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Nachrichten - Abdo al'Mbabi

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Dalaran / Das Glück des Tüchtigen
« am: 10.12.2018, 14:45:34 »
Ich versuch mal das gleiche, auf das Mädchen bezogen (siehe ingame):
Sense Motive: 1d20d20+6 = (1) +6 Gesamt: 7
Perception: 1d20d20+7 = (15) +7 Gesamt: 22

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Dalaran / Der Weihort
« am: 10.12.2018, 14:44:12 »
Abdo hat gerade erst sein Hemd ausgezogen, als die Magd mit dem Kind auf dem Arm von dannen stapft. Trotz seiner eben noch gehegten Vorsätze hält es den Dunkelhäutigen nun jedoch nicht mehr an Ort und Stelle, und mit immer noch vor Wasser triefenden Hosen und entblößtem Oberkörper eilt er mit einigen schnellen Schritten der Frau hinterher und stellt sich ihr schließlich in den Weg.

"Einen Moment! Vielleicht habt Ihr es überhört, aber wir sind hier, um Prinz Uther Bericht zu erstatten, Eurem Herrn. Er ist doch Euer Herr, oder nicht? Also würdet Ihr uns bitte zu ihm führen?"
Während er die Frau anspricht, wirft er noch einmal einen genauen Blick auf die kleine Bele: Ihr Verhalten der Magd gegenüber kommt ihm doch merkwürdig vor. Zeigt sie irgendwelche Anzeichen von Furcht oder eine sonstige Reaktion auf die sie tragende Frau, die verdächtig wirken könnte?

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Dalaran / Zum silbernen Drachen
« am: 10.12.2018, 12:42:13 »
"Der Strick" besteht darin, dass Abdo automatisch in eine Schublade gesteckt wird: "Ah, ein Mann. Also muss es ein Macho sein, der die arme Lîf ignoriert, und zwar nur, weil sie eine Frau ist." Das Verhalten wird also nicht nur nachträglich in einen anderen Ablauf gestellt, sondern auch noch eine böswillige Motivation dahinter postuliert.

Wenn ich einen Macho spielen möchte, tu ich das. Wenn ich, wie hier, gerade diesen kulturellen Gegensatz zur dalaranischen Machokultur immer wieder dargestellt habe, und dann trotzdem deine Entgegnung mit der Raumfahrttechnikerin kommt, dann geht das Ganze über den Charakter hinaus und trifft mich persönlich.

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Dalaran / Zum silbernen Drachen
« am: 10.12.2018, 11:03:40 »
Erst in Gaias Posting ändert sich das, vermutlich um der Dramatik willens.

Nö, nicht wegen der Dramatik, sondern weil das Geschehen sich aus meiner Perspektive so abspielte. Jeder von uns stellt sich die beschriebene Szene nun einmal anders vor. Für mich ist die Sache ganz eindeutig so: Die Männer regeln das alles unter sich. Bis gestern war Lîf die Heilerin der kleinen Gruppe, doch kaum ist ein Mann da, der sagt, er kann auch heilen, wird bei einem medizinischen Notfall nicht einmal in Richtung der Frau geblickt. Es wird nicht gefragt: wer von euch kennt sich besser mit Ertrinken / Kindern aus? Die höhere Kompetenz des Mannes steht außer Frage.

Eine Alltagserfahrung für Frauen. Nehmen wir mal an, auf einer Party erzählte eine Raumfahrttechnikerin, sie habe an der Entwicklung und Produktion von der und der Rakete mitgewirkt. Oh, ah! Doch kaum will ein anderer Gast mehr von ihr erfahren, drängt sich ein Mann vor: ja, er kennt sich auch mit Raketen aus! Als Junge hat er gerne Modelle gebaut/Modellkarten gesammelt/vorigen Silvester hat er dreißig Raketen ins All geschossen! Und sofort fachsimpeln alle Männer mit unserem Raketenexperten und schließen dabei subtil (oder weniger subtil) einen Kreis, der unsere (augenrollende) Raumfahrtechnikerin ausgrenzt.

So liest sich die Szene aus meiner Sicht. Hat nix mit Dramatik zu tun. Dazu viel zu alltäglich.

Sorry, aber das empfinde ich schon ein bisschen unfair mir bzw. Abdo gegenüber. Ich habe an verschiedenen Stellen einfließen lassen, dass Abdo aus einer Gesellschaft kommt, in der Frauen und Männer real gleichberechtigt sind. Deshalb auch immer wieder sein Staunen, wenn es in Dalaran an dieser Stelle zu Konflikten kommt. Darunter fiel z.B. auch die Geschichte mit der x-ten Frau des alten Fürsten. An dieser Stelle bin ich im Endeffekt gemaßregelt worden, dass Abdo sich ja gefälligst mal stärker mit den hiesigen Gebräuchen befassen soll.
Abdo hat Lîf als Führerin der Gruppe vorgeschlagen, weil er sie für die beste Wahl hält. Wenn er der Macho wäre, als den du ihn und im Prinzip alle Männer hier darstellst, hätte er von vornherein Rogar ausgewählt.
Und jetzt drehst du ihm einen Strick daraus, dass er Rogar das Kind gibt? Wenn aus Lîfs eigenem Posting wirklich genau hervorgeht, dass sie NOCH NICHT an der Stelle des Geschehens ist?
Zitat
Zwar sind die Männer bereits dabei, zu helfen, doch sie sucht in ihrem Gedächtnis ganz automatisch nach Möglichkeiten, sie dabei zu unterstützen. Leider fällt ihr in der Panik wenig hilfreiches ein.
Soll ich auf diesen Satz hin schreiben: "Lîf ist zwar noch ein Stück entfernt, aber Abdo hat ja keine Eile und wartet lieber mit dem bewusstlosen Kind im kalten Wasser, bis sie da ist, während Rogar mit ausgestreckten Händen danebensteht"?

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Dalaran / Der Weihort
« am: 03.12.2018, 22:21:17 »
Abdo hat nur Augen für das Kind, welches er den ersten Händen übergeben hat, die sich ihm entgegengereckt haben. Bang beobachtet er die Bemühungen des Dain, das Mädchen wiederzubeleben, und so bemerkt er nicht die Spannungen, die sich unter den anderen, insbesondere Tristan und Lîf, aufbauen. Erst als das Kind jäh zu husten beginnt und das Wasser ausspuckt, das es geschluckt hat, fällt die Anspannung von dem Ya'Keheter ab und er beginnt, wieder an Land zu klettern - wo er gerade wieder festen Boden unter den Füßen spürt, als das Waschweib[1] die Szene betritt.

Völlig außer Fassung ob deren Reaktion steht Abdo erst einmal nur schweigsam und mit offenem Mund da und kann sein Unverständnis nicht verbergen. Was für eine Frau bringt es fertig, ein in Lebensgefahr schwebendes Kind zu ignorieren, ja sogar noch deren Retter zu beschimpfen? Vielleicht ist es die Überraschung, vielleicht aber auch ein Stück Weiterentwicklung: jedenfalls bleibt der Krieger zumindest äußerlich ruhig und geht die Frau nicht an, so wie er es vor kurzem wohl noch getan hätte. Diesen Part überlässt er Lîf, die dafür ohnehin besser geeignet ist. Und so beobachtet er das Geschehen, als er langsam merkt, wie seine Glieder im Wind zu schlottern beginnen, und sich etwas abseits begibt, um seine Oberbekleidung auszuziehen und gegen trockenen Ersatz zu tauschen.
 1. EDIT Gaja: wütend gestrichen. Sie ist nicht wütend, s. auch nächsten Beitrag.

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Dalaran / Zum silbernen Drachen
« am: 03.12.2018, 22:01:07 »
Ich möchte nur nochmal darauf hinweisen, dass die zeitliche Abfolge durch die Postings eigentlich klar war:
"Tristan – das Kind..!" stößt sie erschrocken hervor. Dann sucht sie zu dem Teich zu kommen, so schnell es ihr Zustand erlaubt. In Gedanken richtet sie ein Stoßgebet an die Große Mutter. Zwar sind die Männer bereits dabei, zu helfen, doch sie sucht in ihrem Gedächtnis ganz automatisch nach Möglichkeiten, sie dabei zu unterstützen. Leider fällt ihr in der Panik wenig hilfreiches ein.
Wenig überraschend sieht er dort Rogar, überbrückt die Distanz mit einigen kräftigen Schritten, und übergibt dem Dain sein Bündel so rasch es geht.
Bedingt durch ihre eingeschränkte Beweglichkeit trifft Lîf erst am Ort des Geschehens ein, als der leblose Körper des Kindes schon tropfnass am Boden liegt. Sie kniet sich mit einem angestrengten Schnaufen neben Rogar und mustert den Patienten, die Miene versteinert vor Sorge.
Lîf schreibt selbst, dass sie erst ankommt, als Abdo das Kind an Rogar übergeben hat.

Erst in Gaias Posting ändert sich das, vermutlich um der Dramatik willens.
Als Aeryn für Lîf Platz macht, damit diese sich um das bewusstlose Kind kümmern kann, gerät sie Rogar in den Weg, der es aus Abdos Armen entgegennehmen will. Für einen Moment orientierungslos, hält sie inne, sodass die beiden Männer die Übergabe vollziehen können. Möglich, dass die eine der drei anwesenden Frauen sich ihren Teil denkt, Tristans Augen jedenfalls werden schmal und seine Fäuste ballen sich. Was wagen es die beiden, sein Weib so zu übergehen. Sie ist die drudkvinde!
Jetzt war es scheinbar Rogar, der sich vorgedrängelt hat, und Abdo, der Lîf übergangen hat, obwohl sie schon abnahmebereit dastand. Und schon zeigt es Wirkung, und wir haben potenziell schon wieder Streit in der Gruppe ...
In Lîf kocht langsam ihr angeborenes Temperament höher. Erst die Zurücksetzung durch Rogar, die sie als neue gewählte Anführerin – nach ihrer Auffassung also als Versöhnerin und ausgleichende Mutterfigur – hingenommen hat, um Streit zu vermeiden.
Ich möchte damit nur sagen, dass es für irgendeinen Streit gar keinen Grund gibt.

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Dalaran / Zum silbernen Drachen
« am: 08.11.2018, 10:00:31 »
Ja, also mit einer 15 entdeckst Du das Kind im Wasser rasch, und eine 20 reicht auch locker, um schnell an die Stelle zu gelangen. Und dank Deines improved grapples bekommt es nicht einmal einen Gelegenheitsangriff gegen Dich!  :)

Ich hab das mal in einem kurzen Beitrag beschrieben, und dabei offengelassen, ob das Kind noch bei Bewusstsein oder schon ohnmächtig ist, wenn ich es Rogar übergebe.

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Dalaran / Der Weihort
« am: 08.11.2018, 09:59:20 »
Abdo muss sich nur kurz unter Wasser orientieren, und er hat Glück: Ob es der Zufall so will oder eine Fügung Aris', kaum ins Wasser eingetaucht, sieht er vor sich einen dunklen Schemen, dem er entgegentaucht - und tatsächlich entpuppt dieser sich beim Näherkommen als das Kind, dessen Fuß sich wohl in einer Art Schlingpflanze verfangen haben muss und das panisch, aber auch erfolglos, mit allen Gliedmaßen wedelt. 

Als Abdo es erreicht, haben seine Kräfte schon merklich nachgelassen, und Eile ist geboten. Mit einem schnellen Ruck reißt der Ya'Keheter die Ranken entzwei, greift sich das Kind, indem er den anderen Arm um dessen Oberkörper legt, und zieht es an die Oberfläche, wo er sofort nach helfenden Händen Ausschau hält. Wenig überraschend sieht er dort Rogar, überbrückt die Distanz mit einigen kräftigen Schritten, und übergibt dem Dain sein Bündel so rasch es geht.

"Wir müssen das Wasser aus der Lunge schaffen!" teilt er ihm überflüssigerweise mit. "Es hat sicher viel geschluckt."

9
Dalaran / Zum silbernen Drachen
« am: 08.11.2018, 09:43:14 »
Ich finde ja, diese Art der Kommunikation mit Kleinkindern passt ganz ausgezeichnet zu Rogar  :wink:

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Dalaran / Das Glück des Tüchtigen
« am: 06.11.2018, 18:22:06 »
Dann versuch ich es mal:
Wahrnehmung: 1d20d20+7 = (8) +7 Gesamt: 15 (außer das Kind ist ein Dämon, dann nochmal +2)
Akrobatik: 1d20d20+6 = (14) +6 Gesamt: 20

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Dalaran / Zum silbernen Drachen
« am: 06.11.2018, 18:20:28 »
Ich hab improved grapple, damit kann ich das Kind sicher toll packen :)

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Dalaran / Zum silbernen Drachen
« am: 05.11.2018, 23:54:38 »
Soll ich auf Schwimmen würfeln? Wahrnehmung?

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Dalaran / Der Weihort
« am: 05.11.2018, 23:52:58 »
Abdo hört sich die Erläuterungen Tristans staunend an - der schiere Aufwand, der hier getrieben wird, um so etwas Grundlegendes wie eine Ehe in die Wege zu leiten, weckt in ihm eine Mischung aus Faszination und Unverständnis. Dann jedoch fallen ihm alte Geschichten aus seiner Heimat ein, über Fürsten und Kalifen, Ehen, die aus rein politischen Zwecken geschlossen wurden. Und plötzlich geht ihm auf, dass einige der Dinge, die er für rückständige Rituale hält, in Wirklichkeit dazu geschaffen sind, in einer komplizierten Welt eine Machtbalance zu erhalten. In Ya'Kehet ist all das nicht mehr nötig, seit keine Macht mehr existiert, die verteilt werden kann, das Leben ein einziger Existenzkampf ist. Sollte das der Grund gewesen sein, dass Aris die Invasion der Shetani zuließ? Um den Menschen zu zeigen, wie eitel all ihr Tun die ganze Zeit gewesen ist?

Abdo hängt diesen Gedanken eine Weile schweigend nach, ist dann allerdings froh, dass das nahende Anwesen selbige zerstreut. Doch just, als er sich umzusehen beginnt, sieht er zufällig in die Richtung des Teiches, als ein kleines Kind hineinfällt. Ohne dass es den Umweg über seinen Verstand braucht, setzen seine Beine sich sofort in Bewegung und er beginnt in die Richtung des Steges zu rennen. Es ist kein besonderer Mut oder etwas in der Art (welchen Mut erfordert es schon, in einen Teich zu springen?), sondern einfach nur eine automatische Reaktion auf das Schreien der Kinder, die den Krieger dazu bringt, schließlich kopfüber ins Wasser zu hechten an der Stelle, wo das Kind zuvor untergetaucht ist, und dort im Tauchen nach dem Körper des Kleinen zu suchen.

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Dalaran / Der Weihort
« am: 01.11.2018, 18:25:24 »
Kjartans Drängen schmeichelt Abdo gegen seinen Willen, und er beschließt, sich schon bald mit einem Plan für ihre gemeinsamen Übungen zu befassen. Selbiges entgegnet er auch dem enthusiastischen jungen Mann, vertröstet ihn jedoch damit, dass er sich zunächst überlegen muss, wie seine eigene Ausbildung begonnen hat - schließlich liegt dies schon weit über zwanzig Jahre zurück. Und wie lehrt man einen Erwachsenen? Ein anderer Weg als sein eigener (der durchaus nicht mit wenigen Schlägen verbunden war) ist wohl nötig.

So grübelt er also während der Reise über diese Dinge nach, und ist nicht unglücklich, als seine Gedanken schließlich davon abgelenkt werden, dass sie das Gut des Fürsten erreichen. Verglichen mit dem Kloster scheint es eher bescheiden zu sein, was aber wenig überrascht, wenn er sich die Worte in Erinnerung ruft, die Ayrin ihnen zu Beginn ihrer Reise auf den Weg gegeben hatte. Also lauscht er Freydis' Ausführungen über Soren Villag und muss wieder einmal feststellen, dass die hiesigen Sitten ihn immer wieder überraschen. In diesem Fall scheint jedoch auch Tristan seine liebe Mühe mit den Eigenheiten des Fürsten zu haben, wenn auch aus anderen Gründen als er.
"Mir fällt es eher schwer zu verstehen, welche Frau sich mit einem solchen Mann noch einlässt. Spätestens seine vierte Frau hätte ihm in der Hochzeitsnacht den Dolch ins Herz rammen sollen."

Als Kjartan schließlich Anstalten macht, an die Tür des Hauses zu klopfen, ermuntert Abdo ihn mit einem zustimmenden Nicken und legt daraufhin Tristan die Hand auf die Schulter, um das Gespräch nun zu unterbrechen.

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Dalaran / Der Weihort
« am: 30.09.2018, 13:07:38 »
Verwundert blickt Abdo den jungen Mann an, als dieser ihn zurückhält.
"Ich wollte dich nicht beleidigen." antwortet er ehrlich betroffen. "Es tut mir leid, wenn ich den Eindruck erweckt habe, ich nehme dich nicht ernst. Aber es ist so, wie ich sage. Es gibt nur noch wenige Meister meines Ordens, und ich habe weniger gelernt, als du vielleicht glauben magst. Das Wissen, von dem du sprichst, und von dem ich sprach - das meiste davon ist verloren, und wir kämpfen einen verzweifelten Kampf, um das Wenige, was wir gerettet haben, zu bewahren. Vieles, nein das meiste, was unsere Kampfkunst ausmacht, ist mir bisher verschlossen geblieben. Ist es sinnvoll, wenn der Einäugige versucht, dem Blinden das Schießen mit dem Bogen beizubringen?

Aber ich merke, dass du es wirklich ernst meinst mit deinem Anliegen. Und vielleicht ist es wirklich so, dass ich unser Wissen in diesem Land bewahren kann. Also will ich versuchen, deinen Wunsch zu erfüllen, auch wenn ich noch nicht wirklich weiß, wie ich überhaupt anfangen soll."

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