Autor Thema: Streitwagen der Götter - Akt II  (Gelesen 574 mal)

Beschreibung: Die lange Nacht

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Cerebro

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Streitwagen der Götter - Akt II
« Antwort #30 am: 25.05.2021, 18:12:11 »
Mit einigen schnellen Handgriffen wechselt Miller den Sauerstofftank von Davis und schmeißt den leeren achtlos in die Ecke. Ein kurzes Zischen signalisiert der Pilotin, dass sie wieder normal atmen kann - die Anzeige ihres Anzugs zeigt volle Kapazität. Der Druckausgleich in der weitläufigen Halle vollzieht sich derweil weit weniger rasant. Nachdem Davis die notwendigen Eingaben getätigt hat, werden alle relevanten Durchgänge sowie Luft- und Wartungsschächte versiegelt und schwere Maschinen beginnen damit, die Atmosphäre vor Ort an das Vakuum des Alls anzupassen. Die künstliche Schwerkraft bleibt dabei zu jeder Zeit aktiv, so dass unbefestigte Gegenstände nicht plötzlich zu schwebenden Problemen werden.

Für den Moment bleibt den beiden Frauen nur nervenaufreibendes Warten, das Davis allein kurz dadurch überbrückt, auch bei Miller den Sauerstoff zu erneuern.


WARNUNG: FEHLFUNKTION DES VERDRÄNGUNGSANTRIEBS. KRITISCHE ÜBERLASTUNG DES REAKTORS DURCH SCHWERWIEGENDE KASKADENFEHLER. EXPLOSION DES REAKTORKERNS IN T-MINUS 4 MINUTEN!


Draußen im All hat die Montero ihr Wendemanöver beinahe abgeschlossen und ist kurz davor, den Ionen-Hauptantrieb anzufeuern.


WARNUNG: FEHLFUNKTION DES VERDRÄNGUNGSANTRIEBS. KRITISCHE ÜBERLASTUNG DES REAKTORS DURCH SCHWERWIEGENDE KASKADENFEHLER. EXPLOSION DES REAKTORKERNS IN T-MINUS 3 MINUTEN!


Miller läuft der Schweiß die Schläfe hinab. Genau wie Davis starrt sie auf die Anzeige, welche den laufenden Druckausgleich dokumentiert. "Gottverdammt!" schreit sie auf, als die Warterei ihr unerträglich wird, und hämmert mit der Faust gegen die Wand der Kabine. "Mach schon, du verficktes Scheißding!"


WARNUNG: FEHLFUNKTION DES VERDRÄNGUNGSANTRIEBS. KRITISCHE ÜBERLASTUNG DES REAKTORS DURCH SCHWERWIEGENDE KASKADENFEHLER. EXPLOSION DES REAKTORKERNS IN T-MINUS 2 MINUTEN!


Der Hauptantrieb der Montero zündet und sie beginnt sich von der Cronus zu entfernen. Wenige Sekunden später entriegeln im Hauptladeraum endlich die schweren Schutzsiegel und das Tor nach draußen öffnet sich mit unsagbar langsamer Geschwindigkeit...
« Letzte Änderung: 25.05.2021, 18:26:57 von Cerebro »

Kayla Rye

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Streitwagen der Götter - Akt II
« Antwort #31 am: 25.05.2021, 21:38:42 »
„Fuck - was macht Davis da?!“ flucht Kayla, die es zusammen mit den anderen gerade noch aus der Junction geschafft hat, bevor das Schiff durchgeschüttelt und die Türen durch Mutter verriegelt werden. Sie kann sich ausrechnen, dass sich der Verbindungsschlauch gerade verabschiedet hat - haben die beiden ernsthaft vergessen, dass sie noch angedockt waren? Irgendwie schwer vorstellbar...

Sie checkt kurz die Umgebung mit dem Bewegungsmelder, bevor sie sich wieder an ihren eigenen Plan hält.
„Alles klar bei euch? Jetzt aber Sauerstoff wechseln und dann ab zur Armory!“ Da sie nun nicht mehr direkt durch die Junction nach Unten können, müssen sie wohl gezwungenermassen einen Umweg in Richtung Heck machen - zum ‚Treppenhaus‘. Sie entscheidet sich dabei den Gang auf der Backbordseite zu nehmen, um dorthin zu gelangen.

Cerebro

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Streitwagen der Götter - Akt II
« Antwort #32 am: 25.05.2021, 23:45:23 »
"Geht schon," antwortet Cham auf Ryes Erkundigung und hilft Wilson auf die Beine. "Ja, ich... bin in Ordnung," entgegnet der Konzerner."

"Ich hoffe, der Captain und Davis sind ok," grübelt Cham. Er versucht kurz Funkkontakt aufzunehmen, bekommt aber nur Statik über den bisher benutzten Kanal. "Nichts. Versuchen wir es in ein paar Minuten nochmal... Ich übernehme deinen Tank, Kayla. Mister Wilson - wären Sie bitte so freundlich und wechseln meinen..." Der Konzerner wirkt zwar etwas unsicher, willigt aber schief lächelnd ein. Während Cham dann mit geübt schnellen Handgriffen Ryes Sauerstoff erneuert, wirft die Technikerin einen Blick auf den angeschalteten Bewegungsmelder:[1] Nichts. Sehr gut!

Die flackernden Lichter im Gang haben sich rasch erholt und auch wenn alles jenseits der versiegelten Türen pechschwarz bleibt, scheint der Schaden darüber hinaus überschaubar. Mit frischem Sauerstoff machen sich die drei schließlich auf in Richtung Waffenkammer. "Was ist mit der Besatzung der Cronus?" gibt Cham nach einer Zeit des Schweigens schließlich zu bedenken, kurz bevor sie den Zugang zum Treppenhaus erreichen. "Als wir von hier weg sind, waren die doch kurz vorm Aufwachen..." Bevor Rye antwortet, öffnet sie die Tür zum Treppenhaus - und findet dieses vollkommen zerstört. Das Licht ist aus und die schlanke Metallkonstruktion scheint bereits vor langer Zeit durch gewaltsames Einwirken unbrauchbar gemacht worden zu sein. Die Wände sind eingedellt und überall dunkel von eingebranntem Ruß; die Stufen selbst bestehen bis auf wenige Ausnahmen nur noch aus schiefen Streben oder sind überhaupt nicht mehr vorhanden. Rye leuchtet kurz nach unten sieht nur noch mehr Metallschrott. Hier geht es nicht weiter.

Sie dreht sich wieder um, doch bevor sie Cham antwortet, wirft sie einen beiläufigen Blick auf den noch immer aktivierten Bewegungsmelder - und sieht einen Blip dicht am Rand des Displays aufleuchten. Einmal, zweimal... dann ist er verschwunden. Das Signal kam von Richtung Heck. Natürlich die gleiche Richtung, in die sie ebenfalls müssen, denn Junction B ist nun ihre letzte Option, um auf normalem Weg die anderen Decks zu erreichen.
 1. 1 Punkt Energieverbrauch für den aktuellen Turn (5 - 10 Minuten, laufen aktuell noch.)
« Letzte Änderung: 26.05.2021, 12:13:32 von Cerebro »

Leah Davis

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Streitwagen der Götter - Akt II
« Antwort #33 am: 26.05.2021, 11:45:03 »
Während Miller so vor sich hin flucht und auf kurz davor ist die Fassung zu verlieren, ist Leah allem Anschein nach ruhig und gelassen. Sie tippt lediglich mit den Fingern immer wieder auf die Metallplatte vor der Steuerkonsole und wartet darauf, den Antrieb der Daisy endlich hochdrehen zu können. Seit mehreren Minuten hat sie auf Vanessas Flüche nicht mehr reagiert und blickt nur starr und schweigend nach vorne.

Innerlich droht Sie die Situation jedoch ebenso zu zerreißen. Die ganze Scheiße wird sowas von verflucht knapp werden. Sobald die Tore auch nur weit genug geöffnet sind, dass der Ladefrachter hindurch passt, wird Sie den Antrieb von 0 auf 100 hochjagen um dem Tod doch noch ein Schnippchen schlagen zu können.
« Letzte Änderung: 26.05.2021, 11:45:57 von Leah Davis »

Cerebro

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Streitwagen der Götter - Akt II
« Antwort #34 am: 26.05.2021, 13:05:51 »
Davis gibt Stoff und die Daisy rauscht los. Mit um ein Vielfaches weniger Masse als die Montero kann der Frachtschlitten seinen Maximalschub bereits in wenigen Sekunden erreichen und schießt geradezu aus der Ladebucht, während der schwere Frachter noch immer peu à peu beschleunigt. Die Segmente des Tores tauchen über und unter den beiden Frauen hinweg und das düstere All empfängt sie, mit der von ihrem Scheinwerfer angeleuchteten Cronus ganz in der Nähe. Da die Montero noch nicht besonders weit gekommen ist, müssen sie keine größere Strecke zurücklegen, haben im Moment aber auch keine Option anzudocken oder hineinzufliegen. Wird der Abstand zur Montero reichen?


An Bord des nun menschenleeren Frachters verkündet Mutter die letzte Minute und zählt die verbleibenden Sekunden herunter.

60, 59, 58...

Das Schiff überwindet langsam seine Trägheit, entfernt sich immer mehr, doch der weiß brennende Schub der gewaltigen Triebwerke lässt es noch immer so erscheinen, als wäre es nur einen Katzensprung weit weg.

35, 34, 33...

Davis manövriert die Daisy unter den Rumpf der Cronus und richtet sich so aus, dass die beiden Frauen den Verbleib der Montero mitverfolgen können. "Flieg du Miststück!" betet Miller mit geballten Fäusten.

17, 16, 15...

Die Lichter der Montero werden kleiner und kleiner, sind neben vereinzelt aufblinkenden Sternen aber noch immer gut auszumachen.

3, 2, 1...

Die nukleare Explosion zerreißt die allumfassende Schwärze mit einem Blitz aus gleißendem Licht. Miller und Davis müssen sofort den Kopf abwenden und die Augen verschließen. Dann folgt die Schockwelle und diverse Instrumente spielen verrückt. Während sich das perfekte Weiß zu bunten Farben bricht, wird die Daisy von den Kräften erfasst und weggedrückt. Davis versucht den Transportschlitten im sprichwörtlichen Blindflug zu stabilisieren, um einen Zusammenstoß mit der Cronus zu vermeiden. Es dauert mehrere lange Sekunden, bis das Spektakel endet und der Mantel der Dunkelheit wiederkehrt. Selbst die Cronus wird wie durch ein schwaches Erdbeben spürbar durchgerüttelt, allerdings nicht weiter beschädigt. Die Montero war weit genug weg!
« Letzte Änderung: 26.05.2021, 14:04:19 von Cerebro »

Leah Davis

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Streitwagen der Götter - Akt II
« Antwort #35 am: 28.05.2021, 16:10:38 »
Völlig plump lässt die Pilotin sich nach hinten in den Pilotensitz fallen und atmet erst einmal tief durch. Mehrere Sekunden vergehen, ehe Sie sich zu Miller umdreht und die Arme dabei hinter Ihrem Helm verschränkt und weitere tiefe Atemzüge nimmt.

Die Gedanken in Ihrem Kopf überschlagen sich förmlich aber irgendwie scheinen alle Worte falsch zu sein, die Sie Ihrem Captain gegenüber in den Mund nehmen will. Freut Sie sich darüber, dass Sie diese Scheiße gerade überlebt hat? Ist sie traurig, dass die Möglichkeit auf eine eigenständige und freie Zukunft gerade in Flammen aufgegangen ist? Ist Ihr Angst und Bange über das Bevorstehende? In Ihrem Kopf herrscht absolutes Chaos. Ein "Downer" in Form einer Diazepam oder zumindest ein paar Züge Marihuana wären jetzt pures Gold wert.
Doch so lange Sie in diesem Raumanzug steckt, ist daran gar nicht zu denken. Und wer weiß wie die ganze Scheiße hier weitergeht?

Völlig überfordert blickt Sie Miller an und presst dann leise und gedämpft einen einzigen Satz heraus.
"Scheiße Vanessa... Tut mir leid um deine Rostlaube."
« Letzte Änderung: 28.05.2021, 16:11:55 von Leah Davis »

Cerebro

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Streitwagen der Götter - Akt II
« Antwort #36 am: 30.05.2021, 03:54:04 »
Miller starrt eine Weile in die Ferne, dort wo die Montero ihr Ende gefunden hat. Inzwischen sind die letzten Lichter verglimmt und was nach der gewaltigen Explosion vielleicht noch übrig sein mag, schwebt unsichtbar durch die Weiten des Alls.

"Eher die des Konzerns," antwortet sie schließlich, moralisch erschöpft. "Keine Ahnung was schlimmer ist - das Schiff zu verlieren, wenn es zu hundert Prozent mein Eigentum gewesen wäre oder der Shitstorm, den uns die Firma deswegen bescheren wird. Ich will gar nicht wissen, wie viele Konzernmillionen da gerade in die Luft geflogen sind... Und niemand wird uns glauben, dass Mutter verdammt nochmal durchgedreht ist! Hoffentlich gibt uns Wilson vor seinen Bossen Rückendeckung. Wenn er uns diese Scheiße in die Schuhe schiebt, um seinen Arsch aus der Schusslinie zu ziehen, dreh ich ihm eigenhändig den Hals um!"

Sie seufzt "Sei's drum. Wir leben - das ist die Hauptsache. Jetzt müssen wir zusehen, dass wir an Bord der Cronus kommen. Schau mal, ob wir Funkkontakt zu den anderen herstellen können..."
« Letzte Änderung: 30.05.2021, 14:17:49 von Cerebro »

Kayla Rye

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Streitwagen der Götter - Akt II
« Antwort #37 am: 31.05.2021, 07:35:59 »
„Im Ernst?!“ kommentiert Kalya entnervt das zerstörte Treppenhaus und dreht sich wieder um, um auf Chams Frage betreffend der Crew einzugehen. Doch erneut wird sie unterbrochen, als der Bewegungsmelder anschlägt. Warnend hebt sie den Zeigefinger vor den Helm und deutet dann auf das Gerät. Doch so schnell wie die Bewegung aufgetreten ist, so verschwindet sie auch wieder. Nach ein paar Sekunden des stillen Verharrens, kommt sie - leise - endlich wieder zu Wort.

„Ich weiss doch auch nicht. Ich denke wir sollten uns zuerst um unsere eigene Crew kümmern.“ Sie ist weder Captain, noch sonst ein kommandierender Offizier. Ihre Aufgabe ist einfach nur ein Tor für Miller und Davis zu öffnen. „Und dazu müssen wir zum Heck... also finden wir es wohl heraus. Fuck...“

Tatsächlich liegen die verfluchten Kryokammern jetzt direkt auf ihren Weg. Und dies bedeutet auch, dass sich die Waffenkammer soeben noch weiter von ihrem Weg entfernt hat. Es ist zum Kotzen...

Aber es bringt nichts - sie sind jetzt endgültig auf diesem Schiff gestrandet. Und um das Desaster irgendwie zu überleben führt kein Weg mehr daran vorbei sich dem zu stellen, was von der Crew der Cronus noch übrig ist.

„Also... gehen wir...“

Wiederwillig setzt sie sich in Gang, um erneut an der Backbordseite in Richtung Heck zu schleichen, während ihr Blick immer wieder zum Display des Bewegungsmelders wandert.
« Letzte Änderung: 31.05.2021, 07:37:53 von Kayla Rye »

Leah Davis

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Streitwagen der Götter - Akt II
« Antwort #38 am: 31.05.2021, 15:04:08 »
"Vielleicht wäre es das beste dem ganzen Scheiß hier einfach den Rücken zu kehren und neu zu beginnen.. Wie wir es auch drehen und wenden Vanessa, aber im Konzern bleibt die nächsten Jahre definitiv nur die Drecksarbeit für uns übrig."

Schließlich winkt sie ab, zuckt dabei kurz mit den Schultern und öffnet daraufhin den Funkkanal. Über die Zukunft können sie sich auch später noch Gedanken machen. Jetzt warten erst einmal wichtigere Aufgaben auf sie. Überleben dürfte zum Beispiel eine davon sein.

"Hey zusammen. Hier spricht Davis. Habt ihrs euch schon irgendwo gemütlich gemacht und die Beine hochgelegt oder seid Ihr auf dem Weg zur Hangarbucht? Ernsthaft, wie siehts bei euch da drüben aus? Irgendwelche Hüllenbrüche oder andere abgefuckten Probleme? Daisy, Miller und ich sind soweit bei Gesundheit und wären bereit einzuchecken."

Cerebro

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Streitwagen der Götter - Akt II
« Antwort #39 am: 31.05.2021, 15:29:35 »
"Teh... Und welche Art von Neubeginn schwebt dir so vor?" lacht Miller leise auf. "Die 'als Einsiedler auf einem unbekannten Planeten leben' Art oder doch eher die 'wir fälschen unsere Identität' Methode?" Doch der Dialog wird nicht weiter fortgeführt, denn Davis winkt ab und funkt zu den anderen durch..

Auf der Cronus sind Rye, Cham und Wilson noch immer am zerstörten Treppenhaus. Die Explosion der Montero hat sie zwischenzeitlich leicht durchgerüttelt und nachdem sie die ersten unsicheren Minuten danach gebannt abwarteten, ob sich irgendwelche Schäden zeigen oder unheilvolle Durchsagen von Mutter ergeben würden, erreicht sie nun Davis' Funkspruch - leicht verzerrt, aber alles in allem ohne Probleme zu verstehen.
« Letzte Änderung: 31.05.2021, 17:12:54 von Cerebro »

Kayla Rye

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Streitwagen der Götter - Akt II
« Antwort #40 am: 01.06.2021, 10:46:00 »
Das war dann wohl die Montero... ob es die anderen beiden geschafft haben? Ein Funkspruch von Davis bringt schliesslich die gute Nachricht - und zugleich auch wieder Stress. Abgefuckte Probleme trifft es tatsächlich ziemlich gut.

„Beschissen siehts aus. Junction A wurde wegen einem Hüllenbruch abgeriegelt, das Treppenhaus ist völlig zerstört und um zu Junction B zu gelangen, dürfen wir vermutlich an irgendwelchen Alien-Mutanten vorbei. Ohne Waffen, versteht sich. Also legt ihr mal schön die Beine hoch - könnte ein paar Minuten dauern bis wir unten sind. Oder tot.“

Sie hält indes weiter an ihrem Plan fest in Richtung Heck zu gehen. Wieso muss der mühsamste Weg auch ausgerechnet der einzige Weg sein...

Leah Davis

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Streitwagen der Götter - Akt II
« Antwort #41 am: 01.06.2021, 14:37:44 »
Leah räuspert sich kurz und schickt dann schließlich eine Antwort in Richtung Cronus.
"Ihr seid zu dritt und das Vieh hoffentlich nur alleine. Immer feste gegen das Schienbein treten, falls es auftaucht. Das kriegt Ihr schon hin. Und falls Ihr es nicht gezähmt bekommt, könnt Ihr Ihm ja auch immer noch nen Metallbolzen durch den Schädel jagen."

Cerebro

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Streitwagen der Götter - Akt II
« Antwort #42 am: 01.06.2021, 16:06:37 »
"Gottverdammt Davis, reiß dich zusammen! Das hier ist kein Spaß!" mischt sich Miller ungehalten ein und wirft der Pilotin einen vorwurfsvollen Blick hinüber. "Rye, ich bin froh, dass ihr heil rübergekommen seid," fährt sie dann fort. "Das mit dem Hüllbruch bei euch ließ sich leider nicht vermeiden - der Verbindungsschlauch wollte sich nicht lösen und wir mussten die Montero abreißen, sonst wären wir jetzt alle nicht mehr hier... Hör zu, ich will, dass ihr drei unter allen Umständen zusammenbleibt. Wenn ihr noch den Bewegungsmelder habt - benutzt ihn. Verhaltet euch ruhig, versucht alles zu umgehen, das ein Problem darstellen könnte und geht keine unnötigen Risiken ein. Davis und ich sitzen hier wohl erst einmal fest, aber wir haben frischen Sauerstoff - halten also noch ne Weile durch. Vielleicht sehen wir uns mal nach alternativen Zugängen um. Wir behalten die Kommunikation über diesen Kanal aufrecht und informieren uns gegenseitig, wenn wir auf irgendwas stoßen, ok?"
« Letzte Änderung: 01.06.2021, 16:15:27 von Cerebro »

Leah Davis

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Streitwagen der Götter - Akt II
« Antwort #43 am: 01.06.2021, 16:25:18 »
"Ist ja schon gut..", nuschelt Leah leise vor sich hin und das eher zu sich selbst als zu Ihrer Vorgesetzten.
"Versuch ja nur diese ganze Scheiße hier als nicht völlig ausweglos zu betrachten.."
Dabei verschränkt sie die Hände ineinander und beginnt sich mit den Daumen die Handinnenflächen durch die Handschuhe hindurch zu massieren.
Die Funkübertragung hat Sie jedoch nicht beendet, so dass ein aufmerksamer Zuhörer Ihre genuschelten Worte durchaus verstehen kann.

Kayla Rye

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Streitwagen der Götter - Akt II
« Antwort #44 am: 09.06.2021, 16:15:09 »
Davis is ist humorvoll wie immer... Wieso nur kann sie im Moment nicht darüber lachen? Erst Millers Zurechtweisung lässt kurz ein schadenfrohes Schmunzeln über Kaylas Gesicht huschen - nicht weil Davis angeschnautzt wurde, sondern weil sie es mit dem Spruch tatsächlich geschafft hat Miller zu nerven.

Das mit dem Verbindungsschlauch ist natürlich ärgerlich, denn jetzt haben sie es deshalb umso schwerer - und können noch nicht einmal jemandem die Schuld daran zuweisen. Der Rest... ist nichts Neues. Aber wenigstens ist sie damit zufälligerweise mal einer Meinung mit dem Captain.

„Alles klar, wir bleiben vorsichtig - und sind auf dem Weg.“

Wenn das jetzt endlich alles war, setzt sie sich wie geplant in Bewegung.