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Autor Thema: Kapitel 3: Der hungrige Sturm  (Gelesen 21314 mal)

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Bard Windwärts

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Kapitel 3: Der hungrige Sturm
« Antwort #420 am: 08.09.2021, 11:18:45 »
Kurzerhand wirkte Bard nun auch den Spinnenkletter-Zauber auf sich selbst. Dies hielt er für deutlich risikoärmer als durch den Sturm zu fliegen. Dann kletterte er hinauf. Währenddessen kam er nur begrenzt mit, was hoch über ihm geschah, aber ein Schreck durchführ ihn, als er den Sturz-Befehl von Katiyana hörte. Er bfürchtete schon, jemanden mit einem Zauber seinerseits vor einem Fall in die Tiefe retten zu müssen, doch zum Glück schien das nicht notwendig zu sein. Die Lage schien dennoch nicht gut zu sein. Als Bard auf Höhe der Plattformen ankam, bemerkte er, dass Katiyana sich teleportiert haben musste. Nun nah bei ihr, war die Sache ihm etwas heikel. Im Nahkampf hätte er nicht viel gegen sie auszusetzen, immerhin war er Bogenschütze, aber behindern könnte er sie allemal. Noch an der Wand zwischen der westlichen und südlichen hängend, bündelte Bard die Ley-Energie hier im Turm, um Wasser, Eis- und Schneekristalle in die Luft zu schleudern und zu einem eisigen Sturm zu bündeln, die Katiyana nicht nur die Sicht rauben sollten, sondern sie vielleicht auch hindern würde, sich zu bewegen. Er spürte, wie peitschender Wind und Kälte sich zu formen begann, die in dem sowieso schon sturmbefallenen Turm, eine neue Dynamik erzeugten. Er platzierte das Zentrum seines Zaubers auf der Plattform gegenüberliegend zu der, auf der sich seine Gefährten befanden,[1] dann kletterte er weiter unter die Plattform, auf der sich Katiyana befand, um in Deckung zu gehen.
 1. Sleet Storm so, dass der Zauber Katiyana möglichst gut einhüllt, aber nicht die Gruppe betrifft
« Letzte Änderung: 08.09.2021, 12:39:35 von Bard Windwärts »

Mondragor

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Kapitel 3: Der hungrige Sturm
« Antwort #421 am: 09.09.2021, 20:31:22 »
Bereits Garridans Angriff hatte Katiyana sichtlich geschwächt, doch nachdem sie dann von Solitaires Geschossen getroffen wurde, sackte sie in sich zusammen. Sie stieß einen letzten grellen Schrei aus, dessen Echo nach oben aus dem Turm verschwand, und sofort erloschen die Blitze, die zur schwebenden Kugel geführt hatten, und der Wind ebbte von einem Moment auf den anderen ab.

Die Stille, die folgte, schien nach dem Tosen des Sturms zuvor unwirklich, und erschöpft blickten sich die Abenteurer in die Augen, um sich gegenseitig zu vergewissern, dass diese Bedrohung nun tatsächlich ein Ende hatte.

Der Sturm, der offenbar von Katiyanas Magie und Willen mit Hilfe dieses Turms erschaffen und gelenkt worden war, war nun verschwunden; war der Weg nach Tian Xi nun tatsächlich frei?
« Letzte Änderung: 09.09.2021, 20:39:17 von Mondragor »

Solitaire

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Kapitel 3: Der hungrige Sturm
« Antwort #422 am: 09.09.2021, 22:35:46 »
"Puh! Das war ja ganz schön turbulent."

Solitaire war erleichtert, als der Sturm mit einem Mal nachließ. So sehr hatte sie sich mit all ihrer Kraft dagegen gestemmt, dass sie beinahe umgestürzt wäre, als die Winde nicht mehr um sie herumwirbelten.

Das letzte Skelett hatte sie mit ihrer Energiekette gut im Griff und schon bald würde auch dieser letzte Gegner fallen, jetzt wo die größte Gefahr gebannt war und die anderen sich diesem zuwenden konnten.

"Das hier muss einfach die Quelle der Stürme gewesen sein. Etwas anderes kann ich mir nicht vorstellen. Irgendwie glaube ich nicht, dass dieser Turm zu dem Zweck errichtet worden ist, Unheil über das Land zu bringen. Aber wie können wir sicherstellen, dass er nicht nocheinmal dazu missbraucht wird?"

Garridan

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Kapitel 3: Der hungrige Sturm
« Antwort #423 am: 10.09.2021, 10:42:46 »
Es dauerte einen Moment bis er realisierte, dass alles vorbei war. Zuerst bemerkte er, dass er wieder agieren konnte und als er aufsah, war alles still. Doch diese Information fand nicht direkt den Weg in sein Bewusstsein und so sprang er intuitiv auf, das Schwert in der Hand und sah auf die Plattform, wo ihre Gegnerin eben noch gewesen war. Er schüttelte kurz den Kopf, als wolle er sicher gehen, dass es keine Illusion war, was er sah - aber es war tatsächlich vorbei. Die anderen erhoben sich ebenfalls.
Ohne lange zu zögern aktivierte er Suishens Kraft, die ihn durch die Luft nach unten laufen ließ und er erledigte das letzte Skelett.

Dann sah er sich langsam und etwas zögerlich in diesem seltsamen Turm weiter um, das Bauwerk war ihm weiter unheimlich.

Solitaire

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Kapitel 3: Der hungrige Sturm
« Antwort #424 am: 10.09.2021, 10:54:09 »
Während sie sich dann in der großen Kammer umblickten, wirkte Solitaire noch einen Zauber, um nach Spuren von Magie Ausschau zu halten[1].
 1. Detect Magic

Mondragor

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Kapitel 3: Der hungrige Sturm
« Antwort #425 am: 13.09.2021, 11:38:00 »
Nachdem sich die Abenteurer etwas gesammelt hatten, blickten sie sich nun genauer im Turm um. Die blau leuchtende Sphäre, die über dem Turm geschwebt hatte, war ebenso verschwunden wie die Blitze, die von den Kristallen ausgehend zu ihr geführt hatten. Wo vorher draußen (und drinnen) ein furchtbarer Sturm gewütet hatte, brach nun Sonnenlicht durch die Wolkendecke, die sich zu lichten begann. Und auch die extreme Kälte, die in diesem Teil des Turmes zuvor geherrscht hatte, verblasste langsam. Zurück blieb der leblose Körper der geflügelten Sylphe, der von der Plattform herunter 50 Fuß auf den Boden gekracht war.

Von dort spürte Solitaire auch eine magische Aura, die sie zu dem Stirnreif führte, den Katiyana getragen hatte. Außer diesem spürte sie zwar noch ein paar kleinere Auren, doch der Stirnreif war offensichtlich ein mächtigerer magischer Gegenstand.[1]
 1. Ihr findet bei Katiyana:
Eine +1 breastplate
Ein Masterwork Buckler
Ein Headband of Mental Superiority +2
Eine Spell Component Pouch
Ein unheiliges Symbol von Sithhud

Solitaire

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Kapitel 3: Der hungrige Sturm
« Antwort #426 am: 13.09.2021, 15:17:58 »
Solitaire nahm den Stirnreif hoch und schaute ihn sich von allen Seiten an, während sie noch einen Zauber wirkte, um die Magie genauer zu untersuchen, wobei sie auch eines ihrer Bücher zuhilfe nahm[1].

"Hübsch, hübsch. Und auch durchaus mächtig. Der Stirnreif verstärkt die mentalen Fähigkeiten des Trägers auf allen Ebenen."

Dann blickte sie nochmal in die Runde.

"Wir sollten auch nochmal mit diesen Wesen versuchen zu kommunizieren. Vielleicht können wir herausfinden, ob der Turm jetzt aus ihrer Sicht wieder seinem eigentlichen Zweck dienen kann, was auch immer das sein mag, oder ob sie es eher nicht so gut finden, dass die Wetterbeeinflussung nun aufgehört hat, jedenfalls gehe ich davon aus."
 1. Identify (Spellcraft 35 mit Take 10) -- kann man herausfinden, welche Fertigkeit durch den Stirnreif verstärkt wird?

Mugin Sanderbarrel

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Kapitel 3: Der hungrige Sturm
« Antwort #427 am: 19.09.2021, 14:47:22 »
Auf dem Rücken des Eidolons fanden Rumar und Mugin einen Weg zurück auf den Boden des Raums.
"Na dann, wiedermal triumphieren wir über alles was uns im Weg steht. Bei all diesen Barrikaden muss man schon darüber nachdenken ob es alles zusammenhängt oder eben Schicksal ist." Mugin strich sich durch den Bart. "Ja, wir sollten nochmal nach den Wesen sehen. Hoffen wir nur das sie uns nun nicht böse gesinnt sind."

Er machte sich an die Arbeit um wiedermal die Platform zu beschwören. Er untersuchte die Schalttafel wie bevor, doch zu seiner Überraschung fand er auch die Möglichkeit noch weiter herauf zu fahren.

"Scheint als gibt es noch mehr weiter oben, vielleicht das Dach?"
« Letzte Änderung: 20.09.2021, 23:07:43 von Mugin Sanderbarrel »

Bard Windwärts

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Kapitel 3: Der hungrige Sturm
« Antwort #428 am: 22.09.2021, 18:57:10 »
Bards Aufregung legte sich erst langsam, doch Erleichterung darüber, dass Katiyana besiegt war, machte sich auch in ihm breit. Er hatte eine lange Reise hinter sich, um die Ley-Energien wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Nun befand er sich gerade am unwirtlichsten Ort, den er je gesehen hatte - in Schnee und Eis, am nördlichsten Punkt der Welt. War es nun wirklich vorbei? Würde sich die Natur nun von der Korruption erholen können?

"Es wirkte nicht wirklich so, als ob die Wesen sich an Katiyana allzu gestört haben - oder umgekehrt", überlegte Bard, als die Sprache auf die kristallinen Wesen kam, denen sie im Turm begegnet waren. "Doch vielleicht können sie uns tatsächlich helfen, die Geheimnisse dieses Ortes zu erkunden. Dass dieser Turm überhaupt hier mitten im Nirgendwo existiert, ist schon ein bisschen kurios."

Mugins Entdeckung an der Schalttafel zog dann allerdings Bards Interesse auf sich. "Ja, lasst uns schauen, was dort oben ist! Wir sollten sichergehen, dass hier nichts übrig bleibt, das die Umgebung korrumpieren könnte."

Rumar Endan

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Kapitel 3: Der hungrige Sturm
« Antwort #429 am: 25.09.2021, 04:36:33 »
Der Kampf war vorbei und Rumar konnte durchatmen. Sie hatten Katiyana besiegt und damit anscheinend auch den Sturm aufgehalten. Denn kaum fiel der leblose Körper dieses Monsters auf den Boden, da ließ der Sturm plötzlich nach und hatte sich innerhalb weniger Sekunden völlig aufgelöst. Sogar die Kälte verschwand und zusammen mit den Sonnenstrahlen, die jetzt in den Turm schienen, konnte man es hier tatsächlich aushalten. Rumar dankte den Göttern für die Unterstützung und den Schutz in diesem Kampf und ließ sich schließlich dankend von dem Eidolon auf den Boden tragen.
Es schien, als wäre mit dem Tod Katiyanas ihre Aufgabe erfüllt. Der Sturm war verschwunden und der Weg war endlich frei. Doch noch würden sie ihren Weg nicht fortsetzen. Dieser Turm konnte noch einige Geheimnisse verbergen und sie mussten sichergehen, dass dieser Sturm nicht einfach wieder beschworen werden konnte. Der alte Mann nickte, als vorgeschlagen wurde, dass sie noch weiter nach oben gehen und dort nachsehen sollten. "Richtig.", stimmte er schließlich Bard zu. "Katiyana ist tot und der Sturm hat sich aufgelöst, aber wir sollten sichergehen, dass hier jetzt alles sicher ist." Rumar nahm den Heilstab zur Hand und hielt ihn hoch. "Lasst mich eure Wunden heilen."[1]
 1. Der Stab (1d8+1) hat noch 33 Ladungen. Würfelt ruhig selbst, ich ziehe die Ladungen dann in meinem Status ab.

Mondragor

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Kapitel 3: Der hungrige Sturm
« Antwort #430 am: 05.10.2021, 14:47:46 »
Nachdem Katiyana besiegt war, begannen die Helden mit einer genaueren Erforschung des Turmes. Als erstes fuhren sie mit der schwebenden Plattform auf das Dach desselben - was nun, nachdem der Sturm abgeebbt war, auch relativ gefahrlos möglich war. Es gab dort oben keine Brüstung oder sonstige Haltegriffe, so dass sie zuvor wohl einfach vom Dach geweht worden wären. Nun jedoch konnten sie eine famose Aussicht genießen, auch wenn dies nicht der Grund gewesen war, wegen dem sie hierhergekommen waren.

Noch grandioser wäre die Aussicht wohl von den Gipfel der Alabasterberge, die sich östlich des Turmes noch einmal um Tausende Fuß auftürmten und so den Blick in diese Richtung versperrten.[1] Doch eine solche Reise würde erhebliche Strapazen bringen und sie noch einmal Wochen, wenn nicht Monate, in Verzug bringen - während es in dieser Eiswüste weiterhin nicht einfach war, die Vorräte aufzustocken.

Der Weg nach Süden war nun jedoch in alle Richtungen frei und weit zu überblicken: Sowohl in die Richtung, aus der sie kamen, als auch in Richtung Tian Xias reichte die Sicht über Dutzende von Meilen, auch wenn die Landschaft selbst jetzt am Mittag in ewiger Dämmerung lag und die Sonne es zu dieser Jahreszeit nicht schaffte, über den Horizont zu kriechen.

Von der Sphäre, die zuvor über dem Turm geschwebt war, war nun keine Spur mehr zu sehen, und so machten sich die Abenteurer nach einiger Zeit wieder auf den Weg in die unteren Stockwerke des Turms. Viel mehr, als sie bisher schon gefunden hatten, brachte ihre weitere Suche nicht zum Vorschein - die Wesen reagierten nicht anders als zuvor und schienen überhaupt keine Kenntnis davon genommen zu haben, was weiter oben gerade geschehen war. Eher schienen sie Teil einer uralten Mechanik zu sein, die Katiyana auf irgendeine Weise entschlüsselt haben musste.
Was sie sich aus den Puzzleteilen, die sie im Turm gefunden hatten, zusammenreimten, war folgendes: Eine uralte Spezies, womöglich längst ausgestorben, vielleicht aber auch göttlich, hatte vor Urzeiten diesen Turm (und womöglich noch andere) errichtet und damit das Wetter kontrolliert. Die früheren Meister dieser Technologie waren längst verschwunden, die Überreste ihres Wirkens jedoch zum Teil immer noch vorhanden, ohne dass bislang jemand sich einen Reim darauf hätte machen können.
Katiyana musste dies irgendwie gelungen sein, wenn auch womöglich nur rudimentär. Zumindest hatte sie es geschafft, die alte Magie soweit wieder zu reaktivieren, dass sie sie für ihre destruktiven Pläne nutzen konnte - die Stürme zu entfesseln und die Morozkos außer Kontrolle geraten zu lassen. Der tiefere Grund dahinter war jedoch weiterhin im Dunkeln - es musste jedoch etwas mit Sithuud zu tun haben, dem schlafenden Dämonenlord.

Die Abenteurer jedoch hatten Katiyanas Pläne durchkreuzt und sie erschlagen - und so konnten sie sich wieder ihrer eigentlichen Aufgabe zuwenden und Ameiko nach Tian Xia begleiten; auf dem Weg, der nun wieder frei von Stürmen passierbar sein sollte. Nur Bard musste sich nun entscheiden, was er weiter tun wollte: Sein Ziel, die Leyströme wieder in Ordnung zu bringen, war erreicht - denn es waren Katiyanas düstere Energien gewesen, die das Leyfeld korrumpiert hatten. Zufrieden, entscheidend bei deren Heilung mitgewirkt zu haben, entschied er sich, seinen aktuellen Begleitern noch weiter zu folgen; und sei es nur deshalb, weil auch bei sturmlosem Wetter die Reise alleine über das Hohe Eis wohl ein Selbstmordkommando gewesen wäre.

~~~

Einige Wochen reiste die Karawane nun schon bei stabil gutem Wetter dem Tian Xia zugewandtem Ende des Hohen Eises entgegen, und ihr Führer Ulf war zuversichtlich, nun bald wieder auf den Pfad von Aganhei zu stoßen, auf dem sie die letzte Etappe ihrer Reise zum Himmelswandgebirge zurücklegen würden, das die nördliche Grenze Tian Xias bildete. Es war eine ereignislose Zeit gewesen, und die Laune in der Karawane hatte sich nach den Ereignissen am Turm mehr und mehr verbessert.

"Wir nähern uns der Kuppe des Toten Mannes" ließ Ulf eines Tages wissen. "Einst stand auf diesem Hügel ein mächtiger Wachturm, der über etliche Meilen hinweg den Pfad von Aganhei übersah und der einen sicheren Hafen für die Handelskarawanen bot. Eines Tages jedoch, vor etwas zwei Jahrhunderten, wurde der Posten von einer Armee Riesen und Untoter angegriffen. Etliche Karawanen, die dort lagerten, wurden abgeschlachtet, doch ein einzelner Held führte einen Ausfall an, der die feindlichen Linien durchbrach und die Angreifer so lange in Schach hielt, bis die restlichen Karawanen entkommen konnten. Der Held kämpfte sich zurück zum Turm und die Legende sagt, dass er die Feinde in den Turm lockte, um diesen dort über sich und ihnen einstürzen zu lassen. Niemand kannte seinen Namen, doch der Hügel erhielt zu seinen Ehren den Namen "Kuppe des Toten Mannes".

Dort werden wir wieder auf den Pfad von Aganhei stoßen."


Als sie nur noch wenige Meilen von ihrem Ziel entfernt waren, schlugen jedoch die Kundschafter Alarm, die die Umgebung der Karawane überwachten. Es schien, als würde sich eine kleine Armee von Untoten um die Karawane herum bilden, und Ulf trieb die Gruppe zur Eile an, um den Hügel zu erreichen, bevor die Untoten sie umzingeln konnten. Dort, so schätzte er es ein, war der strategisch beste Ort, um sich den Feinden zu stellen.
 1. Ich habe euch mal einen Ausschnitt der Karte angehängt; ihr seid jetzt bei M

Solitaire

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Kapitel 3: Der hungrige Sturm
« Antwort #431 am: 14.10.2021, 08:20:17 »
Sie hatten sehr weite Strecken durch das Eis zurücklegen können, ohne auf Probleme zu stoßen. Es war an sich unausweichlich, dass das nicht ewig gutgehen konnte. Und schließlich war es dann auch soweit.

Als die Nachrichten der Kundschafter nach und nach ein Bild zeichneten, das nicht so gut aussah, pflichtete Solitaire Ulfs Meinung bei, dass sie den Hügel erreichen sollten, wenn es dort zumindest ein wenig sicherer war oder die Karawane besser zu verteidigen war.

Hoffentlich, so dachte sie, kamen die Untoten nicht von dort. Denn dann würden sie ihre Lage vielleicht sogar noch verschlechtern.

Die Zauberin selbst schickte Phoebe los, um die nähere Umgebung aus sicherer Höhe im Blick zu behalten, so dass sie vor direkten Angriffen gewarnt wären.

Garridan

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Kapitel 3: Der hungrige Sturm
« Antwort #432 am: 14.10.2021, 16:24:50 »
Garridan beschleunigte seine Schritte und hielt Suishen in der Hand. Mit seinem Blick suchte er die Umgebung ab und beeilte sich mit den anderen so zügig wie möglich voran zu kommen.

Mugin Sanderbarrel

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Kapitel 3: Der hungrige Sturm
« Antwort #433 am: 14.10.2021, 18:29:07 »
"Aus irgendeinem Grund hatte ich gedacht, dass die Stürme und die Untoten zusammenhängen und das beide Probleme mit dem Tot Katiyanas gelöst wären," sinnierte Mugin. "Wäre ja auch zu gut um wahr zu sein."

Besser sie beeilten sich eine bessere Position zu erreichen. Dies würde ein harte Tag für alle werden, so fiel stand fest.

Mondragor

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Kapitel 3: Der hungrige Sturm
« Antwort #434 am: 17.10.2021, 18:43:39 »
In der Tat musste Mugin schnell feststellen, dass die Untoten auch nach Katiyanas Tod offenbar nicht einfach verschwunden waren. Weshalb sie die Karawane als ihr Ziel ausgemacht hatten, wussten die Reisenden natürlich nicht - andererseits war hier außer ihnen niemand anderes unterwegs, so dass sie wohl automatisch die Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatten, gerade bei dem klaren Himmel und den Lichtverhältnissen entsprechend guter Sicht.

Während sie den Hügel vor sich aufragen sahen, bemerkten bald auch die in der Karawane reisenden die Gestalten, die der Karawane folgten und langsam von rechts und links einzuschließen begannen. Die Wagenlenker trieben die Zugtiere frenetisch an, um das letzte bisschen Geschwindigkeit aus ihnen herauszuholen, doch plötzlich brach eine Achse des führenden Wagens[1], und es blieb keine Alternative als so schnell wie möglich eine Wagenburg zu bilden, um eine möglichst gute Verteidigung gegen die angreifenden Untoten zu erlangen.

Die erste Welle der Untoten drängte schon in Richtung der Karawane; die Helden erkannten Frostskelette und Geister, mit denen sie schon zuvor zu tun gehabt hatten. Es blieb nicht mehr viel Zeit, um Vorbereitungen zu treffen.[2]
 1. Security Check 1
 2. Der Kampf wird als Caravan Encounter ablaufen, d.h. in jeder Runde gibt es nur einen Wurf für die Gegner und einen für die Karawane. Ihr könnt jetzt noch versuchen, die Karawane zu verstärken, indem ihr z.B. magische Barrieren errichtet oder mit Channel Energy den Angriffswert der Karawane verstärkt. Kreative Ideen sind willkommen, aber ihr habt nur wenige Runden, bis der Kampf beginnt (sagen wir 2 als Vorbereitung.

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