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Online-RPGs Pathfinder => Der Jadekaiser => Thema gestartet von: Mondragor am 31.10.2017, 17:26:19

Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 31.10.2017, 17:26:19
Es fühlte sich an wie Tage, seit die bunt gemischte Gruppe die Salzmarschenfestung betreten hatte, doch in Wirklichkeit war immer noch der gleiche Tag, auch wenn es bereits spät geworden war. Es kam ihnen seltsam vor, dass so viel an einem einzigen Tag geschehen konnte. Waren sie am morgen noch ausgezogen, um wider jede Wahrscheinlichkeit ein Heilmittel für ihre Freundin Ameiko Kaijitsu zu finden, Besitzerin der Taverne zum Rostigen Drachen zuhause in Sandspitze, die auf mysteriöse Art und Weise das Bewusstsein verloren hatte, kehrten sie nun zurück zur Erbin der kaiserlichen Familie Minkais.

Denn genau das, so hatten sie herausgefunden, war Ameiko: Die Erbin der Amatetsu-Familie, der letzten verbliebenen der fünf Herrscherfamilien des entfernten Landes. Auf dem Weg zu dieser Enthüllung hatten sie üble Monster bekämpft, etliche Rätsel gelöst und schließlich einen verrückten selbsternannten Burgherren zur Strecke gebracht - und was noch viel wichtiger war: Sie hatten den Fluch, oder was immer es gewesen war, der Ameiko befallen hatte, von ihr genommen. Denn als sie voller Fragen zurück ins Lager kamen, war ihre Freundin bereits erwacht.
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"Wir müssen aufbrechen ... nach Minkai." war das erste, was sie nach ihrer Rückkehr von einer entschlossen wirkenden Ameiko zu hören bekamen, noch ehe sie ihre Freundin mit Fragen bestürmten, und der eine oder andere ihr sogar voller Erleichterung um den Hals fiel. Erst dann schien auch Ameiko wirklich aufzugehen, wem sie ihre Genesung zu verdanken hatte.
"Entschuldigt, meine Freunde! Ich wollte nicht unhöflich sein, denn ich bin euch zu großem Dank verpflichtet. Einen Teil dessen, was geschehen ist, habe ich in einer Vision gesehen, und den Rest möchte ich gerne von euch hören. Auch ihr werdet sicher viele Fragen haben, und ich werde versuchen, sie euch zu beantworten. Aber ich fühle mich noch etwas schwach, denn ich bin gerade erst wieder aufgewacht, und brauche dringend etwas zu essen, sonst breche ich gleich wieder zusammen. Also gebt mir ein wenig Zeit; und nachher werden wir unsere Geschichten austauschen, wenn wir gemütlich um unser Lagerfeuer sitzen."

Auch die sechs Helden der Salzmarschenfestung bemerkten nun, als die Anspannung von ihnen abgefallen war, welche Strapazen sie erlitten hatten, und waren ebenfalls froh, sich ein wenig ausruhen zu können, während ein deftiger Eintopf über dem Feuer garte. Nur Cliff, der sich körperlich offenbar nur wenig angestrengt hatte, stand bereits am Feuer und "half" bei der Zubereitung, indem er immer wieder kostete, so dass Zuschauer sich durchaus fragen mochten, wie eine solche Essensmenge in dem kleinen Körper des Halblings überhaupt Platz fanden.
Der Rest der Gruppe, die in der Festung waren, hatte auch noch eine andere Sache zu tun: Außer Cliff, der mit seiner Krone, die er bereits bekommen hatte, vollauf zufrieden war, und Schrogrim, der ebenfalls keine Ansprüche erhob, hatten die anderen nun die Gelegenheit, die Beute, die sich in den beiden Truhen befunden hatte, aufzuteilen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 01.11.2017, 16:51:16
Mugin atmete erleichtert durch. Die Anspannung über Ameikos Zustand war zwar im Stress der Kämpfe und Rätsel etwas untergegangen, aber nun da er Zeit hatte sich zu beruhigen merke er erst wie erschöpft er war. "Solange es dir besser geht ist ja alles erstmal gut. Ich brauche auch dringend was zu futtern. Ich glaube den letzten Bissen hatte ich heute morgen." Auf dem Weg zum Feuer amchte er noch bei den Schatztuhen halt und half dabei die Gegenstände zu identifizieren. Die beiden Stäbe waren wie auf ihn zugeschnitten und niemand hatte etwas dagegen das er sie sich einsteckte. Auf den Rest erhob er keinen Anspruch.

Beim Kochfeuer angekommen, gesellte sich sein Eidolon zu ihm. Es legte sich so hin das der Gnom sich an dessen Flanke lehnen und so bequem sitzen und mit ihr reden konnte. "Minkai," sinierte er und rieb sich am Kinn. "Als wir in Sandfleck losgefahren sind, hatten wir ja alle gedacht die Reise wäre hier zu Ende.  Ich hatte ja schon darüber nachgedacht nach danach meine Familie mal wieder zu besuchen. Aber Minkai, hm. Das wäre sicherlich ein längeres Abenteuer." So wartete er darauf, dass das Essen fertig wurde und tauschte sich ein wenig mit seinem Eidolon aus. Ganz sicher über den weiteren Verlauf und die neuen Umstände von Ameiko war er sich nicht.

Der Gnom war kurz vor dem Einnicken gewesen als endlich das Essen fertig war. Er freute sich schon auf ein deftiges Stück Fleisch und vielleicht gab es ja auch noch Bier. Er hatte seine Gedanke ein wenig ordnen können und so fragte er Ameiko als alle zusammengekommen waren: "Du hattest von deiner Abstammung nichts gewusst oder? Ich wäre dir schon ziemlich böse wenn du mir das verheimlicht hättest. Und was hat es mit dieser Vison auf sich? Kaiserin von Minkai, oh man."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Gorog am 03.11.2017, 23:10:33
Gorog war kein Freund von überschwänglicher Emotion, doch freute er sich selbstverständlich, dass es Ameiko offensichtlich wieder gut ging. Der Zustand in dem sie heute morgen war, war mehr als bedenklich und da es nun tatsächlich einen Zusammenhang mit ihren Vorfahren und ihrer Herkunft gab, konnte sie froh sein, den Fluch, der über ihr lag, wieder los zu sein. Der Halb-Ork blickte etwas entfernt gedankenversunken für eine Weile in ihre Richtung, ehe er sich abwandt, aufraffte und dabei half das Essen zu zubereiten. Dabei grunzte er einen der Köche grimmig an, als er das Beste von einem der erlegten Wildschweine schneiden wollte, die Hufe. Immer ließ war dort die Haut am dünnsten und würde richtig gewürzt schön knusprig werden. 'Amateure, nicht einmal richtig ausnehmen können sie das Tier!' dachte er bei sich und versuchte so viel Arbeit wie möglich zum Ärgernis der Anderen selbst zu machen.

Als das Mahl über dem Feuer die richtige Temperatur erreicht hatte, lehnte er sich mit einer gefüllten Schüssel gemütlich an einen Stein in der Nähe der Anderen. "Schön, dass es dir wieder gut geht." brummelte er schließlich die ersten Worte seit ihrer Rückkehr in Richtung Ameiko, fügte jedoch gleich noch ein paar Fragen hinzu, um die merkwürdige Stille zu überbrücken. "Aber Mugin hat schon Recht. Es war ja auch kein Zufall, dass ihr ausgerechnet jetzt hier aufgekreuzt seid, richtig? Ihr seid eine Art Nachfahrin eines alten Adelshauses? Warum müssen wir nach Minkai, was hat es mit dieser Vision auf sich? Wir brauchen ein paar Antworten."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 05.11.2017, 23:49:45
Trotz ihrer Ankündigung schien Ameiko nur wenig Ruhe zu benötigen - oder aber die Aufregung hielt sie auf Trab. Jedenfalls trat sie bereits nach kürzester Zeit wieder voller Geschäftigkeit aus ihrem Zelt, huschte im Lager hierhin und dorthin, wechselte hier ein paar kurze Worte mit Sandru und flüsterte dort energisch auf Schrogrim ein. Zwischendurch verschwand sie immer wieder kurz in ihrem Zelt; doch alle, die sie beobachteten, versuchten vergeblich, eine Reaktion zu erhaschen, die ihnen weiteren Aufschluss geben könnte über das, was heute geschehen war.

Schließlich wurde zum Essen gerufen und die gesamte Karawane versammelte sich in der Nähe des Lagerfeuers, um sich die Bäuche mit Wildschwein vollzuschlagen, das extra zur Feier von Ameikos Erwachen aufgetischt wurde. In der Zwischenzeit hatten diejenigen, die in der Feste waren, auch Zeit gefunden, um sich über die Verteilung der gefundenen Schätze einig zu werden, und nachdem alle ihren ersten Hunger gestillt hatten, versammelten sich nach und nach alle Blicke auf der jungen Frau, die scheinbar die letzte Erbin eines Kaiserreiches sein sollte.

Ameiko ließ sich zunächst nicht anmerken, dass sie Notiz davon nehmen würde, dass alle Augen sie anstarrten, und aß vielleicht etwas zu genussvoll zu Ende. Letztlich jedoch legte sie das Essgeschirr beiseite und ließ ihren Blick über die Versammelten gleiten, wobei sie jede Person kurz fixierte.
"Ihr habt einige Fragen gestellt und habt wahrscheinlich noch einige weitere, und ich will versuchen, sie so weit zu beantworten, wie ich in der Lage bin. Aber ..." fuhr sie fort, und bei ihren nächsten Worten machte sich leise Enttäuschung breit. "viel mehr als ihr weiß ich selbst nicht.

Nach dem, was ich gehört habe, hatten wir die gleiche Vision. Zunächst muss ich euch sagen, dass nichts davon mir bekannt war. Mein Vater hat mir niemals etwas davon erzählt, dass unser eigentlicher Name nicht Kaijitsu gewesen sein soll, und wenn er etwas von irgendwelchem kaiserlichen Blut gewusst hat, hat er es mit keiner Silbe erwähnt. Ihr seht also, ich bin vermutlich ebenso neugierig, nein, sicherlich noch neugieriger als ihr, was es damit auf sich hat. Und daher habe ich beschlossen, nach Minkai zu reisen.

Ich habe bereits mit Sandru gesprochen, und er hat sich freundlicherweise bereiterklärt, mich mit seiner Karawane zumindest auf dem ersten Teil der Reise zu begleiten."


Sandru musste bei diesen Worten grinsen und unterbrach seine Freundin: "Bereiterklärt? Keine zehn Pferde würden mich davon abhalten, mit dir zu kommen. Dazu ist die Geschichte einfach zu fabelhaft. Und außerdem: Die Kaiserin von Minkai persönlich zu kennen, kann sicherlich nicht schlecht für's Geschäft sein."

Ameiko musterte Sandru kurz mit hochgezogenen Brauen, bevor sie fortfuhr: "Nun. Ich habe Schrogrim gebeten, eine Nachricht an meine Geschäfte in Sandspitze zu überbringen. Schließlich werden ich wohl eine Weile länger fort sein als geplant. Er wollte zwar ebenfalls mitkommen, aber ich brauche einen pflichtbewussten Mann, dem ich in dieser Sache voll vertrauen kann, und da gibt es keinen Besseren."
Schrogrim, nie ein Zwerg großer Worte, nickte nur und verneigte sich leicht, ließ ansonsten aber mit keiner Regung erkennen, ob er enttäuscht oder erleichtert war.

"Wie gesagt, ich weiß genauso viel wie ihr, und deshalb ist es wichtig, mehr Informationen zu sammeln. Ihr habt die gleiche Vision gehabt, ihr habt Suishen auch gesehen. Dieses Schwert ist der Schlüssel zu dem Wissen über meine Familie, dieses Schwert muss ich finden. Und dazu muss ich nach Kalsgard reisen!"
Nun sprach sie direkt ihre Freunde an, die in der Burg nach Hilfe für sie gesucht hatten.
"Ihr seid kein fester Bestandteil von Sandrus Karawane, und ich kann euch nichts befehlen. Aber ich würde euch bitten, mit uns zu kommen. Ich kann eure Hilfe gut gebrauchen, und noch dazu spüre ich, dass uns durch unsere Vision etwas verbindet. Das Siegel hat euch ausgewählt als Hüter des Hauses Amatetsu, und daher frage ich euch: Wollt ihr mich begleiten?"

Einen Moment herrschte Stille, die nur vom Knistern des Feuers gestört wurde, dann ergriff der Barde als erstes das Wort: "Was ist denn das für eine Frage? Natürlich komme ich mit. Wer soll sonst das Lied deiner Heldentaten verbreiten? Diese Geschichte ist einmalig in Generationen, und ich werde mitten drin sein - sie wird mich berühmt machen!"
Mit einem verträumten Blick scheint Cliff vor seinem inneren Auge bereits die ihm zujubelnden Massen zu sehen, während Ameikos Blick auf die anderen schwenkt.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Gorog am 06.11.2017, 19:58:59
Gorog hatte sich eine komplette Keule des über dem Feuer brutzelnden Tieres gesichert und bis herzhaft schmatzend in heiße Fleisch. Das war sicherlich das Beste des ganzen Tages. Auch wenn er recht abgelenkt aussah, hörte er Ameikos Worten doch aufmerksam zu. Bei Sandru's gut gemeintem Zwischenruf jedoch wurde er aufmerksam. "Schle...mampf...scht für...sch Gesch...mampf...äft si..*rülps* si...scherlich...mampf...nicht," die Worte durch den vollen Mund pressend schaffte er nur den einen Satz, ehe er lautstark hinunterschluckte und zur Krönung tief rülpste, ehe er diesmal verständlicher fortfuhr. "Doch vielleicht schlecht für euer Leben. Ihr wisst in welche Gefahren ihr euch mit euren Worten stürzt, immerhin war dies nicht umsonst ein gut geschütztes Geheimnis, welches offenbar niemals gelüftet werden sollte." Grummelnd trank er in großen Schlücken den Tischmanieren zum Trotz wie eine Kuh aus einer Traufe.

Erleichtert, als auch die letzten Essensreste zwischen seinen Zähnen den Weg in seinen Magen gefunden hatten, wandte er sich daraufhin zu Ameiko. "Heute morgen war wie jeder Morgen, seit vielen Tagen. Ruhig, fernab von dem Trubel den eures Gleichen immer wieder verursacht. Nicht in meinen tiefsten Träumen hätte ich erwartet, dass dieser Tag so enden würde. Wir kannten uns nie gut, Ameiko, doch ihr wart damals immer gut zu mir, habt genauer hingesehen und mich nie wie die meisten Anderen eurer Sippe behandelt. Als ich heute morgen entschied mit diesen Männern zu gehen, war es einzig und allein euretwegen. Ich glaube nicht, dass ich euch nach dem heutigen Tag noch etwas schulde, doch ich weiß dass ihr dies auch nie von mir erwartet hättet. Es gibt nur wenige von denen ich das Gleiche behaupten könnte, deshalb werde ich euch auch weiterhin folgen. Gute Menschen sind schwer zu finden."

So ernst und ehrlich seine letzten Worte waren, umso flapsiger und schelmisch waren die folgenden, etwas leiser und mit abermals halb-vollem Mund gesprochenen. "Natürlich habt auch ihr eure Fehler," er grinste kurz hinüber zu Cliff, "immerhin habt ihr mir dieses kleine Plappermaul vorgestellt." etwas unwirsch hob er den Halbling beiläufig am Schlafittchen nach oben und schwenkte ihn hin und her, als wäre er nichts weiter als eine Kinderpuppe. "Er hängt mir schon seit den frühen Morgenstunden mit seinen Geschichten in den Ohren!" dann ließ er ihn wieder hinunter und grinste breit in seine Richtung.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 07.11.2017, 08:39:11
Ameiko sah den Halbork verwundert an, während Cliff zappelnd und plärrend an seiner Pranke hing. Ihre Reaktion machte auch klar, was sie so erstaunte: "Äh ... Gorog, wie lange kennen wir uns? Nur weil mein Urur-wasweißich-Vater irgendeiner besonderen Familie entstammt, bin ich immer noch die alte Ameiko. Du brauchst deshalb nicht mit irgendeinem 'ihr wart dies' und 'ihr habt das' Unsinn anzufangen. Und das gilt für euch alle! Also bitte sagt weiter 'du' zu mir, und den Namen Amatetsu vergesst am besten auch für's erste. Etwas sagt mir, dass es nicht ungefährlich sein könnte, offen damit herumzulaufen."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 07.11.2017, 16:22:58
Mugin stillte seinen Hunger während Ameiko sprach und selbst das Eidolon nam ein paar Fleischstücke von ihm dankend an. Sie brauchte eigendlich nichts zu essen, aber der Geschmack erfreute sie. Er ließ Gorog ausprechen, auch wenn die Manieren des Halborks schwer zu ertragen waren und wandte sich dann an Ameiko: "Meine Antwort kannst du dir ja sicher denken. Ich werde doch nicht meine beste Feundin einfach so im stich lassen, vor allem da du dich ja quasi kopfsüber in Gefahr schmeißen wirst. Ich..." er zögerte kurz und ein Blick vom Eidolon verriet das sie wohl mit ihm sprach "...ich meine natürlich wir" er nickte dem Eidolon zu "werden dich auf jeden Fall begleiten. Und stell dir erstmal vor wie blöd meine Eltern, nein meine ganze Familie, aus der Wäsche blicken werden wenn ich als Kaiserlicher Meisterbeschwörer von Minkai nach Hause komme. Sie wollten ja immer das ich ein Magier werde, pah." Er lachte kurz, ließ dann aber den Rest ihre Antwort geben.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Gorog am 08.11.2017, 10:06:06
"Nun für mich siehst du doch wie ein Magiewirker aus, Mugin. Ich habe noch nie jemanden getroffen, der solch eine Kreatur beschwören kann." Mit den interessierten Augen eines Wissenschaftlers beäugt er Mugins Eidolon. "Sag mal, aus welcher Ebene stammst du?"

Nach einer Antwort sieht Gorog zu Ameiko hinüber. Er verzeiht die gelben Hauer zu einem kurzen Grinsen, Ameiko hatte sich nicht verändert in den Jahren seiner Abwesenheit. Dann überlegte er laut. "Ja, Kalsgard, natürlich war ich noch nie dort, und doch weiß ich so wie du, dass dies unser Ziel ist. Schon merkwürdig, wie klar und deutlich eine Vision etwas sonst so Unbekanntes darstellen kann. Erzählt mir mehr über diese Stadt, wart ihr schon einmal dort?"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Shuo am 09.11.2017, 11:23:09
Shuo hatte seit Beginn des Tages viel mit seinen Kameraden erlebt. Sie hatten gegen seltsame Vogelwesen gekämpft, einen Oger ausgetrickst um eine Gefangene zu befreien und waren letztlich tief im Gewölbe auf eine geheime Kammer gestoßen, die das Rätsel um Ameikos Gesundheit aufklären konnte. Dass sie nun wieder munter und tatenfroh vor ihm saß, war ihm eine große Freude.

"Freut mich dich wieder gesund zu sehn Ameiko. Und natürlich komm ich mit dir mit. Denkste ich lass dich mit denen hier allein? Im Leben nich. Bin schon ziemlich gespannt, was im kaltn Nordn so alles passiert. Mein Bogen hab ich jedenfalls dabei für dich und auch für die anderen hier. Außerdem braucht ihr nen guten Aufpasser, dem nich immer alles entgeht."

Mit den letzten Worten sah er zu Garridan. Auch wenn Shuo nicht gezwinkert hatte, wusste der Spurenleser wie der Seitenhieb gemeint war, da sie sich nun schon eine ganze Weile kannten. Jeder Fremde hätte diese Aussage sicher als eine Kränkung durch den jungen Burschen aus Minkai angesehen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 09.11.2017, 14:56:22
"Nun zwischen Magier, Hexer, Beschwörer und all den anderen Spezialisierungen beim Zaubern gibt es große Unterschiede, Gorog. Wenn ihr wollt könnte ich sie euch beibringen, aber das könnte wohl etwas dauern. Aber ich versichere dir das Magier und Beschwörer etwas total Unterschiedliches sind," stellte Mugin klar. Danach widmete er sich wieder dem Essen und hörte den Anderen um Ameiko zu.

Das Eidolon wandte sich dem Halbork zu, auch wenn sie sich unter dessen fokusierten Blick ein wenig unwohl fühlte. "Ich könnte euch jetzt einen Namen nennen, aber dieser würde euch nicht viel helfen. Zudem steht es mir nicht zu ihn euch zu verraten. Namen haben Macht, auch wenn die meisten der Bewohner dieser Ebene das anders sehen. Mein Wissen über die Ebenen allgemein habe ich von Mugin und danach ist es wohl eine wenig bekannte Demiebene. Die meisten meiner Art sind dort recht zufrieden, aber manche, so wie ich, lassen sich auf andere Ebenen beschwören."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 11.11.2017, 13:45:19
Ameiko war sichtlich erfreut darüber, dass niemand ihre Bitte abgelehnt hatte, und so schienen ihre Bewegungen eine gewisse Leichtigkeit zu haben, als sie sich an die Vorbereitungen für die nächste Etappe der Reise begab.
"Tja, obwohl meine Ahnen ja offenbar Durch Kalsgard gereist waren, weiß ich leider herzlich wenig über die Stadt, außer dass es dort kalt werden kann. Man erzählt sich ja so einiges über die Ulfen, und ich hoffe, dass nicht alles stimmt. Es wäre in jedem Fall sicherlich kein Nachteil, wenn wir ein wenig mehr an Informationen hätten, bevor wir dort ankommen. Von euch war nicht zufällig jemand schon einmal dort?"

Die meisten der Anwesenden zuckten skeptisch mit den Schultern - offenbar waren die meisten noch niemals weiter aus Sandspitze weggekommen, als sie es jetzt waren. Garridan konnte immerhin ein paar Vorurteile ausräumen: "Ich habe einmal einen Ulfen bei der Jagd getroffen und bin mit ihm ins Gespräch gekommen. Er war ein sehr zurückhaltender Kerl, wollte partout nicht in die Stadt mitkommen. Aber zwei Sachen hat er mir über seine Heimat erzählt, denn er sagte, er wäre aus Kalsgard gekommen. Zum einen, dass die Stadt viel weltoffener sei, als alle meinen. Dort leben Menschen aus vielen verschiedenen Ländern, und niemand wird wegen seiner Herkunft schlecht behandelt. Nur weil alle denken würden, die Wikinger seien Wilde, wäre das noch lange nicht so, hat er gesagt. Und eines war ihm ganz wichtig: Nie würde ein Ulfe Hörner am Helm tragen! Flügel, Federn, Geweihe schon, aber wer Hörner trägt, macht sich zum Gespött der Gesellschaft.

Nicht dass uns das jetzt weiterhelfen würde."
fügte er nach kurzer Pause hinzu. Shuo fiel dazu noch ein, dass es eine große Anzahl seiner Landsleute in der Stadt gebe.

Auch Cliff hatte etwas hinzuzufügen. "Ich bin zwar viel in der Welt herumgekommen, aber so weit im Norden war ich auch nie. Aber ich weiß, dass Kalsgard der größte Handelshafen im Norden ist, und die Größe der Stadt es sogar mit Cheliax aufnehmen kann. Siebzigtausend Leute sollen dort angeblich leben. Früher war es vor allem ein Umschlagplatz für die Raubzüge der Ulfen-Wikinger; inzwischen treiben sie dort ganz normalen Handel. Aber eins hat sich nicht geändert: Regiert werden sie seit Jahrhunderten von einer durchgehenden Linie ihrer Lindwurmkönige."

Schließlich meldete sich Sandru zu Wort: "Ist ja alles schön und gut, was ihr da wisst. Aber jetzt ist erstmal wichtig, wie wir dort hinkommen. Zum Glück habe ich immerhin eine Ahnung von dem Weg, den wir nehmen müssen. Unterwegs sollten wir aber versuchen, noch eine bessere Karte zu erstehen. Und spätestens in Jol sollten wir uns mit Ausrüstung für die kalte Witterung eindecken - das ist bereits in den Lindwurmreichen. Vielleicht schaffe ich es ja unterwegs auch, ein wenig Handel zu treiben ... von irgendetwas muss ich ja schließlich auch leben."



So machte sich die Karawane schließlich auf den Weg nach Norden; Schrogrim jedoch und ein weiterer von Sandrus Männern verabschiedeten sich von den anderen, um die Reise zurück nach Sandspitze zu unternehmen, und dort verschiedene Geschäfte in Abwesenheit der anderen zu regeln.
Die Reise selbst verlief zunächst größtenteils ruhig, und das Wetter war gut, so dass die Gruppe gut vorankam und nach wenigen Tagen die Grenze Varisias überschritt. Auch wenn nur wenige Anzeichen davon kündeten, war es doch für einige das erste Mal, dass sie die Grenzen des Landes überquerten, und ein merkwürdiges Gefühl der Fremde überkam den einen oder anderen. Die Umgebung jedoch änderte sich nur wenig, und so erreichten sie nach ein paar weiteren Tagen die Stadt Jol, wo sie planten, sich für den Rest der Reise mit Proviant und Ausrüstung einzudecken. Denn so langsam merkte der eine oder andere, wie ihnen mit jedem weiteren Reisetag die zunehmende Kälte tiefer in die Glieder fuhr.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 14.11.2017, 16:46:00
Am nächsten morgen nach dem Abenteuer in der Burgruine zeigten sich die Veränderungen am Eidolon. Auf den ersten Blick war alles gleich bis auf einen längeren Schwanz mit deutlich kräftigeren Ansatz. Das letzte Drittel war lang und schmal und als das Eidolon ihm ein paar Probeschwünge gab konnte man deutlich ein Zischen hören, fast wie das einer Peitsche. Zufrieden probierte sie ihre neue Kraft an ein paar Ästen in der Nähe der Karawane aus und zerschmetterte diese ohne große Schwierigkeiten.
Die andere Neuerung war nur bei genauen Hinsehen zu erkennen. Die Reißzähne hatten einen neuen Aufbau erhalten, gezackt und mit kleinen Wiederhacken versehen. Sie waren wohl mit den Zähnen eines Haies zu vergleichen.

Auf dem Weg nach Jol veränderte sich die Landschaft langsam als das Klima kälter wurde und so hatte Mugin viele Gelegenheiten sich in den umliegenden Wäldern und Wiesen nach Reagenzien umzusehen. Wie schon damals noch in Sandfleck machten sich das Duo häufig auf und untersuchte die Flora. Allerdings nicht immer ohne Folgen. Nicht nur einmal kam der Gnom mit Hautausschlägen oder anderen Vergiftungen zurück. An einem Tag war Mugin sogar von einem Schwarm Bienen angegriffen worden, nachdem das Eidolon dem süßlichen Geruch der aus ihrem Nest kam nicht wiederstehen konnte. Es selbst war durch seine dicken Schuppen geschützt, aber der Gnom hatte diesen Luxus nicht. Koya hatte gut zu tun und man konnte sie häufig mit den Beiden schimpfen hören.
Besonders war allerdings ein Tag an dem sie auf einer weiteren Entdeckungstour ein verlassenes Nachtlager irgendeines Wesens gefunden hatten. Nach den Federn und nestartigen Aufbau zu urteilen war es wohl ein großer Vogel gewesen. Komischw ar nur die Tatsache, dass es sich auf dem Boden befand. Vielleicht war es von einem Nahen Baum heruntergefallen und deshalb verlassen. Interresant für Mugin war aber eher die Schlingranke die sich am Rand des Nestes befand. Eine seltene und deshlab wertvolle Pflanze für de Alchemie. Er machte sich daran sie einzusammeln während das Eidolon das Nest weiter untersuchte. Zu spät bemerkten sie das es niicht ganz so verlassen war wie sie das gedacht hatten. Ein seltsamer Laut, eine Mischung aus Brüllen und Vogelschrei, ließ sie auffahren. Der Besitzer war zurückgekehrt und war nicht gerade Froh über seine "Besucher".
Der Eulenbär verfolgte die Beiden bis zum Karawanenlager und glücklicherweise hatte Garridan schon früh die Rufe von Mugin gehört und konnte so den Rest der Gruppe zusammentrommeln. Gemeinsam vertrieben sie die Bestie und Mugin wurde dazu verdonnert nurnoch in Begleitung das lager zu verlassen. Das ganze war dem Eidolon natürlich peinlich. Sie selbst sah sich als die vernünpftigere der Beiden an, war aber durch die neue Umgebung und Sinneseindrücke immer mehr abgelenkt gewesen.

In Jorl kaufte sich Mugin eine Schlechwetterausrüstung bestehend aus einem mit Fell gefütterten Mantel, hohen Winterstiefeln und einer Fellmütze mit Ohrenklappen, die sich bei Bedarf hochklappen ließen um die Ohren freizulegen. Zudem füllte er seine Bolzen mit einem 20er Pack auf und kaufte neue Reagenzien für seine Zauber.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Gorog am 19.11.2017, 15:25:44
Schlammiger Boden drückte sich durch Gorogs knollige Zehen, als er mit seinen neuen Gefährten die breiteren Ausläufer der Stadt Jol erreichte. Hölzerne Hütten, Zelte und ähnlich provisorische Heime schmiegten sich eng an die hohe Stadtmauer, deren opulente Tore zu dieser fortgeschrittenen Stunde noch offen standen. Die fremdwirkende Architektur lenkte den Halb-Ork genug von seiner Abneigung der größeren Ansammlung von Menschen ab, bis sie über die gepflasterten Straßen einen geeigneten Ort zum Schlafen gefunden hatten. Gorog bestand bei dem grimmig dreinblickenden Wirt auf ein Einzelzimmer und zog sich für ein paar Stunden zurück, um sein Gebräu und seine Extrakte zu zubereiten. Nach einem stärkenden Frühstück am nächsten Morgen, schloss er sich etwas widerwillig Mugin und Shuo an, um den nahen Markt zu besuchen und ein paar Stücke angemessener Kleidung zu erstehen, die sie vor der heraufziehenden Kälte schützen würden. Dick geflochtene Kleider, lederne Mäntel und gefütterte Stiefel waren nicht allzu schwer zu finden, selbst in der pfannenförmigen Größe von Gorog. Der Trubel, die herumrennenden Kinder und Tiere ließen Halb-Ork missmutig dreinblicken, er war froh sobald wie möglich diesen Ort hinter sich zu lassen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 19.11.2017, 17:00:42
Garridan hatte sich das alles anders vorgestellt. Als sie aufbrachen freute er sich auf Abenteuer, Heldentaten, von denen er erzählen konnte und auf Länder, die ihm bislang unbekannt waren. Aber dann hatte er wohl irgendwo schlechtes Wasser getrunken oder ein Tier, das zu lange tot war. Jedenfalls verbrachte er einen Großteil der Reise auf einem der Wagen mit Magenschmerzen und Krämpfen. Als er sich gerade wieder etwas erholt hatte musste er mit den anderen ein Biest vertreiben, dass Mugin ihnen ins "Haus" geholt hatte. Bald wünschte er sich, er wäre zu Hause geblieben.

Als sie sich dann aber Jol näherten, hatte die Medizin, die er bekommen hatte, ihre Wirkung getan und er konnte sich endlich an der Umgebung erfreuen. So sprang er eines morgens ein wenig übermütig aus dem Zelt, nur um direkt wieder zurück zu springen, denn er hatte nicht erwartet, dass es bereits so kalt geworden war. Damit war klar, dass sie sich neu einkleiden und ausrüste mussten, also begleitete er die andere zum Einkaufen. Auf dem Markt bewunderte er die vielen Felle von ihm unbekannten Tieren, und war überrascht wie viel besser diese Felle wärmten. Naja, wirklich überrascht war er nicht, er hatte es vorher bereits gewusst, aber nun konnte er es fühlen, und das war immer etwas anderes. Mit dem Essen war er aber weiterhin vorsichtig. So gerne er von den gebratenen Karibukeulen probiert hätte, die einer der Händler am Straßenrand anbot, so sehr erinnerte ihn sein Magen direkt daran, dass er noch nicht für geschmackliche Experimente bereit war. Also hielt er sich zurück und blieb beim altbekannten Eintopf, der durch das lange Kochen, meist sehr magenfreundlich war.

"Können wir ein paar Tage hier bleiben? Hier bekommen wir sicher auch eine bessere Karte und wir waren so lange in keiner richtigen Stadt mehr."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 19.11.2017, 22:01:53
Die Karawane tat Garridan den Gefallen, denn nicht nur er war froh, endlich wieder einmal ein festes Dach über dem Kopf zu haben, und so entschied man sich, einige Tage in Jol zu verbringen. Sandru wollte die Zeit nutzen, um womöglich ein paar seiner Waren abzustoßen und neue aufzunehmen, die er gewinnbringend in Kalsgard verkaufen konnte. Ameiko machte sich auf die Suche nach Karten und sonstigen Informationen, die ihnen für die Reise in den Norden nützlich sein konnte; und der Rest der Gemeinschaft, sofern er nicht den beiden bei ihren Vorhaben half, rüstete sich für die winterlichen Begebenheiten der weiteren Strecke oder genoss einfach nur das dicke, herbe Ulfenbier in einer der vielen Kneipen der Stadt.

Jol gab den Abenteurern einen ersten Einblick in die Nordlande, und der Kulturschock bei einigen war gewaltig. Mit Ausnahme von Gorog wurde fast jeder, der mit der Karawane gereist war, von den Passanten überragt - selbst die Frauen waren den meisten in der Größe mindestens ebenbürtig. Das galt natürlich nicht für die Zwerge, von denen es eine größere Gemeinde hier in Jol geben musste; doch auch diese wirkten noch einmal etwas stämmiger als ihre südländischen Verwandten.
Eine weitere Sache, die auffiel: Jede Person, ob männlich oder weiblich, die ihnen begegnete, schien offen bewaffnet zu sein. Mochte es im Süden als zivilisiert gelten, unbewaffnet zu sein oder zumindest zu erscheinen, konnte das hiesige Stadtoberhaupt wohl innerhalb von Minuten eine bewaffnete Armee aufstellen, indem er einfach nur alle sich auf der Straße befindlichen Einwohner antreten ließ.

Dennoch schien die Atmosphäre in der Stadt den Besuchern äußerst friedlich zu sein. Mochte der erste äußere Anschein noch so kriegerisch sein, war der Umgang der Menschen miteinander von großer Herzlichkeit und Respekt geprägt, und so fühlten sich die Kameraden nach kurzer Eingewöhnungszeit sehr wohl in der Stadt, und wollten sich gar nicht so recht verabschieden, als es an die Weiterreise ging.

Doch größere Aufgaben warteten auf sie, und so begab sich die Karawane schließlich auf die beschwerliche Reise nach Kalsgard. Dank der neuen Kartenwerke kamen sie jedoch gut voran, waren jedoch schnell froh, sich mit Pelzen und anderer Kleidung gegen die Kälte eingedeckt zu haben, als sie morgens mehr und mehr auf gefrorenem Boden aufwachten, nachdem sie die Grenzen des Grungirwaldes überschritten hatten. Die Landschaft wandelte sich in den frühen Stunden nun in ein weißes Reifmeer, als die Karawane den Donnernden Fluß erreichte, dessen westlichem Ufer sie ab jetzt folgten.

In den folgenden Tagen bemerkten sowohl Shuo als auch Gorog Merkwürdiges: Unter den üblichen Raben, die in der immer wieder erfüllten Hoffnung auf Essensreste über der Karawane ihre Kreise zogen, schien ein Exemplar zu sein, dass ungewöhnlich groß zu sein schien. Dieser Rabe tauchte immer wieder alle zwei Tage auf, um dann wieder zu verschwinden. Dazu blieb er stets in einer gebührenden Distanz von der Gruppe, so dass selbst Shuo keine Chance sah, ihn womöglich vom Himmel zu holen. Doch der junge Tian mit seinen äußerst scharfen Augen konnte immerhin erkennen, dass die Spitzen der Flügel eine blutrote Färbung aufwiesen. Dies ließ wiederum Gorog aufhorchen, denn ein solcher "Blutfeder"-Rabe war dem Aberglauben nach ein böses Omen, wie er aus seinen arkanen Forschungen wusste.

Die Reise verlief jedoch trotz dieser Beobachtungen ereignislos, und auch der Rabe ließ sich irgendwann nicht mehr blicken, so dass die Reisenden ihn schließlich wieder aus ihren Gedanken verloren, auch wenn sie von da an stets etwas vorsichtiger agierten. Eines Abends, als sie neben der Skalsbrücke - einer uralten Brücke, die etwa zwei Tagesreisen vor Skalsgard den Fluss überquerte, ihr Lager aufgeschlagen hatten und am Feuer ihre müden Knochen ausruhten, hörte Garridan plötzlich ein Geräusch! War es das dumpfe Kratzen eines Ruders? Schnell warnte er seine Kameraden, und sie alle lauschten gespannt den Geräuschen der Nacht.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 19.11.2017, 22:26:30
Die Skalsbrücke

Garridan hatte etwas gehört! Es hatte sich angehört, als würde ein Boot anlegen, auf der entgegengesetzten Seite der Brücke.[1]

Initiative:
Garridan (20)
Shuo (18)
Gorog (18)
Mugin (19)
Eidolon (13)
G1 (20)
G2 (19)
G3 (13)
G4 (2)
 1. So, ihr habt eine Runde, um euch vorzubereiten, da Garridans Wahrnehmungsprobe erfolgreich war. Wer immer es ist, ist hinter der Brücke im "Fog of War" verborgen. Wenn ihr gerne anders um das Feuer postiert sein möchtet, könnt ihr euch auch schieben, das passe ich dann nächste Runde an.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Shuo am 20.11.2017, 11:42:37
Überrascht von Garridans Hinweis war Shuo hellwach. In der Wildnis konnte man es sich nicht erlauben auch nur einen Moment unachtsam zu sein. So hatte er sich seinen Bogen gegriffen und war ans Ufer gesprintet. Mit gespannten Bogen und dem Blick Richtung Brücke, wartete er ab, wer oder was sich gleich aus dem Nebel schälen würde.[1]
 1. Ini 18: 40ft. move nach N und Blick Richtung Brücke, Bogen gespannt
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 20.11.2017, 19:52:36
Mugin hoffte das dies nur ein spät nach hause kommender Fischer oder vielleicht ein Händler war der Gesellschaft für die Nacht suchte. Das Eidolon war nicht ganz so zuversichtlich und forderte ihn mental auf sie zu verstärken.[1]

Soblad sie die Magie spürte machte sie sich zum Brückenkopf auf und verbarg sich an der Mauer dort.[2] Sie spähte in die Dunkelheit auf der Brücke nach den Unbekannten.[3]
 1. Mugin Ini 19, Magic Fang auf Eidolon
 2. Eidolon Ini 13, Bewegung zur rechten Brückenmauer, Stealth 24
 3. Perception natürlicher Misserfolg
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Gorog am 20.11.2017, 21:30:32
Die Hände gen Feuer gerichtet war Gorog in Gedanken versunken. Immer noch spukte ihm der schwarze Rabe mit den roten Federspitzen durch den Kopf, sobald er des Nachts die Augen schloss. Früher unter den Menschen hatte er nie etwas übrig für die Götter oder Schutzpatronen, deren Dogmen oder Gebete er nicht all zu selten mitbekam. Er verstand in keinster Weise, wie sie an etwas glauben konnten, was in ihrer Vorstellung genaue, sogar ihnen ähnliche Züge annehmen konnte. Wie soll etwas übernatürlich sein, was genauso aussieht wie man selbst. Schwachsinn. Doch jenes, was keiner zu begreifen vermochte, was jeder fürchtete – die Mysterien in allen Landen, ob tief in den Wäldern, auf den Spitzen der höchsten Berge und in den Tiefen der See – dies waren Dinge, vor denen er ehrfürchtig wurde, doch gleichzeitig eine unstillbare Neugierde entwickelte. Ob dieser "Blutfeder-Rabe" wirklich der Vorbote eines dunklen Omen's war oder es eine andere Erklärung für dessen Auftauchen gab? Etwas angespannt saß der Halb-Ork im Schneidersitz und starrte schon einige Minuten auf seine Füße, als Garridan mit seiner Warnung seine Aufmerksamkeit auf sich zog.

Schnell stand der Halb-Ork auf[1], zog ein Extrakt[2] und sein Krummschwert aus dem Gürtel und brachte sich neben dem Eidolon in Stellung[3], etwas gebückt um genügend Deckung von der anderen Seite zu genießen.
 1. Ini: 18 (-)
 2. Schild
 3. An den rechten Rand der Brücke in Deckung
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 20.11.2017, 22:57:19
Kaum hatten die Kameraden ihre Waffen gezogen und sich in Position gebracht, erscholl ein vielstimmiges Brüllen, das sich anhörte, als käme es aus Dutzenden von Kehlen. Gleichzeitig sahen sie einen großen Trupp Ulfen mit zu Grimassen verzogenen Gesichtern in ihre Richtung stürmen und wunderten sich, wie sie diese noch einen Moment zuvor nicht bemerkt hatten. Hinter den anstürmenden Kriegern erhob sich die Silhouette eines Drachenbootes - die Ulfen mussten wahrlich fähige See- und in diesem Fall Flussfahrer sein, um in beinahe völliger Stille so nah an das Lager der Karawane herangekommen zu sein.

Auch zu den weiteren Lagerfeuern, an denen die übrigen Mitglieder der Karawane versammelt waren, liefen Krieger, und in diesem Moment rutschte dem einen oder anderen das Herz in die Hose, schien es doch, als ob ein beinahe endloser Strom von Feinden sich über sie ergoss. Die vier Kameraden jedoch und das treue Eidolon konnten in diesem Moment nicht daran denken, dem Rest der Karawane zu helfen - sahen sie sich doch zunächst eigenen Gegnern gegenüber.

Die ersten Ulfen rannten auf das Feuer zu und zwei von ihnen schleuderten aus der Entfernung Wurfäxte in Richtung Garridan. Die Angriffe waren jedoch bei dieser Entfernung äußerst optimistisch, und so landeten die Waffen, ohne Schaden anzurichten, weit von ihm entfernt im Gras.[1]

Überfall an der Skalsbrücke - Runde 1
Block 1
Garridan (20)
Mugin (19)
Shuo (18)
Gorog (18)
Eidolon (13)

Block 2
B1 (13 19)
B2 (13 19)
B3 (13 19)
C1 (13)
C2 (13)
C3 (13)
D1 (2)
D2 (2)
D3 (2)
A1 (20)
A2 (20)
A3 (20)
 1. Angriffe A1 und A2: daneben. Ich habe Gruppe A (Ini 20)
 bereits für Runde 1 gezogen und setze sie ab sofort ans Ende des zweiten Blocks
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Shuo am 21.11.2017, 16:00:04
Shuos Augen weiteten sich, als er erkannte was sich Ihnen da entgegenstellte. Blitzschnell schossen ihm Gedanken durch den Kopf. Sie mussten die örtlichen Begebenheiten zu ihrem Vorteil nutzen. So rannte der junge Mönch samt Bogen auf die Brücke[1] und brüllte so laut er konnte: "KOMMT AUF DIE BRÜCKE, DIE KÖNNWER VERTEIDIGN!"

Hoffentlich hatten das alle gehört.
 1. 2x Move action a 40 ft auf C17
swift action: barkskin auf mich (1Ki Punkt)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 21.11.2017, 17:20:37
Garridan gefiel die Idee, es war wirklich einfacher die Brücke zu verteidigen als auf freier Fläche gegen die Vielzahl von Gegnern zu kämpfen. "Los, alle auf die Brücke", bekräftigte er Shuos Rufe und lief los.

Er zog seine Waffe und hielt ausreichend Abstand zu den Gegnern. Auf der Brücke stellte er sich so, dass er die erste Reihe bilden würde, ließ den anderen aber noch genug Platz, damit sie an ihm vorbei kommen konnten.[1]
 1. ich komme ungefähr bis H14, das genaue Feld würde ich gerne festlegen wenn klar ist, wo Shuo genau steht
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Gorog am 21.11.2017, 19:54:47
Als Gorog um die Ecke spähte und die anrückenden Feinde erkannte, die kein Ende zu nehmen schienen, weiteten sich seine Augen. Damit hatte er nicht gerechnet, ein ganzes Schiff voller wild gekleideter Hünen, die Hände fest um ihre Waffen geschnürt, die Blicke gierig nach einem Kampf. Grimmig verzog der Halb-Ork das Gesicht, ließ seine Waffe in der rechten eine halben Drehung beschreiben, um sie los zulassen[1]. Die Klinge grub sich nahe seines rechtes Stiefels ein Stück in die gefrorene Erde, ehe sie wankend zum Stillstand kam. Ein bekanntes Klicken löste eine straff gezogenes Lederband in der hölzernen Armschiene und beförderte eine dreckige, verschmierte Flasche mit tiefschwarzer Flüssigkeit in Gorogs andere Handfläche. Mit einem schnellen Griff entkorkte dieser das Fläschchen, kippte den Inhalt in einem Zug hinunter und griff sich schmerzverzerrt an die Brust.[2] Im fahlen Licht erkannte man die erneute Verwandlung, die ihn vor einigen Tagen bei Ameikos Rettung in der verlassenen Feste zu einer wahren Bestie werden ließ. Muskelstränge wuchsen übernatürlich schnell und wiesen die Nähte seiner Fellkleidung in die Schranken. Hauer so lang wie die Hörner eines Stiers und Klauen so spitz wie Messer schälten sich aus seinem Körper. Ein schmerzverzerrtes Brüllen und die rot-reflektierenden Augen zeugten von der Vollendung seiner Mutation und mit kräftigen Schritten stampfte er an den Aufgang der Brücke.[3]

"Hierher Fleischsäcke, ich werde euch mit Vergnügen die Eingeweide rausreißen!" Pure Kampfeslust spricht aus seiner noch tiefer gewordenen, donnernden Stimme, während er die ersten Angreifer fixiert.
 1. Drop Weapon
 2. Spring-loaded wrist (Mutagen): Draw = Swift, Drink = Standard
 3. Move action auf J15
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 21.11.2017, 20:16:09
Shuos Idee war gut, aber Mugin war am weitesten von der Brücke entfernt. Er nahm seine kurzen Beine in die Hand und sprintete so schnell er konnte hinter die Reihe der Nahkämpfer.[1] Währenddessen zog er an dem Lederbund mit der er seine Armbrust herumtrug, der Überfall war zu überraschend gekommen und so war sie ungeladen.[2]

Das Eidolon wartete darauf das alle hinter dem Brückenkopf in "Sicherheit" waren und schloss dann mit Gorog und garridan die Reihe.[3] Ein tiefes Grollen entfuhr ihrer Kehle und sie machte sich neben dem genauso animalisch aussehenden Halbork bereit das erstbeste Ziel anzufallen.[4]
 1. Sprint auf I15
 2. Draw weapon als Teil der Move Action
 3. Move auf I14
 4. Ready Action: Bite auf erstes Ziel im Nahkampf, Angriff 15, Dmg 5+6 Bleed
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 22.11.2017, 00:42:28
Falls die angreifenden Ulfen irritiert waren über das beinahe generalstabsmäßige taktische Manöver der Verteidiger, ließen sie es sich nicht anmerken. Stattdessen stürzten sie sich wie von Berserkerwut getrieben auf die sich auf der Brücke versammelnden Gefährten; ihre Taktik schien vor allem aus laut brüllen und wild anrennen zu bestehen, wobei Verluste durchaus in Kauf genommen wurden.

Die ersten Angreifer schienen sich fast ein Wettrennen darum zu liefern, wer in vorderster Front antreten durfte; eine Kriegerin gewann den Wettlauf und konnte sich zur Belohnung einen kräftigen Biss des Eidolons abholen. Unbeeindruckt davon holte sie mit der Streitaxt weit aus - ihr Schlag verfehlte das Eidolon jedoch weit.[1] Ihre Kameradin, die ein Stück hinter ihr gelaufen war, erspähte stattdessen den Gorog. Der Anblick der blutrünstigen Bestie schien sie jedoch eher anzuspornen als zu beängstigen, denn sie warf den Kopf in den Nacken, lachte laut auf und stieß ein herausforderndes Brüllen aus, das selbst dem mutierten Halbork das Blut in den Adern gefrieren ließ.[2]

Fast schien es, als würden die Angreifer zögern, doch nur einen Moment später rollte eine Welle von Angreifern auf die Brücke, und die Schläge hagelten nur so auf die Verteidiger nieder; doch die Kampfreihe, die gebildet wurde, hielt stand, und nur Gorog musste einen leichten Treffer einstecken.[3] Weitere Ulfen sammelten sich hinter der ersten Reihe und begannen damit, die Gefährten mit gefletschten Zähnen anzubrüllen, und die schiere Menge an Gegnern ließ sowohl Mugin als auch Garridan an einem Sieg zweifeln; ihre Hände begannen zu schwitzen, und ihr Stand wurde unsicherer.[4]

Die Lage war wahrhaft brenzlig für Ameikos Freunde, doch solange sie ihre Position auf der Brücke halten konnten und die Feinde sie nicht umzingelten, bestand Hoffnung.

Überfall an der Skalsbrücke - Runde 1
Block 1
Garridan (shaken)
Mugin (shaken)
Shuo
Gorog (shaken)
Eidolon

Block 2
B1 (5 Schaden, blutend (6))[5]
B2
B3
C1
C2
C3
D1
D2
D3
A1
A2
A3
 1. Bewegung B1 auf I13, getriggerte Ready Action des Eidolon: Treffer. Angriff mit Streitaxt auf Eidolon: Kein Treffer
 2. Demoralize auf Gorog: Gorog ist shaken (http://www.d20pfsrd.com/gamemastering/conditions#TOC-Shaken) für eine Runde (oder bist du in der Form irgendwie immun?)
 3. Angriff A1, C1 und C2 auf Gorog: Ein Treffer durch A1 für 4 Schaden, sonst Fehlschläge. Angriff C3 auf Eidolon: Kein Treffer
 4. Diverse Demoralize: Auch Mugin und Garridan shaken für eine Runde
 5. Char bekommt Bleed-Schaden zu Beginn seiner Runde, also erst ab nächster Runde (?)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 22.11.2017, 08:32:16
Garridan versuchte sich auf den Kampf zu konzentrieren und seine Angst vor der Übermacht zu unterdrücken. Er konzentrierte sich auf die Gegnerin direkt vor sich und nahm sich einen Moment, um nach schwächen zu suchen[1] Dann griff er sie an, so beherzt es ihm in dieser Situation möglich war. Dabei versuchte er der Gruppe, und sihc selbst, Mut zu machen."Die Reihe hält, machen wir sie fertig!"[2][3]
 1. Move action: studies target.
 2. freie Aktion rufen
 3. Gegnerin B1, Angriff 13, Schaden 13
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Shuo am 22.11.2017, 12:07:43
Shuos Plan war bis hierhin aufgegangen. Er hörte Garridans Rufen und machte einen Schritt näher an das Geschehen, um eine bessere Schusslinie zu bekommen[1]. Er zielte ganz genau auf die blutende Kriegerin, die sich mit Garridan beharkte und lies den Bogen singen. Blitzschnell flogen zwei Pfeile in ihre Richtung.[2]
 1. 5ft. step auf D16
 2. Gegnerin B1, Angriff 15, Schaden 15
Gegnerin B1, Angriff 27, Schaden 15
>>> falls B1 stirbt geht es weiter auf B3 mit -1 auf Treffen & Schaden
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 22.11.2017, 12:45:05
Mugin begab sich zuerst einen Schritt hinter die Front um in Ruhe seine Zauber wirken zu können.[1] Mit großen Gesten und mit Macht donnernden Worten auf Sylph beschwörte Mugin einen neuen Zauber den er auf der Reise gelernt hatte. DIe Luft um seine rechte Hand verschwomm immer mehr während der Zauber fahrt auf nahm. Letzlich berührte er das Eidolon an der Flanke und entlud die Magie in die Kreatur, sofort beschleunigten sich die Bewegungen des Eidolons. Für sie war es eher umgedreht, es schien so als hätte plötzlich sich die Zeit verlangsamt, außer für sie selbst.[2]

Das Eidolon schaute sich die kampflinie an und entschied sich die blutenden Ulfenfrau Garridan zu überlassen. Sie fiel über einen anderen Krieger her, der ihr kaum etwas entgegenbringen konnte so schnell waren ihre Bewegungen.[3]
 1. 5ft Step auf H15
 2. Haste auf Eidolon für 4 Runden
 3. Full Attack: Bite 18 Dmg 5 Bleed 4
Bite 14 Dmg 6 Bleed 3
Claw 13 Dmg 3
Claw 19 Dmg 4
Tail Slap natürlicher Misserfolg
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mutierter Gorog am 22.11.2017, 14:34:04
Gorog brüllte wutentbrannt auf und ließ seine Klauen scherenartig aneinander reiben. Seine mächtigen Hauer drückten sich weiter nach außen, als er seinen Feinden gegenüber stand, doch keiner dieser Barbaren zeigte die normalerweise typischen Anzeichen von Furcht, sobald er seine Form veränderte. Ganz im Gegenteil, ihre Kampfeslust stand der Gorogs in keinster Weise nach und die schiere Masse und der Ansturm ohne Rücksicht auf Verluste ließen ihn einen Schritt zurückweichen.

Als jedoch die erste Klinge ihn traf, glühte die Wut erneut in ihm auf und er stürzte sich auf den Mensch vor ihm.[1]
 1. Wie schon im Off-Topic erwähnt: Gorog AC ist gerade bei 22
Full Attack auf A1:
Bite 10, Dmg 12
Claw 23, Dmg 8
Claw 29, Dmg 9
Haste: Bite 25, Dmg 8
Falls A1 sterben sollte gehen die übrigen Angriffe auf C1
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 22.11.2017, 17:06:20
Nach dem ersten Schrecken über den Ansturm der Nordländer war es nun an Garridan, Shuo, Mugin, Gorog und dem Eidolon, zurückzuschlagen. Und auch wenn Erstgenannter, beeindruckt durch die zahlenmäßige Übermacht des Feindes, keinen Treffer landete[1], zischten im nächsten Moment in schneller Folge zwei Pfeile knapp an seinem rechten Ohr vorbei - der erste fällte seine Gegnerin, deren triumphierender Ausdruck auf dem Gesicht, als erste auf der Brücke gewesen zu sein, sich in eine schreckverzerrte Grimasse wandelte. Der zweite von Shuos Pfeilen bohrte sich tief in die Brust der hinter ihr stehenden Kriegerin.[2]

Gorog und das Eidolon versuchten gleichzeitig, die Reihen der Gegner auf ihren Seiten zu lichten, aufgeputscht durch Mugins Zauber. Gorogs Gegner hatte keine Chance gegen die Klauen und Bisse des Halborks und ging ebenfalls schnell zu Boden[3], während das Eidolon einem weiteren schmerzhaft blutende Wunden zufügte.[4]

Trotz der heftigen Attacken durch die Verteidiger ließen die verbliebenen Ulfenkrieger in ihrer Angriffswut nicht nach. Die entstandenen Lücken wurden sofort wieder geschlossen[5] und eine weitere Welle von Angriffen schwappte über die Gefährten. Und obwohl die Nordmänner ohne Rücksicht auf Verluste vorrückten, was den Verteidigern einige unparierte Hiebe ermöglichte, brachten sie diese doch mehr und mehr in Bedrängnis.

Vor allem Garridan konnte nicht verhindern, dass sich einige Männer an ihm vorbeidrängten und er schließlich umzingelt war und einige böse Treffer einstecken musste.[6] Doch auch Gorog wurde erneut getroffen, was seine Wut nur noch steigerte[7] und ein beinahe irres Funkeln in seinen Augen hervorrief. Die Angriffe gegen Mugin und sein Eidolon wurden jedoch abgeblockt, und auch die Einschüchterungsversuche der Krieger in der zweiten Kampfreihe erzielten diesmal keine Wirkung mehr, da die Kameraden nun langsam durchschauten, dass hier mehr Schein als Sein war.

Überfall an der Skalsbrücke - Runde 3
Block 1
Garridan (Haste - 3 Rd)
Mugin
Shuo (Haste - 4 Rd)
Gorog (Haste - 3 Rd)
Eidolon (Haste - 3 Rd)

Block 2
B1
B2
B3 (14 Schaden)
C1 (10 Schaden)
C2
C3 (13 Schaden, blutend (4))
D1
D2 (11 Schaden, blutend (3))
D3 (13 Schaden)
A2
A3
Ausgeschaltet: A1, B1
 1. Fehlschlag auch mit +1 von Haste
 2. B1 gefällt, zweiter Schuss 14 Schaden an B3
 3. 2x Klauen und 1 Biss, zusammen 25 Schaden
 4. Treffer durch Biss und Klaue, zusammen 9 Schaden (Bleed 4)
 5. C2 auf J14, A2 auf K14, D3 auf G15 (Opportunity für Garridan und das Eidolon), D2 auf G14 (Opportunity für Garridan und das Eidolon), D1 auf H13 (Opportunity für Garridan), B2 auf I13, A3 auf K13. Anzahl der Gelegenheitsangriffe ist natürlich auf euer Maximum beschränkt.
 6. Angriff D1, D2, D3 und B2, zusammen 15 Schaden.
 7. Angriff C1 und A2: 8 Schaden.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mutierter Gorog am 22.11.2017, 18:34:07
Die Bewegung seiner Gegner war voraussehbar, so riss Gorog seinen riesigen Kiefer nach vorne und biss in die Flanke des aufrückenden Nordmannes.[1]
 1. AoO auf C1: Biss 27, Schaden 10
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 22.11.2017, 21:33:49
Auch Garridan nutzte die Chance, als die Gegner an ihm vorbei huschten, leider war er nicht so schnell und traf nur den ersten.[1]
 1. AoO: 20, Schaden 13 auf D3; sollte ich ihn umhauen bleibt er auf dem ersten bedrohten Feld liegen und blockiert oder behindert ggf. die Bewegung der anderen
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 23.11.2017, 07:56:47
Garridan spürte plötzlich wie sich seine Bewegungen irgendwie schneller anfühlten, es war ein gutes Gefühl, das ihn nun endlich seine Sorgen abwerfen ließ. Ermutigt durch die Treffer, die sie gelandet hatten ging er mit neuem Schwung in den Angriff. Er hatte sein Ziel bereits ausgemacht, der Mann, der eben an ihm vorbei gekommen war stand nun hinter ihm, er würde sich nicht von den Männern einkesseln lassen.[1]
 1. Angriff auf D3: 30, Schaden 10; wenn er noch steht Angriff haste auch auf D3, sonst auf D2: 24, Schaden 7
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Shuo am 23.11.2017, 10:32:43
Nun hatte auch Mugins Magie auch den Weg zu Shuo gefunden und seine ohnehin schnellen Reaktionen noch gesteigert. Sofort machte er einen Schritt näher an das Geschehen.[1] Danach ließ er eine Salve aus vier Pfeilen in Richtung des Kampfes wenige Schritte vor ihm fliegen[2].
 1. 5ft. Step auf E15
 2. Swift Action: KI Punkt für extra Angriff
Treffen 16 >> Schaden 15
Treffen 15 >> Schaden 10
Treffen 11 >> Schaden 15
Treffen 20 >> Schaden 10
Trefferreihenfolge: C3 > B3 > D1 > B2
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mutierter Gorog am 23.11.2017, 12:15:12
Kraftvoll trafen Gorogs erste Schläge und sein erster Gegner fiel. Die Wunden die seinem bis zum Bersten gespannten Körper beigebracht wurden, schien er zu ignorieren. Als der Hüne vor ihm die Axt erhob, biss er in den hölzernen Stiel, verfehlte sein Ziel nur um Millimeter, doch beide Klauen gruben tiefe Wunden in die Brust des Mannes. Angespornt von Mugins Magie löste er blitzschnell seine Hauer und schnappte erneut nach einem der Männer vor ihm.[1]
 1. Full attack gegen C1
Bite 12 -> Fehlschlag
Claw 31, krit Bestätigt 25, Dmg 21
Claw 29, Dmg 9
Haste:
Bite 14, Dmg 10
Sobald C1 dahin ist, wechsel auf A2, 5ft. step auf K15
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 23.11.2017, 14:41:04
Mugin hatte befürchtet das sie nun umzingelt werden würden, doch Garridans Schwerthiebe und Shuos Pfeile hatten kurzen Prozess mit den Ulfen gemacht. So suchte er sich ein Ziel für seine Armbrust und versuchte zwischen dem Eidolon und Gorog hindurchzuschießen um den verletzten Ulfen den Rest zu geben. Allerdings war dies nie seine Expertise gewesen und so flog der Bolzen weit über sein Ziel hinaus.[1]

Das Eidolon ließ sich nicht von den Attacken der Feinde bremsen, ihre Waffen prallten mit lautem Geklirre an ihrem Schuppenpanzer ab und offenbarten so Öffnungen die sie sofort ausnutzte.[2]
 1. Ranged auf A2 8, Dmg 6
 2. Full Attack auf C2>B2, gegenfalls 5ft. step nach J14 um A2 anzugreifen
Bite1 24, Dmg 11 Bleed 6
Bite2 10, Dmg 11 Bleed 5
Claw1 22, Dmg 5
Claw2 7, Dmg 6
Tail 18, Dmg 3
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 23.11.2017, 22:22:35
Wie Fliegen fielen die Ulfen unter den wütenden Angriffen der Verteidiger. Beinahe gleichzeitig gingen fünf der Angreifer zu Boden, ein sechster verblutete nur Sekunden später an den Wunden, die das Eidolon ihm geschlagen hatte. So berauscht, wie sie eben noch angegriffen hatten, schienen die Räuber nun plötzlich in Panik zu verfallen. Als sie merkten, dass beinahe alle Verbündeten um sie herum tot oder zumindest bewusstlos waren, versuchte der Rest der Überlebenden, irgendwie mit dem Leben davonzukommen und nahmen die Beine in die Hand, um den rettenden Wald zu erreichen.[1]
 1. Nur noch A2, A3, B2 und D1 sind auf den Beinen und versuchen in Richtung Wald (vom Fluss weg) zu rennen. Wenn ihr wollt, könnt ihr versuchen, sie aufzuhalten oder zu verfolgen. Auf jeden Fall können diejenigen, die an ihnen dran stehen, je eine Attack of Opportunity machen (Garridan, Eidolon, Gorog). Ihr könnt sie auch einfach laufen lassen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 23.11.2017, 22:40:32
Das Eidolon realizierte in ihrer Wut nicht einmal das sie Ulfen bereits flohen. Sie schnappte nach dem nähesten von ihnen als sich die Gelegenheit dafür bot.[1]
 1. AoO Bite 13, Dmg 9 Bleed 4
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 24.11.2017, 07:48:55
Auch Garridan sah keinen Grund dafür, sie einfach laufen zu lassen., Die Ulfen hatten sie ohne Grund und ohne Grade angegriffen. Hätten sie die Waffen weg geworfen und sich ergeben, wäre es etwas anderes gewesen, aber so, nun sollten sie den Preis zahlen.[1]
 1. AoO 18, Schaden 13
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Shuo am 24.11.2017, 11:59:37
Shuo würde diese Wilden nicht weiter mit seinen Pfeilen malträtieren, solang Sie sich nicht dazu entschlossen erneut anzugreifen. Die Wilden hatten ohnehin einen hohen Preis gezahlt: sie hatten 8 Männer und Frauen verloren und ließen auch noch ihr Schiff zurück. Vielleicht sollte man einen lebendig fangen und ihn ausfragen.

Shuo schaute nach den zwei Pfeilen, die ihr Ziel nicht getroffen hatten und sprach zu den Anderen: "Wir solltn das Schiff anschaun, kann sein dass die dort brauchbare Sachn ham."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 24.11.2017, 12:15:35
Die Fliehenden hatten keine echte Chance: Zwei von ihnen wurden bereits erledigt, als sie versuchten, sich von ihren Gegnern loszureißen, einer wurde auf der Flucht erschlagen - den letzten verfolgte Garridan für eine kurze Weile, bevor er ihn umrannte und überwältigen konnte. Schon nach kurzer Zeit kam er mit dem Gefangenen im Schlepptau zurück ins Lager, wo die restlichen in der Zwischenzeit dem Rest der Karawane geholfen hatten, die übrigen Angreifer zu besiegen. Doch viel war dort nicht mehr zu tun gewesen, denn auch Sandru, Ameiko, Shalelu und die anderen hatten sich ihrer Haut zu erwehren gewusst.

Gemeinsam sicherte man die Lagerstätte und zerrte die Leichen aus dem näheren Bereich, während Cliff sie mit einem Bericht seiner Kampfkünste unterhielt, mit der er mehrere der Angreifer alleine in Schach gehalten hatte (die dabei gewesen waren, bestätigten später, dass es aus ihrer Sicht ein wenig anders gelaufen war, doch niemand wollte den unterhaltsamen Vortrag stören). Sie hatten nicht vor, ein großes Grab auszuheben - die Raben würden sich um die Leichen schon kümmern - doch niemand wollte neben einem Toten nächtigen. Dabei wurden auch noch eine Handvoll Verletzte geborgen, und zusammen mit dem Gefangenen, den Garridan gemacht hatte, brachte man sie nun zusammen, um sie zu verhören.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mutierter Gorog am 24.11.2017, 13:09:39
Gorogs Kampfeslust war gerade auf seinem Höhepunkt, und so setzte er dem nächsten Ulfen nach, als dieser Hals über Kopf vor seinen blutgetränkten Klauen floh. Seiner Hauer gruben sich tief in die Schulter des aufjaulenden Mannes.[1]
 1. AoO: Bite 29, Dmg 9
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 24.11.2017, 14:59:41
Nach dem Ende des Kampfes legte Mugin seine Armbrust beiseite und sah nach den Gefallenen, vielleicht befand sich ja ein oder zwei Verletzte unter ihnen. Er hatte kein Mitleid mit den Ulfen, immerhin hatten sie die Gruppe überfallen und sähe die Situation andersherum aus würden die Räuber sich wahrscheinlich nicht um sie kümmern. Trotzdem war er der Meinung das heute genug gestorben waren und so befiel er dem Eidolon mental: "Schau doch bitte ob du Koya findest. Hilf dem Rest der Karawane und dann bring sie bitte her, ich glaube diesen hier kann man noch retten." Er hatte einen schwer blutenden Ulfenmann gefunden der noch atmete.

Das Eidolon stand immer noch auf der Leiche des Ulfen den sie am fliehen gehindert hatte. Ihr Maul war immer noch blutig vom Biss in den Nacken des Mannes, aber die Befehle von Mugin hallten laut wie Donner in ihrem Kopf. Sie machte sich auf dem Weg ins Lager und half dem Rest der Karawane aus auch die Reste der Ulfen zu besiegen. Danach suchte sie wie angewiesen nach der alten Frau und brachte sie zur Brücke um den Verletzten zumindest so weit zu hlefen das sie nicht sterben würden.

Als sich alles etwas beruhigt hatte ging Mugin zu Sandru und Ameiko um sich mit den Beiden zu beraten, er bot an bei dem Verhöhr zu helfen, aber es war Sandrus Karawane also sollte er bestimmen.
Das Eidolon schloss sich der Gruppe an die das Boot durchsuchen wollte.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 27.11.2017, 15:45:35
Nachdem der Kampf endgültig vorüber war und die Karawane sichergestellt hatte, dass alle Angreifer entweder tot, gefangen oder in die Flucht geschlagen waren, widmete man sich langsam den Aufräumarbeiten. Insgesamt schienen es an die vierzig Ulfen gewesen zu sein, die das Lager angegriffen hatten - 29 Tote zählten die Mitglieder der Karawane, dazu fünf Gefangene. Der Rest war in die Nacht entkommen. Die Untersuchung der Leichen brachte außer Waffen und Rüstungen noch eine Auffälligkeit ans Licht: Jeder der Ulfen trug den gleichen goldenen Armreif mit einem eingravierten Löwenkopf[1] - ein Zeichen, mit dem jedoch niemand der Reisenden etwas anfangen konnte.

Die Untersuchung des Bootes brachte keine weiteren Funde. Bei dem Boot selbst handelte es sich um ein kleines Flussschiff von gut fünfzehn Meter Länge, das mit einem Segel und zwanzig Ruderpaaren ausgestattet war. Auf dem Bug war in skaldisch ein Name aufgemalt, den Shalelu als Arils Hammer entziffern konnte.

Schließlich ging man an die Befragung der überlebenden Angreifer, denn nicht nur Sandru wollte wissen, ob es sich um einen normalen Raubzug handelte oder mehr hinter der Sache steckte. Doch dessen Versuche, den Gefangenen zu befragen, trug nicht die geringsten Früchte. Schließlich wendete er sich an Garridan:
"Da hast ihn gefangen, und dir soll auch das Recht zukommen, ihn zu befragen, beziehungsweise zu entscheiden, was mit ihm passieren soll. Ich weiß nicht, wie ich etwas aus ihm herausholen soll - aber ich bin nicht geübt auf diesem Gebiet."
 1. Ansonsten führt jeder ein Kettenhemd, eine Streitaxt, einen leichten Holzschild und zwei Wurfäxte mit sich.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 29.11.2017, 08:13:45
Als alles vorbei war und Garridan es tatsächlich geschafft hatte, einen der Angreifer zu fangen, wendete er sich zunächst erst einmal ab und half beim Aufräumen und bei der Durchsuchung des Bootes. Er war immernoch so wütend, das er vermutlich den Gefangenen nicht befragt  hätte, sondern...darüber dachte er einfach nicht nach. Als dann Sandru keinen Erfolg hatte, war er unsicher. Diese Männer waren stolz und würden nicht so schnell etwas verraten. Und selbst wenn, sie hatten keinen Anhaltspunkt an dem sie festmachen konnten ob sie belogen wurden. Dieses Zeichen konnte alles bedeuten, vielleicht war es ein Clan-Zeichen und sie Männer gingen einfach zusammen auf Raubzug, oder es war das Zeichen einer Organisation. Er konnte kämpfen, er konnte Schmerzen zufügen und er konnte Spuren lesen. Mittlerweile konnte er auch Fallen finden, aber er konnte nicht verhören. Dem Mann Angst zu machen würde auch schwierig sein, er erwartete vermutlich sowieso getötet zu werden. Mit Druck würden sie also kaum weiter kommen.

Als Sandru ihm die Befragung überlassen wollte standen sie standen ein Stück entfernt, so dass der Mann sie nicht hören konnte. Aber Garridan schüttelte nur den Kopf. "Ganz ehrlich, ich komme da sicher auch nicht weiter. Ich kenne nicht die süßen Worte, die tief in sein Herz vordringen und ihn überzeugen, uns etwas zu erzählen und ich kann ihm auch keine Folter androhen, denn auch darin bin ich kein Experte, und das wird er merken. Ich kann ihn töten, wenn nötig, als Strafe für das, was er und seine Kumpanen getan haben. Aber das davor, das muss ein anderer übernehmen." Seine Stimme war härter als sonst und er würde den Mann auch töten, wenn es nötig war, er hatte den Tod verdient. Aber er würde ihn nicht quälen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 29.11.2017, 13:04:26
Mugin hatte bisher darüber nachgegrübelt wie man die Ulfen davon überzeugen konnte ihnen etwas zu verraten. Sandrus Drohungen hatte nichts erreicht und Mugin erwartete das es daran lag, dass sie bereits mit ihrem Tod rechneten. Ein totgeweiter Mann hat schließlich nichts zu verlieren. Also musste er ihnen zuerst die Hoffnung des Überlebens wiedergeben, um sie beeinflussen zu können. So hatte Sandru und auch Garridans harte Gesichtszüge und blutbeschmiertes Äußere schon Vorarbeit für ihn geleistet. Sie waren die Bösen und er würde nun als der Gute auftreten.

Vorbereitend wirke er schnell einen einfachen Zauber um seiner Stimme einen beruhigeren Ton zu geben.[1]

So lief er alleine zu den Gefangenen und fing mit seiner Routine an: "Grüße, wobei wir uns ja schon auf dem Schlachtfeld getroffen haben, nicht wahr? Ich muss sagen das ich sehr froh bin nicht in euren Schuhen zu stecken, unser Karawanenführer und sein Freund da drüben können ziemlich ungehalten werden. Ich glaube sie beraten sich gerade darüber was sie mit euch zu tun gedenken. Üble Sache das, aber vielleicht könnte ich ein gutes Wort einlegen. Ich habe eine gute Beziehung zu den Beiden und wenn ihr mir ein paar Fragen beantworten würdet, nun dann könnte ich vielleicht eure Freilassung arrangieren." Er machte eine Pause um seine Worte einsinken zu lassen und ließ demonstativ seinen Blick zu Sandru und Garridan wandern. Er schüttelt ein wenig mit dem Kopf und wandte sich wieder den Ulfen zu. "Warum habt ihr uns überhaupt überfallen? Man hört ja die Geschichten, aber das war doch kein Zufall das ihr hier seit oder? Und was hat es mit diesen Goldarmreifen auf sich die ihr alle tragt?"[2]
 1. Guidance
 2. Diplomacy 20
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mutierter Gorog am 29.11.2017, 15:07:55
Gorogs massige Form würde so schnell nicht vergehen und als Mugin versuchte mit Worten den Mann zu reden zu bringen, hielt er sich lieber zurück. Seine Vorstellung etwas aus dem Mann herauszubekommen, hatte leicht andere Inhalte und oft, eigentlich immer, hatten diese ein unschönes Ende. Er begnügte sich anfangs damit bei der Durchsuchung des Schiffs zu helfen und vielleicht dort etwas zu finden, was sie auf die Fährte ihrer Verfolger bringen könnte. Denn wie Mugin schon feststellte war ihr Aufeinandertreffen alles Andere als ein Zufall. Hatte es mit dem Schicksalvogel zu tun? Der Blutfeder-Rabe, ist er ihnen gefolgt, hat er sie zu ihnen geführt?

Als Gorog bei Sandru ankam hielt er sich in Blickreichweite des Gefangenen auf und konnte es sich nicht nehmen lassen, vor seinen Augen seine blutverkrusteten Klauen zu säubern und zu schärfen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 30.11.2017, 18:19:57
Der Gefangene fixierte Mugins Augen trotzig, als dieser versuchte, ihn mit sanften Worten zum Reden zu bringen. Als der Gnom geendet hatte, zeigte sich jedoch, dass er wenig beeindruckt war, denn der Ulfen spuckte ihm vor die Füße und schleuderte ihm nur ein "Nichts wirst du von mir erfahren, du Sohn einer dreckigen Goblinschlampe!"
Allerdings schien sein Blick mehrfach zu Gorogs massiger Gestalt hinüber zu zucken, die sich hinter Mugin aufgebaut hatte, und Mugin meinte, einen Angstschimmer in seinen Augen zu erkennen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mutierter Gorog am 30.11.2017, 21:50:39
Gorog grinste etwas abwesend, während er das mittlerweile getrocknete Blut in feinen Stücken von seinen Krallen kratzte. Langsam und genüsslich sah er auf und blickte dem Mann für einen Moment in die Augen, die unterarm langen Hauer berührten sich beinahe. Bewusst gemächlich richtete er sich ganz auf, machte einen Schritt an Mugins Seite und sah auf die Spucke des Ulfen hinab, die Mugin zum Glück des Gefangenen verfehlt hatte.

Fast schon enttäuscht seufzte er und schüttelte den Kopf. "Ich dachte du wärst schlauer, doch zu meinem Glück und deinem Pech bist du anscheinend genauso dämlich, wie deine aufgeschlitzten Kameraden." Die Zähne fletschend, lachte er kehlig und leise zu sich selbst, dann fixierte er den Mann ausdruckslos. Im nächsten Moment hechtete Gorog, die eine Klaue tief in die Erde gerammt, um sich nach vorne zu drücken, auf den gefesselten Ulfen zu. Mit der freien Hand bekam er den Hals des Mannes zu packen und riss diesen vom Boden weg, um ihn mit Schwung und aller Kraft in einer Drehung über die eigene Schulter zu Boden zu rammen[1]. Blitzschnell ist er auf Augenhöhe mit dem Gefangenen, nur wenige Zentimeter trennen seine Hauer von seinem Ziel.

"Shh shhhh sh sh" raunt er ihrem Angreifer entgegen, dabei drückt er eine Messer-lange Klaue auf den Mund des Menschen, bis sie sich langsam etwas ins Fleisch schneidet. "Keine Sorge, gleich darfst du sprechen, ich möchte nur sicher gehen, dass du diesmal genau zuhörst und vorher überlegst, wie deine Antwort ausfallen wird." wieder lächelte Gorog diabolisch, nur wenige Zentimeter von seinem Gegenüber entfernt. "Was war der Grund eures Überfalls und wer hat euch geschickt. Erzählt uns außerdem von eurem Armreif, andernfalls..." die Klaue drückt tiefer auf den Mund und Blut quillt in dicken Tropfen hervor. "...nun, das wollt ihr wirklich nicht erleben."
 1. Gorog achtet schon drauf, dass er das Menschlein nicht kaputt macht, er will ihn nur etwas durch die Luft wirbeln
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 01.12.2017, 12:00:53
Mugin hatte schon fast mit einer solchen Antwort gerechnet, auch wenn nicht unbedingt mit einer so feuchten. So machte er einen Schritt beiseite und verschränkte die Arme während Gorog den Mann umherwirbelte. Er schaute noch kurz zu, wandte sich dann aber den übrigen Gefangenen zu.
"Nun denn, lassen wir die beiden eine private Unterhaltung haben. Ich nehme mal nicht an das er für euch alle gesprochen hat oder? Mein Angebot steht immernoch, beantwortet die Fragen und ich sehe was ich tun kann um euch freizubekommen."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 01.12.2017, 16:13:25
Dem Ulfen war nun deutlich die Panik anzusehen, je näher Gorogs immer noch grotesk verzerrtes Antlitz ihm kam. Schweißperlen begannen, sich auf seiner Stirn zu bilden, als er scheinbar überlegte, ob er standhaft bleiben und dem wohl sicheren Tod und womöglich Folter durch die Hände des Halbork entgegensehen sollte, oder aber ihm die Informationen aushändigen sollte, welcher Art auch immer sie waren. Schließlich schien es, als wäre er zu einem Entschluss gekommen, und holte tief Luft: "Nun gut ..." begann er.

Was folgte, waren jedoch keine aufklärenden Worte, denn nur ein schmerzerfülltes Stöhnen überquerte noch die Lippen des Mannes, bevor er von einigen Zuckungen durchgeschüttelt wurde und schließlich erschlaffte. Mugin, der schnell herbeigeeilt war, konnte nur noch den Tod des Ulfen feststellen, und blickte fragend in die Richtung der anderen Gefangenen, die mit panisch geweiteten Augen das Schauspiel verfolgt hatten. Doch niemand antwortete auf seine unausgesprochene Frage - sie alle hatten den Ausdruck von Todgeweihten in den Augen stehen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 03.12.2017, 15:05:06
"Nun das war eindeutig unerwartet." Die Fassade des netten und vertrauenswürdigen Gnoms fiel von Mugin ab. Der plötzliche Tod des Gefangenen hatte ihn ernsthaft erschreckt. Er überlegte schon ob Gorog sich nicht hatte kontrollieren können oder ob ein externer Zauber etwas damit zu tun haben könnte. Er entschloss sich die Gefangenen nach Magie und Verzauberungen abzusuchen.[1]
 1. Detect Magic
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 03.12.2017, 15:34:16
Garridan war ebenfalls überrascht von dem Ereignis und blickte sich instinktiv auf der Suche nach einem Angreifer um[1]. Er wollte gerade zu dem Toten gehen um zu schauen, was mit ihm passiert war, als er die Gesichter der anderen Gefangenen erblickte. Also überlegte er es sich anders und eilte zu ihnen.

"Also gut, das was da eben passiert ist kann sicher jedem von euch widerfahren. Wenn ihr also Leben wollt erklärt uns, was das war und wir beschützen euch. Schnell jetzt, oder wir können nichts mehr für euch tun."
 1. Perception 22
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mutierter Gorog am 03.12.2017, 20:48:55
Sichtlich verärgert über das mysteriöse und für seinen Geschmack viel zu frühe Ableben des Gefangenen, stand Gorog auf und stieg über den Leichnam hinweg. Achtlos wischte er die Klaue, die den Mund des Mannes vor wenigen Sekunden aufgeschnitten hatte, an seiner Hose ab und sah sich misstrauisch um[1]. War dies ein weiteres Zeichen, verfolgte sie seit dem Blutfeder-Raben das Pech oder lag ein Fluch auf ihnen?

Grimmig bellte er einen der weiteren gefesselten Ulfen an. "Sprecht lieber bevor ihr dasselbe Schicksal erleidet wie euer Kamerad! Los jetzt, ich würde euch ja liebend gerne die Zungen raus schneiden, doch ich habe so das Gefühl, dass auch ihr vorher tot umfallt."
 1. Wahrnehmung 23
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 04.12.2017, 09:38:05
Die Gefangenen schienen durchaus beeindruckt zu sein von dem, was sie eben beobachten mussten - allerdings schien ihre Bereitschaft zu reden nur noch weiter abzunehmen. Auf Gorogs Drohung hin rutschten die Gefesselten so weit es ging auf dem Boden zurück und schüttelten energisch mit den Köpfen. Doch niemand von ihnen ließ ein Wort verlauten.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 04.12.2017, 15:11:42
Er hatte zwar erkannt dass ein Zauber auf den Gefangenen lag, aber er konnte sich nicht erklären welcher Art. Der Gnom zupfte an Gorogs Hose um seine Aufmercksamkeit zu erlangen und beschrieb ihm dann die magische Aura so gut er konnte. Alle Gefangenen hatten eine mittelstarke magische Aura und den Effekt des Zaubers hatte Gorog wahrscheinlich am Besten gesehen. Er ließ dem Halbork Zeit zum Nachdenken und widmete sich derweil der Leiche zu. War der Zauber dort noch aktiv oder hatte er sich nach dem Effekt aufgelöst? Dann konzentrierte er sich auf die Armreifen die alle Angreifer getragen hatten.[1]
 1. Detect Magic auf die Leiche, den Armreif der Leiche und den Armreif eines der Gefangenen
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mutierter Gorog am 05.12.2017, 16:03:08
"Hmm, sieht so aus, als habt ihr Recht, Mugin." Gorog hob einen der wimmernden Gefangenen unsanft auf Augenhöhe und sah ihn sich genauer an. Die Stirn, den Nacken, die Augen. Wie ein prüfender Arzt mit der groben Hand eines Metzgers untersuchte er den sich windenden Mann, ehe er ihn wieder blindlings zu seinen Kameraden fallen lies.

Die Stirn in Falten gelegt, ging er nachdenklich ein paar Schritte und raunte zu seinen Gefährten "Mächtigere Magie vermag es ein Mal auf jemandem zu hinterlassen. Man sieht es nicht, kann es nicht fühlen oder schmecken, doch der ganze Körper reagiert darauf, sobald ein Zeitpunkt oder Auslöser erreicht ist. Wie es sich bemerkbar macht, ist immer unterschiedlich, und in unserem Fall... Nun, das Ergebnis seht ihr hier. Ein Nekromant hat ihr Schicksal besiegelt, es ist nur eine Frage der Zeit. Die Brutalität war ihm aus dem Gesicht geglitten und er sah bei seinen letzten Worten mit ernster Miene zu dem Häufchen Elend hinüber, welches er gerade noch zwischen den Klauen hatte.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 05.12.2017, 21:05:22
"Es sind zumindest nicht die Armreifen, die scheinen nur Verzierung zu sein. Zumindest sind sie unmagisch. Also scheint es ein Mal zu sein das verhindern soll das sie etwas ausplaudern." Er wandte sich ab und ging zurück zu Sandru und den Anderen. Er erklärte was er und Gorog herausgefunden hatten und schloss mit zwei Möglichkeiten ab die er sah: "Entweder wir lassen sie laufen oder wir richten sie direkt hin." Bei den letzten Worten verzog er ein wenig das GEsicht, es war klar das ihm dies nicht gefiel. "Informationen werden wir aus ihnen nicht herasubekommen außer wir brechen den Zauber."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 06.12.2017, 17:04:17
Garridan war nicht ganz klar, wovon die beiden sprachen. "Heißt das sie haben einen Zauber bekommen, der sie umbringt, wenn sie reden? Woher weiß der Zauber denn, was sie reden? Und könnt ihr sowas brechen? Und kann einer von euch dieses Schiff lenken, dann könnten wir sie einfach mitnehmen und hoffen, dass wir den Zauber irgendwie weg bekommen?" Die Vorstellung was diese Magie bewirkte ließ ihn erschaudern. Er wusste das man mit Magie wunderliches erreichen konnte, dennoch erschreckte ihn die Vorstellung.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mutierter Gorog am 07.12.2017, 12:44:24
"Zumindest wenn sie das falsche sagen, ja, so könnte man es formulieren." bestätigte Gorog Garridans Frage und musste bei seinen weiteren Worten etwas in sich hinein grinsen. "Nun es ist Magie, Junge, mehr Erklärung Bedarf es nicht. Und, nein, zumindest ich vermag keine Mixtur zu brauen, die ihr Schicksal wenden könnte."

Ein kurzer Blick zu den restlichen Reisenden der Karawane und dem Schiff ließ den Halb-Ork abermals den Kopf schütteln. "Sieht nicht so aus, als ob wir dort alle drauf passen würden, außerdem sind wir keine Seeleute. Wenn wir in einen reißenden Strom geraten, wars das. Ich bleibe lieber an Land mit festem Boden unter den Füßen."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Shuo am 07.12.2017, 12:52:56
Ratlos sah Shuo zu den gefangenen Ulfen, nur um seinen Blick kopfschüttelnd Richtung Schiff und schließlich wieder zu seinen Kameraden zu lenken: "Also wenn Mugin nich weiß was das für ne Magie is, dann könnwer wohl nix machn. Un aufs Schiff ohne Steuermann brauchn wir au nich. Gorog hat Recht, bleibnwer besser an Land."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 07.12.2017, 13:53:26
Garridan überlegte einen Moment und dann kam ihm eine Idee. Eine dumme wahrscheinlich, aber das würde er gleich von den anderen hören. "Und wenn sie es nicht sagen sondern aufschreiben? Ist die Magie so klug?"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 07.12.2017, 15:34:13
"Es ist Magie Garridan, also ja sie könnte "so klug" sein. Ohne zu wissen genau welcher Zauber es ist kann ich auch nichts machen und jedes Experiment mit den Grenzen des Zaubers kann tötlich enden." Mugin gefiel das ganz und gar nicht. Eine Verzauberung dieser Art und in dieser Anzahl war keine einfache Sache. "Das letzte was mir einfallen würde wäre zu warten. Die Magie könnte eine maximale Dauer haben oder auch nicht. Wenn wir also die Gefangenen oder zumidnest einen von ihnen mitschleppen würden könnte es sein das nach ein paar Stunden oder vielleicht Tagen der Zauber von alleine aufhört."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 08.12.2017, 17:44:06
"Na gut, dann machen wir das doch. Sandru, sollen wir uns trennen, ein Teil nimmt das Schiff mit den Gefangenen und die Karawane fährt über Land? Wir können ja in Sichtweite bleiben und nachts zusammen rasten."

Er fand die Idee gut, hier lagen so viele Leichen, das er langsam gerne verschwinden wollte.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 10.12.2017, 21:29:43
Sandru schien nicht sehr angetan zu sein von Garridans Vorschlag; mit einem zweifelnden Gesichtsausdruck und sich am Kinn kratzend entgegnete er: "Klar, das können wir schon machen. Die Frage ist nur, was passiert, wenn wir unterwegs nochmal angegriffen werden? Und was habt ihr mit den Gefangenen vor? Wir sind hier in einem fremden Land - ihrem Land. Ist es klug, als Fremde mit einem Haufen gefangener Einheimischer und einem erbeuteten Schiff mitten in die Hauptstadt zu fahren? Was passiert, wenn sie einfach behaupten, wir hätten sie angegriffen und die Wahrheit verdrehen? Wem werden sie dann glauben? Landsmännern oder einer Horde Südländer?"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mutierter Gorog am 13.12.2017, 10:45:48
Gorog nickte zustimmend und grunzte mürrisch, als er ein letztes Mal zu dem hölzernen Kahn sah, ehe er sich umdrehte und langsam zum Feuer zurücklief. "Vermutlich hätten wir die Nussschale sowieso in einer Strömung versenkt. Na los, wir stellen Wachen auf und sehen zu, dass wir noch etwas Schlaf abbekommen, bevor wir morgen früh weiterziehen."

Unzufrieden über die Situation setzte er sich im Schneidersitz nahe ans Feuer, bevor seine bullige Gestalt sich abermals zurück in die gemächlichen, weicheren Züge des Halb-Orks wandelte und die Klauen schrumpften. "Sandru, zwei eurer Leute und einer von uns hält stets die Augen offen, das keiner von unseren zum Schweigen gezwungenen "Gäste" versucht abzuhauen."

Zusammen mit Ameikos gutem Freund wurden für den Rest der Nacht Wachen eingeteilt, bevor im Lagwer langsam wieder Ruhe einkehrte.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 13.12.2017, 14:56:57
So vertagte man die Entscheidung, was mit den Gefangenen zu tun war, auf den nächsten Morgen, denn müde, wie sie alle waren, waren sie mit den Gedanken ohnehin eher bei ihrer Nachtruhe - schließlich war es inzwischen inmitten der ganzen Aufregung auch späte Nacht geworden. Der Rest der Nacht immerhin verlief ruhig, und auch die Gefangenen versuchten im Angesicht der aufmerksamen Wachen nichts, was ihre Lage womöglich noch weiter verschlimmern würde.

Am nächsten Morgen erwachten sie im Nebel, der aber bereits an der einen oder anderen Stelle von kräftigen Sonnenstrahlen durchdrungen wurde. Es war abzusehen, dass sie spätestens am späten Vormittag durch herrlichen Sonnenschein reiten würden, und so verbreitete sich trotz des Überfalls am vorigen Abend eine gute Laune innerhalb der Karawane. Vielleicht war es diese heitere Stimmung, die dafür sorgte, dass man letztlich darauf verzichtete, die Gefangenen an den nächsten Baum zu knüpfen. Stattdessen löste die Fesseln aller Ulfen bis auf einen, die dann auch, ihr Glück kaum fassend, nach einer kurzen Unsicherheit, welches Spiel hier wohl mit ihnen getrieben wurde, die Beine in die Hand nahmen und in den Büschen abseits der Straße verschwanden. Der letzte Gefangene, so hatte man es beschlossen, würde sie nach Kalsgard begleiten, um vielleicht doch noch ein paar Informationen aus ihm herauszubekommen.

Nach längerer Diskussion beschloss man auch, Sandrus Bedenken Folge zu leisten und das Schiff nicht mit nach Kalsgard zu nehmen. Stattdessen ließ man es einfach an Ort und Stelle liegen, und brach schließlich auf, um den Ort des Überfalls hinter sich zu lassen.

Die Reise verlief, ganz wie das Wetter es versprochen hatte, ausgezeichnet und man kam schnell voran, so dass die Karawane nach einer diesmal ereignislosen Nacht und einem weiteren Reisetag am späten Nachmittag des nächsten Tages vor sich die Mauern Kalsgards erblickte. Schon von weitem bot die Stadt einen Anblick, der nur die wenigsten der Reisenden nicht zu beeindrucken vermochte. Vom Fluss ab, an dessen Ufer sich die Straße entlangschlängelte, zog sich die Stadtmauer tausende Schritte nach links ins Land hinein - war es wirklich möglich, dass eine einzige Stadt sich auf eine solche Fläche erstreckte? Der ein oder andere dachte daran, wie man die ganzen Menschen wohl ernähren sollte, aber hauptsächlich kam man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Was würde sie in dieser Stadt wohl erwarten? Und viel wichtiger: Wie sollten sie hier irgendetwas finden?

Ameiko schien sich zumindest einige Gedanken darüber gemacht zu haben, was zu tun wäre, wenn sie Kalsgard erreichten. Als sie durch das östliche Stadttor das Eichenviertel der Stadt betraten[1], teilte sie den anderen ihre Planungen mit: "Wir haben eine Spur, der wir zuerst folgen sollten: Mein Großvater hat das Schwert, das wir suchen, einem Händler namens Fynn Snaevald verkauft.[2] Das ist zwar sicher schon sechzig Jahre her, aber vielleicht gibt es einen Nachfahren, der uns weiterhelfen kann. Händler haben ja manchmal Aufzeichnungen über ihre Geschäfte, und wer weiß: Vielleicht hat er das Schwert für seine Sammlung behalten?"

Während die Karawane an zahlreichen Zimmermannswerkstätten vorbeizog, sprach Ameiko weiter. "Außerdem führt uns unser Weg unweigerlich nach Minkai. Ob wir das Schwert finden oder nicht, ich muss und ich werde dorthin reisen. Und auch wenn ich nicht viel über die Heimat meiner Vorfahren weiß, so weiß ich zumindest, dass es eine gefährliche Reise ist, die man nicht ohne einen kompetenten Führer antreten sollte. Also müssen wir einen solchen finden.

Zuerst aber brauchen wir eine Unterkunft. Ich schlage vor, wir suchen uns etwas hier in den äußeren Bezirken, um nicht zuviel Aufmerksamkeit zu erregen."


In diesem Moment kehrte Sandru, der etwas abseits mit Einwohnern gesprochen hatte, mit einem etwa zehnjährigen Jungen zu den anderen zurück.
"Während du hier deine Pläne schmiedest, habe ich mich informiert." entgegnete er Ameiko mit einem überlegenen Grinsen. "Wir gehen ins Knochenviertel. Olaf hier wird uns hinführen - dort lagern so ziemlich alle Karawanenen, die aus Varisia kommen. Zum einen bin zumindest ich auch hier, um ein paar Geschäfte zu machen, und außerdem: Wo wären wir weniger auffällig?"

Ameiko und auch die anderen stimmten schnell zu, und so gelangten sie schließlich an ihr Ziel, wo Sandru Olaf mit einer Münze verabschiedete. Tatsächlich gab es hier ein großes Areal, wo sich die verschiedensten Gruppen niedergelassen hatten und gemeinsam einen großen Markt bildeten - von allen Seiten hörten die Reisenden die Rufe der Händler, die ihre Güter anpriesen. Schnell fand auch Sandru einen Platz, an dem er sein Lager aufschlagen wollte. Man einigte sich, dass er mit seinen Leuten die Karawane vorbereiten würde auf ihre Weiterreise nach Minkai, während Gorog, Garridan, Shuo, Mugin und auch Cliff sich eine Unterkunft suchen würden und dort mit der Suche beginnen, um nicht womöglich noch Aufmerksamkeit auf die Karawane zu lenken, bei der Ameiko bleiben würde. Gerade sie musste vorsichtig sein, denn der Zwischenfall mit den Räubern war ihnen allen noch in Erinnerung, und es war durchaus möglich, dass nach ihr gesucht wurde.
Den Fünfen war es recht, denn so hatten sie endlich wieder die Aussicht auf ein bequemes Bett, und so fanden sie schließlich Unterkunft in einem geschäftigen Gasthaus am Rande des Knochenviertels, dem Röhrenden Ren.
Von hier konnten sie nun ihre Suche starten.
 1. siehe Karte (http://games.dnd-gate.de/index.php?topic=8259.msg1037537#msg1037537)
 2. Diese Information habt ihr ebenfalls aus eurer Vision
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Gorog am 15.12.2017, 23:06:59
Die Augen zu kleinen Schlitzen geformt, die fette Nase gerümpft und sein Atem deutlich sichtbar, grunzte Gorog in Richtung des jüngeren Mannes, der einen Stapel Pelze vor seinem Gesicht trug und – wie andere vor ihm – über die klobigen Füße des Halb-Orks gestolpert war, während dieser an der Spitze der Karawane mit Sandru einen freien Weg bahnte.

'Menschen...unaufmerksam und immer geschäftig.' Seine Oberlippe zitterte beim Anblick der nicht enden wollenden Anzahl an Steinhütten, die die Hellhäuter in Reih und Glied gebaut hatten und ihr zu Hause nannten. Und überall rannte ihre Brut durch die Gegend. Gorog fühlte sich unwohl, und dies wurde auch nicht besser, als sie ihren Rastplatz erreichten. Er versuchte sich mit dem Befestigen und Ausladen des Karrens abzulenken, doch viel zu schnell war die Arbeit getan und ihm war klar, dass er es womöglich ein paar Tage hier aushalten müsste. Zumindest traute sich niemand ihn anzusprechen, als sie sich aufmachten, um eine Bleibe abseits des Marktes zu finden. Das röhrende Ren mochte eine Menschen Gaststätte sein, doch der Schankraum gefiel ihm. Die riesige Feuerstelle, die mit Fellen ausgekleideten Bänke und verschnörkselten Tische – sogar die Krüge hatten eine angenehme Größe – versprachen eine wohlige Atmosphäre am bevorstehenden Abend.

Sobald die Gruppe auf ihren Zimmern war, suchte Gorog die anderen auf.
"Also, wie wollen wir vorgehen, immerhin müssen wir damit rechnen bei den falschen Fragen Aufmerksamkeit zu erregen. Ich denke wir sollten zu allererst diesen Snaevald aufsuchen."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 18.12.2017, 11:44:52
Endlich!

Garridan war froh, endlich wieder eine Stadt zu erreichen und dann noch diese Stadt. Auch wenn er viel Zeit in der Wildnis verbrachte, so war er dennoch ein großer Freund von Städten. Dort gab es viele Annehmlichkeiten, die das Leben sehr viel lohnenswerter machten. Während sie auf die Stadt zu ritten überlegte er, was er hier auf jeden Fall tun wollte, bevor sie weiter zogen. Rentierbraten essen, die Waffen begutachten, etwas über die Kampftaktik der Nordmänner lernen, das hiesige Bier probieren.

Als sie dann in die Stadt kamen bestaunte er die bunte, fremde Welt. Er versuchte die angenehmen Gerüche einzufangen, beobachtete die Bewohner, welche Kleidung sie trugen, in welchen Sprachen sie sich unterhielten, und auf dem Markt bestaunte er die  Waren, die hier gehandelt wurden. Als sie sich dann trennen sollten gefiel ihm der Gedanke zunächst nicht besonders. Aber er musste sich bald eingestehen, dass Ameiko bei den zurück bleibenden sicher ebenso sicher war wie bei ihnen, eine kleine Stimme raunte gar, dass sie dort sicherer war. Sie dagegen mussten so viel wie möglich herausfinden, über den Verbleib des Schwertes und vor, ob sie wirklich gesucht wurden.

Bevor sie also einen fetten Braten und einen großen Krug Bier genießen konnten, gab es noch genug zu tun.

"Ja, und wir sollten den hiesigen Kopfgeldmarkt besuchen, vielleicht finden wir dort Bilder von uns."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 18.12.2017, 21:07:25
Mugin staunte nicht schlecht über die Ausmaße der Stadt. Er hatte ja schon Riddleport als zu groß entfunden, aber die Stadt im Norden setzte dem nochmal einen drauf. Das Eidolon allerdings war zweigeteilt, auf der einen Seite fand sie es extrem interresant und kam aus dem staunen nicht mehr heraus, auf der anderen Seite verfluchte sie ihre empfindlichen Sinne. Die Straßen stanken, waren laut und voller Leute und es war schwierig sich zu konzentrieren. Mugin bekam davon nur wenig mit, leichte Kopfschmerzen durch die Verbindung war er gewöhnt.

Auf das Bett freute sich er sich bereits, aber davor sollten sie wohl doch noch ein paar Dinge in Erfahrung bringen. "Wenn da aber Bilder von uns hängen, ist es dann nicht letzte Ort wo wir sein sollten?"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Shuo am 20.12.2017, 11:14:11
"Einer kann sich verkleidn un hingehn. Kannste nich was dafür zaubern? Sonst schnappense uns gleich un wir können einpackn."

Shuo hatte nicht viel beizutragen und es war auch ganz und gar nicht sein Gebiet. Eine große Stadt mit vielen Leuten, die dazu noch gänzlich anders gepolt waren als die Gesellschaften die er bisher kannte. Zudem war seine Herkunft aus Minkai natürlich Gift, wenn es darum ging an Informationen zu gelangen. Gerade wenn Ameiko wirklich schon in der Stadt gesucht wurde.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 20.12.2017, 19:07:35
Während die anderen noch ihre Zimmer bezogen und überlegten, was hier zu tun war, hatte sich Garridan kurz verabschiedet, weil er ein paar Erkundigungen einholen wollte. Er hatte eine gewisse Erfahrung damit, Orte zu finden, an denen man gewisse Informationen bekommen konnte. Allerdings hatte er schon ein paar Mal die leidvolle Erfahrung gemacht, dass er dann dort nicht so erfolgreich war. Aber vielleicht konnte ja einer aus der Gruppe dort mehr erreichen, wenn Garridan erst einmal herausgefunden hatte, wo es sich zu fragen lohnte.

Es dauerte gar nicht so lange, er hatte Glück gehabt und schon nach einer Stunde fand er einen Hinweis. Mit einem triumphierenden Lächeln tauchte er wieder bei den anderen auf. "Also, wenn wir herausfinden wollen ob man uns sucht könnten sich ein Stelldichein im Haus des prachtvollen Heldenmuts lohnen, das erste Bordell am Platz und ei guter Ort, um solche Informationen zu bekommen."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Gorog am 04.01.2018, 12:45:33
"Wenn ihr meint, dann sollten wir zusehen, das wir dorthin kommen, und zwar schnell. Dieser überfüllte Ort von eures gleichen zehrt an meinen Nerven." grummelte der Halb-Ork, ehe er seine Reisesachen erneut schulterte. Nichts würde er in seinem Zimmer lassen, man weiß ja nie.

Die Gruppe überquerte den riesigen Hauptplatz des Knochenviertels und fand sich schnell vor einem großen Gebäude wieder über dessen Eingang ein fein verziertes Schild mit der Aufschrift "Zum prachtvollen Heldenmut" hing. Äußerlich glich es den anliegenden Häusern und ließ auf eine Taverne schließen, doch konnte man auf den Fensterbänken der oberen Stockwerke Damen-Unterkleider erkennen, die einen entscheidenden Hinweis boten.

Gorog griff Garridan an der Schulter. "Eins noch. Vergesst nicht, warum wir hier sind!" grinste er ihn mit schiefen Hauern an, ehe er die kurze Holztreppe nach oben trampelte und den großen Riegel zur Seite drückte, um das Bordell zu betreten.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 04.01.2018, 14:29:15
Selbst den charakterfestesten Helden wäre es schwergefallen, Gorogs Warnung zu beherzigen, nachdem sie die Tore des Etablissements durchschritten hatten. Schon auf dem Weg wurde der Gruppe klar, dass das Feuerviertel der Teil der Stadt sein musste, wo man hinging, um sich zu vergnügen und von den täglichen Strapazen zu erholen. Zahlreiche Tavernen und Kneipen säumten die Straßen, und überall schienen Wettkämpfe stattzufinden - ob es nun um Trinken ging, Tanzen oder Singen. Überhaupt schien der Wettkampf eine der Lieblingsbeschäftigungen der Nordmänner zu sein, denn zwischen den Tavernen befanden sich zahlreiche Stätten, in denen Ringkämpfe oder andere sportliche Auseinandersetzungen stattfanden.

Vor einem Gasthaus - dem Haus des Tiefsinns - versuchte ein junger Ulfe, Garridan erfolglos davon zu überzeugen, an einem Spiel teilzunehmen, das sich Hnefatafl nannte, während ein paar Schritte weiter eine Tafel von einem "Prahlhans-Wettbewerb" kündete - und Cliff nur mit Mühe von Gorog abgehalten werden konnte hineinzugehen. Gerade als Gorog den Halbling am Schlafittchen vom Eingang wegzog, sprang die Tür auf, und zwei wild rangelnde Ulfen rollten auf die Straße, wobei sie um ein Haar mit dem Halbork zusammengestoßen wären. Dieser wollte schon für Ordnung sorgen, besann sich jedoch ob des zappelnden Barden in seiner Pranke eines Besseren, zumal er bereits zwei Gardisten, die in dem Viertel ohnehin sehr präsent waren, auf die Streithähne zukommen sah. Zu Gorogs und der anderen Erstaunen jedoch sahen sich die Wachen in Ruhe den Kampf an, bis schließlich einer der beiden Kämpfer aufgab, und achteten wohl nur darauf, dass keine Waffen oder unfaire Mittel verwendet wurden. Der Sieger steuerte sofort wieder auf die Tür zu, aus der die beiden eben herausgestürzt waren, während der Unterlegene sich mit Hilfe der beiden Wachen aufraffte - die ihn sodann abführten.

"Interessante Vorstellungen von Recht und Ordnung." kommentierte Cliff nur mit einem Grinsen, der das Geschehen gebannt betrachtet hatte und gar nicht mehr zu bemerken schien, dass er immer noch in der Luft hing.

Schlussendlich jedoch gelangte die Gruppe trotz aller Verlockungen an ihrem Zielort an und betrat das Haus des prachtvollen Heldenmuts. Kaum hatten sie die Tore geschlossen, waren auch schon drei Damen bei ihnen, um sich ihrer anzunehmen, und es fiel nicht einfach, sich ihren Reizen zu entziehen. Viel blieb bei ihrer Kleidung - falls man die dünnen Kettenhemdstreifen, die ihre Reize verhüllten, so nennen konnte - der Fantasie nicht mehr überlassen; doch dafür trugen alle drei aufwändige Flügel!
Die Damen führten die Neuankömmlinge in einen großen Raum, der offenbar eine Art nordische Festhalle darstellen sollte, und geleiteten sie an einen Tisch: An schweren, langen Holztischen saßen die Gäste des Etablissements und labten sich an einem Festgelage, während um sie herum die leichtbekleideten und geflügelten Angestellten - auch der ein oder andere junge Mann war dabei - scharwenzelten und Nachschub an Wein und Fleisch brachten. Auf einer Empore führten währenddessen sehr offenherzig (und äußerst unpraktisch) gerüstete "Kriegerinnen" Schwert- und Axtkämpfe untereinander, und jedes Verrutschen der winzigen Brustharnische führte zu einem erfreuten Jubel in der Zuschauerschaft.

Der Tisch, an dem sich die Gruppe sammelte, war bereits üppig gefüllt mit Braten, Wein und anderen Leckereien, und Cliff ließ sich nicht zweimal (auch nicht einmal) bitten, sondern häufte sich direkt den Teller voll. "Genießt das Essen und den Anblick! Und wenn ihr euch entschieden habt, winkt die Dame - oder den Herren - eurer Begierde einfach zu euch." raunte eine ihrer Begleiterinnen ihnen noch zu und entfernte sich, wobei sie mit einer fließenden Bewegung ihre Finger über Shuos Wange gleiten ließ.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 07.01.2018, 19:56:40
Er mochte diese Stadt, es war hier angenehm...ungezwungen. Allerdings würden die Wachen in anderen Teilen der Stadt sicher nicht so entspannt reagieren.

Und dann die Mädchen, sie waren schon eine Weile unterwegs, naja, sie hatten ja einen anderen Grund, hier zu sein. Also bemühte er sich nicht allzu sehr zu starren und wartete, bis die bezaubernden Damen hinfort geschwebt waren.

"Also, hier soll der richtige Ort sein, um unsere Informationen zu  bekommen. Die Frage ist aber, wen sollen wir fragen? Die Mädchen wohl kaum." Also sah er sich um. Vielleicht saß ja irgendwo jemand, der geeignet erschien.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 09.01.2018, 15:25:40
Mugin ließ sich von der Atmosphäre im Laden ein wenig treiben. Er nahm sich vom dem leckeren Köstlichkeiten die auf sie gewartet hatten und starrte eine ganze Weile auf den "Kampf" der Frauen, bevor er vom Eidolon harsch wieder zu Sinnen gerufen wurde und sich erinnerte das sie ja nicht deswegen hier waren. "Hm man könnte fast meinen wer auch immer dir diesen Tipp zusteckte, Garridan, hat sich wohl einen Spaß erlaubt." Sagte er immernoch etwas abwesend und weiterhin auf die Frauen starrend, nur um wieder eine mentale "Backpfeife" zu bekommen. Er schüttelte plötzlich harsch den Kopf und widmete sich dann ganz der Unterhaltung. "Wobei man ja über Kopfgeldjäger sagt sie seien ein sehr geldgieriges und vor allem vulgäres Pack, ihnen würde ein Laden wie dieser sicher gefallen. Vielleicht wüsste ja der Betreiber mehr wenn sich einer als Auftragsuschender ausgibt."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 09.01.2018, 16:47:16
Garridan nickte. "Dieser Laden ist natürlich auch eine sehr gute Tarnung und er hält ordentliche Leute fern, hier kann man sicher gut gewisse Geschäfte machen, ohne all zu sehr aufzufallen."

Immer noch sah er sich um, ob ihm jemand besonders auffiel, allerdings fehlte ihm etwas die Erfahrung bei solchen Dingen. Er kannte sich im Wald aus, konnte Spuren finden und verfolgen. Aber er hatte keine Ahnung, wie er jemand erkennen konnte, der von nicht-eingeweihten nicht erkannt werden wollte?[1]
 1. Perception 14
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 09.01.2018, 23:56:36
Etwas fehl am Platz fühlten sich die Kameraden, als sie versuchten, ihre Anspannung ein wenig zu verlieren. Trotz des guten Essens war es den meisten doch unangenehm hier. Mit der Zeit erhielten sie allerdings einen gewissen Überblick darüber, wie es hier zuging. Die Gäste an den anderen Tischen, zum größten Teil Nordmänner, auch wenn an einem Tisch zwei Männer mit eindeutigen Tian-Zügen saßen, schienen wohl tatsächlich genau das zu sein, nämlich Gäste. Scheinbar waren sie öfter hier - zumindest unterhielten sie sich  köstlich mit den Mädchen, die auch keine Scheu zu haben schienen, sich ausgiebig begrapschen zu lassen. Mehrfach beobachteten die Kameraden, wie einzelne Gäste von einer oder auch zwei der Frauen hinausgeführt wurden.

Als sie bereits enttäuscht und unbefriedigt wieder die Halle verlassen wollten, sah Shuo plötzlich eine weitere Frau den Raum betreten, die er bisher nicht gesehen hatte - an sie hätte er sich sicherlich erinnert. Die Menschenfrau war in ihrer Schönheit den anderen Mädchen mindestens ebenbürtig, trug aber wesentlich mehr Kleidung, was ihrer erotischen Ausstrahlung keinen Abbruch tat - eher im Gegenteil. Doch schien sie fast eine Art Aura zu umgeben, die es beinahe unmöglich machte, den Blick von ihr zu wenden. Eines war sofort klar: Das hier war keine normale Angestellte des Hauses, und wer sie mit auf's Zimmer nehmen wollte, der musste ihr Herz mit anderen Mitteln erobern als mit schnödem Mammon.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Shuo am 13.01.2018, 11:11:11
Je mehr Zeit sie im Heldenmut verbrachten, desto unwohler fühlte sich Shuo. Hier gab es nichts was seine Stimmung aufhellen konnte, dafür aber mehr als genug Dinge, die sein Wohlbefinden deutlich senkten. Überall waren Menschen, es war laut, es ging roh zu und es war beengt und unübersichtlich. An diesem Ort gab es wahrlich nicht viel, was das ganz noch unangenehmer hätte gestalten können. Und doch gelang es dem Heldenmut. Da kam tatsächlich eine dieser Dirnen und strich Shuo über die Wange. Wie vulgär sie hier doch allen waren! Ganz verdutzt und nicht vorbereitet hatte der sonst so geschickte junge Kerl, keine Möglichkeit diese Sache abzuwenden. Er versuchte noch zurückzuweichen, aber da war es bereits passiert.

Wortlos saß er neben seinem Kameraden und besah sich widerspenstig den Raum. Sie mussten hier rasch finden, wonach sie suchten, denn dies war wirklich kein guter Ort. Shuos Unbehagen trieb die Ungeduld in ihm nach vorn, was selten genug geschah. Er wollte bereits auf einen Abbruch dieser in seinen Augen nutzlosen Expedition ins Spiel bringen, als er die außergewöhnliche Frau sah. Er klopfte einmal recht unauffällig auf den Tisch und nickte nur mit einem eindeutigen Blick in die Richtung der Neuankommenden. Hoffentlich bekam einer seiner Kameraden mit, was hier vor sich ging. Oder waren sie alle bereits dem Zauber der leichten Mädchen verfallen?
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 16.01.2018, 18:22:18
Es dauerte einen Moment bis Garridan verstand, was Shou ihnen zeigen wollte. Ganz sicher war er nicht, dass diese Frau hier die richtige Ansprechpartnerin war, aber wenn sie die Hausherrin war, dann konnte sie ihnen sicher sagen, wen sie fragen mussten. Er sah sich einen Moment um. Hier hätten sie jetzt Cliff gut gebrauchen können, denn bei so einer Dame war wohl keiner von ihnen in der Lage, sie an der Nase herum zu führen. Aber vielleicht kamen sie ja mit der halben Wahrheit zum Ziel. Also wartete Garridan einen Moment, bis die Frau alle Begrüßungen erledigt hatte und er sie an einem Platz abpassen konnte, wo nicht jeder zuhören konnte. Während er wartete versuchte er die Frau genau zu betrachten, er beobachtete ihre Art zu Reden und ihre Mimik, das konnte ihm vielleicht helfen, sich nicht um den Finger wickeln zu lassen.[1]

Dann ging er zu ihr hinüber, nicht schnell, aber direkt. Er hoffte das sie erkannte, das er zu ihr wollte und nicht verschwand. "Guten Abend." Er versuchte nicht zu künstlich zu sprechen, aber auch nicht wie ein Trottel aus dem Wald zu erscheinen. "Ich bin neu hier und möchte diese schöne Stadt hier etwas näher kennen lernen. Ich suche hier im Norden eine Betätigung und mir wurde gesagt, dass mir hier mit lokalen Informationen weiter geholfen werden kann." Er lächelte sie an. "Trinken sie etwas mit mir?"
 1. Studied target, +1 auf bluffen, Motiv erkennen etc.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 21.01.2018, 12:33:28
Einen kurzen Augenblick lang sah es so aus, als ob die Frau Garridan gar nicht beachten würde, doch dann hielt sie doch an und schenkte ihm ein strahlendes Lächeln, das beinahe seine Knie schwach werden ließ. Nachdem er fertig gesprochen hatte, antwortete sie ihm: "Na hallo! Dass Ihr neu in der Stadt seid, hätte ich niemals für möglich gehalten!" Obwohl Garridan wusste, dass sie ihn gerade auf den Arm nahm, geschah dies auf eine solch sympathische Art und Weise, dass er ihr nicht böse sein konnte dafür. "So ein hübscher junger Mann, und Ihr wollt die Annehmlichkeiten dieses Hauses nicht in angemessener Weise genießen? Schade ... sehr schade." fügte die Frau hinzu und schien ehrlich betrübt zu sein.

Dann fuhr sie fort: "Nun, dann zum Geschäftlichen. Da Ihr neu seid, wusstet Ihr offenbar nicht, wonach Ihr fragen musstet. Aber egal - ich bin Belende, die Eigentümerin dieses Etablissements; und wenn Informationen das ist, wonach ihr sucht, ist es durchaus möglich, dass ich euch weiterhelfen kann. Es kommt darauf an, um was es geht. Arbeitsvermittlung gehört nicht zu meinen Gebieten - es sei denn, eine Arbeit hier in diesem Lokal wäre nach Eurem Geschmack?
Nun, wir sollten uns an einen etwas ruhigeren Ort zurückziehen. Wollt Ihr Euren Gefährten bescheid geben? Das sind doch Eure Gefährten?"


Als Garridan bejaht und die anderen geholt hatte, führte Belende die Gruppe durch eine weitere Tür mit der Aufschrift "privat", hinter der sich ein Flur verbarg, an dessen Ende eine Treppe nach oben führte. Sie folgten ihr nach oben und erreichten schließlich einen Raum mit einer schweren Eichentür, der offenbar für Besprechungen genutzt wurde, denn mehrere Stühle standen um einen massigen Holztisch, hinter dem sich ein weiterer, weich gepolsterter Stuhl befand, auf dem Belende nun Platz nahm und der Gruppe bedeutete, sich zu setzen.
"Nun, welche Art von Informationen sucht ihr?"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 23.01.2018, 15:48:56
Mugin kletterte auf einen der Stühle und wartete bis alle die sich hinsetzten wollten dies getan hatten. Er wollte schon Belende direkt nach Kopfgeldern und dem Überfall fragen, aber da ermahnte ihn das Eidolon Vorsicht wallten zu lassen. Also überlegte sich der Gnom lieber etwas genauer was er sagen wollte. Bisher war er immer mit der Wahrheit am Besten bedient gewesen, aber man musste ja nicht gleich die gesammte Wahrheit rausposaunen.

Er räusperte sich kurz und begann dann mit der Halbwahrheit: "Nun, wir sind auf der Durchreise und da wir hier in paar Tage verbleiben werden hatten wir uns gedacht unsere Kasse ein wenig aufzustocken. Mein Freund hier," Mugin zeigte in Richtung Garridan, "ist ein guter Fährtenleser und man sagte uns wir würden hier an Informationen über ausstehende Kopfgelder kommen bzw. über Räuber hier in der Umgebung. Wobei man hier ja nicht zu lange nach denen zu suchen brauch, auf dem Weg hierher wurden wir doch glatt von einer ganzen Horde überfallen. Ich meine wir hatten ja die Geschichten gehört über die Wildheit der Ulfen, aber damit hatten wir nicht gerechnet." Er lächelte die Ulfenfrau an und hoffte so zu zeigen das er sie nicht mit denen in einen Topf werfen wollte. "Und letztlich gibt es da noch eine sehr alte Schuld die einer unserer Mitreisenden bei einem Händler der hier lebte einlösen könnte. Sie ist schon ein paar Generationen her. Man nimmt ja was man haben kann, aber seine Nachfahren aufzuspüren würde ohne Informationen sicher nicht leicht in dieser riesigen Stadt. Womit könnten sie uns denn behilflich sein? Und was würde uns das ganze Kosten?"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 24.01.2018, 08:12:04
Garridan war froh, das Mugin das Reden übernahm, allerdings auch etwas überrascht, dass Mugin so direkt war. Er hatte nichts dagegen, er hätte es genauso gemacht, ihm lag das Geschachere und Geplänkel nicht. Aber es war ein sehr sachliches herangehen, aber die Frau, nunja, Garridan fürchtete, dass sie nicht der sachliche Typ war. Er hielt sie, in Anbetracht der Umgebung und ihres Auftretens - und nicht zuletzt aufgrund ihrer Aura - eher für eine Spielerin, die gerne verschleierte und Leute an der mehr oder weniger langen Leine in die Richtung führte, die ihr am meisten nutzte. Aber vielleicht irrte er sich ja und letztlich war keiner in ihren  Reihen, der es auf diesem Feld mit ihr hätte aufnehmen können. Also war dieser Weg sicher der überzeugendste.

Als Mugin in seiner Richtung wies nickte er stumm. Danach wartete er auf die Reaktion der Frau.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Shuo am 24.01.2018, 14:46:09
Shuo war bei alledem nicht wohl in der Magengrube. Ihm fiel, wenig überraschend, aber auch kein besserer Weg ein um herauszufinden ob sie gesucht wurden. Er hoffte jetzt nur, diese Frau würde Ihre Häscher nicht auf sie ansetzen, solang sie in der Stadt waren. Doch wer wusste das schon? Bislang waren Sie einfach nur mit einer Dame ins Gespräch gekommen. Und da hielt er sich besser raus, denn es gab kaum einen Bereich den er schlechter würde meistern können als diesen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 25.01.2018, 22:43:19
Belende hörte dem Gnom aufmerksam zu, und schien durchaus überrascht zu sein, als er von dem Überfall erzählte.
"Eine Horde Räuber? Dann seid ihr ganz gewiss nicht nur zu viert gereist?" fragte sie, als Mugin geendet hatte. "Aber was solche Dinge angeht, solltet ihr euch an die Stadtwache wenden; gesuchte Räuber sind wohl kaum Informationen, für die ich Geld verlangen könnte." lächelte sie.

"In der anderen Angelegenheit kann ich euch erst sagen, ob ich euch helfen kann, wenn ich den Namen kenne desjenigen, den ihr sucht. Davon hängen selbstverständlich auch die Kosten ab."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 26.01.2018, 22:35:56
"Nun wie gesagt wir suchen den Nachfahren eines Händlers. Er hieß Fynn Snaevald, ein Mensch. Vom Namen her könnte man wohl vermuten das er ein Ulfe war." Mugin rieb sich den Kinnbart, wie seit sollte er gehen, was konnte er verraten? "Gut wenn ihr nicht in Kopfgeldern handelt soll uns das Recht sein, aber vielleicht könnt ihr uns ja etwas zu diesem Armband erzählen. Die Räuber hatten alle eines der gleichen Machart." Mugin zeigte der Frau eines der Armbänder welche sie von den Leichen der Angreifer genommen hatten.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 27.01.2018, 13:22:26
"Fynn Snaevald?" Belende lachte laut auf, so dass Mugin sie verwundert anstarrte. "Ihr macht das noch nicht so lange, oder?" fügte sie lächelnd hinzu. "Nun, ich muss euch leider die schlechte Nachricht überbringen, dass er keine Nachfahren hat. Wenn ihr etwas von ihm wollt, müsst ihr ihn schon selbst fragen, denn nach meinem letzten Wissensstand erfreut er sich bester Gesundheit. Keine Angst, diese Information bekommt ihr gratis, die hätte euch jeder Passant auf der Straße geben können."

"Was dieses Armband betrifft ..." Sie ließ es sich von Mugin aushändigen und sah es sich genau von allen Seiten an. "Das ist schon eine interessantere Geschichte. Die aber auch ihren Preis hat."

Die Bordellbesitzerin musterte die vier Gefährten, so als würde sie abschätzen, was sie von ihnen verlangen könnte. "Ein Vorschlag. Überlasst mir den Armreif, und ich gebe euch eine Information eher allgemeiner Art dazu. Weiteres verhandeln wir im Anschluss." Dabei blickte sie fragend in die Runde.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 28.01.2018, 23:49:43
"Er lebt noch?" fragte Mugin verwundert. Der Handel musste doch sicherlich 50 oder mehr Jahre her sein. Sie hatten ja alle damit gerechnet das er bereits tot sei.
"Gut der Armreif gehört euch, nun bin ich aber gespannt." Aufmercksam hörte er der Ulfenfrau zu.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 30.01.2018, 14:25:04
"Nun, jung ist er nicht mehr. Er dürfte an die acht Dutzend Jahre zählen. Aber die frische Nordluft hier hält uns in Form! Sein Geist ist so agil wie der eines Jünglings." antwortete Belende lachend und beschrieb den Abenteurern in kurzen Worten den Weg zu seinem Laden im Bernsteinviertel.
"Ihr könnt dort aber auch einfach einen Passanten fragen, den Weg wird euch jeder weisen können. Aber nun zu diesem Armreif. Wenn alle eure Angreifer einen solchen getragen haben, waren es keine einfachen Räuber. Diesen Reif müssen sie von einem Ringgeber haben."

Nachdem die Anwesenden mit verständnislosen Blicken deutlich gemacht hatten, dass sie das Wort nicht kannten, erklärte die Menschenfrau weiter: "Ringgeber sind kleinere Fürsten oder Grundbesitzer, die sich einen festen Kreis von Gefolgsleuten leisten, die als Zeichen ihrer Gefolgschaft diese Ringe tragen. Entweder haben also eure Angreifer einem solchen Mann gedient, oder aber es wurde viel Aufwand investiert, um den Eindruck zu erwecken. Das würde aber wieder andere Fragen aufwerfen, nämlich: Wieso der Aufwand, wenn man euch ohnehin töten will?"

Belende schien einige Momente in Gedanken versunken, und fuhr dann fort: "Ihr wollt jetzt sicher wissen, welcher Fürst diesen Löwenkopf als Zeichen trägt. Das wäre eine Information, die ich für euch in Erfahrung bringen könnte ... gegen entsprechende Bezahlung. Wenn ihr noch mehr von diesen Armreifen habt, würden vier von ihnen ausreichen. Zwei jetzt sofort, und zwei, wenn ich euch den Namen gebe. Alternativ würde ich mich mit einhundert Goldmünzen zufrieden geben, die Hälfte im Voraus.
Oder aber"
, fügte sie mit einem verschmitzten Lächeln hinzu, und blickte bei den folgenden Worten Shuo an, "der hübsche junge Mann hier möchte stattdessen eine Weile für mich arbeiten?"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Shuo am 01.02.2018, 12:57:44
Verdattert und auch etwas ungläubig sah Shuo zu der hübschen Dame und antwortete ihr: "Ein Scherz, häh? Ich kann hier nich arbeitn, ich weiß nich mal was die hier alle wolln. Un noch dazu, bin ich gut als Bogenschütze, aber nich als Kellner oder so. Nee, nee daraus wird nix."

Auch wenn er wirklich nicht wusste was genau sie von ihm wollte oder warum sie ausgerechnet ihn fragte. Er würde hier nicht in der Kaschemme sein Gold verdienen, sicher nicht.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 01.02.2018, 21:25:02
"Damit fällt die Möglichkeit wohl aus," dachte sich Mugin. "Nun gut, wir wollen die Informationen. Alleridngs fände ich es angebracht nur einen Armreif im Vorraus zu bezahlen, immerhin könntet ihr ja einfach behaupten ihr hättet nichts herausgefunden. Die anderen drei Armreifen übergeben wir dann wenn wir uns das nächste mal treffen. Uns würde auch interresieren ob der Fürst einen Magiewirker in seinen Diensten hat."[1]
 1. Diplomacy 26
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 05.02.2018, 16:42:29
Garridan musste grinsen als er Shuos Reaktion hörte. Für einen Moment dachte er, der junge Mann würde einen Scherz machen, aber dann erinnerte er sich daran, dass Shuo früher schon ein sehr behütetes Leben geführt hatte.

Mugin blieb bei seiner sachlichen Art und ließ sich offenbar weder durch die Frau oder das Umfeld noch durch die Absurdität der Situation irritieren. Wahrscheinlich war es egal, ob es ein Kopfgeld für sie gab, es war vielleicht ganz gut, dass sie das nicht direkt erfragt hatten, denn wenn sie die Identität des Auftraggebers heraus bekommen konnten half ihnen das vielleicht sogar eher weiter. Garridan war Mugin also einen bestätigenden Blick zu und wartete darauf, wie die Frau darauf reagieren würde.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 11.02.2018, 19:50:03
Die Züge ihrer Gastgeberin verhärteten sich für einen kurzen Moment nach Mugins Versuch, die Anzahlung herunterzuhandeln. Nach einem kurzen Nachdenken jedoch zuckte sie mit den Schultern.
"So soll es sein. Ihr wirkt vertrauenswürdig genug. Einer der Ringe im Voraus, natürlich zusätzlich zu diesem hier, der ja die Bezahlung für meine erste Information war.
Was den Magiewirker betrifft... das ist eine weitere Information, die einen zusätzlichen Armreif wert wäre."


Nachdem die Abenteurer sich mit Belende geeinigt hatten[1], hatte keiner von ihnen große Lust, in diesem Etablissement noch allzu lange zu verweilen[2] und so verabschiedeten sie sich schleunigst und machten, dass sie wieder nach draußen an die frische Luft kamen. Inzwischen war der Nachmittag fast verstrichen und es begann bereits zu dämmern[3], und die Spelunken und Spielhäuser in der Umgebung füllten sich mehr und mehr.

Belende hatte ihnen versprochen, ihnen einen Boten zu schicken, wenn sie die Informationen hatte - das würde aber mindestens einen Tag dauern. So konnten die fünf[4] sich also überlegen, was sie als nächstes machen wollten. Es war noch nicht zu spät, um Fynn Snaevald aufzusuchen, wenn sie sich beeilten; doch sie könnten auch nach der langen Reise endlich einmal wieder die Annehmlichkeiten einer Stadt in Anspruch nehmen und sich in eine der zahlreichen Vergnügungsstätten in der Umgebung begeben.
 1. Können wir denke ich im OOC machen, außer es möchte jemand noch was konkretes dazu sagen.
 2. Entnehme ich euren bisherigen Handlungen :)
 3. Wir hatten glaube ich bisher keine Tageszeit festgelegt, oder?
 4. Cliff ist ja dabei, hatte ich ganz vergessen
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 22.02.2018, 22:56:06
Garridan hätte nichts dagegen gehabt, noch etwas zu bleiben, nachdem die Geschäfte erledigt waren, aber es wäre wohl nicht so klug gewesen. Also folgte er den anderen, nicht ohne noch einmal nach den hübschen Damen zu schauen.

Draußen zögerte er. Die Zeit würde noch reichen, um den alten Mann zu besuchen, aber Shuo war dagegen und die anderen konnten sich nicht recht entscheiden. "Gut, also dann morgen. Dann gehen wir nachher was trinken. Vorher können wir ja noch zu den anderen zurück gehen und sie informieren, was wir herausgefunden haben. Und dann, ab in die Taverne. Na, Cliff, was hältst du von einem kleinen Fass Bier heute Abend?"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 27.02.2018, 16:56:09
"Da sage ich nicht nein!" strahlte der Halbling, der während des Aufenthalts im Heldenmut erstaunlich still und zurückhaltend gewesen war, auf die Frage. "Es gibt ja hier genügend Auswahl! Wie wäre es denn mit dieser Taverne, in der der Prahlhans-Wettbewerb stattfindet?"

Der Abend wurde lang, und die Gefährten sahen dabei nicht nur eine der Tavernen der Stadt von innen. Schließlich war es für alle die erste Nacht seit langem, die sie nicht auf dem steifgefrorenen Boden der Nordlande verbringen mussten, und auch wenn die Pflicht sie am nächsten Morgen wieder erwarten würde, waren alle froh, einmal ein paar Stunden alle Probleme vergessen zu können - ob man sie dabei in Alkohol ertränkte oder andere Ablenkungsmöglichkeiten bevorzugte, war dabei jedem einzelnen überlassen.

Spät kehrte man zurück in die eigene Gaststätte, um sich dort in das weiche Bett fallen zu lassen und erst wieder aufzustehen, als die Sonne durch die geschlossenen Fensterläden auf den Nasen kitzelte. Bald versammelten sich die fünf zum Frühstück in der Schankstube, um sich nun wieder ernsteren Dingen zuzuwenden und die Pläne für den heutigen Tag zu machen. Es waren sich alle einig, dass man zunächst Fynn Snaevald einen Besuch abstatten sollte - es war schließlich die beste und heißeste Spur, die zu dem Schwert führen könnte. Cliff erklärte sich bereit, in der Zwischenzeit zu Ameiko zurückzukehren und Bericht zu erstatten - nachdem er beinahe sein Eigengewicht gefrühstückt hatte, und sich dazu noch Wurst und Brot für den Tag hatte einpacken lassen ("Ihr wollt doch nicht, dass ich unterwegs vor Hunger zusammenklappe?").



(http://games.dnd-gate.de/index.php?action=dlattach;topic=8952.0;attach=13411;image)
Die Übrigen machten sich alsbald auf den Weg in das Bernsteinviertel, um Snaevalds Laden aufzusuchen. Die Sonne stand inzwischen für die hiesigen Verhältnisse bereits hoch am Himmel und es war beinahe um die Mittagszeit, als sie ihr Ziel schließlich erreichten - zumindest war dies das Haus, welches ihnen von dem Passanten beschrieben worden war, den sie nach dem Weg gefragt hatten. Das Haus selbst war eher unscheinbar, und nur ein kleines Schild wies darauf hin, dass drinnen mit Bernstein und Walöl gehandelt wurde; hätten sie nicht gefragt, hätten sie wohl recht lange erfolglos suchen können.

Auf ihr Klopfen hin hörten sie zunächst nur einige unverständliche Rufe aus dem Inneren, gefolgt von rumpelnden Geräuschen, die sich langsam der Tür näherten. Schließlich jedoch wurde diese von innen geöffnet und gab den Blick frei auf einen uralten Mann, der jedoch auf den zweiten Blick trotz seines hohen Alters fast drahtig wirkte, und dessen wache und intelligente Augen aus einem Gesicht blickten, das von einem dichten weißen Bart und langen weißen Haaren eingerahmt wurde.

"Wie kann ich euch helfen, Fremde?" krächzte der Alte. "Sucht ihr Bernstein, Walöl? Oder wollt verkaufen? Was immer es ist, ihr seid an der richtigen Adresse. Fynn Snaevald kann euch sicherlich weiterhelfen."



"Dort hinten, das ist Fynns Haus! Wo gerade diese Fremden klopfen." Arashi bedankte sich bei dem Ulfen und spähte neugierig in die Richtung, die dieser ihm genannt hatte. Tatsächlich: Gerade in diesem Moment öffnete sich die Tür und ein alter Mann kam zum Vorschein, dessen Aussehen genau auf die Beschreibungen passte, die er von Snaevald bekommen hatte. Interessanter fand er jedoch die illustre Gruppe, die diesem wohl gerade einen Besuch abstattete: Einer seiner Landsleute war dabei, ein Gnom, dazu ein monsterhafter Hüne, in dessen Venen offensichtlich Orkblut floss. Und allen war deutlich anzusehen, dass sie Fremde hier waren - dazu brauchte selbst er nur wenig Ortskenntnisse.

Waren es einfache Händler, die mit dem Alten ein Geschäft abschließen wollten? Irgendwie zweifelte Arashi daran, zu sehr schrie deren Aufmachung das Wort "Abenteurer" in die Welt hinaus. Für einen kurzen Moment flackerte sogar die Hoffnung in ihm hoch, der junge Tian dort könne der Kaiser sein, den er finden sollte. Doch so ein Zufall war wohl kaum zu erwarten, oder etwa doch?
Was sollte er tun? Sollte er versuchen, das Gespräch der Fremden heimlich zu belauschen? Oder offen zu Snaevald hingehen und dann ... ja, was sollte er sagen, was er hier suchte?
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 01.03.2018, 17:49:20
"Wir sind auf jeden Fall hier um ein Geschäft abzuschließen, dürfen wir reinkommen?" fragte Mugin den alten Mann höflich. Als die Gruppe hineingelassen wurde, stellte der Gnom sich und seine Kumpanen vor. "Um ehrlich zu sein interresiert uns weder Bernstein noch euer Walöl, wir sind wegen eines Schwertes hier. Ihr habt es als Bezahlung für die sichere Weiterreise einer Familie aus Tian entgegengenommen, das ist schon etwas her."
Der Gnom sah sich im Raum um, vielleicht hing es ja an einer Wand oder dergleichen.[1]
 1. Perception 21
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 02.03.2018, 13:14:23
Garridan hatte einen alten Mann erwartete, aber er war doch zuerst etwas erschrocken, wie alt er wirklich aussah. Aber er schien noch klar im Kopf zu sein. Er überließ Mugin das Reden und hielt sich im Hintergrund, achtete aber genau auf die Reaktion des Mannes.[1] Er hoffte dass er so einen erste Eindruck bekommen würde, was sie erwartete.
 1. Motiv erkennen 21
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Shuo am 02.03.2018, 14:24:39
Shuo war nicht entgangen, dass ihr Auftreten hier nicht unbemerkt geblieben war. Mit einem kurzen Blick sah er die Gasse entlang um letztlich bei einem Landsmann hängen zu bleiben. Wie war wahrscheinlich war es ausgerechnet hier im Norden noch einen dritten Abkömmling Tians zu sehen? Sofort raunte er zu seinen Kameraden: "Schnell rein, wir wern ausgespäht. Noch einer aus Tian."

Mit diesen Worten schloss er die Tür hinter sich und nickte Garridan und Gorog zu, vor allem die Tür im Auge zu behalten.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 04.03.2018, 11:03:10
Arashi verabschiedete sich gerade von dem Ulfen, der einen kleinen Umweg genommen hatte um ihm das Haus des alten Händlers zu zeigen, als er eine buntgemischte Truppe gerade eben vor dieser Tür stehen sah. Es war merkwürdig eine solche Truppe zu sehen. Normalerweise blieben Zwerge unter Zwergen, Halborks unter Halborks, nur Halbelfen waren eine umtriebige Rasse, na gut und Halblinge... doch diese Gedanken führten den alten Druiden nicht weiter. Bevor er den Gedanken wirklich abgeschlossen hatte war die Truppe in dem Haus des Händlers verschwunden.
Mit einigen großen Schritten stand auch Arashi vor der Tür des Händlers, die erst wenige Augenblicke vorher verschlossen würde. Kurz überlegte er ob er einfach eine andere Gestalt annehmen sollte und das Gespärch belauchen sollte, doch er entschied sich anders. Er atmete noch einmmal tief durch und klopfte laut an die Tür...
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 04.03.2018, 19:44:25
Wenn der alte Mann sich von der Gruppe, die sich da gerade in sein Haus einlud, überrumpelt fühlte, ließ er es sich zumindest nicht anmerken. Höflich bejahte er Mugins Frage nach Einlass und wartete geduldig, bis alle eingetreten waren. Noch bevor er jedoch auf die Frage nach dem Schwert reagieren konnte, klopfte es bereits ein weiteres Mal an der Tür, und es zeigte sich, dass sein Gehör wohl noch kein Opfer des Alters geworden war, als er in Richtung Shuo bemerkte: "Es scheint, als sei Euer Späher nicht sehr darauf bedacht, ungesehen zu bleiben. Ihr müsst mich entschuldigen, aber ich pflege meinem Besuch zu öffnen, sofern ihr keine guten Gründe habt, die dagegen sprechen. Aber seid unbesorgt ...", und erst jetzt bemerkten die Besucher zwei diskret in den Schatten postierte Wachen, "ich dulde keine gewalttätigen Auseinandersetzungen in meinen vier Wänden."

Mit einem weiteren Blick in Richtung der vier bewegte sich Snaevald zur Tür, um diese zu öffnen.
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Beitrag von: Garridan am 05.03.2018, 14:14:10
Es war alles so schnell gegangen, als Shuo von dem Verfolger berichtete und sie hinein gedrängt wurden. Drinnen benötigen seine Augen einen Augenblick, um sich an die geringere Helligkeit zu gewöhnen und er sah erleichtert, dass der Händler entspannt reagierte. Bald wusste er auch warum, wurde er doch gut bewacht.

Als es dann klopfte war Garridan etwas verblüfft, damit hatte er nicht gerechnet. "Nun, Herr Snaevald, wir wollen in eurem Haus keinen Kampf auszutragen, allerdings wurden kürzlich schon einmal überfallen und wenn uns dann einer verfolgt, macht uns das Sorgen. Wir möchten also wissen, was der Kerl will und warum er uns beobachtet. Können wir ihn also herein holen und ihn fragen oder soll ich zu ihm raus gehen und es dort erledigen? Also, mit Worten." verbesserte er sich schnell. Ihm war klar, dass dies eine sehr ungewöhnliche Bitte war, aber ihm war das im Moment egal.
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Beitrag von: Mondragor am 05.03.2018, 18:03:25
"Nun, lassen wir ihn herein. Ich bezweifle, dass dieser jemand hier höflich anklopft, wenn er euch verfolgt. Wahrscheinlich ist es nur ein Kunde, und ich würde mir nur ungern ein Geschäft entgehen lassen."

Mit diesen Worten öffnete der alte Mann die Tür und begrüßte den Neuankömmling.
"Seid gegrüßt, Fremder! Fynn Snaevald bin ich." sprach er Arashi auf Tian an, um dann in der gemeinen Sprache fortzufahren. "Ihr müsst mich entschuldigen, gerade habe ich Kundschaft im Haus. Aber kommt bitte herein, dann könnt Ihr bei einem Becher Wein warten. Darf ich fragen, welche Angelegenheit Euch hierherführt?"

Immer noch stand die gesamte Gruppe in dem recht engen Eingangsbereich des Hauses, der offenbar nicht für geschäftliche Verhandlungen genutzt wurde, denn bis auf einige wenige Dekorationen an den Wänden war hier keine Sitzgelegenheit oder ein Tisch vorhanden. Ein Schwert befand sich jedoch nicht darunter, wie Mugin feststellen musste, sondern nur einige Geweihe und ein Gemälde einer nordischen Landschaft. Ein Schwert wie Shuishen würde der Gnom hier jedoch auch nicht vermuten.

Ohne darauf Rücksicht zu nehmen, dass mit Arashi ein weiterer Fremder im Raum war, wandte sich Snaevald noch an Mugin. "Ein Schwert ... ein merkwürdiger Zufall, wenn ich es so nennen soll, dass ihr gerade jetzt kommt. Lasst mich kurz mit dem Herrn hier sprechen, dann will ich gerne eure Fragen beantworten, wenn ich es denn kann."
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Beitrag von: Shuo am 06.03.2018, 14:24:21
Verwundert zog Shuo eine Augenbraue hoch, als er den alten Ulfen die Sprache Tians sprechen hörte. Das hatte er wahrlich nicht erwartet. Auch ärgerte es ihn, dass ihm die beiden Wachen in den Schatte des Ladens nicht aufgefallen waren. Vermutlich war er zu hektisch nach innen gekommen, um diesem Tianer aus der Sicht zu kommen und eine bessere Ausgangsposition zu haben. Anderseits war es nicht verkehrt, hier zusätzliche Männer zu haben. So würde der Fremde nicht auf dumme Gedanken kommen.

Als Arashi den Laden betrat, machte Shuo einen Schritt nach hinten und blickt den Fremden an. Man konnte ja nie wissen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 06.03.2018, 20:22:06
"Habt Dank, ein Becher Wein wäre hervorragend.", antwortete Arashi auf die Einladung des Ulfen. Doch als er den Laden betrat blieb sein Blick an der Gruppe von Abenteurern hängen, speziell an dem jungen Mann mit Wurzeln in Tian. Doch anscheinend würde er vorerst nichts verpassen. Und doch entscheidet sich Arashi den Prozess etwas zu beschleunigen: "Entschuldigt vielleicht könnt ihr kurz helfen, bevor ihr mit den Herren hier weiterverhandelt und wir sprechen dann in Ruhe weiter. Ich bin auf der Suche nach dem rechtmäßigen Thronfolgers von Minkai und hoffe ihr habt Informationen, die mir weiterhelfen. Ich wurde entsandt ihn zu finden und nach Minkai zu begleiten und ich habe gehört ihr hattet auf der Reise seiner Vorfahren aus Minkai hinaus mit diesen geschäftlichen Kontakt.".
Zwar sprach der Druide zu Flynn doch seine ganze Aufmerksamkeit galt eigentlich dem Mann aus Tian. Er wartete auf irgendein Zeichen, dass er diesmal vielleicht endlich Glück gehabt hatte...
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Beitrag von: Mondragor am 07.03.2018, 13:12:41
Fynn blickte verwirrt von Arashi zu den anderen und wieder zurück. "Vielleicht holt mich mein Alter nun doch langsam ein, aber ich muss gestehen, dass ich gerade nichts verstehe. Hat euch etwa der alte Arvid geschickt, um mir einen Streich zu spielen?"
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Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 07.03.2018, 20:14:57
Mugin wäre fast die Kinnlade heruntergefallen als er die Worte des Fremden hörte. Das musste entweder ein Trick oder Schicksal sein. Wenn es nach ihm ginge hätte er sich am liebsten offen mit dem Neuankömmling über dessen Mission unterhalten und so herausgefunden was dieser wusste, aber hier ging es immerhin um Ameikos Sicherheit.
"Das klingt nach einer schwierigen Mission die ihr da habt," richtete er sich dann schließlich an Arashi. "Wir selbst werden demnächst mit einer Händlerkarawane nach Tian aufbrechen. Vielleicht könntet ihr ja später uns über eure Reise berichten, ein paar Informationen und Tipps über den Weg wären gerne gesehen. Aber unser Gespräch mit Herrn Snaevald ist doch eher vertraulicher Art." Dabei schaute der Gnom hoch zu dem alten Mann. "Und ich versichere Euch das wir nichts mit einem Arvid zu tun haben."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 11.03.2018, 17:51:29
"Nun gut. Wo sind meine Manieren?" äußerte Snaevald, scheinbar zu einer Entscheidung gekommen. "Lasst uns in den Hauptraum gehen!"
Der alte Nordländer bat sämtliche Besucher durch die Tür in einen großen Wohnraum, der eine angenehme Gemütlichkeit verströmte. An einer Seite des Raumes befand sich ein Kamin, der im gesamten Raum eine wohlige Wärme verströmte, und vor dem mehrere gespolsterte Stühle platziert waren. Oberhalb des Kamins war einiger Wandschmuck angebracht, darunter auch die eine oder andere Waffe, wie Mugin feststellte.
Auf der anderen Seite war eine lange Tafel aufgestellt, an der offenbar die Mahlzeiten eingenommen wurden, und die sicherlich Platz für mindestens ein Dutzend Personen bot. Zwei weitere Türen führten aus dem Raum, eine davon offenbar in die Küche, denn dort huschte gerade eine Magd hinein, der ein duftender Dampfschwall entgegenströmte.

"Eric, würdest du meinen Gast in den Lesesaal führen?" sprach er einen der Diener, die hier herumwuselten mit einer Geste auf Arashi an. "Ihr könnt dort gerne warten, bis ich mit meinem Gespräch fertig bin. Danach sehen wir, ob ich Euch weiterhelfen kann.

Und Ihr"
, damit sprach er die übrigen Besucher an, "könnt hier am Kamin Platz nehmen; hier können wir in Ruhe sprechen. Möchtet Ihr etwas trinken?

Also, ein Schwert sucht ihr."
sprach er weiter, als die Gäste ihre Wünsche geäußert und Arashi den Raum verlassen hatte.[1] "Von einer Familie aus Tian. Wie es der Zufall so will, bin ich tatsächlich Sammler und habe bereits mehrere besondere Schwerter erstanden, auch von Reisenden aus Tian. Ich zahle jedoch in Gold - was die Verkäufer mit diesem dann machen, kümmert mich nicht. Eine Weiterreise habe ich noch nie organisiert. Doch erzählt mir mehr über dieses Schwert, das ihr sucht. Vielleicht erinnere ich mich, ob es durch meine Hände ging."
 1. Solltest du irgendwie lauschen wollen, kannst du das gerne versuchen, nachdem der Diener dich ebenfalls nach Getränkewünschen gefragt hat. Dazu bräuchte ich eine Heimlichkeitsprobe.
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Beitrag von: Arashi am 11.03.2018, 18:41:11
"Aber natürlich warte ich gerne, auf den Abschluss ihren Gesprächs.", wendete sich Arashi an den Ulfen. Doch der Gnom hatte Arashi schon mehr Hoffnungen gemacht als er jemals zu vermuten gewagt hatte.
"Doch bevor ich euren Geschäften aus dem Weg gehe, wäre ich natürlich interessiert wo eure Karawane gerade lagert. Dann komme ich gerne nach meinem Gespräch zu euch und kann euch gerne ein parar Tipps geben um euren Weg nach Tian sicher zu beschreiten."
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Beitrag von: Shuo am 13.03.2018, 13:14:58
"Wart doch einfach bis wir fertich sin. Wir können dann vor der Tür zusammen losgehn. Ne Taverne oder so. Da redn wir gleich oder was sagst du?" Sein Blick wanderte zu Mugin, bevor Arashi aus dem Raum gebeten wurde.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 14.03.2018, 14:42:43
Mugin sah sich im Raum um und bemerkte die verschiedenen Waffen im Raum hängen. Zuerst dachte er darüber nach diese zu inspizieren, aber dann viel ihm auf, dass wenn Snaevald das gesuchte Schwert geheim halten wollte, würde er es ganz bestimmt nicht in seinem Wohnzimmer aufhängen. Zudem schien der alte Mann sehr offen und ehrlich. Er setzte sich wie angeswiesen und bestellte sich einen Becher Wasser, immerhin war es noch früh am Tag.

Nach Shuos etwas grober Bemerkung zuckte Mugin nur mit den Schultern und warf Arashi einem versöhnlichen Blick zu.

Das Eidolon nutze die Chance die aus der Küche kommenden Gerüche zu untersuchen. Als Eric mit den Bestellungen durch die Tür verschwand luckte sie neugierig hinein.

Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 14.03.2018, 18:21:23
Garridan fand die Situation zunehmend wunderlicher. Dieser Mann, der sie verfolgt hatte, oder auch nicht, der nun auch noch dasselbe Ziel wie sie hatte, all das konnte er nicht durchschauen. Und der Händler, das Gespräch hier so zwischen Tür und Angel zu führen war ebenfalls seltsam. Vielleicht wollte er ja seine Position bei den Gesprächen verbessern, er ahnte sicher schon, worum es gehen sollte. Er war überraschend wenig überrascht gewesen, immerhin lag der Handel schon sehr lange zurück. Was sollten Sie jetzt tun? Am besten wohl warten, bis dieser Mann aus Tian im Nebenraum verschwunden war. Dann wäre es sicher einfacher, von dem gewitzten und erfahrenen Händler nicht über den Tisch gezogen zu werden. Er nickte also nur als Reaktion auf Shuos Worte. Er wusste zwar nicht, wie diese bei dem Fremden angekommen waren, schließlich war Shuos Art gewöhnungsbedürftig. Aber auch das war ihm im Moment egal. Also nahm er Platz und versuchte sich auf das Gespräch zu konzentrieren.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 15.03.2018, 15:01:44
Arashi war hier richtig, das spürte er irgendwie. Bisher hatte ihn jeder obgrund der merkwürdigen Eröffnung des Gespräches ausgelacht oder dämliche Scherze auf Kosten des "alternden Greises" gemacht. Doch hier traf er eher auf entsetzten bei dem Gnom.

Doch mehr verwunderte ihn der Mann aus Tian. Auch wenn er nun erst wieder seit kurzer Tag die Handelsprache hörte klang seine Aussprache doch sehr merkwürdig. Doch ihm sollte es egal sein. Flynn konnte er immer noch besuchen, wenn sich diese Gruppe als die Falsche herausstellen würde. So verbeugte er sich gegenüber dem Mann, der vielleicht der rechtmäßige Führer von Minkai war: "Es wäre mir eine Ehre auf das Ende eures Gespräch zu warten, Herr. Gerne schließe ich mich euch an."

Er drehte sich um und folgte dem Diener, bevor die Gruppe es sich anders überlegen konnte. Er würde einfach warten glücklich, dass er vielleicht eine Chance haben würde seine Aufgabe zu erfüllen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 16.03.2018, 18:32:52
Mugin wartete ab bis sich alle gesetzt hatten und etwas zur Ruhe gekommen waren. "Nun wie ihr ja bereits wisst suchen wir nach einem ganz speziellen Schwert. Es heißt Suishen und wie gesagt habt ihr es von einem Mann aus Tian bekommen." Der Gnom beschrieb dem Händler das Schwert so genau wie möglich, verschwieg aber die Tatsache das es intelligent war. "Wenn ihr es noch habt würden wir es uns gerne ansehen."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 17.03.2018, 17:00:36
Der alte Händler hatte es sich inzwischen in einem besonders weich aussehenden Sessel bequem gemacht und mehrere Diener hatten dampfendes, frisch gebackenes Brot und Bier gebracht. "Bedient euch!" forderte Fynn Snaevald seine Gäste auf und hörte sich dann die Ausführungen des Gnoms an.

"Suishen, soso. Ich habe mir fast so etwas gedacht, denn ich habe genug erlebt in meinem langen Leben, um nicht mehr an Zufälle zu glauben.
Der Name sagt mir in der Tat etwas; vor vielen, vielen Jahren habe ich es einem Reisenden aus Tian abgekauft. Ich habe sofort gespürt, dass es ein besonderes Schwert ist, und viele Jahre hatte es einen Ehrenplatz hier über dem Kamin, vor dem wir jetzt sitzen.

Doch ihr seid nicht die ersten, die nach dem Schwert suchen, und leider waren eure Vorgänger nicht so zuvorkommend wie ihr. Vor wenigen Wochen erst kam ich nach Hause, nur um meine Bediensteten ermordet vorzufinden - alle bis auf einen, der mir mit seinen letzten Zügen berichtete, was vorgefallen war. Eine Gruppe schwarzgekleideter, maskierter Einbrecher war eingedrungen und hatte jeden getötet, der sich ihnen in den Weg gestellt hatte. Gestohlen haben sie nur das Schwert.
Immerhin waren nur wenige meiner Leute im Haus."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 17.03.2018, 21:19:17
"Ich bedauere euren Verlust," sagte der Gnom mit ernster Miene. "Könnt ihr uns vielleicht noch etwas mehr über die Angreifer sagen? Sie trugen nicht zufällig goldene Armreifen?" Mugin bediente sich an dem Brot und versuchte seine Gedanken zu ordnen. Snaevald war ihre einzige Spur zum Schwert gewesen, wie sollten sie bloß diese mysteriösen Angreifer aufspüren?
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 18.03.2018, 16:50:57
Das hatte er nicht erwartet. Offenbar war hier etwas ins Rollen gekommen, dass größere Kreise zog. Vielleicht hatten sie es ja auch ins Rollen gebracht. Dennoch, auch diesmal war die Reaktion des Mannes ihm etwas zu gleichgültig. Immerhin hatten die Diebe ihm einen sehr wertvollen Besitz aus seinem Haus geraubt und seine Leute getötet. Aber vielleicht tat er ihm ja auch unrecht. Er war ein alter, kluger Mann, wieso sollte er sich vor einem Haufen Fremder offener äußern. Sie könnten ja auch mit den Dieben unter einer Decke stecken und versuchen, herauszufinden, was der Altem Mann wusste. Also wartete Garridan zunächst auf die Antwort des Mannes, bevor er weitere Fragen stellte.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 18.03.2018, 20:00:56
"Von Armreifen weiß ich nichts." antwortete der Händler mit grimmiger Miene. "Einer der Eindringlinge, der wohl der Anführer war, soll sehr viel größer als die anderen gewesen sein. Ich habe den Wachmännern den Raub natürlich angezeigt, aber getan hat sich nichts."

Fynn schien eine Weile nachzudenken, um dann zu einem Entschluss zu gelangen.
"Ich möchte euch einen Vorschlag machen. Ihr kommt nicht von hier, deshalb kennt ihr euch mit unseren Gesetzen wahrscheinlich nicht aus - aber ich greife vor.
Ich muss zugeben, dass ich das Schwert nicht wirklich gewürdigt habe. Als ich jung war, habe ich versucht es selbst zu tragen und zu führen, doch jedesmal, wenn ich es in die Hand nahm, fühlte es sich äußerst unangenehm an, irgendwie falsch. Nach ein paar Versuchen habe ich es aufgegeben und nur noch als Trophäe über den Kamin gehängt. Dort hat es über fünf Jahrzehnte Staub gefangen. Vielleicht ist es an der Zeit, dass jemand es bekommt, der es seiner eigentlichen Bestimmung zuführt.

Aber"
, und hier bekam die Stimme des alten Mannes einen zornigen Unterton, und Garridan erkannte, dass er dem Händler Unrecht getan hatte mit seiner Vermutung, der Raub wäre ihm gleichgültig, "es ist immer noch mein Eigentum, und das zusammen mit dem Tod meiner Bediensteten, macht mich zur geschädigten Partei. Unter unseren Gesetzen habe ich Anrecht auf Wergeld, auf Kompensation für meinen Schaden. Da mir keines angeboten wurde, habe ich das Recht, Blutrache zu üben.

Aber ich bin alt, und nicht mehr in der Lage, so etwas zu tun. Ich kann aber Vertreter bestimmen, die diese an meiner statt ausüben. Wenn ihr herausfinden könnt, wer dieses Verbrechen begangen hat und meine Ehre durch Blutrache an demjenigen wiederherstellen könnt, will ich euch das Schwert als Belohnung überlassen, und dazu eine Belohnung von tausend Goldmünzen."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 19.03.2018, 17:41:46
"Wir sind mehr als gewillt den Auftrag anzunehmen, aber ohne weitere Informationen werden wir wohl keinen Erfolg haben. Nun wahrscheinlich ist es am Besten wenn wir bei einem Offizier der Wache nachfragen ob sie etwas herausgefunden hatten. Ihr kennt nicht zufällig jemanden innerhalb der Stadtwache den wir fragen könnten?" Mugins Gedanken rasten um Ideen zu finden wie sie die Räuber finden könnten, aber es war schnell klar das sie wohl ein paar Tage länger bleiben müssten wenn sie das Schwert aufspüren wollten. Die Frage war ob Sandru damit einverstanden wäre, immerhin war es sein Geld das durch das warten verloren gehen würde.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 21.03.2018, 09:18:56
Manchmal sind die Wege des Schicksals schon sehr verschlungen.

Er nickte. "Ja, wir kümmern uns gerne darum. Es scheint als sei unser Schicksal mit dem des Schwertes verwoben. Auch wir wurden auf dem Weg hierher angegriffen, allerdings hatten wir mehr Glück als eure Wachen. Habt ihr noch irgend einen Hinweise gefunden, der uns helfen könnte?"

Er dachte einen Moment nach. "Und was haltet ihr von dem Mann, der nebenan sitzt und ebenfalls gerade jetzt hier auftaucht. Zu den Dieben wird er nicht gehören, so dreist werden sie nicht sein. Es sei denn, sie wollten herausfinden, was ihr wisst. Vielleicht solltet ihr ihm nicht erzählen, was  wir für euch erledigen sollen."

Er schüttelte den Kopf. Das ist alles schon seht seltsam, in was sind wir da nur hinein geraten?

"Nehmen wir den Mann trotzdem mit zu uns?" fragte er in die Runde, unschlüssig, was sie tun sollten.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 21.03.2018, 11:22:39
Der alte Mann überlegte eine Weile, bis ihm scheinbar noch etwas einfiel: "Jetzt, wo ich darüber nachdenke ... mein Diener murmelte mit seinen letzten Worten etwas, das ich kaum verstehen konnte. Es klang nach 'die Schuld des Löwen zahlen', aber vielleicht habe ich mich auch verhört. Wie dem auch sei, ich kann damit nichts anfangen."

Dann wechselte Fynn das Thema zu seinem Gast aus Tian. "Was soll ich von ihm halten, ich habe ihn gerade zum ersten Mal gesehen? Er scheint etwas verwirrt zu sein, wenn er den Kaiser von Minkai hier sucht. Aber Gastfreundschaft ist mir heilig, und solange er sich höflich verhält, wüsste ich nicht, weshalb ich ihn abweisen sollte. Ich wüsste aber nicht, was er mit meinem Schwert zu tun haben soll - und wie ein Bandit wirkte er nicht, auch wenn man das nicht jedem Halunken gleich ansieht."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 22.03.2018, 13:22:32
Das alles war sehr mysteriös. Es konnte doch nicht Zufall sein das ausgerechnet das Schwert das sie suchten geklaut worden war. Und dann auch noch dieser Fremde der ihnen gefolgt war.
"Ich glaube wir sollten ihn wie versprochen mitnehmen, so haben wir ihn immer im Blick. Lieber so als dass er uns folgt. Eidolon wird auf ihn aupassen so gut es geht."

Schließlich wandte sich Mugin wieder Herrn Snaevald zu: "Also gut wir übernehmen die Ausführung ihrer "Blutrache". Wir werden uns dann wieder bei ihnen melden sobald wir Erfolg hatten." Er lächelte dem alten Mann an und schreckte ihm die rechte Hand entgegen für einen Handschlag um den handel abzuschließen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 24.03.2018, 15:53:32
Nachdem niemand Einwände hatte, schlug Mugin stellvertretend für die gesamte Gruppe in die ausgestreckte Hand des Alten ein, um den Handel zu besiegeln. Beim Verlassen trafen sie mit Arashi zusammen, der beschlossen hatte, die Einladung der Gruppe anzunehmen - er hatte das Gefühl, dass diese ihn seinem Ziel näher bringen würden als ein Gespräch mit dem alten Händler.

Gemeinsam standen sie nun also wieder auf der Straße vor Snaevalds Geschäft, unsicher, was sie vom jeweils anderen halten sollten.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 27.03.2018, 17:30:12
Als sie nun also alle zusammen auf der Straße standen, musterte Garridan den Fremden. Aber sie konnten sich ja hier nicht anschweigen, also versuchte er das Gespräch zu eröffnen.
"Nun denn, es ist schon ein seltsamer Zufall, dass wir scheinbar dasselbe Ziel haben, eines, das nicht gerade um die Ecke liegt. Mein Name ist Garridan und das sind meine Begleiter." Nacheinander stellte der die Gruppe mit Namen vor.
"Und wie ist euer Name? Während wir zu unserer Karawan gehen könnt ihr uns vielleicht etwas mehr über den Grund eurer Reise erzählen. Habe ich das vorhin richtig verstanden, ihr sucht hier nach dem Thronfolger Minkais? Warum hier und wer hat euch ausgeschickt?"
Es war kein sehr subtiler versuch, mehr über die Motive des Mannes zu erfahren, aber er hatte gelernt das direkte Fragen oft die ehrlichsten Reaktionen hervor riefen, zumindest bei ungeübten Lügnern, also versuchte er sein Glück mit der direkten Frage.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 28.03.2018, 11:44:10
Ungeduldig wartete Arashi darauf, dass das Gespräch der Anderen endete. Er lief wie ein gefangenes Tier in dem Raum in dem er wartete auf und ab. Ihm fiel ein riesen Stein vom Herzen, als er zusammen mit der bunt gemischten Gruppe auf die Straße trat. Insgeheim hatte er damit gerechnet, die Gruppe ungesehen verfolgen zu müssen, da sie ihn zurück lassen würden.

Als ihm nun die einzelnen Mitglieder der Gruppe vorgestellt wurden verneigte er sich kurz in die jeweilige Richtung, nur bei dem Menschen, den sie Shuo nannten war die Verbeugung etwas tiefer: "Sagt euer Name ist nicht zufällig Ametatsu Shuo?", fragte er leise, sodass die Umstehenden den Namen nicht unbedingt verstehen konnten. Immerhin hatte er noch keine Bestättigung, dass es sich wirklich um sein "Ziel" handelte.

Anscheinend war es der Bodyguard, der das Gespräch eröffnen wollte: "Mein Name ist Arashi.", antwortete er auf die erste Frage und deutete erneut eine Verbeugung an.
"Nun es ist kein Zufall, dass ich hier bin, über euch maße ich mir kein Urteil an. Ich hoffe meine Aussprache der Handelssprache ist nicht undeutig: Ja ich suche den rechtmäßigen Thronfolger Minkais, ich bin ausgeschickt worden um für seine sichere Rückkehr zu sorgen. Selbst wenn ich euch den Namen desjenigen nennen würde der mich geschickt hat, so würde euch der Name nichts sagen. Ich gehöre einem Zirkel des Vater des Himmels[1] an. Wir konnten in Erfahrung bringen, dass einer unserer alten Gegenspieler sich bewegt und den Nachfolger ebenfalls sucht."
 1. Gozreh (https://pathfinderwiki.com/wiki/Gozreh)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 28.03.2018, 18:30:20
Mugin hörte sich die Worte von Arashi an und grübelte was sie nun tun sollten. Schließlich winkte er Garridan zu das sich dieser zu ihm runterbeugen sollte und flüsterte ihm zu: "Was meinst du? Ich glaube wir sollten ihn zur Karawane bringen und mit Sandru und Ameiko sprechen. Er könnte wichtige Informationen haben und wenn er sich als Gefahr rausstellt sollten wir ja mit einer einzelnen Person schon zurechtkommen, nicht wahr?"

Das Eidolon begutachtete den Fremden genau und hielt ihm im Blick.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 05.04.2018, 17:57:10
Arashi erntete einen verständnislosen Blick von Shuo für seine Frage. "Häh, wie kommst'n darauf?" entgegnete dieser, und die wenigen Worte waren genug, um die Gedankenspiele des Druiden zum Einsturz zu bringen. Sicherlich wäre der Sproß einer Herrscherfamilie wortgewandt und gebildet, beides Eigenschaften, die dem jungen Mann vor ihm zu fehlen schienen. Doch vielleicht war das alles auch nur Teil der Tarnung.

Der Halbork indessen starrte Arashi in einer Art und Weise an, dass dieser befürchten musste, er plane im Geiste Kochrezepte mit dem Druiden als Hauptgericht. Wenn das der Leibwächter des Kaisers war, mussten dessen Feinde auf der Hut sein. Außer bedrohlich dreinzublicken hatte der Mann jedoch noch kein Wort gesagt, seit sie zusammen den Laden Snaevalds verlassen hatten.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 12.04.2018, 14:09:36
Arashi starrte den jungen Mann offen an: "Nun ja, vielleicht weil ihr die Ersten seit die einen verrückten alten Mann mitnehmen, der vom Kaiser von Minkai redet."
Irgendwie wusste der Druide selbst nicht so richtig wie er weitermachen sollte. So weit war er noch nie gekommen. Manche, die er angesprochen hatten hatten ihm Geld gegeben damit er sich noch einen Schnaps kaufen kann oder ihm Schläge angedroht, aber ihn angeboten mitzukommen hatte ihm noch keiner.

"Ein Wirt hat mich auf die Spur des Händlers gebracht. Anscheinend ist euer Vorfahr durch Karlsgard gereist und hatte mit Flynn kontakt. Von daher scheint es mir nur logisch, dort mit der Suche anzufangen und Gozreh hat mich euch finden lassen. Was würdet ihr daraus lesen?"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 14.04.2018, 15:34:11
Garridan hörte dem Gespräch schweigend zu, nickte bei Mugins Vorschlag, musste grinsen als Shuo in seiner unnachahmlichen Art dem seltsamen Mann eine knappe Antwort gab, die keinen wirklich weiter brachte. Aber der Alte war nicht auf den Kopf gefallen, denn er spielte den Ball geschickt an ihre Gruppe zurück.

"Nun, ich lese daraus, dass ihr ein bisschen Recht und ein bisschen Unrecht habt. Unser Freund hier stammt zwar aus dem selben Land wie ihr, ist aber wohl kein Nachfahre der Familie, die ihr meint. Aber ihr habt Recht, denn tatsächlich wollen wir in dieselben Richtung wie ihr und daher ist es vielleicht kein Zufall, dass wir uns hier treffen. Viel mehr verstehe ich im Moment aber selbst nicht, also lasst uns zur Karawane gehen, dort gibt es klügere Leute, denen wir euch vorstellen können. Kommt, es ist nicht weit."

Mehr wollte er nicht sagen, er zeigte in die Richtung des Marktplatzes und versuchte einladend zu schauen. Und dann ging er los.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 14.04.2018, 19:43:34
So setzte sich die bunte Truppe also gemeinsam mit Arashi in Richtung des Knochenviertels in Bewegung. Dieser wusste immer noch nicht so recht, woran er bei diesen Leuten war, doch sie waren bisher seine einzige Spur, und auch die Worte Garridans waren zwar oberflächlich verneinend, hatten jedoch einen gewissen Unterton, der vermuten ließ, dass er in ihrem Lager weitere Informationen erhalten konnte.

Der Weg zum Lagerplatz der Karawane führte die Gruppe dicht an ihrem Gasthaus vorbei, und sie entschlossen sich zu einem kurzen Abstecher, um beim Wirt nachzufragen, ob eine Nachricht für sie angekommen sei. Tatsächlich bejahte der Wirt: Ein junge war kurz zuvor erschienen und hatte ihnen einen Umschlag hinterlassen, den der Wirt ihnen nun aushändigte. Verfasst hatte ihn wie erhofft Belende, und Mugin las die Nachricht vor:

Ich habe die versprochenen Informationen für euch. Trefft mich heute nachmittag im Heldentum.
   Belende

P.S.: Vergesst die vereinbarte Bezahlung nicht

Kurze Zeit später erreichten die fünf Sandrus Karawane, wo Cliff scheinbar nur auf sie gewartet hatte. Denn kaum hatten sie sich dem ersten Wagen auf zwanzig Schritt genähert, als sie die schmatzende Stimme des Halblings vernahmen, der es sich dort bequem gemacht hatte und in einen Apfel biss, der beinahe so groß wie sein Kopf war.
"Hallo, meine Freunde! Welche seltenes Vergnügen. Ich hoffe, ihr bringt nicht nur Gäste mit, sondern auch gute Nachrichten. Aber wo habt ihr Shuos Vater denn aufgetrieben?"
Der letzte Satz erntete ihm zwar einen bösen Blick von dem jungen Tian, doch lange konnte man dem Barden ohnehin nicht böse sein, und so setzten sie nach einer herzlichen Begrüßung gemeinsam ihren Weg zum Zentrum des Lagers fort, wo Ameiko gerade in ein Gespräch mit Koya vertieft war.

Arashi war sich sofort sicher: Wenn jemand hier Nachfahrin des Kaisers war, dann musste es diese Frau sein. Und auch die anderen bemerkten eine Veränderung, die mit Ameiko vorgegangen war - sie hatte zwar immer schon eine besondere Ausstrahlung gehabt, doch nun wirkte sie entschlossener, hatte eine besondere, fast majestätische Präsenz. Plötzlich konnte jeder sich vorstellen, dass diese Frau eine Kaiserin sein konnte. Doch als Ameiko die Neuankömmlinge erblickte, erschien ein breites Lächeln auf ihrem Gesicht und sie war wieder ihre alte Freundin aus Sandfleck.

(http://games.dnd-gate.de/index.php?action=dlattach;topic=8952.0;attach=13142;image)

"Hallo! Schön euch zu sehen. Ich sehe, ihr bringt Besuch mit? Mit wem habe ich denn das Vergnügen? Und seid ihr vorangekommen auf eurer Suche?"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 16.04.2018, 14:08:43
Garridan beobachtete den Mann auf dem Weg zum Lager der Karawane und hielt auch die Augen offen, ob ihnen jemand folgte. Aber er bemerkte nichts ungewöhnliches. Irgendwann drängte er sein Misstrauen zurück und entschied, einfach abzuwarten. Die Nachricht ließ ihn hoffen, dass sie bald weitere Informationen finden würden.

Im  Lager angekommen wurden sie von einem wie immer viel zu gut gelaunten Cliff empfangen und Garridan konnte nicht anders, er musste über seinen Scherz schmunzeln. Der arme Shuo hatte heute einiges zu ertragen. Er zwinkerte Cliff zu und eilte dann den anderen hinterher, denn es schien ihm fast, als hätte Shuo seine Schritte beschleunigt. Als sie dann plötzlich Ameiko vor sich sahen, verschlug es ihm zunächst die Sprache. So lange waren sie doch gar nicht fort gewesen.

Er rang einen Moment mit seinen Worten. Wie sollte er sie denn jetzt ansprechen? Nach einer kurzen Pause räusperte er sich und sagte. "Also, ja, Frau Herrin Ameiko. Dieser Mann heißt Arashi und er ist wen weiten Weg gekommen, um den rechtmäßigen Thronfolger Minkais zu finden. Sein Auftraggeber gehört zu einem Zirkel des Vater des Himmels und er weiß von alten Gegenspielern, die ebenfalls auf der Suche sind. Wir dachten uns, dass ihr sicher eher etwas mit seinen Informationen anfangen könnt, als wir."
Nach seinen ersten etwas zögerlichen Worten verfiel er bald wieder in den üblichen Ton, denn es war ja doch Ameiko, die da vor ihm stand.

Dann schaute er zu Arashi und versuchte Ameiko einigermaßen förmlich vorzustellen. "Das ist Herrin Ameiko, mit ihr solltet ihr sprechen." Und damit trat er ein paar Schritte zurück.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 16.04.2018, 18:07:12
Mugin war schon gespannt auf die Informationen die Belende für sie sichergestellt hatte und er dachte bereits darüber nach ob er sie dann auch gleich nach dem Überfall auf den alten Snaevald fragen sollte. Etwas anderes würde ihnen wohl nicht übrig bleiben, aber das würde sie natürlich wieder kosten.

Cliff begrüßte er knapp und das Eidolon blieb kurz bei ihm um den Halbling aufs Laufende zu bringen. Als Garridan dann losstammelte kam der Gnom nicht darum ein wenig zu kichern. So kannte er den Mann normalerweise nicht.
"Er ist vor kurzem über die Route hergereist, welche wir nach Tian nehmen wollen. Frische Informationen darüber werden sicherlich wertvoll sein auf der Reise. Wir müssen gleich nochmal los um einer anderen Sache nachzugehen, wahrscheinlich ist es am Besten wir reden danach dann über den Rest."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 16.04.2018, 23:21:03
Ameiko sah Garridan halb belustigt, halb verwundert an: "Herrin Ameiko? Hast du getrunken, Garridan?"
Sie hörte sich dessen und Mugins Worte an, während sie Arashi intensiv musterte. Schließlich wendete sie sich direkt an den Mann aus Minkai: "Wenn es wahr ist, was Ihr sagt, habt Ihr einen langen und gefährlichen Weg hinter Euch, um einem verrückten Hirngespinst nachzujagen. Wie kommt Ihr darauf, einen Erben des Thrones von Minkai hier zu finden? Wer sind diese Gegenspieler, von denen Garridan spricht? Und was wollt Ihr tun, wenn Ihr tatsächlich findet, nach wem Ihr sucht?"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 17.04.2018, 10:43:14
Wer auch immer die Leute waren, die Arashi mitnahmen, sie schienen nicht feindselig zu sein. Auf seiner Reise hatte er genügend Leute getroffen, die versucht hatten ihm das bisschen an Geld zu nehmen, was er besaß. Als er bei der Karawane ankam musterte er die Karawanenmitglieder sehr genau, doch bereits kurz nachdem sie angekommen waren hatte auch Arashi sein Ziel gefunden, zumindest vermutete er es. Als der Mensch, der sich als Garridan vorgestellt hatte die Frau noch als Herrin ansprach war für den alten Mann alles klar.

Er ließ sich auf die Knie fallen, seine Hände formten ein Dreieck auf dem Boden vor seinem Körper und seine Stirn berührte den Boden zwischen seinen Finger: "Es ist mir eine Freude eure Bekanntschaft zu machen Herrin Amatetsu. Ich diene einem Zirkel des Herrn des Himmels in Minkai. Die Oni der fünf Stürme versuchen alles um den Status Quo in Minkai zu festigen, doch eure Ankunft könnte einiges zum Besseren wenden.
Ich wurde ausgeschickt um für euer Geleit nach Minkai zu sorgen, so Ihr es mir erlaubt. Um euch zu unterstützen den richtigen Weg zu wählen und euch mit meinem Leben zu schützen."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 17.04.2018, 14:50:39
Bei der Erwähnung des Namens Amatatsu zuckte Ameiko leicht zusammen und warf unwillkürlich einen Blick über ihre Schulter, doch sie fasste sich schnell wieder. Nachdem Arashi geendet hatte, blickte sie ihm lange in die Augen und schien zu versuchen, etwas in seinen Gedanken zu lesen. Nach einer für Arashi gefühlten Unendlichkeit, in der er nicht sicher war, ob sie ihm glauben würde oder den anderen befehlen, ihm an Ort und Stelle die Eingeweide zu öffnen, entspannten sich ihre Gesichtszüge.

"Ich sehe keine Falschheit in Euch, werter Arashi. Ich weiß nicht, woher Ihr diesen Namen kennt und wie Ihr zu mir gefunden habt, doch ich kann nur annehmen, dass die Götter Eure Schritte gelenkt haben - denn ich kann nicht länger abstreiten, dass ich die bin, die Ihr gesucht und nun gefunden habt. Doch ich selbst weiß erst seit wenigen Wochen um mein Erbe; Ihr müsst mir bei Gelegenheit Rede und Antwort stehen über Eure Geschichte, und über diese Oni der fünf Stürme. Doch für den Moment möchte ich, dass Ihr Euch meinen Freunden anschließt, die für mich ein Artefakt und einen Führer nach Minkai suchen. Unterstützt sie, denn das ist der beste Weg, um mir zu helfen. Und erwähnt den Namen, den Ihr vorhin gebraucht habt, nicht mehr, denn es scheint, als würden wir verfolgt - und die Wände haben womöglich Ohren."

Arashi hatte das unbestimmte Gefühl, dass Ameiko ihm vielleicht noch nicht vollständig traute - schließlich war es auch eine Maßnahme zu ihrer eigenen Sicherheit, ihn mit ihren Vertrauten zu umgeben und aus ihrer Reichweite zu befördern. Doch er hatte sein Ziel gefunden, und nun würde er sich eben beweisen müssen, um ihr Vertrauen zu erlangen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 18.04.2018, 12:18:08
Mugin atmete etwas auf. Seit sie in Karlsgrad angekommen waren, hatte er sich zusammenreißen müssen und hatte alle seine Worte überdacht um nicht zu viel zu verraten. Wenigstens hier konnte er nun etwas offener sprechen.

"Wie es scheint wurde uns Shuishen vor der Nase weggeschnappt. Es wurde vor einiger Zeit dem Händler gestohlen und er hat uns damit beauftagt es zu finden und Rache zu üben. Aber immerhin dürfen wir es dann auch behalten. Nur einen Anhaltspunkt wer es gestohlen hat fehlt uns noch. Allerdings kann es doch kein Zufall sein, dass es ausgerechnet jetzt gestohlen wurde. Ich wette unsere Angreifer von der Brücke und der Überfall auf Snaevald hängen zusammen." Nachdenklich rieb sich Mugin den Kinnbart.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 18.04.2018, 13:22:12
Ameiko dachte kurz nach und stimmte dem Gnom dann zu: "Das denke ich auch, Mugin. Aber habt ihr denn Hinweise auf unsere Angreifer gefunden? Ich habe noch einmal nachgedacht, und vielleicht könnte der Name des Schiffes uns weiterhelfen. Arils Hammer hieß es, wenn ich das richtig in Erinnerung habe."
Ein Seitenblick zu Shalelu, die inzwischen ebenfalls zu der Gruppe getreten war und zustimmend nickte, bestätigte die Bardin.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 18.04.2018, 14:00:39
"Ja, das hilft uns vielleicht weiter. Nun wir sollten uns dann auch wieder auf den Weg machen. Wir haben eine Informantin gefunden und ich bin schon gespannt auf die Ergebnisse ihrer Nachforschung." Er schaute zu Garridan und den Anderen ob sie noch etwas hinzufügen wollten. Er rufte das Eidolon zu sich, welches sich von CLiff erstmal wieder verabschiedete.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 18.04.2018, 18:53:18
Und Garridan nickte. "Denke an die goldenen Armreife."

Mehr gab es aus seiner Sicht nicht zu sagen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 18.04.2018, 20:36:10
"Wie ihr es wünscht Herrin.", mit diesen Worten erhob sich Arashi. Die Begleiter der Kaiserin würden ihn schon aufklären. Aber für eine Kaiserin hatte sie merkwürdige Begleiter, was ihm nur zu gute kommen konnte. Immerhin wusste er, dass auch er nicht an den Hof eines Herrschers gehörte.

"Ihr führt den Weg und ich folge, vielleicht seid ihr so nett mir ein wenig eurer Geschichte zu erzählen.", wandte er sich an Garridan.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 18.04.2018, 23:20:06
"Ok, Ameiko scheint euch soweit zu trauen, also werde ich es auch tun. Allerdings werde ich die Geschichte nicht so schön ausschmücken können wie es vielleicht Cliff tun würde."

Und so machte sich die Gruppe auf den Weg zu Belende. Währenddessen erzählte Mugin mit Hilfe von Garridan und gelegendlichen Verbesserungen des Eidolons die Geschichte der Reise bis jetzt. Auch erzählte er Arashi von dem Leben in Sandfleck und so verstand der Mann auch warum die Kaiserin in solch seltsamer Begleitung war.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 19.04.2018, 11:36:29
Und so machten die drei sich auf den Weg zu Belende, um der Spur ihrer Angreifer und womöglich auch des Schwertes hoffentlich ein Stück näher zu kommen. Unterwegs erzählte Mugin dem neuen Gefährten von dem Brief, den sie bei den Goblins gefunden hatten, der Reise zur Salzmarschenfestung, und wie sie dort dann die große Überraschung erwartete, dass Ameiko mehr war als nur die freundliche Tavernenbesitzerin. Und auch wenn Mugin nicht ganz die Wortgewandtheit des Halblings besaß, konnte er Arashi mit seiner Erzählung doch fesseln.

Doch auch der Mann aus Tian hatte interessante Informationen: Nachdem er noch einmal nachgefragt hatte, konnte er recht genau zuordnen, dass sein Meister ihn nur wenige Tage hatte zu sich rufen lassen, nachdem Mugin und die anderen die Schatulle in der Festung geöffnet hatten.[1] Es konnte nur eine Erklärung geben: Das Öffnen der Schatulle hatte auf irgendeine Art und Weise die Oni auf den Plan gerufen und sie auf die Fährte Ameikos geführt.

Die drei Gefährten erreichten schließlich das Haus des Heldenmuts, noch bevor Arashi wirklich dazu gekommen war, seine eigene Geschichte zu erzählen[2] und dieses Mal fragten sie an der Pforte gleich nach Belende, so dass sie nicht noch einmal in den "Gastraum" geführt wurden wie beim letzten Besuch. Stattdessen lotste sie eine Bedienstete zu einem kleineren Raum im Obergeschoss und bat sie, dort auf die Besitzerin zu warten.

Es dauerte wohl gut eine Viertelstunde, bis sich schließlich die Tür öffnete und Belende in Begleitung einer jungen Frau mit wallenden roten Haaren den Raum betrat. Ohne große Umschweife musterte sie die Anwesenden und besonders Arashi, den sie zuvor noch nicht kennengelernt hatte und kam direkt zum Punkt.
"Ich habe herausgefunden, zu wem die Armreife gehören: Es ist ein Ringgeber names Asvig Langmuskel, den Namen hat er scheinbar wegen seiner außerordentlichen Körpergröße. Ob in seinem Gefolge jemand mit magischen Fähigkeiten ist, konnte ich leider nicht herausfinden. Aber dafür habe ich zwei andere Nettigkeiten für euch: Zum einen plant Asvig für heute abend ein Fest zu Ehren seines Lehnsherrn, der vor kurzem das Zeitliche gesegnet hat. Es dürfte hoch hergehen auf seinem Gutshof, und ich würde sagen, das wäre doch eine gute Gelegenheit, um sich dort etwas genauer umzusehen. Zum anderen möchte ich euch die Dienste einer meiner Angestellten anbieten - nicht was Ihr denkt!" fügte sie lächelnd mit einem Blick auf Garridan hinzu.
"Jehanna hier wird euch zu Asvigs Anwesen führen und hat die Aufgabe, euch bei eurem Vorhaben zu unterstützen."

Auf die fragenden Blicke der drei Besucher, weshalb sie ihnen eine solche Hilfe zukommen lassen wollte, antwortete Belende mit einem grimmigen "Ich habe persönliche Gründe; mehr braucht ihr nicht zu wissen.

So!"
kehrte ihr gut gelauntes Lächeln nach einem kurzen Augenblick wieder zurück. "Ich denke doch, das rechtfertigt den ursprünglichen Preis inklusive der Bonuszahlung? Dann lasse ich euch jetzt alleine, damit ihr euch ein wenig beschnuppern könnt. Und viel Glück bei dem, was ihr vorhabt!"
 1. Eigentlich könntest du wohl nicht so schnell nach Kalsgard gereist sein, aber darüber würde ich gerne hinwegsehen - sonst hätte das mit der Zusammenkunft hier nicht so geklappt.
 2. das könntest du vielleicht später ingame nochmal tun
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 19.04.2018, 18:56:09
Vor den Gefährten stand eine junge Frau mit wallendem roten Haar, auf deren Lippen ein kaum zu erkennendes aber doch vorhandenes Lächeln lag, als sie vorgestellt wurde. Sie trug einfache und praktische Kleidung. Dunkle Hosen, eine Art Tunika, die ein wenig anmutete wie ein Rock und eine Schärpe, in der mehrere Phiolen steckten. Sie machte einen kleinen Knicks und sagte noch bevor Belende den Raum verlassen hatte: "Jehanna Grau zu euren Diensten."
Als sie dann alleine waren, fügte sie hinzu: "Und ihr wollt euch also mit dem Langmuskel anlegen? Oder ist es eher umgekehrt?"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 20.04.2018, 14:28:55
Garridan reagierte nicht auf Belendes Provokation. Sie waren hier, weil sie eine Aufgabe zu erfüllen hatten. Alles andere musste warten. Er lächelte daher freundlich, er wollte sie schließlich nicht verärgern. Sie hatte ihnen sehr geholfen und konnte vielleicht auch in Zukunft eine wichtige Unterstützung sein. Während Mugin die Sache mit der Bezahlung erledigte überlegte Garridan, was diese persönliche Sache wohl gewesen sein mochte. Er würde die Augen offen halten, es konnte später einmal helfen, etwas darüber in Erfahrung zu bringen.

Und dann war Belende fort und ihre Mitarbeiterin, oder ihr Spitzel, war geblieben. "Garridan.", dann stellte er die anderen mit namen vor. "Eigentlich legen wir keinen Wert darauf, uns hier mit irgend jemandem anzulegen, aber wer uns seine Mörder auf den Hals hetzt muss damit rechnen, dass wir ihn besuchen, um nach dem Grund zu fragen." Warum sollte er es verschweigen, Jehanna sollte ruhig wissen, dass dies hier ebenfalls etwas persönliches war.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 20.04.2018, 19:41:50
Während er Belende die versprochenen Goldreifen aushändigte, nutze er die Chance und sprach gleich noch mit ihr: "Sagt ihr wisst nicht zufällig etwas über den Überfall auf Herrn Snaevald?" Er erzählte ihr was sie von dem Händler erfahren hatten.

Nachdem er dies geklärt hatte wandte er sich an Jehenna. "Mit welcher Art von Hilfe haben wir denn von Ihnen zu rechnen, Frau Grau? Immerhin werden wir uns ja sozusagen in die "Höhle des Löwen" begeben."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 21.04.2018, 11:51:59
Jehanna zögerte nicht lange auf Mugins Frage zu antworten, aber sie tat es nicht mit Worten, sondern mit einer Geste ihrer Hand. Daraufhin flog ein Kelch, der auf einem Tisch am Rand der Kammer gestanden hatte in Richtung ihrer Hand, wo er für einen Augenblick in der Luft hing, um dann zu seinem angestammten Platz zurückzuschweben.
Die junge Frau strich sich eine rote Strähne aus dem Gesicht und fügte dann noch eine, wenn auch etwas kryptische Erklärung hinzu: "Meine Hände greifen nach Dingen, die sonst niemand erreichen kann. Und das ein oder andere weitere Talent habe ich auch noch."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 21.04.2018, 19:17:34
Mugins Augen verengten sich als er der Demonstration von Jehenna zusah. Als sie fertig war sprach er ein paar Worte auf Sylph und machte eine einfache Handgeste[1] und ließ daraufhin den Kelch genauso heran- und wieder wegschweben wie sie es getan hatte. "Erzählt uns doch bitte ein wenig mehr über eure Kräfte, Frau Grau. Wenn wir zusammenarbeiten wollen sollten wir schon etwas mehr wissen als das."
 1. Mage Hand
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 22.04.2018, 13:16:16
Einen Augenblick überlegte die junge Frau und legte ihre Stirn in Falten, bevor sie dann auf Mugins Frage antwortete: "Ich würde das ja gern tun, aber ich weiß selbst nicht wirklich etwas darüber. Ich kann euch sagen, dass es nicht so funktioniert wie das, was ihr mit eurer Magie tut. Ich brauche keine Gesten, keine Materialien, keine Zauberformeln. Und ich kann das so oft ich will. Außerdem habe ich noch niemanden getroffen, der so gut im Bewegen von Dingen war wie ich, so präzise so ausdauernd, oder so mächtig. Aber wie das alles genau funktioniert kann ich euch nicht erklären." Während sie sprach bewegte sie sanft und kaum sichtbar ihre Finger und wenig später schwebte Mugins eigener Geldbeutel, fein säuberlich vom Gürtel gelöst vor dessen Nase[1]: "Wie gesagt, ich bewege Dinge, entweder ohne dass es jemand merkt oder - so es nötig wird - auch so dass er es ziemlich deutlich zu spüren bekommt."
 1. Slieght of Hand 23
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 22.04.2018, 16:03:55
Arashi hielt sich aus dem Gespräch raus. Eigentlich war es nicht seine Sache, wobei doch. Musste er sich erinnern, wenn seine neue Herrin, zumindest bis sie in Minkai waren, befohlen hatte ihren Leuten zu helfen war es seine Sache. Jehanna musterte er von oben bis unten genau.

"Nun dann kannst du ja den Langmuskel bei den Eiern packen wenn es eng wird und das sogar von weit weg. Nicht schlecht.", überlegte der Druide grinsend laut.
"Wir sollten uns einen guten Plan zurecht legen, wenn wir seine Feier sprengen wollen. Sollten wir in Probleme geraten ist das umgeben von seinen Männern sicher kein Spaß."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 22.04.2018, 23:44:03
Als sein Geldbeutel langsam in sein Sichtfeld schwebte, zuuckte Mugin instinkiv zurück nur um dann mit etwas säuerlicher Miene ihn aus der Luft zu schnappen und verstaute den Sack vorsichtshalber in seinem Rucksack. "Gut, dass hat es zumindest etwas aufgeklärt," sagte er während er ein kicherndes Eidolon böse ansah. "Sagt, Frau Grau, was wisst ihr über Langmuskel? Wie groß wird die Feier sein?"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 25.04.2018, 11:22:54
Jehanna zukcte mit den Schultern: "Allzu viel weiß ich nicht über ihn. Asvig Langmuskel ist einer eher unbedeutender Edelmann. Ich habe ihn weder je getroffen, noch viel mehr als seinen Namen von ihm gehört. Er ist engagiert im Handel und scheint in letzter Zeit nach neuen Handelswegen für Karlstad zu suchen. Bisher hat er noch nicht viel von sich Reden machen. Dieses Fest soll dem wohl Abhilfe schaffen. Und da es einen Totenfeier für seinen Lehnsherren ist, wird es keine kleine Veranstaltung sein und traditionell wird es recht hoch her gehen dort."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 26.04.2018, 11:43:35
"Hoch hergehen ist gut, zumindest für uns denke ich. Wie läuft eine solche Feier hier ab? Gibt es Geschenke für die Toten? Ist jeder Gast verpflichtet etwas über den Toten zu sagen? Ich würde ungern in eine Rede hineinrennen und gezwungen sein etwas über den Toten zu sagen. Wahrscheinlich sollten wir noch etwas mehr Informationen über den Toten einholen. Mein Gastwirt scheint recht redselig zu sein ich könnte bei ihm nochmal nachfragen und wir sollten uns vielleicht anschauen wo genau die Feier stattfindet um einen Fluchtplan zu haben oder wenigstens einen Treffpunkt falls wir uns trennen müssen.", überlegte Arashi laut.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 26.04.2018, 20:55:55
Jehanna blickte für einen Augenblick verwirrt ob der Fragen Arashis, bis ihr klar wurde, dass die Fremden wohl nicht verstanden hatten, was sie mit Totenfeier meinte: "Oh verzeiht, es ist nicht das Begräbnis oder soetwas. Der Langmuskel hat nur den Tod seines Herren zum Anlass genommen eine Menge Leute einzuladen. Keine Reden, keine Totengeschenke und eine Menge Alkohol. Da werden ein paar Gäste mehr kaum auffallen und je später es wird, desto mehr wird getrunken."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 27.04.2018, 07:53:24
Eine solche Party war kein guter Ort, um Informationen zu bekommen. Oder vielleicht doch?

"Der Mann wird ständig unter Leuten sein, unter treuen Leuten. Wenn er uns erkennt, hetzt er uns vielleicht eine Horde von Nordmännern auf den Hals, aber eine Trauerfeier ist ja der richtige Ort dafür. Aber mal ehrlich, viel aus ihm heraus werden wir dort nicht bekommen. Also sollten wir vielleicht versuchen mitzufeiern, bis alle so besoffen sind, dass sie ihm nicht mehr helfen können. Wir dagegen sollten und zurück halten und nüchtern bleiben. Und dann werfen wir ihn in eine Tränke bis er wieder wach ist und quetschen heraus, was zum Teufel es mit dem Überfall auf sich hat."

Der Plan gefiel ihm, allerdings gefiel ihm die Vorstellung nicht, nüchtern zwischen den besoffenen, prügelnden und pöbelnden Männern warten zu müssen, bis sich eine gute Gelegenheit ergab. "Vielleicht sollten wir erst um Mitternacht zur Feier gehen."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 08.05.2018, 15:46:38
Die Stimmung in der zusammengewürfelten Runde war weiterhin von Misstrauen und Unsicherheit, was die Gegenüber betraf, geprägt, und so wollte sich kein richtiges Gespräch einstellen - außer einigen oberflächlichen Vorstellungsworten schien jeder vor allem mit sich selbst beschäftigt zu sein und damit, den Fremden nicht zu viel von sich preiszugeben. Nachdem auch Belendes Antwort auf Mugins Frage nicht mehr hergegeben hatte als das, was sie ohnehin schon wussten, entschloss man sich schließlich, das Etablissement zu verlassen und zunächst zum Lager der Karawane zurückzukehren, um Ameiko Bericht zu erstatten. Jehanna schloss sich den anderen dreien wie beauftragt an, ohne jedoch die genauen Hintergründe zu kennen, wegen denen diese Asvig Langmuskel suchten; und die anderen machten bisher auch keine Anstalten, sie darin einzuweihen.

Auf dem Weg zurück ins Knochenviertel hingen alle vier Gefährten vornehmlich ihren eigenen Gedanken nach. Garridan und Mugin waren vor allem unsicher, was Ameiko zu ihrer neuen Gefährtin sagen würde. War es ein Fehler, sie mit ins Lager zu nehmen? Schließlich wussten sie nichts von Jehanna außer einer kurzen Demonstration ihrer Kräfte und einer Empfehlung Belendes, von der sie ebenfalls nicht wussten, inwieweit sie ihr trauen konnten. Doch die Entscheidung war gefallen, und irgendwie mussten sie ja auf ihrer Suche vorankommen.



Als sie sich dem Lager näherten, war es das Eidolon, das als erstes spürte, dass etwas nicht in Ordnung war und Mugin über ihre mentale Verbindung warnte. Mit erhöhter Aufmerksamkeit gingen die vier weiter ... und sahen nach wenigen Metern die Leiche einer der Karawanenwachen in einem Stapel Stoffe liegen!
Nun gab es kein Halten mehr, und das Eidolon rannte, vom den vier Gefährten dicht gefolgt, in das Lager hinein. Der Anblick, der sich ihnen bot, ließ allen den Atem stocken - auch Jehanna, die noch nicht hier gewesen war. Denn es war auf den ersten Blick ersichtlich, dass hier ein Überfall stattgefunden hatte. Mehrere leblose Körper lagen verstreut umher, einzelne Zelte waren umgeworfen, und Garridan und Mugin befürchteten schon, keine lebende Seele mehr vorzufinden, als plötzlich Koya in ihr Blickfeld kam, die tief über einen Koloss gebeugt war, der niemand anderer als Gorog sein konnte.

Als sie Schritte hörte, hob sie erschrocken den Kopf, doch ihre Miene hellte sich etwas auf, als sie Garridan und den Gnom erkannte. Dennoch glitzerten Tränen in ihren Augen und die Stimme der sonst so hart erscheinenden Seherin war brüchig, als sie die Ankommenden ansprach: "Sie kamen so schnell, plötzlich waren sie überall. Sandru und Shalelu haben Ameiko in Sicherheit gebracht. Gorog und Shuo haben sie hier aufgehalten, so gut es ging. Und Cliff hat das Siegel beschützt."
Erst jetzt erkannte Garridan die deutlich kleinere Gestalt des jungen Landsmannes von Arashi neben dem Halbork liegen, und bemerkten auch, dass einige der Leichen offenbar den Angreifern gehörten. Von Cliff jedoch war keine Spur zu sehen.
"Sie haben lange durchgehalten, aber irgendwann waren ihre Kräfte am Ende. Cliff hat sich gewehrt wie ein Löwe und war nicht vom Siegel zu treffen - dann haben sie ihn einfach in einen Sack gesteckt und mitgenommen. Die beiden hier sind übel verletzt, aber leben noch - ich kümmere mich um sie. Versucht, Cliff und das Siegel zurückzuholen! Sie sind gerade erst geflohen, können noch nicht weit sein. Dorthin sind sie gelaufen!"
Koya zeigte in die entgegengesetzte Richtung, aus der sie gekommen waren, und sofort machten sich die drei Menschen, der Gnom und das Eidolon auf den Weg. Sie handelten instinktiv, auch wenn sie niemanden hier kannten, denn für alle war klar: Jetzt war nicht die Zeit für Fragen.



Solitaire hatte an einer nicht allzu belebten Ecke des Knochenviertels ein kleines Zelt aufgestellt, in dem sie gerade saß und einem Seemann aus Cheliax die Karten legte. Der Mann hatte ein Gesicht, das sie frappierend an eine Ratte erinnerte, und auch sonst war er ihr zutiefst unsympathisch, doch er hatte bezahlt, und so ließ sie sich ihre persönliche Antipathie nicht anmerken. Sie hätte sicherlich mehr Kunden anlocken können, hätte sie sich einen der belebteren Plätze ausgesucht; doch einerseits war es nicht unbedingt das Gold, was sie antrieb - sie hatte nicht das Ziel, mit ihrer Kunst reich zu werden - andererseits bot ein etwas abgeschiedenerer Platz auch eine okkultere Atmosphäre: Wie sollte man in die richtige Stimmung kommen, wenn draußen ein Marktschreier versuchte, den anderen zu übertönen?

Doch just in diesem Moment wurde auch an diesem Platz ihre Konzentration gestört, denn wie aus heiterem Himmel begann draußen eine glockenhelle Stimme wie am Spieß um Hilfe zu rufen. Geschockt über diese Störung benötigte Solitaire einen Augenblick, um aus ihrer Trance zu kommen, und fand sich dann bereits allein im Zelt zurückgelassen. Das Rattengesicht hatte offenbar das Weite gesucht, bevor er in irgendwelche Kämpfe hineingezogen werden konnte, die ihn nichts angingen. "Passt." dachte die Halbelfin, die sich durch das feige Verhalten in ihrer vorgefertigten Meinung bestätigt sah. Selbst schritt sie jedoch an den Zeltausgang und spähte nach draußen:

In der Straße waren mehrere vermummte Gestalten aufgetaucht, von denen einer eine Art Sack zu tragen schien, der jedoch hin- und herzuckte, und aus dem auch die Schreie zu kommen schienen. Sie zählte vier Personen, doch zu ihrem Erstaunen musste sie bemerken, dass die wenigen Passanten, statt zur Hilfe zu eilen, anscheinend alle bemerkt hatten, dass sie etwas Wichtiges zu erledigen hatten: Die Straße schien fast leer gefegt zu sein.

Doch konnte sie es mit ihrem Gewissen vereinbaren, ebenfalls untätig zu bleiben? Oder durfte sie hoffen, dass sich andere ihr anschließen würden, wenn sie einschritt?



Rumar Endan kehrte gerade von seiner morgendlichen Visite durch die ärmsten Straßen des Knochenviertels zurück - eine Tätigkeit, die ihn jeden Tag erneut mental und emotional auszehrte. Er hatte es sich zur Aufgabe gemacht, das schlimmste Leid zu lindern, doch tagein, tagaus die Armut, Krankheiten und das Elend aus nächster Nähe mitzuerleben, war immer wieder eine Erfahrung, von der er sich erst erholen musste. Ein einzelner Mann war nun einmal nicht in der Lage, alles Leid zu lindern, so sehr er sich auch mühte.

Hier war er kurz vor seiner Unterkunft in der Nähe der Handelskarawanen, und das Elend lag bereits ein Stück hinter ihm, auch wenn es immer noch nachwirkte. Er freute sich auf ein bescheidenes Mahl, um seine Lebensgeister wieder zu stärken, als er hinter sich schnelle Schritte hörte und einen Moment später von mehreren Gestalten überholt wird, von denen einer etwas schweres zu tragen schien. "Halunken" schoss es ihm sofort durch den Kopf, und nur einen Augenblick später wurde er scheinbar bestätigt, als eine Stimme begann, um Hilfe zu rufen. Hoffnungsvoll blickte er sich um, denn sicher würden einige der Passanten zu Hilfe eilen - doch zu seinem Entsetzen sah er sich umgeben von Feiglingen. Denn wo er auch hinsah, jeder schien nur damit beschäftigt zu sein, die Beine in die Hand zu nehmen. Sogar gegenüber von den Schurken sprintete ein Mann aus einem kleinen Wahrsagerzelt.

Wenn das der Zustand der menschlichen Gesellschaft geworden war ...
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 09.05.2018, 00:28:22
"Und dabei wollte ich ihm gerade sagen, dass er nicht immer vor seinem Schicksal weglaufen soll..."

Die Halbelfin zuckte mit den Schultern, während irgendwo in einer der schattigeren Ecken des Zeltes ein leises Kichern zu vernehmen war.

"Naja, stimmt doch. Da wäre doch sogar ein Quäntchen Wahrheit dran gewesen. Aber was will man schon von einem Cheliaxaner erwarten... Hey, hast Du das auch gehört?"

Als sie von ihrem Zelteingang aus die Halunken erblickte, die offenbar ein Kind oder eine andere kleine Gestalt entführt hatten, war ihr sofort klar, dass sie nicht einfach nur tatenlos zusehen konnte. Leider sahen das so ziemlich alle anderen Passanten in der Gegend offenbar anders. Mit einem tiefen Seufzer und der Hoffnung, dass, wenn sie jetzt eingreifen würde, sich vielleicht doch noch jemand ein Herz fasste, denn gegen vier Schläger würde sie alleine wohl auch recht schnell die Flucht ergreifen müssen, duckte sie sich so gut es ging in den Zelteingang, um nicht sofort aufzufallen, und begann damit eine Zauberformel zu sprechen und die notwendigen Gesten auszuführen.

Einen Moment später explodierte eine Wolke aus glitzernden und funkelnden Teilchen inmitten der Schlägertruppe und hüllte diese komplett ein[1].
 1. Glitterdust auf soviele von den Schlägern, wie möglich (auf jeden Fall auf den mit dem Sack) - Will DC 17 oder 4 Runden lang blind (jeweils am Ende ihres Zugs neuer RW möglich); unabhängig davon durch glitzernden Staub markiert und leicht zu sehen (-40 auf Stealth)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 09.05.2018, 08:00:18
Garridan schwieg während des Rückwegs. Er hatte sich das alles anders vorgestellt. Die gesamte Reise war nichtso verlaufen, wie er es erwartet hatte. Immer hatten sie reagieren müssen, nie wirklich das Heft in der Hand gehabt. Und nun waren da zwei Neulinge, die er kaum einschätzen konnte. Es wäre der perfekte Weg, einen Spion bei Ihnen einzuschleusen, nachdem der Angriff misslungen war. Aber Ameiko hatte diesen Mann in ihren Dienst geholt, so war es also nun. Aber Garridan würde ihn und auch die Frau im Auge behalten.

Kurz darauf wurde er aus seinen Gedanken gerissen und sofort war er alarmiert. Ein schneller Blick reichte ihm, um die Situation zu erfassen und es war klar, dass Cliff sie brauchte. "Los, hinterher, wir müssen das Siegel retten - und Cliff!" rief er und machte sich sogleich an die Verfolgung. Anhand der Leute, die sich in Sicherheit zu bringen versuchten, konnte er gut die Richtung erkennen, in die sie mussten. So schnell er konnte, ohne dabei jemand umzurennen, rannte er in diese Richtung.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 09.05.2018, 13:04:37
Als die Gruppe Koya erreichte und erfuhr was mit ihren Kameraden geschehen war, schwelte im Eidolon Wut hoch. Aber nicht nur das, auch Enttäuschung das sie nicht dagewesen war und sie beschützt hatte. So stark waren ihre Gefühle das sie auch Mugin durch den mentalen Link beeinflussten. Natürlich rannten sie alle sofort in die angegebene Richtung, allen voran das Eidolon.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 11.05.2018, 03:57:05
Endlich hatte er auch diese Visite hinter sich gebracht. Rumar Endan atmete erleichtert aus. Er machte diese Arbeit gerne und wurde immer wieder mit Dankbarkeit belohnt aber gleichzeitig war es anstrengend und er war froh, wenn es endlich vorbei war. Er war einfach nicht mehr im besten Alter und schnell erschöpft. Das bedeutete allerdings nicht, dass seine Arbeit für den Tag schon getan war. Nach einer Pause würde er weitere Leute behandeln. Dies war nun schon seit vielen Jahren seine Bestimmung und sein Lebensinhalt und auch wenn es manchmal schwer war und er zweifelte, ob ihn das wirklich retten würde, machte er diese Arbeit gerne.
Jetzt war aber erstmal eine Stärkung angesagt. Freudig und voller Erwartung bewegte er sich bereits auf das Haus zu, in dem er untergekommen war, als er von einigen Leuten überholt wurde. Er hätte ihnen keine weitere Beachtung geschenkt und es bei einigen, in seinen Bart gemurmelten Worten belassen, wenn nicht eine von den Gestalten einen Sack getragen hätte, aus dem eine Stimme kam und nach Hilfe rief. Rumar sah sich um und hoffte, dass irgendjemand helfen würde aber er wusste bereits im inneren, dass dies nicht geschehen würde. Die Leute, die hier lebten, waren die ärmsten der Armen. Er wusste aus eigener Erfahrung, dass sie ganz andere Sorgen hatten, als sich um eine entführte Person zu kümmern oder sogar auf der Seite der Entführer standen. Armut und Kriminalität gingen leider oft Hand in Hand.
Mit einem Seufzen drehte er sich zu den Entführern um. Vor vielen Jahren hätte er eher mit diesen Leuten zusammengearbeitet, als sie aufzuhalten. Doch das hatte sich geändert und er wollte nicht dabei zusehen, wie sie ungeschoren davonkamen. Er bereitete einen Zauber vor, als die Truppe von einer Glitzerwolke eingehüllt wurde. Offensichtlich konnte mindestens eine andere Person ebenfalls nicht einfach zusehen. Gut. Dann würde er nicht alleine gegen diese Leute kämpfen müssen. Er murmelte eine Zauberformel und zeigte auf den Mann, der den Sack trug. "Lass den Sack sofort fallen!" Seine Stimme donnerte über die Straße und strafte seinem Alter - und seiner Erschöpfung - Lügen. Doch diesem Befehl würde der Mann gehorchen müssen, wenn er dem dazugehörigen Zauber nicht widerstehen konnte.[1]
Den Entführern stellte sich nun ein alter Mann entgegen. Rumar war bis auf einen Dolch völlig unbewaffnet und trug lediglich eine braune Robe, die ihm etwas zu groß schien und festes Schuhwerk. Sein faltiges Gesicht lag in der Kapuze verborgen - genauso wie die schulterlangen, weißen Haare und der gleichfarbige Bart. Er machte keine bedrohliche Erscheinung und wirkte einfach wie ein alter Mann.
 1. Command: Drop (https://www.d20pfsrd.com/magic/all-spells/c/command/) DC 15
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 11.05.2018, 15:31:03
Jehanna war von der plötzlichen Hektik und den sich überschlagenden Ereignissen sichtlich überrascht. Diese Leute, denen zu helfen Belende sie geschickt hatte, schienen ja an etwas größerem dran zu sein, als nur einem kleinere Adligen. Sonst machte dieser ÜBerfall überhaupt keinen Sinn. Ihr Interesse war jetzt endgültig geweckt, denn sie hatte in den letzten Wochen bereits begonnen sich hier in ihrem Leben, das in einen immer ähnlichen Trott geraten war, zu langweilen. Aber jetzt gab es etwas zu tun und als einer ihrer neuen Begleiter danach rief, die Verfolgung aufzugehen, nickte sie bestimmt und folgte ihm schnellen Schrittes. Während sie das tat, ließ sie je einen Faustgroßen Stein in ihre rechte und linke Hand fliegen. Es schadete nie auf einen Kampf vorbereitet zu sein.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 12.05.2018, 00:31:58
Solitaire schaffte es tatsächlich, mit ihrer Glitzerwolke drei der vier Männer einzuhüllen, die mit wildem Husten und zornigen Zoten reagierten und sich panisch umblickten. Zu ihrer Verstimmung schien aber nur einer der Banditen tatsächlich orientierungslos zu sein - die anderen beiden waren zwar über und über mit glitzerndem Staub bedeckt, doch ihre Augen schienen nicht betroffen zu sein. Der ihr am nächsten stehende hatte sie dann bei seiner Suche auch sofort im Eingang ihres Zeltes stehen sehen und setzte sich nun, einen Dolch in der Hand, wütend in ihre Richtung in Bewegung.

Der Mann, der eben noch den Sack trug, ließ ihn nun jedoch zu seiner eigenen Überraschung auf den Befehl eines alten Mannes hin plötzlich fallen, den Solitaire auf der gegenüberliegenden Seite der Straße ausmachen konnte. Sofort erkannte sie, dass hier ebenfalls Magie am Werk sein musste, und ihre Hoffnung erhielt einen neuen Schub, den Halunken nicht alleine gegenüberstehen zu müssen. Doch der Alte hatte mit seiner Handlung nun ebenfalls den Zorn der beiden Männer auf sich gezogen, die sich nun auf ihn zubewegten. 

Runde 1
Block 1
Rumar (22)
Mugin (21)
Solitaire (20)
Jehanna (18)

Block 2
B1-I10 (17)
B2-J12 (17, blinded (1/4))
B3-K13 (17)
B4-M14 (17)

Block 3
Arashi (14)
Eidolon (9)
Garridan (4)


[1]
(http://games.dnd-gate.de/index.php?action=dlattach;topic=8251.0;attach=13490;image)
 1. Ich habe sowohl Solitaires als auch Rumars Handlungen jetzt einmal zeitgleich in einer Überraschungsrunde angesetzt, sie können beide nochmal handeln, bevor die Banditen dran sind. Alle anderen sind noch unterwegs und können in dieser Runde noch nicht handeln (es sei denn, sie verzichten darauf, sich weiter zu nähern). 
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 12.05.2018, 00:57:11
Innerlich leicht fluchend, dass ihr Zauber nicht mehr von den Banditen erwischt hatte, nahm Solitaire im Augenwinkel wahr, dass von der anderen Seite offenbar noch jemand mit magischen Kräften der Meinung war, dass diese Halunken aufgehalten werden mussten. Das gab ihr neuen Mut und veranlasste sie dazu, einen weiteren Zauber in ihre Richtung zu schleudern. Einige der Tätowierungen an ihrem linken Arm flackerten auf, als sie die Magie wirkte.

Diesmal lösten sich aus ihrer Hand drei Energiegeschosse, die wie winzige Sternenmesser aussahen[1]. Auf dem Weg trennte sich eines der drei Geschosse aber von den anderen und flog auf ein anderes Ziel zu. Der Aufprall der magischen Kraft erfolgte mit soviel Wucht, dass es den einen oder anderen glatt von den Beinen riss[2][3].

Kurz wandte sich die Zauberin nocheinmal in Richtung des Zeltinneren. "Du könntest Dich eigentlich auch mal nützlich machen... such nach Leuten, die uns hierbei helfen können!"

"Oh, ja, natürlich. Sofort!" erklang Phoebes helle Stimme. Sofort flatterte der kleine Vogel los, um über die Dächer der Häuser zu gelangen[4] und sich einen Überblick zu verschaffen[5]. Irgendwo mochte vielleicht jemand sein, der nicht vom Ort des Geschehens floh und den sie vielleicht noch ein wenig aufmuntern konnte, zu helfen.
 1. Magic Missile (CL 5)
 2. Bandit 1: 2+4 Schaden und Kampfmanöver Trip 22
 3. Bandit 2: 2 Schaden und Kampfmanöver Trip 17
 4. Doppelte Bewegung
 5. Wahrnehmung 29
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 12.05.2018, 03:23:56
Der Zauber zeigte seine Wirkung und der Sack wurde sofort fallen gelassen. Damit sollte die entführte Person für den Moment in Sicherheit sein. Rumar war zufrieden mit sich. Leider hatte er damit den Zorn dieser Männer auf sich gezogen und er besaß nicht viele Möglichkeiten, in den Angriff überzugehen. Seit seinem Lebenswandel vor vielen Jahren, hatte er sich darauf konzentriert, den Menschen zu helfen und nicht sie zu bekämpfen. Das spiegelte sich auch in seiner Zauberwahl wider. Doch er sah keinen Grund darin, jetzt aufzugeben. Von der anderen Seite der Straße kam Hilfe in Form einer anderen, magisch begabten Person. Er war also nicht allein.
Es gab einen Zauber, mit dem er hier vielleicht auch etwas ausrichten konnte. Rumar schloss für einen Moment die Augen und konzentrierte sich darauf, die magische Formel zu rezitieren. Als er sie wieder öffnete, wurden zwei der Banditen[1] in eine Explosion schimmernden Lichtes eingehüllt.[2] Sollten die Götter über diese Männer richten, so wie sie auch ihn gerichtet und bestraft hatten. Sicherheitshalber blieb der alte Mann aber lieber auf Abstand.[3] Man konnte ja nie wissen und er war zu alt, um sich wie damals in einen direkten Kampf zu stürzen. Außerdem hatte er natürlich für die kurze Visite nicht seine Rüstung angezogen, sodass er jetzt völlig ungeschützt war.
 1. K13 und M14
 2. Burst of Radiance: Creatures in the area are blinded for 1d4 rounds, or dazzled for 1d4 rounds if they succeed at a Reflex save. Evil creatures in the area of the burst take 4d4 points of damage, whether they succeed at the Reflex save or not.
 3. Bewegung auf T19
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 12.05.2018, 12:26:47
Auch die Folgeangriffe Solitaires und Rumars zeigten Wirkung: Von magischen Geschossen getroffen gingen zwei der Angreifer zu Boden. Beide rappelten sich sogleich wieder auf, doch während einer in einem Bogen hinter Solitaire lief, scheinbar mit der Absicht, sie einzukesseln, spielte sein Kumpan, der immer noch blind in der Gegend umhertorkelte, nicht mit, sondern bewegte sich nur langsam tastend etwas in die gleiche Richtung.[1]

Rumars Lichtexplosion ließ die beiden Halunken, die von ihr getroffen wurden, laut aufschreien, und vor allem einer von beiden schien sich kaum noch auf den Beinen halten zu können: Die Götter hatten offenbar eine klare Meinung davon, was die Männer verdienten. Dennoch tat der Schmerz der Angriffslust der beiden scheinbar keinen Abbruch - ihre Wut wurde offenbar nur noch geschürt, und beide rannten, wilde Flüche in einer fremden Sprache ausstoßend, in Rumars Richtung und kreisten den alten Mann ein.[2] Sowohl Solitaire als auch Rumar konnten nun erkennen, dass die Angreifer scheinbar alle aus Tian Xia stammten.

Innerhalb der Staubwolke kam es inzwischen zu Bewegungen, als der nun lose auf dem Boden liegende Sack plötzlich strampelnde Bewegungen vollführte und schließlich der Kopf eines Halblings zum Vorschein kam: "HAH! Ihr werdet euer Tun noch bereuen, wenn Gorog hier ist! Amei..." Weiter kam die kleine Gestalt nicht, denn ein plötzlicher Hustenanfall bremste den Wortschwall.

Phoebe flog auf Solitaires Anweisung hin schnurstracks nach oben, um dort eine bessere Übersicht zu erlangen, doch schon im ersten Moment erschrak der Vogel, als sie weitere vier Männer erblickte, die gerade um die Ecke bogen und ziemlich sicher ebenfalls zu den Halunken gehörten.[3] Zwei von ihnen liefen direkt in die Richtung Solitaires, denn der dort stehende Gauner machte mit lauten Rufen auf sich aufmerksam. Die anderen beiden schienen ihrem blinden Freund helfen oder sich wieder am Sack zu schaffen machen zu wollen.
In der Gewissheit, dass Solitaire diese Neuankömmlinge ohnehin bereits gesehen hatte, flog Phoebe noch höher, und erblickte am Ende der Straße, aus der die vier Halunken gekommen waren, weitere Gestalten - diese jedoch boten ein vielfältigeres Bild: Vorneweg rannte eine außerweltliche Kreatur, deren Anblick zum Fürchten war, dahinter drei sehr unterschiedlich gekleidete Menschen; und ganz hinten hetzte ein Gnom den anderen hinterher, dessen kurze Beine ihn jedoch immer weiter abreißen ließen. Lange würde es nicht mehr dauern, bis die ungleiche Gruppe Solitaire erreichen würde. Die Frage war nur: Waren es weitere Feinde, oder verfolgten sie diese und würden Hilfe bringen?
Phoebe setzte zum Sinkflug an, um ihrer Begleiterin die Nachricht zu überbringen ...

Das Eidolon hetzte um die Kurve, und erblickte am Ende der Straße, gar nicht mehr weit vor ihnen, fliehende Männer. Das mussten sie sein, und in ihrem Tempo würde sie sie bald einholen. Sie versuchte noch einmal, das Tempo zu erhöhen, und hoffte, dass die langsamen Menschen wenigstens einigermaßen an ihr dran bleiben würden. Wenn sie die Schurken erst einmal eingeholt hatte, würde sie sie schon irgendwie stoppen ...


Runde 1/2
Block 1
B1-J6 (6 Dmg)
B2-J11 (2 Dmg, blind (2/4))
B3-K13 (15 Dmg, dazzled (1/1))
B4-M14 (7 Dmg, dazzled (1/1))
B5-G8
B6-F8
B7-G10
B8-F10

Block 2
Arashi
Eidolon
Garridan
Rumar
Mugin
Solitaire
Jehanna


[4]
 1. B1: Movement 1: Aufstehen. Movement 2: Bewegung nach J6. B2: Movement: Aufstehen. Dazu ein 5-Ft-Step nach Norden.
 2. Beide doppelte Bewegungsaktionen.
 3. B5-B8
 4. Die durchgestrichenen PCs sind weiterhin auf der Verfolgung und noch nicht am Ort des Geschehens angekommen. Die anderen beiden sind wieder dran.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 13.05.2018, 00:16:04
So langsam wurde es doch etwas brenzlig, jetzt kamen noch vier weitere von denen herbeigestürmt. Zeit, ein wenig Platz zwischen sich und die Gegner zu bringen, dachte sich Solitaire, während sie einige Schritte auf die andere Seite des Platzes lief[1].

Von dort aus wirkte die Zauberin einen weiteren Geschosszauber[2], um drei der Neuankömmlinge zu attackieren und vor allem ein wenig aufzuhalten[3][4][5].
 1. Bewegung nach N9 (OA durch den Bandit)
 2. Magic Missile mit Metamagic Adept
 3. Bandit 5: 3 Schaden und Kampfmanöver Trip 23
 4. Bandit 7: 3 Schaden und Kampfmanöver Trip 15
 5. Bandit 8: 4 Schaden und Kampfmanöver Trip 21
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 13.05.2018, 02:17:53
Auch wenn die Götter ihn erhört und die Entführer gerichtet hatten, schien das sie kaum aufzuhalten. Zwei der Männer kamen auf ihn zugerannt und umkreisten ihn. Dabei konnte Rumar genau sehen, dass sie aus Tian Xia stammen mussten. Die waren aber ganz schön weit weg von zuhause. Was sie wohl hierher geführt hatte? Vermutlich hatte der entführte Halbling, den er kurz aus den Augenwinkeln sah, einige Antworten aber um an diese heranzukommen, musste Rumar erstmal diese Männer unschädlich machen.
Das war aber leichter gesagt als getan, jetzt da sie ihn direkt bedrohten. Er wich vorsichtig vor ihnen zurück[1] und duckte sich unter Angriffen weg, bevor er die Götter ein weiteres Mal still um ihre Hilfe bat. Wieder breitete sich vor dem alten Mann eine Lichtexplosion aus und hüllte die beiden Entführer komplett ein.[2] Dass sie schon bei dem ersten Zauber schmerzhaft aufgeschrien hatten, bestätigte ihn nur in seiner Vorgehensweise, denn das Licht schädigte guten Menschen nicht.
 1. 1,5m Schritt nach S18
 2. Nochmal Burst of Radiance: Creatures in the area are blinded for 1d4 rounds, or dazzled for 1d4 rounds if they succeed at a Reflex save. Evil creatures in the area of the burst take 4d4 points of damage, whether they succeed at the Reflex save or not.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 13.05.2018, 14:39:32
Gerade als Solitaire beinahe außer Reichweite war, nutzte ihr Gegner die sich bietende offene Kehrseite der Magiewirkerin, um ihr eine klaffende Wunde mit dem Dolch zuzufügen.[1] Beinahe hätte sie dies aus dem Konzept gebracht, aber schnell fasste sie sich wieder, und erneut, ließ sie einen Regen von magischen Geschossen auf ihre Gegner nieder, die auch diesmal gleich zwei von ihnen von den Beinen holte. Doch genauso schnell, wie sie umgefallen waren, rappelten sie sich auch wieder auf und setzten ihre Annäherung fort, während die übrigen Schurken nur umso begieriger schienen, Rache zu üben. Schließlich konnte sie es nicht mehr verhindern, dass die Gegner sie umringten, und einer von ihnen - der gleiche, an dessen Dolch ihr Blut bereits klebte, stich erneut zu - diesmal jedoch konnte sie knapp ausweichen.[2]
Doch die Situation spitzte sich immer weiter zu: Wenn nicht bald jemand zu Hilfe kommen würde, sah sie ihr letztes Stündlein geschlagen.

Doch gerade, als es so aussah, als wäre alle Hoffnung vergebens, drangen Worte an ihr Ohr, die ihr neue Kraft verliehen: Den Sinn konnte sie nicht wirklich aufnehmen, nur einige Wortfetzen, in denen es um eine Ameiko, etwas mit Thronerben, und um Helden ging. Doch irgendwie machte allein die Stimme ihr schon Mut, und sie stand ein wenig aufrechter als zuvor.[3] Es war der Halbling, dessen Oberkörper nun aus dem Sack lugte, der aber sofort von den anderen beiden Neuankömmlingen aufs Korn genommen wurde - doch bisher schienen sie ihn nicht zu fassen zu kriegen.

Gleichzeitig sprang ein Wesen auf den Platz, das Solitaire sofort als ein Eidolon erkannte. Einen kurzen Augenblick erstarrte sie, doch es war deutlich zu sehen, auf wessen Seite das Wesen stand. Endlich war Hilfe gekommen.

Rumar hingegen, der etwas abseits stand, erging es übel. Gerade als er anheben wollte, den Zauber von vorher zu wiederholen, und seine Aufmerksamkeit für einen Moment abgelenkt war, traf ihn ein böser Messerstich in die Seite[4], der ihm die Luft nahm und es ihm für einen kurzen Moment schwarz vor den Augen werden ließ. Doch als der Moment vorüber war, war auch die Konzentration verflogen, mit der er die Energie der Götter kanalisiert hatte: Der Zauber war gescheitert. Schlimmer noch: Die beiden Männer hatten ihn nun in die Zange genommen, und ein weiterer Stich traf ihn von hinten in den Oberkörper.[5]

Hinter dem Eidolon erreichten nun auch Garridan, Arashi und Jehanna den Ort des Geschehens, doch nur Jehanna besaß die Gedankenschnelligkeit, um sofort handeln zu können.[6]

Runde 2/3
Block 1
B1-O8 (6 Dmg)
B2-J11 (2 Dmg, blind (3/4))
B3-S19 (15 Dmg)
B4-S17 (7 Dmg)
B5-M9 (3 Dmg)
B6-N19
B7-K14 (3 Dmg)
B8-I12 (4 Dmg)
Cliff

Block 2
Arashi
Eidolon
Garridan
Rumar
Mugin
Solitaire
Jehanna
 1. AoO: kritisch, 10 Schaden
 2. B1 trifft nicht, B5 rappelt sich erst auf und läuft dann zu ihr, B6 mit doppelter Bewegung, beide können nicht mehr angreifen.
 3. Bardic Performance: Inspire Courage. +1 auf Angriffe und Schadenswürfe, außerdem +1 auf Rettungswürfe gegen bezaubern und Furcht.
 4. AoO: kritisch, 14 Schaden
 5. Treffer mit 17, 7 Schaden
 6. Die Situation: Das Eidolon ist schneller als die Humanoiden und kann einen beliebigen Punkt auf dem Platz erreichen. Allerdings kann es erst NACH der nächsten Aktion der Angreifer handeln (ursprünglich in Iniblock 3). Die anderen erreichen gerade erst den Platz, Jehanna kann aber als einzige im nächsten Block direkt handeln (ursprünglich Iniblock 1). Ihr könnt die Positionen untereinander tauschen (also Arashi vorne, einer der anderen dahinter), wenn euch das besser passt.
Solitaire, Rumar und Jehanna können also jetzt handeln. Alle stehen unter der Wirkung von Cliffs Bardenperformance (+1 Angriff und Schaden)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 13.05.2018, 15:14:18
"Ich habe sie!" Kurz und knapp war die Aussage die Mugin durch die mentale Verbindung erhielt und zuerst wollte er auf die Wahrnehmung des Eidolons direkt zugreifen, aber das würde ihn deutlich verlangsamen und so entschied er sich weiterzurennen so schnell ihm seine kurzen Beine tragen konnten.

Das Eidolon lief auf den Platz und machte sich so schnell es ging ein Bild des Kampfes. Als sie sah das Cliff umzingelt wurde zögerte sie nicht und rannte direkt zu den Angreifern dort.[1]

 1. Bewegung auf I11
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 13.05.2018, 17:56:55
Jehana zögerte nicht lange, als sie die Angreifer endlich einholten. Sie machte einen Schritt nach vorn, ließ umgehend einen der Steine, die sie in der Hand hielt, los, doch statt herunterzufallen blieb er einige Zentimeter unter ihrer Hand wie an einem unsichtbaren Band hängen, das sie dann mit einer ruckartigen Handbewegung anspannte. Mit beeindruckender Geschwindigkeit sauste das Geschoss durch die Luft auf sein Ziel zu, schneller als sie den Stein mit Köperkraft hätte werfen können. So schnell, dass er beim Aufprall auf das Ziel in kleine Splitter zersprang.[1] Die pure Gewalt des Aufpralls hätte wohl schon ausgereicht, aber die herumfliegenen Steinsplitter, die sich zusätzlich in das Fleisch des Banditen bohrten taten ihr übriges und ließen ihn bewegungslos zu Boden fallen.
Jehanna nickte grimmig, ob dieses Erfolges und ließ den anderen Stein zu Boden fall, um ihre freien Hände zu den Seiten auszustrecken. Ihr Finger verkrampften sich und ein lautes Surren umgab Jehanna. Ihre Augen begannen immer mehr zu leuchten, während das Surren langsam ebenfalls lauter wurde.[2]
 1. 5ft. step auf F9, Angriff auf J11 mit Kinetic Blast (22, 18 Schaden (http://games.dnd-gate.de/index.php?topic=8290.msg1046971#msg1046971))
 2. Move Action: Gather Power
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 13.05.2018, 23:05:38
Für einen Augenblick war es so, als ob die Zeit stehenbleiben würde. Sie spürte deutlich ihr Herz pochen als sie eine weitere Gruppe sah, die den Platz eiligen Schrittes betrat. Das Aussehen der Neuankömmlinge machte ihr ein wenig Hoffnung, aber erst als sie sah, wie sie sich ohne zu zögern auf die Feinde stürzten, war Solitaire sich sicher, dass sie auf der selben Seite kämpften. Dann setzte aber auch schon der Schmerz wieder ein, mit dem die tiefe Dolchwunde an ihrer Seite sich wieder in Erinnerung rief. Wie konnte eine so kleine Klinge nur so fürchterlich weh tun. Schnell wurde ihr bewusst, warum sie sich nur ungern in solche Situationen begab. Aber hier hatte sie einfach keine Wahl gehabt. Sie hatte einfach nicht tatenlos zusehen können. Und wer konnte auch ahnen, dass plötzlich aus allen Ecken weitere Banditen herbeistürmen würden.

Jedenfalls sah sich die Zauberin in ihrer aktuellen Lage nicht im Stande, weiter die Stellung zu halten, und trat ersteinmal den Rückzug an[1].

Im Vorbeilaufen rief sie der bunten Gruppe zu: "Desna sei Dank, dass sich doch noch jemand findet, der gegen diese Ungerechtigkeit einschreitet... Ich habe sie zwar für einen Moment aufhalten können, aber es wurden einfach immer mehr."
 1. Withdraw nach B8 (einen Gelegenheitsangriff durch den Bandit auf M9 gibt es trotzdem)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 14.05.2018, 00:07:31
Doch bevor Solitaire endgültig aus der Umklammerung der drei Banditen entrinnen konnte, landete einer von ihnen noch einen Treffer, wobei sie der Dolch diesmal nur am Arm streifte.[1] Dennoch drohte sie der brennende Schmerz beinahe zu übermannen, denn langsam begannen ihre Lebensgeister, aus ihr zu entweichen.

"Ja, lauf nur, du avistanische Hure!" hörte sie die lachende Stimme eines der Männer hinter sich, doch trotz des aufflammenden Zorns tat sie das einzig Richtige und brachte sich vorerst in Sicherheit - auch wenn sich ihr Gewissen meldete ob des alten Mannes, der sich ebenso wie sie selbstlos in den Kampf gestürzt hatte und sich nun alleine am anderen Ende des Platzes einer Übermacht entgegensah.
 1. AoO: 4 Schaden
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 15.05.2018, 16:51:02
Rumar

Auch Rumar war sehr erleichtert, als sich noch weitere Recken in den Kampf stürzten. Sein altersgeschwächter Körper war für diese Dinge einfach nicht mehr gemacht und die tiefe Wunde schmerzte ihn. Nichts, was seine heilenden Hände nicht beheben konnten, aber dafür war jetzt keine Zeit. Für den Moment würde es sicherer sein, wenn er sich auch ein wenig zurückzog, auch wenn er natürlich in der Nähe bleiben wollte.

Daher bewegte sich der Heiler von den beiden Banditen weg und verschwand in einer schmalen Gasse zwischen zwei Häusern[1]. Ob sie ihn wohl verfolgen würden? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Schließlich hatten sie jetzt genug andere Probleme. Während er sich so rasch bewegte, wie seine müden Beine es zuließen, fragte er sich, wie er wohl damals gehandelt hätte. Wäre er dem alten Mann hinterhergelaufen, um ihm den Rest zu geben? Oder hätte er sich auf sein eigentliches Ziel zurückbesonnen?
 1. Withdraw nach X11 (einen Gelegenheitsangriff durch den Bandit auf S17 gibt es trotzdem)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 16.05.2018, 00:08:29
Auch Rumar schaffte es mit letzter Kraft, sich von seinen Gegnern zu lösen und in eine Seitengasse zu fliehen, auch wenn er im Fliehen noch einmal leicht getroffen wurde.[1] Es schmerzte ihn zwar, sich einfach aus dem Staub zu machen, aber tot war er für niemanden eine Hilfe - und so konnte er versuchen, aus seiner Deckung heraus noch einmal einzugreifen.

Seine bisherigen Gegner ließen ihn ziehen, sahen sie anscheinend im Halbling das lohnendere und ihr eigentliches Ziel. Der kleine Mann in dem Sack war nun wirklich von allen Seiten umringt und bekam einen unsanften Schlag von einem Kampfstab ab. Dennoch verstummte er nicht, und weiterhin erfüllte sein Vortrag die Helden mit Mut.[2]

Das Eidolon, das Cliff zur Hilfe geeilt war, wurde ebenfalls gleich von der Menschentraube in Empfang genommen und erhielt einen Stich in den Rücken; doch die Kampfeslust der Kreatur war gerade erst geweckt.[3]

Die letzten beiden Banditen, ihres Zieles beraubt, erblickten jedoch die Neuankömmlinge und stürmten mit wütenden Schreien und erhobenen Dolchen auf diese zu. Garridan konnte geschickt ausweichen, doch Jehanna hatte weniger Glück und auch sie musste einen Treffer einstecken, den sie jedoch mit stoischer Miene wegsteckte.[4] Das Spiel hatte gerade erst begonnen.

[5]

Runde 3/4
Block 1
B1-F8 (6 Dmg)
B3-J12 (15 Dmg)
B4-K13 (7 Dmg)
B5-F9 (3 Dmg)
B6-I10
B7-K14 (3 Dmg)
B8-I12 (4 Dmg)
Cliff

Block 2
Arashi
Eidolon
Garridan
Rumar
Mugin
Solitaire
Jehanna
 1. 4 Schaden
 2. Weiter +1 auf Angriff und Schaden für alle.
 3. Treffer mit 6 Schaden
 4. Treffer mit 6 Schaden
 5. Die Situation: Alle sind nun da und können handeln (auch Mugin, da er im ersten Iniblock war). Alle stehen unter der Wirkung von Cliffs Bardenperformance (+1 Angriff und Schaden)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 16.05.2018, 09:40:04
"Ihr müsst dem Kleinen helfen, Sie wollten ihn entführen, hatten ihn in dem Sack, der dort liegt," versuchte Solitaire den anderen die Situation kurz zu erklären, nicht wissend, dass sie den Halblingbarden bereits kannten und den Banditen bis hierher gefolgt waren.

Aus ihrer sicheren Position feuerte die Zauberin weitere Sternenmessergeschosse in die Menge der Angreifer[1], mit durchschlagendem Erfolg[2][3][4].
 1. Toppling Magic Missile
 2. Bandit 3: 5 Schaden und Kampfmanöver Trip 20
 3. Bandit 6: 4 Schaden und Kampfmanöver Trip 27
 4. Bandit 8: 5 Schaden und Kampfmanöver Trip 20
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 16.05.2018, 10:29:29
"Endlich, ihr entkommt uns nicht mehr!"

Als Garridan um die Ecke kam, die Waffe in der Hand, ahnte er schon, dass die Gegner gestoppt worden waren, denn sie konnten den Kampflärm bereits hören. Und da waren sie auch schon. Sie liefen zwar direkt hinein in den Kampf, aber er hatte Glück und wurde nicht getroffen. Nun war er an der Reihe und zögerte nicht lange. Sie mussten sich den Weg zu Cliff schnell frei kämpfen, also sauste sein Schwert auf den ersten Gegner direkt bei ihm nieder.[1]
 1. Angriff B5 (Feld F9): 22, Schaden 13
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 16.05.2018, 15:25:07
Das Eidolon ließ ihrer aufgestauten Wut freien lauf und wirbelte mit schnellen Bewegung hin und her, schnappte und schlug nach den Banditen. Doch in ihrer Eile waren die Angriffe schlecht gezielt und hastig ausgeführt.[1] Nach ihrer Attacke machte sie einen kleinen Sprung in Richtung Cliff.[2]

Mugin sammelte eine kleine magische Ladung in seiner rechten Hand und sprach die nötigen Zauberformeln auf Sylph, doch bevor er sie benutze warnte er Jehenna: "Bitte nicht erschrecken Frau Grau." Danach berührte er sie am Rücken und die Magie förderte ihre Konzentration.[3]
Er drehte sich halb herum zu der unbekannten Frau und erkannte deren schlechten Zustand. "Keine Sorge, wir sind für Cliff hier. Vielen Dank das ihr sie aufgehalten habt. Braucht ihr einen Heiltrank?" Es war selten Personen zu finden die ihr Leben für Fremde riskierten und Mugin würde sich auf jeden Fall revanchieren.
 1. Full Attack auf B8: Bite 10 Dmg 12 Bleed 3, Claw 7 Dmg 4, Claw 10 Dmg 5, Tail 12 Dmg 7
 2. 5ft Step auf J12
 3. Guidence auf Jehenna
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 16.05.2018, 20:44:18
Trotz seines Alter was es für Arashi kein Problem mit Garridan und den Anderen Schritt zu halten, obwohl er wohl derjenige war, der am weitesten in seinem Leben fortgeschritten war.
"Verschwindet", brüllte der Druide mit einer Stimme laut wie Donner. Während dessen streckte er seinen Arm in Richtung eines der Angreifers und es löste sich ein Blitz der in den Oberkörper des Gegners einschlug und den Geruch nach verkohltem Fleisch nach sich zog[1].
 1. Angriff touch 25 (crit), Schaden eletricity: 15
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 16.05.2018, 21:57:33
Jehanna ergriff jetzt, da sie die Energie dazu hatte, den zweiten Stein und schleuderte ihn mit voller Wucht in die Brust eines der beiden Angreifer vor ihr mit einer solchen Gewalt, dass auch dieser umgehend zersplitterte. Anschließend sammelte sie weiter die Macht um sich herum und ihre Augen strahlten jetzt.[1]
 1. Standard Action: Angriff auf B1 (B5, wenn Garridan den schon ausschaltet): 20, 17 Schaden (https://games.dnd-gate.de/index.php/topic,8290.msg1047177.html#msg1047177)
Move Action: Gather Power
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 17.05.2018, 14:25:02
Nachdem die Verfolger nun endlich die Banditen eingeholt hatten, passierte alles sehr schnell. Solitaire, nun im Schutze der Neuankömmlinge, konnte erneut ihre Zauberkünste effektiv einsetzen und warf drei der Gegner zu Boden.[1] Garridan machte kurzen Prozess mit seinem direkten Gegenüber[2] und auch Arashis Blitzzauber sorgte dafür, dass Jehannas Gegner nicht wieder aufstand.[3]

Dem Eidolon, so überhastet es auch angriff, gelang am Ende doch noch, wenigstens mit einem Schwanzhieb seinen bereits am Boden liegenden Gegner zu erwischen. Da dieser bereits von Solitaires Geschossen mitgenommen war, verlor auch dieser Bandit das Bewusstsein. Als Jehanna ihre angesammelte Energie in einen weiteren Gegner fahren ließ, standen schließlich nur noch zwei Gegner, beide neben Cliff; alle anderen lagen bewusstlos - oder tot - auf dem Platz verstreut.

Die beiden Banditen hatten kaum reagieren können, so schnell lichteten sich die Reihen ihrer Verbündeten. Und als sie nun realisierten, wie aussichtslos ihre Situation, nachdem der Sieg eben noch sicher schien, plötzlich geworden war, war die Panik ihnen deutlich anzumerken. Einer nahm direkt die Beine in die Hand, der andere, wohl im letzten Versuch eines Frustabbaus, schwang noch einmal seinen Kampfstab und ließ ihn mit voller Wucht auf Cliffs Rücken herabschwingen, bevor auch er die Waffe fallen ließ und floh, so schnell ihn seine Beine trugen.

Mit einem Schlag verstummte der Halbling, als sein Körper leblos in sich zusammensackte. Aus der Hand glitt ihm eine kleine Schatulle, die mit einem leisen Scheppern auf dem Boden aufkam und sich öffnete ...



Ein helles Licht umhüllt jeden der Kämpfer. Alle sieben finden sich in einer großen Halle wieder, vor einem prächtigen Thron, auf ihm eine junge Dame: Ameiko Amatatsu - selbst Rumar und Solitaire sind sich des Namens bewusst. Ein jeder verbeugt sich, unwillkürlich.



Kampfgetümmel, ein Schwerthieb fährt auf Arashi hinab - doch im letzten Augenblick wirft eine Welle von Energie den Gegner nach hinten: Jehanna ist eingeschritten. Zusammen mit Mugin, Rumar, Garridan und Solitaire kämpfen sie Seite an Seite, eine eingeschworene Gemeinschaft: Ameikos Getreue, Streiter des Hauses Amatatsu.



Es dauerte nur einen kurzen Augenblick, doch alle waren berührt worden vom Siegel, das Cliff fallengelassen hatte. Sie waren auserwählt, und ein jeder wusste, dass dies ihr Schicksal war.

Als Rumar aus der Seitengasse zurück auf den Platz trat, waren die beiden Fliehenden noch immer zu sehen. Die Vision hatte ihnen einen Vorsprung verschafft, doch vielleicht war es immer noch möglich, sie einzuholen. Doch vielleicht war es besser, sich um die eigenen Verletzten zu kümmern - der ein oder andere herumliegende Gegner war noch am Leben und könnte befragt werden.[4]
[5]
 1. Bandit 3 ist hinüber, die anderen beiden fliegen hin.
 2. B5 hinüber
 3. B1 ebenso
 4. Falls ihr eine Verfolgung starten wollt, möchte ich gerne eine Dexterityprobe haben von jedem, der sich daran beteiligen will.
 5. Die Situation: Der Kampf ist beendet. Zwei Gegner sind auf der Flucht, die anderen tot oder bewusstlos. Cliff ist ebenfalls bewusstlos. Das Siegel liegt offen neben ihm und ihr verspürt den Drang, es wieder in die Schatulle zu packen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 17.05.2018, 16:42:15
"Also, das war echt seltsam," meinte Solitaire. "Hat Desna auch zu euch gesprochen?"

Wer sonst als die Herrin der Träume konnte ihr diese Botschaft geschickt haben... auch wenn es etwas merkwürdig war, da sie doch in dem Moment garnicht geschlafen oder geträumt hatte.

"Was war denn?" piepste es von einem der Dächer herunter, wo ein kleiner, schwarzer Vogel saß.

"Ach, bist Du auch noch da?" sagte die Zauberin scherzhaft, während der kleine Vogel zu ihr herunterflog und sich auf ihre Schulter setzte, um die bunte Gruppe genauer zu begutachten, die nun dort stand.

Dann wendete sich die Varisierin an den Gnom vor ihr, der schon in seiner Tasche nach einem Heiltrank suchte.

"Vielen Dank! Aber vielleicht sollten wir erstmal nach eurem... Freund? ... Cliff? ...sehen. Und da war auch noch dieser alte Mann... Rumar! ... woher kenne ich denn bloß seinen Namen? Wie dem auch sei. Für den Moment ist die Gefahr hoffentlich gebannt. Auch wenn ich nicht glaube, dass das hier das letzte war, was wir von ... denen ..."

Kurz stockte die junge Frau. Es fühlte sich alles so vertraut an, dabei kannte sie diese Leute doch erst seit wenigen Augenblicken.

"Nun, irgendwie habe ich das Gefühl, dass eine Reise vor uns liegt, die wir gemeinsam bestreiten sollen. Ich weiß nicht genau wieso oder warum, aber es wäre töricht derart offensichtliche Zeichen zu misachten. Meint ihr nicht auch?"

"Oh... ich bin übrigens Solitaire. Und die kleine Prinzessin hier heißt Phoebe."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 17.05.2018, 18:35:47
So einfach würden sie nicht davonkommen, das stand für das Eidolon fest. Auch sie war durch die Vison abgelenkt worden, doch nun hetzte sie den Fliehenden hinterher. Aber wieder war sie in ihren Bewegungen zu hastig und so übersah sie eine Kistenstapel den sie mit lautem Getöse umwarf und dabei kurz fiel.[1]

Mugin derweil sprach mit Solitaire, während er zu Cliff ging und nach ihm sah, den Heiltrank den er eigendlich der Frau angeboten hatte immer noch in den Händen. "Ich bezweifle das es Desna war, aber wir haben es auch gesehen, zumindest denke ich das. Sowas ähnliches ist schonmal passiert." Er beugte sich über den Halbling und versuchte zu sehen wie schwer verletzt er war. "Hey Cliff. Komm schon Cliff, werd wach."
 1. Dexwurf 7
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 17.05.2018, 20:42:16
Jehanna reagierte wie in Trance als sie den Drang berspürte das Siegel, das die merkwürdige Vision ausgelöst hatte, wieder in die Schatulle zu legen. Sofort streckte sie die Hand aus, während die Kraft, die sich angestaut hatte wieder abflaute und ihre Augen aufhörten zu leuchten. Als würde sie direkt daneben stehen, griff sie aus der Ferne mit ihren zwei Händen nach dem Siegel und legte es zurück in die Schatulle, die sich direkt wieder schloss und anschließend durch die Luft in ihre Hand flog, während sie sich dem Kampf platz näherte.
Sobald sie das Objekt in den Händen hielt sah sie zu ihren neusten Begleitern und hörte nur noch die letzte Worte, die der Gnom sprach, so sehr war sie von dem Objekt gefangen gewesen: "Was ist hier gerade passiert?" Mit einem Stirnrunzeln blickte sie auf die Schatulle in ihren Händen und dann zu ihren Begleitern. Sie verstand nicht, was genau hier vorging, aber irgendetwas besonderes musste es sein. Soetwas geschah nicht alle Tage und diese Fremden würden ihr ja wohl Antwort gegeben können.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 19.05.2018, 14:13:50
Garridan war zufrieden, als sein Gegner fiel und wollte sich schon dem nächsten zuwenden, aber die Reihen hatten sich ganz plötzlich gelichtet. Und bevor er reagieren konnte, wurde er in diese Vision geschleudert, nur um kurz darauf doch wieder auf dem Platz zu stehen. Was war passiert, ihm war kurz schwindelig, dann versuchte er sich wieder zu orientieren, spürte die Rüstung, die Waffe in der Hand, alles war so, wie es ein sollte.

Cliff, das Siegel, die Fliehenden, was war am wichtigsten? "Cliff" dachte er instinktiv, aber Mugin war schneller. "Das Siegel" war der nächste Gedanke, aber auch darum kümmerte sich schon jemand. Also die Gegner.

Ohne viel zu zögern rannte Garridan also los, dem Eidolon hinterher, um die Fliehenden zu verfolgen.[1]
 1. Dex-Wurf 13
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 21.05.2018, 05:28:51
Ihm wurde ganz schön übel mitgespielt. Schon lange hatte er sich nicht mehr an einem Kampf beteiligt und er hätte sicherlich darauf verzichten können, die Erinnerungen daran aufleben zu lassen. Die beiden Männer zögerten nicht, ihm ihre Messer in den Körper zu rammen und so ungeschützt wie er im Moment war, fiel das ihnen auch sehr einfach. Rumar sog schmerzerfüllt die Luft ein und musste sich zurückziehen. Die beiden Männer waren im Vorteil und würden sonst kurzen Prozess mit ihm machen. Es schmerzte ihn zwar etwas, nur so wenig helfen zu können aber er hatte bereits einiges getan und um den Rest würde sich eben jemand anderes kümmern müssen. Die Männer ließen schließlich von ihm ab und ehe Rumar wieder die Kräfte der Götter kanalisieren konnte, griff die Gruppe von Neuankömmlingen ein und richtete einen Banditen nach dem anderen. Rumar hatte gar keine Zeit, noch etwas zu tun, als ihn eine Vision erfasste.
Er verbeugte sich vor einer jungen Frau, die Ameiko Amatatsu genannt wurde. Kämpfte mit anderen Personen, die er zwar vorher nie gesehen oder getroffen hatte aber nun dennoch mit ihnen verbunden war. Er wusste, dass sie eine Gemeinschaft waren, die für Ameiko kämpften. Kannte sogar ihre Namen und sah in ihnen diejenigen, die ebenfalls in den Kampf eingegriffen hatten. Die Vision dauerte nur einen kurzen Augenblick aber dennoch war sie klar gewesen. War es das, was die Götter von ihm verlangten? Dass er für Ameiko kämpfte? Er war sich nicht sicher aber wusste, dass er es dennoch tun würde.
Aus den Augenwinkeln konnte Rumar sehen, dass zwei der Banditen flohen. Ihnen folgten kurz darauf Garridan und ein Eidolon. Er selbst hatte etwas anderes zu tun. Selbst wenn es keine Verletzten gegeben hätte, wäre er den Banditen nicht gefolgt. Er war alt und würde sie sowieso nicht einholen können. Doch es gab im Moment sowieso wichtigeres zu tun. Es gab Verletzte, denen er gerne zur Hilfe eilen wollte. Außerdem war da immer noch diese Sache mit der Vision und als er sich der kleinen Traube an Personen näherte, konnte er schon hören, dass so etwas nicht zum ersten Mal vorkam. Auf dem Weg zur Gruppe legte er seine Hände auf die Wunden, die ihm vor wenigen Sekunden zugefügt worden waren. Sofort begannen diese sich zu schließen, als heilende Magie den Körper des alten Mannes durchströmte.[1]
"Ich glaube ich hatte die gleiche Vision wie ihr." begrüßte er die Gruppe allgemein. "Mein Name ist Rumar. Lasst mich eure Wunden sehen, Solitaire." Bestimmt aber vorsichtig legte er auch der fremden und doch nicht ganz fremden Frau die Hand auf. Auch ihr Körper wurde von einem Stoß heilender Magie erfüllt und die Schmerzen und Verletzungen waren wieder fast vergessen.[2] Schließlich wandte er sich an den am Boden liegenden Halbling. "Geht bitte beiseite, Mugin. Ich werde mich um euren Freund kümmern. Ist sonst noch jemand verletzt?" Er nahm seine Heilertasche zur Hand und kniete sich vor den Halbling auf den Boden. Er begann ihn nach Verletzungen und Ursachen für die Ohnmacht abzusuchen. Methodisch und erfahren machte er sich an die Arbeit. Wenn er helfen konnte, würde er es tun.[3]
"So etwas ähnliches wie diese Vision ist schon einmal passiert?" fragte er schließlich neugierig während er Arbeit. "Was genau meint ihr? Was hat das alles zu bedeuten?" Er sprach niemanden direkt an. Es waren Fragen, die einfach so in den Raum geworfen wurden.
 1. 16 HP geheilt
 2. Auch hier 16 HP geheilt
 3. Heilkunde 28
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 21.05.2018, 09:58:59
"Vielen Dank, Rumar."

Als sich ihre Wunden wieder schlossen, dank der heilenden Magie des alten Mannes, sorgte Solitaire mit einem kleinen Zauber noch dafür, die blutigen Flecken aus ihrer aller Kleidung zu entfernen[1], die noch von den tiefen Wunden zeugten, die zuvor dagewesen waren.

"Und das mit der Vision müsst ihr uns genauer erzählen... aber vielleicht sollten wir uns dazu einen passenderen Ort aussuchen, als hier mitten auf der Straße?"
 1. Prestidigitation
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 21.05.2018, 19:52:16
Arashi sah, dass es anscheinend genug helfende Hände gab, so machte auch der alte Druide sich daran die Angreifer zu verfolgen. Schnell rannte er hinter Garridan her.[1]
 1. Dex 13
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 31.05.2018, 19:30:47
Während die Versammelten sich von der plötzlichen Vision erholten, reagierten Arashi, Garridan und das Eidolon blitzschnell und machten sich an die Verfolgung der beiden fliehenden Banditen. Schnell kamen sie den beiden näher und gerade als diese schon beinahe den Atem der Verfolger im Nacken spürten, mündete die ruhige Seitengasse in eine belebte Hauptstraße, auf der allerhand Volk unterwegs war. Nur wenige Schritte hinter den Halunken erreichten die drei Verfolger das Getümmel, doch auf den ersten Blick schienen sie die beiden aus den Augen verloren zu haben.[1]

Allerdings nur auf den ersten Blick: Mit ihren scharfen Augen erspähten Arashi den einen, das Eidolon den anderen Entführer, die sich, wohl um ihre Fluchtchancen zu erhöhen, in zwei unterschiedliche Richtungen bewegten und versuchten, in der Menschenmenge unterzutauchen. Nun mussten sie sich entscheiden: Setzten sie die Verfolgung fort und stellten die Schurken, unter den Augen zahlreicher Passanten? Oder kehrten sie zurück zu den anderen? Garridan hingegen blickte nur ratlos in Arashis Gesicht.
 1. Macht alle drei mal eine Wahrnehmungsprobe
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 03.06.2018, 17:22:31
Rumar begann inzwischen mit der Untersuchung des Halblings, und Mugin, der seinem Freund sofort zur Seite geeilt war, erkannte recht schnell, dass der Mann sich mit der Heilkunde deutlich besser auskannte als er selbst, und ließ ihn daher gewähren und ließ ihm dabei den Platz, den der alte Mann benötigte.

Die Ursache für die Ohnmacht des kleinen Mannes war recht schnell gefunden: Einer der beiden auf der Flucht befindlichen Schurken hatte ihm vor der Flucht noch einmal eins mit dem Kampfstab übergezogen - Rumar entdeckte einen deutlichen roten Streifen quer über dem Rücken des Halblings, nachdem er ihm sein Hemd zur Untersuchung ausgezogen hatte. Und noch etwas ertastete das Orakel, etwas, das ihm einen Stich versetzte: Die Wirbelsäule des Patienten war an der Stelle, an der der Stab ihn getroffen hatte, gebrochen. Rumar wusste, was dies bedeutete: Wahrscheinlich würde der Halbling nie wieder laufen können!
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 05.06.2018, 15:09:29
Garridan blickte sich um, verärgert darüber, dass die Männer entkommen waren. Klug waren sie gewesen, denn dies war wohl ihre einzige Chance gewesen, sie abzuhängen. Die anderen schienen noch zu suchen, oder hatten sie etwas gesehen, das ihm entgangen war. Er zögerte noch einen Moment und wartete darauf, ob sie umdrehen würden.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 05.06.2018, 15:42:05
"Da hinten rennt einer von ihnen.", informiert Arashi kurz Garridan, das Eidolon ignoriert er geflissenlich. Er weiß nicht so recht wie er mit Wesen von anderen Ebenen umgehen soll und ist auch kein besonderer Freund von Ebenenwechseln.
"Geht zurück zur Karawane, ich werde ihm folgen und wir treffen uns dann. Entweder führt er mich irgendwo hin oder auch nicht, aber wir sollten nicht die Zeit aller verschwenden. Bevor es dunkel wir bin ich auf jedenfall wieder zurück."

Mit diesen Worten macht der alte Mann einen Schritt nach vorne. Seine Gestalt krümmt sich und seine Arme bewegen sich wie unter schmerzen auf und ab. Plötzlich sieht es so aus als würde Arashis Körper schrumpfen und er beginnt zu schweben. An seinen Armen wachsen Federn und nach ein paar weiteren Sekunden ist von ihm nichts mehr zu sehen, man sieht nur noch eine Silbermöwe die kreischend zum Himmel steigt und in die Richtung in die der Druide gezeigt hat verschwindet.[1]
 1. Arashi würde sich Wildshapen und den einen Entführer verfolgen
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 05.06.2018, 17:54:23
Garridan schaute sofort in die gezeigte Richtung und wollte schon los springen, als Arashi eine andere Idee hat. Verblüfft sah Garridan zu, wie der Mann sich verwandelte und sah sich automatisch um, ob einer der Umstehenden durch die Verwandlung erschreckt wurde.[1].

Schließlich schaute er dem Vogel nach und rief dann dem Eidolon zu. "Damit kann ich nicht dienen und du auch nicht. Komm, lass uns schauen, ob es Cliff gut geht."
 1. Falls ja wird Garridan versuchen, die Leute zu beruhigen
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 05.06.2018, 18:58:12
Mürrisch stimmte das Eidolon Garridan zu, doch ihr verlangen ihre Krallen und Zähne in die Männer zu treiben war dadurch nicht befriedigt. Die Erwähnung von Cliff löste allerdings etwas den Nebel über ihre Gedanken und sie erkundigte sich schnell bei Mugin nach dem Halbling und stockte als ihr dieser von Rumars Diagnose erzählte. "Wir sollten uns beeilen, Cliff geht es garnicht gut. Der alte Mann vom Platz meint man hätte ihm das Genick gebrochen und er kann vielleicht nicht mehr laufen." Zusammen mit Garridan machte sie sich auf den Weg zurück und erst jetzt merke sie ein bisher unbekanntes Gefühl, als würde ihr Körper wieder stärker zusammenhalten. Mugin hatte sie einmal davor gewarnt sich zu weit von ihm zu entfernen, doch war das bisher nie vorgekommen.

Der Gnom schaute derweil gespannt Rumar zu. Instendig hoffte er das die erste Diagnose falsch wäre und ein wenig heilende Magie alles wieder richten würde. "Bitte kümmert euch gut um ihn." Da er nicht helfen konnte machte er sich daran den Platz nach Überlebenden unter den Angreifern zu durchsuchen. Sie hatten viele Fragen und diese Männer die Antworten.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 06.06.2018, 10:33:14
Jehanna stand etwas ratlos da, als niemand auf ihre Frage nach der Vision antwortete und auch keiner Anstalten machte irgendetwas zu dieser Schatulle zu sagen, die sie noch immer etwas ratlos in den Händen hielt. Also besah sie sie sich genauer und wartete ab, während ihre neu gewonnenen Gefährten und die zwei Fremden sich um den verletzten Halbling kümmerten und die Angreifer genauer in Augenschein nahmen. Irgendwann würde schon jemand erklären, was hier gerade vorgefallen war.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 06.06.2018, 13:38:44
Garridans Sorge erwies sich als unbegründet, denn niemand schenkte ihnen weitere Beachtung, als Arashi, immer noch im Eingang der Seitengasse stehend, sich plötzlich in einen Vogel verwandelte und weg flog. Arashis Vorschlag folgend (und ohne wirklich eine Alternative zu haben) kehrte er daher um und lief zurück zum Ort des Kampfes, das Eidolon im Schlepptau.

Dort hatte sich indes nur wenig getan: Ein Fremder, den Garridan zuvor noch nicht gesehen hatte, beugte sich über Cliff, der offenbar schwerer erwischt worden war. Da Mugin neben ihm stand, stellte der Mann wohl keine Bedrohung dar, sondern wollte dem Halbling helfen. Die Körper der Entführer lagen noch unberührt und reglos so da, wie er sie von vor wenigen Momenten in Erinnerung hatte; jetzt jedoch schien einer von ihnen wieder zu Bewusstsein zu kommen und sich zu regen.

Arashi hatte in der Zwischenzeit keine Probleme, dem Banditen folgen, der noch eine ganze Weile weiterrannte, sich immer wieder nach Verfolgern umsehend. Erst nachdem er die Grenzen des Knochenviertels hinter sich gelassen hatte, verlangsamte er seinen Schritt und schien nun etwas entspannter weiterzugehen. Sein weiterer Weg führte ihn ins Jadeviertel, wie Arashi, der ja selbst dort seine Unterkunft hatte, nur unschwer feststellen konnte. Gar nicht weit entfernt von dessen Herberge betrat der Verfolgte schließlich eine Spelunke, der man bereits von außen ansah, dass wohl eher zwielichtige Gestalten sie frequentierten.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 07.06.2018, 14:59:41
Für eine Sekunde vergisst Arashi fast warum er sich in die Lüfte erhoben hat. Viel zu sehr geniest er die Luft unter seinen Flügeln. Doch der Verfolgte ist leicht genug zu sehen und da er sich unbeobachtet fühlt kann der Druide in seiner neuen Form ihm auch leicht genug folgen.
Als der Mensch in einem Gebäude verschwindet zieht Arashi einen Kreis über dem Gebäude um sich Umgebung einzuprägen bevor er vom Himmel herabstößt und versucht ein Fenter zu finden an dem er landen könnte um einen Blick ins Innere zu riskieren.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 07.06.2018, 15:28:56
Jeder rechtschaffene Bürger würde wohl einen großen Bogen um dieses Etablissement machen; schon von außen machte es eher den Eindruck einer Räuberhöhle. Niemand beachtete die Möwe, die sich auf dem Fenstersims niederließ - die weißlich-graue Spur von Vogelexkrementen, die den Wandvorsprung unterhalb des Fensters schmückte, deutete darauf hin, dass dies hier auch kein ungewöhnlicher Anblick war. Das Fenster selbst war zwar von einem klapprigen Holzladen verschlossen, doch dieser bot durch einen breiten Spalt einen fast ungetrübten Blick in das Innere. Arashi blickte in einen schummrigen Schankraum, der zu dieser Zeit nur spärlich besucht war. Licht fiel nur wenig in den Raum, doch so wie die wenigen Gestalten aussahen, die sich drinnen an den Tischen verteilten, störte sie das wenig - sie allesamt wirkten, als seien sie eher des Nachts in der Stadt aktiv.

Arashi brauchte nicht lange, um auch den Mann, den er hierher verfolgt hatte, nun allein an einem der Tische zu erspähen, wo er sich gerade niedergelassen haben musste. Alles in allem wirkte es nicht so, als würde der Mann auf jemanden warten, sondern erst einmal die Erinnerung an die Begegnung von eben in Alkohol ertränken wollen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 07.06.2018, 23:14:59
Garridan lief sofort zu Cliff, Mugin und dem Fremden. "Was fehlt ihm? Hey, kannst du mich hören, Kleiner?" Als die Augen sich nicht öffneten zeigten sich Sorgenfalten auf Garridans Gesicht. Dann fragte er den Fremden: "Könnt ihr ihm helfen?" Seine Stimme war leiser, als er gewollt hatte.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 09.06.2018, 02:00:00
Für einen langen Moment war Rumar völlig in seine Arbeit vertieft und blendete die Umwelt, die anderen, völlig fremden und doch bekannten Personen und die eben erlittenen Schmerzen völlig aus. Dass ihm währenddessen niemand auf seine Fragen antwortete, fiel ihm nur nebenbei auf. Vermutlich waren sie ebenfalls noch immer verwirrt von dem, was hier gerade passiert war. Davon unabhängig, versucht er dem ohnmächtigen Halbling zu helfen und herauszufinden, was ihm fehlte. Leider folgten auf die guten Nachrichten, dass er einfach nur durch einen Schlag ohnmächtig geworden war, sehr schlechte. Rumar sog erschrocken die Luft ein, als er die gebrochene Wirbelsäule ertastete und folgern musste, dass der Mann niemals wieder würde laufen können. Sicherheitshalber führte er seine Untersuchung noch fort aber fand nichts anderes, erwähnenswertes.
Erst als einer der Männer, der gegen die Banditen gekämpft hatte, zu ihm kam, wurde Rumar wieder aus seinen Überlegungen gerissen. Er musste leider das sagen, was niemand hören wollte. Doch dies gehörte eben auch zu seiner Arbeit dazu. "Nein, leider nicht." antwortete er Garridan traurig aber ehrlich. "Einer der Entführer hat ihn mit dem Kampfstab hart am Rücken getroffen. Die Wirbelsäule ist gebrochen. Er wird nie wieder laufen können." Er sah Garridan traurig an. Es schmerzte ihn wirklich, dass er nicht mehr tun konnte. "Es tut mir leid. Meine Kräfte reichen nicht aus, um ihn zu heilen. Ich kann Wunden schließen und Verletzungen heilen aber nicht... sowas."
Er richtete sich langsam auf und sah die anderen Personen an, die sich hier versammelt hatten. Aus irgendeinem Grund kamen sie ihm bekannt vor, doch hatte er sie noch nie zuvor gesehen. "Gibt es einen Ort, wo wir sicher sind?" Mit einem Blick zu dem Halbling fügte er noch hinzu: "Und wo ich mich weiter um euren Freund kümmern kann?" Es gab so viele Fragen aber Rumar versuchte, sie nicht jetzt zu stellen. "Außerdem müssen wir reden. Über diese Vision. Die Schatulle. Den Angriff. Einfach alles."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 09.06.2018, 22:33:10
Die Worte des alten Mannes trafen Mugin hart, doch fürs erste war dafür wenig Zeit. Er rief den versammelten herüber: "Hat jemand ein Seil oder etwas in der Richtung, wir sollten die Bewusstlosen fesseln bevor sie wieder zu sich kommen. Und dann sollten wir zurück zu Koya und nach dem Rechten sehen." Besonders an die beiden Neuen gewandt sagte er dann noch: "Es tut mir Leid wenn das alles verwirrend ist und wir euch da ein wenig hineingezogen haben, aber wenn ihr uns begleitet dann garantiere ich das wir euch Antworten geben werden. Und glaubt mir, ganz geheuer ist mir die Sache mit den Visionen auch nicht." Ein eher gequältes Lächeln zwang sich der Gnom auf, jedoch konnte man leicht erkennen das er momentan niedergeschlagen war.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 09.06.2018, 22:43:05
Auf die Frage nach dem Seil schüttelte Solitaire den Kopf. Dann zuckte sie mit den Schultern und deutete in Richtung des Zelts, welches an der Ecke aufgestellt war.

"Im Zweifelsfall könnt ihr das Zelt auseinandernehmen, um daraus etwas zu improvisieren. Ich werde es wohl in der nächsten Zeit nicht mehr brauchen."

Als Mugin dann Rumar und sie selbst noch direkt ansprach, antwortete die Varisierin: "Es war meine Entscheidung, und ich denke das geht Rumar ebenso. Ich für meinen Teil werde euch gerne begleiten, denn ich bin wirklich neugierig, was es mit dieser ganzen Sache auf sich hat, und will auf jeden Fall mehr erfahren. Und, wenn ich helfen kann, umso besser!"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 10.06.2018, 20:08:47
Nachdem Rumar seine erschütternde Beobachtung mit den anderen geteilt hatte, beschloss man, so schnell wie möglich ins Lager zurückzukehren. Da es nicht weit entfernt war und sie Cliff so schnell wie möglich in ein sauberes Lager bringen wollten, trug Garridan den kleinen Mann, begleitet von Rumar, in Richtung der Karawane, während die anderen sich um die Angreifer kümmern würden. Garridan würde dann wieder zurückkehren und den anderen helfen, eventuelle Überlebende zur Befragung ebenfalls in das Lager zu bringen.

Die Untersuchung der Straßenräuber förderte nicht viel Brauchbares zutage. Alle Angreifer trugen Lederrüstungen und hatten Dolche oder Kampfstäbe bei sich, dazu fanden sie einige Knüppel und alles in allem 47 Silberstücke. Bis auf zwei der Angreifer hatten alle ihre Taten mit dem Leben bezahlt, was jedoch kein Mitleid hervorrief. Die Leichen wurden unzeremoniell an eine Hauswand gestapelt, während man die anderen beiden so lange ins Reich der Träume zurückschickte, dass ein Verschnüren unnötig war, und dann mit etwas Mühe ins Lager schleppte.[1]

Als sie dort ankamen, hatte Rumar sich zusammen mit Koya bereits weiter um Cliff gekümmert. Der Halbling war zur Freude aller wieder bei Bewusstsein, doch nicht in seiner gewohnten Laune. Wie Rumar bereits befürchtet hatte, spürte Cliff seine Beine nicht mehr und hatte gerade die bittere Neuigkeit empfangen, dass er wohl gelähmt bleiben würde - eine Nachricht, die der sonst so fröhliche Barde wohl noch verdauen musste.

"Es ist alles meine Schuld!" entfuhr es ihm mit zitternder Stimme. "Gorog, Shuo, die toten Wachen. Alles wegen mir." (Gorog und Shuo waren, wie die anderen erfuhren, zwar noch am Leben, doch ebenfalls schwer verletzt und würden zunächst einmal eine lange Ruhephase benötigen.)
"Ich wusste, dass es keine gute Idee war, aber irgendetwas an diesem Siegel hat mich fasziniert. Ich wollte es mir nur noch einmal genauer ansehen. Aber wer auch immer diese Mörder geschickt hat, muss in der Lage sein, das Siegel zu spüren, wenn man es aus der Schatulle nimmt. Ich habe sie geradewegs hierher geführt!" presste er die letzten Worte noch hinaus und brach dann endgültig in Tränen aus.

Plötzlich wurde er hellwach und schrie erschrocken auf: "Das Siegel! Haben sie es etwa bekommen?"
 1. Falls ihr sie mitnehmen wollt, findet ihr 6 Dolche, 2 Kampfstäbe (Quarterstaff) und 4 Knüppel (Sap). Und wenn ihr sie ausziehen möchtet auch noch Lederrüstungen. Aber ich nehme an, darauf verzichtet ihr?
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 11.06.2018, 19:52:08
Jehanna hielt die Schatulle noch immer fest und der Halbling war der erste, der nach ihr fragte. Sie hatte sich fest vorgenommen, sie erst aus der Hand zu geben, wenn sie Antworten hatte, aber vielleicht war das jetzt so weit. Also hielt sie die Schatulle jetzt so, dass der Halbling sie sehen konnte: "Nein, haben Sie nicht. Das Siegel ist in sicheren Händen. Und ich wüsste nun wirklich gern, was er mit diesem Objekt auf sich hat. Nicht jeden Tag trifft man auf der Straße eine Gruppe Banditen und bekommt als Lohn dafür eine kryptische Vision."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 11.06.2018, 22:29:20
Der Halbling blickte Jehanna ernst an, doch die Erleichterung war ihm anzusehen. "Jehanna, nicht? Ja, auch ich hatte die Vision. Ich werde versuchen, deine Fragen zu beantworten, soweit ich kann. Aber ich weiß auch nicht viel mehr als Mugin und Garridan hier - auch wenn ich in den letzten Tagen versucht habe, mehr zu dem Siegel herauszufinden.

Es ist das Siegel der Amatatsu, einer der fünf Herrscherfamilien Minkais. Und es repräsentiert das göttliche Recht der Amatatsus, die Herrschaft auszuüben. Irgendjemand, wer, weiß ich nicht, versucht die fünf Familien auszulöschen, um selbst die unangefochtene Herrschaft zu übernehmen. Vier der Familien sind bereits ausgelöscht, nur die Amatatsus konnten fliehen - vor über fünfzig Jahren, als Ameikos Großvater hier nach Kalsgard kam, einen neuen Namen annahm, und sein magisches Schwert verkaufte, um an Geld für die Flucht weiter nach Süden zu gelangen. Das Schwert ist es, was wir jetzt suchen.

Doch zurück zum Siegel: Es scheint mit den Visionen würdige Helden zu Herolden des Hauses Amatatsu zu machen. Außerdem hat es wohl ein paar magische Eigenschaften, zum Beispiel kann es in begrenztem Maß Wunden der Herolde heilen. Aber diejenigen, die Jagd auf die Herrscherfamilien machen, sind offenbar in der Lage, die magische Aura des Siegels aufzuspüren - solange sie nicht durch die Schatulle abgeschirmt ist. Und ich in meiner unendlichen Dummheit und Überheblichkeit habe das Siegel herausgeholt, und die Feinde direkt in unser Lager geführt."


An dieser Stelle schaltete sich die bunte gekleidete Frau ein, die Mugin und Garridan als Koya kannten. "Und hast selbst dafür bezahlt. Im Moment ist wichtiger, was wir jetzt tun. Sandru hat Ameiko schon von hier weggebracht, hoffentlich an einen sicheren Ort. Das Lager werden wir abbauen und mit der Karawane über den Fluss übersetzen, wo uns hoffentlich niemand aufspürt. Am liebsten würde ich ja heute noch nach Minkai aufbrechen, aber zum einen scheint es in der Stadt keinen einzigen Führer mehr zu geben, der uns über die Krone der Welt führen kann, und zum anderen brauchen wir das Schwert, das hat Ameiko noch einmal deutlich gemacht."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 12.06.2018, 07:00:36
Auch Solitaire hörte interessiert zu, als Cliff und Koya ein wenig mehr Licht ins Dunkle brachten und ihnen von dem Siegel und ihrer bevorstehenden Aufgabe berichteten. Vor allem dieses Schwert, welches von Ameikos Großvater vor vielen Jahren hergebracht wurde, schien ein wichtiger Schlüssel zu sein, um der Herrin Ameiko ihren rechtmäßigen Platz auf dem Thron von Minkai zurückzugeben.

"Was hat es denn mit diesem Schwert auf sich? Und vor allem, wo können wir es finden? Habt ihr schon etwas darüber herausfinden können?"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 12.06.2018, 14:14:58
"Es wurde gestohlen," antwortete Mugin. "Und bis auf das die Diebe äußerst gründlich und brutal waren haben wir in der Sache leider nicht. Der Mann der das Schwert damals ankaufte hat uns damit beautragt die Räuber büßen zu lassen, als Belohnung dürfen wir das Schwert behalten. Es ist scheinbar ein wichtiges Artifakt der Amatatsus, ein intelligentes Schwert, was uns sicher mehr über die Feinde der Familie sagen könnte." Der Gnom seufzte. "Fürs erste wollten wir auf eine Feier am Abend gehen. Der Veranstalter hatte seine Männer auf uns gehetzt noch bevor wir die Stadt betreten hatten, aber das waren Ulfen. Ob sie mit diesen Burschen zusammenhängen?" Er sah besorgter Stirn zu den Gefangenen herüber und nahm einen tiefen Atemzug. Er freute sich nicht darauf schon wieder jemanden verhören zu müssen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 13.06.2018, 03:37:38
"Hmm..." brummte Rumar, während er sich all die neuen Informationen anhörte. Er stand noch immer neben Cliff, dem er jetzt kaum noch weiterhelfen konnte aber trotzdem im Blick behielt. Dass er von Schuldgefühlen geplagt wurde, war kein Wunder aber damit würde er leben müssen. Schließlich hatte er gewusst, dass das Siegel diese Feinde anlockte und es trotzdem aus der Schatulle geholt. Während Rumar weiter zuhörte, nickte er immer wieder und langsam begann er zu verstehen, in was er da hereingeraten war. Er, ein würdiger Held? Ein Herold des Hauses Amatatsu? Wieso gerade ein alter Mann wie er, der sein halbes Leben getötet und gestohlen hatte? Ein Held war er nicht. Und dennoch spürte er, dass das Siegel Recht hatte. Er spürte, dass er für diese Aufgabe bereit war. Ganz davon abgesehen, dass er diesen Leuten und der Königsfamilie helfen wollte.
Als wäre das alles noch nicht genug, mussten sie nun ein intelligentes Schwert finden. Zwar hatte er schon einmal davon gehört, dass es solche Gegenstände gab aber jemals mit einem in Kontakt zu kommen, damit hätte er nie gerechnet. Ein Schwert, das reden konnte. So etwas musste er einfach sehen. "Vielleicht wurden sie bezahlt." meldete sich nun auch der alte Mann wieder zu Wort. "Ulfen sind dafür bekannt, dass sie Kämpfe lieben. Viele verdienen ihr Geld mit Söldnerarbeit." Er sah zu den Gefangenen herüber und dachte nach. "Diese Feier hört sich nach einem sinnvollen ersten Schritt an aber wir müssen vorsichtig sein. Wenn der Veranstalter bereits seine Leute auf euch geschickt hat, werden wir dort sicher nicht mit offenen Armen empfangen." Er räusperte sich etwas und richtete sich möglichst gerade auf. "Ich begleite euch. Nicht nur, weil das Siegel uns irgendwie verbunden hat, sondern auch, weil ich aus freien Stücken bei dieser Sache helfen möchte. Es hört sich so an, als würde der Ausgang dieser Geschichte, viele Menschenleben zum positiven oder eben negativen verändern können. Lasst mich nur vorher meine Ausrüstung holen."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 13.06.2018, 08:41:34
Nachdem Garridan erfasst hatte, was mit Cliff passiert war, zog er sich zurück. Er merkte, wie Wut in ihm hoch kochte und fast hätte er sie an einem der Gefangenen ausgelassen. Aber das würde nichts helfen. Im Moment spürte er nur Wut und Ärger. Nichts als Kampf und Tod hatte ihnen diese Reise bisher gebracht. Und wofür das alles? Er hatte sich in einen der Wagen zurück gezogen und säuberte dort seine Klinge. Eigentlich war sie bereits sauber, aber diese monotone Arbeit hatte etwas meditatives, beruhigendes. "Wofür das alles?" Nun begann er die Klinge zu schärfen. Die Klinge glitt über den Stein. "Wofür das alles...".

"...Für Ameiko" meldete sich eine leise Stimme in seinem Inneren. Er versuchte sie zunächst zu ignorieren, aber sie verstummte nicht. "Für Ameiko... und jetzt auch für diejenigen, die getötet wurden."

Er musste an die Vision denken und nun erwachte auch das damit verbundene Gefühl wieder zum leben, rang mit Wut, Ärger und Trauer, die sich bei ihm breit gemacht hatte und kämpfte sich schließlich an die Oberfläche.
Sie hatten eine Aufgabe, sie hatten zwar nicht gewusst, was sie erwarten würde, aber sie hatten die Konsequenzen akzeptiert, indem sie auf die Reise gegangen waren. Nun mussten sie weiter machen, ungeachtet des Preises und damit das Schicksal der Getöteten und Verletzten nicht umsonst war.

"Wir haben eine Aufgabe, und meine Aufgabe dabei ist, dafür zu sorgen, dass niemand mehr stirbt." Er atmete einmal durch, packte seine Pflegeutensilien weg und kletterte wieder aus dem Wagen. Selten hatte seine Klinge so geglänzt.

Er kehrte zurück zu den anderen, setzte sich zu Cliff und drückte seine kleine Hand. Worte hatte er nicht, aber das schien auch nicht nötig zu sein.

Er hörte Rumars letzte Worte. "So ist der Lauf der Dinge, einige gehen, andere kommen." Er wusste gerade nicht, ob ihn das empören oder trösten sollte. "Wir haben eine Aufgabe"

"Willkommen in unserer Runde und Danke für eure Hilfe."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 13.06.2018, 10:20:14
Auch Solitaire war von dem Gedanken begeistert, ein magisches Schwert zu sehen, das einen eigenen Willen besaß. Sie hatte selbst die Kunst erlernt, magische Gegenstände zu erschaffen, allerdings keine Waffen, sondern eher Kleidungs- oder Schmuckstücke. Dass sie bei der ganzen Unternehmung mithelfen würde, stand für sie ohnehin fest.

"Und auf dieser Feier ist jemand, der mehr über den Aufenthaltsort dieses besonderen Schwerts weiß? Nun, wenn man euch bereits im Auftrag des Gastgebers angegriffen hat, dann wäre es vielleicht nicht dumm, wenn Rumar und ich getrennt von euch auf diese Feier gehen. Ist sie öffentlich? Oder müsste man sich da erst irgendwie reinschmuggeln? Jedenfalls, wenn wir nicht zusammen hingehen, können wir euch vielleicht besser den Rücken decken. Was meint ihr? Und was genau hattet ihr vor, dort in Erfahrung zu bringen?"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 13.06.2018, 13:03:49
Währenddessen beobachtete Arashi weiterhin geduldig in seiner Möwengestalt das Treiben innerhalb der Taverne. Der Mann, dem er gefolgt war, saß lange Zeit allein an seinem Tisch und hielt sich an einem Krug fest, während seine Haltung die Aura eines geknickten Mannes ausstrahlte. Ab und zu gesellte sich einer der anderen Gäste zu ihm, doch offenbar wollte er allein sein, denn niemand blieb länger als einige wenige Augenblicke.

Etwa eine Stunde verging auf diese Art und Weise, bis der Verfolgte sich endlich erhob und zum Tresen ging, wohl um zu zahlen, und sich danach zum Ausgang bewegte.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 14.06.2018, 11:44:39
Jehanna hörte zwar auch gerade zum ersten Mal von dem Schwert, aber zumindest von der Feier wusste sie etwas: "Ja, das ist eine öffentliche Veranstaltung. Der Langmuskel, der sie ausrichtet, will sich als besonders freigebig zeigen. Da kann man einfach so hin gehen und ich bezweifle, dass es einen großen Unterschied macht, mit wem man eintrifft. Vermutlich wird es so oder so recht schnell in Gewimmel und Chaos ausarten. Aber in der Tat mag es sinnvoll sein, nicht von Beginn an als eine große Truppe aufzufallen. So oder so werden all jene, die hier nicht heimisch sind schon ein wenig Aufmerksamkeit auf sich ziehen."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 18.06.2018, 09:20:43
Arashi erwachte fast aus einem Schlaf, als er den Angreifer gehen sah. Behände erhob er sich in die Lüfte. Er würde dem Angreifer folgen, bis er in eine etwas abgelegenere Straße einbog. Hier vor der Taverne konnte er ihn nicht stellen. Bereits nach wenigen Minuten verließ der Angreifer die Hauptpfade und bog ihn eine einsame Gasse ab.

Schnell landete Arashi auf dem Boden hinter dem Menschen und verwandelte sich zurück. Mit dem stumpfen Ende seines Speeres klopfte der dem Mann nicht doll auf den Hinterkopf: "'Tschuldigt, ich hät da mal ne Frage, wenns Recht is."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 21.06.2018, 13:20:37
Der Mann drehte sich erbost herum und blaffte Arashi an: "He, was solln das? Willste Ärger?" Dann schien er den Druiden jedoch wiederzuerkennen und wurde bleich wie kreide. Mit weit geöffneten Augen versuchte er, seine Waffe zu ziehen, doch die Auseinandersetzung war schnell zu Arashis Gunsten entschieden.

"Ich hab selbst keine Ahnung." erwiderte der Halunke schließlich auf Arashis Fragen. "Wir wurden von so nem Mann mit Kapuze angeheuert, das Lager zu überfallen und alle abzustechen. Und wenn's geht, noch so ne Schatulle mitzunehmen. Der Typ war aus Minkai, zumindest von den paar Wortfetzen her, die ich mitbekommen hab. Aber gesehen hat ihn nur Xi Liu. Aber den habt ihr wohl zu Brei gehauen, was ich mitgekriegt hab.
Hier, du kannst die Kohle haben. Zwei Goldstücke, den Rest hättn wir erst nachher gekriegt. Aber ich weiß nich mal, wo wir den Typen wieder hätten treffen sollen."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 24.06.2018, 09:44:53
"Dann behalt dein Geld und bete zu Pharasma, denn deine Seele gehört ab jetzt ihr und solltest du nocheinmal versuchen eine Seele für ihren Thron zu spenden ist es besser deine. Denn ansonsten werde ich irgendwann vom Himmel fallen und dann wird Gozrehs ganzer Zorn über dich kommen."

Mit diesen Worten drehte sich Arashi um und machte sich zu Fuß auf den Weg zurück zur Karawane. Dort angekommen erzählte er nur kurz, dass er nichts erreicht hatte. Er stellte sich kurz den Neuen vor. Seine Gedanken kreisten immer noch um den Abend, weniger um den Halbling, den er nicht kannte.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 24.06.2018, 18:33:43
Als Arashi schließlich ins Lager zurückkehrte (sein Gegenüber hatte es sich nicht zweimal sagen lassen zu verschwinden), war der Nachmittag bereits fortgeschritten und die Planungen für den Abend größtenteils abgeschlossen. Die neu zusammengewürfelte Gruppe, die durch die Magie des Siegels dennoch irgendwie ein Gefühl der Zusammengehörigkeit besaß, hatte sich inzwischen darauf geeinigt, erst zu einer späteren Stunde bei Asvigs Feier zu erscheinen, um den bis dahin erfahrungsgemäß deutlich erhöhten Alkoholspiegel der Gäste auszunutzen.

Die Gefangenen, die auch im Lager inzwischen verhört worden waren, gaben nichts anderes zu Protokoll als derjenige, den Arashi verfolgt hatte. Der Anführer der Bande hatte den Kampf nicht überlebt, und die anderen konnten nicht mehr sagen, als dass ein Mann aus Tian ihnen für den Überfall Geld geboten hatte - wollten die Männer um Mugin und Garridan den Angriffen auf den Grund gehen, mussten sie einen anderen Weg finden.



Die Gruppe machte sich den Planungen entsprechend erst auf den Weg, als die Sonne bereits untergegangen war, obwohl der Weg zu Asvigs Farm wohl noch einmal etwa zwei Stunden in Anspruch nehmen würde. Geführt von Jehanna passierten die sechs bald die Stadtmauern und folgten dann einem halb befestigten Pfad Richtung Südosten, auf dem sie dank des relativ trockenen Wetters der letzten Zeit zügig vorankamen.

So dauerte es dann auch nur etwa anderthalb Stunden, bis sie in der Ferne das beleuchtete Haus von Asvig Langmuskel ausmachen konnten, und weitere fünfzehn Minuten später waren sie so nah herangekommen, dass sie nun vorsichtiger weitergingen. Um das Haupthaus herum, so hatten sie inzwischen festgestellt, gab es noch einige kleinere Ställe und Scheunen, die sie als Deckung nutzten, um unbemerkt näher an das Haupthaus zu gelangen, aus dem inzwischen auch laute Feiergeräusche zu vernehmen waren. Auch den gut gefüllten Ställen war eine große Anzahl von Gästen zu entnehmen, was Jehanna und den anderen nur recht sein konnte.

Asvigs Haus war größtenteils aus Stein gebaut und maß gut und gerne dreißig Meter in der Länge, mit einige Anbauten zu den Seiten hin. Offenbar bot es dem Langmuskel und seinen Männern Zuflucht gegen unterschiedliche Gefahren, seien es Feinde oder auch die Widrigkeiten der Natur, denn auch die furchtbarsten Stürme des Nordens würden dem Haus nur wenig anhaben können.
Zu ihrer Verwunderung fanden die Gefährten trotz der zahlreichen Gäste keine Wachen, die außerhalb des Hauses postiert waren. Doch als sie nur noch gut zwanzig Meter vom Haus entfernt waren, erspähte Arashi einen kurzen Holzpfosten, in dessen Spitze ein verschnörkelter Löwenkopf geschnitzt war - wenn dies auch nur mit Mühe zu erkennen war, denn scheinbar hatte er Künstler nie in seinem Leben ein solches Tier gesehen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 25.06.2018, 12:55:57
Als sie erneut keine wirklich hilfreichen Informationen bekamen, unterdrückte Garridan den Ärger. Sie verabredeten sich für den späten Abend und er zog sich zurück. Er suchte sich ein abgelegenes Plätzchen, ab dem er alleine war und ihn niemand störte.[1] Dort begann er mit seinem Schwert einige Übungen und Schattenkämpfe zu machen. Er musste sich abreagieren und das ging am besten, indem er sich anstrengte. Danach dachte er kurz daran, sich einige Krüge Bier zu genehmigen, aber dann dachte er an das, was ihnen bevorstand. Er hatte kein gutes Gefühl bei der Sache und war überzeugt, dass es wieder Ärger geben würde. Also blieb er nüchtern, suchte sich nur etwas zu Essen und ging dann zur ausgemachten Stunde zum Treffpunkt.

Auf dem Weg dorthin suchte er nach neugierigen Augen, versuchte herauszufinden, ob sie verfolgt wurden. Aber er entdeckte nichts. Als sie sich dann aber dem Gelände näherten, machte Arashi sie auf die Pfosten aufmerksam. Er ging ein Stück näher heran, es konnte sich um Schurfallen oder etwas ähnliches handeln. Aber bald erkannte er, dass es eher etwas magisches war, wirklich überrascht war er davon nicht. Magie war einfach besser geeignet für so etwas, auch wenn es ihm nicht gefielt, aber sie war haltbarer und schwerer zu umgehen.

"Schaut mal hier, an den Pfosten sind Runen angebracht, dort drüber auch." Er zeigte auf weitere Pfosten, die um das Gelände herum standen.

"Und hier auf dem Boden, da hat jemand etwas gezeichnet oder so, hier schaut euch diese Muster an." Er zeigte auf einige in den Staub gezeichnete Linien zwischen den Pfosten, jemand hatte zwar, sie zu verwischen, war dabei aber nicht sehr erfolgreich gewesen. "Ihr kennt euch mit sowas besser aus, ist das eine Art von Schutzkreis?"
 1. vielleicht einen großen Baum in einem Park oder so
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 25.06.2018, 13:10:28
"Hmm... lass mal sehen," meinte Solitaire. Die Varisierin wirkte daraufhin einen Zauber, der es ihr ermöglichte, magische Auren wahrzunehmen[1]. Sie begab sich nah genug an den Pfosten und die Runen heran, dass sie sie sehen konnte, aber nicht in ihre direkte Nähe.

Aus ihrer Tasche holte sie nacheinander zwei große Bücher[2] hervor und blätterte für einen Moment darin, während ihr konzentrierter Blick auf der erspürten Magie lag. Sie hatte durchaus einiges über Magie gelernt und dachte nun darüber nach, was wohl der Zweck dieser Magie hier sein mochte[3].
 1. Detect Magic
 2. Pathfinder Chronicle (arcane) und Arcane Family Workbook
 3. Knowledge (arcana) 28; Spellcraft 20
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 25.06.2018, 14:15:19
Es war für Solitaire sofort klar, dass die Pfosten eine Art Schutzkreis um das Haus bildeten, und sie teilte den anderen schnell mit, dass bloß keiner von ihnen die imaginäre Linie übertreten sollten, die diese miteinander bildeten. Erst danach besah sie sich die eingeschnitzten Runen näher.
Nach einer kurzen Suche fand sie in einem ihrer Bücher tatsächlich eine Übereinstimmung, und kam zu den Schluss, dass die Stäbe mit einem Beschwörungszauber belegt waren: Sobald eine Person die Grenze übertrat, würde irgendeine Art Wächter beschworen werden - und es war nicht schwierig vorauszusehen, was dessen Aufgabe war.[1]

Es blieb herauszufinden, wie man den Zauber deaktivieren konnte, denn das musste irgendwie möglich sein, wenn die Bewohner des Hauses frei ein- und ausgehen wollten. Der entscheidende Hinweis dazu kam erneut von Garridan, der die verwischte Stelle am Boden fand. Solitaire erkannte schnell, dass jemand eine Rune dort in den Boden gekritzelt hatte, und es lag nahe, dass diese Rune den Zauber außer Kraft gesetzt hatte.
Es dauerte zwar eine Weile, aber mit Hilfe der Überreste der Zeichnung auf dem Boden zusammen mit den Runen, die sich auf den Pfosten befanden hatte sie schließlich die benötigte Rune gefunden - oder zumindest hoffte sie das. Wenn sie einen Fehler gemacht hatte, würden sie es wohl merken, sobald der Wächter sie angreifen würde.[2]
 1. Für die Wissen: Arkanes Probe
 2. Für die Spellcraft-Probe
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 25.06.2018, 14:33:13
"Nun, ich bin mir nicht vollkommen sicher, aber eines ist klar, wenn jemand den Bereich jenseits dieses magischen Schutzkreises betritt, dann wird ein Wächterwesen herbeigerufen, welches die Eindringlinge vertreiben soll. Vielleicht irgendetwas Löwenartiges? Es sollte möglich sein, diesen Schutz außer Kraft zu setzen, indem man folgende Rune..." Solitaire vollzog einige Gesten und malte anschließend die besagte Rune in die Luft, wo sich für einen Moment farbiger Rauch bildete und die Linien anzeigte, die sie mit ihrem Finger in der Luft zog[1], so dass am Ende die Rune sichtbar wurde, jedenfalls ungefähr. "... dort auf den Boden zeichnet. Ja genau, dort, wo das wohl schon jemand gemacht hat. Die Frage ist, ob das der 'normale' Weg ist, oder ob es auch eine Art Codewort gibt, mit dem man Ein- und Ausgehen kann. Denn das hier könnte durchaus bedeuten, dass sich schon jemand auf die Feier geschlichen hat!"

"Garridan, kannst Du erkennen, von wo aus derjenige das Zeichen am Boden verwischt hat? Stand er da bereits im inneren Bereich des Schutzkreises?"
 1. Prestidigitation
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 25.06.2018, 16:04:23
Garridan schüttelte den Kopf. "Nein, keine Ahnung."

Dann zuckte er mit den Schultern, das war nicht seine Aufgabe hier, das sollten die Zauberer erledigen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 25.06.2018, 17:50:00
Die junge Zauberin nickte.

"Also gut, dann gibt es wohl nur eine Möglichkeit es herauszufinden," stellte sie fest.

"Oh, oh ..." erklang die Stimme von Phoebe, die nur kurz auftauchte und gleich darauf wieder verschwand.

"Haltet euch bereit! Falls etwas schiefgeht, könnte es unangenehm werden."

Wenn ansonsten niemand einen Einwand erhob, würde sie ihr theoretisches Wissen in die Tat umsetzen und an der Stelle eine entsprechende Rune in den Erdboden zeichnen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 25.06.2018, 21:52:56
Mugin betrachtete ebenfalls den magischen Schutzring und nickte bei der Erklärung von Solitaire. So hatte er das auch eingeschätzt. Sie schien mehr theoretisches Wissen als er in diesem Bereich zu haben.

"Nun, lasst es uns probieren. Hier rumzustehen wird uns sicher nicht weiterhelfen."

Das Eidolon scharrte derweil unruhig mit den Füßen im Boden.Sie hatte mit Mugin abgemacht das sie sich versteckt hinter einem der Gebäude halten würde, während er die Fellmütze trug um das Beschwörersymbol auf seiner Stirn zu verbergen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 26.06.2018, 08:16:59
Garridan nickte und zog langsam sein Schwert. "Na dann los."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 26.06.2018, 11:21:53
Als Solitaire die Runen in den Boden gezeichnet hatte, spürte sie ein leichtes Kribbeln, ansonsten geschah jedoch gar nichts. Unsicher, ob sie tatsächlich eine Wirkung erzielt hatte, tat sie vorsichtig einen zögernden Schritt nach vorne und hielt dabei unwillkürlich den Atem an.

Doch nichts geschah. Kein Wächter erschien, kein Alarm erklang - sie musste erfolgreich gewesen sein! Der Weg zum Haus, aus dem weiterhin laute Stimmen, das Scheppern von Humpen und bierseliges Gegröle zu hören war, ohne dass es irgendein Anzeichen gab, dass sich etwas verändert hatte, schien frei.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 26.06.2018, 11:46:46
Erleichtert atmete die junge Varisierin aus und ihre angespannte Haltung lockerte sich sichtlich.

"Ich habe nie an Dir gezweifelt!" ertönte wieder einmal Phoebes piepsige Stimme. "Na los, schnell, schnell!"

Solitaire zog nur eine Augenbraue hoch und schüttelte leicht den Kopf.

"Das scheint funktioniert zu haben. Klasse, Garridan, ohne Deine aufmerksamen Augen wäre uns das womöglich entgangen. Jetzt sollte der Weg zum Haus frei sein."

Dann wandte sich die Zauberin ihrer Vertrauten zu.

"Du könntest Dich ja eigentlich auch mal nützlich machen. Flieg doch mal rüber und verschaff Dir einen Überblick, dann komm zurück und erzähl uns, was Du gesehen hast. Natürlich unauffällig. Vielleicht findest Du ja eine Stelle, wo wir uns halbwegs gut auf das Fest schleichen können."

"Na klar!" Sofort flog der kleine Vogel los und schon bald war nichts mehr von ihr zu sehen[1]. In der Nähe des Hauses sah sich Phoebe dann nach Auffälligen, Interessantem und auch nach möglichen Annäherungswegen um[2].
 1. Stealth 37
 2. Perception 17
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 26.06.2018, 16:33:13
Jehanna beobachtete das ganze Treiben etwas kritisch, aber ihre Begleiter wussten offensichtlich sehr genau, was sie taten. Also überließ sie ihnen die Führung und wartete, was ihre Erkundungsbemühungen ergaben. Sie war zuversichtlich, dass sie - nun da der magische Alarm deaktiviert war - keine großen Probleme haben würde unbemerkt auf das Fest zu gelangen. Außer der Langmuskel war so paranoid, dass es noch weitere solcher Schutzmaßnahmen gab, was man wohl nicht ausschließen konnte.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 27.06.2018, 15:29:04
Die kleine Prinzessin in Vogelgestalt flog zwitschernd davon, verstummte aber, als sie leise um das Haus herum flog und versuchte, so viel wie möglich vom Inneren zu erkennen. Gleichzeitig schlich auch Garridan mit einer Geste zu den anderen davon.

Drei Eingänge führten in das Haus, wobei der im Süden offenbar der Haupteingang war. Im Norden führte ein Weg, breit genug für einen Karren, zu einem offenen Bereich, in dem stapelweise Wolle in verschiedenen Formen, von der Rohwolle bis hin zu fertig gesponnenem Garn, gelagert war - hier wurde scheinbar die Wolle von Asvigs Schafen verarbeitet und für den Markt verladen. Von hier führte außerdem eine schwere Holztür ins Hausinnere, die jedoch geschlossen war.

Der zweite Eingang im Norden führte zu einem kleinen Anbau, aus dem Garridan, als er an der Tür lauschte, eindeutige Geräusche vernahm. Was immer der normale Zweck des Raumes sein mochte, im Moment nutzen ihn einer oder sogar mehrere der Männer für die Befriedigung ihrer Triebe, wobei die beteiligte Dame den Stimmen nach zu urteilen wohl nicht ganz freiwillig mitwirkte.

Phoebe schließlich hatte von oben herab eine gute Sicht durch mehrere Rauchabzugsöffnungen in die Küche und den Hauptraum des Hauses. In letzterem befanden sich ein gutes Dutzend Krieger, wobei die meisten deutlich zu tief in ihre Trinkhörner geschaut hatten, während in der Küche und auch im Hauptraum einige Mägde damit beschäftigt waren, Essen zuzubereiten und zu servieren, sowie die Trinkhörner der Männer stets gefüllt zu halten.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 27.06.2018, 18:18:53
Die Zeit bis zum Sonnenuntergang konnte Rumar noch sinnvoll für sich nutzen - abseits der Gespräche und Planung natürlich. Denn die letzten Monate hatte er nicht viel mehr getan, als ein recht normales Leben zu führen und den Leuten hier zu helfen. Nun musste er ein paar alte Dinge entstauben und seine Ausrüstung in seinem Heim zusammensuchen. Am wichtigsten war die magische Rüstung, die ihm Gabriel für die jahrelange Arbeit in der Kirche vermacht hatte. Sie würde ihm und seinen neuen Verbündeten im Kampf helfen. Doch auch den magischen Beutel und Zauberstab nahm er mit und einige generell hilfreiche Gegenstände. Man konnte ja nie wissen - auch nicht, ob er in nächster Zeit wieder hierher zurückkommen würde. Doch der Gedanke an ein kleines Abenteuer und seinen neuen Status als Auserwählter, brachten den alten Mann doch zum Grinsen. Dass er auf seine alten Tage noch einmal so etwas erleben würde, war vielleicht ganz gut. Die Menschen hier würden auch eine Zeit lang ohne ihn auskommen.
Schließlich machte er sich mit dem Rest auf den Weg. Die Robe, die er schon vorher getragen hatte, trug er nun über der Rüstung. Verbergen konnte sie diese zwar nicht aber zumindest seinen noch immer verfallenden Körper. Sie brauchten eine ganze Weile um das Haus und damit die Feier zu erreichen und Rumar genoss diesen Spaziergang, der ihm sichtlich gut tat. Erst als sie näher herankamen, bewegte auch er sich vorsichtig voran. Früher hätte man ihn wahrscheinlich nicht einmal gehört, wenn er direkt hinter jemanden gestanden hatte, doch diese Zeiten waren vorbei und er lange nicht mehr so geschickt wie damals. Auf den Pfosten und die seltsamen Muster und Linien im Staub aufmerksam gemacht, sah auch Rumar sich diese an. Doch Solitaire war schneller und so schenkte er sich überhaupt genauer darüber nachzudenken. Sie schien ihre Sache ja gut genug zu machen und viele Köche versalzten nun mal manchmal die Suppe.
"Gut. Sehr gute Arbeit." murmelte Rumar, als der Schutzkreis unschädlich gemacht wurde und sie nun das Gelände betreten konnten. Er kratzte sich am Bart und dachte über ihre Situation nach. Er drehte sich zur Gruppe um. "Habe ich es richtig verstanden, dass Solitaire und ich erst einmal getrennt von der Gruppe auf das Gelände gehen sollen?" fragte er etwas verwirrt, während sie auf die Rückkehr des Vogels warteten. "Vielleicht wäre es dann gut, wenn wir uns um verschiedene Gebäude kümmern und uns dort unter die Gäste mischen." Er überprüfte ein letztes Mal den Sitz seiner Rüstung. "Eine Art Treffpunkt sollten wir auch noch bestimmen, falls es Probleme gibt." schlug er schließlich vor.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 28.06.2018, 12:12:02
"Sehr gut neue Freundin.", kommentierte Arahsi das erfolgreiche Umgehen des Schutzes. Zuerst stand er einfach nur ruhig da, als die "Späher" der Truppe losgingen bis sie zurückkehrten.
"Wenn etwas schiefgeht sollten wir uns bei der Karawane treffen.", murmelte der Druide in seinen Bart: "Ansonsten sollten wir uns vielleicht in ein oder zwei Stunden wieder hier treffen und gucken was wir herausgefunden haben, bzw. wie wir weiter verfahren wollen."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 28.06.2018, 22:38:13
"Das war nur ein Vorschlag gewesen, Herr Endan. Ihr habt bessere Chancen etwas zu erfahren, immerhin gehören Garridan und ich scheinbar zu ihren Zielen. Ob sie genau wissen wie wir aussehen kann ich nicht sagen, aber riskieren will ich es auch nicht."
Nachdem Garridan und Phoebe Bericht erstattet hatten, war Mugin nachdenklich. "Ich bin der Meinung wir sollten der Frau helfen. Sie hat sich sicherlich nicht bereiterklärt gleich mit mehreren Männer ... ehem... zu verkehren, ihr wisst schon."
Hier mischte sich das Eidolon ein: "Allerdings könnten das die Männer im Hauptsaal hören und das würde den gesamten Plan etwas herauszufinden über den Haufen werfen."

Mugin fragte noch Phoebe: "Hast du ein besonderes Schwert gesehen? Vielleicht hängend an einer Wand oder auf einem Ständer. Wenn der jarl es geklaut hat wird er es doch sicher bei sich zu Hause aufbewahren. Hm, oder vielleicht nutzt er es selbst."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 28.06.2018, 23:36:38
Phoebe schüttelte den kleinen Kopf. "Nein, ich habe kein besonderes Schwert gesehen."

Nach Garridans Bericht meldete sich auch Solitaire zu Wort. "Ich stimme mit Mugin überein, dass wir der Frau irgendwie helfen müssen. Vielleicht können wir die Männer ja überrumpeln, ohne dass es auffällt. Immerhin haben die sich doch in einen Seitenraum zurückgezogen, um dort 'ihre Ruhe zu haben', nehme ich an. Wir können von draußen rein und es ist laut auf der Feier. Auch wenn es ein Risiko ist, wir können sie doch nicht einfach gewähren lassen..."

"Und was das Schwert angeht... mir ist noch ein Gedanke gekommen. Was ist, wenn dieser Langmuskel das Schwert als Auftrag für jemand anderen gestohlen hat? Ist das denkbar? Ihr sagtet ja, dass seine Männer, die er euch auf den Hals gehetzt hat, Ulfen waren, und die Leute, die das Lager überfallen haben, stammen aus Minkai. Es ist doch einigermaßen offensichtlich, dass da mehrere Parteien involviert sind. Wenn wir das Schwert also nicht finden können, dann sollten wir uns wahrscheinlich auf den Langmuskel selbst konzentrieren."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 29.06.2018, 11:14:04
Garridan hatte eigentlich nicht vorgehabt, sich mit den Männern in der Kammer zu befassen, die waren immerhin beschäftigt. Und auch er sah die Gefahr, dass sie in eine Auseinandersetzung geraten könnten, die all ihre Pläne zu Nichte machte. Aber wenn sie die Frauen vor den Grobianen retteten, würden sie vielleicht wichtige Informationen aus dem Inneren des Hauses erhalten.

"Hat einer von euch einen Zauber, der die Männer gleichzeitig und leise außer Gefecht setzen kann? Alles andere wäre sehr riskant."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 29.06.2018, 13:53:35
"Nun man könnte wohl sagen das meine "zauber"hafte Begleiterin gut darin ist Leute schnell außer Gefecht zu setzten." Auf seinen dummen Scherz erntete sich der Gnom zumindest vom Eidolon einen enttäuschten Blick. "Aber sonst nicht, tut mir Leid."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 01.07.2018, 20:21:31
Jehanna schüttelte ebenfalls den Kopf. Alles, was sie mit ihren Kräften erreichen konnte, war Dinge zu bewegen, mehr Möglichkeiten hatte sie nicht.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 02.07.2018, 18:40:38
Arashi zuckte mit den Schultern: "Schade für die Frau, aber wir sind aus einem anderen Grund hier. Wir können es uns nicht leisten aufzufallen, bevor wir wissen was mit dem Schwert ist."

Er schaute jedem kurz in die Augen: "Ich diene aktuell der Herrin. Das hat die oberste Priorität. Also werde ich mich unter die Gäste mischen, macht was ihr wollt. Aber wir sollten die Feierlichkeiten und das Besäufnis auf keinen Fall unterbrechen. Wahrscheinlich wird es für die Frau nicht das erste Mal sein und es wird auch wenn wir weg sind nicht das letzte Mal sein. Die Welt ist nicht fair und Pharasma richtet uns alle, wenn wir vor ihrem Thron stehen."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 02.07.2018, 19:15:07
Jehanna sah Arashi ziemlich entgeistert an. Eine Spur von Abscheu war auf ihrem Gesicht zu erkennen: "Nun, dann geht und sucht das Schwert. Ich werde einen Teufel tun und dieses betrunkenen Tieren ihren Spaß lassen. Wenn das Pharasma nicht gefällt - oder irgendwem sonst - dann sollen sie mich richten. Ich werde ihr zumindest helfen und wenn ich es alleine tun muss, dann ist das eben so." Entschlossen wandte Jehanna sich in Richtung des Eingangs, von dem Garridan gekommen war, auch wenn sie hoffte, dass jemand anderes sie begleiten würde. Denn sonst wäre es wahrlich keine Begleitung nach ihrem Geschmack, die sie hier gefunden hatte.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 02.07.2018, 19:27:55
"Ok, ok. WIr wollen ja hier keinen Streit anfangen, auch wenn ich lieber mithelfen würde ist es wohl besser wenn ich mit Arashi auf die Feier gehe. Das Eidolon begleitet Jehenna und so bleiben wir auf jeden Fall im Kontakt." Dabei zog er sich die Fellmütze auf um das Symbol auf seiner Stirn zu verbergen. "Hoffen wir mal das sie nicht zu sehr stutzig werden wenn wir auftauchen."

Das Eidolon seufzte. Sie war Arashis Meinung, musste sich aber eingestehen das Mugins Plan wohl die beste Option hier war. Sie folgte Jehenna und besprach sich dann mit der entstehenden Gruppe:"Wir sollten so leise und schnell wie möglich vorgehen. Vielleicht können wir auf ein paar von ihnen herauslocken um Abstand zu der Feier zu bekommen."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 02.07.2018, 21:03:45
Jehanna nickte zufrieden, dass das Eidolon sie begleitete. Es war kampfkräftig, falls das nötig werden sollte, das hatte sie bereits mitbekommen. Dann sagte sie etwas zum genaueren Plan: "Ich kann die Tür aus der Entfernung ohne Probleme öffnen, wenn sie nicht verschlossen ist. Der Rest könnte sich gleichzeitig hinter der Tür verstecken, falls jemand hinaus kommt." Außerdem sah Jehanna sich bereits um, ob sie irgendetwas finden konnte, das sich im Zweifel benutzen ließ. Ein herrenloses Gefährt, ein Wassertrog, irgendetwas, das sie benutzen konnte, falls sich die Notwendigkeit ergab.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 02.07.2018, 21:58:38
"Ich kann euch auf jeden Fall etwas Deckung geben und versuchen, sie daran zu hindern, auf der anderen Seite den Raum zu verlassen," meinte Solitaire, die es nachwievor für richtig hielt, der Frau zu helfen. Dass es ein Risiko war, war ihr klar, aber es war ein Risiko das sie eingehen mussten. Genauso, wie es der Fall war, als sie und Rumar dem Gnombarden zu Hilfe geeilt waren, so konnten sie auch hier einfach nicht mit geschlossenen Augen und Ohren weitergehen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 04.07.2018, 12:42:16
"Am besten rennt gleich jemand auf die andere Seite und stellt sich vor die Türe, so dass sie keinen Fluchtweg haben. Kannst Du das machen?"

"Hier, das wird Dich vor Angriffen schützen," sagte Solitaire noch zu dem Eidolon und wirkte einen Schutzzauber[1], um das Wesen damit vor Angriffen zu bewahren.

Zu ihrer Vertrauten gewandt sagt die Zauberin: "Phoebe, schau Du auf der anderen Seite nach, ob dort alles ruhig ist. Bleib dort und signalisiere mir Gefahr, wenn es so aussieht, als ob jemand von der Seite aus hereinkommt oder sie bemerkt haben, dass hier etwas vor sich geht."

Daraufhin fliegt Phoebe los und schleicht sich gekonnt[2] in die gewünschte Position, um die Türe von der anderen Seite aus zu beobachten[3].
 1. Mage Armor auf das Eidolon
 2. Take 10 für Stealth 28
 3. Also so, dass sie A3 im Blick behalten kann
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 04.07.2018, 15:47:51
Zwar hatte sich Rumar dieser ganzen Sache mit dem Schwert und dem Hause Amatatsu quasi schon verschrieben aber das bedeutete nicht, dass er darüber hinwegsah, wenn eine Frau misshandelt wurde. Denn einer anderen Sache hatte er bereits vor vielen Jahren sein Leben vermacht: Den Menschen zu helfen. Und wer war schon hilfsbedürftiger als die Frauen, Kinder und schwachen? Nein, er konnte nicht einfach so etwas anderes tun, wenn die Frau seine oder ihre Hilfe benötigte. "Nein, die Welt ist nicht fair. Aber das heißt nicht, dass wir nicht versuchen können, sie etwas zu verbessern. Jedes kleine bisschen hilft. Wenn jeder so denken würde wie ihr, wäre die Welt schon lange untergegangen."
Doch er wollte nicht mit dem Mann streiten und wenn er noch rechtzeitig zur Hilfe kommen wollte, musste er sowieso jetzt gehen. "Ich kann versuchen die Männer zu blenden und für eine kurze Zeit erblinden zu lassen." Das heilige Licht würde jede böse Person richten - das hatte er ja schon bei den Banditen bemerkt. Er schlang die Robe enger um seinen Körper und stellte sich schließlich hinter das Eidolon Mugins. Es gefiel ihm zwar nicht, wieder so nah am möglichen Kampfgetümmel zu sein aber so konnte er am meisten helfen. Er wandte sich aber noch an Garridan. "Wenn du nichts dagegen hast, werde ich dir im Kampf zur Hand gehen. Ich kann dich mit meiner Magie schützen und stärken. Also nicht überraschen, wenn ich hinter dir bleibe."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 04.07.2018, 15:56:39
"Tut was ihr nicht lassen könnt.", murmelte Arashi während er in Richtung des Haupthauses verschwand. Er würde die Informationsbeschaffung nicht gefährden. So ging er langsam, sichtbar in Richtung des Haupthauses und betrat es.
Als erstes würde er sich wohl ein Horn mit Ale suchen um weniger aufzufallen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 04.07.2018, 18:13:39
Arashi ging zusammen mit Mugin auf die Vorderseite des Hauses, zog die schwere Eichentür auf und betrat ohne zu zögern den Raum, dicht gefolgt von dem Gnom. Nach der Kälte, die draußen herrschte, traf ihn die viel zu heiße und metgeschwängerte Luft hier innen wie eine Wand, und er musste kurz innehalten, um sich zu fassen. Schon auf den ersten Blick erkannten die beiden Eindringlinge, dass sie gut daran getan hatten, erst zu dieser späten Stunde herzukommen, denn auch wenn der Raum voll von Ulfenkriegern war, hatte ein guter Anteil davon bereits so tief ins Horn geschaut, dass sie, teils auf Stühlen, teils einfach auf dem Boden liegend, tief zu schliefen schienen. Auch den anderen Männern sah man den Alkohol an, und nur wenige schienen tatsächlich bei vollen Sinnen zu sein.

Zwischen den Männern taten mehrere Frauen ihr bestes, Methörner und Schüsseln mit dampfenden Köstlichkeiten zu servieren, ohne allzu viele grapschende Hände an sich heranzulassen - mit mäßigem Erfolg, wie Arashi und Mugin feststellen mussten. Direkt vor ihnen krachte in diesem Moment eine Schale voller Hähnchenkeulen auf den Boden, als die Dienerin (oder Sklavin?, wie Mugin befürchtete), die diese gerade noch festhielt, von zwei betrunkenen Männern bedrängt wurde. Die Hand des einen hatte sich unter ihre Schürze geschoben und begrapschte grob ihre Brust, während auf ihrem Gesicht eine Mischung aus Entsetzen und Vorahnung zu erkennen war - es schien nicht das erste Mal zu sein, dass so etwas passierte.

Eine zweite Magd, die sich den Händen eines der Betrunkenen gerade noch entziehen konnte, stand direkt vor Mugin und sah diesen erstaunt an, als just in diesem Moment eine Stimme von der gegenüberliegenden Wand erscholl: "Wer seid ihr denn? Ich kenn euch gar nicht!"
Der Sprecher saß für sich alleine an die Wand des Hauses gelehnt und schien dem Alkohol noch nicht ganz so sehr zugesprochen zu haben; er blickte Arashi neugierig an, machte jedoch noch keine Anstalten aufzustehen oder gar seine Waffe zu ziehen, die er, wie die meisten der Männer, auch hier an seiner Seite trug.



Solitaire stand direkt dem Eingang gegenüber, als Jehanna mit ihren Kräften die Holztüre auffliegen ließ - und der Anblick, der sich ihr bot, trieb ihr die Zornesröte ins Gesicht. Ihr direkt gegenüber stand ein behelmter Ulfenkrieger, die Hose heruntergelassen, und nahm die vor ihm auf ein Vorratsfass gestützte Frau grob von hinten. Während ein zweiter Ulfe johlend zusah und dabei mit den Händen am eigenen Gemächt zugange war, blickte Solitaire direkt in die toten Augen der Frau, der man an den noch nicht komplett getrockneten Tränen noch ansehen konnte, dass sie sich nicht von Anfang an in ihr Schicksal gefügt hatte.

Die Männer, und auch die Frau, blickten erstaunt auf die offene Tür - und die Fremden, die dahinter zum Vorschein kamen.[1]



Runde 1
Garridan (22)
Arashi (18)

Ulfen 1 (14)
Ulfen 2 (13)
Jehanna (12)
Rumar (11)
Eidolon (11)
Mugin (6)
Solitaire (1)
 1. Würfelt mal alle eine Initiative, bitte auch die beiden auf der anderen Seite.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 05.07.2018, 11:42:22
Als Garridan die Szene sah hatte er doch Mitleid mit der Frau. Aber was sollte er tun, mit dem Schwert auf den Mann einschlagen und dabei möglicherweise die Frau verletzten? Er hätte dem Kerl den Penis abschneiden können, aber das war auch nicht praktikabel.

Also stürmte er los und warf sich mit der Schulter gegen den Kerl, in der Hoffnung, ihn zur Seite zu schubsten, so dass die Frau den Raum verlassen konnte. Sie war nur im Weg und die Kerle konnten sie als Schild benutzen. Leider war der Mann sehr groß und stand stabiler, als er es gehofft hatte.[1]
 1. Bull rush, Angriff (CMB) 14
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 05.07.2018, 14:51:19
Doch trotz seiner Größe war der Ulfen sichtlich erschrocken und ließ bereits von der Frau ab, um sich den Eindringlingen zuzuwenden, als Garridan die Lage ausnutzte, um ihn endgültig von ihr wegzuschieben. Der Krieger verlor kurz das Gleichgewicht und trotz seines vor Zorn hochroten Kopfes musste er zuerst notdürftig seine Hose hochziehen, um zu verhindern, dass er darüber stolperte. Auch seine Axt hatte er für seine bisherige Beschäftigung auf den Boden gelegt und bückte sich nun mit einem Grunzen, um seine Waffe aufzuheben.[1] Der zweite Mann hatte zumindest seine Hose noch an, doch auch er griff zu seiner am Boden liegenden Waffe, um dem Eindringling eine Lektion zu erteilen.

Die Frau schien nun erst zu bemerken, was passiert war. Doch anstatt erleichtert zu sein über ihre Rettung, begann sie gellend zu schreien.
 1. Garridan hast die Möglichkeit zu seiner AoO
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 05.07.2018, 16:16:09
Das Eidolon bewegte sich an der schreienden Frau und Garridan vorbei um sich direkt vor der Tür auf der anderen Seite des Raums zu platzieren, sie würde keinen der beiden entkommen lassen. Sie schnappte nach dem Ulfen der ihr näher war.[1]

Mugin spähte hinter Arashi in den Raum und war erstaunt, ein solches Gelage hatt er sich bisher nicht vorstellen können, so viele Betrunkene auf einem Haufen waren echt außergewöhnlich. Zudem musste er feststellen das auch hier die Frauen angegangen wurden, hatten denn diese Männer garkeine Scham?
Als dann der Mann die beiden direkt ansprach warf Mugin einen kurzen Blick in den Raum, wer hatte sonst noch mitbekommen das sie gekommen waren?[2] An den Ulfen gewandt sagte er dann: "Was? Was habt ihr gesagt? Es ist zu laut hier vorne." Er zeigte auf die Szene mit den Ulfen und Bediensteten direkt vor ihnen und dann auf seine Ohren. "Kommt her wenn ihr euch unterhalten wollt."[3]
 1. Bite auf E7 17 Dmg 7 Bleed 1
 2. Perception 7
 3. Diplomacy: Make Request 17
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 05.07.2018, 16:32:08
Solitaire war für einen Moment lang doch sehr überrascht, als die Frau plötzlich anfing zu schreien. Vielleicht sah sie sie als Gefahr für ihr Leben an, was natürlich Unsinn war, aber das konnte sie ja nicht wissen. Wenn ihre Welt aus den Sitten und Gebräuchen dieser Wilden bestand, dann war es nur allzu nachvollziehbar.

Wie dem auch sei, sie mussten zunächst etwas gegen die beiden Ulfen tun. Also rief die Zauberin einige sternenmesserförmige Geschosse aus reiner Energie herbei und schleuderte sie in den Raum, um die beiden Betrunkenen auf den Boden zu werfen[1], wo sie ihrer Ansicht nach hingehörten.
 1. Ulfen (E7): 5 Schaden und Trip 19; Ulfen (E6): 3 Schaden und Trip 22
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 05.07.2018, 16:53:41
Kaum hatten sie sich in Position gebracht, da stürmte Garridan vor. Rumar folgte ihm, um ihn etwas im Kampf zu unterstützen.[1] Er schloss seine Augen und legte eine Hand auf die Schulter des Mannes. Sofort begann sich magische Energie zu sammeln und Garridan wie einen Schutzschild zu umgeben.[2]
"Wir sind hier, um euch zu helfen!" rief Rumar der schreienden Frau noch zu, während er sich bereit machte, seine magischen Kräfte zum Schutz seiner Verbündeten einzusetzen.[3] "Habt keine Angst." versuchte er vergeblich, die Frau etwas zu beruhigen. Wirklich viel glaubte er aber nicht, dadurch erreichen zu können.
 1. Bewegung auf das Feld hinter Garridan
 2. Shell of Succor: 10 temporäre HP
 3. Rumar kann eine AoO aufgeben, um einem nahen Verbündeten +6 auf die Rüstung gegen einen Angriff zu geben.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 05.07.2018, 21:48:33
Es gelang ihm tatsächlich den überraschten Ulfen weg zu stoßen und als seidener nach seiner Waffe griff nutze er die Gelegenheit und versetzte ihm einen Hieb.[1] Die Reaktion der Frau überraschte ihn zunächst, aber sie war wahrscheinlich so durcheinander das Schreien das einzige war, was sie hin bekam. Die anderen sollten sich um sie kümmern, er hätte ihr vermutlich eine Ohrfeige verpasst, um sie zur Ruhe zu bringen.

Nachdem seine Freunde dann ebenfalls eingegriffen hatten, schlug er sich erneut auf den Mann.[2]
 1.  AoO 14, Schaden 12
 2. Angriff 14, Schaden 7
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 05.07.2018, 22:31:43
Jehanna ging nur einige wenige Schritte näher heran, um einen halbwegs vernünftigen Blick in den Raum zu haben. Das erste Problem, das sie sah, war die schreiende Frau, also suchte sie mit ihrem Blick nach einer Decke, die glücklicherweise über einem der Vorratsfässer lag, um es vor Schmutz zu schützen. Sie hob ihre Hand und ergriff die Decke aus der Ferne, um sie anschließend einefach über die Frau zu werfen. Das würde sie hoffentlich ausreichend überraschen, dass sie aufhörte zu schreien und ihre Gefährten sich um die zwei Männer kümmern konnten.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 06.07.2018, 13:40:06
Besoffen und überrumpelt wie er war, hatte der Vergewaltiger keine Chance gegen Garridans Ansturm. Kaum hatte er sich von der ersten Überraschung erholt, hieb der Attentäter zweimal in kurzer Folge auf ihn ein und der Ulfen ging zu Boden. Noch im Fallen schlug eines der Energiegeschosse Solitaires in seine Seite ein, doch dies nahm er schon nicht mehr wahr.
Auch der zweite Krieger wusste nicht wirklich, wie ihm geschah, als ein weiteres Geschoss ihn mitten in die Brust traf und sich gleichzeitig die spitzen Zähne des Eidolons in seinen Schenkel gruben. So von zwei Seiten seiner Standfestigkeit beraubt, ging auch er zu Boden, stieß dabei jedoch einen markerschütternden Schmerzensschrei aus, der sich zusammen mit dem Gejammer der Frau zu einer schrillen Kakophonie vermengte.[1]

Letzteres jedoch wurde sogleich gedämpft, als sich eine schwere Decke wie von Zauberhand über das Opfer der beiden Ulfen senkte. Zwar hörte die Frau nicht auf zu jammern, doch durch den dicken Stoff drang nur noch wenig von den Geräuschen nach außen. Die Frau jedoch, nun in ihrer Todesangst nur noch bestätigt, begann panisch loszurennen, verfehlte jedoch die Richtung und krachte donnernd in ein Vorratsregal, wo sie gemeinsam mit einigen Kisten Dörrobst zu Boden ging.



Der Ulfen, den Mugin angesprochen hatte, wirkte kurz so, als wollte er tatsächlich aufstehen, doch schien es ihm die Mühe nicht wert zu sein, denn er machte ein abwinkende Handbewegung und widmete sich wieder seinem Teller mit Essen. In diesem Augenblick drang der dumpfe Schrei einer Frau an Mugins und Arashis Ohren, und beide fürchteten schon, die Krieger würden sofort zu ihren Waffen greifen. Zu ihrem Erstaunen jedoch geschah gar nicht; nur zwei der Männer begannen miteinander zu tuscheln und brachen dann in heftiges Gelächter aus.

Gerade als Arashi und Mugin erleichtert ausatmen wollten, folgte jedoch ein lauter Männerschrei, der mehrere Gesichter in Richtung der Küche drehen ließ. Zwei der Männer beschlossen nun, einmal nach dem Rechten zu sehen und öffneten die Tür zum Nebenraum.



Runde 2
Garridan
Arashi
Jehanna
Rumar
Eidolon
Mugin
Solitaire

Ulfen 1

 1. Der Mann ist noch bei Bewusstsein, ist aber nach dem Schrei wieder still und wirkt nicht so, als ob er sich noch weiter wehren würde.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 06.07.2018, 17:53:06
Mugin atmete auf als der Ulfe das Interesse an ihnen verlor. Die Rufe der Frau machten ihn nervös und als dann sich noch ein Schrei eines Mannes dazumischte fragte er lieber einmal nach was denn da los war. Als ihm das Eidolon die Situation geschildert hatte, warnte der Gnom es über die zwei kommenden Männer. Danach suchte sich Mugin einen Krug und etwas zu essen, immerhin wollte er ja nicht auffallen.

Das Eidolon platzierte derweil vorsichtshalber eine ihrer Pranken auf der Brust des Ulfen der vor ihr lag und warnte ihn mit grollender Stimme: "Sei schön ruhig wenn dir dein Leben lieb ist." Als sie davon überzeugt war das er sich nicht rühren würde[1] wandte sie sich vor allem an Garridan und Rumar: "Scheint so als hat man uns gehört, es kommen zwei der Gäste um nachzusehen."
 1. Ready Attack falls er was tut
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 08.07.2018, 14:56:25
Phoebe beobachtete von ihrer Position oberhalb der Küche, wie einer der Ulfen den Raum zielstrebig durchquerte, dicht gefolgt von einem weiteren, und an die Tür klopfte.
"Svante, ist alles in Ordnung da drin?"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 09.07.2018, 09:33:21
Als er das Klopfen hörte und sich im Raum umsah war klar, dass die Männer nicht herein schauen durften. E
Also versuchte er mit möglichst wenig Worten eine Antwort zu geben. "Jaja, hat Krallen die Katze." Dann lachte er einmal krächzend auf.[1]

Gleichzeitig machte er sich bereit, falls sihc die Tür dennoch öffnen würde.
 1. Bluffen 14
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 09.07.2018, 13:27:10
Statt wie befürchtet die Tür zu öffnen, zeigte sich ein breites Grinsen auf dem Gesicht des Ulfen. "Wenn sie sich nicht wehren, macht's ja auch keinen Spaß."

Daraufhin drehte er sich zu seinem Kumpel um, warf diesem einen vielsagenden Blick zu und gemeinsam gingen sie wieder in die Richtung des Hauptraums. Bevor er die Tür schloss, wandte einer der beiden sich noch einmal zu den Frauen in der Küche um: "Gleich kommen noch Ulf und seine Männer; seht zu, dass Met und Essen bereit stehen!"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 09.07.2018, 16:16:24
Das Problem wurde nicht so gelöst, wie sich Rumar gewünscht hätte aber da das Endergebnis zufriedenstellend war, wollte er sich nicht beschweren. Die beiden Ulfen waren daran gehindert worden, sich weiter an der Frau zu vergehen. Doch diese hatte Panik bekommen und brachte die ganze Situation unbewusst in Gefahr, indem sie soviel Lärm machte. Während sich Garridan um die Neuankömmlinge kümmerte und ihnen damit den Arsch rettete, ging Rumar seinem Handwerk nach. Denn irgendjemand musste die Frau beruhigen und ihr die Situation erklären. Er näherte sich der Frau vorsichtig aber achtete darauf, einen gewissen Abstand einzuhalten und sie nicht zu berühren.
"Bitte seid ruhig." Er sprach eindringlich aber versuchte gleichzeitig einfühlsam zu sein und ihr nicht noch mehr Angst zu machen. "Wir haben gesehen, was die Ulfen getan haben und wollen euch nur helfen. Wir sind keine Gefahr. Bitte..." versuchte er es noch einmal. "... wenn ihr nicht wollt, dass die restlichen Ulfen auf uns aufmerksam werden und uns alle töten, verhaltet euch ruhig. Ich verspreche euch, dass wir euch hier sicher rausbringen können."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 09.07.2018, 16:43:12
Solitaire stand nur wie angewurzelt da, erst als sich die Situation wieder entspannte und Phoebe ihr signalisierte, dass im Moment keine Gefahr bestand, entspannte sie sich wieder etwas.

"Das war knapper als ich es mir erhofft hatte... aber es ist ja nochmal gutgegangen."

Da jetzt ersteinmal wieder Ruhe eingekehrt war, rief sie Phoebe zu sich, die ihr dann auch berichten konnte, was die beiden Ulfen gesagt hatten. Ulf und seine Männer. Das klang nicht gerade hilfreich.

Während sie sich im Raum umblickte und überlegte, was man am besten mit den beiden am Boden anstellen sollte, fragte sie die anderen noch: "Meint ihr, wir können hier überhaupt viel herausfinden, wenn wir uns unter die Gäste mischen? Vor allem, wenn die neuen ankommen, die noch nicht so betrunken sind, wie der Rest hier. Ich könnte mich verkleiden und so vielleicht etwas unauffälliger sein, aber vielleicht sollten wir die Gunst der Stunde einfach nutzen, und die restlichen Bereiche des Hauses durchsuchen? Irgendwo muss es ja sein... vielleicht weiß sie ja auch etwas näheres?" Damit deutete sie mit dem Kopf in Richtung der Frau, die immer noch die Decke über dem Kopf hatte.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 09.07.2018, 17:15:19
"Das Haus zu durchsuchen würde unweigerlich zu weiteren Blut führen, nicht das sie Mitleid verdient hätten nachdem was ihre Kameraden bei dem Überfall auf der Brücke getan hatten. Was stellen wir mit dem hier an?" Ihr Tonfall machte klar, dass das Eidolon für den Tod des Mannes plädierte, während sie weiterhin eine ihrer Pranken auf der Brust des Gefangenen bereit hielt. Sein Blut klebte immer noch an den Fängen während sie sprach.

Mugin war sich etwas unsicher was er nun tun sollte. Sich unter die Leute zu mischen könnte ihn verraten, aber nur herumzustehen würde sie nicht weiterbringen. Er schluckte einmal und suchte sich einen der betrunkenen Gäste aus der noch nicht bewusstlos war um mit ihm ein wenig Smalltalk zu betreiben und ein paar Fragen über den Langmuskel und die Feier zu stellen.[1]
 1. Diplomacy 17
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 09.07.2018, 19:18:10
Garridan war froh, dass es tatsächlich geklappt hatte, er selbst hatte nicht damit gerechnet. Aber wirklich weiter waren sie auch nicht gekommen, da stimmte er den anderen zu. Was genau hatten sie hier eigentlich gehofft zu finden? Dass der Mann das Schwert auf der Feier als Beute präsentieren würde und sie es einfach mitnehmen konnten? Sie waren wie die ganze Zeit schon ohne echten Plan an die Sache heran gegangen. Entweder mussten sie reagieren, weil sie angegriffen wurden oder sie liefen planlos einem Brotkrumen nach. Das ärgerte ihn. Er ärgerte sich ganz besonders über sich selbst, er hätte es besser wissen müssen. Aber nur derjenige war ein Trottel, der etwas erkannt hatte, aber nicht darauf reagierte.

Als Solitaire dann die Frau ins Spiel brachte, nickte er. "Es macht wenig Sinn hier herum zu suchen. Rumar, vielleicht kannst du ja etwas von der Frau erfahren, wenn sie sich beruhigt hat. Wir sind hier weil wir wissen wollen, warum der Hausherr uns seine Mörder auf den Hals gehetzt hat und ob er tatsächlich etwas mit dem Diebstahl des Schwertes zu tun hat oder etwas darüber weiß. Ich bin gar nicht sicher, dass es so ist. Und wenn sie nichts weiß, dann müssen wir überlegen, was wir hier tun können, ohne einen Kampf mit den Leuten hier vom Zaun zu brechen. Und was den angeht, mach mit ihm, was du willst Eidolon."

Es war jetzt Zeit für einen Plan, sie mussten die Kontrolle über ihre Situation zurück gewinnen, zumindest ein bisschen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 10.07.2018, 11:08:32
Mugin hatte die Situation mit dem Ulfen gut gelöst. So setzte der Druide sich einfach zu einer Gruppe und trank an seinem Methorn. Er wusste warum sie hier waren, aber reden war nur bedingt seine Stärke. So saß er zuerst nur da und versucht zu orten wo wohl die Privatgemächer von ihrem Gastgeber waren. Wahrscheinlich würde es die Tür sein, durch die niemand ging, oder Arashi würde Langmuskel, oder welchen lächerlichen Namen der Anführer auch immer trug, entdecken.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 10.07.2018, 12:02:37
Ihrem eigenen Rat folgend, ging Solitaire zu der Frau rüber, auf die Rumar gerade besänftigend einwirkte.

Um den Heiler zu unterstützen, sagte sie leise: "Bitte bleib ruhig, Du hast wirklich nichts zu befürchten."

An Rumar gewandt meinte sie hingegen: "Wir sollten sie erstmal aus dem Raum herausbringen..."

Dann führte die Varisierin sie einige Schritte aus dem Raum heraus, damit sie nicht direkt hineinsehen konnte, wenn sie ihr die Decke abnehmen würden, was im nächsten Schritt dann auch geschah.

"Du hast sicher Angst, aber das ist wirklich nicht nötig. Wir werden Dir nichts tun. Aber wir konnten auch nicht tatenlos zusehen, als wir mitbekommen haben, was hier vor sich ging."

Während sie dabei war, die Frau weiter zu beruhigen, wollte Solitaire aber auch versuchen, einige Informationen aus ihr herauszubekommen[1]. Vielleicht hatte sie das Schwert ja gesehen.

"Es ist so, wir sind hier, weil einige Männer des Langmuskel uns überfallen haben. Ein Schwert wurde gestohlen. Ein besonderes Schwert. Hast Du vielleicht etwas derartiges hier gesehen? Ein Beutestück? So wie ich mir den Kerl vorstelle, hat er doch sicher damit geprahlt."
 1. Diplomacy 27
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 10.07.2018, 16:13:06
Rumars sanfte Worte schienen tatsächlich eine Wirkung zu erzielen, denn das Schluchzen der Frau wurde nun so leise, dass das Orakel ihr die Decke wieder abnehmen konnte. Doch auch gemeinsam mit Solitaire, die nun auch hinzukam und leise auf sie einredete, war es unmöglich, sie nach draußen zu bringen, ohne sie mit Gewalt dazu zu zwingen.
"Warum habt ihr ihn getötet? Es wäre sowieso gleich alles vorbei gewesen." schluchzte sie vorwurfsvoll. "Jetzt wird Meister Asvig mich bestrafen!"

Völlig aufgelöst brach die junge Frau wieder in Tränen aus. Es war offenbar zwecklos, sie nach Informationen zu fragen, und immer wieder blickte sie zu dem Gefangenen, dem sie beweisen wollen zu schien, dass sie nicht mit den Angreifern kooperierte. Dieser war zwar ruhig, es war ihm jedoch die Anspannung und Ungewissheit im Angesicht des Eidolons anzusehen, dessen Atem er weiterhin heiß im Gesicht spürte.



Im Hauptraum hingegen versuchten Mugin und Arashi, sich nun unter die Menge zu mischen. Arashi fiel dabei kaum auf, als er sich neben zwei betrunkene Nordmänner setzte und erst einmal seine Blicke schweifen ließ: Hier im Raum konnte er niemanden erspähen, der auf die Beschreibung Asvigs passte, aber es gab noch einen Nebenraum, der nur durch eine dünne Trennwand vom Hauptraum abgesondert war. Da die andere Tür offenbar in die Küche führte, war Arashi sich ziemlich sicher, dass sich hinter der Trennwand die persönlichen Gemächer des Langmuskels befanden.

Mugin, der sich inzwischen am Buffet bedient hatte, wollte gerade einen offensichtlich sehr betrunkenen Ulfen ansprechen, als er Schritte auf sich zukommen hörte - einer der Ulfen, die aus der Küche kamen, hatte ihn gesehen und stellte ihn nun zur Rede.
"Wer bist du denn, Kleiner?" fragte er nicht gerade freundlich. "Ich kann mir kaum vorstellen, dass so einer wie du vom Langmuskel eingeladen wurde. Also, was treibst du hier?"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 10.07.2018, 21:27:55
"Oh, aber wenn ich nicht eingeladen wurde, wie bin ich dann durch den Schutzkreis gekommen?" fragte Mugin den Mann. "Und was ich hier treibe? Nun ich genieße die Gastfreundschaft und vor allem das Essen." Er hob die angenagte Rinderkeule demonstativ hoch, sah sich dann aber etwas im Raum um. "Sagt ich bin gerade erst angekommen und habe den Langmuskel noch garnicht gesehen, wisst ihr wo er ist?"

Das Eidolon realizierte, dass die Magd scheinbar zu verängstigt war um ihne Informationen zu geben, also veruschte sie es bei einer anderen Quelle. Sie erhöhte den Druck auf ihrer Pranke etwas bis sich ihre Krallen durch die Haut der Brust des Mannes bohrten. "Du hast gehört was wir wollen. Wenn du den Abend überleben willst, dann beantworte die Fragen für sie."[1] Weiterhin war sie bereit ihn dem garaus zu machen sollte er dumm genug sein nach Hilfe zu rufen oder Radau zu machen.
 1. Intimidate 6
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 11.07.2018, 12:27:13
"Ich weiß nicht, wie du durchgekommen bist, aber für Gold kann man alles kaufen. Auf jeden Fall bist du nicht von hier, und nichtmal ein echter Mann. Niemals hat der Langmuskel dich eingeladen! Ich würde ihn ja gleich rufen, damit er dir persönlich den Hintern versohlen kann, oder die Kehle aufschlitzen, wenn ihm danach ist. Aber da er gerade mit seiner Frau das eheliche Bett strapaziert, wirst du dich wohl noch etwas gedulden müssen."

Er sprach die nächste Dienstmagd an, die vorbeikam: "Mädchen, bring mir ein Seil!"



Die Drohung des Eidolons schien den Mann weniger zu beeindrucken als die Krallen, die immer noch auf seiner Brust lagen. Dennoch antwortete er: "Das war euer Schwert? Keine Ahnung, was er damit gemacht hat. Vielleicht hat er's zu den anderen Beigaben für Snorris letzte Fahrt getan."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 11.07.2018, 13:50:36
Nun war Garridan aber wirklich überrascht. Er hatte tatsächlich nicht geglaubt, dass das Diebstahl des Schwertes und der Überfall zusammenhingen. Nun schöpfte er Hoffnung, dass es hier vielleicht doch nicht zu einem Gemetzel wegen nichts und wieder nichts kommen würde. Also trat er zum Eidolon.

Letzte Reise, das klang nach Jenseits. "Ist dieser Snorri gestorben? Und wo lagert sein Gepäck?" Mehr musste er nicht wissen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 11.07.2018, 14:58:57
"Sag mal, wisst ihr nichtmal, wo ihr hier seid? Die Feier hat Asvig zu Ehren von seinem Ringgeber veranstaltet, Snorri Steinauge. Klar ist der tot, das ist seine Totenfeier, im Morgen wird er mit seinem Schiff verbrannt."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 11.07.2018, 16:36:26
"Zu viel Bier. Liegt das Boot unten am See und ist es bewacht? Wir wollen nur unser Schwert zurück."

Er ging ein Stück weg von dem Mann, um mit Rumar, Solitaire und Jehenna zu sprechen. Er sprach so leise, dass der Ulfen seine Worte nicht hören konnte. Das Eidolon hatte ja ein Auge auf ihn.
"Wir müssen zu diesem Schiff. Wenn wir dort das Schwert finden, sollten wir es holen und dann verschwinden. Aber wir müssen wieder durch den Schutzkreis. Wollt ihr mitkommen? Und was machen wir mit ihm, er wird schreiben, sobald wir uns hier weg bewegen. Ich sehe keinen anderen Weg als ihn zu beseitigen."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 11.07.2018, 21:05:55
"Gut, gut. Wenn ihr es denn für nötig haltet dann gebe ich euch meinen Beutel und alles Bedrohliche was ich dabei habe, aber ist denn wirklich ein Seil notwendig. Ich meine der Raum ist voll mit starken Nordmänner, was würde ich da schon anrichten können?" fragte Mugin den Mann vor ihm während er ihm seine Besitztümer anbot.[1] "Ich verspreche auch das ich mich ruhig verhalten werde während wir auf den Gastgeber warten."
Er blieb äußerlich so ruhig wie er konnte, doch seine Gedanken rasten. Es war Pech gewesen das scheinbar ein paar der Ulfen nicht genug getrunken hatten und damit die Möglichkeit etwas über den Langmuskel und dessen Auftraggeber zu erfahren vertan war. Er baute die Verbindung mit dem Eidolon auf: "Sieht so aus als müsstet ihr mich wohl auch retten kommen, aber keine Sorge noch gehts mir gut." Schnell vermittelte er seiner Partnerin noch die restlichen Informationen die er erfahren hatte.

Das Eidolon blieb ersmal ruhig. Der Gefangene sollte noch mehr ausplaudern, also übte sie weiterhin Druck auf ihn aus. Trotzdem sagte sie zu ihren Kameraden: "Die Anderen wurden entdeckt."
 1. Diplomacy 27
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 11.07.2018, 22:53:59
Als Garridan zu ihnen trat, lauschte Solitaire seinen Worten. "Das scheint mit auch die beste Spur zu sein, die wir bisher finden konnten. Vielleicht kann er uns ja zu der Stelle bringen. Und wenn er dazu bereit ist, lassen wir ihn danach laufen. Vielleicht geht er ja darauf ein. Ich sehe keinen Grund, ihn zu töten. Ich rede mal mit ihm."

In dem Moment informierte das Eidolon sie dann auch noch über die Lage im großen Saal. Solitaires Gesicht zeigte eine Spur von Ratlosigkeit. Aber im Moment konnten sie da leider wenig dran ändern. Daher beschloss sie es zunächst nocheinmal mit Worten zu versuchen und ging zu dem Ulfen.

"Du hast meinen Freund gehört. Alles, was uns interessiert, ist das Schwert. Kannst Du uns zu der Stelle führen, wo die Beigaben aufbewahrt werden? Wir nehmen uns nur genau das, was uns gehört, und sonst nichts. Und Du kannst dann gehen. Dein Tod nutzt uns nichts, solange Du uns keinen Grund dafür gibst."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 16.07.2018, 18:54:02
Arashi blieb ersteinmal ruhig sitzen als Mugin angesprochen wurde. Zuerst würde er abwarten. Er wollte nicht unbedingt auffallen. Notfalls würde er einschreiten: Immerhin waren die Ulfen Seefahrer und er ein Diener Gozrehs und er wurde ihren Respekt verlangen, wohin das auch immer führen würde.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 17.07.2018, 10:49:11
Der Nordmann ließ sich von Mugins Worten nur wenig beeindrucken. "Du bist klein, flutschst durch die Finger. Ich binde dich hier an den Stuhl, dann können wir weiter trinken und müssen nicht ständig nach dir sehen." Als die Magd kurze Zeit später mit einem Seil zurückkehrte, setzte er seine Worte in Taten um und band den Gnom an einen der Stühle, um sich danach wieder anderen Dingen zuzuwenden. Niemand schien Mugin weiter zu beachten, als dieser nun auf seinem Stuhl an der Seite des Raumes saß.



"Ihr wollt einen Toten bestehlen?" Die Verachtung troff dem Ulfen aus der Stimme. "Dabei werde ich euch nicht helfen. Ihr tötet mich ohnehin, also bringt es hinter euch."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 17.07.2018, 10:57:45
Jehanna, die so oder so noch etwas anderes auf der Feier zu erledigen hatte, sagte zu ihren Begleitern kurz: "Ich werde nach den anderen sehen" und begab sich dann in Richtung des Haupteingangs. Sie hoffte hier nicht so sehr aufzufallen, da sie zumindest ein wenig die Gebräuche gewohnt war. Außerdem hatte sie so oder so noch etwas zu erledigen, was nichts mit dem Schwert zu tun hatte.
Also strich sie noch einmal ihre Kleidung glatt - zum Glück hatte sie sich von allem Blut und Aufruhr fern gehalten - und trat in die große Halle, um selbst zu sehen, was dort vor ging. Sie machte keine Anstalten heimlich hinein zu treten, sondern sie tat so, als würde sie genau hieher gehören.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 17.07.2018, 11:45:03
"Das ist ja lächerlich. Bestehlen? Es ist kein Diebstahl, wenn man sich zurückholt, was einem rechtmäßig gehört. Die Diebe seid ihr!"

Diese Anschuldigungen kannte sie zur Genüge. Den varisischen Wanderern sagte man immer nach, dass sie Diebe und Halunken waren. Gut, in vielen Fällen stimmte das wohl auch. Aber dennoch.

"Und Dein Tod nutzt uns rein garnichts."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 17.07.2018, 20:35:54
Mugin ließ sich fesseln wie er es versprochen hatte. So hatte er sich den Abend nicht vorgestellt, zumindest hätte er gerne irgendwas herausgefunden bevor er entdeckt worden wäre. Da niemand auf ihn direkt aufpasste, probierte er aus ob er genug Handfreiheit für magische Gesten hatte. Währenddessen kommunizierte er mit seinem Eidolon: "Also wann kommt ihr um mich zu holen? Der Stuhl ist nicht super unbequem, aber so ganz genieße ich das gefesselt sein nicht." Er sah sich im Raum um, versuchte aber nicht Arashi zu verraten.

Das Eidolon war genervt das ihre Kameraden sich nicht einig wurden. "Wir müssen Mugin retten, also entscheidet euch endlich, wir haben nicht viel Zeit," sagte sie in den Raum. "Sonst gehe ich alleine."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 18.07.2018, 11:50:42
Auch Garridan ärgerte sich, dass er keine gute Idee hatte, wie sie weiter machen sollten. Dann ging er zu dem Ulfen und versuchte ihn K.O. zu schlagen. Leider hatte er so schlecht gezielt, oder der Mann hatte sich doch unglücklich bewegt, dass die Klinge tief in seinen Hals fuhr. "Oh." Reden würde er jetzt auch nicht mehr und eigentlich war dass das einzige, was Garridan interessierte.

Nach einer kurzen Pause begann er dann seinen Plan zu schmieden. "Wir sollten noch einen Moment warten, bis Jehenna zurück ist oder entdeckt wird. Eidolon, bitte halte uns auf dem Laufenden, was da drüben passiert. Und dann schlage ich vor, dass wir Mugin befreien. Vielleicht kann das Eidolon für eine Ablenkung sorgen und wir holen Mugin da raus. Dann laufen wir zum Schiff, holen das Schwert und verschwinden. Das Schiff liegt hoffentlich am See. Während wir Mugin holen könnt ihr den Schutzkreis deaktivieren oder funktioniert der nur in eine Richtung?"

Der Plan entstand mehr oder weniger während er sprach und ihm war klar, dass es verschiedene Möglichkeiten gab, die schief gehen konnten. Aber sie mussten jetzt handeln. Sein Blick wanderte Fragen durch die Runde und auch zum Eidolon.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 18.07.2018, 13:33:35
Solitaire zuckte mit den Schultern, eine bessere Idee hatte sie auch nicht. Naja, vielleicht doch. Sie holte ein Buch aus ihrer Tasche und schlug eine Seite auf, dann steckte sie es nach kurzer Konzentration wieder weg[1].

"Ich versuche einfach mal, ob ich in den anderen Raum hineinkomme."

Dann wirkte die Varisierin einen Zauber und ihre Gestalt verwandelte sich, so dass sie nun wie eine der Mägde aussah[2].

Danach ging sie zur Tür, um in die angrenzende Kammer zu gelangen, wo die Speisen vorbereitet werden. Dort blickte sie sich nach einem Krug Met um, den sie sich schnappte, um damit zu der Türe im Hintergrund der großen Halle zu gehen. Ganz so als wäre das ihre Aufgabe.
 1. Disguise Self in den Ring of Spell Knowledge einprägen
 2. Disguise Self
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 18.07.2018, 19:24:32
Das Eidolon teilte Mugin den Plan mit und das Jehenna und Solitaire beide bei ihm vorbeikommen würden. Also ließ er sie Solitaire noch warnen, dass der Langmuskel gerade mit seiner Frau beschäftigt war.
"Wenn wir am Haupteingang warten könnten wir Ausschau nach der Gruppe halten die noch ankommen soll. Die Leichen können wir hier liegen lassen, den Raum zu säubern schaffen wir sowieso nicht. Ach und vergessen wir nicht was? Wir sind nicht nur wegen des Schwertes hier, eigendlich wollten wir noch die Gründe für den Überfall auf der Brücke herausfinden und Blutrache sollen wir auch noch an den Leuten hier ausüben, so war der Handel mit dem alten Mann. Aber uns fehlt die Zeit wenn wir uns nicht mit einer Horde von Ulfen anlegen wollen."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 19.07.2018, 15:29:28
Niemand nahm wirklich Notiz von Solitaire, als sie durch den Raum ging; selbst die Frauen in der Küche beachteten sie nicht, als sie aus der Kammer kam und den Krug nahm - Solitaire vermutete, dass sie einfach nur froh waren, nicht selbst dort drin gewesen zu sein, und das Opfer nicht noch weiter beschämen wollten.

Sie wurde auch nicht aufgehalten, als sie zur Trennwand ging und diese ein Stück zur Seite schob um dahinterzusehen. Der Raum, in den sie blickte, war offenbar - wie bereits vermutet - das Schlafgemach des Hausherrn. An den Seiten verteilt waren mehrere Kisten, und eine kleine Tür auf der ihr gegenüberliegenden Seite führte offenbar in einen weiteren Raum.
Dominiert wurde das Zimmer jedoch von einem großen Bett in der Mitte, in dessen zerwühlten Decken sich insgesamt vier Personen befanden, wie Solitaire überrascht bemerkte. Neben dem Hausherrn und seiner Gemahlin, die beide aus der nicht vorhandenen Menge herausstachen, befanden sich auch noch ein weiterer Ulfen und eine der Mägde dort. Was genau sie getan hatten, konnte die Hexenmeisterin sich nur ausmalen; während die beiden Letztgenannten sich unter den Decken räkelten, trugen Asvig und seine Frau leichte Unterbekleidung, und er schien ihr gerade ein kostbares Diadem anzulegen, das er aus einer kleinen Schatulle genommen hatte.

(https://games.dnd-gate.de/index.php?action=dlattach;topic=8952.0;attach=13556;image)

(https://games.dnd-gate.de/index.php?action=dlattach;topic=8952.0;attach=13558;image)

"Ah, Met!" rief er strahlend, als er Solitaire erblickte. "Na, Mädchen, wie steht dieses Diadem meiner Helva?"
Auch der Langmuskel selbst schien keinen Verdacht zu schöpfen, dass Solitaire nicht das war, für was sie sich ausgab. Woher auch, dachte diese bitter. Wahrscheinlich sind seine Sklaven für ihn ohnehin nichts anderes als gesichtslose Arbeiter, deren Körper man sich bedienen kann, wann immer man will.

~~~

Als Jehanna den großen Raum betrat, sah sie gerade auf der gegenüberliegenden Seite eine der Mägde in den Seitenraum schlüpfen, in dem sich nach den Beschreibungen des Eidolons wohl Asvig aufhalten musste. Danach fiel ihr Blick auf Mugin, der an einen Stuhl gefesselt etwa auf mittlerer Höhe des Raumes saß, wo er nicht weiter beachtet wurde. Auch Arashi erblickte sie, aber der alte Mann schien nicht das gleiche Aufsehen wie der Gnom geweckt zu haben, denn er saß ruhig etwas abseits und beobachtete das Geschehen, ohne dass jemand von ihm Notiz zu nehmen schien.

Die Nordmänner waren sämtlich zumindest angetrunken, soweit sie das auf den ersten Blick feststellen konnte - das war auch nicht weiter verwunderlich, so wie sie die Ulfen kennengelernt hatte. Einige schienen noch einen einigermaßen klaren Blick zu haben, während andere schwer wankten und fast die Hälfte schon wieder dabei waren, ihren Rausch auszuschlafen. Das kam ihr gut zupass, denn auch sie wurde von niemandem angesprochen, als sie sich mit einer Selbstverständlichkeit durch den Raum bewegte, als wäre sie schon den ganzen Abend hier gewesen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 19.07.2018, 16:00:03
Es lief genau so, wie sie es erwartet hatte. Niemand wunderte sich über die neue Magd. Sie sahen für die Männer alle "gleich" aus. Innerlich kochte sie natürlich ob dieser Gleichgültigkeit, aber im Moment konnte sie leider auch wenig daran ändern. Solitaire musste sich auf ihre Mission konzentrieren. Vielleicht waren die Schätze für Snorri in den Kisten hier. Das würde es nicht einfach machen, an das Schwert heranzukommen.

Auf die Frage hin nickte sie eifrig und sagte gefolgsam: "Es hebt ihre Schönheit nur noch mehr hervor."

Dann huschte sie an eine geeignete Stelle zu einer der Kisten oder einem Tisch neben dem Bett und stellte den Krug dort ab, wenn sie Methörner erblickte, füllte sie diese natürlich zuerst.

"Svante sagte, Ihr würdet sicher durstig sein, Meister."

Phoebe hatte sich in der Zwischenzeit wieder einen Platz gesucht, von wo aus sie das Geschehen in der großen Halle beobachten konnte. Sie signalisierte ihrer Herrin, dass alles friedlich sei. Daraus konnte die Zauberin schließen, dass zumindest niemand von ihrem Eindringen in Asvigs Privatgemächer irritiert war und nachsehen wollte, warum sie dort verschwunden war.

Nachdem sie ihre "Pflichten" erfüllt hatte, machte sich die "Magd" aber auch schon wieder auf den Rückweg. Erst als sie am Eingang war, drehte sie sich nocheinmal um.

"Ach, bevor ich es vergesse... einige der Gäste wünschen noch etwas den Beigaben für Snorris letzte Fahrt hinzuzufügen. Was soll ich ihnen sagen?"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 19.07.2018, 18:16:04
"Jetzt noch? Diese verdammten Geizhälse, immer bis zum letzten Augenblick warten.
Sag ihnen, sie sollen es herbringen, wir haben sowieso noch eine Kiste hinzubringen. Und jetzt verschwinde!"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 19.07.2018, 19:26:13
Fürs erste würde sie sich um den Gnom kümmern, dann konnte sie sich immer noch umhören. Es traf sich gut, dass sich niemand für ihn interessierte, so würde es kein großes Problem sein, die Knoten seiner Fesseln zu lösen. Sie suchte sich also einen Platz an einem der Tische, von wo aus sie die Fesseln sehen, aber zugleich ihre Hände unter dem Tisch verbergen konnte. Anschließend machte sie sich an die Arbeit aus der Ferne an den Knoten zu zerren, um diese zu lösen. Sie bemühte sich dabei darum, dass die Seile nicht einfach abfielen, aber da niemand sich hier um den Gefangenen kümmerte, sollte das kein allzu großes Problem werden.[1]
Nachdem das erledigt war, hoffte sie, dass der Gnom den Verstand besaß, nicht sofort die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und dann in einem geeigneten Moment zu nutzen, dass niemand um seine Fesseln wusste, um sich aus dem Staub zu machen.
Jetzt suchte sie sich einen Betrunkenen Ulfen, griff sich zwei Trinkhörner voll Met und ließ sich ihm gegenüber auf eine Bank fallen. Sie hielt ihm das zweite Trinkhorn hin und sagte dann: "Trinken wir auf die Großzügigkeit unseres Gastgebers!"
 1. Telekinetisches Sleight of Hand, um die Fesseln zu lösen: 29 (https://games.dnd-gate.de/index.php/topic,8290.msg1050729.html#msg1050729)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 19.07.2018, 19:41:35
Solitaire nickte nur und verschwand dann auch gleich aus dem Schlafgemach von Meister Asvig.

Wieder zurück in der großen Halle machte sie sich schließlich auf den Weg, den Raum einmal zu durchqueren, um zum Haupteingang zu gelangen. Sie bewegte sich entlang der Südseite, wo nicht allzu viele der Feiernden platziert waren, und hielt den Kopf unten, vor allem, wenn einmal eine der Mägde zu ihr herüberschauen sollte.

Dort angekommen ging sie einmal um das Haus herum, um wieder zum dem Rest der Gruppe aufzuschließen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 24.07.2018, 05:15:40
Eine Zeit lang versuchte Rumar noch die Frau zu beruhigen und davon zu überzeugen, dass sie ihr helfen wollten. Doch die Angst vor den Folgen möglichen Fehlverhaltens den Ulfen gegenüber, machte das alles zunichte. Sie glaubte nicht daran, dass sie ihr helfen wollten. Er konnte sie irgendwie verstehen, weshalb er sie dann doch irgendwann in Ruhe ließ. Auch wenn sie sich jetzt noch beschwerte und Angst hatte, würde sie schon bald merken, dass sich ihr Leben zum Guten wenden würde. Bis dahin war es aber noch ein weiter Weg und so wie sich langsam herauskristallisierte, auch ein gewaltsamer und blutiger. Denn das Eidolon Mugins berichtete davon, dass sich der Großteil der Gruppe irgendwie auf einen Überraschungsangriff verständigt hatte.
Rumar hielt davon nicht viel und hätte lieber versucht, so viel Gewalt zu verhindern. Andererseits gab es noch andere Frauen, die sicherlich ebenso misshandelt wurden, wie die, die sie gerade gerettet hatten. Nicht gegen die Ulfen vorzugehen würde auch bedeuten, diese Frauen ihrem Schicksal zu überlassen. Für den alten Mann war es eine Art Zwickmühle. Da sich die Gruppe allerdings schon mehr oder weniger entschieden hatte und er geschworen hatte, sie zu unterstützen, hatte er schnell eine Entscheidung getroffen. "Bleibt hier in Sicherheit. Ich weiß, ihr vertraut uns nicht aber seid sicher, dass wir euch und den anderen Frauen hier schon sehr bald helfen werden." Dann machte er sich bereit und stellte sich zur Tür. Sobald er Kampfgeräusche hörte oder vom Eidolon hörte, dass der Kampf begonnen hatte, würde auch er dazustoßen. Bis dahin blieb er lieber hier und lenkte nicht noch extra Aufmerksamkeit auf sich und die Gruppe. "Sag Mugin, dass ich bereit bin." bat er schließlich das Eidolon.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 25.07.2018, 13:30:02
Durch Blickkontakt und die wortlose Kommunikation Mugins mit dem Eidolon verständigten sich die Kameraden letztlich darauf, den günstigen Moment auszunutzen und Asvig und seine Männer mit einem schnellen, beherzten Angriff auszuschalten, bevor die angekündigte Verstärkung anrückte. Es war nicht ganz einfach, den Augenblick des Angriffs zu koordinieren, doch letztlich gelangten sie zu einer Einigung, auf wessen Kommando hin dieser erfolgen sollte.
Der Alkohol spielte ihnen sicherlich in die Hände, denn die Reaktionsfähigkeit der meisten Männer war doch deutlich angeschlagen.[1] Außerdem hatte es Jehanna bei dem einen oder anderen geschafft, die Waffen unauffällig aus der direkten Reichweite zu bewegen.[2]

Nun galt es, den Moment auszunutzen und den ersten Schlag zu führen.[3]
 1. Außer den beiden, die in der Küche waren (I9 und Q11), kann keiner der Gegner in der ersten Runde handeln.
 2. Habe das mal ausgewürfelt: L8, M8, P8 und P12 benötigen eine volle Runde (bei L8 und P12 nachdem sie aufwachen, falls das passiert), bis sie ihre Waffen gefunden und aufgehoben haben.
 3. Bitte von allen eine Initiative.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 26.07.2018, 02:26:14
Lange zögerte Rumar nicht. Er war zwar alt aber geistig noch voll dabei und als er die Information durch das Eidolon erhielt, dass es nun zum Angriff überging, setzte er sich auch schon blitzschnell in Bewegung.[1] Er drängte sich durch die Küche, am Eidolon vorbei und erreichte schließlich den Durchgang, von dem er annahm, dass er zum großen Saal führte.[2]
Die Tür stand bereits offen, sodass er direkt versuchte, den Ulfen zu erkennen, der noch vor kurzer Zeit nach dem Rechten gesehen oder besser gefragt hatte. Denn der schien noch nicht so tief ins Glas geschaut zu haben, sodass er vermutlich einen ernst zu nehmenden Gegner abgeben würde. Nicht mehr lange, denn der alte Mann zeigte auf den Ulfen und murmelte einige magische Worte.
Ein dunkler Strahl magischer Energie löste sich von seinem ausgestreckten Finger und raste auf den Ulfen zu und traf diesen an der Schulter.[3] Der Treffer reichte, damit der Zauber seine Wirkung tun konnte und plötzlich fühlte sich der Ulfe schwächer als vorher. Rumar hätte auch seine Armbrust zur Hand nehmen können aber das war für ihn nur eine Notlösung. Die Zeiten waren vorbei und es waren nun seine magischen Kräfte, die er im Kampf gebrauchen konnte.
 1. Ini 22
 2. Bewegungskation auf G11
 3. Ray of Enfeeblement: Berührungsangriff 12. Sollte er getroffen werden, verliert er 4 Stärke (Zähigkeit gegen 15 halbiert)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 26.07.2018, 13:23:04
Einige verwirrte Gesichter wendeten sich träge dem alten Mann zu, der in die Küche gestürmt kam und irgendeine Art von funkelndem Bogen zu einem der Ulfen spannte. Nur dieser selbst und ein weiterer schienen den Ernst der Lage schnell zu begreifen und zogen blitzschnell ihre Waffen, während alle anderen Feiernden entweder weiterschliefen oder aber zu betrunken waren, um schnell zu reagieren.

Der Mann, der von Rumars Strahl getroffen wurde und sich daraufhin merklich zusammenkrümmte, ohne dass irgendeine Verletzung ersichtlich gewesen wäre, stürmte nun mit schwingender Kampfaxt auf das Orakel zu und traf den alten Mann, wenn auch nicht voll, an der Schulter.[1]. "ALARM!"
versuchte er seine Kameraden aufzurütteln.
Der Ulfen, der zuvor Mugin am Stuhl gefesselt hatte, hatte eine solche Warnung nicht nötig, denn auch er merkte sofort, dass etwas nicht stimmte. "Du kleiner Mistkerl!" rief er dem Gnom entgegen, und auch sein Angriff fand schmerzlich das Ziel.[2]

~~~

Runde 1
Block 1
Garridan
Mugin
Solitaire
Arashi
Eidolon

Block 2
U3-J8
U4-K10
U5-M8
U6-P8
U7-T10
U8-V10
U9-K16 (inaktiv)
U10-I12 (schlafend)
U11-L8 (schlafend)
U12-N10 (schlafend)
U13-P12 (schlafend)
U14-T8 (schlafend)
U15-W9 (schlafend)
Helva (inaktiv)

Block 3
Jehanna
Rumar

Block 4
U1-H10
U2-Q11
Asvig Langmuskel
 1. Angriff von H10: 16, 5 Schaden
 2. Angriff von Q11: 20, 10 Schaden
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 26.07.2018, 13:36:34
Plötzlich ging alles ganz schnell. Auch Solitaire, die immer noch wie eine der Mägde aussah, bewegte sich aus dem kleinen Raum heraus in die Nähe der Kochstelle[1], um von dort aus einen Blick in die große Halle zu werfen. Schnell machte sie eine Stelle aus, an der sie mit einem Zauber hoffentlich etwas bewirken konnte, und sprach die Formel, woraufhin sich eine Explosion aus glitzernden Teilchen über einige der Ulfen und eine der Mägde ausbreitete, die gerade in ihrer Nähe war[2].
 1. Bewegung nach F11
 2. Glitterdust (Will DC 17) auf K-L/8-9 (betrifft U3-J8, U4-K10, U5-M8, U11-L8 (schlafend), sowie die Magd auf M9)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 26.07.2018, 13:54:26
Nun ging es also los.

Garridan war schnell um die Ecke und sah den Ulfen vor Rumar und Solitaire. Damit war sein Ziel klar.[1]
 1. Bewegung auf G10 und Angriff auf H10 14, Schaden 10
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 26.07.2018, 14:24:47
Mugin schrie auf als in der Schlag des Ulfen traf und ließ schließlich das Seil los das ihn "gefesselt" hielt. Er sprang vom Stuhl auf und machte einen schnellen Schritt Richtung Feuerstelle.[1] Dort sprach er eine Zauberformel und machte die Gesten während er sich nicht nur auf den Zauber sonder auch auf seinen Gegenüber konzentrierte um ihm keine Öffnungen zu geben.[2] Als der Zauber seinen Effekt entfaltete bildete sich schwarzer Nebel auf der Gestalt des Gnoms der seine wahre Psoition schwer zu erkennen machte.

Das Eidolon spürte das ihr Meister verletzt worden war und sprintete sofort in Richtung des Raums. Den Ulfen der die Tür blockierte überraschte sie indem sie den gegen den Türrahmen sprang und von dort direkt hinter ihm landete.[3] Sie nutzte die Gelegenheit um einen Angriff zusammen mit Garridan durchzuführen.[4]
 1. 5ft step auf P11
 2. Cast defensively: Blur, 23 gegen DC 19
 3. Bewegung auf I10, Acrobatic 25 um sich durch H10 zu bewegen, provoziert einen AoO
 4. Bite 17 Dmg 10 Bleed 1
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 26.07.2018, 21:18:19
Der alte Druide war verwirrt als plötzlich ein Kampf losbrach. Er sprang ruckartig auf und wollte einen Blitz auf den Ulfen schießen, der den Gnom angegriffen hatte. Doch beim Aufspringen verfing er sich mit einem Fuß im Stuhl und fiel fast auf den Rücken. Der Blitz flog in Richtung Decke. Gozrehs Gnade war es zu verdanken, dass sie kein Feuer fing.[1]
 1. Lightning Arc: 5, 4 Schaden
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 27.07.2018, 00:11:42
Von einem Augenblick auf den nächsten brach ein heftiger Kampf in Asvigs Langhaus aus: Garridan und Mugins Eidolon brachten zusammen den Ulfen zur Strecke, der auf Rumar losgegangen war, während Solitaire, noch immer in ihrer Gestalt als Magd, mehrere Gegner mit ihrem Zauber blendete. Zwei von ihnen wankten in die Richtung, aus der das Kampfgeräusch zu hören war, doch beide scheiterten daran, das Eidolon zu treffen.[1]

Auf der anderen Seite des Raumes hatte nun Arashi die Aufmerksamkeit zweier Ulfen auf sich gezogen, obwohl sein Zauber kläglich in der Decke gelandet war. Doch betrunken, wie die Männer waren, fuchtelten sie mehr mit ihren Äxten in der Luft herum, als dass sie gezielte Angriffe setzen würden. So war es eher Zufall, als die Axt eines der beiden Arashi tatsächlich den Ärmel aufschlitzte und ihn streifte - wenn auch nur leicht, floss doch immerhin ein wenig Blut.[2].
Ein weiterer Krieger wollte seinem Kameraden gegen Mugin zu Hilfe kommen, doch auch er war zu besoffen, um auch nur annähernd in die Nähe des Gnomes zu treffen.[3]

Aus der Kammer des Hausherren drangen nun Geräusche in den Hauptraum - offenbar war der Kampflärm nicht unbemerkt geblieben.

 1. Fehlschlag U3 und U4
 2. 2 Schaden durch U6
 3. Vergessen, die 20% zu würfeln, aber er trifft eh nicht.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 27.07.2018, 03:34:02
Kaum war Rumar von dem Ulfen, den er gerade noch geschwächt hatte, getroffen worden, da waren auch schon Garridan und das Eidolon zur Stelle und beendeten das Leben des Mannes. Rumar atmete tief durch und biss die Zähne zusammen. Er hatte schon schlimmeres in seinem Leben durchstehen müssen - da würde er die Verletzung auch noch überleben. Er wollte nicht im Weg stehen, weshalb er zurückblieb und die Kräfte der Götter anrief.
Wie bereits früher am Tag, entstand wie aus dem Nichts ein grelles Licht, dass die Ulfen richten würde. Drei von ihnen wurden davon eingehüllt.[1] Für den Moment konnte und wollte er nicht viel mehr tun. Vor der Tür lauerten die Ulfen und es war viel zu wenig Platz, als das er jetzt auch noch mitmischen sollte. "Ich versuche in deiner Nähe zu bleiben, Garridan und dich zu unterstützen." Solange genügend Platz war natürlich.
 1. Burst of Radiance auf KL/89. Trifft also I9, J10 und L8. Creatures in the area are blinded for 1d4 rounds, or dazzled for 1d4 rounds if they succeed at a Reflex save. Evil creatures in the area of the burst take 4d4 points of damage, whether they succeed at the Reflex save or not.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 28.07.2018, 17:16:48
Jehanna reagierte jetzt schnell: als erstes wich sie in Richtung der Wand des Hauses zurück, um ein bisschen Deckung zu haben und dann streckte sie ihre Hände aus.[1] Sie hätte jetzt anfangen können mit Tischen und Stühlen nach den aufwachenden Ulfen zu werfen, aber etwas anderes erschien ihr fürs erste sinnvoller. Also griff sie sich einen der Tische, der der Klappwand vor dem Gemach Asvigs am nächsten stand, riss ihn mit ihrem unsichtbaren Griff in die Luft und lenkte ihn dann so vor die Holzwand, dass er den Zugang vernünftig versperrte. Das sollte den Langmuskeln für eine kurze Weile in seinen Gemächern halten.[2] Gleichzeitig streckte sie - nachdem dies getan war - wieder ihre Hände aus, ihre Augen begannen zu leuchten und um sie herum surrte die Luft, während sie ihre Macht sammelte.[3]
 1. 5ft. Step nach O8 sofern möglich
 2. Standar Action: Telekinesis, um den Tisch so zu bewegen, dass er den Eingang blockiert und es für Asvig und die übrigen dort drinnen schwerer wird, heraus zu kommen.
 3. Move Action: Gather Power
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 28.07.2018, 23:46:05
Mugins Gegner schien von dem schwarzen Nebel, der sich um den Gnom legte, nur noch agressiver zu werden, und hieb mit einem lauten Brüllen auf ihn ein - doch womöglich hatte die Wut seine Hände zittrig werden lassen, denn ein Treffer wollte ihm nicht gelingen.

Aus Richtung des Nebenraumes erklang plötzlich ein lautes Krachen, als die Wand zur Seite geschoben wurde, sich in dem von Jehanna dorthin manövrierten Tisch verkantete, und dabei umgeworfen wurde. Mit einem lauten Fluchen räumte ein Hüne von einem Mann die Wand mit einer ausholenden Bewegung ab und stand nun vor dem Tisch: nackter Oberkörper, in einer Hand einen Kurzspeer und der anderen einen Schild, wirkte Asvig Langmuskel, denn es konnte niemand anderes sein, wild entschlossen, sich in die Schlacht zu stürzen.

~~~

Runde 2
Block 1
Garridan
Mugin
Solitaire
Arashi
Eidolon

Block 2
U3-J8
U4-K10
U5-M8
U6-P8
U7-T10
U8-V10
U9-K16 (inaktiv)
U10-I12 (schlafend)
U11-L8 (schlafend)
U12-N10 (schlafend)
U13-P12 (schlafend)
U14-T8 (schlafend)
U15-W9 (schlafend)
Helva (inaktiv)

Block 3
Jehanna
Rumar

Block 4
U2-Q11
Asvig Langmuskel
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 29.07.2018, 00:23:38
Solitaire positionierte sich so, dass sie besser in den Hauptraum hineinsehen konnte[1], und nahm sich die Zeit, ihren nächsten Zauber mit der ihr bekannten Metatechnik zu weben[2].

Die drei Energiegeschosse, die daraufhin in den Raum flogen, rasten zielstrebig auf die drei Gegner in Arashis, Jehannas und Mugins Nähe zu, um die Ulfen von den Beinen zu reißen[3].
 1. 5-Fuß Schritt nach F10
 2. Toppling Magic Missile
 3. Je ein Geschoss auf die drei Ulfen auf Q8 (4 Schaden, Trip 13), Q10 (3 Schaden, Trip 27) und Q11 (5 Schaden, Trip 24)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 29.07.2018, 11:01:53
Währedn er noch überlegte, wohin er am besten gehen sollte, sah er den Hausherren aus einem Nebenraum kommen. Auch wenn er halb hinter einem Tisch verborgen war, ahnte Garridan sofort, wer dort stand. Dies war nun sein Ziel. Er stürmte aber nicht blind in den Kampf, sondern nahm sich einen Moment, um den Gegner zu studieren, seine Bewegungen zu beobachten und nach Schwachpunkten in der Verteidigung zu suchen.[1]. Danach machte er sich auf den Weg dorthin. Die Männer beim Eidolon sahen seltsam aus, der blick irgendwie leer, daher versuchte er sein Glück und ging einfach an ihnen vorbei. Mit zwei Schritten fand er einen guten Platz.[2]
 1. Bewegungsaktion: Studies Target
 2. 2 Bewegungsaktion nach J12
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 29.07.2018, 14:45:32
Das Eidolon bemerkte das Garridan sich dem Anführer stellte, also war es an ihr die Ulfen von den Zauberwirkern fernzuhalten. Sie stürtze sich auf ihren Gegenüber und auch wenn ihr Biss nur schlecht gezielt war, so schnitten ihre Krallen tiefe Wunden in sein Fleisch.[1]

Mugin hatte genug von den Äxten die nach ihm geschwungen wurden und machte sich schnellsmöglich aus dem Staub.[2]
 1. Full Attack auf J10: Bite 10 Dmg 10 Bleed 4, Claw1&2 24 Dmg 4&4, Tail Slap 14 Dmg 6
 2. Withdraw nach H10, provoziert AoO von J10 falls er noch lebt
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 29.07.2018, 23:31:57
Arashi versuchte, sich zu sammeln, bevor er einen weiteren Blitz auf den Ulfen abschoss, der eben noch Mugin bedroht hatte. Doch erneut schien ein Fluch auf ihm zu lasten, denn das Geschoss flog weit an dem Mann vorbei in die gegenüberliegende Wand, wo es harmlos verpuffte.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 30.07.2018, 00:10:24
Das Eidolon verwundete seinen Gegner mit beiden Klauen bereits schwer, und der folgende Schwanzschlag brachte den Mann beinahe um das Gleichgewicht, doch gerade noch so konnte sich der Geblendete berappeln und auf den Beinen halten. Zwie der drei Ziele von Solitaires Geschossen hatten dieses Glück nicht - nur einer schaffte es, trotz der Wucht des Aufpralls stehenzubleiben.

Doch auch wenn die Ulfen den Angreifern bisher nur wenig entgegenzusetzen hatten, waren sie dennoch weit in der Überzahl, und so langsam öffneten sich durch den Kampflärm auch die Augen der bisher Schlafenden, wenn sie auch noch nicht so weit schienen, in den Kampf einzugreifen, sondern zunächst verwirrt um sich blickten (oder in einem Fall SEHR verwirrt bemerkten, dass sie nichts mehr sahen).

Helva, Asvigs Gemahlin, tauchte plötzlich hinter ihrem Mann auf und versuchte Garridan, der diesen bedrohte, zu verhexen. Hinter ihr stolperte ein weiterer Krieger aus dem Schlafgemach und blickte sich um, um die Lage zu überblicken.[1] Währenddessen schlugen die beiden Männer beim Eidolon wieder blind um sich, sich nur an den Geräuschen orientierend, die die Kreatur von sich gab. Und wieder trafen ihre Äxte nur Luft, wenn auch einer der Schläge nur um ein Haar am Kopf des Eidolons vorbei schwang.

Einer der beiden Ulfen, der von Solitaire von den Beinen geholt wurde, berappelte sich inzwischen und stand auf,[2] um dann auf Jehanna loszugehen, deren Gestkulieren ihm offenbar aufgefallen war. Doch auch er, wohl noch benommen von dem Zauber, war nicht zielsicher.

Arashi wurde von seinen beiden Gegner nun vollends in die Zange genommen[3], und so konnte er diesmal einem der Angriffe nicht mehr ausweichen und musste einen bösen Treffer einstecken. Dabei hatte er noch Glück im Unglück, dass er sich im letzten Moment umgedreht hatte und so sein ungeschützter Hals knapp verfehlt wurde.[4]
 
~~~

Runde 2
Block 1
Garridan
Mugin
Solitaire
Arashi
Eidolon

Block 2
U3-I9
U4-J10
U5-N9
U6-Q8
U7-S8
U8-Q10
U9-M12
U10-I12 (langsam aufwachend)
U11-L8 (langsam aufwachend)
U12-N10 (langsam aufwachend)
U13-P12 (langsam aufwachend)
U14-T8 (langsam aufwachend)
U15-W9 (langsam aufwachend)
Helva

Block 3
Jehanna
Rumar

Block 4
U2-Q11
Asvig Langmuskel
 1. Bewegung U9 auf M12
 2. Attack of Opportunity für Jehanna
 3. 5-ft-Step auf S8
 4. 7 Schaden durch U6
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 30.07.2018, 09:38:37
Jehanna machte einen Schritt von ihrem Gegner zurück,[1] und sammelte weiter ihre Macht,[2] anschließend entfesselte sie diese in Richtung ihres Ziels und schleuderte eine der Essensplatten in seine Richtung, allerdings brachten die zwei Ulfen hinter ihr, die sich langsam aufrappelten, auch wenn sie noch keine Bedrohung darstellten sie so sher aus dem Konzept, dass die Platte harmlos über den Kopf des Ulfen hinwegsauste.[3]
 1. 5 ft. step nach Westen auf O9
 2. Move Action für zweites Gather Power
 3. Natürliche 1, kein Treffer.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 31.07.2018, 00:05:59
Das letzte Opfer von Solitaires Zauber hatte offenbar bemerkt, aus welcher Richtung die Geschosse kamen, denn er rappelte sich auf und bewegte sich in Richtung der Küche.[1]

Asvig hingegen sah sich Garridan gegenüber, der die Verzauberung mühelos abgeschüttelt hatte. Der Hüne versuchte, ihn mit seinem Speer aufzuspießen, doch der flinke Garridan tauchte unter dem Angriff durch. 
 1. Bewegung auf K10
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 31.07.2018, 01:16:32
Solitaire hatte nicht mehr viele Zauber zur Verfügung, aber ein paar waren es immerhin noch. Als sie sah, wie Asvig sich zusammen mit Helva gegen Garridan richteten, lenkte sie ihre Aufmerksamkeit nun in ihre Richtung.

Die Zauberin rief erneut eine glitzernde Staubwolke hervor, die ganz in der Nähe des Anführers der Ulfen und seiner Vertrauten explodierte[1].
 1. Glitterdust (Will DC 17) auf L-M/12-13 (betrifft Asvig, Helva und U9-M12)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 31.07.2018, 14:48:00
Mugin machte einen Schritt nach hinten um endlich entgültig außer der Reichweite der Ulfen zu sein.[1] Dort begann er damit seinen Zeitzauber zu sprechen, auch wenn leider die Kameraden weiter hinten im Raum außer Reichweite waren.[2] Nun hätte er am liebsten seine Armbrust gezogen, aber die befand sich irgendwo hintem im Raum, also zog er seinen Zauberstab (Magic Fang) aus dem Gürtel, den die Ulfen wohl nicht als Waffe angesehen hatten.

Das Eidolon spürte die Magie durch sich fließen und nutzte ihre erhöhte Geschwindigkeit um die blinden Ulfen vollständig zu überrumpeln. Ihre Attacken galten zuerst dem bereits verwundeten Feind.[3][4]
 1. 5ft step auf G10
 2. Haste auf Eidolon, Garridan, Rumar und Solitaire für 4 Runden
 3. Full Attack auf J10 dann I9 in Reihenfolge: Tail Slap 19 Dmg 7, Bite2 23 Dmg 4, Claw1 20 Dmg 3, Bite1 Krit 24 Dmg 15 Bleed 6, Claw 2 Miss
 4. Sterben beide Ulfen, 5ft step auf J10
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 31.07.2018, 15:00:13
Garridan merkte, dass jemand versucht hatte, ihn zu bezaubern und war froh, dass es offenbar nicht geklappt hatte. Er stand vor ihrem Ziel, vor demjenigen, der sie ermorden lassen wollte und das Schwert gestohlen hatte. Derjenige, der mit dem Feind gemeinsame Sache machte, egal ob für Geld oder aus Überzeugung.

Die Waffe war bereit, der Schild in der Hand und der Gegen er in Reichweite. Da spürte er einen neuen Zauber, der ihm ungeahnte Schnelligkeit verlieht. Ohne zu zögern prasselten die Angriffe auf den Gegner nieder.[1]
 1. 1 Angriff: 15, Schaden 7, (+1 sneak schaden falls blind von Glitterdust); Haste Bonus-Angriff (kritisch) Schaden: 23 (11+12, Bonusschaden ohne sneak und ohne studied target Bonus)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 02.08.2018, 12:16:59
Von beiden Seiten bedrängt machte der Druide einen Schritt zur Seite[1] und konzentrierte sich nur darauf nicht getroffen zu werden.[2]
 1. 1.5m S9
 2. full defense
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 02.08.2018, 15:31:55
Es sah mehr und mehr so aus, als würden die Angreifer die Oberhand gewinnen, doch überall im Raum begannen nun die Betrunkenen sich zu regen, die durch den Kampflärm aufgeweckt wurden. Aus allen Richtungen schepperte und klapperte es, als Waffen gezogen und Schilde bereitgemacht wurden.[1]

Die Gattin Asvigs hingegen wirkte nicht gerade glücklich darüber, dass ihr Zauber offenbar wirkungslos geblieben war, und erneut machte sie identische Gesten, um den Versuch zu wiederholen - diesmal jedoch war ihr Ziel das Eidolon.[2]

Arashi war es gelungen, sich aus der Umzingelung etwas zu lösen, obwohl er immer noch zwei Ulfen gegenüberstand, von denen einer ihn weiter angriff, jedoch bei dem Versuch weit vorbeischwang und beinahe noch seinen Nebenmann traf. Jehannas Rückzug dagegen brachte sie vom Regen in die Traufe, als der Ulfe, der neben dem Feuer eingeschlafen war, nun ebenfalls aufstand und sie plötzlich von allen Seiten umzingelt war. Zwei Angriffe von den Männern hinter ihr trafen sie leicht, doch wirklich schmerzhaft war ein blind ausgeführter Hieb von dem geblendeten Ulfen, der auf gut Glück in Jehannas Richtung geschlagen hatte, nachdem er von dort Geräusche gehört hatte.[3]

~~~

Runde x

Block 3
Jehanna

Block 4
U2-J10
Asvig Langmuskel

Block 1
Garridan
Mugin
Solitaire
Arashi
Eidolon
Rumar

Block 2
U5-N9 (blind: diese und nächste Runde)
U6-P8
U7-S8
U8-P9
U9-L11 (blind: diese +3 Runden)
U10-I12
U11-L8 (blind: diese und nächste Runde)
U12-N10
U13-P12
U14-T8
U15-W9
Helva
 1. Die Schlafenden sind jetzt wach, stehen auf und ziehen ihre Waffen. Garridan bekommt einen Gelegenheitsangriff gegen U10, Jehanna gehen U12,  Arashi gegen U14. Wer kann. Außerdem torkelt U9 blind am Tisch entlang in Richtung der Angreifer nach L11.
 2. Mugin, ein Will Save gegen 15 für das Eidolon bitte.
 3. 3 Treffer für insgesamt 12 Schaden.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 03.08.2018, 09:11:32
Nun da die Ulfen langsam aufwachten und da ihre Begleiter sich noch immer bei der Küche versammelt fanden, wurde es Jehanna mitten in der Halle zunehmend zu eng. Also wich sie zurück und eilte ihrerseits zur Küche, auch wenn sie sich damit eine leichte Blöße geben musste.[1]
 1. Full Action: Withdraw über N8 und M8 und dann L9, K9, J9 nach I9
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 03.08.2018, 13:17:07
Einer der Ulfen versuchte der sich zurückziehenden Jehanna noch einen Schlag mitzugeben, verfehlte sie jedoch knapp. Dann jedoch drehte er sich um und sprang seinem Ringgeber bei, der von Garridan attackiert wurde. Doch auch dieser reagierte schnell genug, um der Axt des Ulfen geschickt auszuweichen.
Dabei vernachlässigte er jedoch die Deckung Asvig gegenüber, der währenddessen noch einen Schritt aus seinem Schlafgemach getreten war, so dass Garridan nun von drei Seiten umzingelt war.

Asvig, durch seine erlittene Wunde aufgebracht, stieß eine Tirade von Flüchen in ulfisch gegen Garridan aus und rammte ihm den Speer mit voller Wucht in die Schulter.[1]
 1. Angriff 22 ,14 Schaden.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 03.08.2018, 15:40:45
Solitaire bewegte sich nocheinmal, um einen besseren Blick auf das Kampfgetümmel um Asvig und Garridan zu bekommen[1]. Dann wirkte sie nocheinmal ihren Geschosszauber, erneut mit Metamagie versehen[2].

Die drei Sternenmesser aus reiner Energie flogen zielstrebig auf Asvig Langmuskel und die beiden anderen Ulfen, die Garridan bedrängten, zu[3].
 1. 5-Fuß Schritt nach F9
 2. Toppling Magic Missile
 3. Je ein Geschoss auf die drei Gegner bei Garridan: "J11" (4 Schaden, Trip 12), "I12" (3 Schaden, Trip 29) und Asvig (4 Schaden, Trip 23)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 03.08.2018, 18:33:42
Mugin lief zum Eidolon und ließ die benötigte Energie in den Zauberstab fließen. Grimming suchte er sich zwischen den Leichen und dem Blut Platz für seine Füße und berührte schließlich seine Dienerin mit dem Stab.[1]

Das Eidolon spürte für einen Moment ein seltsames Gefühl, sie kannte es, aber hatte es bisher noch nie selbst erlebt: sie war müde. Sie kannte das von Mugin und jetzt war ganz bestimmt keine Zeit dafür einzuschlafen, also ließ sie ihrer Wut freien lauf und die Müdigkeit wurde weggewaschen. Erneut stürtzte sie sich auf das näheste Ziel und verriss Rüstung und Fleisch.[2][3]
 1. Bewegung auf I10
 2. Full Attack auf K10: Bite1 23 Dmg 10, Claw1 21 Dmg 3, Claw2 19 Dmg 5, Bite2 17 Dmg 10, Tail Slap 8 Dmg 4
 3. Stirbt das Ziel, 5ft step auf K10 und weitere Angriffe auf L11
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 03.08.2018, 21:59:13
Garridan sah sich zwar bedrängt, aber Asvig war das wichtigste Ziel. Wenn du einem Drachen den Kopf ab schlägst, hört auch sein Schwanz auf zu kämpfen.

Also konzentrierte er sich auf den Herrn des Hauses.[1].

Dann versuchte er sich noch aus der Zange zu bewegen.[2]
 1. 1: 19,Schaden 8; 2: 22, Schaden 9
 2. 5 Fuß Schritt auch J11, das Feld müsste laut Plan frei sein, aber Solitaire hat dort auf einen Gegner ein Geschoss abgefeuert.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 04.08.2018, 01:19:46
So viel Blut und Tote. Lange war Rumar nicht mehr mit so etwas konfrontiert gewesen und für einen Moment nahm es ihm nicht nur den Atem. Er starrte einfach nur auf das Kampfgetümmel, unfähig etwas zu tun. Nach einigen Sekunden erwachte er aber wieder und erinnerte sich daran, dass er geschworen hatte, zu helfen.
Jeder wurde irgendwie von den Ulfen getroffen und Rumar war sich nicht wirklich sicher, wem er zuerst zur Hilfe eilen sollte. Als Garridan aber von dem Hausherren regelrecht aufgespießt wurde, bewegte er sich neben den Mann - möglichst mit etwas Abstand zu den Ulfen in der Nähe.[1] Er legte Garridan eine Hand auf die Schulter und bat die Götter stumm um ihre Hilfe an. Ein magischer Schild bildete sich um den Krieger, der die Wucht von Angriffen absorbieren würde.[2]
Schließlich machte sich Rumar noch bereit, einen Angriff auf das tapfere Eidolon abzuwehren. Mithilfe seiner Magie würde er einen kleinen Schild erschaffen können, der hoffentlich genug war, um einen Hieb oder Schlag komplett abzuwehren.[3]
 1. Bewegung auf I10
 2. Shell of Succor: 11 temporäre HP, die zuerst abgezogen werden müssen.
 3. Wie im OoC besprochen: Ich nutze Bodyguard um einen Gelegenheitsangriff zu opfern und dafür das Eidolon zu unterstützen. Mit einem Angriff gegen 10 (kannst du auch gerne würfeln, Mondragor) kann ich ihm +6 RK gegen einen Angriff geben.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 05.08.2018, 16:08:15
Als Asvig weitere schwere Schläge von Garridan einstecken musste, brüllte seine Frau: "Helft eurem Ringgeber!", woraufhin auch diejenigen Ulfen sich nun in den Kampf stürzten, die zuvor noch betrunken am Boden oder auf Bänken geschlafen hatten. Sie selbst sprach eine düstere Beschwörung und deutete auf Garridan.[1]

Der Ulfen, der eben noch Garridan angegriffen hatte, wendete seine Aufmerksamkeit nun Mugin zu, der sich als Magiebegabter offenbart hatte, hieb mit der Axt auf ihn ein und verfehlte kläglich - schwerer traf den Gnom die Alkoholfahne des Mannes, die ihn kurz wanken ließ.[2]
Und auch die anderen Ulfen, von Asvigs Gemahlin aufgestachelt, stürzten sich nun ins Gewühl, während die meisten Mägde nach der ersten Überraschung nun schreiend das Weite suchten. Ein großes Knäuel bildete sich vor allem um das Eidolon, doch sämtliche Angriffe der schwerfälligen Ulfen gingen fehl.[3]

Auf Arashis Seite des Langhauses wurde es zu seiner Erleichterung nun schlagartig leerer, als die meisten der Männer ihrem Anführer beisprangen, doch seine beiden Gegner schien Helvas Aufruf nicht dazu zu bringen, von Arashi abzulassen. Er versuchte zwar, sich etwas zurückzuziehen[4], doch die beiden folgten ihm und versuchten weiter, auf ihn einzudreschen, wobei sie ihn nun in die Zange nahmen. Doch der alte Mann war behender, als die beiden vermutet hatten, und konnte ihren langsamen Angriffen leicht ausweichen. Der letzte Ulfen im Raum, der eigentlich ebenfalls Asvig zu Hilfe eilen wollte, rief den beiden etwas in Ulfen zu - es schien, als wollte er ihnen zeigen, wie man einen alten Mann umhaut - und hieb ebenfalls mit der Axt auf Arashi. Doch auch er musste zu seiner Verblüffung mit ansehen, wie dieser im letzten Moment den Kopf einzog, so dass der Angriff ins Leere lief.

In der Küche hatten sich indessen zwei der Mägde wohl entschlossen, sich auf die Seite ihres Hausherren zu stellen, und versuchten, mit Tabletts auf Solitaire einzuschlagen - was diese jedoch lächelnd ignorierte.

~~~

Block 3
Jehanna

Block 4
Asvig Langmuskel

Block 1
Garridan
Mugin
Solitaire
Arashi
Eidolon
Rumar

Block 2
U5-L10 (blind: diese Runde)
U6-L9
U7-Q11
U8-L11
U10-I11
U11-J9 (blind: diese Runde)
U12-K9
U13-K11
U14-S9
U15-R11
Helva
 1. Fortitude save gegen 16, ansonsten dies (https://www.d20pfsrd.com/magic/all-spells/p/pox-pustules/)
 2. U10: 5ft-Step auf I11, Angriff daneben
 3. Details siehe hier (https://games.dnd-gate.de/index.php/topic,8290.msg1051426.html#msg1051426)
 4. 5ft-Step auf R10, weiter volle Abwehr
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 05.08.2018, 21:09:36
Es wurde zunehmend enger in der Ecke, aber Jehanna hatte es jetzt nur mit einem noch immer blinden Ulfen zu tun und so konnte sie entspannt nach einem der Trinkhörner greifen und es mit voller Wucht in Richtung des Mannes in der Ecke schleudern, der in Garridans Rücken stand und so den Krieger von seinem wichtigsten Ziel ablenken könnte.[1]
 1. Telekinetic Blast, 24, 14 SP (https://games.dnd-gate.de/index.php/topic,8290.msg1051433.html#msg1051433)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 06.08.2018, 03:23:09
Kaum hatte Rumar seinen Zauber gesprochen und versucht das Eidolon zu schützen, da wendete sich das Blatt auch schon. Die vielen Ulfen, die vorher noch zu besoffen gewesen waren, geschlafen hatten oder durch Zauber außer Gefecht gesetzt waren, setzten sich nun in Bewegung und griffen voll in den Kampf ein. So ungerne Rumar es auch tat, er musste sich zurückziehen. Umgeben von den ganzen Ulfenkriegern, würde er überhaupt nicht helfen können und würde nur zum Boxsack werden, wenn er versuchte, einen Zauber zu sprechen. Er brauchte etwas Platz zum atmen und dann würde er hoffentlich wieder die Götter um ihre Hilfe bitten können, ohne dabei aufs Maul zu kriegen. So vorsichtig und defensiv er konnte, ging er wieder in die Küche zurück.[1]
 1. Withdraw auf G10, da ich davon ausgehe, dass die Mägde als Gegner gelten und Rumar nicht durchlassen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 06.08.2018, 13:03:15
Weiterhin wild mit Flüchen um sich werfend, mühte sich Asvig, der bereits deutlich angeschlagen wirkte, wieder auf die Beine, um sich erneut in den Kampf zu stürzen. Doch dazu sollte es nicht mehr kommen.

Einen Moment der Unachtsamkeit beim Aufstehen nutzend stieß Garridan sein Langschwert in die Blöße, die der Hausherr sich gab, und die Flüche erstarben in einem gurgelnden Geräusch, als blutiger Schaum sich auf seinen Lippen bildete. Noch ein kurzes Zucken, als Garridan das Schwert wieder aus der Wunde zog, dann war alles, was von Asvig Langmuskel blieb, eine leblose Hülle auf dem Boden. Fynn Snaevalds Blutrache war vollbracht.

Die anderen Ulfen waren derart im Kampfgewühl gefangen, dass niemand wirklich etwas vom Schicksal ihres Herrn mitbekam. Erst ein schriller Schrei dessen Gemahlin ließ alle kurz innehalten, und für einen Moment schien die Welt stillzustehen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 06.08.2018, 13:58:06
Solitaire machte einen Schritt zur Wand hin[1].

Zu den Mägden in der Küche gewandt sagte sie: "Das solltet ihr besser lassen. Wenn ihr euch benehmt, sind wir eher geneigt euch zu helfen, nachdem hier alles vorrüber ist."

Dann beobachtete die Zauberin, was die Gattin des gefallenen Asvig nun tun würde[2].
 1. 5-Fuß Schritt nach G9
 2. Ready Action: Daze auf Helva (defensiv gezaubert), wenn sie einen weiteren Zauber spricht.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 06.08.2018, 17:29:06
Mit dem Tod des Hausherren hatten sie viel erreicht. Bis auf das Schwert war die Blutrache für Snaevald und auch sie selbst erledigt. Vielleicht war es ja sogar möglich das Blutbad zu beenden. Also rief Mugin laut in den Raum: "Legt die Waffen nieder und wir werden das Gleiche tun. Lasst uns weiteres Blutvergießen vermeiden."[1]

Das Eidolon hatte fast den Moment der Stille für einen weiteren Angriff benutzt, aber Mugin hielt sie zurück. Sie war jedoch skeptisch, die Ulfen würden sicherlich nicht aufgeben und so blieb sie Wachsam, aber wartete erstmal ab.[2]
 1. Mugin verschiebt seine Aktion
 2. Eidolon verschiebt Aktion
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 07.08.2018, 09:09:48
Ein Gefühl des Triumphes war das erste, was Garridan spürte. Wer gefährlich lebte, erlag manchmal selbst der Gefahr. Er schaute noch zwei, dreimal hin, um wirklich sicher zu sein und erwartetet, das der Kampf langsam abebben würde. Aber das geschah nicht. Die Männer waren im Kampf, d schauten sie nicht immer nach ihrem Anführer, ihre Augen mussten auf anderes achten. Wie würden sie reagieren, wenn ihr Herr tot war? Aufgeben oder versuchen, ihn zu rächen. Er würde es gleich wissen.

Laut rief er: "Der Ringeber ist tot. Eure Feier zu Ende. Verschwindet in Frieden oder kämpft weiter in den Tod!"

Dann deutete er auf Helva. "Ihr bleibt bitte noch etwas, wir haben Dinge zu bereden."

Die mit Blut getränkte Klinge hielt er weiter aufmerksam in der Hand, so dass sie jeder sehen konnte. Und dann wartete er ab, bereit, weiter zu kämpfen oder eben nicht.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 07.08.2018, 20:15:38
Anscheinend lief der Kampf gut, Arashi war zu sehr von Gegnern bedrängt um sich umzugucken. Weiter ließ er seine Augen nicht von seinen Gegnern um nicht umgehauen zu werden.[1]
 1. full defense
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 08.08.2018, 16:55:06
"Sie haben Asvig getötet! Rächt euren Herrn!" rief dessen Witwe, machte aber selbst keine Anstalten, sich daran zu beteiligen. Stattdessen nahm sie die Beine in die Hand und rannte in Richtung der Tür, während die übrigen Ulfen noch unentschlossen zu sein schienen, wie sie nun reagieren sollten. Einige hoben auf Helvas Befehl hin die Waffen, um sie dann sofort wieder sinken zu lassen, als sie bemerkten, dass sie feige zu fliehen versuchte. Andere wirkten, als wollten sie sich ergeben. Und manche waren derart betrunken, dass sie gar nicht zu verstehen schienen, um was es ging.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 08.08.2018, 20:33:10
Jehanna zögerte nicht lange, sondern sie griff mit ihren Kräften möglichst schnell nach einer der umgestürzten Bänke, die in der blutbesudelten Halle herumlagen. Sie würde einen Teufel tun und diese Frau einfach entkommen lassen. Also schleuderte sie die Bank direkt in den Luafweg der Herrin des Hauses in der Hoffnung, dass diese fallen und damit von ihrem Plan zu fliehen abgebracht wurde.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 09.08.2018, 16:08:41
Jehanna reagierte gerade schnell genug, um Helva noch zu erwischen, bevor sie aus dem Haus schlüpfte. Eine Sitzbank rutschte ein paar Zoll in den Laufweg der Hausherrin, was ausreichte, um diese von den Beinen zu holen. Zur Sicherheit blockierte Jehanna im Anschluss noch die Tür mit einigen schwereren Möbeln, und schnell war klar, dass Helva heute nirgendwo mehr hin floh.

Bevor die letzten betrunkenen Ulfen bemerkt hatten, dass der Kampf endgültig verloren war, flackerten hie und da noch einzelne Scharmützel - auch unter den Ulfen selbst - auf, die jedoch schnell unter Kontrolle gebracht waren. Schließlich waren diejenigen, die befragt werden sollten, auf Bänken aufgereiht, und die anderen entweder verjagt oder sonst verschnürt worden, und die Lage im Haus war unter Kontrolle. Dennoch tat Eile Not, denn noch eine Gästegruppe war im Anmarsch, und bis dahin sollten sie das Haus verlassen haben, wollten sie nicht in noch einen Kampf geraten.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 09.08.2018, 16:33:55
Solitaire sagte zu ihren Gefährten: "Ich schau mich mal in Asvigs Gemächern um, vielleicht kann ich das Schwert dort finden. Er sagte ja, dass noch eine Kiste hier wäre. Ansonsten solltet ihr in der Zwischenzeit herausfinden, ob jemand weiß, wo das Schwert ist oder eben, wo die restlichen Grabbeigaben für die Bestattung untergebracht sind."

Dann wirkte die als Magd verkleidete Varisierin einen Zauber[1], um sich gründlich umzusehen. Erst ließ sie ihren magisch verstärkten Blick für einen Moment auf dem Hauptraum liegen, um Helva und die restlichen Ulfen zu begutachten, ehe sie sich langsam in Richtung der Schlafgemächer begab, um sich dort weiter umzusehen.

Phoebe schickte sie derweil auf's Dach des Hauses, um die Umgebung im Blick zu behalten und sie zu warnen, sollten die restlichen Gäste auftauchen, oder andere Probleme.
 1. Detect Magic
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 10.08.2018, 13:52:06
Mugin und das Eidolon übernahmen derweil die Gefangenen. Sie hatten Helva und den Ulfen, welcher mit in dem Bett des Hausherren gelegen hatte, sich auf eine der Bänke setzten lassen. Der Gnom setzte eine freundliche Miene auf.
"Also, wir hätten dann noch ein paar Fragen und unser Wohlwollen hängt von den Anworten, die wir darauf bekommen, ab. Erstens: Warum habt ihr eure Männer losgeschickt uns zu überfallen bevor wir die Stadt erreichen und woher wusstet ihr das wir kommen würden? Zweitens: Ihr habt ein Schwert vom alten Snaevald gestohlen, wo ist es? Und zu guter Letzt, Drittens: Habt ihr eine Räuberbande angehäuert die uns innerhalb der Stadt überfallen sollte?"
Während er auf die Antworten wartete, wirkte Mugin einen schnellen Zauber auf das Eidolon.[1] Die Beiden hörten den Gefangen angespannt zu und versuchten Lügen so gut es geht zu erkennen.[2]
 1. Guidance
 2. Sense Motive: Mugin 3, Eidolon 14
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 10.08.2018, 13:57:49
Jehanna, die neben dem Gnom stand warf, bevor irgendjemand etwas erwidern konnte noch ein: "Un wo genau Ulf Gormundr hin ist, das wüssten wir auch gern. Dass Asvig ihn gefangen hat, ist schon bekannt, aber wo er ihn hat hinbringen lassen, das solltet ihr noch verraten." Keiner ihrer Begleiter hatte bisher von diesem Ulf Gormundr gehört, aber es war ja offensichtlich gewesen, dass Belende die rothaarige Frau nicht aus reiner Herzensgüte mit der Truppe mitgeschickt hatte. Vermutlich hatte ihr Hiersein also ursprünglich etwas mit diesem Ulf Gormundr zu tun.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 10.08.2018, 16:44:17
Es war gar nicht viel Überzeugungskraft notwendig, um Helva zum Reden zu bringen. War sie vom Tod ihres Mannes doch mitgenommen, schien sie keine großen Skrupel zu haben, die Fragen zu beantworten, die ihr gestellt wurden.
"Ich habe Asvig davor gewarnt, sich mit den Reifläufern einzulassen. Irgendwas stimmt mit denen nicht, das konnte nur Ärger geben. Der Überfall an der Brücke waren Asvigs Männer, das stimmt. Die Arils Hammer hat er von der Reifläufergilde gemietet, extra für den Überfall. Aber warum er euch im Auge hatte, weiß ich auch nicht.
Das Schwert war er auch, Asvig hat den Überfall selbst angeführt. Und er hat auch Ulf Gormundr entführen lassen. Beide, das Schwert und den Führer, hat er wegbringen lassen, aber ich weiß nicht wohin. Er war ziemlich verschlossen in letzter Zeit, hat gesagt, er hätte sein Gründe, und ich soll nicht weiter fragen."


Sie dachte für einen Moment nach, dann schien ihr die dritte Frage Mugins einzufallen: "Ein Angriff in der Stadt? Das waren sicher nicht unsere Männer. Und Fremde hätte Asvig niemals angeheuert."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 11.08.2018, 15:36:44
Solitaire steuert noch bei, nachdem sie die Informationen von Helva erhalten haben: "Es gibt Magie, um mit dem Geist eines Verstorbenen Kontakt aufzunehmen, um ihn zu befragen. Auf diesem Wege könnten wir noch an sein Wissen gelangen. Allerdings bin ich selbst dazu nicht in der Lage. Dazu Bedarf es eines Priesters mit entsprechender Macht. In der Stadt sollte man aber so jemanden finden können. Wenn es sonst keine Möglichkeit gibt. Dazu benötigen wir aber seinen Körper. Ich sehe keinen Grund der dagegenspricht, ihn anschließend wieder hierher zurückzubringen, damit sie ihn bestatten können."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 13.08.2018, 04:24:26
Der Kampf war schneller vorbei, als Rumar gedacht hätte. Garridan schaffte es, den Hausherren zu töten und das brachte den Rest der Ulfen dazu, langsam aber sicher aufzugeben. Selbst die Worte seiner Frau schafften es nicht, die Männer im Haus wieder zum Kämpfen zu bringen. Manche wussten wahrscheinlich gar nicht so Recht, was passierte - was vielleicht auch ganz gut so war - während der Großteil der restlichen Ulfen nicht mehr sehr kampflustig schien. Doch das bedeutete nicht, dass sie durchatmen konnten. es gab noch vieles zu tun. Die Leute mussten befragt, Antworten und das Schwert gefunden und vor allem den Frauen geholfen werden.
Während sich der Rest der Gruppe daran machte, die Ulfen zu befragen oder sich um die fliehende Helva zu kümmern, ging Rumar vorsichtig auf die Frauen zu. In erster Linie wollte er noch immer helfen und außerdem würden zu viele Köche sowieso die Suppe versalzen. Im Moment waren genug damit beschäftigt, nach Antworten zu suchen. Er wollte der Sache nachgehen, die er am besten konnte - sollte man ihm das denn erlauben. Da die Frauen ihn und die Gruppe wahrscheinlich als gefährlich ansahen - wer konnte es ihnen verübeln - versuchte er möglichst freundlich und vorsichtig zu sein.[1] Er wollte die Situation erklären, mögliche Wunden versorgen und versprechen, dass er und der Rest der Gruppe sich um sie kümmern würde. Ob seine Versuche nun von Erfolg gekrönt wurden oder nicht, er wandte sich schließlich wieder den eigentlichen Aufgaben zu.
Er hörte sich an, was Helva zu sagen hatte. Leider glaubte er nicht, dass sie log. Zwar hatten sie nun ein paar Antworten und Namen erhalten aber die wichtigen Informationen blieben ihnen verwehrt. Solitaire schlug vor, die Leiche zu einem Priester in der Stadt zu bringen. Generell eine gute Idee aber wie sollten sie das erklären? "Ich habe viele Jahre in einer Kirche gearbeitet. Ich glaube nicht, dass ein Priester bereit wäre, uns zu helfen. Wir müssten die gesamte Situation erklären und dann müsste der Priester uns unsere Geschichte auch noch abkaufen." Rumar strich sich nachdenklich durch seinen Bart. "Hätten wir eine Schriftrolle mit dem passenden Zauber, dann könnte ich es selbst versuchen. Nur ein alternativer Vorschlag." Es gab allerdings noch weitere Dinge, die es zu besprechen galt.
"Was machen wir mit den Ulfen? Wenn wir sie einfach hier lassen und die andere Gruppe ankommt, könnte man uns verfolgen und Rache üben wollen. Was passiert mit den Frauen? Sie können nicht hierbleiben aber wir können schlecht auf sie aufpassen. Ich könnte vielleicht die Kirche um Hilfe bitten. Einige Kontakte habe ich dort noch."
 1. Diplomatie 8 falls nötig
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 13.08.2018, 17:36:43
Während das Eidolon weiter auf die Gefangenen aufpasste, sprach Mugin mit den Anderen. Solitair und Rumar machten beide gute Punkte und er nickte zustimmend. "Wie wäre es wenn wir den Leichnam ersteinmal mit zurück in Richtung Stadt nehmen. Dann bleiben ein paar von uns zurück um ihn zu bewachen und die Anderen holen die nötige Schriftrolle. Wenn sie will könnte Helva uns ja begleiten, vielleicht mit einem anderen von Asvigs Männern und nachdem wir fertig sind können sie ihn dann angemessend begraben oder was die Ulfen mit ihren Toten machen. Aber wir siollten auf jeden Fall bei diesem Schiff mit den Grabbeilagen nachsehen ob dort das Schwert ist."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 14.08.2018, 20:07:48
"Na das ist ja ne Sauerei." sagte Arashi salopp, als der Kampf so plötzlich endet wie er begonnen hat. Plötzlich bricht eine merkwürdige Diskussion los.

"Ihr wollt doch nicht wirklich eine Leiche durch die Stadt tragen. Ich sage wir nehmen das Weib von Langmuskel mit zum Schiff und gucken nach dem Schwert. Und wenn Rumar in der Zeit die Spruchrolle besorgen kann bitte."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 16.08.2018, 11:27:11
Nach einer kurzen Diskussion - immerhin stand immer noch die Ankunft einer weiteren Gästegruppe im Raum - entschloss die Gruppe sich dafür, von einer aufwändigen und riskanten Zwiesprache mit Asvigs Geist abzusehen. Stattdessen packte man die Beute zusammen[1], informierte Helva und die anderen Ulfen offiziell, dass die Blutrache Fynn Snaevalds nun erfolgt ist[2], und machte sich mit der gefesselten Witwe des Langmuskels auf den Weg zum See, um dort das Totenschiff zu untersuchen.

Als sie gemeinsam das Haus verließen, sahen die Gefährten am Horizont den Fackelschein einer sich nähernden Gruppe - etwa eine halbe Stunde würde es allerdings noch dauern, bis diese ebenfalls am Haus angelangte. Eine gewisse Erleichterung stellte sich jedoch bei allen ein, den Angriff rechtzeitig gestartet zu haben. Der Weg zum See war kurz und gelang ohne Zwischenfälle - Helva zeigte sich bisher kooperationsbereit und schien sich soweit mit der Situation abgefunden zu haben. So erblickten sie nach kurzer Zeit ein Stück vom Ufer entfernt ein Ulfen-Langboot von beachtlicher Größe, und setzten mit einem Ruderboot, das für diesen Zweck am Ufer vertäut lag, zu dem Schiff über.

Auf dem Schiff angelangt, war das erste, was sie alle bemerkten, der Ölgeruch, der überall in der Luft lag. Die Quelle war schnell ausgemacht, denn in der Mitte des Schiffes, neben dem Mast, war ein großer Scheiterhaufen aufgeschichtet, auf dem ein in Leinen gewickelter Leichnam lag. Der Scheiterhaufen war mit Öl getränkt, und diejenigen, die bereits eine Weile in Kalsgard gelebt hatten, kannten das Ritual, mit dem die Toten in die nächste Welt geschickt wurden: Das Schiff würde frei im See treiben, und ein Krieger - vermutlich der Nachfolger des Toten - den Scheiterhaufen mit einem brennenden Pfeil entflammen. Der Leichnam, das Schiff, und alle Beigaben, würden gemeinsam in die nächste Welt einziehen.

Ohne Fackeln, im Schein von Rumars magischem Licht, erkundeten die Gefährten das Schiff. Die Grabbeigaben fanden sie schließlich unterhalb einer Falltür im Heck des Langbootes, wo diverse Schätze, aber auch etliche Gegenstände des täglichen Lebens und Waffen verstaut waren. Doch so sehr sie sich auf mühten, das gesuchte Schwert war nicht zu finden, und schließlich mussten sie einsehen, dass es wohl nicht hier an Bord war. So machten sie sich auf den Weg zurück in die Stadt, um noch ein wenig Nachtruhe zu bekommen und am nächsten Tag neue Pläne zu schmieden.[3]

~~~

Die Nacht verbrachten die sechs in dem Gasthaus, das Garridan und Mugin bereits bezogen hatten, als sie vor einigen Tagen hier in Kalsgard angekommen waren. Es war ein komisches Gefühl, dass ihre Gemeinschaft sich so sehr verändert hatte in den wenigen Tagen. Waren damals noch Shuo, Gorog und Cliff bei ihnen gewesen, blickten sie nun beim Frühstück in immer noch unvertraute Gesichter, auch wenn die gemeinsame Vision sie in gewisser Weise zusammengeschweißt hatte. Es gab auf jeden Fall noch vieles, was sie über den jeweils anderen in Erfahrung bringen konnte, und ein gemeinsames Mahl war ein guter Anlass, sich etwas besser kennenzulernen.

Noch während sie in der Schankstube beim Frühstück saßen, kam plötzlich eine Botin zur Tür herein, und trat nach einem kurzen Gespräch mit dem Wirt an den Tisch der Gruppe.
"Frau Grau?" sprach sie Jehanna direkt an - durch das leuchtende rot ihrer Haare war es wenig überraschend, dass sie leicht zu identifizieren war. "Ich habe eine Botschaft für Sie." Dabei drückte sie der verdutzten Kinetikerin einen versiegelten Umschlag in die Hand, den diese gleich öffnete.

Verehrte Jehanna,

von unserer gemeinsamen Freundin weiß ich, dass Sie auf der Suche nach meinem Partner Ulf Gormundr sind. Ich habe eine neue Spur gefunden und würde mich gerne zu Mittag mit Ihnen am Schrein von Shelyn im Jadeviertel treffen.

Werte Grüße
Uksahkka
 1. Hier bitte eine Rückmeldung, was ihr alles mitnehmen wollt. Ich kann das dann in den entsprechenden Thread eintragen.
 2. Laut Gesetz habt ihr hier tatsächlich nur die ihm zustehende Blutrache für das ihm zugefügte Unrecht in seinem Namen durchgeführt. Daher habt ihr zumindest von offizieller Seite keine Konsequenzen zu befürchten.
 3. Lasst ihr Helva frei? Oder was macht ihr mit ihr?
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 19.08.2018, 11:56:27
Jehanna zögerte nicht lange mit ihren neuen Begleitern den Inhalt des Briefes zu teilen: "Wie ihr ja gestern schon mitbekommen habt, soll ich für Belende nach Ulf Gormundr suchen, einem Führer, der derzeit vermisst wird und wie wir gehört haben von Asvig gefangen wurde. Nun, Ukshakka ist die eigentliche Auftraggeberin, es kann also nicht schaden, wenn wir mit ihr sprehcen. Vielleicht wieß sie mehr über das, was hier vor sich geht und kann uns auch etwas über die Reifläufer erzählen, die ja irgendwie in der Sache drin zu hängen scheinen."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 19.08.2018, 12:32:47
"Das klingt gut, vielleicht hängen die beiden Sachen ja zusammen, jedenfalls nach dem was Helva gesagt hat, ist das durchaus wahrscheinlich. Dann würden wir so auch wieder auf die Fährte des Schwerts gelangen," sagte Solitaire zustimmend.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 19.08.2018, 14:42:11
"Wenn man das alles so hört, könnte man ja meinen das die ganze Stadt gegen uns arbeitet. Kein gutes Gefühl wenn ihr mich fragt," steuerte Mugin bei. "Aber ja, wir sollten weiter voranstreiten."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 19.08.2018, 20:29:18
Arashi hatte schlecht geschlafen. Er hatte von Blut geträumt und dem Geruch von Tod. Am nächsten Morgen fühlte er sich gerädert, dicke Augenringe waren unter seinen zu sehen. Er versteckte seinen Kopf zwischen seinen, auf dem Tisch gestürzten, Händen.
"Jeder Hinweis sollte uns wohl recht sein. Doch erlaubt mir die Frage wer diese Ukaluka Dingsbums ist."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 21.08.2018, 04:02:14
Für Rumar war der Tag nicht so gelaufen, wie er gedacht und gehofft hatte. Morgens war er noch aufgewacht, wie in den Wochen zuvor, bereit dazu den Menschen im Knochenviertel zu helfen und nun am Abend musste er sich mit Mord, fast fremden Personen und einem magischen Schwert auseinandersetzen. Er seufzte. Am meisten machte es ihm zu schaffen, dass die Ulfenfrauen seine Hilfe nicht angenommen hatten. Auf Dauer hätten sie mit seiner und der Unterstützung der Kirche sicherlich ein sehr viel besseres Leben hätten führen können. Da sie diesen Weg aber gar nicht erst auf sich nehmen wollten, blieb ihm nichts anderes übrig, als sie in Ruhe zu lassen. Blieb nur zu hoffen, dass Helva, die nun dort die Zügel in der Hand hatte, sich besser für die Frauen einsetzen würde. Leider fanden sie auch nicht das Schwert, sodass sie im Endeffekt bis auf ein paar tote Ulfen und Beute sehr wenig vorzuweisen hatten.
Wenigstens hatten sie ein paar neue Spuren bekommen und denen galt es schon bald nachzugehen. Allerdings brauchten sie alle - vor allem Rumar - ein bisschen Erholung. Er war alt und sein letzter Kampf war schon lange her. Das alles war noch sehr ungewohnt für ihn, sodass er sich auch recht wortkarg und früh vom Rest verabschiedete, um an die nötige Ruhe zu kommen. Er schlief nicht besonders gut, war aber beim Frühstück trotzdem wieder gefasster und netter als noch am Vorabend. Seinen Optimismus und die gute Laune konnte man ihm halt schlecht nehmen. Auch nicht durch eine schlechte Nacht. Während er sich bescheiden an dem Frühstück bediente, hörte er dem Rest der Gruppe zu.
"Ja." Er nickte. "Es scheint hier mehr als nur eine Gruppe an dieser Sache beteiligt zu sein. Wer weiß schon, wer die wirklichen Drahtzieher hinter dem Ganzen sind. Wenn ich mich recht an die Vision erinnere, geht es um die Herrschaft in ganz Minkai. Irgendjemand löscht die Herrscherfamilien aus. Wer zu so etwas fähig ist, muss viel Macht, Einfluss und Geld besitzen. Ich glaube, dass die Ulfen, vielleicht sogar diese Reifläufer, nur Bauern in einem größeren Spiel sind." Er spülte ein Stück Brot mit Wasser herunter. "Wir sollten auf jeden Fall sehr vorsichtig sein. Ich denke je näher wir der Wahrheit und dem Schwert kommen, desto gefährlicher wird es sein." Er fuhr sich nachdenklich durch seinen Bart. "Ich weiß nicht wieso... ob ich einfach nur langsam senil werde oder den Verstand verloren habe aber ich werde euch weiterhin helfen. Aus irgendeinem Grund bin ich - und Solitaire - dazu bestimmt worden."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 21.08.2018, 11:58:01
"Über diese Reifläufer kann ich auch ein paar Dinge sagen," meinte Solitaire. "Über die hab ich immer wieder einmal etwas gehört und das eine oder andere aufgeschnappt."

"Ich auch!" warf Phoebe ein.

"Also, die Reifläufergilde ist eine in Kalsgard und im Umland extrem einflussreiche Handelsgilde, die sich hauptsächlich auf den Handel über die Krone der Welt mit Tian Xia, sowie entlang der Flüsse der Lindwurmkönigreiche spezialisiert hat. Ein großer Teil der lokalen Wirtschaft hat Verbindungen zur Gilde oder ist ihr sogar verpflichtet. Man kommt quasi nicht an ihr vorbei."

Aufgeregt flatterte Phoebe herbei, um auch ein wenig von dem mitzuteilen, was sie über die Reifläufer aufgeschnappt hatte.

"Geführt wird die Gilde von einer Händlerin mit großer Reputation, Thorborg Silberskorr, die sich in der Öffentlichkeit jedoch nur selten sehen lässt. Sie hat unzählige Verbindungen zu den Reichen und Mächtigen in Kalsgard, inklusive dem Lindwurmkönig Sveinn Blutadler selbst."

Dann übernahm Solitaire aber wieder das Reden.

"Soweit ich weiß, befindet sich die Gildenhalle der Reifläufer im Jadeviertel an der Uferpromenade. Sie soll Tag und Nacht mit Dutzenden bewaffneten Wachen bestückt sein."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 24.08.2018, 20:19:50
Das Blut war getrocknet, die Körper erkaltet, die Schätze geborgen, aber ihr Ziel hatten sie nicht erreicht.

Garridan war ungewöhnlich still seit dem Kampf. Er war mit den anderen gegangen, hatte mit ihnen gesucht und sich dann in die Herberge begeben. Es gab für ihn nichts zu sagen. Er war frustriert, weil sie wieder an einem toten Ende angelangt waren.

Beim Frühstück besserte sich seine Laune wieder etwas, als sie erneut einen Hinweis bekamen. Aber gleichzeitig fühlte er sich wie eine Taube, die einer Spur aus Brotkrumen folgte, an deren Ende ihr der Hals abgehackt wurde. Er rief sich zur Ordnung, dunkle Gedanken gehörten nicht an den Frühstückstisch.

Er hörte den anderen zu, saugte die Informationen auf und versuchte sie zu behalten, jedenfalls das wichtige. Und wieder fiel der Name des fernen Landes. Es war nicht wirklich überraschend.

"Sollten wir nicht uns nicht bei Ameiko und den anderen sehen lassen, bevor wir zu diesem Schrein gehen?"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 29.08.2018, 21:04:11
"Also, was die Reifläufer angeht, klingt das ja nach einer ziemlich guten Spur. Es macht Sinn, dass jemand, der mit Tian Xia zu tun hat, auch mit eurer - oder besser unserer Sache - beschäftigt ist und auch dass sie jemanden wie Ulf Gormundr entführen würden, wenn er ihnen im Weg steht. Aber in jedem Fall müssen wir vorsichtig sein, da das schnell schief gehen kann.
Deshalb möchte ich gern hören, was Ukshakka zu sagen hat."

Auf Garridans Frage antwortet sie dann mit einem Schulterzucken: "Das Treffen ist erst später, also sollte sich das einrichten lassen, aber so viel haben wir wohl nicht zu erzählen oder? In jedem Fall sollten sie vorsichtig sein, da immer noch mehr Überfälle passieren könnten, wenn Asvig nicht dahinter steckt. Aber das sind sie wohl so oder so."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 31.08.2018, 21:30:19
Mugin stimmte Garridan zu: "Dann können wir auch gleich nach Gorog und Shuo sehen. Wenn mir nicht vor Erschöpfung die Augen zugefallen wären hätte ich vor Sorge garnicht schlafen können. Und erst der arme Cliff." Seit ihrer Ankunft in der Stadt war wirklich viel passiert. Der Gnom nam einen weiteren Bissen von seinem Brot und seuftzte.

Das Eidolon hatte am morgen mal wieder feststellen müssen das ihr Körper anders war als noch am Abend zuvor. Die Klauen an ihren Vorderläufen waren größer und schärfer als je zuvor und ihre Hinterläufer hatten größere Muskeln erhalten. Nur am Rande verfolgte sie die Unterhaltung und machte sich ein Vergnügen daraus mit den neuen Krallen einen halben Brotleib in immer kleinere Teile zu zerteilen, sie aufzuspießen und sließlich zu essen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 03.09.2018, 06:16:25
Die Informationen über die Reifläufer nahm Rumar wissbegierig auf. Doch je mehr er über sie hörte, desto unsicherer war er, was er wirklich damit anfangen sollte.
"Diese Reifläufergilde und speziell ihre Anführerin, Thorborg Silberskorr, hätten wahrscheinlich die Mittel, um die Herrschaft in Minkai an sich zu reißen..." murmelte er in seinen Bart. Er aß ein Stück Brot und fuhr fort. "... aber wieso sollten sie das tun? Die Reifläufer sind Händler. Denen geht es doch normalerweise um den maximalen Profit und den macht man nicht, indem man mögliche Partner aus dem Spiel nimmt. Andererseits, als Herrscher über ganz Minkai, braucht man vielleicht gar nicht mehr handeln. Ich habe das Gefühl, dass da irgendetwas nicht zusammenpasst."
Er wandte sich an Solitaire, die anscheinend am meisten über die Gilde wusste. "Weißt du zufällig etwas Genaueres über das Verhältnis zwischen Minkai und den Reifläufern?" Vielleicht würde diese Information etwas dabei helfen, diese ganze Sache besser zu verstehen. Schließlich nickte Rumar Garridan und Mugin bestätigend zu.
"Ja, das klingt nach einer guten Idee. Ich kenne Gorog und Shuo zwar nicht aber ich würde gerne sehen, wie es Cliff geht und Ameiko würde ich auch gerne treffen, um über diese ganze Vision zu sprechen." Er erhoffte sich durch das Treffen, dass einige offenen Fragen beantwortet werden konnten. Außerdem wollte er ganz einfach wissen, was Ameiko für eine Person war.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 09.09.2018, 21:31:16
Da sie tatsächlich noch etwas Zeit erübrigen konnten, stimmten letztlich alle zu, trotz des Risikos, dabei verfolgt zu werden, dem neuen Lager Ameikos einen Besuch abzustatten. Die Gruppe beendete das Frühstück zügig und brach kurz darauf auf, da sie nicht den direkten Weg nehmen wollten. Mit der Hilfe verschiedener Ablenkungsmanöver, teils magischer Art, und vielen Richtungsänderungen, Zwischenzeitlichem Aufteilen der Gruppen, um sich später an anderen Orten wieder zusammenzufinden, hofften sie, mögliche Verfolger abgeschüttelt zu haben, und erreichten schließlich auf Umwegen ihr Ziel am anderen Ufer des großen Stromes.

Nachdem sie von den ersten Wachposten erkannt worden waren, dauerte es nicht lange, bis Ameiko, begleitet von Koya, Sandru, Shalelu und Cliff ihnen gegenüberstand. Neben der Freude über ihr Wiedersehen waren auch eine gewisse Sorge und Skepsis in ihrem Gesicht zu lesen. Nach einer dennoch herzlichen Begrüßung fragte die ehemalige Gastwirtin:
"Wir haben noch nicht mit euch gerechnet. Seid ihr vorangekommen? Steckt ihr in Schwierigkeiten? Zumindest macht es ja den Anschein, als seid ihr alle wohlauf. Erzählt!"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 13.09.2018, 08:16:38
Garridan war froh, als er ins lager kam und dort nichts schlimmes geschehen war. Er hatte schon wieder die Bilder von einem brennenden Lager vor Augen gehabt.

"Ja, wir wollten hier mal nach dem Rechten sehen, denn wie es scheint wurde eine örtliche Gilde als Handlanger von denen gekauft, die uns hier übel mitspielen wollen. Und das Schwert haben wir auch nicht, aber die Blutrache ist vollzogen."

Er überlegte einen Moment und merkte, dass er wie ein Idiot klingen musste. "Also gut, dann alles von Anfang an." Dann erzählte er kurz und knapp, die wichtigen Ereignisse und was sie herausgefunden hatten. "Ja, und deshalb wollten wir nachschauen, ob hier alles in Ordnung ist, bevor wir zu dem Treffen gehen. und jetzt brauche ich ein Bier, meine Kehle ist ganz trocken vom vielen Reden."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 15.09.2018, 02:15:16
Nachdem beschlossen worden war, Ameiko und das Lager zu besuchen, wurde auch keine Zeit mehr verloren. Schnell wurde aufgegessen und sich auf den Weg gemacht. Rumar war diese ganze Hetzerei überhaupt nicht mehr gewöhnt aber kämpfte sich irgendwie durch. Fast verstand er durch die ganzen Umwege und Ablenkungsmanöver schon selbst nicht mehr, was sie überhaupt vorhatten aber das änderte sich, als sie endlich den ersten Wachposten fanden - oder eher gefunden wurden - und schließlich bei Ameiko ankamen. Den restlichen Personen nickte er freundlich zu, auch wenn er von ihnen nur Cliff kannte. Und selbst bei ihm war "Kennen" noch etwas übertrieben ausgedrückt. Mit Ameiko stand nun endlich die Person vor ihm, die der Kern dieser ganzen Sache war. Er rief sich die seltsame Vision ins Gedächtnis und wartete ab, bis Garridan fertig erzählt hatte. Schließlich trat er vor.
"Verzeiht Ameiko aber ich bin sehr froh euch endlich zu treffen. Ich weiß nicht, ob ihr mich kennt aber ich kenne euch... zumindest gewissermaßen." Wie sollte er überhaupt anfangen, diese ganze Sache zu erklären? Welche Fragen sollte er als Erstes stellen? Am besten er fing ganz am Anfang an. "Ich habe euren Freunden geholfen, als sie von Banditen angegriffen wurden und als die Schatulle mit dem Siegel heruntergefallen ist, hatte ich eine Vision. Ich habe euch auf dem Thron gesehen und für euch gekämpft. Ich kannte auf einmal die Namen eines jeden hier und habe gespürt, dass ich euch helfen muss."
Langsam strich er sich über den Bart, während er darüber nachdachte, was er als nächstes sagen sollte. "Könnt ihr mir mehr darüber erzählen? Über diese Vision? Über euch? Über... einfach alles?" Das war wohl am besten. "Ich bin alt und die Ereignisse haben sich seit gestern überschlagen. Ich muss zugeben, dass ich immer noch nicht genau weiß, was überhaupt passiert. Ich war nur ein einfacher Heiler und jetzt... das." Ein bisschen überfordert war er schon und der plötzliche Wandel in seinem Leben zeigte sich nun deutlich. Rumar war erschöpft und das nicht nur körperlich.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 19.09.2018, 16:23:18
Mugin war sich immernoch nicht ganz sicher ob und wie sich sein Verhältnis zu Ameiko verändert hatte. Er hatte Probleme seine Erinnerung des Mädchens und der jungen Frau mit einer Kaiserin und dem Herrscherhaus von Minkai zusammenzuknüpfen. Er stand zuerst ein wenig abseits und versuchte seine Gedanken zu ordnen, beschloss dann aber nach Koya zu suchen um sich über den Zustand der Verletzten zu erkundigen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 20.09.2018, 17:21:28
Solitaire lauschte interessiert den Fragen, die Rumar an Ameiko gerichtet hatte. So wie er, war auch sie erst vor Kurzem dazugestoßen und durch die seltsame Vision mit der Gruppe verbunden worden. Von daher war es natürlich auch für sie von großem Interesse, mehr darüber in Erfahrung zu bringen, auch wenn sie sich grundsätzlich damit abfinden konnte, dass es wahrscheinlich die Götter waren, die sie zusammengebracht hatten.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 24.09.2018, 17:44:05
Ameiko hörte sich die Erzählung Garridans aufmerksam an, nickte an der ein oder anderen Stelle, ohne jedoch das Gesagte zu kommentieren. Erst nachdem sie sich anschließend auch Rumars Fragen angehört hatte, wanderten ihre Blicke zu Koya und den anderen, bevor sie zu einer Antwort ansetzte.
"Ich kenne deinen Namen, Rumar, und dich ... zumindest gewissermaßen." begann sie lächelnd. "Ich hatte die gleiche Vision wie ihr auch - zumindest nehme ich das an - aber ich fürchte, auch ich kann nicht viel mehr mit ihr anfangen als ihr.
Ich kann zumindest versuchen, euch etwas über mich zu erzählen, und wie ich in diese Sache geraten bin. Mugin und Garridan haben euch vielleicht schon erzählt, dass sie mich aus Sandspitze bereits kennen, seit ich ein Kind war. Wie leicht zu erkennen ist, komme ich aus einer Familie von Einwanderern, doch das Verhältnis zu meiner Familie, speziell meinem Vater, war nie einfach. Als ich erwachsen wurde, hat mich die Abenteuerlust gepackt und ich streifte durch die Lande, auf der Suche nach Ruhm und Schätzen. Ich habe das Handwerk der Barden gelernt und die halbe Welt bereist, doch irgendwann hat mich das Heimweh nach Sandspitze gepackt. Ich bin also zurückgekehrt, habe das Wirtshaus zum Rostigen Drachen erworben und mich seitdem dort sesshaft gemacht.

Doch das hat alles nichts mit alledem hier zu tun. Vor einige Monaten fanden meine Freunde hier einen alten Brief meines Großvaters, der zu einem Geheimnis der Familie führen sollte. Ich - und mit mir einige meiner engsten Freunde - bin also aufgebrochen, um diesem Geheimnis nachzugehen; und für uns alle wohl überraschend stellte sich heraus, dass das Geheimnis darin bestand, dass ich die letzte Überlebende einer alten Herrscherfamilie aus Tian bin, was mich von allen wohl am meisten überrascht hat. Auch damals hatten wir eine ähnliche Vision erhalten, die uns erst auf den Weg nach Kalsgard geführt hat. Irgendeine Gruppe hat es scheinbar auf den Thron von Minkai abgesehen, systematisch die Herrscherfamilien ausgeschaltet, und übrig bin jetzt noch ich."


Ameikos belustigter Gesichtsausdruck vermittelte, wie abstrus sie selbst die Vorstellung fand, der Erbe eines Thrones zu sein, und wie fremd ihr die Geschichten über den Kampf um einen Kaiserthron am anderen Ende der Welt waren - doch irgendwie war sie in diesen Kampf nun selbst hineingeraten, und die Anschläge, die sie in Kalsgard erlebt hatten, bewiesen, dass irgendetwas an der Sache sein musste.

"Aktuell bleibt mir nichts übrig, als mehr über diese Geschichte zu erfahren. Zum einen verlangt das meine Neugierde, aber selbst wenn dem nicht so wäre - spätestens der Angriff auf unser Lager beweist, dass ich mich gar nicht heraushalten könnte, selbst wenn ich wollte. Irgendjemand hat erfahren, dass ich involviert bin, und scheint darauf aus zu sein, mich aufzuhalten. Und das ist es, was uns nun alle zusammengeführt hat. Ihr spürt dem magischen Schwert der Familie hinterher, von dem ich mir weitere Informationen erhoffe: Wer sind unsere Gegner? Was ist dort in Minkai überhaupt los? Dass unsere Feinde bereits hier in Kalsgard derart aktiv sind, lässt auf jeden Fall nichts Gutes ahnen.

Ich verstehe auch nicht wirklich, wie dieses Siegel funktioniert. Offenbar hat es euch auserwählt, weil ihr Tapferkeit und ein gutes Herz gezeigt habt; doch ich kann nichts von euch verlangen, und wenn ihr möchtet und es in meiner Macht steht, werde ich euch von allen Verpflichtungen entbinden, die ihr womöglich wegen des Siegels auf euch genommen habt. Ich kann und will euch nicht zwingen, mir zu helfen. Doch wenn ihr mir freiwillig folgen wollt, so bin ich für eure Hilfe sehr dankbar."


~~~

Als Ameiko geendet hatte, wandte sich Mugin an Koya, die die ganze Zeit über neben der Bardin gestanden hatte, und erkundigte sich nach dem Zustand der Verletzten. Zu Cliff musste sie nicht viel sagen, denn der Halbling war ebenfalls anwesend gewesen. Doch es brach Mugin beinahe das Herz, den sonst so fröhlichen Barden in seinem Zustand zu sehen. Sandru hatte eine Art Podest für den kleinen Mann gebaut, damit er nicht auf dem Boden hocken musste, und auf dem er, um nicht herunterzufallen, festgeschnallt war. Doch der früher stets fröhliche und nie um einen Scherz verlegene Cliff starrte nur vor sich hin und schien von den Gesprächen der anderen keine Notiz zu nehmen, in seine eigenen düsteren Gedanken versunken. Garridans Versuch, ein Gespräch mit ihm zu beginnen, endete mit einer einsilbigen und abweisenden Antwort, und Mugin versuchte es gar nicht erst, als er den Cliffs Blick sah.

Stattdessen folgten die beiden Koya zu einem größeren Zelt im Zentrum des Lagers, in dem sie zu ihrer großen Freude Gorog und Shuo vorfanden, beide zwar an ein Krankenlager gefesselt, doch bei Bewusstsein und offenbar auch deutlich besserer Laune als Cliff. Zwar hatten beide erhebliche Verletzungen und diverse Brüche erlitten und konnten ebenfalls noch nicht aufstehen, doch würden beide sich wieder komplett erholen, wenn es auch noch eine Weile dauern würde, bis sie die Alten sein würden. Die beiden lauschten neugierig den Erlebnissen der anderen, die sie sich detailgetreu schildern ließen, und es war ihnen anzumerken, dass sie ihren Freunden am liebsten sofort helfen würden.

~~~

Schließlich traf die Gruppe bei Ameiko wieder aufeinander, um das weitere Vorgehen zu besprechen.
"Ich stimme euren Plänen in allen Punkten zu. Wie schon gesagt, wir müssen das Schwert finden. Wenn diese Uksahkka uns irgendwie unterstützen kann, solltet ihr zu ihr gehen - der Feind meines Feindes ist mein Freund. Und ansonsten denke ich auch, es scheint alles auf diese Reifläufergilde hinzudeuten, was immer deren Motivation ist. Ihr solltet zu ihrem Gildenhaus gehen und so viel wie möglich über die Gilde herausfinden, aber versucht euch nicht in zu große Gefahr zu bringen. Vielleicht kann man ja einen Blick in die Bücher nehmen, ohne dabei gesehen zu werden." Sie blinzelte verschmitzt Garridan zu.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 24.09.2018, 19:21:19
So langsam fügte sich ein Bild zusammen. Irgendwie waren sie wohl alle in diese große Sache hineingerutscht, ohne es sich selbst ausgesucht zu haben. Aber Solitaire hatte in der kurzen Zeit, die sie jetzt bei der Gruppe war, bereits genug gesehen, um sich einigermaßen sicher zu sein, dass wirklich etwas an der Sache dran sein musste.

"Das Schicksal hat uns alle zusammengeführt, um Deinen Anspruch auf den Thron von Minkai als rechtmäßige Erbin zu sichern und die Thronräuber, die nicht gut für das Land sind, zu bekämpfen. Was mich angeht, ich reise ohnehin gerne und das klingt doch wirklich nach etwas, was eine lange Reise wert ist."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 24.09.2018, 21:08:25
Jehanna hatte nicht erwartet in so eine große Angelegenheit hineinzuschlittern, als sie mit Belendes Auftrag aufgebrochen war. Natürlich, sie hatte begonnen sich hier zu langweilen, aber dann gleich in einen blutigen Erbfolgekrieg um den Thron eines fernen Königreiches hineinzugeraten. Dass war mehr als sie für gewöhnlich umtrieb.
Doch die junge Frau hatte schon vor Jahren aufgehört mit ihrem Schicksal zu hadern und ergab sich schnell und willentlich. Dann würde sie eben dafür kämpfen, dass diese junge Frau auf den Thron von Minkai gelangte - was auch immer das bedeuten mochte. Sie kommentierte die längere Erzählung also nur knapp: "Also ich für meinen Teil, habe nichts, was mich hier halten würde und werde nur zu gern sehen, wie diese Sache ausgeht. Also besteht nicht die Notwendigkeit mich von irgendetwas zu entbinden. Das Schicksal treibt mich so oder so bereits seit Jahren vor sich her."
Auch als es darum ging, was sie als nächstes tun sollten, stimmte Jehanna Ameiko zu. Ihren Auftrag für Belende würde sie so oder so nach bestem Wissen und Gewissen erfüllen, denn der Frau verdankte sie einiges. Also schien es ihr ratsam dem Gesprächsangebot Uksahkkas zu folgen. Und was einen ungesehenen Besuch bei den Reifläufern anging - auch der Idee war sie alles andere als abgeneigt.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 28.09.2018, 10:49:36
Garridan war schockiert über das, was mit Cliff passiert war. Der kleine Kerl hatte es immer geschafft, die Stimmung zu heben - ihn nun so zu sehen war furchtbar. Auch für ihn mussten sie weiter machen.

"Dann ist alles gesagt und wir wissen, was zu tun ist. Dann lasst uns aufbrechen. Und ihr passt auch euch und auf Ameiko auf, wir haben der Schlage nicht den Kopf angeschlagen, sondern nur ein paar Giftzähne gezogen." Es war ein überflüssiger Kommentar, das wusste Garridan, aber wusste nichts anderes zu sagen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 28.09.2018, 19:13:11
Arashi stand zuerst nur da und lauschte einfach. Dann fing er plötzlich an in seinem Bart zu wühlen und nach einiger Zeit zog er eine Alge hervor. Wusste Gozreh wie lange sie schon dort war.

"Vielleicht sollten wir zuerst Fynn Snaevald besuchen. Immerhin ist die Blutrache vollzogen und vielleicht kann er uns etwas mehr über die Reiflufer erzählen.", warf Arashi ein. "Danach können wir zur Reifläufergilde. Die Angreifer die die Karawane angegriffen haben wurden wohl von jemanden aus Tian angeheuert, dass würde immerhin passen. Bei den Reifläufern könnte ich mich einfach als Führer für Händler nach Tian anbieten. Es wäre immerhin nicht gelogen. Den Weg dorthin kenne ich immerhin."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 30.09.2018, 12:33:38
Ameiko war sichtlich gerührt ob der Aussagen Solitaires und Jehannas. "Ich danke euch vielmals, meine Freunde. Denn Freunde sind wir - das kann ich fühlen, auch wenn wir uns gerade erst kennengelernt haben." lächelte sie nicht nur die beiden, sondern auch Arashi und Rumar an. "Ich wünschte, ich könnte mit euch kommen, aber ich fürchte, das würde nicht nur mich, sondern auch euch in Gefahr bringen."

Da langsam die Zeit drängte, um rechtzeitig am Schrein von Shelyn sein zu können, gab es keine langen weiteren Diskussionen mehr. Zunächst würden sie sich mit Uksahkka treffen und sich anhören, was die Frau zu sagen hatte; danach konnten sie immer noch entscheiden, ob sie nun zuerst Fynn Snaevald Bericht erstatten oder direkt zur Reifläufergilde gehen würden. Nach einer kurzen Verabschiedung brachen die sechs Helden und ihre tierischen und nichttierischen Begleiter auf.

~~~

Da sie weiterhin vermuteten, dass Agenten der Reifläufer nach ihnen Ausschau halten würden, setzten Mugin und die anderen nicht direkt zum Feuerviertel über und mieden auch das Jadeviertel, sondern nahmen eine Fähre hinüber zum Rande der Stadt im Eichenviertel und gingen von dort zu Fuß die Hauptstraße nach Westen entlang, die zum Feuerviertel führte. Der Schrein von Shelyn, soviel hatten sie bereits durch Fragen erfahren, war ein zweistöckiges Gebäude in der Nähe des Zentrums des Viertels, und es bereitete ihnen keine Mühe, den Weg zu finden.

(https://pathfinderwiki.com/mediawiki/images/0/0a/Earth_elemental_1.jpg)
Als sie sich näherten, hörten sie schon von weitem panische Schreie, die vom Krachen von Mauerwerk übertönt wurden. Nichts Gutes ahnend beschleunigte die Gruppe ihre Schritte und sah kurz darauf vor sich ein schwankendes Gebäude, welches just in diesem Moment endgültig kollabierte, seine Außenmauer mehrere Unglückliche Passanten begrabend, die sich nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten.

Der Grund für die Katastrophe offenbarte sich nur einen Moment später, als ein riesiger Erdelementar sich langsam aufrichtete und den Trümmern entstieg. Mit einem gewaltigen Brüllen, das jedem das Blut in den Adern erstarren ließ, drehte sich der fast zehn Meter hohe Koloss langsam um und schickte sich an, unter dem Kreischen der panisch fliehenden Menschen sein Zerstörungswerk fortzusetzen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 01.10.2018, 13:40:36
Jehanna reagierte instinktiv, als sie die herabstürzenden Mauerteile sah und streckte ihre Hand aus. Sofort standen Schweißperlen auf ihrer Stirn und ihre Augen begangen zu leuchten, wie wenn sie ihre Macht sammelte. Aber es gelang und die Passanten, die sonst sofort erschlagen worden wären, konnten noch überrascht aufblicken zu der Mischung aus Stein, Holzbalken und Mörtel, die nur einen halben Meter über ihnen in der Luft schwebten, gehalten von der unsichtbaren Hand, die Jehanna mehrere Dutzend Meter entfernt ausgestreckt hatte. Zu ihren Begleitern sagte sie nur: "Beeilung, kümmert euch um diese Kreatur! Ich werde die Passanten so gut ich kann vor dem Schutt beschützen. Aber macht schnell, das ist verdammt schwer." Auch in ihrer Stimme war die Anstrengung zu erkennen, denn sie presste die Worte zwischen zwei mühevollen Atemzügen hervor, während sie begann den Schutt irgendwie zu Boden fallen zu lassen, ohne dass er irgendjemanden gefährdete.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 01.10.2018, 14:42:45
"Puh!" meinte Solitaire. "Das ist ein ziemlicher Brocken."

Die Zauberin wirkt dann einen Schutzzauber, den sie mit einer Handberührung auf das Eidolon überträgt[1]. "Hier, das wird Dich hoffentlich etwas vor seinen Angriffen schützen."
 1. Mage Armor
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 01.10.2018, 15:25:12
Mugin war entsetzt über den Grad der Zerstörung. Innig hoffte er das die Bewohner der Häuser sich in Sicherheit hatten bringen können und rief den Leuten auf der Straße zu: "Schnell bringt euch in Sicherheit, kommt hierher und lauft weg!" Er wusste zwar nicht was sie gegen einen solchen Koloss ausrichten sollten, aber auch er sprach einen Stärkungszauber für das Eidolon.[1]
 1. Magic Fang (Bite)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 01.10.2018, 16:14:59
Auch wenn in dem Chaos niemand wirklich Notiz von Mugin nahm, rannten die Leute instinktiv von der Kreatur und der Zerstörung davon - viele davon verdankten ihr Leben dem gedankenschnellen Einschreiten Jehannas, und sie konnte nach wenigen Augenblicken die Brocken gefahrlos zu Boden fallen lassen. Zwar wusste niemand, wieviele Menschen noch unter den Trümmern liegen mochten, doch im Moment gab es nur eine Priorität: Das Monster aufzuhalten.

Dieses wandte seine Aufmerksamkeit nun der einzigen Gruppe zu, die nicht davonlief, und begann sich ihr mit schweren Schritten zu nähern.



Runde 1
Mugin
Eidolon
Garridan
Arashi
Jehanna
Solitaire
Rumar

Erdelementar
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 02.10.2018, 05:38:40
"So ist das also. Hm..." Rumar strich sich durch seinen Bart und dachte über die vielen Dinge nach, die Ameiko ihm erzählt hatte. Es war nicht ganz einfach zu verstehen und zu akzeptieren, dass es Schicksal oder das Siegel selbst war, das sie alle irgendwie zusammengebracht hatte. Er und auch Solitaire waren auserwählt worden, weil sie Tapferkeit und ein gutes Herz gezeigt hatten? Möglich. Vielleicht war das aber nicht die ganze Wahrheit. Ameiko schien allerdings ähnlich wenig über die ganze Sache zu wissen, wie er selbst. Außerdem war sie offensichtlich etwas überfordert, was die ganze Thronfolgesache anging. Da sie aber in Gefahr war und zumindest andere Parteien sie ausschalten wollten, war wohl irgendetwas an der Sache dran. Alles war etwas schwammig und für Rumars Geschmack zu wage. Er hatte zu wenige Informationen, um wirklich entscheiden zu können, was er tun sollte. Im Endeffekt verließ er sich auf sein Gefühl. Vielleicht lag das auch an der Vision aber er wusste irgendwie, dass er Ameiko und den Rest der Gruppe unterstützen musste.
"Nun..." begann er etwas langsam, unsicher was genau er sagen sollte. "... ich denke, es ist nicht zu spät, um in meinem Alter noch einmal ein letztes Abenteuer zu erleben. Vor allem dann nicht, wenn ich dir dabei helfen kann, deinen rechtmäßigen Platz in Tian einzunehmen." Jetzt lächelte der alte Mann. Er war sich sicher. "Ich werde dir folgen und alles in meiner Macht stehende tun, um dir zu helfen. Ich denke, die Menschen im Knochenviertel kommen eine Zeit lang auch ohne mich aus. Und wenn ich mir so Gedanken darüber mache, helfe ich wahrscheinlich sehr vielen Leuten, wenn ich dafür sorgen kann, dass du auf dem Thron in Tian sitzt und nicht irgendeine andere Person, die den Rest der Herrscherfamilien ausschaltet."
Nachdem sich Rumar ganz offiziell dieser Aufgabe vermacht hatte, wurde auch schon das weitere Vorgehen besprochen. Kurz darauf brachen sie auch schon wieder auf - es durfte keine Zeit verloren werden. Über einige Umwege näherten sie sich Feuerviertel und schließlich auch dem Schrein von Shelyn. Doch bevor sie auch nur einen Schritt in den Tempel setzen konnten, wurde dieser von einem riesigen Erdelementar zerstört. Rumar staunte nicht schlecht, als er das riesige Wesen sah und durchforstete schnell sein lückenhaftes Gedächtnis, was er darüber wusste. Irgendetwas musste er doch wissen, dass ihnen helfen konnte.[1] Zum Glück wurden die Menschenmenge von Jehanna gerettet, die die Trümmerteile des Gebäudes in der Luft behielt. Zwar gab es sicherlich einige Opfer unter den Trümmern, die dringen Hilfe benötigten, doch solange das Elementar herumwütete, würden sie keine Chance haben diesen Leuten zu helfen. Sie mussten es also erst ausschalten.
Rumar zögerte nicht und berührte instinktiv Garridans Schulter. Sofort begann sich eine magische Barriere um den Mann zu bilden, die ihn hoffentlich vor etwas Schaden beschützen würde.[2] Man musste sich nicht viele Gedanken zu machen, um zu wissen, dass dieses Erdelementar sich nur auf seine Stärke und Schlagkraft verließ. Es etwas schwächer zu machen, würde sicherlich helfen. Er schickte ein Stoßgebet an die Götter und zeigte dabei auf das zehn Meter große Wesen. Ein funkelnder Strahl verließ seinen Zeigefinger und traf den Elementar direkt in der Brust.[3] Hoffentlich würde das den gewünschten Effekt bringen. Für den Moment hielt sich der alte Mann noch zurück. Er war etwas unsicher, ob er sich überhaupt in die Nähe von diesem Ding begeben sollte.
 1. Knowledge Planes 21
 2. Vorbereitungsaktion: Shell of Succor für 8 temporäre TP
 3. Ray of Enfeeblement: Touch Attack 20, -7 Str
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 02.10.2018, 13:04:28
Solitaire hielt sich erstmal aus dem Kampf heraus. Ihre magischen Resourcen waren alles andere als unbegrenzt und die meisten ihrer Zauber würden hier auch nicht viel ausrichten, schätzte die Varisierin.

Daher blieb sie auf Abstand und war bereit, Angriffen auszuweichen, falls nötig[1].

Phoebe hingegen meinte etwas unsicher: "Das ist ein Elementar, oder doch nicht? Ich bin mir nicht ganz sicher. Gesehen hab ich bisher noch keins..."
 1. Ein paar Schritte weg und Total Defense
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 02.10.2018, 15:21:16
Garridan nutzte die Chance sich dem Elementar zu nähern, so lange dieses noch abgelenkt erschien und hoffentlich noch nicht auf ihn achtete. Er zog die Waffe und schlug auf das Wesen ein. Hart krachte die Klinge auf die harte Kreatur.[1]
 1. Treffer AC 31 (Krit wenn AC 21 auch trifft): Schaden 9 bzw. 16 bei Krit, ggf. +1 durch hinterhältigen Angriff
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 02.10.2018, 17:44:26
Dieser Feind müsste schnell besiegt werden, bevor noch mehr Kollateralschaden entstand. Mugin sprach die inzwischen bekannten Worte in Sylph und wob die Handgesten um sich und seine Kameraden zu beschleunigen.[1] Danach begab er sich auf eine sichere Entfernung.[2]

Dem Eidolon kribbelte der ganze Körper, nicht nur von den Verstärkungszaubern, sondern auch von dem Verlangen sich in den Kampf zu stürzen. Sie preschte ohne weitere Gedanken vor und hoffte das Elementar würde sich auf sie konzentrieren.[3][4]
 1. Haste auf das Eidolon, Garridan, Rumar, Jehenna und Mugin für 5 Runden
 2. Bewegung bischen weg
 3. Pounce zum Gegner: Bite 30 Dmg 11, Bite 14 Dmg 11, Claw 13 Dmg 5, Claw 17 Dmg 7, Tail Slap 18 Dmg 8
 4. RK 25 für die Runde
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 02.10.2018, 17:44:58
Jehanna wich jetzt ein Stück zurück, um diesem Koloss nicht zu nahe zu kommen.[1] Sie hatte keine Ahnung, um was für eine Kreatur es sich genau handelte, aber ihre Erfahrung hatte gezeigt, dass es für gewöhnlich half, Feinde mit dingen zu bewerfen, bis sie genug hatten. Und Dinge zum werfen hatten sie hier dank der bereits angerichteten Zerstörung ausreichend. Also packte sie sich eines der Trümmerstücke mit ihrem telekinetischen Griff und schleuderte es mit voller Kraft auf das angreifende Wesen.[2]
 1. Move Action von dem Elementar weg, natürlich nicht in ne Ecke oder so
 2. Kinetic Blast gegen RK 21, 10 physical damage
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 04.10.2018, 09:49:12
"Was bei Gozreh...", stammelte Arashi als er das Erdelementar sah, was gerade genüßlich ein Gebäude zerlegte. Als er noch überlegte begannen sich seine Hände zu bewegen und er betete zum Herren der Stürme. Plötzlich brach der Boden unter dem Erdelementar und eine große Eissäule schoß hervor.[1]
 1. 5 piercing Damage, 7 cold damage; Trip 25
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 04.10.2018, 13:30:27
Wenn das Elementarwesen die Angreifer vorher noch nicht bemerkt haben sollte, hatte sich dies nun definitiv geändert, denn deren Angriffe waren selbst an diesem riesigen Ungetüm nicht spurlos vorübergegangen. Garridans Hieb und der Biss des Eidolons[1] hatten Wunden in den Körper des Biestes geschlagen, auch wenn sie einen Teil ihrer Wucht durch den dicken Panzer des Elementars eingebüßt hatten. Der Eislanze, die Arashi aus dem Boden hervorgerufen hatte, war das Ungetüm überraschend behende ausgewichen, doch die Kälte, die die Säule ausströmte, machte ihm dennoch zu schaffen.
Die größte Wirkung schien jedoch Jehannas Trümmergeschoss zu entfalten, das das Elementar voll traf und es kurz zum Taumeln brachte.

Dann jedoch fasste sich das Wesen wieder und schien nun erst wirklich angestachelt zu sein. Wütend ließ es seine mächtigen Fäuste zweimal vor sich auf den Boden krachen, und wenn Garridan auch dem ersten Einschlag noch ausweichen konnte, wurde er vom zweiten voll getroffen und behielt ein massives Wummern in seinem Schädel zurück.[2]

Runde 2
Mugin
Eidolon
Garridan
Arashi
Jehanna
Solitaire
Rumar

Erdelementar
 1. Nur einer der Angriffe hat getroffen
 2. 20 Schaden für Garridan
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 04.10.2018, 16:29:35
Zufrieden, dass ihre erste Attacke so viel Erfolg gezeigt hatte, ging Jehanna langsam ein paar Schritte zurück, während sie nach dem nächsten Trümmerbrocken griff und diesen mit derselben Wucht auf das Elementar schleuderte.[1]
 1. Move Action 4 Felder Richtung SW, Angriff mit Kinetic Blast trifft RK 19, 16 Schaden (https://games.dnd-gate.de/index.php/topic,8290.msg1054587.html#msg1054587)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 04.10.2018, 19:50:05
Die Angriffe des Eidolon hatten wenig Wirkung gezeigt, aber besonders enttäuscht war es über das Fehlen des wohlig warmen Gefühl im Mund und auf der Zunge, dem Geschmack von Blut. Stattdessen hatte sie nur ein paar Stücke Erde und Fels im Maul, dass sie schnell ausspuckte. Auf einen mentalen Befehls Mugins hin machte sie einen Schritt zur Seite um es Garridan zu vereinfachen die Kreatur zu flankieren[1] und griff dann erneut  das Elementar an, um ihm zumindest ein wenig zuzusetzten.[2]

Mugin betrachtete den Kampf und versuchte das Eidolon in eine bessere Position zu bringen. Er besann seine Optionen und entschied sich gegen die Armbrust, es war wohl besser Jehenna zu unterstützen, immerhin hatte ihr Angriff den größten Effekt gezeigt. Er lief zu ihr und Sprach einen einfachen Zauber, bedacht darauf nicht ihre Konzentration zu stören.[3]
 1. 5ft. step auf I7
 2. Full Attack: Bite 13 Dmg 10, Bite 25 Dmg 10, Claw 16 Dmg 7, Claw 26 Dmg 7, Tail Slap 16 Dmg 4
 3. Bewegung zu Jehenna (D11), Guidance
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 05.10.2018, 10:05:24
Garridan spürte einen kräftigen Schlag, der ihn kurz benommen erden ließ, dann spürte er einen starken Schmerz in seinem Körper. Aber er ignorierte den Schmerz, biss die Zähne zusammen und konzentrierte er sich wieder auf seine Aufgabe. Er sah dass das Eidolon sich etwas bewegte und so konnten sie das Wesen besser angreifen. Also zögerte er nicht lange und nutzte die Schnelligkeit, die der Zauber ihm verliehen hatte für zwei Schläge.[1]
 1. 1: 18, 11; 2: 21, Schaden 14
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 07.10.2018, 01:09:58
Solitaire hatte den Eindruck, dass die anderen mit dem Elementarwesen zurechtkommen würden, daher bleibt die Zauberin auf Abstand und verharrt weiter in ihrer Abwehrstellung[1].
 1. Total Defense
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 07.10.2018, 10:11:56
Arashis Hände umwoben kleine Blitze während er gen Himmel schaute. Ruckartig streckte er beide Hände nach vorne und ein Blitz löste sich in Richtung des Erdelementars.[1]
 1. Lightning Arc ranged touch 12, 3 Elektrizität
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 07.10.2018, 23:34:54
Die Angriffe der Helden bewirkten vorerst vor allem, dass das Monster nur noch wütender zu werden schien. Mit einem donnernden Brüllen holte es aus und traf Garridan mit einem mächtigen Schlag so hart, dass dieser mehrere Schritte nach hinten geworfen wurde und nun langsam gefährlich verwundet war.[1] Es selbst schien seine überlegene Reichweite ausnutzen zu wollen und zog sich etwas zum Eidolon zurück, so dass sowohl es als auch Garridan befürchten mussten, beim Näherrücken ihre Deckung aufgeben zu müssen.[2]

Runde 3
Mugin
Eidolon
Garridan
Arashi
Jehanna
Solitaire
Rumar

Erdelementar
 1. Awesome Blow Combat Maneuver (31). 19 Schaden, außerdem wird Garridan zwei Felder auf D4 zurückgeworfen und fällt zu Boden (prone)
 2. 5ft-Step nach links oben.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 07.10.2018, 23:57:59
"Viel ausrichten kann ich gegen so eine Kreatur nicht," meinte Solitaire. "Aber ich kann es versuchen. Das Ding setzt Garridan ordentlich zu, wir sollten es wohl möglichst schnell zu Fall bringen."

Dann zauberte sie einige Energiegeschosse herbei, die in das Elementar einschlugen[1].
 1. Toppling Magic Missile 11 force Damage (Trip 17 wird nicht annähernd reichen)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 08.10.2018, 11:36:03
Jehanna sah zwar, wie Garridan schwer erwischt wurde, aber aus der Ferne konnte sie nur wenig tun, um ihm zu helfen - außer den Feind möglichst schnell zu besiegen. Also griff sie sich ein weiteres Trümmerstück und schleuderte auch dieses auf den massiven Körper des Erdelementars.[1]
 1. Angriff: Trifft AC 19, 16 SP (https://games.dnd-gate.de/index.php/topic,8290.msg1054855.html#msg1054855)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 08.10.2018, 20:03:14
Garridan erkannte die Gefahr, in der er schwebte. Sei Kopf dröhnte noch von dem Hieb und er lag immernoch in Reichweite der Arme des Elementars. Also begann er von dem Wesen weg zu robben, achtete dabei aber darauf, im Notfall ausweichen zu können.[1] Es ging nur langsam voran und sein Körper schmerzte furchtbar, aber am Ende hatte er sich ein gutes Stück weg bewegt.[2]
 1. Acrobatik 19, gegen Combat Maneuver Defense+5
 2. Ein Feld weg von dem Elementar ohne AoO, falls der Wurf ausreicht.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 09.10.2018, 00:25:58
Das Elementar, das langsam aber sicher von den auf es einprasselnden Angriffen zu wanken begann, bemerkte Garridans Versuch wegzurobben und ließ erneut eine seiner massigen Fäuste niedersausen - doch die Einschläge von Jehannas Trümmern und Solitaires Geschossen lenkten es so sehr ab, dass es nur halbherzig zielen konnte und Garridan, der bereits sein letztes Stündlein hatte geschlagen sehen, wie durch ein Wunder verfehlte.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 09.10.2018, 14:37:50
Mugin behielt weiterhin die magische Unterstützung für Jehenna aufrecht.[1]

Zur gleichen Zeit folge das Eidolon der Kreatur und führte ihren Angriff weiter aus. Immer besser fand sie Stellen an denen sie kleine Stücke herausbrechen konnte.[2]
 1. Guidance
 2. Bite 27 Dmg 11, Bite 21, Dmg 9, Claw, 12 Dmg 7, Claw 24 Dmg 5, Tail Slap 13 Dmg 7
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 09.10.2018, 15:05:20
Geschockt und völlig überfordert betrachtete Rumar das Geschehen. Alle seine Gefährten stürzten sich in den Kampf, schleuderten Zauber oder näherten sich dem Monstrum, um es angreifen zu können. Er konnte einige Augenblicke nicht viel mehr machen, als einfach nur zuzusehen, bis er sich aus seiner Starre befreite und wieder in Bewegung setzte. "Das ist ein Erdelementar!" rief er. "Es ist gegen alles verwundbar, was nicht mit der Erde verbunden ist!" Er wusste nicht, ob es jemandem aus der Gruppe möglich war, zu fliegen aber das würde eine Möglichkeit sein, um größeren Schaden anzurichten. "Es ist gegen vieles immun. Versucht am besten direkt Schaden anzurichten."
Zwar konnte er sich etwas bessere vorstellen, als sich dem Ding zu nähern aber Garridan hatte schon einiges abbekommen und das magische Schild, dass Rumar ihm gegeben hatte, war auch schon zerstört. So sah der alte Mann keine andere Möglichkeit, als zu dem Krieger zu laufen und ihn zu unterstützen. Dank Mugins Zauber konnte er die Entfernung in kürzester Zeit hinter sich bringen und Garridan eine Hand auf die Schulter legen. Sofort begannen sich einige seiner Wunden zu schließen.[1] Gleichzeitig blieb Rumar in seiner Nähe - aber außer Reichweite des Elementars - um Garridan vor weiteren Angriffen abzuschirmen.[2]
 1. 6 TP geheilt
 2. Ich nutze Bodyguard um einen Gelegenheitsangriff zu opfern und dafür Garridan zu unterstützen. Mit einem Angriff gegen 10 (kannst du auch gerne würfeln, Mondragor) kann ich ihm +6 RK gegen einen Angriff geben.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 09.10.2018, 20:36:42
Arashi fiel zunächst nichts anderes ein als erneut einen Blitz auf das Elementar zu werfen.[1]
 1. touch 15, 7 Elektrizität
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 10.10.2018, 00:17:17
Immer wütender wurde die Kreatur ob der unnachgiebigen Angriffe, die wieder und wieder auf sie einprallten. Bereits bedenklich schwankend, reckte das Elementar noch einmal beide gigantischen Fäuste in die Höhe, um sie im rasenden Wahn auf alles niederschmettern zu lassen, was sich ihm in den Weg stellte. In diesem Moment jedoch traf der Blitz aus den Händen Arashis auf den Körper des Ungetüms, und alles Leben wich aus seinen Augen. Garridan, der noch immer auf dem Boden lag, konnte nur hilflos nach oben blicken, während der massige Körper ihn unter sich zu begraben drohte, doch noch bevor es auf dem Boden (und ihm) aufschlug, flimmerte die Luft, und wo eben noch der schwere Körper des Erdwesens umkippte, befand sich im nächsten Augenblick ... nichts.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 10.10.2018, 00:33:50
"Das ist ja nochmal gutgegangen... wir sollten uns hier nicht zu lange aufhalten. Der Beschwörer könnte noch in der Nähe sein," warnte Solitaire. "Und um eine solche Kreatur herbeizurufen bedarf es bestimmt mächtiger Magie. Jedenfalls um einiges mächtiger, als das was uns zur Verfügung steht."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 10.10.2018, 10:39:07
Sollten wir nicht versuchen den Leuten zu helfen? fragte Jehanna sofort, als Solitaire davon sprach, dass sie verschwinden sollten. "Da kann wer weiß wer unter diesen Trümmern begraben sein und wir könnten sicherlich etwas tun, um hier Leben zu retten. Und ich meine, wenn dort ein mächtiger Magier irgendwo versteckt ist, dann hätte er wohl eingegriffen um dieses Ding zu verteidigen, oder nicht?" Die junge Frau ging jedenfalls kräftigen Schrittes auf die eingestürzten Gebäude zu und sah sich aufmerksam nach Menschen um, die vielleicht von den Trümmern getroffen worden waren oder aus der Tiefe, von Schutt begraben, nach Hilfe riefen.[1]
 1. Perception 12 (https://games.dnd-gate.de/index.php/topic,8290.msg1054975.html#msg1054975)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 10.10.2018, 13:19:14
Jehanna verschaffte sich erst einmal einen allgemeinen Überblick - bevor sie damit begann, unter den schweren Mauertrümmern nach Überlebenden zu suchen, blickte sie sich zunächst nach Verletzten um, die nicht erst freigeschaufelt werden mussten. Tatsächlich fand sie einige Besucher des Schreins, die noch immer nicht fassen konnten, dass sie zu den Überlebenden zählten, und lautstark von dem Wunder sprachen, welches Shelyn gewirkt hatte, indem sie die Trümmer wie von Geisterhand in der Luft stoppte, so dass sie fliehen konnten. Zwar hatte der eine oder andere ein paar Schrammen davongetragen, doch Jehanna merkte schnell, dass sie nicht wirklich Hilfe benötigten.

Etwas abseits fand sie einen alten Mann, seiner Kluft zufolge offenbar ein Priester des Schreins, bewusstlos auf dem Boden liegen. Seine Verletzungen schienen zwar nicht allzu schwer zu sein, doch offenbar hatte ein größerer Brocken ihn am Kopf getroffen, so dass er sein Bewusstsein verloren hatte.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 11.10.2018, 17:27:49
Mugin stimme Jehenna zu: "Ein solches Monstrum zu beschwören ist nicht gerade einfach. Ich vermute der Beschwörer hat erreicht was er wollte oder hat nicht damit gerechnet das hier jemand ist der es aufhalten könnte. Wir sollten tun was wir können um den Leuten zu helfen, zudem sind wir ja aus einem Grund hier, vielleicht hat dein Kontakt ja den Angriff überlebt."

Das Eidolon war überrascht als plötzlich verbunden mit dem Blitzeinschlag ihr Feind einfach verschwand. Sie fragte sich wie es wohl war wenn man nicht aus freien Stücken in diese Ebene geholt wurde, sondern unfreiweillig. Aber solche Fragen konnte sie Mugin auch noch später stellen, sie machte sich daran zwischen den Trümmern nach Überlebenden zu suchen und nutzte dabei Augen wie Nase.[1] Wann immer sie jemanden entdeckte, begann sie zu graben und zeigte den herankommenden Helfern damit die wichtigen Stellen. Schnell merkten die Anwesenden, dass auf ihre Nase verlass war und so führte sie schon bald einen kleinen Trupp durch die Trümmer.
 1. Perception 20, Scent 16
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 11.10.2018, 22:13:08
Garridan war wie gelähmt als er sein Ende kommen sah. Doch dann kam es anders. Er hatte die Augen geschlossen und wartete auf den Moment - der dann nicht kam. Es dauerte etwas, bis er begriff, dass die Kreatur fort war. Erst einmal sank er erleichtert zurück auf den Boden. Doch dann stand er auf, ignorierte die Schmerzen und begann zu helfen, wo er konnte.

Als die anderen dann den Priester gefunden hatten, half er ihnen, den Mann aus den Trümmern zu holen und ein Stück weg zu tragen. Dann sah er sich die Wunde an. Dann holte er seine Heilertasche heraus und versorgte die Wunde am Kopf.[1]
 1. Heilkunde 17 (10 Nehmen)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 17.10.2018, 16:38:18
Rumar atmete erleichtert aus, als das Elementar von Arashis Blitz getroffen wurde und umfiel. Es war ein kurzer aber gefährlicher Kampf gewesen. Zum Glück fiel es nicht auf den Boden und richtete so noch mehr Schaden an, sondern verschwand einfach im Nichts. Gleichzeitig bedeutete das aber auch, dass es beschworen worden war und das bedeutete, wie Solitaire kurz darauf sagte, dass der Beschwörer sehr mächtig sein musste. Doch er schien sich nicht in der Nähe aufzuhalten, denn kein weiterer Gegner stellte sich ihnen in den Weg. Sie hatten also Zeit den Verletzten und vor allem Verschütteten zu helfen. Während einige aus der Gruppe damit begannen, den Schutt zu bewegen und nach Überlebenden zu suchen, tat Rumar das, was er am Besten konnte. Er kümmerte sich darum, die Geretteten zu verarzten. Auch wenn sich Garridan bereits an die Arbeit machte, wollte er sich dadurch nicht aufhalten lassen. Schließlich hatte er jahrelang nichts anderes getan und verstand sich ganz gut darin.[1] Außerdem waren es mehrere Verletzte und die konnte Garridan nicht alle alleine versorgen. Das Schuttschleppen überließ er den stärkeren Gruppenmitgliedern. Er war alt und schwach und würde sowieso nicht viel helfen können.
 1. 22 mit 10 nehmen
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 18.10.2018, 15:18:41
"Was war denn das? Sowas einfach hier in der Stadt?", wunderte sich Arashi. Er stellte sich neben Jehanna: "Wie hieß nochmal die Dame, die wir treffen sollten? Wisst ihr wie sie aussieht? Das wird wohl kein Zufall gewesen sein oder?"

Er lässt seinen Blick über die Trümmer wandern, egal was hier passiert war, wahrscheinlich waren ihre Gegner zuerst hier gewesen. Das würde allerdings die Frage aufwerfen, woher sie wussten wo die Gruppe hinwollte.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 18.10.2018, 22:20:06
Nach und nach trauten sich mehr und mehr der Bewohner und Passanten, die sich vor dem Elementar in Sicherheit gebracht hatten, wieder näher an den Ort des Geschehens heran, und schnell bildete sich eine große Schar von Helfern heraus, die sich Jehanna und den anderen anschlossen, um in den Trümmern nach Verletzten, aber auch Toten zu suchen. Daber war es nicht verborgen geblieben, wer sich dem Elementar furchtlos entgegengestellt hatte, und die sechs Abenteurer konnten sich bald kaum noch bewegen, als sich um jeden von ihnen eine Traube dankbarer Menschen bildete, die ihnen auf die Schulter klopften, die Hände schüttelten, manche sich tränenreich bedankten, und wiederum andere sie einfach nur berühren wollten.

Nur Garridan, der sich um die Verletzungen des bewusstlosen Mannes kümmerte, hatte ein wenig mehr Bewegungsfreiheit - dies lag allerdings vor allem daran, dass das Eidolon sich gedankenschnell zu ihm begeben hatte, und die meisten der Stadtbewohner einen respektvollen Abstand von dem Wesen hielten. Doch auch dies hielt nicht jeden zurück, und als er eine Hand an seiner Schulter spürte und sich umdrehte, blickte er einem älteren Mann in die Augen.
"Verzeiht mir, Herr. Ich habe gesehen, wie tapfer Ihr Euch diesem Monstrum entgegengestellt habt. Mein Name ist Torbjörn Olafsson, und es wäre mir eine Ehre, Euch heute Abend zu einem Festmahl in mein Haus einzuladen. Meine Tochter Ylvie, eine hervorragende Köchin, wird einen Braten zubereiten. Sie ist gerade sechzehn geworden, eine bildhübsche junge Frau, und noch niemandem versprochen. Und ihr Becken ist breit, sie wird gesunde und starke Kinder zur Welt bringen."

Während Garridan grübelte, wie er dem Mann antworten sollte, hatten die anderen sich schließlich ihrer Verehrer erwehrt und ebenfalls bei dem alten Priester gesammelt, der dank Garridans Behandlung nun langsam seine Augen öffnete.
"Was ... was ist passiert?" stieß er aus, als er erschrocken aufgeschreckt war. "Das Elementar - es ist aus dem Nichts aufgetaucht! Wo ... ist es ... wohin?"

Es dauerte eine kleine Weile, bis der Mann seinen offensichtlichen Schock überwunden hatte und Arashi ihn aufgeklärt hatte, was passiert war. Der Name des Mannes war, wie sie nun herausfanden, Yin-Po, ein Priester der Shelyn. Es stellte sich heraus, dass er nicht viel mehr gesehen hatte als sie selbst: Das Wesen war aus dem Nichts aufgetaucht und hatte sofort begonnen, den Tempel zu zerstören. Im nächsten Moment hatte ein Trümmerbrocken den Priester getroffen und er hatte das Bewusstsein verloren.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 18.10.2018, 23:21:39
Wenn sich eine Gelegenheit ergab, ohne dass gleich eine ganze Heerschar von Städtern sie belagerte, erklärte Solitaire den anderen noch, was sie während des Kampfgeschehens von ihrer Position aus beobachten konnte. Dort war ein großer Rabe, der auf einem Fenstersims eines benachbarten Gebäudes saß und das Geschehen beobachtet hatte. Einer der Flügel des Raben hatte eine rote Spitze, das war ihr sofort aufgefallen. Mit Sicherheit gehörte er dazu und vielleicht war es ein Vertrauter oder gar der Beschwörer selbst, in verwandelter Gestalt. Während des Kampfes hatte der Rabe sich zurückgezogen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 21.10.2018, 11:36:39
Jehanna ergriff das Wort, da sie das Gefühl hatte, dass ihr unmittelbare Hilfe beim Graben durch den Schutt gerade nicht mehr beöntigt wurde: "Wir haben es bezwungen, aber von seinem Beschwörer gibt es keine Spur. Ihr solltet jetzt fürs erste dennoch in Sicherheit sein. Aber vielleicht könnt ihr uns sagen, was vorgefallen ist, bevor diese Kreatur hier aufgetaucht ist? Alles, woran ihr euch erinnert, mag uns helfen Licht in das Dunkel dieses Rätsels zu bringen." Fürs erste erwähnte Jehanna Uksahkka noch nicht. Es mochte gut sein, dass dieses Ereginis sehr direkt mit ihrem anberauten Treffen zu tun hatte.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 22.10.2018, 17:06:22
Als klar war, dass er überlebt hatte und er die Augen öffnete, da setzte sich Garridan erschöpft neben ihn. Jetzt, da die Aufregung des Kampfes sich langsam legte spürte er plötzlich die Schmerzen in seinem Körper. Er ging ein paar Schritte zur Seite, damit die anderen die Unterhaltung führen konnten und zupfte Rumar am Arm. Er deutete auf seine Utensilien und fragte: "Danke für deine Hilfe im Kampf. Hast du vielleicht noch ein bisschen von deiner Magie übrig, mir tut alles weh."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 24.10.2018, 01:18:56
Die Augen des Priesters wurden größer, als er vom Kampf gegen das Elementar erfuhr, und als er Garridans Bitte an Rumar aufschnappte, fiel er diesem sofort ins Wort: "Nein, nein! Ihr habt mein Leben und das zahlloser Unschuldiger gerettet. Ich bitte euch, nehmt die Hilfe meiner eigenen Heilmagie in Anspruch."

Auf Jehannas Frage jedoch konnte der Mann nicht mehr erwidern, als was sie bereits gehört hatten.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 24.10.2018, 08:47:50
Die Unterstützung des Priesters nahm Garridan gerne an. Er nickte Rumar nochmal dankbar zu, dann ging er zu dem Priester und half ihm auf. "Danke, aber vielleicht wollt ihr erst etwas eurer Magie für eure eigenen Wunden nutzen. Euch hat das Schicksal, naja oder jemand mit bösen Absichten, auch nicht gut mitgespielt."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 25.10.2018, 09:24:07
Mugin erzählte den "Neulingen" von ihrer zuvorigen Begegnung mit einem ähnlichen, vielleicht sogar dem selben Raben. Beim letzten Mal waren sie wenig später von der Ulfenmannschaft angegriffen worden, welche die ganze Suche nach einem Schuldigen ausgelöst hatte. Auch bemerkte er das sie ja nach einem Zauberwirker suchten, der in der Lage war mächtige Flüche zu nutzten und die Beschwörung eines solch großen Elementar zeugte von solch einem Magier.

Er wandte sich auch an Jehenna. "Sagt Frau Grau, könnt ihr uns diese Uksahkka beschreiben? Immerhin sind wir hier um mit ihr zu sprechen."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 25.10.2018, 17:02:04
Yin-Po kümmerte sich gerade um Garridans Verletzung, als er Mugins Frage an Jehanna aufschnappte. Wie von der Tarantel gestochen sprang er auf, als hätte er etwas vergessen, und ging los. "Folgt mir!", flüsterte er zur Gruppe gewandt, und begann bereits seinen Marsch durch eine schmale Gasse und die Trümmer des Tempels hin zu dessen Rückseite. Dort, abseits der Menschenansammlung, lief er zielstrebig auf eine kleine Tür zu, doch seine Augen weiteten sich vor Schrecken, als er sich ihr näherte: Nur noch Bruchstücke hingen in den Angeln, jemand hatte die Tür offenbar eingeschlagen.

Einige wenige Stufen führten von hier nach unten in einen Kellerraum unterhalb des eigentlichen Schreins, und der Priester eilte hinunter, um dort einen lauten Fluch auszustoßen.
"Sie ist weg!"

Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 27.10.2018, 11:36:31
"Ok, ok, nocheinmal von vorne. Uksahkka war also hier und hatte euch von unserem Treffen erzählt?" Er stöhnte als er darüber nachdachte. "Das heißt also das Elementar war nur eine Ablenkung? Nicht zu glauben. Aber das heißt doch auch das sie entführt wurde, nicht getötet. Hätte der Beschwörer ihren Tot gewollt dann wäre dies sicherlich nicht schwer für ihn gewesen. Yin-Po, bitte sagt uns alles was sie euch erzählt hat."

Während Mugin mit den Anderen sprach, machte sich das Eidolon daran schoneinmal nach Spuren im Raum und an der Tür zu suchen. Zudem versuchte sie den Geruch der Vermissten zu finden und zu verfolgen.[1]
 1. Perception 12, Scent 7
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 27.10.2018, 12:51:44
"Sie ist weg, weil sie sich befreit hat? Sie ist weg, obwohl sie hier warten sollte? Sie ist weg, weil das Elementar angegriffen hat? Ein wenig mehr an Informationen wäre schon hilfreich.", knurrte Arashi vor, irgendwie zerrze es an seinen Nerven, dass sie anscheinend immer einen Schritt zu langsam waren.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 28.10.2018, 15:01:23
Yin-Po sah Arashi mit einem verständnislosen Blick an, ehe er den Kopf schüttelte. "Sie war hier, und wollte sich mit jemandem treffen - das wart scheinbar ihr. Und irgendjemand muss den Angriff des Elementars ausgenutzt haben, um die Tür aufzubrechen. Sie fürchtete, verfolgt zu werden, und war auf der Suche nach ihrem Kompagnon. Wenn sie ihn gefunden hatte, wollte sie diesen Raum als Versteck nutzen. Leider hatte sie scheinbar recht. Es tut mir leid, wenn ich euch nicht mehr dazu sagen kann."

Währenddessen durchsuchte das Eidolon den Keller, der mit allerlei Mobiliar, Gerümpel und Vorräten vollgestopft war, so dass es nicht einfach war, irgendwelche Spuren zu entdecken. Doch in einer Ecke witterte sie plötzlich etwas, und rief Mugin mittels des telepathischen Bandes zwischen den beiden.
Der Gnom eilte zu ihr und hob den Fund seiner Begleiterin auf: Eine große schwarze Feder, wie von einem Raben, doch zu groß, als dass sie von einem normalen Tier stammen könnte. Sie war selbst zu groß für den blutgefederten Raben, den seine Gefährtinnen während des Kampfes gesehen hatten, und Mugin war für den Moment ratlos, woher die Feder stammen könnte.

Als jedoch der Priester die Feder erblickte, wurde er bleich und stieß nur aus: "Bei Shelyn, die Gefrorenen Schatten!"
Es benötigte einige Nachfragen und Erklärungen, bis die Gefährten verstanden, wovon der Gottesmann sprach: Bei den Gefrorenen Schatten handelte es sich um eine Diebesgilde, die sich in den vergangenen Jahren in Kalsgard etabliert hatte - wobei der Begriff Diebesgilde großzügig darüber hinweg sah, dass Meuchelmord ein großer Bestandteil ihrer Aktivitäten darstellte. Gerüchte schrieben den Mitgliedern der Gilde beinahe übernatürliche Fähigkeiten zu, und sie hinterließen häufig eine schwarze Feder an den Orten ihrer Verbrechen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 28.10.2018, 20:41:05
Solitaire hatte die anderen natürlich begleitet, nachdem ihr dann auch klargeworden war, dass sie sich genau hier hatten treffen wollen. Das Ganze nahm immer größere Ausmaße an. Immer mehr Organisationen und mehr Gegenspieler, die sich ihnen in den Weg stellten. Es würde eine große Aufgabe werden, das alles zu entwirren und herauszufinden, was denn wirklich vor sich ging.

Etwas ratlos blickte sie sich um, für den Moment fiel hier nicht wirklich ein, wie sie nun weiterkommen sollten. Der Magier, der das Elementar beschworen hatte, musste sehr mächtig sein. Ihm würden sie nur wenig entgegensetzen können. Hoffentlich würde das nicht notwendig sein.

Bei diesen Gefrorenen Schatten handelte es sich womöglich nur um angeheuerte Handlanger, die Uksahkka entführen sollten. Doch, wo auch immer sie jetzt war, sie war eine wichtige Spur und sie würden sie finden müssen. Nur, wie sollten sie das anstellen?
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 29.10.2018, 09:18:24
"Schon wieder zu spät. Immer sind sie uns einen Schritt voraus." Garridan fluchte laut und entschuldigte sich aber dann sofort bei dem Priester, der sicher solche Worte nicht gerne hörte.

Das bedeutete aber, dass nun eine weitere Gruppierung dazugekommen war und das ganze immer undurchsichtiger wurde. Er überlegte kurz. Eine solche Gilde konnten sie nicht einfach aufsuchen, um mit sanftem oder weniger sanftem Druck die nötigen Informationen zu bekommen. Was konnten sie also tun.

"Dann wurde das Elementar wohl nur beschworen, um uns abzulenken. Hat ja funktioniert. Wissen sie etwas über eine Kontaktperson oder einen besonderen Treffpunkt, der uns in Kontakt zu dieser Gruppe bringen könnte?"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 29.10.2018, 10:45:37
"Dieser Rabe wird wohl zu ihnen gehört haben und nur beobachtet haben, ob das mit der Ablenkung funktioniert, nehme ich an. Und vielleicht haben sie ja auch eine Schriftrolle verwendet, um den Beschwörungszauber zu wirken. So etwas ist allerdings bestimmt nicht billig," meinte Solitaire noch dazu.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 29.10.2018, 11:53:10
Der Priester der Göttin der schönen Künste konnte auf Garridans Fragen nur mit den Achseln zucken. "Ich weiß sonst nichts über die gefrorenen Schatten, und ehrlich gesagt will ich auch weiter gar nichts wissen. Es ist schlimm genug, dass sie scheinbar hier im Schrein ihr Unwesen treiben. Glaubt ihr wirklich, jemand beschwört ein solches Wesen und legt den Schrein in Trümmer, nur um eine Führerin zu entführen?" fragte er ängstlich. Es war offenkundig, dass diese Sache weit über seinen Kopf hinausgewachsen war, und sie von dem alten Mann wohl keine weitere Unterstützung mehr erwarten konnten.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 30.10.2018, 17:00:27
"Entschuldigt, würde euch es etwas ausmachen draußen zu warten?", fragte er den Priester: "Wir hätten gerne einen Moment um das weitere Vorgehen zu besprechen."

Arashi wartete geduldig darauf, dass der Priester sie alleine lassen würde.

"Irgendwie habe ich das Gefühl, der Feind weiß das wir hier sind. Takeda Ichizura riet mir Uksahkka zu suchen, wenn ich einen Führer zurück nach Minkai brauche. Kann es sein, dass versucht wird zu verhindern, dass wir weiterreisen können?", Arashi fuhr sich mit der Hand durch seinen Bart und kratzte sich am Kopf: "Vielleicht kann ich mich bei den Reifläufern, dieser Händlergilde hier als Führer anmelden lassen. Vielleicht kommen die Entführer dann zu mir und wir hören auf ihnen hinterherzulaufen. Immerhin habe ich den Weg von Minkai hierher geschafft, also kenne ich den Weg etwas. Einen Versuch wäre es wert. Oder?"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 30.10.2018, 19:50:45
Jehanna nickte bei Arashis Vermutung, dass hier jemand sehr viel mehr von dem Vorgehen wusste, als sie selbst: "Ja, ich denke auch. Hier geht viel merkwürdiges vor. Wir sollten uns die Reifläufergilde ansehen, aber auch diese Gefrorenen Schatten scheinen interessant zu sein. Tatsächlich sieht es für mich so aus, als würde hier jemand mit beachtlichen Ressourcen die Fäden ziehen. Jemand, der Asvig beauftragt hat und die Gefrorenen Schatten. Ich weiß ja nicht, ob wir die so leicht aufspüren werden, aber wir müssen definitiv vorsichtig sein. Die Reifläufer scheinen mir derzeit auf jeden Fall das sinnvollere Ziel zu sein. Und wir sollten die Augen offen halten nach Rabenfedern. Und der Vorschlag sich dort als Führer anzubieten scheint mir ein guter Ansatz. Aber vielleicht gehen wir zu zweit oder zu dritt, du Arashi, als der Experte, ein oder zwei von uns als deine Begleiter und Beschützer."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 31.10.2018, 15:00:39
"Das klingt nach einer guten Idee", kommentierte Mugin. "Aber ich habe noch eine andere. Mein Eidolon könnte versuchen die Witterung aufzunehmen, immerhin haben wir ja etwas was von ihnen zurückgelassen wurde. Das mag zwar nicht ganz einfach sein, aber vielleicht haben wir ja Glück." Nach einem kurzen Blick des Eidolons fügte er noch hastig an seine Dienerin dazu: "Auch wenn ich natürlich vollstes Vertrauen in deine Fähigkeiten habe."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 31.10.2018, 16:02:01
So schnell wie ihre Spur verloren gegangen war hatten sie neue Ideen gefunden, um weiter zu machen. Das Handfesteste war das Eidolon, denn sie konnten sofort handeln.

"Lass es das Eidolon doch versuchen und wenn das nicht klappt haben wir noch weitere Optionen."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 02.11.2018, 18:58:28
Auch Rumar nickte etwas zögerlich bei den beiden Vorschlägen. "Das hört sich nach einer guten Idee an." hörte er sich selbst sagen. Er war immer noch etwas geschockt über die vergangenen Minuten und die Dinge, die da ans Licht gekommen waren. Zwar war ihm klar gewesen, dass es, wenn es um die Herrschaft eines ganzen Landes ging, sicherlich auch hohe Einsätze geben würde aber das ihre Gegenspieler bereit waren, einen riesigen Golem zur Ablenkung zu beschwören, der dann auch noch dutzende Menschen verletzte oder sogar tötete, schockierte den alten Mann trotzdem. Auch die neue Erkenntnis, dass jetzt auch noch irgendeine Gilde voller, anscheinend übernatürlicher, Mörder an der Sache beteiligt war, machte ihm nicht unbedingt Mut.
Bisher hatte Rumar geglaubt oder zumindest gehofft, dass es nicht viel mehr als ein kleines Abenteuer werden würde. Eine Möglichkeit vor seinem Lebensende noch etwas Gutes zu tun und gleichzeitig etwas zu erleben. Die Zukunft schien etwas anderes bereit zu halten. Doch er hatte sein Wort gegeben und würde sich auch daran halten. "Nun gut, dann lasst uns loslegen." sagte er wieder etwas lauter, nachdem er tief Luft geholt hatte. Wie um sich selbst etwas Mut zu machen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 03.11.2018, 22:33:59
Mugin hielt dem Eidolon die Feder hin und sie versuchte sich den Geruch einzuprägen, doch er war nur sehr leicht. Die Treppe hoch war die Spur klar, doch in dem Moment wo sie auf die Gasse trat wurde die Nase des Eidolon mit anderen Gerüchen bombadiert. Ein Haufen Müll, ein paar Schritte entfernt hatte jemand seinen Nachtpott entleert, ein Fischhändler auf der Hauptstraße den sie bis hier riechen konnte, es war unmöglich sich auf den feinen Geruch der Feder zu konzentrieren und so verlohr sie sofort die Spur. "Es tut mir Leid, aber es ist unmöglich. Wir müssen wohl doch Arashis Plan folgen," sagte das Eidolon von sich selbst enttäuscht.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 04.11.2018, 23:34:16
Nachdem der Versuch des Eidolons für's Erste fehlgeschlagen war, entschied sich die Gruppe dafür, Arashis Vorschlag zu folgen und das Hauptquartier der Reifläufergilde aufzusuchen. Zwar sollten nicht alle gemeinsam das Gebäude betreten, doch gingen dennoch alle zusammen ins Jadeviertel, wo das imposante zweistöckige Haus sich am Flussufer erhob.

Zwei bewaffnete Wachen säumten die zweiflüglige Eingangstür auf der dem Ufer abgewandten Seite des Hauses, als die Gruppe von weitem die Lage sondierte. Nun mussten sie sich entscheiden: Wer würde mit Arashi das Gebäude betreten? Wie wollten sie vorgehen? Und würden die anderen hier warten, oder womöglich einen anderen Weg nach innen suchen?
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 06.11.2018, 05:46:10
Leider konnte das Eidolon nicht viel erreichen - was bei dem ganzen Gestank der Umgebung aber nicht überraschend war. Schade trotzdem, da die Spur sehr vielversprechend gewesen war. Wenigstens hatten sie eine Alternative, die sie auch gleich nutzen konnten. So machten sie sich geschlossen auf den Weg zum Hauptquartier der Reifläufergilde. Nicht unbedingt ungefährlich aber etwas, dass sie tun mussten, wenn sie nun weiterkommen wollten. Rumar war etwas in Gedanken verloren und redete nicht viel. Auch wenn er schon mitbekommen hatte, dass die Gruppe recht kampfstark war, waren die Aussichten und die Größe dieser Aufgabe doch etwas erschreckend. Hoffentlich übernahmen sie sich nicht. Denn auch wenn er schon alt war und sowieso bald den Löffel abgeben würde, wollte er diesen Prozess ungerne beschleunigen.
Kurze Zeit später erreichten sie das Gebäude im Jadeviertel der Stadt. Ganz schön eindrucksvoll. Rumar ließ sich weder von dieser Tatsache, noch von den Wachen irgendwie einschüchtern. Er folgte Arashi in das Gebäude. Abwarten und nichts tun wollte er ungerne. Er war nicht der Typ, der einfach herumsaß. Er musste etwas tun. Irgendetwas. Vielleicht gab es sogar einen anderen Weg in das Gebäude aber er glaubte nicht, dass er dafür besonders geeignet war. Ihm lag eher der direkte Weg und nicht etwa eine Kletterpartie durch ein geöffnetes Fenster. Auch herumschleichen und von einer Hintertür eindringen lag ihm nicht so wirklich. Er drehte sich nochmal zum Rest der Gruppe um. "Möchte noch jemand mitkommen?"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 06.11.2018, 11:39:02
Die Sterne standen nicht gut für sie, als hätte sich die Welt gegen sie verschworen. Also folgte er den anderen zu den Reifläufern. Als sie dann vor den Haus standen überlegte Garridan, wie es jetzt weiter gehen konnte. Arashi wollte hinein und Rumar auch. Er dagegen zögerte.

"Ich halte es für keine so gute Idee da mit drei oder mehr Leuten anzukommen, wenn sich einer als Führer anmelden möchte. Da drinnen wird es keine  Ärger geben. Ich warte also draußen und suche mir einen Platz zur Beobachtung, vielleicht passiert ja etwas, wenn ihr wieder heraus kommt, vielleicht werdet ihr verfolgt oder so."

Er blieb also zurück, wartete einen Moment, nachdem sich die anderen verabschiedet hatten und überlegte dann, wo er sich am besten verstecken konnte. Die Gruppe hier erschien ihm zu auffällig, er wollte also eher einen anderen Platz finden.[1]
 1. Was passt dafür besser, Survival oder Perception?
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 06.11.2018, 16:39:15
Garridans Einwand sah Jehanna ein und nickte: "Da hast du wohl Recht Garridan. Ich werde mich auch lieber mal in der Umgebung umsehen, vielleicht fällt mir ja etwas besonderes aus." Sie machte sich also daran, möglichst ungesehen, die Umgebung des Ortes in Augenschein zu nehmen. Sie interessierte sich in erster Linie für die Eingänge - sowohl offene, als auch jene, die mit etwas Geschick zu Eingängen werden könnten wie Fenster oder Dachluken. Aber sie schaute auch, was sie ansonsten an interessanten Dingen über das Gebäude in Erfahrung bringen konnt, ob es Wachen gab, wo diese stationiert worden und alles andere.[1] Dabei bemühte sie sich selbst darum möglichst ungesehen zu bleiben, damit die Reifläufer nicht direkt bemerkten, dass sie beobachtet wurden.[2]
 1. Perception: 16 (https://games.dnd-gate.de/index.php/topic,8290.msg1055744.html#msg1055744)
 2. Stealth: 30 (https://games.dnd-gate.de/index.php/topic,8290.msg1055744.html#msg1055744)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 08.11.2018, 18:04:11
"Sie wünschen?" ertönte eine heisere Männerstimme, als Arashi, Mugin und Rumar das Gebäude betraten. Sie fanden sich in einem großen quadratischen Raum wieder, dessen Hauptteil jedoch durch einen brusthohen Tresen von ihnen getrennt war, hinter dem drei Schreiber saßen, von denen einer sie nun durch ein massives Eisengitter hindurch erwartungsvoll anblickte. Seitlich neben dem Tresen befand sich eine geschlossene Tür, durch die man in den hinteren Bereich des Raumes gelangen konnte. Dieser war offenbar erhöht, denn die drei Schreiber betrachteten die Gäste von oben herab, was offensichtlich einschüchternd wirken sollte. Hinter den Schreibern befanden sich noch mehrere Schreibtische, an denen weitere Männer irgendwelche Dokumente bearbeiteten, außerdem zwei Wachleute, die zwar gelangweilt an der Wand lehnten, aber dennoch ein Auge auf die Neuankömmlinge hatten.

Die anderen drei Gruppenmitglieder blieben etwas von dem Haus entfernt zurück, um keine Aufmerksamkeit zu erregen. Garridan und Solitaire fanden schnell einen Platz vor einer Taverne, wo mehrere Tische und Stühle für Kunden aufgebaut waren, die die letzten Sonnenstrahlen genießen wollten. Von dort aus konnte man das Reifläuferhaus im Blick behalten, ohne dabei Aufmerksamkeit zu erregen.
Jehanna und das Eidolon hingegen hatten andere Pläne: Sie wollten sich das Haus etwas genauer ansehen. Die Kinetikerin umrundete das gesamte Haus einmal, wobei sie geschickt Fässer, Wagen und andere Gegenstände als Deckung benutzte, und dennoch so natürlich agierte, dass es keinem Passanten auffiel, wie sie das Haus ausforschte.

Wachen erblickte sie keine, außer den beiden an der Hauptpforte. Wenn es weitere gab, und davon konnte man ausgehen, mussten diese sich wohl innerhalb des Gebäudes aufhalten. Außer dem Haupteingang gab es noch eine Nebentür auf der Westseite des Gebäudes, ansonsten konnte sie keine weiteren Eingänge erkennen. Auf der Flussseite des Hauses sprang jedoch ein Teil des Erdgeschosses hervor, wo das Gebäude nur einstöckig war. Hier könnte man vielleicht mit etwas Geschick durch ein Fenster des Obergeschosses in das Haus eindringen.

Das Eidolon hielt sich lieber etwas von der Vorderseite des Gebäudes fern, um die dortigen Passanten zu meiden, und machte lieber einen weiten Bogen, um sich dann ebenfalls vom Flussufer zu nähern. Zwar konnte sie auch nicht mehr erkennen als Jehanna, als sie jedoch am Seiteneingang vorbei lief, stieg ihr plötzlich ein bekannter Geruch in die Nase. Über die mentale Verbindung nahm sie Kontakt zu Mugin auf: "Jemand aus dem Keller des Schreins ist hier drin, oder war es zumindest vor kurzem!"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 11.11.2018, 13:53:38
Sobald das Eidolon Jehanna seine Erkenntnis mitgeteilt hatte, zögerte die junge Frau nicht lange und begab sich zurück zu Garridan und Solitaire. Dort teilte sie ihnen den beiden mit, was das Eidolon auch ihr gesagt hatte: "Wer auch immer im Schrein war, ist dort drin oder war es vor kurzem. Wir sind hier also richtig. Die Frage ist jetzt nur, was wir mit diesem Wissen anfangen. Ich denke wir sollten erst einmal abwarten, was die anderen erfahren. Bei Bedarf könnten wir versuchen von hinten einzusteigen, aber es ist sicher riskant."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 11.11.2018, 18:54:23
"Guten Tag die Herren", begrüßte Arashi kurz die Schreiber: "Ich habe vor kurzem die lange Reise aus Minkai hierher unternommen und wollte mich informieren, ob die Möglichkeit besteht auf der Rückreise einigen Händlern oder Reisenden mitzunehmen. Und mir wurde zugetragen, wenn es um Reisen nach Minkai geht ist das die richtige Adresse."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 11.11.2018, 20:20:12
Solitaire nickte zustimmend. "Auf jeden Fall müssen wir irgendwie herausbekommen, wo hier die Verbindungen sind. Diese Spur ist ja schonmal nicht so schlecht. Immerhin wissen wir jetzt, dass es hier offenbar einen direkten Zusammenhang gibt. Dass das alles irgendwie zusammenhängt, war ja durchaus klar, aber vielleicht kann man die Spur noch weiter zu einer konkreten Person verfolgen oder zumindest einem weiteren Hinweis, der uns irgendwie weiterbringt. Wenn dann sollten wir das mit dem Einsteigen vielleicht eher zu einer späteren Stunde probieren, wenn dort etwas weniger los ist. Andererseits wird die Spur dann natürlich wieder kälter."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 12.11.2018, 20:35:16
Mugin hielt sich ersteinmal zurück. Natürlich wollte er Arashi und Rumar von der Entdeckung des Eidolon erzählen, aber das wahr momentan nicht der Zeitpunkt.

Draußen blieb das Eidolon lieber in einer der Gassen versteckt, immerhin wollte sie keine Aufmercksamkeit erregen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 14.11.2018, 13:08:04
"Hm?" Die Augen des Schreibers verengten sich zu schmalen Schlitzen, als er Arashi fokussierte, während sein Gesichtsausdruck Zweifel an der Aussage erkennen ließen, dass dieser tatsächlich einen Weg über die Berge finden würde.

"Ihr seid über die Krone der Welt gekommen? Mit einem Führer? Und denkt jetzt, Ihr könntet eine Handelskarawane führen?" fragte der Mann unverhohlen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 14.11.2018, 13:38:35
Ein Kichern entfuhr Arashi ob der Frage des Schreibers: "Das wäre in der Tat lächerlich, wäre es nicht?" fragte er süffisant.

"Nein vielmehr bin ich alleine über die Krone der Welt gekommen. Ohne Führer. Ohne Hilfe. Ich denke das qualifiziert mich schon ein wenig. Ich denke die meisten eurer Führer haben die Reise zuerst unter Anleitung gemacht, in der Sicherheit einer großen Gruppe. Doch glaubt mir, dass ist nicht das gleiche wie die Strapazen diese Reise alleine zu unternehmen. Ich denke kaum, dass ihr jemanden findet werdet der fähiger ist als ich für eine solche Aufgabe."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 14.11.2018, 14:23:12
Zum ersten Mal schien ein Hauch von Interesse über das Gesicht des Schreibers zu huschen, und auch die beiden anderen Männer blickten nun von ihren Papieren auf und musterten Arashi und seine beiden Begleiter.

"Alleine? Beeindruckend." fragte ihr Gegenüber erstaunt, fuhr dann aber skeptisch fort: "Wenn es denn stimmt."
Er suchte kurz etwas in einer Schublade, strich dann ein Blatt Papier vor sich glatt und tunkte eine Feder in ein Tintenfass. In geschäftsmäßigen Ton fuhr er fort:
"Ihr wollt also als Führer arbeiten? Dann bitte Name, derzeitige Anschrift, Referenzen, letzte Tätigkeit. Was ist mit Ihren Gefährten? Moralische Unterstützung oder haben sie ebenfalls ein Anliegen?"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 15.11.2018, 14:37:12
"Ein wenig von Beidem vielleicht," erwiederte Mugin. "Wir würden ihn auf der Reise begleiten. Immerhin muss doch ein Führer nicht nur den Weg kennen sondern auch für Sicherheit sorgen, oder?" Der Ton des Mannes gefiehl Mugin überhaupt nicht. Aber immerhin schien es weiterzugehen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 16.11.2018, 05:01:44
Interessiert sah sich Rumar im Eingangsbereich um, während Arashi mit den Angestellten redete. Es gab zwei Wachen, die gelangweilt schienen und ansonsten nur Männer und Frauen, die irgendwelche Dokumente bearbeiteten. Nichts deutete darauf hin, dass hier irgendetwas seltsames oder moralisch fragwürdiges vor sich ging. Keine erhöhte Sicherheit, keine besondere Feindlichkeit oder Interesse an den Neuankömmlingen. Alles war im grünen Bereich. Auf den ersten Blick deutete also alles auf eine normale Handelsgesellschaft hin. Allerdings war es sowieso fraglich, ob die Drohnen überhaupt wussten, was im Hintergrund alles für dunkle Geschäfte abgehandelt wurden.
Geduldig wartete das Orakel ab und hörte zu, wie sich Arashi machte. Doch anscheinend reichte es dem Schreiberling nicht, nur von einer Person zu hören. So setzte Rumar ein wissendes Lächeln auf, als er antwortete. "Nun, ich denke sie sollten am Besten wissen, dass der Weg nicht ungefährlich ist." ergänzte er Mugins Worte. "Ich werde ihn begleiten und dafür sorgen, dass etwaige Verletzungen, Krankheiten und andere Problemchen behandelt werden können." Er nickte zufrieden und klopfte bedeutend auf seine Heilertasche, die stets an seiner Hüfte hing. Eine kurze und knappe Antwort sollte den Mann hoffentlich zufriedenstellen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 16.11.2018, 15:23:49
Der Mann seufzte und antwortete dann in einem gequälten Tonfall, als ob er diese Erklärung schon häufiger vorgetragen hätte: "Ich kenne die Gefahren, aber wir vermitteln keine Karawanen an freischaffende Führer, sondern nehmen Führer unter Vertrag.
Also, das heißt Bewerbungen für einen Führer, einen Medicus, und ..."

Er zögerte kurz, als er mit einem abschätzigen Blick den Gnom maß.
"... einen Leibwächter. Ich benötige die Personalien von Ihnen allen. Während ich den Rest der Papiere ausfülle, können Sie gerne in unserem Wartebereich Platz nehmen. Der diensthabende Direktor wird Sie dann zu einem Gespräch bitten."

Also gaben nacheinander Arashi, Rumar und Mugin ihre Personalien (wenn sie auch möglicherweise nicht der Wahrheit entsprachen[1]) zu Protokoll und wurden anschließend von einem der Wachmänner in den hinteren Bereich des Raumes und von dort durch eine Tür in einen länglichen Flur geführt. Von diesem aus führte eine Treppe in das Obergeschoss und es führten mehrere Türen in weitere Räume. Viel Zeit zum Umsehen hatten die drei Kameraden jedoch nicht, da der Mann die direkt gegenüberliegende Tür öffnete und sie in einen weiteren Raum führte. Dieser wurde scheinbar nicht nur als Warteraum, sondern vor allem für Besprechungen genutzt, denn außer einem großen von Stühlen umringten Tisch enthielt er auch eine große Schiefertafel an der Wand. In der Ecke prasselte Feuer in einem Kamin, so dass eine wohlige Wärme herrschte - ansonsten war das Zimmer jedoch kahl und schmucklos.

"Warten Sie hier." sagte die Wache nur wortkarg, bevor sie zu dritt im Raum zurückgelassen wurden.
 1. Was wollt ihr ihm sagen?
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 18.11.2018, 01:22:28
Von den Worten und abfälligen anderen Reaktionen des Mannes, ließ sich Rumar nicht wirklich beeinflussen. Er nickte nur freundlich und listete alle wichtigen Daten auf. Lügen tat er dabei nicht. Es war unwahrscheinlich, dass diese Arbeiter bestimmte Anordnungen und Befehle bekommen hatten und wenn doch, dann bestimmt nicht über ihn. Denn Rumar war ja erst einen Tag bei der Gruppe und das war auch noch kompletter Zufall gewesen.
Der alte Mann folgte dem Wachmann durch das Gebäude und sah sich dabei interessiert um. Da sie aber sehr zielgerichtet liefen und sofort in den Warteraum gebracht wurden, konnte er nichts Interessantes entdecken. An ihrem Ziel angekommen, ließ es sich Rumar nicht nehmen, sich in den Stuhl zu setzen, der dem Kamin am nächsten war. Ohne weitere Worte zu verlieren, sprach der alte Mann zwei Zaubersprüche[1] - natürlich erst nachdem die Wache gegangen war - und sah sich aufmerksam im Raum um.
"Ich denke uns bleibt nicht viel anderes übrig als hier zu warten, nicht wahr?" wandte er sich schließlich an seine beiden Kameraden, als er sicher war, dass sie nicht auf magische Weise beobachtet oder abgehört wurden. "Ich denke nicht, dass es zu Problemen wegen den Personalien kommt oder dass sie wissen, wer wir sind und wieso wir hier sind. Ihr?"
 1. Detect Magic, gefolgt von Tap inner Beauty
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 18.11.2018, 22:38:57
Krackelnd füllte Arashi das Dokument aus. Sein Namen, zumindest den Teil, der jedem bekannt war. Seine aktuelle Residenz im Jadeviertel und er gab auch gleich Takeda, den Wirt, als Referenz an. Zusätzlich fügte er noch ein paar typische Namen aus Minkai hinzu. Das würde auf die Schnelle niemand kontrollieren können. Und eigentlich wollte er ja nur als Führer gelistet werden.

Als er fertig war folgte er der Wache und ließ sich ächzend auf einem Stühlen nieder: "Na dann werden wir doch mal sehen ob wir für unsere Rückreise angeheuert werden.", sagte er laut, nur für den Fall, das sie belauscht wurden.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 18.11.2018, 23:37:02
Auch Mugin gab seinen richtigen Namen an, er hatte kurz darüber nachgedacht, aber normalerweise lag er mit der Wahrheit immer am besten. Als die beiden Männer es sich gemütlich gemacht hatten, sprach er sie an: "Ja, vielleicht sehen wir dann auch einen dieser Vögel in Minkai dessen Feder ihr mitgebracht hattet." Er betonte das Wort Feder besonders stark und zeigte wehement mit beiden Händen auf den Boden. "Mein Hund hatte ja nicht so gut auf dessen Geruch reagiert." Er hoffte die beiden hätten verstanden und setzte sich schließlich zu ihnen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 03.12.2018, 14:26:46
Mugins Andeutungen schienen weder bei Arashi noch bei Rumar große Wirkung zu zeigen, und auch er selbst verfolgte das Thema nicht mit mehr Nachdruck, so dass die drei schließlich schweigend darauf warteten, dass jemand sie abholte. Es dauerte eine ganze Weile, bis die Tür sich schließlich wieder öffnete, und eine junge Frau sie anlächelte. "Herr Arashi? Der Direktor hat jetzt Zeit für Sie." sagte sie, und als der Angesprochene sich bemerkbar machte, bat sie ihm, ihr zu folgen. Das gleiche Szenario wiederholte sich einige Minuten später für Rumar, und nach einer weiteren Wartezeit schließlich für Mugin.

~~~

Langsam aber sicher fragten die draußen Wartenden sich, was drinnen wohl so lange dauern würde - insbesondere mit dem im Hinterkopf, was das Eidolon ihnen mitgeteilt hatte. Draußen jedenfalls geschah nicht das Geringste, was irgendwie von Interesse gewesen wäre. Doch gerade als sie begannen, sich Sorgen um ihre Freunde zu machen, verschwand das Eidolon, das ihnen in den letzten Minuten ebenfalls Gesellschaft geleistet hatte, plötzlich ins Nichts. Soviel wussten sie inzwischen: Das hatte nichts Gutes zu bedeuten - etwas musste mit Mugin geschehen sein!
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 04.12.2018, 05:02:31
Als das Eidolon plötzlich verschwunden war, wurde Solitaires Blick auf einmal sehr besorgt.

"Das ist nicht gut," sagte sie zu den anderen. "Das ist garnicht gut. Ob sie wohl jemand erkannt hat?"

"Wir müssen wohl einen Weg finden, hineinzugelangen und sie suchen..."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 04.12.2018, 08:30:57
Garridan hatte es sich an seinem Posten ein Stück entfernt von der Gruppe gemütlich gemacht, aber nichts geschah. Hin und wieder schaute er zu dem Platz, wo die restliche Gruppe stand, um zu sehen, ob sich dort etwas ereignete. Doch dann schien plötzlich Unruhe dort entstanden zu sein, sehen konnte er aber nichts. Dennoch, hier konnte er auch nichts ausrichten, also schlich er sich zurück. Und als er erfuhr, dass das Eidolon verschwunden war, war klar, dass sie etwas unternehmen mussten.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 04.12.2018, 11:42:25
"Es hilft alles nichts, wir müssen rein und nachsehen. Und zwar möglichst bald. Ich beherrsche einen Zauber, mit dem ich uns für einige Minuten unsichtbar machen kann. Vielleicht versuchen wir es auf diesem Weg? Phoebe könnte derweil die Umgebung im Auge behalten, für den Fall, dass sie sie hier draußen irgendwo erspähen kann. Was meint ihr?"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 05.12.2018, 13:26:43
Garridan nickte. "Wenn du mich ungesehen zu einem Seiteneingang bringst, dann bringe ich uns hinein, ohne die Tür einzutreten. Und drinnen müssen wir dann halt so tun, als gehörten wir dazu."

Er sah sich das Gebäude noch einmal an, auf der Suche nach einem geeigneten Eingang, der etwas abseits lag und hoffentlich nicht direkt in die zentrale Halle oder ähnliches führte.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 10.12.2018, 13:43:19
Nachdem sich die Freunde beraten hatten, beschlossen sie, genau so vorzugehen: Solitaire würde die drei unsichtbar machen, und gemeinsam würden sie durch die Seitentür in das Haus der Reifläufer eindringen, um dort nach Mugin und den anderen zu sehen.
Und so fanden sie sich, da sie keine weitere Zeit verlieren wollten, nur kurze Zeit später durch Solitaires Unsichtbarkeitszauber geschützt am westlichen Seiteneingang des Gebäudes wieder, wo Garridan seine Fingerfertigkeit unter Beweis stellte und schnell und leise die Tür öffnete. Flink huschten die drei herein und hofften, dass in dem kurzen Moment niemand von der halb geöffneten Tür Notiz nehmen würde - und tatsächlich: gerade, als sie die Türe hinter sich geschlossen hatten, öffnete sich im Gang zu ihrer Rechten quietschend eine weitere Pforte und Stimmen drangen an ihre Ohren.

"Einer, hatte es geheißen." beschwerte sich eine Männerstimme. "Und jetzt sollen wir plötzlich vier nach Rabenfels bringen. Und wer darf sie wieder schleppen? Ich natürlich. Halt wenigstens mal den Sack auf, wenn du schon sonst nur rumstehst, Akira."
"He, ich hab's im Rücken, sonst würd ich dir helfen." entgegnete ein weiterer. "Aber jemand muss doch aufpassen, dass du auch alle mitnimmst - schließlich kann ICH weiter als bis drei zählen."
Ein kurzes Lachen ertönte, und einen Moment später tauchte im Flur ein hünenhafter Mann auf, der einen Sack auf dem Rücken trug. Ein zweiter, kleinerer Mann folgte ihm.
"So, das ist jetzt aber der Letzte. Mach, dass du vorankommst, mir reicht es, eine Nacht draußen zu verbringen. Und wenn wir morgen abend nicht da sind, möchte ich Silberskorr nicht erklären müssen warum."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 10.12.2018, 14:12:37
Solitaire drückte sich mit dem Rücken gegen die Wand und verhielt sich so still wie es ihr möglich war. Wahrscheinlich würden die Männer genau an ihnen vorbei wollen, nach draußen hatten sie gesagt. Aber dann wandten sie sich doch von ihnen ab und gingen in die andere Richtung.

In Gedanken merkte sie sich die Namen... Akira, das war wohl der kleinere Mann. Silberskorr, den Namen hatte sie schonmal gehört, das war die Anführerin der Gilde. Und Rabenfels... die Varisierin überlegte, ob sie etwas mit diesem Namen verbinden konnte[1].
 1. Knowledge (local) 17 (https://games.dnd-gate.de/index.php/topic,8290.msg1056585.html#msg1056585)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 10.12.2018, 19:51:32
Garridan spürte, wie sich seine Hand zur Faust ballte, aber er blieb still. Hier drin würden sie nur verlieren können. Aber die Männer wollten ja eine Nacht draußen verbringen, das würde die beste Gelegenheit sein. Er wartete also und als die Männer ein Stück weit weg waren flüsterte er den anderen zu.
"Wir warten, verfolgen sie und schnappen sie heute Nacht. Die werden uns nicht entkommen."

Dann überlegte er kurz, ob er mit den Namen etwas anfangen konnte, aber da er weit von seiner Heimat entfernt war, sagte ihm das alles nichts.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 11.12.2018, 00:39:00
So schnell sie diese Entscheidung getroffen hatten, so sehr mussten sie sich auch beeilen, um den beiden Männern mit ihrem Bündel zu folgen, denn sie öffneten die nächste Tür auf der linken Seite, hinter der sich eine Kellertreppe verbarg. Ohne große Probleme huschten die drei hinter dem Größeren durch die Tür, die dieser wegen seiner Last gar nicht erst hinter sich schloss - der andere Mann war bereits vor ihm die Treppe hinunter gegangen. Beim Vorbeigehen spähte Solitaire noch kurz in den Raum, aus dem die beiden eben gekommen waren, der sich als karg eingerichtete Zelle entpuppte: Hier war nichts weiter zu finden, das ihnen weiterhelfen würde.

Am Fuße der Treppe fanden sich die drei Abenteurer in einem langen Gang wieder, der offenbar von dem eigentlichen Gildenhaus weg führte. Als sie dem spärlichen Schein der Fackel folgten, mit dem die Männer vor ihnen ihren Weg beleuchteten, fürchtete Solitaire schon, dass die Wirkung ihres Zaubers hier unten enden würde, und sie sich den Weg nach außen freikämpfen müssten. Doch bereits nach etwa hundert Schritt machte der Gang eine Biegung, hinter der eine weitere Treppe wieder nach oben führte. Noch immer durch den Unsichtbarkeitszauber verhüllt, wagten die drei sich nach oben, um in einem großen Stall herauszukommen, in dem sich ein bereits mit zwei Ochsen bespannter Karren befand, auf dessen Ladefläche sich auf Stroh gebettet zwei große und ein etwas kleinerer Sack befanden, zu denen sich nun ein weitere gesellte.

~~~

Einige Stunden bereits folgten Jehanna, Solitaire und Garridan nun bereits dem Wagen in Richtung Süden, was sich mit Phoebes Unterstützung als wenig anspruchsvolle Aufgabe erwies, und die Dämmerung war nun schon weit fortgeschritten. Dabei blieben sie stets ein Stück außerhalb Sichtweite und mussten im Grunde nur darauf achten, nicht vor Langeweile eingeschläfert zu werden. Endlich flatterte Phoebe aufgeregt von ihrer Observation zu Solitaire zurück und meldete, dass der Karren nun zum Stillstand gekommen war und die Entführer offenbar ihr Nachtlager aufschlugen.

~~~

Mugin war der erste, der vom Gerumpel der Wagen wach wurde, und er wusste sofort, dass er in der Klemme stecke. Nicht nur, dass er hart gefesselt war, auch ein Knebel steckte in seinem Mund und verhinderte, dass er seine Magie wirken konnte - und als wenn dies nicht bereits genug wäre, steckte er offensichtlich in einer Art Sack und konnte nur Geräusche von seiner Umgebung wahrnehmen.
Verzweifelt versuchte er, sich aus seiner misslichen Lage zu befreien, doch die Fesseln saßen zu fest. Was er jedoch erreichte, war, dass auch Arashi und Rumar Endan nun wieder das Bewusstsein erlangten - beiden war das gleiche Schicksal wie dem Gnom beschieden gewesen.

Im Moment sah es schlecht aus für die drei Gefangenen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 11.12.2018, 02:28:38
Als sie den Punkt erreicht hatten, wo die beiden das Nachtlager errichteten, hatte Solitaire bereits einen Plan gefasst.

"Ich kann mit meiner Magie aus sicherer Entfernung eine Grube erschaffen, um den Großen für eine Weile auszuschalten. Es ist natürlich keine absolute Garantie, aber allzu geschickt sieht er ja nicht aus, das sollte schon funktionieren. Dann könnt ihr diesen Akira überrumpeln, während ich mich daran mache, die anderen zu befreien, und wen auch immer sie da noch dabeihaben. Licht kann ich auch erschaffen, wenn es benötigt wird. Ruft einfach etwas, wenn ihr mehr sehen wollt."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 13.12.2018, 17:31:29
Garridan nickte bei ihrem Vorschlag. "Die werden ja ein Feuer machen, Licht sollte also da sein. Sie rechnen ja nicht mit einem Angriff. Ich werde diesen Akiro aber nicht schonen, er wird einiges abbekommen, nur sterben soll er nicht. Von mir aus können wir los."

Er zog sein Schwert und damit war er bereit loszuschlagen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 14.12.2018, 09:01:25
Solitaire hielt sich im Hintergrund, ihre beiden Gefährten waren wesentlich geschickter darin, sich unbemerkt näher heranzuschleichen. Die Zauberin fokussierte sich auf den großen Mann am Lagerfeuer. Sobald Garridan und Jehanna in Position waren, würde sie den Angriff einleiten, indem sie ihren Grubenzauber[1] wirkte, um den 'Riesen' für einige Zeit zu beschäftigen. Danach würde sie sich in Richtung des Wagens aufmachen, um Mugin und die anderen zu befreien.
 1. Create Pit
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 14.12.2018, 12:41:49
Langsam pirschten sich Jehanna, Garridan und Solitaire an das Lager an, nachdem sie ihren Plan gefasst hatten. Solitaire blieb zurück, als sie die Gegner gut genug im Visier hatte, um ihren Zauber vorbereiten zu können, während die anderen beiden sich noch näher heranschlichen.

Als die beiden noch etwa zwanzig Schritt entfernt waren, hörten sie hinter sich plötzlich ein unterdrücktes Niesen: Es war Solitaire, die ein Kitzeln in ihrer Nase zu ihrer eigenen Verärgerung nicht länger unterdrücken konnte. Gebannt hielten alle drei die Luft an:
"Was war das?" hörten sie den kleineren der Männer - Akira - fragen, und Garridan und Jehanna sahen aus ihrer Deckung, wie er den Hals streckte und in die Richtung blickte, in der Solitaire sich verborgen hielt.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 14.12.2018, 13:00:00
Verflixt ... ärgerte sich Solitaire kurz, aber im Endeffekt war es auch egal, sie mussten jetzt so oder so handeln.

Daher folgten dem Niesen kurz darauf arkane Silben als die Zauberin ihre Magie wirkte.

Mit einem Mal öffnete sich unter dem großen Mann am Lagerfeuer eine Fallgrube[1].
 1. Create Pit
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 15.12.2018, 17:53:06
Als Garridan erkannte, dass der Mann es geschafft hatte, der Grube zu entgehen, Solitaire aber bereits los gerannt war, blieb ihm nicht viel anders übrig, als zu versuchen, die Männer von der Frau abzulenken. Also trat er ein Stück von Jehanna entfernt aus dem Gebüsch und ging einen Schritt auf die Männer zu, die Waffe gesenkt.

"So ein Mist, jetzt habt ihr die Falle ausgelöst. Vorsicht, fallt nicht rein, ihr seid ja nicht der Bär. Habt ihr ihn gesehen?"[1]
 1. Bluffen 11
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 16.12.2018, 03:44:42
Mit einem Mal schlug Rumar Endan die Augen auf. Er war völlig orientierungslos und wusste nicht, was mit ihm passiert war. Gerade hatte er noch ein Gespräch geführt und im nächsten Moment wachte er... hier auf. Wo auch immer das war. Er versuchte seine Augen zu öffnen, um die Dunkelheit zu vertreiben und sich einen Überblick zu verschaffen, da bemerkte er, dass er die Augen schon offen hatte und einfach nichts sehen konnte. Er versucht nach Hilfe zu rufen aber ein Knebel hinderte ihn daran. Er versuchte sich zu befreien aber er war gefesselt. Verdammt, er war völlig hilflos.
Doch anstatt der Panik einen Nährboden zu bieten, riet sich Rumar zur Ruhe an. Es musste einen Weg hier weg geben. Irgendeine Möglichkeit würde er schon finden, sich zu befreien. Selbst wenn nicht, gab es immer noch Garridan, Solitaire und Jehanna, die nicht ins Gebäude mitgekommen waren. Sie würden schon bemerken, dass er nicht wiederkam. Vermutlich war es Mugin und Arashi genauso ergangen. Für den Moment blieb Rumar nicht viel mehr übrig, als sich zu versuchen, zu befreien. Es würde nicht einfach werden aber was hatte er schon für eine Wahl? In früherer Zeit war er schon in ähnlichen Situationen gewesen und so versuchte er sich daran zu erinnern, wie er damals den Fesseln entkommen war und diese Erinnerungen in die Tat umzusetzen.[1]
 1. Escape Artist 20
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 17.12.2018, 15:21:15
Jehanna

Jehanna zögerte kurz, da Garridan es mit einem Bluff versuchte, aber entschloss sich dann doch den Moment zu nutzen, wo der größere der beiden Männer gerade so an den Rand von Solitaires Grube gesprungen war.

Mit ihren telekinetischen Talenten konnte sie ihn vielleicht in die Grube stoßen, wenn sie ihn gut erwischen würde. Und die Gelegenheit dafür war genau in diesem Moment da, also konzentrierte sie sich auf einen naheliegenden Stein und schleuderte ihn mit der Kraft ihrer Gedanken in Richtung des Mannes[1].
 1. Kinetic Blast (mit Extended Range und Pushing Infusion): AC 19, DMG 15, Bull Rush 11; Jehanna erhält 1 Burn
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 17.12.2018, 17:37:08
Nachdem Mugin festgestellt hatte, dass er sich wohl nicht eigenständig befreien konnte, dachte er über eine andere Möglichkeit nach. "Eidolon? Bist du da?" Er versuchte mit seiner Dienerin Kontakt aufzunehmen, aber bekam keine Antwort. "Natürlich, ich war ja Bewusstlos, sie ist also in ihrer Heimatebene. Oh Mann, wenn ich das hier überlebe werde ich mir aber was anhören müssen." Mehr als darauf zu hoffen, dass die anderen ihn finden und retten würden blieb ihm nicht übrig.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 18.12.2018, 09:55:56
Es war einem solch schweren Mann nicht wirklich zuzutrauen, doch überraschend behend schaffte er es, sich mit einem Sprung an den Rand der Grube zu retten, die sich gerade unter ihm aufgetan hatte. Überrascht und erschrocken starrten sowohl er als auch sein Kumpan auf das plötzlich entstandene Loch, als Garridan hinter dem Gebüsch hervortrat und sich ihre Blicke auf ihn richteten. Doch bevor sie auch nur auf seine Worte reagieren konnten, wurde der große der beiden Männer wie aus dem Nichts von einem schweren Steinbrocken getroffen, den Jehanna mit ihren kinetischen Kräften auf ihn geschleudert hatte.
Der Mann wankte, und für einen kurzen Moment sah es so aus, als würde er nun doch in der Grube landen - doch erneut schaffte er es, das Gleichgewicht zu halten - um nun schließlich, wie auch sein Begleiter, sein Schwert zu ziehen, da nun klar war, dass sie das Ziel eines Überfalls waren.

~~~

Rumar versuchte indes, seine Fesseln zu lockern, als er draußen erschrockene Rufe vernahm. Ermutigt davon, dass nun wohl niemand auf seinen Sack achten würde, intensivierte er seine Bemühungen noch - und tatsächlich gelang es ihm, sich von seinen Fesseln zu befreien. Im gleichen Moment hörte er zu seiner großen Erleichterung Garridans Stimme, und nun stand nur noch ein dünner Sack zwischen ihm und der Freiheit![1]
 1. Du kannst mit einer Move Action aus dem Sack klettern.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 18.12.2018, 12:27:26
Jehanna

Auf einmal wurde es laut, als Jehanna die Arme ausstreckte, um sich auf ihren nächsten Schlag vorzubereiten. Ein wilder Energiewirbel um sie herum war Zeichen der Kräfte, die die junge Frau entfesselte[1].

Sie machte einen weiteren Stein aus und hob ihn telekinetisch in die Höhe, während sie die gesammelte Energie in das Geschoss lenkte, um es dann wieder gegen den Mann zu schleudern[2].
 1. Move: Gather Power
 2. Standard: Kinetic Blast (mit Extended Range und Pushing Infusion): AC 25, DMG 21, Bull Rush 12; 0 Burn
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 18.12.2018, 12:31:32
Solitaire lief unterdessen los in Richtung des Wagens, um die Gefangenen zu befreien[1].
 1. Double Move: 60 Fuß näher an den Wagen ran
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 18.12.2018, 13:25:00
Auch Garridan zögerte nicht lange und lief auf die beiden Männer zu.[1]
 1. Double Move: 18 Meter, komme also nicht ganz an sie heran.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 18.12.2018, 13:42:42
Noch ehe sich die beiden Männer von dem Schrecken erholen konnten, schleuderte Jehanna bereits einen zweiten Brocken auf den Großen, und diesmal erwischte es ihn noch härter als zuvor: Ohne einen Mucks von sich zu geben, kippte der Mann nach hinten und fiel wie ein Sack Kartoffeln in die Grube. Der kleinere der beiden - Akira - wurde kreidebleich, als er dies mit ansehen musste, und ließ sein Schwert fallen.
"Bitte, tut uns nichts! Wir sind nur Handlanger, die Karren hin- und herfahren."
Er lugte mit ängstlichem Gesichtsausdruck in die Grube.
"Ole, bist du in Ordnung? Ole? Was ist mit dir?"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 18.12.2018, 14:21:37
"Bleib vom Rand der Grube weg, sonst fällst Du auch noch hinein," ermahnte Solitaire den kleineren Mann, dessen Name Akira war.

Sie spurtete weiter auf den Wagen zu, um die Gefangenen zu befreien. Als sie sah, dass Rumar sich bereits regte, sagte sie zu ihm: "Rumar, neben dem Lager ist eine Grube, sie wird noch etwa eine halbe Minute da sein, dann löst sie sich auf. Darin liegt einer der Handlanger, die euch wegbringen sollten. Vielleicht kannst Du ihm ja noch helfen... Ich kümmere mich um die anderen hier."

Dann machte sie sich daran, erstmal Mugin zu befreien, den sie am leichtesten anhand seiner Größe identifizieren konnte.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 18.12.2018, 15:52:40
Garridan machte nicht viele Worte. Er nahm das Schwert des Mannes an sich und befahl ihm, sich an den Wagen zu setzen. Dann fesselte er ihn an das Rad und wartete, bis Solitaire die Kameraden befreit hatte.

"Geht es euch gut, haben sie euch verprügelt?" Ein Blitzen in seinen Augen zeigte deutlich, was bei einem "Ja" passieren würde.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 18.12.2018, 16:46:37
Als Solitaire nacheinander die Säcke öffnete, erlebte sie eine Überraschung, denn außer Mugin, Rumar und Arashi gab es nicht nur einen weiteren Sack, in dem sich die Ausrüstung der Gefangenen befand, sondern es kam noch eine weitere Person zum Vorschein, die offenbar ebenfalls von den Reifläufern entführt worden war.

(https://games.dnd-gate.de/index.php?action=dlattach;topic=8952.0;attach=13663)

Es handelte sich um eine junge Frau, die allerdings ziemlich mitgenommen aussah und sich zunächst schwer tat, sich endgültig aus dem Sack zu befreien. Ihre Züge, wenngleich avistanisch, hatten einen leicht fremdländischen Einschlag, und Rumar erkannte sie als einer Mitglied des Volkes der Varki, welche im äußersten Norden Avistans zumeist ein Nomadendasein führten. Welche Droge sie auch immer von den Reifläufern erhalten hatte, sie schien einen stärkeren Eindruck bei ihr zu hinterlassen, und mühsam blickte sie von einem zum anderen, scheinbar unsicher, was hier gerade passiert war. Trotz ihres Zustandes strahlte sie einen gewissen Stolz, gepaart mit Trotz, aus, als würde sie die ganze Welt herausfordern, es nur versuchen zu wollen, ihr etwas anzutun.

Dann jedoch fiel ihr Blick auf Jehanna, und ihr Züge entspannten sich.
"Ihr müsst Jehanna Grau sein! Also habt Ihr meine Nachricht erhalten!" Als sie bemerkte, dass eine weitere Erklärung notwendig sein könnte, fuhr sie fort: "Mein Name ist Uksahkka, und ich glaube, wir haben das gleiche Ziel."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 18.12.2018, 17:22:52
"Mir geht es gut, den Umständen entsprechend. Ich hatte mich schon gewundert das Arashi nicht zurück in den Warteraum kam als sie Rumar abgeholt hatten." Er verbeugte sich vor der Fremden. "Freut mich euch kennen zu lernen, ich bin Mugin Sanderbarrel." Zu dem Rest der Gruppe gewannt fügte er noch hinzu: "So, ich werde dann mal meine "Lektion über Vorsicht auf vier Beinen" beschwören. Wenn ihr mich braucht ruft nach mir, aber es dauert auch nur eine Minute." Und so machte er sich daran das Eidolon zu beschwören, etwas abseits der Anderen um deren Gespräch nicht mit den arkanen Formeln zu stören.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 20.12.2018, 06:07:46
Ein bisschen was hatte Rumar wohl doch noch aus alten Tagen behalten. Es fiel ihm zwar viel schwerer als damals aber die Handgriffe - obwohl lange nicht geübt - und Techniken liefen wie automatisch ab, sodass er schon bald die Fesseln los war. Einige wenige Sekunden kämpfte er noch mit dem Sack und dann war er auch schon frei. Gerade rechtzeitig, um mit anzusehen, wie einer der Männer, der wahrscheinlich zu ihren Entführern gehörte, von einem Felsen getroffen wurde und in eine große Grube fiel. Sicher Jehannas Werk - so gut kannte er die Frau jetzt schon. Auch Solitaire und Garridan waren da. Rumar lächelte, als er erkannte, dass man sie befreit hatte. "Nein, ich glaube man hat uns nur irgendwie anders außer Gefecht gesetzt." erwiderte er Garridan, während er Solitaire zunickte. "Danke." sagte er noch, bevor er sich schließlich abwandte.
Er wartete die wenigen Sekunden ab, bis die Grube verschwunden war und der Mann, der darin gelegen hatte, plötzlich auf dem Boden vor ihm lag. Der Große und sein Freund hatten sie zwar entführt und manch einer hätte nicht lange gezögert, den einen Mann sterben zu lassen und den anderen zu töten aber Rumar gehörte nicht dazu. Vermutlich waren sie wirklich nur Handlanger. Das machte es zwar nicht unbedingt besser aber es war auch kein Grund, sie zu töten oder sterben zu lassen. So nahm das Orakel seine Heilertasche zur Hand und machte sich an die Arbeit, die er schon so oft getan hatte. Dabei gab er sich wirklich Mühe, denn ihm war es egal, um wen er sich kümmerte. Er heilte und versorgte jeden. Auch Feinde.[1] Für den Moment war er beschäftigt, sodass er Uksahkka gar nicht richtig bemerkte.
 1. Heal 31
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 20.12.2018, 09:02:25
"Grüße, Uksahkka. Wir haben euch gesucht, aber nur ein prügelndes Elementar gefunden. Aber jetzt sind wir ja doch zusammen gekommen. Ich bin Garridan, Jehanna wird euch die anderen vorstellen. Ich muss mich erst um unsere Freunde kümmern."

Also wendete er sich der Grube zu und war entsetzt, als Rumar so unbedacht handelte und die Feinde heilte. Der große Kerl war ja noch nicht mal gefesselt. Also ging er zu ihm, das Schwert in der Hand und sagte. "Wenn ihr nur Handlanger seid, habt ihr nichts zu befürchten. Geh zum Wagen und ich binde dich bei deinem Freund an, dann unterhalten wir uns. Danach könnt ihr gehen. Wenn du aber Mist baust, schneide ich dir die Kehle durch."

Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 22.12.2018, 12:12:31
Arashi schlug die Augen auf die Augen auf als sich der Sack über ihm öffnete. Nachdem er erwacht war und festgestellt hatte, dass er gefesselt war hatte er einfach die Augen wieder geschlossen und hatte gewartet. Selbst als er die Kampfgeräusche gehört hatte hatte er seine Kräfte geschont.
Als er von seinen Fesseln befreit war rieb er sich die Handgelenke und trat von einem Fuß auf den anderen: "Nein, nein. Nicht geschlagen. Nur mit einem Blasrohr betäubt. Aber vielleicht sollten wir uns einfach wieder hinlegen und die beiden Herren uns weiter fahren lassen oder? Ich meine sie hatten ein Ziel und ich glaube wir haben wohl das gleiche Ziel oder?"

Die andere Frau ignorierte er einfach und erzählte weiter. Als ob ihm plötzlich etwas eingefallen trete er sich ruckartig zu der Führerin um: "Arashi, nennt man mich. Vielleicht sollten wir reden, bevor wir weiterfahren oder?"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 22.12.2018, 12:30:35
"Nach Rabenfels sollten sie euch bringen... was auch immer das für ein Ort ist. Bis zum kommenden Abend. Und die Anführerin der Reifläufer, Thorborg Silberskorr, erwartet sie wohl selbst. Naja, jedenfalls würden sie sich vor ihr verantworten müssen, wenn sie nicht bis zum Abend dort angekommen sind. Aber da wird uns Akira sicherlich noch ein paar Wörtchen mehr zu berichten können..." erklärte Solitaire noch, um die Lücken der anderen zu füllen, die die Wortwechsel nicht mitbekommen hatten.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 22.12.2018, 15:20:53
Jehannas Augen leuchteten noch immer so strahlend wie glühende Kohlen. Das passierte immer, wenn sie ihre Kräfte so aggresiv und plötzlich einsetzte. Es würde erst nach einer ruhigen Nacht verschwinden, aber das kümmerte Jehanna nicht allzu sehr. Sie war vielmehr froh, dass alles so gut funktioniert hatte und sie zudem endlich Uhsahkka gefunden hatten. Sie streckte der Frau die Hand in, um sie zu begrüßen: "In der Tat, ich bin Jehanna und das hier sind meine Gefährten." Schnell stellte sie alle vor, die es noch nicht selbst getan hatten. Dann sprach sie weiter: "Nun, ich weiß nicht genau, ob wir das gleiche Ziel haben. Wir versuchen herauszufinden, was mit den Reifläufern genau vorgeht. Sie haben etwas, das wir brauchen und vermutlich auch Ulf Gormundr. Ist es immer noch er, den ihr sucht? Und wisst ihr mehr darüber, was genau hier eigentlich vorgeht?"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 22.12.2018, 19:41:43
"Richtig, ich bin auf der Suche nach Ulf, und alle Informationen, die ich eingeholt habe, führen zu den Reifläufern. Aber zunächst möchte ich euch herzlich für meine Rettung danken - ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie froh ich darüber bin, euch zu sehen. Ich war mir sicher, mein letztes Stündlein hat geschlagen."
Während sie mit ihren Rettern sprach, durchforstete sie den anderen Sack und legte nach und nach die Ausrüstung wieder an, die ihr abgenommen worden war - mehrere Dolche, Beutel (die sie gründlich inspizierte, ob noch alles vorhanden war) und andere Dinge.
"Habt ihr schon einmal von den gefrorenen Schatten gehört?" fragte sie plötzlich in die Runde, und als sie eine bejahende Antwort erhielt, fuhr sie fort. "Was ihr vermutlich nicht wisst, wovon ich inzwischen aber überzeugt bin, ist, dass die gefrorenen Schatten und die Reifläufergilde ein und dieselbe Organisation sind! Zumindest bilden die Reifläufer die nach außen hin seriöse Fassade dieses Verbrecherhaufens. Aus irgendeinem Grund haben sie sich in letzter Zeit wohl in den Kopf gesetzt, den gesamten Handelsverkehr nach Xian Tia unter ihre Kontrolle zu bringen - und soweit ich es überblicken kann, ist ihnen das auch gelungen. Ulf ist wohl der letzte freie Führer, der die gefährliche Route über die Krone der Welt beherrscht und keinen 'Exklusivvertrag', wie sie das nennen, mit den Reifläufern abgeschlossen hat.

Nicht, dass sie es nicht versucht hätten, aber Ulf und ich lieben unsere Unabhängigkeit - aber da haben wir auch noch nicht geahnt, zu welchen Mitteln die greifen würden, um ihren Kopf durchzusetzen."


Inzwischen Uksahkka die letzten Dinge an ihrem Körper verstaut und klopfte sich noch einmal ab, um zu kontrollieren, dass alles an Ort und Stelle war. Mit einem zufriedenen Lächeln sprach sie weiter:
"Glücklicherweise habe ich dann erfahren, dass ihr auch ein Huhn mit diesen Bastarden zu rupfen habt, und versucht mit euch Kontakt aufzunehmen. Was dann passiert ist, wisst ihr ja bereits."
Sie nickte Garridan zu, der das Elementar erwähnt hatte.
"Also gut, ich bin bereit! Wie ... Arashi war der Name? ja schon erwähnte, sind wir ohnehin auf dem Weg in ihr Hauptquartier, wie es scheint. Das echte, meine ich. Ich bin auch der Meinung, wir sollten die Reise einfach fortsetzen. Ihr sucht irgendein Schwert, hieß es? Nun, ich bin nur an Ulf interessiert, alles andere könnt ihr behalten, was wir finden. Was meint ihr - wir schließen uns zusammen, und zeigen diesen Schlitzaugen, dass sie früher aufstehen müssen, wenn sie sich mit uns anlegen wollen?"
Einen kurzen Augenblick stockte sie, dann grinste sie schuldbewusst Arashi an.
"Entschuldige ... ist mir so rausgerutscht."

~~~

Die beiden Wagenlenker hatten derweil keine Anstalten gemacht zu fliehen, oder sonstwie Schwierigkeiten zu bereiten. Willig ließen sie sich fesseln und harrten der Dinge, die da auf sie einbrechen würden.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 22.12.2018, 23:11:51
Nachdem endgültig alles unter Kontrolle war, ging Solitaire zu den Wagenlenkern, um sich ein wenig mit ihnen zu unterhalten.

"Jungs, eins vorweg. Solange ihr euch benehmt und uns keine Schwierigkeiten macht, habt ihr auch nichts zu befürchten. Wir haben keinen Grund euch zu töten, solange ihr uns keinen gebt. Wie Akira selbst sagte, seid ihr nur Handlanger, die die Drecksarbeit erledigen. Es wäre allerdings ratsam, dass ihr euch bald eine neue Anstellung suchen solltet. Am besten auch an einem anderen Ort. Ich könnte mir vorstellen, dass eure Bosse nicht ganz so verständnisvoll sind, wie wir."

"Also, Akira, dann erzähl mir doch mal was Du so alles weißt. Über Rabenfels, über die gefrorenen Schatten, über Thorborg Silberskorr, wie das hier mit eurer 'Lieferung' genau von Statten gehen soll, und natürlich was hier sonst noch so vor sich geht, was nicht zu den ehrenhaften Tätigkeiten der Reifläufergilde gehört. Und was weißt Du über einen schwarzen Raben mit einer blutroten Flügelspitze?"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 23.12.2018, 16:36:29
Garridan hatte sich wieder etwas beruhigt. Offenbar waren diese Männer wirklich nur einfache Handlanger, das machte es zwar nicht besser, aber sie suchten die Verantwortlichen, und nicht die Knüppelknechte. Also hielt er sich zurück und versuchte Solitairs Frage durch einen finsteren Blick und seine locker in der Hand liegende Waffe zu unterstützen. Langsam fügten sich die Puzzleteile zu einem Bild zusammen und er hatte ein wenig die Hoffnung, dass sie dem Kern der Sache immer näher kamen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 23.12.2018, 18:17:16
Jehanna lauschte aufmerksam Usahkkas Worten und nickte mehrfach zur Bestätigung, wenn die andere Frau ihr eine Frage stellte, die sie so leicht beantworten konnte. Auch mit dem Plan gemeinsam gegen die Reifläufer vorzugehen war zumindest Jehanna einverstanden. Ein zusätzliches Paar Hände würde ihnen nicht schaden und im Kampf zählte jeder, der eine Waffe halten konnte. Denn mit diesen Leuten war wohl nicht zu spaßen. Aber ein wenig vorbereiten sollten sie sich dann doch: "Wisst ihr irgendetwas über dieses Hauptquartier zu dem man euch bringen wollte? Dieses Rabenfels? Oder ist es der Rabenfels?"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 30.12.2018, 00:27:08
Die beiden Gefangenen schienen eingeschüchtert genug zu sein, um nicht lange herumzudrucksen - Akira insbesondere benötigte keine weiteren Hilfen, um seine Zunge zu lockern. Wenn er die Wahrheit sprach, hatten die beiden Rabenfels selbst jedoch noch kaum von innen gesehen; dennoch sprudelten einige hilfreiche Informationen aus den beiden heraus.

Rabenfels selbst befand sich eine knappe halbe Tagesreise südlich von ihnen, so dass sie damit gerechnet hatten, die Festung gegen Mittag des nächsten Tages zu erreichen. Denn eine Festung war es, wenn Akira nicht log: Gebaut auf einen hohen Felsen, stand ein zweistöckiges Langhaus mit Wehrturm, das nur über eine schmale Holztreppe zu erreichen war, die sich am nackten Fels entlangwand - oder fast, denn es gab noch einen geheimen Pfad durch den Grungirwald, der von der anderen Seite an Rabenfels heranführte; doch auch dieser führte durch eine Felsschlucht, die von der Feste gut einsehbar war.

Die Gilde hatte die Festung erst vor wenigen Monaten von einem unbedeutenden Adligen erworben, der, von einer schweren Krankheit geschlagen, in ein Stadthaus nach Kalsgard gezogen war. Seitdem musste dort eifrig renoviert und umgebaut worden sein, was Akira am Baumaterial festmachte, welches die beiden in rauhen Mengen von Kalsgard dorthin gebracht hatten. Der einzige Raum, den die beiden dort jemals betreten hatten, war die Küche, in der sie eine kurze Stärkung zu sich nehmen konnten, bevor sie sich wieder auf den Rückweg machen mussten. Sie war auch der erste Raum, in den man gelangte, wenn man den Pfad durch den Wald nahm.

Uksahkka lauschte den Erzählunges Akiras, nickte an der einen oder anderen Stelle und ergänzte hie und da etwas, was sie während ihrer Nachforschungen herausgefunden hatte; doch viel mehr konnte auch sie nicht beitragen. Sie war sich jedoch sicher, dass die meisten Anführer der Gilde sich dort befinden mussten, und dass die Reifläufer - oder die Gefrorenen Schatten - alles dorthin brachte, was für sie von Wert war: Darunter auch Gefangene und sicherlich magische Artefakte.

"Ich würde vorschlagen, ihr bringt uns bis zum Beginn dieses Pfades, soweit, dass wir den restlichen Weg selbst finden. Dort könnt ihr verschwinden, und wenn wir noch einmal einen Hauch von euch sehen, werdet ihr diesen Tag nicht überleben! Ich würde euch raten, das Land zu verlassen - im Süden soll es schön sein, dort ist es auch viel sonniger als hier. Und kommt bloß nicht auf die Idee, die Reifläufer irgendwie zu warnen."
Erst dann blickte sie in die Runde:
"Einverstanden? Den Wagen nehmen wir, und die Kleidung der beiden auch. Entweder wir verkleiden uns, zwei von uns nehmen die Plätze der beiden hier ein und der Rest wartet in den Säcken - oder wir warten auf die Nacht, und versuchen uns im Schutz der Dunkelheit anzuschleichen. Was denkt ihr?"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 30.12.2018, 04:22:23
Einige Minuten war Rumar damit beschäftigt, die beiden Handlanger zu verarzten, sodass er nur mit einem Ohr zuhörte. Obwohl er nicht jedes Detail verstand, so hörte er dennoch genug, um sich ein Bild machen zu können. Anscheinend hatten sie Glück im Unglück gehabt, denn wenn sie nicht gefangen genommen worden wären, hätten sie Uksahhka vielleicht nie gefunden. Doch da sie nun hier und befreit war, teilte sie auch alle Informationen, die sie besaß. Langsam verband sich alles zu einem klaren Bild und machte endlich Sinn. Die Reifläufer und die gefrorenen Schatten waren also Ein und Dasselbe und da sie alle etwas von dieser Gruppe wollten, schlug Uksahhka vor, sich einfach zusammenzutun. Wieso nicht?
"Nun." begann Rumar, als die neue Begleiterin der Gruppe einen Vorschlag machte. "Wir haben das gleiche Ziel und waren sowieso dorthin unterwegs. Wenn sich zwei Leute gut verkleiden können, kann der Rest der Gruppe sehr einfach in diese Festung geschmuggelt werden und wenn nicht, haben wir immer noch die Nacht als Möglichkeit." So genau kannte er sich nicht mit den Kräften und Talenten seiner Kollegen aus. Er konnte sich zumindest nicht gut verkleiden - weder auf normale, noch auf magische Weise. "Wir sollten aber auch überlegen, wie wir vorgehen wollen, wenn wir in der Feste sind. Wenn wir erfolgreich die Feste betreten haben - auf welchen Weg auch immer - sollten wir auf die eine oder andere Weise vielleicht unseren Weg auskundschaften und dann sehen, welche Möglichkeiten wir haben. Vielleicht kann Phoebe das auch vorher erledigen oder, falls wir in der Nacht die Festung betreten, jemand der gut schleichen kann."
Er selbst war leider nicht sehr dafür geeignet. Seine Talente lagen woanders, sodass er wohl eher passiv bei dieser Sache bleiben musste. Je weniger Leute aktiv wurden, desto geringer war auch die Chance, letztendlich entdeckt zu werden.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 30.12.2018, 11:37:08
Jehanna lauschte aufmerksam auf die Worte der zwei Gefangenen als auch die ihrer neuen Verbündeten. Das würde sicherlich nicht allzu leicht werden, aber ihnen blieb wohl nicht viel anderes übrig: "Ich für meinen Teil bin ganz gut darin, nicht gesehen zu werden, ich glaube aber, dass es vielversprechender ist, den Wagen zu nutzen und zu versuchen so in die Festung zu gelangen. Wenn sie noch ausgebaut wird, sollte ja genug schweres Baumaterial herumliegen und ich müsste in der Lage sein in kürzester Zeit ein oder zwei der Türen zu blockieren, damit wir, sobald wir entdeckt werden, nicht direkt mit allen Bewohnern der Festung konfrontiert werden. In der Dunkelheit werden nicht nur die Reifläufer, sondern auch wir selbst schlecht sehen, was vor sich geht. Da ziehe ich die Täuschung im Hellen vor."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 30.12.2018, 12:21:34
"Also, ich kann mich durch einen Zauber verkleiden. Allerdings ist das nur äußerlich, also die Stimme könnte ich nicht besonders glaubwürdig nachahmen, falls das nötig werden sollte," erklärte Solitaire ihre Verkleidungsmöglichkeiten nochmal.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 03.01.2019, 15:33:02
Noch bevor sich der Nebel der Beschwörung voll gelegt hatte sprang das Eidolon bereits ihren Meister an und riss ihn mit ihrem Kopf zu Boden. Kurz ließ sie diesen auf Mugins Brust ruhen bevor sie ihn ruckartig anhob und ihm in die Augen starrte. Für die Anderen sah es wie ein Starrwettbewerb aus, aber Mugins Gesichtsausdruck zeigte das er sich so einiges anhören musste. Schließlich konnte er sie dazu überreden ihn zumindest aufstehen zu lassen. Wenig später konnte er sich dann wieder dem Rest der Gruppe anschließen und wurde auf den Stand der Dinge gebracht.

"Ich kann mich und das Eidolon in Ebenbilder der Beiden verwandeln, aber leider hilft das auch nicht mit der Stimme. Aber ja, bisher waren unsere improvisierten Pläne ja erfolgreich. Solange wir reinkommen sollte schon alles gut gehen," steuerte Mugin bei. "Allerdings kann das Eidolon und per Übertragung auch ich im Dunkeln sehr gut sehen."

Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 07.01.2019, 00:05:39
Die Abenteurer hatten die verschiedenen Möglichkeiten, die sich ihnen boten, eine Weile besprochen, bis sie zu dem Schluss kamen, dass Mugin seine Zauber besser aufsparen sollte, denn sie würden auch innerhalb der Festung noch so einiges zu tun bekommen. Für Solitaire war der Verkleidungszauber weniger aufwendig, daher würde die junge Frau einen der beiden Fahrerplätze auf dem Wagen einnehmen. Erst später, wenn sie in die Nähe von Rabenfels gelangen würden, würde sie ihren Verkleidungszauber wirken, um Oles Aussehen anzunehmen. Auf den anderen setzte sich dann Garridan, der die Rolle von Akira annahm. Dazu nutzte er einige der Kleidungsstücke von Akira selbst, um zumindest einigermaßen authentisch zu wirken. Dass sie viel mehr als flüchtigen Blicken standhalten würden, erwarteten sie ohnehin nicht.

Die vier "Gefangenen" - Mugin, Arashi, Rumar und ihre neue Verbündere Uksahkka - würden wieder in den Säcken verstaut, allerdings so, dass sie sich leicht selbst befreien konnten.

Damit waren nur noch Jehanna und das Eidolon übrig, die sich normal auf dem Wagen verstecken müssten. Im hinteren Teil des Wagens, im Sichtschutz der vier Säcke und mit einigen Decken vor neugierigen Blicken geschützt, könnten die beiden es sich vorerst gemütlich machen, um später - so ihr Plan aufging - in Rabenfels dann überraschend vom Wagen springen zu können.

Da nicht alle etwas sehen konnten, wenn sie in die Festung hineinfuhren, vereinbarten sie auch noch ein Kommando, welches den Angriff einläuten würde, den sie alle dort erwarteten.

Bevor die Reise weiterging, ruhten sich alle aber nocheinmal richtig aus, während natürlich immer jemand auf die beiden Wagenlenker aufpasste.

Am nächsten Tag ging es dann los. Phoebe flog immer ein Stückchen voraus, um den Weg auszukundschaften. Die beiden Wagenlenker begleiteten die Gruppe noch einen Teil des Weges, solange bis sie den Grungirwald erreicht hatten. Dort gab es den geheimen Pfad, von dem Akira gesprochen hatte und der sie bis nach Rabenfels führen würde.

Hier trennten sich schließlich ihre Wege. Den beiden Wagenlenkern gaben sie noch genug Nahrung und was auch immer sie sonst auf ihrer Weiterreise brauchen würden mit, neben einigen gutgemeinten Ratschlägen, die vor allem beinhalteten, sich in Zukunft von den Reifläufern fernzuhalten und am besten ganz weit weg neu anzufangen. Solitaire gab jedem auch noch fünf Goldmünzen mit auf den Weg, damit sie nicht gänzlich mittellos dastanden.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 07.01.2019, 13:17:58
Der Pfad, so mussten selbst die erfahrenen Fährtenleser Garridan und Arashi sich eingestehen, wäre ohne die Hilfe ihrer beiden Gefangenen für sie unmöglich zu finden gewesen. Vom Waldweg aus schien es, als würde eine massive Felswand den Weg auf der linken Seite versperren, doch hinter einem dichten Busch lag versteckt der Zugang zu einem Weg, der sogar breit genug war, dass ihr Karren ihn gerade eben passieren konnte.

(https://games.dnd-gate.de/index.php?action=dlattach;topic=8952.0;attach=13675)
Auf beiden Seiten ragten die Felswände empor, als die Gefährten dem sich schier endlos aufwärts durch die Felsspalte schlängelnden Pfad folgten - sollte hier ein Hinterhalt auf sie warten, wären sie schutzlos ausgeliefert. Entsprechend mulmig war dem einen oder anderen zumute, als die Klappern der Wagenräder die Stille durchbrach.   

Nach schier endlos scheinender Zeit - sie waren sicherlich drei Meilen durch das Felsgestein gereist - öffnete sich die Schlucht plötzlich vor ihnen, und ohne Vorankündigung standen sie mit ihrem Karren in einem kleinen, grünbewachsenen Talkessel, an dessen gegenüberliegendem Ende ein hochaufragendes Herrenhaus thronte - Rabenfels, daran gab es keinen Zweifel. Es handelte sich um ein zweistöckiges Langhaus aus Stein und Holz, grau von der Witterung, das noch von einem angebauten Turm überragt wurde. Wer immer das Haus gebaut hatte, hatte wohl vor allem im Sinn, keine ungebetenen Besucher begrüßen zu müssen.

Das kleine Tal hatte keine weiteren Zugänge außer dem, durch den sie gerade gekommen waren, und wurde auf beiden Seiten von steilen Felswänden eingerahmt. Auf der linken Seite ergoss sich ein kleiner Wasserfall von eben dieser Klippe herab in einen Teich, an dessen Ufer mehrere Schafe grasten. Von dort floss ein kleiner Bach durch ein schweres Eisengitter in das Fundament von Rabenfels.

Der Weg, auf dem sich die Abenteurer befanden, durchzog das Tal und endete an der einzigen Tür, die auf dieser Seite des Hauses zu sehen war - sie führte zur Küche, wie sie von Ole und Akira erfahren hatten. Ansonsten gab es nur im Obergeschoss noch mehrere kleine Fensteröffnungen, die aber deutlich zu eng für einen Menschen und dazu noch vergittert waren.

Bisher schien niemand von ihnen Notiz genommen zu haben; keine Menschenseele war zu sehen, als sie sich langsam der Festung näherten - und selbst die Schafe schienen sich nicht dafür zu interessieren, wer da des Weges kam.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 08.01.2019, 19:58:58
Über die Nacht versuchte sich Arashi auszumalen was sie am nächsten Tag erwarten würde. Er betete, dass Gozreh ihm die nötige Kraft zu geben seinen Auftrag zu erfüllen.[1]

Am nächsten Tag sitzt er mit angezogenen Beinen auf dem Karren, sobald das Langhaus in Sicht kam legte er sich hin und zog sich den Sack locker über den Kopf. Stumm betete er, dass sie ohne Kampf rein kommen würden. Es würde genug Blutvergießen geben werden, irgendetwas in Arashi war sich dabei ziemlich sicher.
 1. Zauber sind umgestellt
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 09.01.2019, 04:40:48
Eine Weile lag Rumar noch wach und dachte über den nächsten Tag nach. Es würde nicht einfach werden, in die Festung zu kommen und selbst wenn sie unbeschadet eindringen konnten, würden sie um einen Kampf nicht herum kommen. Es würde Tote geben. Schon wieder. Er wusste, dass es richtig und wichtig war, diese Leute aufzuhalten, denn wenn sie es nicht taten, würde es noch weit mehr Opfer geben. Trotzdem fragte sich das alte Orakel, warum die Götter ihm nicht einen anderen Weg offenbarten. Einen, bei dem es nicht so viele Opfer geben würde. Er hatte sich vor vielen Jahren dem Heilen verschrieben. Er wollte Menschen helfen. Nicht sie umbringen. Doch er und auch die anderen Gruppenmitglieder würden das nicht verhindern können und mussten damit leben. Rumar seufzte und versuchte etwas Schlaf zu finden.
Den nächsten Morgen verbrachte er vor allem im stummen Gebet mit den Göttern. Er bat sie um Schutz und Weisheit, damit sie alle unbeschadet diesem Pfad weiter folgen konnten. Er bat sie um Kraft und Ausdauer, um den schon bald folgenden Kampf überstehen zu können. Natürlich bat er sie auch um ihre magischen Kräfte, damit er seine Verbündete und Freunde heilen und unterstützen konnte. Nach einer schlichten Mahlzeit ging es auch schon los, denn der Weg war noch lang. Rumar setzte sich auf den Wagen und hielt sich bereit, in dem Sack zu verschwinden, sobald es nötig war. Viel Reden tat er nicht - der Plan lastete zu sehr auf ihm. Erst als sie das kleine Tal erreichten und Rabenfels schließlich in Sicht kam, tat er es Arashi gleich und legte sich in einen der Säcke. Stumm sprach er ein weiteres Gebet an die Götter und wartete auf das abgesprochene Zeichen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 09.01.2019, 16:49:35
Mugin war erleichtert als man sich darauf geeinigt hatte, dass nicht er einen der Wagenlenker mienen sollte. Das würde ihm einen seiner Zauber einsparen und zudem war er noch nie gut darin gewesen zu schauspielern. Wahrscheinlich wäre es sowieso besser gewesen es das Eidolon machen zu lassen. Besonders erfreut zurück in den Sack zu müssen war er allerdings auch nicht.

Den Rest des Tages war das Eidolon besonders anhänglich. Selten ließ sie ihn sich auch nur eine Körperlänge von ihr entfernen und er musste sie sogar davon abhalten ihn zu begleiten als er sich mal in die Büsche entschuldigte. Am Abend dann schlang sie ihren Körper um ihn bis er einschlief und sie zurückgeschickt wurde. Es war nun viele Jahre her, aber genau so hatte sich das Eidolon verhalten nachdem Mugin in Sandfleck angekommen war, verletzt durch die Goblins auf der Straße. Sie würde sich schon wieder beruhigen, da war er sich sicher.

Als sie sich dann am folgenden Tag dem Langhaus näherten, nahm er seinen Platz wie besprochen ein. Das Eidolon hatten sie schon zuvor mit einigen Decken auf dem Laderaum versteckt. Für sie war es sicher zum Vorteil, dass sie nicht atmen brauchte.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 09.01.2019, 18:48:34
Nachdem sie alles wichtige von den beiden Männern erfahren hatten saßen sie noch eine Weile am Feuer und besprachen sich. Verschiedene Pläne wurden erwogen und wieder verworfen. Am Ende war klar, dass Garridan den Wagen lenken würde, zusammen mit Solitaire.

Er schlief ruhig in dieser Nacht, denn er glaubte nicht, dass man einen Angriff in der Burg erwarten würde. Am nächsten morgen aß er ordentlich und bereite sich dann auf seine Aufgabe vor. Zusammen mit den anderen versuchte er die Verkleidung zu perfektionieren, übte die Körperhaltung und den Klang der Stimme desjenigen, für den er sich ausgeben sollte.[1]

Als sie sich dann auf den Weg machten und Garridan den versteckten Weg beinahe übersehen hätte, stieg die Zuversicht, dass die Leute dort darauf vertrauen würden, dass kaum jemand von ihnen wusste.

Bald nachdem sie den Weg entdeckt hatten schickten sie die beiden Handlanger fort, er vertraute darauf, dass sie genug Angst hatten, um die Gruppe zu hintergehen. Langsam steuerte er den Wagen in Richtung ihres Ziels und bis an das Gebäude. Dort angekommen versuchte er weiterhin keine Aufmerksamkeit zu erregen und öffnete die Türe vorsichtig. Drinnen befand sich wie erwartet die Küche, darin vier Personen, die mit Kochen beschäftigt waren. Garridan war zwar etwas überrascht, aber auf so etwas hatte er ja gehofft.
Also versuchte er im Tonfall Akiras zu sprechen, nuschelte dabei aber etwas, damit nicht auffiel, dass er seine Stimme verstellte. "Wir bringen Gefangene."
Dann sah er sich kurz um und fragte sich, wie sie mit dem Wagen ins Innere kommen konnten. Schließlich wollte er die Säcke nicht durch die Küche tragen.
 1. Verkleiden 17
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 10.01.2019, 12:49:04
Die vier Männer in der Küche sahen eher gelangweilt aus, als Garridan die Tür öffnete; nur einer von ihnen blickte kurz in seine Richtung, während die anderen weiter lustlos ihren Küchendienst verrichteten - es schien nicht so, als wäre das Kochen ihre Berufung. Während einer Kartoffeln schälte und ein anderer damit beschäftigt war, Gemüse kleinzuschneiden, rührte ein Dritter in einem großen Topf, der auf dem Herd stand und einen nicht besonders verlockenden Duft verströmte.

Erst als Garridan die Männer ansprach, schienen sie wirklich Notiz von ihm zu nehmen.
"Und was ham wir damit zu tun?" fragte einer von ihnen mit klar vernehmlichen Tian-Akzent. "Schleppt sie selbst rein."
Doch plötzlich drehte sich der Kartoffelschäler um und blickte den Neuankömmling genauer an. "He, du bist nicht Akira!" rief er auf, und Garridan sah ein Messer in seiner Hand aufblitzen, als er sich ihm näherte.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 13.01.2019, 13:18:27
Jehanna zögerte nicht lange, als sie hörte, wie Garridans Tarnung aufflog und befreite sich von der Decke und dem Stoffsack, die sie verborgen gehalten hatten. Jetzt konnte sie sich endlich einen Überblick verschaffen, womit sie es genau zu tun hatte. Also sah sie sich das Gebäude an und achtete in erster Linie darauf, ob sie irgendwelche Fenster oder Wachposten auf dem Dach entdeckte, von denen aus man sie beobachtete und ihnen in den Rücken fallen konnte.[1]
Da sie keine unmittelbare Bedrohung draußen erkennen konnte, trat die junge Frau hinter Garridan, um in die Küche sehen zu können.[2] Das hier würde keine Infiltration werden. Also packte sie mit ihrer Telekinese einen der Kochtöpfe und schleuderte ihn mit voller Wucht gegen den Mann, der sich mit dem Messer auf Garridan zubewegte.[3]
 1. Percpetion 29 (https://games.dnd-gate.de/index.php/topic,8290.msg1057679.html#msg1057679), wenn du das schon als Aktion für die erste Runde zählen willst, ist das auch ok.
 2. Move Action: Bewegung zwei Felder hinter Garridan, so dass Jehanna rein sehen kann
 3. Angriff mit Kinetic Blast: 14, 16 SP (je +1 wenn er innerhalb von 9m ist) (https://games.dnd-gate.de/index.php/topic,8290.msg1057704.html#msg1057704)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 13.01.2019, 23:01:22
Als Jehenna ihr Versteck verließ, war klar das sie aufgeflogen waren. Zumindest bis ans Haus hatten sie es geschafft. Auch Mugin kletterte aus seinem Sack und da ein Kampf wohl nicht zu vermeiden war, sprach er die nötigen Zauberformeln für Magic Fang.[1] Das Eidolon kroch derweil unter den Decken hervor und begab sich dann zu Garridan an der Tür nachdem sie sich den Verstärkungszauber von Mugin abgeholt hatte. Dort wartete sie ab, ob die Männer sie angreifen würden.[2] Mugin ging vorerst hinter dem Wagen in Deckung, er wollte nicht für Bogenschützen ein leichtes Ziel abgeben, wenn es denn solche gab.[3]
 1. Magic Fang auf das Eidolon
 2. Bewegung nördlich von Garridan, Ready Action Bite 10, Dmg 12 1d6 Bleed
 3. Bewegung südlich des Wagens in Deckung
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 13.01.2019, 23:25:19
Jehannas Ziel fiel wie vom Schlag (oder besser einem vollen Kochtopf) getroffen zu Boden, während der Inhalt des Topfes, eine dickliche braune Flüssigkeit, die man in Ermangelung eines besseren Wortes wohl als Suppe bezeichnen konnte, sich über ihn und den Boden ergoss. Die anderen drei Männer dachten in Anbetracht der offensichtlichen Übermacht ihrer Gegner gar nicht erst daran, den Fehler ihres Kollegen zu wiederholen und stürzten allesamt in Richtung der Tür, die ins Innere des Hauses führte.

~~~

Runde 1
alle Spielercharaktere
Küchenhilfe 1
Küchenhilfe 2
Küchenhilfe 3
Küchenhilfe 4

Zur Situation: Ich mache erstmal keine neue Karte. Alle drei sind durch die jetzt offene Tür im Norden verschwunden.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 14.01.2019, 21:21:38
Schon wieder kam es zum Kampf. "Der Zauber wäre wohl doch besser gewesen". Aber es half jetzt nichts also ging Garridan vorsichtig zur Türe und spähte in den Raum hinein, um kein Ziel für einen Bogenschützen abzugeben[1]. Er hoffte zu sehen, wohin die Männer flohen und natürlich sollten sie nicht einfach durch die Türe stolpern ohne zu wissen, was dahinter war.
 1. Wurf nötig?
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 15.01.2019, 08:01:32
Solitaire stieg vom Wagen ab und begab sich in die Nähe der Eingangstür, wo sie noch außerhalb des Gebäudes ersteinmal vorsichtig Position bezog. Es war natürlich schade, dass sie direkt aufgeflogen waren, aber im Endeffekt hatten sie mit nichts anderem gerechnet. Sie waren drinnen, genau wie sie es sich vorgenommen hatten.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 15.01.2019, 10:13:46
Garridan folgte den Männern vorsichtig und sah durch die Tür, hinter der er einen breiten Gang entdeckte, auf dessen gegenüberliegender Seite die Männer gerade in einen weiteren Raum liefen. Darin konnte er außerdem schwach die Umrisse eines Stockbettes erkennen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 15.01.2019, 14:56:07
Als Bewegung in die anderen Säcke auf dem Wagen kam, war sich Rumar sicher, dass sie aufgeflogen waren. Es dauerte einige Sekunden, bis sich der alte Mann aus seinem Versteck befreit hatte, woraufhin er sofort seine Umgebung in Augenschein nahm und sich zu orientieren versuchte. Er entdeckte Garridan, Jehanna und das Eidolon, die bereits alle weitergegangen waren - in eine Küche, wie es aussah. Vorsichtig stieg Rumar vom Wagen und schloss sich ihnen an. Wie schon in den Kämpfen zuvor, legte er eine Hand auf Garridans Schulter, um ihn einen Teil seiner magischen Kräfte in Form einer schützenden Barriere zu schenken.[1]
 1. Shell of Succor: 15 temporäre HP für Garridan
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 16.01.2019, 09:19:02
Jehanna zögerte nicht lange und folgte Garridan zu der Tür, durch die die drei anderen Männer verschwunden waren. Dort angekommen sah sie als erstes in die Richtung, in die die drei nicht geflohen waren. Denn während klar war, dass sich auf diesem Weg Feinde befanden, mochten ihnen von der anderen Seite weitere Verteidiger der Feste in den Rücken fallen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 16.01.2019, 17:00:35
Da es keinen Sinn machte, jetzt allzu zögerlich vorzugehen, trat auch Solitaire beherzt in das Gebäude hinein und positionierte sich hinter Garridan[1]. Von ihrer neuen Position aus konnte sie die drei Fliehenden ebenfalls gut erkennen.

Die Zauberin überlegte nicht lange und wirkte eine magische Formel, die eine Wolke aus glitzerndem Staub um ihre Gegner legte, um diese zu blenden[2].
 1. Move: Bewegung auf das Feld schräg rechts unterhalb von Garridan
 2. Standard: Glitterdust auf den Punkt oben zwischen den beiden Fliehenden, von da aus dann 10 Fuß Radius
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 16.01.2019, 17:38:06
Das Eidolon folgte Garridan und sah die fliehenden Männer durch eine Tür verschwinden. SIe hielt es für angebracht Vorsicht walten zu lassen und plazierte sich neben der Tür in den unbekannten Raum. Sie warf einen schnellen Blick hinein, machte dann aber einen Schritt zurück um aus dem Sichtfeld der Männer wieder zu verschwinden. Sollte jemand durch die Tür kommen, war das Eidolon bereit zuzuschnappen.[1]

Mugin ging in die Küche und lief zu dem am Boden liegenden Mann, er wollte überprüfen ob er tot oder nur bewusstlos war.[2]
 1. Bewegung neben die Tür, Ready Action Bite
 2. Bewegung zum Mann, Status prüfen
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 16.01.2019, 22:47:53
In dem kurzen Moment, bevor das Eidolon sich wieder zurückzog, hatte sie, erschwert durch die Wolke aus glitzernden Partikeln, einen vollbesetzten Ruheraum mit einigen Stockbetten gesehen, deren Bewohner sich gerade kampfbereit machten, aufgeschreckt durch die aus der Küche geflohenen. Im Moment jedoch herrschte wohl eher Chaos, nachdem Solitaires Zauber einigen der Männer ihr Augenlicht genommen hatte und die anderen vor Schreck erstmal nicht wussten, was sie tun sollten.

Jehanna hatte nun etwas Zeit, sich den Korridor, in dem sie stand, genauer anzusehen. So wie es aussah, wurde er hauptsächlich als Lagerraum genutzt, denn er war von vorne bis hinten mit großen Kisten, Truhen und Säcken vollgestellt. Selbst an der Decke waren in Netzen Vorräte aller Art verstaut. Schräg oberhalb von ihrer Position befand sich ebenfalls an der Decke eine große Falltür.
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Runde 2
alle Spielercharaktere
Schläger 1-13
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 17.01.2019, 15:19:09
Da sich Mugin bereits um den am Boden liegenden kümmerte oder diesen zumindest untersuchte, drang Rumar weiter in das Gebäude ein. Er betrat den Gang und zwängte sich zwischen Jehanna und eine große Kiste.[1] Einen Moment lang schloss er die Augen, um sich auf ein Stoßgebet an die Götter zu konzentrieren. Als er die Augen wieder öffnete und die Männer ansah, die sich in dem nahen Raum zum Kampf bereit machten, erschien eine Säule aus purem Licht.[2] Die Götter würden diese Leute richten, wenn sie es denn verdient hatten. Wenn nicht, würde das Licht sie zumindest im Kampf behindern.
 1. Rechts neben Jehanna
 2. Burst of Radiance: Creatures in the area are blinded for 2 rounds, or dazzled for 2 rounds if they succeed at a Reflex save. Evil creatures in the area of the burst take 13 points of damage, whether they succeed at the Reflex save or not.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 20.01.2019, 10:01:25
Der Platz schien denkbar ungünstig zu sein um zu kämpfen, aber was sollten sie tun? Kurz sprach Arashi in einer den anderen unbekannten Sprache und plötzlich fingen seine Hände Feuer. Dann bewegte er sich rechts neben Garridan und wartete, da er keinen der Gegner in Sichtweite hatte.[1]
 1. Cast produce flame, Schritt rechts neben Garridan
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 20.01.2019, 12:05:10
Solitaire hielt sich ersteinmal zurück. So recht wusste sie im Moment auch nicht, was sie tun sollte. Sie wartete ab, ob sich jemand der Schläger zu ihnen wagen sollte, um sie aufzuhalten. Dann würde sie ihn mit ihrer Magie daran hindern[1].
 1. Ready Action: Daze (DC 15 Will; wirkt nur bis 4 HD) auf den ersten Schläger, der sich in den Nahkampf mit uns begibt
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 23.01.2019, 14:21:37
Jehanna hoffte, dass ihre Gefährten schon mit diesen Feinden fertig werden würden und befasste sich stattdessen lieber damit ihnen den Rücken zu decken. Sie ging also ein paar Schritte zur Seite und ergriff mit ihren unsichtbaren telekinetischen Händen einige der größeren Kiste, um diese so vor die Türen im Gang zu bugsieren, dass aus dieser Richtung nicht so leicht Verstärkung kommen konnte.[1]
 1. Zwei Schritte nach Osten und dann verwendet Jehanna darauf ihre Aktion.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 23.01.2019, 23:46:31
Mugin stellte fest, dass der am Boden liegende Mann noch lebte. "Am Besten wir fesseln ihn," dachte er sich, wurde sich dann aber bewusst das er selbst kein Seil besaß. Also wandte er sich an die anderen im Raum: "Kann mir hier jemand helfen, oder zumindest ein Seil geben? Der hier lebt noch, auch wenn ihn Jehenna gut erwischt hat."[1]

Das Eidolon nutzte derweil die Verwirrung und den goldenen Nebel für einen Angriff. Der Mann der direkt hinter der Tür stand bekam die volle Wucht ab.[2]
 1. Bewegung zu Kamerad um Seil zu holen, Mann fesseln wenns geht
 2. 5ft step nach Westen, Full Attack: Bite 27 Dmg 6 Bleed 1d6, Claw 19 DMg 6, Claw 10 Dmg 7, Tail Slap 18 Dmg 7
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 24.01.2019, 08:25:47
Garridan zögerte kurz, unsicher darüber, was er tun sollte.

Verwirrung der Gegner kannst du nutzen, um Furcht zu verbreiten Doch dann entschied er sich, einfach in den Raum zu gehen und nach einem Gegner zu suchen, der gerade nicht von der Magie der Gruppe betroffen worden war. Er hoffte die Leute noch etwas unvorbereitet zu erwischen und hoffte, dass die Gruppe ihm den Rücken frei halten würde. Also stürzte er sich ins Getümmel.[1]
 1. Bewegung hinein in den Raum, wenn möglich an der linken Wand entlang (ich müsste es bis schräg links unterhalb des ersten Gegners schaffen, der nicht im Glitzerstaub Wirkungsbereich steht), Angriff 22, Schaden 10
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 26.01.2019, 15:19:08
Die plötzliche Lichtsäule und die Angriffe trafen die nicht gerade wie Elitekämpfer wirkenden Männer völlig unerwartet, und entsprechend herrschte große Konfusion. Diejenigen, die im Wirkungsbereich von Rumars Zauber gestanden hatten, krümmten sich vor Schmerzen, und Garridan und das Eidolon hatten nur wenig Mühe, kurzen Prozess mit ihren jeweiligen Gegnern zu machen.[1]
Den anderen fehlte offenbar jede Form von militärischer Disziplin, und während einige wütend auf die Angreifer losstürmten, versuchten andere, durch die beiden weiteren Türen zu fliehen. Doch auch die, die blieben, waren unorganisiert und rempelten sich gegenseitig an, während sie versuchten, Garridan zu erreichen. Letztlich waren es drei, die mit Äxten und Messern bewaffnet auf ihn einschlugen, und einer schaffte es tatsächlich, einen Treffer zu landen.[2]

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Runde 3
alle Spielercharaktere
Schläger[3]
 1. beide tot
 2. 6 Schaden
 3. 1 und 3 sind angeschlagen, die beiden Toten habe ich entfernt.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 28.01.2019, 09:40:01
Garridan versuchte sich durch die benommenen Männer zu drängeln, kam allerdings nicht so weit, wie er gehofft hatte. Aber das war nicht weiter schlimm, denn die Gegner kamen schon von alleine zu ihm. Und er musste sogar einen schmerzhaften Hieb hinnehmen, den er nicht abblocken konnte. Aber dann war er wieder an der Reihe.

Einer der Männer in Reichweite blutete bereits. "Je schneller sie fallen desto eher bricht die Moral." Also attackierte er diesen Gegner.[1]
 1. Angriff auf 1: 21, Schaden 9
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 28.01.2019, 11:36:54
Wirklich gut trainiert wirkten die Männer nicht, mehr wie einfache Schläger, daher hielt Solitaire es für besser, ihre stärkeren Zauber noch aufzubewahren. Hier würden sicherlich noch größere Herausforderungen auf sie warten.

Aber sie wollte auch nicht einfach nur tatenlos zusehen, daher wirkte sie nochmal einen einfachen Zaubertrick, um einen der Männer für einen kurzen Moment benommen zu machen[1]. Bestenfalls würde es einen Angriff auf Garridan oder das Eidolon verhindern.
 1. Daze (DC 15 Will; wirkt nur bis 4 HD) auf Schläger #6
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 28.01.2019, 14:17:53
Die stürmischen Angriffe Garridans und vor allem des Eidolons ließen den Männern keine Chance, und in kurzer Zeit stand keiner von ihnen mehr aufrecht, so dass die Gefährten sich nun etwas genauer im Raum umsehen konnten. Vieles enthielt er nicht, es war offenbar der Schlaf- und Aufenthaltsraum für einige sehr unwichtige Mitglieder der Gefrorenen Schatten. Zwölf Pritschen standen im Raum verteilt, das spärliche Bettzeug zusammen mit ein paar wenigen persönlichen Gegenständen unordentlich auf ihnen verteilt. Dazu gab es einen kleinen Tisch, auf dem sich gebrauchtes Geschirr stapelte. Aus dem Norden des Raumes verteilte ein übler Fäkaliengeruch sich im Raum, dessen Ursache leicht als zwei allzu selten geleerte Eimer identifiziert werden konnte.

Für den Augenblick herrschte eine trügerische Ruhe - doch was war mit den Schlägern, die durch die beiden anderen Türen geflohen waren? Würden sie jeden Moment mit Verstärkung zurückkehren? Sollte man sie besser verfolgen? Oder war es besser, den Weg durch den von Jehanna versperrten Gang zu nehmen?
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 01.02.2019, 19:04:27
Jehanna verbrachte noch einige Augenblicke damit den Gang gründlich zu versperren, damit ihnen nicht irgendjemand überraschend in den Rücken fiel. Sie wollten diesen Ort hier ausräuchern, also mussten sie schon etwas vorsichtig sein. Dann wandte sie sich an ihre Gefährten: "Also gut, dann sehen wir einmal, wohin diese Kerle verschwunden sind. Aber wir sollten vorsichtig sein. Es wissen jetzt sicherlich alle Bescheid, dass wir hier sind und man wird sich auf uns vorbereiten."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 01.02.2019, 19:23:56
Solitaire schloss zu den anderen auf und begab sich zusammen mit Phoebe, die sich für einen Moment zunächst auf der Schulter der Varisierin niederließ nur um kurz darauf spurlos zu verschwinden[1], in den großen Raum, wo Augenblicke zuvor noch der Kampf getobt hatte.

"Wir sollten sie schon verfolgen, oder? Sonst alarmieren sie gleich jeden hier in Rabenfels," sprach sie die Gedanken aus, die vermutlich jeder der anderen auch hatte.

"Sollen wir uns in zwei Gruppen aufteilen, oder zusammen einer der beiden Gruppen folgen. In letzterem Falle wäre ich für diese Tür hier ..." Damit zeigte die Zauberin zu der Türe, die sich in der längeren, rechten Wand des Raumes befand.
 1. Familiar Tattoo
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 04.02.2019, 12:30:26
Jehanna sah zu Solitaire und überlegte nicht lange. Sie ergriff mit ihrer Telekinese eines der Betten und bugsierte es vor die Tür im Norden, damit ihnen aus dieser Richtung nicht allzu schnell jemand in den Rücken fallen konnte: "Sich aufzuteilen ist riskant. Die Leute hier sind so oder so in der Überzahl. Da sollten wir nicht das Risiko eingehen, dass zwei oder drei von uns es mit einer Horde Feinde zu tun bekommen. Und da diese Tür halbwegs gesichert sein sollte, nehmen wir die andere."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 04.02.2019, 14:37:38
Nachdem Jehanna dafür gesorgt hatte, dass sie zunächst einmal keine großen Sorgen haben mussten, dass ihnen jemand in den Rücken fiel, öffnete Garridan vorsichtig die verbliebene Tür in Richtung Osten. Hinter ihr erstreckte sich die große Halle des Hauses, die jedoch im Moment menschenleer schien - offenbar hatten die Schläger sich nicht lange hier aufgehalten.
Die Halle war beeindruckend: Zwei massive Säulenreihen trugen das zwanzig Fuß hohe Dach dieser Langhalle, die durch in die Säulen eingelassene Fackeln sowie zwei Feuergruben in der Mitte des Saales in ein rotglühendes Licht getaucht war. Auf beiden Seiten führten Türen zu weiteren Räumen, oberhalb derer sich zwei Balkons befanden, zu denen mehrere Treppen führten.[1] Im Süden erreichte man über diese einen erhöhten Tisch - offenbar der Platz des Hausherren - der fünfzehn Fuß über dem Raum thronte. Durch Rauchöffnungen im Dach der Halle hörten die Eindringlinge das Krächzen von zahlreichen Raben.
 1. Im Süden und bei den Pfeilen
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 04.02.2019, 17:15:07
Solitaire, die sich durch ihren Zauber natürlich immer noch in der Verkleidung befand und daher wie der Wagenlenker Ole aussah, blickte sich kurz um und zeigte dann auf die gegenüberliegende Treppe in der Nähe.

Ihre Stimme passte allerdings so garnicht zu dem Aussehen... "Lasst uns direkt nach oben gehen!"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 04.02.2019, 20:20:49
Arashi schaute sich nur kurz links und rechts um, vielmehr versuchte er den anderen zu folgen. Solitaire hatte wohl recht, doch er hatte kaum die Luft ihr zu antworten; er nickte kurz im vollen Lauf und rannte weiter.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 06.02.2019, 09:21:33
Auch Garridan folgte ohne viele Worte. Er wollte ebenfalls nicht warten, bis sich die Leute hier verbarrikadiert hatten.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 06.02.2019, 19:05:26
Ein wenig überrascht war Rumar schon, dass sie den Widerstand hier so schnell gebrochen hatten. Doch das hieß leider nicht, dass der Kampf schon vorbei war. Viele Männer waren geflohen und es gab bestimmt noch mehr, die sich in den anderen Räumen aufhielten. Es war also gut möglich, dass sie sich sammelten und dann einen weiteren Angriff wagen würden. Der alte Mann war also sehr vorsichtig und beobachtete seine Umgebung sehr genau, als sie weiter in das Gebäude eindrangen. Ein schöner Ort, wenn er doch nicht von so bösen Menschen bewohnt wäre. Es wurde auch schnell klar, dass der Name hier wohl auch Programm war. Rumar nickte lediglich bei den Vorschlägen und folgte dem Rest der Gruppe immer weiter - bereit seine Zauber einzusetzen, falls es zu einem Angriff kommen sollte. Denn da war er sich sicher: Der würde kommen. So einfach würden die Leute hier nicht aufgeben.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 06.02.2019, 19:55:54
Zügig durchquerte die kleine Gruppe den Raum und hastete die Treppe auf der gegenüberliegenden Seite hoch. Dort oben waren über die ganze Länge der Gänge Tische und Bänke verteilt - offenbar wurde hier oben gegessen und gefeiert, während unten kaum Möbel standen. Auch hier oben war keine Seele zu sehen, nur hie und da standen noch Reste von Geschirr und einzelne Krüge auf den Tischen. An die beiden Nordenden der Gänge schlossen sich jeweils Räume an, deren Türen jedoch geschlossen waren, und im Südwesten sahen sie im Boden die Falltür, die sie bereits von unten ausgemacht hatten - ansonsten ging es hier oben nicht weiter.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 06.02.2019, 20:39:33
Jehanna deutet mit einer Hand zu dem Raum in der Ecke, der ihnen am nächsten war. Hier oben konnte ihnen zumindest niemand überraschend in den Rücken fallen, dann war auch Zeit sich die Räume etwas genauer anzusehen. Die rothaarige Frau sagte aber kein Wort, das war nicht nötig.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 06.02.2019, 23:11:27
Nacheinander durchsuchten Jehanna und die anderen die beiden Räume. Die beiden Türen waren zwar verschlossen, aber Garridan hatte keine Mühe, mit Hilfe seiner Dietriche die Schlösser zu überlisten. Der westliche Raum erwies sich als Waffenkammer, gefüllt mit Schilden, Schwertern, Rüstungen und Speeren.[1] Während sie den Raum durchsuchten, fiel Arashi ein einzelnder Pfeil auf, der eine magische Aura verströmte.[2]

Doch lange hielten sich die Gefährten in der Waffenkammer nicht auf, war doch das magische Schwert, das sie suchten, definitiv nicht hier gelagert. Der Raum auf der anderen Seite schien eine Art Kleiderkammer zu sein, in dem vor allem Winterkleidung aufbewahrt wurde. Dicht an dicht stapelten sich hier Wintermäntel neben wertvollen Fellen und Ballen von Rohwolle, die wohl von den Schafen stammen mussten, die sie auf der Weide vor dem Haus gesehen hatten. In einer Ecke des Raumes fanden sie unter einem Kleiderstapel eine kleine Truhe, die einige mit winzigen Skaldenrunen beschriebenen Lederrollen enthielt.
 1. Insgesamt 5x chain shirt, 2x chain mail, 7x light wooden shield, 3x battleaxe, 9x short sword, 22x spear, 225x arrow. Bitte gebt bescheid, ob und was davon ihr mitnehmen wollt.
 2. Greater magical beast slaying arrow
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 07.02.2019, 12:54:48
Garridan hielt sich nur so lange wie nötig in den Räumen auf, es war jetzt nicht der richtige Moment, um Beute einzupacken. Am Ende konnten sie wieder herkommen und einsammeln, was sie mitnehmen wollten.

"Hier oben haben sie sich nicht verkrochen. Also gehen wir wieder runter. Lasst uns unten durch die Räume schauen, aber ich könnte mir vorstellen, dass die Ratte sich im Turm verkrochen hat."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 07.02.2019, 14:07:33
Jehanna nickte zustimmend bei Garridans Worten. Der Turm war tatsächlich ein naheliegender Zufluchtsort. Aber wenn die Feinde dort waren, dann würden sie es für die nächsten Minuten wohl auch bleiben. Das ließ ihnen die Zeit, sich hier zumindest kurz einen Überblick zu verschaffen und sicher zu gehen, dass sich in den Räumen im Erdgeschoss, die man von der Halle erreichen konnte, niemand befand, der zu einem Problem für sie werden konnte.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 07.02.2019, 18:18:30
Mugin trottete mit der Gruppe mit, Garridan und Jehenna schienen alles gut im Griff zu haben und er hatte keine bessere Idee.

Das Eidolon blieb zusammen mit Garridan an der Spitze immer bereit sich in den nächsten Kampf zu stürzen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 07.02.2019, 18:55:33
"Ich behalte derweil den Gang im Auge," sagte Solitaire, die sich daraufhin in dem Türeingang postierte, wo es in den großen Raum hineinging, in dem sie zuvor gekämpft hatten, direkt neben der Falltür in der Decke. Von dort aus war sie gut gedeckt und konnte den Gang und somit den Eingang in den Turm beobachten.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 10.02.2019, 13:04:02
(https://games.dnd-gate.de/index.php?action=dlattach;topic=8952.0;attach=13708;image)
Doch soweit kam es nicht; denn gerade als die Gruppe den Raum mit den Pelzen verließ, ertönte aus dem unteren Stockwerk ein Schrei, und ein Pfeil flog nur knapp an Jehannas Ohr vorbei. Schnell ging sie in Deckung, doch ein kurzer Blick enthüllte ihr mehrere vermummte Personen, die sich aus einem der unteren Räume in Angriffsposition gebracht hatten - offenbar gewarnt von den geflohenen Schlägern.

Diese Männer schienen nicht nur besser trainiert, sondern auch besser organisiert zu sein, denn sie versuchten, Jehanna und den anderen die Rückzugswege abzuschneiden. Außerdem mussten sie sich erstaunlich leise fortbewegen zu können, da niemand oben bemerkt hatte, wie nahe sie schon herangeschlichen waren. Einer der Männer rief etwas in einer Sprache, die nur Arashi verstand: "Macht kurzen Prozess, aber lasst einen leben!"[1] Arashi war es auch, der wusste, um was es sich bei ihren Gegnern handelte: Es waren Ninja, Anhänger eines speziellen Kampfordens aus seiner Heimat, die bekannt waren für ihre Heimlichkeit und Heimtücke.

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Runde 1
Jehanna
Mugin
Eidolon
Garridan
Arashi
Rumar
Solitaire
Ninja 1
Ninja 2
Ninja 3
Ninja 4
Ninja 5
Ninja 6
Schläger 7
Schläger 8
Schläger 9

Situation: Ihr dürfte euch zu Beginn eurer Aktion beliebig im grün schraffierten Bereich positionieren. Ich habe nicht groß gefragt, ob jemand außerhalb der Räume Wache hält oder ähnliches, um keine zu großen Längen ins Spiel zu bringen, dafür dürft ihr jetzt zuerst handeln. Die etwas ausgegrauten Bereiche in der Mitte liegen ein Stockwerk unterhalb. Man kann von oben hinunterspringen (2 Punkte Bewegung), muss vorher allerdings über die Stühle und Tische und das Geländer klettern. Alle Felder mit Tischen und Stühlen zählen als obstructed (2 Felder Bewegung statt einem), auf ihnen hat man allerdings higher ground (solange der Gegner nicht ebenfalls darauf ist). Ebenso hat man higher ground an den Treppen, wenn man oberhalb steht. Die Treppe selbst benötigt nur einen Punkt Bewegung pro Feld. Auch hier wieder ist das Raster ein 10-Fuß-Raster. Man kann auch von unten über das Geländer nach oben klettern, das ist allerdings eine Full Round Action und benötigt eine Akrobatikprobe (20).
Zum Schießen: Von unten kann man die oberen Felder nur bedingt per Fernkampf angreifen. Von der ersten Reihe aus (wo 3 und 5 stehen) ist es gar nicht möglich, von der zweiten und dritten läßt sich die erste obere Reihe angreifen, von der 4. (2) und 5. die zweite, von der 6. (die hinterste) lassen sich alle Felder oben angreifen. Extraregelungen für Mugin und kauernde Charaktere überlege ich mir im Einzelfall ...
 1. Tian
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 10.02.2019, 14:01:07
Solitaire hielt sich in der Nähe der Wand[1], um den anderen nicht im Weg zu stehen. Sie fischte ein Buch aus ihrer Umhängetasche und begann darin zu blättern. Mit konzentriertem Blick erfasste sie eine der Zauberformeln[2] und für einen Moment konnte man ein schwaches Leuchten an ihrer linken Hand sehen, wo sie einen ihrer Ringe trug.
 1. ganz rechts am Rand, auf der Höhe, wo die Tische anfangen
 2. Mage Armor in den Ring of Spell Knowledge einprägen (Spellcraft 23 (https://games.dnd-gate.de/index.php/topic,8290.msg1058550.html#msg1058550) gegen DC 20)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 10.02.2019, 23:26:09
Das Eidolon reagierte rasch auf die Angreifer. Fast wie im Flug stürtzte sie sich die nahe Treppe herunter und fiel den näheren der Männer an.[1]

Mugin lief derweil zur Brüstung und nahm das Säurefläschchen zu Hand. Durch das Eidolon wusste er wo ihre Gegner standen und so ließ er sie einfach auf den Kopf einer der Angreifer fallen.[2]
 1. Pounce auf Nummer 3, Bite 23 Dmg 10 Bleed 1d6, Claw 10 Dmg 7, Claw 25 Dmg 4, Tail Slap 11 Dmg 9
 2. Bewegung direkt über Nummer 9, Acid fallen lassen auf Nummer 9, 2 Dmg und 1 Dmg auf angrenzende Felder
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 11.02.2019, 09:30:10
Das Eidolon stürmte vor und so entschied Jehanna, dass es wohl Hilfe brauchen konnte. Also griff sie nach dem nächstgelegenen Stuhl und schleuderte ihn auf den Mann am Fuß der Treppe, den auch Mugins Begleiterin attackiert hatte.[1] Anschließend ging die junge Frau hinter dem großen Tisch, der hier stand in Deckung. Sie war nicht sonderlich scharf darauf, weitere Pfeile abzubekommen.[2]
 1. Angriff 21, 17 Schaden (https://games.dnd-gate.de/index.php/topic,8290.msg1058583.html#msg1058583)
 2. Jehanna bewegt sich so, dass sie an der nördlichen Seite des Tisches Deckung durch diesen nach unten hat.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 11.02.2019, 10:29:49
Garridan zögerte nicht lange als das Eidolon voraus stürmte und die Treppe blockierte. Er selbst zog seine Waffe und stürzte sich auf den ersten der Beiden Angreifer, die über die andere Treppe nach oben kamen.[1]
 1. Sturmangriff auf Nr 1: Angriff 28, 11 Schaden
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 11.02.2019, 16:16:42
Obwohl sich Rumar sicher gewesen war, dass ein weiterer Angriff folgen würde und geglaubt hatte, Aufmerksam zu sein, wurde er von den vielen Gegnern überrascht. Vielleicht lag es am Alter, dass er sie nicht bemerkt hatte oder er war einfach abgelenkt gewesen. Was auch immer der Grund war, es war nun wieder Zeit zu handeln. Kaum eine Sekunde später rief er instinktiv die Götter um ihre Hilfe an und wie schon so oft zuvor, erschien eine gleißende Lichtsäule, die seine Gegner behindern und schädigen würde, so sie denn böse waren.[1] Sicherheitshalber zog sich Rumar anschließend etwas zur Wand zurück, um nicht von den Männern beschossen werden zu können.
 1. Burst of Radiance: Creatures in the area (Gegner 6,9 und 8) are blinded for 1 rounds, or dazzled for 1 rounds if they succeed at a Reflex save. Evil creatures in the area of the burst take 7 points of damage, whether they succeed at the Reflex save or not.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 11.02.2019, 19:52:43
Arashi stand direkt über dem Balkon als die Gegner anfingen sich bemerkbar zu machen. "Vielleicht lassen wir einen von euch am Leben, wenn wir gnädig sind."[1]
Mit diesen Worten konzentrierte er sich und ein leichter Hauch war um ihn herum zu spüren. Der Wind wurde vor Arashi immer stärker, bis er vor dem Druiden einen Schild bildete.[2]
 1. Tian
 2. Wind wall (http://www.d20pfsrd.com/magic/all-spells/w/wind-wall) Arashi steht erhöht über Gegner 9, die Windwall erstreckt sich über den Bereich 8 und 9 vom Gegner.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 12.02.2019, 00:07:18
Das Eidolon und Jehanna legten gemeinsam schnell den ersten Gegner, während auch Rumars Zauber wieder seine Wirkung nicht zu verfehlen schien. Doch schnell erholten sich die Gegner von ihrem Schock und gingen ihrerseits zum Gegenangriff über.

Garridans zwei Gegner versuchten, ihn in die Zange zu nehmen, doch geistesgegenwärtig riss er sein Schwert hoch, gerade als einer von ihnen sich an ihm vorbeiwinden wollte, dann jedoch mitten in die Klinge lief und zu Boden sackte.[1] Der Vermummte wollte die Ablenkung nutzen, doch stattdessen wandte Garridan sich nun komplett ihm zu. Dem Angriff mit einer fremdartigen Waffe, die aus zwei mittels einer Kette verbundenen Klingen bestand, konnte er mühelos ausweichen[2].

Die anderen befanden sich in einer deutlich besseren Position. Das Eidolon versperrte unten den Treppenaufgang, während alle anderen Helden von oben ihr Zauber auf die Schurken herabregnen lassen konnten. Doch so schnell gaben ihre Gegner nicht auf. Einer von ihnen, der etwas abseits stand, kletterte mit einer Schnelligkeit auf die Galerie nach oben, die Arashi, der ihm am nächsten stand, blass werden ließ.[3] Die anderen Vermummten verlegten sich auf das Bogenschießen, und der Gegner des Eidolons wollte dieses wohl von der Treppe weglocken,[4] allerdings prallte sein Pfeil harmlos am dicken Panzer des Wesens ab. Die beiden anderen suchten sich dagegen andere Ziele, doch ihre Pfeile schlugen weit entfernt von ihrem Ziel in der Wand ein.[5]

Nur die beiden Schläger blieben, offenbar geblendet von Rumars Zauber, wie benommen an Ort und Stelle stehen.

Doch das Haus hielt eine weitere unliebsame Überraschung bereit: Plötzlich stürzten sich Unmengen von Raben durch die Öffnung in der Decke auf die Kameraden und umschwirrten Rumar und Jehanna, die sich gegen die vielen kleinen Attacken kaum zur Wehr setzen konnten.[6]

~~~

Runde 2
Spielercharaktere
5 Ninjas
3 Schläger
 1. AoO von Garridan erlegt den Gegner.
 2. Verfehlt
 3. Nr 4
 4. 5ft Step nach hinten von 5, kein Treffer
 5. 2 und 6: Vorbei mit Kurzbogen
 6. Je ein Schwarm Raben befindet sich in eurem Feld. Jeder von euch darf eine Attack of Opportunity machen. Außerdem macht bitte jeder von euch beiden einen Reflexwurf gegen 14. Jehanna bekommt 2 Schaden, Rumar 5, die ihr nicht verhindern könnt.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 12.02.2019, 11:10:22
Als sie einen der Gegner über die Brüstung des Balkons klettern sah, warf Solitaire (die immer noch wie Ole aussah) ihm einen schnellen Zauber entgegen, der ihn hoffentlich für einen Moment benommen machen würde[1], während sie sich ein paar Schritte in Richtung des Lagerraums zurückzog[2].
 1. Standard: Daze auf die #4 (Will DC 15; wirkt nur bei max. 4 HD)
 2. Move: 10 Fuß nach oben
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 12.02.2019, 12:45:13
Etwas überrascht von der nachrückenden Gegnerin riss Garridan sein Schwert hoch und erwischte die Frau im vorbeigehen[1]. Sie lief dabei direkt in seine Klinge hinein und sackte tödlich getroffen zusammen.

Ermutigt von diesem Erfolg wendete er sich dem zweiten Gegner zu. "Willst du der nächste sein, der fällt?"[2]
 1. AoO: möglicher krit, Schaden 10 oder 18 (wenn die 15 auch trifft)
 2. Angriff 23, Schaden 7
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 12.02.2019, 13:53:45
Jehanna wich einige Schritte zur Seite aus, um den Raben zumindest fürs erste zu entgehen und griff dann nach einem Stuhl, den sie nach dem Mann schleuderte, der gerade die Galerie erklommen hatte.[1] Jehanna hofft ihn hinunter schleudern zu können, aber der Stuhl flog einfach nutzlos an ihm vorbei.[2] Aber ihre Augen begannen in dem Feuer zu leuchten, das sie immer erfasste, wenn sie ihre Kräfte in dieser Art und Weise ohne Rücksicht auf Verluste einsetzte.[3]
 1. Move Action 2xSO
 2. Ich nehme an, dass ne 12 nicht trifft, sonst 20 Schaden und Bull Rush DC 17
 3. Jehanna akzeptiert 1 Burn, dadurch regeneriert sich ihr Force Ward und sie steht unter dem Effekt von Elemental Overflow
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 12.02.2019, 15:18:40
Mugin begab sich zu Solitaire an der Wand um Angriffen von unten zu entgehen.[1] Dort kramte er in seiner Reagenzientasche herum und begann mit dem Zeit beschleunigenden Zauber. Garridan war leider außerhalb seiner Reichweite, aber einige seiner Kameraden spürten den Effekt kurz darauf.[2]

Das Eidolon wunderte sich über das krachende Geräusch als ein Stuhl von oben in den mann einschlug und er zu Boden ging. Doch ihre Aufmerksamkeit wurde sofort auf den nähesten Angreifer gezogen als ein Pfeil von ihrem Panzer abprallte. Noch während sie sich auf ihn stürzte schien sich alles zu verlangsamen, aber inzwischen war sie das gewöhnt. Mit beängstigender Schnelligkeit trieb sie so ihre Zähne und Klauen mehrfach in den Mann.[3]
 1. Bewegung auf das Feld südlich von Solitaire
 2. Haste auf Eidolon, Jehenna, Arashi, Rumar und Mugin für 5 Runden
 3. 5ft. step zu Nummer 5, Full Attack: Bite 26 Dmg 10 Bleed 1d6, Bite 18 Dmg 8, Claw 19 Dmg 4, Claw 28 Dmg 4, Tail Slap 5 Dmg 8
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 13.02.2019, 19:36:30
Arashi schaute dem schwarz gekleideten Mann zu wie er auf den Balkon kletterte. Unter seinen Fingern bildete sich eine kleine Kugel aus und schleuderte dann als er auf den Balkon sprang einen Blitz auf den Gegner.[1]
 1. range touch: 9, 8 Elektrizitätsschaden
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 13.02.2019, 20:52:03
Dem Vermummten, der sich gerade über das Geländer nach oben geschwungen hatte, schien das Glück hold zu sein, denn sowohl Solitaires als auch Arashis Zauber prallten entweder wirkungslos an ihm ab oder trafen ihn erst gar nicht. Und auch der Stuhl, der wie von Geisterhand in seine Richtung flog, verfehlte ihn. Ohne zu zögern balancierte er über die Tisch zum Arashi, der ihm an nächsten stand, und griff diesen mit der gleichen Waffe an, die auch Garridans Gegner gerade benutzt hatte. Zwar war Arashi durch die Windmauer vor Angriffen von unten geschützt, doch sein Gegner kam nun von der Seite, und traf den überraschten Mann aus Xian Tia mit einem präzisen Schlag.[1]

Garridans Gegner hingegen war der Schrecken immer noch anzumerken, und die beiden Schwerttreffer, die er erleiden musste, machten sich bereits stark bemerkbar. Seine schwachen Angriffsversuche schlugen jedenfalls kläglich fehl, und es schien nur noch eine Frage der Zeit, bis Garridan kurzen Prozess mit ihm machen würde.

Das Eidolon hatte währenddessen einen weiteren Maskierten in ihrer Raserei geradezu zerfleischt, und die beiden unten verbliebenen Ninja schienen kurz zu zögern, wie sie vorgehen sollten. Dann jedoch entschieden beide, die kleine Lücke zu nutzen, die das Eidolon ihnen gelassen hatte, um an diesem vorbei die Treppe hochzulaufen, auch wenn sie dabei Gefahr liefen, dem Wesen eine ungeschützte Stelle anzubieten.[2] Oben angekommen, suchten sie sich sofort neue Ziele und einer von ihnen traf Mugin empfindlich mit seiner Kettenwaffe.[3]

Die beiden Schläger hatten sich inzwischen von ihrer Blindheit erholt und sahen sich nun nach Gegner um, um ihre Kampfeslust zu stimmen. Unvorsichtigerweise stürzten sie sich auf das Eidolon, das sie nun versuchten, in die Zange zu nehmen, und hieben mit ihren Äxten auf es ein.[4] Doch beide hatten nicht mit dem harten Panzer des Wesens gerechnet und schafften es nur, Kerben in ihre Äxte zu schlagen.

Die Raben flatterten derweil weiter um ihre Gegner und versuchten weiterhin, kleine Wunden zu schlagen, um diese abzulenken und zu zermürben.[5]

~~~

Runde 3
Spielercharaktere
4 Ninjas
2 Schläger
2 Rabenschwärme
 1. Kritischer Treffer: 12 Schaden
 2. 6 läuft zu Mugin und greift an, 2 macht eine reine Laufrunde. Das Eidolon hat die Möglichkeit auf eine AoO, Mugin auf eine auf Nr. 2.
 3. Falls die RK16 im Status stimmen und ich nicht noch einen Zauber übersehen habe. Und falls er eine mögliche AoO überlebt. Dann 7 Schaden.
 4. Falls noch nicht anderweitig genutzt, könnte das Eidolon auch eine AoO gegen den nördlichen der beiden machen.
 5. Rumar: 1 Schaden, Jehanna: 4 (bleiben hängen)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 13.02.2019, 21:16:53
Garridan hörte die Schritte auf der Treppe und merkte, dass er sich verschätzt hatte. Er erwartete, dass die Männer auf seine Treppe kommen würden, um ihre Männer zu unterstützen, gegen einen Gegner. Aber sie hatten einen Weg am Eidolon vorbei gefunden. Also musste er den Mann schnell erledigen.

Er nutze einen Moment, um nach den Schwachstellen des Gegners zu suchen[1] und dann stieß er zu.[2].
 1. Bewegungsaktion: Ziel studieren
 2. Angriff 18, Schaden 10
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 13.02.2019, 21:29:34
Die Raben begangen Jehanna mehr und mehr auf die Nerven zu gehen mit ihrem Gepicke und sie spürte ihre Barriere schwächer werden. Also duckte sie sich weg und riss mit ausgestreckten Händen einen der Stühle zu sich heran, um diese verdammten Viecher dazu zu bringen zu verschwinden. Einen einzelnen konnte man schließlich mit nem Steinwurf vertreiben, aber Johanna war selbst überrascht von der Gewalt mit der der Stuhl auf die zuraste und dann erst die Raben traf, um anschließend an der Wand hinter ihr mit einem Krachen zerschmettert zu werden.[1] Anschließend kauerte sie weiter auf dem Boden und begann Kraft für den nächsten Angriff zu sammeln.[2]
 1. 
Angriff mit Kinetic Blast und ner Menge Modifikatoren: 19, 31 Schaden (https://games.dnd-gate.de/index.php/topic,8290.msg1058751.html#msg1058751)
 2. Move Action: Gather Power
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 13.02.2019, 23:58:54
Solitaire blickte ein wenig besorgt drein, als einige der Vermummten einfach die Treppe hinaufgestürmt kamen und sie in Nahkämpfe verwickelten. Hinter ihr war immer noch die offene Tür, daher ergriff sie die Gelegenheit und machte einen Schritt hindurch, um sich aus der Nähe der Angreifer zu lösen[1].

Auch, wenn sie immer noch wie der große Wagenlenker aussah, die Stimme, mit der sie ihre Magie wirkte, passte nicht so recht zu ihrem Erscheinungsbild. Mit einer Armbewegung schleuderte sie drei Geschosse, die im ersten Moment ein wenig wie Wurfsterne anmuteten, sich bei genauerer Betrachtung aber als Sternenmesser geformt aus reiner Energie entpuppten[2], auf die nahestehenden Ninjas.

Die Geschosse trafen beide mit voller Wucht und rissen sie von den Beinen[3], so dass sie sich erstmal wieder aufrappeln mussten. Hoffentlich würde das Mugin helfen, sich besser gegen sie zur Wehr setzen zu können.
 1. 5-ft. Step nach oben links
 2. Full: Toppling Magic Missile
 3. #2 erhält 3 Force Damage und Trip 29; #5 erhält 5 Force Damage und Trip 26 (ich gehe mal davon aus, dass beide dadurch zu Boden geworfen werden)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 14.02.2019, 14:36:35
Obwohl Mugin gewarnt war das die beiden Männer kommen würde, steckte er einen Hieb ein. Er war sich unsicher was er tun sollte da trafen die Geschosse von Solitaire die Männer und beide fielen zu Boden. Er machte also einen Schritt nach hinten, dorthin wo eben noch die verkleidete Frau gestanden hatte und zog seine Armbrust. Allerdings musste er sie ersteinmal spannen und einen Bolzen einlegen.[1]

Wahrscheinlich war es ein Fehler gewesen sich herauslocken zu lassen, aber den weitaus größeren Fehler hatten die Ninjas begangen. Sie hatten ihren Meister verletzt und nun übermannte die Wut das Eidolon. Ohne auf ihre zwei Angreifer zu achten stürmte sie die Treppe hoch und grub ihre Krallen tief in das Fleisch des am boden liegenden Mannes. Schließlich schloss sich dann ihr Kiefer um den Hals des Unglücklichen und das knirschen von Knochen erfüllte den Raum.[2][3]
 1. 5ft. step nach Norden, Armbrust ziehen und laden
 2. Pounce auf das Feld nördlich von Nummer 6, AoO von Nummer 8 und 9
 3. Full Attack mit Power Attack auf Nummer 6: Bite 21 Dmg 16, Bite krit Miss, Claw 17 Dmg 10, Claw 10 Dmg 11, Tail Slap 15 Dmg 8
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 15.02.2019, 10:48:41
Arashi hatte nicht damit gerechnet, dass der Gegner so schnell die Wand hoch kam. So stand er jetzt vor ihm und kam nicht schnell genug von den Tischen auf denen er stand runter. Er ließ den vermummten Mann nicht aus den Augen und versuchte seinen nächsten Zug zu ergründen.[1]
 1. total defense: +4 AC
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 17.02.2019, 17:50:56
Garridans Angriff brachte seinen Gegner genauso zur Strecke wie der wütende Angriff des Eidolons dessen. Die beiden Schläger versuchten zwar, die offenbarte Flanke des Wesens für einen überraschenden Angriff zu nutzen, doch ihre Äxte hatten wiederum keine Chance gegen die gepanzerte Haut des Eidolons; als sie dann noch mit ansehen mussten, wie es am oberen Rand der Treppe kurzen Prozess mit dem Vermummten machte, blickten sie sich kurz an und sprinteten dann kurzentschlossen zum Haupttor der Halle in der nördlichen Wand, durch die beide einen Moment später nach draußen verschwanden.

Drinnen stand die Gruppe nun nur noch zwei der vermummten Gegner gegenüber, und weiterhin schwirrten die Raben um Rumar herum. Nun jedoch flogen sie weiter zu einem neuen Ziel: Das Eidolon wurde plötzlich umschwirrt von einer Vielzahl der Vögel, die von allen Seiten auf das Wesen einhackten und zu versuchen schienen, Schwachstellen in dessen Panzerung zu finden.[1]

Die beiden übrigen Gegner schienen jedoch aus anderem Holz geschnitzt zu sein als die flüchtenden Schläger. Ob sie immer noch Hoffnung hatten, den Kampf siegreich zu bestehen, oder aus irgendeinem Grund den Tod suchten, sie ließen nicht in ihren Anstrengungen nach und suchten sich stattdessen ein neues Ziel: Arashi, der sich nicht wirklich wehrte und dazu unbewaffnet schien, mochte dem einen kein würdiger Gegner zu sein - er sprang über die Bänke auf den Boden und ging nun Jehanna an, unterstützt von seinem Kumpan, der sich ihr von der anderen Seite näherte. Von zwei Seiten umzingelt, gelang es der Rothaarigen nicht mehr, sich entscheidend zur Wehr zu setzen, und sie musste heftige Treffer einstecken.[2]

~~~

Runde 4
Spielercharaktere
2 Ninjas
1 Rabenschwarm
 1. Wenn der Schwarm das Feld des Eidolon betritt. bekommt sie einen AoO. Leben sie dann noch, bekommt das Eidolon einen Schaden, was aber genügt, um ebenfalls geblendet zu sein, sofern sie keinen Reflexwurf gegen 14 schafft.
 2. Müssten beide treffen, insgesamt für 12 Schaden.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 17.02.2019, 18:10:19
Solitaire machte einen weiteren Schritt in die Mitte des Raumes hinein[1], während sie nochmal versuchte, einen der Ninjas mit einem kleinen Zaubertrick für einen Moment abzulenken[2].
 1. 5-ft.Step nach oben
 2. Standard: Daze auf die #4 (Will DC 15; wirkt nur bei max. 4 HD)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 17.02.2019, 18:19:50
Für einen kurzen Augenblick ächzte die junge Frau, als ein neuer rotton neben ihren Haaren ihre Kleider befleckte. Wütend funkelte sie einen der zwei Angreifer an - und ein Funkeln war es in der Tat, denn noch immer leuchtenden ihre Augen von der Kraft, die durch ihren Köprer floss: "Ein weiterer Fehler." Jehanna ließ einen ihrer Dolche in ihrer Hand fliegen und hielt dort für einen Augenblick inne, um ihre Kraft, mit der sie sonst Objekte durch die Gegend schleuderte auf die kleine Waffe zu fokussieren.[1] Anschließend schlug sie mit voller Gewalt zu und es war mehr ihr Wille, der dem Stoß Kraft gab, als ihre Muskeln. So war ihr Widersacher auch mehr als überrascht, von der puren Gewalt, mit der die zierliche Frau auf ihn eindrang.[2]
 1. Move Action: Draw Masterworked Dagger
 2. Empowered Kinetic Blade Attack: 21, 33 SP (https://games.dnd-gate.de/index.php?topic=8290.new#new)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 17.02.2019, 20:55:08
Garridan stand nun auf einmal ohne Gegner da, also rannte er ohne zu zögern zu Jehanna, die eingekreist von zwei Gegnern stand. Während er zu ihr lief erledigte sie jedoch einen der Gegner. Sein Ziel war aber noch am Leben, also rannte er weiter[1] und schlug zu, dabei versuchte er die Ablenkung durch Jehanna auszunutzen und einen präzisen Treffer zu landen[2]
 1. Bewegung ins Feld südlich von Nr. 4
 2. Angriff 24, Schaden 10 + 5 (sneak)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 18.02.2019, 13:06:46
Bei dem Versuch dem Eidolon die Augen auszupicken musste so mancher Rabe sein Leben lassen.[1] Aber das genügte dem außerplanaren Wesen nicht. Immer wieder sprang sie in die Luft um nach den flatternen Angreifern zu schnappen.[2] Sollte dies ausreichen um den Schwarm zu beseitigen, wollte sie Jehenna zur Hilfe eilen.[3]

Mugin wollte derweil nicht in den Nahkampf um Jehenna und Garridan schießen. Er machte sich allerdings bereit auf den Ninja zu schießen sollte er versuchen zu fliehen.[4]
 1. AaO 26 Dmg 11, Reflex 15
 2. Bite 17 Dmg 7, Bite 17 Dmg 11
 3. Bewegung neben den Ninja
 4. Ready Action: Crossbow 8 Dmg 4
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 18.02.2019, 16:56:42
Krächzend sank der letzte Rabe tödlich getroffen zu Boden, und einige wenige Momente später war auch der letzte Gegner ausgeschaltet, und Ruhe legte sich über die Gefährten. Für den Moment schienen sie alle akuten Gefahren beseitigt zu haben, doch hatten sie bisher weder eine Spur des gesuchten Schwertes, noch von Ulf Gormundr, und auch nicht von Thorborg Silberskorr gefunden.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 18.02.2019, 23:18:25
Solitaire lugte, nachdem es für einen Moment still geworden war, wieder aus dem Raum heraus. Sie nickte ein paarmal, während ihre Augen über die gefallenen Gegner wanderten. Dann blieb ihr Blick aber bei dem alten Mann hängen, den die Raben scheinbar schwerer erwischt hatten.

"Rumar? Alles in Ordnung mit Dir? Können wir Dir irgendwie helfen?"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 19.02.2019, 05:32:03
Zwar hatte Rumar die Raben gehört, jedoch nicht damit gerechnet, dass sie im nächsten Moment herabstürzen und ihm versuchen würden die Augen auszupicken. Der Angriff überraschte ihn und den Rest des Kampfes war er vollauf damit beschäftigt, wild um sich zu schlagen und die Raben zu verscheuchen. Letztendlich ließen sie von ihm ab und er konnte hören, wie sich jemand um die Tiere und auch die restlichen menschlichen Gegner kümmerte. Dieses Mal war er es gewesen, der auf Hilfe angewiesen gewesen war und es auch noch sein wird. Zum Glück war er nicht allein. Als der Kampfeslärm nachließ und Solitaire ihn fragte, ob alles in Ordnung sei und man ihm helfen könne, nickte er schwach.
"Ja, ich denke soweit ist alles in Ordnung." sagte er zögerlich. "Die Raben haben meine Augen verletzt. Das kann man heilen aber ich kann es nicht selbst tun." Etwas unsicher griff er nach der Heilertasche, die er stets bei sich trug und die wie ein Teil von ihm geworden war. Er hielt sie vor sich. "Hier ist alles drin, was zur Heilung benötigt wird. Ich kann erklären, was zu tun ist." Er versuchte ein Lächeln. Das war kein einfacher Vorgang aber sie sollten es hinkriegen. "Falls jemand verletzt ist... in meinem Rucksack befindet sich ein Heilstab. Bedient euch." Die Worte waren auch an den Rest der Gruppe gerichtet.[1]
 1. Da Rumar blind ist, kann er schlecht per Zauber heilen (außerdem brauchen wir Zauber eventuell noch). Der Heilstab heilt 1d8+1 - kann jeder selbst auswürfeln. Ich streiche dann die Nutzungen ab.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 19.02.2019, 08:48:38
Das klang nicht nach etwas, wo Solitaire von großer Hilfe war, daher überließ sie es besser trainierten Händen, Rumars Augen zu verarzten.

Sie nutzte die Gelegenheit, um sich die Umgebung, die Waffenkammer und die Gefallenen, noch einmal mit ihrem magischen Blick anzusehen[1].
 1. Detect Magic
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 19.02.2019, 09:31:20
Jehanna atmete erst einmal durch als die Feinde besiegt waren. Das war zwar insgesamt erfolgreich gewesen, aber trotzdem spürte sie Schmerzen. Deshalb nahm sie gern das Angebot von Rumar an, den die Raben sehr viel schlimmer erwischt hatten als sie selbst. Der Heilstab schloss zumindest ihre Wunden ohne allzu große Schwierigkeiten.[1] Indessen spürte Jehanna wie langsam aber sicher ihre Konzentration wiederkehrte und sie auch ihren Schutzschild wieder aufbauen konnte.[2]
Nachdem die ersten Wunden versorgt waren, wandte die junge Frau sich an ihre Begleiter: "Also gut, wir sollten wohl etwas vorsichtiger sein. Aber es steht zu hoffen, dass von diesen Kerlen nicht noch viel mehr hier hausen. Ich würde vorschlagen wir sehen uns erst noch unten um und sparen uns den Turm bis zum Ende auf. Sie werden sich jetzt gewiss organisiert haben, da machen die paar Minuten hier in der Halle und den Nebenräumen auch keinen Unterschied mehr."
 1. Zwei Ladungen für 11 Punkte Heilung
 2. Jehannas Ward regeneriert pro Minute 1 Punkt, ich gehe im Status jetzt erstmal davon aus, dass sie nicht in den nächsten 5 Minuten auf nen Feind trifft und er damit wieder voll ist.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 19.02.2019, 15:57:15
Als der letzte Gegner besiegt war, atmete auch Garridan durch. Adrenalin floss durch seine Adern und er war drauf und dran, nach unten zu stürmen, um zu schauen, woher die Gegner gekommen warn. Dann fiel sein Blick aber auf Rumar, dessen Gesicht und besonders die Augen furchtbar aussahen. Also wischte er die blutige Klinge an einer der Leichen ab und ging zu ihm. Durch die Kraft seiner Magie hatte Garridan keine Wunde bekommen, nur ein ordentlicher blauen Fleck würde von dem Treffer, der ihn erwischt hatte, zurückbleiben.

Nun konnte er sich revanchieren. Er holte also seine Verbandtasche heraus. "Komm Rumar, setz dich, ich werde deine Augen versorgen." Dann nahm er die Salbe, mit der er Wunden reinigen konnte und einige weiche Tücher heraus, wischte das frische und getrocknete Blut weg, um besser erkennen zu können, ob die Augen heil geblieben waren. Und Rumar hatte Glück gehabt. Er konnte wegen des vielen Blutes nichts sehen, aber die Augen selbst waren noch intakt.[1] Er ließ sich Zeit und am Ende hatte er ein Auge verbunden und das andere konnte offen bleiben. So konnte Rumar wieder sehen.
"Der Verband sollte noch etwas auf dem Auge bleiben, es wird aber kein Schaden zurückbleiben, heute Abend kannst du wieder mit beiden Augen schauen." Aufmunternd klopfte er dem Mann auf die Schulter.

Danach ging er doch nach unten, er wollte wissen, woher die Männer gekommen waren.
 1. Heilkunde 17 (mit 10 Nehmen)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 21.02.2019, 02:01:11
"Ich danke dir." sagte Rumar, während er sich gehorsam hinsetzte. Anfangs war er noch sehr vorsichtig und versuchte darauf zu achten, wie Garridan vorging, um ihm eventuell Hilfestellung geben zu können. Doch er merkte schnell, dass das nicht nötig war. Der junge Mann stellte sich als erstaunlich guter Heiler heraus. Er machte alles richtig und schon nach kurzer Zeit war eines der Augen sorgfältig verbunden und zumindest auf dem anderen Auge die Sehkraft wieder hergestellt.
"Danke." Es war vermutlich nicht notwendig, sich noch einmal zu wiederholen aber Rumar war so überrascht von den Heilkünsten, dass er nicht anders konnte. Sein Sichtfeld war zwar nun etwas eingeschränkt aber wenigstens konnte er noch hilfreich sein. Vorbei waren die Kämpfe bestimmt noch nicht. So machte sich der alte Mann wieder bereit. Atmete tief durch, bereitete geistig einige magische Sprüche vor und richtete seine magische Rüstung, die ihn und andere schützen würde. "Dann weiter." sagte er fest entschlossen, als Jehanna vorschlug, erst die anderen Räume zu durchsuchen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 21.02.2019, 11:00:11
Solitaire verstaute alles, was sie vielleicht gebrauchen konnten erstmal in ihrer Umhängetasche, wo auch schon die Beutestücke von den Ulfen lagern. Sortieren konnten sie das später auch noch.

"Also gut, sehen wir uns weiter um."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 21.02.2019, 11:05:10
Als er Rumar verarztet hatte, sah er sich um. "Sind sonst alle soweit wohlauf?"

Dann nickte er Solitaire zu. "Am besten schauen wir erst da rein, wo die Männer raus gekommen sind." Dabei zeigte er auf die Tür, aus der die Ninjas gekommen warfen. "Dort wird wohl keiner mehr sein, aber sicher ist sicher."

Ohne lange auf eine Antwort zu warten ging er die Treppe hinunter
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 21.02.2019, 12:19:41
"Uns geht es gut soweit," sagte Mugin. Er hatte zwar einen Schlag eingesteckt, aber die Wunde war nur oberflächlich. Wichtiger war es ersteinmal seine Dienerin zu beruhigen. Diese stand immernoch auf den Leichen des Ninja und der Raben. Blut, Fleisch und Federn waren überall um ihren Kiefer und den Vorderbeinen verteilt, wie in einer Szene aus einem Schauermärchen. Der Gnom machte sich Sorgen, es schien ihm so als würde sie immer wilder und brutaler in den Kämpfen vorgehen, aber dies musste ersteinmal warten. Er legte seine Armbrust beiseite und lehnte sich an die Flanke des Eidolons.

Die Vorschläge der Gruppe bejahte er, immerhin war es eigendlich nicht wichtig welche der vielen Türen sie als erstes namen, jede von ihnen könnte sie zum Schwert und den Gefangenen führen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 21.02.2019, 13:17:50
Nachdem Solitaire und die anderen ein paar der wertvolleren Stücke eingesteckt hatten[1], gingen alle zusammen in das untere Geschoss zurück, um ihre Suche fortzusetzen. Zunächst nahmen sie sich den Raum vor, aus dem die vermummten Krieger gestürmt waren - wie auf der gegenüberliegenden Seite auch handelte es sich dabei um einen Schlafraum, in dem insgesamt zehn Schlaflager vorbereitet waren, an deren Ende jeweils eine kleine verschließbare Kiste für persönliche Gegenstände stand.

Im Norden führte eine kleine Tür zu einem abgeteilten Abort und einem kleinen Abstellraum, der zu einer Art Schrein umfunktioniert worden war. Eine bemalte Steinfigur schien einen Gott darzustellen, ein Mann mit einem furchterregenden roten Gesicht, übergroßen Augen und einem langen Bart, der rote Roben nach der Art, wie sie in Tian zu finden waren, trug, sowie eine eiserne Krone auf dem Kopf trug.[2]
Neben der Statue fanden sich verbrannte Weihrauchreste, vor ihr lagen in einer kleinen Schale einige Münzen und etwas Goldschmuck, offenbar Opfergaben.

Etwas anderes fand das Eidolon etwas verborgen unter einem Bett: Eine kleine eiserne Falltür, unter der ein dunkler Schacht in die Tiefe führte. Er war so klein, dass höchstens Mugin mit viel Mühe[3] hindurchpassen könnte, und wirkte am ehesten wie ein früherer Kohlenschacht. Doch egal für welchen Zweck er einst genutzt wurde; sicherlich würde er irgendwohin führen.
 1. Am besten schreibt ihr in den Beutethread, was ihr mitnehmen möchtet.
 2. Wer will, kann eine Knowledge (Religion) Probe machen.
 3. Escape Artist (30)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 21.02.2019, 18:25:44
"Ich kann das hier mal runterschicken, vielleicht kann man dann mehr sehen," sagte Solitaire und erschuf mit ihrer Magie ein paar Lichter, die um das Loch herum tanzten[1].

"Ansonsten könnte ich Mugin noch mit einem Zauber verkleinern, oder Phoebe könnte nachsehen, wo der Schacht hinführt."
 1. Dancing Lights
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 21.02.2019, 18:46:55
Durch die Lichter konnte man schwach einen größeren Raum erkennen, in den der Schacht mündete. Mehr jedoch war durch das Loch von hier oben nicht zu sehen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 21.02.2019, 22:41:20
"Wofür mag das gut sein?" wunderte sich die Varisierin. "Der Schacht ist zu klein, als dass man hinunterklettern könnte."

"Phoebe!" Die kleine Vertraute der Zauberin erschien an ihrem Schulterblatt und begann sofort um sie herumzuflattern. "Möchtest Du Dir das mal näher anschauen? Aber sei vorsichtig, bitte. Schau nur kurz nach, was Du auf Anhieb erkennen kannst, und komm sofort zurück."

Ihre Lichter lenkte Solitaire noch weiter herunter, bis zum Boden wenn dies möglich war, damit sie nicht mehr in der Nähe des Schachts waren und so auch von diesem ablenkten, sollte sich dort unten etwas Lebendiges befinden. Dann begann Phoebe vorsichtig und leise[1] diesen herunterzufliegen, um einen direkteren Blick zu riskieren.
 1. Stealth 28 (Take 10)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 23.02.2019, 15:16:43
Der kleine Vogel schwirrte vorsichtig durch den engen Schacht nach unten und kehrte nach wenigen Momenten wieder zurück nach oben.
"Trolle!" zwitscherte sie aufgeregt. "Da sind zwei Trolle, zum Glück schlafen sie. Weiter habe ich mich nicht getraut, aber es führt ein Gang nach draußen."

Rumar untersuchte indes den Schrein, doch ein Gott, der Ähnlichkeit mit der Statue besaß, war ihm bisher noch nicht untergekommen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 23.02.2019, 15:39:22
"Trolle!? Ohje. Die sollen mal schön da unten bleiben. Danke, Phoebe!" Solitaire ließ ihre Lichter dann auch verblassen.

"Vielleicht dient der Schacht hier dazu, ihnen Futter runterzuwerfen," mutmaßte sie.

"Für den Moment soll das aber nicht unsere Sorge sein. Wir müssen in diesen Turm hineinkommen. Nur dort werden wir finden können, wonach wir suchen."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 23.02.2019, 19:21:34
Mugin war äußerst glücklich darüber das man nicht ihn dort heruntergelassen hatte. "Aber warum halten sie sich Trolle unter dem Haus? Wir sollten vorstichtig sein, vielleicht gibt es einen Weg sie zu rufen wie eine Glocke oder dergleichen." Zu Solitaires Vermutung nickte er. "Ja, der Turm erscheint die beste Möglichkeit."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 24.02.2019, 09:57:59
Jehanna zuckte mit den Schultern auf Mugins Frage: "Hieß es nicht, dass es auch einen Pfad durch den Wald hier herauf gibt? Vielleicht bewachen die Trolle den für die Reifläufer. Aber zumindest können wir davon ausgehen, dass sie nicht plötzlich aus diesem Loch hervorbrechen werden, also können wir uns mit aller Ruhe dem Turm widmen. Denn was wir suchen, wird sich wohl kaum dort unten befinden."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 27.02.2019, 09:48:57
"Ich denke, der Pfad durch den Wald, war der Weg, wo wir langgekommen sind. Das schien mir auch eher der Hintereingang zu sein. Es gibt natürlich vorne noch einen Haupteingang und auch einen anderen Weg. Es könnte also schon sein, dass diese Kreaturen dort als Wachen dienen," meinte Solitaire.

"Ich denke, wir sollten uns den Rest hier noch ansehen. Aber dabei sollten wir den Weg zum Turm im Auge behalten. Also den Gang, den Jehanna anfangs versperrt hat. Phoebe, kannst Du den Gang und den Eingang zum Turm solange im Blick behalten?"

Die Vertraute der Zauberin erschien wieder, um sich dann ein Versteck zu suchen, von wo aus sie den Gang beobachten konnte.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 28.02.2019, 10:02:18
Trolle waren nicht gut, das wusste Garridan. Aber sie schienen im Moment keine Bedrohung zu sein.

"Vielleicht bewachen sie etwas im Keller des Turms." Er zuckte mit den Schultern, wirklich eine Idee, warum sie dort unten waren, hatte er auch nicht. "Wir müssen die Augen aufhalten und wenn jemand einen großen dunklen Tunnel findet, aus dem es übel riecht, dann könnte es der Weg zur Trollhöhle sein."

"Gut, dann auf in die weiteren Räume." Und damit machte sich die Gruppe auf den Weg, um die hier verbliebenen Räume abzusuchen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 01.03.2019, 05:45:16
So machte sich die Gruppe zunächst daran, die beiden Räume im Norden zu untersuchen: Bei beiden handelte es sich um Wachräume, die durch schlitzartige Fenster den nördlichen Eingang überblickten. Der Blick nach unten machte nun auch deutlich, weshalb dieses Haus als Festung galt: Nach unten führte eine schmale Holztreppe, die sich in Serpentinen am steilen Fels entlang hinab wand. Jeder Angriff von dieser Seite konnte von einer Handvoll Wachen mit Leichtigkeit aufgehalten werden. Am unteren Fuß der Treppe konnte man nun noch eine kleine Gruppe Männer erkennen, die offenbar aus dem Haus geflohen waren, und Mugin und die anderen erinnerten sich an die Schläger, die sie bei ihrem ersten Eindringen in die Flucht geschlagen hatten.

Der Raum im Süden dagegen war vollgestopft mit Lebensmitteln aller Art; es handelte sich offenbar um einen Vorratsraum. Hier hingen komplette geschlachtete Schafe von der Decke, aber es fanden sich auch Säckeweise Weizen und Reis, getrocknetes Gemüse und einige Fässer mit Wein und Met.

Von diesem Raum aus führte eine weitere Tür in den südlichen Korridor, den Jehanna blockiert hatte. Nachdem sie ihn wieder freigeräumt hatten, konnten sie nun endlich den Turm betreten, die vom Korridor aus erreichbar war. Der Turm schien auf dem Fels gebaut zu sein, denn der Raum selbst war teils in den rohen Fels gehauen. Im Norden führte eine hölzerne Treppe in die oberen Ebenen des Turms, während im Süden zwei Türen zu weiteren Bereichen des Turms führten. 
Der Raum selbst war gefüllt mit Tischen und Werkbänken, die alle Arten von Kolben, Tiegeln, Brennern und anderen Werkzeugen enthielten. Von der Unterseite der Treppe baumelten getrocknete Kräuter und kleine Säckchen herab, unter denen in einigen Kisten weitere Ausrüstung verstaut war. Doch dies war es nicht, was die Aufmerksamkeit der Eindringlinge auf sich zog. Denn auf einem der Tische stand ein großes Glas, welches etwas enthielt, was aussah wie ein menschlicher Körper. Und das war nicht alles: Kaum standen die Abenteurer im Raum, begann dieser, von innen mit den Fäusten an das Glas zu schlagen, und eine unheimlich klingende Stimme erklang in einer fremdartigen Sprache.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 01.03.2019, 09:24:20
Solitaire hatte mittlerweile auch ihre Illusion abgelegt. Als der - was auch immer es war - auf einmal anfing, sich zu regen und gegen das Glas zu schlagen, machte sie erstmal erschrocken einen Satz zurück.

"Was..."

Sie sammelte sich und nutzte einen ersten Moment der Klarheit dazu, einen Zauber zu wirken, um nach magischen Auren Ausschau zu halten[1].
 1. Detect Magic
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 01.03.2019, 14:16:04
Jehanna begann als sie diese Kreatur entdeckte, instinktiv ihre Kraft zu sammeln. Ihr Augen leuchteten etwas glühender auf als zuvor, während sie ihre Arme zu den Seiten ausstreckte und die Luft, die sie umgab begann zu surren. Sie selbst hatte keine Ahnung von solch merkwürdigen Dingen, das sollten sich die gelehrteren in der Truppe ansehen. Aber wenn es feindlich gesonnen war, würde ihr da schon etwas für einfallen.[1]
 1. Gather Power
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 02.03.2019, 03:32:23
Rumar war viel zu sehr mit der seltsamen Statue beschäftigt, um sich an dem Gespräch über die Trolle zu beteiligen. Doch obwohl er jahrelang in der Kirche gearbeitet hatte und die Götter dieser Welt geglaubt hatte zu kennen, erkannte er hier nichts. Vielleicht war es ein Gott, der nur in Tian angebetet wurde. Wie dem auch war, der alte Mann konzentrierte sich wieder auf die weitere Vorgehensweise. Es gab noch weitere Räume, die sie untersuchen mussten und das taten sie auch.
Es war, wie sie sich bereits gedacht hatten: Ihr wahres Ziel lag im Turm. Als sie diesen zusammen betraten, kam sich Rumar vor, als stünde er in einem Labor. Doch lange konnte er sich nicht damit beschäftigen. Irgendetwas - war das ein Mensch? - war in einem Glas gefangen und versuchte sich anscheinend zu befreien. Dabei ertönte eine unheimlich klingende Stimme. Er hatte nicht das Gefühl, dass dieses Wesen, was auch immer es war, besonders freundlich gesinnt war und der Besitzer der Stimme auch nicht.
Wie schon einige Male zuvor, legte der alte Mann Garridan die Hand auf die Schulter und übertrug einen Teil seiner magischen Kraft, die sich in einem Schild sammelte.[1] Er wich noch einen Schritt zurück und bereitete sich auf das Unvermeidliche vor.
 1. Shell of Succor ist ja langsam bekannt. Leider nur 6 temporäre HP
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 02.03.2019, 17:32:29
Doch das Unvermeidliche geschah zunächst nicht - das Wesen schien in dem Glas gefangen, ob es ihnen freundlich gesinnt war oder nicht. Trotz ihrer Vorahnung näherten sich Rumar und Solitaire dem gläsernen Gefäß, um die Gestalt zu mustern; während Solitaire keine besondere magische Aura spüren konnte, sahen jedoch beide etwas Merkwürdiges: Die Haut des Körpers schien keineswegs glatt, sondern bei näherem Hinsehen war es eher so, als wäre sie über eine Vielzahl von kleinen Punkten gespannt - und diese Punkte bewegten sich!
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 02.03.2019, 18:39:26
Die Hand am Schwert hatte Garridan gewartet, was passieren würde. Aber als sich nichts tat, trat er langsam näher an das Gefäß heran. Er besah sich den Mann genauer und als er die Punkte entdeckte, war seine Neugier geweckt. Gehörten sie zu seiner Haut oder war es eine Art Netz? Außerdem versuchte er herauszufinden, was für ein Wesen es war, ein Mensch oder etwas anderes?[1].
 1. Perception 23, Heal 14
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 03.03.2019, 00:49:53
Während das Eidolon zusammen mit Garridan etwas näher heran ging, sah sich Mugin den Rest des Raums genauer an. Besonders die herumliegenden Werkzeuge hatten seine Aufmerksamkeit geweckt und er versuchte herauszufinden welchen Zweck diese dienten.[1]
 1. Craft (Alchemy) 18
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 03.03.2019, 03:52:03
Als sie sich ersteinmal wieder beruhigen konnte, trat Solitaire wieder ein paar Schritte zurück und fragte ihre Vertraute: "Phoebe, hast Du irgendeine Idee, was das sein könnte?"[1]
 1. Knowledge (planes) 18
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 05.03.2019, 06:41:27
"Was... was ist das?" fragte Rumar irritiert. Er selbst konnte sich kaum einen Reim daraus machen. Er näherte sich vorsichtig noch ein Stück, um es genauer betrachten zu können. "Es lebt, denke ich. Zumindest diese Punkte." Er durchforstete seinen gesamten Wissensschatz, den er in seinem Leben hatte ansammeln können aber sowas war ihm noch nicht untergekommen.[1] Er drehte sich zu dem Rest der Gruppe um. "Was sollen wir damit tun?" Es schädigte ihnen ja nicht, also konnten sie es in Ruhe lassen. Oder sollten sie es töten, was auch immer es war?
 1. Nature 13, Planes 11
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 07.03.2019, 13:41:29
"Am besten lassen wir es einfach, wo es ist und suchen weiter. Irgendwer muss es ja hier her gebracht haben vielleicht finden wir denjenigen ja und erfahren dann mehr. Ich bin dafür, erstmal hier unten weiter zu suchen, bevor wir nach oben gehen."

Er zeigte auf die beiden Türen im Süden.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 07.03.2019, 13:51:31
Phoebe konnte das Wesen auch nicht wirklich einordnen. "Eeeein... Mensch... in einem Glas? Also... vielleicht auch nicht wirklich ein Mensch... aber sowas in der Art? Ja, genau."

Als Garridan vorschlug, weiterzusuchen, stimmte Solitaire diesem ebenfalls zu. "Das sehe ich auch so. Es hat mit unseren Zielen auch recht wenig zu tun im Moment. Also, sehen wir mal, was es hier noch so zu entdecken gibt."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 07.03.2019, 13:54:33
Da die Kreatur offenbar doch nicht sofort aus ihrem gläsernen Käfig ausbrach, ließ Jehanna die gesammelte Kraft wieder fahren und nickte. Sie sollten am Besten weitersuchen und sehen, ob sie endlich ein Gefängnis oder aber jemanden, der für den ganzen Laden verantwortlich war, fanden.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 07.03.2019, 17:01:42
Erschrocken starrte Arashi wie alle anderen auch das Wesen in dem Glas an. Er trat aber nicht weiter an das Glas heran, was immer es war, es konnte den Göttern nicht gefallen. Einen kurzen Augenblick überlegte ob ihm irgendetwas einfiel, was er gehört hatte, was erklären konnte was das für ein Wesen war[1]. Doch schnell versuchte er sich wieder zu konzentrieren, Garridan hatte recht, dafür waren sie nicht hier.

Wahrscheinlich hatte der Mensch Recht, sie sollten erstmal hier alles absuchen. Arashi stellte sich mit dem Rücken zur Wand neben einer der Türen um etwas Deckung zu haben und wartete darauf, das Garridan die Tür öffnete, immerhin war er der mit dem Schild.
 1. Wissen Natur 15
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 08.03.2019, 14:23:30
Sie alle waren mitgenommen von dem schrecklichen Anblick, doch auf irgendeine Art und Weise verströmte, was immer in diesem Glas war, eine bösartige Aura, und niemand hatte Lust, es aus seinem Gefängnis zu befreien. Mugin war der einzige in der Gruppe, der auch dem Rest des Raumes etwas erhöhte Aufmerksamkeit schenkte und betrachtete sich die herumliegenden Utensilien und Zutaten genauer, allein schon aus beruflichem Interesse. Er fand schnell, dass dies hier ein komplett eingerichtetes Alchemielabor war, das mit allen notwendigen Utensilien und gängigen Kräutern ausgestattet war. Würde man dies alles nach Kalsgard transportieren, könnte man wohl einen stolzen Preis verlangen, doch selbst kompakt verstaut würden es wohl an die 200 Pfund sein, die sie hier wegtragen mussten.

Unter den Pflanzen fand der Gnom neben zahlreichen häufig vorkommenden Kräutern einen Sack mit Malyass-Wurzeln, aus denen sich ein kostbares Gift herstellen lassen würde.[1] Mugin hatte das Gefühl, dass sich hier noch weitere Dinge von Wert finden lassen würden, wenn man genug Zeit zur Suche aufwenden konnte - im Moment hatten sie jedoch Dringenderes zu tun.

Garridan öffnete zunächst die Tür im Südosten, hinter der sich eine weitere Treppe verbarg; diese führte jedoch nicht nach oben in den Turm, sondern in die Kellergewölbe. Bevor sich die Gruppe jedoch entschied, ob sie nun oben oder unten weitersuchen wollten, untersuchten sie noch die letzte Tür, die sich ganz im Süden des Turmes befand. Diese Tür war abgeschlossen, doch bereitete das Schloss Garridan keine größeren Probleme. Nach wenigen Versuchen sprang die Tür auf und gab den Blick auf eine kleine fensterlose Zelle, nicht einmal hoch genug, dass Garridan darin aufrecht stehen konnte. Sie wurde scheinbar aus dem Fundament des Turmes ausgegraben und ein Gestank nach Schweiß und Urin strömte den Gefährten entgegen, während sie mit Abscheu betrachteten, wie zwei Ratten aus dem Gerippe eines früheren Insassen hervorjagten.

Doch die Zelle war nicht leer, wie sie zunächst vermutet hatten. Ein ausgemergelter Ulfe kauerte auf einer Pritsche in der Ecke des Raumes und sah die Eindringlinge mit großen Augen an, eine Mischung aus Furcht und Hoffnung in seinen Augen.
 1. 5 Dosen Malyass root paste (http://prd.d20pfsrd.com/pathfinderRPG/prd/ultimateEquipment/gear/poisons.html)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 09.03.2019, 13:24:05
Garridan erschreckte sich, als er den Mann sah. Wie lange mochte er schon in diesem Loch hocken?
"Hier ist ein Gefangener." Er machte einen Schritt in die Zelle und versuchte mit einem schnellen Blick zu erfassen, wie es dem Mann ging, war er verletzt oder einfach nur in einem schlechten Zustand? Wie lange mochte er hier schon hocken?[1] Falls es sein Zustand zuließ, versuchte Garridan ihm aufzuhelfen und ihn aus der Zelle zu führen, an die frische Luft.
 1. Heilkunde 23
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 10.03.2019, 00:56:48
"Könnte das eventuell der Mann sein, den Uhksakka sucht?" mutmaßte Solitaire.

"Gebt ihm doch erstmal etwas zu trinken und zu essen, er sieht ja schrecklich aus."

Dann sprach sie den Mann, nachdem Garridan ihn untersucht und aus der Zelle herausgebracht hatte, auch direkt an.

"Ihr braucht keine Angst vor uns zu haben. Wir sind keine Freunde des Gesindels, welches sich hier eingenistet hat. Sagt, wie ist Euer Name? Und wie seid Ihr in diese Misere geraten?"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 11.03.2019, 20:46:52
Zunächst war es nicht leicht, irgendwelche zusammenhängenden Worte aus dem Mann herauszubringen, so geschwächt und verängstigt war er. "Ein Oger! Sie ist ein Oger!" war alles, was sie verstanden. Nach und nach jedoch, dank Solitaires beruhigender Worte, beruhigte der Mann sich langsam. Es stellte sich heraus, dass es sich nicht um Ulf Gormundr handelte, den Uhksakka suchte, sondern um einen Mann namens Lute Haggersly, seines Zeichens Kaufmann aus Kalsgard.

Während Solitaire versuchte, das Vertrauen des Mannes zu gewinnen, kümmerte Garridan sich um dessen körperlichen Zustand. Lute erwies sich zwar als körperlich weitgehend unversehrt, doch musste er schon eine ganze Weile hier eingesessen haben, ohne dass die Wächter ihm ausreichend Nahrung gegeben hätten. Als Garridan die Kleidung des Kaufmanns im Licht sah, traf ihn fast der Schlag: Das ausgezehrte Männlein vor ihnen musste einst ein wohlbeleibter Mann gewesen sein. Und beim näheren Augenschein sah er einige abgenagte Rattenknochen auf dem Boden der Zelle - das war wohl die hauptsächliche Nahrungsquelle Lutes gewesen.
Doch seine Verfassung verbesserte sich schnell, nachdem die Abenteurer ihn mit einigen Essensrationen aufgepäppelt hatten, und er entwickelte nun auch eine gewisse Redseligkeit.

"Ich wurde vor kurzem in den Aufsichtsrat der Reifläufergilde gewählt. Dummerweise war ich wohl etwas naiv, was die politische Situation der Gilde betrifft. Eine meiner ersten Handlungen war es, gegen eine Maßnahme zu stimmen, die Thorborg Silberskorr eingebracht hatte. Kurz danach wurde ich von Unbekannten bedroht, ich solle mir doch genau überlegen, mit wem ich mich anlege, aber ich habe mich nicht einschüchtern lassen. Rückblickend gesehen, wäre das wohl die bessere Wahl gewesen.
Auf einer meiner Reisen wurde ich überfallen und hierher entführt - und bis heute weiß ich nicht, was die eigentlich von mir wollen. Ich wurde ein paarmal gefoltert und bedroht, aber nie zu irgendetwas befragt. Es scheint denen nur um den Spaß zu gehen; oder sie wollen ein Lösegeld erpressen, aber das scheint bisher niemand gezahlt zu haben.

Aber eine Sache kann ich euch sagen: Das Oberhaupt dieser Festung hier ist ein purpurfarbener Oger, hässlich wie die Nacht! Und ich bin mir zu einhundert Prozent sicher, dass dieser Oger niemand anderes ist als Thorborg Silberskorr, wie auch immer sie das anstellt. Sie muss eine Gestaltwandlerin sein."


Über die sonstigen Begebenheiten in der Festung konnte Lute allerdings nichts erzählen - seit seiner Ankunft hatte er nur die Zelle von innen gesehen, und außer wenigen Besuchen hatte er nur wenig Kontakt mit irgendwelchen seiner Entführer. Immerhin konnte er ihnen sagen, dass noch ein weiterer Oger eine wichtige Position in der Festung einzunehmen schien, dessen Namen er einmal aufgeschnappt hatte, und der Goti genannt wurde. Dieser hatte ihm verschiedenen Tränke eingeflößt und scheinbar beobachtet, wie er auf diese reagieren würde. Ein anderer Mann, der ihn besucht hatte, war Jorgan die Axt, und dieser war offenbar der Foltermeister; zumindest hatten seine Besuche diesen Zweck. Außer diesen dreien hatte Lute jedoch nie jemanden gesehen.

Nachdem sie eine ganze Weile mit Lute geredet hatten und sicher waren, dass sie alles erfahren hatten, was der Mann ihnen an Informationen bieten konnte, ergab sich die Frage, was sie nun mit ihm tun sollten. Ein Kämpfer war er nicht, selbst wenn er nicht so geschwächt gewesen wäre. Ihn mitzunehmen, wäre wohl zu gefährlich, zumal sie nun damit rechnen mussten, mindestens zwei Ogern gegenüberzutreten. Schließlich einigten sie sich darauf, dass Lute außerhalb der Feste auf sie warten würde und sich dabei in dem Tal ein Versteck suchen würde. Sicherer wäre er vielleicht in seiner Zelle, doch dorthin, so sagte er, würden ihn keine zehn Pferde mehr zurückbringen. Und so führte eine kleine Eskorte den Kaufmann nach draußen, und die Gefährten konnten nur hoffen, dass er sich geschickt genug anstellen würde, um dort nicht irgendein Unheil auf sich herabzubeschwören.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 12.03.2019, 22:25:20
Nachdem Lute sicher das Haus verlassen hatte, bedurfte es nur einer kurzen Abstimmung, bis die Gruppe sich entschloss, zunächst den Turm zu erklimmen und dort nach dem Schwert, Ulf Gormundr, und womöglich Thorborg Silberskorr zu suchen.

Vorsichtig erklommen die sechs Streiter die Treppe in das erste Obergeschoss - noch war niemand zu sehen, doch außer der Treppe, die weiter nach oben führte, befand sich eine weitere Tür auf dieser Ebene. Von dort war nichts zu hören, doch von oben waren leise Stimmen zu hören; zu leise jedoch, um etwas zu verstehen, ohne näher heranzukommen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 13.03.2019, 02:38:48
Um was auch immer es sich bei diesem Wesen im Glas handelte, niemand konnte etwas damit anfangen und so blieb nur, es zu ignorieren. Es konnte nicht entkommen und so würde es hoffentlich keine Gefahr sein. Ohnehin gab es Wichtigeres zu tun. Sie untersuchten also die Türen im Raum. Eine führte nach unten und weil sie nicht wussten, was sie dort noch alles erwartete, entschieden sie sich für die andere Türe. Sie hatten zumindest schon eine Höhle voller Oger gefunden und es war wahrscheinlich, dass der Weg, der nach unten führte, auch irgendwann zu diesen Kreaturen führen würde.
Durch die andere Tür wurde eine Zelle vom Rest des Raumes getrennt. Sie war nicht leer. Erst nachdem sie sich um den Ulfen gekümmert hatten, konnte er erzählen, was er wusste. Zwar sagte Lute, wie er sich nannte, dass er nicht wisse, wieso man ihn gefangen hielt und folterte aber er hatte diese Frage eigentlich selbst beantwortet - vielleicht unbewusst. Er hatte gegen eine Maßnahme gestimmt, die von Thorborg Silberskorr eingebracht worden war. Das hatte dieser und dem Rest der anscheinend ziemlich korrupten Gilde nicht gefallen und so hatte man sich entschieden, die Störung, die Lute darstellte, zu entfernen. Wären sie nicht gekommen und hätten ihn aus der Zelle herausgeholt, so wäre Lute wahrscheinlich dort verhungert. Ohnehin war er nur noch Haut und Knochen und nur am Leben, weil er die Ratten gegessen hatte. Armer Mann.
Das bedeutete aber, dass nicht alle Mitglieder der Gilde hinter Thorborg standen. Ein großer und vor allem mächtiger Teil anscheinend aber wenn Lute als Aufsichtsrat nichts von der Korruption gewusst hatte, dann gab es vielleicht noch Hoffnung. Doch das war nicht ihre Aufgabe. Rumar verstand nur, dass er die Gilde als Ganzes nicht als böse Organisation sehen durfte. Thorborg Silberskorr allerdings war durch und durch eine teuflische Bestie. Sie sollte sich in einen Oger verwandeln können. Oder war es vielleicht umgekehrt? Gab es überhaupt magisch begabte Oger, die ihre Gestalt wandeln konnten? So wirklich wusste er das nicht.[1] Es gab noch andere Informationen, die Lute mit ihnen teilte. Er würde sich im Tal verstecken, während die Gruppe weiter den Turm und eventuell die Kellerräume durchsuchte.
Das taten sie schließlich auch. Der Turm war ihr Ziel, da sie sich dort sicher sein konnten, die Ausmaße ungefähr zu kennen. Zumindest von weiter oben waren Stimmen zu hören. "Vielleicht sollte jemand den weiteren Weg auskundschaften." schlug Rumar flüsternd vor. "Ich kann zur Not für Unsichtbarkeit bei einer Person sorgen. Dann muss sich diese nur Sorgen um Geräusche machen." Obwohl, jetzt da er darüber nachdachte, war das vielleicht doch keine so gute Idee. "Obwohl..." murmelte er. "... Eine Frau, die sich in einen Oger verwandeln kann, besitzt vielleicht auch magisch verstärkte Sinne. Wir müssen davon ausgehen, dass sie von uns weiß und sich auf einen Kampf vorbereitet hat." flüsterte er weiterhin so leise er konnte.
 1. Wissen Natur 16
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 13.03.2019, 08:18:28
Die rothaarige Frau nickte bei Rumars Worten und flüsterte leise: "Ich sehe mich dort oben mal um." Bevor irgendeiner ihrer Gefährten Einspruch erheben konnte, war sie auch schon mit leisen Sohlen davon geeilt, um die Herkunft der Stimmen zu ergründen und zu sehen, womit genau sie es dort zu tun hatten.[1]
 1. Stealth: 24 (https://games.dnd-gate.de/index.php/topic,8290.msg1059928.html#msg1059928) und falls nötig: Perception: 27 (https://games.dnd-gate.de/index.php/topic,8290.msg1059930.html#msg1059930)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 13.03.2019, 09:14:20
Garridan wusste wenig über Oger, außer das man sie in der Regel  erschlagen sollte, wenn man sie traf. Das reichte ihm. Aber das sie ihre Gestalt verändern konnten hatte er noch nie gehört. Und warum sollte sich ein Zauberer in einen Oger verwandeln wollen, das machte doch keinen Sinn? Aber damit würden sie sich befassen, wenn sie Thorborg Silberskorr gefunden hatten.

Nach oben schien der richtige Weg zu sein und Jehanna war auch schon leise die Treppen hinauf geschlichen. Die Waffe immernoch in der Hand folgte Garridan ihr so leise wie möglich, er war überzeugt, dass dort oben etwas lauerte, dem niemand alleine gegenüber stehen sollte.[1]
 1. Stealth 15, Perception 26
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 14.03.2019, 16:34:57
Leise schlich Jehanna die Treppe hinauf, und auch von oben waren längst keine Geräusche mehr zu hören. Sie war dabei so vorsichtig wie nur möglich, um nicht plötzlich mitten in einer Menge Gegner zu stehen, und konnte schließlich über die Bodenkante spähen, wo sie jedoch niemanden erblickte. Sie konnte jedoch nur einen Teil des Geschosses überblicken, zu ihrer Rechten befand sich noch mindestens ein Raum, in dem sich die Gegner aufhalten konnten. Wollte sie dort jedoch hineinspähen, musste sie komplett in den freien Bereich im Stockwerk treten und wäre dort ohne Deckung, falls jemand aus dem Raum herauskäme.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 19.03.2019, 17:40:30
Jehanna bedeutete Garridan zu warten und verweilte dann für einige Minuten, um zu lauschen, ob sie nicht vielleicht doch noch etwas hörte. Anschließend ging sie - so sie nichts hörte - wieder zurück nach unten, um ihren Gefährten zu berichten, was sie hatte sehen können. Vermutlich hatte dort jemand eine Falle vorbereitet und sie irgendwie bemerkt. Also sollten sie sich erst diesen Raum hier auf dem Weg ansehen, damit ihnen niemand in den Rücken fiel. Wenn hier niemand war, konnten sie immer noch das obere Stockwerk stürmen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 20.03.2019, 08:45:25
Solitaire nickte, um Jehanna ihre Zustimmung zu signalisieren. Im Zweifelsfall war es besser, sicher zu sein, dass ihnen hier niemand in den Rücken fallen würde. Sie positionierte sich daher so, dass sie mit ausreichend Abstand die beiden Ausgänge (die Tür und die Treppe) im Blick behalten konnte.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 21.03.2019, 17:37:38
Mugin und das Eidolon stimmten zu. Sollten sie oben in eine Falle laufen, sollten sie ihren möglichen Fluchtweg abgesichert haben.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 25.03.2019, 13:40:12
Nachdem alle einverstanden waren ging Garridan zu der Tür und öffnete sie vorsichtig von der Seite. Er stand also neben der geöffneten Türe und wartete einige Sekunden, falls dann nichts passierte würde er vorsichtig einen Blick in den Raum werfen. Waffe und Schild waren bereit.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 26.03.2019, 00:13:56
Nachdem nach dem Öffnen der Tür zunächst nichts passierte, spähte Garridan zunächst vorsichtig in den Raum und betrat diesen schließlich, als er sich überzeugt hatte, dass niemand sich darin aufhielt. Beim Eintreten wogte ihm eine Wolke verschiedener Gerüche entgegen: Abgestandener Wein, Schweiß und ein seltsam animalischer Geruch vermischten sich zu einer strengen Gemengelage, die die Eindringlinge an der Schwelle zögern ließ, bevor sie eintraten.

Am Ende der Kammer befand sich ein Bett, und zwischen den beiden Fenstern auf der Südseite stand ein kleiner Ofen samt eines Kohleeimers. Offenbar war dies der Wohnraum eines wichtigeren Mitglieds der Gilde. Gegenüber des Ofens lagen auf einem kleinen Tisch mehrere leere Weinschläuche, außerdem stand dort eine kleine Eichenstatue, die einen Ulfenkrieger darstellte, der in seinen Schild biss. Unter einem der Schläuche ragte ein Schlüsselbund hervor.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 27.03.2019, 13:02:23
Garridan war fast ein wenig enttäuscht darüber, dass dort niemand lauerte. Aber das musste ja nicht heißen, dass dort doch eine Falle versteckt war. Aber der Schlüssel war zu reizvoll.

"Da liegt ein Schlüsselbund, ich hole ihn. Eidolon, kommst du mit rein?"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 30.03.2019, 00:24:45
Gespannt wartete Rumar in sicherem Abstand ab - bereit einen Zauber zu sprechen, falls es nötig werden sollte. Früher, als er noch jung gewesen war, hätte er sich vielleicht an dem ganzen Herumgeschleiche beteiligt aber diese Zeiten waren vorbei. Er musste und konnte nun der Gruppe auf anderem Wege helfen und er würde nicht zögern, das zu tun.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 30.03.2019, 10:53:34
Garridan ging langsam hinein, bereit für eine Falle oder einen versteckten Angreifer. Aber nicht geschah. Also ging er langsam zum Schlüsselbund, auch dort blieb alles ruhig, also nahm er ihn an sich.

"Sieht ungefährlich aus, wollen wir uns noch rasch umsehen?" Er sah sich zunächst die Statue näher an und dann suchte er schnell den Tisch ab, vielleicht lagen ja hier noch Schriftstücke oder etwas anderes hilfreiches oder wertvolles.[1]
 1. Perception 16
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 01.04.2019, 13:54:21
Der Schlüsselbund, den Garridan sich nun betrachtete, enthielt vier unterschiedliche Schlüssel. Doch mit seinem geschulten Blick erkannte er, dass er diese wohl nicht mehr brauchen würde, denn die Schlüssel schienen genau diejenigen zu sein, die in Schlösser passten, die er bereits mit seinem Dietrich geöffnet hatte.[1]

Also wendete er seine Aufmerksamkeit dem Rest des Raumes zu, doch der Bewohner schien keine besonderen Reichtümer zu besitzen. Zerknittert in einer Ecke liegend fand Garridan eine Aufstellung, die wohl eine Art Wachplan, wenn auch veraltet, darstellte, so dass er zu dem Schluss kam, dass hier wohl der Anführer der Burgwache lebte. Gerade als er den anderen zu verstehen geben wollte, dass hier nichts von Belang zu finden war, kam ihm eine Idee und er ging noch einmal zurück zu dem Kohleneimer und begann, mit einer Hand darin zu wühlen. Und tatsächlich: Mit einem triumphierenden Blick holte er mit rußgeschwärzten Händen einen Beutel heraus, in dem sich nach kurzer Zählung chelische Münzen im Wert von 450 Goldstücken befanden.
 1. Die Zelle, die beiden Räume auf der Galerie, sowie das Vorratslager im Erdgeschoss.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 03.04.2019, 16:49:20
Als Garridan mit nichts als Beute aus dem Raum zurückkam, nickte Jehanna ihm kurz zu und wandte sich dann an den Rest. Sie flüsterte: "Also gut, da oben ist irgendjemand, also stellt euch auf einen Kampf ein. Sie haben nicht mehr gesprochen als wir hoch sind, also kann es gut sein, dass sie wissen, dass wir kommen."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 05.04.2019, 13:37:23
"Wahrscheinlich kommen wir leider um einen weiteren Kampf nicht herum," sagte Mugin. Er sprach einen Zauber auf das Eidolon und ihre Zähne bekamen erneut das leichte Leuchten und wuchsen um einige Zentimeter.[1] "Na dann mal los."
 1. Magic Fang auf das Eidolon
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 05.04.2019, 13:59:23
"Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sie sich kampflos ergeben werden. Allerdings - nachdem, was wir gehört haben - könnte ich mir auch vorstellen, dass das Herzstück der Festung unterhalb im Felsen liegt. Aber wir sollten hier auf alle Fälle erstmal weitergehen bis ganz oben."

Solitaire wirkte ebenfalls einen Zauber, währenddessen der Ring an ihrer linken Hand kurz aufflackerte, um daraufhin ihre Hand sanft auf den Panzer des Eidolons zu legen[1]. "Hier, das wird Dich vor Angriffen schützen. Und ehe Du wieder losstürmst und ich mich dann nicht traue zu Dir aufzuschließen, mache ich das lieber jetzt gleich. Der Schutz wird einige Stunden anhalten."
 1. Mage Armor auf das Eidolon
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 07.04.2019, 20:02:46
(https://images-wixmp-ed30a86b8c4ca887773594c2.wixmp.com/intermediary/f/df696717-68bb-4577-858d-a9044123a689/d4d3krf-d896689d-2830-498c-b20e-ab172301318d.jpg/v1/fill/w_317,h_350,q_70,strp/wodes_by_akeiron_d4d3krf-350t.jpg)

Um ihren Feinden nicht unnötig Zeit zu geben, einen Hinterhalt vorzubereiten, entschieden Ameikos Recken sich dafür, mit dem Eidolon an der Spitze den Angriff anzugehen und das obere Stockwerk zu stürmen. Sie versuchten gar nicht wirklich, sich leise nach oben zu schleichen, und kaum konnten sie das Stockwerk etwas einsehen, sahen sie auch, dass dies besser so gewesen war - sie wurden bereits erwartet.

(https://i.pinimg.com/originals/4d/fb/da/4dfbda18fe03499dc6149ece59a31f3f.png)

(https://i.pinimg.com/236x/85/52/8d/85528d797ac7050b5e3cf5ab11f605aa.jpg)

Der Anblick, der sich ihnen bot, war durchaus staunenswert. Empfangen wurden sie von drei Ninjas - zumindest waren sie gekleidet wie die Männer, mit denen sie bereits weiter unten das Vergnügen hatten. Doch dies hier waren keine Menschen, sondern es schien eine Art von Vögeln zu sein, die jedoch eine humanoide Gestalt hatten. Mugin und Garridan allerdings hatten genau solche Wesen bereits zuvor einmal getroffen.[1]  Inmitten der dreien stand ein Mensch - zumindest scheinbar, denn gerade in diesem Moment begann die Form des Mannes plötzlich zu flimmern, und vor ihren Augen verwandelte er sich in einen großen Bären, der jedoch weiterhin seine mächtige Axt in den Pfoten hielt.[2]

Und schließlich, und das setzte allem die Krone auf, saß auf einem Vorsprung der gegenüberliegenden Wand ein großer Rabe - mit einer einzigen blutroten Feder in seinem Gefieder. Einige der Gefährten schienen einen Moment zu brauchen, um sich von dem Schrecken zu erholen; doch Garridan, Rumar und Solitaire hatten sich sofort gefasst, und noch bevor die Gegner realisiert zu haben schienen, dass die Gruppe, auf die sie warteten, aufgetaucht war, schleuderten die drei ihnen bereits ihre ersten Angriffe entgegen.

~~~

Runde 1:
Garridan
Rumar
Solitaire
Ninja 1
Ninja 2
Ninja 3
Wodes, der Rabe
Jorgan, die Axt
Eidolon[3]
Mugin
Jehanna
Arashi
 1. Für Informationen gerne Knowledge (local). Die genannten: Das sind die gleichen Vögel wie damals in der Salzmarschenfestung.
 2. Knowledge (local) für Informationen über das Wesen.
 3. Ich erlaube mir, das Eidolon einen Punkt nach hinten zu schieben, um zwei Blöcke zu haben.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 07.04.2019, 20:59:34
Solitaire blieb in ihrer Ecke stehen, sie hatte kein wirkliches Verlangen danach, sich den Kreaturen weiter zu nähern als nötig. Stattdessen wirkte die Varisierin einen Zauber und schleuderte ihn in die Mitte ihrer Gegner, wo es eine schon einige Male gesehene Explosion aus glitzernden Partikeln gab[1].
 1. Glitterdust (http://www.d20pfsrd.com/magic/all-spells/g/glitterdust) (Will DC 18) auf den Bärenmenschen und die beiden Vogelninjas in seiner Nähe (untere linke Ecke von seinem Feld anvisiert)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 09.04.2019, 16:07:22
Garridan zögerte nicht lange, der Bär schien noch nicht auf ihr Eintreffen vorbereite zu sein und Garridan hoffte, ihn so leichter an einer empfindliche Stelle treffen zu können.[1]. Auch hoffte er das Solitairs Zauber die Kreatur etwas ablenken würde. Also stürmte er vor, das magische Schwert in der Hand.[2]
 1. Sneak attack, da er noch nicht gehandelt hat
 2. 22, Schaden 9 + 4 (hinterhältiger Angriff, falls der trifft auch in der nächsten Runde studied target Bonus)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 10.04.2019, 01:29:30
Die ganze Zeit schon hatte sich Rumar geistig auf diese Begegnung vorbereitet. Er hatte gewusst, dass sie eher früher als später kommen würde und so reagierte er für sein Alter auch erstaunlich schnell. Sofort huschte er an seinen Mitstreitern vorbei, um einen guten Blick auf die halbtierischen Gegner zu haben.[1] Bisher hatten die Götter die Gebete des Orakels immer erhört und die Feinde Rumars mit ihrem Zorn gestraft. Ein weiteres Mal wollte er als Kanal dienen. Er schloss die Augen, bat das Pantheon um einen kleinen Teil seiner Stärke und ließ eine Lichtsäule zwischen seinen Feinden entstehen.[2] Das helle Licht blendete nicht nur, sondern verbrannte auch die Haut böser Kreaturen.[3]
 1. Bewegung neben Solitaire
 2. Burst of Radiance hinter den Werbären, sodass der und die beiden Tengus getroffen werden
 3. Blinded für 4 Runden, falls sie den Reflexwurf nicht schaffen, sonst dazzled. Außerdem 14 Schadenspunkte falls sie böse sind
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 14.04.2019, 16:07:22
Solitaires Zauber schlug bei den beiden Vogelwesen sofort an, und aufgeregt fingen sie an, krächzende Laute von sich zu geben. Der Bär jedoch schien gewappnet gewesen zu sein gegen diese Art von Zauber, und blickte mit wachen Augen in Richtung der Angreifer. Dies änderte sich auch nicht, als Garridan ihn plötzlich anstürmte, denn dessen Angriff fing er mit einer mächtigen Pranke ab, ohne dass ihn die Klinge auch nur gestreift hätte.[1]
Schließlich folgte Solitaires Zauber noch ein weiterer von Rumar, der den beiden Vogelwesen deutliche Schmerzen bereitete und das Gekrächze nur noch verstärkte. Nun zeigte endlich auch der Bär erste Reaktionen auf die Angriffe, als seine Bewegungen ein wenig langsamer zu werden schienen, doch viel schien ihm der Beschuss durch die Zauber noch nicht auszumachen.[2]

Während die beiden getroffenen Vögel blind umherirrten und zwar um sich schlugen, jedoch viel zu weit weg von irgendwelchen möglichen Feinden standen, schien der Bär der Angriffe nun langsam überdrüssig geworden zu sein und hieb mit seiner Axt auf Garridan ein. Trotz dessen Flinkheit gelang es dem Menschen nicht, dem Angriff zu entrinnen - eine klaffende Wunde auf der Brust war das Ergebnis.[3].
Doch es kam noch schlimmer: Der Rabe mit der blutroten Feder, das wurde nun dem letzten klar, war kein gewöhnlicher Rabe, denn er wirkte Magie, und plötzlich tauchten aus dem Nichts drei kleine Luftelementare auf, die sich sofort auf Garridan, Rumar und das Eidolon stürzten. Dazu schlich sich der letzte der Vögel ebenfalls an das Eidolon an und versuchte es, mit einer schlanken Klinge aufzuspießen.

Wie durch ein Wunder gingen sämtliche Angriffe der Elementare fehl - doch die Ablenkung nutzte der Ninja, um durch den dicken Panzer des Eidolons zu stoßen und ihm eine seltene Verletzung zuzufügen.[4] Noch bevor sich die Gefährten von diesem Schreck erholen konnten, sahen sie mit Entsetzen, wie durch eins der Fenster zu allem Überfluss noch ein Schwarm Raben in den Raum flog - noch jedoch hatten die Raben sich kein Ziel gesucht.

~~~

Runde 2:
Garridan
Rumar
Solitaire
Eidolon
Mugin
Jehanna
Arashi
Ninja 1 (blind (3), 14 Schaden)
Ninja 2 (blind (3), 14 Schaden)
Ninja 3
Wodes, der Rabe
Jorgan, die Axt (dazzled (3))
Luftelementar 1
Luftelementar 2
Luftelementar 3
Rabenschwarm
 1. Kein Treffer mit 22
 2. Die Vögel sind eh schon blind, Jorgan hat widerstanden und offenbar keinen Schaden bekommen.
 3. Treffer auf Garridan mit 17 Schaden (Angriff 28). Die 9 temporären HP im Status waren noch aktuell, oder? Aus dem letzten Kampf?
 4. 9 Schaden (Angriff 28)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 14.04.2019, 16:42:57
Jehanna zögerte nicht lange. Ihre Augen leuchteten wieder flammend auf und sie griff sich einige lose Bretter, die herumlagen, um sie auf den Rabenschwarm zu schleudern. Sie hatten zuvor bereits gesehen, wie unangenehm diese Biester werden konnten, also würde sie sich dieses Mal sofort um sie kümmer.[1]
 1. Kinetic Blast: 26, 23 SP (https://games.dnd-gate.de/index.php/topic,8290.msg1060796.html#msg1060796)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 14.04.2019, 17:27:59
Für einen Moment konnte er nicht glaube, dass sein Angriff den Bären nicht traf, der Schmerz, der kurz darauf seinen Körper durchzuckte, holte ihn aber wieder zurück in die Realität. Überall waren plötzlich Gegner, viel zu viele waren es. Aber er konnte nicht fort von dem Bär, ohne in Gefahr zu schweben und das Wesen musste bekämpft werden. Also nahm er sich einen Moment, um den Bär zu studieren[1] und griff erneut an[2]. Dann ging er noch einen Schritt zur Seite, um eine Mauer im Rücken zu haben[3]
 1. Bewegungsaktion
 2. Angriff 28, Schaden 8
 3. 5-Fuß Schritt nach links
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 14.04.2019, 19:33:13
Solitaire hatte nicht mit einem gewöhnlichen Raben gerechnet und war dementsprechend auch wenig überrascht davon, dass dieser in der Lage war, Magie zu wirken. Ein verwandelter Druide womöglich. Aber was er genau war, spielte eigentlich auch keine Rolle. Die Zauberin hielt sich weiterhin in ihre Ecke gedrückt und beobachtete das Geschehen von dort aus genau[1].
 1. Ready Action: Magic Missile (3d4+3) auf den Raben, wenn er wieder Magie wirkt
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 20.04.2019, 05:31:04
Völlig überrascht von den plötzlich auftauchenden Elementaren, blieb Rumar nicht viel mehr übrig, als sich zu verteidigen. Hinter ihm stand der Rest der Gruppe, neben ihm die Wand und vor sich die Elementare. Er hatte kaum eine Möglichkeit, sich zu bewegen. Seine Zauber waren nicht dazu gedacht, diese planaren Wesen zu bekämpfen. Sein Dolch würde sie vermutlich nicht einmal sehr interessieren - wenn er überhaupt traf. Überhaupt einen Zauber zu wirken, wenn ihn die Elementare angriffen, würde sehr schwer werden. So versuchte sich der alte Mann darauf zu konzentrieren, zumindest nicht schwer verletzt zu werden und hoffte darauf, dass sich der Rest irgendwie um die Gegner vor ihn kümmerte, damit er wieder in den Kampf eingreifen konnte.[1]
 1. Volle Verteidigung: RK 20
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 22.04.2019, 14:20:37
Mugin musste sich auf seine Zehenspitzen stellen um durch eine Lücke im Gelender in den Raum hineinblicken zu können. Das Gewusel von Beinen war schwer zu durchblicken, aber er erkante schließlich Garridans Stiefel. Schnell beendete er seinen beschleunigenden Zauber.[1]

Das Eidolon sah sich umzingelt und dann durchzuckte sie Schmerz. Es kam nicht häufig vor das sie ihn spürte und auf eine gewisse Weise genoss sie es. Alle neue Erfahrungen die sie in ihrer Heimatebene nicht erfahren konnte waren etwas Schönes für sie. Doch sie spürte auch Wut über die Verletzung und ließ diese prompt an dem Rabenmenschen aus.[2][3]
 1. Haste auf Garridan, Eidolon, Solitair, Jehenna, Rumar
 2. Full attack: Bite 19 Dmg 7, Bite 22 Dmg 7, Claw 24 Dmg 5, Claw 13 Dmg 5, Tail Slap 10 Dmg 8
 3. Treffer mit Bite verursachen 1d6 Bleed, sollte der Ninja sterben alle weiteren Attacken auf ein Luftelementar
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 22.04.2019, 22:50:48
Für Arashi

Arashi blickte von der Treppe aus in den Raum. Überall waren Gegner. Er konnte kaum zwei Schritt gehen, ohne gleich in ihrer Mitte zu stehen. Daher blieb der Sturmdruide lieber wo er war und wirkte seine Magie, um seine Gefährten zu unterstützen.

Als er seinen Zauber beendet hatte, erschien eine kleine Donnerwolke[1], die sich sogleich in Richtung eines der Elementarwesen bewegte[2] und dieses einhüllte[3].
 1. Aggressive Thundercloud
 2. Angriff gegen das Luftelementar direkt neben Rumar (Reflex DC 17 oder 12 Electricity Damage)
 3. Das Luftelementar erhält in dem Feld Concealment (20% Miss Chance)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 23.04.2019, 23:47:35
Da der erste Schock auf beiden Seiten überwunden war, entspann sich nun ein blutiger Kampf. Garridan, mit dem ersten Angriff noch erfolglos, hatte den Bewegungsablauf seines Gegners nun etwas besser verstanden und konnte mit der zweiten Attacke einen Treffer landen, auch wenn der Bär noch weit davon entfernt zu sein schien, in echte Schwierigkeiten zu geraten. Wie um dies zu beweisen, holte er erneut mit seiner Axt aus und wieder traf er den Menschen empfindlich[1]. Mehr noch: Sich am Kampfeslärm orientierend, hatten sich nun auch die beiden geblendeten Vogelmenschen in Garridans Richtung vorgetastet, und auch wenn sie nichts sehen konnten, stachen sie wütend in Garridans Richtung, der nur durch seine hervorragenden Reflexe geradeso einem weiteren Treffer entgehen konnte.[2] Doch nicht nur Garridan, auch seinen Gefährten, war nun klar, dass der Mann nicht allzu vielen weiteren Angriffen würde widerstehen können.

Das Eidolon kümmerte sich derweil um den dritten Tengu, doch auch wenn ihre spitzen Zähne sich mehrfach in dessen Fleisch bohren konnten, und er schwer blutete stand der Vogelmensch weiterhin - doch sein Leben schien nur noch an einem seidenen Faden zu hängen. Sichtlich geschockt von der Macht des Eidolons, wich der Ninja ein Stück zurück und zückte ein Blasrohr; doch der Pfeil prallte harmlos am Panzer ab.
Die drei Elementare schienen wohl eher für Ablenkung sorgen zu sollen denn eine echte Gefahr darstellen, denn ihre Angriff wurden allesamt von Rumar und dem Eidolon leicht abgewehrt. Eines von ihnen, das Opfer von Arashis Gewitterwolke geworden war, begann sogar leicht zu flackern und wirkte durchscheinender als die anderen beiden.

Der Rabe hingegen setzte zu einem erneuten Zauber an, doch Solitaire hatte nur darauf gewartet: drei magische Geschosse fanden ihr Ziel[3] und der Vogel, überrumpelt von der unerwarteten Störung, schaffte es nicht, die Konzentration für seinen Zauber aufrecht zu erhalten.

~~~

Runde 3:
Garridan
Rumar
Solitaire
Eidolon
Mugin
Jehanna
Arashi
Ninja 1 (blind (2), 14 Schaden)
Ninja 2 (blind (2), 14 Schaden)
Ninja 3 (23 Schaden)
Wodes, der Rabe (9 Schaden)
Jorgan, die Axt (dazzled (2)) (8 Schaden)
Luftelementar 1
Luftelementar 2
Luftelementar 3 (12 Schaden)[4]
 1. A: 23, D: 16
 2. Beide treffen nicht mit 20 gegen Garridans gebuffte 21 RK
 3. 9 Schaden
 4. Ninjas numeriert von links nach rechts, Elementare von unten nach oben.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 24.04.2019, 00:30:50
Solitaire schleuderte direkt noch ein paar ihrer sternenmesserförmigen Energiegeschosse[1] hinterher, diesmal allerdings verteilt auf die Gegner im Raum. Eins traf den Werbären mit der großen Axt[2] und zwei Geschosse schlugen in zwei der Ninjas ein[3][4].
 1. Toppling Magic Missile
 2. Jorgan bekommt 2 Force Damage und Trip 25
 3. Ninja 3 bekommt 2 Force Damage und Trip 22
 4. Ninja 2 (der mittlere) bekommt 5 Force Damage und Trip 23
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 24.04.2019, 09:13:54
Solitaires Geschosse hatten durchschlagenden Erfolg: Alle ihre drei Ziele wurden von der Wucht des Einschlages von den Beinen geholt und lagen nun verdutzt auf dem Boden.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 24.04.2019, 10:05:28
Da die ersten Vögel ausgeschaltet waren, widmete sich Jehanna nun dem nächsten, auch wenn er weiter weg war. Aber er stellte offensichtlich die größte Gefahr dar. Für einen Augenblick sammelte sie sich,[1] dann ergriff sie ein Bündel zerquetschter Raben, um sie auf ihren Artgenossen zu schleudern.[2]
 1. Move Action: Gather Power
 2. Kinetic Blast: 18, 14 SP (https://games.dnd-gate.de/index.php/topic,8290.msg1061000.html#msg1061000)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 24.04.2019, 14:39:54
Doch der Vogel hatte sich nach seiner kurzen Verwirrung schon wieder gefasst und flatterte mit ein paar kurzen Flügelschlägen aus der Flugbahn der toten Raben, während ein entrüstetes Krächzen aus seiner Kehle entfuhr.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 24.04.2019, 21:58:39
Garridan wusste dass er vielleicht keinen weiteren Schlag mehr aushalten würde, aber der Bär musste überwunden werden. Vielleicht fand ja einer der anderen den Weg zu ihm, falls er kein Glück nach dem nächsten Angriff hatte. Also schlug er zu und versuchte die magische Schnelligkeit zu nutzen. Leider konnte er nur einen Treffer setzen[1], so konnte er nur hoffen, dass der Bär vielleicht auch mal sein Ziel verfehlte.
 1. Angriff 1 trifft nicht, Angriff 2: 31, Schaden 9
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 27.04.2019, 13:14:22
Für Arashi:

Arashi versuchte dem Eidolon Raum zu verschaffen, damit es weiter vordringen konnte und Garridan unterstützen konnte, der in Schwierigkeiten zu sein schien.

Erst entstand ein kleiner Blitz, der das Elementar attackierte[1] und dann lenkte er auch seine Donnerwolke tiefer in den Raum hinein, wo sie das Luftelementar einhüllte[2][3].
 1. Lightning Arc gegen Luftelementar 1: Touch AC 12 für 3 Electricity Damage
 2. Angriff mit Aggressive Thundercloud gegen Luftelementar 1 (Reflex DC 17 oder 12 Electricity Damage)
 3. Luftelementar 1 erhält in dem Feld Concealment (20% Miss Chance)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 28.04.2019, 17:35:29
Mugin nahm sich seine Armbrust zur Hand und ziehlte auf den Raben auf der anderen Seite des Raumes. Solitaires Idee ihn beim Zaubern zu behindern war gut und er wollte dabei helfen.[1]

Das Eidolon ließ den schwer verletzten und blutenden Rabenmenschen abziehen und sah eine gute Chance Garridan zu helfen. Sie rannte auf die gegenüberliegende Seite des Werebären[2] und Biss zweimal nach ihm. Beim ersten Angriff verschätzte sie sich und der Schwung ihrer Bewegung ließ sie in den Holzboden beißen, aber sie erholte sich schnell und griff ein weiteres Mal an.[3]
 1. Waffe ziehen, Ready Action: Attack sollte der Rabe Zaubern: 12 Dmg 4
 2. Bewegung auf das Feld südlich von Jorgan
 3. Bite natürlicher Misserfolg, Bite 20 Dmg 17 Bleed 1d6
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 28.04.2019, 20:43:05
Als Rumar erkannte, wie es um Garridan stand, vergaß er seine eigene Sicherheit und stapfte mit zusammengebissenen Zähnen zu seinem Gefährten. Er erwartete jeden Moment, von den Elementaren für seinen Mut bestraft zu werden, und tatsächlich nutzte es einer von ihnen, ihm einen Schlag aus materialisierter Luft mitzugeben.[1] Dennoch erreichte er relativ unbeschadet Garridan und legte ihm eine Hand von hinten auf die Schulter, durch die heilende Energie in den Kämpfer floss.[2]

 1. AoO von Elementar 2 für 5 Schaden. Die anderen treffen nicht.
 2. Heilung für 10 Punkte.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 28.04.2019, 23:56:10
Garridans Lage hatte sich zwar verbessert, doch weiterhin war er von drei Feinden umgeben, die sich gerade wieder aufrappelten.[1] Und tatsächlich schienen sie ihr Ziel nicht aus den Augen - oder im Falle der geblendeten Rabenmenschen den Ohren - verloren zu haben, und attackierten weiterhin den Assassinen. Gerade der Bär schien eine fast schon manische Wut auf den Menschen zu haben. Unterstützt wurden sie dabei nun noch von einem der Elementare, der Rumar gefolgt war, und der Garridan weiter ablenkte.[2]
Während die immer noch geblendeten Vogelwesen Garridan nicht gefährlich wurden, nutzte der Bär die Ablenkung, um einen heftigen Treffer zu landen. Nur einem günstigen Zufall war es zu verdanken, dass im letzten Moment die Axt des Bären an einer Eisenschnalle in Garridans Rüstung abglitt und dieser noch einmal mit dem Leben davonkam.[3]

Die Elementare stürzten sich hingegen einfach auf die nächsten Ziele: Eines griff Rumar an, eines Solitaire und das letzte Jehanna, und nur Jehanna schaffte es, den Angriffen auszuweichen.[4]

Der immer noch schwer blutende letzte Rabenninja dachte offenbar noch nicht daran aufzugeben. Nachdem das Eidolon nun zu dem Werbären gezogen war, hüpfte er entschlossen auf den unteren Treppenbereich und begann von dort, Mugin anzugreifen. Der Gnom war so fokussiert auf den Blutraben, dass er keine Anstalten machte auszuweichen und stattdessen den Messerangriff hinnahm.[5]

Dennoch schien der Schmerz Mugins Konzentration zu stören, oder es war das Kampfgetümmel zwischen ihm und dem magiebegabten Raben. Der Armbrustbolzen, als dieser erneut begann, einen Zauber zu wirken, bohrte sich stattdessen in die Holzdecke, und plötzlich bildete sich in der Kralle des Vogels eine magische Flamme.

~~~

Runde 4:
Garridan
Rumar
Solitaire
Eidolon
Mugin
Jehanna
Arashi
Ninja 1 (blind (1), 14 Schaden)
Ninja 2 (blind (1), 19 Schaden)
Ninja 3 (27 Schaden)
Wodes, der Rabe (9 Schaden)
Jorgan, die Axt (blutend) (37 Schaden)
Luftelementar 1
Luftelementar 2
Luftelementar 3 (12 Schaden)[6]
 1. AoO-Möglichkeiten für Garridan und das Eidolon gegen die Raben oder Jorgan.
 2. flanked
 3. Crit nicht bestätigt, 11 Schaden.
 4. Je 4 Schaden auf Rumar und Solitaire.
 5. 6 Schaden
 6. Ninjas numeriert von links nach rechts, Elementare von unten nach oben.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 29.04.2019, 09:36:26
Solitaire konnte nicht weiter von dem Elementar zurückweichen, daher blieb sie einfach wo sie war und fixierte das Vogelwesen, welches auf die Treppe gesprungen war. Es fiel ihr nicht schwer, ihre Konzentration trotz der Ablenkung durch die beiden Luftelementare zu sammeln und einen Zauber auf den Ninja neben Mugin zu wirken[1].
 1. Daze (Will DC 15) auf Ninja 3; Casting Defensively 26
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 29.04.2019, 09:42:43
Für Arashi:

Arashi stieß mit seinem Speer nach dem Luftelementar, was nun neben ihm und Jehanna schwebte, aber ohne Erfolg[1].

Seine Donnerwolke lenkte er wieder zurück, wo sie erneut das Luftelementar einhüllte, welches er schon beschädigen konnte[2][3].
 1. Angriff 6
 2. Angriff mit Aggressive Thundercloud gegen Luftelementar 3 (Reflex DC 17 oder 4 Electricity Damage)
 3. Luftelementar 3 erhält in dem Feld Concealment (20% Miss Chance)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 29.04.2019, 10:10:28
Als der Bär aufstand versuchte Garridan den Moment der Unaufmerksamkeit zu nutzen, aber so recht schien es ihm nicht zu gelingen[1]. Aber so schnell ließ er sich nicht entmutigen, nun wo das Eidolon das Wesen ablenkte konnte er vielleicht wieder Treffer landen. Also blieb er dort stehen, wo er war und schlug zu.[2]. Doch obwohl er sich jetzt jetzt fast vollständig von Gegnern umzingelt sah blieb er stehen. Rumar war hinter ihm und würde vielleicht noch einmal seine heilende Magie nutzen können und vor allem hier konnte Garridan notfalls auch ihm helfen. Und natürlich würden er und das Eidolon keine so gute Position zueinander finden können, wenn er das Feld räumte. Also hoffte er auf sein Glück.
 1. AC 17, Schaden 10
 2. AC 31, Schaden 12; AC 24, Schaden 10
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 29.04.2019, 10:14:58
Jehanna versuchte noch einmal etwas von dem Schutt auf den Raben zu schleudern, aber die beiden Luftelementare vor ihr, denen sie sich damit entblößte, lenkten sie so sehr ab, dass ihr Angriff sehr schlecht gezielt war.[1]
 1. Kein Treffer
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 29.04.2019, 16:42:44
Garridan war völlig von Feinden umzingelt und auch wenn er ein erfahrener Kämpfer war, würde er bei so vielen Angriffen immer wieder getroffen werden. Es war nicht zu verhindern. So konnte Rumar nur hoffen, dass er die Wunden des Mannes mindestens so schnell wieder schließen konnte, wie sie verursacht wurden. Ein weiteres Mal ließ er also heilende Energie durch Garridans Körper wandern.[1]
Der Elementar würde Rumar zwar weiter angreifen aber er war zäh und musste die Schläge über sich ergehen lassen. Statt sich um das beschworene Wesen zu kümmern, konzentrierte er sich darauf, weitere Angriffe von Garridan fernzuhalten. Denn auch wenn er kein guter Kämpfer war, konnte er kleine, magische Schilde erschaffen, die hoffentlich etwas Schaden abwenden konnten.[2]
 1. Clw für 7 Punkte Heilung.
 2. Ich nutze Bodyguard um einen Gelegenheitsangriff zu opfern und dafür Garridan zu unterstützen. Mit einem Angriff gegen 10 (kannst du auch gerne würfeln, Mondragor) kann ich ihm +6 RK gegen einen Angriff geben. Bevorzugt natürlich gegen den des Bären.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 29.04.2019, 16:54:41
Der plötzlich Feind erschrak Mugin und er musste die Zähne zusammenbeißen als ihn der Dolch traf. Er versuchte sich mit einer kleinen Säurekugel zu wehren, aber der Schmerz störte seine Konzentration.[1] So blieb ihm nichts anderes übrig als darauf zu hoffen das die Blutung seinen Gegenüber erledigen würde.

Das Eidolon nutzte die Gelegenheit in der Jorgan aufstand aus und biss wieder tief in sein Fleisch.[2] Wie ein Wirbelwind aus Klauen und Zähnen wütete sie auf dem Schlachtfeld weiter.[3][4]
 1. Casting defensively: Concentration 12, Fehlschlag
 2. AoO: 26 Dmg 14
 3. Angriffe auf Jorgan, sollte er sterben, einen 5ft step auf dessen Feld und restliche Angriffe auf Ninja 2, dann 1
 4. Bite 21 Dmg 12, Bite 16 Dmg 13, Claw 25 Dmg 5, Claw nat 20 Dmg 4, Tail Slap 21 Dmg 5
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 30.04.2019, 01:33:10
Schwer atmend und blutüberströmt wurde das Vogelwesen bei Mugin von Solitaires Zauber getroffen. Es schien unfassbar, dass der Ninja immer noch stand, doch zumindest war er für den Moment bewegungslos.[1] Solitaire selbst hatte nun jedoch etwas freieren Handlungsspielraum, denn das Elementar, das sie gerade noch angegriffen hatte, verging nun in einem Blitz von Arashis Gewitterwolke.

Nun schien sich das Blatt endlich zugunsten der Gefährten zu drehen: Garridan fokussierte seine Wut auf den Werbären, der den Angriffen des Menschen nun nichts mehr entgegenzusetzen hatte und geschlagen auf dem Boden aufschlug. Sofort sprang das Eidolon auf dessen massigen Körper und nutzte ihre neue Position, um die beiden Rabenmenschen anzugehen und somit die Gefahr für Garridan zu beseitigen. Es dauerte nur wenige Sekunden, bis sie kurzen Prozess mit den blind herumstolpernden Vögeln gemacht hatte, und selbst das Elementar fiel ihrer Rage zum Opfer.

Nur der Rabe mit der roten Feder, dem sie bereits beim Schrein begegnet waren, schien nun noch eine echte Gefahr darzustellen. Und er zeigte, dass er sich noch nicht geschlagen geben würde: Mit einer Bewegung schleuderte er die Flamme, die sich in seinen Klauen gebildet hatte, auf Garridan[2] und flatterte dann krächzend aus dem Fenster, um dann aus dem Sichtfeld der Helden zu verschwinden. Garridan und Rumar sahen nur noch, wie sich in seiner Kralle sofort eine neue Flamme bildete.

Und auch das Elementar ließ noch nicht locker, doch erneut verfehlte es Jehanna.

~~~

Runde 5:
Garridan
Rumar
Solitaire
Eidolon
Mugin
Jehanna
Arashi
Ninja 3 (28 Schaden, blutend)
Wodes, der Rabe (9 Schaden)
Luftelementar 2
 1. Mir ist es tatsächlich gelungen, bei der Blutung eine 1 zu würfeln: Er steht noch.
 2. Ranged Touch 22, 6 Schaden
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 30.04.2019, 08:32:22
Für Arashi:

Arashi greift weiter mit seinem Speer das verbleibende Luftelementar an[1], während er seine Donnerwolke ebenfalls auf das Elementarwesen lenkt[2][3].
 1. Angriff gegen Luftelementar 2 trifft RK 19 für 6 Schaden
 2. Angriff mit Aggressive Thundercloud gegen Luftelementar 2 (Reflex DC 17 oder 9 Electricity Damage)
 3. Luftelementar 2 erhält in dem Feld Concealment (20% Miss Chance)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 30.04.2019, 11:14:10
Garridan atmete schwer, als der Bär gefallen war, doch nur Sekunden später zuckte erneut ein Schmerz durch seinen Körper. Überrascht blickte er sich um und sah den Vogel davon fliegen. Er konnte ihm mit seinem Bogen aber kaum gefährlich werden. Hinter sich hörte er noch Kampflärm, erkannte aber schnell, dass das Vogelwesen auf der Treppe für ihn nicht erreichbar war. Also war das Luftelementar sein neues Ziel. Er lief also dorthin[1]
 1. 15, Schaden 11, ggf. +2 sneak Schaden
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 30.04.2019, 13:32:37
Das letzte Elementar ignorierend, eilte Jehanna direkt zu dem Fenster durch das der Rabe verschwunden war und dabei flog ein geborstenes Stück Holz in ihre Hand, das sie ihm hinterherschleudern konnte.[1] Allerdings entdeckte Jehanna ihr Ziel nicht, also machte sie sich bereit, ihr Geschoss zu schleudern, sobald sie den Raben sehen konnte.[2]
 1. Move Action zu dem Fenster, AoO nehm ich in kauf
 2. Ready Action für nen Kinetic Blast, ich nehme da den Burn in Kauf für Extendend Range, da ich kein Gather Power machen konnte. Soll ich das schon würfeln?
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 01.05.2019, 18:29:50
Solitaire sah im Moment keinen Grund, ihre magischen Kräfte weiter zu strapazieren, und nahm daher einfach nur eine Verteidigungshaltung ein[1].
 1. Total Defense
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 02.05.2019, 17:14:21
Auch Rumar beeilte sich, eines der Fenster zu erreichen.[1] Der verwandelte Magier durfte ihnen auf keinen Fall entkommen und hatte höchste Priorität. Der Rest würde mit den verbleibenden Gegnern schon klarkommen und schwer verletzt war seines Wissens auch niemand mehr. Noch in der Bewegung nahm er seine Armbrust zur Hand und lud einen Bolzen nach. Er war zwar nicht sehr treffsicher und auch Jehanna hatte das gleiche Ziel aber falls sie verfehlte, hatte er auch noch eine Chance.[2]
 1. Move: Zum anderen Fenster laufen
 2. Ready Action: Falls der Rabe in Sicht- und Schussweite kommt, würde Rumar versuchen ihn mit der Armbrust abzuschießen
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 04.05.2019, 01:22:10
Das Elementar versuchte ein letztes Mal, Solitaire anzugreifen, die jedoch problemlos ausweichen konnte. Nur Momente später löste das Wesen sich langsam auf und kehrte auf seine eigene Ebene zurück - die Kraft des Zaubers, der es in dieser Welt gehalten hatte, war wohl an ihr Ende gelangt.
Und auch das Vogelwesen stellte keine Gefahr mehr dar, denn in diesem Moment begann es, Blut zu spucken und stürzte bewusstlos zu Boden.

Eine gespenstische Stille herrschte für vielleicht zwei Atemzüge in dem Turm, als plötzlich der Rabe durch eines der Fenster im Norden wieder in den Raum flog: Er hatte den Turm wohl nur halb umrundet. Jehannas Geschoss, das sie sofort fliegen ließ, verfehlte den Vogel nur um Haaresbreite, und doch verfehlte es ihn. Der Rabe hingegen hatte wohl Gefallen an Garridan gefunden und flog direkt auf ihn zu, um ihn mit der flammenden Kralle an der Schulter zu berühren, woraufhin ihn ein brennender Schmerz durchzuckte.[1]
 1. Noch einmal 10 Schaden.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 05.05.2019, 12:56:54
Schwer getroffen wurde Garridan schwindelig, aber der Vogel war noch da und mit letzter Kraft hob er das Schwert und versuchte den Vogel zu treffen, aber es misslang, er hatte scheinbar nicht mehr genug Kraft für einen gezielten Schlag. Also zog er sich noch einen Schritt zurück[1] von dem Vogel und hoffte das die anderen mehr Erfolg hatten.
 1. 5-Fuß-Schritt weg vom Vogel, gerne an eine Wand
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 05.05.2019, 13:37:48
Jehanna fluchte, da sie den Raben verfehlte und eilte zurück in seine Richtung, während sie nach einer der am Boden liegenden Waffen mit ihrer Telekinese griff und sie auf das Tier schleuderte. Aber wieder konnte es ihr entgehen und mit einem klirren prallte die Waffe gegen die steinerne Wand des Turms.[1]
 1. Wieder kein Treffer...
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 05.05.2019, 19:54:27
Das Eidolon stürmte auf den Raben zu und griff an. Der erste ihrer Bisse fand ihr Ziel und riss eine teife Wunde in das Fleisch des Vogels und auch eine Klauenattacke fand ihr Ziel.[1]

Mugin lud seine Armbrust nach und erlöste den Rabenmenschen von seinen Qualen. Sie konnten ihn hier nicht gefangen nehmen, zudem hatten seine Kameraden bewiesen das sie sich niemals ergeben würden.[2]
 1. Pounce: Bite 24 Dmg 11, Bite 10 Dmg 15, Claw 24 Dmg 5, Claw 11 Dmg 4, Tail Slap 16 Dmg 5
 2. Coup de Grace: 5 Schaden
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 06.05.2019, 12:43:53
"Verdammt Axt.", murmelte Arashi als er den letzten Schritt auf das Plateau machte. Plötzlich erschien ein ungefähr eine Elle langer Blitz in seiner Hand. Arashi zielte auf den Vogel und plötzlich löste sich von der Decke ein Blitz genau an die Stelle and die Arashi gezielt hatte.[1]
 1. 6 Elektrizitätsschaden, Ref halbiert +1,5m Schritt nach Norden, noch 5 Runden lang kann Arashi Blitze werfen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 06.05.2019, 13:15:37
Arashi

Arashis Donnerwolke war noch immer präsent, also lenkte der Druide sie ein letztes Mal[1] gegen seine Feinde[2].

Solitaire

Solitaire verweilte weiter in ihrer Ecke. Sie konzentrierte ihren Blick auf den Raben, tat sonst aber weiter nichts[3].
 1. letzter Angriff mit der Aggressive Thundercloud (die Move Action hat er ja noch über)
 2. Reflex DC 17 oder 14 Electricity Damage
 3. Ready Action: Toppling Magic Missile (mit Metamatic Adept als Standard Aktion) auf den Raben (11 Damage, Trip 23), sobald er sich mehr als 5 Fuß wegbewegt.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 06.05.2019, 18:31:22
Als der Rabe wieder in Sicht kam, schoss Rumar instinktiv auf ihn.[1] Er ließ seine Armbrust aber sofort fallen, als Garridan von den Flammen in der Hand des verwandelten Magiers getroffen wurde. Eilig lief er zu dem Mann herüber und hielt ihm sofort seine Hände auf die Wunde. Magische Energie regenerierte verbrannte Haut und Muskeln fast augenblicklich wieder.[2]
 1. Angriff 17, Schaden 4
 2. Heilung für 13
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 07.05.2019, 20:11:33
Als der Rabe realisierte, dass er plötzlich von Feinden umzingelt war, schwand seine Angriffslust. Stattdessen versuchte er, direkt zum nächsten Fenster zu fliegen. Doch auf dem Weg dorthin wurde er von Solitaires Zauber getroffen, verlor das Gleichgewicht und krachte auf den Boden, um nur einen Augenblick später wieder heftig mit den Flügeln zu schlagen und sich in die Luft zu erheben.[1]
 1. Das Eidolon erhält einen AoO. Der Rabe ist wieder in der Luft, allerdings nur ein Feld von seiner vorherigen Position entfernt.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 14.05.2019, 17:27:40
Jehanna schleuderte erfolglos ein weiteres Stück Schutt nach dem Raben, aber die Kreatur war einfach zu klein, als dass sie ihn treffen konnte.[1]
 1. Kein Treffer
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 14.05.2019, 19:37:22
Dieser Vogel, so klein er war, tanzte ihnen auf der Nase herum. Gestärkt durch Mugins Heilung setzte Garridan nach und versuchte ihn zu erwischen, der Vogel durfte nicht entkommen.[1]
 1. 1: 22, Schaden 6 und falls ich mit einem 5-Fuß Schritt herankomme noch 2: 24, Schaden 12
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 15.05.2019, 17:50:36
Die Verwundeten konnten auch später noch geheilt und verarztet werden. Rumar rannte zu seiner Armbrust herüber[1], die er im Eifer des Gefechts hatte fallen lassen, hob diese auf und lud sie nach[2]. Er glaubte zwar nicht, dass er noch rechtzeitig angriffsbereit war aber einen Versuch war es Wert.
 1. Bewegungsaktion
 2. Restliche Aktionen
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 16.05.2019, 23:23:53
Es bedurfte zwar noch einiger Mühe, doch nun, da sie den Raben umzingelt hatten, konnte dieser nicht mehr fliehen und fiel schließlich den gemeinsamen Angriffen zum Opfer. Erschöpft blickten die Angreifer sich im oberen Turmgeschoss um, das deutlich von Kampfspuren gezeichnet war. Vor allem Garridan, der in vorderster Front zur Zielscheibe geworden war, atmete auf, als er endlich seine Waffe sinken lassen konnte und immer noch, wenn auch vor allem Rumar zu verdanken, auf seinen wackligen Beinen stand.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 18.05.2019, 08:52:23
Garridan suchte sich tatsächlich erst mal einen Platz, um sich zu setzen.

"Was war das für ein Vogel, jetzt erzählt mir nicht dass das Flattervieh jetzt auch schon das Zaubern gelernt hat."

Schnell stellte er aber fest, dass dies hier kein Platz zum ausruhen war. Also machte er sich daran, die Getöteten zu durchsuchen, und er begann mit dem Bären.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 19.05.2019, 12:32:12
Der Bär, den Garridan untersuchte, hatte sich im Moment seiner Niederlage zurück in einen Menschen verwandelt. Auf diesen hatte Garridan zuvor noch einen kurzen Blick erhaschen können, doch auch jetzt kam ihm das Gesicht des Mannes nicht bekannt vor. Außer seiner Axt trug er eine kleine, mit Edelsteinen verzierte Rabenstatue aus Jade bei sich, doch sonst konnte der Mensch nichts von Belang finden.

Als nächstes durchsuchten die Abenteurer den Raben sowie die drei Vogelwesen: Letztere trugen allesamt mehrere kleine Fläschchen mit verschiedenen Tinkturen bei sich, dazu außer ihren exotisch wirkenden und sehr gut gearbeiteten Klingenwaffen noch mehrere Dolche, sowie jeweils ein Blasrohr. Bei dem Raben selbst fanden sie nichts, es schien sich tatsächlich um einen echten Raben zu handeln. Welche Art von Magie oder Laune der Natur ihn zu einem intelligenten, Magie wirkenden Wesen gemacht haben mochten, ließ sich jedoch nicht erkennen.

Nun hatten sie auch Zeit, die Räume genauer zu durchsuchen; bisher waren sie zu fixiert auf ihre Gegner gewesen, um genau zu erfassen, was sich hier befand. Der große, offene Raum, in dem sie gekämpft hatten, war bei näherem Hinsehen der Schlafraum der Tengus, denn mehrere Feldbetten waren hier verteilt. Bei kaltem Wetter ließen sich die Fensterläden schließen, und ein Kamin würde Wärme in den Raum bringen; momentan jedoch war die Asche darin kalt, doch ein Haufen Feuerholz, der nebenan gestapelt war, war bereits vorbereitet.
Jeder der hier lagernden Ninjas besaß außerdem eine kleine Kiste mit privaten Besitztümern, und auch hier befanden sich neben einigen durchaus kostbar wirkenden Preziosen von Tian-Machart jeweils eine der Jadestatuen, die scheinbar jedes Mitglied der gefrorenen Schatten besaß.

Zwei weitere Räume schlossen sich hier an: Derjenige im Westen besaß keine Tür mehr und war komplett unmöbliert. Stattdessen war der Boden übersät von Vogelexkrementen, und zahlreiche schwarze Federn waren im Raum verteilt. In einer Ecke befand sich ein großes Nest, das aus alten Lumpen, Stroh und Zweigen zusammengebaut worden war.

Der letzte Raum entpuppte sich als ein weiterer Schlafraum, der jedoch derzeit ungenutzt war. Hier gab es nur ein Bett, dazu ein Tisch mit einer leeren Wasserkaraffe und einer Waschschüssel. Auch hier gab es einen Kamin, der demjenigen im äußeren Raum gegenüber lag. Dieser enthielt weder Asche, noch war Holz vorbereitet - offenbar war er schon lange nicht mehr benutzt worden.

Schließlich gab es außen noch eine Klapptür in der Decke, zu der eine wacklige Holzleiter führte.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 22.05.2019, 18:26:10
Solitaire zuckte nur mit den Schultern. "Ich weiß es nicht. Ich hatte mit einem verwandelten Druiden oder etwas in der Richtung gerechnet." Sie versuchte aber, sich zu erinnern, ob der Rabe vielleicht derselbe gewesen sein mochte, der ihr schon in der Stadt aufgefallen war, während sie gegen das riesige Elementar gekämpft hatten. Zumindest die rote Feder war natürlich auffällig.

Sie wirkte schnell einen Zauber, um magische Auren zu erspüren[1], und blickte sich damit um.
 1. Detect Magic
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 23.05.2019, 13:55:30
Solitaire war sich beinahe sicher, dass der Vogel der gleiche war, den sie zuvor in der Stadt gesehen hatte. Sowohl die ungewöhnliche Größe als auch die rote Feder konnten so häufig nicht vorkommen - ein solcher Zufall wäre schon sehr merkwürdig.

Ihr Zauber deckte tatsächlich eine schwache magische Aura auf, die vom Nest des Raben stammte: Eine genauere Untersuchung brachte zwischen dem Stroh und den Zweigen zwei magische Schriftrollen zutage[1]. Eine weitere führte sie zum Raben selbst, der um eines seiner Beine einen Ring trug, der ebenfalls eine magische Aura verströmte.[2]
Das Nest brachte noch einige weitere Schätze zum Vorschein, die der Rabe wohl gesammelt hatte: Eine Kette aus Elfenbein und Onyx, ein Schreibset mit in kleine Stücke geschnittenem Pergament, sowie mehrere kleine Lederetuis, die sich um ein Bein des Raben schnallen ließen und die offenbar zur Überbringung von Nachrichten genutzt wurden. Eine weitere Sache sammelte der Rabe scheinbar, die Solitaire weniger appetitlich fand: Zahlreiche menschliche Zähne lagen säuberlich auf einen Haufen gestapelt zwischen den anderen Gegenständen.
 1. Summon Nature's Ally II und V
 2. Ring of Protection +1
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 23.05.2019, 22:20:48
Mugin half SOlitaire dabei die Räume nach magischen Auren zu untersuchen. Etwas angewiedert von dem Anblick und Geruch in der Kammer des Rabens dachte er laut nach: "Was auch immer der Vogel war, er war sicherlich intelligent, soviel ist sicher. Leider scheint auch hier unser eigendliches Ziel nicht zu finden zu sein. Bleibt uns also noch die Leiter und der Keller."

Das Eidolon durchstöberte derweil die Räume selbst und suchte nach Dingen die sie übersehen haben konnten.[1]
 1. Perception 10
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 23.05.2019, 22:38:14
"Ich glaube nicht, dass da oben viel sein wird, vermutlich nur Nester für die Raben, aber nachsehen sollten wir natürlich dennoch," stimmte Solitare zu.

"Und, ja, so wie es aussieht, ist am Ende doch der Keller unser Ziel."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 24.05.2019, 12:35:51
Jehanna nickte zustimmend. Sie hatte die Zeit der Durchsuchung des Dachgeschosses genutzt, um ihre Schutzfeld wieder aufzubauen.[1] Jetzt wandte sie sich der Leite nach oben zu. Als erstes versuchte sie die Luke mit ihrer Telekinese aufzuschieben, falls sie unmittelbar mit einer Falle gesichert sein sollte, dann stieg sie nach oben.
 1. 1 Burn, um den Force Ward zu verstärken, ist jetzt bei 9 und regeneriert sich in der Zwischenzeit.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 24.05.2019, 16:12:29
Oben unter dem Dach, wo Jehanna sich nun umsah, waren wohl die Raben zuhause gewesen, von denen sie vorher angegriffen wurden. Ob noch welche übrig waren, konnte Jehanna nicht sagen, doch falls ja, waren sie gerade ausgeflogen - alles, was zurückgeblieben war, war eine gefühlt zolldicke Schicht von Vogelexkrementen auf dem Boden.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 26.05.2019, 02:13:03
Um sicherzugehen, dass sie nichts übersehen würden, wirkte Solitaire nocheinmal ihren Zauber[1], um im Dachgeschoss nach magischen Spuren zu suchen.
 1. Detect Magic
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 26.05.2019, 23:34:52
Es wurde schnell deutlich, dass sie hier oben nicht mehr finden würden, und so machten sich Solitaire und die anderen langsam mit dem Gedanken vertraut, dass sie wohl oder übel im Keller nach dem Schwert und dem verschollenen Führer würden suchen müssen. Und auch die Anführerin der Gilde hatten sie, obwohl sie nun einiges über sie gehört hatten, noch nicht angetroffen.

Der Weg zumindest schien klar vorgezeichnet: Zwar hatten sie den Kohlenschacht im Schlafraum der Ninjas entdeckt, doch der einzige für Humanoide gangbare Weg nach unten war die Treppe gewesen, die sie hier im Erdgeschoss des Turmes gefunden hatten; und so kam es dann auch, dass sie, nachdem sie sich kurz gesammelt hatten, den Weg nach unten antraten und bald am Fuße der Treppe angelangt waren.

Sie endete in einem kleinen, gemauerten Raum, dessen Wände nass waren von der Feuchtigkeit, die hier unten herrschte. Zwerge, so dachte der eine oder andere, wären wohl intelligent genug gewesen, für eine ausreichende Belüftung zu sorgen, doch dieses Bauwerk war offensichtlich nicht zwergischer Bauart. Eine weitere Tür befand sich auf der gegenüberliegenden Seite des Raumes, und nach nur kurzem Zögern öffnete Garridan diese und trat in einen noch feuchteren Flur - die Quelle der Feuchtigkeit war nun allerdings auch dem letzten von ihnen klar, denn im Norden wurde der Gang von einem gut drei Schritt breiten fließenden Strom durchschnitten. Überquert wurde dieser wohl häufiger: Auf der gegenüberliegenden Seite sahen die Abenteurer eine schwere Holzplanke von mehr als vier Schritt Länge, die man als Brücke nutzen konnte. Scheinbar um den "Brückenwärter" zu rufen, befand sich auf ihrer Seite eine Glocke aus Messing, neben der ein kleiner Hammer hing. Doch ein großes Bedürfnis nach dieser Hilfe hatte wohl keiner der Gefährten.

Eine Tür im Westen ließ sich jedoch trockenen Fußes erreichen, und sie beschlossen, es zunächst hier zu versuchen. Dahinter öffnete sich eine Kaverne, die ebenfalls komplett mit Wasser gefüllt war - der kleine Teich speiste sich aus einer vergitterten Luke, die hoch über ihnen etwas Licht in den Raum ließ und die sie als diejenige ausmachten, in die der Gebirgsbach sich von außen ergossen hatte. Garridan, der die Gruppe anführte und den die Gischt des vom Wasserfalls bereits halb durchnässt hatte, wollte sich gerade wieder zum Gehen wenden, als er auf der gegenüberliegenden Seite der Höhle trotz der schlechten Sicht eine weitere Tür erkannte.
Neben dem Eingang, durch den sie gekommen waren, standen zwei große, mit Wasser gefüllte Fässer.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 28.05.2019, 18:58:41
Während die Räume nach Wertsachen, dem Schwert und dem Gefangenen durchsucht wurden, kümmerte sich Rumar um die Verletzungen. Dank des Heilstabs war dieses Thema recht schnell erledigt und der Großteil aller Blessuren - ob groß oder klein - war Geschichte. Leider stellte sich heraus, dass sich hier oben nichts wirklich Interessantes befand. Einige Dinge, die sich verkaufen ließen aber nicht das, was sie suchten. Auch diese ominöse Anführerin war nicht hier gewesen. Das bedeutete, dass der schwerste Teil noch vor ihnen lag. "Das ist gar nicht gut." murmelte der alte Mann vor sich hin. Er hatte einen großen Teil seiner Kräfte schon aufgebraucht und würde nicht sehr viel in dem kommenden Kampf helfen können.
Bis dahin war es aber noch ein weiter Weg. Zuerst mussten sie wieder durch den gesamten Turm laufen, bis sie die eine Treppe gefunden hatten, die in den Keller führte. Niemand hielt sie auf - auch nicht, als sie den Raum am Ende der Treppe erreichten. Der Gang wurde durch einen Fluss unterbrochen, anders würde Rumar das nicht bezeichnen. Doch die Brücke fehlte. Der andere Raum, den sie betreten konnten, beinhaltete einen Wasserfall, der den Fluss speiste. Alles etwas seltsam. Kritisch betrachtete er die Glocke, während er die Arme verschränkte und sich nachdenklich an die Wand stellte. Zwei weitere Wege. "Bevor wir irgendwie versuchen diesen Fluss zu überqueren, sollten wir vielleicht die andere Tür benutzen, die Garridan gefunden hat." schlug er schließlich vor.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 30.05.2019, 11:06:54
Jehanna nickte bei Rumars Worten: "Sehe ich auch so. Diese Brücke dort drüben und die Glocke sehen so aus, als ginge es hier in einen wichtigeren Bereich. Wir sollten uns das auf dieser Seite erst ansehen. Aber wartet noch einen Augenblick, ich denke, ich kann wieder unseren Rücken etwas decken."
Jehanna trat an das Ufer des Stroms und sammelte sich für einen Augenblick, bevor sie mit ihren Kräften nach der Planke griff und sie ohne allzu große Schwierigkeiten hochhob, um sie anschließend auf "ihre" Seite des Stroms zu bugsieren. Das würde es Verfolgern zumindest etwas schwerer machen, hier herüber zu kommen. Dann blickte sie zu ihren Gefährten: "Also gut, gehen wir."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 30.05.2019, 13:46:40
Die Magie der Stäbe hatte ihn wieder mit Kraft versorgt und auch die Zweifel vertrieben, ob es klug war, direkt weiter zu gehen. Aber die Zeit drängte, also zögerten sie nicht lange. Unten angekommen blieb jedoch alles ruhig, Garridan war verblüfft, er hatte anderes erwartet. Jehanna konnte wieder einmal mit ihrer seltsamen Magie helfen, es war gut, dass sie mitgekommen war.

"Ich möchte erst einen Blick in diese Fässer werfen, warum stellt man hier Fässer mit Wasser hin, wo doch überall Wasser ist?"
Also ging er vorsichtig zu den Fässern und warf einen blick hinein. Dann ließ er ein Steinchen in das Wasser fallen, um zu sehen, ob es so nach unten sank, wie er es im Wasser erwartete[1]. Die Waffe hatte er dabei in der Hand, vielleicht steckte da ja etwas anderes drin, das auf sie wartete.
 1. Perception 15
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 30.05.2019, 22:13:51
Jehanna besah sich das strömende Wasser und sagten dann zu ihren Gefährten: "Lasst mich euch die Planke von dort hinten herholen, damit sollte es leichter werden hier herüber zu kommen. Es wird nicht ganz einfach werden und wahrscheinlich auch nicht so stabil wie eine echte Brücke, aber immer noch besser als dort durch schwimmen zu müssen." Sollte keiner ihrer Gefährten eine bessere Idee haben, würde sie genau diesen Plan in die Tat umsetzen und ihren Gefährten eine Brücke über das Wasser bauen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 02.06.2019, 18:05:46
Arashi interessierte sich sehr für den Raben. War es ein normales Tier gewesen?[1] Dann könnte er vielleicht durch Magie verändert gewesen sein. Arashi war immerhin auch in der Lage seine Gestalt zu ändern, aber er würde sich wohl nach seinem Tod wieder zurück verwandelt, dachte sich der Druide, auch wenn er nicht sicher war. Aber egal was, es war unglaublich praktisch als Tier Zauber wirken zu können, dass musste Arashi im Hinterkopf behalten...

Danach folgte er dem Weg wieder zurück. An den Treppen unten angekommen ächzt der Druide etwas, immerhin war er nicht mehr der Jüngste. Anscheinend hatten Garridan und die anderen alles im Griff so hielt er sich einfach zurück und wartete darauf was Garridan in den Fässern finden würde.
 1. Wissen (Natur): 23
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 03.06.2019, 11:44:02
Als er erkannte, dass es doch nur Fässer mit Wasser waren, entspannte sich Garridan. Jehannas Vorschlag klang gut, also nickte er und half falls nötig dabei, das Brett zu holen und zu platzieren. Als es dann lag ging er vor, um die Stabilität zu prüfen und dann weiter zur Tür.[1]
 1. Acrobatik 10 Nehmen: 21
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 03.06.2019, 18:58:05
Es war eine etwas heikle Angelegenheit für Jehanna, die Planke möglichst stabil in der freien Luft schweben zu lassen, während Garridan an das gegenüberliegende Ufer balancierte. Bei jeder seiner Gewichtsverlagerungen, also bei jedem Schritt, musste sie ihre gesamte Konzentration aufwenden, um die Lage der behelfsmäßigen Brücke zu stabilisieren. Mehr als einmal verlor Garridan beinahe das Gleichgewicht und konnte gerade noch mit kreisenden Armbewegungen verhindern, ins Wasser zu fallen - doch schließlich gelang es ihm, den letzten Meter mit einem Sprung zu überwinden, und er landete wohlbehalten und trocken neben der Tür auf der anderen Seite.

Auch hier stand ein Fass, dieses jedoch war im Gegensatz zu denen auf der anderen Seite versiegelt; auf dem Fass lag ein Aspergill, wie manche Priester es zum Sprenkeln von Weihwasser verwendeten. Viel Platz war auf dieser Seite nicht, vielleicht für zwei, oder wenn man zusammenkuschelte auch für drei Personen. Garridan musste also überlegen, ob er die Tür jetzt öffnen wollte oder warten, bis noch jemand zu ihm stieß.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 03.06.2019, 19:15:00
"Seien wir mal ehrlich, der Großteil von uns wird das so nicht schaffen," kommentierte Solitaire das Schauspiel von Garridan auf der Planke. Der Kundschafter war weitaus geschickter in diesen Dingen, als sie es selbst war.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 03.06.2019, 20:08:41
Jehanna zuckte mit den Schultern bei Solitaires Worten, stimmte der Frau aber zu: "Das stimmt wohl, hatte mir das auch stabilder erhofft. Aber da drüben ist ja so oder so nicht so viel Platz." Also bewegte sie die Planke zurück auf ihre Seite und überlegte dann für einen Augenblick. Dann kam ihr ein Gedanke. Sie hatte es noch nie ausprobiert, aber so wie sie ihre Kräfte in letzter Zeit gebrauchte, wollte sie es doch versuchen. Ein Grinsen erschien auf ihrem Gesicht: "Ich hab noch eine Idee, aber das wird nur mir helfen. Aber da drüben ist sowieso nicht so viel Platz. Wenn Garridan und ich eure Hilfe brauchen, können wir uns ja melden."
Jehanna war es gewohnt ihren eigenen Körper als Anker zu benutzen und dann mit ihren Kräften Dinge um sie herum zu bewegen. Aber wenn sie Dinge mit ihren Kräften ziehen konnte, dann sollte sie eigentlich auch in der Lage sein, sich selbst abzustoßen. So weit die Theorie, jetzt galt es das in die Praxis umzusetzen. Also stellte sie sich auf die Zehenspitzen und weckte ihre Kräfte. Sie schaute sich um, spürte den Boden unter ihr, die Wände neben ihr und die Decke über ihr. Sie wusste, dass sie danach greifen konnte, wenn sie sich fest hinstellte, aber darum ging es jetzt nicht. Stattdessen sprang sie hoch und im gleichen Moment stieß sie sich mit ihren eigenen Kräften ab und wurd wie von Zauberhand durch die Luft geschleudert.[1] So schnell, dass sie gegen Garridan prallte, der an der Tür wartete und beinahe zurück ins Wasser gefallen wäre, so gut hatte ihr Plan funktioniert. Im letzte Moment bekam sie seinen Mantel zu greifen und zog sich nah an den Mann heran.
Sie musste laut auflachen - das hatte Spaß gemacht - und dann machte sie einen Schritt von Garridan zurückt, grinste noch immer, jetzt deutlich breiter: "Ähm, das hat besser funktioniert als gedacht. Wollen wir also sehen, was auf der anderen Seite der Tür ist."
 1. Self Telikinesis
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 03.06.2019, 21:19:51
Zuerst war er verblüfft, dann begeistert und dann ein wenig entsetzt, als Jehanna sich nämlich anschickte, ihn womöglich vom Sims zu stoßen. Er half ihr so gut er konnte sie vor einem Bad zu bewahren und dann war es geschafft.
"Beeindruckend", sagte er nur. Dann lauschte er an der Türe[1] und sofern er nichts bedrohliches hörte versuchte er dann, sie leise zu öffnen, die Waffe hielt er natürlich in der Hand.
 1. Perception 29
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 04.06.2019, 10:40:22
Dieses Schloss jedoch war von etwas besserer Machart als diejenigen, die Garridan bisher hier vorgefunden hatte, und zumindest im ersten Versuch schaffte er es nicht, es zu öffnen. Mit angehaltenem Atem lauschte er, ob sein Versuch irgendeine Art von Alarm ausgelöst hatte oder Geräusche verrieten, dass jemand auf der anderen Seite der Tür ihn gehört hatte, doch zu seiner Erleichterung schien keines davon der Fall zu sein. Er hatte nun die Wahl: Wollte er es erneut versuchen, oder versuchten sie, das Schloss mit bloßer Gewalt zu sprengen?

Garridan entschloss sich für die erste Variante, und nach einigen Versuchen schaffte er es tatsächlich, dass das Schloss mit einem Klicken entriegelte und der Weg frei war, die Tür zu öffnen. Gerade als er dies tun wollte, hielt er jedoch inne und bedeutete Jehanna, ebenfalls zurückzubleiben. Irgendein siebter Sinn sagte ihm, dass etwas nicht in Ordnung war, und eine kurze Suche bewies, dass die Vorsicht gerechtfertigt war. Ein kleiner Hebel wäre beim Öffnen der Tür aktiviert worden - was er auslöste, konnte Garridan nicht sagen, doch er war sich sicher, dass es nichts Gutes gewesen wäre. Wer davon wusste, konnte das Auslösen ohne große Probleme vermeiden.

Also öffnete der Abenteurer die Tür und er und Jehanna traten in einen kleinen Raum, der aus dem rohen Fels gehauen war. Der Raum war weitgehend leer mit Ausnahme eines kleinen Brunnens, der vielleicht einen Fuß in der Breite maß. Über der Öffnung hing an einer rostigen Kette ein Eimer, der mit einer Winde nach unten gelassen werden konnte. Doch das Erstaunliche an dem Raum war der sanfte Lichtschein, der aus der Brunnenöffnung drang. Irgendwo dort unten musste eine Lichtquelle sein.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 04.06.2019, 13:38:55
Jehanna ging direkt zum Brunnen, schaute hinab und lauschte, ob sie etwas wahrnehmen konnte, das irgendwie von Interesse war oder einen Hinweis darauf bereit hielt, was dort unten vor sich ging.[1]
 1. Perception: 20 (https://games.dnd-gate.de/index.php/topic,8290.msg1062912.html#msg1062912)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 04.06.2019, 19:23:47
Bevor Garridan sie warnen konnte war Jehanna bereits in den Raum gegangen. "Vorsicht, eine Falle..." rief er ihr noch leise nach, aber es war zu spät. Doch nichts passierte.

"Na, was siehst du?" Langsam folgte er ihr in den Raum, damit die anderen Platz hatten und zur Tür kommen konnten, wartete aber auf halbem Weg zwischen Tür und Brunnen auf die anderen. "Lass uns warten bis die anderen da sind." Und er schaute zurück, ob sie nachkamen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 05.06.2019, 00:31:33
Doch noch bevor Jehanna an dem Brunnen angelangte, wurden ihr und Garridan, der ihr in den Raum gefolgt war, plötzlich schwarz vor Augen - buchstäblich. Von der Decke hatten sich mehrere kleine Wesen auf sie hinabfallen lassen, die nun mit kleinen Tentakeln und Zähnchen begannen, sich an den Köpfen der beiden festzuklammern.[1]

Die anderen, die noch auf der gegenüberliegenden Seite standen, konnten im Halbdunkel nicht besonders gut sehen, doch auch sie erkannten, dass ihre Gefährten von kleinen Wesen angegriffen wurden: Von drüben sahen sie aus wie die Kapuzen, die Henker trugen, und versuchten, sich über die Köpfe Jehannas und Garridans zu stülpen. Dabei gelang ihnen das bei letzteren besser, womöglich auch, weil sich nicht zwei der Wesen um einen Kopf streiten mussten - Garridan begann plötzlich nach Luft zu ringen, als das Wesen sich über Mund und Nase legte und begann, ihn zu ersticken. Er selbst spürte zu seinem Entsetzen, wie dünne Tentakel sich langsam in Mund und Nase schoben, um ihr tödliches Werk zu vollenden.[2]

Die vier Gefährten, die auf der anderen Seite standen, mussten schnell handeln, wenn sie helfen wollten. Wenn sie auf die andere Seite wollten, mussten sie durch das Wasser waten oder schwimmen, denn Jehanna hatte gerade anderes zu tun, als die Planke in der Luft zu halten.[3]
 1. Zwei stürzen sich auf Jehanna, eins auf Garridan. Ihr seid beide überrascht. Jehanna bekommt insgesamt 5 Schaden, Garridan 2.
 2. Das Wesen versucht Garridan zu stranglen (https://www.d20pfsrd.com/feats/3rd-party-feats/4-winds-fantasy-gaming/combat-feats/improved-strangle-combat#TOC-STRANGLE-COMBAT-MANEUVER). Du kannst in deiner nächsten Aktion versuchen, mit einem Grapple-Manöver aus der Umarmung zu entkommen. Gleichzeitig bitte einen Fortitude-Save gegen 12, wie gut du den Atem anhalten kannst. Andere können das Wesen angreifen, aber jeglicher Schaden teilt sich zu 50% auf das Wesen und Garridan auf. Jehanna hat ebenfalls zwei der Wesen auf ihrem Kopf sitzen, diese konnten sich aber noch nicht festsaugen, so dass sie noch Luft bekommt und normal handeln kann.
 3. Außerdem darf jeder, der will und kann, eine Knowledge (Dungeoneering) Probe machen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 05.06.2019, 12:06:59
Garridan ewar nur wenige Schritte weit gekommen als sich die Kreatur auf ihn fallen ließ. Er selbst erkannte jedoch zunächst nicht, was geschah. Er dachte jemand würde ihm einen Sack über den Kopf stülpen, als er dann aber die Taranteln fühlte, war klar, dass es etwas anderes war. Er versuchte die Panik zu kontrollieren, was ihm auch einigermaßen gelang[1] und dann versuchte er instinktiv das Ding von seinem Kopf weg zu bekommen, bevor es ihn erwürgen konnte[2]. Es gelang ihm tatsächlich das Biest vom Kopf zu bekommen und dem ersten Reflex folgend warf er es in Richtung der nächsten Wand und zog seine Waffe.
 1. Zähigkeit: 21
 2. Grapple: 29
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 06.06.2019, 08:27:47
Jehanna sammelte ihre Kraft, ließ einen ihrer Dolche in ihrer Hand schweben, um sich ihrer Gegner zu erwehren, aber sie war zu überrascht und abgelenkt, um sonderlich viel zustande zu bringen.[1] Also taumelte sie einen Schritt in Richtung Tür, in der Hoffnung so zu verhindern, dass die Kreaturen sich so auf ihrem Kopf festsetzen, wie es Garridan gerade passiert war.[2]
 1. Ich nehme an eine 12 trifft nicht
 2. 5 ft. step in Richtung Tür
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 07.06.2019, 02:19:56
Geduldig wartete Rumar im Gang ab und sah sowohl Garridan, als auch Jehanna dabei zu, wie sie auf die andere Seite des Raumes kamen. Er schüttelte dabei grinsend den Kopf. Sie wirkten wie Katzen, die auf keinen Fall mit dem Wasser in Kontakt kommen wollten und lieber aberwitzige Aktionen vollbrachten, um durch den Raum zu kommen.
Leider konnten sie nicht in Ruhe den anderen Raum durchsuchen, denn sie wurden von irgendwelchen Wesen angegriffen, die sich wie Kapuzen über ihre Köpfe legten. Der Grund dafür war selbst für Rumar offensichtlich - ihnen sollte die Luftzufuhr abgeschnitten werden.
Während sie sich gegen die Wesen wehrten, sprang der alte Mann ins Wasser und begann damit, gegen die Strömung anzukämpfen. Zum Glück war er nicht schwer beladen oder bekleidet, sodass er mit etwas Mühe vorankam. Es dauerte eine Weile aber schließlich kam er in dem Raum an.[1]
 1. Runde wird aufgewendet, um durch den Raum zu waten (Akrobatik geschafft)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 07.06.2019, 10:48:58
Gerade als der alte Mann aus dem Wasser watete, sah er eines der Wesen neben sich wie ein Insekt die Wand hinaufklettern - wahrscheinlich hatte es die Jehanna und Garridan vorher verfehlt und war gerade dabei, einen neuen Versuch zu starten. Gedankenschnell zückte er seinen Dolch und spießte das Ding damit auf. Garridan hatte gleichzeitig keine Mühe, mit einem gezielten Tritt auch die zweite Kreatur auszuschalten, die er gerade an die Wand geschleudert hatte.

Währenddessen versuchten die beiden Wesen auf Jehanna weiterhin, sich irgendwie auf ihr festzusetzen. Kleine Tentakel zuckten aus der Innenseite der Kapuzenformen, fanden aber nirgends Halt. So dauerte es nicht nicht lange, bis sie sich gemeinsam mit Garridans und Rumars Hilfe ebenfalls von den Wesen befreien konnte.

Nun, da diese Gefahr gebannt war, trat Jehanna endlich an den Brunnenschacht und blickte hinein, um die Quelle des Lichts zu finden. Und da, etwa 15 Fuß tief im Schacht, sah sie ein flammendes Schwert, so als ob es jemand achtlos hineingeworfen hätte, es sich aber auf dem Weg nach unten zwischen den Wänden eingeklemmt hatte. Wie es dort hingekommen war, konnte sie jedoch nur vermuten.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 08.06.2019, 15:13:15
Jehanna sah einmal zu ihren zwei Begleitern und sagte dann: "Dieses Schwert, das wir suchen, brennt es zufällig?" Dieses Mal war sie etwas vorsichtiger, denn diese ganze Szenerie kam ihr komisch vor: "Ich könnte versuchen es da raus zu holen, aber irgendetwas scheint mir hier nicht zu stimmen. Wieso sollte ein brennendes Schwert in einem Brunnen im Keller stecken? Das macht doch keinen Sinn."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 08.06.2019, 23:40:30
"Da steckt ein brennendes Schwert im Brunnen? Okay, das klingt wirklich etwas merkwürdig. Wie tief ist es denn?" fragte Solitaire, die erstmal auf der trockenen Seite verweilte, solange keine Notwendigkeit bestand, durch das Wasser zu waten.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 10.06.2019, 14:28:33
Jehanna rief die Antwort hinüber zu den anderen, auch wenn sie versuchte nicht zu schreien: "Ein paar Meter tief vielleicht, ich kann versuchen es raus zu holen, aber ich weiß nicht, was hier dann passieren wird." Sie schaute auch noch einmal recht ratlos zu Rumar und Garridan, die das Schwert beide ebenfalls gesehen hatten. In dieser Situation wusste sie tatsächlich nicht, was genau sie nun tun sollte. Sie kannte sich mit diesen mystischen und magischen Dingen nicht wirklich aus. Sie verstand ja nicht einmal wirklich, wie ihre eigenen Kräfte funktionierten.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 10.06.2019, 16:21:09
Arashi hat die Wasserfläche nicht überschritten, so sieht er das Schwert im Brunnen nicht: "Tja weiß wohl keiner. Aber die Chancen stehen gut, dass es das ist was wir suchen. Wir müssen es auf jedenfall mitnehmen. Wir sollten nur darauf gefasst sein, dass irgendetwas passiert. Warum sollte es da schweben aber bei Gozreh uns bleibt so oder so nichts anderes übrig."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 10.06.2019, 17:01:25
"Woran können wir denn erkennen, ob es das gesuchte Schwert ist? Haben wir eine Beschreibung?" fragte Solitare die anderen, die schon etwas länger im Dienste Ameikos waren.

"Und geht es da hinten außer durch den Brunnen noch irgendwie weiter? Ich würde es doch bevorzugen, hier auf der trockenen Seite zu bleiben, sofern das möglich ist."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 10.06.2019, 18:49:54
Nachdem sie erstaunlich schnell diese Kreaturen besiegt hatten warf Garridan ebenfalls einen Blick in den Brunnen. "Hm, das riecht nach einer Falle. Könnt ihr vielleicht prüfen, ob das Schwert wirklich da liegt oder ob es ein Hirngespinst ist? Vielleicht lauert da auch etwas im Wasser und das Schwert ist als Köder dort platziert worden? Es riecht nach einer Falle." Ihm war das alles nicht geheuer, so viel war klar.

Auf die Frage nach dem genauen Aussehen des Schwerte überlegte er einen Moment.[1] Aber sein ungutes Gefühl war stärker. "Weiter geht es wohl nur durch den Brunnen, Solitaire, ich glaube aber trotzdem, wir sollten alle hier drüben sein. Das gefällt mir nicht." Er zuckte mit den Schultern, genauer konnte er es nicht sagen.
 1. SL: auch hier lässt mich meine Erinnerung im Stich, wissen wir, wie das Schwert aussieht?
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 10.06.2019, 20:17:46
Während die Gefährten noch darüber diskutierten, was sie nun wegen dem Schwert unternehmen sollten, ertönte plötzlich eine ungehaltene Stimme aus dem Brunnen: “Wollt ihr mich jetzt langsam hier rausholen? Wieso mühe ich mich hier ab mit den Flammen, wenn ihr dann nur dumm dasteht?“
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 10.06.2019, 20:27:43
Solitaire wollte schon laut auflachen, aber dafür war sie einfach zu verdutzt in der Situation.

"Das Schwert... kann... sprechen?"

Phoebe hingegen fand das völlig normal. "Na und? Ich kann doch auch sprechen! Als wenn das so etwas Besonderes wäre..."

Wo sie Recht hat...

Nachdem sich die Varisierin dann wieder gefangen hatte, sagte sie nur noch: "Damit dürfte diese Frage doch wohl geklärt sein. Du bist dran, Jehanna!"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 10.06.2019, 20:33:11
Jehanna war von der plötzlich aus dem Brunnen erklingenden Stimme völlig überrascht, aber als Solitaire ihr bestätigte, dass sie am besten auf die leuchtende Waffe hören sollte, zögerte sie nicht lange, sondern sie griff mit ihrer Telekinese nach dem Schwert und ließ es aus dem Brunnen zu sich hinauf schweben. Sie er griff es allerdings nicht, dafür war ihr diese ganze Situation doch etwas zu suspekt. Stattdessen ließ sie es einige Zentimeter über der Kante des Brunnens schweben und wartete ab, was nun passieren und was es sagen würde.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 11.06.2019, 16:52:43
"Das klärt dann auch die Frage ob es diesmal das richtige Schwert ist, ich glaube nicht das es hier mehrere intelligente Waffen geben wird," sagte Mugin froh. Endlich mal ein Fortschritt in dieser ganzen Angelegenheit. Immerhin war dies ihr originales Ziel gewesen zusammen mit dem Führer.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 14.06.2019, 03:48:16
Schnell war eines der Kapuzenwesen mithilfe des Dolches aufgespießt. Auch die anderen Wesen wurden von Garridan und Jehanna erledigt, sodass sie alle sich endlich dem Brunnen zuwenden konnten. Langsam näherte sich auch der alte Mann und musste mit anhören, wie über ein brennendes Schwert gesprochen wurde. Das war ja schon recht ungewöhnlich aber als dieses Schwert dann auch noch anfing zu sprechen, war Rumar etwas überwältigt.
Aber wieso eigentlich nicht? Er hatte von intelligenten Gegenständen gehört. Es gab Legenden und Gerüchte über allerlei Artefakte, die ihren Besitzer beeinflussten oder mit ihm redeten. Dass dieses Schwert die Möglichkeit besaß zu sprechen, war überraschend aber im Raum des möglichen. Jehanna benutzte ihre Kräfte, um das Schwert aus dem Brunnen schweben zu lassen.
"Bist du das Schwert, das Snaevald entwendet wurde? Wir haben eine lange Reise und einige Kämpfe hinter uns, um es zu finden." sprach der alte Mann das Schwert an. Er kam sich dabei zwar etwas komisch vor aber irgendwer musste ja den Anfang machen. "Wenn du sprechen kannst, hast du dann auch einen Namen? Wenn ja, wie sollen wir dich nennen?" Es kam ihm nur sinnvoll vor danach zu fragen und er hoffte das Schwert nicht irgendwie zu beleidigen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 14.06.2019, 13:31:12
“Natürlich sucht ihr mich, schließlich seid ihr Amatatsus, oder? Ich bin Suishen, und es wäre schön, wenn ihr mich nicht länger in der Luft schweben lassen würdet, sondern mich jemand führt. Wir haben hier schließlich noch eine Oni zu erledigen.“
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 14.06.2019, 14:33:26
Jetzt musste Solitaire wirklich lachen.

Was auch immer Amatatsus waren, vermutlich hatte es etwas mit ihrer gemeinsamen Vision zu tun. Wenn sie sich recht erinnerte, war da so eine Art Siegel im Spiel gewesen. Vielleicht waren diese beiden Gegenstände irgendwie miteinander verwandt. Und da war auch wieder dieses Wort: Oni. Was hatte es damit auf sich?

"Garridan, ich denke Du bist als Einziger wirklich geeignet so eine elegante Klinge zu führen."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 14.06.2019, 16:01:40
Arashi stand immer noch auf der anderen Seite des Flusses und schaute wie ein schwebendes, brennendes Schwert in der Luft hing. Wirklich verstehen was gesprochen wurde konnte er nicht und richtig Lust durch das Wasser zu waten hatte er auch nicht. So stand er und wartete, er wollte jetzt nicht über das Wasser rufen, denn Arashis Stimme trug weit, und falls Gegner in der Nähe waren wollte er sie nicht direkt alarmieren, auch wenn dies vielleicht der Kampf schon getan haben könnte.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 15.06.2019, 19:05:16
Garridan war sehr verwundert gewesen,  als er die Stimme gehört hatte. Zunächst hielt er es für einen Trick,  um sie in eine Falle zu locken. Aber schließlich war auch er überzeugt worden, dass diese Stimme wirklich von dem Schwert kam.

Als dann Jehanna das Schwert nach oben geholt hatte und es dort in der Luft schwebt juckte es ihn in den Fingern. Es wäre sicher eine tolle Sache, so ein Schwert zu führen, aber wenn es reden konnte, eigene Gedanken und einen eigenen Willen hatte, was bedeutet das? Konnte es vielleicht im Kampf einen eigenen Willen entwickeln und sich vielleicht sogar weigern, sich benutzen zu lassen? Aber die Neugierde war schließlich stärker als die Bedenken,  wenn das Schwert  also in seine Hände gegeben wird, dann wird er es auch nutzen.

Also ging er zum Brunnen bis die Klinge kurz vor ihm schwebte. "Nun, Suishen, ich würde dich gerne führen. Hast du etwas dagegen? Es war schon ein komisches Gefühl eine Waffe zu fragen, ob man sie benutzen durfte.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 22.06.2019, 11:12:01
Plötzlich spürte er etwas, das Schwert lud ihn ein und so umfasste er den Griff und sobald Jehanna das Schwert losließ, hielt er es. Es war schwerer als er erwartet hatte oder nein, es war anders, als er es erwartet hatte. Die Klinge lag anders in der Hand als sein normales Schwert und er würde es anders führen müssen. Mit einer gewissen Ehrfurcht hob er die Waffe langsam hoch und machte eine langsame Bewegung, als hätte er Angst, die Klinge zu schnell zu bewegen.

Dann gingen sie zurück zu den anderen und stellten nacheinander all die Fragen, die sie hatten.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 22.06.2019, 19:44:57
Nachdem Garridan das Schwert ergriffen hatte, versammelte sich die Gruppe zunächst wieder auf der anderen Seite, und nachdem das erste Erstaunen über das sprechende Schwert vergangen war, wurde Suishen von allen Seiten mit Fragen bestürmt.
(https://db4sgowjqfwig.cloudfront.net/assets/279350/Suishen.jpg?1388710413)

"Gemach, gemach!" unterbrach das Schwert die Fragenden schließlich. "Ich erzähle euch ja alles, was ich weiß. Solange ihr ein paar meiner Lücken füllt. Aber zuerst einmal: Ich spüre, dass niemand von euch der Amatatsu-Erbe ist. Seid ihr mit ihm gekommen? Ich muss mit ihm sprechen! Bis dahin können die Fragen zur Vergangenheit warten.

Aber habt ihr die Oni gesehen? Wir müssen sie vernichten! Sie hat die Form einer Menschenfrau namens Thorborg Silberskorr angenommen - in Wirklichkeit ist ihr Name Kimandatsu und sie gehört den Fünf Stürmen an!

Sie hat versucht, mich zu führen."
fuhr das Schwert einen Moment später fort, und die Gefährten spürten die Belustigung in dessen Stimme. "Mich! Pah. Sie hat sich ganz schön die Finger verbrannt, und sich dann wohl gedacht: Schmeiß das Ding in den Brunnen, da findet es niemand. Aber das hat sie sich wohl getäuscht, was? Die Amatatsus sind nicht so leicht unterzukriegen."

Scheinbar bemerkte das Schwert nun die fragenden Blicke der Versammelten - nur Arashi schien offenbar ein Licht aufzugehen, als er von Oni und den Fünf Stürmen hörte. Also holte es nun doch zu einer Erklärung aus: "Die Oni sind böse Geister; vor Jahrhunderten tauchten sie aus dem mysteriösen Wald der Geister in Minkai auf und begannen, einen Krieg gegen die fünf Herrscherfamilien zu führen. Keinen offenen Krieg, wohlgemerkt, sondern sie haben ihr Ziel durch Meuchelmord, durch Unterwanderung und ähnliche Methoden verfolgt. Bis heute verstehen sie es, ihre Existenz geheimzuhalten, und kontrollieren durch Mittelsmänner die anderen vier Familien.
Doch die Götter haben einst in ihrer unergründlichen Weisheit beschlossen, dass die absolute Kontrolle über Minkai erst möglich ist, wenn alle fünf Familien ausgelöscht oder kontrolliert werden. Also sind die Amatatsus geflohen, bevor die Oni ihr übles Werk vollenden konnten. Geführt von Tsutoku reisten sie über die Krone der Welt nach Kalsgard, doch die Fünf Stürme waren uns auf der Spur, und einige Schicksalsschläge haben dazu geführt, dass wir akute Geldprobleme hatten - Geld, das notwendig war, um hier unter neuem Namen ein neues Leben aufzubauen.
Ich war es damals, der vorgeschlagen hat, mich an einen Händler namens Fynn Snaevald zu verkaufen. Seitdem wartetet ich auf die Rückkehr Tsutokus, doch er kam nicht.
Jahrzehnte wartete ich geduldig bei Snaevald, doch vor kurzem überstürzten sich dann die Ereignisse. Ich wurde gestohlen, und schnell fand ich heraus, dass es die Oni waren, die mich unter Kontrolle bekommen hatten. Ich fürchtete schon das Ende der Familie, doch die hätte ich gespürt. Und nun zeigt sich, dass mein Hoffen nicht vergebens war. Ihr seid gekommen, und ich sehe große Stärke in euch. Gemeinsam werden wir Kimandatsu töten!
Doch unser Feind ist gefährlich, und außer Kimandatsu gibt es mindestens noch einen Hexer namens Goti Runenwirker in ihrer Nähe. Und auch Kimandatsu ist der Magie kundig, und unserer gesammelte Stärke wird nötig sein, um sie zu besiegen."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 23.06.2019, 03:04:27
Solitaire lauschte gespannt den Erzählungen von Suishen. So langsam ergab sich ein Bild, welches die ganzen Erlebnisse und bisherigen Geschichten zu einem Ganzen zusammenfügte. Ameiko war also die letzte Erbin der Amatatsu-Familie und stand als Einzige noch zwischen diesen Oni und deren vollständiger Kontrolle über ihr Heimatland Minkai. Und sie hatten nun die Gelegenheit, eine dieser Oni und im gleichen Zuge auch die Anführerin der gefrorenen Schatten unschädlich zu machen.

Selbst Phoebe verfolge die Worte mit großen Augen und sagte ausnahmsweise nichts dazu.

"Die Erbin ist sicher," sagte Solitaire schließlich. "Sie begleitet uns auf diesen gefährlichen Streifzügen nicht. Es wird also noch etwas dauern, bis wir euch zusammenbringen können. Erst müssen wir unsere Aufgaben hier beenden."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 23.06.2019, 16:35:45
"Und sie haben ihr nie etwas von Alldem erzählt," murmelte Mugin zu sich selbst. Er war mehr enttäuscht als wütend und natürlich wusste er das Ameikos Eltern sie nur beschützen wollten, aber hatten sie wirklich gedacht das die Oni sie in Sandfleck niemals finden würden? Vor allem wenn es um die Herrschaft eines ganzen Landes ging.

"Das Schwert hat Recht. Um Ameiko zu schützen muss dieser Oni sterben." Es waren die Gedanken des Eidolon, doch hallten sie in Mugins Kopf wieder und er musste zustimmen.

"Gut, bringen wir das hier zu Ende. Wir müssen immer noch einen Gefangenen retten."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 24.06.2019, 05:29:02
Endlich wurden einige offene Fragen beantwortet und Lücken gefüllt. Von einem Schwert. Es spielte eigentlich keine Rolle, von wem Rumar das alles erfuhr, er war nur glücklich, dass endlich etwas mehr Licht in die ganze Sache gebracht wurde. Was ihn allerdings nicht so glücklich machte waren die Ausmaße, die das alles annahm. Es ging um einen versteckten Krieg gegen die Herrscherfamilien Minkais. Einen Krieg, der fast gewonnen war, so wie es aussah. Nun lag es anscheinend an dieser kleinen Gruppe, das zu verhindern. Wieder einmal fragte sich der alte Mann, ob er sich da nicht etwas zu viel vorgenommen hatte. Es würde sicherlich schon schwer genug werden diese eine Oni zu töten. Doch es gab anscheinend noch sehr viel mehr davon.
"Nun." begann Rumar seufzend. "Bringen wir das hinter uns. Die Oni muss vernichtet werden." Er hoffte nur, dass sie noch genügend Kraftreserven hatten, um mit diesem mächtigen Wesen fertig zu werden. Er selbst hatte einen Teil seiner Kräfte bereits verbraucht und er wusste, dass die Götter ihn irgendwann nicht mehr erhören würden, wenn er sie zu oft um Kraft bat. Zumindest hatten sie nun ein magisches, intelligentes Schwert an ihrer Seite. Vielleicht reichte das ja, um die Waage wieder etwas in ihre Richtung zu neigen. "Also. Auf gehts." rief er, drückte seinen Rücken durch und machte sich nach einem Knacken langsam auf den Weg.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 24.06.2019, 10:09:58
Nun war endlich Licht in das Dunkel dieser verworrenen Ereignisse gekommen und zum ersten Mal hatte Garridan das Gefühl, das sie die Kontrolle über die Situation zurück erlangt hatten. Aber eine Frage beschäftigte ihn noch. "Stirbt der Oni, wenn wir die Frau töten oder kann er irgendwie entkommen, vielleicht in einen von uns? Und wie können wir das verhindern?"

Diese Waffe war für ihn eine echte Herausforderung, sie fühlte sich so anders an. Mit einer Hand konnte er sie nicht sicher benutzen, das wurde ihm schnell klar. Also musste er den Schild ablegen. Dieser gedankte gefiel im nicht sie richtig, aber es gab wohl keinen anderen Weg. Gesagt, getan, ab jetzt musste er seine Waffe zweihändig führen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 30.06.2019, 23:06:05
Das Schwert antwortete Garridan prompt: "Der Oni IST die Frau. Er hat ihre Gestalt angenommen, nicht einen Körper übernommen. DAS können die Oni nicht."

~~~

Nachdem sie übereingekommen waren, nun weiterzugehen, um sich der Oni und ihren Schergen zu stellen, ließ Jehanna erneut die Planke durch die Luft schweben, um ihren ursprüngliche Zweck als Brücke wieder herzustellen. Garridan schlich voraus, bis er an eine Kreuzung gelangte. Zu seiner Linken befand sich nach einigen Schritten eine geschlossene Tür, zu seiner Rechten öffnete sich ein großer Raum, den er schnell als den Kohlenkeller identifizierte, den Phoebe durch den Schacht im Erdgeschoss ausgekundschaftet hatte.
Und tatsächlich: Als er genauer hinsah, bemerkte er die beiden Trolle, die dort immer noch Wache zu halten schienen, auch wenn sie nicht wirklich besonders aufmerksam wirkten.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 02.07.2019, 21:46:32
"Tja, jetzt wissen wir, warum sie hier unten sind. Aber da kommen wir wohl kaum vorbei, ohne dass sie uns bemerken," flüsterte Solitaire, nachdem Garridan ihnen berichtet hatte. "Und ob wir die in unserem Rücken haben wollen ist auch fraglich."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 06.07.2019, 09:45:23
"Bedenkt bitte eins, dass sind Trolle; sehr zähe Burschen. Und sehr stark, doch das größe Problem ist, dass sie in der Lage sind Wunden extrem schnell wieder zu schließen. Wirklich beikommen tut man ihnen nur mit Feuer oder Säure, dies verhindert die Heilung. Und sie haben einen besonders guten Geruchssinn, dass heißt selbst wenn wir an ihnen vorbeischleichen wollen kann es sein, dass sie uns wittern.

Also hat Solitaire Recht, denke ich. Wir müssen nur sehr vorsichtig sein."
, belehrt Arashi die Gruppe.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 06.07.2019, 13:17:00
Jehanna nickte zustimmend, sie sah keine Möglichkeit den Zugang zu dieser Kammer zu zu blockieren, dass die Trolle ihnen nicht in den Rücken fallen konnten und da sie wohl einen harten Kampf vor sich hatten gegen diese Oni, sollten sie zumindest kein Sorge um Trolle haben müssen, wenn der Anstand.
Sie schaute einmal zu ihren Magiekundigen Gefährten: "Hat jemand von euch Mittel oder Wege zu verhindern, dass der Kampfeslärm oder eventuelle Hilferufe der Trolle gehört werden?" Dann sah sie zu Garridan und dem Schwert, das dieser nun führte: "Also ich denke das mit dem Feuer sollten wir hinbekommen."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 06.07.2019, 19:06:36
"Leider nicht. Wir Beschwörer spezialisieren uns auf Verstärkungszauber, aber mit etwas Säure kann ich dienen," antwortete Mugin auf Jehennas Frage.

"Wenn ihr bereit seid dann lasst mich zuerst angreifen," sagte das Eidolon. Sie machte sich Sorgen um Garridan, vor allem nach dem letzten Kampf.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 07.07.2019, 02:32:47
Rumar hatte sich bereits auf den Kampf gegen die Oni eingestellt, doch noch schien dieses Gemäuer weitere Gefahren für ihn und die Gruppe bereitgestellt zu haben. Er besaß schon nur noch wenige magische Reserven. Wenn das so weiterging, würde er ohne die Hilfe der Götter in den letzten Kampf gehen müssen.
"Nein, tut mir Leid." antwortete er auf Jehannas Frage. "Und auch mit Feuer oder Säure kann ich nicht aushelfen. Aber da haben wir ja anscheinend genug Möglichkeiten." Er nickte dabei in Richtung des Schwertes und Mugin. "Ich besitze allerdings noch einige magische Schriftrollen. Zwei davon beschützen vor dem Bösen. Eine kann unsichtbar machen. Ich denke der Rest hilft uns hier nicht weiter." Er nahm die Schriftrollen aus ihrem Behälter und hielt sie vor sich, bereit die darauf stehenden Zauber zu sprechen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 07.07.2019, 19:50:15
Garridan nickte nur stumm. Es war schon ein großes Glück, dass die Waffe mit der brennenden Klinge den Gegner zusätzlich verletzen konnte und das bei den Trollen hilfreich war.
Dann nickte er dem Eidolon zu. "Aber ich bin direkt hinter dir, wir sollten den Moment ausnutzen, den sie noch überrascht sind."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 10.07.2019, 15:21:26
Mugin hielt Garridan seine Hand vor. "Warte einen Moment." Er begann damit einen einfachen Stärkungszauber zu sprechen und gab Garridan, Jehenna und dem Eidolon einen kleinen magischen Schub.[1] Dann sprach er noch den Verstärkungszauber für die Zähne des Eidolons.[2]

Als er zufrieden nickte konnten sich die drei auf den Weg machen. Voran schlich das Eidolon, bereit den Kampf zu eröffnen.[3]
 1. Guidance auf die drei
 2. Magic Fang
 3. Stealth 18
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 10.07.2019, 17:10:00
Möglichst leise schlichen Garridan, Jehanna und das Eidolon vor, um die Trolle zu überraschen, und tatsächlich machten sie dabei kaum einen Laut. Doch gerade, als alle drei sich auf den überraschenden Angriff vorbereiteten, blickte einer der Trolle zufällig genau in ihre Richtung, und ein erstauntes Grunzen entfuhr ihm, gefolgt von einer Warnung an seinen Kumpan.[1]

Sofort drehte sich auch der andere um und die beiden Trolle gingen mit großen Schritten auf die drei Gefährten zu, die sich um die Ecke geschlichen hatten und bauten sich mit ihrer beeindruckenden Größe vor ihnen auf.
"IHR NICHT NINJAS!" dröhnte die Stimme des ersten, und Jehanna spürte den Sabber des Riesen in ihrem Gesicht. "WAS IHR TUN HIER?" fragte er und fokussierte die Rothaarige mit stechendem Blick, der ihre Knie weich werden ließ. Der zweite Trolle fixierte mit ähnlicher Wut Garridan, der jedoch gerade so die Fassung behielt.[2]

~~~

Runde 1
Spielercharaktere
Trolle
 1. Bitte Initiative von allen.
 2. Jehanna: Du bist shaken für 2 Runden durch die Einschüchterung. Garridan ist nochmal davongekommen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 11.07.2019, 14:28:47
"Euch umbringen", sagte Jehanna nur, während sie vor der widerwärtigen Kreatur einen Schritt zurückwich.[1] Dabei sammelte sie ihre Kraft und griff nach einem Stein, der zu den Füßen des Trolles lag, genau unter seinem Kinn, das er nach vor gestreckt hatte.[2] Mit aller Kraft riss sie diesen Stein anschließend nach oben und verpasste dem Troll damit einen ordentlichen Kinnhaken.[3]
 1. 5 ft. step zurück
 2. Move Action: Gather Power
 3. Kinetic Blast mit Metakinesis: 29 (Krit-Bestätigung 18), 40 SP (https://games.dnd-gate.de/index.php/topic,8290.msg1064436.html#msg1064436)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 11.07.2019, 14:53:32
... und dazu braucht es wohl auch etwas Feuer, dachte sich Solitaire, nachdem sie nocheinmal rekapitulierte, was Arashi ihnen über die Trolle erzählt hatte. Zum Glück hatte sie einen durchaus geeigneten Zauber parat, den sie auch gleich wirkte, um ihn auf den angeschlagenen Troll loszulassen.

Eine flammende Kugel erschien und hüpfte zwischen ihren Gefährten hindurch und über sie hinüber, um direkt auf den Troll zuzuspringen[1].
 1. Flaming Sphere Reflex DC 17 oder 15 fire damage
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 11.07.2019, 15:41:03
Garridan sah dem Troll in sein hässliches Gesicht und versuchte die aufkommende Übelkeit aufgrund des üblen Geruchs der Kreatur zu ignorieren. Das Schwert in seiner Hand war er bereit, den ersten Tanz mit Suishen zu wagen.[1]Der erste Hieb war noch recht gut gezielt[2], der zweite dagegen ging fehl, die Waffe war ihm doch noch etwas fremd.

 1. Angriff auf den Troll, den auch Jehanna angegriffen hat, falls nicht möglich ohne Bewegung oder der schon erledigt sein sollte dann den anderen
 2. AC 19, Schaden 15 + 4 (Feuer)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 11.07.2019, 16:09:48
Der Stein, der durch Jehannas Kräfte fast senkrecht nach oben flog, hatte im wahrsten Sinne des Wortes einen durchschlagenden Erfolg. Als die Kinetikerin nach oben blickte, konnte sie durch den Schäden des Trolls hindurch die Decke sehen - denn der Stein hatte ein faustgroßes Loch hinterlassen, als er beinahe ungebremst durch Gehirnmasse und Schädeldecke durchgekracht war. Eine Sekunde blieb der riesige Körper unbewegt stehen, dann kippte er wie von der Sense gefällt nach hinten. Noch bevor die dem Troll eigenen regenerativen Kräfte einsetzen konnten, beendete Solitaires Zauber Jehannas Werk: Dieser Troll, da war sie sicher, würde nicht mehr aufstehen.

Nur einen Augenblick später setzte auch Garridan dem anderen Troll mit seiner flammenden Klinge zu, der schmerzhaft aufschrie. Der Anblick seines Kumpanen gab ihm offenbar den Rest.
"THOG SICH ERGEBEN! KLEINE MENSCHEN AUFHÖREN, MIT FEUER UND STEINEN ZU WERFEN!"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 11.07.2019, 21:55:22
Irgendwie fiel es Solitaire doch ein wenig schwer, mit dem Troll Mitleid zu haben. Wer wusste schon, wieviele "kleine Menschen" er hier bereits verspeist hatte. Aber andererseits konnte sie ihn jetzt auch nicht einfach weiter angreifen. Das war irgendwo auch falsch. Daher entschloss sie sich, etwas zu sagen.

"Also gut, Thog. Was sollen wir denn jetzt mit Dir machen, hmm?"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 14.07.2019, 04:44:43
Am liebsten hätte Rumar den Kampf irgendwie umgangen aber nun gab es kein zurück mehr. Da er seine magischen Reserven für den Kampf gegen die Oni aufbewahren wollte und die Trolle ziemlich gefährlich aussahen, hastete Rumar herüber zu Garridan und legte ihm die Hand auf die Schulter. Ein kleiner Teil Energie floss in den Mann herüber und bildete einen magischen Schild, der ihn möglicherweise vor Schaden bewahren konnte. Doch weiter kam es gar nicht, denn Jehanna fällte einen der Trolle innerhalb weniger Sekunden und der andere ergab sich sofort, nachdem er von Garridan verletzt wurde und den Tod seines Freundes mitansah.
Das war ja einfach gewesen. Doch was sollten sie nun mit Thog tun? Solitaire fragte den Troll selbst aber diese Kreaturen sollten ja nicht besonders schlau sein. Fesseln konnte man ihn auch nicht, denn die Fesseln würde er sicherlich einfach zerstören so kräftig wie er war. "Vielleicht können wir ihn irgendwo einsperren, bis wir uns um die Oni gekümmert haben." schlug Rumar schließlich vor. Eine abgeschlossene und verriegelte Tür sollte selbst ein Troll nicht so einfach kaputthauen können. Zur Not konnte Jehanna vielleicht noch Möbel vor die Tür stellen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 14.07.2019, 22:32:49
Der riesige Troll nickte eifrig und wirkte fast wie ein kleines Kind, wenn man für den Moment außer Acht ließ, welche blutrünstigen Kämpfer diese Kreaturen waren.
"Ja, ja. Thog einsperren. Ich bleiben ruhig, machen keinen Laut."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 16.07.2019, 13:11:31
"Okay, das war einfach." denkt Arashi bei sich. Andererseits ist einer der Trolle auch sofort tod umgekippt, irgendwie kann er diesen Thog verstehen.

"Sag Thog, wieviele Menschen sind hier lang.", fragt der Druide, dabei zeigt er weiter den Gang entlang, den sie noch gehen müssen. "Und warum habt ihr sie hier durchgelassen? Oder warum ist Thog hier? Das ist keine Trollhöhle."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 18.07.2019, 18:56:37
Garridan war ziemlich überrascht als der Troll anfing zu jammern. Und ein bisschen schade fand er es auch. Es war nun mal ein Troll, bösartige Kreaturen waren das und man sollte sie töten, wenn sich die Gelegenheit bot. Aber die anderen schienen ernsthaft zu erwägen, sich darauf einzulassen. Als dann aber Arashi versuchte, etwas über die Stärke des Feindes herauszufinden, hielt er sich zurück. Er glaubte zwar nicht, dass der Troll ihnen weiter helfen konnte, aber es war einen versuch wert. Danach konnte er immernoch protestieren.

Er versuchte Kontakt zu dem Schwert aufzunehmen, dies war eine interessante Gelegenheit, mehr über Suishen herauszufinden. "Was meinst du, sollen wir den Troll verschonen?" Insgeheim hoffte er auf einen Verbündeten.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 19.07.2019, 09:53:05
"Thog hier, weil Thog Geld bekommt. Thog aus Süden geflohen, und Goti gibt Thog Geld, um für Goti zu kämpfen. Ich euch kann geben Geld!" sagte der Troll hoffnungsvoll. Er wusste genau wie Arashi und die anderen, dass sein Leben nun alleine in ihrer Hand lag. "Thog lassen alle durch, die zu Goti gehören. Warum soll Thog das nicht? Aber wieviele durchgekommen sind, weiß Thog nicht. Wann? Wenn ihr wollt wissen, wie viele hier unten, dann denkt Thog Goti und Thorborg und Omoyani und paar andere Ninja, wo Thog Namen nicht weiß."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 21.07.2019, 16:20:03
"Der Troll kümmert mich nicht." hörte Garridan die Stimme Suishens in seinem Kopf. "Mach mit ihm, was du willst, aber beeil dich. Wir haben noch etwas Wichtigeres zu erledigen."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 21.07.2019, 16:31:45
Solitaire war doch ein wenig überrascht darüber, wie redselig der Troll Thog war. Der Koloss wirkte sicherlich nicht so, wie man sich Trolle gemeinhin vorstellte. Aber, wo sie schon dabei waren, konnte man sicherlich versuchen, noch das eine oder andere zu erfahren.

"Also gut, Thog. So wie es aussieht, kommst Du heute wohl mit Deinem Leben davon," sagte Solitaire zunächst, um dem Troll ein wenig Sicherheit zu geben. Kurz darauf erlosch auch ihre Flammensphäre.

"Ein paar Dinge würden wir aber gerne noch wissen. Warst Du schon weiter drinnen als bis hier in diesem Raum? Wie weit erstrecken sich die Räume hier unten? Was kannst Du uns über Goti Runenwirker, Thorborg Silberskorr und Omoyani sagen? Wieviel Gold bezahlen sie Dir, damit Du hier Wache hälst? Und bringen sie hier auch Gefangene mit runter? Weißt Du, was mit ihnen geschieht? Achja, und kennst Du Thorborgs wahre Gestalt? Oder hast Du sie nur als Mensch gesehen?"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 21.07.2019, 19:14:13
Der Troll schien erleichtert auszuatmen, als Solitaire ihm sein Leben in Aussicht stellte, und beeilte sich, die Fragen zu beantworten.
"Omoyani Ober-Ninja. Thog nicht mag Omoyani. Immer schnell, schnell, nie Ruhe. Außerdem wirft mit Feuer um sich." Er schüttelte sich voller Abscheu. "Thog nur arbeitet für Goti. Er großer Zauberer, und zahlen gut. Ihr könnt haben Gold!" rief er schnell, als er merkte, dass ihm dies vielleicht noch weiterhelfen könnte. "Ist unter Kohlenhaufen versteckt.
Was ihr meint mit wahre Gestalt von Thorborg, Thog nicht weiß. Thorborg kleine Menschenfrau, aber alle Angst haben vor ihr. Menschen komisch. Nur Goti nicht, aber Goti auch mächtiger Troll!"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 21.07.2019, 20:55:53
Das mit dem Gold hatte Solitaire natürlich schon beim ersten Mal gehört, aber da Thog es ihnen ja förmlich aufdrängte... zudem könnten sie es sicherlich besser einsetzen, als der Troll.

"In Ordnung. Dann hol Deine Schätze hervor und leg sie hier ab. Danach verschwindest Du in den Raum mit dem Brunnen und bleibst dort!"
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 27.07.2019, 19:48:16
Der Troll tat, wie ihm geheißen war, und war offenbar froh, als die Tür des Brunnenraums hinter ihm verschlossen wurde. Vorher stellte er noch einen rußverschmierten Sack ab, den er unter den Kohlen hervorgeholt hatte: in ihm fanden die Abenteurer eine große Menge Edelsteine - Thog hatte nicht zuviel versprochen.[1]

Nachdem sie sicher waren, dass diese Hürde überwunden war, wandten sich die Abenteurer der weiteren Erforschung des Kellers zu. Hinter der Tür gegenüber dem Kohlenkeller fanden sie einen großen Raum vor, der früher wohl einmal ein Vorratsraum gewesen sein mochte, nun jedoch zu einer Art Übungsraum für die Kampfkünste umgewandelt worden war. Mehrere Banner mit Piktogrammen aus dem fernen Tian Xia hingen nun dort, und die Wände waren mit exotischen Holzpaneelen verziert worden. Arashi war in der Lage, die Zeichen zu entziffern, die offenkundig Mantras aus den Kampfphilosophien dieses fernen Landes darstellten. Überall im Raum verstreut waren Hindernisse und Halterungen, um vor allem die Geschicklichkeit und den Kampf ohne Waffen zu trainieren.

Von diesem großen Raum ab gingen sechs weitere Türen, die jeweils zu Schlafzellen führte. Diese waren sehr kärglich ausgestattet und vier von ihnen enthielten außer jeweils drei Lagern noch einige Gebrauchsgegenstände und kleine Schreine, wie sie sie ähnlich auch vorher bereits vorgefunden hatten. Eine der Zellen war ein wenig besser ausgestattet und bot nur einer Person eine Schlafstatt - vermutlich war dies das Zimmer Omoyanis. Doch genauso wie die anderen Zellen war auch diese gerade verlassen.
Die letzte Zelle war unbewohnt und schien gerade restauriert zu werden, denn größere Mengen an Schutt und Staub waren auf dem Boden verteilt.

Doch nirgends trafen die Eindringlinge Personen an, weder den gesuchten Führer noch Thorborg oder einen der anderen Namen, den der Troll ihnen genannt hatte.
 1. 50 Amethyste im Wert von jeweis 30G
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 28.07.2019, 01:34:13
"Das ist alles?" wunderte sich Solitaire.

"Irgendwo müssen sie doch sein. Ob es hier vielleicht irgendwelche versteckten Türen oder andere Durchgänge gibt? Wir sollten uns hier einmal gründlich umsehen."

Die Varisierin wirkte zunächst einen Zauber, um magische Auren wahrnehmen zu können[1]. Nachdem sie sich damit für einen Moment umgesehen hatte, machte sich sich auch gleich daran, nach versteckten Türen oder ähnlichem zu suchen[2]. Besonders die verzierten Holzpaneele nahm sie dabei genauer in Augenschein.
 1. Detect Magic
 2. Perception 24
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 28.07.2019, 18:42:59
Auch die anderen waren ratlos, und gemeinsam begab man sich auf die Suche nach irgendwelchen versteckten Türen. Wenn der Troll nicht gelogen hatte, dann mussten Thorborg und vermutlich auch noch andere führende Mitglieder der Gefrorenen Schatten hier unten sein.

Nach vergeblicher Suche wollten sie schon fast aufgeben, als jemand sich den Bauschutt in der leeren Zelle genauer ansah. Wo Schutt war, musste irgendwo auch gebaut worden sein - vielleicht war hier vor kurzem ein Tunnel gegraben worden? Solitaire sah sich die Wände hier noch einmal genauer an, und schließlich entdeckte sie verräterische Rillen in der Wand, die ihr die Anwesenheit einer geheimen Tür verrieten.

Kurz darauf hatten sie den Durchgang geöffnet, und ein langer Korridor erstreckte sich dahinter. Ein weiterer Raum zu ihrer Linken entpuppte sich ebenfalls als leer, doch Runen auf dem Boden und eine Menge beschriebene Pergamentfetzen ließen vermuten, dass hier normalerweise ein Magiewirker lebte. Dass sie bisher niemandem begegnet waren, machte sie langsam nervös: Würde sie eine Versammlung der mächtigsten Figuren ihres Feindes erwarten?

Trotz aller Bedenken blieb ihnen nur wenig anderes übrig, also gingen sie weiter und erreichten nach einer Biegung eine Treppe, die noch weiter nach unten führte. Ohne zu zögern marschierten Garridan und das Eidolon voran, tiefer unter die Erde. Doch noch ehe Garridan um die Ecke spähen konnte, spürte er, dass er unachtsamerweise einen Fehler gemacht hatte: Eine Schnur war am Boden gespannt gewesen, und er war direkt hineingelaufen - sein sonst so ausgeprägter Gefahrensinn hatte ihn hier im Stich gelassen. Sofort warf er sich auf den Boden und rief den anderen eine Warnung zu, doch es passierte: Nichts.[1]
 1. Kein Erfolg auf automatische Trap Sense Probe.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 29.07.2019, 07:51:00
Leise fluchte er vor sich hin, nachdem er die Falle übersehen hatte. Er versuchte also die Falle näher zu untersuchen, um mehr herauszufinden.[1]

"Das hat wohl einen Alarm ausgelöst, wir werden also erwartet. Wenn da ein Zauberkundiger dabei ist, sollten wir uns auf Überraschungen gefasst machen. Jehanna, kannst du dich auf den Zauberer konzentrieren, ihm vielleicht etwas gegen den Kopf fliegen lassen oder ihn umwerfen?"

Scarlett reichte ihm einen Ring, der ihn etwas schützen würde. Garridan streifte ihn über den Finger, nickte ihr zu und ging dann langsam und vorsichtig die Treppe hinunter.
 1. Dis. Device 22
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 30.07.2019, 00:52:34
Doch noch zeigte sich kein Gegner, stattdessen lag ein gerader Gang vor ihnen, zu dessen Linken sich eine Halle und eine weitere Tür öffnete. Und auch von der Halle aus führte eine weitere Tür ab, die jedoch verschlossen war.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 30.07.2019, 16:06:00
"Meine Güte, hier gibt es ja mehr unter der Erde als darüber. Wie lange sie wohl daran gearbeitet haben?" flüsterte Mugin. Er wies das Eidolon an sich in der Halle umzusehen und an der Tür zu horchen.[1]
 1. Perception 20
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 31.07.2019, 12:13:23
Doch der erste Eindruck hatte getäuscht, denn als das Eidolon die Halle betrat, stürzten sich sechs untote Ulfenkrieger auf es, die hier Wache gehalten hatten![1] Doch gemeinsam gelang es der Gruppe ohne größere Mühe, diesen Gegner zu bezwingen, und so sahen sich schließlich alle gemeinsam um. Außer einer kleinen Kohlenpfanne, die den Raum schwach beleuchtete, gab es hier keine weitere Einrichtung - das einzig interessante war die Tür, die nach Süden führte. Diese war mit Eisenbeschlägen versehen und mit einem schweren Schloss versehen. Zu hören war aus dem Raum nichts.
 1. Ich wollte die Anzahl der Encounter ja verringern; allerdings ist es auch komisch, dass hier alles komplett leer sein soll, deshalb habe ich die Wachen entgegen meiner ursprünglichen Planung doch noch erscheinen lassen und das Problem auf andere Weise gelöst. Also sie sind nicht aus dem Nichts gekommen, ihr habt halt nur im ersten Moment nicht gut genug hingesehen ;)
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 02.08.2019, 19:48:01
So schnell wie die Wachen aufgetaucht waren, waren sie auch schon besiegt. Untote Ulfen, was würde sie hier unten noch erwarten.

Vorsichtig sahen sie sich um, schauten in alle Ecken, um nicht doch noch überrascht zu werden. Und dann näherte Garridan sich der Tür. Bevor irgendjemand diese öffnete, überprüfte er sie aber auf Fallen, schließlich waren die Feinde alarmiert. Aber er konnte keine Falle finden, also versuchte er das Schloss zu öffnen, so leise wie möglich.[1]
 1. Disable Device 20
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 05.08.2019, 11:17:43
Doch dieses Schloss war hartnäckiger als die bisherigen; so sehr er es auch versuchte, Garridan schaffte es einfach nicht, es zu knacken. So wie es aussah, hatten sie zwei Möglichkeiten: Entweder sie fanden den Schlüssel, oder sie versuchten, die Tür mit Gewalt einzuschlagen. Letzteres würde aber mit Sicherheit dafür sorgen, dass jeder hier unten und womöglich auch noch oben im Haus wusste, wo sie sich befanden.

Schließlich beschloss Garridan, nochmals durchzuatmen und sich dem Schloss in Ruhe erneut zu widmen. Diesmal nahm er sich Zeit und versuchte systematisch alle Kniffe, die er in seiner Karriere als Schlossknacker gelernt hatte. Und tatsächlich sah es diesmal so aus, als ob seine Vorgehensweise von Erfolg gekrönt sei, und ein triumphierender Blick wanderte zu seinen Kameraden, als er das befriedigende Klicken von dem Schloss vernahm.

Doch nur einen Augenblick später erstarrten seine Züge, als eine gigantische Flammensäule den gesamten Raum in Feuer hüllte - nur Arashi, Solitaire und Mugin, die im Gang Wache gestanden hatten, blieben verschont. Besonders Jehanna und das Eidolon hatte es schwer getroffen, sie waren aus heiterem Himmel erwischt worden.[1] Auch Garridan und Rumar waren erfasst worden, doch sie hatten noch die Gedankenschnelle besessen, sich sofort klein zu machen und vor allem ihr Gesicht vor den Flammen zu schützen, so dass sie etwas glimpflicher davonkamen.[2]

Eine Sache hatten sie jedoch erreicht: Garridan hatte es tatsächlich geschafft, die Tür zu öffnen, und dahinter öffnete sich ihnen eine Schatzkammer, gefüllt mit mehreren Truhen sowie Regalen voller Barren aus Kupfer und Silber, dazu noch einigen anderen Wertgegenständen.
Doch eines war auch sicher: Spätestens jetzt wusste, wer immer hier unten wartete, dass sie kommen würden.
 1. Je 29 Schaden
 2. Je 15 Schaden
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 05.08.2019, 18:53:26
"Oha! Was war das denn?" fragte Solitaire und ging auch in den Raum hinein. Als sie die offene Tür zur vermeintlichen Schatzkammer der Gefrorenen Schatten erblickte, konnte sie natürlich Eins und Eins zusammenzählen.

"Immerhin besteht jetzt eine gute Möglichkeit, dass sie zu uns kommen, statt uns aufzulauern. Das könnte ja auch zu unserem Vorteil sein. Ich schau mich mal da drinnen um."

Mit einer Handbewegung wirkte sie eine Zauberformel, um magische Auren sichtbar zu machen und warf auch gleich einen Blick in die Kammer. Für den Fall, dass es schnell gehen musste, wäre es auf jeden Fall hilfreich zu wissen, wo besonders interessante Stücke gelagert wurden.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 06.08.2019, 17:00:41
Mugin schützte sein Gesicht und vor allem seine Augen vor der plötzlichen Hitze und Helligkeit. Erschreckt sah er seine verletzten Kameraden und vor allem hatte es Jehenna und das Eidolon erwischt. Seine Dienerin konnte sich kaum noch auf den Beinen halten, überall war verbranntes Fleisch und verkohlte Dornen zu sehen. Trotz alledem war ihr erster Gedanke an ihn gerichtet: "Mugin, bist du verletzt?" Er schüttelte mit dem Kopf und lief direkt zu ihr, Zauberstab in der Hand und machte sich daran ihre Wunden zu beseitigen. Heilung konnte man den Vorgang nicht nennen, sondern er beschwörte neues unversertes Fleisch für ihren Körper.[1]
 1. Zauberstab (Rejuvinate Eidolon, lesser) bis sie wieder voll ist, siehe Würfelthread
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 07.08.2019, 10:21:44
Garridan kippte erschrocken zurück als die Schmerzen durch seinen Körper schossen. Sein Reflex hatte ihm scheinbar geholfen, denn das Eidolon und Jehanna hatte es scheinbar schwerer getroffen, es roch nach verbranntem Fleisch. Er suchte sofort den Raum ab, ob irgendwo ein Zauberwirker stand, aber er konnte nichts entdecken, offenbar hatte er eine magische Falle ausgelöst, die er nicht entdeckt hatte. "So ein Mist, seid ihr soweit ok?"

Dann wandete sein Blick in den Raum und für einen Moment blieb sein Mund offen stehen. "Na wenigstens wurden wir nicht umsonst geschmort." Langsam rappelte er sich auf und sah nach den anderen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 07.08.2019, 10:53:02
Eine schnelle Schätzung ergab, dass sich hier sicherlich Schätze im Wert von mehreren Tausend Goldstücken befanden; doch das alles wegzuschaffen würde einige Arbeit bedeuten, denn es lagerte einiges an Gewicht hier. Um einen genaueren Überblick zu erhalten, würden sie auf jeden Fall einige Zeit investieren müssen.

Solitaire nahm nur in einer Truhe eine magische Aura wahr, ansonsten schienen die Schätze alle weltlicher Natur zu sein. Als sie diese öffnete, stand plötzlich Uhksakka neben ihr und unterdrückte einen Schrei. "Das sind Ulfs Sachen!" sagte sie, und Solitaire erkannte schnell, dass sie wohl recht hatte. Neben einem magischen Langschwert war dies deutlich als die Ausrüstung eines Führers zu erkennen. "Er muss in der Nähe sein. Lasst uns weitergehen - das können wir mitnehmen, wenn wir uns um Thorborg gekümmert haben."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 07.08.2019, 11:20:38
"Das dauert nicht lange," widersprach Solitaire. "Wir finden ihn schon, aber wir müssen uns erst um die Wunden kümmern, und da kann ich ohnehin nicht bei helfen. Da nutze ich die Zeit lieber, um hier schonmal einiges sicherzustellen. So haben wir seine Sachen auf jeden Fall schonmal dabei. Schaden kann das sicher nicht."

Sie konnte die Frau ja verstehen, aber während die anderen sich um die Sicherung des weiteren Weges kümmerten und die von der magischen Falle verursachten Wunden behandelten, konnte sie zumindest die Sachen von Ulf und vielleicht ein paar besonders wertvolle Stücke in ihre magische Tasche stecken.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 09.08.2019, 23:50:01
Nachdem die Verletzten mit Hilfe der Heilstäbe wieder in Form gebracht worden waren[1], flatterte Phoebe vorsichtig voraus, um um die Ecke zu spähen. Sofort kam sie wieder zurück: "Da ist eine Tür, und davor rechts und links jeweils eine Statue, von Kriegern mit schrecklichen Masken!"
 1. Bitte noch fertigmachen, das kann gerne auch eine(r) für alle übernehmen
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 12.08.2019, 11:55:07
Arashi kämpfte nach der Falle in seinem Rucksack mit allermöglichen Zeug. Wenige Augenblicke später stand er mit einem Stab in der Hand da und stellte sich zu Garridan. Ohne fiel Druck schlug er dem Menschen auf den Hinterkopf, während er fröhlich "Heilung!" rief.

"Tja dann sollten wir wohl lieber vorsichtig den Gang runter gehen, ich meine Wissen, dass wir da sind tun sie ja wohl. Aber wir werden wohl zu ihnen kommen müssen. Ich kann noch jemanden etwas mehr mehr Stärke verleihen. Garridan?", fragte er den Menschen mit hochgezogener Augenbraue.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 12.08.2019, 12:59:24
"Danke Phoebe! Es ist wahrscheinlich sicherer, wenn Du Dich im Moment erstmal zurückziehst."

Das ließ sich die Vogeldame nicht zweimal sagen und flatterte auf Solitaires Schulter, wo sie dann einfach verschwand, während auf dem Schulterblatt der jungen Varisierin eine Tätowierung mit Phoebes Abbild entstand.

"Ich würde vorschlagen, dass wir uns noch ansehen, was sich hinter der anderen Türe befindet. Nicht, dass uns da nachher noch jemand in den Rücken fällt."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Garridan am 12.08.2019, 18:07:47
Manchmal war Arashi schon ein komischer Kerl, aber ein guter. "Danke und etwas mehr Stärke nehme ich auch gerne."

Dann lauschte er, was der Vogel zu erzählen hatte. "Wer weiß ob es wirklich Statuen sind bzw. bleiben, wenn wir uns nähern. Wenn wir von denen ungesehen zu der Tür da vorne kommen[1], können wir gerne einen Blick riskieren, wenn die aber auch so geschützt ist wie die letzte sollten wir vielleicht erst die Statuen inspizieren und dann nochmal zurück gehen."
 1. Tür zu D14, ist die schon im Blickfeld der Statuen hinter der Ecke?
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mondragor am 13.08.2019, 12:07:45
Garridan öffnete die Tür in eine weitere Vorratskammer: Kisten und Säcke lagen sauber gestapelt in der Kammer; Regale waren in die Wände hineingebaut und enthielten ordentlich aufgereihte Vorratsbehälter. Ein hölzerner Schrank stand an einer Seite neben den Regalen. Trotz der scheinbaren Ordnung lag ein leichter Leichengeruch in der Luft, und als Garridan den Schrank öffnete, erkannte er auch die Ursache: Hier waren Kadaver von verschiedenen Wildtieren aufbewahrt, und unter ihnen befanden sich auch die Extremitäten einer weniger Humanoide in unterschiedlichen Verwesungszuständen.
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Arashi am 13.08.2019, 16:35:31
"Der Zauber hält nur ein paar Minuten, also sollten wir uns dann beeilen.", informierte Arashi Garridan, nur Sekunden bevor der Mensch die Vorrätskammer des Schreckens öffnete.

"Was ist das denn für ein Mist?", fragte der Druide, mühsam ein Würgen unterdrücken: "Mach die Tür zu und lass uns weiter gehen. Das stinkt ja unmenschlich"
Mit ein paar einfachen Gesten und ein paar gemurmelt Worten legte er einen Zauber auf Garridan um seine Stärke zu erhöhen.[1]
 1. Bull's Strength +4 Str für 5 Minuten
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Mugin Sanderbarrel am 13.08.2019, 17:20:40
Mugin spürte die Anspannung immer mehr. Ein schwieriger Kampf stand ihnen nun bevor, aber auch das Ende einer langen und gefährlichen Suche. Doch es war nie schlecht vorbereitet zu sein, also überlegte er noch einmal was sie bisher an magischen Gegenständen gefunden hatten und welche davon von Nutzen sein könnten. Einer der Unsichtbarkeitstränke wäre eine gute Versicherung falls er angegriffen wurde und der zweite Schutzring war eine gute Ausrüstung für das Eidolon. Zuerst schaute sie den Ring an einer ihrer Klauen etwas verwirrt an, immerhin war dies das erste Mal das sie irgendwelche Kleidung oder Schmuckstücke trug. Gewissermaßen war es aber auch ein Geschenk und eine neue Erfahrung die sie mit ihren Freunden daheim teilen konnte.

"Gut wir sind wohl so bereit wie wir nur sein können."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Jehanna Grau am 14.08.2019, 15:18:01
Jehanna nickte nach den Vorbereitungen, obwohl sie die letzten Minuten eher schweigsam gewesen war und sich zurückgehalten hatte. Dann schaute sie zu den Statuen: "Lasst mich sehen, ob da eine Falle hinter steckt. Vielleicht könnte ich sie auslösen, ohne zu nah heran zu müssen." Also sammelte sie für einen Augenblick ihre Kraft und griff dann mit ihrer Telekinese nach der linken der zwei Statuen um zu sehen, was diese Bewegung auslöste, so ihre Kraft dafür ausreichte. Aber sie konnte sie nicht bewegen. Und es war nicht so, dass sie nicht stark genug war, es funktionierte einfach nicht. Sie legte die Stirn in Falten und sagte: "Irgendetwas ist merkwürdig mit diesen Statuen. Sie sind vor meinen Kräften irgendwie geschützt."
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Rumar Endan am 14.08.2019, 15:31:04
Rumar beteiligte sich so gut er konnte, wenn seine Hilfe benötigt wurde aber die meiste Zeit brütete er vor sich hin und schwieg. Es gefiel ihm nicht hier unter der Erde und je mehr sie sahen und je weiter sie in diese Gänge vordrangen, desto mehr zog er sich zurück. Er war unsicher, vorsichtig und er hatte Angst. Das was sie hier entdeckten überstieg alles, was er sich vorgestellt hatte.
Untote griffen die Gruppe an, eine Flammensäule drohte sie alle bei lebendigem Leibe zu verbrennen und in einem Schrank fanden sie verwesende Gebeine. Dass ihn die ganzen Reichtümer die sie bei ihrer Suche fanden, nicht erfreuen konnten, war da normal. Erstens waren sie nicht hier, um reich zu werden und zweitens würden sie sowieso nichts davon haben, wenn sie hier als weitere untote Wächter endeten.
Erst als es schien, dass sie ihr Ziel erreicht hatten und sie die letzten Vorbereitungen trafen, meldete sich auch Rumar wieder zu Wort. Er nahm eine dünne Pergamentrolle, las die magischen Worte und legte seine Hand auf Garridans Schultern. "Mögen die Götter über dich wachen und dich vor Schaden bewahren."[1] Er atmete tief durch und bereitete sich seelisch auf das vor, was da kommen mochte. "Ich bin bereit. Ich hoffe die Götter sind es auch." Denn ihre Hilfe würden sie schon sehr bald gebrauchen können.
 1. Protection from Evil
Titel: Kapitel 2: Nacht der gefrorenen Schatten
Beitrag von: Solitaire am 21.08.2019, 10:03:06
"Ich denke, Du hast Recht, Jehanna. Das sind keine einfachen Statuen. Sie... 'leben', naja, nicht so richtig, aber wahrscheinlich sind sie durch Magie animiert. Ich denke, es sind Wächter, die uns daran hindern werden, hier weiter vorzudringen. Aber genau kann ich natürlich nicht sagen, was sie aktiviert. Wenn ich es richtig einschätze, ist es übrigens keine gute Idee, sie mit Waffen anzugreifen, da diese dabei Schaden nehmen würden. Magie dürfte auch nur sehr eingeschränkt wirken. Ein Zauber, der Stein zu verwandeln mag, könnte helfen, aber ich fürchte, soetwas haben wir nicht zur Verfügung, oder? Wir haben noch ein paar Waffen von den Ninjas, vielleicht können wir die verwenden. Und natürlich sollte Jehannas Talent auch in der Lage sein, sie zu beschädigen, wenn sie einfach schwere Sachen auf sie schleudert. Aber wir sollten uns auf alle Fälle gut überlegen, wie wir hier vorgehen wollen," erklärt Solitaire ihre Gedanken zu den Konstrukten.