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Autor Thema: [IC] - Die Nachteulen  (Gelesen 41646 mal)

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Roglom

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[IC] - Die Nachteulen
« am: 18.01.2006, 13:27:52 »
Juliana hat nach dem langen Arbeitstag ihre Muehe mit den Gaesten die noch zu spaeter Stunde den Schankraum bevoelkern. Vor allem da es fast nur Fremde waren und bis auf den Halbriesen und Robin kannte sie keinen.

Umso erleichterte wirkte sie als sich das Geschaeft langsam legt und sie von ihrem Vater zur Nachtruhe entlassen wurde. Hastig gab sie ihm einen Kuss auf die Wange und begab sich nach oben. Ob in ihr eigenes Zimmer oder ein anderes konnten die Gaeste nicht erkennen und beachteten es eigentlich auch nicht.

Die Nacht verlief abgesehen vom kontinuirlichen Tropfen des Regens ruhig, und bis auf Shin konnte wahrscheinlich jeder gut schlafen.

Am naechsten Morgen war es Robin, der als erster der Gruppe wieder unten war und sich von der huebschen Kellnerin bewirten lies. Sie hatte die ganze Zeit schon ein merkwuerdiges Laecheln auf den Lippen, und obwohl sie der junge Mann nicht zu beachten schien (ganz im Gegensatz zu den vergangenen Tagen) schenkte sie ihm immer wieder aufreizende Blicke. Behende huscht sie mit vollen Tellern und Kruegen durch die Reihen um auch wirklich jeden Gast zufrieden zu stellen.

Das Publikum gleicht dem vom Vortag.

Servina Alestra

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[IC] - Die Nachteulen
« Antwort #1 am: 18.01.2006, 13:31:37 »
 Einige Minuten nachdem Shin sich zum Frühstück setzte kam auch Servina die Treppe hinab. Dunkle Augenringe zieren ihre Lider und ein herzhaftes Gähnen lässt die Vermutung erhärten, das ihre Nacht aus irgend einem Grund nicht sonderlich geruhsam war. Kurz blickt sie durch den Raum, dann in Richtung des Tisches von Shin stapfend und sich ihm gegenüber ohne zu Fragen fallen lassend. Den Kopf auf eine Hand stützend bestellt sie ein larges Frühstück, ab und an mit einer Art müdem Ärger in Richtung des scheinbar adligen Mannes blickend. Dann beginnt sie schweigend zu Essen, alles in allem kaum weniger missmutig als ihr Begleiter.

Illidan Skyvaheri

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[IC] - Die Nachteulen
« Antwort #2 am: 18.01.2006, 13:37:04 »
 Sichdurch die Taverne begebend setzt sich Illidan an einen Tisch weit entfernt von den anderen in einer dunklen Ecke. Als die junge Maid ihn fragt was er gern bestellen möge winkt er ab und beobachtet mit kaltem Blick das morgentliche Treiben der Anderen. Die Arme verschrenkt und die Kapuze weit ins Gesicht gezogen sitzt er und bewegt seine Glieder nicht einen Moment. Sie scheinen alle so ruhig zu sein! Wissen sie mehr als ich? Trotz nur kurzer Meditation in der Nacht scheint er sonderlich fit zu sein und sein junges, weiches Gesicht grinst unter der Kapuze als er sieht wie die Anderen die Nacht überstanden.

Eladin Irenkoss

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[IC] - Die Nachteulen
« Antwort #3 am: 18.01.2006, 13:38:12 »
 Auch Ferrus hat gut geschlafen, auch wenn er ein wenig nervös war, schließlich ist das sein erster Auftrag seit langem. Er macht sich zu früher Stund' ebenfalls in den Schankraum breit und setzt sich provokant gegenüber einen großgewachsenen Menschen, der ein Wiesel auf seiner Schulter sitzen hat. Morgen... entgegnet der noch etwas verschlafene Halbling seinem Gegenüber.

Shin

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[IC] - Die Nachteulen
« Antwort #4 am: 18.01.2006, 13:53:16 »
 Nach kurzer Zeit war Shin mit seinem Frühstück schon fertig und begab sich wieder, ohne auch nur ein Wort mit Servina gewechselt zu haben, in sein Zimmer. Dort legte er routiniert seine Rüstung an, schnallte sich seine Gürteltasche und sein Rapier um und zog sich den magischen schwarzen Umhang über, den er einem seiner Opfer abgenommen hatte und lockerte seine Dolche und das Kukri. Den Rest seiner Ausrüstung verstaute er in seinem Rucksack. Die ganze Prozedur hatte nur wenige Minuten gedauert, und so kam Shin vollkommen reisefertig wieder unten in der Gaststube an, bevor Servina mit ihrem Frühstück fertig war. Schweigend setzte er sich ihr gegenüber. Shin hasste Verzögerungen am Morgen und sah Servina missbilligend an, obwohl sie wahrhaftig nicht trödelte. Wie immer morgens war der Blondschopf in schlechter Stimmung und so war sie es sicherlich gewöhnt, seinen ungerechtfertigten Ärger zu ignorieren.

Servina Alestra

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[IC] - Die Nachteulen
« Antwort #5 am: 18.01.2006, 14:10:46 »
 Gerade in dem Moment in dem sich Shin setzte schob sie die Schale beiseite.

"Wir gehen gleich..." meinte sie knapp, dann sich aufsetzend und in Richtung Treppe gehend. Sie kannte tatsächlich Shins schlechte Laune am Morgen, und an heute war die ihre auch nicht sonderlich besser. Sie stapfte in ihr Zimmer empor, rüstete sich in ihrer üblichen Art aus und betrachtete sich kurz im Spiegel, ein wenig die Haare zurecht streichend. Dann trat sie hinaus, die Daumen unter den Gürtel gehängt. Auffordernd blickte sie kurz gen Shin, dann ohne jemand sonst anzusehen den Blick gen Boden wendend und in Richtung Tür gehend. Ihre Kaputze zum Schutz vor dem Regen über den Kopf ziehend zerrte sie an dem Türring und trat ins Freie, tief die frische Morgenluft einatmend.

Omraxar

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[IC] - Die Nachteulen
« Antwort #6 am: 18.01.2006, 14:12:08 »
 Als die brennende Scheibe am Horizont auftauchte schien es so, als würden die Wolken ihr weichen, und mehr und mehr klarte der Himmel auf. Omraxar saß im nassen Gras, wieder auf seinem Lieblingshügel. Nachdem er sich nach Sperrstunde in seinem Zimmer getrocknet und gewärmt hatte, ruhte der Hühne wenige Stunden. Er kam gerade noch rechtzeitig um das Morgengrauen mitzuverfolgen. Die brennende Scheibe hier in dieser Provinz der Menschen war nur ein matter, müder Abklatsch dessen, wie er sie in seiner Heimat kannte. Strahlend grell und unglaublich heiß war sie dort bereits wenn man sie am morgen das erste mal zu Gesicht bekam.

Seine Waffe um den Hals machte er sich wieder auf zu einem der geheimen Treffpunkte der Gilde, die sich die Nachteulen nannten. "Der Schädel" war sein Spitzname bei den Nachteulen, den er wie alle Mitglieder nach Vorbild einer Karte eines einheimischen Kartenspiels bekommen hatte.

Eine scheinbar alte Frau meldete sich in der Herringsstraße 66, die man auf den ersten Blick gar nicht so leicht finden konnte, denn der Eingang des Hauses war vernagelt und nur in einem schmalen Weg, zwischen der Nummer 66 und 68, kam man über eine Treppe zu einer Tür, die direkt in den Keller des Gebäudes führte. Kurz blickte er sich um, und verschwand dann in der Finsterniss des Kellers, als die Türe hinter ihm geschlossen wurde....

"Ah du bist schon hier Keledorn..." sprach Omraxar als er die wie üblich verhüllte gestallt in brauner Kutte hinter einem Weinregal auftauchen sah...
"...Ich habe eine Truppe gefunden, die deinem Wunsch entspricht. Sie werden heute verstreut am Vormittag hier eintreffen..."

Roglom

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[IC] - Die Nachteulen
« Antwort #7 am: 18.01.2006, 15:30:09 »
 "Gut...", antwortet Keledorn knapp aber mit bestimmt.

Mal sehen was fuer Leute er diesmal angeheuert hat ... ich hoffe sie sind gut ... ich habe ein schlechtes Gefuehl bei diesem Auftrag ...

Dann nimmt er zwei Flaschen guten Weines aus dem Regal und verstaut sie in einer Tasche die er zuvor schon mit Stroh gefuellt hatte, damit den Flaschen nichts geschieht.

"Ich habe noch etwas zu erledigen. Sollten die Neuen frueher kommen, versucht nett zu sein."

Mit diesen Worten oeffnet er die Tuer und verschwindet in der Gasse draussen, wo er kurz darauf einen gut gekleideten Mann passiert.

Robin fitz Owen

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[IC] - Die Nachteulen
« Antwort #8 am: 18.01.2006, 15:31:22 »
 Nachdem Robin sein Frühstück zu sich genommen hat steht er auf und geht erneut in sein Zimmer um seine Sachen zu packen. Einige Minuten später kommt er wieder herrunter und verlässt die Taverne, wobei er seinen neuen Weggefährten kurz zu nickt.

Mit einem großen Umweg durch die Stadt und über den kleinen Markt geht
Robin zur Heringstraße 66 und klopft an der Tür, nachdem niemand öffnet sucht Robin die Umgebung ab und findet einen Weg der in einen Keller zu führen scheint, entschloßen öffnet er die Tür und tritt in die Dunkelheit ein, nicht ohne ein :"Eine Eule wirft ihren Schatten auf dieses Haus." zu sagen.

Shin

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[IC] - Die Nachteulen
« Antwort #9 am: 18.01.2006, 15:38:39 »
 Wortlos folgte Shin Servina nach draußen. Nach einem kurzen Fußmarsch kamen sie am Haus Nr. 66 der Herinstraße an. Aus der Entfernung konnten sie den Adligen beobachten, der vergebens an der Vordertür klopfte. Als er in die Seitengasse verschwand, warteten die beiden noch vorsichtshalber einige Minuten, dann folgten sie ihm. Shin trat ohne Zögern zu der Kellertür, klopfte daran und sagte laut, aber mit einem nicht zu überhörenden spöttischen Unterton: "Eine Eule wirft ihren Schatten auf dieses Haus." Währenddessen sah er sich in der Gasse um und versuchte zu erkennen, ob sie irgendjemand beobachtete.

Omraxar

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[IC] - Die Nachteulen
« Antwort #10 am: 18.01.2006, 15:43:49 »
 "Gut..."entgegnete auch der Halbriese mit knappen Worten und setzte sich an einen Tisch und genemigte sich eine Flasche Wein.

'Freundlich sein, pah...darauf wird doch hier nirgends wirkich wahren Wert gelegt, im Gegenteil. Ein freundliches Auftreten macht die Leute in dieser Stadt nur noch misstrauischer...'

"Was soll ich groß mit dennen reden, ich weiß ja selber nicht worum es geht", beginnt Omraxar laut zu sich selbst als Keledorn bereits die alten Stiegen hinaufgegangenwar und die Weinstube verlassen hatte.

Einige Minuten trank der Halb-Riese genüßlich an der Weinflasche und setzte, als diese dann leer war, zu einem Gebet an...
"Tempus, gibt mir die Kraft jeden niederzuwerfen, der sich mir in den Weg stellt, jeden zu töten, der mir nach dem Leben trachtet...auf das ihr Leben dem Kampf zum Opfer fällt, denn er ist das einzige was zählt. Lass mich die falschen Worte der Heuchler und Verräter erkennen, auf das ich ihnen die Zunge herrausreißen kann und dem Kampf nichts im Wege steht..."

Roglom

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[IC] - Die Nachteulen
« Antwort #11 am: 18.01.2006, 15:49:18 »
 Ein Stueck weiter die Gasse hinauf, an einer Kreuzung befindet sich ein Mann in zerlumpten und voellig durchnaessten Kleidern, der die Passanten anspricht, wahrscheinlich ein Bettler wie sie hier zu Haufen vorkommen. Das Viertel gehoert nicht wirklich zur Schokoladenseite Nerils. Deswegen machen auch die meisten Wachen einen Bogen darum.

Ansonsten scheint die Strasse aber leer zu sein.

Illidan Skyvaheri

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[IC] - Die Nachteulen
« Antwort #12 am: 18.01.2006, 17:36:28 »
 Nachdem er sieht das die Ersten die Taverne verlassen verlässt auch Illidan kurz darauf das Haus. Er tritt durch die Tür, sieht sich um und macht sich auf zur Heringstraße. Da er in der Nacht die Stadt ausgekundschaftet hat fand er die Hausnummer 66 recht schnell. Klopfend ruft er nach Bewohnern der Hauses. Nichts geschieht. Er sieht sich erneut um und erblickt den Eingang zu einem Keller. Illidan tritt heran und flüstert die Worte: " Eine Eule wirft ihren Schatten auf dieses Haus." Mit diesen Worten betritt er den Keller.

Omraxar

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[IC] - Die Nachteulen
« Antwort #13 am: 18.01.2006, 19:20:06 »
 Kurz müsstet ihr warten, doch laute Schritte gaben euch die Gewissheit zuimdest gehört worden zu sein. Ein schleifendes Geräusch war kurz darauf von der anderen Seite der Türe zu hören, und es dürfte sich wohl um einen alten Holzriegel gehandelt haben, denn schon wird die Tür zunächst einen Spalt und dann ganz geöffnet.

Der riesenhafte Kerl ist es, der euch die Türe geöffnet hat. "Kommt mit nach unten", beginnt er hastig die Besucher hereinzubitten, und schließt die Türe dann hinter sich durch den Holzriegel ab.

"Warten wir zunächst einmal bis alle gekommen sind"

Eine staubige Treppe führt nach unten und schon hier oben ist die Luft schlecht und stickig. Ihr erkennt jedoch einen schwachen Lichtschein der von der Treppe herauf zu euch dringt. Zuindest ein positives Zeichen, das ihr da unten nicht ersticken werdet.

Servina Alestra

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[IC] - Die Nachteulen
« Antwort #14 am: 18.01.2006, 19:41:03 »
 `Ein alter verstaubter Keller... na das fängt ja gut an...`denkt sie still bei sich.

Sie steigt langsam die Treppen als letzte hinab, der Arm an ihrer Seite locker angewinkelt. Kurz blickt sie sich durch den Kellerraum, bemüht nicht zu viel staubige Luft einzuatmen, und betrachtet die Weinregale. `Und Junggeselle ist unser Auftraggeber auch noch...` fügt sie in Gedanken an, dann knapp mit den Schultern zuckend wie um den Gedanken zu verscheuchen.

Die angebotenen Goldstücke und ihre Instinkte rieten ihr, weniger auf die Umgebung und mehr auf die anderen zu achten. Aufmerksam beobachtete sie sie, während sie sich überlegte, wieviel vertrauen sie ihnen entgegenbringen sollte... Am besten wohl gar keines, so wie ihr bestimmt auch kein Vertrauen entgegen gebracht wurde... Schade eigentlich, denn sie zog es vor mit Leuten zu arbeiten die sie genau genug kannte, um sicher zu sein das keiner ein Messer zücken würde wenn es um die Verteilung möglicher Beute ging, und derlei unprofessionalitäten mehr.

Jedoch war sie sich sicher, alsbald, spätestens wenn der Auftrag heraus war, anhand der Reaktion genauer über die Anderen Bescheid zu wissen.

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