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Nachrichten - Blutschwinge

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Ein Königreich für Erastil / Wildwasser
« am: 21.06.2018, 14:43:14 »
Die Nacht verging ohne besondere Vorkommnisse und sie schliefen gut, sehr gut. Ob es der Mond war, der am Himmel stand und auf sie herunter schien, oder die Betten in einem Haus, konnten sie nicht sagen. Aber alle fühlten sich am nächsten Morgen sehr erfrischt und waren guter Laune. Nun bei Licht konnten sie einen Blick auf die Stadt werfen und wie sie es erwartet hatten, erhielten sie einen guten Überblick- Sie waren am Rand der Stadt, das wussten sie ja bereits. Auf der anderen Seite konnten sie in einiger Entfernung den Fluss sehen. Er glitzerte im Sonnenlicht und es war ein toller Anblick. Die Stadt dagegen, das war etwas anderes. Zuerst fiel ihnen ein großes Gebäude auf, früher hätten sie wohl prächtig gesagt. Aber davon war nichts mehr zu erkennen. Es wirkte ein bisschen wie eine Kathedrale, mit einem runden Kuppeldach, umrandet von vier kleinen Türmen. Aber keiner von ihnen hätte den Mut, dieses Gebäude zu betreten, denn es war eine Ruine. Als sie sich weiter umsahen traf ihr Blick auf den Marktplatz und die Gebäude dort, die im Unterschied zu dem anderen Gebäude sehr gepflegt waren. Offenbar gab es also noch Handwerker, die Gebäude in Schuss halten konnten, für das andere Gebäude aber offenbar nicht zuständig waren. Sie hätten erwartet, dass der König in jenem großen Gebäude residieren würde, die Häuser am Markplatz wirkten eher wie Handelshäuser. Sie sahen weitere gut gepflegte Gebäude am Markt, aber je weiter man in die hinteren Häuserreihen blicke desto schlechter sahen die Häuser aus. Einige wenige würden sie als Ruinen bezeichnen.

Karl war im Schankraum, als sie nach unten kamen und hatte schon einen Tisch mit dem Frühstück bereitet, es gab Brot, Marmelade, Ziegenkäse und Speck. Andere Gäste waren keine da, aber das hatten sie auch nicht erwartet. Als die Abenteurer ihn nach dem verfallenen Gebäude fragten, erzählte er von der alten Zitadelle des Königs. Der König nutze sie aber schon seit langem nicht mehr, er lebe und regiere in seinem Stadthaus. Sie konnten dies aber nicht vertiefen, denn es jemand, es war aber kein Gast, sondern ein Mann, der die Gruppe ohne viele Worte zu einer Audienz des König bat. Da dies ja genau ihr Ziel war folgten sie dem Mann, sobald sie aufgegessen hatten. Er führte sie durch  kleine Gassen in Richtung Marktplatz, dann schienen sie aber einen weiten Bogen zu machen. Der Mann ging zügig und als man ihn auf den Umweg ansprach antwortete er nur knapp, dass noch keine Audienzzeit sei und man daher einen anderen Eingang benutzten müsse. Für jene mit etwas Weisheit sieht es dagegen mehr danach aus, als wolle der Mann sie ohne großes Aufsehen und fern der großen Straßen zum König bringen.

Schließlich erreichten sie die Rückseite eines der Gebäude am Marktplatz und betraten es tatsächlich durch einen Hintereingang. Es war aber offenbar kein Dienstboteneingang, denn die gingen durch einen Flur, der mit Teppichen ausgelegt und mit Bilder geschmückt wurde und direkt in einen großen Saal führte, in dem der König offenbar seine Termine wahrnahm, denn auch dieser war repräsentativ ausgestattet. In der Mitte des Raum stand ein schwerer Holztisch und ein Stuhl mit hoher Lehne und filigranen Holzverzierungen, bezogen mit farbigen Polstern. Dort saß ein kleiner Mann mit Glatze - dafür trug er aber einen vollen Bart – über einigen Papieren. Drei Wachen in feinen Rüstungen mit glänzenden Stangenwaffen standen hinter dem Mann und betrachteten die Gruppe neugierig. Ein Blick zurück verriet, dass sie wohl einen privaten Zugang in die Halle genutzt hatten, denn von Innen war die Tür, durch die sie gekommen waren, kaum zu erkennen. Der Bote wies die Abenteurer in die Mitte des Raums vor den Tisch. Sie mussten stehen, denn es gab keine Stühle.

Als sie dort standen hob der König, denn wer sollte es sonst sein, aber sogleich den Blick und begrüßte die Gruppe.
"Ah, da seid ihr ja. Ihr wurdet bereits angekündigt und ich warte mit Spannung darauf, was euch in mein Land gebracht hat. Mein Name ist Taradae, der Dritte und ich bin der Herr dieses Landes."

Er war sitzen geblieben und blickte nun auffordernd in die Runde. Der Bote hatte sich an die Wand neben der verborgenen Tür zurück gezogen und wartete.

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Ein Königreich für Erastil / Am Lagerfeuer
« am: 21.06.2018, 08:50:10 »
Möchte jemand Ponzio noch antworten?

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Ein Königreich für Erastil / Am Lagerfeuer
« am: 19.06.2018, 22:18:54 »
OK, entweder morgen oder am Donnerstag geht es weiter.

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Ein Königreich für Erastil / Am Lagerfeuer
« am: 18.06.2018, 07:47:31 »
Ihr könnt euch zum nächsten Morgen schieben, falls ihr nichts mehr zu besprechen oder planen habt.

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Ein Königreich für Erastil / Wildwasser
« am: 17.06.2018, 14:32:13 »
Karl ging also nach oben und die Gruppe blieb mit Thorsten und den anderen Männern zurück. Die Gruppe widmete sich dem Essen, die Männer dem Bier.

Irgednwann fragte Thorsten in Richtung Ponzio, aber es war klar, das er alle meinte. "Sollen wir geheim halten, dass sie hier wohnen?"

Sonst wurde nicht viel gesprochen. Bald darauf kam Karl nach unten, die Zimmer waren fertig. Die ersten Männer verabschiedeten sich bald, als letzter ging Thorsten. Karl brachte die Gruppe dann nach oben, zunächst führte er sie in den ersten Stock, hier gab es einen Flur mit einigen Türen, vermutlich auch mit Gästezimmer, auch wenn es derzeit keine anderen Gäste zu geben schien. An beiden Enden des Flurs gab es eine weiter Treppe, die sehr viel schmaler war und nach oben in die Türme führte. So gelangten sie in das Turmzimmer, einen großen Raum, in dem mehrere Betten an den Wänden standen, außerdem gab es wohl noch weitere Schlafgelegenheiten unter dem Dach des Zimmers, dort gelangte man über zwei Leitern.

"Oben können zwei Leute schlafen, oder vier, dann ist es aber etwas eng. Hier unten stehen noch genug Betten, so das alle einen Platz finden werden. Frühstück gibt es ab Sonnenaufgang unten. Eine gute Nacht wünsche ich".

Es gab rund herum einige kleine Fenster, durch die man die Stadt vermutlich gut überschauen konnte, wenn es hell war. Jetzt allerdings war kaum etwas zu erkennen, da es nahezu kein Licht in der Stadt gab. Nur an einer Stelle, vermutlich der Marktplatz im Zentrum, war spärlich beleuchtet. Eines der Häuser konnte man gut erkennen, denn es hatte eigene Laternen. Es unterschied sich baulich kaum von den anderen Häusern, daher war schwer zu sagen, worum es sich handelte. Ein Stück dahinter war ein dunkler Schatten eines höheren Gebäudes auszumachen, aber ohne Licht war nichts weiter zu erfahren.

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Ein Königreich für Erastil / Wildwasser
« am: 14.06.2018, 17:13:52 »
Karl schmunzelte und nun mischte sich Thorsten wieder ein. "Ich fürchte die Stadtwachen werden schon dem einen oder anderen erzählt haben, dass ihr angekommen seid und bis morgen früh weiß es die ganze Stadt. Ihr könntet aber einen Mittelsmann losschicken, der eine Audienz für euch erfragt. Wenn ihr es wünscht werden wir natürlich darüber schweigen, wo ihr untergekommen seid."

Dann stand Karl weder auf und machte sich auf den Weg nach oben. "So, jetzt muss ich aber die Zimmer richten."

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Ein Königreich für Erastil / Wildwasser
« am: 13.06.2018, 18:22:54 »
Karl nickte, als Alyssa vom Arboretum sprach. "Ja, das war's, was mit Pflanzen."

Als Alyssa dann geendet hatte, sagte er "Jetzt habt ihr euch schön drum herum gemogelt, warum ihr helfen wollt und nicht nach die Ruinen plündert - naja, die gibt es hier leider auch nicht. Aber eigentlich ist es egal, es ist eure Sache und bisher macht ihr einen ehrlichen Eindruck. Aber jetzt wollt ihr mich doch auf den Arm nehmen. Natürlich gibt es keine Ritter in dunkler Rüstung und brennenden Schwertern, aber ihr wolltet doch hören, was man hier so sagt. Die Leute warten darauf, euch zu sehen, naja, oder die, die sie sich vorstellen. Mal sehen, was sie sagen, wenn ihr euch beim König vorstellt, wenn ihr danach seine Burg verlasst, wird der Platz sicher voll sein, so schnell wird sich verbreiten, dass ihr da seid."

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Ein Königreich für Erastil / Orte und NPCs
« am: 13.06.2018, 18:02:49 »
Wildwasser

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Ein Königreich für Erastil / Orte und NPCs
« am: 13.06.2018, 18:02:33 »
Übersicht

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Ein Königreich für Erastil / Wildwasser
« am: 12.06.2018, 19:03:48 »
Rador schaute sich etwas erschrocken um, als er direkt angesprochen wurde. Hilfe suchend schaute er zu Thorsten, der aber reagierte nur mit einem breiten Grinsen. "Äh, also...", stammelte er herum, als Karl, der Wirt kam und das Essen brachte.

Als er alles abgestellt hatte, stellte er sich hinter Thorsten und schlug ihm mit beiden Händen kräftig auf die Schulter. "Nun lass ihn doch nicht so schmoren, du weißt das er nicht gerne redet." Aber Thorsten reagierte auch darauf nur mit einem breiten Grinsen. Es war allerdings ein freundschaftliches Grinsen und auch die anderen am Tisch amüsierten sich etwas über den armen Rador, der mittlerweile schwitzte und händeringend nach einem Ausweg suchte. Schließlich kam Karl ihm zur Hilfe, er hatte sich auch ein Bier mitgebracht und setzte sich nun zu der Gruppe.

"Also, wie ihr vielleicht wisst war dies hier früher alles Elfenland. Also, ganz früher. Dann kamen die ersten Menschen und viele folgten Erastil, denn hier war alles ein riesiger Wald. Sagt man doch so?" Fragend schaute er in die Runde und einige Männer nickten.
"Wie auch immer, das ist lange her und heute ist es anders. Aber die ersten Siedler beteten zu Erastil und so setzte sich der Glaube hier lange fest. Und nun heißt es, es hätte mal ein Heiligtum hier gegeben, eine besondere Grotte, ein Abotrettom oder so. Früher, als ich noch ein Kind war, erzählte mir meine Großmutter Geschichten davon, von einem Ort voller Magie und toller Pflanzen. Und sie erzählte, dass immer wieder Leute kamen und danach gesucht haben. Ham's aber nie gefunden, sagte sie. Und jetzt sucht schon lange keiner mehr danach. Aber Rador denkt, und so ganz falsch könnte er damit nicht liegen, dass es doch einen Grund haben muss, das ihr Leute hier einfach so herkommt und helfen möchtet, im Namen Erastils. Denn irgendwie müsst ihr euer Bier ja bezahlen, Prost übrigens, und die schönen Waffen, die ihr habt und all das, was ihr so braucht, um in der Welt herum zu reisen und euch um kranke Tiere und wilde Bestien zu kümmern. Nicht wahr?"
Karls Stimme war ganz sachlich, fragend, ein bisschen eindringlich vielleicht, aber freundlich und nicht bedrohlich. Wieder nickten und brummten die Männer zustimmend.

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Ein Königreich für Erastil / Wildwasser
« am: 12.06.2018, 07:43:25 »
Thorsten lachte. "Ihr habt gute Ohren, obwohl sie gar nicht spitz sind. Aber von Tieren, die sich komisch verhalten, wissen wir wirklich nichts hier. Mein Freund, Rador, ist ein Liebhaber alter Geschichten und träumt von etwas, das wir hier lange nicht mehr haben, nämlich das Gefühl, gesegnet zu sein. Er hat nicht auf die Geschichte mit den Tieren reagiert, sondern auf den Namen eures Gottes."

Nun nahm auch er einen Schluck aus seinem Bierkrug und schien fertig mit dem Thema zu sein.

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Ein Königreich für Erastil / Am Lagerfeuer
« am: 12.06.2018, 07:40:11 »
Habe Eronomion schnell noch sein Bier in den letzten Beitrag geschrieben, damit er nicht davon träumen muss. :D

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Ein Königreich für Erastil / Am Lagerfeuer
« am: 11.06.2018, 10:16:33 »
@Ponzio und Eronomion: PM an Subaccount.

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Ein Königreich für Erastil / Wildwasser
« am: 11.06.2018, 08:37:05 »
Die Männer hörten neugierig zu, nickten immer mal wieder und der ein oder andere lächelte, als Alyssa sagte, sie wollen helfen. Thorsten aber blieb ernst und sagte schließlich. "Oh, das ist schön, es ist selten geworden, das Leute helfen wollen, ohne etwas dafür bezahlt zu bekommen. Da wird der König sich freuen. Von dem Biest wissen wir ja, aber was sind das für wild gewordene Tiere, davon haben wir hier noch nichts gehört."

Einige der Männer murmelten etwas, wären Thorsten sprach, aber es war kaum zu verstehen.[1]

Und da brachte der Wirt auch schon das Bier und einen Krug mit Wasser für die Gruppe.
 1. Wer mag kann Perception würfeln

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[D&D 3.5] On-Games goes Real / On-Games goes Real
« am: 10.06.2018, 12:12:15 »
Wenn das der einzige Termin im Juli ist dann kann ich auch am 07.07.

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