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Autor Thema: Streitwagen der Götter - Akt I  (Gelesen 1335 mal)

Beschreibung: Pandoras Büchse

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Leah Davis

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Streitwagen der Götter - Akt I
« Antwort #135 am: 13.04.2021, 09:40:46 »
Leah schließt zu den anderen auf und tippt dann auf die Sauerstoffanzeige an Ihrem Armgelenk.
"Wie siehts aus, halten wir an unserem Plan fest? Hab zwar nicht mehr viel Luft aber bin weiterhin dafür, dass wir zur Kryostation gehen, bevor wir von hier verschwinden. Wenn ich mir diese scheiß Leiche hier anschaue will ich zwar eigentlich gar nicht wissen, was dort auf uns wartet aber ich denke wir sollten auf jeden Fall gucken gehen, bevor hier womöglich noch mehr degenerierte Abscheulichkeiten auftauchen und Rye fressen wollen."

Kayla Rye

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Streitwagen der Götter - Akt I
« Antwort #136 am: 13.04.2021, 12:48:34 »
Und sie soll recht behalten. Aus welchem Grund auch immer, fährt Mutter soeben das Schiff hoch - zumindest teilweise. Wenigstens dürften die Lebenserhaltungssysteme nun wieder laufen. Doch der Luft wird sie nach wie vor nicht trauen.

„Neidisch?“ kontert Kayla den Spruch von Davis, kommt aber zum selben Schluss wie sie. Besser sie kümmern sich jetzt noch um die Kryokammern, bevor sie dann noch weitere Überraschungen erwarten.

Cerebro

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Streitwagen der Götter - Akt I
« Antwort #137 am: 13.04.2021, 13:55:45 »
"Seid ihr Scherzkekse bald fertig?!" mault Miller dazwischen. "Habt ihr nicht zugehört? Die verdammte KI holt gerade Überlebende aus dem Hyperschlaf! Die kotzen sich nach über 70 Jahren vermutlich die Organe aus dem Leib, wenn sie überhaupt so weit kommen! Die brauchen dringend medizinische Versorgung, auf die wir absolut nicht vorbereitet sind! Und die Luft wird auch noch knapp! Wenn also keiner gleich seinen Helm abnehmen will, dann sprintet er jetzt rüber zur Montero und besorgt frische Sauerstofftanks, damit wir die on the fly austauschen können! Da wir keinen verfickten Arzt unter uns haben, werde ich mich um die Leute hier kümmern. Wie gut das in so einem kack Anzug funktioniert, werden wir sehen. Die armen Schweine sind sowieso gearscht, falls hier tatsächlich noch irgendwelche Erreger in der Luft herumschwirren. Hoffen wir nach all der Zeit aber mal das Beste... Cham und Rye - ihr übernehmt die Flaschen! Davis - du gehst zur Krankenstation und siehst, was dort an Equipment verfügbar ist. Hydr8tion, Adrenalin, Medikits - Zeug in der Richtung. Ich komme nach, gehe aber vorher zu den Kryokammern, um zu sehen, mit wie vielen Personen wir es überhaupt zu tun haben. Ich schätze in vielleicht zwanzig, fünfundzwanzig Minuten macht Mutter die Deckel auf - bis dahin müssen wir bereit sein... Wir halten ständigen Funkkontakt. Hat das jeder verstanden?!"

Grimmig schaut sie in die Runde.
« Letzte Änderung: 14.04.2021, 15:30:28 von Cerebro »

Leah Davis

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Streitwagen der Götter - Akt I
« Antwort #138 am: 13.04.2021, 15:36:04 »
Während Miller gewohnt bissig Ihre Standpauke von sich gibt, wird Leah erst so richtig klar, was es wohl heißt, nach 70 Jahre aus dem Kryoschlaf aufzuwachen. Scheiße, das wird bestimmt kein Zuckerschlecken und wer weiß schon, ob diese tiefgekühlten Fischstäbchen womöglich bereits infiziert waren, als sie in die Kapseln gestiegen sind?
Schließlich nickt Sie Miller nur knapp zu.
"Geht klar, Cap. Pass auf dich auf und schau, ob die Leute dort bereits so Anzeichen haben wie der da."
Sie deutet dabei auf die langen Arme der kopflosen Leiche und zwingt sich dann gleich wieder den Blick von dem Schauspiel abzuwenden.
"Ich beeile mich und sammel ein was geht."

John J. Wilson

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Streitwagen der Götter - Akt I
« Antwort #139 am: 13.04.2021, 17:33:02 »
"Seien Sie unterwegs vorsichtig. Es ist nicht auszuschließen, dass sich Captain Millers Annahme bewahrheitet und mehr als nur diese eine Kreatur aus ihrem Winterschlaf aufwacht...Vor allem jetzt, wo die Lebenserhaltungssysteme plötzlich wieder laufen. " Wirft Wilson  ein. Für eine Weile hat er sich in nachdenkliches Schweigen gehüllt. Diese Mutanten sind ein Grund zu ernsthafter Besorgnis. Bisher scheint Miller aber noch den ihren Kopf zu behalten. Für ihn gibt es da nur wenig hinzuzufügen. Vielmehr fragt er sich, im welchem Zustand sie das überlebende Team vorfinden werden. Und dass Mutter auf einmal aktiv geworden ist nach 73 Jahren...Ob Rye sie mit irgend einem Systemeingriff nicht doch auf den Plan gerufen hat? Unbeabsichtigt oder nicht...Es kann für ihn logisch im Grunde nur mit ihrem Aufenthalt an Bord zu tun haben.




Cerebro

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Streitwagen der Götter - Akt I
« Antwort #140 am: 14.04.2021, 22:16:40 »
"Aye, Captain," antwortet Cham. "Rye und ich bekommen das zügig geregelt." Miller nickt. "Bis zur Junction haben wir den gleichen Weg. Wir gehen zusammen." Sie dreht sich nochmal zu Davis, um ihr zu antworten. "Ich halte die Augen offen. Behalte du einen kühlen Kopf. Und wenn dir irgendwas vor die Füße springt, das nicht zu uns gehört... fackel es ab!"


So trennt sich die die Gruppe unvorhergesehen und die Schrotflinte bleibt vorerst liegen. Rye, Cham und Miller begeben sich Richtung Bug, zu Junction B-1, während Davis kehrt macht, um die Krankenstation zu erreichen. Sie muss dazu lediglich den Wohnbereich durchqueren und hat diesmal den Vorteil einer normalen Beleuchtung. Zwar haben diverse Leuchtelemente ihren Geist aufgegeben, doch die breite Masse funktioniert und vertreibt die Dunkelheit. Im Hellen - und bewaffnet - wähnt sich die Pilotin halbwegs sicher. Sie erreicht die letzte Tür, betätigt den Schalter und macht einen ersten Schritt in den oktogonalen Raum, der passenderweise in klinischem Weiß gehalten ist. Es herrscht einiges an Durcheinander und macht den Anschein von hektischer Arbeit. Davis sieht diverse medizinische Geräte und Konsolen sowie Tische auf denen Fläschchen, Gummihandschuhe und anderes Equipment liegen. In einem Bereich des Raumes sind auf einem massiven Untersatz große gläserne Zylinder installiert - scheinbar Probenbehälter. Alle sind mit einer klaren Flüssigkeit gefüllt und in zweien schwebt jeweils ein undefinierbares Geschöpf. Davis denkt bei dem Anblick an Embryos. Die Haut dieser Wesen ist weiß, wie bei einem Albino. Der Kopf wirkt knollenhaft und ist stark nach hinten verlängert, zudem besitzen sie einen knorpeligen Schwanz. Um sie genauer zu begutachten, müsste die Pilotin näher herantreten...

Auf einem Regal gegenüber steht ein kleineres und schmaleres Probenglas ohne Flüssigkeit, in dem sich eine Ansammlung knollenförmiger Schoten befindet. Die Dinger haben in etwa die Größe von Vogeleiern, scheinen in traubenartigen Gruppen zu wachsen und erinnern an Pilze. Ihre Farbe reicht von Dunkelgrau bis ins Schwarze. Davis sieht sich weiter um und entdeckt eine weitere Merkwürdigkeit: Auf einem Schreibtisch steht eine offene Urne aus Metall. Man erkennt im Ansatz, dass sich etwas in der Urne befindet, Davis müsste aber herantreten, um sich das genauer anzusehen. Unter dem Schreibtisch erspäht sie dann noch einen Medikit-Koffer, von denen sich hier sicherlich mehrere finden sollten.

Der Hauptraum wirkt in seinem vorherrschenden Zustand sowie mit den diversen unbekannten Objekten - und insbesondere den merkwürdigen Kreaturen - wie ein medizinisches Gruselkabinett. Am normalsten sind noch die verschiedenen verglasten Schränke - manche offen, andere nicht - in denen schätzungsweise Medikamente sowie medizinisches Equipment aufbewahrt werden. Eine geschlossene Tür gegenüber vom Eingang führt indes in einen weiteren Bereich der Krankenstation. Nach einem ersten groben Rundumblick und dem Abschütteln anfänglichen Staunens schielt Davis kurz auf ihre Sauerstoffanzeige. Nicht mehr viel, aber es reicht noch... für den Augenblick...[1]


Anderswo klettern Miller, Cham und Rye derweil nacheinander die Leiter von Junction B-1 hinauf zu Junction A-1. "Bin jetzt auf Deck A," funkt Miller kurz zu Davis durch und schreckt die Pilotin dabei aus ihren Gedanken. Danach richtet der Kapitän letzte Worte an Rye und Cham und wandert mit gezogener Pistole dann in Richtung Kryokammern.[2] Die beiden Arbeiter klettern die Leiter der Junction weiter nach oben und gelangen nach Öffnen der Schleusentür in die Schleuse selbst. Ab hier herrscht wieder Schwerelosigkeit. Aus Sicherheitsgründen schließen sie die innere Schleusentür hinter sich wieder und können dann ungehindert durch die von Cham aufgeschweißte Öffnung in den Durchgangsschlauch der Montero schweben.[3] Unterwegs wirft Rye einen Blick auf auf ihre Sauerstoffanzeige. Wenig... aber es reicht noch...[4]
 1. Oxygen bleibt bei 1
 2. Ist ein etwas weiterer Weg, daher kommt sie erst im nächsten Turn an.
 3. Für Cham und Rye gilt das gleiche wie für Miller: Sie kommen erst im nächsten Turn an der äußeren Schleusentür der Montero an. Beschreib nur den Weg bis dorthin und bau ggf. kurzen Dialog oder Gedanken mit ein.
 4. Oxygen bleibt bei 1
« Letzte Änderung: 15.04.2021, 10:55:19 von Cerebro »

Leah Davis

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Streitwagen der Götter - Akt I
« Antwort #141 am: 15.04.2021, 10:40:44 »
Als Millers Funkspruch in Ihrem Helmlautsprecher ertönt, schreckt Leah kurz zusammen und erinnert Sie daran, dass die Zeit momentan nicht unbedingt auf Ihrer Seite ist. Das dieses ganze Horrorszenario hier wohl der wissenschaftlichen Crew zuzuschreiben ist, steht beim Anblick der ganzen Proben wohl außer Frage.
Sie schüttelt die nachhängenden Gedanken beiseite und aktiviert dann ebenfalls den Funkkanal, für alle hörbar.
"Bin auf der Krankenstation und scheiße, hier siehts aus wie in einem billigen B-Movie Horrorfilm! Hier stehen überall Glaszylinder mit was weiß ich... Völlig degenerierten Alien-Embryos und jede Menge anderem seltsamen Scheiß! Die haben sich wohl durch irgendwas massiv in die Scheiße geritten, das sollte nun endgültig klar sein. Ich werd hier nichts anfassen, was nicht unbedingt sein muss. Durchsuche jetzt die Schränke nach Medikits und anderem Zeugs. Aber fuck, am liebsten würde ich hier echt alles einfach abfackeln!"

Langsam geht Leah auf die Glasschränke zu und öffnet die Türen um nach möglichen Medikits und anderem medizinischem Zeugs zu suchen. Dabei hält Sie selbstverständlich auch die Augen nach möglichen Muntermachern für Ihren persönlichen Bedarf offen, die Sie in Ihrem Anzug verschwinden lassen kann. Immer wieder dreht Sie sich dabei jedoch nervös um und hält die ganzen gruseligen Gerätschaften im Blick.

Cerebro

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Streitwagen der Götter - Akt I
« Antwort #142 am: 15.04.2021, 11:47:37 »
"Habe verstanden," funkt Miller zurück. Davis hört leises Schnaufen - ihr Kapitän scheint sich zu beeilen. "Konzentrier dich auf das, was wir brauchen und lass den ganzen wissenschaftlichen Scheiß einfach in Ruhe. Ich bin gleich bei den Kryokammern. Zum Glück ist wieder Licht und..." Ein kurzes Stocken folgt, doch das Hintergrundrauschen zeigt, dass die Leitung noch offen ist. "Fuck..." ist schließlich wieder Millers Stimme zu hören. "Hier, ähh... Also es sieht so aus, als ob jemand... oder 'etwas' gewaltsam versucht hat, in den Kryobereich zu kommen. Hier sind überall Risse und Schlieren im Metall, wie von Klauen oder sowas. Die Tür ist von innen verriegelt, aber vielleicht... Na komm schon, du Mistding! ... FUCK!! ... Nein, ich komm nicht rein... Cham, Rye - ich brauch einen von euch hier, wenn ihr die Flaschen habt. Wir müssen diese verschissene Tür öffnen! Wie ist euer Status?"

Cham und Rye, die das ganze über den offenen Kanal mitverfolgen, schweben derweil gerade durch den Durchgangsschlauch und erreichen die äußere Schleusentür der Montero. "Cham hier. Rye und ich sind gerade an der äußeren Schleuse. Wir beeilen uns." Rye betätigt das Bedienfeld... und bekommt ein 'Zutritt verweigert' !![1]
 1. Info: Was Leah bei ihrer Suche findet, kommt im nächsten Post.
« Letzte Änderung: 15.04.2021, 16:10:14 von Cerebro »

Kayla Rye

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Streitwagen der Götter - Akt I
« Antwort #143 am: 19.04.2021, 12:53:05 »
Und jetzt wird das Ganze auch noch stressig! Aber was hilfts - ohne Widerworte macht sich Kayla zusammen mit Cham auf, um ihre Sauerstoffvorräte aufzubessern. Davis Funkspruch ist dabei keine Erleichterung. Und auch Miller scheint Probleme bei den Kryokammern zu haben. „Auch das noch...“ verdreht sie die Augen und macht sich sogleich daran die Schleuse zur Montero zu öffnen...

„Was zum..?“ Sie versucht es nochmal, nur um dabei das selbe Ergebnis zu erzielen. „Eeeh.. Mister Wilson - das ist nicht komisch. Würden Sie bitte die Tür öffnen?“ funkt sie mit einer genervten Betonung auf dem ‚Bitte’ schliesslich durch und deutet mit fragendem - und auch leicht besorgtem - Blick auf die Anzeige, damit auch Cham sehen kann, was sich da gerade abspielt.

Cerebro

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Streitwagen der Götter - Akt I
« Antwort #144 am: 19.04.2021, 13:46:58 »
"Was meinen Sie, Miss Rye? Ich habe keinerlei Türen verriegelt," funkt Wilson prompt zurück. Cham blickt derweil auf das Bedienfeld, probiert es selbst und bekommt den gleichen Fehler. "Mister Wilson - uns wird der Zutritt verweigert. Sehen Sie bitte nach den Einstellungen und öffnen Sie uns!" funkt er nach Rye unterstützend hinterher.

"Ich verstehe. Ich sehe nach - Sekunde..."

"Was geht da ab?!" schaltet sich Miller ein, die über den offenen Kanal mitgehört hat. Ihr Tonfall klingt alles andere als amüsiert. "Wilson, lassen Sie meine Leute sofort auf das Schiff!"

"Captain Miller, ich verstehe Ihre Aufgebrachtheit, aber ich versichere Ihnen - ich habe nichts an den Türen gemacht! Ich-"

"Mir ist scheißegal, wer da was gemacht hat. Öffnen Sie die Schleuse. JETZT!"

"Ich... Es tut mir leid. Die Funktion wird mir hier ebenfalls verweigert."

"Was soll das heißen, Mann?! Sie haben von dem Terminal aus volle Zugriffsrechte!"

"Wie gesagt, das System blockiert. Ich bekomme den gleichen Fehler wie Rye und Cham."

"Scheiße, ihr wollt mich doch alle verarschen! ... Dann schwingen Sie Ihren gottverdammten Konzernarsch aus meinem Sitz und öffnen die scheiß Schleuse manuell über die beschissene Notentriegelung! Uns rennt hier gottverdammt nochmal die Zeit davon!!"


Anderswo bekommt auch Davis die aktuellen Probleme und damit verbundene hitzige Debatte mit, während sie eilig die Schränke durchwühlt. Die 'exotischen' Dinge, die sich in der Krankenstation befinden, hat sie trotz möglicher Neugier einstweilen ignoriert und konzentriert sich stattdessen ganz auf das, was sie gebrauchen kann. Sie findet vier unbenutzte Medikits (das unter dem Schreibtisch nicht eingeschlossen), jede Menge chirurgische Instrumente sowie sechs Dosierungen Hydr8tion, drei Dosierungen Naproleve und eine Dosierung Neversleep. In Folge ihrer Hast liegen diverse als unbrauchbar eingestufte Gegenstände mittlerweile auf dem Boden...
« Letzte Änderung: 19.04.2021, 15:30:34 von Cerebro »

Leah Davis

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« Antwort #145 am: 19.04.2021, 16:31:36 »
So schnell es Ihr in dem klobigen Raumanzug möglich ist, durchwühlt Leah die Glasschränke, während Sie sich nicht im geringsten darum bemüht sonderlich vorsichtig zu sein. Immer wieder landen diverse Utensilien  auf dem Boden und je mehr Sie von den Funksprüchen mitbekommt, umso schneller durchwühlt Sie die Sachen. Scheiße, Sie will unter keinen Umständen den Helm hier abziehen, nachdem was Sie mittlerweile alles gesehen hat. Die Pillendosen verstaut Sie derweil in den Taschen Ihres Raumanzugs, wobei Sie die Dosen Hydr8tion in eine separate Tasche stopft um diese später wieder aushändigen zu können. Neversleep und Naproleve wandern in eine andere Tasche und sind für den Eigengebrauch vorgesehen. Die Medikits hängt Sie sich allesamt an den Gürtel, wobei Sie das Medpack unter dem Schreibtisch bewusst dort liegen lässt. Als letztes schnappt sie sich dann auch noch ein chirurgisches Messer und lässt dieses in der Tasche verschwinden. Auch wenn Sie sich gerne noch etwas näher hier umblicken würde, so ist der drohende Sauerstoffmangel Grund genug, schnellstens wieder die Zelte abzubrechen. Ihr Blick geht nochmals zu der hinteren Tür die in den benachbarten Raum führt doch dann schüttelt sie nur kurz mit dem Kopf. Erst Sauerstoff, dann der Rest.

Während Sie sich auf den Rückweg zu Junction B1 macht öffnet Sie den Comkanal und erstattet gehetzt Meldung. Dabei vergisst Sie wieder einmal völlig die vom Konzern gewünschten Verhaltensweisen während Einsätzen und spricht Ihren Captain wieder einmal mit Vornamen an.
"Bin auf dem Rückweg zur Leiter, Vanessa. Ich geh direkt zur Schleuse, mein Sauerstoff-Level fällt langsam in den roten Bereich."
« Letzte Änderung: 19.04.2021, 18:51:14 von Leah Davis »

Cerebro

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« Antwort #146 am: 19.04.2021, 21:41:26 »
"Was? Ja, in Ordnung," kommt es von Miller zurück, die dadurch kurz in ihrer Auseinandersetzung mit Wilson unterbrochen wird. "Wir treffen uns da - ich kann hier gerade sowieso nichts machen... Und Sie Wilson sehen zu, dass die verdammte Tür aufgeht!"

"Ich mache mich jetzt sofort auf den Weg, Captain Miller," entgegnet der Konzerner gehetzt und inzwischen leicht bissig. "Der Funkkontakt wird entsprechend kurz aussetzen. Bis gleich." Damit schließt er die Leitung. Kayla versucht unterdessen bereits einige Backdoor-Codes, die ihr einfallen, bekommt aber jedes Mal die gleiche Meldung. Als ihr schließlich die Ideen ausgehen, gibt sie auf und wartet ab. Jede Sekunde zieht sich in unendliche Länge und in der aufkommenden Stille hört sie eine Zeit lang nur ihren eigenen Atem unter dem versiegelten Helm. Die Schleuse rührt sich nicht.

"Bin gleich im Schlauch - was macht die Tür?" funkt plötzlich der Kapitän über den offenen Kanal. "Nichts," gibt Cham grimmig zurück. "Wir warten..." Als Antwort darauf ist nur ein ärgerlicher Laut zu hören. Kurz darauf kommt Miller dann in Sicht. Sie schwebt geschwind auf die beiden anderen zu, indem sie sich immer wieder mit den Händen am Geländer festhält und nach vorne katapultiert.[1] "Wilson? Hey?!" funkt sie unterwegs durch, doch der Konzerner antwortet nicht. Sie gelangt an die Schleuse. "Gottverdammt, wenn der Kerl nicht gleich diese verfickte Tür aufmacht..." mault sie ungehalten und knallt mit der Faust gegen das massive Metall. Noch in der Cronus erreicht Davis - behangen wie ein Weihnachtsbaum - etwa zur gleichen Zeit endlich Junction B-1 und beginnt zu klettern...

An der Schleuse verliert Miller rasant ihre Geduld. "Gottverdammt... WILSON!!" Wie als Antwort leuchtet plötzlich orangefarbenes Warnlicht auf; Sekunden später beginnt sich dann endlich die schwere Tür zu öffnen. Miller schließt die Augen und seufzt einmal tief durch. "Davis, bitte kommen," funkt sie die Pilotin an. "Wir treten jede Sekunde in die Schleuse. Wo steckst du?"

Davis schließt gerade die innere Schleuse der Cronus hinter sich und ist kurz davor, in den Durchgangsschlauch der Montero zu schweben...
 1. Die Axt trägt sie nicht mehr bei sich - sie liegt nun vor der verriegelten Tür zum Kryobereich.
« Letzte Änderung: 20.04.2021, 08:41:16 von Cerebro »

Leah Davis

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« Antwort #147 am: 20.04.2021, 08:35:20 »
"Bin auf dem Weg", hechelt sie gestresst in Ihr Helmmikrofon.
Als die Schwerelosigkeit einsetzt, hangelt Sie sich so schnell es Ihr möglich ist an dem Geländer durch den Durchgangsschlauch.[1]
 1. 1 Erfolg auf Mobility

Cerebro

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Streitwagen der Götter - Akt I
« Antwort #148 am: 20.04.2021, 09:48:34 »
Davis kommt bereits in Sicht, so dass Miller beschließt, die paar Sekunden mehr auf sie zu warten. "Gib Gas," funkt sie durch, doch das braucht sie der Pilotin gar nicht sagen. Ebenso schnell wie behände katapultiert sich Davis voran - das ganze an ihr herumbaumelnde Zeug ist zwar nervig, behindert sie aber nicht.

Miller stellt auf Außenübertragung und betätigt das in der Schleuse befindliche Intercom. "Wilson, sind Sie da?"

"Ja. Direkt hinter der inneren Schleusentür," kommt es eine Sekunde darauf zur Antwort. "Die Elektronik bockt noch immer, aber die manuelle Notentriegelung funktioniert, wie Sie gesagt haben. Sobald die äußere Schleuse geschlossen ist, kann ich die innere öffnen."

"Eine Sekunde, wir warten noch auf Davis..." Zwei, drei Lidschläge später erreicht die Pilotin endlich die anderen - Schweißperlen haben sich auf ihrer Stirn gebildet und ihr Atem ist beschleunigt. "Ok, alle drin," verkündet Miller. "Schließe jetzt die äußere Schleuse." Sie tut wie angekündigt. Das bekannte Warnlicht blitzt auf, kurze Zeit später schließt sich die Tür und die Verriegelung rastet ein. Ein allgegenwärtiges Zischen signalisiert den Druckausgleich in der Kammer, doch anders als zu Beginn ihres Ausflugs bleibt Mutter diesmal stumm. Wilson steht derweil auf der anderen Seite am intercom direkt an der Tür und wartet, bis die notwendige Prozedur beendet ist. Erst dann kann er den mechanisch gesetzten Riegel manuell ausklinken und die Schleuse per Hand öffnen - eine unumgängliche Sicherheitsmaßnahme, um Dekompressionsunfälle auszuschließen.

Nach einer Weile endet das Zischen und der Konzerner öffnet die innere Schleusentür. Seine Krawatte sitzt inzwischen nicht mehr ganz so perfekt, Schweiß benetzt seine Stirn und ist in Form dunkler Ränder sogar unter den Achseln seines Hemdes erkennbar. "Ich weiß wirklich nicht, was es mit der Türelektronik auf sich hat," beginnt er zu erklären, doch Miller marschiert im Eiltempo einfach an ihm vorbei. "Jeder besorgt sich neuen Sauerstoff und dann geht's direkt wieder rüber zu den Kryokammern," befehligt sie barsch. Sie schafft jedoch nur wenige Schritte, ehe plötzlich der gesamte Gang von Warnleuchten durchflutet wird. Ein dazu passender Alarm dröhnt durch das Schiff und Mutters monotone Stimme meldet sich über das Intercom sowie alle benutzten Funkfrequenzen.

WARNUNG: FEHLFUNKTION DES VERDRÄNGUNGSANTRIEBS. KRITISCHE ÜBERLASTUNG DES REAKTORS DURCH SCHWERWIEGENDE KASKADENFEHLER. EXPLOSION DES REAKTORKERNS IN T-MINUS 20 MINUTEN![1]
 1. Alle Anwesenden +1 Stress und Ende von Akt 1.
« Letzte Änderung: 20.04.2021, 13:29:06 von Cerebro »

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