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7te See: Théah / Schänke zum Schwarzen Raben
« Letzter Beitrag von Mondragor am Heute um 00:45:50 »
Naja, im Zweifel kannst du ankündigen, zurück zu eurem Gasthaus zu gehen, oder ich schiebe euch dahin. Bzw. womöglich willst du dich ja für das Turnier anmelden.
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Dalaran / Mal Gani
« Letzter Beitrag von Lîf am 15.06.2021, 19:27:51 »
"Ihr könnt versichert sein, dass mir nichts daran liegt, Tristan zu gefährden – ich werde alles tun, damit ihm nichts geschieht" versichert Lîf dem Fürsten und fügt hinzu: "Außerdem, was heißt schon Lüge, wenn die Wahrheit wiederum falsch ausgelegt würde? Als Kräuterweib wäre ich wohl eine der ersten, die ihres Lebens verlustig gingen... und zwar von der Hand ebenjener, die mich freudig begrüßen würden, läge ihr Weib in den Wehen und brauchte meine Hilfe." Kurz wirft sie einen Blick zu Freydis hinüber. "Diese Sache, in der Euch Fräulein Freydis helfen könnte... betrifft sie auch uns? Wenn ich kann, will ich gern ebenfalls guten Rat geben oder die Große Mutter um Hilfe anflehen. Immerhin" schließt der Rotschopf mit etwas, das irgendwo zwischen Schmunzeln und Seufzen liegt "habe ich als Ihre Dienerin die Pflicht, zum Wohl Ihrer Kinder zu handeln, auch wenn sie Ihr keine Opfer bringen und nicht zu Ihr beten." Als er vorschlägt, eine unverfängliche Version der Geschehnisse zu verbreiten, nickt sie bekräftigend und schaut sich im Kreis ihrer Gefährten um, ob die diese Angelegenheit genauso sehen.

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Den Ausführungen Uthers zur Politik lauscht die drudkvinde ebenfalls, auch wenn er hierbei nicht ihre volle Aufmerksamkeit hat. Denn Lîf lässt ihre Blicke während des Marschierens hierhin und dorthin schweifen. Sie versucht zu erkennen, wie viel von den Wunden noch erkennbar ist, welche der Fluch den nichtmenschlichen Kindern der Göttin geschlagen hat. Sieht sie nichts dergleichen, so nickt sie zufrieden, und mit einem leisen Lächeln legt sie eine Hand auf ihren gerundeten Bauch. Entdeckt sie hingegen Spuren der Verderbnis, wandert die Hand nach oben, wo ihr Amulett um den Hals baumelt, und ihre Augen scheinen dunkler zu werden, wenn es wie ein Schatten über ihre Züge geht. An den unverdorbenen Stellen hält die junge Frau zugleich Ausschau nach Kräutern, Blumen und Sträuchern, die sie kennt. Solche mit heilender, stärkender oder sonstwie nützlicher Wirkung für ein Abenteuer, wie sie es anzugehen planen. Lîf versucht sich auf die Lektionen ihrer Lehrmeisterin zu besinnen, sind es doch oftmals gerade unscheinbare kleine Pflänzchen, welche erstaunliches in sich bergen.

Wohlweislich schweigt sie bei dem Vortrag Uthers zu den Glaubensstreitigkeiten unter den Anhängern des neuen Gottes, erinnern sie die drudkvinde doch allzu peinlich an ganz ähnliche Streitereien unter den Weibern, die der Großen Mutter dienen und doch eigentlich weiser sein sollten als die verbohrten Vertreter jener anderen Kirche. War das nicht ein großes Argumentieren, ja so manches Mal ein gegenseitiges Ankeifen angesichts von Fragen, die ihrem Empfinden nach nicht wesentlich für den Glauben sein sollten? Kann eine drudkvinde beim Tanz zu den Fruchtbarkeitsriten nur ganz eins mit Ihr werden, wenn sie sich wie aller anderen künstlichen Dinge auch ihrer Kleider entledigt? Darf sie nur das mit eigener Hand aus selbst gewobenem Stoff genähte schmucklose Gewand tragen, oder steht sie der Großen Mutter auch in dem schön verzierten Kleid nahe, das ihr eine dankbare Schneiderin für die Geburt eines gesunden Kindes gab? Soll eine gute Dienerin der Göttin nur Fleisch von Tieren essen, die sie selbst gejagt oder gehütet und eigenhändig zerlegt hat, oder darf sie auch genießen, was durch die Hände von Jägern und Fleischern ging? Gelegentlich kommen ihr während Uthers Monolog Gedanken, die anderswo wo als häretisch bezeichnet würden...

Besonders unangenehm berührt fühlt sie sich, als die Sprache auf den inneren Kampf in der Seele des Einzelnen kommt, weil es ihr nicht richtig vorkommt, dass die Kirche des Einen Gottes Dinge predigen soll, denen man nicht aus vollem Herzen widersprechen kann. Erst die Herabwürdigung des Kreislaufs, in dem Gaja die Welt gebiert und hütet, lässt sie auffahren, Freund und Feind sind wieder ganz klar: Sie schnaubt. "Ewiger Frieden – ha! Ich nenne das Stillstand, und das ist ein anderes Wort für Seelenlosigkeit! Alle haben dieselbe Meinung, der Wettstreit zwischen Jäger und Beute, zwischen Gut und Böse kommt zum Erliegen? Damit wäre Eure Entwicklung am Ende. Die Welt existierte nur noch gleichförmig dahin, ohne ein Ziel, denn das einzig vorhandene wäre ja bereits erreicht. In solch einer Welt wollte ich nicht leben." Die Klagen Uthers über die politischen Zustände, den Bürgerkrieg und den Tyrannen hingegen verfolgt sie wieder mit weniger Erregung. Sie kann zwar einsehen, welches Übel all dies bedeutet, doch hat sie als Bauerntochter lange Jahre nichts von Macht und Politik erfahren und mag auch jetzt nicht daran glauben, dass ein weltlicher Herrscher eine so große Bedrohung der Alten Wege sein kann wie die Dämonen oder der neue Glaube. Wenn dieser Mann keinerlei Gott anhängt und glaubt, ganz allein herrschen zu können, so ist er in ihren Augen ohnehin ein Narr, der früher oder später stürzen muss, denn die Mächte der Erde und des Himmels sind größer als jeder Sterbliche.

Allerdings kommt ihr mit einem Mal ein beunruhigender Gedanke, und sie fragt Uther: "Wenn Gelspad so sehr den Kampf gegen die Dämonen behindert – könnte es da nicht sein, dass er selbst üblen Einflüsterungen folgt? Er muss sich dessen ja nicht einmal bewusst sein, denn diese Wesen sind gewiss schlauer als ein grobschlächtiger Mann, der mit dem bluttriefenden Schwert in der Hand meint regieren zu können." Die Information über Freydis' Verwandtschaftsverhältnisse lässt Lîf erst einmal verdutzt dreinschauen. Dann nickt sie aber vor sich hin, als würden sich für sie einige Dinge zusammenfügen. "Mal Gani... " murmelt sie. "Wenn das wahr ist, dann ist diese Prophezeiung eine sehr machtvolle." Auch wenn die drudkvinde nicht daran zweifelt, aus welcher Quelle der Visionär sein Gesicht in Wahrheit erhalten haben muss! Sie grübelt und grübelt und vernachlässigt ab diesem Zeitpunkt auch etwas ihre Ausschau nach nutzbringenden Kräutern, zumal man ohnehin in Sichtweite der Siedlung gekommen ist, wo die Ausbeute geringer sein dürfte.

Uthers bittenden Blick sieht sie als Aufforderung und wird an seine Seite treten, um ihn zu unterstützen, wenn nötig. Rogar bittet sie: "Herr Zw… Herr Dain, wenn Ihr Solveig sprecht, so könnt Ihr mir einen Dienst erweisen, indem Ihr sie fragt, ob sie in dieser Gegend Orte kennt, an denen seltene Kräuter wachsen und ob sie gewillt wäre, dieses Wissen mit mir zu teilen. Sagt ihr bitte auch, dass ich ihr gern meine Dankbarkeit beweise, wenn es mir möglich ist." Als es ans Aufbrechen geht, wird sie Kjartan begleiten, sich auf dem Weg aber noch mit Freydis und Halfdan unterhalten, wobei sie in Anwesenheit des letzteren vorerst unterlässt, die Berührte auf die Schilderungen Uthers anzusprechen, Sie fasst sie nur zum Abschied bei beiden Händen und versichert ihr: "Fräulein Redwaldsdottir – wenn Ihr einmal Hilfe braucht, gleich in welcher Sache, so will ich Euch gern eine Freundin sein, soweit es mir möglich ist. Ich glaube nun einiges mehr von Eurem Schmerz zu verstehen, nach dem, was wir... gemeinsam erlebt haben." Auch schenkt sie ihr eine Phiole mit einem leichten, harmlosen Mittel, das den Schlaf fördert und Kopfschmerzen vertreiben soll.

Während des gemeinsamen Weges wird sie wohl mit Freydis und Halfdan plaudern, auch mit Kjartan, wenn man seiner einmal habhaft wird. Doch macht sie sich vor allem Gedanken dazu, welche Hilfe sie von Ninae erbitten soll. Gewiss würde dieses Wesen wissen, wo Punkte von besonderer Bedeutung gelegen sind, die Lîfs geplanter Zwiesprache mit der Großen Mutter förderlich wären. Immerhin hat sie das dringende Bedürfnis, die führende Hand der Göttin zu spüren, denn noch ist ihr nicht vollkommen klar, auf welchen Pfaden sie einerseits ihrem Auftrag nachkommen, andererseits ihren Mann retten kann. Auch wo und wie sie Diener der Göttin in dieser Gegend kontaktieren könnte – ältere und weisere als sie selbst – mag Niane wohl sagen können. Schließlich vermisst sie trotz aller Reife durch die letzten Abenteuer die guten Ratschläge ihrer Lehrmeisterin schmerzlich. Und vielleicht... ja, vielleicht lässt sich von Ninae gar etwas über diese Geschichte mit dem Bannen eines Dämons erfahren...
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7te See: Théah / Schänke zum Schwarzen Raben
« Letzter Beitrag von Erich Janina Graustein am 15.06.2021, 12:27:36 »
um ehrlich zu sein, … ich bin gerade etwas ratlos wo und wie ich jetzt mit Erich wirklich weiter machen soll  :-\
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Der Jadekaiser / Kapitel 3: Der hungrige Sturm
« Letzter Beitrag von Solitaire am 15.06.2021, 11:35:18 »
"Das ist ein Remorhaz! Jede Brührung kann zu schweren Verbrennungen führen. Rumar, kannst Du uns gegen die Hitze schützen?" rief Solitaire sofort, als sie die Gefahr erkannte.
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7te See: Théah / Schänke zum Schwarzen Raben
« Letzter Beitrag von Mondragor am 15.06.2021, 11:16:32 »
Haben die anderen nichts zu sagen? Ich dachte, ich habe euch genug zum Reagieren gegeben ...
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Der Jadekaiser / Der rostige Drache
« Letzter Beitrag von Mondragor am 15.06.2021, 11:11:59 »
Ich hab noch einen Satz zur Wärmeausstrahlung ergänzt.

@Solitaire: Du bekommst gleich eine PN.
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Der Jadekaiser / Die Würfel sind gefallen
« Letzter Beitrag von Solitaire am 15.06.2021, 10:53:37 »
Was wissen wir denn so über Remorhaz?

Solitaire

Knowledge (arcana) 1d201d20+6 = (18) +6 Gesamt: 24

Phoebe

Knowledge (arcana) 1d201d20+9 = (16) +9 Gesamt: 25
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Kingmaker 5E / Die Raublande
« Letzter Beitrag von Dungeon Master am 14.06.2021, 23:30:02 »
Der Grüngürtel





Legende:

A - Mondradieschen
B - Dornenfurtlager
C - Bokkens Hütte
D - Feennest
E - Reißbeeren
F - Nessels Übergang
G - Knochenfeld
H - Fort des Hirschkönigs
I - Die alte Sycamore
J - Achtung, Fallen!
K - Ruinen und Bärenhöhle

dunkel - unbekannt
halbdunkel - besucht
hell - erkundet
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Kingmaker 5E / [IC] Kapitel 1: Geraubtes Land
« Letzter Beitrag von Dungeon Master am 14.06.2021, 23:22:23 »
Perlivash hatte den Gruß von Varis erwidert, merkte aber schnell, dass nicht alle dieser Sprache mächtig waren und wechselte wieder zur Gemeinsprache. Die Abenteurer unterhielten sich noch eine Weile mit dem Feendrachen, Katharina hatte zwar bis zu diesem Zeitpunkt noch nie einen solchen gesehen, aber sie war sich doch recht sicher, dass dies hier einer sein musste. Perlivash lebte hier im Wald, am Dornenfluss, aber ein Stückchen weiter im Nordwesten. Eine Freundin von ihm, Tyg-Titter-Tut, lebte ebenfalls dort. Seiner Erzählung nach war sie wohl vollkommen von Musik besessen. "Ihr könnt uns ja mal besuchen kommen," schlug der kleine Drache vor.

Über die Banditen konnte er nicht viel mehr berichten, als das was die Abenteurer bereits wussten, aber er konnte sämtliche Banditen des Dornenfurtlagers recht genau beschreiben, er musste sie wohl schon eine geraume Zeitlang immer wieder beobachtet haben, so dass man sich tatsächlich sicher sein konnte, dass davon keiner mehr die Gegend terrorisierte. Etwas, das dem kleinen Drachen offensichtlich gut gefiel und was er den Abenteurern auch hoch anrechnete.

Die Winzlinge und die Kobolde kannte er auch, allerdings kamen sie eher selten in den Wald. Die beiden Stämme waren sich auch ganz und gar nicht grün und bekämpften sich bei jeder Gelegenheit. Wo sie beheimatet waren, konnte er aber nicht sagen. Über die Winzlinge konnte der Drache allerdings noch berichten, dass es bösartige Feenwesen waren, mit denen er nichts zu tun haben wollte.

Im nördlichsten Teil des Waldes warnte Perlivash vor vielen Fallen, die dort von einem fiesen Großling aufgestellt worden sind. Dort sollte man besonders vorsichtig sein, wo man hintritt, wenn man nicht gerade fliegen konnte.

Und weiter im Westen, jenseits des Dornenflusses, gab es wohl eine alte Höhle, vor der vor langer Zeit einmal ein Gebäude oder etwas in der Art gestanden haben musste, was aber längst nur noch eine Ruine war. Hier sollte man sich vor allem vor einem riesigen Bären in Acht nehmen, der in der Höhle hauste.

Im Anschluss verabschiedete Perlivash sich und flatterte in nordwestliche Richtung davon.
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Der Jadekaiser / Kapitel 3: Der hungrige Sturm
« Letzter Beitrag von Mondragor am 14.06.2021, 23:15:15 »
Nachdem nun alle in den Turm gekommen waren, versammelte sich die Gruppe vor dem mittleren Raum, in dem eben die leuchtende Plattform erschienen war. Erst dann versuchte Mugin erneut sein Glück, und wieder erschien das bläuliche Kraftfeld auf dem Boden. Diesmal trat die gesamte Gruppe schnell in den Raum, bevor das Leuchten wieder nach oben verschwinden konnte. Der Schacht schien nach oben kein Ende zu nehmen, und weit über sich sahen die Abenteurer die blaue Energiekugel, die sie schon aus weiter Entfernung oberhalb des Turmes hatten schweben sehen.

Wie zuvor begann die Plattform nach oben zu schweben, und auch die darauf stehenden erhoben sich in die Höhe - was bei der einen oder dem anderen ein flaues Gefühl im Magen auslöste. Das Tempo war nicht langsam: Der Raum, in dem sie sich befunden hatten, war hundert Fuß hoch, und es dauerte nur wenige Sekunden, bis sie das nächste Stockwerk erreichten. Dort stoppte die Plattform abrupt.

Schon beim Aufstieg bemerkten die Freunde, dass dieser Raum deutlich wärmer war als die untere Etage des Turms. Sie standen nun, auf purer Energie, inmitten eines Raumes, der mehr als die Hälfte dieses Stockwerks umfasste. Nach drei Seiten hin war der mittlere Schacht komplett offen, so dass man ihn hier kaum mehr als Schacht bezeichnen konnte, sondern er eher einen Teil des Raumes bildete - wenn man einmal von der Tatsache absah, dass im Boden ein großes Loch klaffte.
Die restlichen Wände trennten einen (oder mehrere) weitere Räume von diesem hier ab, und zwei wiederum hexagonale Tore blockierten die Durchgänge dorthin.


Doch was die Aufmerksamkeit aller sofort auf sich zog, war die riesige vielbeinige Bestie, eine Art Mischung aus Tausendfüßler und Drache, die in dem Raum auf sie zu warten schien. Und die Bestie fackelte nicht lange, sondern wand sich den Neuankömmlingen sofort zu, um mit einem markerschütternden Schrei anzugreifen. Die Kreatur war wohl auch die Ursache der Wärme, die hier herrschte, denn nun, da sie direkt vor ihr standen, spürten sie die Hitze, die das Biest ausstrahlte.

Was sollten die Helden jetzt tun? Die Plattform verlassen und sich dem Kampf stellen? Auf ihr bleiben und hoffen, dass diese sie weiter nach oben oder zurück nach unten bringen würde? Doch sie wussten nicht, ob das Kraftfeld nicht einfach verschwinden würde.

Was immer sie taten: Sie konnten dem Biest nicht komplett entgehen.[1]

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Runde 1
Rumar
Eidolon

Remorhaz
Alle PC
 1. Ich habe bereits eine Ini für alle gewürfelt. Rumar und das Eidolon sind vorher dran, alle anderen dann nach dem Remorhaz. Die Karte erstmal als Platzhalter; der Gegner ist 'huge', also 3x3 Felder, und steht direkt vor euch.
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