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Autor Thema: Kapitel 3: Der hungrige Sturm  (Gelesen 4735 mal)

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Solitaire

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Kapitel 3: Der hungrige Sturm
« Antwort #135 am: 14.06.2020, 18:45:21 »
Solitaire wirkte daraufhin einen weiteren Zauber und zeigte kurz auf ihre vier Gefährten, sowie das Eidolon und Phoebe[1].

Dann flüsterte sie, und die Botschaft der Zauberin wurde durch ihre Magie an die Ohren der anderen getragen.

"Hier ist ein geheimer Durchgang. Dort wird Tunuak, der Schamane, gestern abend verschwunden sein, weshalb sein Lehrling ihn nicht gesehen hat. Jetzt ergibt das alles einen Sinn. Nur was verbirgt sich hinter dieser Tür? Sollen wir Naquun darauf aufmerksam machen, oder erstmal weitergehen und uns die Sache hier vielleicht später ansehen? Ihr könnt mir antworten, indem ihr einfach leise flüstert."
 1. Message

Mugin Sanderbarrel

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Kapitel 3: Der hungrige Sturm
« Antwort #136 am: 16.06.2020, 16:52:25 »
Wie angewiesen flüsterte Mugin: "Macht Sinn, aber nur weil sich Tunuak gegen uns ausgesprochen hat, heißt das nicht dass wir das Recht haben überall rumzustöbern. Allerdings... allerdings geht es hier um unsere Sicherheit und die unserer Kameraden. Ich weiß nicht."

"Ein Grund mehr nachzusehen," mischte sich das Eidolon ein. "Der Drache kann warten."

Solitaire

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Kapitel 3: Der hungrige Sturm
« Antwort #137 am: 16.06.2020, 18:43:46 »
Solitaire sprach weiterhin sehr leise. Sie gab auch kurz die Worte der anderen wieder, da nur sie selbst diese hören konnte.

"Dass er uns nicht mag, ist ja in Ordnung. Dass er gefordert hat, einen von uns den Geistern zu opfern, weniger. Sonavut war davon auch sehr überrascht. Und sein Lehrling wirkte auch nicht so, als wäre das in seinem Sinne. Ich fürchte, dass der Schamane von seinem Weg abgekommen sein könnte. Windgeister fordern doch plötzlich keine Menschenopfer. Da steckt sicher mehr dahinter. Schlimmstenfalls steckt jemand dahinter, der uns aktiv aufhalten will. Zumindest daher fände ich es nicht verkehrt, mehr herauszufinden. Es muss ja nicht so sein, aber auch das wäre gut zu wissen, wenn es wirklich alles nur ein Zufall ist. Es ist aber auch nicht unbedingt notwendig, dass wir unsere neugierigen Nasen da reinstecken. Oder zumindest nicht jetzt gleich."

Garridan

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Kapitel 3: Der hungrige Sturm
« Antwort #138 am: 16.06.2020, 19:34:01 »
Garridans Neugier war ebenfalls geweckt.
"Lasst uns nachsehen. Wenn der Durchgang offen ist, warum sollten wir keinen Blick hinein werfen? Wir wurden schon so oft überfallen, das wir nicht vorsichtig genug sein können. Hat jemand einen Zauber, der einen von uns unsichtbar machen kann, dann könnte ich vor schleichen, was uns einen Vorteil verschaffen würde. Suishen kann mich auch unsichtbares sehen, falls sich Geister da drin verstecken. Und was sagen wir unserem Führer?"

Für ihn war die Entscheidung schon getroffen, es ging jetzt nicht um das ob, sondern um das wie.

Solitaire

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Kapitel 3: Der hungrige Sturm
« Antwort #139 am: 17.06.2020, 17:53:41 »
"Ich spreche mal mit ihm."

Dann trat Solitaire weiter nach vorne, um auf ihren Führer zuzugehen.

"Naquun, verzeih die Pause, aber hier ist etwas, was die Geschehnisse von gestern abend vielleicht in ein anderes Licht rückt. Weißt Du von geheimen Tunneln hier im Berg? Ich glaube, wir haben hier gerade einen entdeckt."

Mugin Sanderbarrel

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Kapitel 3: Der hungrige Sturm
« Antwort #140 am: 17.06.2020, 22:49:51 »
Mugin ging derweil zu Garridan und flüsterte ihm zu: "Nun ich habe neuerdings einen Unsichtbarkeitszauber gelernt, aber er hält nicht lange. Nicht mal eine Minute, dafür bricht er nicht wenn man jemanden attackiert wie der normale Zauber."

Mondragor

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Kapitel 3: Der hungrige Sturm
« Antwort #141 am: 23.06.2020, 15:27:39 »
Ihr Führer drehte sich zu Solitaire um und zog die Stirn in Falten: "Ein geheimer Tunnel? Wovon redest du?"

Solitaire

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Kapitel 3: Der hungrige Sturm
« Antwort #142 am: 23.06.2020, 16:04:04 »
"Das kann ich Dir nachher erklären, erst müssen wir selbst einmal nachsehen, was es damit auf sich hat."

Die verdutzte Reaktion hatte Solitaire eigentlich erwartet und auch erhofft. Es verdichtete sich aber auch ihre Befürchtung, dass Tunuak hier einen geheimen Ort geschaffen hatte, an dem er vielleicht anderen Wesen huldigte, als er es offiziell vorgab. Wesen die nach menschlichen Opfern verlangten. Es gab nur einen Weg dies herauszufinden und der führte durch die geheime Tür tiefer in den Berg hinein.

"Gut, dann lasst uns mal nachsehen, was hier wirklich vor sich geht!" meinte die Zauberin zu ihren Gefährten und zeigte ihnen die Umrisse der geheimen Pforte, die Phoebe mit ihren scharfen Augen entdeckt hatte.

Mondragor

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Kapitel 3: Der hungrige Sturm
« Antwort #143 am: 25.06.2020, 22:53:41 »
Es dauerte nicht lange, bis sie alle die geheime Tür erkennen konnten, die im Fels verborgen war. Jetzt, wo Solitaire die anderen darauf aufmerksam machte, waren die Umrisse deutlich sichtbar, doch im flackernden Schein der Fackeln war sie schwer zu erkennen gewesen.
Auch Naquun war nun zu den anderen zurückgekehrt, stand aber derzeit neugierig blickend ein kleines Stück abseits.

Solitaire

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Kapitel 3: Der hungrige Sturm
« Antwort #144 am: 25.06.2020, 23:16:48 »
"Ich suche noch nach magischen Auren," erklärte Solitaire und wirkte die einfache Zauberformel, die sie diese aufspüren ließ[1].

Ansonsten überließ sie Garridan den Vortritt, wenn es um das eigentliche Öffnen der Türe ging, da er sich von ihnen vermutlich am besten mit versteckten Mechanismen auskannte.
 1. Detect Magic

Garridan

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Kapitel 3: Der hungrige Sturm
« Antwort #145 am: 28.06.2020, 17:31:42 »
Und Garridan untersuchte die Umrisse zunächst einmal auf Fallen oder Sicherungsmechanismen, bevor er versuchte, die Tür zu öffnen.[1]
 1. Perception 17

Mondragor

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Kapitel 3: Der hungrige Sturm
« Antwort #146 am: 28.06.2020, 19:00:12 »
Keiner der beiden konnte bei der Suche etwas Verdächtiges erkennen, und so drückte Garridan schließlich gegen die geheime Tür, um sie zu öffnen. Doch in diesem Augenblick verloren sowohl er als auch Solitaire den Halt unter den Füßen, als eine Spalte sich unter ihnen öffnete und sie drohten, in die Tiefe zu stürzen.[1]
Die übrigen Mitglieder der Gruppe, die nicht direkt an der Tür standen, konnten nur machtlos zusehen, wie das Unheil seinen Lauf nahm: Während Garridan blitzschnell reagierte und zur Seite springen konnte, hatte Solitaire weniger Glück und rutschte eine steile Rampe entlang in die Tiefe. Der Sturz währte nicht lange und ihre magischen Stiefel halfen ihr, dabei das Gleichgewicht zu halten - doch der Boden war übersät mit scharfkantigen Felsen, die ihr tief ins Fleisch schnitten, als sie etwa fünfzig Fuß unterhalb der anderen landete.[2] Sich umblickend, fand sie sich in einer dunklen, engen Höhle ohne weitere Ausgänge - der einzige Weg zurück führte nach oben.

Dort jedoch überstürzten sich plötzlich die Ereignisse, als Naquun sich völlig überraschend wie ein Berserker auf Garridan stürzte und versuchte, diesen in den Abgrund zu stoßen.[3]
 1. Bitte einen Reflex-Save gegen 20 von beiden.
 2. 5 Fallschaden, dazu noch 16 Schaden durch die Felsen.
 3. Bitte alle eine Initiative
« Letzte Änderung: 29.06.2020, 09:15:50 von Mondragor »

Mondragor

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Kapitel 3: Der hungrige Sturm
« Antwort #147 am: 29.06.2020, 20:51:54 »
Garridan wankte noch wegen seines rettenden Sprungs, als er aus dem Augenwinkel den heranstürzenden Jäger erblickte. Ohne darüber nachzudenken vollführte sein Körper eine elegante Drehung, die Naquun ins Leere laufen ließ. Nun war es wiederum dieser, der nach dem erfolglosen Angriff ins Wanken kam; doch es gelang ihm, sein Gleichgewicht zu halten.

~~~

Runde 1
Spieler
Naquun

Solitaire

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Kapitel 3: Der hungrige Sturm
« Antwort #148 am: 29.06.2020, 23:58:11 »
"Mir geht es gut! Etwas lädiert, aber ich stehe noch." Die Worte der Varisierin wurden durch ihren Zauber[1] an die Ohren ihrer Gefährten weitergetragen.

"Ich komme selbst hier raus. Bleibt bloß oben, hier sind überall furchtbar spitze Steine."

Phoebe erschien dann hinter der Zauberin und flatterte nach oben, um dort einmal die Lage zu begutachten. Sofort sendete sie Solitaire "Gefahr" durch ihre empathische Verbindung, als sie erkannte, dass ihr Führer wohl gerade dabei war, durchzudrehen. Der kleine Vogel blieb daher auch lieber auf der anderen Seite der Fallgrube.
 1. Message läuft ja noch

Garridan

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Kapitel 3: Der hungrige Sturm
« Antwort #149 am: 30.06.2020, 07:55:05 »
Garridan wollte gerade durchatmen, nachdem er nicht in die Grube gefallen war, als er aus dem Augenwinkel die Bewegung sah und erneut zur Seite auswich.

"Was soll das?" fragte er laut, auch wenn er eher zu sich selbst sprach, doch dann sah er Naquuns Gesichtsausdruck und ihm war klar, dass es kein Versehen war. Wut stieg in ihm auf und sofort flog Suishen in seine Hand. Er musste nicht lange überlegen, die Bewegung floss aus dem Schwert durch seinen Arm hindurch und die Klinge fand ihr Ziel.[1]
 1. Angriff 1: 27, Schaden 15 + 2 Feuer; 2: 27, Schaden 11 + 4 Feuer, falls AC 12 für die Krit-Bestätigung reichen sollte +15 Schaden

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