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Nachrichten - Tsuyoshi

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Kagematsu: Was zurück bleibt / Geflüster der Kami
« am: 23.10.2020, 16:19:02 »
Bis einschließlich Dienstag könnte es sein, dass ich nicht auf PN und Posts antworte - je nachdem, wie ich dazu Gelegenheit habe, denn ich bin in dieser Zeit unterwegs.

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Kagematsu: Was zurück bleibt / Geflüster der Kami
« am: 23.09.2020, 15:32:04 »
Ja, das würde ich sagen.

Reichen wird es allerdings erst mit der weiteren Verzweiflungstat, also nur zu mit der Verachtung ::) :D

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In den Augen des Ronin flammt für einen Herzschlag der Zorn auf. Die behandschuhte Linke spannt sich fester um die Scheide des Katana an seiner Hüfte - offenbar haben die Worte des Mädchens ihn härter getroffen, als es seine Worte ahnen lassen: "Kein Samurai mit einem Funken Ehre sagt sich sich los" stellt er langsam klar. Dann wendet er den Blick ab und wirkt mit einem Mal düster. "Herr Toda ist zu seinen Ahnen gegangen. Die Kami haben bestimmt, dass er ehrenvoll im Kampf sterben sollte." Man hört seinem langsamen Ausatmen an, wie sehr er darum bemüht ist, gelassen zu scheinen. "Doch er hatte keinen legitimen Erben, und so habe ich keinen Lehnsherrn mehr... es ist unerheblich, ob das meine Schuld ist oder nicht." Ganz allmählich weicht die Spannung aus seinem Körper, die Schultern sinken selbst unter der Rüstung deutlich sichtbar ab. "Höchstens ein unbedeutender kleiner Daimyo mit wenig Land würde mich noch akzeptieren, für einen oder zwei Koku im Jahr - und selbst der nicht, wenn ich des Diebstahls bezichtigt würde" schließt Tsuyoshi heiser.

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Die Stimme Yumis reißt Tsuyoshi vom Anblick der Bergkämme zurück in die Wirklichkeit. Er blinzelt einige Male, was man hinter der Maske kaum erkennen kann. Ihm ist regelrecht schwindlig, als hätte er sich an zuviel Sake berauscht. Ein Rausch – ja, das ist es: Diese ehrwürdige Rüstung zu tragen, ist berauschend! Ein Gefühl der Würde, der Ehre, welche sich ihre früheren Träger erworben haben, der Aufmerksamkeit der Ahnen für die Wappen auf den lackierten Teilen des Panzers... schwer atmend schiebt er das Katana zurück, hebt einen Arm und ballt die Faust in dem gepolsterten Handschuh. Lange lässt er den Blick auf der Armschiene ruhen, stellt sich vor, wie ein anderer Mann diese selbe Rüstung in ruhmreichen Schlachten trug und sich dabei den Ruf erwarb, welcher sie noch heute umgibt. Dann, sehr langsam, als fiele es ihm schwer, erwidert er: "Es wäre eine große Ehre – zu groß für einen Krieger ohne Ruhm und ohne... einen Herrn. Für einen bloßen Ronin." In seinen letzten Worten schwingt Bitterkeit mit, während er den Arm mit der immer noch zur Faust geballten Hand sinken lässt. Dann atmet er aus und klingt mit einem Mal müde. "Ich kann es nicht tun. Wie könnte ich mich erdreisten."

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Kagematsu: Was zurück bleibt / Geflüster der Kami
« am: 14.07.2020, 16:22:15 »
Vielleicht können wir seine Abwehr und ihre Überzeugungsversuche ausspielen?

Alles klar, Reaktion baue ich in den nächsten Post ein.

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Kagematsu: Was zurück bleibt / Geflüster der Kami
« am: 10.07.2020, 19:41:16 »
Der Wurf der ersten Verzweiflungstat reicht nicht, und sie wäre damit auch weg. Der zweite Wurf reicht dagegen, d. h. diese Tat kannst du weiterhin einsetzen.

Wenn du eine weitere Gunst anstrebst, verlierst du per se erst mal keine Tat, die vorher zum Erfolg geführt hat. Aber wenn du diese erneut einsetzt und sie da dann nicht zum Erfolg führt, wäre sie auch verloren. Du startest regeltechnisch quasi genauso, als würdest du die zweite Gunst in einer neuen Szene anstreben, nur dass es noch in derselben Szene passiert.

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Kagematsu: Was zurück bleibt / Geflüster der Kami
« am: 05.07.2020, 11:09:27 »
Der Wurf reicht erwartungsgemäß noch nicht, aber mit Verzweiflungstaten ist er durchaus zu schaffen. Wobei es auch schon jetzt hätte reichen können - ich habe nicht gerade sehr hoch gewürfelt, aber du scheinst das Unglück gepachtet zu haben ::)

Edit: Die (kleine) gute Nachricht - es liegen auf Kagematsus Schattenleiste wie auf deiner keine Sechser.

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Ein Geschenk (Yumi)

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Kagematsu: Was zurück bleibt / Geflüster der Kami
« am: 04.07.2020, 20:20:38 »
Ich glaube, für Ein Geschenk wäre jetzt der Zeitpunkt zum Würfeln gekommen :)

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Erst scheint der Ronin erneut zu zögern, zurückzuschrecken. Doch als das Mädchen anfängt, ihm in die Rüstungsteile zu helfen, verfällt er offenbar in tausendfach gedrillte Routine: Mit knappen Anweisungen korrigiert er, wo sie in ihrem Eifer ungeschickt agiert, legt selbst Hand an, wo er die Gurte eigenhändig einstellen kann. Als er vollständig in den Panzer gehüllt ist, stellt er sich breitbeinig hin, die Linke an den Klingen an seiner Seite. So bleibt er stehen, während die Sonne auf den lackierten Teilen der Rüstung blinkt, den Blick auf die Höhenzüge der Berge gerichtet. Dann zieht er mit einem Mal sein Katana, hält die blitzende Klinge in die Höhe und lässt ein dreimaliges "Banzai![1]" erschallen, dessen schwacher Widerhall, von den Bergwänden zurückgeworfen, die beiden Momente später erreicht. Seine Gesichtszüge sind hinter der Maske nicht zu erkennen, aber die Miko kann ihn heftig atmen hören, als er das Schwert mit der gekrümmten Klinge langsam wieder sinken lässt, weiter zu den Bergspitzen hinaufstarrend.
 1. Das ist historisch glaube ich nicht ganz korrekt, aber zu Schlachtrufen, die in dieser Zeit üblich waren, bin ich leider überfragt. Ich denke, es wird klar, was er sagen will ;-)

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Die Antwort des Mädchens passt nicht so recht zu dem, was ihre allzu roten Wangen und ihre nervösen Augen sagen. Da ihm die Erfahrung fehlt, ihre Reaktionen einzuschätzen, runzelt der Ronin wiederum nachdenklich geworden die Stirn und blickt sich, mehr von Yumi gezogen als dass er selbst eintritt, in dem kleinen Gemach um. Als sie die Rückwand des eigentlichen Schreins öffnet und sein Blick erneut auf die Rüstung fällt, holt er tief Luft. Fügung – kann es Fügung sein..? Langsam tritt er näher, die Hand am Daisho, doch nicht selbstbewusst auf den Griffstücken der Waffen liegend, sondern eher respektvoll weiter unten, als näherte er sich einem Daimyo oder hohen Priester, den auch nur in Andeutung auf das Recht des Samurai auf den Gebrauch der Waffe hinzuweisen eine schlimme Beleidigung wäre. "Ihr Ehrwürdigen, was soll ich tun" murmelt er und schaut wie gebannt auf die herrlichen Stücke, die sich im Gegenlicht von draußen scherenschnittartig scharf abzeichnen. Der Mund wird ihm trocken, doch er setzt fest einen Fuß vor den anderen, bis er bei der kleinen Hüterin des Schreins und der Reliquie angelangt ist. Ganz allmählich streckt er die freie Hand aus, bis er den polierten Lack auf einem Schulterteil der Rüstung berührt.

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"Ein einfacher Bushi?" fragt der Ronin ungläubig. Wieder starrt er die herrliche Rüstung an, fährt mit einer Hand nachdenklich über sein Kinn. Nochmals schnellt sein Blick zu der Miko, als für die Dauer eines Herzschlags ein Verdacht in ihm aufkeimt. Diese Geschichte, die sie da erzählt, passt allzu gut zu der Situation, in der sie gerade sind... Doch dann schüttelt er den Gedanken ab. Zu jung, zu unschuldig und zu enthusiastisch wirkt das Mädchen, als dass man ernstlich vermuten könnte, sie würde im Angesicht der Ahnen eine Lüge wagen, und sei es auch zu ihrem eigenen Nutzen! Dann jedoch muss wahr sein, was sie erzählt. Ein Zeichen..? Tsuyoshis Augen wandern in die Höhe, zu dem großen Helm, als sei zwischen den Flügeln noch das Gesicht des ehemaligen Trägers zu sehen – eine Miene, der man Zustimmung oder Ablehnung entnehmen könnte.

Yumis Griff nach seinem Handgelenk kommt, als er mitten in seinen selbstzweiflerischen Gedanken begriffen ist. Daher leistet er auch keinen Widerstand, sondern folgt ihr wie in einem Traum, während er noch immer mit sich ringt: Erwarten die Ahnen Ehrfurcht und Zurückhaltung von ihm oder Wagemut und Selbstvertrauen..? "Es scheint... eine Bedeutung zu haben" gibt er unsicher zu, kann sich aber nicht recht zwischen seinen widerstreitenden Werten entscheiden. Schließlich, nachdem er eine Weile vor sich hingestarrt hat, nimmt er Yumis Hände und sieht ihr in die Augen. "Verrate mir, Mädchen," fordert er sie eindringlich auf, "ist es dein Herz, das in alledem ein Zeichen sieht, oder... ist es der Wille der Ahnen?" Erwartungsvoll wirkt sein Blick. Nicht dass sie mit ihrem Alter über die große Lebenserfahrung verfügen könnten, die allein die Weisheit bringt. Aber immerhin hat man sie zur Dienerin höher Mächte bestimmt, während er nur ein einfacher Krieger ist, zu dem keine Geister sprechen.

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Kagematsu: Was zurück bleibt / Geflüster der Kami
« am: 13.05.2020, 13:33:08 »
Doch, das klingt sehr gut - gefällt mir :) Evtl. könnte eine weitläufige Verwandtschaft unserer Miko zu dem Samurai bestehen, weil man die Sorge für den Schrein mit dieser Reliquie aus Gründen der Tradition immer an Mädchen aus seinem Familienclan überträgt. Es müssen nämlich nicht alle ferneren Verwandten eines niederen Samurai auch von Adel sein.

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Kagematsu: Was zurück bleibt / Geflüster der Kami
« am: 12.04.2020, 11:01:58 »
Ein frohes und friedliches Osterfest!

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Kagematsu: Was zurück bleibt / Geflüster der Kami
« am: 14.03.2020, 14:45:08 »
Absolut, ich bin dabei :)

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