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Autor Thema: [IC] I.1: Die Show muss weitergehen!  (Gelesen 1862 mal)

Beschreibung: Abenteuerthread

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Durbak Bhazdum

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[IC] I.1: Die Show muss weitergehen!
« Antwort #105 am: 13.09.2020, 12:36:17 »
Anfangs war Durbak fest entschlossen gewesen aber mit jeder vergangenen Sekunde zögerte er mehr. Lyra wollte die beiden Wesen nur beobachte. Auch Kylie und Lavenia schlichen sich lediglich an und wollten anscheinend erst einmal nur beobachten. Bruder Mond, Nadesja, sowieos Familie Kanbali liefen wieder Richtung Zirkus, um den Rest zu warnen. "Was für ein Mist.", brummte Durbak. Er wusste, dass es wichtig war den Zirkus zu beschützen. Vor allem, weil sie wussten, dass der wirkliche Drahtzieher noch immer frei herumlief. Was half es ihnen, sich um diese bescheuerten Teufelchen zu kümmern, wenn beim Zirkus wieder jemand umgebracht wurde? Andererseits konnten sie ihnen auch bestimmt irgendwie weiterhelfen. Durbak war nicht sicher, was wichtiger war, aber eine Sache war ihm ganz klar: Er war immer noch wütend und er hatte zwei Ziele für diese Wut. So stapfte er also in die Richtung, in die auch der Rest verschwunden war und in der er ein immer heller werdendes Leuchten sehen konnte.
Im Gegensatz zum Rest versteckte sich der Zwerg nicht oder versuchte leise zu sein. Man konnte ihn vermutlich schon von weitem hören, wie er durch das Unterholz lief und sich mit seiner Axt zur Not einen Weg freiräumte. So wurde er zumindest etwas Frust und Wut los, auch wenn die Pflanzen das nicht verdient hatten. Sein Weg führte ihn zu einer kleinen Lichtung am Bach, von dem auch der Zirkus Gebrauch machte. "So ihr kleinen Mistviecher!", schrie er und hob seine Axt. "Ihr erzählt mir jetzt sofort, wo euer Meister ist, sonst kriegt ihr meine Axt zu spüren!" Er schwang seine Axt und sprintete auf die leuchtende Stelle zu, nur um abrupt stehenzubleiben und, völlig aus dem Konzept gebracht, auf die Szene zu starren. Da waren die zwei Teufelchen, von denen Regis erzählt hatte. Aber da auch was anderes und auch wenn Durbak nicht der hellste Stern am Himmel war, so konnte er doch ganz deutlich Zonk erkennen. Was taten diese Teufel da? Verneigten sie sich vor Zonk? War das irgendein Trick? Der Anblick hatte Durbak komplett die Luft aus den Segeln genommen. Verwirrt ließ er seine Axt sinken. "Ähm..." er suchte nach passenden Worten. "Ich... ähm..." Was sollte er nur tun? Was auch immer hier gerade vor sich ging, er hatte das Gefühl, dass er besser nicht hergekommen wäre. Hilfesuchend sah er zu Zonk.

Zonk "Die Katze"

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[IC] I.1: Die Show muss weitergehen!
« Antwort #106 am: 13.09.2020, 14:34:32 »
Kurz bevor Zonk sich zum gehen wenden wollte hörte er wie sich Durbak einen Pfad der Verwüstung durch den Wald schlug. Jetzt musste Zonk erneut improvisieren und sich eine weitere Geschichte überlegen wie er die Situation nun erneut retten konnte.
Als Durbak dann seine Axt wütend schwingend an seiner Seite auftauchte, hob Zonk beschwichtigend seine Hand und sprach dann mit ruhiger fester Stimme "Stop! Der große Zonk sagt Stop! Du sein treuer Gehilfe von Zonk, doch Zonk sagen Stop!" mit diesen Worten wand er sich warnend an Durbak. Danach wandte er sich wieder an die beiden Elementarwesen "Ihr sehen, Zonk haben mächtige Verbündete. Das nur sein einer von vielen mächtigen Zwergen Kriegern die stehen an Seite von mächtiger Hüter des Waldes. Also ihr solltet nich machen böse den mächtigen Zonk, sonst er nicht mehr halten zurück die Armee seiner mächtigen Krieger."
Danach hielt er einen Moment inne und lies die Szene einen Moment wirken um die Spannung noch etwas aufrecht zu halten Doch dann war er der Meinung das es nun wirklich Zeit wäre endlich auf zu brechen und dem Rest der Gruppe wieder zur Seite zu eilen und gemeinsam ihren Feind endlich zu enttarnen und zu stellen. "Sindaphax du nun fliegen hoch in Nachthimmel damit du können besser sehen das ganze Gebiet. Du nun musst halten Ausschau nach Eure Meisterin die sein nicht wirklich Eure Meisterin. Wenn du sehen sie dann du kommen zu mächtige Zonk und sagen es ihm. Dann wir werden reden mit Eure Meisterin und klären Eure Schuld. Wenn ihr beide machen gut Eure Arbeit dann Zonk vielleicht sein gut gelaunt uns seien gnädig zu Euch."
Mit diesen Worten wandte er sich dann ab und verschwand in dem Gebüsch in dem er sich zuvor versteckt hatte. Dort sammelte er seine Kleidung und Ausrüstung auf und zog sich um, während er sich noch einmal den Inhalt des Rucksacks genauer ansah ob dort etwas brauchbares dabei war. Dann flüsterte er leise zu Durbak "Nun wir sollten gehen zu den anderen"

Der Professor

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[IC] I.1: Die Show muss weitergehen!
« Antwort #107 am: 17.09.2020, 16:44:30 »
Als Zonk danach fragte, warum die beiden Mephiten nicht verschwanden, wenn sie schlecht behandelt wurden, krächzte Sindaphax bekümmert, aber mit Selbstverständlichkeit:
      „Meisterfrau befehlen warten, also nix gehen. Befehl sein Befehl!“ Seinem Tonfall war leicht abzulesen, dass ihm dieser Umstand missfiel. Er hatte seine Einstellung zum Warten bereits kundgetan: er konnte Warten nicht leiden. Vielleicht wünschte er sich die Warterei nun allerdings zurück. Dem vermeintlichen Zorn eines Herrn des Walds ausgesetzt zu sein, war ihm allerdings sichtlich noch unangenehmer als zeittotschlagend unter einem Busch zu sitzen.
      Fluvadinco bestätigte die Aussage mit eifrigem Nicken. „Befehl sein Befehl. Meister sagen, Diener machen. Lauf von Dinge sein.“
      Da Zonk nun der neue Meister dieser scheinbar etwas sprunghaften Kreaturen war, beteuerten sie nach jeder Anweisung jeweils unterwürfig, diese zu befolgen. Sie zeigten auch weiterhin überschwänglich Dankbarkeit, da Zonk angeblich gnädig zu ihnen war – sie nahmen alles, was er sagte, für bare Münze.
      Sonderlich helle waren Fluvadinco und Sindaphax offenbar nicht. So ließ auch Durbaks Auftritt Zonks Scharade nicht auffliegen. Sie quiekten beide entsetzt auf, als der Zwerg mit erhobener Axt aus dem Unterholz brach und machten, Anstalten, die Flucht zu ergreifen, doch Zonks Worte beruhigten die Situation.
      „Nix Zwerg-Armee für Strafe von Sindaphax!“, quäkte der Rote eingeschüchtert, als Zonk ihm eine neue Aufgabe gab. „Sindaphax viel nützlich! Sindaphax viel Ausschau!“
      Hastig flatterte der leuchtende Mephit gen Baumkronen (an denen er vor lauter Eifrigkeit und Unachtsamkeit erneut Brandspuren hinterließ, ohne es zu merken), bevor er in den Nachthimmel aufstieg. Fluvadinco keckerte hämisch und tauchte mit einem Kopfsprung in den Bach, mit dessen Wasser er fast zu verschmelzen schien. Planschend blieb er in Ufernähe und wartete dort, wie befohlen.

So waren die beiden potenziellen Quälgeister vorerst beschäftigt und würden sich vielleicht sogar als hilfreich erweisen. Zonk konnte sich mit dem Rucksack, der laut den Mephiten ihrer (ehemaligen) Meisterin gehörte, in den Wald zurückziehen und sich die Gegenstände genauer ansehen. Der Rucksack selbst schien aus robustem Leinenstoff genäht worden zu sein und würde die Bewässerung durch Fluvadinco unbeschadet überstehen. Der grüne Aufnäher in Form eines Blatts stellte sich als echtes Blatt heraus, das nicht angenäht worden, sondern mit haarfeinen Trieben mit dem Stoff verwachsen zu sein schien. Zusammen mit einem tropfenförmigen Bernstein, der an der Spitze des Blatts hing, bildete es unverkennbar das Symbol Gozrehs, der göttlichen Personifikation der Natur und ihrer Macht. Im kleinen Beutel befanden sich einige Handvoll Nüsse – offenbar Proviant. Die bunt schillernde Feder hatte einen goldenen Kiel, in den eine fremdartige Rune geprägt war. Der Zettel war zwar lädiert, doch es war noch erkennbar, was sich auf ihm befand: es war offenbar eine Übersichtskarte, die dort per Hand skizziert und kommentiert worden war.
      Besonders detailreich war die Zeichnung größtenteils nicht (die Umgebung um Abberton war anscheinend dargestellt), aber der Bereich, wo sich der Zirkus befand, umso mehr. Offenbar hatte die Person, die das hier gezeichnet hatte, den Zirkus der Seltenen Wunder genau beobachtet! Die einzelnen Wagen und Zelte des Lagers waren positionsgetreu eingezeichnet, und Myrons Wagen war umkreist und mit der Notiz „Anführer“ versehen. Am Rand des Walds, wo sich die Feuerholzstelle befand, war ein X platziert. Zudem hatte man sich über die Hauptartisten des Zirkus Notizen gemacht – mit Überlegungen, welche Ausrüstung man am besten und wie sabotieren sollte. Dieser Zettel war somit eine Art schriftliches Geständnis! Auf der Übersichtskarte waren noch andere Stellen markiert, die nicht in der Nähe des Zirkus waren. Laut Beschriftung waren es eine Mühle im Nordwesten von Abberton und eine Obstplantage bei den südlichen Ausläufern der Stadt. Weitere Notizen zu diesen Orten waren aber nicht vorhanden.

Da es im Wald nichts mehr zu tun gab, kehrten Zonk, Durbak, Kylie, Lyra und Lavenia zum Lager zurück. Dort fanden sie die Zirkusgemeinschaft in einer hitzigen Diskussion vor – die seit Vincents, Regis‘ und Nadeshjas Ankunft nicht abgeflacht war, im Gegenteil. Es herrschte offene Uneinigkeit. Während einige versuchten, die ruhige Stimme der Vernunft zu sein (darunter Vincent, Nadeshja, Akarah und der Professor), machten andere ihrem Frust Luft und wurden lauter. Reißerisch versuchte Noab weiterhin, die Anwesenden zu mobilisieren, und die Zwerge waren seiner Ansicht. Auch Mordaine (die wahrscheinlich selbst keinen Finger krummmachen würde, um den Mörder zu finden) plädierte laut dafür, dass irgendwer irgendetwas Sinnvolles unternehmen sollte.
      Schneeflocke hechtete Kylie freudig entgegen, sobald er sich ihrer Ankunft bewusst wurde, und grüßte sie aufgedreht. Dass die Lage für diejenigen, die sich nicht an der Diskussion beteiligten, nervenzehrend war, war schwer zu übersehen. Die übrigen Kanbalis wirkten ziemlich verstört, die Flambonis wünschten sich sichtlich, dass alle die Klappe hielten (auch wenn sie niemanden dazu aufforderten), und Furio und Bolbil saßen betreten am Feuer und zogen die Köpfe ein.

Doch sobald die Wald-Rückkehrer beim Gemeinschaftsfeuer ankamen, kehrte allerdings unerwartet schnell Ruhe ein.
      „He! Hört ihr das? Hört ihr das?“ Mehrere Leute versuchten, die Aufmerksamkeit der diskutierenden Menge auf etwas anderes zu lenken. Und dies gelang tatsächlich, als man zu lauschen begann und ebenfalls hörte, was die Ersten vernommen hatten: Geraschel von Laub und Gras und Quietschen – das Quietschen von unzähligen Nagern. Unzählige, kleine Augenpaare reflektierten das Licht des Feuers und der Fackeln, als sich mit einem Mal von allen Seiten Ratten näherten. Sie kamen unter den Wägen her, trippelten über die Dächer der Zelte und sprangen auf der anderen Uferseite in den Bach, um auf die versammelte Menge zuzuschwimmen. Selbst Regis, der sich wieder unbemerkt zurückgezogen und als Fledermaus die Gegend ausgekundschaftet hatte, bemerkte das Auftauchen der Ratten erst, als diese schon begannen, die Zirkusleute einzukreisen.
      Dem Unmut unter den Zirkusbewohnern wich Sorge und Panik und der Kakophonie von durcheinanderrufenden, entsetzten Ausrufen. Alle rückten näher zusammen, wenn auch die Mutigen sich schützend vor ihre Familie und Freunde stellten und sich schnappten, was in griffbarer Nähe war (Fackeln, vornehmlich), um die Ratten auf Abstand zu halten. Die Nager gaben jedoch keinen Anlass dafür, Gewalt einzusetzen – sie hielten etwa zwei Meter vor den Zirkusleuten inne und starrten sie aus ihren Knopfäuglein an. Wartend.

Eine Stimme erhob sich zwischen den Wägen und ließ die meisten der angespannten Anwesenden erschrocken zusammenzucken. Einige Kinder weinten, der Rest der Zirkusleute verfiel in entsetztes Schweigen.
      „Ist das nicht ein hübscher Anblick?“, schnarrte die Stimme höhnisch. Sie klang gedämpft und unbekannt, doch es war unverkennbar, dass sie zu einer weiblichen Person gehörte. „Alle sind wieder versammelt, aber jeder ist unsicher, wie es weitergehen soll. Ich werde euch behilflich sein und es euch verraten!“
      Am Rand des Lichtscheins des Lagerfeuers schälte sich eine bestialische Gestalt aus der Dunkelheit – aber nur so weit, dass man ihre Schemen gerade so erahnen konnte. Einzelne Aufschreie des angsterfüllten Schrecks waren in der Menge zu hören, denn diese humanoide Kreatur besaß den Kopf einer Ratte. Sie kicherte boshaft über die Angst, die sie verbreitete, und verdrehte ihren Griff um den knorrigen Holzstab, den sie bei sich trug, mit solcher Kraft, dass es schon fast wirkte als wolle sie diesen vor blanker Wut erwürgen. So effektiv einschüchternd dieser Auftritt für die meisten der Anwesenden auch war, erkannten diejenigen, die auch im schwachen Licht gut sehen konnten, dass es sich bei der Fremden um kein Monster handelte, sondern dass es unverkennbar eine Halblingsdame war, die den präparierten Kopf einer riesigen, toten Ratte als Maske trug. Das meiste ihres Gesichts war dadurch verdeckt, nur ihre Mundpartie war noch zu erkennen: eine zornverzerrte Grimasse.
      „Ich hatte gehofft, mehr von euch umzubringen, während die ganze Stadt noch zugesehen hat“, verkündete sie keifend, nachdem sie die Reaktionen auf ihr Auftauchen einen kurzen Augenblick lang genossen hatte. „Wäre das ein Spektakel gewesen! Aber ihr habt es geschafft, all meine Vorarbeit zunichtezumachen!“ Das versetzte sie offenbar so in Rage, dass sie schnaubend atmete und ihr Speichel über das Kinn lief.
      „Dennoch…“ Sie hob ihren Stab über den Kopf und die Ratten verfielen Unruhe. Quiekend huschten sie mit einem Mal durcheinander, sprangen und kletterten über ihre Artgenossen und bildeten einen wuselnden lebendigen Teppich zentral um ihre Meisterin, die aus ihnen hervorragte wie ein Fels aus einer tosenden Brandung.
      „… Ein größeres Schlachtfest ist vielleicht am Ende sogar besser! Diese dämlichen Einfaltspinsel und Verpester aus Abberton werden eure abgenagten Leichen finden! Niemand wird wissen, was passiert ist, aber jeder wird flüstern, dass die Natur ihren Tribut verlangt! Das wird sie ein für alle Mal davonjagen! Ich wette, die Hälfte der Stadt wird schon vor Ende nächster Woche verschwunden sein… der Rest wird so untergehen wie ihr! Danach, vielleicht, kann das Land endlich von diesem Krebsgeschwür namens Abberton heilen.“
« Letzte Änderung: 17.09.2020, 17:18:54 von Der Professor »

Bruder Mond

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[IC] I.1: Die Show muss weitergehen!
« Antwort #108 am: 18.09.2020, 19:45:46 »
Bruder Mond verstummte, als die emotionalen Stimmen sich wieder erhoben. Es hatte keinen Zweck, jetzt als einer unter vielen schlichten zu wollen. Der einzige auf den man gehört hätte wäre der Professor und im Moment schien auch er nicht zu allen durchzudringen. Es war beruhigend zu sehen, dass die anderen schließlich zurückkehrten und dabei allesamt unversehrt wirkten. Verwirrend dabei war allerdings als der von Regis erwähnte Feuerteufel oder ein Artverwandter am nächtlichen Himmel erschien. Kein gutes Vorzeichen.

Als die Ratten erschienen, fuhr auch Vincent etwas zusammen. Es schien unmöglich die Anzahl genauer abschätzen zu können, aber es waren sicherlich hunderte. Dass Regis in Fledermausgestalt schließlich hinabstieg und auf Bruder Monds Schulter landete, half der Situation wenig und auch seine Ankündigung, dass sie umzingelt waren, die er ihm ins Ohr flüsterte war längst allen offenkundig geworden. Das erscheinen der Halblingsdame und ihre Worte machten die Situation für Bruder Mond dann gänzlich abstrus. Sie wollte sie töten um die Moral der Stadt zu brechen? Wollte die halbe Stadtbevölkerung danach ebenfalls töten?
Es kam Vincent nicht in den Sinn welches Verbrechen die Stadt begangen haben konnte, um sich so tiefen Zorn aufzulasten, aber dennoch wirkte der Plan der Frau irr in seinem Umfang.

„Nutzt das Feuer.“ Sprach Bruder Mond ruhig zu jenen, die ihm am nächsten standen und trat dann mit nach vorne, um mit den Verteidigern die Front zu schließen, die den Schwächeren hinter ihnen Schutz bieten sollte. Es machte nun wenig Sinn mehr, noch zu verhandeln, wo der Zorn und die Furcht unter den Ihren solches Ausmaß anzunehmen begann und so blickte er nur stumm und besorgt, fast traurig in Richtung der Fremden, die von so unbändigen Hass getrieben wurde, dass es geradezu herausschrie, dass etwas an der Angelegenheit ganz und gar nicht stimmte.

Regis versuchte mit seinen schwarzen Knopfaugen seinerseits, besonders mitleidig auf die grimme Feindin dreinzublicken, war aber vermutlich viel zu klein vom Platz auf Vincents Schulter aus, als dass jene ihn überhaupt bemerkt hätte.
« Letzte Änderung: 18.09.2020, 19:56:25 von Bruder Mond »

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