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Online-RPGs Pathfinder => Epische Harfner => Thema gestartet von: Meister am 27.03.2019, 21:16:14

Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 27.03.2019, 21:16:14
Im Norden braut sich etwas zusammen.
1.2 Der Nebel des Krieges lichtet sich.


Die Grupppe zieht sich dann noch für ein paar Stunden Ruhe, beten und Meditieren zurück und bei einem kurzen Mittagsimbiss besprecht die Charaktere die letzten Vorbereitungen und sprechen noch einige Zauber.
Dann stellt Ihr Euch auf und Elynore teleportiert Euch in das Euch schon bekannte Versteck an der Bergflanke.
Ihr beobachtet das Lager einen Moment und könnt keine große Änderung erblicken, außer das das Lager der Mammutreiter fertig aufgebaut scheint. Das Lager ist etwa fünfzig Meter vom Orklager entfernt, aus Eurer Sicht links vom Lager, ein wenig höher gelegen, im vor Euch liegenden Tal.
Das Lager der Mammutreiter scheint aus etwa zwei Dutzend  Zelten zu bestehen. Die übergroßen Mammuts sind weiterhin nur von einer kleiner Einzäunug bestehend aus Zaunpfählen und einem gespannten Seil umgeben. Bewacht werden sie von einigen nebenbei stehenden Menschen in Leder und bewaffnet mit langen Speeren. In dem Lager selbst könnt Ihr von hier aus keine Orks in diesem Lager ausmachen, aber Ihr seht natürlich hier und dort im Tal kleine Gruppen Orks herumlaufen und das Lager wird offensichtlich vom Orkwall beobachtet. Auf dem Wall, der das Orklager umgiebt, seht Ihr zwei kleine Gruppen Orks, die nicht zu den Wachen zu gehören scheinen und das Lager der Mammutreiter beobachten.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 30.03.2019, 00:35:39
Elynore erläutert nochmal, was sie bisher herausgefunden hatten. Das Meiste konnte man von ihrer entfernten Position aus durchaus auch sehen. Die beiden gigantischen Orklager, umgeben von einem Wall und natürlich bewacht, und das außerhalb gelegene Lager der Barbaren. Eher zentral im Orklager waren die Zelte der Höhergestellten, Obould, Tharak und ihre Schamanen, sowie das Zelt, wo sie sich bislang noch keinen Reim draus machen konnten, wer dort untergebracht sein mochte. Vielleicht Agenten oder Magier des Schwarzen Netzwerks.

"Die beiden Orkgruppen, die so angestrengt das Lager der Mammutreiter beobachten, sind mit zumindest bisher noch nicht aufgefallen. Vielleicht hat sich da ja auch etwas in der Zwischenzeit getan. Interessant wäre, ob von den Barbaren auch mal Trupps in die Umgebung ausgesandt werden. Das sollten wir auf jeden Fall eine Weile beobachten. Ansonsten müssen wir uns noch darüber klarwerden, wie wir in das Lager hineingelangen wollen, ohne Aufsehen zu erregen. Vor allem diese Orktrupps sind da wohl ein Hindernis."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 30.03.2019, 01:16:15
Während Ihr diskutiert behaltet Ihr die Lager im Auge und Euch fällt auf jeden Fall auf, das aus dem Lager der Mammutreiter und auch aus dem Orklager sich ab und an Kleingruppen entfernen. Die wirken allerdings nicht immer wie Späher oder Wachen, sondern eher, als würden sie z.B. Wasser oder Holz holen. Besonders die Mammutreiter scheinen keine eigenen Wachen in der Umgebung zu haben.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Nachtigall am 05.04.2019, 15:14:41
Da Nachtigall das Lager und die Vorgänge darin nicht sehen kann, lässt sie sich alles von Elynore beschreiben. "Nun, vielleicht überlegen wir zunächst, welche Möglichkeiten wir haben. Beherrscht jemand entsprechende Unsichtbarkeits- oder andere Illusionsmagie, um uns im Lager zu tarnen? Ich jedenfalls nicht. Ich könnte ansonsten Honigmäulchen ätherisch werden lassen und er kundschaftet das Lager für uns aus. Die Informationen dürften ausreichen, um uns genau in das Zelt des Anführers teleportieren zu können. Was haltet Ihr davon?"
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 05.04.2019, 17:08:41
"Grundsätzlich finde ich die Idee gut, nur würde ich uns auf jeden Fall in irgendeiner Form ankündigen, damit nicht gleich Alarmrufe losgehen und Waffen gezogen werden. Daher wäre meine Überlegung auch, einmal mit so einem Trupp zu sprechen, der vom Lager aus losgeschickt wird. Wenn wir die überzeugt bekommen, können sie uns ja auch ein Zelt nennen, in dem wir uns treffen können."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Nachtigall am 07.04.2019, 21:16:32
Nachtigall tätschelte dem goldenen Pseudodrachen die Schnauze und schaute ihm tief in die Augen. "Honigmäulchen, Du musst jetzt sehr mutig sein, denn ich bitte Dich um einen großen Gefallen: Ich belege Dich mit Zaubern und dann musst Du in Windeseile das Lager der Mammutreiter auskundschaften. Suche insbesondere nach dem Anführer der Mammutreiter. Merke Dir gut, wie er aussieht und komm dann zu mir zurück. Schaffst Du das?", fragte Nachtigall und man sah ihr an, dass Ihr selbst ein wenig mulmig zumute war. Dann steckte Sie ihm einige Leckerchen zu, bevor sie einige Zauber auf die Gruppe[1] und ihren Vertrauten[2] wirkte. Dann lies sie Ihren Vertrauten losfliegen und wartete bang auf seine Rückkehr.
 1. Windwandeln (http://prd.5footstep.de/Grundregelwerk/Zauber/Windwandeln) auf die Gruppe und den Vertrauten für 21 Stunden.
 2. Ätherischer Ausflug (http://Ätherischer Ausflug) und Zungen (http://prd.5footstep.de/Grundregelwerk/Zauber/Zungen)auf meinen Vertrauten für 21 Runden bzw. 220 Minuten
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 08.04.2019, 00:14:31
Elynore nickt zustimmend. "Also gut, ich halte das Lager und diese Orks derweil genau im Auge. Wenn irgendetwas schiefgehen sollte, können wir sofort eingreifen."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 08.04.2019, 18:57:57
Sichtlich stolz mit einer so wichtigen Aufgabe betreut zu werden schlingt der kleine Drache die Leckerchen herunter und erwartet dann den Schutzzauber. Kaum ist der Drache vor Euren Augen verschwunden, spürt Nachtigall wie er sich schnell entfernt. Nach knapp anderthalb Minuten lässt der Drache Nachtigall spüren, das er im Lager  angekommen ist und sich auf die Suche macht. Nachtigall spürt, das der Drache sich sicher fühlt, auch als der Schutzzauber fällt. Kurze Zeit danach spürt sie, wie Honigmäulchen ihr einen Eindruck von einem großen Zelt vermittelt, in dem sich mehrere Zweibeiner aufhalten. Er vermittelt eine gewisse Angespanntheit der Anwesenden, aber keine akute Gefahr.
Dann kehrt Honigmäulchen zurück, macht aber diesmal einen großen Bogen um das Lager und braucht auch deutlich länger als auf dem Hinweg. Schließlich kehrt er auf Nachtigalls offene Hand zurück und wirkt äußerst zufrieden mit sich. Auf Drakonisch beschreibt er dass Zelt und die Zweibeiner den Awesenden. Ein großes rundes Zelt aus Tierfellen im Inneren mit einfacher Einrichtung. Honigmäulchen berichtet von fünf Menschen im Zelt, die gerade zusammen eine Mahlzeit einnehmen. Ein älterer Krieger um die Ende vierzig und seine Frau, den Honigmäulchen für das Häuptlingspaar hält. Eine junge Frau und ein Mann, beide Mitte Zwanzig und ein älterer Mann, den Honigmäulchen für einen Schamanen hält.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 12.04.2019, 23:16:42
"Ich habe die Sprache der Drachen leider nie gelernt," erklärt Elynore, die sich recht sicher ist, dass sie die Sprache korrekt erkannt hat, außerdem ist Honigmäulchen ja ein Drache, wenn auch ein sehr kleiner.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 13.04.2019, 01:33:40
Als Elynore Honigmäulchen nicht versteht, gibt er ein kurzes etwas enttäuschtes Schnattern von sich und wiederholt das gesagt dann auf Gemeinsprache.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Nachtigall am 18.04.2019, 10:58:08
Nachtigall holt einige Nüsse und süße Früchte aus ihrem Mantel hervor und bietet sie dem kleinen Drachen an. Zufrieden tätschelt sie die Nüstern Ihres Vertrauten. “Das hast Du ganz toll gemacht und ich bin sehr stolz auf Dich! Du hast uns mit Deinem mutigen Ausspitzeln sehr geholfen. Jetzt nimm Dir ein paar von den Früchten als Belohnung. Sie zählen nicht gegen Dein Kontingent.

Und zu Ihren Gefährten gewandt fügt Nachtigall erklärend hinzu: “Er frisst zu viel. Er setzt an.

Wir haben jetzt also einen Eindruck von der Situation. Ich könnte auf magischen Weg eine Nachricht versenden. Vielleicht am besten an den Schamanen. So etwas wie: 'In Kürze treffen Gesandte ein. Sie kommen in friedlicher Absicht und wollen verhandeln.' Ich wirke den Zauber, wenn niemand einen Einwand hat.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 18.04.2019, 11:12:18
"Ich würde vielleicht noch erwähnen, dass wir keine Freunde der Orks sind. Und er kann Dir auf die Nachricht antworten, oder? Dann wäre vielleicht eine Frage, ob wir ihr Einverständnis haben, nicht verkehrt," schlägt Elynore vor.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Nachtigall am 18.04.2019, 11:16:47
Werde ich auch sagen. Dann warten wir mal auf die Antwort.“, sagte Nachtigall und wirkte Verständigung.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Juliane Weidenfeld am 22.04.2019, 09:01:01
Während Nachtigall, Elynore und Honigmäulchen um die erste Kontaktaufnahme bemühten hielt Juliane die Umgebung im Auge und achtete darauf das es keine böse Überraschung gab.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 29.04.2019, 21:11:02
Auch Okszan behielt wie Juliane die Umgebung im Auge. Bei weitem nicht so gut wie die Waldläuferin aber er dachte auch noch über andere Dinge nach. So ein Heerlager wo sich verschiedene Rassen und auch Verständnisweisen aneinander prallten, mochte Reibungspunkte geben. Diese Orkgruppen auf der Mauer waren vermutlich ein Zeugnis der Reibungspunkte. Was für ihre Aktion auch nicht gerade gut wäre, waren die Fähigkeiten der feindlichen Magier. Sie empfand der Mönch als gefährlichsten Punkt in ihren Plänen.
Sein Blick schweift zu seiner Hand, als Nachtigall ihren Zauber gewirkt hatte. Das war eine gute Idee. Sie mochten nun für unkundige eher wie eine Projektion erscheinen aber bei den Mamutreitern müssten sie wohl wieder materiell werden.
Während nun Nachtigall den vermeintlichen Schamanen kontaktierte, ging oder besser schwebte Okszan zu Elynore. Möglichst leise, um Nachtigalls Konzentration nicht zu stören, fragte er diese „Vielleicht bin ich übervorsichtig, aber glaubst du, dass die Magier des Schwarzen Netzwerks Observationszauber über ihr eigenes Lager gelegt haben?“
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 29.04.2019, 21:20:50
"Ich habe uns alle gestern Nacht gegen Erkenntniszauberei geschützt[1]," erkärt Elynore dem Aasimar. "Und ich habe ja vor einigen Tagen erst selbst das Lager aus der Nähe erkundet und konnte da nichts dergleichen feststellen."
 1. Gedankenleere
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 29.04.2019, 21:50:46
Langsam nickte er. An der Vorsicht der Anderen brauchte er also nicht zweifeln. Das ihm die feindlichen Magier trotzdem Sorgen machten, stand ihn immer noch ins Gesicht geschrieben. Es war halt eine unsagbare Variabel.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 29.04.2019, 22:34:03
Der von Nachtigall Kontaktierte antwortet: "Netter Versuch. Wir wissen das wir beobachtet werden. Wir werden sofort Meldung machen, damit die Zentharim keinen Grund haben, unseren Kindern zu schaden." Dann bricht der Kontakt ab.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Nachtigall am 01.05.2019, 11:45:38
"Sie vertrauen uns nicht.", sagt Nachtigall schließlich. "Der Schamane meint, dass sie überwacht werden und dass er die Kontaktaufnahme sofort an die Zentharim melden wird. Offensichtlich werden sie damit erpresst, dass Ihre Kinder bedroht werden."

"Wir müssen uns beeilen. Entweder versuche ich, ihn mit einer weiteren Botschaft von seinem Vorhaben abzuhalten. Oder aber, wir teleportieren uns sofort ins Zelt. Oder wir warten einige Tage ab, bis Gras über die Sache gewachsen ist. Ich bin fürs Teleportieren."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 01.05.2019, 12:46:48
Damit hatten sie natürlich nicht gerechnet, aber jetzt mussten sie das Beste draus machen.

"Wenn sie wirklich überwacht werden, besteht eine größere Gefahr, dass sie es bemerken, wenn wir dort ankommen, auch wenn sie uns vielleicht nicht wahrnehmen können, so können sie die Barbaren natürlich ausspähen. Vielleicht sind es auch nur die Orks auf der Mauer, aber das Risiko ist zu groß. Wir würden sie dann mehr gefährden als wir es wollen. Ich würde es nocheinmal mit einer Nachricht versuchen, wir müssen ihm klarmachen, dass wir seine beste Chance sind!"

"Wie wäre es hiermit: Obould wird die Schlacht verlieren. Ihr seid nicht unser Feind. Wir wollen euch helfen und eure Kinder retten. Aber dazu müssen wir miteinander unbemerkt sprechen."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 01.05.2019, 12:57:03
„Auf eine zweite Change brauchen wir denke ich auch nicht hoffen. Sobald er Meldung macht wird über die Sache kaum schnell Gras wachsen. Lasst es uns wie Elynore sagt versuchen.“ stimmt Okszan der Hexenmeisterin zu. „Das ist für sie und uns ungefährlicher. Alternativ, falls das unauffälliger ist, gehen nur zwei von uns. Damit sie auch nicht wissen wie viele wir sind und zwei die Anderen im Notfall retten können.“
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Nachtigall am 01.05.2019, 19:27:32
Teleportier uns alle oder schicke nur mich!“, sagt Nachtigall ungewohnt streng, so dass Honigmäulchen ganz verdutzt dreinschaut. “Die Stammeskrieger werden uns nicht akzeptieren, wenn wir weiterhin aus der Ferne mit ihnen sprechen.“, fügt sie dann erklärend hinzu.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 01.05.2019, 21:37:11
"Ich muss mitkommen, wenn wir teleportieren, anders funktioniert der Zauber nicht. Lasst es uns aber noch einmal so versuchen. Ich schicke ihm nochmal eine Nachricht, das ist zwar teuer, aber geht dafür deutlich schneller," erklärt Elynore, während sie bereits einen großen Diamanten, der bestimmt 1.000 oder mehr Goldmünzen wert sein mag, aus einem Beutel an ihrem Gürtel fischt. Er beginnt aber auch bereits sich aufzulösen und in den Zauber, den die Halbelfin direkt danach wirkt, einzufließen[1].

"Obould wird die Schlacht verlieren. Ihr seid nicht unser Feind. Wir wollen euch helfen und eure Kinder retten. Aber dazu müssen wir miteinander unbemerkt sprechen."
 1. Begrenzter Wunsch, um dem Schamanen eine weitere Verständigung zu senden
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Juliane Weidenfeld am 02.05.2019, 06:27:13
"Wenn dann sollten wir alle zusammen gehen. Aktuell ist es wohl nicht gut wenn wir uns trennen", meint Juliane und macht sich bereit für einen eventuellen Kampf, denn es könnte ja passieren das sie nicht gerade freundlich empfangen werden.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 02.05.2019, 07:18:17
Oksan murmelt derweil ein Gebet zu Lathander. Auf das ihnen sein Licht ihre Wege erhellen und die Augen der Mamutreiter öffnen möge. Danach begibt er sich zu Juliane und sieht auch  reise- und kampfbereit aus.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 06.05.2019, 23:49:56
Der Mann antwortet: "Entweder Ihr erscheint sofort im Zelt unseres Häuptlings oder wir schlagen sofort Alarm. Wir brauchen einen Beweis das Ihr seid wer Ihr vorgebt zu sein."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 07.05.2019, 08:10:04
Während sie auf die Antwort warteten, wirkte Elynore noch drei Zauber zur Vorbereitung[1].

Als die Nachricht dann kam, wiederholte die Halbelfin sie und fügte noch an: "Wir können dann los!"
 1. Ausgedehnter Wahrer Blick, Ausgedehnter Mächter Arkaner Blick, Ausgedehnter Gestaltwandel
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 12.05.2019, 01:39:45
Elynore teleportiert Euch in das Zelt des Häuptlings, in dem Ihr Euch drei Bewaffneten gegenübersteht. Offensichtlich der Häuptling, der Schamane und ein junger Krieger, vielleicht sein Sohn. Die Drei haben zwar ihre Speere zur Hand, aber die Spitzen sind auf den Boden gerichtet, sie sind aber kampfbereit. Elynore kann einige einfache Schutzzauber auf den Dreien aktiv sehen.[1]
Als Ihr nicht angreift tritt der Häuptling vor und spricht Euch auf leicht gebrochenem Illuskisch an: "Wir grüßen Euch. Wir sind die Anführer des Stammes der Schneekatzen." Er wirft einen kurzen Blick zu seinem Schamanen, der mit dem Kopf schüttelt und vortritt: "Es tut mir leid, aber bevor wir weiter reden, müssen wir Euch bitten, Eure schützenden Bannzauber fallen zu lassen, damit wir sicher sind, wen wir vor uns haben."
 1. Ich zähle sie jetzt nicht auf, vermutlich nicht relevant. Falls doch kommen wir nochmal darauf zurück. Auf jeden Fall nichts über dem 5ten Grad und nichts das ihre wahre Gestalt verschleiert. Aber auf jeden Fall ist Magie entdecken und Wahrer Blick beim Schamanen dabei.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 12.05.2019, 02:54:01
Elynore trat einen Schritt vor und verneigte sich höflich.

"Ich mache einen Gegenvorschlag. Ihr wählt einen von uns aus und ich werde den Zauber, der Eure Magie verhindert, für die Person, die ihr gewählt habt, entzaubern. Fallenlassen kann ich ihn leider nicht so einfach. Wir werden diesen Schutz heute noch brauchen, um Euch zu helfen, und es würde uns beträchtliche Resourcen kosten, ihn zu erneuern, und damit unser Vorhaben erschweren. Ist mein Vorschlag für Euch akzeptabel?"
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Juliane Weidenfeld am 12.05.2019, 08:49:39
Nachdem alle im Zelt angekommen waren und nachdem die 3 offensichtlich nicht auf einen Kampf aus waren, senkte auf Juliane ihren Bogen und zeigte somit ebenfalls an das Sie nicht an einem Kampf interessiert war.

Als der Schamane sie bat das sie Ihre Schutzzauber auflösen sollte schaute Juliane zu Elynore rüber und hoffte anhand Ihrer Reaktion zu erkennen wie gut denn die anderen geschützt waren.
Zum Glück antwortete Elynore sofort und versuchte die Situation zu klären. Da Elyonre keine Gegenforderungen stellte das die anderen ebenfalls die Schutzzauber fallen lassen sollen, ging Juliane davon aus das diese wohl nicht zu mächtig sind.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 12.05.2019, 13:00:46
Der Häuptling blickt etwas verwirrt und anscheinend auch etwas empört auf Elynore, als wäre er irritiert, das sie das Wort an ihn richtet, oder das was sie sagt, stört ihn: "Nein. Für uns steht das Leben aller Kinder unseres Stammes auf dem Spiel. Entweder Ihr tut jetzt sofort was unser Schamane sagt oder wir schlagen Alarm. Und keine Sorge, wir haben Sicherheitsmaßnahmen getroffen, sollte sich diese Begegnung nicht innerhalb kürzester Zeit zu unserer Zufriedenheit verlaufen, könnt Ihr das auch nicht mehr verhindern."
Ihr Alle habt genug Menschenkenntnis[1], das Euch bewusst ist, das er das forsche Auftreten Elynores und vielleicht auch ihre leuchtenden Augen als unangemessen oder störend empfindet.[2] Was die Sicherheitsmaßnahmen und den Alarm angeht, scheint das kein Bluff zu sein.
 1. Diplomatie oder Motiv erkennen
 2. zur Erinnerung: https://games.dnd-gate.de/index.php/topic,9042.msg1059370.html#msg1059370
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 12.05.2019, 13:28:09
Elynore ist ein wenig verwundert über den plötzlichen Ausbruch des Häuptlings, hatte sie doch mit dem Schamanen gesprochen, aber sie wussten ja, dass die Barbaren eine etwas irrationale Sichtweise hatten und natürlich stand wirklich einiges für sie auf dem Spiel. Wie dem auch sei, sie würde hier mit Worten nicht viel erreichen. Allerdings war sie auch nicht bereit, die Schutzzauber zu bannen, da dies und das spätere Neuwirken der Zauber einen signifikanten Teil ihrer magischen Kräfte kosten würde. Und sie hatten noch einiges vor sich. Zum Glück fiel ihr aber noch eine andere Möglichkeit ein.

"Also gut..."

Dann spricht die Halbelfin einen mächtigen Zauber, der die existierende Bannmagie unterdrückt[1]

Dabei tritt sie wieder zurück und überlässt Okszan das Wort.
 1. Arodens Zauberschutz gegen Elementen trotzen, Gedankenleere, Neun Leben und Anderen schützen - diese Zauber werden so unterdrückt, als wären sie in einem (selektiven) Antimagischen Feld.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 13.05.2019, 10:37:55
Diese Mamutreiter von nahen zu sehen fand Okszan sehr interessant. Auch ihr Verhalten war fast wie sie sich gedacht haben. Ehrlich hatte er gerade mehr erwartet, dass sie sie rabiater empfangen und dann erst reden würde. Womöglich war der Magie seiner Gefährten zu verdanken, dass sie deutlich vorsichtiger waren. Auch wenn Okzsan sie nicht unterschätzte, musste es für die Mamutreiter gerade so sein als sei ein Monster das sie nicht kannten, mit großer Magie vor ihnen aufgetaucht.

Sein Blick wandert zum Schamanen, welchen er stechend mit seinen saphirblauen Augen ansah. ”Erkennt ihr nun wenn ihr vor euch habt?” mit Absicht klingt seine Stimme dabei sehr hart. Er glaubte, dass das gegenseitige Einschüchtern nicht der rechte Weg war aber sie hatten ja gelernt möglichst wenig Schwäche zu zeigen.
Nach den Worten tritt er also aus der Damengruppe hervor auf den Häuptling zu. In einem gebührenden Abstand bleibt er stehen und grüßt den Häuptling mit einer leichten Verbeugung. Bei den darauf folgenden Worten klingt seine Stimme deutlich weicher als beim Schamanen und auch sein Blick ist dementsprechend. ”Wenn dem so ist. Mein Name ist Okzsan, aus dem Orden der Sonnenseele. Ich bin ein Diener Lathanders und dies sind meine Begleiterinnen. Seit uns gegrüßt Anführer des Stammes der Schneekatzen. Wir sind nicht eure Feinde und auch für einen Kampf sind wir nicht gekommen. Was eurem Stamm wiederfahren ist schmerzt uns. Lass uns so friedlich reden um das Schicksaal eurer Kinder und eures Stammes zu wenden. Denn Lathander verabscheut solch wiederwertige Erpressung.“ Mit den Worten über das friedliche Reden öffnet Okszan einladend beide Hände um zu zeigen das er es einst meinte aber auch seine Waffenlosigkeit zu unterstreichen.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Nachtigall am 13.05.2019, 21:47:38
"Okszan habt Ihr kennen gelernt. Das hier ist Juliane und die Halbelfin ist Elynore. Ich bin Nachtigall und ich bin eine ergebene Dienerin der Sune. Jeder hier hat einen eigenen Grund, dem Bösen entgegenzustehen. Wir werden die Bedrohung, die das Land heimsucht, vernichten und die Streitkräfte zerstreuen!", sagte Nachtigall, während Sie selbst jedoch eher im Hintergrund blieb. "Wir sind hier, um Euch zu überzeugen, uns bei unserer Mission zu unterstützen. Ihr habt selbst genug Gründe, Obould und die Anführer zu hassen. Die Orks werden die Dörfer niederbrennen und plündern. Die Drachen bringen Feuer und Schrecken in die Lande. Und die Zhentarim werden diejenigen versklaven, die überlebt haben. Die Herzlande, die ich so sehr lieben, werden für immer verwüstet werden. Das werde ich nicht zulassen.", schloss Nachtigall bestimmt.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Juliane Weidenfeld am 14.05.2019, 06:41:04
Juliane hält sich bewusst zurück, da sie sich noch an die warnende Worte erinnern kann das Frauen bei diesem Stamm eher nichts zu sagen haben und das man eigentlich nur auf das Wort der Männer hört, daher überlässt sie Okszan das reden und hofft das die Worte von Nachtigall trotz allem gehört werden und diese nicht zu negativ aufgefasst werden.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 16.05.2019, 22:07:10
Der Schamane mustert Euch Alle, nachdem Elynore Ihren Zauber gesprochen hat und nickt dann dem Häuptling zufrieden zu. Die Drei entspannen sich und auf einen Wink seines Häuptlings hin nickt Euch der junge Mann einmal zu und verlässt dann das Zelt. Ihr hört leise Stimmen gedämpft durch die Zeltwand. Kurz darauf scheinen sich mehrere Personen zu entfernen, der junge Mann und ein weiterer ähnlichen Alters betreten kurz darauf das Zelt und bleiben am Eingang im Hintergrund stehen.
Währenddessen stellen die beiden Stammesmänner ihre Waffen in einen Ständer im Zelt. Die beiden und auch die jüngeren Männer sind alle recht groß, knapp zwei Meter und kräftig gebaut. Alle haben mehr oder weniger blondes und langes, etwas wildes Haar. Den Häuptling schätzt Ihr auf vielleicht Mitte vierzig, den Schamanen auf zehn Jahre älter. Alle drei Tragen in der Hauptsache ordentliche Lederkleidung und Rüstung mit Fellapplikationen und vor allem der Schamane trägt diverse . In der Hauptsache weißes Fell, vermutlich Schneeleopard?
Auch hier im Zelt seht Ihr an den "repräsentativen" Stellen dieses weiße Fell, die Felle auf dem Boden und die Wände scheinen zum größten Teil Rentierfelle oder ähnlich einfaches zu sein.
Der Häuptling wendet sich dann an Euch, nachdem sie ihre Waffen weggestellt haben:
"Ihr müsst uns diese ruppige Begrüßung verzeihen, aber für uns steht das Leben aller Kinder unseres Stammes auf dem Spiel. Ich bin Urtrus, der Häuptling des Stammes der Schneekatzen. Die ist unser Schamane Kortur. - Setzt Euch doch." Dabei weist er auf ein paar Felle auf dem Boden auf der anderen Seite des Zeltes und geht selbst dort hinüber. Er selbst setzt sich auf einen niedrigen, mit weißen Fellen belegten Stuhl, so das er Euch ein wenig, aber nicht viel mehr überragt, als er es eh würde, nachdem Ihr Euch gesetzt habt.
Leise treten die beiden jungen Männer an Euch heran und flüstern Euch zu: "Wenn Ihr an der Reihe seit, stellt Euch vor, grüßt im Namen des Gottes, den Ihr verehrt, dankt für die Gastfreundschaft und versprecht das Ihr sie achten werdet." und treten dann wieder an ihre Plätze am Zelteingang zurück.
Sobald Ihr Euch gesetzt habt tritt der Schamane ebenfalls zu Euch, nachdem er etwas aus einer Truhe hervorgeholt hat und überreicht dem Häuptling einen Trinkschlauch und setzt sich dann neben ihn auf die Felle am Boden.
Der Häuptling öffnet diesen und erhebt ihn grüßend in Eure Richtung: "Ich bin Urtrus, Nachfahre von Artor dem Drachentöter, Häuptling der Schneekatzen, Reiter seit über zwanzig Sommern. Ich heiße Euch in meinem Zelt willkommen und bitte die Schneekatze um Ihren Segen für Euren Weg und entbiete Euch meine Gastfreundschaft." Dann nimmt er einen Schluck aus dem Schlauch und reicht ihn an den Schamanen weiter, der ebenfalls den Schlauch erhebt: "Ich bin Kortur, Sohn der großen Mandaru, Schamane des Stammes seit über dreißig Sommern. Ich heiße Euch bei unserem Volk willkommen. Möge die Schneekatze über die Gastfreundschaft wachen die wir Euch bieten und diejenigen belohnen, die sie achten." Dann nimmt auch er einen Schluck und reicht den Schlauch an Okszan weiter.
Als Okszan den Schlauch zur Hand nimmt, steigt ihm ein beißender Geruch in die Nase. Die Flüssigkeit in dem Schlauch riecht nach Alkohol und Nadelholz und Harz.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 18.05.2019, 03:42:50
Okszan folgt mit dem Blick dem jungen Mann der ihm gerade die Begrüßungsregeln mitgeteilt hatte. Er war überrascht wie umsichtig die Mamutreiter hier schienen. Viel zu oft war ihm einfach schon anderes begegnet. Dass die beiden Männer nicht einfach nur für die Höflichkeit da waren, war ihm klar. Sollte es zu unstimmigkeiten kommen würden sie wohl eingreifen beziehungsweise verstärkung holen. Doch für Streitereien oder den Kampf waren sie nicht gekommen.

So sitzt Okzsan im Lotussitz vor dem hühnenhaften Häuptling und hört diesem sowie dem Schamanen bei ihren Vorstellungen zu. Kurz darauf den Schlauch in der Hand haltend, ahmt er die beiden nach und hebt den Schlauch zum Gruß. ”Ich bin Oksan. Sohn des Kriegers Pahrad, wandernder Mönch aus dem Orden der Sonnenseele seit über 20 Sommern. Ich grüße euch, möge Lathander stehts seine Hand über unsere Wege halten. Vielen Dank für eure Gastfreundschaft und das Zelt über unseren Köpfen. Ich werde sie achten so wie die weisen Worte meines Lehrmeisters Neroon.” Der folgende gut Schluck aus dem Schlauch rann kratzen seine Kehle hinunter. Ein Liebhaber von sehr würzigen und hier harzigen Getränken, noch dazu alkoholischen war der Mönch nicht wirklich. Doch er sah schon die Beleidigung falls er sich weigern würde zu trinken.

Aus Reflex reichte er den Trinkschlauch weiter an Juliane. Erst danach dachte er darüber nach ob es hier eine Hierarchie in der Reihenfolge der Trinker gab. Schnell verwarf er aber diese Gedanken, da sie zur Klärung ein mehr an Gegenüber benötigten.

Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Juliane Weidenfeld am 18.05.2019, 07:43:46
Nachdem sich die Lage entspannt hatte und man nun zu einer formellen aber doch freundlichen Begrüßungszeremonie eingeladen wurde, verstaute Juliane ihren Bogen und setzte sich dann ebenfalls auf den Boden der mit Fellen ausgelegt war. Aufmerksam beobachtete Sie das Ritual und wartete bis sie ebenfalls an der Reihe war den Schlauch in Empfang zu nehmen. Innerlich musste sie ein wenig lächeln als Okszan ausgerechnet ihr den Schlauch in die Hand drückte.

"Ich bin Juliane Weidenfeld, Tochter des des Jäger Antonius Weidenfeld aus dem Schattental. Ich Grüße Euch im Namen Silvanus und bedanke mich für Eure Gastfreundschaft. Ich diene Silvanus nun schon seit fast 30 Sommer als Waldläufer. Ich bin dankbar in Eurem Zelt verweilen zu dürfen und achte und ehre Eure Gastfreundschaft" sagte Juliane mit fester freundlicher Stimme und nahm dann einen tiefen Schluck aus dem Schlauch um diesen dann an Elynore weiter zu reichen.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 18.05.2019, 10:29:33
Elynore war froh, dass der Schamane und damit auch der Häuptling endlich zufriedengestellt waren. Sie hätte nur sehr widerwillig ihre Schutzmagie gebannt. Es wäre reine Verschwendung gewesen und sie würden den Schutz wahrscheinlich noch am selben Tag benötigen, denn die Zhentarim-Magier würden sicherlich ein größeres Hindernis darstellen, für das sie alle ihre Kräfte brauchen würden.

Als Juliane ihr den Trinkschlauch weiterreicht, nimmt die Halbelfin ihn entgegen und spricht dann ebenfalls.

"Ich bin Elynore Vandiir. Tochter der Zauberin Alyndra Vandiir. Mitglied der Zaubergarde von Silbrigmond, Edelstein des Nordens. Und Hüterin des mächtigen Rochs Rocky seit nunmehr zehn Sommern. Ich grüße Euch in Mystras Namen und danke Euch für die Gastfreundschaft. Auch uns ist diese heilig und auch ich werde sie achten. Das verspreche ich."

Dann trinkt auch sie aus dem Schlauch und reicht ihn schließlich an Nachtigall weiter.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Nachtigall am 22.05.2019, 17:12:43
Nachtigall nahm den Trinkschlauch von Elynore entgegen. “Wie gesagt, ich bin eine Priesterin der Sune und gerufen werde ich Nachtigall. Ich danke Euch für Eure Gastfreundschaft und verspreche, diese zu achten.“, sagt sie und nimmt einen Schluck des Getränks. “Ich bitte Sune um Ihren Segen für unser Zusammentreffen. Mögen wir alles tun, um die Sicherheit und die Schönheit dieses Landes zu erhalten.

Da sie die letzte der Runde ist, gibt sie Elynore ein kurzes Zeichen und fügt dann hinzu: “Als Zeichen unserer Ehrfurcht und dem Ansehen Eurer Männer entsprechend möchten wir Euch ein Gastgeschenk überreichen.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 22.05.2019, 17:40:59
Als die Vorstellungsrunde beendet ist und Nachtigall auf das Gastgeschenk hinweist, zieht Elynore ein hölzernes Schmuckkästchen aus ihrer Tasche und reicht ihn an Okszan weiter. Sie geht davon aus, dass es den Bräuchen der Barbaren am ehesten entgegenkommt, wenn er den Silberschmuck, der sich in dem Beutel befindet, an den Häuptling des Stammes übergibt.

Den Schmuck hatten sie am Vormittag noch in Silbrigmond gesucht. In der Stadt gab es viele Kunsthandwerker, wodurch es auch nicht allzu schwierig war, hier etwas passendes zu finden. Sie hatten sich dabei weniger für den eher filigranen Elfenschmuck entschieden, der nur einen kleinen Anteil ihrer Auswahl ausmachte, sondern vornehmlich etwas rustikalere Stücke ausgewählt, die vielleicht besser zu den Mammutreitern passen mochten. Schöne Silberarbeiten mit Edelsteinen verziert, die aber nicht so aufdringlich waren, dass sie zu sehr in den Vordergrund rückten. Armreifen, Broschen und ähnliche Stücke, die jeder gut tragen kann. Für das investierte Gold[1] konnten sie auch eine schöne Auswahl bekommen. Das Ganze hatten sie in der schön verzierten Holzschatulle verpackt, die Elynore gerade an Okszan übergab.
 1. insgesamt 2000 GM
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 22.05.2019, 19:07:52
 Okszan nahm die Schatulle entgegen und drehte sie mit dem Verschluss zum Häuptling. Wie genau die Übergaberiten waren, wusste er nicht. So hatte er sich dafür entschieden das Geschenk dem Häuptling zu präsentieren. Fast wie einem südlich wohnen deren Fürsten. Also setzte er sich auf, hielt die Schatulle mit einer Hand und mit der Anderen hatte er sich bereit gemacht den Deckel zu öffnen. Er wartete jedoch damit, bis der Häuptling wenigstens ein kleines Nicken von sich gab, welches er als Signal zum Öffnen deuten würde. Wenn der Häuptling es aber selber öffnen wollte, dann war noch die Gelegenheit, dass er es Ihm einfach geben konnte. Mit dieser doch eher abwartenden Haltung hoffte der Mönch an nicht zu viele Rituskanten zu stoßen.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 25.05.2019, 00:27:32
Der Häuptling und der Schamane lauschen Euren Vorstellungen und der Schamane nimmt den Schlauch zum Ende von Nachtigall entgegen: "Mögen die Götter über uns alle wachen." Der Schamane legt den Schlauch hinter sich und die Beiden scheinen sich etwas zu entspannen, der rituelle Teil scheint damit beendet zu sein.
Als Okzsan dem Häuptling die Gastgeschenke präsentiert nickt der Häuptling dem Mönch zu, der daraufhin die Schatulle öffnet.
Der Häuptling sieht beeindruckt aus, lächelt und bedeutet Okszan die schwere Schatulle abzustellen: "Wie ich sehe habt Ihr Euch vermutlich mit den Traditionen unseres Volkes beschäftigt? Das ist ein äußerst großzügiges Geschenk, das wir aber nicht in dieser Höhe annehmen können." Er blickt den Schamanen an und meint dann:"Ich denke wir suchen uns drei Geschenke aus, eines für das Zelt unseres Schamanen, eines für das meine, eines für ein junges Paar unseres Stammes, das ein gemeinsames Zelt beziehen wird, wenn wir aus diesem Krieg heimkehren." Der Schamane wählt eine silberne Umhangspange, der Häuptling bittet seinen Sohn, etwas für seine Frau zu wählen, dieser wählt eine Kette mit einen Anhänger und schließlich ruft der Häuptling die zweite Wache im Zelt hinzu und bittet ihn für die Familie seiner Tochter zu wählen. Der Mann wählt zwei Armreife, die zusammengehören. Der Mann dankt Euch und zieht sich dann wieder zum Eingang zurück.
Während der Häuptlingssohn und der Krieger wählen, hat der Schamane den Schlauch weggeräumt und überreicht den vier Abenteurern je einen Lederbeutel. Ihr haltet sie für eine Art Brotbeutel während der Häuptling zu Euch spricht: "Dies ist unser Geschenk. Mag es auch in dieser Region nicht so nötig sein wie in unserer Heimat, so ist es Tradition, ein Gastgeschenk mit einem Geschenk für die Weiterreise zu vergelten. In den Beuteln findet Ihr einen Schutz vor dem kalten Wind der Ebenen im Norden und getrocknetes Fleisch für viele Tage. Seid vorsichtig mit dem Fleisch, es ist nahrhafter als es auf den ersten Blick wirkt." Diejenigen die einen Blick in den Beutel werfen, sehen einige Streifen getrocknetes Fleisch und einen Tiegel aus Holz.
"Kommen wir nun zum eigentlichen Grund Eures Besuches. Wenn ich Euch recht verstanden habe seid Ihr Verteidiger dieser Region? Silbrigmond ist nicht weit von hier. Schattental hingegen" dabei wirft er er einen Blick zu Juliane "wird von dieser Horde nicht bedroht, soweit ich weiß, aber die Herrscher dort sind aber ein Verbündeter von Silbrigmond, wenn die Lieder, die auch bis zu uns dringen, die Wahrheit sprechen. Das Sune und Lathander sich gegen diese Horde stellen, kann ich nachvollziehen. Die Sonne ist stark so weit im Süden." Der Häuptling macht eine kurze Pause: "Berichtet, was Ihr bereits in Erfahrung gebracht habt und wir werden Euch mitteilen, was wir wissen und in welcher Lage wir stecken. Wir sind allerdings noch nicht lange hier und ich vermute Ihr habt mehr Möglichkeiten als wir."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 25.05.2019, 12:30:15
Elynore hatte offensichtlich gut gewählt und nicht nur in den Silberstücken. Erleichtert stellte Okszan die Truhe ab. Schaute zu wie die einzelnen Personen etwas aus der Truhe nahem und bedankte sich für das Gegengeschenk. Dies kam unerwartet. Beim Blick in den Beutel überlegte er kurz, ob im Tiegel eine Paste, ein Gewürz oder eine Medizin war. Etwas was später überprüft werden konnte. Auf jeden Fall freute er sich über das Geschenk.

„Ich würde uns zwar nicht Verteidiger der Region nennen aber ja, eure Zusammenfassung ist richtig Urtrrus.“ begann Okszan nachdem der Häuptling die Situation zusammengefasst hatte. Sein Blick wanderte kurz darauf zu Elynore. „Elynore, als Mitglied der Zaubergarde, kannst du unseren Gastgebern unseren Standpunkt und unser Wissen darlegen? Über das Angebot und unsere Möglichkeiten können wir dann reden.“
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 25.05.2019, 13:42:26
Elynore hatte sich leicht verneigt, als sie den Beutel gereicht bekam, und diesen dann ersteinmal verstaut. Die Schmuckschatulle ließ sie ersteinmal stehen, die konnten sie später noch einsammeln.

Als Okszan sie dann auffordert, weiterzusprechen, sagt sie zunächst: "Eure Bescheidenheit ehrt euch."

"Unsere Aufgabe ist es, diesen Krieg zu verhindern. Silbrigmond ist ein Ort des Friedens und der Künste, nicht des Schlachtens und Mordens. Wenn es uns möglich ist, dann würden wir diesen Krieg gerne aufhalten, bevor er richtig begonnen hat. Obould hat sein Auge auf den Edelstein des Nordens geworfen, soviel ist klar. Zwar kann ich mir nur schwer vorstellen, dass er dieses Ziel wirklich erreichen kann, denn Silbrigmond hat viele Verbündete, die Lieder sprechen wahr, aber selbst wenn nicht, würde der drohende Krieg viel Leid und Unheil über die Region bringen. Dies darf nicht geschehen. Wir kennen nicht alle seine Geheimnisse, und irgendwie muss er einen Plan haben, um die uralten Schutzmechanismen der Stadt außer Kraft zu setzen, denn sonst würden seine Orks eine Meile vor den Stadtmauern bereits die Lust verlieren, weiterzumarschieren. Wie dem auch sei, wir haben uns schon einige Zeit mit seinem Kriegslager hier befasst und versucht herauszufinden, wer seine Verbündeten sind. Wir konnten drei Gruppen ausmachen, die Zhentarim-Magier des Schwarzen Netzwerks, den Drachen Moorauge, und euren Stamm. Dazu natürlich die Truppen von Obould Vielpfeil selbst, sowie von Tharak Schwarzhauer."

"Unser Ziel ist es, seine Bündnisse aufzulösen, so dass er sein Vorhaben aufgibt und sich wieder in seine Festen zurückzieht. Den Drachen Moorauge konnten wir bereits überzeugen, dass er sich aus dieser ganzen Angelegenheit heraushält. Bei den Zhentarim sehen wir hingegen wenig Chancen zu einer diplomatischen Lösung. Sie werden wir mit anderen Mitteln davon abhalten müssen, ihr Vorhaben weiterzutreiben. Bei Eurem Stamm waren wir uns sicher, dass Ihr nicht freiwillig hier seid. Mittlerweile wissen wir ja auch wie sie Euch in diesen Krieg zwingen. Unser Vorschlag ist, dass wir Ihnen das Druckmittel nehmen, indem wir die Kinder Eures Stammes befreien und sie sicher zurückbringen. Dann seid Ihr frei zu gehen. Was wir noch nicht genau wissen, und weswegen wir heute hier sind, ist der genaue Aufenthaltsort. Wir wissen bereits, dass es sich um eine Festung irgendwo im Süden oder Osten von hier handeln muss. Es liegt nahe, dass es eine Feste der Zhentarim ist, womöglich ein geheimer Stützpunkt des Schwarzen Netzwerks. Wir haben die Hoffnung, dass Ihr etwas wisst, was uns hier weiterbringt. Und natürlich, dass unser Vorschlag auch in Eurem Sinne ist."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 25.05.2019, 16:08:41
Während Elynore gesprochen hatte, hat Okszan sie sie angeblickt. Nun schwenkt sein Blick langsam von ihr zum Hauptling hoch. „Wie ihr merkt, ehrenvoller Urtrus und weiser Kortor, sprechen wir klar. Ihr seid weder unsere Feinde noch hegen wir einen Groll gegen die Stämme des Nordens. Einzig der Frieden ist es uns wichtig. Kein Blut soll unnütz vergossen werden. Selbst wenn Obould einen Trick in der Hinterhand hat. Silbrigmond wird nicht einfach fallen.“ offen, einladend hebt er seine rechte Hand dabei zum Häuptling. „Zum Wohle unser aller Kinder Zukunft, helft uns den Frieden zu wahren, helft uns euch zu helfen.“

Es ist offensichtlich, dass er mit seinen Worten nur die von Elynore in einen Rahmen fassen möchte. Zeigen will, dass sie nicht nur für sich gesprochen hat.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 29.05.2019, 02:21:17
Der Häuptling nickt und berät sich kurz flüsternd mit seinem Schamanen in einer Sprache, die Ihr nicht kennt. Alle die magisch die Sprache verstehen könne, bekommen mit, das sie sich nur kurz beraten, ob sie Eure Geschichte für wahr halten und man Euch vertrauen kann. Während der Häuptling anscheinend sofort auf Eurer Seite ist, scheint sich die Begeisterung des Schamanen sich zunächst zwar in Grenzen zu halten, aber auch er schätzt die Chancen mit Euch anscheinend besser ein, als den Krieg auszufechten und vor allem sei das den Versuch wert ist, bevor sie Unschuldige töten.
Der Häuptling spricht dann: "Gut, wir stimmen Euch zu, das es auf jeden Fall besser ist, einen Befreiungsversuch zu starten, als in den Krieg gegen Unschuldige zu ziehen. Allerdings möchte ich Euch bitten darauf zu achten, falls Ihr nicht erfolgreich seid, das dem schwarzen Netzwerk nicht klar wird, das Ihr auf der Suche nach unseren Kindern seid. Damit ein Fehlschlag nicht gegen uns verwendet werden kann. Wie Ihr schon vermutet habt, haben die Zentharim unsere Kinder entführt, zumindest soweit wir wissen. Wir wissen nicht, wo sie festgehalten werden, aber da es sich um etwa drei Dutzend Kinder handelt, würde sich eine Festung vielleicht anbieten.
Was die Verbündeten angeht, so kann ich nur sagen, das ein Drache noch heute hier im Lager war. Auf jeden Fall war ein grüner Drache heute Vormittag hier. Er ist auf der anderen Seite des Lager gelandet und dann plötzlich verschwunden, mehr haben wir von hier aus nicht mitbekommen. Auf jeden Fall hat er das Lager nicht angegriffen. Seid Ihr sicher, das er er nicht mehr auf der Seite der Orks steht?"

Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 29.05.2019, 10:57:26
Für Okszan, welcher mit unberührter Mine die Diskussion verfolgte, war diese wieder ein Sympathiepunkt die Mamutreiter. Es war schön zu hören, dass sie vermeiden wollten unschuldige Zu töten aber auch ein gebührendes Misstrauen fremden gegenüber erbrachten.

„Drachen sind wechselhafte und gefährliche Wesen. Wie alle lebenden Wesen haben auch sie eigene Verlangen und handeln frei. So glaube ich dem Wort eines Drachens genauso wie dem jedes anderen Wesens.“ Das er Metalldrachen natürlich eher vertraute als chromatischen Drachen war hier Nebensache. „Der grüne Drache den wir trafen wird sich wie, Elynore sagte, aus der Angelegenheit um den Krieg heraushalten und so Obould schwächen. Dem sind wir uns sicher. Doch danke für die Nachfrage, wir werden es im Hinterkopf behalten.“ der Blick des Mönches wandert zu seinen Begleiterinnen und dann wieder zurück. Es wäre zu schön gewesen, wenn die Mamutreiter auf eine Festung hätten deuten können aber so müssten sie immer noch suchen. Wenigstens kannten sie nun das Band zwischen den Mamutreitern und Obould.
„Nun, ihr sagtet zwar, dass ihr erst angekommen seid, doch habt ihr Wissen darüber wo sich das schwarze Netzwerk konzentriert, wo ihr Machtzentrum ist? Denn dorthin würden sie wohl eure Kinder führen. Da das schwarze Netzwerk auch eines unserer Ziele sind, denke ich, dass wir euch guten Gewissens versprechen können, ihnen keinen Hinweis zu hinterlassen der auf dieses Gespräch oder sonstige Verbindungen zwischen uns schließen lässt.“ Er atmete tief ein. Ein Konflikt würde mit dem schwarzen Netzwerk war wohl unvermeidlich. Etwas betrübt stellte er hier für sich fest, den Drachen tatsächlich richtig verstanden zu haben, als dieser die Andeutung von geheim Informationen Stehlen oder unterwandern rasch wegwischte und auf etwas was sie unbedingt haben werden wollen Hinwies. „Über eure Kinder müssten wir auch noch etwas mehr erfahren. Wie alt sind sie, wie viele Mädchen und Jungen, gibt es aufmüpfige unter ihnen, welche sich Strafen bei ihren Wärtern einhandeln könnten? Dies seien nur Beispiele. Auch wäre wohl etwas gut, mit dem sie uns Vertrauen schenken werden. Erkennen, dass wir sie retten wollen und wieder mit euch vereinen werden. Der Ort der Vereinigung ist auch noch so eine Angelegenheit. Schließlich sollen die Kinder möglichst nicht in Gefahr gebracht werden und ihr auch nicht. Habt ihr besonders auch hier Vorschläge?“ Wieder ging sein Blick zu seinen Begleiterinnen. Vielleicht vielen Ihnen noch weitere Fragen ein die geklärt werden mussten. Am Ende stand auch noch im Raum was die Sicherheit anging, dass sich die Mamutreiter mit ihren Kindern wieder zurückzogen. Der Drache Moorauge hatte hierfür viel als Gegenleistung aber auch als Versicherung verlangt.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 29.05.2019, 13:41:55
Elynore fügt noch etwas hinzu, nachdem sie Okszan darauf aufmerksam gemacht hat, dass sie noch eine Anmerkung hat.

"Obould weiß noch nicht, dass Moorauge sein Bündnis mit ihm nicht aufrecht erhalten wird. Das wird sicher der Grund für sein Erscheinen hier sein, um ersteinmal keinen Verdacht aufkommen zu lassen. Wenn er plötzlich verschwunden ist, wird er sich in seine menschliche Gestalt verwandelt haben."

Dass die Schätze der Festung, in denen die Zhentarim die Kinder der Stammeskrieger gefangenhalten, eine Vorleistung sind, um das Vertrauen Moorauges zu gewinnen und den Bündnisbruch mit Obould zu besiegeln, erwähnt sie hingegen nicht. Es würde nur Misstrauen säen und die Barbaren mochten glauben, dass sie hier vielleicht nur Mittel zum Zweck sind, was aber natürlich nicht der Fall ist. Sie mussten ihre Lage nicht unnötig verkomplizieren.

"Was den Aufenthaltsort der Kinder angeht. Habt ihr vielleicht persönliche Gegenstände von ihnen, über die man sie aufspüren könnte?"
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 29.05.2019, 23:52:33
Der Häuptling winkt seinem Sohn, der aus einer der Truhen ein kleines Kleidungsstück hervorholt und es nach kurzem zögern Elynore übergibt.
Der Schamane greift zur gleichen Zeit in seine Kleidung und übergibt einen Lederbeutel ebenfalls an Elynore und sagt dazu: "Ich habe es selbst probiert und ich hatte sogar diese Haare benutzt. Aber ich war nicht erfolgreich, ich konnte nicht durchdringen. Vielleicht seid Ihr erfolgreicher. Allerdings kenne ich die Kinder alle persönlich und habe eine enge Verbindung zu ihnen. Trotzdem blieb mir ihr Aufenthaltsort verborgen. Dies ist Kleidung und die Haare von Mira, der Enkelin des Häuptlings. Sie ist 5 Sommer alt, hat wie wir alle helles Haar und blaue Augen." An Okszan gewandt antwortet er: "Es sind neunzehn Mädchen und vierzehn Jungen im Alter zwischen drei und fünfzehn Sommern." Dann nimmt er eines seiner auffälligen Schmuckstücke ab. Eine Silberkette mit einem großen beschnitzen Stück Mammutzahn. "Dies erkennt jedes der Kinder als meines. Zeigt ihnen das und sagt Ihnen, das der Häuptling und ich Euch schicken."
Der Häuptling sagt dazu noch: "Ich denke Ihre Anführer werden die beiden Ältesten sein, Katar und Mandari. Zumindest wenn sie gemeinsam gefangen halten werden. Es ist beruhigend zu wissen, das der Drache keine Gefahr mehr ist. Wenn Ihr die Kinder befreit habt, bringt sie zu einem befreundeten Stamm im Norden. Die Stamm der Silberzungen lagert im Moment im Sommerlager auf einem Plateau südlich des Gipfels des Drachenberges weit im Norden. Etwa drei Wochen wie das Mammut läuft von hier aus. Ich denke das ist etwa die gleiche Entfernung die Pferde in dieser Zeit zurücklegen. Sie kennen unsere Lage und kennen auch die Kinder."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 30.05.2019, 00:51:18
Elynore nimmt die Sachen entgegen und verstaut sie sorgfältig und mit dem nötigen Respekt davor. Ihr ist natürlich klar, dass ihre Art der Magie hier nicht besonders hoch angesehen wird.

Zum Schamanen gewandt fragt sie noch: "Was für Versuche habt Ihr bislang unternommen, um ihren Aufenthaltsort zu finden?"[1]
 1. Elynore würde dann mit ihrer Zauberkunde versuchen, die vom Schamanen verwendeten Zauber zu identifizieren, um sich ein besseres Bild zu machen.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 30.05.2019, 02:15:42
Der Schamane antwortet der Hexenmeisterin: "Ich habe versucht die Kinder in geschmolzenem Schnee zu sehen." Elynore ist sich recht sicher, das er damit eine Ausspähung (http://prd.5footstep.de/Grundregelwerk/Zauber/Ausspaehung) meint.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 03.06.2019, 08:49:21
Okzsan nickt nachdem er die Informationen vernommen hat. Die Anzahl der Kinder war schon groß und das Alter. Mit fünfzehn Sommern war es durchaus möglich halbstarke dabei zu haben aber das war eine Sorge die vor Ort geklärt werden musste. „Vielen Dank für euer Vertrauen. Wenn wir sie befreit haben, werden wir die Kinder zum Stamm der Silberzungen bringen.“ So nicht Elynore schon den Mamutzahn entgegen genommen hatte, nimmt Okszan diesen respektvoll entgegen und umschließt ihn mit seine Händen.
Sein Blick geht zu Juliane und Nachtigall. „Juliane und Nachtigall habt ihr noch fragen, welche aus euren Sichtweisen entstehen? Ich muss sagen, dass ich mich im hohen Norden nicht auskenne. Die Landmarke wird sicher zu finden sein, keine Frage aber vielleicht gibt es noch mehr was ich nicht zu sehen vermag.“ Für zumindest Juliane eindeutig, spielte Okzsan auf seine relative Unbedarftheit beim Reisen an. Schließlich versuchte er sich bei den Reisen auf Situationen einzustellen, was aber mindestens einmal schon eine Schwierigkeit mit sich gebracht hatte.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Juliane Weidenfeld am 03.06.2019, 09:48:36
Juliane hatte die ganze zeit geschwiegen, weil sie die Barbaren nicht beleidigen wollte. Jetzt wo Okszan das Wort direkt an sie richtete ging sie davon aus das es in Ordnung ist wenn sie nun die Stimme erhebt und selbst ein paar Fragen stellt "Mir ist noch nicht so ganz klar wann und vor allem wo genau Eure Kinder entführt wurden. Da wir im Moment keine Anhaltspunkte haben wo sich die Kinder befinden sollten wir zum Ausgangspunkt des Geschehens gehen um von dort aus die Spur auf zu nehmen. Ich kann mir nicht vorstellen das eine solche Gruppe von Kindern keine Spuren hinterlässt die wir nicht noch verfolgen könnten. Oder wisst Ihr ob von hier aus immer wieder in regelmäßigen Abständen kleiner Gruppen das Lager verlassen oder ankommen? Vielleicht gibt es ja auch vereinzelte Botenreiter? Oder geht ihr davon aus das bei der Entführung und der Kommunikation Magie eingesetzt wird? Ich kann mir nicht vorstellen das es zwischen dem Gefangenenlager und hier keine Kommunikation gibt."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 04.06.2019, 22:30:43
Der Häuptling schüttelt den Kopf:"Normale Spuren gab es fast keine. Wir haben ein paar Spuren im Zeltlager gefunden, die von Stiefeln stammten, die nicht von uns waren. Wir vermuten, das die Kinder unter dem Schutz von Zaubern wie Stille und ähnlichen in der Nacht entführt und wegteleportiert wurden. Außerhalb unseres Lagers gab es keine Spuren. Und das Gebiet ist unsere Heimat. Auch wenn ich nicht daran zweifle, das es vielleicht einen von Euch gibt, der sich hervorragend in der Kunst des Spuren lesens versteht, wenn wir nichts gefunden haben, bin ich mir sicher werdet Ihr nach mehr als zwei Wochen, in denen es  mehrmals geregnet oder vielleicht auch geschneit hat, nichts finden. Kortur konnte auch keine Magie entdecken. Allerdings vermuten wir, das der Magie-Einsatz zu lange her war, als das er für ihn noch zu entdecken war." Auf Julianes Frage bzgl der Kommunikation antwortet er: "Seit wir hier sind versuchen wir die Orks natürlich auch zu beobachten, aber bisher ist uns niemand aufgefallen, der das Lager betreten oder verlassen hat, der kein Ork oder Riese war. Außer dem Drachen natürlich. Allerdings sind die Zentharim dort im Lager. Sie erinnern uns regelmäßig." Ein Krieger steckt den Kopf herein, der dem Jüngeren der beiden Wachen etwas zuflüstert, der die Nachricht sofort weitergibt. "Jemand kommt vom Lager hierher, wir sollten Schluß machen." Eure beiden Gesprächspartner erheben sich sofort und der Schamane sagt:"Wir sollten ihnen Draußen im Lager entgegentreten, nicht das sie auf die Idee kommen hier drin nach Magie zu spüren."
"Ich danke Euch für Euer Erscheinen und für Euer Hilfsangebot, das wir dankbar annehmen. Mögen Eure Götter über Eure Wege wachen." Die vier Stammesmänner schicken sich an zu gehen, Ihr könnt noch ein paar Abschiedsworte sprechen, vielleicht auch noch eine kurze Frage stellen, aber dann wollen die vier los.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 06.06.2019, 10:18:43
Okszan erhob sich mit den Worten "Vielen Dank für eure Gastfreundschaft. Wenn meine Begleiterinen keine Fragen mehr haben, empfehlen wir uns. Ihr werdet wissen wenn unser Vorhaben von Erfolg gekrönt ist, auf dass wir alle wieder frei unsere Wege gehen können." er zumindest war dit bereit für die Abreise.

Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 06.06.2019, 11:55:46
Elynore erhob sich ebenfalls und verneigte sich nocheinmal zum Abschied. Sie sammelte nun auch die Schmuckschatulle auf und verstaute sie wieder in ihrer Umhängetasche.

"Wenn Ihr nichts einzuwenden habt, würde ich vorschlagen, dass wir Euch später, in etwa einem halben Tag, nocheinmal kontaktieren." Dabei blickte Sie Kortur, den Schamanen der Schneekatzen an.

"Wir lassen Euch dann wissen, ob wir den Ort gefunden haben. Und Ihr könnt uns von eventuellen Veränderungen hier berichten, so es denn welche gibt."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 08.06.2019, 11:22:59
Nachdem alles geklärt ist, und sie nun wirklich verschwinden sollten, konzentriert Elynore sich kurz, um den Zauberschutz fallenzulassen, der ihre anderen Bannzauber unterdrückt hat. Im Anschluss wirkt sie einen Teleportationszauber, um sie erstmal wieder an ihre bekannte Stelle zu bringen, von wo aus sie das Lager aus der Ferne noch etwas beobachten können.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Nachtigall am 13.06.2019, 20:51:28
Als sie wieder an ihrem Versteck angekommen sind, wendet Nachtigall das Wort an Elynore: "Nunja, besonders viel haben wir ja jetzt nicht herausbekommen. Aber immerhin ist uns der Uthgard-Häupling wohlgesonnen und wir wissen nun sicher, dass sie uns unterstützen werden, wenn wir ihre Kinder retten. Dabei frage ich mich nun aber, was Dich so sicher sein lässt, dass wir den Ort finden werden. Hast Du eine Idee?"

Nach kurzem Zögern fügt sie hinzu: "Vielleicht habe ich selbst eine Idee. Wenn bisher jeder Ausspähungszauber gescheitert ist, muss das heißen, dass die Kinder durch Bannzauber vor Ausspähung geschützt sind. Das werden sie natürlich nicht selbst getan haben, sondern ein anderes Wesen hat das getan. Vielleicht war dieses Wesen nicht umsichtig genug, sich selbst auch durch einen Bannzauber zu schützen. Und dies heißt, dass wir versuchen könnten, das Wesen selbst auszuspähen. Natürlich ist die Verbindung außerordentlich schlecht. Vielleicht werden wir gar nichts anderes sehen können, als die Umrisse oder die Umgebung. Aber vielleicht würde das schon reichen, um einen Hinweis auf den Verbleib zu bekommen. Ich versuche das mal."

Damit wirkte Nachtigall den Zauber Mächtige Ausspähung (http://prd.5footstep.de/Grundregelwerk/Zauber/MaechtigeAusspaehung).
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 13.06.2019, 22:18:17
Elynore nickt Nachtigall zu. "Ja, ich habe eine Idee. Ich weiß natürlich nicht sicher, ob es funktionieren wird. Aber die Chancen stehen nicht schlecht, würde ich sagen."

Als die Mystikerin es dann direkt selbst versuchen will, hält Elynore sie am Arm, um sie zu stoppen.

"Nein! Tu das nicht. Warte! Wir müssen uns erst vorbereiten. Wir dürfen es nicht überstürzen, sonst sind sie vielleicht gewarnt. Und dann ist womöglich alles umsonst gewesen."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Nachtigall am 13.06.2019, 22:25:09
Nachtigall lässt die Arme wieder sinken. “Nun gut, dann weihe uns doch in Deinen Plan ein.“, sagt sie mit leichter Ungeduld in der Stimme.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 13.06.2019, 22:47:31
"Nun, das ist eigentlich ganz einfach. Ich beherrsche einen Zauber, der uns den Aufenthaltsort verraten kann. Dazu benötige ich aber eine direkte Verbindung, daher die Frage nach den persönlichen Gegenständen. Die habe ich jetzt. Der größte Vorteil dabei ist, dass es keine Ausspähung ist und daher auch nicht so leicht verhindert oder, noch schlimmer, erkannt werden kann. Es gibt zu viele Möglichkeiten, um eine Ausspähung als solche zu erkennen, und wir müssen davon ausgehen, dass unsere Gegner sehr geübt im Umgang mit der Magie sind. Es dauert einige Zeit, den Zauber zu wirken, ich kann das nicht von jetzt auf gleich."

"Lasst uns noch einen Moment lang beobachten, was sich unten im Lager abspielt, dann kehren wir nach Silbrigmond zurück und sehen, was wir herausfinden können. Wir müssen uns auch überlegen, wie wir dafür sorgen können, dass sie ihre Gefangenen nicht einfach ermorden. Sie werden sich zwar wahrscheinlich sehr sicher fühlen, aber Vorkehrungen werden sie doch bestimmt auch getroffen haben. Wir dürfen hier auf keinen Fall unüberlegt handeln."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Meister am 14.06.2019, 01:30:47
Elynores Teleport bringt Euch sicher wieder in das Versteck und Ihr beobachtet das Lager noch einige Zeit.
Bei den Mammutreitern scheinen die Orks sich nur kurze Zeit mit den Mammutreitern zu unterhalten und dann ziehen sie sich wieder zurück. Einige Zeit später seht Ihr wie eine Person in grüner Kleidung alleine das Lager verlässt. Nachdem sie sich vielleicht fünfzig Meter vom Lager entfernt hat, seht Ihr, wie sie sich plötzlich in einen grünen Drachen verwandelt. Mit einem lauten Brüllen erhebt er sich in die Luft, dreht dabei im Tiefflug eine kleine Runde über das Lager und dreht dann nach Südwesten ab und verschwindet kurz danach aus Eurer Sichtweite. Elynore und Juliane ist auf den ersten Blick klar, das dies zwar ebenfalls ein äußerst beeindruckendes Exemplar eines grünen Drachen ist, aber das war definitiv nicht Moorauge, dieser Drache war etwas kleiner. Elynore ist sich auch recht sicher[1], das das ein weiblicher grüner Drache war. Vermutlich nur wenige hundert Jahre jünger als Moorauge.
 1. Wahrnehmung und Wissen Arkanes 31+x
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Elynore am 16.06.2019, 16:46:29
Als ihnen klar wird, dass der Drache dort nicht Moorauge ist, meint Elynore sofort: "Wir sollten sie verfolgen, also diese Drachendame dort! Wir haben ja noch den Windwandeln-Zauber von Nachtigall, damit sollte das doch gehen. Bleibt einfach weit genug von ihr entfernt, damit sie uns nicht entdeckt. Ich hoffe ihr habt alle helle Kleidung, damit wir auch wirklich wie Wolken aussehen."

Damit spricht sie ein Befehlswort, welches ihre eigene Kleidung weiß färbt, und beginnt mit der Verwandlung in die Wolkenform.
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Juliane Weidenfeld am 16.06.2019, 17:49:07
Auch Juliane war sehr schnell der selben Meinung wie Elynore und tat es ihr gleich. Auch sie sah zu das sich ihre sonst eher Erdfarbene dunklere Kleidung plötzlich in was helles weißes mit sanften hellblauen Tönen verwandelte, so das sich die Farbmuster gut dem Himmel anpassten.

"Also dann mal los, ich will nicht das uns dieser Drache entkommt, das ist unsere Beste Spur im Moment, also sehen wir mal wo es uns hin führt."
Titel: Im Norden braut sich etwas zusammen.
Beitrag von: Okszan am 16.06.2019, 20:13:18
Okszan der derweil das Lager beobachtet hatte, blinzelt kurz. Er fragte aber nicht danach, warum sie jetzt diesen Drachen verfolgen sollten und ob sie ihn nicht schon kannten. So stellte er sich etwas abseits und beginnt aus seinem Rucksack ein weißes Tuch hervor zu kramen. Nachdem er es sich über die Schulterngeworfen hatte, um so seine sonnengebräunte Haut zu verdecken, löste er noch eine  weiße Raffungen seiner sonst braun-weiß-goldene Mönchgewandung. Der Stoff legt sich hierdurch über die braune Hose und verdeckt so diese zu großen Teilen. Etwas unwohl fühlte er sich beim Verkleiden schon, da es Zeit kostete die sie scheinbar für die Verfolgung kaum hatten.