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Online-RPGs Pathfinder => Epische Harfner => Thema gestartet von: Meister am 27.03.2019, 21:16:14

Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 27.03.2019, 21:16:14
Im Norden braut sich etwas zusammen.
1.2 Der Nebel des Krieges lichtet sich.


Die Grupppe zieht sich dann noch für ein paar Stunden Ruhe, beten und Meditieren zurück und bei einem kurzen Mittagsimbiss besprecht die Charaktere die letzten Vorbereitungen und sprechen noch einige Zauber.
Dann stellt Ihr Euch auf und Elynore teleportiert Euch in das Euch schon bekannte Versteck an der Bergflanke.
Ihr beobachtet das Lager einen Moment und könnt keine große Änderung erblicken, außer das das Lager der Mammutreiter fertig aufgebaut scheint. Das Lager ist etwa fünfzig Meter vom Orklager entfernt, aus Eurer Sicht links vom Lager, ein wenig höher gelegen, im vor Euch liegenden Tal.
Das Lager der Mammutreiter scheint aus etwa zwei Dutzend  Zelten zu bestehen. Die übergroßen Mammuts sind weiterhin nur von einer kleiner Einzäunug bestehend aus Zaunpfählen und einem gespannten Seil umgeben. Bewacht werden sie von einigen nebenbei stehenden Menschen in Leder und bewaffnet mit langen Speeren. In dem Lager selbst könnt Ihr von hier aus keine Orks in diesem Lager ausmachen, aber Ihr seht natürlich hier und dort im Tal kleine Gruppen Orks herumlaufen und das Lager wird offensichtlich vom Orkwall beobachtet. Auf dem Wall, der das Orklager umgiebt, seht Ihr zwei kleine Gruppen Orks, die nicht zu den Wachen zu gehören scheinen und das Lager der Mammutreiter beobachten.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 30.03.2019, 00:35:39
Elynore erläutert nochmal, was sie bisher herausgefunden hatten. Das Meiste konnte man von ihrer entfernten Position aus durchaus auch sehen. Die beiden gigantischen Orklager, umgeben von einem Wall und natürlich bewacht, und das außerhalb gelegene Lager der Barbaren. Eher zentral im Orklager waren die Zelte der Höhergestellten, Obould, Tharak und ihre Schamanen, sowie das Zelt, wo sie sich bislang noch keinen Reim draus machen konnten, wer dort untergebracht sein mochte. Vielleicht Agenten oder Magier des Schwarzen Netzwerks.

"Die beiden Orkgruppen, die so angestrengt das Lager der Mammutreiter beobachten, sind mit zumindest bisher noch nicht aufgefallen. Vielleicht hat sich da ja auch etwas in der Zwischenzeit getan. Interessant wäre, ob von den Barbaren auch mal Trupps in die Umgebung ausgesandt werden. Das sollten wir auf jeden Fall eine Weile beobachten. Ansonsten müssen wir uns noch darüber klarwerden, wie wir in das Lager hineingelangen wollen, ohne Aufsehen zu erregen. Vor allem diese Orktrupps sind da wohl ein Hindernis."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 30.03.2019, 01:16:15
Während Ihr diskutiert behaltet Ihr die Lager im Auge und Euch fällt auf jeden Fall auf, das aus dem Lager der Mammutreiter und auch aus dem Orklager sich ab und an Kleingruppen entfernen. Die wirken allerdings nicht immer wie Späher oder Wachen, sondern eher, als würden sie z.B. Wasser oder Holz holen. Besonders die Mammutreiter scheinen keine eigenen Wachen in der Umgebung zu haben.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Nachtigall am 05.04.2019, 15:14:41
Da Nachtigall das Lager und die Vorgänge darin nicht sehen kann, lässt sie sich alles von Elynore beschreiben. "Nun, vielleicht überlegen wir zunächst, welche Möglichkeiten wir haben. Beherrscht jemand entsprechende Unsichtbarkeits- oder andere Illusionsmagie, um uns im Lager zu tarnen? Ich jedenfalls nicht. Ich könnte ansonsten Honigmäulchen ätherisch werden lassen und er kundschaftet das Lager für uns aus. Die Informationen dürften ausreichen, um uns genau in das Zelt des Anführers teleportieren zu können. Was haltet Ihr davon?"
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 05.04.2019, 17:08:41
"Grundsätzlich finde ich die Idee gut, nur würde ich uns auf jeden Fall in irgendeiner Form ankündigen, damit nicht gleich Alarmrufe losgehen und Waffen gezogen werden. Daher wäre meine Überlegung auch, einmal mit so einem Trupp zu sprechen, der vom Lager aus losgeschickt wird. Wenn wir die überzeugt bekommen, können sie uns ja auch ein Zelt nennen, in dem wir uns treffen können."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Nachtigall am 07.04.2019, 21:16:32
Nachtigall tätschelte dem goldenen Pseudodrachen die Schnauze und schaute ihm tief in die Augen. "Honigmäulchen, Du musst jetzt sehr mutig sein, denn ich bitte Dich um einen großen Gefallen: Ich belege Dich mit Zaubern und dann musst Du in Windeseile das Lager der Mammutreiter auskundschaften. Suche insbesondere nach dem Anführer der Mammutreiter. Merke Dir gut, wie er aussieht und komm dann zu mir zurück. Schaffst Du das?", fragte Nachtigall und man sah ihr an, dass Ihr selbst ein wenig mulmig zumute war. Dann steckte Sie ihm einige Leckerchen zu, bevor sie einige Zauber auf die Gruppe[1] und ihren Vertrauten[2] wirkte. Dann lies sie Ihren Vertrauten losfliegen und wartete bang auf seine Rückkehr.
 1. Windwandeln (http://prd.5footstep.de/Grundregelwerk/Zauber/Windwandeln) auf die Gruppe und den Vertrauten für 21 Stunden.
 2. Ätherischer Ausflug (http://Ätherischer Ausflug) und Zungen (http://prd.5footstep.de/Grundregelwerk/Zauber/Zungen)auf meinen Vertrauten für 21 Runden bzw. 220 Minuten
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 08.04.2019, 00:14:31
Elynore nickt zustimmend. "Also gut, ich halte das Lager und diese Orks derweil genau im Auge. Wenn irgendetwas schiefgehen sollte, können wir sofort eingreifen."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 08.04.2019, 18:57:57
Sichtlich stolz mit einer so wichtigen Aufgabe betreut zu werden schlingt der kleine Drache die Leckerchen herunter und erwartet dann den Schutzzauber. Kaum ist der Drache vor Euren Augen verschwunden, spürt Nachtigall wie er sich schnell entfernt. Nach knapp anderthalb Minuten lässt der Drache Nachtigall spüren, das er im Lager  angekommen ist und sich auf die Suche macht. Nachtigall spürt, das der Drache sich sicher fühlt, auch als der Schutzzauber fällt. Kurze Zeit danach spürt sie, wie Honigmäulchen ihr einen Eindruck von einem großen Zelt vermittelt, in dem sich mehrere Zweibeiner aufhalten. Er vermittelt eine gewisse Angespanntheit der Anwesenden, aber keine akute Gefahr.
Dann kehrt Honigmäulchen zurück, macht aber diesmal einen großen Bogen um das Lager und braucht auch deutlich länger als auf dem Hinweg. Schließlich kehrt er auf Nachtigalls offene Hand zurück und wirkt äußerst zufrieden mit sich. Auf Drakonisch beschreibt er dass Zelt und die Zweibeiner den Awesenden. Ein großes rundes Zelt aus Tierfellen im Inneren mit einfacher Einrichtung. Honigmäulchen berichtet von fünf Menschen im Zelt, die gerade zusammen eine Mahlzeit einnehmen. Ein älterer Krieger um die Ende vierzig und seine Frau, den Honigmäulchen für das Häuptlingspaar hält. Eine junge Frau und ein Mann, beide Mitte Zwanzig und ein älterer Mann, den Honigmäulchen für einen Schamanen hält.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 12.04.2019, 23:16:42
"Ich habe die Sprache der Drachen leider nie gelernt," erklärt Elynore, die sich recht sicher ist, dass sie die Sprache korrekt erkannt hat, außerdem ist Honigmäulchen ja ein Drache, wenn auch ein sehr kleiner.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 13.04.2019, 01:33:40
Als Elynore Honigmäulchen nicht versteht, gibt er ein kurzes etwas enttäuschtes Schnattern von sich und wiederholt das gesagt dann auf Gemeinsprache.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Nachtigall am 18.04.2019, 10:58:08
Nachtigall holt einige Nüsse und süße Früchte aus ihrem Mantel hervor und bietet sie dem kleinen Drachen an. Zufrieden tätschelt sie die Nüstern Ihres Vertrauten. “Das hast Du ganz toll gemacht und ich bin sehr stolz auf Dich! Du hast uns mit Deinem mutigen Ausspitzeln sehr geholfen. Jetzt nimm Dir ein paar von den Früchten als Belohnung. Sie zählen nicht gegen Dein Kontingent.

Und zu Ihren Gefährten gewandt fügt Nachtigall erklärend hinzu: “Er frisst zu viel. Er setzt an.

Wir haben jetzt also einen Eindruck von der Situation. Ich könnte auf magischen Weg eine Nachricht versenden. Vielleicht am besten an den Schamanen. So etwas wie: 'In Kürze treffen Gesandte ein. Sie kommen in friedlicher Absicht und wollen verhandeln.' Ich wirke den Zauber, wenn niemand einen Einwand hat.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 18.04.2019, 11:12:18
"Ich würde vielleicht noch erwähnen, dass wir keine Freunde der Orks sind. Und er kann Dir auf die Nachricht antworten, oder? Dann wäre vielleicht eine Frage, ob wir ihr Einverständnis haben, nicht verkehrt," schlägt Elynore vor.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Nachtigall am 18.04.2019, 11:16:47
Werde ich auch sagen. Dann warten wir mal auf die Antwort.“, sagte Nachtigall und wirkte Verständigung.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Juliane Weidenfeld am 22.04.2019, 09:01:01
Während Nachtigall, Elynore und Honigmäulchen um die erste Kontaktaufnahme bemühten hielt Juliane die Umgebung im Auge und achtete darauf das es keine böse Überraschung gab.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 29.04.2019, 21:11:02
Auch Okszan behielt wie Juliane die Umgebung im Auge. Bei weitem nicht so gut wie die Waldläuferin aber er dachte auch noch über andere Dinge nach. So ein Heerlager wo sich verschiedene Rassen und auch Verständnisweisen aneinander prallten, mochte Reibungspunkte geben. Diese Orkgruppen auf der Mauer waren vermutlich ein Zeugnis der Reibungspunkte. Was für ihre Aktion auch nicht gerade gut wäre, waren die Fähigkeiten der feindlichen Magier. Sie empfand der Mönch als gefährlichsten Punkt in ihren Plänen.
Sein Blick schweift zu seiner Hand, als Nachtigall ihren Zauber gewirkt hatte. Das war eine gute Idee. Sie mochten nun für unkundige eher wie eine Projektion erscheinen aber bei den Mamutreitern müssten sie wohl wieder materiell werden.
Während nun Nachtigall den vermeintlichen Schamanen kontaktierte, ging oder besser schwebte Okszan zu Elynore. Möglichst leise, um Nachtigalls Konzentration nicht zu stören, fragte er diese „Vielleicht bin ich übervorsichtig, aber glaubst du, dass die Magier des Schwarzen Netzwerks Observationszauber über ihr eigenes Lager gelegt haben?“
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 29.04.2019, 21:20:50
"Ich habe uns alle gestern Nacht gegen Erkenntniszauberei geschützt[1]," erkärt Elynore dem Aasimar. "Und ich habe ja vor einigen Tagen erst selbst das Lager aus der Nähe erkundet und konnte da nichts dergleichen feststellen."
 1. Gedankenleere
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 29.04.2019, 21:50:46
Langsam nickte er. An der Vorsicht der Anderen brauchte er also nicht zweifeln. Das ihm die feindlichen Magier trotzdem Sorgen machten, stand ihn immer noch ins Gesicht geschrieben. Es war halt eine unsagbare Variabel.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 29.04.2019, 22:34:03
Der von Nachtigall Kontaktierte antwortet: "Netter Versuch. Wir wissen das wir beobachtet werden. Wir werden sofort Meldung machen, damit die Zentharim keinen Grund haben, unseren Kindern zu schaden." Dann bricht der Kontakt ab.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Nachtigall am 01.05.2019, 11:45:38
"Sie vertrauen uns nicht.", sagt Nachtigall schließlich. "Der Schamane meint, dass sie überwacht werden und dass er die Kontaktaufnahme sofort an die Zentharim melden wird. Offensichtlich werden sie damit erpresst, dass Ihre Kinder bedroht werden."

"Wir müssen uns beeilen. Entweder versuche ich, ihn mit einer weiteren Botschaft von seinem Vorhaben abzuhalten. Oder aber, wir teleportieren uns sofort ins Zelt. Oder wir warten einige Tage ab, bis Gras über die Sache gewachsen ist. Ich bin fürs Teleportieren."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 01.05.2019, 12:46:48
Damit hatten sie natürlich nicht gerechnet, aber jetzt mussten sie das Beste draus machen.

"Wenn sie wirklich überwacht werden, besteht eine größere Gefahr, dass sie es bemerken, wenn wir dort ankommen, auch wenn sie uns vielleicht nicht wahrnehmen können, so können sie die Barbaren natürlich ausspähen. Vielleicht sind es auch nur die Orks auf der Mauer, aber das Risiko ist zu groß. Wir würden sie dann mehr gefährden als wir es wollen. Ich würde es nocheinmal mit einer Nachricht versuchen, wir müssen ihm klarmachen, dass wir seine beste Chance sind!"

"Wie wäre es hiermit: Obould wird die Schlacht verlieren. Ihr seid nicht unser Feind. Wir wollen euch helfen und eure Kinder retten. Aber dazu müssen wir miteinander unbemerkt sprechen."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 01.05.2019, 12:57:03
„Auf eine zweite Change brauchen wir denke ich auch nicht hoffen. Sobald er Meldung macht wird über die Sache kaum schnell Gras wachsen. Lasst es uns wie Elynore sagt versuchen.“ stimmt Okszan der Hexenmeisterin zu. „Das ist für sie und uns ungefährlicher. Alternativ, falls das unauffälliger ist, gehen nur zwei von uns. Damit sie auch nicht wissen wie viele wir sind und zwei die Anderen im Notfall retten können.“
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Nachtigall am 01.05.2019, 19:27:32
Teleportier uns alle oder schicke nur mich!“, sagt Nachtigall ungewohnt streng, so dass Honigmäulchen ganz verdutzt dreinschaut. “Die Stammeskrieger werden uns nicht akzeptieren, wenn wir weiterhin aus der Ferne mit ihnen sprechen.“, fügt sie dann erklärend hinzu.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 01.05.2019, 21:37:11
"Ich muss mitkommen, wenn wir teleportieren, anders funktioniert der Zauber nicht. Lasst es uns aber noch einmal so versuchen. Ich schicke ihm nochmal eine Nachricht, das ist zwar teuer, aber geht dafür deutlich schneller," erklärt Elynore, während sie bereits einen großen Diamanten, der bestimmt 1.000 oder mehr Goldmünzen wert sein mag, aus einem Beutel an ihrem Gürtel fischt. Er beginnt aber auch bereits sich aufzulösen und in den Zauber, den die Halbelfin direkt danach wirkt, einzufließen[1].

"Obould wird die Schlacht verlieren. Ihr seid nicht unser Feind. Wir wollen euch helfen und eure Kinder retten. Aber dazu müssen wir miteinander unbemerkt sprechen."
 1. Begrenzter Wunsch, um dem Schamanen eine weitere Verständigung zu senden
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Juliane Weidenfeld am 02.05.2019, 06:27:13
"Wenn dann sollten wir alle zusammen gehen. Aktuell ist es wohl nicht gut wenn wir uns trennen", meint Juliane und macht sich bereit für einen eventuellen Kampf, denn es könnte ja passieren das sie nicht gerade freundlich empfangen werden.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 02.05.2019, 07:18:17
Oksan murmelt derweil ein Gebet zu Lathander. Auf das ihnen sein Licht ihre Wege erhellen und die Augen der Mamutreiter öffnen möge. Danach begibt er sich zu Juliane und sieht auch  reise- und kampfbereit aus.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 06.05.2019, 23:49:56
Der Mann antwortet: "Entweder Ihr erscheint sofort im Zelt unseres Häuptlings oder wir schlagen sofort Alarm. Wir brauchen einen Beweis das Ihr seid wer Ihr vorgebt zu sein."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 07.05.2019, 08:10:04
Während sie auf die Antwort warteten, wirkte Elynore noch drei Zauber zur Vorbereitung[1].

Als die Nachricht dann kam, wiederholte die Halbelfin sie und fügte noch an: "Wir können dann los!"
 1. Ausgedehnter Wahrer Blick, Ausgedehnter Mächter Arkaner Blick, Ausgedehnter Gestaltwandel
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 12.05.2019, 01:39:45
Elynore teleportiert Euch in das Zelt des Häuptlings, in dem Ihr Euch drei Bewaffneten gegenübersteht. Offensichtlich der Häuptling, der Schamane und ein junger Krieger, vielleicht sein Sohn. Die Drei haben zwar ihre Speere zur Hand, aber die Spitzen sind auf den Boden gerichtet, sie sind aber kampfbereit. Elynore kann einige einfache Schutzzauber auf den Dreien aktiv sehen.[1]
Als Ihr nicht angreift tritt der Häuptling vor und spricht Euch auf leicht gebrochenem Illuskisch an: "Wir grüßen Euch. Wir sind die Anführer des Stammes der Schneekatzen." Er wirft einen kurzen Blick zu seinem Schamanen, der mit dem Kopf schüttelt und vortritt: "Es tut mir leid, aber bevor wir weiter reden, müssen wir Euch bitten, Eure schützenden Bannzauber fallen zu lassen, damit wir sicher sind, wen wir vor uns haben."
 1. Ich zähle sie jetzt nicht auf, vermutlich nicht relevant. Falls doch kommen wir nochmal darauf zurück. Auf jeden Fall nichts über dem 5ten Grad und nichts das ihre wahre Gestalt verschleiert. Aber auf jeden Fall ist Magie entdecken und Wahrer Blick beim Schamanen dabei.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 12.05.2019, 02:54:01
Elynore trat einen Schritt vor und verneigte sich höflich.

"Ich mache einen Gegenvorschlag. Ihr wählt einen von uns aus und ich werde den Zauber, der Eure Magie verhindert, für die Person, die ihr gewählt habt, entzaubern. Fallenlassen kann ich ihn leider nicht so einfach. Wir werden diesen Schutz heute noch brauchen, um Euch zu helfen, und es würde uns beträchtliche Resourcen kosten, ihn zu erneuern, und damit unser Vorhaben erschweren. Ist mein Vorschlag für Euch akzeptabel?"
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Juliane Weidenfeld am 12.05.2019, 08:49:39
Nachdem alle im Zelt angekommen waren und nachdem die 3 offensichtlich nicht auf einen Kampf aus waren, senkte auf Juliane ihren Bogen und zeigte somit ebenfalls an das Sie nicht an einem Kampf interessiert war.

Als der Schamane sie bat das sie Ihre Schutzzauber auflösen sollte schaute Juliane zu Elynore rüber und hoffte anhand Ihrer Reaktion zu erkennen wie gut denn die anderen geschützt waren.
Zum Glück antwortete Elynore sofort und versuchte die Situation zu klären. Da Elyonre keine Gegenforderungen stellte das die anderen ebenfalls die Schutzzauber fallen lassen sollen, ging Juliane davon aus das diese wohl nicht zu mächtig sind.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 12.05.2019, 13:00:46
Der Häuptling blickt etwas verwirrt und anscheinend auch etwas empört auf Elynore, als wäre er irritiert, das sie das Wort an ihn richtet, oder das was sie sagt, stört ihn: "Nein. Für uns steht das Leben aller Kinder unseres Stammes auf dem Spiel. Entweder Ihr tut jetzt sofort was unser Schamane sagt oder wir schlagen Alarm. Und keine Sorge, wir haben Sicherheitsmaßnahmen getroffen, sollte sich diese Begegnung nicht innerhalb kürzester Zeit zu unserer Zufriedenheit verlaufen, könnt Ihr das auch nicht mehr verhindern."
Ihr Alle habt genug Menschenkenntnis[1], das Euch bewusst ist, das er das forsche Auftreten Elynores und vielleicht auch ihre leuchtenden Augen als unangemessen oder störend empfindet.[2] Was die Sicherheitsmaßnahmen und den Alarm angeht, scheint das kein Bluff zu sein.
 1. Diplomatie oder Motiv erkennen
 2. zur Erinnerung: https://games.dnd-gate.de/index.php/topic,9042.msg1059370.html#msg1059370
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 12.05.2019, 13:28:09
Elynore ist ein wenig verwundert über den plötzlichen Ausbruch des Häuptlings, hatte sie doch mit dem Schamanen gesprochen, aber sie wussten ja, dass die Barbaren eine etwas irrationale Sichtweise hatten und natürlich stand wirklich einiges für sie auf dem Spiel. Wie dem auch sei, sie würde hier mit Worten nicht viel erreichen. Allerdings war sie auch nicht bereit, die Schutzzauber zu bannen, da dies und das spätere Neuwirken der Zauber einen signifikanten Teil ihrer magischen Kräfte kosten würde. Und sie hatten noch einiges vor sich. Zum Glück fiel ihr aber noch eine andere Möglichkeit ein.

"Also gut..."

Dann spricht die Halbelfin einen mächtigen Zauber, der die existierende Bannmagie unterdrückt[1]

Dabei tritt sie wieder zurück und überlässt Okszan das Wort.
 1. Arodens Zauberschutz gegen Elementen trotzen, Gedankenleere, Neun Leben und Anderen schützen - diese Zauber werden so unterdrückt, als wären sie in einem (selektiven) Antimagischen Feld.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 13.05.2019, 10:37:55
Diese Mamutreiter von nahen zu sehen fand Okszan sehr interessant. Auch ihr Verhalten war fast wie sie sich gedacht haben. Ehrlich hatte er gerade mehr erwartet, dass sie sie rabiater empfangen und dann erst reden würde. Womöglich war der Magie seiner Gefährten zu verdanken, dass sie deutlich vorsichtiger waren. Auch wenn Okzsan sie nicht unterschätzte, musste es für die Mamutreiter gerade so sein als sei ein Monster das sie nicht kannten, mit großer Magie vor ihnen aufgetaucht.

Sein Blick wandert zum Schamanen, welchen er stechend mit seinen saphirblauen Augen ansah. ”Erkennt ihr nun wenn ihr vor euch habt?” mit Absicht klingt seine Stimme dabei sehr hart. Er glaubte, dass das gegenseitige Einschüchtern nicht der rechte Weg war aber sie hatten ja gelernt möglichst wenig Schwäche zu zeigen.
Nach den Worten tritt er also aus der Damengruppe hervor auf den Häuptling zu. In einem gebührenden Abstand bleibt er stehen und grüßt den Häuptling mit einer leichten Verbeugung. Bei den darauf folgenden Worten klingt seine Stimme deutlich weicher als beim Schamanen und auch sein Blick ist dementsprechend. ”Wenn dem so ist. Mein Name ist Okzsan, aus dem Orden der Sonnenseele. Ich bin ein Diener Lathanders und dies sind meine Begleiterinnen. Seit uns gegrüßt Anführer des Stammes der Schneekatzen. Wir sind nicht eure Feinde und auch für einen Kampf sind wir nicht gekommen. Was eurem Stamm wiederfahren ist schmerzt uns. Lass uns so friedlich reden um das Schicksaal eurer Kinder und eures Stammes zu wenden. Denn Lathander verabscheut solch wiederwertige Erpressung.“ Mit den Worten über das friedliche Reden öffnet Okszan einladend beide Hände um zu zeigen das er es einst meinte aber auch seine Waffenlosigkeit zu unterstreichen.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Nachtigall am 13.05.2019, 21:47:38
"Okszan habt Ihr kennen gelernt. Das hier ist Juliane und die Halbelfin ist Elynore. Ich bin Nachtigall und ich bin eine ergebene Dienerin der Sune. Jeder hier hat einen eigenen Grund, dem Bösen entgegenzustehen. Wir werden die Bedrohung, die das Land heimsucht, vernichten und die Streitkräfte zerstreuen!", sagte Nachtigall, während Sie selbst jedoch eher im Hintergrund blieb. "Wir sind hier, um Euch zu überzeugen, uns bei unserer Mission zu unterstützen. Ihr habt selbst genug Gründe, Obould und die Anführer zu hassen. Die Orks werden die Dörfer niederbrennen und plündern. Die Drachen bringen Feuer und Schrecken in die Lande. Und die Zhentarim werden diejenigen versklaven, die überlebt haben. Die Herzlande, die ich so sehr lieben, werden für immer verwüstet werden. Das werde ich nicht zulassen.", schloss Nachtigall bestimmt.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Juliane Weidenfeld am 14.05.2019, 06:41:04
Juliane hält sich bewusst zurück, da sie sich noch an die warnende Worte erinnern kann das Frauen bei diesem Stamm eher nichts zu sagen haben und das man eigentlich nur auf das Wort der Männer hört, daher überlässt sie Okszan das reden und hofft das die Worte von Nachtigall trotz allem gehört werden und diese nicht zu negativ aufgefasst werden.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 16.05.2019, 22:07:10
Der Schamane mustert Euch Alle, nachdem Elynore Ihren Zauber gesprochen hat und nickt dann dem Häuptling zufrieden zu. Die Drei entspannen sich und auf einen Wink seines Häuptlings hin nickt Euch der junge Mann einmal zu und verlässt dann das Zelt. Ihr hört leise Stimmen gedämpft durch die Zeltwand. Kurz darauf scheinen sich mehrere Personen zu entfernen, der junge Mann und ein weiterer ähnlichen Alters betreten kurz darauf das Zelt und bleiben am Eingang im Hintergrund stehen.
Währenddessen stellen die beiden Stammesmänner ihre Waffen in einen Ständer im Zelt. Die beiden und auch die jüngeren Männer sind alle recht groß, knapp zwei Meter und kräftig gebaut. Alle haben mehr oder weniger blondes und langes, etwas wildes Haar. Den Häuptling schätzt Ihr auf vielleicht Mitte vierzig, den Schamanen auf zehn Jahre älter. Alle drei Tragen in der Hauptsache ordentliche Lederkleidung und Rüstung mit Fellapplikationen und vor allem der Schamane trägt diverse . In der Hauptsache weißes Fell, vermutlich Schneeleopard?
Auch hier im Zelt seht Ihr an den "repräsentativen" Stellen dieses weiße Fell, die Felle auf dem Boden und die Wände scheinen zum größten Teil Rentierfelle oder ähnlich einfaches zu sein.
Der Häuptling wendet sich dann an Euch, nachdem sie ihre Waffen weggestellt haben:
"Ihr müsst uns diese ruppige Begrüßung verzeihen, aber für uns steht das Leben aller Kinder unseres Stammes auf dem Spiel. Ich bin Urtrus, der Häuptling des Stammes der Schneekatzen. Die ist unser Schamane Kortur. - Setzt Euch doch." Dabei weist er auf ein paar Felle auf dem Boden auf der anderen Seite des Zeltes und geht selbst dort hinüber. Er selbst setzt sich auf einen niedrigen, mit weißen Fellen belegten Stuhl, so das er Euch ein wenig, aber nicht viel mehr überragt, als er es eh würde, nachdem Ihr Euch gesetzt habt.
Leise treten die beiden jungen Männer an Euch heran und flüstern Euch zu: "Wenn Ihr an der Reihe seit, stellt Euch vor, grüßt im Namen des Gottes, den Ihr verehrt, dankt für die Gastfreundschaft und versprecht das Ihr sie achten werdet." und treten dann wieder an ihre Plätze am Zelteingang zurück.
Sobald Ihr Euch gesetzt habt tritt der Schamane ebenfalls zu Euch, nachdem er etwas aus einer Truhe hervorgeholt hat und überreicht dem Häuptling einen Trinkschlauch und setzt sich dann neben ihn auf die Felle am Boden.
Der Häuptling öffnet diesen und erhebt ihn grüßend in Eure Richtung: "Ich bin Urtrus, Nachfahre von Artor dem Drachentöter, Häuptling der Schneekatzen, Reiter seit über zwanzig Sommern. Ich heiße Euch in meinem Zelt willkommen und bitte die Schneekatze um Ihren Segen für Euren Weg und entbiete Euch meine Gastfreundschaft." Dann nimmt er einen Schluck aus dem Schlauch und reicht ihn an den Schamanen weiter, der ebenfalls den Schlauch erhebt: "Ich bin Kortur, Sohn der großen Mandaru, Schamane des Stammes seit über dreißig Sommern. Ich heiße Euch bei unserem Volk willkommen. Möge die Schneekatze über die Gastfreundschaft wachen die wir Euch bieten und diejenigen belohnen, die sie achten." Dann nimmt auch er einen Schluck und reicht den Schlauch an Okszan weiter.
Als Okszan den Schlauch zur Hand nimmt, steigt ihm ein beißender Geruch in die Nase. Die Flüssigkeit in dem Schlauch riecht nach Alkohol und Nadelholz und Harz.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 18.05.2019, 03:42:50
Okszan folgt mit dem Blick dem jungen Mann der ihm gerade die Begrüßungsregeln mitgeteilt hatte. Er war überrascht wie umsichtig die Mamutreiter hier schienen. Viel zu oft war ihm einfach schon anderes begegnet. Dass die beiden Männer nicht einfach nur für die Höflichkeit da waren, war ihm klar. Sollte es zu unstimmigkeiten kommen würden sie wohl eingreifen beziehungsweise verstärkung holen. Doch für Streitereien oder den Kampf waren sie nicht gekommen.

So sitzt Okzsan im Lotussitz vor dem hühnenhaften Häuptling und hört diesem sowie dem Schamanen bei ihren Vorstellungen zu. Kurz darauf den Schlauch in der Hand haltend, ahmt er die beiden nach und hebt den Schlauch zum Gruß. ”Ich bin Oksan. Sohn des Kriegers Pahrad, wandernder Mönch aus dem Orden der Sonnenseele seit über 20 Sommern. Ich grüße euch, möge Lathander stehts seine Hand über unsere Wege halten. Vielen Dank für eure Gastfreundschaft und das Zelt über unseren Köpfen. Ich werde sie achten so wie die weisen Worte meines Lehrmeisters Neroon.” Der folgende gut Schluck aus dem Schlauch rann kratzen seine Kehle hinunter. Ein Liebhaber von sehr würzigen und hier harzigen Getränken, noch dazu alkoholischen war der Mönch nicht wirklich. Doch er sah schon die Beleidigung falls er sich weigern würde zu trinken.

Aus Reflex reichte er den Trinkschlauch weiter an Juliane. Erst danach dachte er darüber nach ob es hier eine Hierarchie in der Reihenfolge der Trinker gab. Schnell verwarf er aber diese Gedanken, da sie zur Klärung ein mehr an Gegenüber benötigten.

Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Juliane Weidenfeld am 18.05.2019, 07:43:46
Nachdem sich die Lage entspannt hatte und man nun zu einer formellen aber doch freundlichen Begrüßungszeremonie eingeladen wurde, verstaute Juliane ihren Bogen und setzte sich dann ebenfalls auf den Boden der mit Fellen ausgelegt war. Aufmerksam beobachtete Sie das Ritual und wartete bis sie ebenfalls an der Reihe war den Schlauch in Empfang zu nehmen. Innerlich musste sie ein wenig lächeln als Okszan ausgerechnet ihr den Schlauch in die Hand drückte.

"Ich bin Juliane Weidenfeld, Tochter des des Jäger Antonius Weidenfeld aus dem Schattental. Ich Grüße Euch im Namen Silvanus und bedanke mich für Eure Gastfreundschaft. Ich diene Silvanus nun schon seit fast 30 Sommer als Waldläufer. Ich bin dankbar in Eurem Zelt verweilen zu dürfen und achte und ehre Eure Gastfreundschaft" sagte Juliane mit fester freundlicher Stimme und nahm dann einen tiefen Schluck aus dem Schlauch um diesen dann an Elynore weiter zu reichen.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 18.05.2019, 10:29:33
Elynore war froh, dass der Schamane und damit auch der Häuptling endlich zufriedengestellt waren. Sie hätte nur sehr widerwillig ihre Schutzmagie gebannt. Es wäre reine Verschwendung gewesen und sie würden den Schutz wahrscheinlich noch am selben Tag benötigen, denn die Zhentarim-Magier würden sicherlich ein größeres Hindernis darstellen, für das sie alle ihre Kräfte brauchen würden.

Als Juliane ihr den Trinkschlauch weiterreicht, nimmt die Halbelfin ihn entgegen und spricht dann ebenfalls.

"Ich bin Elynore Vandiir. Tochter der Zauberin Alyndra Vandiir. Mitglied der Zaubergarde von Silbrigmond, Edelstein des Nordens. Und Hüterin des mächtigen Rochs Rocky seit nunmehr zehn Sommern. Ich grüße Euch in Mystras Namen und danke Euch für die Gastfreundschaft. Auch uns ist diese heilig und auch ich werde sie achten. Das verspreche ich."

Dann trinkt auch sie aus dem Schlauch und reicht ihn schließlich an Nachtigall weiter.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Nachtigall am 22.05.2019, 17:12:43
Nachtigall nahm den Trinkschlauch von Elynore entgegen. “Wie gesagt, ich bin eine Priesterin der Sune und gerufen werde ich Nachtigall. Ich danke Euch für Eure Gastfreundschaft und verspreche, diese zu achten.“, sagt sie und nimmt einen Schluck des Getränks. “Ich bitte Sune um Ihren Segen für unser Zusammentreffen. Mögen wir alles tun, um die Sicherheit und die Schönheit dieses Landes zu erhalten.

Da sie die letzte der Runde ist, gibt sie Elynore ein kurzes Zeichen und fügt dann hinzu: “Als Zeichen unserer Ehrfurcht und dem Ansehen Eurer Männer entsprechend möchten wir Euch ein Gastgeschenk überreichen.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 22.05.2019, 17:40:59
Als die Vorstellungsrunde beendet ist und Nachtigall auf das Gastgeschenk hinweist, zieht Elynore ein hölzernes Schmuckkästchen aus ihrer Tasche und reicht ihn an Okszan weiter. Sie geht davon aus, dass es den Bräuchen der Barbaren am ehesten entgegenkommt, wenn er den Silberschmuck, der sich in dem Beutel befindet, an den Häuptling des Stammes übergibt.

Den Schmuck hatten sie am Vormittag noch in Silbrigmond gesucht. In der Stadt gab es viele Kunsthandwerker, wodurch es auch nicht allzu schwierig war, hier etwas passendes zu finden. Sie hatten sich dabei weniger für den eher filigranen Elfenschmuck entschieden, der nur einen kleinen Anteil ihrer Auswahl ausmachte, sondern vornehmlich etwas rustikalere Stücke ausgewählt, die vielleicht besser zu den Mammutreitern passen mochten. Schöne Silberarbeiten mit Edelsteinen verziert, die aber nicht so aufdringlich waren, dass sie zu sehr in den Vordergrund rückten. Armreifen, Broschen und ähnliche Stücke, die jeder gut tragen kann. Für das investierte Gold[1] konnten sie auch eine schöne Auswahl bekommen. Das Ganze hatten sie in der schön verzierten Holzschatulle verpackt, die Elynore gerade an Okszan übergab.
 1. insgesamt 2000 GM
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 22.05.2019, 19:07:52
 Okszan nahm die Schatulle entgegen und drehte sie mit dem Verschluss zum Häuptling. Wie genau die Übergaberiten waren, wusste er nicht. So hatte er sich dafür entschieden das Geschenk dem Häuptling zu präsentieren. Fast wie einem südlich wohnen deren Fürsten. Also setzte er sich auf, hielt die Schatulle mit einer Hand und mit der Anderen hatte er sich bereit gemacht den Deckel zu öffnen. Er wartete jedoch damit, bis der Häuptling wenigstens ein kleines Nicken von sich gab, welches er als Signal zum Öffnen deuten würde. Wenn der Häuptling es aber selber öffnen wollte, dann war noch die Gelegenheit, dass er es Ihm einfach geben konnte. Mit dieser doch eher abwartenden Haltung hoffte der Mönch an nicht zu viele Rituskanten zu stoßen.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 25.05.2019, 00:27:32
Der Häuptling und der Schamane lauschen Euren Vorstellungen und der Schamane nimmt den Schlauch zum Ende von Nachtigall entgegen: "Mögen die Götter über uns alle wachen." Der Schamane legt den Schlauch hinter sich und die Beiden scheinen sich etwas zu entspannen, der rituelle Teil scheint damit beendet zu sein.
Als Okzsan dem Häuptling die Gastgeschenke präsentiert nickt der Häuptling dem Mönch zu, der daraufhin die Schatulle öffnet.
Der Häuptling sieht beeindruckt aus, lächelt und bedeutet Okszan die schwere Schatulle abzustellen: "Wie ich sehe habt Ihr Euch vermutlich mit den Traditionen unseres Volkes beschäftigt? Das ist ein äußerst großzügiges Geschenk, das wir aber nicht in dieser Höhe annehmen können." Er blickt den Schamanen an und meint dann:"Ich denke wir suchen uns drei Geschenke aus, eines für das Zelt unseres Schamanen, eines für das meine, eines für ein junges Paar unseres Stammes, das ein gemeinsames Zelt beziehen wird, wenn wir aus diesem Krieg heimkehren." Der Schamane wählt eine silberne Umhangspange, der Häuptling bittet seinen Sohn, etwas für seine Frau zu wählen, dieser wählt eine Kette mit einen Anhänger und schließlich ruft der Häuptling die zweite Wache im Zelt hinzu und bittet ihn für die Familie seiner Tochter zu wählen. Der Mann wählt zwei Armreife, die zusammengehören. Der Mann dankt Euch und zieht sich dann wieder zum Eingang zurück.
Während der Häuptlingssohn und der Krieger wählen, hat der Schamane den Schlauch weggeräumt und überreicht den vier Abenteurern je einen Lederbeutel. Ihr haltet sie für eine Art Brotbeutel während der Häuptling zu Euch spricht: "Dies ist unser Geschenk. Mag es auch in dieser Region nicht so nötig sein wie in unserer Heimat, so ist es Tradition, ein Gastgeschenk mit einem Geschenk für die Weiterreise zu vergelten. In den Beuteln findet Ihr einen Schutz vor dem kalten Wind der Ebenen im Norden und getrocknetes Fleisch für viele Tage. Seid vorsichtig mit dem Fleisch, es ist nahrhafter als es auf den ersten Blick wirkt." Diejenigen die einen Blick in den Beutel werfen, sehen einige Streifen getrocknetes Fleisch und einen Tiegel aus Holz.
"Kommen wir nun zum eigentlichen Grund Eures Besuches. Wenn ich Euch recht verstanden habe seid Ihr Verteidiger dieser Region? Silbrigmond ist nicht weit von hier. Schattental hingegen" dabei wirft er er einen Blick zu Juliane "wird von dieser Horde nicht bedroht, soweit ich weiß, aber die Herrscher dort sind aber ein Verbündeter von Silbrigmond, wenn die Lieder, die auch bis zu uns dringen, die Wahrheit sprechen. Das Sune und Lathander sich gegen diese Horde stellen, kann ich nachvollziehen. Die Sonne ist stark so weit im Süden." Der Häuptling macht eine kurze Pause: "Berichtet, was Ihr bereits in Erfahrung gebracht habt und wir werden Euch mitteilen, was wir wissen und in welcher Lage wir stecken. Wir sind allerdings noch nicht lange hier und ich vermute Ihr habt mehr Möglichkeiten als wir."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 25.05.2019, 12:30:15
Elynore hatte offensichtlich gut gewählt und nicht nur in den Silberstücken. Erleichtert stellte Okszan die Truhe ab. Schaute zu wie die einzelnen Personen etwas aus der Truhe nahem und bedankte sich für das Gegengeschenk. Dies kam unerwartet. Beim Blick in den Beutel überlegte er kurz, ob im Tiegel eine Paste, ein Gewürz oder eine Medizin war. Etwas was später überprüft werden konnte. Auf jeden Fall freute er sich über das Geschenk.

„Ich würde uns zwar nicht Verteidiger der Region nennen aber ja, eure Zusammenfassung ist richtig Urtrrus.“ begann Okszan nachdem der Häuptling die Situation zusammengefasst hatte. Sein Blick wanderte kurz darauf zu Elynore. „Elynore, als Mitglied der Zaubergarde, kannst du unseren Gastgebern unseren Standpunkt und unser Wissen darlegen? Über das Angebot und unsere Möglichkeiten können wir dann reden.“
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 25.05.2019, 13:42:26
Elynore hatte sich leicht verneigt, als sie den Beutel gereicht bekam, und diesen dann ersteinmal verstaut. Die Schmuckschatulle ließ sie ersteinmal stehen, die konnten sie später noch einsammeln.

Als Okszan sie dann auffordert, weiterzusprechen, sagt sie zunächst: "Eure Bescheidenheit ehrt euch."

"Unsere Aufgabe ist es, diesen Krieg zu verhindern. Silbrigmond ist ein Ort des Friedens und der Künste, nicht des Schlachtens und Mordens. Wenn es uns möglich ist, dann würden wir diesen Krieg gerne aufhalten, bevor er richtig begonnen hat. Obould hat sein Auge auf den Edelstein des Nordens geworfen, soviel ist klar. Zwar kann ich mir nur schwer vorstellen, dass er dieses Ziel wirklich erreichen kann, denn Silbrigmond hat viele Verbündete, die Lieder sprechen wahr, aber selbst wenn nicht, würde der drohende Krieg viel Leid und Unheil über die Region bringen. Dies darf nicht geschehen. Wir kennen nicht alle seine Geheimnisse, und irgendwie muss er einen Plan haben, um die uralten Schutzmechanismen der Stadt außer Kraft zu setzen, denn sonst würden seine Orks eine Meile vor den Stadtmauern bereits die Lust verlieren, weiterzumarschieren. Wie dem auch sei, wir haben uns schon einige Zeit mit seinem Kriegslager hier befasst und versucht herauszufinden, wer seine Verbündeten sind. Wir konnten drei Gruppen ausmachen, die Zhentarim-Magier des Schwarzen Netzwerks, den Drachen Moorauge, und euren Stamm. Dazu natürlich die Truppen von Obould Vielpfeil selbst, sowie von Tharak Schwarzhauer."

"Unser Ziel ist es, seine Bündnisse aufzulösen, so dass er sein Vorhaben aufgibt und sich wieder in seine Festen zurückzieht. Den Drachen Moorauge konnten wir bereits überzeugen, dass er sich aus dieser ganzen Angelegenheit heraushält. Bei den Zhentarim sehen wir hingegen wenig Chancen zu einer diplomatischen Lösung. Sie werden wir mit anderen Mitteln davon abhalten müssen, ihr Vorhaben weiterzutreiben. Bei Eurem Stamm waren wir uns sicher, dass Ihr nicht freiwillig hier seid. Mittlerweile wissen wir ja auch wie sie Euch in diesen Krieg zwingen. Unser Vorschlag ist, dass wir Ihnen das Druckmittel nehmen, indem wir die Kinder Eures Stammes befreien und sie sicher zurückbringen. Dann seid Ihr frei zu gehen. Was wir noch nicht genau wissen, und weswegen wir heute hier sind, ist der genaue Aufenthaltsort. Wir wissen bereits, dass es sich um eine Festung irgendwo im Süden oder Osten von hier handeln muss. Es liegt nahe, dass es eine Feste der Zhentarim ist, womöglich ein geheimer Stützpunkt des Schwarzen Netzwerks. Wir haben die Hoffnung, dass Ihr etwas wisst, was uns hier weiterbringt. Und natürlich, dass unser Vorschlag auch in Eurem Sinne ist."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 25.05.2019, 16:08:41
Während Elynore gesprochen hatte, hat Okszan sie sie angeblickt. Nun schwenkt sein Blick langsam von ihr zum Hauptling hoch. „Wie ihr merkt, ehrenvoller Urtrus und weiser Kortor, sprechen wir klar. Ihr seid weder unsere Feinde noch hegen wir einen Groll gegen die Stämme des Nordens. Einzig der Frieden ist es uns wichtig. Kein Blut soll unnütz vergossen werden. Selbst wenn Obould einen Trick in der Hinterhand hat. Silbrigmond wird nicht einfach fallen.“ offen, einladend hebt er seine rechte Hand dabei zum Häuptling. „Zum Wohle unser aller Kinder Zukunft, helft uns den Frieden zu wahren, helft uns euch zu helfen.“

Es ist offensichtlich, dass er mit seinen Worten nur die von Elynore in einen Rahmen fassen möchte. Zeigen will, dass sie nicht nur für sich gesprochen hat.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 29.05.2019, 02:21:17
Der Häuptling nickt und berät sich kurz flüsternd mit seinem Schamanen in einer Sprache, die Ihr nicht kennt. Alle die magisch die Sprache verstehen könne, bekommen mit, das sie sich nur kurz beraten, ob sie Eure Geschichte für wahr halten und man Euch vertrauen kann. Während der Häuptling anscheinend sofort auf Eurer Seite ist, scheint sich die Begeisterung des Schamanen sich zunächst zwar in Grenzen zu halten, aber auch er schätzt die Chancen mit Euch anscheinend besser ein, als den Krieg auszufechten und vor allem sei das den Versuch wert ist, bevor sie Unschuldige töten.
Der Häuptling spricht dann: "Gut, wir stimmen Euch zu, das es auf jeden Fall besser ist, einen Befreiungsversuch zu starten, als in den Krieg gegen Unschuldige zu ziehen. Allerdings möchte ich Euch bitten darauf zu achten, falls Ihr nicht erfolgreich seid, das dem schwarzen Netzwerk nicht klar wird, das Ihr auf der Suche nach unseren Kindern seid. Damit ein Fehlschlag nicht gegen uns verwendet werden kann. Wie Ihr schon vermutet habt, haben die Zentharim unsere Kinder entführt, zumindest soweit wir wissen. Wir wissen nicht, wo sie festgehalten werden, aber da es sich um etwa drei Dutzend Kinder handelt, würde sich eine Festung vielleicht anbieten.
Was die Verbündeten angeht, so kann ich nur sagen, das ein Drache noch heute hier im Lager war. Auf jeden Fall war ein grüner Drache heute Vormittag hier. Er ist auf der anderen Seite des Lager gelandet und dann plötzlich verschwunden, mehr haben wir von hier aus nicht mitbekommen. Auf jeden Fall hat er das Lager nicht angegriffen. Seid Ihr sicher, das er er nicht mehr auf der Seite der Orks steht?"

Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 29.05.2019, 10:57:26
Für Okszan, welcher mit unberührter Mine die Diskussion verfolgte, war diese wieder ein Sympathiepunkt die Mamutreiter. Es war schön zu hören, dass sie vermeiden wollten unschuldige Zu töten aber auch ein gebührendes Misstrauen fremden gegenüber erbrachten.

„Drachen sind wechselhafte und gefährliche Wesen. Wie alle lebenden Wesen haben auch sie eigene Verlangen und handeln frei. So glaube ich dem Wort eines Drachens genauso wie dem jedes anderen Wesens.“ Das er Metalldrachen natürlich eher vertraute als chromatischen Drachen war hier Nebensache. „Der grüne Drache den wir trafen wird sich wie, Elynore sagte, aus der Angelegenheit um den Krieg heraushalten und so Obould schwächen. Dem sind wir uns sicher. Doch danke für die Nachfrage, wir werden es im Hinterkopf behalten.“ der Blick des Mönches wandert zu seinen Begleiterinnen und dann wieder zurück. Es wäre zu schön gewesen, wenn die Mamutreiter auf eine Festung hätten deuten können aber so müssten sie immer noch suchen. Wenigstens kannten sie nun das Band zwischen den Mamutreitern und Obould.
„Nun, ihr sagtet zwar, dass ihr erst angekommen seid, doch habt ihr Wissen darüber wo sich das schwarze Netzwerk konzentriert, wo ihr Machtzentrum ist? Denn dorthin würden sie wohl eure Kinder führen. Da das schwarze Netzwerk auch eines unserer Ziele sind, denke ich, dass wir euch guten Gewissens versprechen können, ihnen keinen Hinweis zu hinterlassen der auf dieses Gespräch oder sonstige Verbindungen zwischen uns schließen lässt.“ Er atmete tief ein. Ein Konflikt würde mit dem schwarzen Netzwerk war wohl unvermeidlich. Etwas betrübt stellte er hier für sich fest, den Drachen tatsächlich richtig verstanden zu haben, als dieser die Andeutung von geheim Informationen Stehlen oder unterwandern rasch wegwischte und auf etwas was sie unbedingt haben werden wollen Hinwies. „Über eure Kinder müssten wir auch noch etwas mehr erfahren. Wie alt sind sie, wie viele Mädchen und Jungen, gibt es aufmüpfige unter ihnen, welche sich Strafen bei ihren Wärtern einhandeln könnten? Dies seien nur Beispiele. Auch wäre wohl etwas gut, mit dem sie uns Vertrauen schenken werden. Erkennen, dass wir sie retten wollen und wieder mit euch vereinen werden. Der Ort der Vereinigung ist auch noch so eine Angelegenheit. Schließlich sollen die Kinder möglichst nicht in Gefahr gebracht werden und ihr auch nicht. Habt ihr besonders auch hier Vorschläge?“ Wieder ging sein Blick zu seinen Begleiterinnen. Vielleicht vielen Ihnen noch weitere Fragen ein die geklärt werden mussten. Am Ende stand auch noch im Raum was die Sicherheit anging, dass sich die Mamutreiter mit ihren Kindern wieder zurückzogen. Der Drache Moorauge hatte hierfür viel als Gegenleistung aber auch als Versicherung verlangt.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 29.05.2019, 13:41:55
Elynore fügt noch etwas hinzu, nachdem sie Okszan darauf aufmerksam gemacht hat, dass sie noch eine Anmerkung hat.

"Obould weiß noch nicht, dass Moorauge sein Bündnis mit ihm nicht aufrecht erhalten wird. Das wird sicher der Grund für sein Erscheinen hier sein, um ersteinmal keinen Verdacht aufkommen zu lassen. Wenn er plötzlich verschwunden ist, wird er sich in seine menschliche Gestalt verwandelt haben."

Dass die Schätze der Festung, in denen die Zhentarim die Kinder der Stammeskrieger gefangenhalten, eine Vorleistung sind, um das Vertrauen Moorauges zu gewinnen und den Bündnisbruch mit Obould zu besiegeln, erwähnt sie hingegen nicht. Es würde nur Misstrauen säen und die Barbaren mochten glauben, dass sie hier vielleicht nur Mittel zum Zweck sind, was aber natürlich nicht der Fall ist. Sie mussten ihre Lage nicht unnötig verkomplizieren.

"Was den Aufenthaltsort der Kinder angeht. Habt ihr vielleicht persönliche Gegenstände von ihnen, über die man sie aufspüren könnte?"
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 29.05.2019, 23:52:33
Der Häuptling winkt seinem Sohn, der aus einer der Truhen ein kleines Kleidungsstück hervorholt und es nach kurzem zögern Elynore übergibt.
Der Schamane greift zur gleichen Zeit in seine Kleidung und übergibt einen Lederbeutel ebenfalls an Elynore und sagt dazu: "Ich habe es selbst probiert und ich hatte sogar diese Haare benutzt. Aber ich war nicht erfolgreich, ich konnte nicht durchdringen. Vielleicht seid Ihr erfolgreicher. Allerdings kenne ich die Kinder alle persönlich und habe eine enge Verbindung zu ihnen. Trotzdem blieb mir ihr Aufenthaltsort verborgen. Dies ist Kleidung und die Haare von Mira, der Enkelin des Häuptlings. Sie ist 5 Sommer alt, hat wie wir alle helles Haar und blaue Augen." An Okszan gewandt antwortet er: "Es sind neunzehn Mädchen und vierzehn Jungen im Alter zwischen drei und fünfzehn Sommern." Dann nimmt er eines seiner auffälligen Schmuckstücke ab. Eine Silberkette mit einem großen beschnitzen Stück Mammutzahn. "Dies erkennt jedes der Kinder als meines. Zeigt ihnen das und sagt Ihnen, das der Häuptling und ich Euch schicken."
Der Häuptling sagt dazu noch: "Ich denke Ihre Anführer werden die beiden Ältesten sein, Katar und Mandari. Zumindest wenn sie gemeinsam gefangen halten werden. Es ist beruhigend zu wissen, das der Drache keine Gefahr mehr ist. Wenn Ihr die Kinder befreit habt, bringt sie zu einem befreundeten Stamm im Norden. Die Stamm der Silberzungen lagert im Moment im Sommerlager auf einem Plateau südlich des Gipfels des Drachenberges weit im Norden. Etwa drei Wochen wie das Mammut läuft von hier aus. Ich denke das ist etwa die gleiche Entfernung die Pferde in dieser Zeit zurücklegen. Sie kennen unsere Lage und kennen auch die Kinder."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 30.05.2019, 00:51:18
Elynore nimmt die Sachen entgegen und verstaut sie sorgfältig und mit dem nötigen Respekt davor. Ihr ist natürlich klar, dass ihre Art der Magie hier nicht besonders hoch angesehen wird.

Zum Schamanen gewandt fragt sie noch: "Was für Versuche habt Ihr bislang unternommen, um ihren Aufenthaltsort zu finden?"[1]
 1. Elynore würde dann mit ihrer Zauberkunde versuchen, die vom Schamanen verwendeten Zauber zu identifizieren, um sich ein besseres Bild zu machen.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 30.05.2019, 02:15:42
Der Schamane antwortet der Hexenmeisterin: "Ich habe versucht die Kinder in geschmolzenem Schnee zu sehen." Elynore ist sich recht sicher, das er damit eine Ausspähung (http://prd.5footstep.de/Grundregelwerk/Zauber/Ausspaehung) meint.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 03.06.2019, 08:49:21
Okzsan nickt nachdem er die Informationen vernommen hat. Die Anzahl der Kinder war schon groß und das Alter. Mit fünfzehn Sommern war es durchaus möglich halbstarke dabei zu haben aber das war eine Sorge die vor Ort geklärt werden musste. „Vielen Dank für euer Vertrauen. Wenn wir sie befreit haben, werden wir die Kinder zum Stamm der Silberzungen bringen.“ So nicht Elynore schon den Mamutzahn entgegen genommen hatte, nimmt Okszan diesen respektvoll entgegen und umschließt ihn mit seine Händen.
Sein Blick geht zu Juliane und Nachtigall. „Juliane und Nachtigall habt ihr noch fragen, welche aus euren Sichtweisen entstehen? Ich muss sagen, dass ich mich im hohen Norden nicht auskenne. Die Landmarke wird sicher zu finden sein, keine Frage aber vielleicht gibt es noch mehr was ich nicht zu sehen vermag.“ Für zumindest Juliane eindeutig, spielte Okzsan auf seine relative Unbedarftheit beim Reisen an. Schließlich versuchte er sich bei den Reisen auf Situationen einzustellen, was aber mindestens einmal schon eine Schwierigkeit mit sich gebracht hatte.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Juliane Weidenfeld am 03.06.2019, 09:48:36
Juliane hatte die ganze zeit geschwiegen, weil sie die Barbaren nicht beleidigen wollte. Jetzt wo Okszan das Wort direkt an sie richtete ging sie davon aus das es in Ordnung ist wenn sie nun die Stimme erhebt und selbst ein paar Fragen stellt "Mir ist noch nicht so ganz klar wann und vor allem wo genau Eure Kinder entführt wurden. Da wir im Moment keine Anhaltspunkte haben wo sich die Kinder befinden sollten wir zum Ausgangspunkt des Geschehens gehen um von dort aus die Spur auf zu nehmen. Ich kann mir nicht vorstellen das eine solche Gruppe von Kindern keine Spuren hinterlässt die wir nicht noch verfolgen könnten. Oder wisst Ihr ob von hier aus immer wieder in regelmäßigen Abständen kleiner Gruppen das Lager verlassen oder ankommen? Vielleicht gibt es ja auch vereinzelte Botenreiter? Oder geht ihr davon aus das bei der Entführung und der Kommunikation Magie eingesetzt wird? Ich kann mir nicht vorstellen das es zwischen dem Gefangenenlager und hier keine Kommunikation gibt."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 04.06.2019, 22:30:43
Der Häuptling schüttelt den Kopf:"Normale Spuren gab es fast keine. Wir haben ein paar Spuren im Zeltlager gefunden, die von Stiefeln stammten, die nicht von uns waren. Wir vermuten, das die Kinder unter dem Schutz von Zaubern wie Stille und ähnlichen in der Nacht entführt und wegteleportiert wurden. Außerhalb unseres Lagers gab es keine Spuren. Und das Gebiet ist unsere Heimat. Auch wenn ich nicht daran zweifle, das es vielleicht einen von Euch gibt, der sich hervorragend in der Kunst des Spuren lesens versteht, wenn wir nichts gefunden haben, bin ich mir sicher werdet Ihr nach mehr als zwei Wochen, in denen es  mehrmals geregnet oder vielleicht auch geschneit hat, nichts finden. Kortur konnte auch keine Magie entdecken. Allerdings vermuten wir, das der Magie-Einsatz zu lange her war, als das er für ihn noch zu entdecken war." Auf Julianes Frage bzgl der Kommunikation antwortet er: "Seit wir hier sind versuchen wir die Orks natürlich auch zu beobachten, aber bisher ist uns niemand aufgefallen, der das Lager betreten oder verlassen hat, der kein Ork oder Riese war. Außer dem Drachen natürlich. Allerdings sind die Zentharim dort im Lager. Sie erinnern uns regelmäßig." Ein Krieger steckt den Kopf herein, der dem Jüngeren der beiden Wachen etwas zuflüstert, der die Nachricht sofort weitergibt. "Jemand kommt vom Lager hierher, wir sollten Schluß machen." Eure beiden Gesprächspartner erheben sich sofort und der Schamane sagt:"Wir sollten ihnen Draußen im Lager entgegentreten, nicht das sie auf die Idee kommen hier drin nach Magie zu spüren."
"Ich danke Euch für Euer Erscheinen und für Euer Hilfsangebot, das wir dankbar annehmen. Mögen Eure Götter über Eure Wege wachen." Die vier Stammesmänner schicken sich an zu gehen, Ihr könnt noch ein paar Abschiedsworte sprechen, vielleicht auch noch eine kurze Frage stellen, aber dann wollen die vier los.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 06.06.2019, 10:18:43
Okszan erhob sich mit den Worten "Vielen Dank für eure Gastfreundschaft. Wenn meine Begleiterinen keine Fragen mehr haben, empfehlen wir uns. Ihr werdet wissen wenn unser Vorhaben von Erfolg gekrönt ist, auf dass wir alle wieder frei unsere Wege gehen können." er zumindest war dit bereit für die Abreise.

Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 06.06.2019, 11:55:46
Elynore erhob sich ebenfalls und verneigte sich nocheinmal zum Abschied. Sie sammelte nun auch die Schmuckschatulle auf und verstaute sie wieder in ihrer Umhängetasche.

"Wenn Ihr nichts einzuwenden habt, würde ich vorschlagen, dass wir Euch später, in etwa einem halben Tag, nocheinmal kontaktieren." Dabei blickte Sie Kortur, den Schamanen der Schneekatzen an.

"Wir lassen Euch dann wissen, ob wir den Ort gefunden haben. Und Ihr könnt uns von eventuellen Veränderungen hier berichten, so es denn welche gibt."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 08.06.2019, 11:22:59
Nachdem alles geklärt ist, und sie nun wirklich verschwinden sollten, konzentriert Elynore sich kurz, um den Zauberschutz fallenzulassen, der ihre anderen Bannzauber unterdrückt hat. Im Anschluss wirkt sie einen Teleportationszauber, um sie erstmal wieder an ihre bekannte Stelle zu bringen, von wo aus sie das Lager aus der Ferne noch etwas beobachten können.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Nachtigall am 13.06.2019, 20:51:28
Als sie wieder an ihrem Versteck angekommen sind, wendet Nachtigall das Wort an Elynore: "Nunja, besonders viel haben wir ja jetzt nicht herausbekommen. Aber immerhin ist uns der Uthgard-Häupling wohlgesonnen und wir wissen nun sicher, dass sie uns unterstützen werden, wenn wir ihre Kinder retten. Dabei frage ich mich nun aber, was Dich so sicher sein lässt, dass wir den Ort finden werden. Hast Du eine Idee?"

Nach kurzem Zögern fügt sie hinzu: "Vielleicht habe ich selbst eine Idee. Wenn bisher jeder Ausspähungszauber gescheitert ist, muss das heißen, dass die Kinder durch Bannzauber vor Ausspähung geschützt sind. Das werden sie natürlich nicht selbst getan haben, sondern ein anderes Wesen hat das getan. Vielleicht war dieses Wesen nicht umsichtig genug, sich selbst auch durch einen Bannzauber zu schützen. Und dies heißt, dass wir versuchen könnten, das Wesen selbst auszuspähen. Natürlich ist die Verbindung außerordentlich schlecht. Vielleicht werden wir gar nichts anderes sehen können, als die Umrisse oder die Umgebung. Aber vielleicht würde das schon reichen, um einen Hinweis auf den Verbleib zu bekommen. Ich versuche das mal."

Damit wirkte Nachtigall den Zauber Mächtige Ausspähung (http://prd.5footstep.de/Grundregelwerk/Zauber/MaechtigeAusspaehung).
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 13.06.2019, 22:18:17
Elynore nickt Nachtigall zu. "Ja, ich habe eine Idee. Ich weiß natürlich nicht sicher, ob es funktionieren wird. Aber die Chancen stehen nicht schlecht, würde ich sagen."

Als die Mystikerin es dann direkt selbst versuchen will, hält Elynore sie am Arm, um sie zu stoppen.

"Nein! Tu das nicht. Warte! Wir müssen uns erst vorbereiten. Wir dürfen es nicht überstürzen, sonst sind sie vielleicht gewarnt. Und dann ist womöglich alles umsonst gewesen."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Nachtigall am 13.06.2019, 22:25:09
Nachtigall lässt die Arme wieder sinken. “Nun gut, dann weihe uns doch in Deinen Plan ein.“, sagt sie mit leichter Ungeduld in der Stimme.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 13.06.2019, 22:47:31
"Nun, das ist eigentlich ganz einfach. Ich beherrsche einen Zauber, der uns den Aufenthaltsort verraten kann. Dazu benötige ich aber eine direkte Verbindung, daher die Frage nach den persönlichen Gegenständen. Die habe ich jetzt. Der größte Vorteil dabei ist, dass es keine Ausspähung ist und daher auch nicht so leicht verhindert oder, noch schlimmer, erkannt werden kann. Es gibt zu viele Möglichkeiten, um eine Ausspähung als solche zu erkennen, und wir müssen davon ausgehen, dass unsere Gegner sehr geübt im Umgang mit der Magie sind. Es dauert einige Zeit, den Zauber zu wirken, ich kann das nicht von jetzt auf gleich."

"Lasst uns noch einen Moment lang beobachten, was sich unten im Lager abspielt, dann kehren wir nach Silbrigmond zurück und sehen, was wir herausfinden können. Wir müssen uns auch überlegen, wie wir dafür sorgen können, dass sie ihre Gefangenen nicht einfach ermorden. Sie werden sich zwar wahrscheinlich sehr sicher fühlen, aber Vorkehrungen werden sie doch bestimmt auch getroffen haben. Wir dürfen hier auf keinen Fall unüberlegt handeln."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 14.06.2019, 01:30:47
Elynores Teleport bringt Euch sicher wieder in das Versteck und Ihr beobachtet das Lager noch einige Zeit.
Bei den Mammutreitern scheinen die Orks sich nur kurze Zeit mit den Mammutreitern zu unterhalten und dann ziehen sie sich wieder zurück. Einige Zeit später seht Ihr wie eine Person in grüner Kleidung alleine das Lager verlässt. Nachdem sie sich vielleicht fünfzig Meter vom Lager entfernt hat, seht Ihr, wie sie sich plötzlich in einen grünen Drachen verwandelt. Mit einem lauten Brüllen erhebt er sich in die Luft, dreht dabei im Tiefflug eine kleine Runde über das Lager und dreht dann nach Südwesten ab und verschwindet kurz danach aus Eurer Sichtweite. Elynore und Juliane ist auf den ersten Blick klar, das dies zwar ebenfalls ein äußerst beeindruckendes Exemplar eines grünen Drachen ist, aber das war definitiv nicht Moorauge, dieser Drache war etwas kleiner. Elynore ist sich auch recht sicher[1], das das ein weiblicher grüner Drache war. Vermutlich nur wenige hundert Jahre jünger als Moorauge.
 1. Wahrnehmung und Wissen Arkanes 31+x
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 16.06.2019, 16:46:29
Als ihnen klar wird, dass der Drache dort nicht Moorauge ist, meint Elynore sofort: "Wir sollten sie verfolgen, also diese Drachendame dort! Wir haben ja noch den Windwandeln-Zauber von Nachtigall, damit sollte das doch gehen. Bleibt einfach weit genug von ihr entfernt, damit sie uns nicht entdeckt. Ich hoffe ihr habt alle helle Kleidung, damit wir auch wirklich wie Wolken aussehen."

Damit spricht sie ein Befehlswort, welches ihre eigene Kleidung weiß färbt, und beginnt mit der Verwandlung in die Wolkenform.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Juliane Weidenfeld am 16.06.2019, 17:49:07
Auch Juliane war sehr schnell der selben Meinung wie Elynore und tat es ihr gleich. Auch sie sah zu das sich ihre sonst eher Erdfarbene dunklere Kleidung plötzlich in was helles weißes mit sanften hellblauen Tönen verwandelte, so das sich die Farbmuster gut dem Himmel anpassten.

"Also dann mal los, ich will nicht das uns dieser Drache entkommt, das ist unsere Beste Spur im Moment, also sehen wir mal wo es uns hin führt."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 16.06.2019, 20:13:18
Okszan der derweil das Lager beobachtet hatte, blinzelt kurz. Er fragte aber nicht danach, warum sie jetzt diesen Drachen verfolgen sollten und ob sie ihn nicht schon kannten. So stellte er sich etwas abseits und beginnt aus seinem Rucksack ein weißes Tuch hervor zu kramen. Nachdem er es sich über die Schulterngeworfen hatte, um so seine sonnengebräunte Haut zu verdecken, löste er noch eine  weiße Raffungen seiner sonst braun-weiß-goldene Mönchgewandung. Der Stoff legt sich hierdurch über die braune Hose und verdeckt so diese zu großen Teilen. Etwas unwohl fühlte er sich beim Verkleiden schon, da es Zeit kostete die sie scheinbar für die Verfolgung kaum hatten.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Juliane Weidenfeld am 20.06.2019, 07:46:11
Nachdem Juliane den Zauber von Nachtigall[1] versucht hatte an zu wenden um sich in eine Wolke zu verwandeln viel Ihr sofort auf das irgend etwas nicht funktioniert hatte. Um keine unnötige Zeit zu verlieren wirkte sie selbst einen Zauber[2] der Ihr erlaubte sich in der Luft ebenso wie im Wald oder anderen Geländen zu bewegen, und dort vor allem ebenso Heimlich und ungesehen agieren zu können. Danach flog sie sofort los um den Drachen nicht aus den Augen zu verlieren.
 1. Windwandel
 2. Bund mit dem Gelände
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 20.06.2019, 09:13:08
Elynore wirkt noch den einen oder anderen Unsichtbarkeitszauber, um diejenigen, die noch nicht gut genug getarnt sind, noch besser zu verstecken, und macht sich dann auch an die Verfolgung des Drachen.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 21.06.2019, 01:31:35
Ihr verfolgt als Wolken getarnt oder unsichtbar den grünen Drachen. Es dauert gar nicht lange, da erreicht Ihr den Lauerwald, wo sie sehr bald im Wald landet und Ihr verliert sie für einen kurzen Moment aus den Augen. Anscheinend verfügt sie über Möglichkeit durch den Wald zu bewegen ähnlich wie Druiden, ansonsten hätte vermutlich schon Ihre Landung eine große Schneise geschlagen...
Allerdings nur sehr kurze Zeit danach erhebt sich ein großer Falke geruhsam aus dem Wald und beginnt in Kreisen nach oben zu steigen und scheint sich zunächst wie ein normaler Falke zu verhalten. Aber nachdem er er eine gewisse Höhe erreicht hat, beginnt er wie ein Falke nach Beute Ausschau zu halten. Allerdings bewegt er sich dabei nicht in Kreisen über einem gewissen Gebiet, wie Ihr es von Falken erwarten würdet. Sondern bewegt sich dabei zunächst langsam, mit der Zeit aber zielstrebiger in Richtung Waldzentrum. Es dauert gar nicht lange, da wird das Ziel Elynore und Juliane klar, der Falke steuert ziemlich zielgenau auf den Hort von Moorauge zu.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 21.06.2019, 12:12:06
Erst nach Elynores Zauber waren die letzten Schemen von Okzsan in seiner Wolkengestalt ganz verschwunden. Mit den Drachen vor den Augen und dem Wind unter sich, versuchte er hinterher zu kommen.

Über dem Lauerwald angekommen, bleibt er in der Nähe der Wolkengestalten seiner Begleiteinnen und beobachtet die Landung des Drachens und das hochfliegen des Falken skeptisch. Hatte der Drache den Falken aufgeschreckt oder war der Falke der verwandelte Drache, welcher so mögliche Verfolger abhängen wollte. Gleich dem, flüsterte er zu Elynore „Mindestens ich bleibe hier und sehe nach ob dort unten etwas ist. Sobald ihr wisst was es mit dem Falken auf sich hat, können wir uns wiedertreffen.“ Kaum gesagt ließ er sich zu Boden gleiten. Der Unsichtbarkeitszauber war nun doppelt praktisch, denn gleich was unten war, nichts würde wohl eine unsichtbare Wolke bemerken.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 22.06.2019, 00:28:42
Das der Falke vom Drachen nicht aufgeschreckt wurde, war recht offensichtlich, es dauerte einen Moment bis nach der Landung der Falke aufstieg und dann verhielt er sich nicht so, als sei er aufgeschreckt worden, sondern eher wie ein ganz normaler Falke.
Okszan und Nachtigall fliegen also nach unten, während Elynore und Juliane den Falken verfolgen.

Nachtigall und Okszan
Ihr landet und seht Euch in Ruhe um. Und entdeckt absolut gar nichts, was nicht in dieses Waldstück gehört. Ihr könnt nicht einmal umgeknickte Äste oder Abdrücke der Landung entdecken. Daher vermutet Ihr, das der Drache über ähnliche Fähigkeiten wie Druiden verfügt keine Spuren im Wald zu hinterlassen, Elynore hatte etwas ähnliches ja auch schon erwähnt.

Elynore und Juliane
Ihr folgt dem Falken und seht wie er zwar hier und dort eine Schleife fliegt, aber doch weiter recht direkt auf Moorauges Hort zuhält. Schließlich landet er auf der Lichtung. Ihr beobachtet aus gebührender Entfernung weiter und seht, wie der Falke sich in die Drachendame vom Orklager verwandelt. Sie öffnet den "Deckel" im Rasen, schlüpft hinein und schließt den Deckel wieder hinter sich.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Juliane Weidenfeld am 22.06.2019, 11:48:24
Nachdem Sie der Drachin bis zu dem Versteck von Moorauge gefolgt waren drehte Juliane noch eine kurze Runde und beobachtete das Gelände noch kurz, doch dann gab Sie Elynore schnell zu verstehen das sie wohl doch erst einmal wieder zurück zu Okszan und Nachtigall fliegen sollten.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 24.06.2019, 09:27:03
Bei der vermeintlichen Landestelle schwebte Okszan unsuchtbar umher und hielt Ausschau nach Spuren. Doch es war nichts ungewöhnliches zu sehen und der Wald schien friedlich zu sein. So wartete er mit Nachtigall ab, bis die beiden Damen, welche dem Drachen hinterher geflogen waren, zurückkehrten oder ihnen eine Nachricht zukommen ließen.

Irgendwann, beim warten, verwandelte er sich zurück in seine körperliche Form und löste die Unsichtbarkeit auf. So saß er dann vor einen Baum und meditierte, wärend neben ihm in seimem Räucherfasschen etwas Weihrauch verbrannte.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 27.06.2019, 00:24:59
Elynore und Juliane kehren also zu Okszan und Nachtigall zurück und landen bei Ihnen im Wald.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Juliane Weidenfeld am 01.07.2019, 06:38:49
Juliane berichtete Okszan und Nachtigall kurz was Ihre Verfolgung der Drachin ergeben hatte. Ließ dabei aber nähere Beschreibungen des Versteckes von Moorauge aus. Danach fragte sie dann in die Runde "Und wie genau wollen wir jetzt weiter voran gehen?"
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 01.07.2019, 09:08:48
"Wir sollten uns an einen sichereren Ort zurückziehen, damit ich in Ruhe meinen Zauber wirken kann. Dann sehen wir weiter," meint Elynore.

Mit Hilfe der Wolkengestalt sind sie auch schnell genug, um sich einen passenden Ort zu suchen. Eine der vielen kleineren Städte in der Region können sie in einer guten Stunde erreichen.

Dort angekommen, suchen sich die vier Harfner ein Gasthaus, wo sie sich dann in einem Zimmer versammeln, um das weitere Vorgehen zu besprechen und hoffentlich mehr herauszufinden.

Elynore holt dann die persönlichen Gegenstände von Mira, der Enkelin des Häuptlings, aus ihrer Umhängetasche, und legt sie vor sich ab. "Ich brauche jetzt einige Zeit, um den Zauber zu wirken. Danach wissen wir hoffentlich mehr."

Dann wirkt sie ihren Aufspüren (http://prd.5footstep.de/Grundregelwerk/Zauber/Aufspueren)-Zauber, was etwa zehn Minuten in Anspruch nimmt, um den Aufenthaltsort von Mira in Erfahrung zu bringen.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 02.07.2019, 20:43:08
Ihr fliegt nach Flußmoor und begebt Euch in eine der Herbergen am Marktplatz. Nach einer kurzen Erfrischung geht Ihr aufs Zimmer und Elynore beginnt Ihren Zauber zu wirken.
Es dauert einen Moment und Elynore hat das Gefühl das Ihr der Zauber mit der Zeit nach und nach die gewünschten Eindrücke liefert. Sie spürt zunächst das das Mädchen sich auf dieser Ebene befindet, gar nicht weit von hier in den westlichen Herzlanden, irgendwo in der Nähe des Ortes Corm Orp, in der Dunkelburg.
In dem Moment allerdings, als der Zauber Ihr die Dunkelburg als Aufenthaltsort offenbart, spürt und sieht Elynore etwas ungewöhnliches. Sie fühlt sich für einen kurzen Moment wie in den Zauber hineingezogen und sieht wohl etwas wie ihr magisches ich in grünes nebliges Licht getaucht und spürt mehr als das sie sieht, wie eine schwarze Hand ungezielt durch dieses Licht greift. Geistesgegenwärtig zwängt sie ihr magisches Ich zwischen zwei der großen Finger hindurch und schafft es sogar, die Finger nicht einmal zu berühren.
Für die anderen Drei passiert zunächst nichts, als sie sich schon begonnen haben mit anderen Dingen zu beschäftigen, sehen Sie plötzlich, wie Elynore ganz zum Ende des Zaubers, sie sitzt gerade mit geschlossenen Augen da, für einen kurzen Moment in eine sehr schwache giftig-grüne Lichtaura getaucht wird und sie einmal kurz scharf einatmet. Dann schlägt sie wieder die Augen auf und kann befreit aufatmen, das Licht ist sofort wieder verschwunden und Elynore glaubt auch nicht, das was auch immer das war, sie erwischt oder erkannt hat. Möglicherweise hat es sie auch gar nicht wahrgenommen?
Kurz denkt sie darüber nach, was das gewesen sein könnte. Dadurch das sie durch eine Gedankenleere geschützt ist, hätte eigentlich kein Ihr bekannter Schutz oder Erkenntniszauber, der die Dunkelburg oder das Mädchen schützen könnte, sie entdecken dürfen. Da sie zu dem Aufenthaltsort des Mädchens durchgedrungen ist, bedeutet es zumindest, das der Ort nicht von einem Gott selbst beschützt wird. Da das grüne Licht und die schwarze Hand aber ein recht deutlicher Hinweis auf Tyrannos darstellen[1], wirken dort vermutlich sehr spezielle oder sehr mächtige Zauber. Mächtigere, als Elynore selbst zu bewerkstelligen vermag. Bei den Zhentarim gibt es ihres Wissens nach nur einen Kleriker, der mächtig genug wäre um solche Magie zu wirken. Ihr Anführer und vermutlich höchste Kleriker des Tyrannos selbst. Fzoul Chembryl...
Das schießt ihr alles durch den Kopf, als sie erleichtert ausatmet und die Augen wieder öffnet und in die Gesichter Ihrer GefährtInnen sieht.
 1. Als Harfenerin und in Kombi mit der Dunkelburg ist das Elynore sofort klar, auch ohne Wissen (Religion).
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 02.07.2019, 21:34:58
"Das war ..." Elynore sucht für einen Moment nach dem passenden Adjektiv. "... interessant."

Langsam steht sie auf, während sie noch einen Zauber wirkt[1] und blickt in die fragenden Gesichter der anderen. Sie nickt zustimmend, sagt aber ansonsten nichts zum Ergebnis des Zaubers.

"Kommt mit! Wir müssen uns vorbereiten. Ich berichte euch dann alles. Noch ein wenig Geduld."

Dann verwandelt sie sich wieder in ihre Windgestalt, um gemeinsam mit den anderen nach Silbrigmond zu fliegen. Von Flussmoor[2] aus dauert es nicht länger als zwei Stunden. Dort angekommen, suchen sie sich ein geeignetes Quartier, wo die Zauberin dann auch endlich mehr erzählt.

"Tut mir leid, dass ich euch so auf die Folter spanne, aber wir müssen jeden Schritt sorgfältig bedenken. Also dann, erstmal die guten Nachrichten. Ich habe den Aufenthaltsort der Kinder gefunden. Sie befinden sich in der Dunkelburg[3]. Und wenn ich mich nicht sehr täusche, befindet sich niemand geringeres als der Anführer der Zhentarim, Fzoul Chembryl, ebenfalls dort, oder er hat zumindest die Schutzmagie gewirkt, die diesen Ort umgibt. Er muss wohl wenigstens ein Auserwählter des Tyrannos, wenn nicht sogar ein Halbgott sein. Anders kann ich mir das Erlebte nicht erklären."

Elynore erzählt dann so ausführlich wie es ihr möglich ist, was sie bei dem Wirken ihres Zaubers wahrgenommen hat.

"Wir müssen das auf jeden Fall berichten und uns Rat einholen."
 1. Moment der Eingebung erneuern
 2. Ich nehme mal an, dass das Rivermoot ist
 3. Ist es eigentlich allgemein bekannt, dass die Dunkelburg ein Zhentarim-Stützpunkt ist?
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Juliane Weidenfeld am 05.07.2019, 06:37:45
Juliana blickt sehr erschrocken als Elyonore mit Ihrem kurzen Bericht fertig war und kann es irgendwie nicht so ganz fassen was hier gerade passiert. "Jetzt haben wir es also nicht nur mit Drachen zu tun, sondern auch noch mit Halbgöttern. Wo sind wir denn hier bloß rein geraten. Das ganze nimmt eine Form an die mir mittlerweile so gar nicht mehr gefällt. Und ja, ich Stimme dir voll und ganz zu, hier sollten wir uns auf jeden Fall noch mit weiteren Personen beraten und um Unterstützung bitten"
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 07.07.2019, 10:33:24
„Der Tempel des Lathander wäre auch ein guter Anlaufspunkt“ meinte Okszan, der seine rechte Hand immer wieder zur Faust anspannte, während er die linke Hand über der anderen Hand ruhen ließ. Die Nachrichten aus der Vision von Elynore beunruhigten ihn. Da hatte sich schon eine ziemlich dunkle Macht als Gegner des Friedens gesammelt. „Nun, auf jeden Fall, wirkt es jetzt auch klarer was der Drache über die Feste meinte. Wie sagte er? Sobald wir herausfinden wer in der Festung wirkt, sei uns das Leben der meisten Einwohner ohne viel Bedeutung.“ er sog zischend die Luft durch den halb geöffneten Mund ein, bevor er weiter redete. „Auch wenn es mir schwer fällt, hat der Drache sehr wohl sehr recht gehabt. Wie ihr wohl wisst, ist Tyrannos ein Feind von Lathander und den lichten Göttern. Einen so mächtigen Diener in dem nahen Konflikt oder auch nur in ihrer unmittelbaren Nähe wirken zu lassen. Es wird wohl auf so etwas hinauslaufen wie mit Awar und dem Kampf gegen den hohen Priester des Talos.“ bei den letzten Worten blickte der Mönch mit dem celestischen Blut resignierend zu Juliane.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 16.07.2019, 23:46:25
Es klopft und ein Diener betritt den Raum. Nach einer angedeuteten Verbeugung meldet er: "Wie gebeten habe ich Jorus von Eurer Ankunft berichtet, er hätte jetzt Zeit für Euch. Er erwartet Euch in seinem Büro." Ihr folgt dem Mann, der Euch zu Jorus Büro geleitet, den Weg kennen die meisten von Euch ja schon. Er klopft kurz und auf das folgende "Herein." öffnet der Diener die Tür für Euch und Ihr betretet das und der Diener schließt hinter Euch die Tür, nach einem kurzen Aufblicken von einem Papier vor sich, deutet er auf die Stühle vor seinem Schreibtisch. "Setzt Euch doch." Er kratzt sich am Kopf, rollt dann das Papier zusammen und wendet seine Aufmerksamkeit dann Euch zu: "Wie sieht es aus und wie kann ich Euch gegebenenfalls helfen?"
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 17.07.2019, 10:13:06
Nach einer freundlichen Begrüßung erzählt Elynore ihrem ehemaligen Vorgesetzten von ihren neuen Erkenntnissen. Sie erzählt von dem Treffen mit den Mammutreitern und dass sie - wie vermutet - erpresst werden, und natürlich von ihrem Zauber und den Einblicken, die sie dadurch gewinnen konnte. Von der Dunkelburg und von ihrer Vermutung, dass niemand geringeres als Fzoul Chembryl seine Magie dort gewirkt haben muss.

"Wir müssen in die Dunkelburg eindringen und die Kinder befreien, soviel ist klar. Allerdings müssen wir dabei auch sicherstellen, dass sie sie nicht einfach töten können. Das bedeutet wohl, dass wir sie nicht einfach offen angreifen können, sondern wir sollten zumindest unbemerkt bis zu den Kindern vordringen können. Und dann müssen wir sie irgendwie schnell dort rausschaffen. Ich bin mir nicht sicher, ob wir das alleine schaffen können. Es sind immerhin mehr als zwei Dutzend Kinder."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 26.07.2019, 00:57:10
Jorus hört sich Elynores Bericht an und antwortet dann: "Nun, das Transportproblem lässt sich recht einfach lösen denke ich." Er steht auf und geht zu einer großen Truhe in seinem Büro. Nachdem er Euch gebeten hat, sich einmal kurz um zudrehen, öffnet er die Truhe. Als der Deckel wieder zuklappt, reicht er Elynore ein Stück Tuch, das sie für ein tragbares Loch hält.
"Da drin sollten die meisten Kinder Platz haben. Ihr müsst Euch dann nur etwas beeilen, damit Ihnen die Luft darin nicht ausgeht, aber das das wisst Ihr ja. Was Fzoul angeht..." bei diesen Worten setzt er sich wieder und scheint einen Moment nachzudenken "Schwierig. Nach unseren Informationen befindet er sich nur selten in der Dunkelburg. Vielleicht hat er auch nur einen Schutzzauber für die Kinder gewirkt und ist dann wieder in die Zenthilfeste zurückgekehrt. Am besten versucht Ihr das vor Ort herauszufinden. Sprecht einfach mit dem aktuellen Fürsten von Corm Orp oder unseren Spionen in der Stadt.[1] Oder einfach Beides."
 1. Corm Orp (https://faerun.fandom.com/de/wiki/Corm_Orp) und zumindest die Harfner unter Euch kennen mindestens einen Halbling in der Stadt, der als Spion für die Harfner dort wirkt.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Juliane Weidenfeld am 28.07.2019, 12:31:05
"Wäre es nicht besser wenn wir gleich mit etwas Unterstützung dort agieren würden? Dann wären wir schneller und flexibler falls es ernst werden sollte. Wenn Fzoul wirklich vor Ort sein sollte, dann bekommen wir keine zweite Chance und haben schon gar keine Zeit auf Verstärkung zu warten. Lieber mobilisieren wir unnötig ein paar Kräfte, wie das wir dann zu spät sind", meint Juliane nachdem sie einen Moment geschwiegen hatte.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 30.07.2019, 11:36:00
In die Worte von Juliane stimmt Okzsan mit ein. „Dies ist wohl unsere größte Schwierigkeit. Für das Artefakt habt dank, es hilft uns und verkleinert die Gruppe welche wir im Notfall schützen müssen, falls Fzoul Vorort ist. Denn ewig können wir mit dem Blick auf die drohenden dunklen Wolken nicht warten. Wir müssen faktisch jetzt handeln, selbst wenn Fürst und unser Spion den Aufenthalt Fzouls Vorort bestätigen würde.“ Langsam und ruhig atmete er ein. Die Situation war schwierig, besonders für den Schutz der Kinder. „Wie Juliane meinte, sprechen wir nur vom extremen Notfall. Denn effektiv müsste jemand mit den Kindern fliehen und falls es einer von uns vieren sein sollte, schwächt dies die Gruppe, welche im Kampf gegen Fzoul und seinen Jüngern gebunden wäre. Eine Möglichkeit die Unschuldigen vor dem drohenden Ereignis zu schützen ist meine größte Sorge, und wohl auch die Sorge der anwesenden Damen.“ Fragend über die Mutmaßung blickte er zu seinen drei Begleiterinnen. Bevor er wieder zu Jorus sah. „Mir fällt hier wohl Awar von Meran ein, welcher an unserer Statt die Kinder sicher aus der Burg führen könnte aber es mag noch mehr fähige Personen geben.“
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Nachtigall am 09.08.2019, 15:16:14
"Wir können uns lange Gedanken machen über Komplikationen und Hindernisse. Aber wichtiger wäre es zunächst, alles über die Dunkelburg in Erfahrung zu bringen. Und dies können wir nur vor Ort.", wirft Nachtigall ungeduldig ein. "Ich bin also stark dafür, dass wir das nötige Gepäck zusammensuchen und dann nach Com Orp reisen. Wenn uns die Bewohner erst einmal berichtet haben, sieht die Sache wahrscheinlich schon wieder anders aus. Was meint Ihr?"
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Juliane Weidenfeld am 11.08.2019, 18:34:19
"Na gut, wenn dann also alle Vorbereitungen getroffen sind, dann sollten wir so schnell wie möglich aufbrechen und sehen was uns vor Ort erwartet. Elynore, wie nahe kannst du uns ran bringen?", meint Juliane dann kurz uns knapp nachdem Sie kurz Ihre Ausrüstung kontrolliert hat und dann zum Aufbruch bereit ist.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 18.08.2019, 21:59:30
"So nah wie gewünscht, aber ich denke, wir sollten vielleicht nicht direkt im Ort auftauchen, sondern ein wenig außerhalb und dann ganz normal als Durchreisende dort Halt machen. Ich würde uns ein paar Meilen von Corm Orp entfernt bringen, von wo aus wir uns dann auf herkommliche Weise dem Ort nähern können. Einverstanden?"

Nachdem alle Vorkehrungen getroffen wurden und man sich auch kleidungstechnisch entsprechend vorbereitet hat, dem gewünschten Bild zu entsprechen, bringt Elynore die kleine Gruppe dann mittels Teleportation an den vorgeschlagenen Platz, etwa eine Stunde von Corm Orp entfernt.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Juliane Weidenfeld am 27.08.2019, 19:24:09
Nachdem sie alle mal wieder Dank Elynores Magie heil und unbemerkt an Ihrem Bestimmungsort angekommen sind, schaut sich Juliane kurz in der Näheren Umgebung um ob sie wirklich alleine und unbeobachtet sind.

"Nun gut, da wären wir also. Wie wollen wir nun vorgehen? Ich wäre ja dafür das wir es wie bei einer Treibjagd angehen und einfach mal ordentlich auf jeden Busch klopfen um zu sehen was daraus hervor kriecht. Also sprich wir nisten uns erst einmal bei den "Zwei Freunden" ein, und streuen dann das Gerücht das hier bald eine Säuberungsaktion stattfinden soll und wir die Vorhut sind die alle Anhänger der Zentharim aufspüren und stellen soll. Dann sehen wir mal wo die Hasen dann hin rennen, vielleicht führen sie uns ja zu Ihrem Bau.", dabei schaut sie fragend in die Runde um zu sehen was Ihre Gefährten von der Idee halten.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Nachtigall am 31.08.2019, 12:13:38
"Da bin ich ehrlich gesagt nicht so dafür.", wendet Nachtigall ein. "Nichts für ungut, Juliane. Wenn es hier um einige Räuber und Schurken ginge, wäre ich überzeugter. Aber wer kann sagen, ob aus dem Busch, auf den wir klopfen, neben Ratten und Nattern nicht auch ein Grizzly oder ein Drache hervorkommt? Elynore beschrieb, wie mächtig die Magie gewesen sei, die sie während der Aufspürung vernommen hatte. Mit einem solchen Zauberwirker können wir uns nicht messen - jedenfalls nicht im offenen Kampf. Halten wir uns bitte bedeckt. Außer, wir wollen eine falsche Fährte legen und von uns ablenken. Aber selbst dann müssten wir uns bewusst sein, dass wir die Zhentarim aufschrecken."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 01.09.2019, 12:29:53
"Das sehe ich auch so. In unserer Mission geht es vor allem um Heimlichkeit und weniger darum, den Feind aufzuscheuchen. Die Kinder sind die oberste Priorität und daher sollten wir tunlichst vermeiden, sie unnötig in Gefahr zu bringen. Je länger die Zhentarim nichts Ungewöhnliches mitbekommen, desto besser."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Juliane Weidenfeld am 01.09.2019, 14:17:56
"Ihr Glaubt also das es keine Aufmerksamkeit auf sich zieht wenn wir vier hier in der Stadt ankommen und anfangen uns um zu hören? Warum sollten wir diese Aufmerksamkeit nicht in eine Richtung lenken die zu unserem Vorteil ist?"
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Nachtigall am 04.09.2019, 21:03:23
"Ja, doch. Natürlich ziehen wir Aufmerksamkeit auf uns. Und wir sollten tatsächlich eine gute Geschichte erzählen, warum wir hier sind. Aber dann würde ich es doch bevorzugen, wenn wir uns als Eskorte ausgeben würden. Oder wir sind Monsterjäger. Oder wir suchen einen bestimmten magischen Gegenstand. Vielleicht könnten wir auch einen Vorwand finden, um einmal in die Feste zu kommen und uns umzusehen. Nur so eine Idee..."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 05.09.2019, 20:14:02
"Ich halte es auf jeden Fall für keine gute Idee, unsere Anwesenheit direkt mit der Dunkelburg in Verbindung zu bringen. Natürlich besteht immer ein Risiko, dass jemand diesen Schluss zieht. Es liegt an uns, dieses Risiko so gering wie nur möglich zu halten. Aber wir brauchen auch mehr Informationen, daher müssen wir ein Risiko eingehen. Aber es darf eben nur ein geringes sein."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Juliane Weidenfeld am 09.09.2019, 16:00:49
"Also wenn Ihr schon eine Lüge erzählen wollt dann sollte diese auch glaubwürdig sein. Eine Eskorte fällt als Ausrede schon einmal weg, da wir niemanden haben den wir eskortieren der auch entsprechend bedeutend wäre. Ein Monster das es zu jagen wert wäre gibt es hier aktuell bestimmt nicht, oder wäre auf jeden Fall bekannt das es hier sein Unwesen treibt. Und das ausgerechnet jetzt und hier ein magisches Artefakt aufgetaucht sein soll halte ich auch für fragwürdig, zumal dann bestimmt auch andere davon gehört hätten. Von daher sollte uns wohl wirklich etwas besseres einfallen damit die Lüge auch halbwegs glaubwürdig wird.", man merkt deutlich das Juliane nicht gerade überzeugt ist von den bisher vorgebrachten Ideen.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Nachtigall am 30.09.2019, 19:54:40
Nachtigall sieht Juliane für einen Moment prüfend an. Dann wird ihre Stimme weicher. "Entschuldige Juliane, ich wollte niemanden für dumm erklären. Ich habe Temperament, das weißt Du doch! Mir wäre es lieber, wenn wir uns nicht lange mit Details aufhalten. Beim Improvisieren bin ich immer am besten. Die Geschichte ist, glaube ich, erst einmal nicht so wichtig, wie das Auftreten und die Überzeugungskraft. Im Ernst, ich bin schon oft mit Abentuerern gereist und habe die Witzigsten Dinge erlebt. Manchmal denke ich, die Leute wollen die ungewöhnlichen Geschichten am leichtesten glauben. Kommt, wir entscheiden uns jetzt und fangen unsere Suche an. Wenn wir schnell sind, haben sie auch keine Zeit, um die Sache genauer unter die Lupe zu nehmen. Was meint Ihr?"
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 02.10.2019, 19:23:00
"Ich denke nachwievor, wenn wir unsere Erscheinung und unser Auftreten ein wenig herunterspielen, so dass man uns unseren Stand nicht sofort ansieht, und uns für den Fall der Fälle, dass sich jemand dafür interessiert, eine kleine Geschichte überlegen, die vage genug ist, sollte das vollkommen genügen. Reisende werden da schon immer mal wieder ankommen. Wie müssen ja auch nicht gleich jedem, den wir antreffen, eine große Geschichte auftischen. Es geht mir nur darum, dass neugierige Augen und Ohren nicht sofort hellhörig werden und unsere Ankunft nicht direkt mit den aktuellen Geschehnissen in Verbindung gebracht wird, so denn überhaupt jemand dort davon weiß," meint Elynore.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Juliane Weidenfeld am 03.10.2019, 16:24:33
"Das wir keine große und komplizierte Geheimidentität hier spontan aus dem Hut zaubern können ist mir schon klar. Wir sollten uns aber zumindest im Vorfeld klar sein welche Story wir denn erzählen wollen falls jemand fragt. Und es sollte eine  Story sein die zwar kurz und nur vage ist, aber trotzdem sollen wir alle die gleiche Geschichte erzählen. Eure Vorschläge haben mich bisher einfach noch nicht wirklich überzeugt. Es mag vielleicht daran liegen das ich nicht so wortgewandt bin wie Ihr zwei beide. Aber genau aus dem Grund würde ich schon gerne etwas mehr Details erfahren. Und ja ich stimme Elynore zu das wir uns vielleicht ein wenig verhüllen sollten aber das geht eben auch nur in einem sehr begrenzen Rahmen. Wir sind uns ja noch nicht einmal wirklich einig wo wir unser Lager aufschlagen wollen, oder ob wir vielleicht sogar getrennt vorgehen wollen. Irgendwie ist mir im Moment einfach der ganze Plan noch unklar."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 03.10.2019, 21:48:56
"Da bin ich ganz bei Dir, wir brauchen auf jeden Fall Einigkeit was die Geschichte angeht. Und sie sollte auch nicht zu ausgefeilt sein, ein oder zwei Sätze, die man sagen kann, wenn jemand danach fragt. Was die Unterkunft angeht, da würde ich einfach in der Ortschaft fragen, was es für Gasthäuser gibt und was man uns empfehlen kann, und dann das wählen, wo wir unsere Kontakte[1] haben."
 1. siehe hier (https://games.dnd-gate.de/index.php/topic,9079.msg1067331.html#msg1067331)
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 06.10.2019, 23:12:24
Während Ihr diskutiert, hört Ihr auf einmal, wie sich Euch jemand nähert. Derjenige scheint sich nicht zu bemühen, besonders leise zu sein. Er singt leise ein Lied oder summt, während er sich Euch langsam im Wald nähert. Ihr versteckt Euch zunächst und beobachtet einen Moment und seht dann aus Eurem Versteck einen Pilze sammelnden Halbling auf Euch zukommen. Die meisten von Euch kennen den jungen Mann: Banbo von den zwei Freunden.
Es sieht nicht so aus, als würde er Euer Versteck in der Nähe passieren und damit vermutlich auch nicht von sich aus Entdecken.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 10.10.2019, 21:40:57
Elynore pfeift einmal, um die Aufmerksamkeit des Halblings zu erregen und sagt dann laut genug, dass er es hören kann. "Banbo! Was für eine freudige Überraschung!"

Dann steht die Zauberin auf und klopft sich ein wenig den Staub von der Kleidung, während sie den Halbling mustert und ihm ersteinmal Gelegenheit gibt, sich von der Überraschung zu erholen.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 10.10.2019, 23:50:58
Banbo blickt verwirrt in Richtung der Büsche, aus denen Elynore dann auch tritt.
Ihr seht einen gewohnt kleinen Halbling mit einer kurzen braunen Wuschelfrisur und einfacher Kleidung, wie sie zu einem Waldausflug im Sommer passt, allerdings habt Ihr schon den Eindruck, das an einigen seiner Kleidungs- und oder Schmuckstücke mehr dran ist. Ihr schätzt ihn auf vielleicht Anfang fünfzig und er hat zu der typisch halblingischen, eher drahtigen Figur einen leichten Bauchansatz.
"Elynore, hallo, was machst Du denn hier?" freundlich lächelt er Elynore an und weist auf die Pilze in seinem Korb: "Du hast vermutlich geahnt, das ich heute mal wieder Pilze sammle und es heute Abend meine berühmte Pilzsuppe gibt?" Er grinst.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Juliane Weidenfeld am 11.10.2019, 06:21:49
Kurz nachdem Elynore aus dem Gebüsch getreten ist und sich Banbo zu erkennen gegeben hat, tritt auch Juliane aus dem Gebüsch und nähert sich ebenfalls Banbo mit einem freundlichen lächeln "Habe ich da eben richtig gehört? Du macht deine leckere Pilzsuppe? Da hat sich der weite Weg ja gelohnt denn du macht weit und breit die beste Pilzsuppe die ich je gegessen habe. Ich hoffe du hast genug Pilze gesammelt auf das wir auch alle satt werden."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 11.10.2019, 08:23:31
Bevor Banbo antworten kann kommt Okzan, zuerst noch mit einem ernsteren Blick, aus dem Gebüsch. Erst bei der Begrüßung von Banbo lächelt er freundlicher und meint „Pilzsuppe hört sich gut an und wie bei den Pilzen kommen wir gerade auch aus dem Boden geschossen. Falls es nicht reicht, können wir dir gerne helfen oder soll Juliane etwas für dich erlegen um so das Mahl zu vergrößern.“
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 14.10.2019, 14:17:37
Das freundliche Gemüt des Halblings war durchaus ansteckend, und so konnte sich Elnore ein Lächeln nicht verkneifen, auch wenn der eigentliche Grund ihrer Anwesenheit doch nicht ganz so fröhlich war.

"Ich würde ja gerne sagen, dass wir wegen Deiner Kochkünste hier sind, Banbo, aber leider wäre das nicht die ganze Wahrheit. Wir sind hier, um mit Firloniel und Dir zu sprechen und vielleicht ein wenig von der Lage hier in der Gegend zu erfahren. Allerdings müssen wir vorsichtig sein, wir wollen nicht, dass unsere Anwesenheit hier bekannt wird, da wir nicht ganz grundlos hier sind. Daher auch die ganze Heimlichkeit. Wir wussten im ersten Moment nicht, wer kommt."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 14.10.2019, 22:44:08
Banbo scheint zunächst ein bisschen überrascht, als Ihr alle nach und nach aus den Büschen kommt, scheint sich dann aber zu freuen. "Ah, noch mehr hungrige Mäuler." und nickt allen freundlich zu.
Nach Elynores Begrüßung nickt der kleine Mann und wird ernst: "Hätte ich mir ja fast denken können, das hier nicht nur zum Spaß hier seit. Natürlich helfen wir Euch. Dann mache ich Euch einen Vorschlag. Wir sammeln hier noch schnell die Pilze zusammen, die ich für heute Abend brauche und dann bringe ich uns direkt ins Gasthaus. Oder Du Elynore, wie es Dir lieber ist. Da noch geschlossen ist, wird Eure Ankunft dann niemand bemerken. Dann mache ich Euch eine Suppe zum Mittag, während Ihr mit Firloniel die Köpfe heiß redet. Ihr wisst, ja, ich bin hier nur der Koch." Bei dem Understatement in seinem letzten Satz grinst er über beide Ohren. Der kleine hat es Eures Wissens nach faustdick hinter den Ohren. Aber er hat schon recht, Firloniel ist diejenige, die noch mehr mit den Dörflern und Durchreisenden redet, da sie die Theke und Bedienung im Gasthaus übernimmt.
"Falls Ihr einverstanden seid, diese Pilze brauche ich und zwar so viele bis der Korb voll ist." Dabei hebt der Halbling einen Pilz aus dem Korb, den Juliane und Okszan als Birkenpilz erkennen. "Die wachsen hier überall unter den Bäumen, weil es hier ganz viele Birken gibt. Wenn wir zu fünft suchen, sind wir bestimmt in ein paar Minuten fertig mit Suchen." Fragend blickt er Euch an.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 15.10.2019, 19:16:13
"Natürlich helfen wir, das ist doch wohl das Mindeste," meint Elynore ohne zu zögern.

"Ansonsten wäre ich durchaus nicht abgeneigt, meine Kräfte ein wenig zu schonen. Wir werden sie noch früh genug brauchen. Also, wenn Du uns ins Gasthaus bringen kannst, wäre das fantastisch. Ich hatte mit dem Gedanken natürlich auch schon gespielt, aber ich wusste nicht, ob das nicht vielleicht mehr Aufsehen erregt, als es vermeidet, je nachdem, wer so alles anwesend ist. Das kannst Du natürlich viel besser einschätzen. Wir hatten ansonsten überlegt, uns ein wenig zu verkleiden, falls wir einfach den normalen Weg nach Corm Orp hinein gekommen wären. Ist vielleicht auch so keine schlechte Idee, was meinst Du? Wir sind halt schon etwas auffällig..."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 16.10.2019, 23:52:16
Banbo lickt in die Runde: "Achso, Ihr wollt dann sofort wieder los? Klar, ich kann uns gerne alle teleportieren, kein Problem. Da wir aber heute Nacht keine Übernachtungsgäste hatten ist außer uns beiden niemand im Haus. Zumindest nicht, bevor wir heute Abend aufmachen. Entweder verschwindet Ihr einfach vorher oder Ihr bleibt einfach auf Euren Zimmern oder in unseren Privaträumen. Alles weitere könnt Ihr ja nach der Besprechung mit Firloniel sehen."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 20.10.2019, 14:50:58
Okszan schließt kurz die Augen. Die Entscheidung würde ihnen Banbo nicht abnehmen aber dafür zeigte er weitere Optionen auf. „Das Pilze suchen ist wohl das einfachste was vor uns liegt. Ich wird mein bestes geben.“ sagt er in einen munteren Tonfall bevor er sich aufmacht um nach diesen Pilzen Ausschau zu halten. Zuerst fallen ihm eher die giftigen Pilze ins Auge aber irgendwann beginnt er auch die Birkenpilze die Banbo sucht zu sehen. Es braucht zwar etwas Zeit, da er fast jeden Pilz ausgiebig betrachtet, bevor er ihn vorsichtig aus dem Schoß der Erde dreht aber er kann schon einige Pilze seine Beute nennen.   
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Juliane Weidenfeld am 20.10.2019, 16:01:13
Juliana hilft wortlos bei der Suche nach den Pilzen. Als sie bemerkt das Okszan ein paar Anfangsschwierigkeiten, gibt sie ihm noch ein paar kleinere Tipps und zeit ihm gute Stellen, so das sie bald mehr wie genug Pilze gesammelt haben und der Korb prall gefüllt ist.

"So, ich Glaube wir wären dann bereit zur Abreise", meint Juliane mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 28.10.2019, 00:04:29
Banbo ist begeistert von der schnellen Ausbeute: "Na das ging dann ja wirklich schnell und die sehen ja alle gut aus. Dann wollen wir mal. Bitte einmal alle festhalten. Wenn wir dort sind bitte erst mal still verhalten, ich prüfe dann ob Firloniel noch alleine ist."
Er packt Juliane mit einer freien Hand an der Hose und Ihr berührt alle Juliane oder Banbo. Der schlägt einmal die Hacken seiner Schuhe zusammen und nach einem kurzen Ziehen in der Magengegend und dem silbrigen Schleier der Astralebene vor den Augen steht ihr in einem gemütlichen kleinen Wohnraum.
Ihr seht einen kleinen Kamin, vor dem zwei, ein kleiner und ein großer, urgemütlich wirkende Sessel stehen. Auf einer Seite Seite des Raumes seht Ihr diverse Musikinstrumente, von denen Ihr die meisten schon mal in Firloniels Händen gesehen habt und ein paar andere typische Einrichtungsgegenstände für ein gemütliches Wohnzimmer. Der Raum hat zwei Fenster aus Butzenglas mit Vorhängen und Ihr könnt grob erkennen, das Ihr im ersten Stock eines Gebäudes seid und könnt Umrisse anderer Gebäude ausmachen.
Ihr scheint in einem der privaten Wohnräume im ersten Stock der Taverne raus gekommen zu sein. Ihr seht zwei weitere Türen, eine die vermutlich zum Schlafzimmer führt und die andere wohl zum Flur.
Banbo blickt sich zufrieden um, deutet dann nochmal an, das Ihr kurz warten sollt und zieht dann einen Schlüssel hervor, schließt die Tür zum Flur auf und verschwindet dann auf den Flur und schließt die Tür hinter sich. Ihr hört wie er die Treppe hinunter geht und sich kurz mit Firloniel unterhält.
Ihr hört dann ein paar schnelle Schritte die Treppe heraufkommen und die Tür öffnet sich. Vor Euch steht Firloniel, eine fantastisch charismatische Halbwaldelfe mit leicht kupferfarbener Haut und wunderbarem fließendem kupferfarbenen langen Haar. Sie lächelt Euch freundlich an. "Elynore, Juliane, Okszan!" und umarmt die beiden Frauen und Okszan und schüttelt dann die Nachtigall die Hand, die sie ja noch nicht kennt. "Ich bin Firloniel. Und Ihr seid Nachtigall, richtig?" Nachtigall nickt und stellt auch kurz Honigmäulchen vor, von dem Firloniel ganz entzückt ist. Nach der Begrüßung winkt sie Euch zu folgen: "Wir haben gerade keine anderen Gäste, gehen wir nach unten."
Ihr verlasst den Raum und geht über den Flur, von dem diverse Zimmertüren abgehen zur Treppe nach unten. Dort setzt Ihr Euch an einen der Tische  und durch die offene Tür zur Küche mitbekommen, wie Banbo dort wirbelt, um die Pilzsuppe vorzubereiten. Ihr setzt Euch und Firloniel besorgt allen ein Getränk nach Wunsch und setzt sich dann zu Euch: "Schön Euch mal wieder zu sehen. Aber Banbo sagte Ihr seid nicht aus Vergnügen hier. Was können wir für Euch tun?"
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 28.10.2019, 00:38:55
"Firloniel! Es ist schön euch beide mal wiederzusehen. Auch wenn die Umstände leider nicht die besten sind."

Elynore begleitet die Bardin zusammen mit den anderen in den Schankraum und sucht sich einen Platz. "Mmhh, das riecht gut!"

Ihre Miene wird aber schnell wieder etwas ernster. "Nun gut, kommen wir mal zum Grund unserer Anwesenheit. Wir sind auf dem Weg, um in die Dunkelburg einzudringen."

Hier war, Elynores Meinung nach, eine kurze, dramatische Pause angebracht.

"Die Zhentarim haben einige Menschen entführt und halten sie dort als Geiseln fest und verborgen. Wir haben gerade erst ihren Aufenthaltsort herausfinden können. Und jetzt wollen wir sie befreien, ehe es zu spät ist. Und hier in Corm Orp lebt ihr ja quasi im Schatten der alten Feste. Konkret sind wir hier, um mit euch beiden über die letzten Tage und Zehntage zu sprechen. Ob euch etwas jenseits der Norm aufgefallen ist, was uns vielleicht weiterhelfen kann. Wir sind natürlich auch über jeden Hinweis dankbar, wie wir am besten unbemerkt in die Dunkelburg eindringen können. Unsere Anwesenheit hier darf den Zhentarim naturgemäß auf keinen Fall gewahr werden, da sie dann sicherlich schnell Eins und Eins zusammenzählen würden. Und dann wird eine Befreiung der Geiseln vielleicht nicht mehr möglich sein. Es war eine Fügung des Schicksals, dass wir im Wald draußen Banbo begegnet sind."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Juliane Weidenfeld am 28.10.2019, 06:47:14
Juliana freut sich ebenfalls Firloniel wieder zu sehen und begrüßt diese ebenfalls sehr herzlich.

Nachdem dann alle im Schankraum Platz genommen hatten und jeder mit einem Getränk versorgt war, lauschte Juliane den Ausführungen von Elynore und nickte nur zustimmend an gewissen Stellen. Als Elynore dann mit der kurzen Erklärung geendet hatte wandte sich Juliane noch kurz ergänzend an Firloniel "Es handelt sich bei den Geiseln übrigens um unschuldige kleine Kinder, das macht die Sache noch etwas heikler"
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 28.10.2019, 10:11:42
Okszan erwidert die freundliche Begrüßung von Firloniel. Das Zimmer und ihre Gastfreundschaft sind wahrlich herzerfüllend.

Während Elynore unten ihr Anliegen erläutert, trinkt Okszan etwas von seinem Apfeltee. Anders als Juliane rührt er sich bei der Erläuterung kaum. Schließlich war alles gut gesagt von Elynore. Um ihren Ansinnen noch etwas Nachdruck zu verleihen, ähnlich wie von Juliane, fügt er noch an: „Die Gefahr in eine Burg der Zhentarim einzudringen sind wir uns wohl bewusst. Je nachdem wie gut ihre Wachen und Schutzzauber sind, werden sie uns früher oder später entdecken. Doch je näher wir bei den Kindern sind oder mindestens wissen wo sie sich überhaupt in der Burg aufhalten, umso schneller können wir mit ihnen fliehen.“
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 29.10.2019, 01:28:11
Firloniel dreht ihren Becher in den Händen, während sie Euren Ausführungen lauscht und ihre gute Stimmung ist schnell verflogen. Sie nimmt einen Schluck aus ihrem Becher und denkt einen Moment über ihre Antwort nach:
"Naja, so viel wie Ihr hofft, kann ich Euch wahrscheinlich auch nicht sagen. Aber genug denke ich, um Euch helfen zu können. Die Zhentarim sind nicht dumm. Natürlich wissen sie, das die Harfner unsere Freunde sind. Dafür gehen zu viele von ihnen immer mal wieder ein und aus. Und Dundast weiß es natürlich auch. Die Zhent wissen natürlich, das es keinen Sinn macht uns zu vertreiben. Die Harfner würden einfach andere Spione hier im Ort platzieren, die sie nicht kennen. Also leben wir damit das sie wissen und das wir es wissen das sie es wissen, Ihr könnt es Euch vorstellen. Wir halten einfach unsere Augen offen und versuchen so viel es geht durch Beobachten mit zu bekommen. Ausserdem erzählen uns die Bauern der Umgebung, die regelmäßig die Festung beliefern einiges, wie es auf der Festung zugeht.
Wie Ihr hereinkommt ist eigentlich recht einfach. Soweit wir wissen ist die Burg oberflächlich magisch nicht besonders geschützt. Ihr könnt vermutlich einfach hineinteleportieren oder unsichtbar hinein klettern. Sie ist einfach zu groß, um sie komplett magisch abzuschirmen. Aber das gilt natürlich nicht für den Burgfried und vermutlich nicht für die Kellergeschosse, die sie in den Felsen getrieben haben. Zumindest haben sie mich nicht entdeckt, als ich mich vor ein paar Monaten das letzte Mal unsichtbar dort herumgetrieben habe. Kann natürlich auch sein, das sie mich ignoriert haben, um den Anschein zu waren, aber das glaube ich eigentlich nicht. Achso, ich war aber auch nur bis in den zweiten Hof. Bis in den innersten Hof bin ich nicht gegangen. Ach, einer der Bauern hat vor ein paar Tagen erzählt, das sie seit zwei Wochen mehr Lebensmittel anfordern, als normalerweise. Nicht viel mehr, aber genug, damit es ihm aufgefallen ist. Dabei hat er bei der Anlieferung nicht mehr Wachen gesehen, als sonst. Und auch keine Truppen, die nicht dorthin gehörten. Vielleicht hat das etwas damit zu tun?"

Sie zögert etwas und blickt Euch dann fragend an: "Ich wage es ja kaum zu fragen, aber wessen Kinder halten sie fest?"
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 29.10.2019, 08:29:43
"Es sind die Kinder von Barbaren aus dem Norden, die sie dadurch in den Dienst zwingen. Der Norden steht kurz vor einem Krieg, auch wenn man das vielleicht im Moment noch nicht so sehr mitbekommt, da sich der Feind noch verdeckt hält," erklärt Elynore kurz.

"Wann werden die Lebensmittel immer angeliefert? Wir könnten diesen Moment nutzen, um zu sehen, wo sie sie hinbringen. Dann haben wir eine Richtung, in die wir gehen müssen."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 30.10.2019, 12:37:39
Zustimmend nickt Okzsan. „Und genau zu der Zeit wäre es wohl nichts ungewöhnliches wenn Fremde in der Burg wären. Falls unsere Infiltration auffliegen würde.“ Falls dieser Zeitpunkt nicht in wenigen Tagen war, so müssten sie sich noch etwas überlegen, was sie bis dahin machen könnten. Vielleicht gab es auch noch ein paar andere Informationsquellen, wie dem Dorfvorsteher, welche sie noch vorher aufsuchen könnten.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Juliane Weidenfeld am 02.11.2019, 19:49:38
"Ja wir sollten uns diese Warenlieferungen mal etwas näher ansehen, bzw die Personen besuchen die für die Warenlieferungen zuständig sind. Vielleicht können wir beim Ausliefern behilflich sein oder uns zusammen mit der Ware rein schleichen", meint Juliane.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 03.11.2019, 23:19:34
"Ein Krieg im Norden? Und die Zhentarim mischen mit? Das sind keine guten Nachrichten." Firloniel nimmt einen Schluck aus ihrem Becher. "Nun, Lieferungen gibt es täglich. Es gibt im Tal unter der Burg eine kleine Bauernschaft, die täglich Eier und andere frische Sachen liefern. Aber diese Lieferungen sind natürlich nicht sehr groß. Sie werden eingelassen und die Lieferung im zweiten Hof angenommen und dort im Berg eingelagert bzw. direkt in die Küche in den dritten Hof gebracht. Etwa zweimal die Woche gibt es eine größere Lieferung hier aus dem Ort unter anderem mit Getreide und Brot. Ich denke die nächste steht morgen an. Die beiden Karren fahren dann bei Sonnenaufgang los. Einer der beiden Lieferanten hilft Euch bestimmt gerne. Er hat den größten Hof hier im Ort und ohne seine Lieferungen wären sie auf Dauer wohl aufgeschmissen. Sie haben den Bauern aber unter Druck gesetzt, damit er sie beliefert. Ihm ist vermutlich nur wichtig, das es nicht auf ihn zurückfällt. Wenn Ihr Euch zum Beispiel erst mal nur etwas Umsehen wollt, könnt Ihr die Lieferung bestimmt übernehmen, solange Ihr dabei ausseht wie seine Leute. Und das ist ja vermutlich kein allzu großes Problem, oder?"
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 04.11.2019, 00:51:17
"Ich weiß nicht so recht. Warum sollten wir das Risiko eingehen, die Leute aus der Lieferung zu ersetzen? Ich sehe da erstmal keinen Vorteil drin. Dazu müssten wir auch mehr Leute einweihen. Wir können es ja auch von außen beobachten, wenn wir uns unsichtbar reinschleichen. Und dann können wir immer noch aufgrund der Lage entscheiden, ob es bei Beobachtung bleibt, oder ob wir direkt weiter rein wollen. So oder so, wäre das auch für die Bauern besser, da es auf keinen Fall auf sie zurückfällt. Und es zusammen mit einer größeren Lieferung zu machen dient ja vor allem dazu, dass sie drinnen beschäftigt sind und eben, dass die Hoffnung besteht, dass sie dann die Waren reinbringen, wozu sie den Weg dorthin öffnen müssen."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Davina am 04.11.2019, 06:40:19
Während die Gruppe noch diskutiert wie man genau vorgehen will bemerkt Ihr plötzlich das es in der Küche kurz still wird und Banbo scheinbar zur Hintertür der Küche geht um dort mit jemandem zu sprechen. Es dauert nur einen kurzen Augenblick bis sich die Situation aufklärt und Banbo zusammen mit einem weiteren Halbling den Schankraum betritt.
Banbo stellt den Fremden als
Björn (Anzeigen)
vor. Björn setzt sich jedoch erst einmal etwas abseits an einen Tisch und schenkt der Gruppe keine weitere Aufmerksamkeit, während Banbo einen Briefumschlag an Juliane übergibt.

Juliane öffnet den Brief und liest ihn sich durch. Nach einem kurzen Moment spricht sie dann zur Gruppe "Der Brief ist von Sturm Silberhand. Sie bittet mich und Nachtigall darum das wir ganz dringend in die Talländer kommen sollen. Sie weiß das wir mitten in einer Mission stecken, doch es ist unabdingbar das Nachtigall und ich zusammen zu einer anderen Mission aufbrechen. Sturm hat jedoch in Tiefwasser nachgefragt und dort mit Hilfe Ihrer Kontakte Unterstützung für diese Mission hier angefragt. Sie meint das die Unterstützung vermutlich zusammen mit dem Brief ankommen müsste und das es sich um eine alte Bekannte handelt die sowohl ich, als auch Elynore und Okszan kennen. Sie nennt aber keinen Namen." Juliane zuckt kurz mit den Schultern und blickt dann fragend in die Runde.
"Da Sturm die Dringlichkeit ihrer Mission so offen und direkt anspricht werden Nachtigall und ich sofort aufbrechen. Mögen die Götter mit Euch sein, und dafür sorgen das wir uns bald wohl auf wieder sehen", mit diesen Worten verabschiedet sich Juliane und teleportiert sich zusammen mit Nachtigall davon.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 04.11.2019, 16:42:56
Mit den Gedanken noch vollends beim Eindringen in die Burg, ist zumindest Okszan zuerst noch überrumpelt. Ihre Mission war bestimmt in den höheren Reihen kein großes Geheimnis, aber das Juliane und gleich samt Nachtigall abgeordert werden, dass war doch etwas viel. Er fragte sich, was wohl so wichtig war ihre eigene Mission durch diese Kontaktaufnahme und den plötzlichen Austausch zu gefährden aber der Grund von Silberhand musste schwer wiegen. So wünschte er Juliane und Nachtigall eine gute Reise und viel Erfolg bei ihrer neuen Mission.

Nachdem der Zauber verklungen war, blickte der Mönch besorgt zu Elynore. „Im Norden scheint viel in Bewegung zu sein. Ohne den Ersatz zu kennen, können wir das Planen erst einmal vergessen. Grundlegend bin ich aber bei dir Elynore was das weitere Vorgehen betrifft.“ Während er spricht wandert sein Blick zum Halbling Björn. Mit einem Nase heben in dessen Richtung deutet er an, dass er nicht einschätzen kann wie frei sich noch reden können, solange der Halbling da war. „Aber falls wir länger bleiben werden, kann ich mir schon ein paar kleine einfachere Tagewerke vorstellen.“
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 04.11.2019, 16:58:39
Elynore hatte natürlich die ganze Zeit den Halbling Björn im Auge. Dass Banbo ihn einfach hier hereingeführt hatte, bedeutete, dass er ihn gut genug kannte und dass es kein einfacher Halbling und erst Recht nicht nur ein Bote sein konnte, sondern dass er selbst mit dem Schreiben etwas zu tun hatte und sicherlich mehr wusste. Aufgrund vergangener Erfahrungen lag zudem nahe, dass er selbst Teil ihrer Gruppe sein würde.

Die Halbelfin verabschiedete sich von Juliane und Nachtigall, die dann auch prompt verschwanden.

Dem besorgten Blick Okszans begegnend, nickte die Zauberin. "Ja, Du hast Recht. Vielleicht kann Björn da mehr zu sagen?"

Ihr nun eher fragender Blick wanderte damit zu dem Halbling.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Davina am 04.11.2019, 21:46:30
Erst nachdem Firloniel ein Glas Wein an den Tisch des Halbling gebracht hat erhebt sich dieser mit dem Glas in der Hand und geht auf Elynore und Okszan zu. Kurz bevor er den Tisch erreicht schüttelt und streckt er sich kurz und plötzlich steht
Davina (Anzeigen)
vor den beiden.

"Verzeiht diese kleine Maskerade, aber ich wurde informiert das demnächst Verstärkung hier eintreffen wird, und ich wollte erst einmal sehen wer denn hier alles vorbei kommt. Ich vermute ihr seit nicht nur wegen auffälligen Bewegungen bei den Zhentarim hier, denn wenn so viele Leute kommen dann muß da was größeres am laufen sein. Ich wurde darauf angesetzt mich hier mal etwas näher um zu sehen, aber konnte in den letzten Tagen noch nicht viel unternehmen da ich erst auf Verstärkung warten sollte. Ich habe gehört das im Norden eine Armee vor den Toren Silbermonds steht. Könnt Ihr mir dazu mehr erzählen, und vor allem was das ganze hier mit den Zhentarim zu tun hat? Ich bin leider nicht auf dem neusten Stand wie ihr merkt. Sturm Silberhand war mal wieder etwas geheimnisvoll, sie hat gerade scheinbar viel um die Ohren. Zu Schade das Juliane nicht bleiben konnte, es hat mich gefreut die kleine mal wieder zu sehen. Aber es ist ja auch einige Zeit her das wir uns das letzte mal gesehen haben. Es ist viel passiert in der Zeit. Aber ich Glaube es gibt dringlicheres zu klären wie alte Geschichten", meint Davina auf ihre bekannte charmante Art und Weise und setzt sich zu Euch an den Tisch. Gespannt und mit einem freudigen Lächeln auf den Lippen schaut sie euch beide an.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 05.11.2019, 23:09:57
"Das erklärt natürlich einiges," sagt Elynore mit einem Zwinkern als Davina ihre Verkleidung ablegt und sich ihnen gegenüber offenbart. "Davina, schön Dich zu sehen!" Die Zauberin begrüßt die Mystikerin mit einer herzlichen Umarmung.

"Ich frage mich allerdings so langsam wirklich, was hier so alles vor sich geht. Es ist ja nicht das erste Mal, dass Sturm unsere kleine Gruppe hier  auf diese Weise mitten im Einsatz durcheinanderwirbelt. Ich könnte mir gut vorstellen, dass diese Dinge auch irgendwie zusammenhängen. Seien es Ablenkungsmanöver oder einfach taktische Züge, um unsere Aufmerksamkeit zu zerteilen. Aber gut, sie wird schon wissen was sie tut und derartige Mutmaßungen bringen uns auch kein Stück weiter. Wir werden es schon noch früh genug erfahren."

"Nun denn, da Du ja offensichtlich nur einen sehr groben Überblick erhalten hast, werde ich mal etwas weiter ausholen und die Geschehnisse zusammenfassen. Es ist natürlich selbstverständlich, dass alles, was ihr jetzt hört," und das galt nicht nur für Davina sondern natürlich auch für die beiden Gasthausbetreiber[1], "strengster Geheimhaltung unterliegt und nicht an die Öffentlichkeit geraten darf."

Elynore berichtet dann einmal von Anfang bis Ende, was sich bisher zugetragen hat[2].
 1. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass es in Ordnung ist, die beiden einzuweihen, ansonsten würde Elynore natürlich bitten, mit Davina alleine zu sprechen.
 2. Wenn Horrorking's Charakter dazustößt, werden wir das nochmal etwas ausführlicher nachholen müssen, aber Du kennst den Hintergrund ja soweit.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Davina am 06.11.2019, 06:53:27
Davina freut sich sichtlich über die herzliche Begrüßung von Elynore, und erwidert diese ebenfalls sehr herzlich.

Nachdem Elynore die Geschehnisse zusammen gefasst hat[1] und Davina nun voll im Bilde ist, verfinstert sich ihre Mine etwas "Danke für diese Ausführungen Elynore. Das erklärt natürlich einiges für mich. Es ist gut das ich da nicht alleine auf Erkundung Tour gegangen bin, das hätte im schlimmsten Fall das Leben der Kinder gefährden können und damit dann vielleicht auch den Ausgang des bevorstehenden Krieges beeinflussen können. Es ist zwar nicht das erste Mal das ich mich unter die Zhentarim schmuggle, aber wer weiß was da alles hätte schief gehen können, zumal ich vermutlich gar nicht in der Lage gewesen wäre die Kinder alleine zu retten."

Davina schweigt einen kurzen Moment und ergänzt dann noch "Ja ich Glaube Eure Idee mit der nächsten Warenlieferung zusammen in das Lager ein zu dringen könnte von Erfolg gekrönt sein. Zumindest für die erste Erkundung sollte das ausreichend sein. Danach wissen wir dann mehr und können etwas detaillierter planen."
 1. genau so hatte ich mir das gedacht, in einem kurzen Satz erwähnen, mehr braucht es wirklich nicht
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 06.11.2019, 12:43:06
Okszan bleibt während der Ausführungen von Elynore distanzierter. Seine Begrüßung von Davina ist dementsprechend auch nur eine höfliche Verbeugung. Schließlich kennt er sie auch nur flüchtig. Ihre Verkleidungskünste wären auf jeden Fall hilfreich bei dem Vorhaben sein.

„Heißt wir werden es gleich morgen probieren, richtig?“ Okszan biss sich leicht in die Unterlippe. „Damit sollte unser Aufenthalt hier wohl auch erst einmal noch geheim bleiben. Außer wollen ähnlich wie Davina anreisen.“ 
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 06.11.2019, 13:48:01
"Ja, ich würde es morgen probieren. Und dann entscheiden, was wir weiter machen. Wenn sich eine Gelegenheit offenbart, können wir sie sofort ergreifen. Wenn nicht, beschränken wir uns auf das Beobachten und versuchen es zu einem späteren Zeitpunkt nochmal mit entsprechender Vorplanung."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Davina am 06.11.2019, 15:13:52
"Dann wäre das ja beschlossene Sache. Wir schauen morgen mal wie weit wir kommen und was wir an Informationen sammeln können. Danach erarbeiten wir dann einen genaueren Plan", meint Davina und macht dabei einen recht zufriedenen Eindruck über den Plan.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 09.03.2020, 00:43:36
Firloniel erhebt sich dann. "Also gut. Wir haben für heute Mittag und Abend noch ein paar Sachen vorzubereiten. Wir haben im Momemt keine Übernachtungsgäste und wie Ihr ja wisst, sind unsere Zimmer ja eh nur für gute Freunde des Hauses verfügbar. Ihr könnte es Euch also einfach in unseren Gästezimmern gemütlich machen. Aber achtet darauf, wenn wir heute Mittag oder heute Abend Gäste haben, nicht zu laut aufzutreten. Ihr wisst ja, die Holzbohlendecke und die Holztreppe hier ist nicht ganz die leiseste. Falls Ihr etwas braucht oder noch etwas wissen wollt, nehmt einfach aus dem Flur die Tür direkt in die Küche und fragt Banbo. Wir werden darauf achten, das die Tür vom Gastraum zur Küche heute zumeist geschlossen bleiben wird." Bei diesen Worten greift sie in einer Ihrer Taschen und holt einen Schlüsselbund hervor, aus dem sie zwei Schlüssel löst und sie Euch anbietet. Wie Ihr wisst, handelt es sich bei einem der Gästezimmer im ersten Stock um ein größeres Zimmer mit vier Einzelbetten und eines für zwei Personen mit Doppelbett. Ihr wisst, das es noch ein drittes Zimmer gibt, das sie zur Not herrichten können. Und Ihr wisst das kleine Gäste es sich im Winter auch gerne auf der Ofenbank in der Küche gemütlich machen können. Die Zimmer haben groß genügende Fenster, das Ihr notfalls auch kletternd oder fliegend dort einfach ein- und ausgehen könnt.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Davina am 09.03.2020, 20:49:04
Als Firloniel sich von der Gruppe verabschiedet und noch ein paar letzte Informationen ausgibt, bedankt sich Davina freundlich bei ihr und gibt ihr zu verstehen, das sie alle sich bemühen werden möglichst unauffällig zu bleiben.

Davina schaut kurz zu Elynore und zu Okszan und meint dann "Wollen wir das 4er Zimmer nehmen? Da hätten wir genügend Platz und wären vor allem für uns alleine. Oder stört das jemanden von Euch wenn wir zusammen in einem Zimmer schlafen?"
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 09.03.2020, 21:35:45
Elynore nickt zustimmend. "Natürlich können wir das so machen."

"Ansonsten sollten wir uns Gedanken machen, wie wir gegebenenfalls schon im Vorfeld, also bevor die Lieferung ansteht, noch etwas herausfinden köknnen."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 10.03.2020, 08:19:40
Auch Okszan stimmte mit einem Nicken zu, mit den Damen ein Zimmer zu teilen. Solange noch keine Gäste da sind, können sie sehr gut über das weitere Vorgehen sprechen. Wobei er glaubte, dass eher die zaubernden Damen hier nützliche Fähigkeiten vorweisen konnten.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 11.03.2020, 01:26:14
Firloniel nimmt wieder einen der beiden Schlüssel vom Tisch und hängt ihn an ihren Schlüsselbund. "Geht nach oben. Ich bringe Euch gleich etwas zu trinken nach oben. Und natürlich etwas von der Pilzsuppe, wenn sie soweit ist." Ihr geht die Treppe hoch und bezieht das große Zimmer.
Aus dem Eckzimmer mit Fenstern in beiden Richtungen könnt ihr den größten Teil des Dorfes überblicken, auch wenn Eure Sicht durch das Butzenglas etwas eingeschränkt ist. Der Raum ist so, wie ein Teil von Euch ihn in Erinnerung hat. Vier Einzelbetten und vier Truhen an deren Fußbetten. Der Fußboden ist mit einem großen, einfachen, aber dicken Teppich belegt, um Schritte und Geräusche zum Gastraum unter Euch zu dämpfen. In der Mitte des Raumes steht ein runder Holztisch mit vier Stühlen darum.
Kurz danach kommt Firloniel und bringt Euch noch ein paar Getränke.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Davina am 17.03.2020, 08:33:30
Nachdem sich die drei dann in das Zimmer zurück gezogen hatten und erst einmal für sich alleine waren blickte sich Davina fragend um, "Wie wollen wir denn jetzt nun genau vorgehen? Soll sich Salem mal etwas umschauen? Er könnte andere Katzen fragen oder vielleicht sich sogar mal bei den Ratten und Hunden umhören. Gerade bei den Ratten würde ich mir viel versprechen, denn die kommen bestimmt bis in die tiefsten Keller rein. Wobei so eine harmlose niedliche kleine Katze da bestimmt auch recht gut vordringen könnte auf ihren Samtpfötchen. Oder will jemand von Euch noch einen Versuch unternehmen vielleicht die Lage mal von der Vogelperspektive zu erkunden? Oder wollen wir bis morgen warten und dann zusammen vor Ort sehen was sich ergibt und dann einfach improvisieren?"
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 17.03.2020, 08:43:52
"Wir sollten im Moment natürlich nur vorsichtig vorgehen, aber alles was wir herausfinden können mag uns helfen, wenn wir dann vor Ort sind. Von daher würde ich sagen, dass wir unsere Möglichkeiten nutzen, solange es uns nicht in allzu große Gefahr bringt."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 21.03.2020, 17:43:37
Ihr werdet von den Beiden den Tag über versorgt. Zum Mittagessen gibt es die angekündigte Pilzsuppe, die wie immer hervorragend ist.
Während des Tages besprecht Ihr Euch noch etwas und macht gegebenenfalls ein paar Vorbereitungen.
Am frühen Abend, als Firloniel Euch das Abendbrot und eine Runde Getränke bringt, setzt sie sich einen kurzen Moment zu Euch: "Habt Ihr noch irgendwelche Fragen? Ich nehme an, Ihr wollt heute Nacht im Dunkeln los?" Dann blickt sie zu Davina:"Wir hatten eben übrigens einen Botenreiter aus Cormyr zu Gast. Der hat erzählt, er hat Gerüchte gehört, das an Sembias Küste irgendetwas vor sich geht. Angeblich sind dort ganze Dörfer entvölkert vorgefunden worden. Und einige Schiffe scheinen auch nicht an ihrem Bestimmungsort angekommen zu sein. Wisst Ihr etwas darüber?"
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 22.03.2020, 10:37:55
Okszan hatte sich ein Bett nahe der Tür genommen. Er blickt auf Firloniels Frage hin fragend die Damen an. Die Geschehnisse an der Küste könnten mit dem drohenden Krieg zutun haben, aber sie hatten eine wichtiger Aufgabe um den Krieg zu verhindern und zumindest ihm fiel atok nichts dazu ein.

Auch aus der Diskussion des Ausspionierens hielt sich der Mönch weitgehend raus. Er möchte sich verhältnismäßig gut verkleiden können aber Spionage und Auskundschaften waren nicht seine Fähigkeiten. Auch verfügte er über keine Zauber die ihn so etwas ermöglichten. Er stimmte aber zu, dass sie zwar vorsichtig vorgehen sollten aber möglichst viele Informationen vorher sammeln müssten. Seine Methode, das Umhören im Dorf, war jedoch ausgeschlossen, solange sie sich hier oben verstekten.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 22.03.2020, 11:08:49
Elynore kann auch nur mit dem Kopf schütteln und mit den Schultern zucken. Das ist das erste Mal, dass sie davon hört.

"Wer weiß schon, wie weit die Finger des Schwarzen Netzwerks greifen. Lasst uns heute Nacht einmal einen kleinen Ausflug machen und sehen, wie die Lage bei der Festung ist, damit wir morgen gut vorbereitet sind."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Davina am 22.03.2020, 12:50:37
Davina machte sich sofort sorgen um ihre Eltern und ihren Bruder. Was mag da wohl vorgehen. Im Normalfall hätte sich sofort auf den Weg gemacht um nach dem Rechten zu sehen denn das was Firioniel erzählte klang nicht sehr gut. "Wie zuverlässig ist dieser Bote denn? Kann man den Gerüchten Glauben schenken? Es wundert mich das ich diesbezüglich noch nichts gehört habe. Aber ich werde meine Kontakte mal spielen lassen um näheres zu erfahren. Aber zuerst sollten wir uns auf das konzentrieren was vor uns liegt." meinte Davina. Man konnte jedoch erkennen das sie sich wirklich ernsthaft Sorgen machte.

Einen Moment später meinte Davina dann jedoch "Gebt mir bitte einen kleinen Moment. Ich kann mich nicht auf die aktuelle Mission konzentrieren wenn ich nicht weiß ob meine Familie in Sicherheit ist. Ich möchte einen kurzen Zauber wirken um Kontakt zu meinem Bruder auf zu nehmen, der kann mir hoffentlich mehr zur Lage in Sembia erzählen. Dazu benötige ich jedoch einen kleinen Moment Ruhe und Konzentration." Mit diesen Worten setzte sich Davina im Schneidersitz auf Ihr Bett und begann mit geübten Handgriffen den Zauber[1] zu wirken. "Hallo Bruderherz. Geht es allen gut? Was ist in Sembia los? Ich habe Gerüchte gehört die mich beunruhigen." murmelte Davina dann als der Zauber gewirkt war. Danach saß Davina still da und wartete darauf eine Antwort zu erhalten.
 1. Verständigung (http://prd.5footstep.de/Grundregelwerk/Zauber/Verstaendigung)
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 22.03.2020, 16:53:57
Firloniel zuckt mit den Schultern auf Davinas Frage: "Den Boten kenne ich nicht besonders gut. Er ist für den Hochkanzler aus Misteltal tätig und macht oft Rast hier bei uns, wenn er hier durchkommt. Ihr wisst ja, der Hochkanzler ist auch ein Fernhändler mit Beziehungen in viele Handelshäuser. Falls wir ihm einmal Nachrichten mitgegeben haben, weil die Ziele in seiner Richtung lagen, sind die Nachrichten zumindest immer angekommen. Aber er hat gesagt, das er selber nur Geschichten darüber gehört hat. Und sie waren gerade erst bei Ihnen in Ashabafurth angekommen als ert aufgebrochen ist. Er hatte es außerdem eilig, seine Botschaft irgendeinem Handelshaus in Baldurs Tor zu bringen. Er ist also direkt nach dem Essen wieder aufgebrochen." Sie nickt Davina dann zu:"Ich muß dann wieder los, die Gäste unten warten. Viel Erfolg!"

Davina setzt sich auf Ihr Bett, lehnt sich an die Wand und spricht Ihren Zauber. Sie ist erleichtert, als sie ihren Bruder erreicht und er die Nachricht empfängt. Einige Augeblicke später erhält sie auch eine Antwort:"Davina! Uns geht es gut. Wissen nicht genau, was geschehen ist, aber fähige Leute sind dabei, mehr herauszufinden. Ich melde mich, sobald ich Genaueres weiß."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 22.03.2020, 20:38:08
Am Abend erneuert Elynore noch ihre langanhaltenden Zauber, wie an den meisten Tagen, und versorgt auch Davina und Okszan mit entsprechenden Zaubern[1], soweit benötigt.
 1. Vor allem Mächtige Dunkelsicht und Gedankenleere
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Davina am 24.03.2020, 07:03:28
Davina ist sichtlich erleichtert als sie die Nachricht von Ihrem Bruder erhält. "Es gibt aus Sembia aktuell keine verlässlichen Informationen was dort denn genau vorgeht. Aber ich werde informiert sobald es zuverlässigere Informationen gibt. Wir sollten uns daher nun erst einmal auf das konzentrieren was direkt vor uns liegt und zusehen welche Informationen wir hier über die Burg und die gefangenen Kinder erhalten können. Seit Ihr alle bereit? Können wir aufbrechen?" meint Davina nun fest entschlossen und wieder voller Zuversicht.
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Beitrag von: Okszan am 30.03.2020, 08:25:35
„Auch wenn ich nicht hilfreich sein kann beim Spionieren, bin ich bereit.“ sagt Okszan und lößt sich aus dem Schneidersitz. Wenn schon nicht beim Spionieren, kann er die Damen in der Not den Rücken frei halten.
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Beitrag von: Elynore am 04.04.2020, 12:31:58
"Also gut, wie wollen wir jetzt vorgehen? Ich kann uns unsichtbar machen, dann schleichen wir uns aus dem Fenster heraus und fliegen in Richtung der Burg, um uns dort einmal vorsichtig die Lage anzusehen?" schlägt Elynore vor.
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Beitrag von: Davina am 05.04.2020, 15:11:47
"Ich kann meinen Teppich zum fliegen nehmen, und Salem kann alleine fliegen. Elyoner nutzt vermutlich einen Zauber zum fliegen. Aber welche Möglichkeiten hast du fürs fliegen Okszan?", fragt Davina und schaut fragend in die Runde
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Beitrag von: Okszan am 07.04.2020, 14:46:44
„Mit Flugfähigkeiten haben mich die Götter nicht gesegnet. Jedoch dürfte das gehen.“ er hebt einen seiner Füße und deutet auf die Flugstiefel. Manchmal waren sie praktisch. „Es kann meinetwegen losgehen und solange ich unsichtbar bin, dürfte es gehen. Ich war nie gut im Verkleiden oder jemanden etwas vorteuschen.“ Darüber scheint er nicht verlegen zu sein. Schwechen und ein Maß an Ehrlichkeit gehören wohl zu diesem Mönch.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 11.04.2020, 14:30:16
Einer von Euch geht runter in die Küche und bittet Banbo, Euch zu helfen. Der Halbling kommt mit nach oben und Elynore macht Euch und den Teppich unsichtbar. Daraufhin öffnet Banbo die Fenster des Raumes, und hängt etwas zum lüften in den Fensterrahmen, als würde er hier Putzen und Lüften. Leise kommentiert er: "Gebt mir einfach Bescheid, wenn Ihr zurück seid, dann mache ich wieder zu. Viel Erfolg."
Ihr fliegt oder klettert aus dem Fenster, Elynore verwandelt sich in ein weiterhin unsichtbares Pegasus und Okszan klettert auf ihren Rücken. Davina setzt sich auf ihren fliegenden Teppich und ihr macht Euch auf den Weg. Elynore ist zwar deutlich schneller als Davina auf Ihrem teppich, hält sich aber in ihrer Nähe und so erreicht Ihr nach etwa einer Stunde die Burg. Ihr haltet zunächst einmal in etwa einer halben Meile Entfernung. während Ihr die Burg betrachtet.
Von oben betrachtet besteht die Burg aus drei Teilen. Der Weg kommt von links und führt zu einem schwer befestigten Tor. Vor dem Tor wurde ein Teil des Felsens weggeschlagen oder war nie vorhanden. Darüber führt eine im Moment ausgelegte Zugbrücke und im Torhaus befindet sich eine "Falltür" aus Metall mit einem Manntor. Bestimmt gibt es dort noch weiter Verteidigungsmaßnahmen wie Pechnasen und so weiter.
Das große Holzgebäude im ersten Innenhof scheint ein Stall zu sein. Im zweiten Innenhof befindet sich wohl ein zweiter Stall, eine Scheune, ein einfaches Wohngebäude und ein Wohngebäude aus Stein. Ebenfalls könnt Ihr dort einen großen Eingang in den Felsen sehen, der von einer großen doppelflügigen Metalltür verschlossen ist.
Im dritten Innehof könnt Ihr nur zwei sehr trutzig wirkende Gebäude entdecken. Den großen Bergfried mit diversen Türmen und Türmchen und ein sehr massiv wirkendes Gebäude, das Ihr für ein Gefängis, Lager oder eher ungemütliches Wohngebäude haltet.
Die Zugbrück ist im Moment heruntergelassen, das Vollmetalltor allerdings verschlossen. An der offenen Manntür stehen allerdings Wachen.
Die Tore zwischen den Innenhöfen stehen aktuell offen, sind aber bewacht. Ebenso bewacht ist der Durchgang in den Berg. Wie aufmerksam die Wachen sind, könnt Ihr aus der Entfernung im Moment nicht entdecken, allerdings stehen sie nicht direkt in hab Acht auf Ihren Posten.
Überall auf den Türmen und den Mauern seht Ihr Wachen, allerdings in eher kleiner Besetzung. Ihr würdet vermuten, sie erwarten im Moment keine Gefahr. Insgesamt sehr ihr auf dem gesamten Gelände aktuell etwa hundert Bewaffnete, die voll ausgerüstet auf Ihrem Posten stehen. Zudem seht ihr ab und am Tor an der Zugbrücke jemanden in einer schwarzen Robe herumlaufen und mit den Wachen sprechen. Anscheinend ein Magier oder Kleriker, der zur Wachmannschaft am Tor gehört.
Dazu seht Ihr zwischen den Gebäuden und auf den Innehöfen noch einmal etwa hundert Leute herumlaufen und arbeiten oder beisammenstehen.
Dazu kommt dann noch ein Wachposten mit drei Wachen oben auf dem Felsen über der Burg. Das Platau oberhalb der Burg ist sehr unzugänglich und nur über eine Kletterpartie zu erreichen und Ihr versteht warum der Erbauer der Burg offensichtlich der Meinung war, das davon keine Gefahr ausgeht. Schweres Gerät oder eine relevante Menge Bogenschützen liessen sich hier nur fliegend oder mit Magie heraufschaffen.
Vom Wachposten aus gibt es eine Strickleiter, die herunter in den zweiten Innenhof führt. Die drei sitzen unter einem nach einen allen Seiten offenen Unterstand an einem Tisch und scheinen mit irgendetwas auf dem Tisch beschäftigt zu sein. Ab und zu steht einer von Ihnen auf und dreht eine Runde über das Platau und wirft einen Blick runter zu Burg und tauscht sich kurz mit den Wachen vor dem Eingang zur "Höhle" aus.
Ihr könnt nirgendwo einen Brunnen entdecken, allerdings seht Ihr an allen Gebäudedächern Dachrinnen und Abflüsse, die in den Boden führen. Vermutlich wird irgendwo unterirdisch das Wasser in einer Zisterne gesammelt.
Insgesamt sind die Gebäude, Mauern und durchgänge aus Stein riesig, als wäre die Burg von und/oder für Riesen erbaut. Nur die vermutlich nachträglich erbauten Holzgebäude und der "Höhleneingang" sind normal groß.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 18.04.2020, 12:04:51
Nachdem sie sich ein wenig beratschlagt haben, ist ein erster Plan gefasst. Davina wird mithilfe ihrer magischen Brille nach Ungewöhnlichem suchen, während Elynore sich verwandelt[1] und von oben nach Magie[2] und potentiellen Stolpersteinen sucht. Zuvor macht Elynore natürlich beide unsichtbar[3].

Später kann sich dann Salem, Davinas Vertrauter, unsichtbar ins Innere der Burg schleichen, um von dort nocheinmal einen genaueren Blick auf die Lage zu werfen.
 1. Gestaltwandel
 2. Magie entdecken
 3. Ausgedehnte Unsichtbarkeit
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 20.04.2020, 01:13:08
Ihr setzt also Okszan in der Nähe der Burg in einem Versteck ab und Davina mit Salem und Elynore machen sich unsichtbar auf den Weg zur Burg.
Ihr fliegt ein bischen herum und guckt Euch das ganze aus der Nähe an. Dabei fallen Euch die folgen den Dinge besonders auf:
Der berobte am ersten Tor scheint ein Magier zun sein, der diverse aktive Zauber bzw Gegenstände aktiv hat. Diverse Schwache und durchschnittliche Auren. Dabei versucht er den Tordurchgang  meistens im  Blick zu haben. Neben einem Augengegenstand mit Erkenntnismagie seht Ihr die typischen magischen Auren (Schutzring etc).
Ihr seht ab und zu weitere Zauberwirker und Soldaten/Wachen/Abenteurer die magisch aktiv sind in den Innenhöfen oder als Wachen herumlaufen. Aber unter den Wachen auf den Mauern sind zumindest keine weiteren Zauberkundigen. Aber einige der Wachen dort tragen dort einige typische schwache magische Gegenstände. Unter den Leuten, die in den Höfen herumlaufen stehen seht Ihr aber auch keine Magier oder Kleriker, die für Euch "gefährlich" wirken und nur einige Wenige.
Ihr prüft noch einige der anderen Wachen und Magiekundigen, aber keiner scheint einen Gegenstand oder Zauber für eine magische Sicht zu haben und setzt Salem dann auf der Mauer zum zweiten Innehof ab und ihr einigt Euch darauf, das er einfach genug Abstand zum ersten Tor hält, um nicht entdeckt zu werden, falls der Magier Unsichtbares entdecken kann. Ihr verabredet Euch in spätestens einer Stunde bei Okszan zu treffen. Das gibt allen Zeit, die etwas über vierzig Minuten Unsichtbarkeit voll auszunutzen.
Davina fliegt über das Gelände und findet keine mit Magie versteckten Fallen, Zugänge oder ähnliches.
Sie belauscht beim Flug einige Wachen und Salem beim Gang über das Gelände einige der ArbeiterInnen. Die Wachen reden über alles mögliche und scheinen nicht übermäßig beunruhigt zu sein. Allerdings sind sie angehalten worden besonders aufmerksam zu sein, da man ihnen aber nicht gesagt hat worum es geht und da die Anzahl der Wachen nicht vergrößert wurde, scheinen sie das nur halbherzig ernst zu nehmen und scherzen auch darüber. Aber auf jeden Fall sind die Soldaten angewiesen worden, falls sie nicht schlafen, gerüstet und bewaffnet zu bleiben. Das könnt Ihr auch imm Innenhof beobachten. Alle die Ihr für Soldaten haltet sind gerüstet und unterWaffen. Nur die Mägde und Knechte scheinen unbewaffnet abgesehen von einem Dolch oder Ähnlichem. Salem bekommt aber etwas interessantes zu hören. Als er ein paar Mägde belauscht, tuscheln sie darüber, warum die gefangenen Kinder wohl in den Zellen im Kerker des Bergfried gefangen gehalten werden, als wenn sie besondere Gefangene wären? Als sich einer der Offiziere nähert, stellen sie allerdings das Gespräch darüber ein und gehen wieder Ihrer Arbeit nach.
Elynore wird gewahr, das der Bergfried und das zweite schwer gesicherte Gebäude in einen Zauber mit den Schulen Allgemein und Bannzauber gehüllt ist. Sie besieht sich das etwas genauer und findet heraus, das offensichtlich jeder Teil des Gebäudes, auch die Türmchen, die Dächer usw. damit abgedeckt sind und mindestens einen Meter über die Mauer oder das Dach hinaus. Der Zauber selber scheint in Würfeln platziert zu werden und die kleinste Seitenlänge, die sie ausmachen kann sind 12 Meter. Da es sich um einen starken Zauber handelt und in Kombination mit den anderen Variablen, vermutet sie daher hinter dem Zauber eine permanente gemachte Teleportationsfalle. Daraufhin besieht sie sich das Gebäude noch einmal genauer und stellt fest, das es etwas wie eine Festung in der Festung wirkt. Zum Beispiel im untersten Stockwerk bzw. in der Nähe zur Mauer gibt es keine Fenster. Es gibt auch nur wenige Türen, einige kleine Seitentüren, die wohl später hinzugefügt wurden und eine großes Tor, das zur Riesengröße passt, allerdings mit einem menschengroßen Manntor. Die Türen sind ist komplett aus Metall. Am großem Tor ist kein Schloß oder Klinke zu sehen. An den kleineren Seitentüren sind Schlösser und an den meisten magische Fallen zu erkennen. Anscheinend Feuerfallen oder etwas ähnliches. Die größeren Fenster sind entweder nachträglich verkleinert worden oder mit Gittern versehen worden, so das selbst Halbling, Gnom oder Kind nicht hindurchklettern kann. Sie wirft einen Blick durch die Fenster und kann verschiedene Räume entdecken, die sie in einem häuptsächlich als Wohnbereich genutzten Bergfried erwarten würde. Diverse Aufenthaltsräume, Schlafräume und so weiter.
Das zweite Gebäude im letzten Hof scheint sowohl ein Gefägnis als auch ein Wohn- und Lagergebäude zu sein.
Das Holzgebäude im ersten Hof ist ein Stall, hauptsächlich für Reittiere.
Der Stall im zweiten Hof ist ein gemischter Stall für Pferde und andere Nutztiere, wie Milchkühe und Hühner usw. In der Scheune werden anscheinend hauptsächlich Futtermittel für die Tiere gelagert. Das Holz und Steingebäude sind anscheinend Wohn- und Arbeitsgebäude für die einfachen Soldaten und Arbeiter. Nach Euren Beobachtungen scheinen die höheren Offiziere und höher Gestellten Ihre Wohnbereiche im Bergfried und im "Gefängnis" zu haben.
Die Tür zur Höhle ist eine doppelflügige Metalltür mit Schloß. In der Zeit in der Ihr das Gelände beobachtet, kommt ein Knecht aus dem steinernen Wohngebäude, wird in die Höhle eingelassen und kommt mit einem schweren Sack wieder heraus und geht damit zum Gebäude zurück. Salem wirft einen Blick in die Höhle und sieht eine größere Eingangshöhle, von der mehrere Türen abgehen, von der die Gegenüberliegende aufsteht aus der gerade der Mann wieder herauskommt. Der Raum wirkt auf Salem wie ein großer Vorratsraum. Der Mann kommt mit einem Sack heraus, der wie ein Sack Korn wirkt, das Salem bestätigen kann, der ihm bis in die Küche des Steingbäudes im zweiten Hof folgt.
Ihr habt noch etwa eine Viertelstunde Unsichtbarkeit übrig, falls Ihr Euch noch etwas im Detail angucken wollt?
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 20.04.2020, 01:22:54
Um sicherzugehen, wirkt Elynore noch einen Zauber, der ihr genauere Informationen über die vorhandene Magie liefert, und begibt sich dann nocheinmal in die Nähe, um die Ausrüstung und Zauber des Magiers am Tor, sowie die Schutzmaßnahmen an den beiden großen Gebäuden zu identifizieren[1].
 1. Mächtiger Arkaner Blick
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 20.04.2020, 12:19:38
Aus dem sicheren Versteck beobachtet Okzsan so gut es geht derweil die Anlage und das Geschehen dort. Fliegen wäre zwar etwas anderes aber hier vertraut er auf die Geschicke der beiden Damen. Ihre Magie war hier deutlich hilfreicher doch vielleicht viel ihm noch etwas auf. Zum Beispiel der Wachrhythmus wäre vielleicht interessant oder wie die Wachen untereinander Signale geben. Ist es nur dieser kurze Blickkontakt oder machen sie etwas anderes.
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Beitrag von: Davina am 21.04.2020, 10:18:17
Nachdem Davina der Meinung ist das sie nun alles soweit erst einmal erkundet hatten schnappt sie sich Salem und tritt den Rückzug an um sich dann zusammen mit den anderen wieder im Gasthaus ein zu treffen und sich erst einmal etwas aus zu ruhen und vielleicht noch einmal zu beratschlagen über das weiter Vorgehen.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 23.04.2020, 23:34:57
Elynore besieht sich noch einmal genauer die Auren der Gebäude und sieht alle Ihre Vermutungen bestätigt. Wenn sich Fallen an den Türen befinden sind das einfache Feuerfallen, die beiden Hauptgebäude selber sind mit einer permanenten Teleportationsfalle versehen. Der arkane Zauberkundige trägt magische Augenlinsen mit "Unsichtbares Sehen". Dazu ein paar typische Ausrüstungsgegenstände (Rüstungsarmschienen, Schutzring, Amulett, Stirnreif der Int, Resistenzumhang). Allerdings trägt er einen magischen Köcher, in dem er möglicherweise diverse Zauberstäbe oder Stecken mit sich tragen könnte. Der höchste Zauber oder zauber-ähnliche arkane Fähigkeit des Mannes, den sie für einen Halbelfen hält, scheint der 5te Grad zu sein.

Okszan und auch die anderen können recht einfach das Muster erkennen, das die Wachen nutzen. Auf den zehn äußeren Mauerabschnitten seht Ihr die Wachen auf und abgehen. Etwa einer pro ~40 Meter Abschnitt. Allerdings gehen die Wachen immer von Abschnittende zu Abschnittende und wenden dann. Dabei begegnen sie sich also regelmäßig. Manchmal bleiben auch zwei Wachen stehen und wechseln ein paar Worte, manchmal werden sie dann auf von der nachfolgenden Wache überholt. Die Disziplin scheint da nicht so sehr hoch zu sein. Sie achten nach so einem Gespräch aber darauf, sich danach wieder halbwegs in den Standard-Abstand einzuschwingen. Auf den Türmen stehen jeweils zwei Wachen.
Etwa die Hälfte der Wachen in der Dunkelheit scheinen (Halb-)Elfen oder Zwerge zu sein.

Ihr trefft dann nach und nach bei Okszan ein und wendet Euch dann wieder dem Gasthaus zu.
Dort angekommen schliesst Banbo wieder die Fenster, bringt Euch etwas zu Trinken und ein paar "Reste" aus der Küche vom Abend. Banbo und Firloniel gesellen sich dann zu Euch, da der letzte Gast schon die Taverne verlassen hat.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 24.04.2020, 00:28:05
"Das war doch sehr erfolgreich," findet Elynore. "Jetzt wissen wir schon einiges mehr und können uns entsprechend vorbereiten. Ich würde tabsüber vielleicht noch versuchen eine Schriftrolle[1] mit einem Zauber, um Stein zu formen zu erwerben, wer weiß, ob uns das nicht drinnen von Nutzen sein kann. Ansonsten gibt es keinen Grund, während der Warenlieferung einzusteigen. Wir sollten das eher nachts machen. Wir könnten höchstens nochmal hin, oder auch nur ein Teil von uns, um zu beobachten, was während der Warenlieferung geschieht."
 1. arkan
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Davina am 29.04.2020, 16:22:27
"Ich könnte entsprechend ein paar Verkleidungen vorbereiten um dann schneller improvisieren zu können. Aber wenn ihr wollt kann ich mich morgen auch gerne mal unter die Warenlieferung mischen und vor Ort schauen was denn so vor sich geht. Ich vermute aber mal das wir hier wohl wirklich nicht mehr viele neu Informationen erhalten werden. Ich stimme Elynore zu das es wohl besser ist wenn wir nächste Nacht dann zuschlagen, denn tagsüber sind vermutlich noch mehr Leute und wohl auch mehr Wachen unterwegs, was nur ein unnötiges Risiko darstellt, sowohl für uns als auch für unschuldige Zivilisten die sich vor Ort aufhalten."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 10.05.2020, 14:57:06
"Dann heißt es für uns nun ausruhen und auf eine lange kommende Nacht vorbereiten. Am Besten sollten wir spät zuschlagen aber mit genug Zeit bis vor dem Sonnenaufgang. so mindestens vier Stunden vorher. Dann dürfte selbst der gelehrigste Magier müde vor den Schriftrollen eingeschlafen sein." meint Okszan zum angreifen in der nächsten Nacht. "In der Burg werde ich wieder auf eure Magie vertrauen, so wie ihr dann auf meine Fähigkeiten im Kampf. Mögen Lathander uns bei stehen, auf das wir alle Kinder retten können und die dunklen Magier sowie ihr Gott vor Wut schäumen mögen. Der Schlag den wir vorhaben ist entscheidend und das auf so vielen Ebenen. Es betrübt mich, dass die Burg hier ein Hord des Dunklen ist. Möge so ihr nächster Morgen ein besserer Werden."
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Beitrag von: Meister am 12.05.2020, 00:51:38
Ihr schlaft also noch ein paar Stunden und Davina begleitet dann als eine der Mägde verkleidet den Bauern, der eine Lieferung zur Burg fährt. Nach ein paar Stunden kommt ihr an und werdet nach einer Kontrolle eingelassen. Bei der Kontrolle ist ein Magier dabei, der sich aber anscheinend auf seine magischen Gegenstände und Augen verlässt und sie öffnen nur die größeren Behälter um einmal hineinzusehen usw.
Danach steigt ein Wächter zu Euch auf den Wagen und Ihr fahrt in den zweiten Hof vor die verschlossene Höhlentür. Ein paar Knechte und Mägde treten hinzu und laden den Wagen ab und bringen die Vorrätee zum größten Teil in die Höhle, eiunen Teil aber auch direkt in eines der Gebäude. Das ganze wird vom Bauern zusammen mit einem Verwalter beobachtet und abgezählt, der dem Bauern nach dem Abladen die vereinbarte Summe bezahlt.
Davina fällt während des Aufenthaltes nichts besonderes auf. Das Leben in der Burg ist von der Nacht zum Tag so verändert wie sie es erwartet hätte. Es sind gleich viele Wachen und deutlich mehr Personal unterwegs.
Nach dem sie die Burg verlassen haben, wird der Bauer gesprächiger, er war auf dem Hinweg doch recht angespannt, hat sich aber auf der Burg selber nur wenig anmerken lassen.
Davina kehr dann schliesslich heimlich in die Taverne zurück und berichtet von Ihrem Ausflug. Ihr macht die letzten Abstimmungen, während Ihr noch etwas vorschlaft und Vorbereitungen tätigt.
Schliesslich ist es die zweite Stunde nach Mitternacht, als Ihr aufbrecht...
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Beitrag von: Meister am 17.05.2020, 00:37:54
Elynore macht Euch unsichtbar und teleportiert Euch in die Nähe des Bergfrieds und Ihr blickt Euch kurz um. Alles ist ruhig und wie Ihr es beim letzten Mal angetroffen habt. Elynore kann auch mit ihrem magischen Blicken nichts ungewöhnliches entdecken, der Teleportschutz ist noch an Ort und Stelle.
Ihr sucht Euch eine Stelle am Bergfried in der Nähe des großen Tores aus, in der Hoffnung das es dort am meisten Publikumsverkehr gibt und im Inneren an der Stelle keine Schutzzauber liegen. Davina macht Euch ätherisch und Ihr tretet durch die Mauer. Ihr landet in einer großen Eingangshalle. Ihr seht eine große Treppe die nach oben führt, aber auf den ersten Blick keine in den Keller. Zudem diverse Türen und einen Gang der tiefer ins Gebäude führt.
Ihr durchsucht kurz das Erdgeschoss und findet diverse Versorgungsräume und Lagerräume und einen großen Saal. In der großen Küche scheinen zwei Angestellte schon Vorbereitungen für den Tag zu treffen.
Erst im hinteren Teil des Gebäudes in der Nähe der Küche stoßt ihr schließlich auf einen (mechanisch) gut gesicherten Raum, in dem sich die Treppe nach unten befindet. Ihr folgt der großen Wendeltreppe nach unten, doch bevor Ihr Euch dem Fuß der Treppe nähert und einen Blick ins erste Kellergeschoss werfen könnt, hört Ihr Stimmen und Geräusche von unten. Ihr lauscht kurz und seid Euch recht sicher, das dort zwei Humanoide sitzen, ein Kartenspiel oder Ähnliches spielen und sich anscheinend über die neue Freundin des Einen unterhalten. Sie scheint eine der Mägde hier aus der Festung zu sein.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 25.05.2020, 01:26:42
Ihr schwebt die Treppe weiter herunter und kommt auf einen größeren Treppenabsatz, von dem die Wendeltreppe weiter nach unten führt. Von dem Absatz gehen zwei Türen ab und vor der Treppe nach unten sitzen zwei (mundane) Wachen an einem Tisch und spielen Karten. Ein kurzer Blick in die Räume an der Tür vorbei durch die Mauer zeigt Euch, das die beiden Räume große Lagerräume sind. Das eine scheint ein großes Lager für Möbel und alles mögliche zu sein, das andere beinhaltet anscheinend hauptsächlich Lebensmittel für die Küche. Die Räume hier sind anscheinend ebenfalls von den ursprünglichen Erbauern gebaut worden, sie sind entsprechend noch und die Türen groß, mit je einer "normalen" Tür in Menschengröße darin. Sie scheinen zusammengenommen etwas kleiner zu sein, als die Grundfläche des Bergfrieds und schließen die Treppen und den Treppenabsatz in der Mitte ein. Ihr schätzt die Fläche dieses Stockwerks auf etwa 20x20 Meter. Die Wachen scheinen Euch nicht zu bemerken, aber Elynore bemerkt einen Alarmzauber, der sich hinter den Wachen auf der Treppe befindet. Da es sich dabei um einen Bannzauber handelt, würde er auch durch Ätherische Wesen ausgelöst. Die Treppe, die weiter nach unten führt ist kleiner als die bisherigen Räumlichkeiten und befindet sich vermutlich recht genau in der Mitte des Bergfrieds.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 25.05.2020, 23:29:16
Elymore deutet in Richtung der Treppe, die weiter nach unten führt, und nickt, nachdem ihr klargeworden ist, dass dieser spezielle Zauber sie in ihrer ätherischen Form nicht bemerken kann. Sie konnten den Weg also ersteinmal fortsetzen, um tiefer in das Gemäuer hineinzugelangen.

Kurz überlegt die Zauberin, ob es vielleicht hilfreich wäre, die Wachen mittels Magie auf ihre Seite zu ziehen, aber dafür beherrscht sie nicht die passenden Zauber und zudem glaubt sie auch nicht, dass die Wachen sie sehr viel weiter bringen könnten.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 26.05.2020, 01:00:33
Ihr folgt der Treppe und Elynore hält Euch zurück, als Ihr die ersten Treppenstufen gegangen seid. Etwa ab der Hälfte der Treppe erkennt sie den Grund dafür, warum sie vermutlich fast entdeckt wurde, als sie die Kinder gesucht hatte.
Sie erkennt eine überwältigende magische Aura. Sie kann mit dem arkanen Blick allerdings den Zauber nicht exakt bestimmen, es scheint sich um keinen bekannten Zauber zu handeln. Aber es reicht um die Schulen der Magie und eine grobes Verständnis für die Wirkung zu erahnen. Es handelt sich um Bann-, Erkenntnis- und Hervorrufungs-Magie. Anscheinend scheint es sich um eine Art Kombination aus Alarmzauber und Magie zur Erkennung von Erkenntnismagie zu handeln. Neben einem normalen Alarm scheint aber auch noch eine Nachricht an den Erschaffer dieses Schutzes gesand zu werden. Und zudem sollte (fast) jeder Erkenntniszauber, der von außen auf etwas in der Zone gerichtet ist, von dem Zauber geblockt werden und natürlich den Alarm auslösen.
Sie vermutet!, das ihr Blick mit Arkaner Blick auf den Zauber selbst den Alarm wahrscheinlich noch nicht ausgelöst hat. Aber sie ist sich ziemlich sicher, das so ziemlich jeder "einfache" Erkenntnis-Zauber, der in diese Zone getragen wird, den Alarm auslösen wird.
Elynore ist sich ziemlich sicher, das sie vor einem Zauber steht, der auf die höchsten Würdenträger des Zhentarim-Netzwerkes zurückgeht. Entweder stammt er noch vom früheren Anführer der Zhentarim Manshoon oder vom Hohepriester des Tyrannos selbst.