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Nachrichten - Der Professor

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Extinction Curse / [IC] I: Die Show muss weitergehen!
« am: 21.11.2021, 15:29:45 »
Die Familie dankte ihren Rettern herzlich, und Kylies Wasserschlauch war für sie ein Segen. Die Eltern ließen ihrem Kind den Vortritt, bevor auch sie ihren ersten, groben Durst stillen konnten. Mitgenommen machten sie sich bereit, diesen schrecklichen Ort hinter sich zu lassen.

Sheriff Ralhain kam mithilfe von Wolf wieder auf die Beine. Ihre Uniform war blutverschmiert und löchrig, doch Kylies Zauber hatte sie selbst einigermaßen wieder aufgepäppelt. Was ihr von den Lindells angetan worden sein mochte, konnte ein jeder hier nur erahnen, doch als sie ihre Fassung wiedererlangt hatte, umgriff ihre Hand entschlossen das Heft ihres Säbels, den Wolf ihr anbot, und nahm eine aufrechte, stolze Haltung an, die ihren militärischen Hintergrund widerspiegelte. Wolf reichte ihr ihren breitkrempigen Hut, half ihr, ihre blaue Marinejacke zurechtzurücken und auch ihren silbernen Sheriffstern, den sie daran angebracht hatte, zu begradigen. Es war fast so, als würde sie damit etwas Stolz zurückerlangen weitere Sicherheit wiederfinden. Sie dankte es ihm mit einem simplen Nicken und legte ihm kurz fast mütterlich ihre freie Hand auf die Schulter. Für den Rest der anderen hatte sie Worte.

„Auch ich stehe in eurer Schuld, Fremde“, brachte sie mit heiserer Stimme hervor. „Habt Dank, dass ihr uns geholfen habt. Es ehrt euch sehr, dass ihr für uns euer Leben riskiert habt. Sich für das Wohl anderer selbst in Gefahr zu bringen, ist keine Selbstverständlichkeit. Wenn ihr mir erlaubt, werde euch dafür umgehend großzügig belohnen.“
      Doch erst einmal hatte es wohl wirklich Priorität, los Fäden zu verbinden und zurück nach Abberton zu kehren, wie Durbak schon geäußert hatte. Ralhain schien ihre eigene Verfassung in den Hintergrund zu rücken und Ablenkung im Blick nach vorn zu suchen.
      „Hätte ich es nicht mit eigenen Augen gesehen“, fügte sie nach einigen nachdenklichen Sekunden hinzu, „hätte ich es wohl nicht geglaubt, doch ihr habt recht: die Druiden sind zu einem ernsthaften Problem geworden. Es klingt ganz danach, als ob ihr uns weiterhin beistehen wollt… Das ist wohl unser Glück im Unglück. Ihr scheint Übung mit Magie und an den Waffen zu haben – leider trifft das aus fast niemanden sonst in Abberton zu tun. Es ist meine Pflicht, die guten Leute hier zu beschützen. Aber ich gebe zu, dass diese Sache hier zu groß für meine Hilfswachen und mich allein ist. Auf schnelle militärische Unterstützung aus Absalom oder vom Marinestützpunkt im Westen können wir hier draußen nicht hoffen. Aber wir zusammen können es bestimmt mit den Druiden aufnehmen, bevor noch jemand zu Schaden kommt.“
      Sie lehnte Wolfs Versuch, sie beim Gehen zu unterstützen, mit einer simplen Handgeste ab, und ließ ihren Säbel ins Holster an ihren Gürtel gleiten. Wolf beäugte sie besorgt, aber Ralhain ignorierte das und trat aus dem Stallabteil heraus, in dem die Hawftons und sie festgehalten worden waren.
      „Lasst uns nicht zu viel Zeit verlieren“, erklärte Ralhain ihren Rettern. „Aber blind zur Enklave zu rennen, könnte sehr gefährlich werden. Ich weiß nicht genau, zu welchen Mächten die Einsiedler genau fähig sind, aber dass sie Kreaturen beschwören und die Kräfte der Natur für sich nutzbar machen können, haben sie bereits gezeigt. Ich selbst bin nicht magisch begabt, aber im Zweifelsfall kann Vater Drend vielleicht einige Fragen beantworten. Ich weiß nicht, ob ihr ihn schon kennt – er ist unser Priester hier in unserer Gemeinde. Sicher schadet es nicht, die Hawftons erst einmal seiner Obhut zu übergeben. Mit Glück hat er vielleicht sogar nützliche Tränke vorrätig, die helfen könnten.“

Doch bevor es wirklich losging, konnte Kylie noch einige Wunden versorgen[1], und nahm sich die Zeit, das Gekritzel der Druidin näher zu beäugen. Von unten hatte sie bereits einige druidische Zeichen erkannt, doch auf dem Heuboden angekommen, ergab sich ein breiteres Bild. Die Hawftons hatten schon geäußert, dass die Druidin wie besessen von ihrem Hass auf Abberton und ihrem Wunsch nach Rache geredet hatte – nichts anderes konnte Kylie selbst ja auch bezeugen, wenn man den Mord an Myron und den Angriff auf den Zirkus mit ins Gesamtbild nahm. An der Scheunenwand flossen diese negative Emotionen, von dem die Halblingsfrau besessen war, in größenwahnsinnige Gedanken über, die von der Erkenntnis sprachen, dass Zivilisation und Siedlungsbau die Wurzel alles Bösen seien, und dass die Natur nur heilen könne, wenn man die Gesamtheit von Golarions Bevölkerung entweder dazu zwinge, ihre falschen Wege aufzugeben, oder sie eben der Natur zum Fraß vorwerfe. Abberton sei nur der Anfang. Zwischen derartigen Eroberungsfantasien auch Schwärmereien über eine Frau namens Balenni, die es erst möglich machen würde, Gozrehs Willen in die Welt zu tragen. Was jedoch noch beunruhigender für Kylie war als das, was sie entziffern konnte, war der Rest der Kritzeleien. Nicht nur die Reste des Beschwörungskreises, sondern auch die Wandschmierereien waren voll von Schriftzeichen, Worten und Sätzen, deren Bedeutung Kylie zwar nicht entziffern konnte, allerdings als abyssale Runen erkannte, den Schriftzeichen der dämonischen Ebenen.
 1. Ihr könnt gern davon ausgehen, dass eure Wunden vollkommen geheilt sind.

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Extinction Curse / [IC] I: Die Show muss weitergehen!
« am: 04.11.2021, 11:18:12 »
Die Zirkusartisten und ihre neuen Bekannten konnten auf ihre Rettungsaktion Stolz sein. Sie hatten es nicht nur geschafft, die Mephiten loszuwerden, sondern auch die Vermissten gefunden.[1] Während die Wunden versorgt und die befreiten Dörfler von ihren Fesseln befreit wurden, hatten alle die Gelegenheit, ein wenig zu verschnaufen. Die Müllersfamilie war sehr erleichtert, dass ihre Tortur beendet war – Sheriff Ralhain brauchte offenbar noch ein bisschen, um sich zu fassen. Wolf kniete sich, erleichtert, dass sie noch lebte, an ihre Seite, um ihr zu helfen.

Währenddessen rappelte sich die Familie schon auf. Das Mädchen klammerte sich immer noch unter Tränen an ihre Mutter, welche tröstend ihre Arme um die Kleine legte und selbst genug Fassung zurückerlangt hatte, um sogar wieder ein dankbares Lächeln auf die Lippen zu bringen. Sie wirkte zwar mitgenommen, doch nun, da ihre Peiniger fort waren, hatte sie sichtlich Mut gefasst.

„Danke...“, sprach sie mit hörbarer Erleichterung und befeuchtete sich die spröden Lippen. Ihre Stimme war ein wenig heiser und noch etwas zittrig. „Wir dachten schon, wir würden hier nicht mehr lebend herauskommen. Diese abscheulichen Kreaturen haben uns noch nicht einmal Wasser gegeben…“

Auch ihr Mann musste sich erst einmal räuspern, bevor er mit seiner ausgetrockneten Kehle überhaupt in der Lage war, einen geordneten Ton herauszubringen. „Wir sind euch wirklich zu Dank verpflichtet, Fremde. Doch seid gewarnt… diese Biester waren nicht alles. Ganz Abberton ist in Gefahr! Ihre Herrin und die anderen sind sicher noch irgendwo dort draußen.“

Nachdem die Hawftons aufgeklärt wurden, dass die Druidin Nemmia bereits in Haft war, erzählten sie, was ihnen widerfahren war. Ihre Namen waren Seirah und Rickart, ihre Tochter hieß Aima.

„Diese Verrückte brach in unser Haus ein und hetzte diese Monstren und eine Schar von Ratten auf uns… wir hatten keine Chance“, erzählte der Vater der Familie. „Sie überwältigen uns aber nur, um uns zu verschleppen. Sie haben uns nicht nennenswert verletzt. Aber sie faselte die ganze Zeit von wirren Anschuldigungen gegen Abberton und dass wir nun dafür büßen würden. Als sie uns hierherbrachten, warteten schon zwei Männer am Eingang der Scheune. Ich habe sie wiedererkannt, denn sie waren schon häufiger bei uns in Abberton, um Vorräte zu besorgen. Sie trugen sogar ihre wolkengrauen Roben und ihre Gozreh-Symbole! Ihre Namen weiß ich nicht, aber sie gehören… gehörten“, korrigierte er sich nach kurzem Zögern, „zur Druidenenklave nicht weit von hier.“

Seine Frau sprang ein: „Irgendetwas war seltsam an ihnen. Ihre Haut wirkte irgendwie alt und schlaff. Aber sie haben uns gepackt und an diesen Pfahl gefesselt. Die Lindells waren schon hier, die hatten sie wohl auch überwältigt. Ich weiß nicht, wie lange wir schon hier sind… die Verrückte war immer wieder fort, aber wenn sie hier war, hat sie unaufhörlich voller Zorn und Wahn gegen Abberton gewettert. Sie redete davon, uns allen das Leben zur Hölle zu machen, bis wir endlich Vernunft fassen und unsere Heimat aufgeben würden. Zur Not würde sie ein paar Leute abschlachten, wenn wir zu dumm seien, ihre Botschaft ernst zu nehmen. Irgendwann hat die Verrückte ihren Helfern befohlen, sich um ‚den nächsten Schritt‘, wie sie es nannte, zu kümmern. Die beiden Druiden packten die Lindells und schleiften sie fort ins Abteil gegenüber… wir haben nur ihre Schreie gehört. Bei den Göttern…“

„Was auch immer sie mit den Lindells gemacht haben…“, fuhr Rickart fort, als die Stimme seiner Frau brüchig wurde. „Danach haben wir die Druiden nicht wiedergesehen, aber die Lindells haben der Verrückten aufs Wort gehorcht! Als sie dann auch noch Sheriff Ralhain herbrachten… Die beiden waren zwar schon immer etwas verkommen, aber sie haben sie gefoltert und sich dabei scheinbar sehr amüsiert…“ Während er das erzählte, konnte Seirah ein Schluchzen nicht unterdrücken. „Das hätte ich ihnen nicht zugetraut“, erklärte er düster und aufgebracht. „Sie sind gefährlich! Wo auch immer sie nun sind: ihr müsst sie aufhalten! Und auch die anderen Druiden in der Enklave! Wer weiß schon, was sie als nächstes tun werden?“
 1. Ihr habt euch einen Heldenpunkt verdient! Denkt durchaus daran, diese zu benutzen, wenn es brenzlig wird. Da wir ja nicht am Tisch spielen, sind Heldenpunkte aber durchaus seltener, deswegen setzt sie weise ein – allerdings verfallen sie auch nicht. Wenn euch kreative Einsatzmöglichkeiten für Heldenpunkte einfallen, könnt ihr sie gern auch für andere Dinge einsetzen statt für die offiziellen Verwendungsmöglichkeiten. In diesem Fall haltet aber bitte erst mit mir Rücksprache.

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Extinction Curse / [DM] Shelyns Galerie
« am: 04.11.2021, 10:36:27 »
Dieser Post ist versteckt!

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Extinction Curse / [IC] I: Die Show muss weitergehen!
« am: 24.10.2021, 14:18:44 »
Runde 3

"Komm lieber hier rüber und knack das Schloss, das schaffst Du doch locker!" meinte Kylie zu Zonk und unterstützte diesen auch noch zusätzlich mit einem einfachen Zauber[1].

Mit Besorgnis betrachtete sie die hoffentlich nur bewusstlose Gestalt von Sheriff Ralhain. Im ersten Moment hatte sie ja schon befürchtet, dass sie das in der gegenüberliegenden Box war, aber das war dann wohl doch eher eines der Pferde. Schlimm genug!

Von ihrer Position aus konnte die Zauberin aber zumindest etwas versuchen. Sie fixierte die liegende Person und kanalisierte ihre magische Heilenergie in ihre Richtung[2].


Femi musste würgen, als sie sich plötzlich in einer Wolke ekelerregenden Verwesungsgeruch wiederfand. "Oh mein Gott, was ist das?"

Sie versuchte einen Blick ins Erdgeschoss zu werfen, doch musste den Kopf schnell wieder einziehen, als der verwundete Mephit nach ihr schnappte. Sie hatte ihn wohl noch gerade rechtzeitig kommen sehen, verfehlte sein erster Biss sie doch nur knapp.[3]

"Konzentration! Erst den eigenen Zug machen, dann schauen, was die anderen haben. Sonst dauert das hier ewig."

Die Gnomin hob ihren zierlichen, durch das Mutagen noch zerbrechlicher wirkenden Arm, um sich mit ihrer Tartsche ein wenig vor dem wütenden Feuermephit zu schützen. "Hoffentlich reicht das."[4]

Sie ging die letzten Meter hinüber zum Beschwörungskreis[5] und machte sich daran, mit ihrem Dolch die wächsernen Zeichen wegzukratzen.[6]


Regis schlug einen Haken, wie ein Kaninchen und rannte dann mit weitausholenden Schritten wieder längs Richtung der Scheunenseite, während Fluvadinco mit erhobenen Armen fuchtelnd hinter ihm her lief. Bei genauerer Betrachtung der beiden wirkte es fast, als würden der Mephit und der Vertraute es schlicht vorziehen, einander in stillem einvernehmen zu jagen, statt sich einem gefährlichen Kampf stellen zu müssen.


Bruder Mond sah dabei mit aufkommender Angst, wie die Mephiten den tapferen Durbak in die Zange nahmen, während Wolf sich eher defensiv positionierte. Aus seiner recht geschützten Stellung heraus, nahm Vincent sich die Zeit, die arkanen Energien anzusprechen und in alten Worten drei spitze, violett leuchtende, Kristalle aus purer Magie zu formen, welche er mit einer starren Geste in Richtung des Mephiten abfeuerte, der ihm am stärksten angeschlagen wirkte.[7]
Die Projektile schnellten in gewundenen und schwer verfolgbaren Flugbahnen, wie Mücken pfeilschnell in ihr Ziel.


Auch wenn es Anfangs nicht wirklich sein Ziel gewesen war, musste Durbak doch zugeben, dass es sehr zufriedenstellend war zu sehen, wie der Erdmephit durch seinen Schlag langsam in kleine Einzelteile zerfiel. Lange konnte sich der Zwerg aber nicht über diesen Erfolg freuen. Anscheinend wurde er jetzt als die größte Gefahr angesehen, vor allem, nachdem Nadeshja seinen Hammer verzaubert hatte. Die Teufelchen stürzten sich regelrecht auf ihn und er hatte alle Hände voll zu tun, nicht direkt in Stücke gerissen zu werden. Einigen Angriffen konnte er ausweichen und vor anderen schützte ihn seine Rüstung. Doch er spürte auch, dass er getroffen wurde und verzog vor Schmerzen das Gesicht.
Das alles machte Durbak nur wütender. Wäre doch gelacht, wenn ihm diese Viecher wirklich gefährlich werden könnten. In einer fließenden Bewegung schwang er den verzauberten Kriegshammer[8] und zog sich gleichzeitig etwas zurück. Er würde nicht zurückweichen, sich stattdessen in eine bessere Position bringen.[9] Es war nun wichtig Zeit zu schinden, bis der Kreis zerstört worden war. So hob er seinen Schild, da er davon ausging weiterhin das Ziel der Mephiten zu sein.[10]


Kylie konnte schwer erkennen, ob der Heilzauber, den sie auf Sheriff Ralhain wirkte, anschlug – dazu war ihr Sichtfeld ins abgeschlossene Scheunenabteil einfach zu eingeschränkt. Nach einem kurzen Moment des Bangens, begann die gefesselte Frau allerdings, sich zu bewegen, begleitet von einem schmerzerfüllten Ächzen in ihren Mundknebel. Sie war also am Leben, und Kylies Zauber hatte gereicht, sie aus der Bewusstlosigkeit zu holen!
Zonk ließ sich nicht zweimal auffordern, die stinkenden Überreste links liegen zu lassen, und sich lieber dem Schloss zu widmen, um den Zugang zu den Gefangenen frei zu machen. So fischte er sein Diebeswerkzeug aus der Tasche und suchte nach einem passenden Dietrich. Das Vorhängeschloss war nicht von hochwertiger Machart, deswegen ging Zonk vielleicht etwas zu eifrig an die Sache heran, und brach den ersten Dietrich, den er einführte, ab.[11] Der zurückbleibende Metallstift nicht klemmen und Zonk konnte ihn sofort wieder lösen…schon wühlte er sich nach dem nächsten Dietrich – zum Glück war er auf solche Fälle vorbereitet und hatte mehrere dabei.[12]

Nadeshja machte große Augen, als der monströse Erdmephit nur knapp vor ihr aus dem Boden brach. Sie hatte zwar helfen wollen, doch so nah hatte sie den bedrohlichen Elementarwesen nicht kommen wollen! Als Durbak sich vor sie schob, nahm sie seinen Schutz dankbar an und kauerte sich neben der Leiter zusammen.[13] Es gab allerdings auch nicht viel mehr Gelegenheit für sie, gerade etwas zum Geschehen beizutragen.

Der Kampf im Eingangsbereich der Scheune war hektisch und zum Glück waren die Mephiten nicht flink genug, um Zauberei in ihrer Nähe ihrerseits mit Gelegenheitsangriffen zu vergelten. Durbaks Hammerschläge und Bruder Monds leuchtende Geschosse schickten die beiden kleinen Mephiten eindrucksvoll in ihre Heimat zurück – der Erdmephit bröselte zu einem Staubhaufen, der sich dann scheinbar in alle Winde verstreute, und der Feuermephit verging in einer gleißenden Verpuffung[14] – und der schwere, steinerne Riesenmephit hatte wohl nicht damit gerechnet, dass er in der vorderen Reihe sehr schlechte Karten hatte. Neben Wolfs Attacke, die ihn schon beschädigt hatte, reichte ein weiterer, schwerer Treffer durch Durbaks verzauberten Hammer aus, um das Wesen so zu zertrümmern, dass es sichtliche Schwierigkeiten hatte, sich überhaupt noch zu bewegen.[15]

Ganze Gesteinsbrocken bröselten von seiner Gestalt hinab, Teile seines Schädels lagen schon zertrümmert am Boden und einer seiner kümmerlichen Flügel war bereits abgebrochen. Dennoch bäumte der Mephit sich brüllend auf um in vollkommender Raserei um sich zu schlagen. Weiteres Holz krachte und splitterte und weitere Teile bröselten von ihn ab, als der Mephit mit seinen massigen Fäusten in der Luft ruderte und versuchte, wenigstens noch einen seiner Gegner mit in den Tod zu reißen. Allerdings konnte Wolf einem Angriff ausweichen und einen weiteren von Vincent ablenken, und als eine der kolossalen Fäuste auf Durbak niederzugehen drohte, spürte er statt eines heftigen Stoßes, eine kleine Sandlawine, kraftlos gegen seinen Schild schwappte. Regis stellte fest, dass er beim zeitschindenden Fangspiel plötzlich keinen Jäger mehr hatte. Sindaphax löste sich auf, auch Nubithas verschwand. Das protestierende Quietschen hinter Femi verstummte.

Der Beschwörungskreis war durchbrochen. Der Spuk war vorbei.

Für einen kurzen Moment herrschte Stille. Dann sprang das Vorhängeschloss klickend auf und fiel klackernd zu Boden, als Zonk es von der Tür entfernte.


Kampfende
 1.  Cast Guidance auf Zonk
 2.  Cast Heal auf Sheriff Ralhain (11 hp)
 3. Attacken mit 15 und 9 verfehlen gegen AC 17.
 4. Aktion Schild heben: AC steigt von 17 auf 18.
 5. Femi ist letzte Runde nur bis c17 gekommen. Jetzt geht sie nach a17, da sie von dort sicherlich den Kreis erreichen kann. Und hoffentlich nicht in eine andere Ebene gezogen wird...
 6. Aktion für Interagieren.
 7. Magic Missile = 13 Schaden
 8. Strike auf den kleinen Erdmephiten mit 15 für 16 Schaden
 9. Stride nach H7
 10. Raise Shield: AC 21
 11.  Stride nach J14; Pick a lock (crit. Failure)
 12. Da gehe ich nun einfach mal von aus. Er hat zwar nur einen Satz Werkzeug im Inventar, aber Ersatzdietriche kosten nicht so viel. Das Schloss ist simple, d.h. es braucht zwei erfolgreiche Würfe mit DC 20.
 13.  Step nach G7; Take cover (lesser cover: +1 AC)
 14. Vincents erstes Geschoss zerstört den kleinen Erdmephit, ich habe den Rest des Schadens nun auf den Feuermephit gelegt, der dadurch fast zerstört wurde. Durbak hat dem dann den Rest gegeben.
 15. Ich habe deine Gelegenheitsattacke mal ausgewürfelt, die du vergessen hast. Ein Treffer mit 14 Schaden.

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Extinction Curse / [IC] I: Die Show muss weitergehen!
« am: 24.10.2021, 14:11:37 »
Runde 2

Ein unterdrücktes “Verdammt!” entfuhr Femi, als ihre Bemühungen um Heimlichkeit durch die Flucht des Mephiten zu nichte gemacht wurden. ‘Hätte der nicht einfach nach hinten fliegen können, statt in die Höhe?’

Sie atmete kurz durch, um sich wieder zu beruhigen. ‘Ok, cool bleiben, alte Regeln befolgen: Zeige  deinem Gegenüber nicht, was in dir vorgeht, wenn er seinen Zug macht. Und gib eine gute Hand niemals zu früh auf, nur weil jemand anderes eine bessere Hand zu haben scheint.’

Nun nicht mehr auf Heimlichkeit achtend, ging Femi zügig die schmale Galerie entlang[1] und versuchte dabei, zu wirken, als würde sie mit dem Feuermephit nichts verbinden. In die Nähe des Beschwörungskreises zog sie ihren Dolch[2]. ‘Die Axt vom Zwerg wäre sicher nützlicher, aber vielleicht reicht es ja schon, wenn ich etwas von dem Wachs wegkratze…’[3]


Schneeflocke war wenig begeistert von den Steinen, die in seine Richtung geworfen wurden und wandte sich schnell ab, um mal nachzusehen, wo sein "Frauchen" denn abgelieben sein mochte[4].

Kylie zwängte sich derweil durch das hintere Scheunentor[5], um ins Innere der Scheune zu gelangen. Glücklicherweise waren die Mephiten vor allem im vorderen Bereich beschäftigt.

Von dort aus versuchte die Elfin auszumachen, wo die Rufe der Gefangenen herkamen, oder ob sie eine Tür erkennen konnte, die besonders gesichert war[6].

Dabei bewegte sie sich vorsichtig näher heran[7].


Zeit schinden, das war nun das wichtigste. Solange Durbak die Mephiten hier lange genug aufhalten und ihre Aufmerksamkeit auf sich lenken konnte, würde irgendjemand schon dazu kommen den Beschwörungskreis zu zerstören und dann hatte dieser Spuk ein Ende. Der Zwerg griff das Schild also fester und sah die Erdmephiten wütend an. Der Feuermephit hatte sich nach dem Treffer erst einmal zurückgezogen, was die Situation hier unten erst einmal etwas entschärfte. Kaum hatte Durbak das gedacht, da begann einer der steinernen Teufel zu wachsen. "Mist.", brummte er genervt. Das würde unangenehm werden.
Trotzdem wich er nicht vom Fleck. Er ging sogar noch einen Schritt weiter und klopfte seinen Hammer laut gegen das Schild. "Hey ihr Mistviecher!", schrie er. Erst dann riss er die Waffe nach oben und ließ sie in weitem Bogen nach unten fahren. Er konnte spüren, wie die steinerne Haut des Teufelchens Risse bekam und unter der Wucht des Hammers zerbrach.[8]


Fluvadinco war dem Steinhagel geradeso mit leichten Blessuren entkommen, doch schien er vom Regen in die Traufe gekommen zu sein, seit er dem Menschen gehorcht und endlose Stunden in der engen Flasche verbracht hatte. In seinen Augen spiegelten sich nun die Meute wütender Elementargeister, während er von verrückten Menschen förmlich umgeben schien und es laut und chaotisch wurde.
In aufkommender Nervosität fasste er sich an die Stirn und fühlte die schmerzhafte Beule, die er einem Stein verdankte. Nein, das gefiel ihm gar nicht.[9] Regis Gesichtsmuskeln schliefen im selben Augenblick ein, als der Wassermephit sich zu ihm umdrehte und ihn zornig anstarrte. Die Mundwinkel des kränklichen Mannes zogen sich nach unten und plötzlich stieß er einen jähen, spitzen Schrei aus, ehe er herumfuhr und an Wolf vorbei die Scheune fluchtartig verließ, Fluvadinco auf seinen Fersen.

Bruder Mond verfolgte überrascht, wie der Wassermephit begann, seinen Gefährten um die Scheune zu jagen. Leider waren solche Missgeschicke nichts unübliches für Regis, wie er in der Zeit, die sie gemeinsam reisten, festgestellt hatte. Es wirkte, als würde der Fledermausgeist mit seinem Schicksal für etwas büßen. Im Moment gab es jedoch wichtigeres zu tun und so richtete Vincent seine Aufmerksamkeit wieder nach vorne. Er war nun kein geübter Kämpfer und versuchte Dubrak nun nur wieder zu unterstützen indem er in einer gestenbegleiteten Bewegung des Armes die Apfelsaftflasche, die Regis bei der Flucht hatte fallen lassen, wuchtvoll gegen den Erdmephiten schleuderte[10] und sich dann rasch auf die Seite der Scheune hinter Wolf begab, um den Elementargeistern nicht noch mehr Mut für weitere verheerende Atemangriffe zu machen.


Vincents Angriff verfehlte, doch der kleine Erdmephit wankte stark, als Durbaks Hammer ihn mit voller Wucht erwischte und Teile seiner steinartigen Gestalt zu Boden bröselte - doch leider zwang selbst das das Erdwesen noch nicht, diese Ebene zu verlassen.

Lavenia zerrte an Nadeshja. "Los, mach schon was, du Trantüte!", verlangte die kleine Fee in ihre piepsigen Stimme, wusste aber selbst nicht wirklich, wie sie sonst zum Geschehen beitragen sollte. Etwas überfordert brachte sich das Lavenia erstmal aus der Schusslinie, hielt sich aber in der Nähe, um im Notfall eingreifen zu können.[11].
Aufgerüttelt setzte sich Nadeshja tatsächlich in Bewegung. Erst huschte sie vorsichtig zum Scheunentor, um sich einen Überblick zu verschaffen, und schlüpfte hinein. Damit war sie zwar näher an der Gefahr, aber untätig wollte sie nicht bleiben. Hinter der Zwischenwand in Deckung gehend, streckte sie eine Hand nach Durbak aus und schaffte es, als ein Zauber über ihre Lippen ging, mit der Fingerspitze seinen Hammer zu berühren. Durbak konnte mit ansehen, dass  sich eine leuchtende Rune auf seiner Waffe formte und diese dann begann, komplett bläulich zu schimmern.[12]

Auf der anderen Seite der Scheune schlüpfte auch Zonk durch die Tür, um sich dem Geschehen von hinten zu nähern. Er nahm sich an Kylie ein Beispiel und eilte zur Tür, die ihr gegenüberlag, um in die Tierbox dahinter zu spähen. Während Kylie tatsächlich vor einer Schiebetür stand, die mit einem Vorhängeschloss gesichert war, und durch den Spalt erspähen konnte, dass sich die Vermissten dort befanden, konnte Zonk seine Tür aufreißen[13] und es dann nicht unterdrücken, sofort zu würgen, als ihm ein bestialischer Gestank in die grüne Nase stieg. "Uärgh, was bei allen Spielhöllen ist das?", fragte er sich, da er auf den ersten Blick nicht genau ergründen konnte, was er da sah - doch in der Scheune verbreite sich daraufhin sehr schnell das unerfreuliche Aroma von verwesendem Fleisch, das so unverkennbar war, dass allen Anwesenden eine üble Vorahnung überkam.[14] Den Gefangenen, soweit es Kylie erkennen konnte, schien es jedoch halbwegs gut zu gehen. Sie erkannte eine Frau, einen Mann und ein Mädchen von etwa zehn Jahren, die mit einem Seil zusammen an einen Stützpfeiler gefesselt waren. Die Erwachsenen wirkten besorgt, ausgelaugt und angespannt, das Mädchen vergrub ihr verheultes Gesicht in der Schulter der Frau. Dann war da noch eine andere Person, seperat vertäut und geknebelt. Sie - es war scheinbar eine Frau - wirkte als wäre sie bewusstlos. Oder war sie sogar tot? Die derangierten Haare klebten in einem von Blut und Schweiß überzogenen Gesicht. Es ließen sich auch verbrannte Hautpartien erahnen. Der Knebel und auch die Seile waren so stark mit einer verräterisch roten Substanz getränkt, dass diese Frau zumindest gefährlich viel Blut verloren haben musste. Kylie konnte unter den ganzen Seilen eine marineblaue Uniformjacke erkennen. Es musste sich also um Sheriff Ralhain handeln. In der Mühle hatten sich kaum Kampfspuren gefunden, geschweige denn Blut. Wer auch immer sie so zugerichtet hatte, hatte dies wohl erst getan, nachdem sie entführt worden war.[15]


Auch wenn Femi schnell auf dem oberen Steg an dem Mephit vorbeigehuscht war, der sich in die Dachbalken zurückgezogen hatte, gefiel es dem Feuerwesen ganz und gar nicht, dass sie sich so zielstrebig auf den Beschwörungskreis zu bewegt hatte. Er mochte verletzt sein, aber das hinderte ihn nicht daran, der Gnomin mit fiepsigem Geschrei hinterherzufliegen.
"Wegbleiben! Weggehen!", quietschte das Feuerwesen beinahe hysterisch, als es Femi unheilvollerweise den Dolch zog. Der Mephit verlor lavaartiges Blut als er eine Kurve flog und zum Kreis bewegte, um sich Femi in den Weg zu werfen. Nicht mehr viel trennte den Feuermephit von einer Rückkehr in seine Heimat, doch diese Reise wollte er wohl so sehr vermeiden, dass er den Kreis unerschrocken zu verteidigen versuchte. Hektisch schnappte das Wesen um sich.[16]

Unten kam nun Durbak sehr in Bedrängnis. Sowohl der Feuermephit als auch der kleine Erdmephit ließen nun Angriffe auf den schlagkräftigen Zwerg niederhageln. Obwohl auch Wolf ordentlich Schaden ausgeteilt hatte, wirkte der grimmige Zwerg mit dem nun zusätzlich leuchtenden Hammer wie eine deutlich größere Gefahr als ein halbstarker Wachmann. Der Feuermephit versuchte mit aller Hartnäckigkeit sich in Durbak zu verbeißen,[17] während der stoische, die nur noch halb zusammenhaltende, impartige Steinkreatur mit ihren steinernden Fäusten auf Durbak einhämmerte.[18] So hatte der Zwerg alle Mühe, die beiden in Schach zu halten, und konnte nicht alle Angriffe abwehren.

Als wäre das nicht genug, entschied sich der gewachsene Erdmephit, nicht in hinterer Reihe zu bleiben. Mit einem mächtigen Schlag, der die ganze Scheune erzittern ließ, brach er die morschen Holzdielen des Bodens unter sich auf und verschmolz mit dem irdenen Untergrund - nur um kurz darauf in einem mächtigen Getöse hinter der Gruppe wieder aus dem Boden zu brechen, wobei er die Schwelle des Tors und ein gutes Stück der Scheunenfront mit sich riss, die in Bruchstücken und Splittern auf die Gruppe niederregnete.[19] Wolf presste sich erschrocken an die Zwischenwand und schlug mehr reflexartig als gezielt nach dem Monstrum, das direkt vor ihm auftauchte[20], aber traf tatsächlich und konnte der steinartigen Haut des Wesens einen ordentlichen Schnitt beibringen.[21] Die Rache dafür kam jedoch sofort: eine riesige steinerne Faust rammte voran und schlug ein Loch in die Zwischenwand, wo gerade noch Wolfs Kopf gewesen war - im letzten Moment hatte er sich ducken können.[22] Auch der Schlag, der daraufhin Durbak ansteuerte, ging weit ins Leere.[23]


Nubithas quietschte entsetzt, als der Erdmephit sich vor ihm aus dem Boden grub und suchte lieber ein wenig Abstand.
"Menschlein gut kämpfen, ja!", rief das Luftwesen über das Kampfgetümmel, machte allerdings keine Anstalten, einzugreifen - das steinernde Ungetüm war ihm sichtlich nicht geheuer.[24] Auch Fluvadinco quetschte sich eher zögerlich durch das Hintertor der Scheune - und ging dann erstmal in Deckung, als er über sich den Kampf zwischen Femi und dem anderen Feuermephit bemerkte.[25] "Kampf viel Chaos!", sprach Sindaphax das Offensichtliche aus.

Auch wenn Mephiten als landsläufig als Plagegeister angesehen wurden, wurde langsam wirklich klar, dass sie nicht ungefährlich waren. Wolf versuchte, sich schützend vor Bruder Mond aufzubauen, doch er selbst hatte so wenig Platz, um sich zu bewegen, dass der geplante Todesstoß für den kleinen Erdmephiten verfehlte, und auch, als er den Säbel mit der rückwärtigen Bewegung in Richtung des großen Erdmephiten lenkte, nur Luft traf.[26]
 1. 2 x Laufen: -> d11 -> c17.
 2. 1 x Interagieren.
 3. Gedankliche Ankündigung für nächste Runde.
 4.  Stride: Bewegung nach N7
 5.  Step: Bewegung von J19 nach I18
 6.  Seek: Perception 23
 7.  Stride: Bewegung nach K15
 8. Angriff 28, Schaden 7
 9. Fluvadincos Heldenmutwurf (2=schlecht)
 10. Telekinetic Projectile = Att 13 Dmg 5
 11. 1x Fly nach Z6
 12.  Stride nach H7; Magic Weapon (1 min): Angriffe mit deinem Hammer bekommen einen Bonus von +1 und du bekommst zwei Schadenswürfel, d.h. statt 1d8+4 macht der Hammer also nun 2d8+4 Schaden.
 13. 2x Stride nach J18; Stride nach I16; 1x interact
 14. Auf der Karte habe ich das Abteil mit den verwesenden Überresten mit "V" markiert.
 15. Auf der Karte habe ich das Abteil mit den Gefangenen mit "G" markiert. Diese Tür ist abgeschlossen, man müsste das Schloss knacken oder aufbrechen.
 16. 1x Fly nach c16; 2x Strike mit 15 (5 piercing dmg + 4 fire dmg) und 9 (1 piercing dmg + 2 fire dmg)
 17. 3x Strike 23 (5 piercing + 1 fire), 16 (5 piercing + 1 fire), crit (nat 20) (2 piercing + 4 fire)
 18. 3x Strike 26 (5 bludgeoning), 14 (9 bludgeoning), 14 (5 bludgeoning)
 19.  Burrow nach J7
 20. Auch Durbak kann eine Gelegenheitsattacke machen
 21.  AoO 17 (5 slashing)
 22.  Strike vs Wolf (daneben)
 23.  Strike vs Durbak (nat 1)
 24.  Fly nach H2
 25. 3x Fly nach H18
 26. 2x Strike (daneben, daneben), 1x Vorbereitung für Aid (Bruder Mond beschützen)

6
Extinction Curse / [IC] I: Die Show muss weitergehen!
« am: 24.10.2021, 13:53:31 »
Runde 1

Da sich die gesamte Aufmerksamkeit auf den vorderen Teil der Scheune richtete, beschloss Kylie es auf der anderen Seite zu versuchen, wo sie hoffentlich in der Lage sein sollte, zu den Gefangenen zu gelangen, um diese zu befreien.

Die Waldelfin spurtete so schnell sie ihre Beine tragen konnten rechts um die Scheune herum, um zum hinteren Tor zu gelangen[1].


'Oh ha, das lief ja mal nicht so wie geplant', stellte Femi erschrocken fest, als die Mephiten agressiv auf ihren Hutwurf reagierten. 'Der arme Kerl, der schien alles im Griff zu haben mit seiner Violine und dann kam ich.'

Doch in Starre zu verfallen war auch keine Lösung und immerhin schien es gereicht zu haben, um aus dem Blick der Gegner zu entkommen. 'Entschuldigen bei ihm kann ich mich später. Jetzt muss die Chance ergiffen werden. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Und wer höher wagt, der höher gewinnt!'

Mit diesen Gedanken mischte sich die Alchemisten einen weiteren schnellen Trunk[2]. Ihre eh schon schmale und zierliche Gestalt wurde noch etwas schmaler und zierlicher. 'Aaah, wie ich es hasse, wenn sich die Haut so dehnt und stellenweise aufreißt.'[3]

Wissend, dass sie durch ihr Mutagen schneller, schwerer im Dunkel auszumachen und im Notfall auch geschickter im Angriff geworden ist, machte sich Femi daran heimlich die Leiter zu erklimmen und auf der bisher uneinsehbaren, aber hoffentlich leeren Empore in Richtung der entdeckten Zeichen zu schleichen.[4]

'Man sollte sich nie zu früh zu sicher sein und den Bluff verraten. Lieber weiterhin schleichen, auch wenn sie ihren Fokus gerade woanders haben.'


Vincents Bauchgefühl wurde zusehends flau, als die Situation begann ins bedrohliche umzuschwenken, doch er sah sich außer Stande, noch darauf zu reagieren. Er versuchte die Übersicht zu wahren, als die Mephiten nach und nach zum Angriff übergingen und hob schließlich in der Rolle des Hexenmeisters, den sie nun scheinbar in ihm sahen, mit bemüht düstrem Blick beide Arme seitlich in die Höhe, ehe er die Violine wie ein Geschoss schnell rotierend in Richtung der fliegenden Feuermephiten rasen ließ[5].

Auch Regis stoppte sein Possenspiel, als die ersten Mephiten den Angriff probten und zog mit finsterem Blick seine Trumpfkarte, die Apfelsaftflasche, unter seinem Umhang hervor. Wärend er sie bemüht hastig vor sich schüttelte und ihren Inhalt, also den Wassermephiten Fluvandinco ausgoss, erhob er zornig das Wort. „Ihr vermaledeiten Buffoons begehrt gegen die Meister der Elemente auf? Wer nicht hören will muss Fühlen! Los Fluvandinco, zeig diesen garstigen Feuers und Erds, dass ihr Wassers die besten seid!“ Auffordernd mit strengem Blick, sah er dabei den sicherlich etwas verwirrten Wassermephiten an und zeigte dabei energisch gestikulierend in Richtung der angreifenden Elementargeister. 


Normalerweise war Durbak die Ruhe selbst, aber im Moment war er angespannt. Diese vielen Mephiten konnten zum Problem werden. Mit einem oder zwei konnte er sicherlich alleine fertig werden, so ein Haufen war dagegen eine ziemliche Herausforderung. Zwar schien die Ablenkung zu funktionieren, aber leider nicht so, wie sie gehofft hatten. Es wurde schnell deutlich, dass die Teufelchen sich wehren würden und schon nach kurzer Zeit passierte das auch. Das half zwar dabei, die Aufmerksamkeit der Mephiten auf einen Punkt zu ziehen, aber bedeutete auch, dass sie nun kämpfen mussten. Durbak würde nicht tatenlos herumstehen.
Eines der kleinen Wesen griff auch direkt an, was bestraft wurde. Nicht nur Wolf brachte seinen Säbel zum Einsatz, auch Durbak schwang seinen Hammer und zögerte nicht, den Mephiten aufzuhalten.[6] Der Zwerg nutzte den Schwung seines Angriffs aus, um noch einmal zuzuschlagen, aber verfehlte das Wesen um ein weites.[7]


Dem Feuermephit blieb der Schmerzensschrei im Halse stecken, als auch Durbak ihn mit seiner Axt erwischte. Nun konnte sich der kleine Plagegeist nicht mehr in der Luft halten, sondern landete ätzend am Boden. Gelb leuchtende Flüssigkeit quoll aus seinen Wunden, die an Lava erinnerte, die glühend heiß aus einem Vulkan sprudelte. Leider war er nicht abgelenkt genug, dass er der Violine, die Vincent mit Magie nach ihm schleuderte, nicht ausweichen konnte.

Während es im Eingang der Scheune voll wurde und Schneeflocke drohend knurrte und den ausbrechenden Kampf bellend kommentierte, machte sich auch Zonk zur Hintertür auf[8]. Kylie, die ihm schon etwas vorauswar, konnte feststellen, dass die beiden Flügel des zur Weide gewandten Tor nur lose mit einem Seil aneinandergebunden waren. Durch den Spalt, der zwischen ihnen klaffte, könnte man sich hindurchquetschen.[9] Unterdessen erklomm Femi die Leiter, ohne von den Mephiten behelligt zu werden, und fand sich auf einem schmalen Steg wieder, der unter der Dachschräge der Scheune entlangführte, aber nicht durch ein Geländer gesichert war. Auf der gegenüberliegenden Seite der Scheune ging der Steg in einen breiteten Heuboden über, auf dem allerdings nur noch einzelne Halme davon zeugten, dass hier einmal größere Mengen an Heu und Stroh gelagert gewesen waren. Stattdessen hatte sie nun einen freieren Blick auf das Gekritzel an den Wänden, das sie schon zuvor entdeckt hatte - und sie erkannte neben einer improvisierten Bettstatt einen verdächtigen Kreis, der offenbar mit geschmolzenem Wachs, Kohle und (augenscheinlich) Blut auf die Bodenlatten des Heubodens gemalt worden war. Eingerahmt von benutzten, aber gerade nicht brennenden Kerzen, musste es sich bei diesem Gebilde wohl um den gesuchten Beschwörungskreis handeln.


Der stark verwundete Feuermephit taumelte zurück, wohlbedacht, den bewaffneten "Menschlein" dabei keine weitere Blöße zu bieten. Dann erhob er sich flatternd in die Lüfte, um sich noch weiter in Sicherheit zu bringen. Ängstlich verschwand er im Dachgebälk, wo ihn keine Nahkampfwaffen mehr erreichen konnten - allerdings entdeckte er nun auch Femi, die dort oben herumschlich.[10] Unterdessen stapfte der schon stehende Erdmephit voran, ohne Scheu vor der Überzahl an Feinden, und holte tief Luft. Als sein Atem der Gruppe entgegenschlug, fanden sich nicht nur der noch verwirrte Fluvadinco, sondern auch Vincent, Regis und Schneeflocke in einem schmerzhaften Kegel aus scharfkantigen Steinen wieder.[11]
Der andere Erdmephit rappelte sich endlich auf. Doch statt sich direkt an die Front zu begeben, schien er zu verharren - und dann anzuschwellen, zu wachsen bis er fast die ganze Breite des Gangs ausfüllte.[12] Für den verbliebenen Feuermephit war das nun riesige Geschöpf, das optisch etwas an einen sehr fetten Gargoyle erinnerte, kein Hindernis. Er flatterte daran vorbei und stürzte sich auf Durbak. Wie eine kleine Feuerfurie versuchte er, sich an Durbaks Bart festzukrallen und dem Zwerg ins Gesicht zu beißen - der es jedoch schaffte, den zweimal nach ihm schnappenden Unhold auf Abstand zu halten.[13]


"Woah!", keuchte Wolf auf, als nicht nur Steine durch die Gegend flogen, sondern auch einer der steinernden Mephiten so groß wurde wie ein Troll. Er konnte sich schlecht von der Stelle rühren, aber an der hölzernen Ecke des Stall abteils vorbei hatte er Sicht auf den kleineren Erdmephiten. Er ließ Ralhains Säbel durch die Luft sausen. Beim ersten Mal glitt die Klinge am Steinpanzer des Mephiten ab, aber beim zweiten Mal gelang es dem jungen Wachmann, einen Treffer zu landen. Eine Wolke aus trockenem Staub wirbelte auf und Steinchen splitterten von dem Mephiten ab, als die Klinge ihn durchbohre und dann wieder hinausgezogen wurde. Anschließen bereitete Wolf sich darauf vor, Bruder Mond zu verteidigen, sollte dies notwendig sein.[14]

Sindaphax flatterte, statt sich zu beteiligen, Zonk hinterher.[15] Auch Nubithas schien lieber zu zögern als sich ins Getümmel zu stürzen. Etwas unsicher sah zu Nadeshja und Lavenia herüber, die sich offenbar auch noch nicht sicher waren, ob und wie sie eingreifen sollten.
 1.  Stride, Stride, Stride: Bewegung (insgesamt 90 Fuß) nach J19
 2. 1 Aktion für Schnelle Alchemie und 1 Aktion fürs Trinken. Damit hat Femi ihre zweite Reagenz des Tages verbraucht.
 3. Schwaches Flinkheitsmutagen: Boni u.a. auf Heimlichkeit und die Bewegungsrate, dafür aber auch 4 TP Schaden. Dauer 1 Minute, also 10 Runden.
 4. 1 Aktion fürs Schleichen. Reichweite (25+5)/2=15 Fuß, ich weiß nicht, wie viel Bewegungsrate sie für die Leiter braucht, aber wenn am Ende noch etwas übrig ist, bewegt sie sich auf der Empore weiter. Geheimer Wurf der SL, Femis Bonus: +6 +1(Mutagen) +?(evtl. Deckung in der Sichtlinie)
 5. Telecinetic Projectile Att:14 Dmg:7 auf die Feuermephiten vor sich (sofern Dubrak den nahenden direkt ausschaltet zielt Vincent auf den hinteren im Raum)
 6. Gelegenheitsangriff mit 24 für 5 Schaden
 7. Angriff mit gewürfelter 1
 8. 3x Stride nach K19
 9. Um von den Feldern I19 oder J19 auf die Felder J18 oder I18 zu kommen, braucht man momentan eine komplette Stride Action (). Wenn man das Seil durchschneidet ( Interact), ist die Tür darauffolgend kein Hindernis mehr.
 10.  Step nach J10; Fly nach e12
 11.  Stride nach J9; Breath Weapon: 5 Bludgeoning Dmg für Fluvadinco, Vincent, Regis und Schneeflocke (DC 17 Basic Reflex Save modifiziert den Schaden). Fluvadinco hat den Wurf geschafft und bekommt nur 3 Schaden. Der Rest würfelt bitte selbst.
 12.  Stand; Enlarge
 13. 1x Stride nach I9, 2x Strike (nat 1, 6)
 14. 2x Strike (daneben, 9 Schaden), 1x Vorbereiten von Aid
 15. 3x Fly nach M19

7
Extinction Curse / [Kampf] Auf Messers Schneide
« am: 24.10.2021, 13:33:00 »
Kylie konnte schwer erkennen, ob der Heilzauber, den sie auf Sheriff Ralhain wirkte, anschlug – dazu war ihr Sichtfeld ins abgeschlossene Scheunenabteil einfach zu eingeschränkt. Nach einem kurzen Moment des Bangens, begann die gefesselte Frau allerdings, sich zu bewegen, begleitet von einem schmerzerfüllten Ächzen in ihren Mundknebel. Sie war also am Leben, und Kylies Zauber hatte gereicht, sie aus der Bewusstlosigkeit zu holen! Zonk ließ sich nicht zweimal auffordern, die stinkenden Überreste links liegen zu lassen, und sich lieber dem Schloss zu widmen, um den Zugang zu den Gefangenen frei zu machen. So fischte er sein Diebeswerkzeug aus der Tasche und suchte nach einem passenden Dietrich. Das Vorhängeschloss war nicht von hochwertiger Machart, deswegen ging Zonk vielleicht etwas zu eifrig an die Sache heran, und brach den ersten Dietrich, den er einführte, ab.[1] Der zurückbleibende Metallstift nicht klemmen und Zonk konnte ihn sofort wieder lösen…schon wühlte er sich nach dem nächsten Dietrich – zum Glück war er auf solche Fälle vorbereitet und hatte mehrere dabei.[2]

Nadeshja machte große Augen, als der monströse Erdmephit nur knapp vor ihr aus dem Boden brach. Sie hatte zwar helfen wollen, doch so nah hatte sie den bedrohlichen Elementarwesen nicht kommen wollen! Als Durbak sich vor sie schob, nahm sie seinen Schutz dankbar an und kauerte sich neben der Leiter zusammen.[3] Es gab allerdings auch nicht viel mehr Gelegenheit für sie, gerade etwas zum Geschehen beizutragen. Der Kampf im Eingangsbereich der Scheune war hektisch und zum Glück waren die Mephiten nicht flink genug, um Zauberei in ihrer Nähe ihrerseits mit Gelegenheitsangriffen zu vergelten. Durbaks Hammerschläge und Bruder Monds leuchtende Geschosse schickten die beiden kleinen Mephiten eindrucksvoll in ihre Heimat zurück – der Erdmephit bröselte zu einem Staubhaufen, der sich dann scheinbar in alle Winde verstreute, und der Feuermephit verging in einer gleißenden Verpuffung[4] – und der schwere, steinerne Riesenmephit hatte wohl nicht damit gerechnet, dass er in der vorderen Reihe sehr schlechte Karten hatte. Neben Wolfs Attacke, die ihn schon beschädigt hatte, reichte ein weiterer, schwerer Treffer durch Durbaks verzauberten Hammer aus, um das Wesen so zu zertrümmern, dass es sichtliche Schwierigkeiten hatte, sich überhaupt noch zu bewegen.[5]

Ganze Gesteinsbrocken bröselten von seiner Gestalt hinab, Teile seines Schädels lagen schon zertrümmert am Boden und einer seiner kümmerlichen Flügel war bereits abgebrochen. Dennoch bäumte der Mephit sich brüllend auf um in vollkommender Raserei um sich zu schlagen. Weiteres Holz krachte und splitterte und weitere Teile bröselten von ihn ab, als der Mephit mit seinen massigen Fäusten in der Luft ruderte und versuchte, wenigstens noch einen seiner Gegner mit in den Tod zu reißen. Allerdings konnte Wolf einem Angriff ausweichen und einen weiteren von Vincent ablenken, und als eine der kolossalen Fäuste auf Durbak niederzugehen drohte, spürte er statt eines heftigen Stoßes, eine kleine Sandlawine, kraftlos gegen seinen Schild schwappte. Regis stellte fest, dass er beim zeitschindenden Fangspiel plötzlich keinen Jäger mehr hatte. Sindaphax löste sich auf, auch Nubithas verschwand. Das protestierende Quietschen hinter Femi verstummte.

Der Beschwörungskreis war durchbrochen. Der Spuk war vorbei.

Für einen kurzen Moment herrschte Stille. Dann sprang das Vorhängeschloss klickend auf und fiel klackernd zu Boden, als Zonk es von der Tür entfernte.

Kampfende
 1.  Stride nach J14; Pick a lock (crit. Failure)
 2. Da gehe ich nun einfach mal von aus. Er hat zwar nur einen Satz Werkzeug im Inventar, aber Ersatzdietriche kosten nicht so viel. Das Schloss ist simple, d.h. es braucht zwei erfolgreiche Würfe mit DC 20.
 3.  Step nach G7; Take cover (lesser cover: +1 AC)
 4. Vincents erstes Geschoss zerstört den kleinen Erdmephit, ich habe den Rest des Schadens nun auf den Feuermephit gelegt, der dadurch fast zerstört wurde. Durbak hat dem dann den Rest gegeben.
 5. Ich habe deine Gelegenheitsattacke mal ausgewürfelt, die du vergessen hast. Ein Treffer mit 14 Schaden.

8
Extinction Curse / [Würfel] Lied der Sphären
« am: 24.10.2021, 13:10:29 »
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9
Extinction Curse / [Würfel] Lied der Sphären
« am: 24.10.2021, 13:07:53 »
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10
Extinction Curse / [Würfel] Lied der Sphären
« am: 24.10.2021, 12:17:40 »
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11
Extinction Curse / [Kampf] Auf Messers Schneide
« am: 19.10.2021, 11:09:00 »
Kampf in der Lindell-Scheune

Runde 3[1]

Initiativreihenfolge:
Gruppe (+Begleiter) 19 + Fluvadinco -> Fade, du kannst gern übernehmen (Stats)
Mephiten 18,75
Verbündete (Wolf, Sindaphax, Nubithas)[2] 9,66

 1. Leitern sind auf der Karte mit "L" markiert. Die Gefangenen mit "G", und die verwesenden Überreste mit "V".
 2. Die verbündeten Mephiten sind auf der Karte grün hinterlegt.

12
Extinction Curse / [Kampf] Auf Messers Schneide
« am: 19.10.2021, 11:06:32 »
Initiativreihenfolge:
Gruppe (+Begleiter+Fluvadinco) 19
Mephiten 18,75
Verbündete (Wolf, Sindaphax, Nubithas) 9,66

Vincents Angriff verfehlte, doch der kleine Erdmephit wankte stark, als Durbaks Hammer ihn mit voller Wucht erwischte und Teile seiner steinartigen Gestalt zu Boden bröselte - doch leider zwang selbst das das Erdwesen noch nicht, diese Ebene zu verlassen.

Lavenia zerrte an Nadeshja. "Los, mach schon was, du Trantüte!", verlangte die kleine Fee in ihre piepsigen Stimme, wusste aber selbst nicht wirklich, wie sie sonst zum Geschehen beitragen sollte. Etwas überfordert brachte sich das Lavenia erstmal aus der Schusslinie, hielt sich aber in der Nähe, um im Notfall eingreifen zu können.[1]. Aufgerüttelt setzte sich Nadeshja tatsächlich in Bewegung. Erst huschte sie vorsichtig zum Scheunentor, um sich einen Überblick zu verschaffen, und schlüpfte hinein. Damit war sie zwar näher an der Gefahr, aber untätig wollte sie nicht bleiben. Hinter der Zwischenwand in Deckung gehend, streckte sie eine Hand nach Durbak aus und schaffte es, als ein Zauber über ihre Lippen ging, mit der Fingerspitze seinen Hammer zu berühren. Durbak konnte mit ansehen, dass  sich eine leuchtende Rune auf seiner Waffe formte und diese dann begann, komplett bläulich zu schimmern.[2]

Auf der anderen Seite der Scheune schlüpfte auch Zonk durch die Tür, um sich dem Geschehen von hinten zu nähern. Er nahm sich an Kylie ein Beispiel und eilte zur Tür, die ihr gegenüberlag, um in die Tierbox dahinter zu spähen. Während Kylie tatsächlich vor einer Schiebetür stand, die mit einem Vorhängeschloss gesichert war, und durch den Spalt erspähen konnte, dass sich die Vermissten dort befanden, konnte Zonk seine Tür aufreißen[3] und es dann nicht unterdrücken, sofort zu würgen, als ihm ein bestialischer Gestank in die grüne Nase stieg. "Uärgh, was bei allen Spielhöllen ist das?", fragte er sich, da er auf den ersten Blick nicht genau ergründen konnte, was er da sah - doch in der Scheune verbreite sich daraufhin sehr schnell das unerfreuliche Aroma von verwesendem Fleisch, das so unverkennbar war, dass allen Anwesenden eine üble Vorahnung überkam.[4] Den Gefangenen, soweit es Kylie erkennen konnte, schien es jedoch halbwegs gut zu gehen. Sie erkannte eine Frau, einen Mann und ein Mädchen von etwa zehn Jahren, die mit einem Seil zusammen an einen Stützpfeiler gefesselt waren. Die Erwachsenen wirkten besorgt, ausgelaugt und angespannt, das Mädchen vergrub ihr verheultes Gesicht in der Schulter der Frau. Dann war da noch eine andere Person, seperat vertäut und geknebelt. Sie - es war scheinbar eine Frau - wirkte als wäre sie bewusstlos. Oder war sie sogar tot? Die derangierten Haare klebten in einem von Blut und Schweiß überzogenen Gesicht. Es ließen sich auch verbrannte Hautpartien erahnen. Der Knebel und auch die Seile waren so stark mit einer verräterisch roten Substanz getränkt, dass diese Frau zumindest gefährlich viel Blut verloren haben musste. Kylie konnte unter den ganzen Seilen eine marineblaue Uniformjacke erkennen. Es musste sich also um Sheriff Ralhain handeln. In der Mühle hatten sich kaum Kampfspuren gefunden, geschweige denn Blut. Wer auch immer sie so zugerichtet hatte, hatte dies wohl erst getan, nachdem sie entführt worden war.[5]

Initiativreihenfolge:
Gruppe (+Begleiter+Fluvadinco) 19
Mephiten 18,75
Verbündete (Wolf, Sindaphax, Nubithas) 9,66

Auch wenn Femi schnell auf dem oberen Steg an dem Mephit vorbeigehuscht war, der sich in die Dachbalken zurückgezogen hatte, gefiel es dem Feuerwesen ganz und gar nicht, dass sie sich so zielstrebig auf den Beschwörungskreis zu bewegt hatte. Er mochte verletzt sein, aber das hinderte ihn nicht daran, der Gnomin mit fiepsigem Geschrei hinterherzufliegen.
"Wegbleiben! Weggehen!", quietschte das Feuerwesen beinahe hysterisch, als es Femi unheilvollerweise den Dolch zog. Der Mephit verlor lavaartiges Blut als er eine Kurve flog und zum Kreis bewegte, um sich Femi in den Weg zu werfen. Nicht mehr viel trennte den Feuermephit von einer Rückkehr in seine Heimat, doch diese Reise wollte er wohl so sehr vermeiden, dass er den Kreis unerschrocken zu verteidigen versuchte. Hektisch schnappte das Wesen um sich.[6]

Unten kam nun Durbak sehr in Bedrängnis. Sowohl der Feuermephit als auch der kleine Erdmephit ließen nun Angriffe auf den schlagkräftigen Zwerg niederhageln. Obwohl auch Wolf ordentlich Schaden ausgeteilt hatte, wirkte der grimmige Zwerg mit dem nun zusätzlich leuchtenden Hammer wie eine deutlich größere Gefahr als ein halbstarker Wachmann. Der Feuermephit versuchte mit aller Hartnäckigkeit sich in Durbak zu verbeißen,[7] während der stoische, die nur noch halb zusammenhaltende, impartige Steinkreatur mit ihren steinernden Fäusten auf Durbak einhämmerte.[8] So hatte der Zwerg alle Mühe, die beiden in Schach zu halten, und konnte nicht alle Angriffe abwehren.

Als wäre das nicht genug, entschied sich der gewachsene Erdmephit, nicht in hinterer Reihe zu bleiben. Mit einem mächtigen Schlag, der die ganze Scheune erzittern ließ, brach er die morschen Holzdielen des Bodens unter sich auf und verschmolz mit dem irdenen Untergrund - nur um kurz darauf in einem mächtigen Getöse hinter der Gruppe wieder aus dem Boden zu brechen, wobei er die Schwelle des Tors und ein gutes Stück der Scheunenfront mit sich riss, die in Bruchstücken und Splittern auf die Gruppe niederregnete.[9] Wolf presste sich erschrocken an die Zwischenwand und schlug mehr reflexartig als gezielt nach dem Monstrum, das direkt vor ihm auftauchte[10], aber traf tatsächlich und konnte der steinartigen Haut des Wesens einen ordentlichen Schnitt beibringen.[11] Die Rache dafür kam jedoch sofort: eine riesige steinerne Faust rammte voran und schlug ein Loch in die Zwischenwand, wo gerade noch Wolfs Kopf gewesen war - im letzten Moment hatte er sich ducken können.[12] Auch der Schlag, der daraufhin Durbak ansteuerte, ging weit ins Leere.[13]

Initiativreihenfolge:
Gruppe (+Begleiter+Fluvadinco) 19
Mephiten 18,75
Verbündete (Wolf, Sindaphax, Nubithas) 9,66

Nubithas quietschte entsetzt, als der Erdmephit sich vor ihm aus dem Boden grub und suchte lieber ein wenig Abstand.
"Menschlein gut kämpfen, ja!", rief das Luftwesen über das Kampfgetümmel, machte allerdings keine Anstalten, einzugreifen - das steinernde Ungetüm war ihm sichtlich nicht geheuer.[14] Auch Fluvadinco quetschte sich eher zögerlich durch das Hintertor der Scheune - und ging dann erstmal in Deckung, als er über sich den Kampf zwischen Femi und dem anderen Feuermephit bemerkte.[15] "Kampf viel Chaos!", sprach Sindaphax das Offensichtliche aus.

Auch wenn Mephiten als landsläufig als Plagegeister angesehen wurden, wurde langsam wirklich klar, dass sie nicht ungefährlich waren. Wolf versuchte, sich schützend vor Bruder Mond aufzubauen, doch er selbst hatte so wenig Platz, um sich zu bewegen, dass der geplante Todesstoß für den kleinen Erdmephiten verfehlte, und auch, als er den Säbel mit der rückwärtigen Bewegung in Richtung des großen Erdmephiten lenkte, nur Luft traf.[16]
 1. 1x Fly nach Z6
 2.  Stride nach H7; Magic Weapon (1 min): Angriffe mit deinem Hammer bekommen einen Bonus von +1 und du bekommst zwei Schadenswürfel, d.h. statt 1d8+4 macht der Hammer also nun 2d8+4 Schaden.
 3. 2x Stride nach J18; Stride nach I16; 1x interact
 4. Auf der Karte habe ich das Abteil mit den verwesenden Überresten mit "V" markiert.
 5. Auf der Karte habe ich das Abteil mit den Gefangenen mit "G" markiert. Diese Tür ist abgeschlossen, man müsste das Schloss knacken oder aufbrechen.
 6. 1x Fly nach c16; 2x Strike mit 15 (5 piercing dmg + 4 fire dmg) und 9 (1 piercing dmg + 2 fire dmg)
 7. 3x Strike 23 (5 piercing + 1 fire), 16 (5 piercing + 1 fire), crit (nat 20) (2 piercing + 4 fire)
 8. 3x Strike 26 (5 bludgeoning), 14 (9 bludgeoning), 14 (5 bludgeoning)
 9.  Burrow nach J7
 10. Auch Durbak kann eine Gelegenheitsattacke machen
 11.  AoO 17 (5 slashing)
 12.  Strike vs Wolf (daneben)
 13.  Strike vs Durbak (nat 1)
 14.  Fly nach H2
 15. 3x Fly nach H18
 16. 2x Strike (daneben, daneben), 1x Vorbereitung für Aid (Bruder Mond beschützen)

13
Extinction Curse / [Würfel] Lied der Sphären
« am: 19.10.2021, 10:58:14 »
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14
Extinction Curse / [Würfel] Lied der Sphären
« am: 19.10.2021, 10:34:16 »
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15
Extinction Curse / [Würfel] Lied der Sphären
« am: 19.10.2021, 10:12:00 »
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