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Nachrichten - Ischiro

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Ischiro würdigte den Auftritt Halas' überhaupt nicht. Er sah ihn nicht einmal an, sondern richtete seinen Blick weiterhin auf Simue und wenn er das nicht lange genug aushielt, auf den Dschungel. Schließlich, als Simue ihn fragte, nickte Ischiro, wenngleich es ihm zu widerstreben schien, der Aufforderung nach zu kommen.

"Ja, gehen wir mit den anderen", sagte der Tian. Er fühlte sich unwohl. Dass sie hier gestrandent waren, war schlimm genug, doch es erschien ihm, dass die Gruppe nicht gerade aus Menschen bestand, mit denen er gut zurecht kommen konnte, abgesehen vielleicht von dem Mädchen. Er hatte bisher viele unterschiedliche Menschen kennen gelernt, nicht gerade näher, weil er den Kontakt mit anderen meistens mied, aber es schien, als sei dies ein wild zusammen gewürfelter Haufen.

Ischiro wartete, bis auch Simue folgen würde und begann sich schließlich ebenfalls in den Schatten, wobei er sich in der Nähe von Aerys niederließ, deren Schweigsamkeit ihm mehr behagte, als die gesprächigen anderen Personen.

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Freunde, zwei Posts, mehr kriegt ihr von mir nicht in der Woche, es sei denn, ich bin gnädig :D

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Als Simue auf ihn zutrat, erschrak der Tian, doch dann packte er sie bei den Schultern und es sah aus, als wolle er sie schütteln, dabei war er kurz davor, sie an sich zu ziehen, sie zu umarmen und ihr zu sagen, wie glücklich er war, dass sie noch lebte. Doch er ließ sie augenblicklich wieder los, als ihm klar wurde, was er hier tat. "Du dummer, alter, rüder Hund, wie kannst du es überhaupt wagen...Was denkst du dir dabei? Ich bin so...erleichtert..." Er hätte beinahe glücklich gesagt, doch er war schon lange nicht mehr glücklich gewesen und wenn dann höchstens, wenn er wieder einmal einen Schatz geborgen hatte. Doch dieses Glück war so vergänglich wie ein Tag.

Er räusperte sich und sah Simue eindringlich an, ohne ein Lächeln zu zeigen. "Es ist gut, dass du überlebt hast." Das war alles, was er hervorbrachte und selbst das, schien ihm schwer zu fallen. Mit hängenden Schultern vor ihr stehend sah er sich nach den anderen Überlebenden um. "Es ist gut, dass wir alle überleben haben. Aber..." Er sah zum Dschungel hinüber. "Die Frage ist, wie lange wir nun überleben werden."

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Der ergraute Tian fühlte sich elend, als er wieder zu sich kam, dennoch beschlich ihn höchstens ein Gefühl des Unwohlseins, als er bemerkte, dass sie sich nicht mehr auf der Jenivere befanden, sondern an einem unbekannten Strand - wobei, gänzlich unbekannt war er ihm nicht, jetzt, wo er sich, noch ein wenig gegen die Übelkeit kämpfend, umsah. Doch bevor er sich ein Bild von seiner Umgebung machte, besah sich Ischiro seine Mitgestrandeten. Zu seiner Freude war die junge Frau, Simue, noch am Leben und auch in seiner Nähe, wobei einer der Matrosen - anscheinend der Einzige, der überlebt hatte, - an ihrer Seite stand. Schnell wandte sich der Tian um und versuchte das Bild, das in seinen Gedanken aufkam, zu verdrängen.

Er entfernte sich zwei Meter weiter von der Gruppe, in Richtung des Haufens gehend, auf dem er sein Katana vermutete, und konnte feststellen, dass seine Beine nach und nach wieder standfester wurden, wobei sein Magen selbiges nicht von sich zu behaupten wusste. Dennoch bückte sich Ischiro, um sein Katana aus dem Haufen zu bergen und befestigte es wieder dort, wo es hingehörte - auf seinem Rücken. Schließlich blieb er, mit abwesendem Blick auf die Umgebung, stehen und schien alles, was sonst um ihn herum passierte, nur am Rande wahrzunehmen.

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In dem Moment, da Halas begann, sich an seiner Narbe zu kratzen, betrat ein weiterer Gast den Speisesaal, was für den ungeduldigen Taldan wohl bedeuten konnte, dass es dann doch endlich mal Mittagessen geben würde, wenngleich er dieses nicht sonderlich schätzte. Der Tian, der eintrat, wirkte reichlich niedergeschlagen. Er war, im Gegensatz zu Halas und Gelik, recht ungepflegt, schien auch wenig auf sich selbst zu achten und nahm von den beiden erst recht keine Notiz, sondern setzte sich an einen Tisch in einer Ecke des Speisesaals und seufzte vor sich hin, wobei er an einer der fettigen Haarsträhnen zupfte.

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Hm, ja, ich hab die Felder nur grob abgemessen. Aber bei deinen Berechnungen komm ich nicht mit :D Ich bin da nicht so der Taktiker.

Nur eine Frage: Taris hat Bewegungsrate beim Rennen von 12 m (4m*3). Das wären 8 Felder, oder nicht? Mir kommt das bei deinen Berechnungen irgendwie mehr vor :D

Ich übernehm übrigens dein Bild, sobald wir das alles geklärt haben :D

Ischiro aka Elias

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Naja, Ischiro würde sich selbst wohl ganz anders beschreiben ;)

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Schockiert sah der Tian Simue an, als sie zu weinen begann. Was hatte er denn jetzt bloß wieder falsch gemacht? Er konnte einfach nicht gut mit Frauen umgehen. Es war überhaupt nicht seine Art, mit ihnen viel zu reden und wenn er redete, machte er noch dazu einen Fehler nach dem Anderen. Als das Mädchen sagte, es verdiene mit Magie sein Geld hätte der Tian sich am liebsten umgedreht und wäre davon gerannt, aber er war ein Krieger, er konnte nicht einfach flüchten, das verbot ihm sein Ehrgefühl.

"Ma-Magie?" brachte Ischiro hervor. "Natürlich. Ihr würdet Euch nie für etwas so Unehrenhaftes hergeben, wie ich dachte. Wie konnte ich das nur annehmen? Schande über mich!" Unbewusst hatte er Tien gesprochen und ging erst danach wieder in Taldane über. "Entschuldigt. Ich hätte den Mund nicht soweit aufmachen sollen. Natürlich spricht rein gar nichts dagegen, wenn Ihr mit Magie Euer Geld verdient. Ich dachte nur, dass...dass...nun, ich glaube, es gibt gleich Mittagessen, vielleicht sollten wir unter Deck gehen!"

Er wollte sich schon zum Gehen wenden, als er doch noch mal - entgegen seiner nun fester werdenden Überzeugung, er sollte gegenüber Frauen lieber schweigen - den Mund aufmachte: "Euer Geheimnis, ich glaube, dass ich nicht der Richtige bin, um es mir anzuvertrauen, auch wenn ich es hüten würde, wie den größten Schatz ganz Avistans." Hätte Simue um die Vergangenheit des Tians gewusst, so hätte sie gewusst, dass dies das größte Versprechen war, dass dieser Mann geben konnte.

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Simue, PM und deren Inhalt geht klar  :D

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Ischiros Augen wurden größer, als Simue sich damit einverstanden erklärte, dass er sie begleiten würde. Der alternde Tian konnte sein Glück kaum fassen, doch Simues Worte waren nicht eindeutig genug. Vielleicht meinte sie ja gar nicht, was er meinte. Und arbeiten würde sie dennoch? Schweigend blickte der Tian hinaus aufs Meer und fragte sich, was er nun tun sollte, als Simue ihm ihr Geheimnis anvertrauen wollte. Da wandte sich der Mann ab. "Nein, nein, Ihr müsst gar nichs sagen. Ich weiß schon darum. Es tut mir Leid, dass Ihr...es tut mir wirklich Leid." Mit diesen Worten gewann Ischiro ein wenig Abstand zwischen den Beiden. Plötzlich drehte er sich wieder um und sah sie durchdringend an. "Ich bitte Euch, geht dieser Arbeit nicht länger nach! Ihr seid viel zu jung und viel zu schön, um...nun ja, ich kümmere mich um Euch und wenn Ihr dennoch arbeiten wollt, so finden wir schon eine Beschäftigung für Euch, die besser zu Euch passt."

Die ganze Fahrt über war der Tian nicht so gesprächig gewesen, doch nun bemerkte Simue an seinen Worten, vor allem an ihrer Menge, dass dem Mann wirklich gelegen an ihr war.

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"Sich auf die Götter zu verlassen, ist eine gute Idee, aber letztlich bestimmen wir alle wohl unser Schicksal." Ischiro erwiderte den kurzen Blick von Simue, wobei er wieder rot anlief. "Was...äh...was für Künste meint Ihr eigentlich? Ihr seid doch nicht etwa...weil das wäre...äh...also wirklich sehr schade und Ihr wirkt gar nicht..." Ischiro hielt mitten im Satz inne und sein Gesicht war zu einer Faust geballt. "Naja, also das geht mich ja eigentlich auch alles gar nichts an, nicht wahr?"

"Das arme Mädchen. Hätte ich doch nur ein paar Kupfer übrig. Vielleicht sollte ich sie...nein, nein, das ist Unsinn, obwohl es wohl für sie besser wäre, eine ehrbare Frau aus ihr zu machen. Aber das kannst du doch nicht wagen, Ischiro, das geht nicht..." Ischiro räusperte sich und sah Simue plötzlich sehr ernst an. "Ich kenne das Gefühl, nicht zu wissen, wohin es gehen soll. Wenn Ihr mögt, können wir diesen Weg auch gemeinsam gehen. Ich kann Euch nicht viel bieten, aber ich kann zumindest garantieren, dass Ihr nicht mehr...äh...arbeiten...müsst."

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