Caelreth. Aeryn, Taelgyn und Fang haben keine Verletzungen in diesem Kampf davongetragen, soweit ich es beurteilen konnte. Ich bin aber froh, dass Euch nichts passiert ist. Durch die magische Kraft des Gegner habt Ihr und Filidan Euch irrational ängstlich verhalten. Ich hatte große Sorge, dass Ihr versehentlich in ein paar versteckte Drow hineinlauft, aber zum Glück ist Euch beiden ja nichts passiert auf Eurer Flucht vom Kampfschauplatz. Ich sollte das Ritual nun fortführen; aber wer weiß, ob nicht ein paar Truppen der Drow noch beschäftigt gewesen sind mit irgendetwas und später noch einmal eintreffen werden, Ihr solltet mich schützen, wenn Ihr hierfür wieder bereit seid. Ihr könnt aber erst einmal- falls Ihr wollt- die Gegenstände unserer Gegner etwas untersuchen. Aber seid bitte vorsichtig die untoten Drow sind wohl so etwas wie 'Verfluchte' und man sollte daher große Vorsicht walten lassen, wenn man sich ihrer Ausrüstung zuwendet. Der Arkanist ist wohl offenbar nicht untot gewesen. Später kann ich dann die geborgene Ausrüstung genauer untersucht werden, aber jetzt widme ich- wie ich schon zuvor sagte- erst einmal weiter dem Ritual."

Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 15.06.2010, 17:37:49
Zusammen mit Caelreth traf auch Fang wieder auf der Lichtung ein. Der Cooshee war dem Kleriker die ganze Zeit gefolgt, um ihn zu beschützen, falls unterwegs doch noch etwas passiert wäre, was es ja zum Glück nicht ist.

Alles in Ordnung,” gibt Aeryn kund, die sich mittlerweile auch wieder zu den anderen gesellt hatte. “Ich hatte eine hervorragende Schussposition, so konnte ich unbehelligt durch die Feinde und geschützt durch das verlangsamende Wasser meine Pfeile ins Ziel lenken. Und Talindras Magie konnte den Drowmagier, der unsichtbar über uns schwebte und euch verzaubert hatte, ausschalten.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Filidan am 15.06.2010, 21:09:22
Auch Filidan läuft nach dem der Furchtzauber abgeklungen ist, mit dem Kleriker und Fang wieder zu den anderen zurück.

"Da hinten war wohl niemand mehr der uns aufgelauert hat. Verzeiht unsere heillose Flucht, aber der Zauber war wohl stärker als unser Wille. Aber es ging ja noch mal gut.

Talindra und Taeglyn , ihr habt jetzt schon euren Wert bewiesen als wertvolle Mitglieder unserer Gruppe und ich danke euch dafür."


Filidan räumt dann die Leichen weg von der Insel und legt sie abseits der Lichtung in den Wald. Nur den Magier durchsucht er gründlich auf Hinweise auf seine Identität und seinen Auftrag. Dabei nimmt er auch alles was wertvoll sein könnte zunächst ein mal an sich.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 15.06.2010, 22:19:17
Die Illusionstin nickt Filidan dankbar zu, ob seiner Worte, widmet sich dann allerdings voll und ganz ihrer Aufgabe vor Ort. Talindra verstreut noch gar das Mithrilpulver, so wie es ihr aufgetragen ist und zieht die mit Diamantstaub verzierte Schriftrolle nach der Vollendung der Vorbereitungen dann hervor. Weiße Schleier bilden sich um das Grabmal, die über ihm in Kreisen schweben. Die Kraft der Illusionsmagie, uralte elfische Magie und positive Energien Macht Sehanine Mondbogens manifestiert sich um das Grabmal hierbei. Dabei liest Talindra Verse in einem uralten, elfischen Dialekt vor, der nur unter elfischen Magier-Kreisen bekannt ist. Während des Rituals wandeln sich die weißen Schleier in ein glänzendes und auffälliges Silber. Die mächtige Magie kostet Talindra viel Kraft, doch sie konzentriert sich mit all ihren arkanen Energien, die aus ihr strömen, mit eiserner Disziplin auf dieses wichtige Ritual. Und nach einer Weile, nachdem die transformierten, riesigen magischen Schleier auf das Grabmal vollständig einströmen scheint das Ritual beendet; die Schriftrolle hatte ihren Zweck damit erfüllt. Und die Faernaa dankte ihrer Göttin dafür, solche eine mächtige Form der Magie wirken zu dürfen und ihr zu dienen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Taeglyn am 16.06.2010, 00:06:52
Den Zauber fallen lassend, hilft der Mondelf der hübschen Magierin dabei die Drowleiche vom Grabstein zu zerren. Seinen Bogen wieder einsammelnd, nickt er den beiden zurück kehrenden Kameraden freundlich zu und schenkt Caelreth ein schelmisches Zwinkern, als sich dieser nach seiner Gesundheit erkundigt.

Mit Filidan dann die Nekromantenleiche an den Waldrand bringend, sieht er dem Halbelben noch zu wie dieser nach Hinweisen sucht, ehe er - Taeglyn - am gegenüberliegenden Waldrand einen neuen Beobachtungsposten einnimmt um auf weitere Überraschungen vorbereitet zu sein.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 16.06.2010, 09:22:19
Die von Taeglyn erwartete Überraschung kommt, sobald Talindra das Ritual abgeschlossen hatte. Die Sonnenelfe hatte zwar mit jedem Schritt den sie vollendete gespürt, dass die Schutzzauber wieder an Stärke gewannen, allerdings hatte sie mit einem solchen Ergebnis dann doch nicht gerechnet. Sobald das Ritual seine Kraft entfaltet und die Magie wieder zu ihrer alten Kraft zurückgekehrt ist, wird die gesamte Insel in ein warmes Licht getaucht, ganz so als würde die Sonne nur auf diesen Ort allein scheinen. Augenblicke später wird auch die Quelle dieser Sonnestrahlen sichtbar, denn wenige Meter oberhalb des Grabes ist ein Portal erschienen, das die N'Vaelahr umgehend an die Schlacht im Tal der verlorenen Stimmen erinnerte, als die Geister der gefallenen Elfenkrieger aus Arvandor herbei kamen um ihren Brüdern und Schwestern zu Hilfe zu eilen. Doch dieses Mal trat keine Armee aus dem Tor hervor, sondern nur zwei schimmernde Elfenkörper erschienen, die direkt vor die auf der Insel befindlichen N'Vaelahr treten. Der glanz ihrer Züge klingt ein wenig ab und jetzt sind sie als eine Sonnenelfe mittleren Alters und ein älterer Sonnenelf zu erkennen. Der anblick der Elfe raubt ihnen den Atem, denn selbst wenn nicht der Glanz Arvandors auf ihr läge, wäre ihre Schönheit noch immer atemberaubend. Ihre Gewänder leuchten in dem gleichen Licht in das die gesamte Lichtung getuacht ist und ihren Begleiter überstrahlt sie dabei beinahe. Der Sonnenelf, der sicherlich bereits ein halbes Jahrtausend auf Faerûn gewandelt war, bevor er nach Arvandor ging, blickt die N'Vaelahr mit leuchtend blauen Augen an. Er trägt eine glänzende Rüstung aus Glasstahl, wie sie nur die größten Streiter des alten Cormanthyr besessen hatten, doch die Schwert scheide, die an seiner Hüfte hängt ist leer und es gibt kein Anzeichen, wo sich die Waffe befinden könnte. Die beiden Elfen haben die Arme umeinander gelegt und ihre Blicke wandern von einem N'Vaelahr zum anderen und bleiben schließlich bei Talindra stehen: "Ihr habt großes vollbracht indem ihr diesen Ort vor der entweihung bewahrt habt. Unser Dank ist euch sicher."
Die Sonnenelfe lächelt nun einfach freundlich, während ihr Begleiter weiter spricht: "Schwere Tage liegen vor euch, denn ein alter Feind sinnt auf Rache und die Werkzeuge liegen bereits bereit in seiner Hand. Betet, dass mein Schicksal nicht das eure sein wird. Vieles wird zurückkehren in der nahen Zukunft, nicht zuletzt das was mir verloren ging. Ich habe eine Nachricht für euer Volk, auf dass es wenn diese Gefahr überstanden ist, einen Weg zurück zu der laten größe finden kann. Einer der drei ist bereits zurück, ein anderer wird zurückkehren wenn eine Hand würdig ist ihn zu rufen. Doch der dritte kann nicht von allein seinen Weg finden. Sagt eurer Königin, dass erst der Vorgänger und der Nachfolger gefunden werden müssen um den Weg zu weisen. Doch nun eilt, denn die Gefahr wächst und die Rückkehr kann nicht geschehen, bevor sie nicht gebannt ist!"
Die Umrisse der zwei Elfen beginnen bereits während er noch spricht zu verblassen und sobald er geendet hat sind sie völlig verschwunden, auch wenn es so scheint, als würde nach wie vor ein Rest des hellen Lichtes auf der Insel ruhen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Caelreth am 16.06.2010, 16:09:03
Caelreth ist beruhigt, dass keiner seiner Gefährten verletzt scheint, langsam weicht seine Scham. Er begibt sich mit auf die Insel und hilft dabei die untoten Überreste fortzuschaffen. "Finster sind diese Tage ... nun schicken uns die Drow die Leichen ihrer von uns erschlagenen Mitstreiter bereits wieder entgegen. Wie es scheint müssen wir unsere Feinde mitunter nun zweimal töten." dann blickt er gespannt dem Ritual zu und ist völlig überrascht über das folgende Geschehen. "Habt vielen Dank für eure Worte." sagt er noch immer etwas um Worte verlegen und blickt dann fragend seine Gefährten an.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 16.06.2010, 19:55:56
Talindra verbeugt sich ehrfürchtig zur Begrüßung vor den beiden geisterhaften Elfen, als diese erscheinen.

"Es war mir eine Ehre Euch beide kennenlernen zu dürfen, Aravae Irithyl und Josidiah Starym! Die Nachricht wird trotz schwieriger Zeiten so schnell wie möglich überbracht werden, darauf habt Ihr unser Wort!", auch wenn die beiden schon wieder verschwunden sind bei Talindras Worten, ist die Faernaa sicher, dass sie von ihnen gehört worden ist.

Dann schaut Talindra noch einen Moment über die gesammelten Gegenstände, ob sie magisch sind und untersucht sie noch einen Moment.[1]

Danach sagt sie zu den anderen:
"Ich denke, dass unser Auftrag hier vor Ort erfüllt ist. Wenn nun nichts weiter ist, sollten wir Kerym Selsherryn einen Zwischenbericht erstatten und dann so schnell wie möglich zu den Venom-Hügeln- unserem nächsten Ziel- aufbrechen."
 1. Talindra wirkt 'Magie entdecken'.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 16.06.2010, 20:32:58
Sobald das merkwürdige Schauspiel begonnen hatte, kehrte auch Taeglyn auf die Insel zurück und Filidan übergibt auf Talindras Bitte hin die Objekte die er dem Drow abgenommen hatte der Sonnenelfe, damit sie sie untersuchen konnte. Darunter befand sich auch das Zauberbuch des Magiers, gebunden in schwarzes Leder und versehen mit dunkelroten Runen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 16.06.2010, 21:36:00
Mit großen Augen betrachtet Aeryn das magische Spektakel, welches sich auf der Insel ereignet. Beinahe ehrfürchtig verneigt sich die Waldelfin vor den elfischen Geistern, um ihren Dank für die Anerkennung zu zeigen. Auch noch eine ganze Weile nachdem Umrisse der beiden verschwunden sind, bleibt sie stumm und geht in Gedanken wieder und wieder die Worte durch, die sie ihnen mit auf den Weg gegeben haben. Ihr war klar, dass sie hier Großes geleistet hatten, auch wenn es so einfach schien. Corellon war wahrlich mit ihnen gewesen an diesem Tag.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 16.06.2010, 21:55:50
Eine heilige Zeit (Anzeigen)
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 17.06.2010, 21:21:44
9./10. Flammleite im Jahr des Aufstiegs des Elfenvolkes 1375 TZ

Der Rückweg zum Lager der Truppen Myth Drannors verläfut ebenso ereignislos, wie der hinweg, nur das dieses Mal die Eile die N'Vaelahr nicht so sehr treibt, wie noch vor einigen Stunden. In Duathamper tritt umgehend ein Offizier auf die N'Vaelahr zu, als sie eintreffen: "Willkommen zurück, Kerym Selsherryn hat darum gebeten, dass ihr umgehend zu ihm gebracht werdet, sobald ihr zurückkehrt."
Ohne lange zu zögern begeben die wiedergekehrten Streiter sich in die Gemächer, des Kommandanten, wo sie bereits von Daried, Raerth Jidolon und Torinkas Zoy'kinal erwartet werden. Der Waldelf lächelt freundlich, während der Sonnenelf den N'Vaelahr zur Begrüßung zunickt, der Mondelf dagegen, blickt nur starr geradeaus, ganz so als hätte er ihre Ankunft gar nicht bemerkt.
Daried egreift Augenblicke später das Wort: "Es ist gut euch zu sehen, berichtet bitte, was ihr erlebt habt. Im Anschluss werden wir euchüber die neue Lage aufklären."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 18.06.2010, 12:16:00
Talindra verbeugt sich zur Begrüßung etwas vor den Anwesenden und irgendwie scheint sie die Art des Shevariten auch nicht sonderlich zu überraschen. Daried antwortet die Faernaa: "Wir sind zum Grabmal vorgedrungen, bevor feindliche Einheiten ihn erreicht hatten. Ich vollzog die Ritualvorbereitung zum Erneuerung der Schutzmagie wie es mir Faernaa Echorn aufgetragen hat. Doch dann wurden wir von vier verfluchten Drow-Untoten und einem Drow-Nekromanten attackiert. Obwohl der Magus recht mächtig war und auch die Drow-Untoten nicht allzu schwächlich waren, konnten wir sie letztlich doch besiegen. Einiges an Ausrüstung für unsere Akh’Faer Streitkräfte konnten dann geborgen werden. Unter anderem das Zauberbuch des Nekromanten, das für manche interessant sein könnte. Jedenfalls wurde danach das Ritual weiter nach den Anweisungen fortgesetzt. Beim Abschluss des Rituals, um die Schutzzauber des Grabmals wiederherzustellen, erschien auf einmal ein Portal aus Arvandor. Es erschienen damit zwei geisterhafte Gestalten, die sich als die Geister von Aravae Irithyl und Josidiah Starym herausstellten. Man dankte uns für unsere Taten beim Grabmal. Als elfische Magierin habe ich mir sehr genau eingeprägt, was Josidiah Starym gesagt hat, auch wenn der Anfang vermutlich noch nicht vollständig interpretierbar ist:
‘Schwere Tage liegen vor euch, denn ein alter Feind sinnt auf Rache und die Werkzeuge liegen bereits bereit in seiner Hand. Betet, dass mein Schicksal nicht das eure sein wird. Vieles wird zurückkehren in der nahen Zukunft, nicht zuletzt das was mir verloren ging. Ich habe eine Nachricht für euer Volk, auf dass es wenn diese Gefahr überstanden ist, einen Weg zurück zu der alten Größe finden kann. Einer der Drei ist bereits zurück, ein anderer wird zurückkehren wenn eine Hand würdig ist ihn zu rufen. Doch der dritte kann nicht von allein seinen Weg finden. Sagt eurer Königin, dass erst der Vorgänger und der Nachfolger gefunden werden müssen um den Weg zu weisen. Doch nun eilt, denn die Gefahr wächst und die Rückkehr kann nicht geschehen, bevor sie nicht gebannt ist!‘

Das war alles, was er sagte. Königin Miritar wird sicherlich wissen, was er zum Schluss hin gemeint hat und es ist wichtig, dass diese Nachricht so schnell wie möglich überbracht wird, wenn Zeit hierfür ist.“

Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 18.06.2010, 21:45:56
Der Kommandant der Truppen lauscht wie auch seine beiden Untergebenen aufmerksam und nickt dann kurz: "Sehr gut, es ist beruhigend, dass ihr Erfolg hatte und ihr könnt sicher sein, dass die Königin hiervon hören wird. Doch in der Zwischenzeit ist auch hier einiges von Bedeutung passiert. Torinkas?"
Der Mondelf zeigt abgesehen davon, dass er zu sprechen beginnt keinerlei Reaktion und blickt weiter starr geradeaus: "In der letzten Nacht haben die Drow versucht ein Stück weiter südlich mit Hilfe von Magie den Fluss zu überqueren. Es waren nur einige Dutzend und die Rächer waren schnell genug zur Stelle um diesen Vorstoß zurückzuschlagen, aber das zeigt, dass sie dreister werden. Einige Gejagte wurden im Kampf verwundet, aber wir haben die Situation unter Kontrolle. Ich bitte ein weiteres Mal um die Erlaubnis einen Kampftrupp ans andere Ufer zu führen, dann werden wir schon dafür sorgen, dass die Drow schon auf der anderen Seite des Ufers bleiben."
Daried zieht die Augenbrauen kurz hoch, offensichtlich hat der Mondelf bereits mehrfach versucht den Klingensänger von seiner Vorgehensweise zu überzeugen, aber Daried scheint nicht bereit sich darauf einzulassen: "Nein, wir brauchen euch hier, eure Männer sind das Beste, was wir hier an Truppen haben."
Torinkas schweigt, jedoch offensichtlich noch immer nicht zufrieden, während der Kerym nun seinen Blick auf Raerth richtet, der kurz lächelt und dann ebenfalls zu berichten beginnt: "Kürzlich sind einige meiner Späher von Venoms Hügel zurückgekehrt und sie sind inzwischen sicher, was die Drow dort tun. Es wurde beobachtet, wie sie mehrfach eine der noch bewohnten Höhlen des Hügels betraten. Einige der hier heimischen Waldelfen haben mir berichtet, dass sie einem grünen Drachen gehört, der sich bisher nur wenig an den Elfen interessiert gezeigt hat. Es steht jedoch zu befürchten, dass die Drow versuchen könnten dies zu ändern."
Daried nickt kurz und wendet sich dann an die N'Vaelahr: "Ich denke ihr solltet euch das ansehen um zu sehen, was es dort so zu erfahren gibt."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 18.06.2010, 22:03:49
"Solange uns der Weg dorthin gewiesen wird, werden wir die Höhle auch finden. Ich würde vorschlagen, dass wir unverzüglich und so schnell wie möglich dorthin aufbrechen sollten. Ich denke, dass Aeryn einige nützliche Zauber haben wird, um unsere Reise zu beschleunigen. Ich hoffe wir kommen noch rechtzeitig dort an, bevor die Drow mit dem Erfolg haben, was sie planen. Weder ein Bündnis mit einem mächtigen Drachen, oder womöglich auch das Finden eines mächtigen, magischen Gegenstandes, dürfen geschehen. Gibt es über speziell dieses Gebiet noch irgendetwas Besonderes zu berichten, was wichtig für uns wäre?"

Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 19.06.2010, 01:37:33
Ich besitze zwar nicht viel Zauberkraft, aber zumindest können die wenigen Zauber, die ich kenne, auf der Reise durchaus hilfreich sein, wie wir ja schon gesehen haben. Es sollte auch hier möglich sein, die Reise dadurch etwas zu beschleunigen.

Aber, was Josidiah Starym gesagt hat, kann es sein, dass er auf sein fehlendes Schwert hindeuten wollte, als er sagte ‘das was mir verloren ging’?
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 19.06.2010, 12:23:58
Daried überlegt kurz, was er auf die Äußerungen der Waldelfe sagen könnte, während er mit einem Nicken Torinkas und Raerth entlässt, sie umgehend den Raum verlassen: "Nun, für mich hört sich das eher so an als hätte Josidiah Starym euch eine Nachricht für die etwas fernere Zukunft gegeben. In jedem Fall solltet ihr euch nicht zu sehr leiten lassen, genauso, wie ihr euch auch nicht zu sehr auf die Worte Sehanines verlassen solltet. Sicherlich wollen die Götter unser bestes, aber dennoch müssen wir nach wie vor unsere eigenen Entscheidungen treffen. Wenn ihr nichts mehr zu sagen habt, solltet ihr dann bald aufbrechen. Ich werde Raerth anweisen euch einen seiner Späher mitzuschicken, damit er euch zeigen kann, wo euer Ziel liegt."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 19.06.2010, 14:35:17
"Was ich vielleicht jetzt noch erwähnen sollte zu grünen Drachen, falls jemand sie nicht aus Büchern kennt oder womöglich schon mal gegen sie gekämpft hat:

Grüne Drachen können problemlos unter Wasser atmen wie auch an Luft. Sie können sich aber freilich auch sehr schnell durch die Lüfte bewegen. Sie können durch einen Säureodem verheerende Verätzungen herbeiführen. Einige Drachen können zaubern, unter anderem eben auch Verzauberungsmagie. Höhere grünen Drachen können Pflanzen und Pflanzenkreaturen beeinfluss. Grüne Drachen können sich auch als widerstandsfähig gegenüber nicht-magischen Waffen erweisen und sind oftmals auch widerstansfähig gegen Magie. Man sollte keinen Drachen im Nahkampf unterschätzen und viele Drachen haben auch Furchtauren, die gewisse Schrecken verbreiten können für einige Augenblicke."

Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 19.06.2010, 20:00:38
10. -13. Flammleite im Jahr des Aufstiegs des Elfenvolkes 1375 TZ

Daried entlässt die N'Vaelahr und diese vergeuden wieder keine Zeit, sie mochten zwar gerade erst zurückgekehrt sein, aber der Krieg tobte weiter und nahm keine Rücksicht darauf, dass sie Zeit zum Ausruhen hatten. Wie von Kerym Selsherryn angekündigt dauerte es nicht lange und ein junge Waldelfe trat zu ihnen und stellte sich als Plora vor: "Nikerym Jidolon hat mir befohlen euch zu Venoms Hügel zu führen und euch die Höhle zu zeigen in der sich die Drow aufhalten. Es dürfte einige Tage dauern bis wir ankommen, abhängig davon wie schnell ihr mir folgen könnt."
Dank Aeryns Magie sind die N'Vaelahr allesamt recht einfach in der Lage der Waldelfe zu folgen, auch wenn es schon nach wenigen Stunden das erste Gewitter über die N'Vaelahr und ihre Führerin hereinbricht und sie zu einer kurzen Pause zwingt, da es zu heftig ist um vernünftig weiter zu reisen.
Im Verlauf ihres Wegens werden die Streiter Myth Drannors merhfach vom Wetter zu Pausen gezwungen, aber dennoch kommen sie schnell voran. Dabei fällt auf, dass die Bäume je näher sie an Venoms Hügel heran kommen immer verschlungener und das Unterholz dichter wird. Die Magie des alten Drachen wirkte hier eindeutig noch sehr viel stärker, als in den übrigen Teilen des verstrickten Tals.
Dennoch sind die N'Vaelahr nach drei Tagesreisen ihrem Ziel sehr nahe und können den hoch aufragenden Hügel vor sich sehen. Mehrere Pfade führen zu dem Felsen, der hoch über die Wipfel der Bäume aufragt und Plora deutet auf einen der Wege: "'Wenn ihr diesem hier folgt, werdet ihr direkt zum Eingang der Höhle kommen, die auch die Drow interessiert. Ich werde in der Gegend bleiben, aber nicht mit euch kommen, das ist für mich eine Nummer zu groß."
Mit einem freundlichen Lächeln verabschiedet sich die Waldelfe und die N'Vaelahr gehen, nachdem Talindra einige Zauber gewirkt hat, allein weiter. Tatsächlich erreichen sie schnell den Eingang der Höhle, doch von Drow gibt es bis jetzt noch keine Spur, sie mussten sich also wohl in der Höhle befinden, die sich gähnend vor den fünf Streiter öffnete.

Ein finstere Warnung (Anzeigen)
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Taeglyn am 20.06.2010, 09:13:41
Froh darüber, dass sie einen kurzen Abstecher im Lager gemacht hatten, war es Taeglyn gelungen einige Flasche Wein zu organisieren und so hatten die N'Vaelahr den ersten Abend ihrer geschwinden Reise genutzt um ihren Sieg gegen den Drowmagus und seine Untoten zu feiern.

Nun vor der Höhle - des Drachen? - stehend legt der Mondelf einen Pfeil auf seinen Bogen auf und nickt Talindra dankbar zu als sie ihn erneut mit ihrem Zauber bedenkt.

Zu Aeryn blickend, wartet Taeglyn vorerst ab ob die Waldelfe die Führung übernehmen möchte, oder ob er selbst das machen soll.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 20.06.2010, 11:18:05
Talindra wirkt auf sich und Taeglyn wieder eine höhere Rüstung aus reiner arkaner Energie. Auch wirkt sie einen Zauber, der ihr Dunkelsicht verleiht und auf jeden in der Gruppe wirkt sie Flüstermagie zur subtileren Verständigung.

"Wollt Ihr Euch vielleicht kurzzeitig unsichtbar machen und etwas drinnen umschauen, Taeglyn? Oder wollen wir einfach gemeinsam vorgehen? Ich denke, dass das sicherer wäre, wenn auch auffälliger. Drachen haben scharfe Sinne und außerdem wissen wir nicht genau, welchen mächtigen Externare, die Drow mitgenommen haben könnten an diesen Ort oder wie genau er abgesichert ist. Aber ich will auch hier niemanden bevormunden. Wenn sich jemand traut trotzdem unauffällig die Gegend ausspähen zu wollen, dann werde ich mich demjenigen nicht in den Weg stellen.", übermittelt Talindra den anderen mittels ihrem Flüsterzauber.


Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Taeglyn am 20.06.2010, 11:53:25
"Ich fürchte fast, dass es Fallen geben wird. Da würde mir die Unsichtbarkeit nicht viel bringen wenn ich alleine wäre.

Mein Vorschlag ist, dass wir uns gemeinsam möglichst leise hinein bewegen, vielleicht mit Aeryn und mir an einer vorgelagerten Spitze, bis wir auf Widerstand stoßen. Dann werden wir nicht getrennt und einzeln aufgerieben, sondern können uns Schulter an Schulter verteidigen."


flüstert der Abenteurer mittels des magischen Steins zurück. Die dunkelhaarige Waldläuferin musternd, ist er gespannt was sie dazu meint.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 20.06.2010, 11:57:38
Ich denke auch, wir sollten uns nicht zu weit verteilen, denn wenn wir auf Gegenwehr stoßen, werden wir alle unsere Kräfte brauchen. Der Feind ist sicherlich darüber informiert, dass der Vorstoß beim Grabmal ohne Erfolg war, und wird hier mit großer Wahrscheinlichkeit noch gnadenloser vorgehen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 20.06.2010, 12:07:53
"Ja, das klingt alles nach einer guten Idee. Ich bin zwar nicht wirklich gut im Herumschleichen und meine Stärken liegen auf anderen Gebieten, aber wir können ja wenigstens versuchen so leise wie möglich vorzurücken."

Die Faernaa nickt den anderen bei ihrer Übermittlung durch die Flüstermagie anerkennend zu.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 20.06.2010, 12:16:24
Da es auf dem Weg in die Höhle nicht allzu viel Deckung gibt, fällt es den N'Vaelahr schwer sich wirklich zu verbergen, auch wenn sie zumindest bemüht nicht allzu viel Krach zu machen. Dennoch treten ihnen sobald sie einige wenige Meter an den Zugang der Höhle heran gekommen sind, zwei merkwürdig anmutende Kreaturen entgegen.

Ihre Gestalt ist zwar die eines Menschen, allerdings sind ihre Züge menschlichen völlig unähnlich, stattdessen muten die beiden, bei denen es sich offensichtlich um Wächter handelt, viel eher wie Drachen an. Ihre Haut ist mit Schuppen überzogen und ihr Kopf hat ebenfalls eine reptilienartige Form, ihr Mund, der wohl besser als Maul zu bezeichnen ist, ist mit einer reihe messerscharfer Zähne bestückt und ihre Arme enden in Klauen, die den Anschein erwecken, als könnten sich selbst Metall zerfetzen. Sie tragen jedoch schwere Rüstungen und in ihren Händen ruht jeweils eine gewaltige Axt, die sie bereit zum Schlag erhoben haben.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 20.06.2010, 12:27:12
Talindra hebt etwas beschwichtigend und gut sichtbar ihre Hände nach oben zum Zeichen dafür, dass sie nicht grundsätzlich feindliche Absichten gegen diese Wesen hegen.

"Sprecht Ihr Handelssprache? Versteht Ihr mich? Wir sind hier, weil wir mit dem ehrenwerten Drachen sprechen wollten."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 20.06.2010, 13:11:14
Aeryn bleibt zunächst in einiger Entfernung stehen und sorgt durch ihre Positionierung dafür, dass ihre kleine Gruppe zumindest nicht allzu dicht beieinander steht. Ihren Bogen hat sie auf dem Rücken und auch sonst macht die Waldelfin keine Anzeichen, dass sie den Wächtern feindlich gesinnt wäre, wenngleich sie jederzeit bereit war, sollte es sich herausstellen, dass diese die Situation anders sahen. Ihre wachsamen Augen blicken dabei in die Umgebung, jederzeit einen Hinterhalt der Drow erwartend.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 20.06.2010, 13:25:00
Die zwei Wächter lassen ihre Waffen keinen Milimeter weit sinken, allerdings ist an ihren Gesichtsausdrücken zu erkennen, dass sie wohl verstanden haben, was Talindra gesagt hat. Schließlich antwortet auch einer von ihnen mit einer tiefen, leicht ziwschen Stimme: "Der Meisster hat bereitss Gässte. Ihr müssst den Preiss bezzahlen, damit er mit euch sspricht."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 20.06.2010, 13:36:18
"Was genau ist der Preis dafür, um mit ihm zu sprechen?", fragt die Magierin das drakonische Echsenwesen weiterhin in Handelssprache.

Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Caelreth am 20.06.2010, 13:48:17
Frohen Mutes hatte Caelreth in Duathampher mit seinen Gefährten den erneuten Sieg über die Drow gefeiert. Doch Ruhe war ihnen offenbar nicht allzu lange vergönnt. Wieder durften sie eine tagelange Reise durch die Wildnis hinnehmen, an deren Ende Caelreth deutlich ermüdet wirkte, die feinen Priestergewänder verdreckt von Moos und Dickicht. Schließlich fanden sie sich endlich an der Höhle ein und rückten gemeinsam vor, Schwert und Schild hielt der Priester kampfbereit erhoben, wirkte jedoch noch keinen Zauber um keine wertvolle Zeit zu vergeuden. Irritiert blickt er sodann die drachenartige Kreatur an, eine solche Kreatur hatte er noch nicht gesehen. Schließlich ergreift Talindra wieder als erste das Wort. Caelreth hat wenig hinzuzufügen.

"Wir können euch mit Goldmünzen bezahlen. Nennt euren Preis."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 20.06.2010, 13:49:47
Die zwei Wächter blicken sich an und dieses Mal spricht der andere der beiden, jedoch mit einer ähnlichen Stimme: "Gold isst gut, aber um den Meisster zu ssprechen brauchen wir Magie, der Meisster ssammelt ssie! Ihr müssst unss Magie geben, Magie, die von Dauer isst.
Die zwei Wesen mustern die N'Vaelahr gründlich, während sie auf ihre Antwort warten und dabei ihre Klauen fester um die Schäfte ihrer Äxte schließen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 20.06.2010, 14:17:37
Da sie schnell aufbrechen mussten, hatte man noch keine Zeit gehabt, die erbeuteten magischen Gegenstände abzugeben. Vielleicht ist dies nun ihr Glück gewesen und ihre Führungsschicht würde ihnen in einer solchen Situation wohl das Abgeben der Gegenstände verzeihen, da die Mission hier und jetzt weitergehen musste.

"Wie Ihr wünscht. Das eine ist ein Ring, das Angriffe magisch ablenken kann. Das andere ist ein Amulett, das Angriffe von außerhalb abprallen lassen. Diese Gegenstände dürfte sehr nützlich sein."

Talindra zieht die beiden Gegenstände hervor, geht ein Stück nach vorne und hält sie den beiden drakonischen Wesen hin.

Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 20.06.2010, 16:22:46
Die Wesen greifen sofort nach den zwei Objekten und wiegen sie kurz in der Hand, dann nicken sie und treten bei Seite: "Ihr könnt den Meisster aufssuchen, aber er hat Gässte. Ssie ssprechen viel mit ihm, aber nicht mit unss. Ssie gehen unss nichtss an. Wir sschützen nur den Meisster."
Mit diesen Worten treten die zwei Wesen bei Seite und geben den Weg in die Höhle frei. Die Wände sind mit einem merkwürdigen Moß bedeckt, das ein sanftes Licht abgibt und es den N'Vaelahr so ermöglicht ohne Schwierigkeiten zu sehen. Von dem Vorraum, in dem die Wächter warten, kann man in eine größere Kammer gelangen, von der jedoch keine weiteren Wege abgehen. Der Weg zum Meister der Drachenwesen musste als durch den Gang zu ihrer linken führen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Filidan am 20.06.2010, 16:37:00
Filidan hatte ebenfalls mit den anderen ihren Sieg am Grabmal gefeiert und sieht nun mit freudiger Erregung dem Zusammentreffen mit einem echten Drachen entgegen.

Die beiden Drachenwächter mustert er vorsichtig und als sie die Gegenstände an sich nehmen fährt ihm wie ein Blitz der Gedanke an den magischen Ring durch den Kopf.

So ein Mist, Talindra hatte doch die Fähigkeit des Ringes bereits gestern erkannt und ich habe die Gelegenheit nun verstreichen lassen ihn an mich zu nehmen um meine Verteidigung weiter zu verbessern.

Man sieht Filidan an das er etwas verärgert ist, jedoch eher wegen seinem eigenen Leichtsinn nicht schnell genug die anderen zu fragen ob er den Ring an sich nehmen kann.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 20.06.2010, 17:44:27
Aeryn überlegte noch kurz, ob man die beiden Wächter nicht davon in Kenntnis setzen sollte, dass die Drow, die sich vermutlich mit ihrem Meister trafen, ganz sicher eine Gefahr für ihn waren, aber da es wohl kaum Aussicht auf Erfolg hatte, sie davon zu überzeugen, behielt die Waldelfin ihre Gedanken für sich.

Wir sollten uns beeilen,” flüstert sie den anderen zu.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Taeglyn am 22.06.2010, 20:02:06
Mit den anderen mitgehend, schreitet der Mondelf an den beiden grünschuppigen Echsen vorüber und übernimmt wieder die Führung. Innerlich stimmt er der Waldläuferin zu, dass sie wohl besser früh als spät bei dem Drachen und den vermeintlichen Drow ankommen sollten.

Sich einen Zauber ins Gedächtnis rufend, wartet Taeglyn aber noch damit ihn auszusprechen.

Gespannt wie es nun weiter geht, folgt er dem Gang um den "Meisster" selbst zu Gesicht zu bekommen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 22.06.2010, 20:15:55
Allerdings führt der Gang nicht direkt zu dem genannten Meister, sondern spaltet sich stattdessen nach wenigen Metern auf. Einerseits führt ein Tunnel geradeaus, andererseits gibt es eine Öffnung zur rechten der N'Vaelahr, die sich wiederum sehr schnell in drei weitere Wege aufteilt, die jedoch alle nicht sonderlich gut einsehbar sind.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 22.06.2010, 21:05:26
Talindra übermittelt den anderen mittels Flüstermagie: "Wenn der Weg komplexer wäre, hätten uns die beiden Halb-Drachen ihn entsprechend beschrieben. Da sie uns aber keine weitere Beschreibung gegeben haben, denke ich, dass uns der Weg geradeaus zu dem Meister der beiden führt; also würde ich sagen, dass wir erst einmal auch dort entlang gehen."

Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Taeglyn am 24.06.2010, 22:35:43
In Gedanken kurz die Möglichkeit abwägend, ob in den Seitengängen Tonnen an magischen Waffen und Gegenständen liegen die keinem fehlen würden, beschließt Taeglyn einmal vorerst diese Idee abzutun.

Zu der hübschen Magierin blickend fällt es dem Mondelfen nicht schwer ihr recht zu geben.

Einfach nur weil er es kann antwortet er den anderen mittels des Steines:

"Ja, lasst uns gerade aus weiter gehen."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 25.06.2010, 09:22:35
Wir sollten uns auch überlegen, was wir tun wollen... versuchen wir uns anzuschleichen und ersteinmal nur zu beobachten? Oder wollen wir direkt angreifen? Oder versuchen wir es mit Diplomatie, um vielleicht Unfrieden zwischen dem Drachen und seinen Besuchern zu stiften?
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 25.06.2010, 17:31:45
Abermals sagt Talindra mit Flüstermagie zu der Gruppe: "Wir sollten dem Drachen den Nachteil einer Allianz mit Drow darlegen oder dies zumindest versuchen. Wenn er schon ein festes Bündnis mit ihnen hat und uns feindlich gesonnen ist, bleibt uns freilich nur der Kampf; aber wir sollten nicht von vornherein in den Kampf gehen. Grüne Drachen sind oft bösartige Wesen, wir sollten bei Verhandlungen also vorsichtig sein."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Caelreth am 28.06.2010, 15:12:04
Schwert und Schild in die Höhe gereckt, schreitet auch Caelreth mit seinen Gefährten voran, seine Zustimmung dazu den geraden Weg zu nehmen, verrät er nur mit einem Nicken. Während er mit seinen Gefährten vorrückt sagt er nach Talindras Worten. "Auch ich würde einen Kampf gerne vermeiden, ich denke einen Drachen sollte man nicht unterschätzen. Doch sollte die Allianz bereits entstanden sein, wird es zwangsläufig auf einen Kampf hinauslaufen. Vielleicht können wir ihn ja überzeugen, dass die Drow ihn ohnehin nur hintergehen werden und ihm Myth Drannor nichts Übles will wenn er sich aus dem Konflikt heraushält."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 28.06.2010, 15:21:37
Das wäre zumindest mein Vorschlag, dass wir dies zumindest versuchen. Viel zu verlieren haben wir dabei ja nicht und wenn wir einen Kampf mit ihm vermeiden können, umso besser.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 28.06.2010, 19:13:27
Die fünf N'Vaelahr folgen weiter dem Tunnel, nachdem sie sich darauf geeinigt haben es bei dem Drachen zuerst mit Diplomatie zu versuchen. Nach einigen Metern macht dieser eine weite Kurve nach rechts und schließlich können die N'Vaelahr vor sich einen langen Gang sehen, der in einiger Entfernung wiederum nach rechts abknickt. Allerdings wird ihre Aufmerksamkeit eher von den zwei Drow gefesselt, sie in diesem Gang stehen und einen weiteren abgehenden Tunnel bewachen. Die beiden werden der Neuankömmlinge im gleichen Moment gewahr und während einer von ihnen lautlos mit seinen Händen eine Nachricht an jemanden hinter der Abzweigung übermittelt, zieht der andere bereits ein Lang- und ein Kurzschwert.

hier geht es weiter (http://games.dnd-gate.de/index.php/topic,5954.msg618722.html#msg618722)
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 11.07.2010, 11:59:13
Aeryn reagiert sofort. Ein kurzer Befehl sorgt dafür, dass ihr Bogen feuerbereit in der Hand der Waldelfin erscheint und schon fliegen drei tödlich präzise Pfeile gegen den hinteren der beiden Drow los. Während die Pfeile ihr Ziel suchen spurtet auch Fang bereits los, um sich auf den anderen Wächter zu stürzen.
Der Drow hatte pffensichtlich nicht mit einem solchen Pfeilhagel gerechnet, denn noch bevor er überhaupt in der Lage ist seine Waffe zu ziehen, sinkt er bereits mit zwei Pfeilen in der Brust und einem in der Kehle zu Boden.

Sich nach vorne Bewegend feuert auch der Mondelf einen Pfeil ab.
Nachdem der andere Drow bereits gefallen ist, flucht der verbliebene kurz und zieht sich durch die Öffnung in der Seitenwand aus dem Sichtfeld der N'Vaelahr zurück.

Talindra geht ein Stück weiter nach vorne und wirkt dann elfische Magie, die ein Tor erzeugt, in welches ihre Verbündeten und sie hineingezogen werden und das sie weiter im Süden herausbringt. Zuvor sagt sie allerdings noch zu den anderen mittels Flüstermagie: "Wir sollten uns keinesfalls in solch einem ungewissen Situation jetzt zu sehr aufteilen! Wer weiß wieviele Drow hier noch im Verbogenen lauern!"
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 11.07.2010, 12:00:01
Auf Rapier und Kurzschwert wechselnd, stürmt Taeglyn hinter den anderen einher.

Caelreth steckt sein Schwert weg um sich mit einem Schutzzauber zu versehen. Dankend spricht er zu Corellon.
Dabei macht er einen kleinen Schritt nach vorne und folgt dem tapferen Taeglyn ...

Aeryn geht vorsichtig den Gang ein paar Schritte weiter herunter, nachdem Talindra sie mit den anderen zusammen schnell in die Nähe des Eingangs zu der Höhle gebracht hat. Als sie den Drow entdeckt, der sich in den Höhleneingang zurückgezogen hat, erhebt die Waldelfin ihren Bogen und feuert in einem Schuss gleich zwei Pfeile auf ihn ab. Unterdessen stürmt auch Fang heran und beißt nach dem Dunkelelf.

Filidan beschleunigt sich durch die Kraft Corellon Larethian etwas und schließt mit Fang zu dem vordersten Soldaten der gegnerischen Drow auf. Filidan achtet bei seinem Angriff sehr auf seine Verteidigung und darauf mögliche Gegenangriffe seiner Feinde zu parieren, so gut es ihm im Eifer des Gefechtes eben möglich sein wird und wird vorallem versuchen den Angriffen des Drow mit dem Zweihänder so gut es geht auszuweichen.

Nachdem Aeryn und Fang den Drow bereits verwundet hatten, reicht Filidans Attacke nun aus um ihm den Rest zu geben.
Während er zu Boden geht, stürmen allerdings schon die beiden anderen mit je zwei Waffen ausgestatteten Drow vor und einer von ihnen schlägt nach Filidan, allerdings kann der Halbelf den Angriff ohne allzu große Schwirigkeiten abblocken.

Talindra bewegt sich weiter den Gang entlang, damit sie die Höhle besser einsehen kann. Von ihrer neuen Position aus wirkt sie auch gleich einen Zauber, der eine Explosion aus Schattensträngen in der Nähe des Drow, der sich noch immer im hinteren Teil der Höhle aufhält, heraufbeschwört. Sofort greifen die Schatten nach ihrem Opfer, um es festzuhalten.

Aber Talindras Magie scheint den Drow nicht sonderlich zu kümmern, dessen züge eine finstere Grazie ausstrahlen. Er hebt den Zweihänder empor und dunkle Flammen umspielen die Klingen, während er die Angreifer mustert: "Das werdet ihr Blasshäute bedauern, dieser Ort gehört euch nicht und es wird euch reuen her gekommen zu sein."
Mit diesen Worten stürmt er mit einem Kriegsschrei auf Filidan zu und während er läuft beginnen sich die dunklen Flammen, die seine Waffe umspielen zu intensivieren und als er Filidan erreicht fährt die Waffe mit gewaltiger Wucht auf den Halbelfen nieder. Dieser versucht noch den Angriff abzublocken, aber seine dünne Klinge kann die Bewegung des Zweihänders nicht merklich bremsen und so fährt ihm die Klinge tief in die Schulter. Der Schmerz lässt Filidan beinahe ohnmächtig werden. Doch noch kann er bei Sinnen bleiben und sein Körper kann sich auch fürs erste gegen das Gift, das in seine Adern dringt erwehren.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 11.07.2010, 12:00:44
Aeryn versucht Ruhe zu bewahren und konzentriert sich genau auf das Kampfgetümmel. Einen Schritt geht sie nur vor, dann sendet sie drei Pfeile auf die Reise in Richtung des vermeintlichen Anführers des kleinen Drowtrupps. Fang, nachdem sein Gegner zu Boden gegangen ist, wendet sich nun dem nächsten Drow in seiner Nähe zu.

Filidan verlegt sich nach dem schweren Treffer darauf sich möglichst gut zu verteidigen und sticht nur aus seiner Deckung heraus auf den Drow mit dem Zweihänder ein.

Aus Filidans noblen Opfer versucht der Mondelf das Beste zu machen und so rollt Taeglyn hinter dem Drowkrieger vorbei - sticht ihm blitzschnell in die ungeschützte Flanke - und zieht die Waffe schnell zurück um seine eigenen Seiten zu decken.

Als er sieht, wie schwer Filidan von dem einen Streich verwundet wird, eilt Caelreth heran, um seinen Mitstreiter zu schützen. Er heilt einen Teil seiner Verletzungen und erschafft eine Schutzaura um sich herum, die feindliche Angriffe ablenken soll.

Während einige von Filidans Wunden sich schließen, huscht einer der Drow an ihm vorbei und in Koordination mit dem anderen Drow, prasseltein wahrer Sturm aus Hieben auf den Halbelfen nieder. Doch dank Caelreths helfender Magie und seiner eigenen Schwertkunst, kann Filidan all dieAttacken abwehren.

Talindra wirkt einen Zauber und deutet auf den Drow, der bis fast zu ihr durchgedrungen ist. Vor seinem inneren Auge erhebt sich etwas Schreckliches... Währenddessen bewegt sich die Illusionistin noch ein wenig den Gang hinunter.

Die Magie der Sonnenelfe lässt den Drow von einer Sekunde auf die andere steif werden und sein Gesicht weitet sich vor Entsetzen, Augenblicke später bricht er auch schon zusammen.
Indessen muss sich Filidan nun auch noch gegen die Attacken des Anfrührers zur Wehr setzen, aber wieder erweist der Halbelf sich als äußerst fähiger Schwertkämpfer, denn da er dieses Mal weiß, womit er es zu tun bekommt, kann er die wuchtigen Hiebe des Drow entweder mit seinem deutlich kleineren Schwert ablenken oder ihnen einfach durch eine gewandtes Abtauchen entgehen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 11.07.2010, 12:01:27
Erleichtert darüber, dass der Schutz Corellons Filidan nocheinmal vor Schlimmerem bewahrt hat, macht Aeryn da weiter, wo sie aufgehört hatte. Wieder fliegen drei wohlgezielte Pfeile in Richtung des Drowanführers, der selbst in dem dichten Kampfgetümmel, dank ihrer neuen magischen Gläser, keinen Schutz findet. Auch Fang gönnt sich keine Pause und greift weiter den Drowkrieger in seiner Nähe an.

So schnell er es vermag sticht auch Taeglyn auf den eingekreisten Drow ein und versucht ihn so auszuschalten.

Caelreth ist frohen Mutes nun da Fillidan wieder halbwegs auf sicheren Beinen steht und stimmt nun ein Gebet an, wodurch sein Schild ein taghelles Licht ausstrahlt, welches die Drow plagt und blendet. "Hinfort mit der Finsternis und den Dhaerow!" stimmt er martialisch and, während er den Schild in die Höhe reckt.

Filidan sticht weiter aus der Deckung heraus auf den Drow ein, jedoch hat er dieses Mal wenig Erfolg mit seiner Attacke, da ihm durch die defensive Kampfweise die Optionen für einen erfolgreichen Angriff fehlen.

Das Licht, das Caelreth erzeugt, scheint den Drow nicht allzu viel auszumachen, was aber wohl wenig überraschend ist, wenn man bedenkt, dass die meisten Auzkovyn schon seid längerer Zeit an der Oberfläche leben. Indessen wehrt sich der Drowkrieger so gut er kann gegen Filidan und Taeglyn und kann tatsächlich auch beinahe alle Angriffe abwehren. Nur ein einziger von Taglyns Stichen dringt durch seinen Panzer und an seinem Gesichtsausdruck ist deutlich zu erkennen, dass es ihm nicht gerade gut geht.
Sein verbliebener Verbündeter wendet sich nun Taeglyn zu, was allerdings nur wenig erfolgreich ist, da der Mondelf ebenfalls von Caelreths Magie geschützt wird.

Der äußerst fähige Drowkämpfer bewegt sich so, dass Taeglyn sich nun gegen zwei Feinde auf unterschiedlichen Seiten verteidigen muss und während er dem ersten Angriff noch ausweichen kann, schlägt der zweite Hieb eine lange und tiefe Wunde in seinem Rücken, während der dritte an der magischen Rüstung abprallt.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 11.07.2010, 12:01:55
Filidan rückt ein Stück zu Taeglyn aus und attackiert den Drow rechts von ihm, während er nicht mehr ganz so defensiv kämpft um dem Gegner ein Ende zu bereiten. Seine erste Attacke zielt direkt auf den Hals des Dunkelelfen, während die zweite eher ungezielt auf ihn nieder geht.

Aeryn und Fang attackieren weiter ihre Ziele. Während drei Pfeile sich zielgenau ihren Weg durch das kleine Scharmützel bahnen, von Magie und Aeryns Geschick beflügelt, um dem Drowanführer weiter zuzusetzen, rückt Fang auf, um den anderen Drow mit kräftigen Bissen anzugreifen.

Während Aeryns Pfeile das Lebenslicht des anführers auslöschen, zwingen Fang und Filidan gemeinsam den anderen verbliebenen Feind zu Boden. Binnen Sekundne hatten die N'Vaelahr diese Gegner Drow ausgelöscht, sobald sie dies getan haben, erklingt jedoch eine tiefe Stimme, die das Blut in ihren Adern gefrieren lässt: "Ihr habt also meine Gäste getötet? Mit welchem Recht tut ihr so etwas?"
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Taeglyn am 11.07.2010, 12:18:02
Taeglyn, der gerade die Klingen für einen erneuten Angriff hebt, hält inne versichert sich mit einem raschen Blick, dass die beiden Drow auch tatsächlich tot sind. Beim erklingen der mächtigen Stimme, dreht sich der Mondelf erschreckt um und blickt mit weit aufgerissenen Augen in die Höhle.

Als er dort jedoch nichts auszumachen vermag, geht er rückwärts aus der Öffnung hinaus um zu Caelreth zu gelangen und ihn um Heilung zu bitten.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Filidan am 11.07.2010, 15:30:24
Filidan wischt seine Klinge an der Kleidung eines der Dunkelelfen ab und steckt sie zurück in ihre Scheide. Dann wirft er einen Blick auf seine Gefährten und geht schließlich ein paar Schritte in Richtung der Stimme um etwas in der Dunkelheit zu erspähen.

Er verbeugt sich leicht und beginnt dann zu sprechen:

"Großer erhabener Drache, wir grüßen euch. Mein Name ist Filidan. Meine Gefährten und ich sind im Auftrag des Elfenhofes der verstrickten Wälder hier um den Frieden der bisher zwischen euch und unserem Volk herrschte sicher zu stellen.

Wir liegen mit diesen Dunkelelfen im Krieg und haben sie angegriffen, so wie sie uns beim ersten Blickkontakt versuchen zu töten, unsere Frauen wie Kinder gnadenlos nieder metzeln oder sie in ihre Höhlen zerren um sie zu foltern oder ihnen schlimmeres an zu tun."


Verbitterung ist in Filidans Worten zu hören, als er mit dem Drachen spricht, wobei er versucht den Drachen mit dem nötigen Respekt zu behandeln um keinen Kampf zu provozieren.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 12.07.2010, 18:50:06
Es vergeht einige Zeit in der der Drache zu überlegen scheint, bis die tiefe Stimme wieder durch den Gang hallt: "Kommt her, damit ich euch Kraft meiner Augen sehen kann. Dann können wir über den Preis verhandeln."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 12.07.2010, 21:15:02
Aeryn war sich noch nicht ganz sicher, ob das nun gut oder schlecht war. Einerseits hatten sie vielleicht wirklich die Gelegenheit, ein Friedensbündnis, oder besser einen Nichtangriffspakt, zu schließen. Und sie würden einen wahrhaftigen Drachen zu Augen bekommen. Andererseits waren auch diese Wesen hinterhältig und niederträchtig von dem was die Waldläuferin bisher gehört hatte. Sie mussten also vorsichtig sein, aber das mussten sie ohnehin.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Filidan am 13.07.2010, 15:49:34
Filidan sieht sich noch ein mal zu seinen Begleitern um, ehe er vorsichtig ein paar Schritte in Richtung der Stimme macht um keine Aggressionen herauf zu beschwören.

Äußerlich bleibt er dabei ruhig und kann sich beherrschen, aber innerlich toben die Gedanken von Filidan um den Drachen und was er wohl als Gegenleistung bekommen möchte.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 13.07.2010, 19:56:34
Schon wenige Meter nach der Kurve öffnet sich der Gang in eine sehr viel größere Höhle. Auf der gegenüberliegenden Seite ruht ein grüner Drache auf einem goldenen Teppich, der von Dutzenden kleinen Sockeln umgeben ist, auf denen einzelne Objekte ruhen. Die dunklen Augen des Drachen fixieren die N'Vaelahr, die die Höhle betreten und nun, da sie die Kreatur sehen, können sie sich der Ehrfurcht nicht mehr erwehren, die auch schon ihre Stimme vermittelt hatte.
Auch wenn die Schwingen des Drachen an seinem Körper ruhen und er nicht auf seinen Füßen steht,  sondern auf seinem Bauch liegt, überragt er die N'Vaelahr dennoch deutlich. Der Kopf ist beinahe drei MEter über den Boden erhoben und so blickt der grüne auf die Eindringlinge herab: "Was kommt ihr in das Heim von Valmazitrazzonas? Habt auch ihr mir ein Angebot zu unterbreiten? Wollt auch ihr mir Münzen geben um eure Schlachten zu schlagen?"
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 13.07.2010, 20:12:36
"Eigentlich wollten wir nur, dass Ihr Euch aus der Schlacht heraushaltet beziehungsweise wollten wir Euch darum bitten. Wir schlagen unsere Schlachten schon selbst. Ansonsten wollten wir eine solch mächtige Kreatur- wie Ihr es zweifelsohne seid- weder großartig belästigen, noch unnötig lange stören. Wir waren uns nicht sicher, ob Ihr schon mit den Drow im Bunde seid. Egal wie verlockend Ihr Angebot gewesen ist, so werden Euch vielleicht gewisse Zweifel gekommen sein. Immerhin beten diese Drow Vhaeraun an. Es ist nicht gesagt, dass sie Ihr Wort halten. Das ist nicht Euer Krieg. Wir bieten Euch an, dass wir Euch nie wieder belästigen werden und wir wollen Euch nicht- dreisterweise- wie Drow sich das bestimmt gedacht haben als Kanonenfutter in einem Krieg benutzen. Denn solche Gedanken kamen diesen Dunkelelfen sicherlich und das was sie Euch gegeben hätten, hättet Ihr vermutlich gar nicht erst bekommen oder man hätte es Euch vielleicht wieder versucht abzunehmen."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 13.07.2010, 20:23:34
Der Drache fixiert Talindra und schnaubt kurz: "Glaubt ihr wirklich, ich hätte mich von diesen unwürdigen Kreaturen benutzen lassen. Natürlich hätten sie versucht mich zu hintergehen, aber nennt mir einen Grund, warum ich euch anders behandeln sollte als sie. Wieso sollte ich überhaupt mit euch reden, statt euch einfach zu fressen und all die Magie, die ihr mit euch herumtragt behalten sollte?"
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Filidan am 14.07.2010, 15:40:26
Filidan scheint fest entschlossen den Verhandlungen mit dem Drachen eine neue Wendung zu geben und überlegt einen Moment bevor er auf die Drohung des Drachen antwortet:

"Großer Valmazitrazzonas, es ist uns bewusst das wir in eurer Revier eingedrungen sind und wir es daher eurer Gnade verdanken das ihr uns noch nicht gefressen habt, jedoch bitten wir lediglich darum das ihr euch aus den Kämpfen heraus haltet und darüber hinaus solltet ihr noch etwas über diese Dunkelelfen und unseren Krieg mit ihnen erfahren:

Wenn die Dunkelelfen, die wir getöten haben, nicht mehr zurück kehren, dann werden unsere Feinde sicher denken das ihr euch mit uns verbündet habt und dementsprechend euch ebenso bekämpfen wie uns. Auch unsere Anführer werden nach dem wir nicht zurück gekehrt sind, weitere Truppen hier her entsenden um sicher zu gehen das ihr nicht mit unserem Feind packtiert. Also hättet ihr mit unserem Tod nichts gewonnen, ausser weitere Feinde in der Nähe eures Hortes.

Ich denke auch da ihr gesehen habt, wie mühelos wir diese Dunkelelfen besiegt haben, das ihr aus einem Kampf mit uns sicher nicht unverletzt hervor gehen werdet und dadurch zusätzlich geschwächt wäret um euch gegen zwei Elfenvölker zur Wehr zu setzen.

Wenn ihr uns hingegen eurer Wort gebt das ihr nicht gegen unser Volk kämpfen werdet, so werden wir nach einem geeigneten Pfand für euch suchen und mehr noch, ich hättet Verbündete und vielleicht einen Rückzugsort falls die Dunkelelfen euch attackieren sollten."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Taeglyn am 14.07.2010, 18:43:55
Sich bewusst im Hintergrund haltend, schweigt Taeglyn und achtet darauf nichts zu tun, dass der grüne Drache als Herausforderung ansehen könnte. Von Caelreth dankbar die Heilung entgegen nehmend, verstaut der Mondelf danach noch seinen fallen gelassenen Bogen und schließt dann zu den anderen auf. Noch etwas Abstand zu ihnen wahrend, hofft der ehemalige Abenteurer, dass er sich nicht so positioniert, dass sie der Drache alle auf einmal mit seiner Odemwaffe erwischen kann.

Ein Stoßgebet zu Erevan entsendend, bittet Taeglyn - im Stillen - um eine silberne Zunge für seinen  Freund und Kameraden...
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 15.07.2010, 09:07:39
Valmazitrazzonas wendet seine Aufmerksamkeit nun wieder Filidan und der kurz auflodernde Zorn, der in ihnen erscheint, als Filidan von der eigenen Gefährlichkeit spricht, wird schnell von Gier abgelöst. Die Stimme des Drachen ist nun weniger tief und bedrohlich, sondern ihr Ton wird vielmehr schmeichlerisch: "Über welche Art von Pfand sprechen wir hier?"
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Filidan am 15.07.2010, 17:58:17
Filidan überlegt wieder einen Augenblick bevor er dem Drachen antwortet:

"Wir haben sicher nichts bei uns was euch als Pfand angemessen wäre und ich selbst kenne euch nicht so gut, als wollte ich mir anmaßen eure Wünsche zu raten, daher kann ich wohl euch nur darum bitten einen Preis zu nennen.

Jedoch müssten wir in jeden Falle mit unseren Hauptleuten sprechen was zur Verfügung steht um unsere Vereinbarung zu besiegeln."


Filidan hofft das er damit den Drachen nicht erzürnt, gleichzeitig fürchtet er ein wenig das er damit den Drachen dazu verleitet eine unmögliche forderung zu stellen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 15.07.2010, 21:26:06
Der Drache liegt seinen gewaltigen Kopf schräg und Augenblicke später summt seine Stimme merkwürdige Worte, die sich schnell als ein Zauber erweisen. Dann mustert er intensiv die fünf N'Vaelahr und etwas, das wohl ein Lächeln sein könnte erscheint auf seinem fremdartigen Gesicht: "Oh, ihr irrt euch kleiner Elf, ihr habt genau das, was ich als Pfand verlangen könnte. Gebt mir etwas von eurer Magie, ein jeder von euch und ich werde mich aus eurem Kampf heraus halten, zumindest für dieses Mal."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Caelreth am 17.07.2010, 12:44:52
Caelreth hatte sich in Zurückhaltung geübt und seine Gefährten während des Gespräches geheilt. Er bewunderete die geschickten und schmeichlerischen Worte von Fillidan und war froh, dass dieser den Drachen zu einen friedlichen, wenngleich teuren Übereinkunft überreden konnte. Auf das Angebot des Drachen hin nickte er seinen Gefährten zu, lieber würde er ein magisches Pfad entrichten, als sein Leben im Kampf gegen einen derart machtvollen Drachen in die Wagschale zu werfen. Es bliebe nur zu hoffen, dass er sein Wort auch halten würde.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Filidan am 17.07.2010, 14:15:26
Filidan nicht den anderen auffordernd zu und wendet sich danach wieder dem Drachen zu, nach dem er die stille Zustimmung der Übrigen eingeholt hat.

"Gut, wir sind mit eurer Bedingung einverstanden. Ihr gebt uns eurer Wort das ihr euch die nächsten 25 Jahre aus den Kämpfen zwischen Dunkelelfen und Elfen heraus halten werdet und jeder der hier Anwesenden überlässt euch einen seiner magischen Gegenstände als Pfand dafür. Damit habt ihr den Dank des Elfenvolkes sicher und niemand von unserem Volk wird euch weiter mit diesem Kampf behelligen."

Mit einem Blick auf die Drow fährt Filidan fort:

"Diese Dunkelelfen sind unter unseren Waffen gefallen und wir werden sie mit uns nehmen um mehr über unseren Feind erfahren zu können. Jedoch auch hier gilt mein Wort, ihr werden auch von jedem der Gefallenen einen Gegenstand erhalten, ich denke das gebührt einem herrschaftlichen Wesen wie euch, da wir sie auf eurem Land getötet haben."

Filidan hofft mit dieser letzten Forderung nicht alles zu nichte zu machen, jedoch würde er ungerne die Leichen der Drow dem Drachen überlassen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 17.07.2010, 14:32:14
Der Drache funkelt Filidan nun an, während dieser von den Drow sprecht: "Erst kommt ihr und tötet in meinem Hort meine Gäste und jetzt wollt ihr sie auch noch entführen? Nein kleiner elf, ihr werdet ihre Leichen nicht mitnehmen und auch nichts von dem, was sie bei sich tragen. Ihr werdet mir jeder einen Pfand überreichen und ich werde mich aus eurem Kampf heraus halten, solange ihr mich in Ruhe lasst."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Filidan am 17.07.2010, 14:46:33
Filidan zuckt mit seinen Schultern, dann nimmt er sein Amulett vom Hals und schaut zu den anderen:

"Nun gut, dann danken wir euch für eurer Wort und eure Weisheit.

Wir können jedoch nur für unser Volk sprechen das wir euch in Ruhe lassen werden. Für diese Dunkelelfen können wir dies nicht und diese sollen auch nicht Teil unserer Abmachung sein.

Wir geben euch nun was ihr verlangt und werden uns dann zurück ziehen, wenn ihr es wünscht und vertrauen auf euer erhabenes Wort."


Filidan sammelt darauf hin die Gegenstände der anderen ein und bewegt sich auf den Drachen zu um sie zu überreichen.

Dann mal besser nichts wie raus hier, bevor er es sich anders überlegt und uns doch frisst.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 19.07.2010, 19:20:16
Der Drache scheint von den Objekten die Filidan vor ihm niederlegt völlig gefesselt zu sein und er würdigt die N'Vaelahr nicht mehr eines einzigen Blickes. Als sie schließlich seine Höhle verlassen reagiet er überhaupt nicht mehr auf sie. Die fünf müssen auf ihrem Weg zurück allerdings feststellen, dass die Leichen der Drow verschwunden sind und sich einer der zwei Halbdrachen jetzt hier im Gang befindet. Er mustert die Elfen kurz aufmerksam, macht aber keine Anstalten sie aufzuhalten.
Um sich möglichst schnell aus der Gefahrenzone zu begeben, eilen sie wieder in die Eingangshalle wo der zweite Halbdrache wartet, sie aber ebensowenig aufhält. Zielstrebig gehen die N'Vaelahr durch die Höhlenöffnung und sobald sie die Bäume erreichen, die Venoms Hügel umrahmen schwingt sich Plora aus ihren Wipfeln hinab und sieht sie neugierig an: "Das ging ja schnell und ihr macht auch nicht den Eindruck, als hättet ihr allzu große Probleme gehabt. Wart ihr denn erfolgreich? Konntet ihr die Drow aufhalten?"
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 19.07.2010, 19:27:41
Ja, ich denke, solange die Drow nicht über allzuviel Wiederbelebungsmagie verfügen, könnte man das so sagen,” antwortet Aeryn.

Und zumindest für den Moment konnten wir den Drachen auch besänftigen, so dass er sich hoffentlich ersteinmal aus den Kämpfen heraushalten wird. Aber der Eindruck täuscht durchaus, es war sicherlich nicht so einfach, wie es jetzt im Nachhinein vielleicht aussehen mag. Nicht nur einmal stand auch jemand von uns kurz vor der Schwelle des Todes.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Filidan am 19.07.2010, 19:32:11
Filidan war mit sich selbst zufrieden, die Wunden würden heilen und schließlich hatten sie den Drow einen Schlag versetzt und dafür lediglich ein paar Gegenstände opfern müssen.

Als sich Plora zu ihnen begibt, lächelt Filidan sie freundlich an und erzählt von ihrer Begegnung mit dem Drachen:

"Ich denke wir waren erfolgreich, wir haben einige Elitekämpfer der Drow getötet, konnten jedoch nicht mehr von ihnen erfahren, da der Drache Anspruch auf ihre Leichnahme erhoben hat.

Ich habe ihm das Versprechen abgehmen können, das er sich für 25 Jahre aus den Kämpfen zwischen den Elfen und Dunkelelfen heraus halten wird. Dafür mussten wir ihm jedoch einige unserer magischen Gegenstände als Pfand überlassen, jedoch erschien es uns angemessen, die Bedrohung durch den Drachen dadurch fürs erste abzuwenden."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Taeglyn am 20.07.2010, 00:08:11
Filidan anerkennend zu nickend, stützt sich der Mondelf auf seinen Bogen und blickt in den umgebenden Wald. Aeryn hatte nicht übertrieben. Der Drowkämpfer hätte beinahe kurzen Prozess mit ihm gemacht. Schauderhaft...

Zurück an den Drachen denkend, rätselt Taeglyn über die Faszination des Drachen mit ihren Gegenständen. Derart bewundernswert waren sie ihm nicht erschienen. Doch solange es ihn beschäftigt sollte es ihnen nur recht sein.

In die Augen der anderen blickend, ist dem Mondelfen die Freude über die gut verlaufende Mission anzusehen. Keinen Hehl aus seiner guten Laune machend, lächelt Taeglyn glücklich.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Caelreth am 20.07.2010, 15:29:02
Erleichtert schreitet Caelreth mit seinen Gefährten hinaus, wieder hatten sie eine überaus bedrohliche Situation gemeistert und Myth Drannor einen Dienst erwiesen. Es blieb nur zu hoffen, dass der Drache sein Wort halten würde. Sollte dies der Fall sein, so würde er die Abgabe der magischen Gegenstände für absolut verschmerzbar halten, den Mantel würde er sicherlich irgendwann ersetzen können.

"Auch ich muss Fillidan zustimmen, ich denke wir haben einen Erfolg errungen."

Lächelnd sagt er "Fillidans Zunge ist wie es scheint ebenso scharf wie sein Schwert."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 23.07.2010, 14:30:10
13.-16. Flammleite im Jahr des Aufsteigs des Elfenvolkes 1375 TZ

Auch wenn sie den Weg bereits einmal hinter sich gebracht hatten, verließen die N'Vaelahr sich wieder auf Ploras Führung. Auf dem Rückweg war das Wetter jedoch noch weniger auf ihrer Seite, als an den Tagen zuvor, denn immer wieder ergossen sich Unmengen von Wasser in das Verstrickte Tal. Dies hatte zumindest den Vorteil, dass der Duathamper so sehr anschwellen würde, dass die Drow ihn unmöglich würden überqueren können, aber das half den N'Vaelahr nicht dabei sich durch den immer unwegsamer werdenden Wald zu kämpfen. Aeryn half mit ihrer Magie so gut wie sie konnte, aber trotzdem brauchten sie dieses Mal länger.
Als sie schließlich das Kriegslager erreichen, sind sie noch immer Nass bis auf die Knochen und die Erschöpfung zerrt schwer an ihren Gliedern, aber zumindest sind sie erfolgreich gewesen.
Dieses Mal erwartet sie nicht sofort ein Bote von Kerym Selsherryn, es ist also offensichtlich an den N'Vaelahr ihn aufzusuchen um sich zurückzumelden und ihren Bericht anzugeben. Außerdem ist es wohl auch an der Zeit endlich Penaal Nachtstern Bericht über die bisherigen Ereignisse zu erstatten. Die N'Vaelahr können zwar nicht sicher sein, ob sie bereits mit dem zu tun hatten, was in der Vision angekündigt wurde, aber der Penaal wollte mit Sicherheit über ihre bisherigen Erfolge informiert werden.

Eine Falle wird bereitet (Anzeigen)
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 23.07.2010, 17:38:13
Aeryn war dank ihres Umhangs von den Regenfällen weitestgehend verschont geblieben. Lediglich ihre Stiefel waren vom schlammigen Erdboden schmutzig und vom Wasser aufgeweicht. Die Waldelfin ist froh, dass sie das Lager heil erreicht haben, und auch, dass es hier offenkundig weiterhin ruhig geblieben ist.

Wir sollten als erstes Kerym Selsherryn aufsuchen, um ihm zu berichten,” schlägt sie vor.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 23.07.2010, 17:49:47
Talindra beißt als elfische Soldatin etwas die Zähne zusammen. In Kriegssituation ist sie mangelnden Luxus gewohnt, der ab und an einmal auftreten konnte. Außerdem hatte der Regen für sie auch taktische Vorteile, obwohl er auch auf der Reise etwas für Unbehagen gesorgt hat. Mit der Kapuze ihrer Robe, die ihren Kopf bedecken, marschiert die Faernaa dann mit den anderen ins Lager.

Auf Aeryns Worte hin, sagt die Illusionistin dann noch;
"Danach sollten wir dem Penaal allerdings sofort Meldung machen. Es kann nicht schaden, wenn wir ihn über unsere bisherigen Erlebnisse schon jetzt auf dem Laufenden halten, aber Ihr habt schon recht Aeryn, dass wir zunächst Kerym Selsherryn aufsuchen sollten. Das sollte nun erst einmal Priorität haben."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Taeglyn am 25.07.2010, 16:47:25
Müde von dem langen Marsch, schüttelt Taeglyn seinen nassen Mantel aus und sieht missmutig hinunter zu seinen durchweichten Stiefel. Wenigstens hatten sie keinen Kampf auf der Rückreise durchstehen müssen, versucht er sich vergeblich zu trösten. Ein wohliges Feuer und etwas Warmes zu essen würde seine Laune hoffentlich heben.

Als Aeryn das Wort ergreift, seufzt der Mondelf schicksalsergeben; auch wenn es ihm gerade nicht in den Plan passt, so muss er der Waldelfe recht geben. Außerdem konnte er ja hoffentlich danach die Beine gen des knisternden Feuers strecken...

"Ja, lasst uns zum Kerym gehen. Er wird sich über gute Neuigkeiten wohl zu freuen wissen."

schmunzelt Taeglyn mit trockenem Humor, denn  um seine Aufgabe beneidet er Daried beim besten Willen nicht.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 26.07.2010, 08:59:40
Die N'Vaelahr finden Daried im Besprechungsraum und werden umgehend von seinen Wachen vorgelassen. Dort brütet er über einem Stapel Karten und einer einfachen Illusion des Gebietes. Sobald die N'Vaelahr eintreten blickt der Sonnenelf auf und offenbart bei Elfen sehr selten zu findende Ringe unter den Augen. Für gewöhnlich brauchte es sehr lange, bis man einem Elf die Erschöpfung derart ansehen konnte, aber offenbar hatte Daried seid Tagen nicht die Zeit für die Trance gefunden.
Ein Blick auf die Illusion offenbart auch den Grund dafür, denn eine Gruppe winziger Drowsoldaten läuft direkt am anderen Ufer des Duathamper auf und ab, immer wieder auf den Fluss blickend, der auch in dieser Illsuion mehr Wasser führt.
Als er zu den N'Vaelahr blickt erscheint ein müdes Lächeln auf Darieds Gesicht: "Ich hoffe ihr bringt gute Nachrichten, das letzte, was ich brauchen kann, ist, dass die Lage hier noch heikler wird."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 26.07.2010, 09:25:36
Auf jeden Fall werden die Drow jetzt ziemlich aggressiv sein,” beginnt Aeryn ihren kurzen Bericht der Situation, “nachdem sie eine weitere Niederlage einstecken mussten und einen weiteren ihrer Anführer verloren haben.

Ja, wir waren erfolgreich. Der Drache wird sich aus den Kämpfen heraushalten, so er denn sein Wort hält, im Austausch für etwas Magie, die wir ihm gegeben haben.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Caelreth am 26.07.2010, 14:03:48
Caelreth salutiert und ergänzt Aeryns Ausführungen: "Um genau zu sein, hat der Drache geschworen sich für 25 Jahre aus jeglichen Kampfhandlungen gegen Myth Drannor heraus zu halten. Natürlich können wir nicht garantieren, dass er dies auch wirklich tun wird, wer weiß schon wieviel Wert ein Wort von einer so grausamen und listigen Kreatur hat, aber ich bin dennoch guter Dinge."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 27.07.2010, 09:52:39
Die Miene des Sonnenelfen hellt sich zumindest ein wenig auf, bei den guten Nachrichten, aber die Erschöpfung kann dies nicht aus seinem Gesicht vertreiben. Er presst die Fingerspitzen zusammen, während er von der Illusion zu den N'Vaelahr blickt: "Das ist gut, sehr gut sogar. Ein Drache auf der Seite unserer Feinde hätte die Situation noch mehr verkompliziert."
Daried bedeutet nun den N'Vaelahr die Illusion genauer in Augenschein zu nehmen und setzt dann zu einem eigenen Bericht an: "Wir ihr seht hat sich die Lage hier während euer Abewesenheit deutlich verschärft. Die Drow haben jetzt Dutzende Kampfverbände am anderen Ufer und versuchen immer wieder den Fluss zu überqueren. Noch hält das Wetter sie auf, aber der Wasserspiegel sinkt schon wieder und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie es wieder versuchen werden. Noch können wir ihre Attacken abwehren und für einen Angriff auf das Lager sind sie noch nicht zahlreich genug, aber ich fürchte es ist nur eine Frage der Zeit, bis es zu einem solchen Angriff kommt. Die Magier berichten von weiteren Truppen, die hierher unterwegs sind, es ist auch die Rede von Daemonen in ihren Reihen, die uns äußerst gefährlich werden könnten."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 27.07.2010, 20:09:10
Talindra verbeugt sich höflich vor dem Klingensänger zur Begrüßung. Dessen Müdigkeit nimmt sie mit Sorgen innerlich zur Kenntnis lässt sich das aber nach außen hin nicht anmerken.

Als ihre Gefährten gesprochen haben und auch Kerym Selsherryn, erwidert die sonnenelfische Illusionisten daraufhin noch folgendes:
"Konnte die Zahl der Daemonen näher bestimmt werden und welche es denn nun genau sind? Wenn sie unser Lager angreifen, werden meine Gefährten und ich alles tun, um diese zu besiegen und Eure Streitkräfte zu schonen, Kerym Selsherryn.

Hatte eigentlich Faernaa Braern Echorn vielleicht schon eine Idee wie man mit Zaubern aus der momentanen Situation mit dem Wasserstand noch einen Vorteil herausholen könnte? Magie, um das Wetter zu unseren Gunsten zu ändern, ist so mächtig, dass ich fast nicht glaube, dass sie uns zur Verfügung steht; aber vielleicht haben er und seine Streitkräfte hier vor Ort ja noch ein paar andere Mittel, die uns bei einer Konfrontation mit den Auzkovyn in der nächsten Zeit helfen könnte und den Truppen Myth Drannors noch etwas Zeit verschaffen könnten."


Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 28.07.2010, 19:51:54
Daried scheint einen Augenblick Talindras Worte in sich aufzunhemen und antwortet erst dann: "Nun, ich fürchte, was den Fluss angeht haben die Magier und Priester alles getan was sie konnten, sie konzentrieren sich jetzt eher darauf Zauber für den Kampf vorzubereiten, denn wenn die Drow kommen, noch dazu von Daemonen unterstützt, dann wird es gefährlich werden.
Da die Daemonen dazu neigen sich einfach von Ort zu Ort zu teleportieren kann niemand genaue Zahlen nennen, aber es dürften genug sein um eine ernsthafte Gefahr darzustellen. Aber auch wenig genug, dass sie uns nicht einfach überrennen werden. Hauptsächlich scheinen es Mezzoloth und Canoloth zu sein, aber es gibt Kreaturen aus den äußeren Ebenen, die gut darin sind sich vor Magie zu verbergen, also können wir nicht sicher sein."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Taeglyn am 28.07.2010, 20:09:00
Ein wenig betroffen versucht sich Taeglyn nicht sein Mitgefühl für den Klingensänger anmerken zu lassen. Die Last der Verantwortung würde ihn selbst wohl innerhalb weniger Tage erdrückt haben, wohin gegen der Sonnenelf sein Los mit stoischer Ergebenheit anzunehmen scheint.

Als Talindra ihm die Unterstützung der Gruppe versichert, nickt auch Taeglyn zur Bestätigung und fügt schließlich fragend hinzu:

"Gibt es etwas, dass wir für euch erledigen können Kerym?"

So müde und verspannt sich sein Körper auch anfühlt, so schwellt im Herzen des Elfen doch der Glaube hier und heute einen Unterschied für sein Volk herbei führen zu können. Das Rasten und Kräfte-tanken würde warten können...
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 28.07.2010, 21:58:38
Daried schüttelt den Kopf: "Nun, das einzige, was ihr tun könnt, ist jederzeit bereit für den Kampf zu sein. Denn die Drow werden kommen und ihr gehört zu den besten Kämpfern, die wir haben, also seid immer bereit zum Kampf."
Der Gesichtsausdruck des Klingensängers wird jetzt grimmiger und auszusprechen, was allen im Raum klar war schien ihm auch zu helfen über die Erschöpfung hinwegzukommen. Denn seine Haltung straffte sich nun  und mit einer knappe Geste verschwand die Illusion im Nichts.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 28.07.2010, 22:29:05
Talindra hatte derweil überlegt, was sie alles über die genannten Daemonenarten wusste und sagte dann in die versammelte Runde:

"Man sollte die Waffen der besten Kämpfer vor Ort auf jeden Fall mit der Kraft der Seldarine weihen, sobald es zum Kampf gegen die Daemonen kommt, denn nur das vermag es zu verhindern, dass die Wunden bei den Daemonen nicht gleich wieder zu einem Großteil regenerieren. Beide Daemonenarten sind außerdem resistent gegen Magie und durch ihre unheilige Kraft, die sie schützt, zeigt sie möglicherweise eben keine Wirkng bei ihnen. Die Mezzolothe sind resistenter als die Canolothe. Gifte und Säuren zeigen bei Mezzolothen und auch Canolothen keine Wirkung, da sie eben Daemonen sind. Auch gegen Elektrizität, Feuer und Kälte sind sie zumindest recht resistent. Daemonen jeglicher Art können außerdem unauffällig mittels Telepathie kommunizieren, wenn die Entfernung dafür nicht allzu groß ist.

Canolothe sind die Alpträume eines jeden Illusionisten: Sie können mit ihrer Blindsicht jede defensive Illusionsmagie durchschauen, wenn sie nur nahe genug an dem jeweiligen Arkanisten dran sind.  Die Lähmung und die Ringkampfkünste der Canolothe mit ihrer dornenbehafteten Zunge wird für unsere Armee das Gefährlichste sein. Canolothe können andere ihrer Art herbeibeschwören und können Furchtgefühle mittels Magie bei anderen Wesen auslösen, wenn sie das wollen und verfügen auch noch über ein paar andere niedere Zauberkräfte, die aber nicht so kampfrelevant bei der künftigen Auseinandersetzung sein dürften.

Mezzolothe dagegen sind gute Nahkämpfer mit ihren Dreizäcken und sind zudem bessere Zauberwirker als die Canolothe. Wie schon gesagt, können sie sich teleportieren, sie können sehr gefährliche Todeswolken herbeizaubern und sie haben die Kraft Magie zu bannen. Sie können auch Furchtgefühle auf magischem Wege auslösen, magische Dunkelheit und Feuer erzeugen, andere Mezzolothe herbeibeschwören, Orte entweihen und auch unsichtbare Dinge mittels magischem Blick sehen, wenn sie es nur wollen. Gerade die Todeswolken dürften sich- fürchte ich- verheerend auf unsere Truppen auswirken. Ich hoffe inständig, dass unsere Feind über nicht allzu viele Mezzolothe verfügt."


Nach einer kurzen Pause sagt Talindra dann- fast schon peinlich berührt, ob ihres langen Vortrages: "Aber ich hoffe mal, dass ich niemanden gelangweilt habe und bloß Wissen mitgeteilt habe, das schon längst bekannt gewesen ist. Es ist wohl eine schlechte Angewohnheit von mir als Arkanistin einfach so mit meinem Wissen förmlich herauszuplatzen; ich hoffe mal, dass mir das niemand übel nimmt."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Filidan am 29.07.2010, 09:38:32
Filidan strafft seinen Körper als erst Daried und dann Talindra die Situation recht nüchtern beschreiben.

"Wir werden unser bestes tun um die Dämonen zurück zu schlagen, jedoch kenne ich mich in der magischen Kunst nicht genug aus um für euch eine Taktik gegen diese Wesen zu ersinnen. Einen Waffensegen würde ich für mich erbitten, ansonsten wäre wohl ein Schutzzauber gegen Furch sinnvoll, damit ich nicht wie am Grabmal von einem solchen Zauber in die Flucht geschlagen werde.

Wir halten uns auf jeden Fall kampfbereit."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Caelreth am 30.07.2010, 16:00:24
Mit wachsender Sorge vernimmt Caelreth zuerst die Ausführungen von Daried und dann die Worte Talindras. Daemonen und Teufel ... ständig mussten die Elfen sich mit solch anderweltlichen Monstern herumplagen, selbst nun da die Fey'ri geschlagen waren, nutzen die Drow die Dienste dieser Kreaturen. Er setzt den Helm vor ihm auf dem Tisch ab und schlägt mit einer militärischen Geste seine Faust gegen die Brustplatte. "Ich werde alles in meiner Macht stehende tun, um uns bestmöglich im Kampf gegen diese Monstren zu unterstützen. Dank Corellons Macht kann ich unsere Waffen für den Kampf gegen die Daemonen segnen, ihr müsst euch also keine Sorgen machen Fillidan. Ein solcher Schutzzauber gegen Furcht dürfte aber in der Tat sinnvoll sein, wir haben gesehen was dies bewirken kann."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 01.08.2010, 10:25:43
Wenn es soweit ist, werde ich versuchen, gefährliche Dunkelelfen in den Reihen der Feinde auszuschalten, denn das ist es, was ich am besten kann. Natürlich werde ich meine Pfeile auch einsetzen, um die Dämonen zu stoppen, nur fürchte ich, dass ich da weitaus weniger effektiv sein werde.

Aeryn versucht in der Zeit des Wartens Ruhe zu bewahren, auch wenn es schwerfällt. Der ihnen bevorstehende Angriff würde hart und erbarmungslos sein, und sie wussten nicht, ob sie es schaffen würden, den Gegner aufzuhalten. Bisher hatten sie einige Erfolge errungen, was der Waldelfin Mut gibt, aber sie wusste auch, dass dies nur kleine Scharmützel waren. Das was nun auf das Lager zurollen würde, war eine ganz andere Größenordnung.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Taeglyn am 01.08.2010, 19:13:26
Nicht weiter über die Strategie nachdenkend - er würde seinen Platz schon finden - salutiert Taeglyn noch zum Abschied und sieht zu, dass er rasch ins Quartier gelangt. Schnell ist das Marschgepäck abgestellt und der Dreck der Reise abgewaschen.

Die Unruhe in seiner Umgebung aufschnappend, weiß der Nikym, dass er heute Nacht so schnell keinen Frieden finden kann.

In frische Kleidung gewandet und gepflegten Waffen umgegürtet, spaziert der Mondelf durch das stiller werdene Lager, ehe er zu einer Gruppe Soldaten stößt die lieber die Laute erklingen lassen als den Ängsten in ihren Herzen das Wort gewähren.

Nach zwei Bechern Wein hat Taeglyn die Bekanntschaft einer schlachterprobten Bogenschützin gemacht die seine Unrast teilt und so trösten sich die beiden Mondelfen um das Hier und Jetzt zu leben und nicht an Morgen zu denken. Als sie gemeinsam ans Feuer zurück kehren, hebt der ehemalige Abenteurer seinen Kelch und verabschiedet sich mit einem letzten Tost auf Erevan - seinen Herrn.

Dann überkommt den Soldaten endgültig die Erschöpfung, so zieht er sich zurück und entlässt seinen von der Müdigkeit getragenen Geist in die Trance.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 02.08.2010, 12:17:46
Die Nacht vom 16. auf 17. Flammleite im Jahr des Aufsteigs des Elfenvolkes 1375 TZ

Ein Sturm naht (Anzeigen)

Die Alarmhörner rissen die wenigen Elfen, die in ihre Trance gefunden hatten, sofort aus ihr heraus. Irgendetwas musste geschehen sein. Während die einfachen Soldaten noch ihre Waffen ergriffen und sich auf den hoch oben thronenden Wehrgängen und zwischen der Heckenmauer aufstellten, sammelten die N'Vaelahr sich am Hauptgebäude aus dem soeben Daried Selsherryn und Braern Echorn traten. Daried musterte die fünf und erhob hastig seine Stimme: "Die Drow haben etwa einen Studen südlich von hier unsere Fluss wache ausgeschaltet und begonnen kleinere Verbände an unser Ufer zu schicken. Der Brückenkopf den sie dort aufschlagen wird von Dämonen bewacht, also hat es keinen Sinn einfach Truppen auszuschicken, sie würden nur niedergemetzlet. Die Rächer werden gehen und ich möchte, dass ihr sie begleitet."
In diesem Moment erscheint auch Torinkas auf der Plattform, gehüllt in seinen blutroten Umhand und seinen geschwärzten Mithralpanzer, begleitet von drei weiteren ebenso gerüsteten Rächern. Ohne irgendeine Form der Begrüßung ergreift er das Wort: "Die Gejagten sind bereits mit den übrigen Rächern vor einer halben Stunde aufgebrochen. Wir werden jetzt gehen. Haltet Schritt, heute wird Dhaerauwblut fließen."
Ohne eine Antwort abzuwarten schwingt der Rächer sich eine der Strickleitern hinab und stürmt mit seinen Brüdern in Richtung des Ausgangs. Noch im Laufen legen sie bereits Pfeile auf ihre Sehnen, obwohl die Drow noch mehr als eine Stunde entfernt sind.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 02.08.2010, 12:54:48
Es hat begonnen...

Aeryn sammelt sich und eilt den Rächern hinterher, sie hoffte, dass sie in der Lage waren, auch ihren Bogen zu segnen, so dass sie im Kampf gegen die Dämonen eine größere Hilfe sein konnte. Aber wahrscheinlich hatte sich Caelreth auch entsprechend vorbereitet. Mit einem lauten Pfiff ruft sie Fang zu sich, der in der Nähe im Lager herumstreunte. Auch der Cooshee spürte den Ernst der Lage, wenngleich er den Umfang dessen, was nun vor ihnen lag, natürlich nicht begreifen konnte.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Filidan am 02.08.2010, 13:31:41
Filidan hatte sich die letzten Stunden mit ein paar anderen Elfen zusammen getan und das ein oder andere Brettspiel gespielt um sich von dem bevorstehenden abzulenken. Dabei hatte er ein paar Goldmünzen verloren, konnte jedoch erfolgreich die Gedanken an einen Kampf gegen die Dämonen verdrängen.

Als nun die Alarmhörner erschallen, sind Filidans Sinne auf das äusserste gespannt, so als erwarte er einen Angriff direkt in ihrer Mitte. Als jedoch klar wird, das der Feind noch weit entfernt von ihrem derzeitigen Standort sind, entspannt er sich ein wenig und steckt die Dünnklinge wieder zurück in die Scheide.

Wie konnten die Rächer vor einer halben Stunde bereits von diesem Angriff wissen? Und warum hat uns niemand vorher gerufen?

Filidan scheint einen Moment zu zögern, bis er schließlich sein Bündel nimmt und Torinkas folgt.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Taeglyn am 02.08.2010, 21:50:06
Stumm mit den anderen mitlaufend, hält Taeglyn seinen Bogen mitsamt einen Pfeil in Händen. Ihn würde es nicht überraschen wenn die Drow ihnen zuvor kommen würden und der Gruppe bereits unterwegs auflauerten. Die Gruppe der Rächer ein wenig hilflos aus den Augenwinkeln beobachtend, weiß der lebensfrohe Mondelf nicht so recht was er von den finsteren Männern mit den dunklen Bögen halten soll.

Lieber in die ernsten, aber bekannten Gesichter seiner Kameraden blickend, seufzt Taeglyn einmal und sieht zu, dass er den Anschluss nicht verliert.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 03.08.2010, 12:52:42
Als Daried sie entlassen hat, studiert Talindra ihre Zauberbücher intensiv und grübelt über die kommende Schlacht. Nebenbei betet sie dann auch noch zu den Seldarine und vorallem Sehanine Mondbogen, dass die Schlacht zu ihren Gunsten ausgehen wird. Dies gibt ihr Kraft und Mut für die kommende Schlacht, die für das Wohl des Elfenvolkes in Myth Drannor entscheidend ist. Talindra ist dann jederzeit bereit für einen Kampf, aber sie vergisst nicht mittels des magisches Steines in ihr, dem Penaal noch einen Zwischenbericht zu schicken:

"Zwischenbericht: Schändung von Aravae Irithyls Grab verhindert. Allianz von Auzkovyn mit grünem Drachen verhindert. Auzkovyn haben Daemonen."

Talindra reagiert so schnell es ihr möglich ist auf das Alarmsignal im Lager und als Daried bei ihnen zu Ende gesprochen hat, spricht Talindra auch schon auf sich und auf Taelgyn eine höhere arkane Rüstung.[1] Während Talindra den Rächern folgt, zaubert sie noch auf sich selbst eine Dunkelsicht mittels arkaner, elfischer Zaubersilben und Zaubergesten.[2] Die Elfin versucht so gut es geht mit den Rächern mitzuhalten, obwohl sie schon ein ordentliches Tempo hinlegen.
 1. Greater Mage Armor auf mich und Taelgyn.
 2. Darkvision wirken.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Caelreth am 04.08.2010, 10:50:09
Nach dem Abschied von Kommandant Daried, hatte Caelreth zuerst gemeinsam mit einigen Soldaten in der Messe ein gutes Essen zu sich genommen, dass er ob der Anspannung aber kaum genießen konnte. Anschließend verbrachte er eine lange Weile im Tempel der Selarine um Corellon innig weiter um seine Unterstützung und sein Wohlwollen zu bitten. Kurz hatte er sich noch zu Fillidan gesellt und mit ihm ein Brettspiel gespielt, um dann in sein Quartier zu gehen und sich in Trance zu versetzen. Unsanft rissen ihn die Alarmhörner aus dem Schlaf, aber darauf war er ja eigentlich vorbereitet. Schnell erhebt er sich, legt Rüstung und Schwert wieder an und wirkt einen Schutzzauber.

Draußen salutiert er vor Daried Shelsheryn, dann zieht er Schwert und Schild und stürmt mit seinen Gefährten voran ...
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 05.08.2010, 17:27:19
Die N'Vaelahr folgen den drei Dunkeln Rächern so schnell sie können und dabei wird ihnen unmittelbar bewusst, wieso Daried diese Krieger so hoch schätzte. Selbst Aeryn fiel es schwer mit ihnen mitzuhalten obwohl sie in diesen Wald ihre Heimat nannte. Allerdings gehörten auch die N'Vaelahr zu den besten Kriegern, die Myth Drannor zur Zeit zu bieten hatte und entsprechend verloren sie nie den Anschluss, auch wenn die drei Rächer immer einen kleinen Vorsprung behielten. Beinahe zwanzig Minuten stürmte das kleine Grüppchen durch den Wald, bis sie auf eine recht große Lichtung gelangten.
Mitten auf der Lichtung bhält Torinkas plötzlich inne und scheint zu lauschen. Genau in diesem Moment tauchen hinter einigen Felsen, die am Rand der Lichtung liegen einige Kreaturen auf, die hier offensichtlich nicht heimisch waren., sondern zweifelsohne den äußeren Ebenen entstammen.

Sie geben den Elfen jedoch keine Zeit zu reagieren, sondern feuern umgehend Pfeile auf die mitten auf der Lichtung stehenden Rächer ab und sowohl die Waldelfe als auch der Mondelf neben Torinkas werden von den Pfeilen getroffen.

hier geht es weiter (http://games.dnd-gate.de/index.php/topic,5954.msg628720.html#msg628720)
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 24.08.2010, 17:54:04
Die Chance nutzend die ihnen die Rächer teuer erkaufen, lässt Taeglyn seinen Bogen fallen, murmelt hastig die Worte seines treuen Unsichtbarkeitszaubers und tritt auf Caelreth zu wobei er seine Klingen zieht.
Als er kurz vor dem Priester des Elfengottes steht, lässt er seine Gedanken durch die Ai'kiira zu ihm durchdringen, dass er bereit ist seine Waffen segnen zu lassen.

Weitere Pfeile verlassen die Sehnen der Yugoloth und Branjen muss eine ganze Reihe von Treffern hinnehmen, während er selbst noch immer damit befasst ist sich von dem Schock zu erholen. Die Waldelfe Forala wird zwar auch von zwei weiteren Pfeilen gestriffen, lässt dann allerdings ihren Bogen wie auch Taeglyn fallen und reißt ihr Schwert aus der Scheide. Die Waffe hoch erhoben stürmt sie mit einem Kriegsschrei auf den Lippen vor: "Im Namen des Nachtjägers, zurück in den Abgrund mit euch Scheusalen!"
Der Yugoloth bekommt jedoch rechtzeitig seinen Bogen hoch um ihre Attacke abzublocken.

Zwei weitere Pfeile sausen auf Branjen zu, der wiederum nicht ausweichen kann. Bereits angeschlagen, antwortet er aber dieses Mal und feuert seinerseits auf einen der kleineren Yugoloth, der nicht alle Pfeilen entgehen kann. Aber irgendetwas scheint dafür zu sorgen, dass die Pfeile in seiner Nähe nicht so gut treffen, wie ihre vorige Flugbahn vermuten ließe. Indessen lässt der von Forala attackierte Yugoloth seinen Bogen fallen und spricht einige Worte in einer fremdartigen Sprache, woraufhin er wie kurz zuvor Taeglyn aus dem Blick der N'Vaelahr entschwindet.
Torinkas setzt seinerseits zu einem Gebet an und ruft die göttlichen Kräfte auf sich herab.

Talindra geht einen Schritt nach vorne spricht einige Zaubersilben und macht einige Zaubersilben. Daraufhin bewegt sich Toril durch Talindras Beschleunigungsmagie für alle Beteiligten etwas langsamer und sie fühlen sich enorm beschleunigt in ihren künftigen Bewegungen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 24.08.2010, 17:55:42
Aeryns Bogen erscheint in der Hand der Waldläuferin und sie feuert einige Pfeile in Richtung des erstbesten Dämonen ab, allerdings muss auch die Waldelfin feststellen, dass irgendeine finstere Magie ihre Zielgenauigkeit behindert. Unterdessen stürmt auch Fang vor, um denselben Dämonen anzugreifen.
Während die meisten von Aeryns Pfeilen ihr Ziel finden, werden auch sie von irgendeiner unheimlichen Kraft abgelenkt, die dafür sorgt, dass sie nicht so viel Schaden anrichten. Fangs Zähne werden sogar völlig abgelenkt.

So schnell er kann läuft der Mondelf hinter dem Rächer einher und versucht den Dämon am südöstlichen Rand der Lichtung zu erreichen - und kommt immer noch durch seine Unsichtbarkeit getarnt direkt neben ihm zu stehen.

Als Talindra für einen kurzen Augenblick gegrübelt hat, sagt sie noch zu ihren Gefährten: "Diese Daemonen sind auch mit normalen Waffen verletzbar; Waffen müssen nicht extra geweiht werden für diese Daemonenart."

Durch den Hast-Zauber beschleunigt stürmt Filidan auf den Dämonen im Südosten zu und versucht diesen mit seiner dünnklinge in seine Heimatebene zurück zu schicken.
"Für Corellon!"

Beflügelt durch Talindras Magie stürmt Caelreth voran, und reißt sein Schwert aus der Scheide, seine Gefährten waren nun ohnehin zu stark verteilt um sie durch Magie zu stärken. Gemeinsam mit Fillidan rückt der Mondelf vor und bewundert wie der Halbelf mit seiner Klinge den Daemon bedrängt. Dicht hinter ihm kommt Caelreth zum stehen und macht sich bereit ebenfalls zuzuschlagen. Je nachdem wie stark sich der Daemon erweisen würde, könnte Caelreth noch immer auf seine Magie zurückgreifen.

Die Yugoloth setzen sich nun heftig zur Wehr, Filidans Gegner, der zuvor verwundet worden war, lässt nun seinen Kurzbogen fallen und schlägt zwei Mal erfolgreich mit dem Kurzschwert nach dem Halbelfen. Dieser spürt, wie sich irgendeine dunkle Kraft seiner bemächtigt, während in seine Seite zwei Pfeile von dem anderen Yugoloth abgefeuert schlagen.
Fang kann unter den Schwerthieben hinwegtauchen, Forala dagegen, die zu einem der Feinde geeilt war ergeht es nicht so gut. Sie muss ebenfalls Wunden durch das Kurzschwert des Yugoloth hinnehmen, kann es ihm jedoch mit gleicher Münze zurückzahlen, während auch sie von finsteren Mächten umfangen wird.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 24.08.2010, 17:57:55
Branjen feuert, durch Talindras Zauber beschleunigt, eine weitere Salve auf den Daemonen ab, der von Fang angegriffen wurde und obwohl wieder das Glück den Daemonen vor dem schlimmsten bewahrt, schlagen dennoch drei der vier Pfeile in seinen Körper und lassen ihn wanken.
Torinkas spricht indessen einen weiteren Zauber und aus seinem Rücken entspringen plötzlich gefederte Flügel, ganz wie die der Avariel und der Dunkle Rächer erhebt sich in die Lüfte.

Aeryn und Fang attackieren weiter den Dämon, der auch schon von Branjens Pfeilen durchbohrt wurde. Sie bündeln ihre Kräfte, um möglichst schnell zumindest einen Gegner auszuschalten. Währenddessen bleibt Aeryn aber wachsam, um nicht von dem Dämon, der sich zuvor in Unsichtbarkeit gehüllt hat, überrascht zu werden.
Nachdem Aeryn mit einem Pfeil einen der Daemonen zu Fall gebracht hat wendet sie sich dem nächsten zu, aber dieser wird von seinem Glück vor Treffern bewahrt.

Auch Filidan setzt seinem Gegner weiter zu und durch den Hast-Zauber beschleunigt gelingt ihm ein guter Stoß in die Brust des Dämons, wohingegen seine beiden anderen Hiebe weniger Erfolg zu haben scheinen.

Talindra bekommt ein mulmiges Gefühl, nachdem sie merkt, dass der eine Daemon offensichtlich immer noch unsichtbar ist. Daher geht sie einen Schritt zurück und wirkt vorsichtshalber einen Zauber, der sie Unsichtbares sehen lässt und schaut, welchen Kurs dieser Feind einschlägt und was er genau vorhat.

Die Unsichtbarkeit ausspielend, dringt Taeglyn mit einer Vielzahl von Stichen auf den Dämon. Taeglyn bringt mit seiner Angriffsserie den überraschten Yugoloth zu Fall, aber dabei spürt auch er, wie sich dunkle Magie in seine Knochen schleicht und ein leises Flüstern seine Handlungen zu bestimmen beginnt.

Gemeinsam mit Fillidan dringt Caelreth nun auf den Yugoloth ein,  magisch beschleunigt schwingt er sein Langschwert und entfesselt einen wahren Schwerthiebhagel. Doch ein seltsames Unglück scheint auch Caelreth zu befallen, sein erster Schlag wirkt äußerst plump und ungelenk für einen geübten Schwertkämpfer.
Dennoch kann er zumindest einen Treffer landen und sich dabei auch gegen den dunklen Fluch, den diese Berührung auf ihn überträgt, bestehen.
Allerdings folgt die Antwort darauf schnell aber die Angriffsserie des Daemonen kann der Mondelf noch ohne Schwierigkeiten abblocken. Der andere etwas größere Daemon lässt nun allerdings seinen Bogen fallen und tritt direkt in den Rücken des Priesters wo er sein Kurzschwert mit tödlicher Präzision in eine Lücke in der Rüstung des Elfen rammt und so neben dem kalten Stahl erneut den finsteren Fluch in den Körper des Mondelfen rammt.
Indessen endeckt Talindra den Daemonen der sich unsichtbar gemacht hatte unmittelbar vor sich. Er scheint sich nicht bewusst zu sein, dass sie ihn sieht, denn er tritt entschlossen auf sie zu und will ihr sein Kurzschwert direkt in die Brust rammen. Doch da die Sonnenelfe ihn sehr genau sehen kann, kann sie auch ihre Magie gegen ihn einsetzen und ein illusionäres Abbild ihrer selbst erzeugen, das sie vor einer Verletzung bewahrt.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 24.08.2010, 18:02:01
Torinkas hoch erhoben in der Luft denkt immernoch nicht daran den Bogen in seiner Hand zu benutzen, sondern deutet stattdessen auf Branjen und murmelt einen weiteren Zauber: "Erkennt euren Feind, Rächer, wie Nerath im Kampf gegen die Kizzirim!" Die Augen des Mondelfen werden für einen augenblick glasig, dann schüttelt er jedoch ungläubig den Kopf und lässt seinen Bogen sinken. Verwirrung steht ihm ins Gesicht geschrieben, während er gen Himmel blickt und ungläubig Torinkas mustert.

Talindra weicht einen Schritt vor ihrem Feind zurück, danach wirkt sie Magie auf ihn, die seine schlimmsten Alpträume in sein Gedächtnis rufen sollen, um ihn so, so schnell wie möglich ausschalten zu können, nachdem er schon gefährlich nahe an ihr dran ist.
Leider hat Talindras Zauber nicht so funktioniert, wie sie es sich erhofft hat. Doch sie überlegt für einen Moment noch etwas, was Torinkas da gezaubert hat und warum er sicht so seltsam verhält. Kopfschüttelnd und ungläubig sagt sie dann etwas lauter zu Torinkas: "Warum zaubert Ihr eine Einflüsterung auf Euren eigenen Verbündeten, Torinkas?"

Die schwarze Magie - die sich in das Mark seiner Knochen schleicht - lässt den Mondelfen für einige Augenblicke erstarren. Dagegen ankämpfend, gelingt es Taeglyn dennoch nicht im Moment in den Kampf einzugreifen.

Filidan versucht verzweifelt seine Attackeserie fort zu führen, jedoch scheint der magische Fluch der Dämonen seinen Körper zu lähmen und ihn zur Untätigkeit zu verdammen.

Was auch immer für einen Feind Du meinst, Verräter, wir wissen jetzt jedenfalls, wer der Feind in unserer Mitte ist!” ruft Aeryn aus und wendet ihren Bogen gegen den fliegenden Torinkas. Fang bleibt dabei wachsam in ihrer Nähe, jederzeit bereit einen heranstürmenden Gegner anzugreifen.

Caelreth versucht sich aus der Umklammerung zu lösen und greift weiter den bereits verletzten Yugoloth an. Seine Hiebe haben auch Erfolg und der Daemon erscheint nun sehr schwer verletzt. Aber dafür greift wieder der Fluch nach dem Mondelfen. Zusätzlich folgt eine Serie aus Attacken von den beiden Externare, von denen Caelreth nicht alle abblocken kann.
Talnidra bedient sich wieder ihrer Magie um den Attacken des folgenden Daemonen zu entgehen, aber dadurch kann sie ihn nur teilweise ablenken.

Forala kann indessen die Effekte des Fluches von sich fernhalten und stürmt in Richtung der Mitte der Lichtung um ihr Verbündeten zu unterstützen. Von Torinkas merkwürdigem Verhalten hat sie anscheinend nichts mitbekommen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 24.08.2010, 18:03:23
Torinkas Gesicht verzeiht sich zu einem grausamen Lächeln und er stimmt leise einen Gesang an, dessen Töne von Dissonanzen beherrscht werden, allerdings mit der Kraft von Magie über das Feld hallen. Dabei beginnt er mit seinen Flügeln zu schlagen und sich so weiter von den Feinden am Boden zu entfernen, ebenfalls von Talindras Magie beschleunigt, die sie unwissend auf ihn gewirkt hatte.

Es scheint als könne sich Filidan dem Fluch lange genug wiedersetzen um den Dämon erneut zu attackieren. Dieses mal nimmt er auch wenig Rücksicht auf seine Defensive und versucht lediglich den Feind möglichst schnell auszuschalten, in dem er einen Schritt hinter den Dämon macht und ihn gemeinsam mit Caelreth in die Zange nimmt.

Sobald sich das Lächeln auf Torinkas' Gesicht zeigt, wandelt sich Branjens Gesichtsausdruck von Verwirrung zu Hass: "DAS IST NICHT TORINKAS, SONDERN EIN TÄUSCHER!"
Ohne weiter zu zögern hebt der Dunkle Rächer seinen Bogen und feuert eine Salve auf den fliegenden Feind ab.

Aeryn feuert weiter Pfeile auf das fliegende Wesen, welches sich als Torinkas ausgegeben hat, während sie Fang einen kurzen Befehl gibt und auf den Kampf weiter südlich deutet, wo Caelreth und Filidan immer noch mit zwei der Dämonen ringen. Der Cooshee sprintet los und springt den größeren der beiden Dämonen an, um ihn zu Boden zu reißen.
Der Coshee reißt den Daemonen zu Boden, wo dieser sich zwar zur Wehr setzt, aber nur wenig gegen den Angreifer ausrichten kann. Der fliegende Torinkas muss indessen eine weitere Serie Treffer hinnehmen und beginnt für einen Augenblick zu fallen bevor er sich wieder fängt.

Immer noch erstarrt bietet sich Taeglyn momentan keine Möglichkeit das Schlachtenglück zu Gunsten der Elfen zu wenden. Fluchend muss der Mondelf so hilflos mit ansehen wie der Kampf sich vor ihm abspielt, ohne das er eingreifen und seine Kameraden somit unterstützen kann.

Caelreth merkt dass es für ihn und Fillidan langsam eng wird, zu wenige seiner Hiebe kommen an und beide Kämpfer sind verletzt. Doch an Heilmagie ist hier im Kampfgetümmel nicht zu denken. Während er weiter sein Schwert schwingt, spricht er ein kurzes Stoßgebet um den Schutz Corellons für sich und Fillidan zu erbitten.
Caelreth beendet mit seinem Angriff das Leben des Externars, dessen Körper sich umgehend in Luft auflöst und all seine Waffen mit sich nimmt. Allerdings sieht der blonde Mondelf sich dennoch den Auswirkungen des Fluches ausgesetzt. Zugleich entgeht der andere Daemon gewand Fangs Griff, kann aber durch den großen Aufwand dieser Aktion nicht zum Gegenangriff ansetzen.
Talindra dagegen muss schwer von dem Fluch des Externars geschlagen weitere Wunden durch sein Schwert hinnehmen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 24.08.2010, 18:04:02
Der geflügelte Torinkas steigt noch weiter in die Lüfte, spricht dabei jedoch die Worte eines Zaubers, die sich unten kaum noch verstehen lassen. Augenblicke später geht eine Flammensäule auf die Lichtung nieder, genau dort, wo Branjen und Aeryn stehen. Der Dunkle Rächer kann so gerade noch aus dem Weg springen und so wird sein Umhand nur angesengt. Dies kümmert ihn jedoch wenig, denn er schickt weitere Pfeile in Richtung des fliegenden Täuschers, der dieses Mal merklich zusammenzuckt und langsam die Kontrolle über seine schwingen zu verlieren scheint, da er scho nicht mehr die Höhe halten kann.

Eine weitere Salve verlässt Aeryns Bogen in Richtung ihres fliegenden Feindes, während Fang nocheinmal Anlauf nimmt, um den Dämon erneut anzugreifen. Wieder versucht der Cooshee ihn soweit zu behindern, dass der Dämon selbst kaum in der Lage ist seinerseits anzugreifen.

Fang packt sich wieder den Daemonen und reißt ihn erneut zu Boden. Indessen geben Aeryns Pfeile dem fliegenden Torinkas den Rest und er beginnt abzustürzen. Allerdings scheint irgendetwas seinen Fall zu bremsen, denn statt einfach gen Boden zu fallen, sinkt er langsam nach unten, als würde irgendjemand ihn behutsam hinunter tragen. Dabei wandeln sich bereits seine Flügel und die weiße Schwingen weichen ledrigen Flügeln und die helle vernarbte Haut wird schuppig und rot. Für die N'Vaelahr und die übrigen Rächer besteht kein Zweifel, dass es sich bei dieser Kreatur um einen Fey'ri handeln musste.

Frohen Mutes sieht Caelreth wie sein Schwert das Leben des grausigen Externars beendet. Doch auch seine Wunden machen ihm zu schaffen. Er tritt einen Schritt zurück, steckt seine Klinge weg und stimmt einen Heilzauber an um sich Linderung zu verschaffen, darauf hoffend, dass Fillidan und Fang sich des verbliebenen Gegners schon annehmen würden.

Wieder befreit sich der Daemon aus Fangs griff und zur gleichen Zeit attackiert der andere verbliebene Widersacher Forala. Diese versucht seiner Attacke zu antworten und es gelingt ihr auch trotz des Fluches, aber wie auch vor Branjens Pfeilen, die Augenblicke später erscheinen, schützt auch dieses Mal das Schicksal den Daemonen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 24.08.2010, 18:04:31
Endlich den Fluch des Dämons für einen Moment abschütteln könnend, blickt sich der Mondelf um ehe er zu Talindra los sprintet um ihr und dem Rächer gegen ihren Gegner bei zu stehen. Unter dem fliegenden Fey`ri hindurch laufend hofft Taeglyn darauf, dass er auch in den kommenden Sekunden Herr seines Körpers bleibt um etwas gegen Feind auszurichten.

Nachdem das fliegende Scheusal besiegt ist, orientiert sich Aeryn neu und entschließt sich den Dämonen in der Nähe anzugehen. Auch Fang stürzt sich wieder auf seinen Gegner, der ihm erneut entwischen konnte.

Fang reißt den Daemonen ein weiteres Mal zu Boden, während alle Pfeile, die Aeryn auf den anderen Feind abfeuert vom Schicksal abgelenkt werden. Der Coshee muss nun allerdings ebenfalls die Auswirkungen des Fluches spüren und seine tierischen Instinkte können ihn nicht mehr davor bewahren, während er den Daemonen fest auf den Boden drückt.

Während Caelreth einen Moment lang nicht genau weiß, was er nun tun soll, versucht der Daemon sich erneut aus Fangs Griff zu befreien, scheitert jedoch. Indessen greift der andere Gegner Forala an, die wieder vom Fluch gelähmt ist und eine weitere Wunde hinnehmen muss.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 24.08.2010, 18:05:18
Während Forala nach wie vor von dem Fluch gelähmt bleibt, feuert Branjen eine weitere Pfeilsalve auf den Daemon ab und kann dieses Mal auch zwei Treffer landen, die den bisher unverletzten Widersacher aber nicht sonderlich zu kümmern scheinen.

Innerlich verflucht sich Filidan das er zur Untätigkeit verdammt ist und seine Gedanken kreisen um eine Lösung dieses Problems, jedoch erfolglos, so das er weiterhin wie erstarrt herum steht.

Innerlich jubelierend, dass er Herr im eigenen Körper geblieben ist, nutzt Taeglyn die Chance und lässt seinen Klingen endlich freien Lauf. Mit Schwert und Rapier sticht er nach dem Körper des Dämons - immer darauf bedacht trotz des Fluchs möglichst rasch die Adern des Monsters zu öffnen.

Auch wenn die Magie des Dämonen ihn offenbar sehr gut schützt, gibt Aeryn nicht auf und feuert weiter Pfeil um Pfeil auf die Bestie ab. Fang versucht derweil den anderen Dämonen am Boden zu halten und nach und nach auszuschalten.

In dem ganzen Kampfgetümmel bemerkt Caelreth nur am Rande, wie sich Torinkas in einen Fey'ri verwandelt. Der Schock darüber sitzt tief, doch darf er jetzt nicht unkonzentriert sein. Er wendet sich sofort Fillidan zu, der reglos dasteht. Diese Chance nutzt Caelreth um einen Heilzauber zu intonieren und auf Fillidan anzuwenden, der dem Verletzten sofortige Linderung verschafft.

Taeglyn verwundet den Yugoloth, der sich immer noch windet, Fangs festem Griff jedoch nicht entgehen kann. Zugleich verhindert Talindra mit einer ihrer Illusionen einen Treffer durch den Yugoloth der sich noch immer vor ihr erhebt.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 24.08.2010, 18:11:05
Forala ist wieder vom Fluch gelähmt, während Branjen eine weitere Salve auf den Yugoloth abfeuert und auch einen Treffer landen kann.

Als der Fluch für einen kurzen Augenblick Talindra nicht mehr lähmen kann, weicht sie ein Stück gen Nordwesten zurück, spricht einige arkane elfische Silben und versucht wieder die schlimmsten Alpträume in dem Daemon vor ihr hervorzurufen, um ihn so schnell wie möglich auszuschalten.
Die Augen des Daemons, der Opfer von Talindras Zauber wird weiten sich und Augenblicke später beginnt sein Körper auch schon sich aufzulösen, da er im Augenblick des Todes auf seine Heimatebene zurückkehrt.

Fang attackiert weiter seinen Gegner, verbissen drückt er ihn auf den Boden. Aeryn begibt sich währenddessen in die Nähe und steckt ihren Bogen weg. So langsam reift die Erkenntnis in ihnen, dass der Kampf gewonnen ist und sie ihren Gegnern nur noch den Rest geben mussten.

Als Filidan sich entlich wieder rühren kann, bewegt er sich zu dem verbliebenen Dämon und versucht den Kampf mit einem beherzten Stich zu beenden.

Ohne inne zu halten pumpt Taeglyn die Klingen in den Körper des Dämons. Mit Fang und Filidan gemeinsam würden sie hoffentlich einen schnellen Sieg erringen können.

Filidans und Taeglyns gemeinsame Angriffe können trotz des Glücks, das den Daemon schützt auch sein Leben beenden, woraufhin dieser Körper sich ebenfalls auflöst.
Es vergehen einige Augenblicke in denen die N'Vaelahr aufatmen, dann stürzt jedoch Forala ohne erkennbaren Grund mit erhobenem Schwert auf Talindra zu, die sich in letzter Sekunde mit Hilfe einer ihrer Illusionen dem Schwung der Waffe entgehen kann. Bevor Talindra irgendwie reagieren kann lässt Forala auch schon ihr Schwert fallen: "Die Magie des Fey'ri, sie hat mich dazu gezwungen."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 24.08.2010, 18:17:46
Aeryn mustert die Rächerin argwöhnisch, während Fang langsam neben ihr hertrottet, immer wieder scheint etwas den Cooshee davon abzuhalten, sich weiterzubewegen. Er wirkt offensichtlich nicht besonders glücklich über diesen Zustand, und Aeryn tut ihr Bestes, um ihren treuen Gefährten zu beruhigen.

Nachdem bald schon klar war, dass dieser Zustand, der den Großteil ihrer kleinen Truppe befallen hatte, nicht einfach so wieder verschwinden würde, fragt Aeryn ihre Begleiter:

Was sollen wir jetzt tun? Ich sehe keinen Sinn darin, uns in diesem Zustand gegen solch gefährliche Gegner zu werfen. Wir würden unsere Leben nur sinnlos vergeuden. Ich schlage vor wir gehen zurück ins Lager, informieren die Befehlshaber von der Infiltration durch diesen Fey'ri und dass Torinkas vielleicht gefallen ist oder sich in Gefangenschaft befindet, und sehen zu, dass wir wieder zu voller Kampfstärke kommen, ehe wir erneut losziehen. Das Lager ist keine halbe Stunde von hier entfernt. Was sagt ihr?
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Taeglyn am 24.08.2010, 19:14:33
An sich herab blickend, stellt Taeglyn überrascht fest, dass er vollkommen unverletzt aus diesem Kampf hervor geht. Gründlich putzt er die Klingen im feuchten Gras ab um das Dämonenblut nicht bei sich tragen zu müssen. Als er an "Torinkas" vorüber geht meint der Mondelf halblaut zu Caelreth:

"Und ich hatte gehofft solche wie ihn, nie wieder zu sehen..."

Den Leichnam mit der Stiefelspitze anstoßend, vergewissert sich der Elf, dass er zumindest diesen einen Fey`ri wirklich nicht mehr wieder sehen muss. Kurz untersucht er den toten Halbdämonen ob er vielleicht eine Spur oder einen Hinweis betreffend des wahren Torinkas finden kann.

Seinen Bogen noch vom Kampfplatz bergend, stellt sich Taeglyn dann zu Aeryn und antwortet ihr als erster:

"Das wird wohl das Klügste sein. Dies hier war eine schreckliche Erfahrung. Ich lege keinen Wert darauf sie zu wiederholen."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 24.08.2010, 22:40:53
Sobald Taeglyn sich dem Leichnam nähert wird er schon misstrauisch. Als er ihn dann mit dem Stifel berührt bestätigt sich sein Verdacht, denn ein leises Stöhnen dringt aus der Kehle des Fey'ri. Offensichtlich hat ihn das dämonische Blut, das durch seine Adern fließt vor dem Tod bewahrt auch wenn er nicht mehr die Kraft hatte seine veränderte Gestalt aufrecht zu erhalten.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Taeglyn am 24.08.2010, 23:02:08
Sofort schwebt die scharf geschliffene Spitze des Rapiers über der Herzrippe. Bereit dazu, den Stahl tief in den Körper des Feindes zu stoßen, ruft Taeglyn mit für ihn ungewohnt scharfer Stimme:

"Der hier lebt noch! Passt auf!"

Angespannt und auf der Hut schiebt der Mondelf seine Stiefspitze unter den Oberkörper des Pfeilgespikten Fey`ris und dreht ihn mit einer raschen, rücksichtslosen Bewegung um, so dass er mit den Flügeln am Boden liegt. Die Klinge in die Halsbeuge des Gegners legend, wartet der ehemalige Abenteurer wie seine Kameraden auf die Situation reagieren.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Caelreth am 25.08.2010, 12:27:41
Caelreth atmet tief durch und braucht ein paar Sekunden um wieder zu Kräften zu kommen. Er nickt bei Aeryns Worten und begibt sich zu Taegyln herüber, neugierig mustert er den toten Fey'ri. "Ich ebenso." sagt er knapp "Ich war im Glauben wir hätten sie bei der Rückeroberung Myth Drannors allesamt ausgerottet, doch diese Dämonenblüter weilen sogar noch hier im Cormanthor unter uns." kurz zuckt der Mondelf zusammen, als der Fey'ri Lebenszeichen von sich gibt und ist dankbar, dass Taeglyn so schnell reagiert. "Wie Aeryn schon sagte ... lasst uns umkehren und zu Kräften kommen, dann können wir dem Kommandant auch Bericht erstatten und diesen Fey'ri in Gewahrsam geben. Ich werde zusehen, dass er uns unterwegs nicht verblutet." dabei beugt sich der Priester hinab und begutachtet wie lebensbedrohlich die Wunden sind.[1]
 1. Heilkunde: 12
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Torinkas Zoy'kinal am 25.08.2010, 18:28:08
Branjen blickt kurz zu dem gefallenen Fey'ri und füllt dann seinen Köcher mit Pfeilen aus seinem Rucksack nach, während er einige Sekunden lang in Foralas Augen blickt. Zwischen den beiden scheint eine Art stummes Gespräch abzulaufen an dessen Ende Forala nickt und Branjen sich an die N'Vaelahr wendet: "Die Gejagten brauchen die Führung eines Rächers und meine Sehne wird heute noch einige Lieder vom Tod der dhaerauw singen. Ihr solltet den Fey'ri ins Lager zurückbringen. Dort werden die Rächer sich seiner Annehmen und ermitteln, wo Torinkas sich befindet. Wäre er tot und seine Seele frei, hätte sie einen Weg gefunden den Verrat auch für uns aufzudecken. Da dem nicht so ist, wird er entweder noch am Leben sein oder seine Seele ist gefangen. In beiden Fällen werden wir versuchen ihn zu befreien. Sobald die Gejagten unter meiner Führung die dhaerauw zurückgetrieben haben, werden wir einen Boten zum Lager schicken."
Mit den letzten Worten zieht Branjen einen Pfeil aus seinem wieder gefüllten Köcher und eilt davon.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 25.08.2010, 20:01:41
Talindra ist noch eine Weile von dem dunklen Fluch betroffen und steht wie gelähmt in der Gegend herum. Doch die Worte der anderen vernimmt sie wohl und äußert sich dann folgendermaßen dazu: "Aeryn hat recht mit ihren Worten. Die dunklen Flüche diese Daemonen sind sehr mächtig. Wir können nur hoffen, dass es im Lager einige Priester der Seldarine gibt, welche die Flüche diese verderbten Wesen wieder brechen können. Denn um so schnell wir wieder an der Front sein können, um so besser wäre das. Aber auch ich muss gestehen, dass wir in unserer momentanen Situation für unsere Streitkräfte keine allzu große Hilfe sein könnten; die Flüche müssen erst durch Magie von uns genommen werden."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Caelreth am 26.08.2010, 10:52:43
Während die Gefährten sich absprechen, holt Caelreth seinen Heilstab hervor und versorgt sich selbst[1] und Talindra.[2]

Anschließend wendet er sich an seine Mitstreiter. "Ich kann leider nicht mit Sicherheit sagen ob dieser Fey'ri den Transport überleben wird, vielleicht verblutet er aufgrund der vielen Pfeiltreffer. Ich würde daher vorschlagen ihn zu entwaffnen und zu fesseln, dann kann ich seine Wunden notdürftig versorgen. Das ist uns ja bei dem Drowmagier bereits einmal gelungen. Hat jemand vielleicht ein Seil zur Hand um in zu fesseln?" fragt er in die Runde und wartet die Reaktion der Anderen ab.
 1. 7 Punkte Heilung
 2. 8 Punkte Heilung
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 26.08.2010, 12:36:23
Die Illusionistin nickt dem Priester des Elfenvaters ob der Heilung dankend zu. Sie kramt dann etwas in ihrem magischen Rucksack herum, holt dann ein langes Seidenseil hervor und sagt dann zu Caelreth: "Hier ist ein Seil für Euch, um den Fey'ri zu fesseln. Vielleicht sollten wir ihn auch vorsichtshalber knebeln, da er ja offensichtlich auch ein Zauberwirker ist und wir nicht genau wissen, welche Magie er noch wirken kann."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 27.08.2010, 12:32:01
Taelgyn meldet sich daraufhin- in Absprache mit den anderen- freiwillig den Fey'ri zu fesseln, da er ein bißchen mehr Erfahrung darin hat, und zusammen mit den anderen auch zu entwaffnen zuvor. Er fesselt den Fey'ri dann sehr sorgfältig. Talindra will ihm zwar dabei helfen, aber glücklicherweise kann Taelgyn die Fesselung auch ohne allzu große Fesselkünste von ihr ganz gut bewerkstelligen, denn im Fesseln anderer ist die Illusionistin nicht allzu sehr begabt.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 27.08.2010, 12:59:04
Aeryn versucht auch zu helfen, kann die Fesselkünste von Taeglyn aber auch nicht weiter verbessern.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Caelreth am 28.08.2010, 14:56:51
Noch während der Fey'ri gefesselt wird, macht sich Caelreth daran ihm die Pfeile herauszuziehen und Aeryn zurück zu geben, sofern diese noch verwertbar sind. Er nimmt ein kleines Tuch aus seinem Gepäck und verbindet dem Daemonfey damit den Mund, erst dann holt er den Heilstab hervor und berührt damit nacheinander die zahlreichen Einschusslöcher um die Blutungen zu stoppen.[1]

Er wartet erst gar nicht auf eine Reaktion des geknebelten und gefesselten Fey'ri. "Hoch mit ihm! Und dann zurück ins Lager!"
 1. 9 Punkte Heilung
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 30.08.2010, 12:58:20
Durch Caelreths heilende Magie, gelangt der Fey'ri wieder zu Bewusstsein und er braucht nur Sekunden um seine Situation einzuschätzen. Er ist offensichtlich bemüht das Tuch, das in seinem Mund steckt irgendwie los zu werden um sprechen zu können.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 30.08.2010, 13:28:51
Taelgyn haut auf den Fey'ri mit seinen Waffengriffen ein, um ihn damit bewusstlos zu schlagen, bevor er noch etwas Dummes anstellt.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Filidan am 30.08.2010, 13:31:48
Filidan reckt und streckt sich etwas, als hoffe er den lästigen Fluch einfach abschütteln zu können. Dann läuft er zu den Anderen und dem Gefangenen, wobei er immer wieder in der Bewegung inne hält und einen Moment stehen bleibt, bis er den Fluch wieder einige Augenblicke abzuschütteln scheint.

"Ich denke auch.... das es keinen Sinn macht in diesem Zustand weiter zu kämpfen. Wir werden ihn zurück bringen und... erst ein mal befragen und diesen Fluch loswerden."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 30.08.2010, 14:27:10
Als der Fey'rio sich plötzlich regt, reagiert Aeryn blitzschnell und schickt ihn mit einem groben Tritt wieder ins Reich der Träume.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 30.08.2010, 16:34:19
Nun, da der Fey'ri wieder bewusstlos ist, greifen sich ihn Filidan und Forala und machen sich daran ihn Richtung Lager zurückzutragen, während Aeryn und Caelreth, die als einzige nicht von dem Fluch der Daemonen gehindert werden die Umgebung beobachten. Behindert durch den Fluch brauchen die N'Vaelahr doppelt so lange, bis sie Duathamper erreichen, wo sie von überraschten Wachen eingelassen werden. Anscheinend hatten sie nicht damit gerechnet, dass die N'Vaelahr so schnell zurückkehren würden, vor allem nicht in Begleitung eines bewusstlosen Fey'ri.
Kerym Selsherryn ist schnell benachrichtigt und erscheint Augenblicke später: "Was ist geschehen? Sind die Drow am Fluss zurückgeschlagen? Und wo seid ihr auf diesen Fey'ri getroffen?"
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 30.08.2010, 17:05:51
Talindra ist immer kurzzeitig wie gelähmt beim Gehen durch den Daemonen-Fluch, auch braucht sie einige Zeit bis sie Kerym Selsherryn antworten kann: "Wir sind mit dem falschen Torinkas", Talindra deutet dabei auf den Fey'ri, "in einen Hinterhalt gelaufen. Dort sind wir von einigen Daemonen verflucht worden. Ihr dunkler Fluch hat uns alle außer Aeryn und Caelreth sehr geschwächt, daher mussten wir uns zurückziehen, bevor zum Fluss vorrücken konnten. Gibt es hier im Lager Vorräte und Möglichkeiten die Flüche wieder zu brechen? Ich könnte dann versuchen einen Teil von uns als Verstärkung zu den feindlichen Truppen zu teleportieren, aber mittlerweile dürften schon zu viele Truppenverbände übergesetzt haben, fürchte ich." Talindra schaut Kerym Selsherryn fast schon entschuldigend an, ob ihres Rückzugs.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 30.08.2010, 17:31:52
Der Kerym hält seine Augen auf den Fey'ri, der die Rüstung eines Dunklen Rächers trägt, fixiert: "Torinkas ein Fey'ri? Das ist schlecht, sehr schlecht. Er kannte die Position all unserer Truppen, wusste wer wo stationiert war. Wenn er mit den Drow verbündet war, dann..." Mitten im Satz stockt der Klingensänger und legt den Kopf schief, als würde er sich bemühen eine Stimme zu verstehen. Nach einigen Augenblicken hellt sich seine erschöpfte Miene ein wenig auf: "Ich habe eine Botschaft von den Rächern am Fluss erhalten. Die Drow schienen nicht sonderlich interessiert zu sein das Ufer zu halten und wurden bereits zurückgetrieben. Wir haben also genügend Zeit für einen detaillierten Bericht. Aber das sollte nicht hier draußen stattfinden."
Kerym Selsherryn lässt mit einen Handzeichen einige Wachen aufmarschieren, die sich des Fey'ri annehmen und begibt sich dann gemeinsam mit den N'Vaelahr und Forala in den Besprechungsraum, wo inzwischen auch Braern Echorn und Aneirin Narlbeth auf die N'Vaelahr und ihren Bericht warten. Der Anführer der Akh'Faer hat einige Schriftrollen dabei, derer er sich bedient um Forala, Filidan, Taeglyn und Talindra von dem Fluch zu befreien. Auf eine kurze Frage hin ersichert er Aeryn, dass sich einer seine Leute auch am Boden um Fang kümmern würde. Die drei Offiziere der Elfenstreitkräfte blicken nun neugierig zu den N'Vaelahr, offensichtlich einen genaueren Bericht erwartend.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 01.09.2010, 13:22:37
"Folgendes ereignete sich, als wir auf dem Weg zur Front am Fluss waren:
Wir alle folgten dem falschen Torinkas bis wir zu einer Lichtung kamen. Noch wussten wir nicht, dass es sich bei ihm um einen Fey'ri in Wirklichkeit gehandelt hat. Auf dieser Lichtung wurden wir dann von fünf daemonischen Schicksalskorrumpierern angegriffen. Erst nach einer Weile hat der Fey'ri sich verraten, dass er auf der Seite der Daemonen und somit wohl auch auf Seiten der Auzkovyn steht. Wir alle konnten die Daemonen letztlich bezwingen. Allerdings hatten sich die meisten von uns auch einen Fluch eingefangen nach den Kampfhandlungen. Branjen ist zu den Kampfhandlungen am Fluss weitergezogen. Er hat gemeint, dass die Rächer von dem Fey'ri wohl herausbekommen könnten, wo der echte Torinkas steckt. Ich sehe es auch so wir Branjen, dass man Torinkas versuchen sollte schnellstmöglich wieder zu befreien und herauszufinden wie genau er gefangengenommen werden konnte. Vielleicht hilft auch höhere Bezauberungsmagie beim Fey'ri. Womöglich wäre diese recht effizient, falls sie uns zur Verfügung steht."
, Talindra schaut dabei Braern Echorn zum Schluss hin an.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 03.09.2010, 19:42:00
Aeryn bedankt sich dafür, dass man auch ihren treuen Gefährten mit der fluchbrechenden Magie bedacht hatte. Die Einschränkung in seiner Handlungsfreiheit hatten dem Cooshee sichtlich zu schaffen gemacht. Entsprechend befreit tollt er nun auch im Lager herum, nichts davon ahnend, was mit Torinkas geschehen war. Diese Dinge waren zu hoch für den Elfenhund.

Wir sollten auf jeden Fall versuchen, Torinkas zu befreien, wenn es eine Chance dafür gibt,” stimmt Aeryn zu. “Ich weiß nicht, welche Möglichkeiten uns zur Verfügung stehen, um diesen Fey'ri auszuquetschen, aber wir müssen vorsichtig sein. Er hat auch während des Kampfes schon versucht uns mit seiner einlullenden Magie zu entfremden und gegeneinander aufzuhetzen. Zum Glück konnten wir widerstehen. Man sollte ihn mit äußerster Vorsicht behandeln und jeden Versuch, Magie zu wirken, sofort unterbinden oder gar von vorneherein unmöglich machen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 04.09.2010, 16:35:46
Daried nickt bei Talindras und Aeryns Ausführungen zustimmend: "Ich denke auch, dass wir ihn befreien sollten und dass wir herausfinden müssen, was dieser Fey'ri dem Feind alles verraten hat. Aber wir stehen unter enormen Druck, da die Drow jederzeit angreifen können und wir davon ausgehen müssen, dass sie alles über unsere Verteidigung wissen."
Braern Echorn mischt sich an dieser Stelle auch ein, nachdem er bisher geschwiegen hatte: "Es gibt eine Möglichkeit, ein Objekt, das wir in den Ruinen gefunden haben. Es ermöglicht direkt in den Verstand eines anderen einzudringen und sämtliche Informationen zu extrahieren, die von Nöten sein könnten. Allerdings ist es riskant, da derjenige, der es versucht auch von dem Verstand des anderen überwältigt werden könnte und so vielleicht sein Leben oder schlimmer die Kontrolle über seinen Körper verlieren könnte."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 04.09.2010, 17:25:08
"Der Fey'ri schien mir ein göttlicher Zauberwirker zu sein. Der Einsatz des Objektes aus den Ruinen einzusetzen, könnte also sehr gefährlich sein. Es muss also ein Willensduell mit jemandem sein, der auch ganz oben in der Gunst der Götter stellt. Aber auch dann ist dieses Unternehmen sehr riskant meiner Einschätzung nach.

Vielleicht kann Torinkas Position ausgespäht werden und dann eine Teleportation zu ihm vorgenommen werden. Allerdings kann ich nur drei Leute mit mir selbst teleportieren und beherrsche selbst keine Ausspähung. Außerdem könnte ich dann für keine Rückteleportation mehr sorgen. Torinkas könnte zudem im Herzen unseres Feindes gefangen sein. Man muss also mit heftiger Gegenwehr rechnen. Welche Ressourcen könnten uns für solch ein Unterfangen hier im Lager zur Verfügung stehen, Faenaa Echorn, und was haltet Ihr von dieser Idee?"
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Caelreth am 05.09.2010, 13:18:11
"Ich denke wir müssen es riskieren." sagt Caelreth, der wieder den Helm abgenommen und Stellung bezogen hat.

 "Die Informationen sind zu wichtig. Mir brennen die Fragen geradezu auf der Zunge? War dieser Fey'ri ein Einzelgänger, der als Spion für die Drow arbeitet? Oder haben mehr Fey'ri als gedacht, die Rückeroberung von Myth Drannor überstanden, so dass wir es vielleicht sogar mit einer ganzen Gruppe zu tun haben, welche für die Drow arbeitet? Schlimmer noch ... was wenn Torinkas kein Einzelfall war und unsere Reihen stärker als gedacht infiltriert sind? Wenn Talindras Vermutungen stimmen, so würde ich mich zur Verfügung stellen um dieses Objekt auszuprobieren. Vorrausgesetzt es findet sich kein anderer Priester, der vielleicht über mehr Macht gebietet als ich?"
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 07.09.2010, 10:53:44
Der Faernaa zuckt ratlos mit den Schultern: "Über die Verteidigungsanlagen der Drow zu spekulieren dürfte sinnlos sein, solange wir nicht wissen, wo sich Torinkas befindet. Und was das anbelangt bin ich sicher, dass sein Aufenthaltsort zumindest gegen Ausspähung geschützt sein wird, die Drow sind schließlich keine Narren und würden nicht ein so großes Risiko eingehen. Wenn wir ihn nicht finden können, ist es vermutlich nicht einmal nötig seine Umgebung vor Teleportation zu schützen.
Also wird der erste Schritt sein, die Informationen von diesem Fey'ri zu erhalten."

Der Faernaa geht zur Tür und flüstert einer der zwei Wachen draußen etwas zu, woraufhin diese verschwindet und einige Minuten später mit einer kleinen Schachtel wiederkehrt. Der Faernaa nimmt sie dankend entgegen und stellt sie auf den Tisch im Besprechungsraum. Auf eine Geste seiner Hand und einige Arkane Silben hin, beginnt die Schachtel sich zusammenzuklappen und wird so zu einer einfachen Holzplatte in deren Mitte zwei merkwürdig anmutende Objekte ruhen. Es sind etwa zwei Halbkugeln etwa in der Größe eines Hühnereis. Aus den flachen Seiten ragen jeweils acht feine, etwa fünf Zentimeter lange Nadeln: "Diese Objekt wird es ermöglichen in den Geist des Fey'ri einzudringen und so direkt auf sein Wissen zuzugreifen. Da Torinkas selbst nicht hier ist seid ihr wohl der mächtigste Priester in diesem Lage Caelreth und wenn ihr bereit seid dieses Risiko auf euch zu nehmen, können wir die Objekte umgehend einsetzen."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 07.09.2010, 14:16:23
Talindra nimmt die Worte von Braern Echorn wortlos zur Kenntnis und äußert sich nicht weiter dazu. Offenbar soll das Schweigen eine Art von Zustimmung ausdrücken aufgrund der dargelegten Argumente.

Talindra mustert das Gerät intensiv und sagt dann noch: "Ich denke nicht, dass Ihr alleine gehen müsst, Caelreth. Das, was uns vor unserem Aufbruch von Katar Nachtstern gegeben worden ist, kann uns helfen mit mehr Personen in den Kopf des Fey'ri einzudringen. Ich würde Euch daher nach besten Kräften bei diesem Unterfangen unterstützen, Caelreth."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Taeglyn am 09.09.2010, 23:29:44
Erleichtert darüber, dass auch er den Fluch los geworden ist, überlässt es der Mondelf gerne seinen Gefährten die Dinge Faenaa Echorn zu berichten. In seinem Inneren brennt der Wunsch an die Front zurück zu kehren und den Elfen dort bei zu stehen. Doch für heute Nacht scheint das Kämpfen vorüber zu sein und statt dessen das Warten angesagt.

Caelreth ein aufmunterndes Lächeln schenkend wartet der Scout darauf was nun als nächstes geschieht. Vielleicht ergibt sich die Chance und er - Taeglyn - kann sich an anderer Stelle nützlich für ihren Feldzug erweisen. Und wenn es nur das Heranbringen von sauberen Verbandsmaterial, oder ein einfacher Botendienst ist...
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Caelreth am 10.09.2010, 12:26:31
Caelreth nickt bereitwillig in Talindras Richtung. "Habt vielen Dank Talindra, dieses Angebot werde ich gewiss nicht ausschlagen."

Dann wendet er sich an den Faernaa: "Dann weist uns den Weg. Ich bin bereit" kurz versichert er sich, dass es die Gefährten ebenso sind.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 11.09.2010, 13:20:28
Der Arkanist blickt kurz zu Kerym Selsherryn, der mit ernstem Gesichtsausdruck nickt, woraufhin Braern Echorn die Führung aus dem Besprechungszimmer hinaus übernimmt. Die N'Vaelahr folgen, wie auch Daried Selsherryn und Aneirin Narlbeth, dem Anführer der Akh'Faer, der das Kästchen mit sich genommen hat hinab zu den Quartieren der Shevariten, wo in einer kleinen Zelle der bewusstlose Fey'ri auf sie wartet. Zwei der sonnenelfischen Ritter stehen vor seiner Zelle wache und öffnen auf ein Nicken des Faernaa hin die Tür.
Dieser öffnet die Schachtel nun wieder und nimmt eines der zwei Objekte heraus. Er tritt auf den Fey'ri zu und sticht ihm die feinen Nadeln direkt in die linke Schläfe, bis die unterseite des Gegenstandes auf der rötlichen Haut ruht. Nun da dies vollbracht ist, wendet sich Braern Echorn an Caelreth und hält ihm den zweiten Gegenstand hin: "Ihr müsst in seiner Nähe sein, wenn es funktionieren soll. Am besten setzt ihr euch, da ihr in eine sehr tiefe Trance sinken werdet und ihr vielleicht nicht die Kontolle über euren Körper erhalten könnt. Ich kann euch nicht sagen, worauf ihr in seinem Geist treffen werdet. Durch pure Willensanstrengung sollte es euch möglich sein die Verbindung zu beenden, allerdings kann eine gewaltsame Trennung zu Schäden im Geist des Fey'ri führen. Also solltet ihr es erst tun, wenn ihr glaubt alles, was von Wichtigkeit ist, gefunden zu haben."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 13.09.2010, 12:40:23
Aeryn stellt sich ebenfalls an Caelreths Seite, natürlich konnte sie den Kleriker Corellons bei diesem Wagnis nicht im Stich lassen.

Ich werde euch ebenfalls begleiten, Caelreth.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Filidan am 13.09.2010, 13:15:17
Filidan folgt der übrigen Unterhaltung stillschweigend, bis es um die Teilnahme an der Befragung des Fey'ri geht und er sich einmischt.

"Auch ich werde gerne helfen, sofern es mir möglich ist."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Caelreth am 13.09.2010, 23:39:14
Caelreth legt zuerst Schwert, Schild, Helm und sogar seinen Brustpanzer ab, um sich der Aufgabe nur in seinen Gewändern zu stellen. Wie angewiesen nimmt er auf dem Boden Platz um dann das Objekt entgegenzunehmen. Dankbar nickt er seinen Gefährten zu, die ihn begleiten würden, bei dieser waghalsigen Operation. "Ich bin bereit." sagt er und setzt die feinen Nadeln an seiner Schläfe an, bereit diese hineinzubohren, dabei leise zu Corellon wispernd.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Taeglyn am 14.09.2010, 08:56:06
Taeglyn nickt schließlich und verwirft vorerst seine Pläne anderer Orts sich nützlich zu machen und schließt sich statt dessen seinen Kameraden mit den Worten an:

"Soweit ich es vermag helfe ich euch auch gerne Caelreth."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 14.09.2010, 10:19:23
Die fünf N'Vaelahr lassen sich nier und alle schließen die Augen, während Caelreth sich selbst den magischen Gegenstand in die Schläfe sticht. Der Priester spürt umgehend, wie seine Gedanken mit denen des Fey'ri verbunden werden und die anderen vier N'Vaelahr konzentrieren sich um mit Hilfe der Ai'Kiira eine Verbindung zu Caelreth herzustellen. Aeryn spürt schnell, wie sich das Band zwischen ihr und dem Priester formt, während Talindra einen Augenblick länger braucht. Filidan und Teaglyn dagegen müssen schnell feststellen, dass sie nicht die Konzentration und die Willenskraft aufbringen können um eine stabile Verbindung herzustellen.

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Caelreth findet sich am Beginn einer steinernen Treppe wieder, die nach unten führt und nach einigen Metern in einer Platform endet. Von dieser Plattform aus führt eine weitere Treppe nach rechts, allerdings kann Caelreth von seinem derzeitigen Standpunkt aus nicht erkennen, wo genau diese Treppe hinführt. Ein kurzer Seitenblick verrät Caelreth, dass Talindra und Aeryn bei ihm sind. Sie sind wie er in einfache elfische Tuniken gehüllt und keiner von ihnen trägt die Waffen bei sich, die sie in der realen Welt immer in ihrer Nähe haben.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Taeglyn am 15.09.2010, 10:39:55
Filidan ein enttäuschtes Schulterzucken zuwerfend, als klar wird, dass es alle geschafft hatten außer ihnen beiden.

Einen süßen Schluck von einem Schlauch voll köstlichen Beerenweins nehmend, bietet der Mondelf dem mutigen Kämpfer etwas davon an.

Sich um blickend, fragt sich Taeglyn was sie nun tun soll während ihre Kameraden im Geist des Fey`ris nach Antworten suchen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 16.09.2010, 11:59:11
Aeryn schaut sich zunächst verwundert um, aber sie hatte schon erwartet, dass es hier nicht ganz so sein würde, wie in der normalen Welt.

Wir sollten weitergehen,” schlägt die Waldelfin vor. “wahrscheinlich müssen wir zu irgendeinem Ort hier vordringen, der sein Wissen verschlossen hält.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Caelreth am 16.09.2010, 14:52:35
Irritiert blickt Caelreth sich um, die Tatsache dass sie vollkommen unbewaffnet sind, beunruhigt ihn etwas, aber was würden Waffen hier wohl auch nutzen. Erst Aeryn reißt ihn aus seinen Gedanken wieder los. "Wir werden sehen was uns erwartet. Lasst uns hoffen, dass wir ihm nicht persönlich hier begegnen, ich kann mir vorstellen, dass er innerhalb seines eigenen Verstandes über große Macht verfügt." mit diesen Worten, setzt er sich in Bewegung und geht langsam die Treppe zu der Plattform hinab, um sich von dort der nächsten Treppe zuzuwenden. Große Anspannung liegt dabei auf dem Elfenpriester.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Filidan am 18.09.2010, 13:15:29
Als Filidan bemerkt das er augenscheinlich ebenso wie Taeglyn nicht in den Verstand des Wechselbalges eindringen kann, scheint er ebenfalls entwas enttäuscht. Dankbar nimmt er einen Schluck des Beerenweines an und denkt darüber nach wie lange die anderenwohl fort sein werden und was sie in der Zeit unternehmen sollen.

"Wir könnten versuchen ob wir Ersatz für die Gegenstände auftreiben können, die wir bei dem Drachen lassen mussten. Vielleicht finden wir jemanden der etwas von unserer Beute tauschen möchte."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Taeglyn am 19.09.2010, 13:34:38
Dem Halbelben zunickend, antwortet Taeglyn:

"Das ist eine wirklich gute Idee. Ich würde gerne etwas Bedeutsameres machen, aber wenn die Seladrine es so vorsehen will ich mich nicht sträuben."

Sich langsam erhebend verstaut der Mondelf den Trinkbeutel und wirf einen Blick zurück; darauf hoffend, dass ihre Gefährten erfolgreich sind.

Mit Filidan gemeinsam erklärt er einem der Weisungsbefugten kurz ihr Vorhaben und bitten um Verständigung wenn ihre Gefährten erwachen, ehe sich die beiden dann aufmachen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 22.09.2010, 12:28:26
Aeryn und Talindra begleiten Caelreth natürlich bei seinem Abstieg in die Tiefen dieses Ortes. Dabei fragen sie sich natürlich, was genau dieser Ort wohl symbolisiert. Klar war, dass es der Abstieg in die Gedankenwelt des Fey'ri sein würde. Nur was würden sie darin vorfinden, und wie würde es sich ihnen offenbaren. Nur der Weg nach unten konnte sie den Antworten auf diese Fragen näherbringen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 22.09.2010, 14:04:38
Nach wenigen Metern erreichen die drei N'Vaelahr die Stelle an der die Treppe nach rechts abknickt und folgen ihr weiter hinab. Am Fuß der Treppe erstreckt sich eine gewaltige Halle in deren Mitte Dutzende steinerne Säulen emporragen. Für die Elfen ist unverkennbar, dass es sich bei diesem Ort um eine zwergisches Machwerk handeln muss, denn der Stil und die Qualität der Steinmetzarbeiten sind unverkennbar. Allerdings hat die Halle schon bessere Zeiten gesehen, einige der Säulen sind geborsten und ihre Trümmer über den Boden verteilt. Von ihrem jetzigen Standpunkt aus können die Elfen im Schein von Fackeln, die an der intakten Säulen angebracht sind einige schwere Eichentüren erkennen.

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Die erste Anlaufstelle für die zwei N'Vaelahr, die nicht in den Geist des Fey'ri eindringen konnten, ist der Quartiermeister. Wenn jemand ihnen weiterhelfen konnte, dann er. Der alte Elf wartet in einem kleinen Raum neben der Waffenkammer und geht irgendwelche Listen durch. Filidans und Taeglyns Augen werden sofort von der rechten Hand des Mondelfen angezogen, die merkwürdig verdorrt und von einem schwachen violetten Leuchten umgeben ist. Die zwei N'Vaelahr können nur vermuten, was mit der Hand geschehen ist, vermutlich irgendeine verdorbene Magie, aber der Elf reißt sie umgehend aus ihren Überlegungen: "Ah, die mächtigen Streiter. Etrian[1] Filidan, Etrian Taeglyn, was kann ich für euch tun."
 1. geehrter Bruder
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Filidan am 23.09.2010, 19:47:19
Filidan verbeugt sich knapp, was mehr als militärischer Gruß anmutet als als echte Geste des Respekts.

"Grüße, wir waren auf einer Queste, bei der wir einen Teil unserer persönlichen Habe als magischen Pfand für einen Drachen opfern mussten. Wir hoffen das wir bei euch einen Teil unserer erbeuteten Ausrüstung gegen etwas nützliches tauschen können oder aber das ihr uns einen Teil ersetzen könnt."

Filidan räumt seinen Rucksack aus, wobei eine Brustplatte, ein Säbel, mehrere Kurzschwerter, eine Handarmbrust, einige seltsam glitzernde Bolzen, ein Kettenhemd und drei Brustpanzer zu Tage gefördert werden. Dann holt er als letztes noch ein Stirnband heraus.

"Ein Teil davon ist magisch, ich kann euch zeigen was, wobei ich sie nciht selbst identifiziert habe."

Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Taeglyn am 23.09.2010, 22:18:46
Taeglyn grüßt den Quartiermeister mit einem freundlichen Nicken, überlässt es aber dann seinem halbelbischen Freund mit dem alten Elfen zu sprechen.

Möglichst unbemerkt begutachtet er dann die Hand des Mannes und stellt mehrere Theorien - alle zweifelsohne weit von der Wahrheit entfernt - über seine seltsam violett leuchtende Rechte an. Ob die Göttin Shar hier wohl ihre... Hand im Spiel gehabt hatte?

Sich seine Neugierde vorerst verkneifend, konzentriert sich der Soldat dann wieder darauf, ob sie ihre Ausrüstung zurück bekommen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 24.09.2010, 19:04:46
Talindra muss sich erst an dieses neuartige Erlebniss gewöhnen, im Kopf von jemand anderes zu sein. Aber ihr Verstand versucht die Situation so gut es geht zu analysieren. Talindra spekuliert, dass die Türen für Erinnerungen stehen. Es galt die richtige Tür mit den passenden Erinnerungen zu wählen. Da alle Türen die gleichen Chancen gewährten, an die passenden Informationen zu kommen, und ihre Begleiter etwas zögerten, schlug Talindra einfach willkürlich eine Tür vor und ging zu dieser Tür, um sie zu öffnen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 24.09.2010, 19:52:08
Die Tür lässt sich ohne Schwierigkeiten öffnen und dahinter wartet ein merkwürdiges Bild auf die drei N'Vaelahr. Sie finden sich auf einer schier endlosen Wiese wieder. Eine Gruppe Elfen steht in einem Kreis um einen winzigen Baum versammelt und hat den Blick auf diesen Setzling fixiert. Keiner der Elfen reagiert auf die Anwesenheit der drei Eindringlinge und sie halten ihre Augen gesenkt auf die Pflanze fixiert.

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Der alte Elf erwidert Filidans Gruß und beäugt anschließend die Ausrüstungsgegenstände aufmerksam. Nach einigen Augenblicken zieht er eine seiner grauen Augenbrauen hoch: "In einigen von ihnen scheint mächtige Magie zu liegen, in anderen dafür keine. Aber sie alle haben die unverwechselbaren Zeichen der Drowschmiede an sich. Es ist gut, dass wir nun Hand auf diese Objekte gelegt haben. Wir werden sicher eine bessere Verwendung für sie finden als ihre ursprünglichen Herren. Doch ihr spracht von eigener Ausrüstung, die ihr einem Drachen anvertrauen musstet. Sagt, worum handelte es sich, ich habe das ein oder andere Objekt hier auf Vorrat für den Fall, dass wir angegriffen werden und die Lage verzweifelt genug ist, dass wir auch unsere letzten Reserven verbrauchen müssen. Außerdem wären vielleicht einige der magisch begabten Streiter bereit ihre eigenen Gegenstände gegen diese hier einzutauschen."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Filidan am 24.09.2010, 20:05:28
Filidan überlegt einen Moment bevor er antwortet:

"Wir haben zwei schwache Schutzringe, zwei Amulette des Schutzes, eine Resistenzweste, ein Resistenzumhang und einen Gürtel der Heilung dort zurück gelassen. Sicherlich wäre es sinnvoll ähnliche Gegenstände wieder zu bekommen, aber derzeit sind wir über jede Unterstützung glücklich. Für mich wäre auch anstatt eines der Amulette ein Schild oder ein anderer Schutzgegenstand nützlich."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 25.09.2010, 14:37:49
Talindra ist über die Szenarie etwas verwundert. Sie hätte alles mögliche im Geist des Fey'ri vermutet, aber nicht so eine Szene. Talindra geht in die Nähe der Elfengruppe und fragt diese: "Entschuldigt, aber was ist das für ein Setzling, um den ihr hier steht? Welche Bedeutung hat er?"
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 25.09.2010, 20:09:27
Die Elfen bleiben weiter auf den Setzling fixiert, aber einer von ihnen antwortet dennoch auf Talindras Frage, auch wenn die Antwort äußerst kryptisch ist: "Es ist der Samen, der Beginn von allem, der Anfang des Kreises, die Hoffnung auf Freiheit. Ohne ihn bleibt nicht, ohne ihr endet alles."
Die Gesichter der Elfen heben sich für einen Augenblick und sie alle blicken nacheinander in ihre Augen, senken dann jedoch wieder den Blick.

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Der Elf überlegt kurz und legt dabei den Kopf schief, bevor er antwortet: "Ich denke einiges werde ich euch ersetzen können Zumindest einen dieser Ringe und eines dieser amulette habe ich hier und auch eine solche Westen und einen derartigen Umhang. Aber ich fürchte diese Gürtel sind sehr rar geworden, da sie die Priester und ihre Heilkräfte entscheidend entlasten und deshalb alle eingesetzt werden.
Schilde habe ich eine ganze Menge, wunderbare Arbeiten, einige aus Mithril oder Adamantium und einige die schwach verzaubert sind. Da lässt sich sicher etwas finden, wenn ihr mir sagt, was genau ihr haben möchtet."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 27.09.2010, 15:29:53
Talindra macht große Augen, als sie merkt, wen sie da eigentlich vor sich hat bei dem elfischen Sprecher.

"Ihr habt noch elfisches Blut in Euren Adern, auch wenn sie das Dämonische mittlerweile verdeckt in der Außenwelt. Was ist das hier genau für eine Szene? Warum seid ihr so rätselhaft? Und vorallem: Warum arbeitet Ihr mit verräterischen Dunkelelfen zusammen?"

Vorwurfsvoll blickt Talindra den Redner bei dem Setzling an.

Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 28.09.2010, 19:58:14
Der Elf blickt nun auf, direkt in Talindras Richtung: "Ihr kommt von außen. Ihr gehört nicht hierher. Ich werde euch zeigen, was ihr sucht." Doch bevor der Elf weitersprechen kann, geht plötzlich der kleine Setzling in Flammen auf und wächst binnen Sekunden zu einer dämonischen Kreatur an. Dieses Mal ist es einfacher zu erkennen, dass es sich um die verdorbene Hälfte des Fey'ri handelt, denn trotz der geschwundenen Schönheit des elfischen Blutes, ist die Fratze unverkannbar. Aus den Händen des Dämonen fließen Flammen, die sich auf alle umstehenden verteilen und sie unter schreien Verzehren. Während die Elfen so zu Boden sinken, richtet sich der Blick des Dämonen auf die drei N'Vaelahr: "Ihr kommt von außen, ihr gehört nicht hierher. Ihr müsst verschwinden."
Langsam aber sicher breiten sich Flammen aus seiner Richtung aus, die die gesamte Szenerie einhüllen und auf die Tür in der die N'Vaelahr noch immer stehen zukriechen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Filidan am 29.09.2010, 20:26:39
"Das klingt für mich sehr gut, wenn wir wenigstens einen Teil ersetzen können, so hilft uns dies im Kampf gegen die Dunkelelfen weiter. Den Ring und das Amulett würden wir nehmen, ebenso den Umhang und die Weste. Ein schwerer Holz oder Mithrilschild mit einer schwachen Verzauberung käme mir in den Sinn, es sollte etwas sein was mich nicht unnötig im Kampf und auf Reisen behindert. Derzeit habe ich einen schweren Schild aus Dunkelholz, welcher recht gut auf meine Bedürfnisse passt, aber etwas mehr Schutz wäre sicher sinnvoll.

Wie wäre das: Überlegt euch einen Preis was ihr für die Gegenstände wollt oder besser was ihr eintauschen könnt, wir kommen sicher ins Geschäft."


Filidan ist positiv über den Verlauf des Gespräches gestimmt und hofft das seine Entscheidung hier im Sinne der Anderen ist.

"Ich habe noch etwas vergessen: Wir besitzen noch einen Säbel der verheerend auf Elfen wirkt, er dürfte eine stärkere Verzauberung besitzen und ist vielleicht noch etwas was ihr besser verwenden könnt."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 29.09.2010, 23:44:37
Aeryn will instinktiv von dem Feuer weg, aber dennoch reißt sie sich zusammen und geht ein paar Schritte vor, auf den Dämonen zu.

Verschwinde doch selbst! Wir gehen wohin wir wollen!
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 30.09.2010, 11:31:33
Doch Aeryn hat offensichtlich einen Fehler begangen und die Situatioen falsch eingeschätzt, denn sobald sie nach vorne tritt greifen die Flammen auch nach ihr und züngeln an ihren Füßen und Beinen hoch. Wellen aus Schmerz, realem Schmerz branden durch ihren Körper[1] und es bleibt kein Zweifel, dass ihr Körper jede Wunde, die sie hier drinnen erlitt als echt empfinden würde.

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Der Elf nickt: "Ja, wir werden bestimmt etwas für euch finden." Anschließend besieht er sich den Säbel etwas näher und zieht eine der Augenbrauen überrascht hoch: "Ein äußerst mächtiges Instrument, vor allem für den Kampf gegen die Drow. Und ihr seid sicher, dass ihr ihn nicht selbst behalten wollt?"
 1. 8 SP
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 30.09.2010, 12:00:10
Aeryn entfernt sich dann auch wieder von den Flammen. Ich sollte besser auf meine Instinkte hören...

Hier kommen wir wohl nicht weiter... Ich habe, ehrlich gesagt, auch keine Idee, was wir sonst hier tun könnten.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Caelreth am 30.09.2010, 21:08:01
"Lasst uns hier besser schnell verschwinden!" sagt Caelreth und tritt als Erster durch die Tür wieder hinaus, hoffend dass Aeryn und Talindra ihm bald folgen würden "In seinem Geist sind wir dem Fey'ri geradezu ausgeliefert und ich hege den Verdacht, dass sollten wir hier den Tod erleiden, dies wohl auch in der wahrhaftigen Welt für uns gelten würde." kurz blickt sich der Elf um und schaut sich die weiteren Türen an. "Ich denke es bleibt uns nur übrig, diesen Ort nach und nach abzusuchen und zu hoffen, dass wir Informationen finden, die uns etwas über Torinkas Verbleib verraten." dann schickt sich Caelreth an, eine weitere Tür zu öffnen, sofern sich seine Begleiterinnen bereit dazu zeigen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Filidan am 30.09.2010, 22:21:21
"In unserer Gruppe haben nur zwei Mitglieder den Umgang mit dieser Waffe erlernt, das eine Mitglied ist eine Bogenschützin, die nicht in den Nahkampf geraten möchte und das zweite Mitglied bin ich. Und ich bevorzuge leichte, schnelle Stichwaffen und kann mit einem Säbel daher ebenfalls wenig anfangen."

So fasst Filidan seine Gedanken zusammen und fügt schließlich noch dazu:

"Ich bin mir sicher ihr findet einen würdigen Träger für diese Waffe. Wir werden hier warten wenn ihr nichts dagegen habt."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 30.09.2010, 23:46:10
Ganz meine Meinung. Lasst uns die anderen Türen untersuchen. Vielleicht finden wir hier noch etwas, wo sein alter Geist noch ein wenig mehr intakt ist und uns vielleicht wirklich helfen kann.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 01.10.2010, 15:16:05
Talindra folgt Caelreth durch die Tür. Es ist für sie nicht überraschend, dass der Fey'ri so viel Macht an diesem Ort hat, trotzdem schüchtert die Situation die Magierin schon etwas ein. Dennoch versucht sie einige Augenblicke später wieder ihre Fassung zu bewahren.

"Wir müssen einfach das passende Gedankenfragment finden. Ich würde vorschlagen, dass wir uns die Tür links daneben als nächstes anschauen."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 01.10.2010, 21:32:45
Die Tür, aus der die N'Vaelahr gerade hinaus getreten sind, schließt sich von allein und hält so das Feuer zurück. Stattdessen begeben sich die drei zu einer anderen. Hinter ihr finden sie einen kleinen Elfen, der allein in einer finsteren Höhle steht und die drei Neuankömmlinge mit erwartungsvollen Augen anblickt: "Schützt mich vor ihm, ich will nicht, dass er mich fängt und Macht über mich gewinnt."

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Der alte Elf greift sich nun den Säbel und legt für einen Augenblick den Kopf schief: "Ich glaube ich wüsste jemanden, der diesen Säbel mit Freuden nehmen würde und, wenn ich mich nicht irre, hat er auch etwas im Gegenzug dafür anzubieten, was euch gefallen könnte. Lasst mir einen Augenblick Zeit und ich werde mit ihm sprechen. Seht euch ruhig hier um, ob ihr irgendetwas anderes findet, was euch interessiert."
Der Elf deutet auf die im Raum versammelten Waffen und Rüstungen und verschwindet dann mit dem Säbel aus dem Raum.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 03.10.2010, 15:23:33
Mit einem tröstenden Blick geht Talindra in eine Hocke und sagt zu dem kleinen Elfen: "Wir werden dich schützen so gut wir können. Aber sag doch erst einmal, wer bist du denn und woher kommst du?"

Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 03.10.2010, 19:24:50
Der kleine Elf blickt Talindra mit großen Augen an: "Ich bin hier zu Hause, ich lebe hier und ich bin hier. Ich bin was ich bin. Er darf mich nicht bekommen, alles ist besser als von ihm gefangen zu werden."
Das Gesicht des Jungen verrät blanken Horror. Die Angst lässt seine dünnen Glieder zittern und er macht nicht den Eindruck als könnte er sich irgendwie verteidigen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Caelreth am 06.10.2010, 23:09:15
Caelreth bewegt sich langsam auf den Jungen zu und kniet sich zu ihm herab, freundlich lächelnd.

"Wer oder was ist er? Und kannst du uns sagen wie wir dich am Besten vor ihm schützen können?"

Vielleicht wäre es ja möglich die elfische Seite des Fey'ri im Kampf gegen seine dämonische Hälfte zu stärken?
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 07.10.2010, 09:42:27
Aeryn wartet ab, wie der Kleine reagiert. Sie wundert sich unterdessen, ob diese Gedankenfragmente immer gleich sind, oder ob sie sich in stetigem Wandel befinden.

Was meint ihr, wenn wir nochmal durch die erste Türe schreiten, wiederholt sich die Szene dann? Oder ist das Feuer noch da?
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 07.10.2010, 12:35:56
Der junge Elf blickt die drei anderen Elfen mit ängstlichen Augen an: "Alles ist besser, als dass er mich bekommt. Wenn er mich hat, lässt er mich nie wieder los."
Augenblicke später blickt das Kind sich um und blanker Horror steht ihm ins Gesicht geschrieben: "Er kommt, er ist fast da! Bitte lasst ihn mich nicht bekommen."
Wieder erscheint der dämonische Elf aus dem Nichts, gehüllt in einen Mantel aus Feuer und streckt seine Hand nach dem Jungen aus, während er die drei N'Vaelahr anblickt: "Ihr kommt von außen. Ihr gehört nicht hierher. Ihr müsst verschwinden."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 08.10.2010, 19:26:44
Auf die Fragen ihrer beiden Gefährten zuckt Talindra etwas ratlos mit den Schultern. Sie ist sich bei den ganzen Fragen ihrer Gefährten nicht allzu sicher, was zu antworten ist.

Schützend stellt sich Talindra vor den Jungen, als der dämonische Elf seine Hand nach dem Jungen ausstrecken und ihn voraussichtlich auch ergreifen will. "Nein, wir werden nicht gehen. Wir werden den Jungen beschützen. Nichts soll ihm passieren!"
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 09.10.2010, 17:50:09
Der Dämonenelf lacht lauthals auf und blickt dann mit Augen in denen Feuer lodert die drei N'Vaelahr an: "Ihr habt hier keine Macht, ihr kommt von draußen und könnt mich nicht davon abhalten mir zu nehmen, was ich will. Tretet bei Seite oder ich werde euch verbrennen."
Entschlossen tritt der Dämon auf Talindra die schützend vor dem Junge steht zu und lässt Flammen zwischen sich und der Sonnenelfe auflodern, deren Hitze die Magierin deutlich spüren kann.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 09.10.2010, 19:30:47
Da sie bereits feststellen musste, dass es keinen Sinn hat, den Dämonenelf aufzuhalten, war wohl alles, was sie hier gewinnen konnten, Informationen darüber, wie der Elf einst der Verderbnis anheimgefallen war.

Aeryn macht sich auf zur Türe, um den Raum zu verlassen. Sie hatten noch einige Türen vor sich.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Caelreth am 11.10.2010, 14:23:54
Wieder einmal können die Gefährten nur vor dem Dämon fliehen und den kleinen Jungen der Verderbnis überlassen. Als sie vor der Tür angekommen sind, richtet Caelreth kurz das Wort an seine Gefährten. "Ich denke was wir hier sehen, ist ein Kampf zwischen der elfischen und dämonischen Seite der Seele dieses Fey'ri. Der kleine Junge könnte beispielsweise seine Unschuld symbolisieren. Aber was sollen wir hier nur tun? Wir haben nicht mal Waffen und können uns nicht wehren? Habt ihr eine Idee was wir hier bewirken können? Glaubt ihr wir könnten der elfischen Seite des Fey'ri irgendwie helfen stärker zu werden?" sagt der Elfenpriester nachdenklich.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 11.10.2010, 17:50:37
Talindra sagt zu dem Fey'ri noch: "Vielleicht ist aber Junge stärker als ihr denkt. Er muss nur mehr an sich glauben. Ihr solltet mehr Angst vor ihm haben, denn eines Tages könnte er Euch bezwingen."

Ansonsten würde Talindra wohl vor den Flammen fliehen müssen mit den anderen zusammen und momentan ist es wohl ein hoffnungsloses Unterfangen, dem sie sich hingeben müsste. Denn im Augenblick hat der Fey'ri wohl gar nicht mal so unrecht.

Zu Caelreth wird Talindra dann sagen: "Ich glaube nicht, dass wir von heute auf morgen den Fey'ri charakterlich verändern können. Ich hatte diese Situation vielleicht etwas falsch eingeschätzt zuvor. Und meine Zauber werden hier womöglich wenig gegen den Fey'ri nützen in seinem eigenen Verstand und mehr als Worte bleiben uns wohl nicht. Wir können nur hoffen, dass wir die richtigen Gedankenfragmente finden, die uns die notwendigen Informationen geben können."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 11.10.2010, 21:39:29
Die drei N'Vaelahr spüren noch, wie auch hinter dieser Tür das Feuer sich ausbreitet, gehen jedoch schon weiter zur nächsten. Hier finden sie nun eine Version des Jungen vor, den sie einige Augenblicke zuvor getroffen hatten, die bereits das Greisenalter erreicht hat. In seinem Schoß liegt ein Schwert in seiner Scheide und er blickt auf, als die drei Elfen den Raum betreten: "Kommt ihr um mich zu retten, um mich endlich von ihm zu befreien?"

Schlachtpläne (Anzeigen)

Das Ende einer Etappe (Anzeigen)

Die Rückkehr nimmt ihren Anfang (Anzeigen)
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 13.10.2010, 11:09:38
Aeryn blickt den Jungen an, jederzeit erwartend, dass dieser Dämonenelf wieder auftaucht, um all ihre Vorhaben hier zunichte zu machen.

Wir würden Dir gerne helfen, nur wissen wir nicht wie. Wir müssen mehr darüber erfahren, was hier vor sich geht, um eine Möglichkeit zu finden, Dir zu helfen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 13.10.2010, 11:13:20
Der alte Elf blickt mit seinen Augen, die kaum noch etwas zu sehen scheinen zu den drei N'Vaelahr: "Es gibt einen Weg, aber ich kann ihn nicht aus eigener Kraft beschreiten. Er lässt mich nicht. Es ist der Weg, den ein jeder gehen muss, aber solange er noch hier ist, kann ich ihn nicht gehen. Ich habe nicht die Macht ihn aus eigener Kraft zu beschreiten."
Der Elf blickt müde auf das Schwert hinunter, das in seinem Schoß liegt.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 13.10.2010, 11:24:18
Aeryn überlegt, was der Elf wohl für einen Weg meint. Vielleicht meint er den Übergang vom Leben in den Tod? Ihre Gedanken drängt sie aber ersteinmal beiseite.

Kann man ihn denn bekämpfen? Irgendwie hatten wir bislang nicht den Eindruck, dass wir hier viel gegen ihn ausrichten können.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 13.10.2010, 11:32:29
Der Elf schüttelt eneut den Kopf: "Nein, er ist viel zu mächtig. Es gibt keinen anderen Weg als die Flucht, aber ich kann ihm nicht entkommen. Ich bin allein und habe nicht die Kraft dazu."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 13.10.2010, 12:09:08
Die Flucht... nur wohin? Oder meint ihr die Flucht in den Tod?” spricht Aeryn ihre Gedanken offen aus.

Ganz wohl war ihr bei dem Gedanken nicht. Zwar wusste sie, dass es für den Elfen selbst bereits zu spät war, eine Rückverwandlung würde ja kaum noch möglich sein, und vielleicht war es das ja auch, was der Elf mit seinen Worten meinte, aber andererseits, wie würde er ihnen weiterhelfen können, wenn er tot war?
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 13.10.2010, 12:18:43
Der greise Elf nickt und nimmt nun das Schwert in beide Hände und hält es den N'Vaelahr hin. Im gleichen Moment taucht hinter ihm wieder der Dämonenelf auf: "Ihr habt hier keine Macht, ihr kommt von draußen, ihr müsst jetzt gehen. Ich werde euch vernichten."
Flammen züngeln an seinen Klauenhänden entlang und breiten sich wieder schnell im Raum aus. Noch könnte es den N'Vaelahr aber gelingen den alten Elfen zu erreichen und das Schwert von ihm zu nehmen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 13.10.2010, 12:46:28
Das Auftauchen des Dämonenelfen zerstreut Aeryns Zweifel sofort. Sie hatte noch gehadert, da sie ein Falle vermutete, aber nun war sie sich sicher, dass dem nicht so war.

Entschlossen springt sie vor und greift nach dem Schwert des greisen Elfen, um es ihm in einer flüssigen Bewegung und mit voller Kraft in die Brust zu rammen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 13.10.2010, 13:03:27
Der alte Elf stöhnt auf, während das Schwert in seine Brust dringt und blickt mit letzter Kraft zu Aeryn auf. Seine nun wieder völlig klaren Augen zeigen Dankbarkeit, bis ihr Blick leer wird. Währenddessen steht Entsetzen auf dem Gesicht des Dämonenelfen: "Was? Wiesoe habt ihr das getan?"
Statt die N'Vaelahr anzugreifen eilt er nun zu dem Alten und begutachtet den Toten. In diesem Moment hören die N'Vaelahr eine Stimme aus der gewaltigen Halle hinter sich: "Lasst ab von ihm, er hat hier noch immer viel Macht, aber nicht mehr über mich."
Als die drei sich umwenden sehen sie hinter sich einen Elf, der in der Blüte seiner Jahre steht und völlig in weiße Gewänder gehüllt ist.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 13.10.2010, 14:05:25
Bevor Talindra noch reagieren kann, überstürtzen sich die Ereignisse. Sie ist sich nicht ganz sicher, ob Aeryns Handeln richtig gewesen ist, aber da nun der elfische Teil vom dämonischen Teil scheinbar irgendwie abgetrennt worden ist, scheint ihr Handeln wohl im nachhinein gesehen richtig gewesen zu sein.

Talindra wendet sich zu dem Elf in den weißen Gewändern und sagt zu ihm: "Gibt es einen Ort, wo uns ungestört unterhalten können? Es gibt so viele Fragen, die Ihr uns womöglich noch beantworten könntet."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 13.10.2010, 15:26:31
Der Elf lächelt, schüttelt jedoch den Kopf: "Ich fürchte dafür ist keine Zeit, dieser Ort wird bald zusammenbrechen. Dann solltet ihr besser nicht mehr hier sein. Jetzt, da ihr mich, den letzen Rest elfischen Wesens, der noch in Zalos Floshin verblieben war befreit habt, wird er bald aufhören zu existieren. Ohne mich kann auch der Dämon nicht weiterleben. Ich werde eure Fragen so gut ich kann beantworten, aber wählt weise. Je länger ihr bleibt, desto größer das Risiko, dass ihr bleibende Schäden davontragt."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 13.10.2010, 16:09:52
Wir suchen den Aufenthaltsort von Torinkas Zoy'kinal; wisst ihr etwas über seinen Verbleib?” fragt Aeryn ohne lange zu zögern.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 13.10.2010, 16:35:08
Der Elf nickt freundlich: "Ja, ich weiß wo er ist. Kalazar hält ihn in seinem Stützpunkt gefangen. Ich kann euch das Fragment meiner Erinnerung übergeben, das seine Zelle zeigt."
Die drei N'Vaelahr spüren, wie eine Erinnerung ihren Geistern hinzugefügt wird, die sich merkwürdig fremd und doch vertraut anfühlt. Es ist die Erinnerung an einen langen Gang mit einem Dutzend Zellentüren. Hinter den meisten Türen warten Gefangene, aber nur einer ist deutlich zu erkennen. Es ist ein Mondelf, dessen Körper vollständig mit Narben übersäht ist, die meisten Narben sind jedoch alt und schon verblasst. Allerdings sind auch einige frische Wunden und nur leicht verheilte Verletzungen zu erkennen. Er ist mit mehreren Ketten gefesselt, die ihn dazu zwingen eine äußerst unbequeme Position einzunehmen und dazu kommt ein Knebel, der seinen Mund verschließt.

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Es vergeht eine halbe Stunde bis der alte Elf wiederkehrt. Statt des Säbels, den er mit sich genommen hatte, trägt er nun ein Bündel aus Seidenstoff, das er auf den Tisch legt. Er blickt Filidan an und lächelt: "Einer der Ritter war glücklich diesen Säbel an sich zu nehmen und wie ich erwartet hatte, hat er sich im Gegenzug von etwas getrennt, das euch gefallen dürfte."
Bedächtig greift der Elf nach dem Bündel und legt eine Bahn Stoff nach der anderen zur Seite und offenbart so schließlich, das, was er mitgebracht hat. Ein Mithrilschild in dessen Mitte ein mit einigen Smaragden versehener Halbmond prangt, das Heilige Symbol des Corellon: "Dieser Schild verfügt über eine besonders potente Verzauberung, die den Träger vor den schlimmsten VErletzungen zu bewahren vermag. Die Streiter des Corellon haben es jahrhundertelang im Dienst des Elfenvaters getragen, bis zu dem Tag an dem Myth Drannor fiel. Der Ritter, ein Elf namens Gos'un Auglamyr, hat es in den Ruinen Myth Drannors einem der Teufel abgenommen und jetzt hat er es an euch weitergereicht. Möge es euch besser schützen als jenen, der es im Krieg der Tränen trug."
Der Elf lässt Filidan einen Moment Zeit sich den Schild anzusehen und spricht dann wieder: "Habt ihr sonst noch etwas gefunden, das euer Interesse geweckt hat?"
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 13.10.2010, 17:23:33
Fasziniert verfolgt Talindra die Bilder. Als sie sich wieder einigermaßen erholt hat von dieser fremden Erfahrung, fragt sie den Elfen noch: "Ich weiß, dass wir uns beeilen müssen, aber eine Frage stellt sich mir noch: Jetzt da wir den falschen Torinkas entlarvt haben, was wird wohl der nächste Schritt unseres Gegners sein. Welche Pläne hat er nun und wer ist Kalazar? Wenn es auch noch nützliche Erinnerungen darüber gibt, interessieren sie mich noch, aber dann sollten wir so schnell wie möglich diesen Ort verlassen."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 13.10.2010, 17:43:56
Der Elf spricht schnell, während der Boden zu Zittern beginnt und in einiger Entfernung die erste Säule mit einem Krachen in Tausend Teile zerspringt und einen Teil der Decke mit sich reist: "Kalazar ist der Anführer der Drow, er ist ebenfalls ein Fey'ri und wenn er von Zalos' Gefangennahme erfährt, wird er so schnell er kann sämtliche Drow mobilisieren und zuschlagen. Doch es ist nicht Kalazar um den ihr euch Sorgen machen müsst, andere sind sehr viel gefährlicher für euch und eure Stadt. Aber mehr kann ich euch nicht aus eigener Kraft zeigen, nur die richtigen Fragen werden mir die Möglichkeit geben es euch zu verraten."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 13.10.2010, 20:42:29
Welches sind die schrecklisten Dämonenwesen in den Reihen der Drow, und wie kann man sie besiegen?” fällt Aeryn noch ein, während sie sich schon etwas unwohl fühlend nach dem Ausgang umsieht.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 13.10.2010, 20:56:43
Während die Halle weiter verfällt und mehrere Säulen bersten, antwortet der Elf auch auf Aeryns Frage: "Die mächtigsten Daemonen in den Reihen der Drow von denen ich Kenntnis habe sind zwei Ultroloth. Sie sind fähige Zauberwirker und nur die Macht des Guten kann sie wirklich verwunden. Schon einer allein könnte eine halbe Armee bezwingen. Doch wenn sie in die Schlacht ziehen sind sie immer von niederen Daemonen, wie den Mezzoloth und den Canoloth umgeben."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 13.10.2010, 22:24:44
Eine letzte Frage noch... wo befindet sich Kalazars Stützpunkt?

Während der Elf antwortet, drängt Aeryn bereits Caelreth, sie wieder nach draußen zu führen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 13.10.2010, 22:33:06
Der gute Teil von Zalos Floshin nickt: "Er liegt sechs Tagesmärsche von eurem Lager entfernt."
Der Elf überträgt von neuem eine Erinnerung an die drie N'Vaelahr, diesmal ist es die Erinnerung an einer Karte, die die Lage des Hauptstützpunktes der Auzkovyn zeigt.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 13.10.2010, 22:50:40
Danke! Ruhe in Frieden. Und möge Correllon über Deinen weiteren Weg wachen.

Jetzt aber nichts wie raus hier!
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 14.10.2010, 18:27:36
Caelreth schließt für einen Augenblick die Augen und konzentriert sich um sich selbst und damit auch Talindra und Aeryn aus  dem Verstand des Fey'ri zu befreien. Die drei schlagen wieder ihre Augen in der Zelle auf und stellen fest, dass einer der Shevariten über dem Fey'ri steht und seinen Puls fühlt. Es vergehen einige Sekunden und dann schüttelt er stumm den Kopf.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 14.10.2010, 18:33:45
Als sich Talindra wieder einigermaßen erholt hat von dieser ungewöhnlichen Situation und außergewöhnlichen Szenarie sagt sie zu den anderen: "Wir müssen so schnnell wie möglich Kerym Selsherryn Bericht erstatten. Es ist wichtig, dass er diese Informationen so schnell wie möglich bekommt. Der Angriff der Auzkoyn wird kurz bevorstehen."

Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 14.10.2010, 18:43:29
Eine der Wachen nickt und führt die drei N'Vaelahr in den Besprechungsraum, wo sie auch auf Taeglyn und Filidan treffen, die kurz zuvor ebenfalls von einem der sonnenelfischen Ritter hierher gebracht worden waren. Filidan trägt ein neues Schild in dessen Mitte das Zeichen Corellons prangt. Der Kerym blickt mit entschlossenem Blick zu den N'Vaelahr: "Also was habt ihr erfahren? Man sagte mir ihr hätte davon gesprochen, dass der Angriff der Drow bevorstünde."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Caelreth am 14.10.2010, 19:08:00
Caelreth versucht sich nach der Rückkehr in die Realität gedanklich schnell einzufinden und stimmt Talindra zu, als sie dazu drängt schnellstmöglich den Kerym zu sprechen. Im Besprechungsraum angekommen begrüßt der Corellonit seine beiden Gefährten und verneigt sich vor Kerym Shelsheryn, dann setzt er zu einer Antwort an: "Auf den Punkt gebracht. Wir wissen wo sich Torinkas befindet, er lebt noch und ist in Gefangenschaft. Der Anführer der Drow ist ein Mann namens Kalazar, welcher aber offenbar auch ein Fey'r ist. Ob den Drow das allerdings klar ist, wissen wir nicht. Allerdings wird dieser Kalazar die Drow wohl sofort mobilisieren, wenn er erfährt, dass wir den falschen Torinkas gefangen genommen haben. Wir müssen auf das Schlimmste gefasst sein, denn offenbar befinden sich im daeomonsichen Gefolge der Drow sogar zwei Ultrolothe." versucht Caelreth die Informationen zusammen zu fassen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 14.10.2010, 19:26:11
"Es ist wahrlich schockierend, dass die Auzkoyn zwei Ultrolothe in ihrer Gefolgschaft haben und es ist überraschend, dass die Drow von einem Fey'ri offenbar angeführt werden. Wir wissen nicht, ob ihnen das bewusst ist.

Die Ultrolthe werden wohl die mächtigste Kraft auf einem Schlachtfeld sein, wenn sie denn in diese Schlacht ziehen werden. Sie sind immun gegen Säure und Gifte. Auch sind sie resistent gegen Feuer, Kälte und Elektrizität. Nur geweihte, heilige Waffen vermögen es sie ernsthaft zu schädigen. Sie sind passable Nahkämpfer und gefährliche Zauberwirker. Die Ultrolothe haben einen hypnotisierenden Blick und können andere Daemonen auf das Schlachtfeld beschwören. Sie können sich selbst unsichtbar machen, aber selbst unsichtbare Gegner sehen. Diese Daemonen verfügen über potente Erkenntnismagie, niedere Nekromantiezauber, offensive Feuerzauber, Einflüsterungsmagie, Magie die Furcht auslöst und sie können ihre Gestalt nach Belieben verändern. Auch über die Kraft der höheren Teleportation verfügen sie.

Die Drow werden sobald wie möglich angreifen, sobald sie ihre Truppen mobilisiert haben, jetzt wo wir den falschen Torinkas entlarvt haben. So viel haben wir durch Fey'ri noch mitbekommen, der während der Prozedur verstorben ist. Seine gute Seite hatte über die dämonische Seite zum Schluss gesiegt, doch das hat ihn letztlich das Leben gekostet. Ich weiß, dass das seltsam klingt, aber es ist auch für mich etwas schwer zu beschreibendes und ungewöhnliches gewesen, im Verstand eines anderen zu sein und das alles zu erleben."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 14.10.2010, 19:33:14
Der Sonnenelf zieht die Augenbrauen hoch, als die zwei N'Vaelahr berichten, nickt dann jedoch: "Nun, dann werde ich unsere Truppen hier zusammenziehen. Denn eine große Streitmacht kann nur hier über den Fluss gelangen und wenn wir uns ihnen mit aller Kraft entgegen stellen, können wir vielleicht erfolgreich sein. Ihr sagtet, dass ihr wüsstet, wo sie Torinkas befindet. Bedeutet das, dass wir ihn da hinaus holen könnten?"
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 14.10.2010, 19:44:16
"Wir wissen, wo das Hauptlager ist. Es ist sechs Tagesmärsche von unserem Lager entfernt und die Stelle des Auzkoyn-Hauptlagers wurde uns genau auf einer Übersichtskarte gezeigt. Faernaa Braern Echorn und ich könnten eine Teleportation dorthin wagen. Ich könnte ihm die Stelle aus meiner Erinnerung heraus ja beschreiben oder er könnte meine Position zuvor ausspähen, zu der wir uns teleportieren. Aber ich habe keine Teleportationsanwendung, um heute wieder zurückzukommen, außerdem wird der Angriff nicht mehr lange auf sich warten lassen. Es ist Eure Entscheidung Kerym, wie Ihr vorgehen wollt. Aber ein paar Teleportationsschriftrollen wären so oder so bei der ganzen Operation von Vorteil."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 14.10.2010, 20:18:39
Der Sonnenelf presst seine Fingerspitzen aneinander, schließt die Augen und überlegt intensiv, was der beste Weg in dieser situation wäre. Es vergehen fünf Minuten, bevor er die Augen wieder öffnet und nickt: "Wir müssen es versuchen. Auch wenn die Drow vor unseren Toren stehen, dürfen wir nicht vergessen, was Torinkas alles für Myth Drannor geleistet hat. Wir schulden es ihm ihn zu befreien, denn nun, da der Feind weiß, dass sein Double tot ist, werden sie nicht zögern ihn zu töten. Außerdem wir seine Anwesenheit bei den einfachen Soldaten Wunder wirken. Er uns die anderen Shevariten sind zu einem Symbol des Kampfes gegen die Drow geworden. Wenn er in unseren Reihen ist, werden sie frohen Mutes sein. Ich lasse sofort Braern informieren. Ihr solltet euch schonmal bereit zur Abreise machen. Vielleicht weiß der Feind noch nicht, dass ihr Spion entlarvt wurde."
Umgehend informiert der Kerym einen seiner Ritter und lässt Braern Echorn rufen, der wenig später mit zwei Schriftrollen in der Hand in dem Besprechungszimmer auftaucht und eine davon Talindra überreicht: "Also, was ist es für ein Ort, an dem die Drow den Rächer gefangen halten?"
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 14.10.2010, 20:29:06
Talindra konzentriert sich sehr stark auf die Erinnerung im Geist des Fey'ris. Da Talindra sich als Illusionistin viele Dinge in ihrem Leben merken musste, fällt es ihr auch nicht so schwer diese Erinnerung abzurufen. Sie beschreibt dem Faernaa die Stelle zur Teleportation so genau wie sie kann.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 17.10.2010, 12:12:39
Die N'Vaelahr begeben sich schnell zum Erdboden hinab, damit auch Fang sie begleiten kann und dort bilden sie zwei Kreise, einer um Braern Echorn, einer um Talindra. Gleichzeitig sprechen die beiden Sonnenelfen den Zauber, der sie in das Verlies bringen würde, in dem sich Torinkas befindet. Nach einigen Momenten lösen sich ihre Körper auf und reisen an den Fäden des Gewebes entlang zu ihrem Zielort.

Es dauert einen Augenblick bis sie ihre Umgebung wahrnehmen. Merkwürdigerweise ist das Verlies durch Fackeln erleuchtet, obwohl die Drow etwas derartiges eigentlich nicht nötig hätte. Schnell entdecken die N'Vaelahr eine humanoide Gestalt, die in weite Gewänder gehüllt ist. Sie steht vor einer der Zelle und hat scheinbar ihre Aufmerksamkeit auf deren Insassen fixiert. Dann dreht sie allerdings ihren Kopf, wobei auch die Kapuze, die darüber lag nach hinten fällt. Es wird ein repitilienartiger Kopf offenbar. Die zwei Augen der Kreatur erinnern an brennende Flammen und fixieren jetzt die Eindringlinge.


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Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 17.10.2010, 20:46:54
Braern Echorn beginnt sofort eine Zauberformel zu murmeln und nur Augenblicke später entsteht um ihn Aeryn und Fang eine leicht schimmernde Kugel.

Ohne lange zu zögern, macht der Mondelf einige eilige Schritte nach vorne und zieht mit einer flüssigen Bewegung einen Pfeil aus dem Köcher auf seinem Rücken und legt ihn auf. Die Bogensehne bis zu seinen Lippen zurück ziehend, streckt Taeglyn die beiden Finger der Rechten und lässt den Pfeil hastig von der Sehne schnellen. Den Bogen fallen lassend, macht er sich daran seine Waffen zu ziehen.
Dadurch, dass Taeglyn so eilig geschossen hat, fällt es dem Daemon nicht schwer dem Pfeil zu entgehen, obwohl er noch immer leicht überrascht von der Anwesenheit der Eindringlinge scheint.

Als sie den Gegner sieht, sagt Talindra zu den anderen: "Seid vorsichtig, das ist einer der Ultrolothe." . Dann webt Talindra elfische Magie und eine dunkelviolette Kugel entsteht dabei; diese schießt sie nach einigen Zaubergesten direkt auf den Ultroloth. Danach begibt sich Talindra etwas in Deckung.
Der Ultroloth kann dieser Attacke nicht so einfach entgehen die arkane Energie fährt durch seinen Körper und zerrt an seiner außerweltlichen Essenz.

Filidan stürmt mutig vor und stößt seine Waffe in das Fleisch des Daemon, auch wenn sie nur schwerlich eindringt. Der Ultroloth gibt ihm einen Augenblick später die Gelegenheit noch einmal zuzuschlagen, da er an ihm vorbei stürmt. Dieses Mal dringt seine Waffe sehr viel tiefer ein und zur Antwort schickt ihm der Daemon drei Strahlen aus flüssigem Feuer entgegen, die den Halbelfen einhüllen und sein Fleisch verbrennen.
Viel Furchterregender ist jedoch, dass was der Daemon nun tut, denn seine flammenden Augen blicken die N'Vaelahr an und sie alle können seine Stimme in ihrem Kopf hören: "Flieht, flieht und versteckt euch!"
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 20.10.2010, 20:41:33
Filidan macht zwei schnelle Schritte hinter dem Dämon her und treibt seine Dünnklinge wieder in den Rücken des Wesens. Wie ein Blitz zuckt sein Arm nach vorne und er zieht ihn ebenso schnell wieder zurück um sich keine Blöße zu geben.

Als der Ultroloth an ihm vorbei zieht muss Taeglyn tatenlos zusehen, da er keine Waffe zur Hand hat um den Dämon für seinen Wagemut entsprechend zu bestrafen. Den geistigen Befehl beinahe erliegend, ist es nur die Kraft des lachenden Gauners - Erevan Ilesere - die den Mondelfen vor den Worten des Feindes schützt.
An Filidan vorbei stürmend, überprüft der ehemalige Abenteurer kurz die Türe und murmelt gegebenen falls rasch die Worte eines alten elfischen Zaubers ehe er sich am Schloss von Torinkas Zelle zu schaffen macht.
Taeglyn kann durch die Gittertür Torinkas sehen und es bereitet ihm wenig Schwierigkeiten das Schloss zu knacken. Die Fesseln des Rächers zu lösen würde jedoch deutlich schwieriger werden. Die Augen des Klerikers fixieren den anderen Mondelfen, einen anderen Körperteil kann er jedoch nicht rühren, da seine Hände, seine Füße, sein Torso und sein Hals allesamt mit Ketten an der Wand fixiert sind.

Als Talindra merkt, dass einige ihrer Gefährten dabei sind möglicherweise der verderbten Zauberkraft des Ultroloth zu erliegen, entscheidet sich Talindra dafür Caelreth von der Einflüsterungsmagie zu befreien, da dieser als einziges die Waffen weihen kann, um diesen Gegner ernsthaft zu schädigen.

Der Faernaa reagiert ebenso schnell, wie Talindra und legt Aeryn, deren Augen leicht glasig werden, die Hand auf die Schulter. Er spricht schnell eine Zauberformel und Augenblicke später klärt sich Aeryns Blick.

Tatsächlich scheint Caelreth den Einflüsterungen zu erliegen und will sich schon aufmachen um davon zu rennen. Talindras Zauber kommt daher genau rechtzeitig und klärt den Verstand des Mondelfen wieder. Dieser spricht sofort einen Schwertsegen für sich und seine Gefährten, woraufhin die Waffen all seiner Gefährten kurz hell aufleuchten und mit der Kraft des Guten durchdrungen werden. Direkt danach bittet er den Elfenvater um Kraft für sich selbst allein, woraufhin Caelreth etwas größer und muskulöser zu werden scheint, als göttliche Kraft ihn stärker und zäher macht.

Aeryn kommt kurzerhand wieder zu sich, als sie gerade schon dabei war abzuwären, ob sie lieber die Treppe hinauf, oder in besser eine der Zellen fliehen sollte. Kurz schüttelt sie sich, dann fixiert ihr Blick den Dämon während ihr Bogen bereits in ihrer Hand erscheint. Drei Pfeile lösen sich in schneller Folge von ihrer Sehne und angespornt von einem kurzen Kommando springt auch Fang vor und beißt nach ihrem gefährlichen Gegner.

Der Yugoloth sendet erneut Strahlen aus flüssigem Feuer in Filidans Richtung und der Körper des Halbelfen hat dem kaum noch etwas entgegenzusetzen. Die Schmerzen, die das Feuer verursacht sind so heftig, dass er bewusstlos zusammenbricht und sein Lebensfunke zu verlöschen droht.
Doch zugleich leuchten die Augen des Ultroloth gefährlich verführerisch auf und die N'Vaelahr können nicht anders als in sie zu blicken und drohen sich in dem Leuchten zu verlieren.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 20.10.2010, 20:42:02
Fang ist der hypnotisierenden Kraft der Magie verfallen und starrt fasziniert auf den Yugoloth, während Aeryn eine weitere Salve aus drei Pfeilen auf diesen abfeuert.

Als Caelreth sieht wie Fillidan schwer getroffen zu Boden geht, nimmt er allen Mut zusammen und stürmt los um seinem Gefährten zu helfen. Dabei bittet er Corellon um Schutz und reckt den Schild abwehrbereit in die Höhe, als er versucht an dem Ultroloth vorbeizukommen. Schließlich postiert er sich ein Stück hinter Fillidan und fasst mit der ausgestreckten Hand nach unten, um Fillidan mit einem Heilzauber von der Schwelle des Todes zu holen. Hell leuchtet seine Hand und leitet positive Energie in Fillidans mitgenommenem Körper.

Filidan spürt bereits das Leben aus seinem Körper entweichen und hat innerlich bereits damit abgeschlossen den heutigen Tag noch zu überleben, als er plötzlich eine Wärme spürt, die sich in seinem geschundenen Leib ausbreitet. Kurz darauf kommt er wieder zu Bewusstsein und blickt in die Augen Caelreths. Sogleich aktiviert er mit einem mentalen Befehl seinen Gürtel, der seine Wunden weiter schliesst. Dann steht er auf und stellt sich erneut dem Dämon zum Kampf.

Der Ultroloth tritt einen Schritt zur Seite und wendet sich nun, obwohl Filidan wieder aufgestanden ist, Caelreth als Ziel zu und feuert dieses Mal sechs Strahlen aus flüssigem Feuer ab, die allesamt die Haut des blonden Mondelfen verbrennen und ihn beinahe auch zu Boden gehen lassen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 20.10.2010, 20:44:24
Talindra erwacht durch die feurigen Strahlenangriffe des Ultroloth wieder aus ihrer Trance und attackiert ihn mit einer kleineren Schallkugel. Doch diese geht weit daneben und Talindra flüchtet zu der magischen Kugel von Braern Echorn.

Filidan sieht wie Caelreth schwer getroffen wird, da er jedoch keine Möglichkeit hat ihm zu helfen, entscheidet er sich in die Offensive zu gehen und den Dämon möglichst schnell zu Boden zu schicken. Mit einem Schritt bewegt er sich hinter den Dämon und nimmt ihn mit Fang in die Zange um mit zwei schnellen Stichen dem Ultroloth zuzusetzen.

Während Fang so langsam das Interesse an dem lustigen Funkeln verliert, aber immer noch zu abgelenkt ist, um etwas anderes zu tun, tritt Aeryn einen Schritt näher an das Geschehen heran und feuert erneut drei Pfeile auf den Ultroloth ab.

Die kombinierte Angriffsserie von Aeryn und Filidan, ist zu viel für den Yugoloth, denn erst rammt ihm Filidan seine durch die Macht der Seldarine gesegnete Elfenklingen tief in die Brust und wenig später schlagen einige Pfeile in seinen Rücken ein. Die Augen des Ultroloth leuchten ein letztes Mal strahlend auf, dann beginnt sein Körper von einem inneren Feuer verzehrt zu werden und Augenblicke später ist nicht einmal mehr Asche von ihm übrig.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 20.10.2010, 20:56:52
“Puh, das war ja mal wieder ganz schön knapp. Hoffentlich haben die oben nichts mitbekommen,” sagt Aeryn und achtet dabei vor allem auf Geräusche, die von der Treppe kommen könnten.

“Und danke, dass ihr diese Magie von mir genommen habt,” bedankt sie sich noch bei Braern Echorn, ohne zu wissen, dass der Schutz nur einige Minuten anhält, und der Zauber danach wieder seine volle Wirkung entfalten würde.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 20.10.2010, 21:04:59
Der Faernaa schüttelt kurz den Kopf: "Ich habe die Magie nicht von euch genommen, sondern nur ihren Effekt unterdrückt, in einigen Minuten wird mein Zauber enden und die Magie des Daemon wird wieder Macht über euch gewinnen. Doch, wenn ihr mir einen Moment Zeit lasst, kann ich die Verzauberung endgültig brechen."
Der Faernaa blickt zu Caelreth und winkt ihn ebenfalls herbei: "Ihr müsst in meiner Nähe bleiben, während ich den Zauer wirke, damit es funktioniert. Der Rest sollte sich in der Zwischenzeit um Torinkas kümmern."
Der Sonnenelf schließt kurz darauf die Augen und beginnt einen Zaubergesang anzustimmen und komplizierte Gesten mit seiner freien Hand zu vollführen um die Magie des Daemons zu brechen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Caelreth am 21.10.2010, 02:07:53
Unter großen Schmerzen kommt der übel versengte Caelreth herbei, und zwingt sich Stellung vor seinem Begleiter aufzunehmen. Während dieser die Worte für den nötigen Zauber anstimmt, presst Caelreth ein Danke hervor und versorgt dann seine Wunden schonmal ein wenig, in dem er zwei Zauber incantiert. Erleichtert atmet er auf "Fillidan kommt auch her, ich denke ihr könnt ebenso Linderung vertragen."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Filidan am 21.10.2010, 10:42:23
Filidan schleppt sich zu Caelreth, verzichtet jedoch darauf seine Waffe weg zu stecken und bleibt wachsam.

"Danke Caelreth, erneut verdanke ich dir mein Leben. Wir sollten wachsam sein und uns beeilen, ich denke wir bekommen bald Besuch."

Er wartet bis Caelreth seinen Zauber beendet hat und geht dann neben den Treppenaufgang um eventuelle neue Feinde gebührend zu empfangen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Taeglyn am 21.10.2010, 11:56:39
Aus der fesselnden Illusion des Ultroloth erwachend, stellt Taeglyn beschämt fest, dass er nichts zur Bezwingung des Feindes beitragen hatte können. Sein Pfeil war daneben gegangen und auch danach war er nicht mehr dazu gekommen seine Klingen zu ziehen.

Sich damit tröstend, dass all seine Kameraden überlebt hatten und sich des Dämons annehmen konnten wendet sich der Mondelf wieder Torinkas zu, von dem er gehofft hatte, dass er ihnen in ihrem Kampf beistehen würde. Mit einer Fackel verschafft er sich einen schnellen Überblick über die Lage und Qualität der Schlösser. Wobei Taeglyn zu dem Rächer meint:

"Harrt noch einen Moment aus Torinkas, Kerym Shelsheryn wird sich freuen euch wieder zu sehen..."

'... soweit man sich über ein so sonniges Gemüt wie das eure freuen kann.' fügt der Ilesere-Gläubige in Gedanken hinzu.

Rasch lässt er dann die kleinen Stifte und Federn durch die Mechanismen der Schlösser tanzen und - beinahe mühelos - entledigt er den Shevariten von seinen Ketten. Den elfischen Mann notfalls auch stützend - sollte er von seiner Folter zu sehr mitgenommen sein - sieht Taeglyn, dass er rasch wieder zu Talindra aufschließt, damit sie hier rasch verschwinden konnten.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 21.10.2010, 18:32:03
Sobald der Knebel vom Gesicht des Mondelfen entfernt wird, beginnt er zu sprechen, noch während Taeglyn sich um seine übrigen Fesseln kümmert: "Er ist hier, in seinem Thronsaal. Wir können es beenden, jetzt."
In seiner Miene lässt sich keine Spur von Überraschung ob seiner Rettung erkennen, stattdessen blickt er zu den N'Vaelahr sobald er, nackt wie er ist, aus seiner Zelle tritt. Alle können jetzt den vollständig vernarbten Körper des Shevariten begutachten.Gleichzeitig beendet Braern Echorn seinen Zauber und befreit Caelreth und Aeryn von der schändlichen Magie des Ultroloth.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 21.10.2010, 19:22:00
Talindra ist zwar wenig überrascht über das Verhalten von Torinkas, doch sie schüttelt energisch mit dem Kopf. "Selbst wenn wir hier und jetzt den Fey'ri Kalazar töten, wird ein anderer seinen Platz einnehmen. Außerdem wird er hier in ihrem eigenen Lager von den Elitekräften gut bewacht sein. Wir haben am heutigen Tage genug gegen die stärksten Streitkräfte der Auzkovyn gekämpft, wir sollten unser Glück nicht überstrapazieren. Ich schlage vor, dass wir zu unserem Lager aufbrechen, dort erst einmal Bericht erstatten und weitere Befehle abwarten. Uns ist nur Befreiung von Euch, Torinkas, aufgetragen worden. Doch wenn jeder von Euch anderer Meinung ist, werde ich mich nicht dagegen sträuben. Ich werde Euch nur mit meiner Zauberkraft am heutigen Tage gegen die meisten Daemonen keine große Hilfe mehr sein."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 21.10.2010, 20:14:02
Während Talindra noch spricht greift Braern in seinen Rucksack und holt ein großes Bündel hervor, das er Torinkas zuwirft. Scheinbar hatte der Faernaa für eine solche Situation Vorbereitungen getroffen, denn den N'Vaelahr wird beim Anblick des Bündels schnell klar, dass es sich um jene Dinge handelt, die der Fey'ri getragen hatte, der sich als Torinkas ausgab. Während die anderen noch reden beginnt Torinkas eilig die Kleidung und auch das Kettenhemd anzulegen, nachdem er als erste nach dem an einer silbernen Kette baumelnden Symbol gegriffen hat um es sich um den Hals zu hängen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 23.10.2010, 13:31:29
Da bisher noch niemand hierhergekommen ist, um uns aufzuhalten, können wir vielleicht hoffen, dass wir noch nicht bemerkt wurden. Wir sind bereits innerhalb ihres Hauptquartiers. So eine Chance sollten wir uns nicht entgehen lassen. Wir können hier bestimmt viel Schaden anrichten. Und der Schlange den Kopf abzuschlagen, war schon immer eine wirksame Taktik. Ich bin dafür, dass wir es wagen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 23.10.2010, 14:33:03
"Falls wir weitergehen, hätte ich noch ein paar Fragen: Beherrscht Ihr zur Zeit einen Zauber, der vor Feuer schützt, Braern, und könnt Ihr, Caelreth, am heutigen Tage noch mal die Waffen weihen gegen einen weiteren Ultroloth? Denn wir müssen damit rechnen, dass wir auf noch einen Ultroloth treffen werden und gegen den werden wir unsere mächtigsten Ressourcen noch brauchen."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Caelreth am 23.10.2010, 15:22:17
"Nichts zu danken." sagt Caelreth an Fillidan gerichtet, während er auch schon den Heilstab hervorholt und weiter die Verletzungen behandelt, in dem er mit dessen Spitze über die Brandwunden streicht. Derweil wird auch die Magie des Ultroloth von ihm genommen und Taeglyn holt Torinkas aus der Zelle hervor und erlöst ihn von seinen Ketten. "Eine Ehre euch endlich persöhnlich zu treffen Meister Zoy'kinal." als dann die Frage zum weiteren Vorgehen kommt, muss Caelreth eine Zeit nachdenken.

"Ich bin geneigt Aeryn und Torinkas recht zu geben. Wir haben eine einzigartige Chance, nun da wir eh schon im Hauptquartier des Feindes sind. Der mächtige Torinkas, der Bezwinger von Scylla Düsterhoff ist bei uns. Lasst uns noch etwas weiter vorrücken. Sollte sich zeigen, dass dieser Stützpunkt zu stark befestigt und bemannt ist, können wir uns immer noch zurück ziehen."

Zu Talindra sagt er noch: "Es wäre mir auch möglich nochmal einen derartigen Waffensegen zu sprechen."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 24.10.2010, 13:05:11
Der Anführer der Akh'Faer nickt auf Talindras Frage hin: "Ich beherrsche tatsächlich einen solchen Zauber, der zumindest vermag die Schäden des Feuers zu vermindern. Hier zu bleiben ist sicherlich ein Risiko, aber es kann auch einen entsprechenden Gewinn geben."
Der Magier blickt anschließend fragend zu den anderen beiden N'Vaelahr, die ihre Meinung bisher noch nicht geäußert hatten. Unterdessen ist Torinkas mit dem Anlegen seiner Rüstung fertig und setzt gerade seinen Helm auf, dessen Visier nun die obere Hälfte seines vernarbten Gesichtes verdeckt.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Taeglyn am 24.10.2010, 22:45:38
Zufrieden den Ketten einen letzten triumphierenden Blick zuwerfend, hebt der der Mondelf seinen fallen gelassenen Bogen auf und begutachtet ihn für einen prüfenden Augenblick. Sich erst dann wieder der Gruppe zuwendend, gibt Taeglyn seine Meinung zu dieser Situation kund:

"wir sind es unseren Brüdern und Schwestern einfach schuldig, dass wir ihn hier stellen und nicht erst am Schlachtfeld."

Zu Talindra blickend, hofft der ehemalige Abenteurer im Stillen, dass die Sonnenelfe nicht zu sehr recht behält was die Situation betrifft.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Filidan am 26.10.2010, 13:51:24
Auch Filidan denkt noch einen Moment über ihre Situation nach, bevor er antwortet:

"Wir sind alle bereits geschwächt, daher sollten wir kein Risiko eingehen. Wenn die Situation zu Gunsten des Feindes umschlägt oder wir einer Übermacht gegenüber stehen, muß die erste Prämisse unsere Flucht sein. Keine Alleingänge und sobald es brenzlich wird, nutzen wir die Teleportation um hier weg zu kommen. Unter dieser Bedingung bin ich auch dafür soviel Schaden wie möglich anzurichten."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 26.10.2010, 17:17:52
Da die N'Vaelahr bis auf Talindra allesamt der ansicht sind, dass Torinkas Vorschlag Sinn ergibt, gibt auch die Sonnenelfe nach. Kurz darauf wirkt Braern Echorn einen Zauber, der die Streiter vor Feuer schützen sollte und die N'Vaelahr machen sich bereit den Stützpunkt zu erkunden, während der dunkle Rächer schon einen Pfeil aus dem Köcher zieht, den Braern ihm mitgebracht hat und ihn auf die Sehne seines schwarzen Bogens legt.
Die Treppe führt hinauf in einen langen Gang, der in beide Richtungen von einer Tür verschlossen wird. Zwei weitere Türen befinden sich in einiger Entfernung in der gegenüberliegenden Wand. Von Drow gibt es weit und breit keine Spur.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Taeglyn am 27.10.2010, 12:27:57
An der Spitze ihres kleinen Truppes schleichend, sieht der Mondelf über seine Schulter und wirft einen fragenden Blick zu Torinkas und Caelreth. Wohin als nächstes sich wenden?
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 27.10.2010, 19:30:02
Der vernarbte Rächer nickt nur leicht nach rechts und wendet sich anschließend in diese Richtung, wobei er darauf wartet, dass Taeglyn oder Filidan wieder die Führung übernehmen, während er selbst leicht die Sehne seines Bogens anzieht und die beiden Türen in dieser Richtung fest im Blick hält, falls irgendwelche Drow auftauchen sollten.

Die N'Vaelahr eilen im Licht der wenige Fackeln zu der Tür und Taeglyn nimmt sie in Augenschein, kann aber nichts Verdächtiges entdecken. Indessen spricht der Shevarashpriester noch zwei Zauber und wenig später wird er von einem schwachen Licht umgeben, das die Umgebung erleuchtet.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 31.10.2010, 12:20:14
Vorsichtig stößt Filidan die Tür auf, nachdem Taeglyn für Fang Platz gemacht und dabei einen Zauber gesprochen hat, der seine Gestalt verschwinden lässt.
So wird der Blick auf einen langen Saal freigegeben, der von Alkoven gesäumt ist in denen die Statuen von Elfen stehen. Die Architektur deutet darauf hin, dass dies, wie der ganze Komplex einst von Elfen und nicht von Drow errichtet wurde. Vermutlich befinden die N'Vaelahr sich in einem alten sonnen- oder mondelfischen Anwesen, denn Waldelfen hätten immer in den Wipfeln und niemals in die Erde gebaut. Aber diese Überlegungen sind für die N'Vaelahr nur von geringer Bedeutung, denn im Schein weniger Fackeln können sie auf der anderen Seite des Raumes ein Podest erkennen auf dem ein Thron steht. In dem Thron steht auch jemand, allerdings ist das Licht nicht stark genug um sein Gesicht zu enthüllen. Hinter dem Thron ragt eine weitere Silhouette auf, die aber auch nicht klar zu erkennen ist. Aus einer Grube einige Meter vor diesem Thron ertönt das Zischen von Schlangen und das Bellen von Hunden. Direkt am Rand der länglichen stehen zwei Gestalten, die deutlicher zu erkennen sind. Einerseits ein Drow, der einen schweren Panzer und einen großen Schild trägt, andererseits ein kräftig gebauter Elf oder Halbelf, der eine Axt auf dem Rücken trägt. Beide starren gebannt auf das Schauspiel in der Grube, das die N'Vaelahr und ihre Begleiter nicht erkennen können.

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Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 12.11.2010, 17:56:53
Torinkas zögert nicht lange, sondern beginnt umgehend einen Zauber zu sprechen, genau, wie auch Braern Echorn. Nur, dass der Zauber den Torinkas seinen Körper zu stärken scheint, während, der des Magiers eine Reihe von goldenen Projektilen erschafft, die aus seinen Finger heraus auf die Gestalt auf dem Thron zusausen.

Aeryn und Fang bewegen sich weiter in den Raum hinein, als sie erkennen, dass doch noch einiges an Distanz zwischen ihnen und ihren Feinden liegt.

Talindra wirkt sofort als die Tür aufgeht einen Zauber auf sich, der sie verschwinden lässt. Dann beobachtet die Illusionistin gebannt das weitere Geschehen.

Die Gestalten am weit entfernten Ende des Raums ausmachend, läuft Taeglyn an Filidan vorbei und rennt gerade aus weiter. Darauf achtend - unsichtbar wie er ist - nicht in Aeryns Schußlinie zu kommen stoppt der Mondelf erst als er an der Grube angekommen ist.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 12.11.2010, 17:57:46
Torinkas zögert nicht lange und feuert trotz der großen Entfernung drei Pfeile auf den Drow an der Grube ab. Allerdings verschätzt sich der Rächer scheinbar ein wenig, da nur einer der drei Pfeile sein Ziel trifft. Dafür schlägt dieser sofort durch den schweren Panzer des Drow und lässt ihn aufstöhnen.

Von dem seltsamen Anblick einen Augenblick gefesselt, stürmt Caelreth mit erhobenem Schild in den Raum hinein und reißt noch im Lauf das Schwert aus der Scheide, wobei er Taeglyn folgt und die Hoffnung hegt, dass seine Gefährten ihm ebenfalls in die Halle hinein folgen werden.

Der Halbelf entdeckt nun die Gefahr und sein Gesicht verzerrt sich in wilden Zorn, während er seine Axt vom Rücken reist und dabei den Gurt zerstört, der sie festgehalten hatte. Seine Züge sind zu einer verzerrten Fratze geworden, als er Caelreth erreicht und seine Axt schwingt, deren Blatt durch Caelreths Rüstung fährt als wäre sie aus Papier und sich mehrere Zentimeter in das Fleisch des Priesters senkt.
Zur gleichen Zeit leuchten die Augen der Gestalt hinter dem Thron auf und die N'Vaelahr erkennen an den Augen den zweiten Ultroloth, der nicht lange zögert, sondern eine Wand aus Feuer direkt vor Filidan erschafft, der in den Raum geeilt war. Durch diese Wand können die übrigen N'Vaelahr nun nicht mehr sehen, was mit Caelreth und dem Halbelfen geschieht.

Talindra hat sich die Szenarie entsprechend eingeprägt und zaubert ein breites Feld schwarzer Tentakeln, wo der Drow, Kalazar und der Ultroloth standen.

Die plötzlich auftauchende Feuerwand passt Aeryn überhaupt nicht. Gerade noch hatte sie ihr Ziel genau vor Augen, und nun lodern dort Meterhohe Flammen, die ihr die Sicht verbergen. Die Waldläuferin atmet einmal tief durch und geht einen Schritt vor, während sie ihren Bogen schussbereit macht und die Augen schließt, vor ihrem inneren Auge stellt sie sich die Szenerie vor, wie sie vor wenigen Sekunden noch zu sehen war. Sie holt noch einmal tief Luft und feuert dann drei Pfeile genau auf die Stelle ab, wo sich der Drow noch immer befinden musste.

Obwohl sie ihn nicht sehen kann, feuert Aeryn einen Pfeil auf den Drow ab, der durch die Feuerwand dringt und dem Krieger, der gerade mit den von Talindra beschworenen Tentakeln zu kämpfen hat, direkt in die Stirn schlägt und das Leben aus seinem Körper treibt.
Gleichzeitig können Caelreth und Taeglyn sehen, wie der Drow auf dem Thron sich der Tentakel erwehrt und Augenblicke später einen Zauber wirkt, der ihn unsichtbar werden lässt.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 12.11.2010, 17:59:11
Torinkas eilt nun seinerseits auch weiter in den Raum, ist dabei jedoch vorsichtig und bleibt einige Meter von der Feuerwand entfernt stehen.

Die Chance nutzend, dass er immer noch unbemerkt geblieben ist, lässt der Mondelf seinen Bogen fallen, nimmt seine Waffen zur Hand und wispert eilig einen extrem kurzen Zauber. Noch einen Schritt hinter den Halbelben setzend, sticht Taeglyn in der Hoffnung zu es dem Axtschwinger  heim zu zahlen was er Caelreth angetan hat.
'Hoffentlich schließen die anderen bald auf...' geht es ihm dabei durch den Kopf. Die Zauberkräfte des Dämons hatten ihn heute bereits einmal bezwungen...

Taeglyn stößt sein Rapier ohne Schwierigkeiten in die Seite des Halbelfen, aber dieser scheint die Wunde überhaupt nicht zu spüren, wendet jetzt aber seinen zornerfüllten Blick dem soeben sichtbar gewordenem Mondelfen zu.

Mit schmerzverzehrtem Gesicht taumelt Caelreth einen Schritt zurück, überwältigt von dem machtvollen Axthieb, der sogar das Mithral seiner Rüstung überwunden hat. "Corellon hilf mir!" ruft er seinen Herren an, während er das Schwert wegsteckt und mit seinen Händen durch den Riss in der Rüstung fasst und die Wunde magisch heilt.

Der Halbelf wendet sich nun mit einem lauten Kampfschrei Taeglyn zu und lässt seine Axt auch auf ihn niederfahren. Die Attacke erfolgt mit so einer Wucht, dass der Mondelf beinahe zu Boden geht und nur die Lebenskraft, die ihm sein Zauber verliehen hatte, bewahrt ihn vor diesem Schicksal.
Zugleich bedient sich der Ultroloth, der von den Tentakeln, die Talindra heraufbeschworen hatte gefesselt gewesen war, sich seine daemonischen Magie und teleportiert sich neben die Grube. Von dort aus feuert er einige Strahlen aus flüssigem Feuer auf Caelreth ab, doch Braerns Magie fängt diese auf und schützt den Mondelfen vor jeglicher Verletzung.

Filidan macht einen vorsichtigen Schritt durch die Feuerwand und sieht sich sogleich dem gegnerischen Halbelfen gegenüber. Mit zwei schnellen Stichen versucht er ihn zu bedrängen, da der Dämon sich ebenfalls gerade den Kämpfern nähert.
Die Hitze der Feuerwand ist so intensiv, dass selbst Braerns Zauber Filidan nicht völlig zu schützen vermag, doch auf der anderen Seite ist es wieder kühl und so stößt Filidan sofort dem tobenden Halbelfen sein Schwert ins Fleisch, aber auch dieser Treffer kümmert den Krieger kaum.

Talindra erzeugt bei dem Thron, auf dem Kalazar saß, ein großes Feld voller Glitzerstaub, um ihn wieder sichtbar zu machen.
Auch wenn die N'Vaelahr nicht sehen, wie Talindra auf der anderen Seite der Feuerwand ihren Zauber wirkt, so können sie nun doch wieder die Gestalt, die auf dem Thron gesessen hatte erkennen. Sie steht direkt vor ihrem ehemaligen Sitz und ist nun obowhl noch immer unsichtbar von leuchtendem Staub überzogen.

Aeryn bewegt sich langsam vor und auch Fang macht einige vorsichtige Schritte in Richtung der Flammen. Die Waldelfin konzentriert sich genau auf die Kampfgeräusche und versucht die Position des Halbelfen so ausfindig zu machen. Als sie sich sicher ist, feuert sie einen einzelnen Pfeil in seine Richtung.
Der Pfeil dringt ebenfalls durch die Feuerwand und trifft auch den direkt dahinter stehenden Halbelfen. Zeitgleich eilt Braern zu Torinkas und legt dem Dunklen Rächer die freie Hand auf die Schulter, wobei er schnell einen Zauber spricht.
Etwas ähnliches tut auch der durch Talindras Zauber wieder sichtbar gewordene Kalazar, nur, dass er den Zauber auf sich selbst legt. und sich dann von den Tentakeln behindert die Treppe hinabbewegt, einen Zauberstab in der Hand.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 12.11.2010, 18:00:16
Dank Braerns Zauber erhebt sich Torinkas schnell in die Luft und saust durch den Raum und steigt dabei bis unter die Decke auf, was ihm ermöglicht ohne Schwierigkeiten über die Feuerwand zu blicken. Dort oben angekommen verwandelt er das Leuchten, mit dem er sich zuvor umgeben hatte in zwei fokussierte Lichtstrahlen, die auf den Ultroloth zuschießen und an seiner außerweltlichen Essenz zehren.

Caelreth bemerkt natürlich was für eine lebensgefährliche Verletzung Taeglyn einstecken muss, aber aufgrund seiner eigenen Verletzung kann er es nicht riskieren sich in die Schlagreichweite des Halbelfen zu stellen, zumal ihn die Feuerwan in seiner Bewegungsfreiheit einschränkt und ihn von seinen Gefährten trennt. So entschließt er sich seinen Bannzauber einzusetzen und entfesselt mit einem Zauberwort eine unsichtbare Welle, die das Gewebe glättet und die Feuerwand verschwinden lässt.

Den Halbelfen zwischen zusammen gebissenen Zähnen hervor anknurrend, nutzt Taeglyn das Erscheinen Filidans aus und stößt mehrfach mit seinen Klingen nach dem Leib des gefährlichen Axtschwingers.
In seiner Tobsucht ist der Halbelf gar nicht in der Lage die Bedrohung zu erkennen und nimmt so eine Wunde nach der anderen hin, bis sein Körper den Dienst versagt und er völlig leblos zusammenbricht.
Zur gleichen Zeit deutet jedoch der Ultroloth auf Caelreth, Filidan und Taeglyn und alle drei hören die Stimme des Ultroloth in ihrem Kopf: "Flieht so weit und schnell ihr könnt!"
Die Worte entfalten eine gewaltige Kraft in Filidans und Taeglyns Kopf, für Caelreth sind sie aber kaum mehr als ein Wispern, da er vor der zwingenden Magie durch einen Zauber geschützt ist.

Aeryn bewegt sich weiter auf ihre Gegner zu, da sie gegen den Ultroloth auf Caelreths Magie angewiesen waren, musste sie sich in seine Nähe begeben. Das hält sie aber nicht davon ab, zumindest einen Pfeil auf den Anführer der Drow abzugeben. Zeitgleich spurtet Fang auf das Kommando der Waldelfin los, um den Ultroloth abzufangen. Auch wenn sie nicht wirklich damit rechnete, dass der Cooshee ihn lange binden konnte, so hatte sie zumindest die Hoffnung, dass er seine Angriffsserien etwas verlangsamen konnte. Fang springt den Ultroloth an, aber der Daemon ist dem Tier überlegen und erwehrt sich ohne große Schwierigkeiten des Versuches ihn zu Boden zu ziehen.

Talindra entschließt sich zunächst dazu weiter nach vorne aufzuschließen. In der momentanen Lage zaubert sie noch nichts, sondern schaut sich das Schlachtfeld erst einmal weiter an und was passiert.

Filidan kann sich des Zaubers des ultroloth nicht erwehren und bedient sich umgehend seiner begrenzten magischen Kraft um möglichst schnell aus dem Raum zu gelangen. Dabei trift er jedoch auf Braern, der offensichtlich die Lage erkannt hat und den Halbelfen umgehend berührt und ihn vorübergehend vor den Auswirkungen des Zaubers schützt. Zur gleichen Zeit wirkt Kalazar einen weiteren Zauber und zieht dann einen zweiten Zauberstab.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 12.11.2010, 18:01:11
Torinkas feuert umgehend drei Pfeile auf Kalazar ab, aber der Fey'ri in Drowgestalt, wird nicht verletzt obwohl zwei der Pfeile seinen Körper eigentlich treffen sollten. Offenbar schützt ihn ein Zauber vor den Auswirkungen.

Zufrieden sieht Caelreth wie die Feuerwand verschwindet und seine Gefährten vorrücken, wobei er auch endlich der gefährliche Halbelf fällt. Obwohl er selbst noch verletzt ist, eilt er schnell an Taeglyns Seite, der so übel mitgenommen ist, dass er kaum noch stehen kann. Kaum an seiner Seite, legt er seine Hände auf die Brust des Mondelfen und heilt ihn dank der Kraft Corellons.

Dank Caelreth mit neuen Kräften ausgestattet fasst Taeglyn die Griffe seiner Klingen fester und geht auf den Ultroloth zu, ehe er die Magie seiner Stiefel aktiviert und direkt hinter ihm erneut auftaucht.
Der Ultroloth wendet sich von Fang ab und Taeglyn zu und hebt das Schwert in seiner Hand. Aber der Mondelf ist darauf vorbereitet und kann die meisten Angriffe abblocken. Ein Streich des Daemonen dringt aber durch seine Abwehr und öffnet eine der Wunden wieder, die Caelreth gerade erst mit seiner Magie geschlossen hatte.

Unterdessen murmelt Braern eine Reihe von arkanen Formeln und versucht den Fey'ri zumindest einiger seiner Zauber zu berauben, es gelingt ihm auch in soweit, dass nun auch der Unsichtbarkeitszauber wieder endgültig endet und nicht mehr lediglich die Umrisse der Drowgestalt zu erkennen sind. Für einen Augenblick sieht die Haut noch aus wie Stein, aber dieser Effekt endet wenig später.

Aeryn tritt einige Schritte näher und wirkt einen ihrer seltenen Zauber, um ihr Zielgeschick noch etwas zu verbessern. Währenddessen greift Fang unbeirrt weiter das Dämonenwesen an.

Talindra beobachtet weiter das Schlachtfeld und als sie sieht wie der Rest so langsam vorrückt, deaktiviert sie das Feld der schwarzen Tentakeln und geht ein paar Schritte weiter nach vorne.

Filidans Geist klärt sich wieder als der Zauber des Dämons unterdrückt wird und er wechselt sofort die Richtung um erneut seine übernatürlichen Fähigkeiten zu nutzen und mit rasenden Geschwindigkeit direkt auf den Fey'ri zu zu halten. Mit einem mühelosen Satz, springt Filidan über den Abgrund um die Drowgestalt zu überrennen.

Der Drow wandelt nun seine Gestalt und lässt die ledrigen Schwingen, die für Fey'ri typisch sind wieder aus seinem Rücken wachsen, mit deren Hilfe er sich wenig später in die Lüfte erhebt, sich darauf verlassend, dass sein Zauber ihn vor Filidans Schert schützen würde.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 12.11.2010, 18:02:04
Torinkas nähert sich ein wenig an den nun fliegenden Fey'ri an, allerdings gehen dieses Mal alle Pfeile dank des schützenden Zaubers fehl, allerdings vertraut er offenbar zu sehr auf den Zauber, denn der Halbelf trift ihn während er dabei ist abzuheben an einem der soeben ausgebreiteten Flügel.

Mit frisch geweihten Waffen ausgestattet nutzt der Mondelf seine Chance und sticht auf den Ultroloth ein so schnell und tödlich wie er es nur vermag.

Caelreth begibt sich einige Schritte zu seinen Gefährten, damit diese besser von seinem Waffensegen profitieren können. Gleichzeitig spricht er ein Gebet "Corellon steh uns bei!" um seine Mitstreiter weiter zu unterstützen. Tatsächlich verleith dieser Segen seinen Gefährten mehr Treffsicherheit und Zuversicht.

Der Ultroloth wird von Taeglyn deutlich verwudet, auch wenn ihn seine daemonische Haut vor dem schlimmsten bewahrt. Er bemüht sich auch so gut er kann zurückzuschlagen, aber der Mondelf zeigt sich noch immer als ein halbwegs ebenbürtiger Gegner, muss aber dennoch mehrere Treffer hinnehmen.

Talindra geht weiter nach vorne, spricht einige arkane elfischen Silben und versucht im nächsten Moment den Ultroloth mit einer kleineren Schallkugel zu treffen, doch der Ultroloth entgeht dem Angriff recht geschickt und es gelingt der ihr nicht ihn zu treffen.

Aeryns erster Pfeil fliegt zielgenau, von ihrem Zauber gelenkt, ins Ziel, während bereits zwei weitere Pfeile in Richtung des Ultroloth unterwegs sind. Auch Fang greift das dämonische Wesen weiter an, durch die Magie Corellons beflügelt.

Da der Fey'ri ausserhalb der Reichweite von Filidan fliegt, entschließt er sich den Dämon weiter zu bedrängen, in dem er die wenigen Meter überweindet die ihn von dem Ultroloth trennen und versucht seinen Dünnklinge in ihn zu treiben.

Während der Ultroloth durch die Serien von Attacken merklich geschwächt wird, greift nun auch der fliegende Fey'ri schließlich in den Kampf ein, indem er beide Zauberstäbe auf den mondelfischen Priester richtet und in schneller Folge zwei Worte murmelt. Eines von ihnen entfesselt eine Kugel aus blauem Eis, die auf Caelreth zurast und den Priester in die Brust trifft, was seine ganze Rüstung und auch sein Gesicht mit einer dünnen Schicht aus Eis überzieht. Der andere Stab hat einen nicht sichtbaren, dafür aber deutlich hörbaren Effekt, denn ein Schwall aus tosendem Lärm bewegt sich pfeilschnell durch die Luft um mit aller Gewalt auf die Ohren des Priesters zu treffen, aus denen umgehend Blut zu rinnen beginnt.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 12.11.2010, 18:02:54
Aus tiefen Wunden blutend, genießt es Taeglyn dennoch Seite an Seite mit Filidan gegen den Ultroloth anzutreten. Durch die magischen Energien seines Rapiers mit frischer Kampfkraft ausgestattet tanzt die Spitze der verzauberten Klinge nahe zu unsichtbar zwischen dem Dämon und dem Elfen hin und her. Jede Lücke in der Deckung seines Feindes nutzend, sticht Taeglyn nach seinem Gegner. Taeglyns Attacke reicht aus um die Magie zu brechen, die es dem Ultroloth ermöglichte auf dieser Ebene zu weilen und sein Körper löst sich auf, während er zurück in die Finsteren Weiten Gehennas verbannt wird.

Talindra schließt sofort nach vorne auf, spricht einige arkane Silben und berührt Filidan, der daraufhin durch die Zauberkraft der Illusionistin fliegen kann.

Nach dem Talindra so geistesgegenwärtig ist, einen Flugzauber auf Filidan zu sprechen, schliesst dieser zu Kalazar auf und versucht diesen wieder auf den Boden der Tatsachen zu holen. Dabei achtet er jedoch darauf seine Deckung nicht zu vernachlässigen um einem eventuellen Strahlenangriff zu entgehen. Jedoch wird Filidan auch, wie bei dem ungestümen Angriff zuvor, ein Opfer des Vortäuschungszaubers.

Torinkas feuert nun einige weitere Pfeile auf Kalazar ab und kann auch mit einem sein Ziel treffen. Ebenso gelingt es Braern mit einer Reihe magischer Geschosse den Schutzzauber des Fey'ri zu überwinden, der nun sehr angeschlagen scheint.

Aeryn nickt zufrieden, als sich der Dämon auflöst. Doch noch war ihr gefährlichster Gegner da, daher schwenkt die Waldelfin nun ihren Bogen herum, um auf den Fey'ri zu feuern. Fang macht derweil einige Schritte von der Grube weg.
Aeryn trifft den Fey'ri zwar ebenfalls mit einigen ihrer Pfeile, aber es reicht nicht aus um ihn aus der Luft zu holen und Augenblicke später stößt er eine kurze Zauberformel aus, die seinen Körper verblassen lässt und an einen anderen Ort teleportiert.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 13.11.2010, 15:58:28
Sobald der Fey'ri verschwindet eilt Braern zu den übrigen und Torinkas sinkt langsam wieder zu Boden, die Aufmerksamkeit auf den Eingang zu der Halle gerichtet. Jetzt können die N'Vaelahr für einige Augenblicke brennenden Hass in seinen Augen erkennen, der allerdings schnell einem Ausdruck von Kühle weicht.
Der Faernaa achtet hierauf aber nicht im geringsten, sondern wendet sich an die N'Vaelahr: "Wir sollten hier möglichst schnell verschwinden, wer weiß schon, wie schnell dieser Fey'ri mit Verstärkung zurückkommt. Das Element der Überraschung haben wir verloren und einen Kampf hier können wir nicht gewinnen."
Umgehend holt der Sonnenelf eine der Telportationsschriftrollen hervor und beginnt sich zu entrollen, während er darauf wartet, dass drei weitere Personen zu ihm treten.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Caelreth am 13.11.2010, 16:20:06
Von Eis und Schall lebensgefährlich verwundet, sinkt Caelreth auf die Knie. Mit tauben Gliedern kämpft er sich hoch, klopft ein wenig Eis von der Brust und wispert mit zitternden Lippen zu Corellon "Hilf mir Elfenvater." und verschafft sich selbst etwas Linderung, indem er sich mit den Fingern über seinen mitgenommenen Brustpanzer fährt. Danach taumelt er noch immer mitgenommen zu Braern herüber ... nichts wie weg hier!
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 13.11.2010, 16:21:26
Talindra lässt ihre Unsichtbarkeit wieder fallen und wendet sich auch den anderen zu und sagt zu ihnen: "Faernaa Echorn hat recht, wir haben den Moment der Überraschung verloren und sollten von hier weg."

Talindra zieht dann ihre Schriftrolle hervor und macht sich bereit andere Verbündete fortzuteleportieren.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 14.11.2010, 00:23:49
Aeryn findet sich zusammen mit Fang bei den anderen ein. Einen kurzen Blick in die Grube riskiert sie aber dennoch, um ihre Neugierde zu befriedigen, was für ein Spektakel dort unten zu beobachten war.

Ja, leider konnte dieser Fey'ri entkommen. Aber wir haben ihnen dennoch einigen Schaden zugefügt, denke ich. Die beiden Ultroloths hätten unter unseren Truppen viel Schaden anrichten können. Ihr Verlust wird die Drow schon etwas getroffen haben. Wir sollten noch mitnehmen, was wir können, am besten gleich die ganzen Leichen dieser beiden hier, wenn das möglich ist.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Taeglyn am 14.11.2010, 00:43:41
Taeglyn - der sich bereits über den toten Halbelben beugt - nickt bei Aeryns Worten. Sie hatten hier eindeutig einen Sieg errungen und haben in einem gewagten Manöver die Drow eines mächtigen Werkzeugs beraubt.

Die anderen anblickend macht sich der ehemalige Abenteurer dann daran, den Toten mit zu teleportieren. Talindra einen fragend Blick zuwerfend, wartet er auf ihr Urteil und ob sie sich zu ihm begeben konnte bevor sie den Zauber wirkt.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 14.11.2010, 16:36:16
Taeglyn merkt aber schnell, dass der Halbelf viel zu schwer für ihn ist und eilt dementsprechend nur die Axt ergreifend zu den zwei Magiern, die sich beide darauf vorbereiten ihre Zauber zu wirken. Auch Aeryn tritt schnell in einen der Kreise, nachdem sie in der Grube eine ganze Reihe toter Tiere gesehen hatte, die dort offenbar zur Belustigung der zuschauer miteinander gekämpft hatten.

Schnell schließen sich die zwei Kreise und beinahe zeitgleich stimmen Braern und Talindra die Zauberformeln an, die das Gewebe dazu bringen sie auf seinen Fäden zurück zum Kriegslager am Duathamper reisen zu lassen. Es vergehen nur Augenblicke und die sie umgehende Halle, die einst von Elfen bewohnt worden war, verwandelt sich in die aufragenden Bäume Duathampers. Alarmrufe werden laut, sobald die sechs Elfen, der Halbelf und der Coshee in dem Lager erscheinen, aber die Bögen senken sich schnell wieder, da die Wachen erkennen mit wem sie es zu tun haben.

Ein hastiger Streich (Anzeigen)
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Taeglyn am 15.11.2010, 10:25:38
Sich mit der linken die immer noch blutende Flanke haltend, schenkt Taeglyn seinen Freunden ein zufriedenes Grinsen. Sie hatten es also geschafft Torinkas zu befreien...

Sicher dabei, dass sich diese Kunde wie ein Lauffeuer im Heereslager der Elfenarmee ausbreiten wird, bittet der Mondelf aber dennoch darum, dass sie möglichst rasch zu Daried Selsherryn geführt werden. Der Kerym würde auch diese gute Nachricht zu schätzen wissen.

'Eigentlich sollte uns dieser Mann wirklich gerne haben... immer bringen wir ihm Verlorenes wohlbehalten zurück...'

mutmasst der Erevangläubige gut gelaunt im Stillen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Filidan am 15.11.2010, 11:10:43
Filidan ist glücklich das dieser Kampf so spurlos an ihm vorrüber gegangen ist und dennoch ärgert es ihn das Kalazar entkommen konnte. Dies wäre ein hervorragender Streich gegen die Drow gewesen und hätte weitere Kampfhandlungen vielleicht nicht komplett verhindert, dafür aber sicher heraus gezögert.

"Diesen Kampf konnten wir zu unseren Gunsten entscheiden, aber die Schlacht ist leider noch nicht entschieden. Wir sollten uns ausruhen, denn der Gegenschlag des Fey'ri wird nicht lange auf sich warten lassen."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 15.11.2010, 11:58:01
Das ist richtig. Wir hätten vielleicht noch etwas mehr erreichen können, aber unsere Mission war ein voller Erfolg! Nun sollten wir uns ausruhen und auf einen eventuellen Angriff vorbereiten. Wir haben die Drow mit unserem Angriff gegen ihr Hauptquartier sicherlich in Aufruhr gebracht.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Caelreth am 15.11.2010, 16:06:25
Noch immer benommen und schmerzverkrümmt, kriegt Caelreth kaum ein Wort raus, sein Kopf, sein ganzer Körper einfach alles schmerzt. Erneut ruft er Corellon um Hilfe an, um sich selbst zu versorgen. Nun da sie ja offenbar in Sicherheit sind, wendet er sich auch Taeglyn zu, nachdem seine eigenen Wunden versorgt sind und lässt seinem Mitstreiter ebenfalls Heilung zu kommen, wobei nun jedoch sein Magie nahezu gänzlich erschöpft ist.

Erst jetzt bleibt ihm Zeit um sich einerseits an der Befreiung des berühmten Torinkas zu erfreuen und andererseits über Kalazars Flucht zu ärgern. "Ganz recht. Lasst uns jetzt Bericht erstatten und dann ruhen. Es war ein ereignisreicher Tag und ich bin müde und abgekämpft. Lasst uns hoffen dass die Rache der Drow noch etwas auf sich warten lässt." sagt er zu seinen Mitstreitern sowie Braern und Torinkas.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 15.11.2010, 19:09:50
Die N'Vaelahr werden auch umgehend zu Kerym Selsherryn gebracht, der in seinem Besprechungsraum über einer Karte des Cormanthor brütet und direkt daneben noch eine zweite liegen hat, die nur das Lager und seine unmittelbare Umgebung zeigt. Er scheint äußerst konzentriert zu sein, blickt jedoch auf, als die N'Vaelahr und die zwei anderen Elfen den Raum betreten. Seine Miene hellt sich merklich auf, als er Torinkas in ihrer Begleitung und die Truppe vollzählig erblickt: "Wie ich sehe, war eure Mission ein voller Erfolg."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 15.11.2010, 20:14:25
"Ja, sie war ein voller Erfolg, Kerym Selsherryn. Wir konnten auch noch die zwei Ultrolothe, einen Halbelfen und einen Drow bezwingen. Allerdings ist uns der Anführer Kalazar selbst leider entkommen. Jetzt können wir nur noch darauf warten, dass die Schlacht beginnt, außer ihr habt jetzt noch irgendwelche Aufträge für uns, Kerym Selsherryn."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 16.11.2010, 18:42:22
Daried Selsherryn nickt zufrieden: "Sehr gut, ich denke ihr werdet euch nach all diesen Strapazen ausruhen wollen. Man wird euch informieren, sobald sich etwas neues ergeben hat."

Die N'Vaelahr nicken dankbar und merken erst jetzt wirklich, wieviel Kraft die Kämpfe gegen die Horden der Blutkluft sie gekostet hatten. Zufrieden ziehen sie sich in ihre Quartiere zurück, mit Ausnahme von Filidan, der zuvor Braern Echorn in dessen Räumlickeiten begleitet, damit die Bezauberung des Ultroloth, die von dem Faernaa nur unterdrückt worden war, endgültig gebrochen werden kann.

18. Flammleite im Jahr des Aufstiegs des Elfenvolkes 1375 TZ

Am nächsten morgen werden die N'Vaelahr sofern sie nicht schon wach sind, von einem Boten des Kerym geweckt, der sie zu einer taktischen Besprechung ruft. Umgehend folgen die fünf dem Ruf und begeben sich in das Besprechungszimmer, in dem bereits Kerym Selsherryn, Nikerym Narlbeth und Jidolon, Faernaa Echron und auch Torinkas Zoy'kinal versammelt sind. Der sonnenelfische Klingensänger nickt, als auch die N'Vaelahr eintreffen und erhebt dann die Stimme indem er auf die Karte deutet, die mit Hilfe einer Illusion direkt über dem Tisch erschaffen worden ist.
Sie zeigt das Kriegslager und seine Umgebung, vor allem jedoch die Gebiete östlich des Duathamper: "Die Drow bereiten sich offenbar auf einen Angriff vor, obwohl unsere Hellseher sicher sind, dass noch nicht all ihre Truppen eingetoffen sind. So wie es derzeit den Anschein hat, sammeln sie alle Truppen, die sie haben, insgesamt etwa 1000 Krieger um das Lager direkt anzugreifen. Dazu kommen nach unseren Zählungen noch einmal ungefähr 40 Daemonen, aber hier können wir nicht sicher sein, da es sich fast ausschließlich um Mezzoloth handelt und diese durch ihre finstere Magie nicht allzu leicht zu zählen sind.
Aber wir müssen wohl damit rechnen, dass sie heute Abend angreifen und der Duathhamper ist inzwischen auch ausreichend ruhig, dass sie die Furt ohne Schwierigkeiten werden durchqueren können.
Genau das wird der Moment sein, in dem wir sie dezimieren müssen, denn wenn sie erst einmal auf der anderen Seite sind und den Schutz der Bäume genießen werden wir es schwer haben sie noch aufzuhalten. Deshalb möchte ich, dass ihr und eure Akh'Faer allesamt auf den südlichen Plattformen Stellung beziehen, Braern, genauso, wie eure Bogenschützen Raerth. Dem Hagel von Pfeilen und magischen Geschossen werden die Drow nur schwer standhalten können, egal wie sehr sie es versuchen. Um die Effizienz zu vergrößern möchte ich, dass jene Magier, die mehrere Zauberstäbe besitzen, die leicht zu benutzen sind, sie auch an andere übergeben, die damit umzugehen vermögen um die magische Feuerkraft weiter zu verteilen. Ihre Armbrüste können es nicht mit unseren Bögen aufnehmen, also sollten wir dafür sorgen, dass sie so lange wie möglich außer Reichweite bleiben.
Eine sehr  viel größere Gefahr dürften jedoch die Daemonen darstellen, vor allem für die Zauberwirker. Sie werden schnell zuschlagen sobald sie ein lohnendes Ziel entdecken, weshalb ich jedem Zauberer eine Reihe von Leibwächtern zur Seite stellen möchte. Ich überlasse es euch die Krieger so zu verteilen, dass sie möglichst viele schützen können. Außerem müssen die Zugänge zu den Plattformen entsprechend geschützt werden und die Männer und Frauen aus Leuthilspar sollten sich der Verteidigung der Stellungen am Boden widmen, da diese Postitionen, falls sie angegriffen werden sollten, schnell einer Übermacht gegenüberstehen werden, da die Bogenschützen dann nur noch bedingt Hilfe bringen können. Und was die Rächer anbelangt,..."

Bevor Daried aussprechen kann, fällt ihm Torinkas ins Wort: "Werdet ihr es uns überlassen, wie wir unsere Kräfte einsetzen, da wir wenig mit euren festgefahrenen Taktiken anfangen können und weit mehr Erfahrung im Kampf gegen die Drow haben, als der Rest der Truppe. Ihr könnt euch darauf verlassen, dass wir unsere Kräfte nach bestem Wissen einsetzen werden."
Der Kerym nickt zustimmend und blickt dann zu den fünf N'Vaelahr, die bisher wie auch die anderen drei Offiziere schweigend zugehört hatten: "Ich möchte, dass ihr an meiner Seite bleibt, während der Schlacht. Da ein Fey'ri diese Drow anführt müssen wir wohl damit rechnen, dass sie auch die gleiche Taktik anwenden werden, die wir aus unseren Kämpfen gegen sie kennen. Über kurz oder lang werden die Daemonen versuchen unsere Standarte anzugreifen, denn es hat wenig Sinn zu versuchen sie geheim zu halten. Dafür haben wir nicht genug Männer, die mit einem Trupp Daemonen umzugehen wissen. Und wenn es das Schicksal will, werdet ihr auch Kalazar wieder begegenen, denn ich glaube kaum, dass er es sich entgehen lassen wird selbst in die Schlacht anzugreifen."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 17.11.2010, 18:01:34
Wenn Kalazar direkt in die Schlacht eingreift, sollten wir uns vor seinen Zauberstäben schützen. Sie schienen sehr mächtig zu sein.

Aeryn beschreibt die Zaubereffekte so gut wie sie kann und bittet ihre arkan versierteren Gefährten auch die Effekte genauer zu beschreiben sofern es hilfreich ist.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 18.11.2010, 19:06:53
"Wieviele geweihte Waffen stehen uns eigentlich gegen die Daemonen zur Verfügung? Unsere besten Krieger könnten mit solchen Waffen die effizienteste Bekämpfung dieser Wesen darstellen, aber solche mächtigen Waffen stehen meist nicht so ohne weiteres zur Verfügung. Haben wir denn wenigsten einige Öle und Schriftrollen die Waffen kurzzeitig weihen könnten? Ein paar dieser Öle wären für Taeglyn und Filidan sicherlich nicht schlecht. Schriftrollen könnten ja dann auch von Priester und vorallem auch Caelreth als Priester gewirkt werden."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 18.11.2010, 19:19:36
Darieds Gesichtsausdruck zeigt, dass ihm diese Sache beenfalls Sorgen bereitet, antwortet aber dennoch: "Die Priester werden ihr möglichstes tun um sich der Daemonen zu erwehren, aber über allzu viele anderen Utensilien um Waffen zu weihen verfügen wir leider nicht. Die Ritter der Sieben Heiligen Mysterien, die bei uns sind, werden auch ihr möglichstes tun um zu helfen und wir können nur hoffen, dass das ausreicht."
Torinkas nickt entschlossen, sobald Daried geendet hat: "Die Horden der Blutkluft werden gegen die heiligen Pfeile des Nachtjägers nicht bestehen können. Wir werden jeden einzelnen von ihnen ausmerzen."
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Caelreth am 19.11.2010, 11:14:23
Caelreth ist müde, so müde. Wir denn das Kämpfen im Cormanthor nie aufhören? Er kann sich bereits ausmalen wie viele Tote es bei dieser Schlacht wieder geben wird, er hatte es schon öfter mit ansehen müssen ... wie Freunde und Mitstreiter von außerweltlichen Schrecken zerfetzt werden, ein Anblick den er nie vergessen wird. Und eigentlich hatte er gehofft, diese Schrecken nie wiederzusehen. Nun zogen sie gemeinsam mit den Drow gegen die Elfen des Cormanthor. Aber vielleicht war dies ja nun der entscheidede Wendepunkt im Feldzug gegen die Drow? Die Zhentarim waren keine Bedrohung mehr, es verblieb nur dieses eine Übel um den Frieden endlich zu sichern.

Von Torinkas Worten aufgeschreckt, blickt Caelreth auf und schiebt seine Gedanken bei Seite: "Fest steht, dass es unsere Aufgabe sein sollte, so viele Daemonen wie möglich ausschalten. Mit unserer Magie können wir sie verletzen und aufhalten. Jeder Daemon der es bis zu den einfachen Soldaten schafft, wird dort ein wahres Massaker anrichten. Wir können heute viele Leben retten, wenn wir klug vorgehen." mit dem Helm unter seinem Arm blickt er nachdenklich auf die Karte.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 20.11.2010, 15:06:03
Nachdem die Pläne gemacht sind, gehen die Offiziere alle wieder auseinander und beginnen mit den Vorbereitungen für die Schlacht. Es vergehen bange Stunden, in denen die Elfen beginnen sich auf den Brücken und Plattformen in den Bäumen zu verteilen oder am Boden direkt hinter der Mauer aus Gestrüpp Stellung zu beziehen.
Die N'Vaelahr selbst sammeln sich schließlich gemeinsam mit Kerym Selsherryn auf einer der höchsten Plattformen. Von hier laufen drei Hängebrücken zu anderen Plattformen, aber der große Vorteil ist, dass sich von dieser Position aus der Duathamper und das gesamte Kriegslager ohne Schwierigkeiten überblicken lassen.
Von hier können die N'Vaelahr und der sonnenelfische Kommandant die meisten der Krieger sehen auch, wenn einige der Waldelfen zwischen den Blättern der Bäume beinahe gänzlich verschwinden. Am Boden sehen sie die strahlenden Panzer der Speerträger aus Leuthilspar, die direkt hinter der Mauer Stellung bezogen haben und auch die silbernen Schilde von Schwertkämpfer aus Immereska, die sich zu ihnen gesellt haben. Auf den Plattformen und Brücken stehen dutzende Waldelfen aus dem Cormanthor und ebensoviele Elfen von den weißen Stränden Immerdars, deren Panzer in dem Licht der untergehenden Sonne erstrahlen. Zwischen ihnen finden sich immer wieder die Roben von Zauberwirkern und die wehenden Umhänge der Ritter Myth Drannors, die hier stehen um die einfachen Krieger vor den unheiligen Klauen der Daemonen zu beschützen und die Drow mit einem wahren Feuer aus Arkaner Energie zu überdecken, sbald sie versuchten den Fluss zu überqueren. Braern Echorn selbst steht in der Mitte einer Hängebrücke an der vordersten Front, neben ihm zwei Ritter der Sieben Heiligen Mysterien, die ihre Kampfstäbe in den Händen halten und bereit sind jedem Daemonen entgegenzutreten, der es wagt den Anführer der Akh'Faer anzugreifen.
Aneirin Narlbeth hat sich zu den Kriegern am Boden begeben um dort das Kommando zu übernehmen, während Raerth Jidolon zwischen einigen seiner Bogenschützen auf der größten Plattform Stellung bezogen hat und mit seinen scharfen Augen aufmerksam das andere Ufer mustert.
Allein von den roten Umhängen der Shevariten lässt sich zwischen der Soldaten keiner entdecken. Die Rächer warten direkt unterhalb des Standtpunktes der N'Vaelahr, Torinkas gemeinsam mit seinen drei Offizieren an ihrer Spitze. Die Augen der 50 Krieger sind allesamt, wie die des waldelfischen Nikerym auf das andere Ufer fixiert und keine Spur von Emotion lässt sich in ihren Gesichtern entdecken. Doch den N'Vaelahr ist bewusst, dass glühender Hass im Antlitz eines jeden erscheinen würde, sobald der erste Drow sich in Freie wagte und dass dieser Hass erst wieder verschwinden würde, wenn entweder der letzte Drow erschlagen oder ihre Seele nach Arvandor aufgebrochen waren um sich dort dem Kampf ihres Gottes anzuschließen.
Doch am anderen Ufer lässt sich zwischen den Bäumen noch kein Feind erkennen, aber die Elfen wissen alle, dass ihre dunklen Brüder dort sind und nur darauf warten, dass das Licht der Sonne verschwindet und Selûne gemeinsam mit ihren Tränen sanftes Licht über die Bäume des Cormanthor ergießt. Schließlich ist es so weit und die Dunkleheit ergreift den Wald, aber noch immer regt sich nichts auf der anderen Seite und eine unangenehmen Spannung liegt in der Luft. Die nächtlichen Geräusche des Cormanthor scheinen aus Respekt oder Angst vor dem was bevorsteht stumm zu bleiben und eine tödliche Stille liegt über dem Lager, die von nichts unterbrochen wird.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Aeryn am 20.11.2010, 16:49:02
Aeryn blickt von der erhöhten Position aus über das Lager und immer wieder schweift ihr Blick zum Fluss hinüber, wo sie alle den Angriff erwarteten. Aber würde er auch von dort aus kommen? Es stand außer Frage, dass die Fußtruppen der Drow keinen anderen Weg einschlagen konnten, dazu waren es einfach zu viele. Aber vielleicht hatten sich ihre Feinde etwas anderes für ihre dämonischen Mitstreiter ausgedacht? Diese könnten jederzeit in ihrer Mitte auftauchen, das war Aeryn bewusst. Mit entsprechender Anspannung wartete die Walfelfin daher auf den Angriff. Wie immer an ihrer Seite, hat es sich Fang auf dem Boden neben der Waldläuferin gemütlich gemacht.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 20.11.2010, 18:11:54
Der Faernaa ist klar, dass wenn ein Angriff kommt dann vermutlich, wenn die Nacht einbricht. Denn in der Nacht hatten die Drow-Streitkräfte die größten Vorteile. Sie hatten zwar die zwei Ultrolothe besiegt, aber der Illusionistin ist auch völlig klar, dass die Masse an Mezzolothen und Canolothen gefährlich genug ist. Angespannt wartet sie auf den Beginn der Schlacht in der Dunkelheit. Innerlich betet die Magierin die ganze Zeit über zu den Seldarine, um einen erfolgreichen Ausgang in der Schlacht.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Filidan am 21.11.2010, 15:06:13
Auch Filidan steht die Anspannung ins Gesicht geschrieben, kurz überlegt er mit Hilfe seines Bogens zu Anfang in den Kampf einzugreifen, entschließt sich aber dann dagegen, da die Dämonen ihnen wohl kaum die Gelegenheit für einen Fernkampfangriff lassen würden. So hat er seinen Schild bereit in der linken Hand und in der Rechten einen Trank gegen die Beeinflussungsmagie der Dämonen. Dieser würde ihn zwar nur kurze Zeit schützen, aber dies scheint noch die beste Option zu sein.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 21.11.2010, 20:30:38
Etwa eine Stunde nach Sonnenuntergang ist es schließlich so weit. Die Drow beginnen sich zu rühren und einige einsame Pfeile fliegen über den Fluss in Richtung der Truppen Myth Drannors. Aber es zeigt sich schnell, dass die Dunkelelfen weit besser mit ihren Armbrüsten umzugehen wissen, als mit Langbögen, denn ihre Geschosse gelangen nicht einmal in die Nähe der elfischen Krieger. Anders seiht es aus, als sich die ersten Drow ins Freie wagen. Obwohl sie große Schilde tragen und versuchen sich mit ihnen zu schützen, während sie in den Fluss stürmen, fallen sie binnen Sekunden durch den Hagel an Pfeilen, der auf sie niedergeht.
Doch auch wenn das Blut ihrer Brüder bereits beginnt das Wasser des Flusses rot zu färben, werfen sich die übrigen Drow unbeirrt in die Fluten und die Bogenschützen auf den Plattformen können sie nicht mehr ohne Weiteres am anderen Ufer halten. Ein nicht abreißender Strom an Dunkelelfen ergießt sich in die dunklen Fluten und um diese aufzuhalten werfen nun auch die Akh'Faer ihre Kräfte in die Waagschale und Wellen magischen Feuers und leuchtender Projektile branden gegen die Drow im Wasser an. Doch ihre natürliche Resistenz gegen Magie bewahrt viele von ihnen vor den Auswirkungen und nun treten auch die Zauberwirker des Clans Auzkovyn in Erscheinung.
Einige von ihnen schleudern ihrerseits Feuerbälle in die Wipfel und andere erschaffen Windwälle vor den Hängebrücken um die Bogenschützen dort daran zu hindern ihre tödlichen Geschenke an die Drow am Boden zu übermitteln. Auch wenn die Akh'Faer sich bemühen die Werke der Arkanisten umgehend zu bannen und ebenso bemüht sind den Feuerbällen entgegenzuwirken, bevor sie die Bäume erreichen, können sie doch nicht verhindern, dass die ersten Elfen verbrennen und Lücken in dem stetigen Strom aus Pfeilen reißen, die sich in die Reihen der Drow ergossen. So gelingt es schließlich auch den ersten Drow auf das andere Ufer zu gelangen, wo die Dunkelelfen mit der Gewandtheit, die ihrem Volk ebenso zu Eigen ist, wie allen anderen Elfen, über die Mauer aus Gestrüpp springen. Dort erwarten sie allerdings schon die glänzenden Speerspitzen, die auf Immerdar geschmiedet wurden und ihr Leben endet Augenblicke nachdem sie den Boden innerhalb des Kriegslagers berührt haben.
Daried Selsherryn beobachtet die Situation mit stoischer Miene und greift nicht ein, wie auch die Dunklen Rächer, die nach wie vor ihre Stellung unter der Kommandoplattform halten, die Augen nun brennend vor Hass. Doch die Pfeile bleiben auf den Sehnen ihrer Bögen und die Shevariten warten darauf, dass ihre Anführer ihnen den Befehl zum Angriff geben.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 21.11.2010, 21:00:24
Die Schlacht tobt schon seit fast einer Stunde und mittlerweile liegen beinahe hundert Drow tot im Duathamper, aber auch die Elfen haben bereits einige wenige Verluste hinnehmen müssen. Inzwischen können die Elfen die Drow nicht mehr am anderen Ufer halten, aber die Bogenschützen können zumindest noch die Reihen der Feinde ausdünnen. Inzwischen liegen so viele Drow in dem dunklen Wasser, dass die übrigen Angreifer ihre Füße nicht einmal mehr alle ins Wasser setzen müssen, sondern stattdessen auf die toten Körper ihrer Kameraden treten. Die Drow und auch die wenigen Elfen und Halbelfen, die in ihren Reihen stehen, kümmern sich aber offenbar nicht sonderlich darum, dass sie die Leichen ihrer Kameraden entweihen.
Allerdings trifft Kalazar nun die Entscheidung seine Daemonen auf die Krieger Myth Drannors loszulassen und einige Canoloth stürzen sich in die Fluten des Duathamper, während im gleichen Moment das bedrohliche Klacken von Beißwerkzeugen auf einigen der größeren Plattformen erklingt. Die Elfen wenden sich sofort den neuen Feinden zu, doch bevor sie etwas tun können, bedienen sich die Ausgeburten der Blutkluft all ihrer Kräfte um möglichst viele Elfen nach Arvandor zu schicken. Dutzende Elfen kauern sich in magischer Panik am Boden zusammen oder brechen leblos zusammen, gefällt von den giftigen Gasen der Blutkluft. Andere fallen durch die Spitze eines Dreizacks, aber die Krieger Myth Drannors wehren sich so gut sie können. Die Ritter der Sieben Heiligen Mysterien setzen den Mezzolothen mit ihren geweihten Waffen zu und auch die Ritter Myth Drannors, die genau auf diese Situation gewährtet hatten, tun ebenfalls ihr möglichstes um ihre Brüder und Schwestern vor diesem Feind zu schützen.
Jetzt entscheiden auch die Shevariten in den Kampf einzugreifen und Dutzende gesegnete Pfeile überwinden binnen Sekunden die Entfernung zu den Daemonen und bohren sich tief in ihre Fleisch.
Daried beobachtet noch immer aufmerksam die Schlacht und übermittelt über drei junge Waldelfen seine Befehle direkt in die Mitte der Schlacht. Der Sonnenelf zeigt ein überraschendes Verständnis für die Taktik der Drow und scheint vorherzusehen, wohin die Dunkelelfen ihre Kräfte als nächstes wenden würden. Oft kommen die Klingensänger, die auf Darieds Befehl hin von einer Plattform zur anderen eilen und sich ebenso oft die Bäume hinab schwingen um am Boden die Kämpfer zu unterstützen. Mittlerweile sind auch dort einige Drow in den Stützpunkt vorgedrungen und bringen ihre Armbrüste zum Einsatz, was einen Elfen nach dem anderem dem heimtückischen Schlafgift zum Opfer fallen lässt. Aber noch halten sich Aneirin Narlbeth und ihre Krieger tapfer und türmen Haufen von Leichen vor ihren Füßen auf.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 21.11.2010, 21:30:04
Wie Dareid vorausgesehen hat, tauchen kurz nachdem die Daemonen in die Schlacht eingegriffen haben auch einige Mezzoloth auf der Plattform auf, auf der sich der Klingensänger und die N'Vaelahr befinden. Vier Daemonen erscheinen verteilt um die Elfen auf der Plattform und Talindra entdeckt in der Luft einige Meter von der Plattform entfernt die bekannten Züge eines Drow, aus dessen Rücken ledrige Schwingen wachsen. Aber außer Talindra entdeckt ihn niemand anders, da er von einem Zauber geschützt wird, der ihn unsichtbar macht.

hier geht's weiter... (http://games.dnd-gate.de/index.php/topic,5954.msg662503.html#msg662503)
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 22.11.2010, 21:02:55
Als Talindra Kalazar wahrnimmt, zaubert die Faernaa erst einmal Glitzerstaub, der ihn für die anderen sichtbar machen soll. Danach geht Talindra einen Schritt nach vorne.
Der Fey'ri in Drowgestalt wird wie gewünscht sichtbar, allerdings scheint er durch den Staub nicht geblendet zu sein.

Als die Dämonen auftauchen, nimmt Filidan sofort seinen Trank. Dann zieht er in der Bewegung seine Dünnklinge und bewegt sich zwischen den Kleriker und einen der Dämonen.

Kaum sind die Dämonen aufgetaucht, stürzt sich Fang auf einen der beiden, die in seiner Nähe erschienen sind.

Aber der Daemon erwehrt sich des Coshee mit Hilfe seines Dreizacks und kann sich auch schnell wieder aus seinem Griff befreien. Kerym Selsherryn spiricht unterdessen in schneller Folge zwei Zauber, während er binnen Augenblicken in den Klingensang versinkt und mit einem Kampflied auf den Lippen auf einen der Mezzolothe zustürmt, das Schwert angriffsbereit erhoben.
Noch in der Bewegung, trifft ihn allerdings eine von Kalazar mit besonderer Präzision abgefeuerte Kugel aus blauem Eis, die seinen Körper unter einer Schicht aus selbigem bedeckt und auch seinen Augen die Sicht nimmt.
Zugleich greifen nun auch die Mozzolothe an, aber außer Aeryn, die von der Spitze eines Dreizacks in den Bauch getroffen wird, können sich die N'Vaelahr der angriffe erwehren und auch Daried kann trotz der Behinderung durch den Zauber des Fey'ri allen Attacken des Mezzoloth vor ihm entgehen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 24.11.2010, 20:13:45
Aeryn löst sich von ihrem Gegner, in der Hoffnung, dass die Nahkämpfer sich seiner annehmen würden und feuert einige Pfeile in Richtung des weitaus gefährlicheren Fey'ri ab, während Fang sich weiter mit seinem Gegner beschäftigt.

Filidan setzt nun dem Dämonen zu, da er den Fey'ri wohl nicht so schnell vor seine Waffe bekommen kann. Mit zwei schnellen Stichen drängt er auf das Wesen ein, wobei er auf seine Defensive achtet.

Kurz entschlossen tritt der Mondelf einen Schritt nach vorne und bindet den Mezzoloth an sich um zu verhindern, dass dieser zu ihrer Waldläuferin, oder gar Zauberkundigen vorstoßen kann. Selbst wenn ihm dies nicht zusagt, so fühlt sich Taeglyn doch verpflichtet dem Feind auf diese Art in den Weg zu treten.
In rascher Folge lässt er seine Klingen auf den Dämon los, wobei er mit Hilfe des magischen Steins innerlich zu Aeryn ruft:
'Bitte schick Fang zu meiner Unterstützung!'

Da sind sie! Wieder einmal stehen sie den scheußlichen Yugoloth gegenüber. Caelreth kann die Schmerzen Darieds gut nachempfinden, hat ihn diese todbringende Magie doch gestern fast selbst das Leben gekostet. Er eilt sofort an Darieds Seite, spricht einen kurzen Waffensegen und legt dem Anführer eine Hand auf die Schulter und leitet heilende Kraft in seinen Körper.

Talindra zaubert auf Kalazar einen Zauber, der ihn seinen größten Alptraum sehen lassen und ihn so töten soll, indem sein Herz stehen bleibt.

Doch der Fey'ri hat keine allzu großen Schwierigkeiten mit dem Zauber der Sonnenelfe und erkennt offensichtlich, dass es sich nur um eine Illsuion handelt. Im Anschluss bedient er sich wieder seiner zwei Zauberstäbe indem er erst einen Zauber auf sich selbst wirkt und dann eine weitere Kugel aus Eis abfeuert, dieses Mal jedoch auf Talindra, die schnell ein Spiegelbild ihrer selbst erschafft und sich so vor einem Treffer bewahrt.
Die Mezzolothe sind mit ihren Angriffen nicht im geringsten erfolgreicher, auch wenn sie sich zusammen tun um Fang und Filidan zu attackieren.
Daried wirkt unterdessen einen Zauber, während er sich mit der Schwerthand das Eis aus dem Gesicht wischt.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 26.11.2010, 09:07:14
Daried, der nun wieder in der Lage ist zu sehen, singt weiterhin seinen Klingensang und seine Waffe beginnt vor arkaner Energie zu knistern, während er singt. Dieser puren arkanen Macht hat der Mezzoloth rein gar nichts entgegenzusetzen und der Sonnenelf verbannt ihn mit einer Serie aus Stichen wieder auf seine Heimatebene.

Talindra spricht wieder diesselben elfischen Zaubersilben und macht die gleichen Zaubergesten wie zuvor, danach wird Kalazar wieder mit einer tödlichen Illusion konfrontiert.

Filidan registriert mit einem Seitenblick das der erste Dämon bereits auf seine Heimatebene zurück kehrt. Durch diesen ersten Erfolg beflügelt, setzt er zu einer weiteren Serie von Attacken an.
Dank des Segens Corellons treibt Filidan sein Schwert tief in den Körper des Daemonen, da die Chitinplatten dem Mezzoloth nun nur noch unzureichend Schutz bieten.

Zufrieden sieht Caelreth wie Daried bereits den ersten Mezoloth fällt. Er hingegen entfernt sich von dem Daemon mit dem Fillidan gerade kämnpft und stärkt sich selbst zunächst mit einem Zauber, der ihm zu großer Kampffertigkeit verhilt. Anschließend spricht er auch den mächtigen Schutzsegen, der ihn, seine Gefährten und auch Daried vor den Daemonen schützen würde.

Aeryn sieht ein, dass sie im Moment wenig gegen den Fey'ri ausrichten kann und konzentriert sich daher darauf, die anderen Gegner auszuschalten, damit sie sich danach zusammen auf den Hauptfeind konzentrieren konnten. Fang unterstützt sie weiter tatkräftig dabei, und durch Caelreths Magie auch deutlich effektiver als zuvor.

Taeglyn geht einen Schritt nach vorne und nutzt die Ablenkung durch Fang dafür aus dem Mezzolothen vor sich mit einer Serie von Stichen durch sein Rapier und sein Kurzschwert einzudecken.
Der Mezzoloth muss ebenfalls einige schwere Treffer hinnehmen, aber noch halten ihn die Fäden des Gewebes auf der materiellen Ebene. Die Gegenangriffe der Daemonen sind noch immer von wenig Erfolg gekrönt und Talindra entgeht einem weitere Geschoss aus Eis durch ihre schützende Magie.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 26.11.2010, 09:08:03
Daried überwindet schnell die Entfernung zum nächsten Daemonen und verbannt auch diesen mit einem Stoß seiner Elfenklinge zurück auf seine Heimatebene.

Talindra zaubert wieder ihre Illusionsmagie auf Kalazar, auch wenn sie bisher mit ihrer Magie wenig Erfolg bei dem Fey'ri gehabt hat, hofft sie ihn jetzt doch noch durch ihre angsteinflößende Illusion zu töten. Nach ihrer Magie geht die Faernaa etwas zur Seite.

Ohne Rast und ohne Ruh sticht Taeglyn weiter auf den Mezzoloth ein. Bisher ungeschoren aus dem Kampf ausgestiegen möchte der Mondelf seine Unversehrtheit beibehalten.

Diese Angriffe sind nun auch für diesen Mazzoloth zu viel und sein Körper löst sich ebenfalls auf und kehrt in die Blutkluft zurück.

Als ein weiterer Dämon unter den Angriffen von Daried fällt, ist Filidan fast etwas eifersüchtig auf dessen Kampfglück und bewegt sich sofort auf den nächsten Dämon zu um diesen Kampf schnell zu beenden. Bevor er jedoch bei dem Dämon vor Taeglyn ankommt, fällt auch dieser unter den Angriffen des Elfen, so das Filidan seine magischen Fähigkeiten benutzt und blitzschnell hinter den Dämon bei Fang läuft um diesen in die Zange zu nehmen.

Mit einem zufriedenen Lächeln sieht Caelreth wie die Mezolothe fallen, jeder den sie ausschalteten, bedeutete dass viele Soldaten überleben würden. Darieds Kampfgeschick beeindruckt den Corelloniten dabei zutiefst, jedoch wendet er seine Aufmerksamkeit schnell Kalazar zu. Dem verderbten Daemonfey streckt er sein heiliges Symbol entgehen und ruft Corellon an, wobei ein Ruck durch das Gewebe geht, während Caelreth versucht die auf Kalazar liegenden Zauber zu entfernen.

Fang beschäftigt sich weiter mit den beiden Dämonen, die mittlerweile auch von Taeglyn und Filidan angegangen werden. MIt wilder Entschlossenheit beißt der Cooshee nach den finsteren Wesen. Währenddessen versucht sich Aeryn nocheinmal mit ein paar Pfeilen auf den Anführer der Drow, jetzt wo Caelreth hoffentlich einen Teil seiner Schutzzauber ausschalten konnte.

Durch Caelreths Magie wird der fliegende Fey'ri einiger seiner Zauber beraubt und seine steinern anmutende Haut wird wieder normal und auch der Staub mit dem Talindra ihn bedeckt hatte verschwindet.
Unterdessen attackiert der letzte verbliebene Mezzoloh vergeblich Fang, während Kalazar einen seiner zwei Zauberstäbe wegsteckt und in einer fließenden Bewegung einen anderen zieht, ein Aktivierungswort spricht und einen Kugel aus Feuer auf die Plattform schleudert, die alle bis auf Filidan und den Mezzoloth einhüllt.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 26.11.2010, 23:00:41
Mit einem schnellen Schritt setzt Filidan dem Dämon nach und lässt eine weitere Serie von Attacken auf ihn nieder sausen, die dieses mal jedoch nicht so gezielt sind, wie gegen den letzten Gegner.

Fang attackiert den verbleibenden Mezzoloth erneut, während Aeryn es für ratsam hält, ihre Formation etwas auszuweiten. Daher bewegt sich die Waldelfin ein Stück weit von den anderen weg. Auf dem Weg wirkt sie noch einen ihrer wenigen Zauber.

Ein zufriedenes Lächeln legt sich über Taeglyns Züge als der Mezzoloth vor ihm zusammenbricht und aus dieser Welt verbannt wird. Den Kopf reckend, umgeht er den verbleibenden Dämon, wispert hastig einen Zauber und sticht mit einem gewagten Ausfallschritt nach ihm.

Wieder einmal wird Caelreth von den Zaubern des Kalazar gepeinigt, doch zumindest scheint es, dass er ihn erheblich schwächen konnte. Obwohl er selbst starke Schmerzen hat, blickt sich Caelreth um, ob jemand in akuter Gefahr ist, wobei er feststellt, dass Talindra erheblich mehr mitgenommen aussieht. Er eilt sofort an ihre Seite und lässt ihr Heilung zukommen.

Talindra macht einige Zaubergesten und spricht einige arkane, elfische Zaubersilben und es formt sich daraufhin eine dunkelviolette Kugel in ihren Händen. Diesen schleudert sie kraft ihres Verstandes auf Kalazar. Danach zieht sich die Faernaa etwas nach weiter hinten zurück.

Der Fey'ri nimmt die Kugel aus Energie, die Talindra abfeuert ohne mit der Wimper zu zucken hin und während Daried an den Rand der Plattform eilt, saust eine weitere Kugel aus Eis auf die Sonnenelfe zu, vor der sie sich erneut mit einer Illusion rettet. Die Kugel aus Feuer, die kurz darauf in einem Sturm aus Feuer zwischen Caelreth und Talindra explodiert, lässt sich so jedoch nicht täuschen.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 28.11.2010, 15:03:03
Aeryn hebt nun wieder ihren Bogen, um weitere Pfeile auf Kalazar abzufeuern, in der Hoffnung ihn weiter zu schwächen. Fang gibt sie mit einem kurzen Befehl zu verstehen, dass er sich aus der Schusslinie bringen soll, was der Cooshee auch sogleich tut. Er würde gegen den fliegenden Fey'ri ohnehin nichts ausrichten können.

Mit Geschick und Gewissheit den Angriffen des Fey`ris entgehend, zaubert Taeglyn seinen Illusionsspruch und macht sich auf Kalazar entgegen zu treten.

Da Filidan derzeit nichts gegen Kalazar ausrichten kann, läuft er ein Stück der Magierin entgegen und bereitet sich darauf vor seinen Heilgürtel zu benutzen um Sie oder Caelreth zu heilen, falls sie auf Armeslänge kommen. Dabei hofft er jedoch das Talindra ihn wie beim letzten Kampf mit einem Fliegen-Zauber belegt, auch ohne das er sie dazu auffordert um Kalazar nicht vorzuwarnen.

Talindra wirkt Spiegelbilder auf sich mittels ihrer elfischen Magie und zieht sich daraufhin weiter gen Nordostenzurück.

Caelreth überlegt, was sie gegen den ständigen Feuerregen von Kalazar tun konnten. Sein Zauberstab würde sicherlich erst aufhören die verheerenden Flammen auszuspucken, wenn sie alle bereits in Aschehaufen am Boden lagen. Während er darüber nachdenkt, entfernt der Kleriker sich ein paar Schritte von ihrem Feind und wartet darauf, was weiter geschieht.

Kalazar wendet sich nun von Talindra ab, die seinen Attacken wohl schon zu oft entgangen ist und stattdessen Aeryn zu. In schneller Folge schleudert er eine Kugel aus Eis auf die Waldelfe und Sekunden später explodiert ein weiterer Feuerball, der Filidan, Caelreth und Aeryn einhüllt.
Sobald sich der Rauch verzieht ist erkennbar, dass die Waldelfe am Boden liegt, Haut und Kleidung sind verbrannt und der Bogen ruht in einer schlaffen Hand, während die Augen leer gen Himmel blicken und Aeryns Seele sich nach Arvandor aufmacht.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 28.11.2010, 16:27:22
Talindra rückt nun wieder nach vorne vor, berührt Filidan und macht, dass er auf magischem Wege fliegen kann.

Von Aeryns tragischem Heldentot leider noch nichts bemerkend, hält Taeglyn an seinem verzweifelten Plan fest; sich so nah wie nur möglich vom Boden her an den fliegenden Zauberer annähernd, schießt der Mondelf aus der Deckung seiner Unsichtbarkeit seine Pfeile in der Hoffnung ab, Kalazar auf diese weise zu überraschen und ihm so eine tödliche Wunde bei zu bringen.
Obwohl er es noch nicht weiß, kann Taeglyn erfolgreich für den Tod seiner Gefährtin Rache nehmen, denn seine Pfeile schlagen beide direkt in den Hals des Fey'ri und die Flügel hören von einem Moment auf den anderen auf zu schlagen und der Anführer der feindlichen Armee stürzt zu Boden.
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Taeglyn am 29.11.2010, 14:17:56
Hastig legt der Bogenschütze einen weiteren Pfeil auf und blickt mit pochendem Herzen Kalazar nach um sich zu vergewissern, dass dies keine List des Fey`ris ist. Hinab schauend, überfliegen die blauen Augen Taeglyns das Chaos der Schlacht, aber als er die Leiche des Daemonfeys erblickt atmet er erleichtert aus und lässt etwas Spannung aus seinen Schultern entweichen.

Sich umwendend verkündet er frohen Mutes:

"Das ist doch noch gerade einmal gut..." ehe er schlagartig verstummt und sein Blick an Aeryns verstümmelten Leichnam hängen bleibt.

Zu der Waldelfe stürmend, schlägt sich der Mondelf die Hand vor den Mund und starrt mit schreckensgeweiteten Augen auf die ehemalige Gefährtin.

Hier kommt wohl jede Hilfe zu spät...
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Caelreth am 29.11.2010, 17:07:27
Caelreth kann keine Freude über den Sieg empfinden, besorgt stürzt er zu Aeryn herüber, wirft den Schild achtlos beiseite, ignoriert die Schmerzen und reißt sich sogar den Helm vom Kopf und die Waldelfe in seinen Armen zu wiegen. "Nein!" sagt er starr vor Schreck. Sein kundiges Auge erkennt unschwer, dass selbst er hier nichts mehr tun, mit der verbrannten Haut und den versengten Haaren bietet sie ein schlimmes Bild. "Ihr Seldarine, warum?" fragt er ... eine treue und zuverlässige Mitstreiterin so kurz vor dem Sieg aus dem Leben gerissen. Doch ihm war klar, noch viele Freunde würden heute tote Mitstreiter beklagen ...
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Talindra Laelithar am 29.11.2010, 18:55:49
Nachdem Kalazar besiegt ist, deaktiviert Talindra wieder ihren Spiegelbild-Zauber. Sie schließt schnell zu Aeryn auf mit einer Träne im Gesicht, die ihr die Wange heruntergeleitet.

"Aeryns Tod ist wirklich tragisch; sie war eine gute Streiterin im Kampf gegen die Drow. Wir werden ihrer gedenken. Ruhe sanft in Arvandor, Aeryn!"
Titel: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
Beitrag von: Idunivor am 29.11.2010, 21:51:31
Daried blickt kurz zu der gefallenen Waldelfe und in seinen Augen steht ein Hauch von Trauer, aber umso mehr grimige Entschlossenheit: "Mögen Deine Wege grün und golden sein, Aeryn Mondschatten."
Doch die Schlacht nimmt keine Rücksicht auf den Verlust der N'Vaelahr und so wendet der Sonnenelf sich schnell wieder den Kämpfen zu und ruft einen seiner Boten herbei, da die Drow offensichtlich keine Rücksicht auf den Verlust ihres Anführers nehmen, sondern umso härter vorstoßen. Inzwischen sind etliche von ihnen ans andere Ufer gelangt und immer mehr Elfen fallen ihren vergifteten Bolzen zum Opfer. Aber die Reihen der Truppen Myth Drannors halten noch stand und vor allem die Shevariten sorgen dafür, dass es den Dunkelelfen nicht gelingt die Formation der Elfenkrieger zu durchbrechen und sie zu isolieren um sie einen nach dem anderen abzuschlachten. Am Boden haben sich regelrechte Inseln von Soldaten gebildet um die herum etliche Tote liegen. Aeneirin Narlbeth steht in Mitten der Schwertkämpfer aus Immereska und ihre beiden Klingen sind tiefrot vom Blut der Dunkelelfen. Aber genau wie die Elfen um sie herum zeigt ihre Haltung wenig Müdigkeit und dafür viel mehr Entschlossenheit. Doch die Drow stehen den Akh'Velahr was Entschlossenheit anbelangt in nichts nach und einer nach dem anderen stürzt sich in die Fluten des Duathamper um den entfernten Verwandten von der Oberfläche entgegenzutreten.
Langsam werden die Elfen auch der Daemonen Herr, aber die Ausgeburten der Blutkluft haben ein vielfaches an Elfen mit sich gerissen, bevor sie bezwungen werden konnten. Überall auf dem Schlachtfeld spielen sich Szenen ab, die der ähneln, in der sich die N'Vaelahr durch den Verlust ihrer Gefährtin befinden. Aber die Elfen, die im Zentrum der Schlacht selbst um ihr Leben kämpfen müssen haben keine Zeit innezuhalten und zu trauern.
Doch noch während die N'Vaelahr sich um Aeryn kümmern, an deren Seite Fang mitlerweile geeilt ist, der nicht recht zu verstehen scheint, was mit seiner Herrin geschehen ist, wendet sich das Blatt. Unter den Drow verbreitet sich offenbar die Kunde, dass ihr Anführer gefallen ist und auch die letzten Daemonen, die mit ihm in die Schlacht gezogen waren, sind inzwischen entweder besiegt oder auf andere Art verschwunden. Die wenigen Drow, die sich noch am anderen Ufer befinden, werfen sich nun nicht mehr in die Fluten und auch die, die schon auf der westlichen Seite des Duathamper waren, fangen an sich zurückzuziehen. Doch der Versuch ist vergeblich, denn die Elfen Myth Drannors sind nach wie vor erbarmungslos viele Mitglieder des Clans Auzkovyn fallen mit Pfeilen die aus ihren Rücken ragen.
Inzwischen hatten sich auch die Shevariten ins Herz des Kampfes gewagt und auch wenn einige der Novizen bereits verwundet sind, zögern die Diener des Nachtjägers nicht, sobald die Reihen der Drow brechen, mit Gewalt nachzusetzen. Die roten Umhänge schwingen sich die Bäume hinab und betreten nun ihrerseits die Wasser des Duathamper betreten, deren Farbe sich kaum von denen der Umhänge unterscheidet. Daried schüttelt kurz den Kopf als er die grimmigen Elfenkrieger auf der anderen Seite zwischen den Bäumen verschwinden sieht, aber selbst wenn er es versucht hätte, hätte er sie wohl nicht aufhalten können. Sie waren hier gewesen um das Lager gegen die Drow zu verteidigen und das hatten sie getan. Mehr als 500 Dunkelelfen und auch einige Elfen und Halbelfen, die sich ihnen angeschlossen hatten, lagen erschlagen zu den Füßen der Truppen Myth Drannors und der Rest würde nicht wagen das Lager ein weiteres Mal anzugreifen nun da sie ihrer Führung beraubt waren. Der südliche Cormanthor war sicher, das war alles was von Belang war. Nun galt es die Toten zu zählen, während die Shevariten weiter Verderben unter den Drow säen würden.

Ein blutiger Pfad (Anzeigen)

Die Geschichte geht weiter... (http://games.dnd-gate.de/index.php/topic,6577.msg665508.html#msg665508)