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Autor Thema: Kapitel 2: Die Last der Entscheidungen  (Gelesen 5604 mal)

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Gelirion

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Kapitel 2: Die Last der Entscheidungen
« Antwort #315 am: 30.11.2020, 08:35:28 »
„Wohl war. Wir haben keinen Arzt und die Paschas sind schon ärgerlich.“ fängt Iris an über eine Vereinigung zu philosophieren. Fast alle im Hintergrund entgleisen die Gesichter. Nur Cassandra wirkt gefasst. Irgendwann kommt Iris aber zum Punkt. Seine Rede offenbarte nichts neues, drehte sich dafür mehr um schon bekannte Sachen oder geschichtliche, weit her geholte, Vorbilder die für eine Vereinigung sprechen. „Einiges spricht für eine Vereinigung zu euren Gunsten. Es wäre uns auch eine Freude so willensstarke Personen als Anführer zu haben. Aber nein. Keiner meiner Leute wird sich euch anschließen und ich werde das auch nicht unterstützen. Die Gemeinschaft ist wichtiger als eine neue Position oder vermeintlich bessere Ressourcen.“[1] Iris streicht sich durch seinen Bart. „War dies der Grund des Treffens? Dann tut es mir leid. Vielleicht können wir irgendwann mal miteinander kooperieren. Ich wünsche Euch eine lange Exisitenz.“ Iris warte ob jemand einlenkt und noch etwas andres verhandeln will. das Thema die Lager zusammenzulegen ist aber defenitiv vom Tisch.
 1. Krit. Erfolg Redekunst

Anders Frey

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Kapitel 2: Die Last der Entscheidungen
« Antwort #316 am: 05.12.2020, 10:21:59 »
"Mal langsam. Lebe lang und in Frieden und so, schon klar. Aber das kann's ja nun nicht gewesen sein." Anders wendet sich von dem Alten ab und spricht die Umstehenden an. "Ihr habt Leute verloren. Wir haben Leute verloren. Und um uns rum sind Feinde. Ihr braucht nen Arzt, wir haben einen. Wir brauchen Waffen und Leute, die damit umgehen können, oder es lernen. Nebeneinander her ohne Handel und ohne Zusammenhalt hat doch keinen Sinn." Der junge Mann blickt in die Gesichter der anderen und sucht nach Zeichen der Zustimmung.

"Wir verstärken euer Lager, ihr unseres. Medizin und Vorräte, gegen Handwerk und andere Rohstoffe? Eine Art Pakt, vielleicht? Ein Deal, ihr wisst schon. Helfen, warnen, unterstützen - so in etwa?" Hilfesuchend blickt er zu Valeria. Diplomatie und Detailfragen sind doch eher was für die Damen. Nur so unerledigter Dinge wieder abreisen, findet Anders auch sinnlos. Wenigstens Infos zu den umliegenden Fraktionen und der Gegend müsste man doch heraushandeln können! Vielleicht nochmal nach dem letzten Aufenthalt dieses Arztes fragen, vielleicht sogar, ob sie was von Valerias Ärztin gehört haben.

Erstmal wieder ins Gespärch kommen.

Valeria Rodriguez

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Kapitel 2: Die Last der Entscheidungen
« Antwort #317 am: 07.12.2020, 18:33:31 »
Dass der Kauz auf Max‘ Vorschlag nicht weiter eingehen will, kann sie verstehen. Dass er das Treffen dann aber so abrupt beenden will, überrascht auch sie. “Ich kann Max Vorschlag zwar verstehen - aber auch eure Bedenken was dies angeht.“ versucht Valeria zu beschwichtigen. “Aber Anders hat doch recht. Ihr braucht einen Arzt - und wir Ausrüstung und Informationen. Ich sehe nicht ein, wieso wir uns in diesem Falle nicht gegenseitig helfen sollten - wenn wir schon können. Belassen wir es also erstmal bei diesem Handel, ja? Ihr überlegt wie ihr unseren Sanitäter in euer Lager bringen wollt, oder meinetwegen die Verletzten zu einem Treffpunkt, und wir besprechen kurz was wir am dringendsten gebrauchen können.“ schlägt sie also vor, um dem Treffen doch noch etwas abgewinnen zu können[1].
 1. Überreden: Erfolg
« Letzte Änderung: 07.12.2020, 18:57:59 von Valeria Rodriguez »
- Querer es poder -

Anders Frey

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Kapitel 2: Die Last der Entscheidungen
« Antwort #318 am: 13.12.2020, 18:48:32 »
"Ihr könntet uns, oder zumindest einen von uns in euer Lager mitnehmen, damit wir wissen, wohin wir unseren Arzt schicken sollen. Immerhin wisst ihr ja auch, wo wir wohnen." Anders sieht die Leute freundlich an. Die Fremden haben im Moment einen Vorteil, den es auszugleichen gilt.
« Letzte Änderung: 13.12.2020, 18:48:54 von Anders Frey »

Gelirion

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Kapitel 2: Die Last der Entscheidungen
« Antwort #319 am: 19.12.2020, 14:03:44 »
Auch wenn Anders deutlich sieht, dass seine Worte Zustimmung finden, blicken die vier immer wieder zu Iris. Sie scheinen ihm als Anführer zu vertrauen. Sein angekündigtes abruptes Ende des Treffens scheint sie aber auch überrascht zu haben. Iris, ja er bleibt regungslos. So als habe er das erwartet was Anders und dann Valeria sagten. Dabei hält er die Gruppe gegenüber im Blick und scheint jede Regung aufzunehmen. Er, und keiner aus seiner Gruppe, ist es der einlenkt. „Gut gut.“ wieder streicht er sich durch den Bart. „Verstärken und Ressourcen teilen hört sich gut an. Es ist doch viel besser mit netten Nachbarn zu leben. Was ich euch angeboten habe steht.“ Hier meint er sicherlich den Schneider und den Lebermeister. „Wenn es euch nach Wissen dürstet, so sei dies auch kein Problem. Denn ich sehe nichts was dagegen spricht. Sagt also was ihr für die Dienstleistung eures Sanitäters davon haben wollt.“ Mit dem Wurzelstock deutet Iris auf die Veranda des Gasthauses. „Lasst uns dort weiter sprechen. Meine Füße sind des Stehens müde und im Sitzen lässt sich besser verhandeln. Auch haben wir etwas zu Essen und zu trinken vorbereitet. Nicht üppig aber genug um sich zu stärken.“

Anders Frey

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Kapitel 2: Die Last der Entscheidungen
« Antwort #320 am: 27.12.2020, 15:40:39 »
Bedacht mehr über die anderen zu erfahren, reiht sich Anders hinter dem fremden Anführer ein. Gegen eine Stärkung hat er nichts. Er kommt in die Nähe Theos und streckt ihm von der Seite die Hand hin. "Anders. Freut mich." Ein paar Manieren hervorzuholen kann ja bestimmt nicht schaden, schon gar, wenn man misstrauischen, bewaffneten Fremden gegenübersteht.
Vielleicht kommt man ja doch mit dem ein oder anderen ins Gespräch, ohne dass sich der Alte in alles einmischt.

Gelirion

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Kapitel 2: Die Last der Entscheidungen
« Antwort #321 am: 03.01.2021, 12:29:55 »
Theos schlägt mit einem Nicken ein. „Theo, ebenso.“ Dann können alle an den langen Tischen auf der Terrasse einen Platz suchen. Früher war es wohl ein gemütlicher Ort, der wohl zu dieser Jahreszeit gut befüllt war. Jetzt aber ist hiervon nichts mehr zu spüren. Aus dem Haus holt die Gruppe von Iris das angekündigte Essen. Es ist eine Graupensuppe, welche mit Fleisch angereichert ist, sowie ein paar Kannen Kaffee und Tee.

In den Gesprächen über den Austausch wird schnell klar, dass Iris für die Dienstleistung von Valentin die Dienstleistung ihrer Handwerker anbietet. Max und die anderen können, solange Valentin Iris Gruppe stehts medizinisch versorgt, die beiden Leder- und Stoffhandwerker immer besuchen und Arbeiten in Auftrag geben. Hier merkt Iris jedoch an, dass sie natürlich nicht extra auf Jagt gehen werden. Die Aufträge müssen möglich sein. Dass Max und die Anderen dabei freien Zugang zu seinem Lager bekommen, sieht der alte als selbstverständlich an. Er wiederholt auch noch einmal, dass sie Interesse am Holz haben und auch die Dienste eines Tüftlers nicht missen würden. Als Gegenleistung hierfür kann sich der alte Mann das gemeinsame Jagen oder auch gemeinsame erschließen von mit Trauernden verseuchten Ressourcenquellen, wie dem EDEKA vorstellen.

Theo hat sich neben Anders gesetzt, bleibt jedoch ruhig solange dieser keine Anstalten für ein Gesprächsthema macht.
« Letzte Änderung: 03.01.2021, 12:30:11 von Gelirion »

Anders Frey

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Kapitel 2: Die Last der Entscheidungen
« Antwort #322 am: 06.01.2021, 20:10:42 »
Etwas lustlos zieht Anders den Löffel durch den Teller und legt ihn an den Rand. Wählerisch sein kann man sich nicht leisten, aber muss es ausgerechnet Graupensuppe sein? Bedacht darauf sich die fehlende Begeisterung nicht anmerken zu lassen, nimmt Anders den Kaffeebecher in beide Hände. Heiß, schwarz - genau so. Er trinkt, setzt den Becher ab und schaut in die kleine Runde.

"Das mit dem Edeka sollten wir wohl bald angehen. Wir können Vorräte genauso gut brauchen wie ihr und sicherer ist es auch, wenn wir die Freaks loswerden. Habt ihr da schon Erfahrung? Schon viele Trauernde erledigt?" Er nimmt sich einen weiteren Schluck und sieht zunächst in Theos Richtung. Seine improvisierten Schlagringe sind aus der Nähe sicher nicht zu unterschätzen, aber will irgendwer den Trauernden denn so nahe kommen?


Gelirion

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Kapitel 2: Die Last der Entscheidungen
« Antwort #323 am: 12.01.2021, 13:01:24 »
Ab und an, besonders wenn Theo seine Hand um seinen Becher schwarzen Kaffee schließt, werden die Metall Bänder sichtbarer, welche sich unter den Verbänden verbergen. Das erinnert an die alten Boxfilme, in denen die bösen Gegner Glassplitter oder Ähnliches in die Handschuhe einbauten um den Protagonisten niederzustrecken. Was im Kampf praktisch ist, ist zum Schlafen wohl äußerst unangenehm.
Kaum darüber nachgedacht antwortet Theo auch schön zustimmend. „Richtig, so langsam müssen wir uns um die Läden der Region kümmern. Selbst wenn die in der ersten Welle wohl schon geplündert wurden, gibt es da vielleicht noch genug zu holen.“ Er nimmt einen guten Schluck des Kaffees und blickt dann wieder zu Anders. „Wir haben uns verschanzt. Das Lager gegen die Trauenden der Region halten können wir aber für große Ausflüge und Sicherungsaktionen fehlt uns die Kraft.“ leicht verächtlich schnauft er aus und bekommt von Cassandra einen bösen Blick kassiert für die folgenden Worte „ Wir wir sehen sind diese Erkundungsausflüge in die umliegenden Orte eine Verschwendung. Olav und Fabi könnten noch leben aber nein wir teilen unsere Kraft in schwache Einzelgruppen auf. Mit deinem großen Freund Max und eurer scheinbar wehrhaften kleinen Gruppe könnten wir sicher gegen zehn oder mehr Trauende auf einmal bestehen.“ Offensichtlich gab es hierzu in der Gruppe von Iris einige Diskussionen, welche nicht zu Theos gefallen geendet waren.

Max Müller

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Kapitel 2: Die Last der Entscheidungen
« Antwort #324 am: 23.01.2021, 08:52:30 »
Max ist bei der Wahl des Essen nicht ganz so empfindlich, er ist einfach nur froh mal wieder was warmes im Bauch zu haben, auch über den Kaffee ist er sehr froh.
Während den Gesprächen ist er vor allem daran interessiert zu erfahren wie die Pascha vor gehen? Kommen Sie in regelmäßigen Abständen? Was genau nehmen Sie sich immer mit oder welche Forderungen stellen Sie immer? Auch ist er daran interessiert wie sich die Gruppe bisher dagegen gewehrt hat oder ob Sie gewisse Maßnahmen wie zb verstecke haben um wenigsten einen Teil Ihrer Ressourcen zu schützen?

Den Plänen sich gemeinsam um die trauernde zu kümmern und gemeinsam die Supermärkte zu reinigen stimmt Max zu. Er betont jedoch immer wieder das er die Zusammenarbeit nur unterstützt wenn die erbeuteten Gegenstände geteilt werden und es auch sicher gestellt ist das davon nichts den Pascha in die Hände fällt.

Gelirion

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Kapitel 2: Die Last der Entscheidungen
« Antwort #325 am: 25.01.2021, 11:08:42 »
Ja die Paschas, wie Max und die Anderen herausfinden, sind ein leidiges Problem. Jeden oder jeden Zweiten Monat tauchen sie mit ihrem auf ein Auto geschraubtes Maschinengewähren auf fordern Lebensmittel oder Rohstoffe. Bis jetzt hat sich Iris Gruppe mit Lebensmitteln freikaufen können und gegen ein MG kämpfen sieht er als faktischen Selbstmord. Diesen Befehl will und wird er nicht geben. Aber natürlich versuchen sie einige Bestände vor den Paschas zu verbergen. Meist indem sie ihnen genug Lebensmittel geben, so dass diese keine Augen mehr für andere Sachen haben. Mit Zigaretten und anderen Luxusgütern, die die meisten in Idris Lager nach seiner Aussage nicht brauchen, funktioniert das Ablenken ebenfalls sehr gut.
Wo Max dann zustimmt gemeinsam die Supermärkte zu reinigen, fährt sich Idris durch den Bart. Er will unnötige Opfer vermeiden, scheint aber von der Idee nicht abgeneigt zu sein. Besonders als er mitbekommt, dass Max ein Soldat ist und kein normaler Zivilist wie wohl alle aus seinem Lager.
Er stimmt auch zu, dass den Paschas davon nichts in die Hände fallen sollte. Doch auch mit Max hilfe sieht er ein Problem. Die Paschas werden sich nicht von Pfeil und Bogen einschüchtern lassen und haben auch keine Scheu ein ganzes Lager einmal abzuschlachten. Wenn brauchen sie einen Plan um die Paschas aus dem Spiel zu nehmen. Doch aktuell steht er solchen Gedanken sehr skeptisch gegenüber. Dafür fehlen seinen Leuten die kämpferischen Erfahrungen und auch wenn sie passable Jäger sind, wird nicht jeder einen lebenden Menschen einfach so töten oder es versuchen. Noch dazu fehlen ihnen die Leute. Er räumt beim nachhacken ein, dass wenn noch eines der anderen beiden Lager der Region mitmachen würde, es funktionieren könnte die Paschas zu verjagen oder ganz zu zerschlagen.
Bei diesen Lagern spricht Iris recht abwertend von ihnen. Beide Gruppen findet er, und auch viele aus seinem Lager, ziemlich suspekt. Die Religösen sieht er als eine Sekte an, welche christlich geprägt sein mag, sich jedoch von seinem Glaubensverständnis soweit wergbewegt hat wie es nur geht. Bei den Kindern, der Gruppe aus eher jugendlichen, zweifelt er an deren verstand. Nach sich die neue Ordnung schmerzlich etabliert hatte, sind diese kleinen Punks und zusammen gekommen um sich jeden Tag abzuschießen. Leider hören sie nicht auf die Vernunft der Erwachsenen und wollen kein Mitglied irgendeiner Gesellschaft sein.

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