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Nachrichten - Miko Yumi

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Es dauerte eine Weile, bis sich die Frau des Schmiedes soweit in den Griff bekam, sich nicht mehr gegen den Griff zu stemmen, sondern stattdessen die Tränen wegzuwischen - was nicht allzuviel half, denn es kamen weitere. Mit schmalen Augen starrte sie auf die Hände des jungen Kriegers, die sie festhielten, und zischte: "Ich werde es nicht zulassen, das meiner Tochter etwas geschieht! Der Fürst mag mir meinen Mann genommen haben - NIEMAND wird ihr auch nur nahe kommen!"

Trotz der Worte machte sie nicht mehr den Eindruck, als würde sie gleich losstürmen wollen. Herausfordend starrte Chúsei Tsuyoshi an: "Und Herr, was habt ihr nun vor? Werdet ihr uns trainieren und führen?" Es war nicht eindeutig zu erkennen, welche Antwort sie bevorzugen würde, aber es war deutlich, dass sie einer Frau der Tat, wenn es so etwas gäbe, sehr nahe kam. Und mit ihrer Physik und Entschlossenheit würde sie vermutlich auch eine Herausforderung für einfache Krieger darstellen - sowie ein leuchtendes Beispiel für ihre Mitkämpfer.

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Für Chúsei:
Liebreiz für eine Berührung: 5d65d6 = (3, 5, 3, 5, 1) Gesamt: 17

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Erst das in-den-Weg-treten schien Chúsei Tsuyoshis Gegenwart wieder klarzumachen, zumindest zuckte ihr Blick zu ihm, wenn er auch noch immer von Wut erfüllt war. Erst mit seinen Worten und seinen Griffen nach ihr zuckte sie zusammen und ihr wurde bewusst, dass sie den Sicherheitsabstand (und jeden Respekt) vernachlässigt hatte. Sie versuchte auszuweichen, traute sich aber nicht, ihre Körperkraft einzusetzen und verlor so das kleine Gerangel. Der junge Krieger bekam so einen widerwilligen Blick und heiße Tränen der Wut zu sehen, begleitet von einer ziemlich steifen Haltung, denn sie versuchte, ihre überbordenen Emotionen in den Griff zu kriegen. Mit einem Zischen - heißem Eisen im Wasser gleich - brachte sie hervor: "Es kann, es darf so nicht bleiben. Es muss etwas getan werden! Soll, nein muss ich alles allein organisieren, gegen diese..." Im letzten Augenblick unterdrückte sie wohl ein äußert unhöfliches Wort. sie schluckte, bekam sich besser in den Griff, und ergänzte mit ruhigerem Ton: "Herr?"

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Kagematsu: Was zurück bleibt / Geflüster der Kami
« am: 27.09.2019, 23:03:43 »
 :D Berührung ausgelöst, oder? :wink:

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Kagematsu: Was zurück bleibt / Geflüster der Kami
« am: 24.09.2019, 12:44:38 »
Eh, ich schreibe gerade als Chusei, nicht als Miko. ☺️

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Da es so lange dauerte, bis Tsuyoshi antwortete, machte sich Chúsei nur umso mehr Sorgen. Sie blieb sicherheitshalber außerhalb der Reichweite seines Schwertarmes und flüsterte: "Herr?" Sie fragte sich, ob er sie gehört hatte. "...durfte ich wohl nicht fragen...", murmelte sie nervös zu sich und begann, langsam zurückzuweichen.

Doch dann bekam sie endlich eine Antwort, die sein Zögern in ein ganz anderes Licht rückte. Und ihre Furcht wieder erstarken ließ, die die vergangenen Worte der Alten gedämpft hatte. Schrecken und Unglaube zeichneten sich auf ihrem Gesicht ab: "Das...ist doch wohl nicht deren Ernst! Wir haben kaum eine Chance zu überleben, mein Kind erst recht, und die..." Ihre Gesichtszüge wechselten zu Wut hinüber. "Das waren mit Sicherheit ...", sie nannte vier Namen, die wahrscheinlich vorhin gefallen waren, keiner von ihnen der Hausherr aus Kimikos Verwandtschaft. "Mal sehen, was die ihren Frauen zu erzählen gedenken. Ach was, das höre ich mir selbst an!" Die Frau des Schmiedes schiebt ihre Ärmel hoch und lässt ihre Muskeln spielen, die Gegenwart des jungen Kriegers scheint in ihrem Anfall rechtschaffener Wut vergessen.

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Chúsei hatte durchaus mitbekommen, dass sich der Ältestenrat des Dorfes zusammenfand, um die neusten Entwicklungen zu beraten und einen Plan zu entwerfen. Sie sah zwar nicht, was es groß zu besprechen gab und wäre gerne dabei, doch nötigten die Alten ihr genug Respekt ab, von solchen Einwendungen abzusehen. Nichtsdestotrotz wollte sie wissen, was geplant worden war, schließlich betraf es sie auch, ja sogar vorallem, als eine der kräftigsten und aktivsten Frauen im Dorf. Entsprechend unruhig streunte sie den Nachmittag und Abend in der Nähe des Anwesens des Dorfsprechers herum. Als die Herren aufbrachen, wurde sie von ihnen ignoriert, keiner der Gehenden ließ sich auf ein Gespräch mit ihr ein.

Frustriert und mit banger Sorge stapfte sie ins Dorf zurück und wäre beinahe mit dem jungen Krieger zusammengestoßen. Sie erinnerte sich - er war auch eingeladen gewesen und als einer der ersten vom Hof geeilt. Sie zögerte, war die letzte Begegnung doch eine intensive gewesen. Andererseits schien er offen zu sein und sich für die Belange der einfachen einsetzen zu wollen. Sie raffte ihren Mut zusammen, trat zwei Schritt zurück, um außer Reichweite eines Schlages zu sein, und begann zu sprechen: "Herr, Edler? Verzeiht, darf ich fragen - was...was beschlossen wurde..eben?"

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Kagematsu: Was zurück bleibt / Geflüster der Kami
« am: 26.08.2019, 16:40:47 »
Ok, magst du bitte mit deinem Aufbruch beginnen? Irgendwo vor der Tür könntest du dann auf Chúsei treffen und ich kann dann ihre Überlegungen rückblickend darstellen sowie das Gespräch einfädeln, solltest du das noch nicht getan haben.

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Kagematsu: Was zurück bleibt / Geflüster der Kami
« am: 23.08.2019, 06:03:59 »
Ja, ich brauche nur noch eine gute Szenenidee für Chusei, um erst eine Berührung, dann ein freundliches Wort zu provozieren. Meine erste, etwas lahme wäre, dass sie an den Ergebnissen der Alt-Männer-Besperchung interessiert ist und nur aus Respekt nicht ins Haus eingedrungen ist. Nun wartet sie draußen und wird von den Nachrichten enttäuscht sein.

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Solange Tsuyoshi sie zumindest noch anlächelt, schafft es Yumi nicht, ihren Lachanfall unter Kontrolle zu bringen, spätestens beim nächsten Blickkontakt bricht es wieder aus ihr heraus. Immerhin wringt sie ihre Haare aus und fixiert sie wieder mit einem Band hinter dem Kopf. Als sein belustigter Ausdruck einerm verwunderten Platz macht kriegt sich die junge Frau auch wieder ein und begegnet seinem Blick offen und neugierig, ohne Scheu oder jegliche Zurückhaltung. Sein Vergleich lässt sie lächeln: "Ich hoffe, ihr habt sie in guter Erinnerung. Was ...?"

Doch bevor sie ihre Frage zuende bringt und die beiden jungen Menschen sich weiter in gegenseitiger Betrachtung verlieren, wird die Stille von einem lauten Krachen unterbrochen. Etwas großes, schweres bahnt sich den Weg durch den umliegenden Wald. Sofort werden sich beide ihrer Umgebung wieder gewahr, unterbrechen ihr Tun und springen auf. Zum Glück kündigt der Lärm den Störenfried schon vom weiten, sodass beide ein angemesseres Aussehen annehmen können und sich ein Versteck suchen können - zumindest, wenn sie es hastig angehen.

Der Lärm wird immer lauter und schließlich bricht die Quelle auf die Lichtung des Teiches: Ein wildgewordener Ackergaul, völlig von Sinnen dank diverser Verletzungen, die er sich beim Durchbrechen des Gehölzes zugezogen hat. BeimAnblick des Teiches stürzt er sich halb hinein und beginnt zu saufen. Die junge Miko lässt einen mitleidigen Laut von sich und lässt sich nicht davon abhalten, sich dem armen Tier zu nähern. Zunächst schreckt der Gaul auf, doch kann Yumi ihn beruhigen, bis sie seinen Strick zu fassen kriegt. Eine nähere Untersuchung des Tieres fördert neben einem verletzten Bein auch einen Pfeil in seinem Hinterteil und fremdes Blut auf seinem Rücken zutage.

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Kagematsu: Was zurück bleibt / Geflüster der Kami
« am: 04.05.2019, 22:59:24 »
Ok, wieder was gelernt - dann macht die Unterbrechung auch mehr Sinn, da sie einen echten nachteil fabriziert. Gut, ich denke, ich werde morgen zum posten kommen.

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Kagematsu: Was zurück bleibt / Geflüster der Kami
« am: 04.05.2019, 20:06:02 »
War es bei Chúsei nicht so, dass sie die aktuelle Zuneigung noch abschließen konnte, als die Unterbrechung kam? Was ist hier anders?

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Liebreiz für einen verstohlenen Blick:
1d61d6 = (5) Gesamt: 5

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Yumis Schrei geht in ein Gurgeln über, als sie untertaucht. Sie schluckt ein Menge Wasser, schafft es aber, sich von Tsuyoshi zu lösen und mit schnellen und geschickten Schwimmstößen an die Oberfläche zu kommen, wesentlich ferner vom Ufer. Sie spuckt, schüttelt sich und versucht, ihre Haare aus dem Gesicht zu bringen. Ohne festen Grund gelingt ihr das nicht, sie schwimmt mit kräftigen Stößen näher ans Ufer. Wo sie nun steht, geht ihr das Wasser bis kurz unter die Hüfte. Komplett durchnässt bis auf die Haut und mit gelösten Haaren steht sie da und beginnt ihre Haare und Kleidung in Ordnung zu bringen. Wirklich gelingt es ihr nicht.

Erst als der junge Mann sein Gedicht zitiert, lacht und sich ans Ufer fallen lässt, wird sie sich seiner wieder gewahr. Zunächst irritiert, fällt ihr ihre desolate Präsentation gar nicht auf, sie lässt sich von der guten Laune anstecken. Erst kichert sie, dann gibt sie ihre Bemühungen mit ihrem Aussehen auf, watet Richtung Ufer und setzt sich mit untergeschlagenen Beinen neben ihrem Gast hin. Mittlerweile hat sich ihr Kichern in glockenhelles Lachen gewandelt. Gemeinsam schallt das Lachen der beiden jungen Menschen über den Teich.

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Kagematsu: Was zurück bleibt / Geflüster der Kami
« am: 24.04.2019, 20:56:19 »
Ob er überhaupt kippt, abgelenkt vom Anblick ist, sie vielleicht mitreißt, oder sich fängt wollte ich dir offen lassen.

[Was könnt man nicht alles daraus machen - all die hohen Liebreiz-Zuneigungen - aber die anderen Damen sind nicht jung/naiv genug. :wub:]

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