• Drucken

Autor Thema: Kapitel 3: Der hungrige Sturm  (Gelesen 5757 mal)

Beschreibung:

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Solitaire

  • Beiträge: 1691
    • Profil anzeigen
Kapitel 3: Der hungrige Sturm
« Antwort #195 am: 31.07.2020, 15:17:48 »
"Was wären wir nur ohne Dich, Phoebe," seufzte Solitaire theatralisch. "Aufgeschmissen wären wir!"

"Ein Drachenei also? So fügt sich langsam eins zum anderen zusammen. Tunuak steckt wohl hinter wirklich allem, was hier vor sich geht. Die Angriffe des Drachen sind also auch kein Zufall."

Von der Wirkung ihres Zaubers auf Naquun war die Halbelfin sogar noch ein wenig überraschter als von der Erkenntnis, dass die Scherben etwas mit dem Drachen zu tun hatten, denn so etwas in der Richtung hatte sie ohnehin bereits vermutet, auch wenn sie die Details nicht ohne ihre Vertraute ans Licht bringen konnte.

Es stimmte also, alles was Bard ihnen erzählt hatte. Sie hatte nicht an der Ehrlichkeit seiner Worte gezweifelt, aber manchmal malt man sich vielleicht ein noch düstereres Bild von einer schwierigen Situation. Hier könnte es viel düsterer wohl nicht sein, als die Realität. Ohne den Dämon würde Naquun nun vielleicht tatsächlich wieder er selbst sein. Was er wohl durchgemacht haben musste? Vorsichtig berührte die Zauberin ihn an der Schulter. "Naquun?"

Mondragor

  • Moderator
  • Beiträge: 2060
    • Profil anzeigen
Kapitel 3: Der hungrige Sturm
« Antwort #196 am: 31.07.2020, 22:00:43 »
"Was ... wer?" stammelte der Erutaki, als er langsam wieder zur Besinnung kam. Dann hellte sich sein Blick auf, seine Augen weiteten sich vor Erstaunen, und er sprang plötzlich auf und umarmte Solitaire, die so plötzlich gar nicht reagieren konnte: "Er ist weg! Ich kann es nicht fassen, er ist weg!"

Solitaire

  • Beiträge: 1691
    • Profil anzeigen
Kapitel 3: Der hungrige Sturm
« Antwort #197 am: 01.08.2020, 00:42:54 »
Für einen Moment war sie völlig überrascht von der plötzlichen Reaktion, aber dann erhellte ein breites Lächeln Solitaires Gesicht. Langsam aber sicher wurden die Schatten immer weiter zurückgedrängt. Sie hatten sicherlich noch ein gutes Stück Weg vor sich, aber der Anfang war geschafft.

"Ja, er ist weg. Wie Du Dir sicher denken kannst, gibt es viele Fragen. Vor allem aber interessiert mich, ob Du mitbekommen hast, was in der letzten Zeit geschehen ist? Was ist das Letzte, an das Du Dich erinnern kannst? Weißt Du, wer Dir das angetan hat?"

Mugin Sanderbarrel

  • Beiträge: 738
    • Profil anzeigen
Kapitel 3: Der hungrige Sturm
« Antwort #198 am: 04.08.2020, 15:15:11 »
"Drachen und Dämonen, haha. Da wird sich Cliff nicht einmal anstrengen müssen um mit dieser Geschichte erfolgreich zu sein. Aber was ist wohl mit dem Inhalt des Eis passiert?" Mugin stellte die Frage in den Raum, er konnte es sich nicht erklären. Hieß es, dass der Schamane nun einen Drachenwelpen hatte oder war dieser der dunklen Gottheit geopfert worden? "Wenn wir Kontakt zu Sonavut oder gleich dem Dorfoberhaupt aufnehmen wollen habe ich da ein paar Ideen: die direkteste Methode wäre wohl am Tor um eine Audienz zu bitten, aber wie du schon sagtest, Solitaire, sind wir offiziel nicht mehr willkommen. Alternativ könnte ich mein eigenes bzw das Aussehen vom Eidolon mit einem Zauber verändern und vielleicht zusammen mit Naquun ein Treffen erwirken, doch das würde sicher Tunuak warnen. Letzlich könnte ich mich und zwei andere Personen direkt in die Stadt teleportieren, zumindest an einen Ort den ich kenne, also zum Beispiel Sonuvats Haus. Was meint ihr?"

Solitaire

  • Beiträge: 1691
    • Profil anzeigen
Kapitel 3: Der hungrige Sturm
« Antwort #199 am: 04.08.2020, 15:40:14 »
"Wenn wir es schaffen, unbemerkt in Sonavuts Heim zu gelangen, hoffentlich ohne sie zu Tode zu erschrecken, wäre das wahrscheinlich am besten. Von dort können wir dann weitersehen. Auf jeden Fall müssen wir zusehen, dass wir Tunuak nicht alarmieren," meinte Solitaire. "Im Moment sind wir dahingehend im Vorteil, dass wir wissen, was er im Schilde führt, während er noch glauben dürfte, dass wir auf dem Weg zum Drachen sind und dadurch für einige Tage - in seiner Vorstellung vielleicht auch für immer - weg sind."

  • Drucken