Autor Thema: Kâliond Teluméhtar  (Gelesen 2412 mal)

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Kâliond Teluméhtar

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Kâliond Teluméhtar
« am: 30.01.2006, 20:08:04 »
 Trefferpunkte: 98/98

Zauber:
Grad 0 (SG 16): [_] [_] [_] [_] [_]
Grad 1 (SG 17): [X] [X] [X] [X] [X]
Grad 2 (SG 18): [X] [X] [_] [_] [_]
Grad 3 (SG 19): [X] [X] [_]
Grad 4 (SG 20): [_] [_] [_]
Grad 5 (SG 21): [X] [_] [_]


Zauberliste:

Spoiler: Klicke, um den Beitrag zu lesen


Zauberähnliche Fähigkeiten:
Licht beeinflussen (beliebig)
Unsichtbarkeit (1/Runde)
Schattenweg (1/2 Runden)
Schattenbilder   [_] [_] [_]
Schattenwandel [_]

Potion Belt, masterwork
Antidot x 2
remove curse x 2
neutralize poison x 1
lesser restoration x 3
Blindsight x 1

Wealth

PM 30
GM 47
SM
KM

Carrying Capacity

light: 33 lb
current: 20,5 lb

Kâliond Teluméhtar

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Kâliond Teluméhtar
« Antwort #1 am: 01.02.2006, 21:03:46 »
 Zustände:

Noch getragen:
Circlet of persuasion, Earrings of charisma+4, Vest of resistance+5, Belt of many pockets, Ring of arcane might

Im Belt:
Shadow Cloak of Netheril, Bracers of storing, Gloves of Dexterity+4, Ring of the nine Lives (5 Charges left)

- Protectives - Mithral shadovarian Chainmail + 3, Deathward;
Mithral Buckler + 6; Ioun stone, dusty gray prism (+1 ins.AC); Ioun stone, midnight blue sphere (+2 Con)
Brooch o shielding

- Else - metamagic rod of silent, metamagic rod of extend (lesser) scarab - golembane, armband of black spheres (+5 perform), sending stone

- Wands -
of enervation, of Orb of Force, of Orb of acid(lesser), of Unluck




Buffs:

Undetectable Alignment, Magical Aura auf Gürtel
Alter Self, Tongues, Glibness - 140 min

2x MAgical Aura auf Gegenstände von Farsay und Sanguix

Negative Effekte:






Current HP:                           98    

Kâliond Teluméhtar

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Kâliond Teluméhtar
« Antwort #2 am: 04.02.2006, 17:43:26 »
 Vorgeschichte, Teil 1:

Die Dunkelheit wand sich vor seinen Augen, als die Schemen ihm Platz machten, ihm, dem Gehetzten, dem Gejagten - gefallen aus einer Heimat, welche ihn nicht vermissen würde.
Kâliond Tharrant rannte weiter. Die Geister seiner Phantasie, welche aus der Landschaft krochen, ließen Wellen nackter Panik ein ums andere Mal gegen seine innere Fassung anbranden und es war bloß die Furcht vor etwas viel schrecklicherem, die ihn vorwärts trieb, seinen Beinen befahl weiterzulaufen.
Seine Lunge brannte, als stünde sie in Flammen und vor allen anderen Geräuschen war es das Hämmern seines eigenen Herzens, welches der junge Bürger Tultanthars wahrnahm.
Er sah einen Hauseingang, schemenhaft, unwirklich, doch nichtsdestotrotz wie ein seidener Faden für den im Abgrund Hängenden.
Mit letzter Kraft warf sich der Flüchtende durch die Türöffnung und robbte auf allen Vieren weiter durch den Schutt, weiter hinein in das verzerrte Abbild eines Turmes längst vergangener Zeiten.
Alle seine Glieder schmerzten und die Erschöpfung begann an seinem Willen zu zehren.

Nichteinmal einen ganzen Tag war es nun her, dass er Tultanthar unfreiwillig verlassen hatte.
Der Fremde mit dem schmutzig-weissen Umhang war schon dagewesen, als Kâliond die Halle unter Naxtors Etablissement betreten hatte.
Die Wettkämpfe waren zwar illegal, doch sie brachten eine beträchtliche Summe. Selbst eine Stadt wie Tultanthar, in der die archaischen Rechstsysteme Netherils überdauert hatten, war nicht frei von Bestechung und Korruption.
Die Gladiatorenspiele waren von Beginn an erfolgreich gewesen, das Publikum hatte angebissen, wollte mehr. Und so waren aus den einzelnen Verwundungen blutige Kämpfe auf Leben und Tod geworden, für die es "Freiwillige" zu beschaffen galt.
Welrum'zar hieß die neue Ebene, die in die Stadt gegraben wurde, auf Befehl Hochprinz' Telamonts höchstpersönlich, so hieß es. Hauptsächlich Straftäter waren an den Arbeiten eingesetzt, viele von Ihnen starben und der Fortschritt ging langsam voran. Hier hatten Kâliond und Naxtor Tharrant, die eine schäbige kleine Schenke in Alan'zar führten, weiteres Potential gesichtet. Ein, zwei Gespräche, einige Säckchen voll Gold und ein neuer Fluß an Gladiatoren war erschlossen gewesen, welcher sich zur Begeisterung des Pöbels aus den Heruntergekommensten und Ehrlosesten aus ihren eigenen Reihen zusammensetzte.

Kâliond hatte dem Fremden keine Beachtung geschenkt, er kannte die Männer, die am Eingang Dienst hatten und vertraute Ihnen, da es ebenso um Ihr Leben ging, wie um sein eigenes.
Es war schon etwas spät, die Menge, die geschützt von rostigen Stahlspitzen auf die angeketteten Kontrahenten hinabsah, wollte, weswegen sie hergekommen waren, weswegen sie gutes Gold gezahlt hatten.
Sie erkannten Kâliond, der sich auf die kleine Tribüne begab und das leicht erboste Gemurmel erstarb.
Das Warten hat sich gelohnt! begann der hochgewachsene, leicht gelockte Mann mit der hellgrauen Haut. Kâliond liebte es, wenn sie ihm aus der Hand fraßen und mittlerweile war er daran so gewöhnt, dass er ihre Aufmerksamkeit brauchte, wie das tägliche Brot. Auch heute, verehrte Damen und Herren, wird nur einer der beiden Kontrahenten den blutigen Ring lebend verlassen. Kurz blieben seine Augen an einem Mann in dunkelweißem Umhang hängen - ein neues Gesicht - sorgsam gestutzter Kinnbart, berechnender Blick, Glatze - Kâliond lächelte bei dem Gedanken an das Gold, welches auch er hier lassen würde, und fuhr fort: Zu meiner Linken - Jhankor, der Schlächter - Sieger in sieben Kämpfen, Henker Gertins, Helrors und der anderen paar! Seine Waffe ist das Langschwert, welches er "den Schnitter" nennt, und das zurecht!
Hoffnungsvoll und zu allem entschlossen sah der mit Narben übersähte "Schlächter" in die Reihen der geifernden Menge. So er siegreich blieb, war dies heute sein letzter Kampf - so waren die Regeln.
Und zu meiner rechten, das Übel des Welrum'zar, das Geschöpf der Gruben - Doldramoth .... Verurteilt wegen mehrfachen Mordes, eine Kreatur ohne den Verstand eines denkenden Lebewesens, geboren um zu töten, lebend, um Leid zuzufügen! Verächtlich blickte Kâliond auf das "Übel" herab. Anders als sonst, hatte er diesmal nicht übertrieben. Doldramoth war tatsächlich ein widerwärtiges Scheusal ohne Ehre, ohne Hemmung, ohne jede Moral. Ein Kind der Grube eben. Kâliond hoffte stark darauf, dass Shar Jhankor den Sieg schenken würde.. Einen scheußlichen, blutigen, und zutiefst unschönen Sieg.
Kâliond lächelte. Er hob die Hand und die Wärter ließen die Ketten loß, woraufhin sich die Kontrahenten normalerweise umkreisten. Nicht so heute - Doldramoth stieß einen markerschütternden Schrei aus und stürzte sich auf den "Schlächter". Mit seiner Keule wehrte er den seitlichen Schlag ab und warf sich auf seinen Gegner. Die Kämpfenden rollten sich herum und ein Keuchen ertönte, das im Publikum seinen begeisterten Widerhall fand. Mit einem Mal färbte Blut die Arena, und aus dem Gewirr der Leiber erhob sich, mit blutverschmiertem Maul grinsend .. Doldramoth. REgungslos lag der Leichnam des Schlächters mit geöffneter Kehle da.
"Sitz"ertönte da eine herrische Stimme neben Kâliond, der sich wütend umwandte. Kaum einen Meter von ihm entfernt stand der Kerl in der grauweißen Robe und lächelte kalt in die Arena hinab. Hinter ihm standen die zwei Wachen, Rahk und Grildan und stierten tatenlos in die Leere..
Hier steckst du also, unartiger Doldramoth.. Armes Geschöpf, so also ist dir mitgespielt ... Während noch Doldramoth hechelnd zu seinem offensichtlichen Herren hochsah, zersplitterte im unteren Teil der Arena die Wand und im hinteren Teil der Zuschauerränge wurden Schrei laut.
 - Die Wachen! - Kâliond fluchte und wollte sich in Bewegung setzen. Er lief zu der kleinen Türe, die aus der Loge führte und hörte auf halbem Weg Kampfeslärm, Schreien.
Er wandte sich verzweifelt um und erblickte mit Entsetzen, dass aus dem Staub der Steine eine schattenhafte und doch anmutige Kreatur geglitten war - ein Mann mit dunkelgrauer Haut, aus deren Oberfläche kleine graue Schlieren wie Rauchfäden sich erhoben. Die schwarze Robe verlief sich ins Nichts und in der Hand hielt er einen gewaltigen Zweihänder.
"Leevoth" zischte der Grauweiße - verdammt sollst du sein!

Mit einem geifernden Knurren warf sich Doldramoth "Leevoth" entgegen, der seine mächtige Klinge eine Drehung beschreiben ließ und einen schnellen Schritt unter dem Körper der Bestie hinwegtat.
Neben Kâliond setzte Doldramoths Herr zu einigen Gesten an, während unter ihm, hinter dem schattenhaften Kämpfer liegend, sein Geschöpf, sauber in zwei Hälften getrennt, seine letzten Atemzüge tat.
Einige glühende Geschoße rasten auf Leevoth zu und .. wurden von dessen schwarzer Gewandung aufgesogen. Leevoth trat in den Schatten, den die Tribüne warf und erschien direkt hinter dem Grauweißen. Er schwang seinen Zweihänder und schlitzte seinem Gegner die Robe auf, doch eine grünlich schimmernde Barriere fing den Schlag ab.
Kâliond entschloß sich, das es Zeit war zu handeln. Die Karten wurden gerade neu gemischt und so er nicht ganz zuunterst zum Liegen kommen wollte, so tat er gut daran, sich für eine Seite zu entscheiden. Schnell entschlossen zog er seine schwarzlederne, mit Glasstücken durchflochtene Peitsche und bereitete sich darauf vor, den Grauweißen zu schlagen, wenn er zu seinem nächsten Zauber ansetzen sollte.

Der Fremde tat eine ausschweifende Geste und Kâliond ließ die Peitsche knallen, die den Fremden in ebenjenem Moment berührte, als er die Geste fertiggebracht hatte. Ihre Blicke kreuzten sich und Kâliond sah Schmerz darin ... Wut ... und Rachelust. Dann fühlte er sich herumgeworfen und in die Länge gezogen.

Hart schlug er auf dem Dach auf und begann augenblicklich zu rutschen, da ihm die rutschige Oberfläche keinen sicheren Halt boten. Einen Augenblich später hatte er sich an einer hervorstehenden Dachschindel angeklammert und richtete, mit hervortretenden Fingerknöcheln an die Schindel gekrallt nach oben, wo gerade Leevoth aus dem Schatten eines Erkers trat. Er richtete seine Klinge in Richtung des Grauweißen - Mit besten Grüßen von Hardrune, Ryvvik, zu Schade, dass deine Loyalität sich als so dünnwandig herausgestellt hat. Mit diesen Worten durchschnitt die Klinge die Luft und bohrte sich tief in die Brust des Gegenübers. Ryvvik keuchte und griff mit den Fingern nach der Klinge, welche Leevoth nun zu drehen begonnen hatte. Blut rann in Kâlionds Richtung, immer größer wurden die Rinnsale, während ober ihm Ryvvik in die Knie ging. Offensichtlich wollte er etwas sagen, doch ein Schwall dunkelroten Blutes erstickte seine Worte im Keim. Mit einer brutalen Geste riß Leevoth seine Klinge zurück und mit glasigen Augen kippte der Gerichtete zur Seite um, in Kâlionds Richtung !
Langsam rutschte der Leichnam auf Kaliond zu, der verzweifelt mit der Peitsche ausholte, während er sich nur mit der linken Hand festhielt. Sie fand ihr Ziel und wickelte sich um einen Gibel unweit des Dachfirstes. Kâliond klammerte sich an seine Peitsche und gab seinen ursprünglichen Halt auf, geradenoch rechtzeitig, bevor Ryvvik an ihm vorbei rutschte, in die Tiefe.
Kâliond sah ihm nach und realisierte mit Schrecken, dass er geradewegs über dem Nichts baumelte. Unter ihm erstreckte sich die gräßliche Einöde der Schattenebene. Ryvvik hatte sie scheinbar bis an den äußersten Rand Tultanthars gebracht!
Mit verbissenem Gesichtsausdruck sah Kâliond zu Leevoth hoch, der hochaufgerichtet den Dachfirst entlangschritt, auf en Gibel zu.
Kâliond wollte ihn anflehen, ihn um Hilfe bitten, doch aus seiner krampfhaft atmenden Brust kam kein Wort.
Leevoth hatte den Gibel erreicht und sah auf ihn hinab. Erbärmlich... meinte Kâliond ihn zischen zu hören, dann schnitt er die Peitsche durch.