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Nachrichten - Rogar, Apothekarius

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Dalaran / Der Weihort
« am: 10.12.2019, 06:37:40 »
Zunächst nickte Rogar Lifs zu Lifs Worten, um zu zeigen, dass er sie durchaus wahrgenommen hatte. Ihr wie dem rüstungs- und waffenlosen Krieger nahm er immer noch ihre Worte aus dem Tempel krumm. So schmälerten sich auch seine Augen bei der Bezeichnung, die er erntete. Laut genug für sie alle zu hören grummelte er indigniert: "Ich habe einen Namen und ich bitte sehr darum, dass ihr, wenn ihr ihn schon nicht zu verwenden versteht, euch zumindest einer nicht beledigenden Bezeichnung meines Volkes bedient. Wir sind die Dain." Prompt ärgerte er sich über seinen eigenen, wenig diplomatischen Ton, aber sein Blut brodelte mal wieder.

Nachdem Aeryn ihren Vorsprung bekommen hatte, schloß sich der Apothekarius Freydis und Abdo an, das Haus aufzusuchen. Kjartans Frage ließen ihn zwar die Augen rollen, er bemühte sich trotzdem um eine Antwort: "Wir sidn irritiert von dem mangelnden Anstand und Respekt der Frau von eben, ebenso von ihrer Gleichgültigkeit dem Unfall - dem knapp vor dem Tod gerettet werden und der Gefahr einer Folge für das kleine Kind."

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Dalaran / Der Weihort
« am: 02.12.2019, 06:58:26 »
Seitdem die Frau vom Hof erschienen war, war Rogar still geworden. Zumindest was das Reden anging, wer seinen Gesichtsausdruck beobachtete, konnte ganz andere Dinge wahrnehmen: Zuerst dominierte Unglauben, dann Wut, schließlich blieb es bei zunehmend finster-grimmig.

Der Lüge bezichtigt zu werden, als Fremdling abgekanzelt zu werden ohne eine Spur Höflichkeit, hatte er schon das ein oder andere Mal erlebt. Er war froh, dass er ihre Worte nicht für voll nehmen musste. Der Umgang mit dem Kind und die Aussagen über die Krankheit des Hausherrn waren in seinen Augen jedoch Zeichen absoluten Barbarentums. Nur wer sich vermehrte wie Ungeziefer und ungefähr genauso lange lebte - also nicht genug Erfahrung sammelte, um erwachsen zu werden - konnte so denken. Es war ein verdammtes Geschenk, ein neues Leben hervorbringen zu können, und es war offensichtlich verschwendet! Und gerade weil Menschen so zerbrechlich waren, sollten sie doch umso mehr auf ihre etwas erfahreneren und deren Gesundheit achten! Dem Apothekarius lagen eine Menge Worte auf den Lippen, aber er unterdrückte sie, denn sie wären undiplomatisch und verschwendet gewesen. Er konnte nur darauf setzen, dass seine anscheinend vernünftigeren Reisegenossen hier etwas Einfluss übten. Hoffnungsfoh ließen ihn aber die Versuche nicht zurück.

Abdos Worte provozierten ein Schnauben, dem noch ein Teil seiner Wut, aber auch ein wenig sarkastischer Humor innewohnte. Er nahm ihm immer noch übel, als schwachgeistig bezeichnet zu werden, seine Worte zeugten von einem Ansatz Vernunft. "Unser Reden seit Jahrhunderten[1]. Aber wenn man die Blüte seiner Nachkommen selbst kaum erlebt...", grummelte er in seinen Bart. Ihm war bewusst, dass er nicht diplomatisch war, aber wie sonst sollte er seiner Wut gerecht werden? "Kein Einwand von meiner Seite, was Frau Merle angeht. Dann können wir sie gleich kennenlernen. Unter Umständen können wir auch anbieten, mal nach dem Vater-Herren zu schauen, Heilkundige können wir aufbieten." Er packte seine Sachen und schien griff kurz verdrießlich nach seiner Axt - mit seiner Kampfausbildung hatte er bisher ein erbärmliches Bild abgegeben.
 1. Klingt bei ihm mehr nach 'Jahren'.

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Dalaran / Mit Hammer und Griffel
« am: 29.10.2019, 17:13:39 »
So, endlich komme ich mal zu einem Anfang:

Bei der Änderung der Geschichte der Schrift bin ich mit einverstanden, ein paar Gedanken sind mir noch gekommen:
Hatte Freydis nicht irgendwo Akadische Runen gesehen (in ihrer Vorgeschichte) und deren Ähnlichkeit mit Rogars Aufzeichnungen festgestellt? Sie hofft doch, wenn ich mich recht erinnere, von Rogar Dainsche Runen zu lernen, um sie lesen zu können.
Ich stelle es mir so vor, dass die Dain bei ihrem Glauben an die Wahrheit und Absolutheit des Geschriebenen zunächst zögern, jemandem überhaupt etwas beizubringen. Dann konzentrieren sie sich wahrscheinlich erst darauf, anderen nur das Lesen beizubringen, um die geschlossenen Verträge sicherzustellen. Am Ende werden sie, denke ich, nicht unglücklich sein, dass die anderen die Schriftsprache zwar übernommen, aber abgewandelt haben. Dann kann man immer behaupten, nicht-dainisch-Geschriebenes enthalte nicht die absolute Wahrheit wie das der Dain.
Die Begrenzung auf 54 Runen ist nur eine vereinfachte Sprachvariante, oder? Bisher hatte ich es eher chinesisch halten wollen, sodass es auch persönliche (Varianten von) Runen gibt und man zwar mit wenigen Runen viel sagen kann, es aber beliebig vielfältig und kompliziert weiter gehen kann.

Was die angepassten Geschichten sonst angeht da habe ich keine Einwände, selbst wenn die alten Dain mit ihrem "Wir machen die primitiven dienstbar" nicht gut wegkommen - sind halt die einzigen, denen man es zutraut? Die Riesen waren zu wenige und konnten keinen Nutzen ziehen, aber haben die vergangenen Hochkulturen der Elfen und Akadier sich nicht daran beteiligt?

RELIGION:
Die Ahnen sind für die Dain genau das: ihre Vorfahren, die ersten Zwerge, von denen sie alle abstammen. Die erste Generation waren die Kinder der nullten, die zweite entsprechend deren Enkel. Ihre Lebensgeschichten und Errungenschaften sind das, was das Leben der Dain bis heute definiert.

Ihre Geschichten sind in Stein gemeißelt und werden regelmäßig von den Priestern und Archivaren vorgelesen. Diese Lesungen sind quasi die Gottesdienste der Dain. Die Ahnen, vor allem diese ersten, werden als leuchtende Vorbilder dargestellt und die Dain aufgefordert, ihnen nachzueifern. Die Lesungen werden in regelmäßigen Abständen geplant, jede Gruppierung bekommt speziell auf sie zugeschnittene. Beim Schichtwechsel in der Mine erhalten die Minenarbeiter vor ihrer Einfahrt eine Lektion aus dem Leben des ersten Minenarbeiters, ein Kriegszug am Vorabend der Schlacht eine Lesung aus den Weisheiten des Tapferen und so weiter.

Es heißt, die aufgeschriebenen Leben enthalten alle Lehren, die ein Dain in jeder Situation seines Lebens braucht. Anstelle von Gebeten vor einer schwierigen oder riskanten Aufgabe erinnert sich der Dain an einen Ahn und wie dieser diese Situation gemeistert hat. So hat er eine Anleitung für sein Handeln. Dank regelmäßiger Auffrischungen in den Lesungen können sich die Dain eine Menge der Geschichten merken und zur entsprechenden Situation parat haben. Das Leben der Vorfahren dient zur Orientierung, im Guten wie im Schlechten.

Durch ihre großen Taten sind den Ahnen lange Schriftpassagen gewidmet, durch die sie noch immer Einfluss auf das Leben ihrer Nachfahren nehmen. Dies ist ihre Macht und der Grund für ihre Unsterblichkeit. Deswegen streben alle Dain danach, das es ein schriftliches Zeugnis ihres Lebens gibt. Eine Verbannung, in der ja nichts mehr über einen aufgeschrieben wird, ist daher eine wahre Strafe. Eine Tilgung aus den Annalen wird nur für die größten, unaussprechlichen Verbrechen angeordnet.

Was Gebote angeht, gibt es verschriftliche Gesetze. Damit sind sie unanfechtbar, im Grunde heilig. Normalerweise werden sie vom König und seinem Rat aus den Geschichten und Erfahrungen sowohl der Ahnen als auch noch lebender Dain abgeleitet. Vorschriften entstehen aus erfolgreichen Taten, Verbote aus Scheitern.

Die Götter und Konzepte der anderen Völker verstehen die Dain als verzerrte Darstellungen von deren Vorfahren (was erwartet man auch, wenn man nicht alles aufschreibt?). Da es auch unter den Dainfestungen verschiedene Versionen der Ahnengeschichten gibt, sind die meisten ziemlich tolerant anderem Glauben gegenüber (solange er einem nicht aufgeschwatzt werden soll). Was bei denen und deren Ahnen funktioniert hat, muss ja nicht bei uns gelingen.


Ich hoffe, das gibt einen verständlichen Einblick in die "Schriftreligion" der Dain? Gerne erläutere ich weiter bei Fragen.

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Dalaran / Zum silbernen Drachen
« am: 14.10.2019, 05:19:05 »
[...]
Ich lese mich gerade wieder ein, meine Antwort wird, denke ich, am Wochenende eintreffen.

Das war ein bißchen zu optimistisch - viel Wirbel am Wochenende. Ich werde wohl besser Stück für Stück über die Woche Antworten.

5
Dalaran / Zum silbernen Drachen
« am: 08.10.2019, 17:21:35 »
 :dwarf:
[Pflichtbewusst eingerückt]
 :thumbup:

Ich lese mich gerade wieder ein, meine Antwort wird, denke ich, am Wochenende eintreffen.

6
Dalaran / Schiffbruch
« am: 21.11.2018, 19:03:39 »
Entschuldigt mein Schweigen, ich ringe seit Anfang der Woche mit ein-zwei Virusinfekten, hoffe bis zum Wochenende wieder auf dem Damm zu sein.

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Dalaran / Der Weihort
« am: 16.11.2018, 06:22:00 »
Als Abdo Rogar das nasse Bündel übergibt samt Anmerkung übergibt, beißt sich dieser auf die Zunge, um einen Kommentar zu der fehlerhaften Diagnose zu geben - Magen und Lunge beziehungsweise schlucken und atmen waren verwechselt worden. Immerhin scheint er es nicht als Zweifel an seiner Kompetenz als Apothekarius wahrzunehmen und damit als weitere Beledigung seiner Ehre. Stattdessen konzentriert er sich auf das Kind. Er legt esneben der Decke ab und untersucht es vor allem auf den Bewusstseinszustand. Nebenbei registriert er Lifs Anwesenheit, außer einem Stirnrunzeln reagiert er aber nicht auf sie. Schnell entkleidet er das kleine Wesen und wickelt es fachmännisch in die Decke ein zum Trocknen und Wärmen, dann beginnt er je nach Zustand mit den weiteren Maßnahmen: Wiederbelebung bei Herzstillstand, Beatmung bei Ohnmacht, geeignete Lagerung zum Abhusten/-fluß des Wassers bei Bewusstsein.[1] Sollte er die Frage bekommen, wie geholfen werden kann, brummelt er nur, man möge auf die anderen Kinder aufpassen, die Erwachsenen holen und sehen, wo man das Kind wärmen kann (im Zweifel Lagerfeuer vor Ort und Trinkwasser erhitzen).
 1. Heilkunde 16

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Dalaran / Das Glück des Tüchtigen
« am: 16.11.2018, 06:12:20 »
Heilkunde: 1d201d20+4 = (12) +4 Gesamt: 16

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Dalaran / Zum silbernen Drachen
« am: 08.11.2018, 18:41:25 »
[...]
@ alle: Es sind KEINE Erwachsenen in der Nähe. Die sind alle um und hinter den Hütten bei der Arbeit und zurzeit außer Sicht (bzw. weit weg auf den Feldern). Die Kinder sind so um die 7 und jünger.

Rogar, Du brauchst Deinen Beitrag nicht abändern, ich würde dann in meinem nächsten allerdings die Kinder entsprechend reagieren lassen. (Du kannst Deine Ansprache natürlich kindgerecht umformulieren, wenn Du magst.)
Ich mag und habe - noch habe ich keine Ränge in Einschüchtern für außerordentlichen Nachdruck... :P

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Dalaran / Der Weihort
« am: 06.11.2018, 17:26:50 »
Auch nach weiterem Austausch der Männer über die Regeln der Menschen zum Eheschluss fühlt sich Rogar keineswegs an die komplizierten Systeme und Rituale seines eigenen Volkes erinnert. Und ein Vertragsbruch in diesem Bereich wäre auch bei ihnen mit Ehrverlust und Ahndung einher gegangen. Als Rechtfertigung der Frau und des Sohnes für ihr Handeln hätte es auch nicht herhalten können. Er zwingt seine Gedanken wieder in die Gegenwart und meint schließlich brummelig zu den anderen: "Tut es nicht lautes Rufen, um unsere Annäherung bekannt zu geben?"

Kaum gesagt, zieht die Szene der spielenden Kinder seine Aufmerksamkeit auf sich. Ein leichtes Lächeln stiehlt sich auf sein Gesicht, obwohl er eigentlich die Verschwendung des so kurzen Lebens auf etwas anderes als Training und Lernen kritisieren möchte. Dann folgt der Fall und sein Lächeln gefriert. Bei einem Volk, das so selten und wenige Kinder bekommt, das jedes Paar nur eines zur Zeit aufzieht, ist deren Leben etwas Unersetzliches. Große Sorge lässt ihn loslaufen. Über die schulter ruft er noch der Elfe zu: "Fräulein Aeryn, helft bitte!" Auch wenn er den körperlichen Fähigkeiten des dunklen Mannes einiges zutraut, hat er noch ein ganz  anderes Bild von denen der Elfen. Für sein Volk ist er ein pasabler Schwimmer, aber mit der Rüstung nicht mehr so sehr. So begnügt er sich, Richtung Teichrand zu laufen, sein Reisegepäck abzuwerfen und den Empfang des Patienten vorzubereiten. Die verängstigten kinder versucht er nebenher zu beruhigen: "Keine Angst, wir werden helfen. Kommt schnell vom Wasser weg und holt eure Eltern, bitte." Eine gewisse Dringlichkeit liegt in seiner Stimme, einschüchtern möchte er sie aber nicht.

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Dalaran / Der Weihort
« am: 22.10.2018, 06:58:27 »
Dem Gespräch über das Verhalten dem Fürsten gegenüber hört Rogar weiter nur zu, seine Kenntnisse über lokale Menschengepflogenheiten lassen ihn zurückhaltend sein. Dass der Wortwechsel über den Kampf gegen die Dämonen nicht weiter verfolgt wird, betrübt ihn ein wenig, da er hier gerne mehr erfahren hätte. Doch seine Untersuchungen der Pflanzen lenken ihn ab. Immerhin scheint der Dunkelhäutige es sich zu Herzen genommen zu haben, sein Wissen nicht weiter zurückzuhalten.

Die Ergebnisse seiner Untersuchungen lassen ihn dainisch vor sich hin murmeln und kurze Notizen auf seinen Papieren machen. Schaden an Händen oder Bart vermeidet er bei der Kienspanprobe durch Panzerhandschuhe und Helmvisier. Um zwischen seinen aktuellen drei Theorien zu unterscheiden, schaut er sich die Pflanzen noch einmal genau an und prüft ihre Konsistenz: Faulen sie von innen nach außen oder umgekehrt? Sind sie eher aus Windrichtung befallen? Bildet sich ein pflanzenfremder Pelz oder Geflecht?[1] Haben sich Knoten oder unnatürliche Auswüchse gebildet?[2] Oder kann man Fraß und Gänge erkennen?[3]

Die schmutzige Wäsche, die die Berührte über den Fürsten ausbreitet, lässt Rogar nur den Kopf schütteln über so viel Unverstand bei dem jungen Volk. Sie erkannten den Wert des Gechenkes, das ihnen durch ihre Fruchtbarkeit gegeben war, nicht. Mangelnder Respekt vor den Frauen, mangelhafte Versorgung, anscheinend nicht einmal Einfluss auf die Partnerwahl, das Überleben dieses Volkes erstaunte ihn, wenn auch nicht in positiver Art. Das ein Ehebruch samt ungeeigneter Bestrafung dann Grund für Vergnügen sein soll, erschließt sich dem Dain keineswegs. Es passt allerdings ins Bild einer Berührten Person, das sein Volk von ihnen hat.

Die vergängliche Bauweise der fürstlichen Behausung erregt kaum die Aufmerksamkeit des Dain, in seinen Augen scheint kaum ein Volk längerfristig in die Zukunft zu planen.
 1. spräche für Pilzinfektion
 2. spräche für Krnakheit (eigentlich Virus, aber das Konzept ist vermutlich unbekannt)
 3. spräche für Parasitenbefall

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Dalaran / Zum silbernen Drachen
« am: 27.09.2018, 18:31:40 »
Alles klar. Danke für die Information. Nimm dir meinetwegen alle Zeit, die du brauchst. Aufgeben mag ich die Runde nicht.

Wir haben ja durchaus auch noch Gesprchsmaterial, oder?

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Dalaran / Zum silbernen Drachen
« am: 15.09.2018, 14:42:00 »
Nicht wild, die Runde ist erst langsam wieder am Aufwachen. Will sich sonst jemand an dem Antidämonengespräch beteiligen? Die waren doch bei mehr als nur Abdo und mir Motivation, wenn ich mich nicht irre? Sonst kann ich auch noch einen Aufhänger geben, dass die Dain einige Kampferfahrungen gegen Dämonen haben.

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Dalaran / Der Weihort
« am: 11.09.2018, 08:04:47 »
Abdos Reaktion auf die Bitte zu lehren befremdet Rogar. Sicherlich würde er sich gut überlegen, was er weitergeben dürfte, aber er würde sich geehrt fühlen und als einziger Kenner der Kunst in weitem Umfeld, wie es der Dunkelhäutige nun ist, sich um Weitergabe und Erhalt des Wissens bemühen - auch als Anfänger oder ohne Lehrerfahrung.

Die Fragen des anderen Kriegers sind dem Dain zwar willkommen, doch sieht er sich außerstande, diese detailreich zu beantworten.[1] So kratzt er sich verlegen im Bart und spricht mit grummeligem Unterton: "Da kann ich leider nicht viel helfen, andere meiner Leute wissen in diesem Punkt mehr. Vielleicht könnten euch andere Anwesende mehr Informationen geben? Immerhin seid ihr auch Menschen und weit gereist?" Dabei blickt er in die Runde, speziell auf die Vertreter der Menschen dieses Kontinents. "Meine Kenntnis reicht soweit: Die meisten Angriffe finden im Süden und Westen der Menschenreiche statt, diese haben bis vor kurzem sich erfolgreich gewehrt. Hilfsmittel dabei sind das gebirgige Gelände und der von ihnen getaufte 'Gjolkard-Wall', eine ganz passsable Bauleistung. Zuletzt haben aber interne Streitigkeiten dazu geführt, dass die Verteidiger nicht mehr verstärkt werden. Mehr darüber in Erfahrung zu bringen ist Teil meiner Aufgaben." Nach diesem Geständnis hält er inne und überlegt, ob er noch etwas über die Art der Angriffe sagen kann, doch kann er nur aus persönlicher Erfahrung über die Dämonenangriffe auf sein Volk sprechen. Daher scweigt er fürs erste.
 1. keine passende Wissensfertigkeit

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Dalaran / Der Weihort
« am: 09.08.2018, 23:49:39 »
Solveigs Seitenblick, als sie ihre Antwort gab, ffiel Rogar nicht auf. Er zeigte auch keine Reaktion, ob er sie als unhöflich empfandt. Stattdessen sagte er nur: "Es liegt mir fern, mich aufdrängen zu wollen. Ich bin für jede Möglichkeit des Informationsaustauschs dankbar." Damit belässt er es auch. Die anschließende Untersuchung lässt er über sich ergehen, auch wenn er das Ergebnis schon kennt. Er gönnt den Damen einer seiner Zunft ähnlicher Berufung die Möglichkeit, sich selbst abzusichern, ohne Anstand am Zweifel an seinem Urteil zu nehmen.

Die Segen der Dorfbewohner registriert er zwar, reagiert aber nicht in besonderem Maße drauf. Für Dank sind die Segnenden zu weit weg. Anders sieht es bei der Pflanzenwelt aus. bei jeder Variante der Verderbnis überlegt er sich, was der Wirkzusammenhang sein muss, um einen solchen Effekt hervorzurufen. Mangels umfangreicher Magiekenntnisse behilft er sich mit natürlichen Analogien[1]. Als Apothekarius blieben Grundkenntnisse in Flora und Fauna nicht aus. Lifs Unwohlsein und Gesten entgehen dem Dain nicht, kurz regen sich Mitleid und Sorge, bevor er sich wieder dem Weg zuwendet und seiner selbstgesteckten Aufgabe, die Gruppe zu bewachen, Hinterhalte möglichst früh zu erkennen.

Abdos Erzählung lassen Rogar sein Gesicht verziehen. So etwas ähnliches könnte ihnen hier auf diesem Kontinent blühen, wenn sie nicht aufpassten. In Abdos Welt hat sich der Wandel für Dainsche Verhältnisse extrem schnell vollzogen. Daher widerspricht er ihm auch sofort am Ende: "Vielleicht nicht unserem aktuellen, aber die Geschichte hat euch geformt, sie erklärt, wo ihr herkommt. Man darf nicht vergessen, was die Vorfahren und man selbst erlebt und gelernt haben! Eure Leute versuchen doch auch, eure Kultur zu erhalten. Das ist mitnichten unwesentlich. Außerdem solltet ihr eure Kunde als Warnung verbreiten, denn diesen Ländern hier droht ein ähnliches Schicksal. Diejenigen, die bisher die Aufgabe der Dämonenwacht übernommen hatten, vernachlässigen diese in letzter Zeit für irgendwelche inneren  Streitigkeiten. Wenn da nicht bald eine Umkehr geschieht, stehen nur noch wenige gegen die Dämonen mit wenig Aussicht darauf, diese endgültig zu bezwingen." Aus seinen Worten ist immense Leidenschaft zu hören, und das, obwohl er fast immer emotional involviert ist. Das Thema aber ist erkennbar eine Herzensangelegenheit. In seinen Augen war das Verhalten der Menschen am Wall Irrsinn.

Kjartans Geständnis, seinen Platz in der Welt noch zu suchen, überrascht den Dain, weil er das Jungwolk in so jungen Jahren keine so erwachsenen Gedanken zugetraut hat. Um aber einen Rat geben zu können, fehlt ihm seiner Meinung nach genauere Kenntnisse der Person. Als es um die Diskussion geht, wie man mit Uther umgeht, hält er sich erst mal raus. Er kennt ihn nicht und seine Kenntnisse um menschliche Umgangsformen beziehungsweise Befindlichkeiten sind noch schwach, wie er miesepetrig feststellt.

 1. Wissen (Natur) 23

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