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Nachrichten - Jelena Sejm Petrasowna

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7te See: Théah / Schänke zum Schwarzen Raben
« am: 21.01.2020, 05:32:15 »
Danke und Diskussion belebt das Spiel, außerdem ist Skepsis völlig angebracht. Neben dem Wissen und der Gefahr, dass jemand anderes sich den Dievas schnappt habe ich noch ein bis zwei weitere Argumente in petto.

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7te See: Théah / Schänke zum Schwarzen Raben
« am: 20.01.2020, 00:43:28 »
Wer möchte sich denn noch beteiligen, bevor ich antworte?

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7te See: Théah / Kapitel 2: Der Angenehme Wald
« am: 17.01.2020, 08:22:33 »
Jelena hatte sofort auf Friedrichs Einwurf reagiert, kam zunächst noch nicht zu Wort, zumal sie die Antworten des Schemen und der Fremden zusätzlich haben wollte. Nachdem diese gekommen waren, war ihre Befürchtung bestätigt worden. Äußerlich nahm ihre Anspannung leicht zu, bemerkbar an einem festen Griff an ihrem - noch immer umgehängten - Bogen.

Hannah bekam ein kurzes Nicken als Bestätigung, dass ihre Worte vernommen worden waren. Es klang verdächtig danach, als würde sie die gleiche Person wie die Gruppe suchen, dass zu erörtern, überließ sie nach Friedrichs Vorwurf anderen oder verschob es auf einen späteren Zeitpunkt.

Sie antwortete zunächst dem Schemen: "Mein Vater ist Sarmate und ich habe auch im Bund gelebt. Ich habe von Sanderis gehört. Falls ich euch mitnehme, seit euch aber im Klaren, dass ich euch nicht direkt zurück bringen kann, denn ich habe noch weitere Pflichten zu erfüllen. Sobald diese erfüllt sind, könnte ich euch zurückbringen. Aber wie ihr seht, ist noch Überzeugungsarbeit zu leisten und Vertrauen zu schaffen, eine Mitreise wird nicht bedingungslos sein. Lasst uns weiter eisenländisch sprechen, damit alle verstehen, was gesprochen wird. Vielleicht gebt ihr den Herren Antworten auf ihre Fragen, um eure Aufrichtigkeit zu zeigen?" Sie wollte ihn wenn möglich im Glauben lassen, naiv und leicht manipulierbar zu sein, um den Handel mit ihr nicht scheitern zu lassen.

Andererseits wollte sie versuchen, den Frieden mit der Gruppe zu halten und diese davon zu überzeugen, dass sie wusste, was sie tat. Sie antwortete Friedrich und Louis: "'Zufälligerweise' habe ich als fernreisende Sarmatin ein paar Details aufgeschnappt, um ein solches Phänomen zu erkennen. Diese Wesen brauchen einen geeigneten Träger, um sich zu manifestieren und zu bewegen, bei all ihrer Macht. Von daher ist sein Angebot aus einem ehrlichen Problem geboren. Ihr habt recht, er ist nichtmenschlich und auch nicht ungefährlich. Sollte ich ihn jedoch mitnehmen, ist die Gefahr gebannt, dass sich ein weniger Wissender darauf einlässt und der keine Kameraden hat, die ihn bewachen und schützen können. Sein Wissen kann hilfreich sein." Sie hoffte, von der Notwendigkeit ihres Eingreifens überzeugen zu können und trotzdem ihren anderen Verpflichtungen der Reisegruppe gegenüber weiter nachgehen zu können. Friedrichs Vorwurf empfand sie als unfair, immerhin hatte sie ihre Hilfe nicht bedingungslos angeboten und eine Verhandlung eröffnen wollen. Um nicht von der wichtigen Angelegenheit abzulenken, verteidigte sie sich erst einmal nicht.

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7te See: Théah / Kapitel 2: Der Angenehme Wald
« am: 07.01.2020, 06:54:27 »
Zu Louis Antwort lächelte Jelena. Auch wenn er weiter das Thema, wie sicher Montaigne im Inneren war, umschiffte, "Danke, zuviel der Ehre.", gab sie eine Spur gespielt kokett zurück.

Ingrids Worten hatte sie während der Reise gelauscht, wannimmer sie es als Führerin konnte. Ihr Schicksal berührte sie, auch wenn die Matuschka-Gesegnete befürchtete, dass ihre eigene Entscheidung für ihr Kind und sie selbst bitterer ausgefallen wäre.

Ohne den Blick vom Schemen zu nehmen, antwortete Jelena dem Montaigner wage mit: "Ein wenig." Als die fremde Eisenländerin dazutrat, positionierte sich die Halbblütige so um, dass sie immer nocht die Naheste am Schemen blieb und sowohl Schemen als auch Neuankömmling im Blick behalten konnte. Sie bemühte sich um ein freundliches Auftreten: "Seid gegrüßt. Danke für die Warnung. Ich heiße Jelena Sejm Petrasowna, und ihr?" Nach einer Gelegenheit zur Antwort setzte sie fort: "Komplett tot wirkt der Herr hier nicht, er ist noch da. Wisst ihr, um was es sich handelt? Bewacht ihr ihn und lasst niemanden heran, bis ein in solchen Dingen erfahrener hierherkommt? Auch wenn mit Seelenangelegenheiten nicht zu scherzen ist, kann ich einer Art Landsmann nicht die Hilfe verweigern." "Außerdem", so dachte sich die Sutojai-Anhängerin, "kann ich eine solch gefährliche Waffe nicht dem nächstbesten Ausländer in die Hände fallen lassen - falls es das ist, was ich befürchte."

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7te See: Théah / Kapitel 2: Der Angenehme Wald
« am: 04.01.2020, 23:59:30 »
Auch wenn Louis Antwort an Jelenas Frage vorbeiging, konnte sie doch die für sich wesentlichen Informationen herausziehen - tatsächlich vertrauten die Oberen Montaigner ihrem Volk nicht, und wahrscheinlich hatten sie dann auch recht damit, vielleicht aufgrund schlechten Gewissens? Als junges und entsprechend naives Wesen behandelt zu werden, kränkte sie nicht, sie hatte gelernt, ihren Vorteil daraus zu ziehen. So machte sie tunlichst große Augen und hing an den Lippen des Musketiers. "Verstanden, aber würde das Volk nicht gerne und freiwillig seine Nation verteidigen? Und schaffen es die offiziellen Büttel-Kräfte, alle Gefahren für das Volk abzuwehren? Was meine Sicherheit als Gast angeht - ich möchte nicht gerne zur Last fallen, mir selbst mein Essen jagen oder damit die Reisekosten decken, statt einen Ehrenmann an meine Pläne zu binden..."

Als ihre Untersuchung üble Geräusche, ein magisches Zeichen und einen Schrei verursachten, hielt die Halbussurin inne. Es kostete sie einige Überwindung, sich an Matuschkas Pflichten zu halten und sich nicht vom SChrecken überkommen zu lassen oder ihre Handlungen von Furcht bestimmen zu lassen. Sie nickte zu Erichs Warnung und wollte gerade etwas erwidern, als Louis seine Frage stellte. Mit klarer, wenn auch gezwungen ruhiger Stimme sprach sie in eine kurze Pause hinein: "Von den wandelnden Toten hier habe ich gehört - aber nur von nachtaktiven..."

Während sie sich noch den Kopf zerbrach, womit sie es zu tun haben konnten, kamen weitere Worte von außen. Mit einem nachdenklichen Gesichtsausdruck formulierte sie ihre Antwort: "Uns nicht schaden zu wollen und einen Fluch beenden zu wollen klingt gut und vernünftig. Da ihr Hilfe dabei braucht, werde ich sie euch gewähren, so ich in der Lage bin. Doch eine Mitreise wird nicht ohne Bedingungen sein. Können wir verhandeln?"

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7te See: Théah / Schänke zum Schwarzen Raben
« am: 02.01.2020, 10:06:46 »
Ein frohes Neues euch allen!

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7te See: Théah / Glück oder Geschick?
« am: 31.12.2019, 19:45:19 »
Verstand (+ Gelehrsamkeit): 4d104d10 = (5, 4, 4, 5) Gesamt: 18

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7te See: Théah / Schänke zum Schwarzen Raben
« am: 27.12.2019, 12:41:23 »
Oder sonst jemand der SCs?

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7te See: Théah / Schänke zum Schwarzen Raben
« am: 26.12.2019, 22:14:03 »
Alles klar, Beitrag ist angepasst.

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7te See: Théah / Kapitel 2: Der Angenehme Wald
« am: 25.12.2019, 23:40:46 »
Jelena konnte Erichs Gedankengang nachvollziehen und mischte sich weiter nicht in die Diskussion über die Hinrichtungsart ein. Wohin auch immer der Entschluss ging, sie trug ihn mit und half tatkräftig mit. Sollte einer der Verurteilten seinen Frieden mit Gott wünschen, setzte sie sich dafür ein und bot sich als Laienbeichtmutter und -aussegnerin an. Sie zwang sich, jede einzelne Hinrichtung zu beobachten, wer hinschaute, konnte jedoch erkennen, dass die kalte Hülle Risse bekam - sie zuckte bei jedem Klappern der Hölzer unter den Gehängten, dem Krachen des Schwertes oder dem Einschlag eines Geschosses. Erst nach dem letzten wendete sie sich ab und beschäftigte sich intensiv mit Staub in den Augen. Den beiden Freigesprochenen sprach sie deutlich ins Gewissen und ließ sie den Hinrichtungen beiwohnen, um sicherzustellen, dass die Lehre saß.

Louis Frage nach der Bekanntheit der Musketiere erhielt von Jelena eine einfache Antwort: "Nein, noch nicht, aber wenn ihr ein Beispiel seid, rückt ihr diese in ein vorteilhaftes Licht. Musketäre sind vielerorts etwas Fremdes." Zu seinem weiteren Verhalten nickte sie respektvoll und konnte ein kurzes Schmunzeln über den Heirats-Ausdruck nicht vermeiden, wobei sie es sofort wieder unterdrückte. Die ehemaligen Gefangenen entließ sie erst, nachdem sie sicher gestellt hatte, dass alle bewaffnet, versorgt und ermutigt waren. Stattdessen deutete sie an, dass Zurückhaltung und Ungenauigkeit bei der Erzählung ihrer Rettung geschätzt würden.

Die Stunden der Weiterreise versuchte sich die Wildniskundige von den Erinnerungen an die hinrichtungen abzulenken und suchte das Gespräch: Einmal mit Ingrid, um zu erfahren, wann sie mit den nächsten Gefangenen erwartet wurde, um abzuschätzen, wieviel Zeit ihnen noch zur Befreiung der Tochter blieb. zum anderen mit Louis, um sich über die unterschiedlichen Kulturen der Nationen Klarheit zu verschaffen. "Herr de Fromasch Puant, darf ich euch einige Frage stellen?" Sie gab ihm kurz Gelegenheit zu reagieren, dann erklärte sie sich: "Während in meinem Mutterland Ussurien die Fürsten mit wenig Erfolg ein Waffenmonopol verfolgen - zu weit ist das Land und zu gering die stehenden Truppen - wandelt es sich in meinem Vaterland Sarmatien gerade hin zu einer breiteren Verteilung und geringeren Standesunterschieden. Warum hält Montaigne daran fest? Gibt es Sorgen, was die niederen Ständen mit Waffen mit sich oder Herren, die ihnen - vermeintlich - Unrecht getan haben, tun und ist eure Miliz in der Lage, alle Gefahren für die Unbewaffneten unter Kontrolle zu halten? Woher werden Soldaten genommen, wenn das Groß des Volkes sich mit Waffen nicht auskennt?" Entsprechend seinen Antworten schob sie nach: "Was bedeutet das für mich und meine Jagdwaffen, wenn ich dorthin reise?"

An der Kreuzung angekommen schwang sich Jelena, die lange Reisen auf dem Pferderücken offensichtlch gewohnt war, elegant aus dem Sattel und sah sich um. Als sie ihren Fund machte, zuckte sie zusammen und zog scharf die Luft ein. Sie kniete sich nieder und inspizierte den Knochen, nachdem sie sich seine Lage eingeprägt hatte. Es war ein menschlicher Knochen  und der Rest der Leiche war noch unter dem Weg...Zunächst ohne ihn auszubuddeln versuchte sie einige Fragen zu klären: Wie alt, wie lange hatte er gelegen, war er beschädigt und wenn ja, wovon - Tierzähne, Metallschneide oder Schnabel? Dann wies sie auf die Stelle und fragte laut in Richtung der Eisenländer: "Ist ein Leichnam an diesem Ort ein Zeichen in diesen Landen? Oder ein Hinweis auf etwas? Besteht das Bedürfnis und die Statthaftigkeit, ihn zu exhumieren zum Untersuchen und Umbetten?"

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7te See: Théah / Schänke zum Schwarzen Raben
« am: 25.12.2019, 22:28:43 »
Ich wünsche euch ebenfalls ein schönes und gesegnetes Fest!

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7te See: Théah / Kapitel 2: Der Angenehme Wald
« am: 18.12.2019, 00:53:22 »
Zu Louis' Aufzählung der Randbedingungen ihrer Entscheidungen nickte Jelena geistesabwesend und konzentrierte sich weiter auf das Sammeln der Waffen, bis er seine Bitte nachschob. Sie merkte auf, sah ihn an und verkündete: "Natürlich werde ich meine Hilfe zur Verfügung stellen, wo sie gebraucht wird, das ist doch selbstverständlich." Alles weitere wollte sie entsprechend der Antworten handeln, doch dann kam noch eine Information, die sie befremdete: "Im Bezug auf das Tragen von Waffen ist eure Bevölkerung nicht gleichberechtigt? Wie sollen sie sich denn fernab der Fürstenhöfe verteidigen und jagen? Und was heißt das für mich, die ich weder eine ordentliche Kampfausbildung noch einen Stand habe? Warum warnte mich keiner? - Nicht, dass ich mich dem gebeugt hätte..."

Der Antwort der ehemaligen Gefangenen folgte sie aufmerksam. Das sie die anderen führen könnte und die Waffen mitnehmen würde, bestätigte sie: "Sehr gut und keine Einwände von mir." Demonstrativ übergab sie ihre bisher gesammelten Waffen an die Ex-Gefangenen. Als die Sprache allerdings auf das Verhalten der Banditen kam, wurde ihr Griff um die gerade gehaltene Waffe fester und ihr Blick auf die Banditen gefährlich schmal und giftig: "Soso. Aber immerhin " Die "freie Rechtsprechung" der Eisenlande störte sie nicht.

Erichs Frage nach der Bereitschaft, eine Hinrichtung durchzuführen beantwortete das Halbblut positiv: "Ich werde tun, was notwendig ist. Ich kann mir vorstellen, dass einige ihrer Opfer da auch wenig Zurückhaltung verspüren. Und was die Beratung angeht - keine Einwände." Als Friedrich sich ebenfalls dazu äußerte und es umsetzte, trat sie kurz an ihn heran und flüsterte: "Bitte erwähnt die Lage der Kämpferin und das Bekunden des einen Banditen, sich bessern zu wollen."

Bis zu deren Rückkehr kümmerte sie sich weiter um die Banditen und ihre Opfer. Sobald es ging, leitete sie die Ex-Gefangenen an, ihr beim Binden der Banditen zu helfen. Als Erich das Gerichtsverfahren verkündete, wurde ihr nicht ganz klar, wer hier für wen bezeugen soll, aber sie hielt sich zurück und wartete die Ergebnisse ab.

Als Louis die Sprecherin der ehemaligen Gefangenen anfuhr, zuckte Jelena zusammen. Sie eilte hinüber und trat neben die beiden Streitenden. Sie hob beschwichtigend die beiden Arme: "Bitte! Wir sind keine Feinde. Wir sind einander nur fremd, unsere Kulturen verschieden. Nehmt doch ein wenig Respekt und Toleranz dem Fremden!"

Die Gelegenheit, die Tristan ihr bot, nutzte die Matruschka-Gesegnete sofort. Während er ihre Wunden "versorgte", murmelte sie erneut Gebete und verzog ihr Gesicht aufgrund der Schmerzen, während sich ihr Wunden schlossen.[1] Was seine Einwände bezüglich der Hinrichtungsart anging und sein Misstrauen der Duellantin gegenüber hatte sie Verständnis, wenn auch für sich einen anderen Entschluss.

Der Ausbruch der jungen Frau war Jelena unangenehm. Prompt trat sie vor die Dame und redete auf sie ein: "So übel deine Beispiele sind, so sind nicht alle. Haben diese Herren hier nicht ihr lieb und Leben zu eurem Wohl riskiert, obwohl sie teilweise nicht mal von hier stammen? Selbst wenn ihr nichts Gutes für ihren Stand übrig habt, ihre Taten sollten für sie sprechen und mit Höflichkeit, vielleicht sogar Dankbarkeit zu reagieren. Erhitzte Gemüter erzielen keinen vernünftigen Austausch von Argumenten." Weiterhin mit dem Körper ihr zugewandt sah sie zu Louis: "Bitte, bevor ihr genau den Beweis antretet, dass sie recht hat, beweist mehr kühlen Kopf, Edelmann." Juans Worten hatte sie damit nichts mehr hinzuzufügen.
 1. Aufwendung eines Heldenpunktes für magische Regeneration einer dramatischen Wunde

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7te See: Théah / Kapitel 2: Der Angenehme Wald
« am: 02.12.2019, 18:07:41 »
Als ihr Opfer seinen Schwur leistete, nickte Jelena kalt: "Das klingt, als hättet ihr eure Lektion gelernt. Was euer Leben angeht - von mir aus behaltet es und fangt etwas Sinnvolles damit an. Ich spreche aber nicht für alle." Sie wendete sich an den Rest der Banditen: "Und was ist eure Antwort?!" Seelenruhig entfernte sie weitere Waffen aus deren Reichweite. Zu der Antwort der Duellantin zur Herkunft der Banditen nickte sie nachdenklich: "Verstanden, vielleicht bekommen sie ihre Chance noch."

An die Gefangenen gewandt sprach sie: "Der Tod eures Leidensgenossen tut mir sehr leid. Kennt einer von euch ihn und kann sagen, was er oder seine Familie sich gewünscht hätten für sein Begräbnis? Fändet ihr den Weg zurück zu euren Dörfern und würden der Wert der Waffen hier einen Teil eures Schadens wieder gut machen?"

Bei Erichs Worten zog sie die Stirn kraus: "Sollte unser Vorgesetzter Recht sprechen, so sollte ihn einer von uns informieren und ihm die Beschuldigten mit verbundenen Augen vorgeführt werden. Was die ehemaligen Gefangenen angeht, lassen wir sie unter dem Siegel der Verschwiegenheit ziehen?" In Richtung Juan fragte sie: "Herr, wie steht es mit euren 'Freunden', werden sie eine Meinung zum Schicksal dieser Schuldigen und Unschuldigen haben?"

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7te See: Théah / Kapitel 2: Der Angenehme Wald
« am: 25.11.2019, 23:33:35 »
Die Rückendeckung durch Tristan hatte Jelenas Akrobatik erst richtig zur Geltung kommen lassen, da ihre Gegner ständig Sorge um den Duellanten in ihrem Rücken haben mussten. Sie lächelte ihm zu und wollte sich gerade neu orientieren, da endete der Kampf unvermittelt. Sie übersah das Schlachtfeld - als etwas anderes konnte man es nach dem Eingreifen der Gruppe nicht mehr nennen - und entdeckte den unschuldig Toten. Sie zog ihre Stirn kraus und verengt ihre Augen weiter. Sie war nicht glücklich. Sie steckte ihre Waffe weg und sammelte die ersten in ihrer Nähe auf, bis sie an einer Banditin vorbeikam, die ebenfalls eine Geisel bedroht hatte, Jelena verletzt hatte und nun ihre verletzte Waffenhand haltend am Boden lag und jammerte.

Jelena trat auf die verletzte Hand und provozierte damit einen gellenden Schmerzensschrei. Mit der Aufmerksamkeit auf sich fuhr das Halbblut die Banditen an: "Habt ihr eure Lektion nun gelernt?! Mord, Entführung und Versklavung sind Verbrechen, die nicht ungerächt bleiben! Mit eurem Schandtaten seid ihr vogelfrei geworden und habt nun in Blut gezahlt! Seid froh, wenn ihr - im Gegensatz zu einigen Komplizen - noch atmet, verdient habt ihr es nicht. Werdet ihr diesem ehrlosen Weg abschwören?"

Sie beobachtete, wer von den Banditen sich beeindrucken ließ, und lauschte währenddessen dem Wortwechsel um Ingrid. Juan stieg erneut in ihrem Ansehen, wie er sofort Hilfe anbot. Sie konnte nicht nachstehen und bot ihrerseits Hilfe an: "Ihr habt Verbrechen begangen, diese Baronin aber umso mehr. Und eure Tochter verdient ihr Schicksal nicht. Auch ich werde ihr helfen."

Nach einer kurzen Pause fragte sie noch etwas: "Wo kommen eure Leute eigentlich her? Von dieser Baronin?" An den Rest der Gruppe, vor allem die Eisenländer, gewandt fragte sie: "Was machen wir mit den Überlebenden, Schuldigen wie Unschuldigen?"

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7te See: Théah / Glück oder Geschick?
« am: 21.11.2019, 11:24:39 »
Un dich gebe einen Heldenpunkt dazu, damit wir auch eine Chance auf die dritte Steigerung zur Geiselrettung haben.

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