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Nachrichten - Louis de Fromage Puant

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7te See: Théah / Kapitel 3: Freiburg
« am: 25.04.2024, 11:41:15 »
"Ah, Monsieur – es iest noch fragliesch, wer 'ier das Mausen niescht sein lassen kann, n’est-ce pas?" Schwungvoll zog Louis seinen Degen und warf seinen Mantel zurück. Die Degenklinge kreiste in eleganten Bewegungen, ehe sie zitternd auf den Sprecher der Neuankömmlinge wies. "Iesch würde sagen, Ihr befindet Eusch exactement an die rieschtige Ort, um Eure 'offnungen zu begraben", lächelte er zuvorkommend. Dann lief er mit einem lauten "En garde – wehrt Eusch, Messieures!" auf die Gegner zu.

Im Laufen streifte er seinen Mantel über die Schulter und schleuderte ihn einigen der Wachen entgegen[1]. Mitten in den Haufen der Feinde springend begann der Montaigner mit der Danseuse auf deren Anführer einzudringen, während er ständig flinke Positionswechsel vornahm, dem einen ein Bein stellte, dem nächsten die behandschuhte Rechte mit einem "Pardon!" ins Gesicht rammte und einen dritten derart anrempelte, dass er zwischen seine Kameraden taumelte, um so ein Maximum an Chaos zu stiften.
 1. Eine meiner Steigerungen, um zwei Wunden zu vermeiden.

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7te See: Théah / Glück oder Geschick?
« am: 25.04.2024, 09:52:40 »
Das wären mit Joie de Vivre = (10, 8, 8, 6, 6, 5, 10, 10, 10, 10, 5) und damit (15 zählen als 2 Erfolge) insgesamt 11 Erfolge..? Wow!

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7te See: Théah / Glück oder Geschick?
« am: 25.04.2024, 09:46:27 »
Stil (3) + Waffen (4) + Boni (4) = 11d1011d10 = (3, 8, 8, 6, 6, 5, 3, 4, 3, 2, 5) Gesamt: 53

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7te See: Théah / Drama und Kampfgetümmel
« am: 10.04.2024, 11:13:28 »
Ich stelle mir Louis' Reaktion als flotte Erwiderung auf die Äußerung mit Katzen und Ratten vor (um Joie de vivre mit einem Heldenpunkt einzusetzen), zusammen mit einem tollkühnen Sturm auf den Wortführer der Gegner, bei dem er den Mann und womöglich weitere als Schild gegen die Armbrustschützen zu nutzen versucht. Die typische Mantel- und Degenaktion, mit der der Held die zahlenmäßig überlegenen Gegner gegeneinander schubst, herumwirbelt und solche Konfusion schafft, dass sie sich gegenseitig behindern.

Für Friedrich könnte ich mir eine Unterstützungsaktion vorstellen. Als Gelehrter erfasst er womöglich mit einem Blick das "Schlachtfeld" samt guten Deckungsmöglichkeiten, Engpässen, hohen Positionen mit Überblick etc. So könnte er selbst eine vorteilhafte Position einnehmen und den anderen hilfreiche Zurufe schicken ("Hinter den Grabstein!", "Drängt sie zwischen die Dornenbüsche!" und derlei.

Bei Valerija weiß ich nicht genau, wo ihre Stärken so liegen, nehme aber an, sie wird sich vermutlich möglichst in Sicherheit bringen oder vielleicht einzelne Angreifer gezielt attackieren wollen? Vielleicht auch den Anführer, der sie ja verbal aufs Korn genommen hat – was sie zum Tag Team mit Louis prädestinieren würde :D

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7te See: Théah / Kapitel 3: Freiburg
« am: 16.03.2024, 13:52:21 »
Betreten schwieg der Montaigner, dem die heldenmutige Errettung der jungen Dame sehr viel weniger Kopfzerbrechen bereitet hätte als die Aufgabe, sie zu trösten. Er räusperte sich. "Mais non, Mademoiselle", versicherte er eilig. "Ihr 'abt keine Schuld, also kann sie Eusch auch niescht aufgeladen werden, was uns überdies fern liegt!" Die Frage nach dem "Was nun" stellte ihn vor ein weiteres Problem, und sein Blick glitt für einen Moment zu seinen Gefährten. Dann jedoch straffte sich der Musketier. "Nun, die schlimmste Demütigung mag Eusch erspart geblieben sein, und iesch bin sehr erfreut, das zu 'ören. Dennoch kann iesch niescht akzeptieren, dass Ihr weiter'in bei solschen Lumpenstücken eingespannt werden sollt!" Er zog ein grimmiges Gesicht. "Wenn nieschts anderes bleibt, so werde iesch diesen Mann persönliesch 'erausfordern! Entweder es iest noch eine Rest von Ehre in seinem Leib, dann muss er seine schändlieschen Taten zugeben, davon Abstand nehmen und Eusch eine Wiedergutmachung offerieren. Oder er iest eine 'offnungslose Schurke..." Bei den letzten Worten klopfte der Montaigner bedeutsam auf den Knauf der Danseuse.

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7te See: Théah / Kapitel 3: Freiburg
« am: 27.02.2024, 16:27:20 »
Am Friedhof angelangt begann sich Louis sofort misstrauisch umzusehen. Die Hand ruhte ständig in der Nähe des Degens, der Montaigner wirkte angespannt. "Pas de doute, dies ist genau der reschte situation für eine 'inter'alt", murmelte er mit verkniffener Miene. Es war klar ersichtlich, dass der Musketier die feste Absicht hegte, eventuellen Schurken die Freude an einem Überfall gehörig zu versalzen. Für Friedrichs Vortrag hatte er, bei allem Respekt für die Gelehrsamkeit des Freundes, wenig Sinn. "Die Kristall ist niescht die einzige Sache, die unter Monsieur Träges 'interteil zu wackeln beginnen könnte, wenn wir niescht erfolgreisch sind", blieb sein einziger Kommentar dazu.

Seine Anspannung wuchs beim Anblick der riesenhaften Knochen. Er machte nun den Eindruck, als ob ein Unbekannter, der unvermittelt aus der Dunkelheit auftauchen würde, Gefahr liefe, ohne Vorwarnung von der Danseuse zerschlitzt zu werden. Aus der Deckung eines Grabsteins, von dem er einen halbwegs guten Überblick hatte, spähte er angestrengt in die Schwärze. Seine Klinge fuhr schon halb aus der Scheide, da erkannte er Valerija, schürzte die Lippen und trat hervor, um sich vor ihr zu verbeugen. "Es sind neue Gefährten, die nieschtsdestotrotz unser Vertrauen 'aben", erwiderte er auf ihre Worte förmlich, wobei sein Blick vor allem in Allegras Richtung seine Worte Lügen strafte.

Dann wandte er sich der jungen Frau zu und runzelte die Stirn. "Alors, iesch denke, Ihr müsst es erfahren, Mademoiselle. Wir sind Reisegefährten von Mademoiselle Schelena und 'aben einiges zusammen erlebt, wodursch wir uns verpflieschtet fühlten, zu tun, wozu sie niescht mehr in der Lage iest: Nach Eurem Verbleib zu forschen." Knapp schilderte er die gemeinsamen Erlebnisse seit der ersten Begegnung mit Jelena, ohne allzu tief in die Details zu gehen oder vertrauliche Information wie jene über le baron näher auszuführen. Endlich schloss er mit ernstem Gesicht: "So es Eusch auch tief treffen mag, Mademoiselle, die Bemü'ungen Schelenas sollen niescht umsonst gewesen sein, was miesch angeht! Nun, da Ihr 'offentliesch offen reden könnt, scheut Eusch niescht, uns zu sagen, ob ihr fürschterliescher Verdacht der Wahr'eit entspriescht und Ihr mitnieschten frei und glückliesch seid."

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7te See: Théah / Kapitel 3: Freiburg
« am: 17.02.2024, 13:39:41 »
Widerstrebend sah der Montaigner ein, dass die festliche Kleidung für ein heimliches Treffen auf dem Friedhof nicht ganz angemessen wäre. "Parbleu, wir wären mitten 'indursch bei Maitre Camp-Champ, wenn wir seine Kreationen ruinieren", sorgte er sich und gab sich damit geschlagen. Im Gasthaus nutzte er denn die unvermeidliche Verzögerung, um ebenfalls wieder seine robustere Reisekleidung anzulegen.

Der neuen Begleiterin der Gruppe stellte er sich mit einem schwungvoll gezogenen Hut und einer Verbeugung vor: "Louis de Fromage Puant, gentilhomme et mousquetaire, zu Euren Diensten, Mademoiselle!" Der Schilderung Allegras hörte er seinerseits mit höflicher Zurückhaltung zu, nachdem er zustimmend zu Friedrichs Worten genickt hatte.

"Alors, Mademoiselle, wir wollen es versuchen. Doch Ihr werdet einsehen, dass wir Madame unmögliesch unter die Blick treten können, wenn Ihrem Mündel etwas zustößt. Iesch bitte Eusch also um Zurück'altung, falls es brenzliesch wird." Ihm schien nach wie vor der Gedanke nicht zu behagen, wie er seinen Pflichten als Kavalier nachkommen und die Damen bei so viel Risikobereitschaft auf deren Seite angemessen von Gefahren abschirmen sollte.

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7te See: Théah / Kapitel 3: Freiburg
« am: 15.02.2024, 15:47:30 »
Louis nahm sein Glas mit einer leichten Verbeugung entgegen und lobte den ausgeschenkten Trunk, ganz gleich ob er ihm munden würde oder nicht. Als Edelmann war er sich der Regeln förmlicher Höflichkeit bewusst und hätte sich seinerseits sofort mit jedem aufs Blut duelliert, der behauptet haben würde, die Weine aus der Region seiner Kindheit seien nicht absolut köstlich. Im weiteren beschränkte er sich auf leichte Konversation, die ihm im Gegensatz zum Rest der Gefährten auch ohne Mühe von den Lippen floss.

Er wurde erst wieder ernster, als man im Freien und unter sich war – von der so unverhofft ihnen vor die Nase gesetzten jungen Dame einmal abgesehen, die nach Louis' Eindruck optisch eine wahre Bereicherung darstellte, wohingegen er sich noch nicht im klaren darüber war, was er von ihren Absichten halten sollte. "Alors", erwiderte er auf Friedrichs Einwurf, "iesch jedenfalls 'abe die demoiselle keineswegs vergessen, mon ami. Auch denke iesch, wir könnten uns gemäschliesch bereits in Richtung cimetiére begeben. Ein wenig frische Luft schadet niescht, n'est-ce pas?" meinte er und fügte nachdenklich hinzu: "Darüber 'inaus sollten wir uns vertraut machen mit die localité, das kann niescht schaden."

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7te See: Théah / Kapitel 3: Freiburg
« am: 14.02.2024, 13:43:26 »
"Euer Mündel? Très charmant", meinte Louis ein wenig säuerlich. Ihm schien nicht ganz wohl bei der Vorstellung, mit mehreren Damen ein Unternehmen zu beginnen, das ohne Zweifel risikoreich werden würde. Abgesehen davon, dass ihn die unverblümte Direktheit irritierte, mit der Madame erkennen ließ, dass sie eine Informantin in der Mitte der Gefährten für notwendig oder doch wenigstens vorteilhaft hielt. "Eh bien", fügte er nach kurzem Zögern hinzu, "iesch 'offe nur, die gute Tropfen iest greifbarer als die Geschäft."

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7te See: Théah / Kapitel 3: Freiburg
« am: 31.01.2024, 17:17:57 »
"Meinen verbindlieschsten Dank für Eure Offen'eit, Madame", quittierte Louis die Informationen über Hildegard. "Wir 'atten keineswegs die Absiescht, schnödes Geld als Argument in die Acker zu führen. Vielmehr bin iesch fest davon überzeugt, dass wir mit aller Deutlieschkeit erklären müssen, dass von Wirsché nieschts anderes als Krieg zu erwarten ist. Und ganz gewiss wird er nieschts mit Gereschtiegkeit zu tun 'aben!" Er zwirbelte seinen Schnurrbart. "Wie auch immer, Madame: Iesch darf Eusch persönliesch zusagen, dass wir la discrétion in der Person sein werden." Er verbeugte sich förmlich vor ihr, den Hut in der Armbeuge.

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7te See: Théah / Schänke zum Schwarzen Raben
« am: 26.01.2024, 15:53:20 »
Soll ich noch mal? Ich zögere im Moment, weil ja Louis explizit nicht angesprochen ist und ich im Prinzip nur eine Weiterführung meines letzten Posts mit anderen Worten anhängen könnte :-\

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7te See: Théah / Kapitel 3: Freiburg
« am: 16.01.2024, 10:18:51 »
Ärgerlich brummte Louis bei Friedrichs Worten. "Ihr mögt rescht 'aben, mon ami, aber wie fassen wir einen Gegner, der die confrontation derart scheut?" Wütend fuchtelte er mit der geballten Faust herum. "Bei so viel Niederträschtiegkeit könnte iesch vergessen, dass Wirsché eine dame iest!" Gerade war er im Begriff zu erläutern, in welcher Weise Schurken seiner Ansicht nach vorzugehen hatten, nämlich offen und ehrlich, damit man ihnen mit der blanken Klinge in der Hand Einhalt gebieten könnte, und seinem Ärger über die "schamlose 'inter'ältiegkeit" der Wirsche Luft zu machen, da kam es zu dem Zwischenfall mit dem Einbrecher, und er unterbrach sich indigniert.

Der Musketier hob die Augenbrauen, woraufhin sein Blick zwischen Allegra und dem ertappten Dieb hin und her wanderte. Das Flüstern der Damen entging ihm nicht, doch konzentrierte er als Kavalier seine Aufmerksamkeit zunächst auf den Unbekannten. "Eine bandit, eh?" meinte er mit finsterer Miene und musterte ihn eingehend. "Wer ist dieser boche? Eine ausgemachte Oberschurke, da gehe iesch jede Wette ein!" wandte er sich schließlich an die Gastgeberin und bot mit einer galanten Verbeugung an: "Wenn es siesch um eine Erbstück 'andelt, wäre es mir eine Ehre, es wiederzu'olen, Madame!"

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7te See: Théah / Schänke zum Schwarzen Raben
« am: 24.12.2023, 18:46:09 »
Joyeux Noël!

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7te See: Théah / Kapitel 3: Freiburg
« am: 16.12.2023, 12:47:23 »
Valdas' Erkundigung veranlasste Louis zu einem energischen Räuspern. Er zupfte einige Male sehr nachdrücklich an seinem Schnurrbart, ehe er schließlich sichtlich indigniert meinte: "Nun, niescht persönliesch, malheureusement. Die animosité dürfte allerdings beiderseitieg sein. Und wenn iesch eine ehrenvolle Gelegen'eit dazu er'alte, werde iesch sie nutzen." Missmutig begann er auf und ab zu gehen. "Fichtre! Da weiß man ganz exactement, was der Bursche auf dem 'olz eingekerbt 'at, und man kann es niescht beweisen! Ihn dazu bringen, dass er etwas anstellt, wofür ihn l'autorité zur Reschenschaft zieht? Nur auf unehren'aftem Wege zu erreischen! Sacré!" Er schien drauf und dran, sich die Haare zu raufen, doch beherrschte er sich offenbar und murmelte in Gitta zu Castells Richtung: "Iesch bitte um Verzei'ung, Madame, für meine unangebrachte Wortwahl in Gegenwart einer grande dame." Dann brummte er mit finsterer Miene noch einige sehr viel leisere Verwünschungen vor sich hin. Es hatte ganz den Anschein, als juckte es ihn in den Fingern, die Dinge auf eine womöglich nicht sehr erfolgversprechende, aber dafür absolut ehrbare Weise anzugehen.

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7te See: Théah / Kapitel 3: Freiburg
« am: 11.12.2023, 09:24:27 »
Etwas finsterer dreinblickend sah sich Louis zu dem grummelnden Zugeständnis genötigt: "Iesch gebe zu, es wird niescht einfach. Madame de Wirsché wird siesch kaum von Fragen der Ehre auf'alten lassen." Womit der Musketier eine ihm angemessene Umschreibung dafür gegeben hatte, dass der Gegner gewiss skrupellos lügen und täuschen würde. Missmutig presste er die Lippen zusammen. Nach Ansicht des Montaginers sollte es verboten werden, dass sich ein Feind nicht offen und ehrlich zu dem bekannte, was er tat! Wo blieben bei solch unhaltbaren Zuständen Ritterlichkeit und Fairness?! Er warf Friedrich einen raschen Blick zu. "Wenn Ihr das Vorführen übernehmt, mon ami, will iesch die Dame 'öchstpersönliesch 'erbeischleifen, und wenn iesch dafür meine guten Manieren vergessen muss!" versicherte er grimmig, und sein entschlossener Blick ließ ahnen, dass er sich von solchen Nebensächlichkeiten wie Armeen und Untertanen nicht entmutigen lassen würde.

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