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Themen - Khenubaal

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Dalaran / Der Weihort
« am: 21.12.2016, 21:48:53 »
Episode 1: Der Weihort

Zitat
"Nicht das Gefühl oder die Absicht zählt, nur die Tat selbst. Ein Mord aus Liebe ist nicht weniger verwerflich als ein Mord aus Hass. Die schrecklichsten Taten auf der Welt wurden aus Liebe begangen. Liebe ist eine schlechte Ausrede für ein Gewaltverbrechen."

Das überlieferte Wort des Propheten Javrud




Eine Gruppe von sieben Reitern auf ihren Rappen folgt in loser Zweierreihe dem matschigen Pfad. Rechts und links, vor und hinter ihnen erstreckt sich Ferslands helles Grün in einem Grasmeer. Der Wind treibt Wolken über den Sommerhimmel, verschleiert die Sonnenscheibe, um sie kurz darauf wieder freizugeben. Aber die Wolken sind von der hellen Art, kein Dunkles Grau am Firmament - es sieht nicht nach Regen aus. Und unten über dem Gras ist auch der Windzug nur noch zu einem Hauch geschrumpft. Ein guter Sommertag in Dalaran.

Der Blick ist frei gen Westen. Ritte man in diese Richtung, und das sechs volle Tage, käme man an die Ausläufer und den ewigen Nebel von Loch Leskos. Im Osten, etwa einen halben Tagesritt entfernt, brandet das Gras an seine Grenzen - ein Ufer aus Nadelbäumen: Wacholder, Fichte, Kiefer - der Urdan-Wald. Er zieht sich über den Horizont, erklimmt den Rücken der Bergkette dahinter bis zur Baumgrenze, dann erobern Moos und Stein den steilen Hang, um ihrerseits an den Spitzen dem ewigen Schnee zu weichen. Die Bergkette von Onur.

Der Pfad, den die Reiter nehmen, führt gen Süden. In wenigen Meilen wird er sich gabeln. Der Hauptstrang zieht dann weiter geradeaus. Noch ein halber Tagesritt von da an, und man erreicht den Gjolkard-Wall. Die Große Mauer zu Jongot. Gebaut gegen die Dämonen, aber anders als die Wälle im Westen von Linsberg nicht als erste Verteidigungslinie an den Berghängen, sondern als letzte Linie, falls Jongot fallen sollte. Das Grau des Walls sticht bereits am Herizont hervor - ein Mahnmal für die Lebenden, nicht zu versagen. Doch das ist nicht das Ziel der Gruppe.

Sie wird an der Abzweigung den zweiten Pfad nehmen, der nach Südosten zum dünnen Küstenstreifen zwischen Gjolkard-Wall und den Bergen abbiegt. Auch hier nur ein halber Tagesritt von da an, bis man unweit der Küste das Dörfchen Ansdag erreicht - das erste Ziel ihrer Reise.

* * *

Fürst Ayrin hatte sie alle in Kromdag angeworben, jeden auf seine Weise. Nur Talahan schien er von früher zu kennen - den mürrischen Recken, mit stuppigem schwarzen Vollbart mit grauen Strähnen und ebensolchem Haar, und der nach unten offenen Dreieckstätowierung auf der Stirn, die ihn als Paladin der Behadrim kennzeichnete. Ihm hatte er die Führung der Gruppe anvertraut. Der Auftrag war einfach und verworren zugleich: Zwei Karawanen, beide auf dem Weg nach Ansdag am südlichsten Punkt der Fersländer Küste, die Karren beladen mit dringend benötigter Handelsware für das Große Festland hinter dem Meer, seien gemäß einem Boten des örtlichen Fürsten nie angekommen. Aegon Ayrin hatte daraufhin einen Späher ausgesandt, die Gegend zu erkunden und die Spur der Karawanen aufzunehmen. Doch das war nun vor fast einem Mond gewesen und der Mann blieb verschwunden. Irgendetwas stimmte nicht.

"Ihr müsst im Süden nach den Rechten sehen", hatte Ayrin gesagt. "Der Krieg im Norden bindet all unsere Mittel. Der Herzog und seine Söhne brauchen all ihre Kraft, um die Waage an der Front im Gleichgewicht zu halten. Kippt sie zugunsten des falschen Königs, bevor die Zwartjod in Bächland anlanden und die zweite Front eröffnen können, wird Kromdag brennen. Die Bulvaj können sich jetzt nicht um irgendwelche Karawanen im Süden kümmern. Und wir können auch keine Männer von der Front entbehren, um in den Grassteppen oder im Wald von Urdan nach irgendwelchen Banditen zu suchen.

Ihr müsst nach Ansdag. Sprecht mit dem örtlichen Fürsten, wenn ihr wollt. Soren, der dritte seines Namens - oder war er schon der vierte?; einerlei. Soren aus dem Hause Villag herrscht laut Gesetz über Ansdag, aber das ist nichts als Geschwätz. Die Behadrim haben sowohl den Fürsten, als auch die beiden kläglichen Hundertschaften der Dorfbevölkerung fest im Griff. Das Kloster von Ansdag ist der wahre Regierungssitz und die Gottesmänner und ihre beiden Paladine sind es, die dort nach den Rechten sehen. Sprecht also auf jeden Fall mit dem Abt, wenn ihr dort ankommt.
"

Talahan hatte missmutig die Karte auf dem Tisch des Besprechungsraumes gemustert. Zwei Ortschaften waren dort zwischen Gjolkard-Wall und den Bergen von Onur an der Küste eingezeichnet: Ansdag im Norden, an die Ausläufer der Berge geschmiegt, und Sydhavn im Süden, im Schatten des Walls.[1] "Natürlich haben die Kuttenträger dort alles fest im Griff", hatte der Recke zu Verblüffung der anderen gesagt. "Es ist immerhin der Weihort. Ein viel zu großer Name für ein dreckiges Örtchen am Strand, aber wenn sich der Prophet dazu herablässt, in einer nahegelegenen Bergquelle aus eigener Hand die Weihe zu empfangen, tragen die umliegenden Holzhütten wohl immer viel zu große Namen."

Ayrin hatte den Kämpen scharf angeblickt. "Das mag wohl sein. Diese deine Meinung sparst du beim Besuch im Kloster aber aus. Einen Zwischenfall mit den Behadrim können wir gerade gar nicht gebrauchen." Dann geht der Blick des Fürsten zu den anderen Anwesenden. "Wir brauchen die Erträge aus dem Handel mit dem Großen Festland, um diesen Krieg zu finanzieren. Und wir brauchen Ruhe im Süden. Das Land darf nicht brennen, so lange unser Herzog und unsere Männer im Norden die Front halten. Geht nach Ansdag. Bringt alles in Erfahrung und forscht nach. Ich brauche Meldung, spätestens in einem Mond, aber ich brauche nicht noch mehr Fragen. Ich brauche Antworten. Kehrt vor Ablauf der Frist nur zurück, wenn ihr das Rätsel gelöst habt, oder wenn ihr genau wisst, wo der Feind sitzt und sicher seid, mehr Männer für die Lösung zu brauchen."

Daraufhin hatte Ayrin zwei zusammengeschnürte Lederbörsen aus einer Kiste geholt und auf die Karte geschmissen. Klirrend waren die Bündel zu Ruhe gekommen. "Hundert Silberlinge. Das soll eure Ausgaben decken. Dazu stelle ich jedem ein Pferd zu Verfügung, der selbst keins hat. Nehmt es und verschwindet, und ich setze ein Kopfgeld auf euch aus, dass drei mal so hoch ist und werbe drei mal so viele Männer für die Jagd an. Nehmt es und kehrt ohne Erfolg zurück, und wir lassen es dabei bewenden. Kehrt mit Antworten oder besser gleich der Lösung zurück, und die Belohnung wird das Dutzendfache sein."[2]

Talahan hatte zwischen den Börsen auf dem Tisch und seinen neuen Weggefährten hin- und hergeblickt. "Und bessere Leute konntest du nicht finden?", hatte er schließlich Ayrin gefragt. Der Fürst hatte seinen Blick erwidert und geschnaubt. "Nein - sonst hätte ich ja dich nicht angeheuert, alter Wolf."

* * *

Und so waren sie aufgebrochen vor sieben Tagen - ein dunkelhäutiger Fremder, eine Bogenschützin aus dem Ersten Volk, ein Diener des Loch Leskos, eine Druidin des Alten Glaubens und ihr Mann, ein erfahrener Nordmann, wie es schien. Und mit dabei auch eine hagere Nordfrau, schweigsam und zugeknöpft, und der griesgrämige Paladin, der vor dem Strategen des Herzogs die eigene Religion verurteilte. Fürwahr ein bunter Haufen. Aber sie hatten einen Auftrag, der sie einte. Und schon bald würden sie Ansdag erreichen.[3]
 1. 
Gaja EDIT (Anzeigen)
 2. Noch etwas regeltechnisches: Alle Chars bekommen gratis einen Skill-Punkt auf Reiten. Außerdem ist Reiten für alle Klassen ein Class-Skill.
 3. 
Gaja EDIT 2 (Anzeigen)

2
Dalaran / Das Glück des Tüchtigen
« am: 09.12.2016, 11:53:21 »
Guten Tag,

hier ist der Würfelfaden. Wie gewohnt, darf hier nichts editiert werden.

Grüße,

Khenu

3
Dalaran / Zum silbernen Drachen
« am: 28.11.2016, 15:33:45 »
Hallo Leute,

hier ist unser OOC-Faden. Ich schlage vor, dass wir die Diskussion aus dem Anwerbe-Thread nun hierher verschieben und freue mich auf das weitere Ausarbeiten der Chars und auf den Abenteuer-Start.  :)

Euer Khenu

4
Dalaran / Dalaran - deine Söhne, deine Töchter
« am: 28.11.2016, 15:27:28 »
Hallo Leute,

das hier ist der Charakter-Thread. Ich bitte um Einstellung der SCs hier. Die Templates hier im Gate unterscheiden sich nicht zu stark, daher könnt ihr eures nutzen, wenn ihr wollt. Ansonsten gerne das unten gespoilerte kopieren.

Gruß,

euer Khenu

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5
DALARAN - DAS LAND DER WÖLFE

Zitat
„Auf, Männer! Bei Gott, wollt ihr etwa ewig leben?“
Jork Kuijt, erster König von Dalaran,
vor der Schlacht bei Bavragor



Im äußersten Nordwesten der Bekannten Welt, an die Ausläufer der eisigen Gebirge von Helweg geschmiegt, liegt Dalaran – ein Land voller Mysterien, ein Land freier Männer, Wolfsland.

Das stolze Volk des Nordens hat lange gebraucht, um zusammenzufinden. Jahrhunderte lang haben sich die zerstrittenen Clans bekriegt und gezankt. Es war an jenem Sommertag vor nun fast hundert Jahren, da das Geschlecht der Kuijt in der Schlacht bei Bavragor mit einem glanzvollen Sieg gegen das gewaltige Heer der Kolkar die Stämme vereinte und einen legitimen König auf den goldenen Habichtthron setzte. Doch die Zeit der Einheit sollte nicht ewig währen.

Vor nunmehr neunzehn Wintern wurde Keleborn Kuijt, der vierte seiner Linie, König von Dalaran, bei dem blutigen Aufstand des Gelspad-Clans vom Thron gestoßen. Mit Verrätern aus den Stämmen und den Horden der Kolkar gelang es dem abtrünnigen Fürsten, die restlichen Stämme in die Knie zu zwingen. Ein kurzer, blutiger Streich verhinderte den Bruderkrieg und läutete die Schreckensherrschaft Wejt I. Gelspads ein.

Heute, im Schatten des neuen Herrn, versinkt das Land in Elend und Krieg, mit Gefahren und Tod, die Dutzendfach über es einbrechen.

Im Süden und Westen kämpfen die Clans Vander und Hanzaat seit menschengedenken gegen die Flut der Dämonen aus den Bergen, doch deren Zahl nimmt mit jedem Winter zu, während die Reihen der Nordmänner sich immer mehr lichten. Die Dain versagen ihre Unterstützung, das Erste Volk ist in die Wälder entschwunden. Und ohne die heiligen Krieger der Behadrim wäre Linsberg längst überrannt und der Gjolkard-Wall gefallen.

Stämme von Kolkar, vom Gelspad-Clan ermutigt, ziehen wieder über das Land, plündern und brandschatzen, nehmen Rache für Jahrhunderte der Unterdrückung und fordern ihr Geburtsrecht auf das Wolfsland ein. Die Berührten streifen durch Dalaran. Bewundert und gefürchtet, angebetet und gehasst, Hexer und Gezeichnete - stellen die Weltordnung auf den Kopf. Können erschaffen und zerstören - sich selbst und andere. In den Wäldern von Linsberg regt sich der Tod. Gefallene erheben sich von den Friedhöfen. Wälder verdorren, Bäume mutieren zu dämonenhaften Gebilden. Und die Elben? Machen Druiden und Priester der Menschen dafür verantwortlich. Machen Jagd auf sie.

Und auf Albion und in Fersland erinnert sich das Volk an das alte Herrscherhaus. An die Kuijts. Ein gescheiterter Mordversuch bei der Krönung von Fürst Fingon Zwartjod hat einen blutigen Bürgerkrieg gegen den Usurpator Gelspad ausgelöst. Clan Bulvaj aus Fersland steht seinen Vettern aus Albion bei. Wieder zieht Nordmann gegen Nordmann - Tag für Tag, Leben für Leben. Das Wolfsland saugt weinend das Blut der eigenen Kinder auf.

Es braucht Helden in dieser Zeit der Dunkelheit. Es braucht euch...

~~~ ~~~ ~~~ ~~~ ~~~ ~~~ ~~~

Hallo Leute,

nach einer längeren Pause wage ich heute noch einmal den Versuch und möchte eine neue Runde hier im Gate anbieten. Meine allererste Runde läuft inzwischen seit zwei Jahren und zwei Monaten und ich bin sehr glücklich mit ihr.

Nun möchte ich also - falls Interesse bestehen sollte - mit einer zweiten Gruppe ins Abenteuer ziehen. Ich hoffe, wir kommen zusammen. :)

TECHNISCHES:

Das Setting:
Dalaran ist ein von mir entworfenes Setting. Wer zum Beispiel Beowulfs Geschichte, die Serie Vikings, oder auch den Film 13ter Krieger kennt, wird sich im Setting schnell zurecht finden. Dalaran ist - um es salopp und plastisch auszudrücken - ein pseudomittealterliches Skandinavien, in dem es Goblinoiden (die Kolkar), Dämonen, Elben und Zwerge (die Dain), sowie Magie und Hexer gibt.

Die Welt ist ziemlich düster und ich habe vor, im Abenteuer auch mit Horror-Elementen zu arbeiten, wobei das subtil ablaufen soll und nicht durch zu viel Splatter.

Zum Setting habe ich ca. 15 Seiten Din-A4 an Hintergrundinfos. Einige Regionen und Aspekte sind ganz gut ausgearbeitet (Fersland, Linsberg, die Horadrim, die Kolkar, die Elfen), andere nur angerissen. Bei letzteren können Spieler gerne Vorschläge machen, bzw. wir die Region gemeinsam ausführlicher entwerfen und auf den Spieler zuschneiden.

Der Stil:
Ich lege viel Wert auf Charakterspiel und eine lebendige Welt. Interaktion zwischen den SCs und mit der Welt ist mir wichtig und vieles wird in Dialogen erfolgen. Kämpfe und Regeln stehen eher im Hintergrund. Ich denke, soweit entspricht mein Stil dem guten Standard des Gates.
Von Beitragslänge her bin ich wohl am längeren Ende des Spektrums zu finden. Das heißt nicht, dass ich von meinen Spielern monsterlange Beiträge erwarte, aber es wäre schön, wenn es keine Zweizeiler werden!  :)

Magie-Level der Welt:
Ich würde den Magie-Level als Standard-Magic bezeichnen. Hexer gibt es nicht an jeder Ecke, wie in Forgotten Realms, aber sie sind auch nicht so selten, wie Game of Thrones. Sie ist bekannt, aber immer noch etwas besonderes und nichts, was flächendeckend eingesetzt wird.

Charakterstufe/Attribute:
Wir starten auf Level 1. Attribute via Point-Buy 20

Zugelassene Klassen und Rassen:
Prinzipiell überwiegen die Menschen im Setting. Andere Rassen sind eher Sonderlinge. Ad-hoc vorstellen kann ich mir: Menschen, Dain (Zwerge), Elben (Elfen), Halbelfen, Halb-Kolkar oder Kolkar (dafür würde ich das Hobgoblin bzw. Halbhobgoblin-Template nehmen, vom äußeren muss man sich die Kolkar wie die Uruk-Hai aus dem Film Herr der Ringe vorstellen (ich weiß, gibt schönere Chars, aber Charme habe die Jungs :D )).
Alle anderen Rassen können mit mir abgestimmt werden. Viele werden möglich sein, andere nicht.

Bei den Klassen gilt für die Standardklassen zunächst folgendes:
Kämpfer, Waldläufer, Barbar, Schurke, Barde - keine Einschränkungen
Magier - nicht möglich
Mönch - geht, aber sehr exotisch und muss ein Ausländer von einem anderen Kontinent sein. Da müsste man sich eine passende Geschichte überlegen.
Paladin, Priester - exklusiv nur für die Ordensmänner der Horadrim, die Anhänger des Einen Gottes möglich. Zu denen habe ich zusätzliches Hintergrundmaterial, welches den Orden beschreibt.
Druiden - Das sind die Druiden des Landes und Anhänger der Göttin Gaya, der Erdreligion. Auch hier gibt es zusätzliches Hintergrundmaterial.
Hexer - das sind die Gezeichneten, die Mal Gani. Sie haben magische Kräfte, doch dafür bezahlen sie mit qualvollen Schmerzanfällen. Wer die magischen Ströme nicht mehr kontrollieren kann, wird von ihnen zerrissen und stirbt. Ich denke, eine sehr reizvolle Klasse, die sehr viel tolles charakterplay ermöglicht, aber auch anspruchsvoll. Ihr ahnt schon - auch hier gibt es zusätzliches Hintergrundmaterial.  :wink:
Alle anderen Klassen können im Einzelfall mit mi abgestimmt werden. Studierte Magie (also Magier-Unterklassen) scheidet aus.

Traits/Drawbacks:
Jeder Char bekommt zu Beginn des Spiels zwei traits und ein Drawback. Diese sollten zum Hintergrund des Chars passen und - falls keine offiziellen traits/drawbacks von Paizo - mit mir abgesprochen werden.


Postingrate:
Welchen Unterschied macht es denn, was man hier angibt? Meist ergibt sich diese in der Praxis von selbst und der ursprünglich genannte Wert spielt keine Rolle. Wünschenswert wäre eine Rate von 2 Beiträgen pro Spieler pro Woche. 3 Beiträge in 2 Wochen wären auch ok und sind wohl die Norm. 1 Beitrag pro Woche wäre wohl zu wenig - dann schläft die Runde ein.

Eine Bitte:
Zum Schluss eine Bitte. Ich meistere mit sehr viel Herzblut und lege viel Kraft rein, dass das Abenteuer auf die Spieler zugeschnitten wird, sie auch ihre persönlichen Geschichten erleben und mit der Welt verweben. Es ist immer wieder traurig, wenn SCs dann nach kurzer Zeit aussteigen, weil die Spieler schnell verschwinden, oder gar die ganze Runde geschlossen werden muss. Daher würde ich mich freuen, wenn sich nur solche unter euch melden, die überblicken können, in nächster Zeit auch dabeibleiben zu können. Natürlich kann keiner Garantien geben. Es kann immer etwas unvorgesehenes passieren. Aber zumindest sollte das Zeitproblem bei der Anmeldung nicht schon abehbar sein.  :wink:

Ansonsten freue ich mich sehr auf eure Anmeldungen! Würde mir Spaß machen, die Runde zu meistern und die Welt von Dalaran zusammen mit euch mit Leben zu füllen!

6
Kingdoms of Kalamar - Von Löwen und Lämmern / Córrea
« am: 17.11.2016, 22:49:27 »
CÓRREA



Anderthalb Monde sind vergangen - wie vereinbart. Und die Gefährten finden wieder zusammen bei Jaresh, auf dem Gut des ehemaligen Bürgermeisters von Dorwida.

Es ist Mittag, ein warmer Sommertag - einer der letzten dieses Jahres, das spürt Sanjan in den Knochen. Er nimmt auf seinem Rappen die letzten vertrauten Meilen entlang des Konandor, nähert sich dem Gut des alten Freundes.

Ein gutes Gefühl, als das hölzerne Tor aufgesperrt wird und er hindurchreiten kann. Gebell - die Hunde auf der Hut vor Grimnir. Doch der Wolf kennt es bereits, bleibt ruhig an seiner Seite. In der Ferne blitzt etwas auf - eine Rüstung. Die von Tarqetik. Auch der Brandobiner ist also schon da. Sanjan erspäht ihn an einem Tisch auf der Terasse vor dem Gutsanwesen. Freudig hebt der Kempe seinen Humpen, als er ihn erkennt.

Etwas weiter entfernt stehen weitere Pferde am Stall angebunden. Sanjan erkennt die Rappen von Basilio und Flannait und etwas später auch die beiden, wie sie neben einander stehen und sich unterhalten.

Pishu winkt ihm zu, auch Edgar ist zu sehen. Viele der Gutsarbeiter erkennen den Bahir und winken ihm fröhlich zu, oder grüßen ihn. Für einen Augenblick sucht sein Auge Manik, doch eugentlich hat er keine Hoffnung, den Fhokki hier anzutreffen. Er hatte klar geäußert, dass er Helga wieder in die heimat begleiten will, und das ist eine Reise von vielen Monden.

Schließlich steigt er am Stall ab und wirft die Zügel einem der Burschen zu. Ein Paar Schritte und er ist auch schon bei Basilio und Flannait angekommen. Er will die beiden gerade ansprechen, als eine kleine Gestalt dazwischen huscht und ihn dabei anrempelt.

* * *

"Basilio!", ruft eine laute, helle Stimme. Wie aus dem nichts ist sie neben dem Koraker und Flannait aufgetaucht - und neben Sanjan, der ja eben angekommen ist und den sie begrüßen wollten. Basilio ist zunächst überrascht - er und die Halbelfe sind selbst kaum seit einer Stunde auf dem Gut. Dann erkennt er das breite Lächeln, die vollen Lippen und den großzügigen Ausschnitt wieder. Mirtel schaut ihn voller Herzensgüte und mit einem frechen Grinsen an. "Schön, dass du wieder bei uns bist!"

* * *

Tarqetik beobachtet die Szene nicht ohne Belustigung von der Bank am Terassentisch. In Dorwida konnte man verdammt gutes Bier brauen, das musste er Jaresh lassen. Keine Überraschung bei all den Weizenfeldern. Der Recke war bereits seit zwei Tagen auf dem Gut und hatte einige redselige Abende mit dem Mann, aber auch der Arbeitern verbringen können. Siola, die Herrin des Hauses und Jareshs Nichte, hielt sich dagegen auffällig zurück. Zunächst hatte Tarqetik angenommen, das liege an ihm, doch dann bemerkte er, dass die junge Frau auch mit Jaresh selbst kaum ein Wort wechselte und ganz allgemein in sich gekehrt war. Frauen eben...

Die Tür zur Terasse geht auf und Amaara kommt heraus. Die Elfe sieht gut aus, das muss Tarqetik ihr lassen. Blondes Haar, helle und doch getönte Haut. Und ein Körper, der passend gekleidet ist und sich zu bewegen weiß. Er ist noch nicht schlau geworden aus der Frau. Warum ist sie hier?

Jaresh hat sich mehrmals in den beiden Tagen mit ihr zurückgezogen, aber der Alte macht nicht den Eindruck, sich Mätressen zu halten. Anscheinend wollte er etwas mit ihr bereden. Nun setzt sich Amaare neben ihn und beobachtete ebenfalls die Neuankömmlinge.

* * *

Amaara grübelt zum hundertsten Mal über das, was ihr Efet in Prompeldia mit auf den Weg gegeben hat. Noch kann sie die Bruchstücke nicht richtig zusammensetzen. Weder Efet in der Wüstenstadt, noch Jaresh hier, haben ihr alles offenbart. Doch die zwei Männer sind beide besorgt genug gewesen, um auch ihr Gemüt in Wallung zu versetzen. Hoffentlich macht Jaresh bald reinen Tisch und klärte die Sache auf.[1]

* * *

El'ssa jagt wieder einmal auf ihrem Rappen durch die Landschaft. Das Gutstor ist noch offen, und so verlangsamt sie den Galopp nicht und gleitet durch den Durchgang. Hier und da stieben Vögel aus dem Gras auf. Einige Rinder im Gehege beschweren sich lautstark, als sie dicht an der Begrenzung vorbeirast. Dann kommt auch sie am Gutshaus an und springt - noch etwas vom Stall entfernt - vom Pferderücken.

Viele Köpfe drehen sich nach ihr um. Dann wirft sie die Kapuze zurück und erntet überraschte Rufe und Seufzer. Das ist sie gewohnt. Ihr Blick trifft den Stallburschen - der kennt sie schon von dem Besuch vor anderthalb Monden. Aber er hat immer noch Angst. Als er ihren Blick bemerkt, schluckt er und kommt langsam ihr entgegen, um die Zügel aufzunehmen.

Dann geht die Tür des Gutshauses noch einmal auf und Jaresh erscheint im Rahmen. "Ah!", ruft er. "Sanjan, El'ssa! Schön, dass ihr auch da seid. Kommt doch alle herein! Die Mädchen haben schon den Tisch gedeckt!"
 1. PM kommt in Kürze

7
Hallo,

das ist der neue Charakter-Thread. Ich bitte alle Spieler - die alten, wie die neuen - ihre SCs hier (noch zu posten). Dabei sollte folgendes Format verwendet werden (INhalt beispielhaft von Basilio, soll natürlich ausgetauscht werden; geringe Abweichungen sind kein Problem).

Es wäre schön, wenn alle ihre SCs bis zum Beginn des neuen Abenteuers (und dann bereits auf Stufe 3) hier posten könnten!

Grüße,

Khenu

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8
Hallo Leute,

seit knapp zwei Jahren haben wir eine gut laufende Runde im Low-Fantasy-Setting "Kingdoms of Kalamar". Es gibt vier aktive, verlässliche Spieler, die auch gutes Roleplay an den Tag legen. Wir möchten die Runde aufgrund kürzlicher Ausstiege von zwei Spielern noch einmal um 2-3 Spieler ergänzen.

Der Moment ist sehr günstig, da unser erstes Abenteuer gerade zu Ende geht und wir demnächst in das zweite starten wollen. Die Einführung der neuen Chars und auch die Eingewöhnung für die neuen Spieler wird also leichter Fallen, da man sich nicht so im Detail mit dem bisher Geschehenen beschäftigen muss, wenn man das nicht will oder keine Zeit dafür hat (sind immerhin einige Hundert Seiten an DinA4-Text, die das in den zwei Jahren zusammengekommen sind).

Wo sind wir? Hier zu finden.

Setting:Wir Spielen im Kingdoms of Kalamar-Setting. Kenntnis des Settings ist hilfreich, aber nicht erforderlich. Von den aktuellen Mitspielern keiner vor der Runde. Ich helfe bei der Einarbeitung und stelle Infos zu Verfügung.
  • Es ist eine Low-Fantasy-Welt und so spielen wir es auch. Es gibt zwar jede Menge andere Völker neben Menschen, aber Magie und Magiewirker sind selten und was besonderes.
  • Wir legen Wert auf Realismus und Charaktertiefe. Roleplay steht bei uns klar im Vordergrund. Es gibt recht viele, gute Dialoge zwischen den SCs aber auch zwischen SCs und NSCs.
  • Beitragslänge wohl überdurchschnittlich - allerdings ergibt sich das aus dem Spielstil und ist kein Dogma.
  • Es gibt bei uns aber auch durchaus rassige Kämpfe, die dann - schön beschrieben - ausgespielt werden.

Stufe und Charaktererschaffung?
Das erste Abenteuer ist zu Ende und die Charaktere steigen auf auf Stufe 3. Das wäre auch die Einstiegsstufe für alle neuen Chars. Erlaubt ist, was in die Welt passt, gefällt und mit mir abgestimmt ist. Grundsätzlich ist folgendes eine gute Orientierungshilfe:
Rassen: Menschen, Elfen, Halbelfen, Zwerge, Halblinge, Gnome, Hobgoblins, Halbhobgoblins
Klassen: Alle Grundklassen aus dem Pathfinder Players Handbook - alle anderen Klassen nach Absprache mit mir. Hier gilt zu beachten:
  • Wie gesagt, sind Magierwirker - insbesondere arkane - selten. Daher möchte ich gerne nicht mehr als einen in der Gruppe haben. Aktuell ist keiner dabei, also könnte einer der neuen Spieler einen arkanen Magiewirker spielen.
  • Wir haben aktuell einen Druiden, einen Spy (Schurken-Grundklasse), und zwei Kämpferklassen in der Gruppe. Das ist nur zur Orientierung. Wir nehmen auch wieder gerne Kämpfer oder Schurken, wenn jemand welche Spielen will.

Postingrate? Keine Feste - es schwankt, je nach Auslastung von SL und Spielern im real-life, wir halten uns meistens bei ca. 1,5-2 Posts pro Woche.

Ich würde mich über Interessenten freuen. Bitte meldet euch dann einfach hier oder per PM bei mir.

Gruß,

Khenubaal

9
Hallo Leute,

ich warte weiterhin gespannt auf eure Beiträge, habe aber das Gefühl, dass uns ein wenig das Sommerloch erfasst hat. Ich hoffe, dass es bald im IG-Thread weitergeht. Derweil will ich euch hier ein wenig (hoffentlich genehme) Lektüre bieten.

Stein des Anstoßes war eine Übersetzungsübung für Basilios Spieler. Also habe ich eine Szene aus unserer Kampagnen-Welt auf russisch verfasst und der Spieler hat sie übersetzt. Das Ergebnis wollen wir euch nicht vorenthalten.

Daraus kam mir die Idee, einen Splitter-Thread anzulegen, in dem man Szenen beschreiben könnte, die sich Abseits des SC-Fadens abspielen. Das ist dann auch nur Spielerwissen, und kein Charakterwissen, aber hoffentlich trotzdem angenehme Lektüre. In diesem Sinne - viel Spaß!

10
Kingdoms of Kalamar - Von Löwen und Lämmern / Salem
« am: 02.01.2016, 20:32:40 »
Hallo Leute,

ich habe mich entschlossen, hier in unserem Forum eine Fortsetzungsgeschichte im Kingdoms of Kalamar-Setting zu schreiben, und zwar aus mehreren Gründen, die da wären:

1) Ich habe Bock drauf!  :)
2) Ich hoffe, dass sie dem einen oder anderen von euch gefällt und
3) Außerdem noch ein paar tiefere Einblicke in die Welt von Tellene ermöglicht und...
4) Ach ja - ich habe Bock drauf!  :)

Da es eine Fortsetzungsgeschichte werden soll, kommen nach und nach in weiteren Beiträgen weitere Teile hinzu, wobei ich mich bemühen werde, je ein in sich geschlossenes Kapitel pro Beitrag zu posten. Ich bitte euch aber daher, in diesem Thread nichts zu posten, um den Lesefluss nicht zu unterbrechen. Wer einen Kommentar (positives, wie negatives ist immer willkommen) zur Story hat, sollte das im OOC-Thread posten.

Übrigens - sollte der eine oder andere von euch auf den Geschmack kommen und selber Mal eine Story im KoK-Setting schreiben wollen - gebt Bescheid und ich mache dafür einen eigenen Thread auf.

In diesem Sinne: viel Spaß beim Lesen.

Khenubaal

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Salem
30 Lidae und ein ganzes Leben

1: Ibtissam


"Ukhluch, bitte! Ich habe kein Geld! Nicht eine einzige Lida!"

"Falsche Antwort!"

Die Faust des Krangi schnellte blitzartig auf das Gesicht des vor ihm knieenden Mannes herunter. Ein dumpfer Knall erscholl und die zerlumpte Gestalt krachte rücklings in den Staub der Seitengasse. Ukhluch trug zwei dornenbewährte Stahlringe an den Fingern der Rechten. Von denen tropfte jetzt Blut. Links, knapp unterhalb der Augenhöhle des Mannes, klaffte eine tiefe Wunde, die sich über die Wange hinab bis zum Kinn zog.

Die wenigen umstehenden Gestalten huschten in die Schatten. Zwei Schaulustige an der Mündung zur Töpferstraße eilten davon. Warda, die Nachbarin, knallte die Fensterläden der kleinen Holzhütte zu. Und auch Aabid ließ schnell die Zeltplane runter. Nur Salem - ein kleiner Junge - seine drei Schwestern und seine Mutter blieben wie angewurzelt im Zelteingang stehen. Ihr Zelt stand am Ende der Sackgasse, die bis auf Ukhluch, seine beiden Häscher und Salems Vater, der blutüberströmt im Staub lag, nun so menschenleer und verlassen war, wie nie zuvor.

Salem verübelte es den Nachbarn nicht, dass sie sich versteckten. Dort lebten Freunde und Spielkameraden von ihm, Freundinnen seiner Mutter und seiner Schwestern, und einige gute Männer. Aber sein Vater hielt sich eher an die Trinker und Taugenichtse. Und selbst wenn nicht - jeder wusste, was passierte, wenn man sich Leuten wie Ukhluch widersetzte. Das konnte man von niemandem verlangen.

Salem zitterte. Er war erst zwölf Sommer alt und hatte Angst. Dann hörte er ein Schluchzen und sah zur Seite. Rabi, seine jüngste Schwester, war auf die Knie gesunken und weinte leise. Seine beiden anderen Schwestern eilten zu ihr, knieten sich neben ihr hin und begannen, sie zu trösten. Auch sie zitterten. Salem schaute zu seiner Mutter. Sie stand da, wie angewurzelt, und schaute mit glasigem, leerem Blick auf die Szenerie in der Gasse. Wie der Wüstenfuchs vor der Kobra. Wie eine Puppe führten ihre Hände mechanisch weiter die Bewegungen aus, die sie seit Jahren als einziges kannten, und flochten weiter an dem halbfertigen Flechtenkorb in ihrem Schoß.

"Bitte, bitte - Ukhluch" - sein Vater war wieder zu sich gekommen. Salem schaute nach vorn. Sein Vater kroch rücklings nach hinten und flehte den Krangi wieder an. "Noch eine Woche bitte! Noch drei Tage! Ich besorge das Geld!"

"Halt's Maul!" Ukhluch schrie und holte den Mann mit zwei kraftvollen Schritten ein. Er zog ein langes Jagdmesser unter seinem Umhang hervor und kniete sich über seinem Opfer hin. Mit einem kräftigen Stoß nagelte er den zerlumpten Überwurf nur einen Fingerbreit von der Schulter des Mannes entfernt am Boden fest.

"Du kennst Ukhluch. Jeder hier im Töpferviertel kennt Ukhluch. Ich leihe jedem Geld, der in Not ist. Ich gebe jedem eine Chance. Aber ich will mein Geld pünktlich zurück! Keine Schonfristen!" Er hatte die Worte laut geschrieen, so dass jeder in der Gasse und darüber hinaus sie hören konnte. Seine beiden Häscher lachten auf und grölten. Nun kniete sich Ukhluch noch tiefer über Salems Vater. Der Junge sah, wie eine Geiferspur aus dem Maul des Krangi seinem Vater auf das Kinn tropfte, als dieser leiser weitersprach. "Und du weißt, was passiert, wenn ich mein Geld nicht pünktlich kriege - mit Zins."

Salems Vater zitterte am ganzen Körper. Seine Stimme stotterte. Es war ein erbärmlicher Anblick. 'Du verdammter Säufer', dachte Salem. Der Junge verschränkte die Arme und unterdrückte die Angst in sich, so gut es ging. Alles - nur nicht so sein, wie sein Vater. "Bitte Ukhluch!", flehte dieser wieder. "Ich habe nichts - keine einzige Lida!"

Der Krangi entblößte die Hauer in einem eisigen Lächeln und schaute auf zu Salem und seiner Familie. "Ja", sagte er. "Aber du hast drei Töchter. Die Älteste - wie alt ist sie? Fünfzehn Sommer, sechzehn? Auf jeden Fall alt genug, um als Lustsklavin in einem der Bordelle unterzukommen. Ist zwar hässlich und abgemagert - sicher keine 30 Lidae wert, aber ich mache heute dir zu liebe eine Ausnahme."

"Ibtissam?", murmelte Salems Vater. "Aber sie ist meine Tochter. Nein, nein. Das geht nicht. Die gebe ich nicht her!"

Ukhluch klatschte mit der flachen Hand auf den staubigen Boden und heulte entzückt auf. "Die gibt er nicht her!", rief er seinen Häschern zu. Die beiden Männer fielen in das Lachen ein. Ein Lachen, das anhielt und und nicht zu enden schien, bevor es dann doch abrupt und mit einem harten Faustschlag auf das Gesicht des liegenden Mannes abriss.

"Ich nehme mir alles, Säufer!", schrie Ukhluch den Mann an, während er seine Faust wieder zurückzog. "Wenn deine Tochter dir was wert war, hättest du daran denken sollen, bevor du dein ganzes Darlehen versoffen hast! Also - ich frage noch einmal, und diesmal deutlicher. Entweder deine Tochter kommt mit, und du bist mir bis an dein Lebensende dankbar, dass ich dich verschont hab'. Oder: ich zermatsche deinen Kopf hier und jetzt, so dass du Futter für die Wüstenratten wirst, und nehme mir deine Tochter danach zur Deckung meiner Kosten. Was sagst du?"

Salems Vater zitterte nun noch mehr. Blut lief ihm aus dem Mundwinkel. Und Salem sah, dass seine Lumpen sich um die Lenden herum dunkler färbten. Er hatte sich eingenässt. "Ja", murmelte er. Salem riss vor Entsetzen die Augen auf. "Ja - klar. Natürlich! Danke! So machen wir das."

"Na also", murmelte der Krangi zufrieden. "Sag ihr, sie soll herkommen."

Salems Vater schluckte. "Ja", murmelte er wieder. Dann schluckte er noch einmal. Und noch einmal. "Ibtissam?", rief er schließlich. "Ibtissam. Komm her!"

Salem schaute zu seiner großen Schwester. Sie stand da wie angewurzelt, wagte nicht zu atmen. Tränenfurchen zogen sich über ihre Wangen. Das schwarze, lockige Haar verdeckte den Hals, doch er wusste, dass sie malmte und schluckte. Ihre Hände zitterten, doch sonst konnte sie sich nicht bewegen. Der Junge schaute seine Schwestern und seine Mutter an, doch auch sie standen nun völlig starr.

"Also, was ist?", rief Ukhluch. "Bist du so ein Wofooka, dass selbst deine Tochter nicht auf dich hört?"

"Nein, nein - sie kommt gleich", murmelte der Mann. "Ibtissam! Komm sofort her!", rief er wieder.

Salem hörte ein Schluchzen. Er schaute wieder zu seiner Schwester und sah, wie sie einen Fuß vor den anderen zu setzen begann und langsam auf ihren Vater und seine Peiniger zuging. "Mutter!", rief Salem. "Tu' was!"

Seine Mutter schaute ihn mit demselben starren Blick an. Auch ihre Wangen waren von Tränenfurchen durchzogen, aber die Augen waren ausdruckslos und leer. 'Ohne Hoffnung, ohne Kraft', dachte Salem. "Aber was soll ich denn tun, mein Junge?", murmelte sie.

Salem ballte die Fäuste. Erst jetzt merkte er, wie schwer er atmete, dass auch er weinte und wieder am ganzen Körper zitterte, aber diesmal vor Wut. "Nein!", schrie er.

Dann, plötzlich, lief er los. Mit zwei Sätzen hatte er seine Schwester eingeholt und riss sie wieder zurück, so dass sie in den Staub fiel. "Nein! Nein! Nein!", rief er immer wieder, lief dabei weiter auf Ukhluch und seinen Vater zu und blieb vor diesen stehen.

"Was willst du, Knirps?", fragte Ukhluch belustigt.

Salem zitterte noch stärker, atmete so schwer, als hätte er nicht dreißig Fuß, sondern dreißig Meilen zurückgelegt. Aber es gab jetzt kein zurück. "Ich komme mit dir, Ukhluch. Nimm mich anstatt meiner Schwester", sagte er.

Der Krangi und seine Häscher starrten den Jungen entgeistert an. Salem sah, dass auch das Gesicht seines Vaters denselben Ausdruck hatte, und er spürte dieselben Blicke in seinem Rücken. Dann lachte Ukhluch auf. "Dich?", rief er, sich schüttelnd. "Was soll ich mit dir? So dürr und schwächlich, wie du bist, bringst du auf dem Sklavenmarkt keine zehn Lidae ein. Oder hast du da eine Möse unter deinen Lumpen versteckt?" Der Krangi lachte über seinen eigenen Scherz und auch die beiden Männer hinter ihm fielen ein.

"Hey!", rief Salem trotzig. "Ich bin stark - ich kann drei Kant Holz auf einmal schleppen. Außerdem bin ich schlau! Ich kann rechnen und lesen! Ich bin mehr als zehn Lidae wert!"

Die drei Männer lachten noch lauter auf. "Ach ja?", rief Ukhluch. "Gut", er hielt seine linke hoch und streckte alle Finger aus. "Wie viele Finger halte ich hoch?"

Salem konnte nicht rechnen - das war eine Lüge gewesen. Aber jeder im Töpferviertel wusste, dass ein reudiger Hund Ukhluch mal einen Finger abgebissen hatte. Salem hoffte, dass es die linke Hand gewesen war. "Vier!", rief er sofort.

Der Krangi schüttelte sich immer noch, doch langsam klang das Gelächter ab. "Stimmt, Knirps. Aber das nächste mal solltest du hinschauen, bevor du antwortest. Das sieht dann so aus, als könntest du wirklich zählen", sagte er mit einem Grinsen.

An den Mann am Boden gewandt sagte er: "Ich mag deinen Knirps, Säufer. Ist noch so klein, dass er zwischen meinen Füßen durchlaufen könnte, hat aber schon mehr Eier, als du." Dann schaute er wieder zu Salem. "Also gut, Knirps. Ich nehme dich - deine Schwester darf bleiben."

Salem nickte. Er merkte plötzlich, dass er nicht mehr zitterte, nicht mehr weinte. Er stand völlig still und äußerlich ruhig dar. Aber ihm war, als würden seine Knie gleich nachgeben und als würde es vor seinen Augen jeden Augenblick schwarz werden. Aber so kam es nicht. Er sagte nur "Gut" und nickte noch einmal.

Später konnte er sich an die nächsten Minuten - die Minuten des Abschieds - nicht mehr erinnern. Alles verschwamm hinter einem grauen Schleier, der in den darauffolgenden Tagen und Monaten immer weiter zu völliger Schwärze gerann. Salem behielt nur ganz wenige Eindrücke zurück. Er wusste nicht mehr, wie das Gesicht seiner Mutter ausgesehen hatte, als er sich von ihr verabschiedete. Er nahm an, dass es genauso ausdrucklos und leer gewesen war, wie zuvor. Er wusste auch nicht, welchen Gesichtsausdruck sein Vater gehabt hatte, als er ging, ohne sich zu verabschieden. Er war sich sicher, dass der Grund dafür darin lag, dass er dem alten Säufer nicht einmal einen Blick zugeworfen hatte, als er an ihm vorbeilief.

Nur einen einzigen Schnappschuss hatte sein Unterbewusstsein in aller Deutlichkeit behalten. Vielleicht war das der Grund dafür, dass er sich an nichts sonst erinnerte - weil sein Kopf alle Kraft und allen Raum dafür gebraucht hatte, dieses eine Bild so vollkommen zu bewahren? Als sie an der Mündung der Gasse angekommen waren, hatte Salem noch einmal nach hinten geblickt. Er hatte in Ibtissams Gesicht geschaut, in das wunderschöne Gesicht seiner Schwester, das er sogar besser kannte, als sein eigenes Spiegelbild, und das jetzt von Tränen überströmt war. Sie weinte, aber als sie sah, dass er sie anschaute, hielt sie die Tränen zurück und lächelte ihn traurig an. Wann immer Salem in seinem späteren Leben die Augen schloss, konnte er seine Schwester in diesem Augenblick sehen. Nie zuvor und nie danach hatte ein Gesicht zugleich so viel Trauer und so viel Dankbarkeit in sich vereinen können. "Tsalani", murmelte Salem leise, wohlwissend, dass sie ihn nicht mehr hören konnte. Lebwohl. Dann bog er zusammen mit den Männern in die belebte Töpferstraße ein.

Einer der Häscher schlug ihm zur Aufmunterung grob auf die Schulter. "Hast Mut, Junge", sagte der Mann. "Auf den Sklavenmarkt zu gehen, um die eigene Schwester zu retten. Das bringen nicht viele - Kulem!.

Salem schaute den Mann trotzig an. "Ich habe es nicht für meine Schwester getan", sagte er. "Ich habe es für mich getan. Egal, an wen ihr mich verkauft. Jedes Leben ist besser als das bei diesem Arschloch von Vater."

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Kingdoms of Kalamar - Von Löwen und Lämmern / Gulasado
« am: 06.12.2015, 17:52:31 »
GULASADO

Jaresh hatte nicht zu viel versprochen. Das Anwesen - Sanjan, Manik und Tarqetik kennen es bereits von ihrem ersten Besuch - ist ein wunderschönes, hölzernes Haus, mit schrägem Dach, zwei vollen Stockwerken, einem dritten als Dachgeschoss und einer weiten Veranda vor der Haupttür. Unweit steht ein Stall für die Pferde, die Gefährten können ihre Reittiere dort anbinden. Schräg dahinter erkennen sie auch das Dampfbad. Velon, der junge Stallbursche kümmert sich um die Pferde, während einige der Feldarbeiter herbeieilen, um die Neuankömmlinge zu begutachten oder zu begrüßen.
 
Pishu - der Arbeiter, den Sanjan vor dem Bären gerettet und anschließend behandelt hat - zieht seinen Hut und verbeugt sich vor dem Schamanen, doch auch Edgar und Balon sind da und jubeln den Gefährten zu. Plötzlich spürt Sanjan, wie etwas an seinem Ärmel zieht. Als er zur Seite schaut, erkennt er, dass es sich um Kirus handelt. "Kennst du die Frau da hinten?", fragt ihn den junge Dejy. "Sie schaut immerzu zu dir. Sie ist sehr hübsch."

Sanjan folgt dem Blick des Jungen und erblickt Siola, die ein Dutzend Schritte hinter den Feldarbeitern auf der Veranda des Hauses steht, an einen der äußeren Terassenpfosten angelehnt. Sie trägt ein einfaches Kleid - dennoch ist unübersehbar, dass sie sich für den Besuch umgezogen hat. Sonst hätte sie wohl Hosen und ein Hemd getragen, womit es sich auf dem Gut einfacher arbeiten lässt. Die Haare - dunkles Kupfer - sind streng nach hinten geführt und zu einem Zopf gebunden. Die blauen Augen mustern Sanjan, ein Lächeln liegt auf den Lippen. Dennoch hat der Schamane das deutliche Gefühl, dass die Freude gezwungen ist, als würde sie eigentlich von einer Trauer gequält werden. Und dieses Gefühl bleibt auch bestehen, als sie ihn zu Begrüßung kurz umarmt und Willkommen heißt.

Schließlich betritt die Gruppe die angenehme Kühle des Hauses. Zwei Hausmädchen begrüßen die Neuankömmlinge - dieselben, die bereits beim ersten Besuch der ursprünglichen Gefährten zugegen waren.    Der Eingangsbereich ist eine große Halle, die sich über die ersten zwei Stockwerke nach oben erstreckt. An der Wand entlang geht eine Treppe nach oben, die dann als Balustrade die Halle umrundet. Türen führen von der Balustrade in die Räume im Obergeschoss und eine weitere Treppe an ihrem Ende auf den Dachboden. In der Mitte der großen Halle steht ein an Gewicht und Bedeutung schwerer Eichentisch mit dazu passenden Stühlen. Hier wird allabendlich das Mahl eingenommen und auch Gäste werden hier bewirtet. Kerzenleuchter an den Wänden, sowie ein metallener Kronleuchter an der Decke tauchen den Raum in angenehmes Licht. An der Wand hängen Rehköpfe und auch zwei Ölgemälde.[1]

Auf dem Tisch erkennen die Gefährten ein reichhaltiges Abendbrot, dass aber anscheinend Tradition hat auf dem Gut, denn vieles ist Manik, Sanjan und Tarqetik bekannt - gebratene, saftige Rindersteaks, Ofenkartoffeln, frisches dunkles Brot und einige Platten mit Aufschnitt, Ziegenkäse und Gemüse zieren den schweren Eichentisch. Dazu stehen zwei Krüge auf dem Tisch - der eine ist gefüllt mit 'einem edlen Tropfen aus P'Bapar', wie Jaresh es ausdrückt, der andere mit Apfelsaft. Auch eine Keraffe mit kaltem, frischen Wasser aus dem guteigenen Brunnen steht auf dem Tisch.

Alle setzen sich hin und essen. Die Gefährten erzählen von ihren Reisen. Jaresh hört sehr interessiert zu.[2] Als über die Versammlung im Muog und die Zusammenarbeit mit den Kargi berichtet wird, nickt er. "Ich wusste, dass Gul hulad ein weiser Mann ist. Seine Söhne waren noch Heranwachsende - haben 'Bleichgesicht und Kargi' gespielt, als ich das letzte Mal da war. Es freut mich zu hören, dass sie so gute Männer geworden sind."

Auch Siola sitzt mit am Tisch. Nicht nur Sanjan, sondern auch den anderen fällt auf, dass Jareshs Nichte mit den Gedanken woanders zu sein scheint. Auch wenn die junge Frau ihr bestes gibt, eine gute Gastgeberin zu sein und auf jede Frage höflich und mit einem Lächeln antwortet, spricht sie nicht von selbst und führt die Unterhaltungen nur so lange es die Höflichkeit gebietet.

Der Gutsherr ist betrübt, als er von Ragnar hört. Er hofft inständich, dass der aufrechte Fhokki schnell genesen wird. Jaresh ist aber auch sehr beunruhigt, als er hört, was sonst bei den Elfen passiert ist, und wie gekonnt die Räuberbande Dorwida und Kezhdal gegeneinander aufhetzen wollte. Er schüttelt den Kopf. "Sie müssen einen Auftraggeber haben - aber wer könnte es sein?"

Jemma schnaubt laut und nimmt einen tiefen Schluck Wein - gänzlich ungraziös und doch unglaublich authentisch und daher charmant. "Pff! Wer wohl? Das wird Sulu sein - unser holder Bürgermeister, die alte Sau."

Jaresh schaut die Halblingsfrau fassunglos an. "Halt deine spitze Zunge im Zaum, Mädchen. Das ist absurd - ja, Hiram würde von einer Neufestlegung der Grenzen profitieren. Er hat Interessen im Grenzbereich. Aber er ist dem Amt verpflichtet. Ich kenne ihn schon lange. Er würde nie so weit gehen. Er ist ein Schlitzohr, aber nicht gewissenlos. Und für so etwas wäre er nicht mutig genug."

Jemma lehnt sich nach vorne. "Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Ich denke, deine lange Bekanntschaft mit ihm trübt deinen Blick in dieser Sache, alter Mann. Auf jeden Fall hat er das Motiv, die Mittel und die Gelegenheit. Wenn er es nicht ist, gibt es ein halbes Dutzend anderer Gutsherren, die in Frage kommen würden."

Schweigen legt sich über den Tisch. Die meisten Teller sind schon leer oder mit abgenagten Knochen beladen. Schließlich nickt Jaresh. "Ja - das stimmt mein Mädchen", sagt er schließlich. "Aber bevor wir weiter darüber spekulieren, will ich noch etwas anderes erledigen."

Mit diesen Worten verlässt der alte Mann die Halle durch eine Seitentür, um einige Augenblicke später mit einer klirrenden Lederbörse und einem in Tuch beschlagenen Bündel wieder zurückzukommen. Er legt beides vor den Mitgliedern der ursprünglichen Gruppe ab. Die Börse landet zwischen Sanjan und Manik. Das Bündel vor Tarqetik.

"Fünfzehnhundert p'baparische Löwen", sagt Jaresh. "Und: sechs Pfund lumerischer Stahl. Wie vereinbart - und ihr habt es euch wahrlich verdient." Der Gutsherr hält kurz inne, dann fährt er fort. "Ragnar ist nicht dabei heute an diesem Tisch. Dafür hat euch Basilio bei der Mission unterstützt. Meine Vereinbarung habe ich allerdings mit Ragnar, Sanjan, Manik und Tarqetik geschlossen. Ich schlage vor, dass ihr die Belohnung so aufteilt, wie ihr es für gerecht erachtet." Er schaut allen aus der ursprünglichen Gruppe, aber vor allem Sanjan in die Augen. "Ich habe vertrauen, dass ihr gerecht sein werdet."[3]
 1. Wer will, kann auf Knowledge (History) 12 und/oder Knowledge (local bzw. Ek'Gakel) 12 (auch untrained möglich). Bei erfolgreichen Würfen erschließt sich die Bedeutung der jeweils abgebildeten Szenen
 2. Ihr könnt selbst entscheiden, wie viel ihr erzählt - z.B. bzgl. des Aufenthalts bei den Elfen oder auch über die Vorgeschichte von Basilio. Ich nehme an, dass letztere keine große Erwähnung findet, während ihr ansonsten wahrheitsgemäß berichtet. Falls nicht, bitte lasst es mich wissen.
 3. Sanjan, Manik und Tarqetik können sich entscheiden, wie die Belohnung aufgeteilt werden soll. Ich als SL habe da zwar meine Meinung, was fair wäre, aber das ist eine Entscheidung der Spieler.

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Hallo,

das hier ist der Notizthread. Hier kann jeder Charakter sachen eintragen, die er gerne für später vermerkt haben möchte. Am übersichtlichsten ist es, wenn jeder einen Post anlegt, und diesen dann jeweils editiert, damit man nicht lange suchen muss.

Gut täte auch ein Personen-Verzeichnis. Cesare, da du so eins bei Kingdoms of Kalamar angelegt hast und es so vorbildlich pflegst, darf ich dir das auch hier bei Degenesis aufs Auge drücken? Bitte, bitte!  :wink:

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Hier kommen die regeltechnisches Details zu den Kämpfen rein. Es wird dabei zwei Typen von Beiträgen geben:

1) SL-Beitrag:
Dieser wird ständig aktualisiert und wird beinhalten:
a) Eine Karte des Kampfgebiets
b) Die Initiativreihenfolge (geclustert)
c) Sonderregeln und aktive Boni und Mali
d) Ein Protokoll des bisherigen Kampfgeschehens

2) SC-Beiträge:
Beinhaltet:
a) Infos, ob - und wenn ja, wie - der Spieler aktiv zu verteidigen gedenkt.

Beispiel
Aktive Verteidigung: ja
Gegen: L1, L2 und L3
Fähigkeit:
- GES+Beweglichkeit gegen L1 und L2
- KÖR+Nahkampf gegen L3
Einsatz von Potentialen: Nein

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Hallo Leute,

seit einem Jahr haben wir eine gut laufende Runde im Low-Fantasy-Setting "Kingdoms of Kalamar". Es gibt vier aktive, verlässliche Spieler, die auch gutes Roleplay an den Tag legen. Wir möchten die Runde aufgrund eines kürzlichen Ausstiegs eines fünften Spielers (zeitliche Gründe) noch einmal um einen Spieler ergänzen, daher hier meine Anfrage, ob jemand Lust hätte, die Gefährten in Ek'Gakel bei ihrer Suche nach den Aufrührern zu unterstützen.  :)



Wo sind wir? Hier zu finden.

Stufe und Charaktererschaffung? Man kann sich hier über die grundsätzlichen Regeln zur Charaktererschaffung informieren.

Bzgl. der Klassen habe ich derzeit eine Einschränkung: Ich bitte darum, auf Magier, Hexenmeister und deren Unterklassen zu verzichten. Wir spielen Low-Fantasy und haben derzeit noch einen Hexenmeister in der Gruppe (auch wenn der demnächst wohl rausgeschrieben wird, weil der Spieler aufgehört hat) - ein zweiter arkaner Magiewirker ist mir zu viel für das Setting.

Wie ist unser Stil? Schwer zu beschreiben. Roleplay steht klar im Vordergrund. Es gibt recht viele, gute Dialoge zwischen den SCs aber auch zwischen SCs und NSCs. Beitragslänge wohl überdurchschnittlich.
Regeltechnisches steht dafür klar im Hintergrund. Regeln sind nur so weit von Belang, als dass sie das Roleplay unterstützen. Dennoch gibt es ab und an durchaus mal rassige Kämpfe.

Postingrate? Wir hatten ein gutes Tempo von 2 Posts pro Spieler pro Woche. Das hat derzeit leicht nachgelassen, weil ich und zwei Spieler eingespannt waren, aber ich denke, das holen wir in den nächsten 1-2 Wochen wieder ein.

Bei Interesse bitte bei PM oder auch hier melden.

Gruß,

Khenubaal

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Bitte hier abmelden, wenn jemand zeitweilig offline/im Urlaub/etc ist

Aktuelle Meldungen:
- Sanjan bis zum 02.08.2015

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