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Nachrichten - Kylre

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Kylre war zum gleichen Schluss gekommen wie Kara und blickte den Mann misstrauisch an. Selbst mit vereinten Kräften und Valkurs Macht hatte Dreieber doch unter dem Angriff der zwei Feuerriesen deutlich gelitten. Hier schien das nicht der Fall zu sein.

Also räusperte sich der Kapitän gründlich und rief dann mit der befehlsgewohnten, lauten Stimme, über die nur ein Seeräuberkapitän verfügte auf riesisch: "Zeig dich Frostriese! Wir kommen als Freunde und suchen deinen Rat!"

Stolzen Blickes sah sich Kylre, ausnahmsweise aufrecht im Sattel sitzend, um und erwartete offensichtlich, dass sich der versprochene Riese  hinter einem der Häuser erhob und zu erkennen gab.

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Kara grinsend anblickend, schloß Kylre Kopfschüttelnd zu den Damen auf. Die direkte Art der Kriegerin hatte wiedereinmal einen Mann überfordert. Und nun lief er sogar weg. Ein Lachen grollte aus der Kehle des Kapitäns hervor.

"Ja, aber wollen wir das tatsächlich heraus finden?" fragte der Hühne auf Fionas Worte hin. "Rechte Dinge oder nicht; nicht jedes Problem ist unseres." meinte er abwägend. "Lasst uns nach dem Riesen fragen und dann weiterziehen, anstatt hier mit irgendwelchen Landeiern zu streiten." Auch wenn ihn die Aussicht auf eine Nacht in einem Bett, wohlgenährt und anständig betrunken durchaus reizte, war es Kylre müde geworden, sich immer und immer wieder aufs Neue zu erklären. Wer, wohin, wieso, wann, weshalb, ... Bla Bla! "Reiten wir zur Taverne, stellen wir unsere Fragen und folgen dann der Spur." Es galt einen drachenbehelmten Riesen zu finden.

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Kylre, der vordergründig damit beschäftigt war sein Pferd ruhig zu halten, klopfte mit seiner Pranke auf den Hals des Hengsts mit einer Geste, die beruhigend auf das Tier wirken sollte. Dem Wortgeplänkel wie beiläufig lauschend, richtete er unauffällig seinen Blick auf den Neuankömmling und versuchte zu ergründen ob dieser den die Wahrheit sprach.[1]

Vorerst meinte er barsch: "Dann führt uns zu den Höhlen wenn ihr schon kein kühles Ale und weiches Bett für uns habt." Halblaut schimpfend fügte er hinzu: "Eine Schande ist das." Dabei suchte sein Blick weiters die Umgebung ab. Konnte er irgendwo schon eine Höhle erspähren? War der Reiter tatsächlich alleine zu ihnen dreien geritten? Und der Dunkelelf? War er wirklich feige mitten im Kampf geflüchtet, oder lauerte er ihnen aus niedrigen Motiven irgendwo auf?[2]
 1. Insight DC: 17
 2. Perception DC: 18

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Er Erzählung lauschend, nickte Kylre auch hier zufrieden und neigte dann dankbar sein Haupt ein wenig als er meinte: "Klingt nach einer dünnen Spur. Aber bei den ganzen Riesen die zur Zeit aufgescheucht herum laufen, wundert es mich nicht, dass solche Geschichten wieder Anklang finden.

Habt Dank Meister Ghelryn"


Ein wenig die verkaterten Glieder streckend, wandte sich Kylre zu den beiden Frauen die ihn begleiteten und meinte dann: "Dann auf zum Moor. Lasst uns den Verräter finden. Vielleicht kann er uns ja weiter helfen."

Ghelryn noch fragend wo das "Ewige Moor" zu finden sei, merkte der Kapitän das er bereits genug von dieser kleinen Stadt hatte. Dreieber. Gesehen. Erfolgreich verteidigt. Triumphal gefeiert. Was konnte einem noch geboten werden, dass es einen weiteren Aufenthalt lohnte?

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Zufrieden damit, dass der Zwerg nicht log, nickte Kylre wohlwollend und harkte nach: "Und was weißt du über die Fragmente - und - was haben sie mit dir zu tun?"

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Nachdem Kylre Kara zuerst den Humpen (leer zurück bekommen) und danach auch noch seinen Wasserschlauch (leer zurück bekommen!) gereicht hatte, schüttelte er seinen sich wollig anfühlenden Kopf und marschierte hinter den Frauen in die Schmiede. So ein gepflegter Kater hatte etwas von einer Kampfnarbe. Ein Kampf unbeschadet war etwas wovon die Skalden sangen, doch eine gute Kampfnarbe... immer ein guter Aufhänger für eine selbst vorgetragene Geschichte. Glänzdende Augen bei Feuerschein, gefüllten Humpen, prall gefüllte Mieder die vor Erregung zitterten wenn er von dem fürchterlichen Kampf berichtete der ihm diese oder jene Scharte eingebracht hatte. Und so war es auch bei einem Kater. Wenn man nicht ein wenig danach litt, hatte man tatsächlich mit vollem Herzen und ganzer Leidenschaft gefeiert? Konnte man tatsächlich sagen, dass man alles gegeben hatte? Den Abend bis zur Neige ausgekostet?!

Derart seinen Gedanken nachhängend, erwachte er als Fiona seinen Namen nannte und ihn im Zusammenhang mit dem Schriftstück hervor tat.

Gewichtig nickend ließ sich der Kapitän von Stendahl das beschriebene Leder reichen, überflog überraschend laut murmelnd die Zeilen: "Töte den Zwerg, vorher quälen, weiß etwas über die Fragmente." Aufblickend ob sich etwas im Gesicht des Bärtigen regte, wartete der Seeräuber ob sich eine Reaktion zeigte,[1] ehe er noch hinzufügte: "Im Moor ein Verräter."

Kara die Tierhaut zur sicheren Verwahrung reichend, gähnte der Ruathym und wartete geduldig darauf, welche Wendung diese Geschichte nun nehmen würde.
 1. Insight 24

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Forgotten Realms - Storm King's Thunder / Würfelthread
« am: 20.06.2020, 11:07:49 »
insight: 1d201d20+7 = (17) +7 Gesamt: 24

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Nach einem ausgiebigen Bad in der Tränke, hatte sich Kylre des morgens auf ein fürstliches Frühstück einladen lassen. Eine der Familien, der er gestern mit seinem letzten Zauber viel Kummer erspart hatte, setzte den verkaterten Sturmpriester an ihren Tisch und brachte was sie zu bieten hatten. Derart bewirtet, von den dankbaren Menschen von Triboar, erzählte er mit aufflammender Leidenschaft von geschlagenen Schlachten, Karas starkem Arm, seiner Gabe eine Mannschaft zum sicheren Sieg zu führen und vor allem der Unbezwingbarkeit der Bewohner von Ruathym. Zwar war er nicht geheilt von den Folgen der letzten Nacht, aber dafür umso besser gelaunt, als er winkend das einfache Haus verließ und sich auf die Suche nach den anderen machte.

Noch während der Hüne an seinem Abschiedsgetränk misstrauisch nippte, verwässertes Ale, entdeckte er zumindest Kara. So groß war die Stadt nicht und seit ihrer Ankunft wohl auch ein gutes Stück kleiner geworden. Zu dem Schmiedehaus hin spazierend, rief der Kapitän bereits von Weitem: "Unter die Krähen gegangen? Oder ist es so schlimm, dass du dich bereits selbst räucherst Kara?" Lachend mit dem täuschend nach Bier aussehenden Humpen in die Richtung der Kriegerin prostend, gab Kylre seiner Freundin die Zeit die sie brauchte um zu ihm zu gelangen. Ihr etwas von seinem Ale anbietend, blickte er sich dabei nach der schwarzen Hexe und Jofarel um.

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"Auf Valkur! Auf Tempus! Auf den Sieg! Skål Stendahl!" erwiderte Kylre den Gruß und fügte noch einen anderen Trinkspruch hinzu: "Auf uns! Und nieder mit den anderen!"

Und dann begann das ernsthafte Trinken, den nur Amateure gingen solch wichtige Taten locker an. Mit Kara Krug nach Krug leerend, musste sich Kylre aber nach den ersten Humpen Starkbier, erstaunt eingestehen, dass sein Magen heute nicht so recht in Fahrt kommen wollte. Auch Kara schien nicht zu ihrer gewohnten Form auflaufen zu können. Es lag wahrscheinlich daran, dass kein Skalde für die richtige Atmosphäre sorgte!

Beim Bernsteinfeuer setzte es den Kapitän für einen Moment aus und prompt sackte er wie in Zeitlupe nach hinten und es setzte ihn plump auf den Hintern wo er verwirrt dreinblickend einige Sekunden verharrte. Etwas grünlich im Gesicht um Fassung ringend, war Kylre froh, dass niemand seiner Besatzung - außer Kara - dies mitbekam.

Bei der letzten Runde - dem Met - jedoch lief der Ruathym zu seiner alten Größe auf und leerte die Humpen schneller als sie gebracht werden konnten.

Sich die letzten Tropfen auf die Zunge fallen lassend knallte der Seebär schließlich das letzte Horn auf den Tisch und seufzte ermattet. "Die Götter haben gesprochen. Der Kelch soll dein sein Kara." erklärte Kylre so dann feierlich, wenn auch ein wenig lallend und reichte seiner Freundin die heiß umkämpfte Beute, die Anstoß für diesen Wettstreit gewesen war.

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Der Ruathym antwortete Kara brummend mit der schwer akzentbehafteten Sprache ihrer Insel: "Prinzessin Fionas Zwerg war wohl interessant für sie. Sie sollten ihn ein wenig foltern und dann töten.", während er die Vorbereitungen für das Trinkspiel in Gang brachte und dem Wirten deutete nun mal richtig Alkohol heran zu schaffen, auf das ein fairer und vor allem ernstzunehmender Wettstreit überhaupt erst stattfinden konnte. "Der soll irgend etwas von Fragmenten wissen." ergänzte er beiläufig als er die Humpen aufreihte und ihren Stand begutachtete.

Mit seinem Werk offensichtlich zufrieden, grinste Kylre Kara breit an. Wenn hier nur schwache Weiber, unterjochte Soldaten und traurige Bauern zu finden waren, dann blieb es wohl an ihnen - der Championsliga - um den Kelch zu wettstreiten. Mit einer großzügigen Geste seine Schiffskameradin einladend den ersten Kelch zu wählen, warf der Kapitän noch einen letzten Blick auf die Rolle und schloss dann mit den Worten: "Und die Riesen sollten sich scheinbar vor dem Moor fürchten... dort lebt einer ihrer Verräter."

Die Schriftrolle zurück schiebend, auf das sie Kara für ihn verwahrte, wartete er gespannt auf die Kriegerin und ihre Wahl.

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Schnaubend zog Kylre seinen Arm zurück und wandte sich erschaudernd ab. Was für ein kaltes Weib in diesem hübschen Körper steckte. Sollte Kara ihr Glück versuchen. Aber Glück würde sie wohl keines finden können, ob erfolgreich oder nicht. Ihm jedenfalls war der Appetit auf Halbelfin vergangen.

Fionas unfreundlich gestellte Frage mit einem gleichgültigen Schulterzucken abtuend, war es nun an dem Hünen den Unnahbaren zu spielen. Die Zauberin ignorierte er dabei ostentativ. Einen Kylre Stormseeker, Kapitän aus Ruathym, Blitzeschleuderer des Mächtigen, Bezwinger von Riesen schaffte man nicht an. Man fragte freundlich und hoffte auf eine Antwort.

Statt dessen drehte sich der Valkur-Priester zur Seite, ließ die Tierhaut unbeachtet am Tisch liegen und nahm sich noch reichlich zu essen, indem er mehr davon auf seinen Teller schaufelte. Wenn hier schon sonst niemand begriff, dass ein überlebter Kampf ein guter Kampf war, dann würde er das Feiern übernehmen. Notfalls auch alleine.

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Nachdem er den Humpen auf den Tisch geknallt hatte, musste Kylre enttäuscht feststellen, dass der Ritter und sein Gefolge keine Mannen von wahrer Größe waren und weiterhin lieber leise sprachen und an ihren Krügen nippten anstatt - wie es wahren Krieger gebührte - den Sieg gebührend besangen und vor allem begossen. Missmutig verfinsterte sich der Blick des Kapitäns und er ballte bereits die Fäuste um seinem heißen Zorn Luft zu machen, da steckte Kara ihm einen feuerroten  Edelstein zu und verblüffte ihn damit so sehr, dass er das Kämpfen kämpfen sein ließ.

Geschwind verschwand der Stein in einem Beutel unter seiner Rüstung und er prostete Kara grinsend zu. Faire Verteilung der Beute wie es aussah. Als er jedoch den Silberpokal sah, wollte der Sturmpriester ihn bereits ordnungsgemäß für sich beanspruchen, schließlich war er der Kapitän und sein Anteil an dem Kapergut war standesgemäß der größte, doch dann erinnerte sich Kylre wieder ein wenig wehmütig daran, dass dies hier nur zum Teil seine Mannschaft war. Und er ein Kapitän ohne Schiff. Zumindest für den Augenblick.

Doch es half nichts. "Der Pokal ist ein würdiger Preis fürs Wettsaufen!" verkündete er statt dessen gut gelaunt in der absoluten Sicherheit diesen Wettstreit zu gewinnen und grinste Kara herausfordernd an.

Als seine Freundin sich jedoch an Fiona wandte und ihr die Tierhaut reichte, konnte der Ruathym die steile Falte auf ihrem hübschen Gesicht sehen, an der er erkannte, dass die junge Magierin nichts damit anzufangen wusste.

Gönnerhaft setzte sich der Hühne direkt neben die Schöne und legte ihr einen muskulösen Arm um die Schulter. Um sie zu trösten und zum mittrinken zu animieren. Das würde ein Spaß werden heute!

Dabei fiel sein Blick zufällig auf die Tierhaut und niemand staunte mehr als Kylre selbst, als er die Worte die da standen tatsächlich lesen konnte und sie einen Sinn für ihn ergaben. "Ha! Da steht etwas von deinem Zwerg Fiona Schattenhaar." verkündete er amüsiert und nahm einen genüsslichen Bissen von seiner fetttriefenden Keule.

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Bei der Vorstellung daran, dass die feinen Ritter hier die beiden Riesen zerhacken mussten um sie abtransportieren zu können, musste Kylre lachen und prustete Schaum quer über den Tisch. Auch der Kapitän hatte sich Bier, Braten mitsamt Knödel und Kraut bringen lassen und war gerade dabei die letzten Reste des leckeren Bratenfetts von den groben Fingern zu schlecken. Den Kopf schüttelnd, nahm er schließlich noch den verbleibenden Schluck und wischte sich abschließend mit dem Handrücken die Essensreste aus dem Bart. Mit einem gebieterischen Schnipsen bestellte er eine Runde für den Tisch.

"Der Gnom? Ja, den haben wir wirklich umsonst getroffen. Nichts Interessantes wusste der." bekräftigte er Fionas Worte. Einer Eingebung folgend fragte er Amar Rulathon: "Ihr könnt uns vielleicht noch etwas berichten, dass uns helfen könnte?"

Als die Getränke kamen hob Kylre seinen Humpen, stand auf und rief mit stolz geschwellter Brust in den Schankraum hinein: "Auf die Mannen von Triboar, die Reiter von Waterdeep und auf Ruaythms Beste! Vereint vermochten nicht einmal brennende Riesen sie zu schlagen!

HEEEEEBBBBTTT die HUMPEN! Stoßt an auf unseren gemeinsamen SIIIIIEEEEGGGG!"


Seinem eigenen Befehl rückhaltslos folge leistend, trank Kylre gierig von dem Gerstensaft, prostete anderen zu  und knallte das Gefäß schließlich auf den Tisch um sich wieder zu setzten. Sollte der Hauptmann nichts bei zu tragen haben, so würde ihm Kylre von der unangreifbaren Macht Valkurs vorschwärmen und wie leicht man Riesen damit zur Strecke bringen konnte. Außerdem würde vielleicht die ein oder andere - etwas ausführlicher erzählte - Heldengeschichte von Kara und ihm zum Besten geben.

Was war ein Sieg wenn man ihn nicht mit jemand teilen konnte?

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"Zwei Riesen." stellte Kyrle reflexartig mit einem warnenden Brummen richtig als er von den Geheilten zurück kehrte. Ohne Kara, Fiona und ihn würden hier weitaus mehr Leichen liegen. Und Riesen wären beileibe keine darunter.

Ohne zu Zögern stapfte er auf den Anführer der Ritter zu und streckte ihm ungefragt seine Pranke entgegen. "Kylre Stromseeker. Kapitän aus Ruathym und Priester des Mächtigen." stellte sich der Sturmpriester als Letzter mit ernster Miene vor, ehe sein Gesicht ein sattes Grinsen zeigte: "Habt dank für diesen vorzüglichen Kampf! Es war genau die Art von Abwechslung nach der es uns gedürstet hatte." Mit seinem Daumen in Richtung des Dreiebers Recken deutend, lud Kylre den Ritter ein: "Die Taverne hat nichts abbekommen. Kommt und leistet uns heute beim Abendmahl Gesellschaft. Dann können wir Geschichten austauschen und unseren Sieg gebührend begießen! Jetzt aber gibt es noch viel zu tun."

Ein dröhnendes Lachen ausstoßend, verließ der Seeräuber die kleine Zusammenkunft während er unbewusst den Kopf schüttelte. Er und ein Ritter an einem Tisch. Das würde etwas werden. Diese Art von Männern war gefährlich. Wenn eine kleine, aber verwegene Gruppe, tapferer Kaperfahrer ihrer von den Ahnen gegebene Aufgabe nachging, dann wurden sie so manches Mal auf dem Rückweg zu ihren Schiffen, reich beladen und trunken von ihren gebührenden Erfolgen, von riesigen Reiterscharen auf freiem Feld angegriffen und - unbestätigten - Gerüchten zufolge sogar aufgerieben. Feige von einem Pferderücken aus. Und jetzt würden sie zusammen trinken. Seltsame Zeiten waren das. Doch was sollte ein Mann anderes tun, als ein gutes Leben zu leben? Indem er seine Ahnen ehrte, den Hammer schwang und mit Valkurs Segen Angst und Schrecken unter seinen Feinden verbreitete. Mehr konnte man wahrlich nicht von ihm verlangen.

Nun aber ebenso mit anpackend, half der Kapitän den Dorfbewohnern um Verwundete zu bergen und ihnen mit seiner tatkräftigen Unterstützung Mut zu machen. Als er später davon genug hatte, wiederholte er die Heilung durch den Geist für so viele Dorfbewohner wie es sich nur einrichten ließ.

Dann blickte sich Kylre um wo Kara geblieben war und versuchte seine Kameraden zurück ins Wirtshaus zu führen. Bier und Braten waren würdig verdient.

Ein guter Tag ging zu Ende.

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Mit wilder Miene stapfte Kylre zwischen den blutenden Soldaten hindurch. Auch wenn er - durch die Kraft Valkurs - den weitaus größten Schaden verursacht hatte, so saß noch jedes Haar genauso ungekrümmt am Körper des Sturmpriesters wie vor dieser epischen Schlacht. Mit seinem Hammer stieß er den Riesen an und vergewisserte sich, dass dieser tatsächlich gefallen war. Dann lachte er bellend und riss seine Waffe gen Himmel und pries Valkur und Tempus für das Schlachtenglück und diesen wundervollen Kampf. Dabei zuckten die Blitze erneut vom Himmel und Donner rollte tief grollend über die zerstörte Stadt.

Als er Kara an seiner Seite erblickte, nickte er der Kriegerin anerkennend zu, klopfte ihr vertraut auf die Schulter und machte sich daran sein Versprechen in die Tat umzusetzen. Laut rief er: "Sammelt die Verwundeten! Jene die nicht selbst gehen können: stützt! Stellt sie in einer Reihe auf macht euch bereit!" Rasch erklärte er wie der Zauber, den er gedachte zu beschwören, wirkte und wie man den meisten Nutzen aus ihm ziehen konnte. Dabei entließ er entgültig die schwarze Wolke, die sich für ihn gesammelt hatte, aus seiner Obhut und sah für einen Moment zu wie sie sich aufzulösen begann.

Fiona einen Seitenblick zuwerfend, ob sie bei der Organisation der Verwundeten helfen mochte, blickte sich der Ruathym auch nach Jofarel um, konnte diesen aber nirgends entdecken. Wahrscheinlich hatte er keine Drow-Magie mehr und fürchtete den Zorn der Dorfbewohner. Kylre würde ihn später heilen.

Schließlich waren alle in Position gebracht und der Seeräuberkapitän bat Kara den Trupp anzuführen, so dass die Ritter sahen, dass es der wilde Sturmpriester tatsächlich gut mit ihnen meinte.[1]
 1. Caste Healing Spirit und lasse die Leute da durch spazieren. Insgesamt für 34 HP - wie sie sich genau aufteilen, überlasse ich ihren Offizieren und Anführern. Aber es sollen möglichst viele vom Tod gerettet werden. Kara hat dabei selbstverständlich immer den Vortritt und soll die gesamten 34 HP erhalten.

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