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Autor Thema: Schatten über Silbrigmond  (Gelesen 36798 mal)

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Gargho Faerilil

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Schatten über Silbrigmond
« Antwort #15 am: 16.02.2006, 14:39:27 »
 Anerkennend hob Gargho eine Augenbraue. Solch fortgeschrittene Magische Künste hätte er ihm nicht zugetraut. Vielleicht sollte man Keltas nicht unterschätzen. Er schien sich außerdem als Einziger in die Hierarchie einzuordnen und könnte noch ein nützlicher Alliierter werden.
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Shar

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Schatten über Silbrigmond
« Antwort #16 am: 16.02.2006, 15:07:00 »
 Zehn Minuten lang war es still. Naja, es wäre still gewesen, hatte die Natur nicht so gräßliche Laute von sich gegeben. Der Laut eine Eule schien von der Rückkehr des Tûlantas zu kunden. Sie landete an der gleichen Stelle von der sie weggeflogen war. Ein "Ich bin es, Keltas", ließ wohl entgültig jeden Zufall ausschließen.

Die Eule verwandelte sich wieder zurück in die mächtige Statur des Kriegers.
Kurz wartete er bis Gargho ihm seine Aufmerksamkeit schenkte und begann dann zu ihm gewandt:
"Ich konnte 8 Elfen enttecken. 4 sind gerüstet in Kettenhemden und dürften Rapiere als Waffe führen. 3 waren in Roben gekleided. Wohl arcane zauberer. Einer wieter trägt einen Vollplatte. Ich konnte das Symbol der Selune erkennen. Sie alle begleiten eine Kutsche, die von 2 Pferden gezogen wird. Wir werden sie also hören. Die Kutsche ist scheinbar von einem extrem hellen magischen Lichteffekt erfüllt, der weit über den normalen Effekt eines Licht-Zaubers hinausging, soviel konnte ich erkennen.
Die Truppe scheint gut bei Kräften, ich konnte keine Anzeichen von Müdigkeit bei den Tagaktiven Elfen erkennen. "


Er ließ die gesagte Informationsmenge kurz einwirken.
"Was schlagt ihr also vor, Faer'thir", begann er wieder an Gargho gewandt.

Gargho Faerilil

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Schatten über Silbrigmond
« Antwort #17 am: 16.02.2006, 15:20:59 »
 Nur kurz überlegte der Fae'thir, dann hatte er sich einen Plan zurechtgelegt.

"Zunächst müssen wir den Lichtzauber bannen und den Bereich in absolute Dunkelheit tauchen. Dann würden sich sicherlich Zauber anbieten, die auf einer ganzen Fläche großen Schaden verursachen oder verhindern, dass unsere Gegner fliehen können. Zuallererst müssen wir die arkanen Zauberwirker ausschalten, dann erst die anderen. Das Überraschungsmoment ist existentiell, also sollte jeder darauf achten, aus dem Radius des Lichtzaubers zu bleiben und sich so zu verstecken, dass es auch ausreicht, wenn sie unsere Unsichtbarkeitszauber durchschauen. Unsere Umhänge sollten uns dabei behilflich sein."

Ohne weitere Fragen abzuwarten, versteckte Gargho sich wieder hinter seinem Baum, der wohl ausreichend weit entfernt von der Straße sein dürfte.
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Sanguix Verenal

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Schatten über Silbrigmond
« Antwort #18 am: 16.02.2006, 17:02:49 »
 "Der Tûlantas hat ja ein Köpfchen auf den Schultern... Den sollte ich lieber nicht unterschätzen."

"Soso, lebende elfische arkane Zauberer?", spricht Sanguix beinahe schnurrend, als sie Keltas' Bericht vernommen hat. Sie lässt sich die Lage durch den Kopf gehen und nickt dann, obwohl sie unsichtbar ist. "Um die Fluchtwege werde ich mich kümmern, besser gesagt, einige sehr loyale Verbündete. Faer'thir Faerilil, wenn Ihr das gräßliche Licht gebannt habt, werde ich mich um die Verdunkelung bemühen. Das Schlachten sollte erst beginnen, wenn das Gebiet abgesichtert ist," erklärt die Arkanstin, in entschlossenem, fachkundigen Ton.

"Das wird sicherlich ein prächtiges Schauspiel werden... Und hoffentlich werde ich meine "Freunde" einschätzen können."

Die Shade bewegt sich hinter den Baum, in dessen Schatten sie sich bereits verborgen hat, und spricht einen einfachen Zauber.

Shar

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Schatten über Silbrigmond
« Antwort #19 am: 16.02.2006, 18:08:34 »
 Lange hatte er versucht sich dagegen zu wehren, aber jetzt war es wohl um ihn geschehen. Die hübsche Shade-Frau Sanguix Verenal hatte ihn, bewusst oder unbewusst, in seinen Bann gezogen. Die bezaubernde Stimme, das elegante Auftreten, die markellose Figur....all das in Verbinung mit der Tatsache, der er wohl viel zu lange mit keiner Frau mehr zusammen war gab ihm den Rest und er brachte es nicht fertig den Blick von ihr zu nehmen, bis sie sich hinter dem Baum versteckt hatte.

'Keltas du Narr, warum musst du dich unbedingt bei solch einer wichtigen Mission in eine Frau verschauen...'

Als Sanguix aus seinem Sichtfeld verschwunden war, versteckte er auch sich in den Ästen eines Baumes, der er mit einem Schattenschrit erreichte.

Farsay Awindal

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Schatten über Silbrigmond
« Antwort #20 am: 16.02.2006, 19:21:33 »
 Erst hatte der Priester noch überlegt die Augen des Schwertträgers mit seinem Geist zu infizieren, hatte dann aber doch auf den Einsatz dieses etwas schmerzhaften Rituals verzichtet.

"Ich denke es sollte keine schwierige Aufgabe für unsere Gruppe sein ein halbes Dutzend Elfen ins Reich der Toten zu verbringen. Diese Aufgabe überlasse ich gerne Euren Kräften.
Ich werde mich um jene kümmern die zu schwach waren Mystras Gewebe zu entweichen.
Was die Planung angeht, werde ich mich in der Nähe derer aufhalten die Shars dunklen Segen benötigen.

Und nun, Tulantas Faerilil, senkt Eure Zauberresistenz. Ihr werdet in den Genuss des Platinrings kommen - für den Rest dieses Tages. Doch sollteet ihr nicht vergesen Euch nicht zu weit von mir zu entfernen."


Vaithar Awindal sprach ein Gebete, umgab sich selbst mit einer düsteren Aura und nahm dann die Hand des Tulantas. Mit seinem heiligen Shar Symbol, einer Rasierklingenscharfen Scheibe, schnitt er dem Krieger eine Wunde in die Handfläche und vollführte das selbe Ritual bei sich. Dann presste er die Wunden gegeneinander. Schattenhafte Fahnen stiegen auf als der Priester mit tiefer Stimme des alten Nesseril sprach "Euer Schmerz vergießt mein Blut." Wenige Sekunden später hatten sich beide Wunden vollkommen geschlossen. "Verschwendet nicht zu viel von meinem Blut, Tulantas!" übermittelte der Vaithar während er dem Krieger in die Augen sah.

Wo soll nun die Position des Tulantars und des Vaithars sein, Faer'thir war der abschließende Gedanke in die Umgebung.
TP: -10 / 57

aktives Bestiarium: -
Bestiengeist der Konstitution TP: -

Shar

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Schatten über Silbrigmond
« Antwort #21 am: 17.02.2006, 00:27:47 »
 26. Kytorn (2:40) 1372 (Year of Wild Magic)

Es dauerte noch weitere 10 Minuten bis ein Licht hinter einem Hügel, etwa knapp 100 Meter entfernt auftauchte. Der Lärm verriet, das es sich wohl um eine Kutsche Handeln musste. Es dürfte sich wohl um die Gesandtschaft aus sielbrigmond handeln, die Dunkelheit der Nacht hier verdränkte. Der Vorteil dieser Tatsache war, das ihr sie so schon von weiteren genauer erkennen konntet.

Wie Keltas berichtet hatte, wurde die Kutsche von 4 Soldaten in Kettenrüstung flankiert. Ein Mann in Vollplate saß vorne neben den Kutscher. Elfen in einer silbernen, weißen und einer blauen Robe gingen ebenfalls neben der Kutsche her. Wer oder ob sich jemand darin befand ließe sich auf den ersten Blick nicht ausmachen. Auch als sie näher herankamen erkannte man nichts, da ein Vorhang das innere der Kutsche verbarg.

Sie schienen nichts von ihrem vermeidlich tödlichen Schicksahl zu ahnen. Die Schatten waren in ihrem Element zu gut versteckt.

INITIATIVE

Shar

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Schatten über Silbrigmond
« Antwort #22 am: 17.02.2006, 18:59:58 »
 Rundenzusammenfassung 1:

Als die Prozession in Sicht kommt, intoniert Sanguix einige düstere Silben: "Mortem subitam deflecto." Nun schützt eine unsichbare Hülle die Arkanistin vor einigen sehr gemeinen Zaubern.
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Nachdem sich der Vaithar mit diversen Schutzzaubern eingedeckt hatte, kommt die Kutsche endlich in Sicht. Er wirkt einen letzten Schutzzauber und wartet ab wie die zwei Faer'thir diesen Hinterhalt beginnen würden.
Mit einem kleinen metallernen Stab in der Hand erwartet er den Mondanbeter. Diese Nacht jedoch würden schwarze Wolken den Mond bedecken. Und die Dunkelheit war die Zeit zu handeln... Ein grimmiges Grinsen machte sich auf dem Geicht Farsays breit. "Bald ist es um dich geschehen, mein Freund..."
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Gargho schätzte die Situation ein.
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Keltas konzentrierte sich, und verwandelte sich abermals mithilfe eines Cocoons als Komponente in ein anderes Wesen. Diesesmal wählte er keine hier heimische Form, sondern etwas, das ihm im Kampf zum Vorteil gereichen würde. Er hasste die vertreter dieser Wesen wohl mehr als alles andere, was man in den himmlichen Ebenen von Celestia fand, dennoch kam ihm die Form sehr gelegen. Seine dunkle Haut färbte sich in ein strahlendes weis, seine Augen formten sich zu schlitzen, seine Ohren wuchsen zu denen eines Halb-Elfen, jedliche Pigmente verblassten auf seiner Haut, wenngleich Größe und Form sich diesmal kaum veränderten. Es sah nun aus wie ein Ghaele, ein Eladrin und somit ein chaotisch-guter Vertreter von Celestia
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Kâliond wollte vorerst darauf verzichten, weitere Zauber zu sprechen, die ihm im Kampf zum Vorteil gereichen würden. Er hatte keinen Zweifel, dass sie, gestärkt von Shars Gunst, siegen würden.

Als er allerdings die Verwandlung des Tûlantas beobachtete, war er kurz im Zweifel darüber, ob er Verachtung oder Belustigung empfinden sollte. Er entschied sich für Zweiteres und formte das Gewebe um sich herum wie ein Töpfer den Ton. Er vollführte eine ziehende Bewegung, begann sacht in der Luft zu schweben, während seine Züge sich streckten und die reptilienartigen Züge eines Ravids annahmen.
Kâliond grinste, wobei er sich bewußt war, wie hinterhältig diese Grimasse in seiner derzeitigen Form aussah.
Die Streiter des Lichts werden verwundert sein, von Wesen des Guten und der positiven Energie aus derDunkelheit heraus attackiert zu werden..
Die schlangenhafte Kreatur bewegte sich mit unhörbaren Bewegungen durch die Luft in das Geäst des Baumes über dem Ghaele und wand sich um den Stamm, wobei sie förmlich mit dem Geäst zu verschmelzen schien.

Shar

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Schatten über Silbrigmond
« Antwort #23 am: 18.02.2006, 23:08:43 »
 Rundenzusammenfassung 2:

Gargho, der jetzt die richtige Situation für einen Angriff sah, trat hinter dem schützenden Baum hervor und murmelte arkane Worte. Er hatte vor, den Lichtzauber und etwatige andere Zauber innerhalb sowie außerhalb der Kutsche zu bannen.

Gargho rief: "Mein Bannzauber ist fehlgeschlagen, jemand anderes muss sich dem Licht annehmen!"

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"Schreit noch lauter - damit uns jeder hören kann" übersandte der Vaithar knapp an den Anführer. Dann nahm er sich der Aufgabe an.

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Die Arkanistin kümmert sich derweil um die versprochenen "loyalen Verbündeten", zumindest die ersten zwei. Sie pickt zwei kleine Kreuzspinnen aus, die an dem Baum auf Insekten lauern, und intoniert ein "Araneae auctae sint". Die winzigen Tierchen beginnen zu wachsen und nehmen bald die Größe eines Pferdes an. "Wartet ab," befiehlt die Shade den Geschöpfen.

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Irgendwie hasste er es, diese Fähigkeit zu einem so frühen Moment Preis zu geben, doch der Anblick der Schattenmagie, die an den lächerlichen Kunststücken dieser Ungläubigen scheiterte, verärgerte ihn.

Ich werde das Licht vernichten. Allerdings muß ich dafür die Distanz verringern. Ich werde etwa 10 Sekunden brauchen lies er in den Köpfen seiner Mitstreiter erklingen, während seine linke Hand einen kleinen Fetzen schwarzer Seide hervorzog, in welchem eine Nadel versteckt war.

Mit einer ebenso raschen Geste wie Handbewegung sorgte er dafür, dass seine schon beträchtliche Geschwindigkeit weiter gesteigert wurde.

Dann schlängelte sich der Ravid vorsichtig zwischen den Bäumen näher an die Kutsche heran. Die unheilige Macht seiner Göttin würde die Ketzer in die verderbende Finsternis reißen, dessen war er sich gewiß. Gespannt und mit einer gewißen Euphorie suchte er hinter den ausladenden Ästen einer Eibe Deckung.

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Kurz wandte sich der Tulantas resignierend um zu Farsay und zuckte mit den Schulern,  verschandt im Schatten des Waldes und taucht hinter Kaliond wieder auf. "Ich werde euch den Rücken freihalten bei eurem Vorhaben", nickte er Kaliond zu.

Shar

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Schatten über Silbrigmond
« Antwort #24 am: 19.02.2006, 22:36:01 »
 Kaliond und Keltas merken sofort, als sie in die difuse Lichtaura eintraten, das etwas an dem Licht höcht unangenehm war. Wenngleich sie weit genug davon entfernt waren, um ihre Schattenfähigkeiten zu behalten, war es ihnen nicht ganz geheuer.
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"Was geht hier vor?", wandte sich einer der Wachen fragend um. "Ein Angriff!", rief der Kutscher in Vollplate. "Formiert euch, Soldaten. Sie kommen von Waldrand!" Sofort brachten sich die Wachen besser in Stellung.
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Für Shar .. Die schlanke Gestalt des echsenförmigen außerplanetaren Lebewesens flog in einem eleganten Bogen über die Wachen der Eskorte hinweg, geradewegs nach der Drehung auf die Kutsche zu. In der Klaue umklammerte sie die Materialkomponente für den Zauber, der das gräßliche Licht im Keim ersticken würde.

Beim Kutschbock bremste die mittlerweile wütend dreinsehende Kreatur abrupt ab und intonierte eine äonenalte Silbe. Ihre Klaue streckte sich gegen das gleißende Licht und verhüllte die Helligkeit mit unheiliger Schwärze.
Als das Licht gewichen war, verzogen sich die schmerzvoll und wütenden Gesochtszüge des Shades zu einem finsteren Lächeln und ein dunkel-glitzernder Stahl erschien in seiner Hand.
Eine einfache Regel aus Thultanthar besagt: Dunkelheit vertreibt das Licht...so auch in diesem Fall.
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Kelas in der Form eines Gheale hat nur darauf gewartet, das der Thelumentar endlich eine Initiative setzt. Mühelos hält er mit dem schnellen Ravid Schritt und kommt knapp hinter ihm zum Stillstand, direkt über einem der Magier. Die celestische Kreatur blickte auf den Magier herab: "Sei geehrt Elf, du wirst das erste Opfer unseres Feldzugs sein." Keltas griff die Violette Klinge fest, und schnitt mit der schwarzen Klinge mit voller Wucht auf den Elfen hinaub. Nur noch eine Fackel an der Kutsche beläuchtete momentan die Scenerie, sodass es dem Elfen Wohl auch schwer fiel, Keltas überhaupt vernünftig zu sehen.
Der Krieger hatte Pech, und der magier konnte dem gezielten Schlag tatsächlichg ausweichen.
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B]"Lasst euch nicht täuschen von ihrem Aussehen."[/B], rief der Kleriker, "Dies sind böse Wesen, tötet sie."
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Dieser Kleriker schien die Befehlsgewalt über die Gruppe zu haben. Ihn auszuschalten, würde die Koordinierung der Gegner wahrscheinlich erschweren. Diesem Kalkül folgend, verschwand Gargho im Schatten und tauchte hinter der Kutsche wieder auf. Dann zielte er auf den Kleriker und ließ eine Prise Staub auf einen kleinen Magneten rieseln. Auch einige arkane Worte waren zu vernehmen. Beinahe sofort schoss ein Strahl verdichteten Schattens auf den schwerfälligen Gottesdiener in schwerer Rüstung zu.
Als Gargho den Kleriker mit seinem Strahl traf zuckte dieser kurz zusammen, er scheint sich aber Erfolgreich der Schattenhaftne Essenz wiedersetzt zu haben. Wie aus dem nichts schien jedoch jedoch Zauber um den Kleriker aufzutauchen, die ihn nun umgaben und scheinbar schützten. "Wer seid ihr, Schattenwesen, und was wollt ihr von uns. Wir sind vielleicht breits euch zu geben, wonach ihr verlangt?", begann der Priester Selune der scheinbar bereits einen unangenehmen Ausgang für ihn befürchtet.
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"Beeindruckende Inkompetenz," schüttelt Sanguix ob der erfolglosen Versuche, das Licht zu bannen, den Kopf. "Gib dein bestes, Teluhméhtar..."
Um die Feinde zu bedrängen, webt die Arkanistin bereits einen neuen Zauber aus der Schattenessenz. Dunkle Tentakeln sprießen aus dem Boden ganz in der Nähe der Kutsche, nach einigen unglückseligen Wächtern greifend.
"Geht dorthin," befiehlt die Shade dann den Spinnen, auf einen Baum im Osten weisend.
Die Spinnen machten sich auf den Weg durch den Wald und die Tentakeln zeigten ihre vernichtende Wirkung. Alle 4 Elfen im zielbereich schienen gefangen.
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Nach einem kurzen scherzvollen aufschrei teleportierten sich zwei der Magier aus der Zone der Tentakeln heraus. "Wer, was seid ihr", sprach der andere Magier zu Keltas, der um ein Haar sein Leben verloren hätte. Ohne eine Antwort abzuwerte machte einen Schritt zurück und zauberte 5 magische Kugeln herbei die sich den Weg Richtung Keltas bahnten. Ohne Zeit zu verschwenden spricht er einen weiteren zauber und versucht Keltas damit zu treffen.
Sein Bemühen war vergebens. Der Erfahrene Shade wurde nicht einmal angekratzt.
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"Interessant, dass ihr Euch gegen den ersten Zauber wehren konntet - Selûnist. Aber seid ohne Sorge, dass was wir von Euch wollen beinhaltet Euer aller Tod. Alleine schon Eures Glaubens wegen. Leider bin ich nicht in der Stimmung große Worte zu wechseln, wollt Ihr mir noch Euren Namen verraten ehe ihr sterbt?" Mit einem kurzen - tausendfach geübten Fingerzeig vollendet Farsay eins seiner liebsten Rituale, ehe der Mondpriester dem Tod in die Augen sieht.
Der Zauber prallte am Zauberschild der Selunisten ab.
"Stärker als ich dachte..." Mit einem weiteren unheiligen Ritual beschwört der Vaithar zerstörerisches heiliges Feuer um den Selûnist zum Tode zu verbrennen.
Farsay hatte wirklich Pech, anders konnte man dies nicht ausdrücken denn....
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Beide Zauber des Vaithar wären wohl vernichtend gewesen, doch beide Prallenten an den Zauberschild des Selunepristers ab. Dieser wandte sich besorgt zu seinen Begleitern um. "Haltet stand, in Namens Selûne's, haltet stand." Langsam erhob er sich fliegend etwa 4 Meter in die Luft. Seine Rüstung reflektierte das wenige Licht, das die Fankeln an der Kutsche boten. An seiner Stirn glänzte ein silbererner Reif, in dessen Zentrum ein Halbmond zu sehen war. Ohringe und ein Amulet zierten sein Haupt. Auf der Brust seiner Voll-Rüstung und auf seinem großen Schild glimmte das Zeichen Selunes in voller Pracht. Der Elf hatte langes gelocktes blondes Haar und eine für einen Elfen kräftige Statur. Er streckte seinen Streitkolben gegen den schwarzen Nachhimmel und rief die positive Energie der Mondgöttin herbei, welche er in seinen nächsten Zauber bündelte. Nur ein Wort kam über seine Lippen. Es war von unglaublicher Klarheit und Reinheit - das HEILIGE WORT der Silbernen Dame erklang in euren Ohren, und es war unerträglich....
Nur mit mühe konnten die Schatten dem Wort widerstehen, das sie fast auf die Schattenebene geschleudert hätte. Gargho hatte einmal mehr davon profitiert, dass seine Zauberresistenz stärker war als die vieler Shades, und so konnte er als einziger dem Blind und Taubheitseffekt des heiligen Worten trotzen

Shar

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Schatten über Silbrigmond
« Antwort #25 am: 20.02.2006, 17:57:30 »
 Die beiden Elfenkrieger hattn ihre liebe Not mit den Tentakeln und versuchten sich herauszuwinden. Die anderen beiden machten je einen Schritt auf Keltas zu und versuchten ihn mit ihren Rapieren zuzusetzen.
Mehr als zwei Spiegelbilder konnten sie jedoch nicht treffen.
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Der Überfall schien sich mehr und mehr zu einem Disaster zu entwickeln. Dieser Selune-Kleriker schien widerstandsfähiger zu sein, als es zunächst den Anschein hatte. Trotzdem wählte Gargho erneut einen Zauber, der den Widerstand sofort brechen konnte, auch wenn es vielleicht fehlschlagen könnte. Er murmelte einige Worte und zeigte auf den Kleriker, der daraufhin in die Schattenebene gezogen wurde. Danach trat der Fae'thir einen Schritt zur Seite und zog eine Schriftrolle, die vielleicht erforderlich werden würde, wenn dieser Zauber wieder misslingen sollte.
Der Wille des Selûne Priesters schien nicht leicht zu brechen. In stoischer Ruhe konnte er den Zauber des Faer'thir abwehren.
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Es war unerträglich, immer und immer wieder hallte das Wort des Klerikers Keltas Kopf wieder. Er konnte sich nicht konsentrieren, konnte die Augen nicht öffnen...Nur seinem langen Training war zu verdanken, das er sich überhaupt noch bewegen konnte...
'Was tun...wie gräßlich...Defensive...welche Möglichkeiten...Geschwindigkeit...Reichweite...Sichtweite...noch nicht....der Vaithar....', "Vaithar, könnt ihr mir helfen", fragte er in die Dunkelheit, die er wahrnahm. So entschied sich Keltas doch zu verweilen, nicht jedoch, ohne sich zusätzlich abzusicher. Keltas begann zu blinken und flog weitere 10ft nach oben.
Er bekam keine Antwort, er konnt ja auch nichts hören....
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"Attacke!", befiehlt Sanguix den gigantischen Spinnen, und tritt sogleich in den Schatten des nächststehenden Baums - um gleich darauf wieder aufzutauchen, diesmal unweit des Vaithar. "Virtutem rapio," lässt sie vernehmen, und vollführt eine Geste, mit der sie die Negativa kanalisiert. Wellen aus Nichts und Negation branden über die Elfen hinter der Kutsche hinweg, um ihnen die Kraft zum Zuschlagen und Parieren zu rauben
Die Spinnen setzten zum Angriff an und der Zauber war erfolgreich. Sofort konnte sie genüßlich mitansehen wie ihre Feinde vor Schwäche beinahe zusammensackten. Allein das Zauberschild des Priester schien nicht leicht zu überwinden zu sein.
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Etwas in seinem Inneren wand sich wie ein getretener Wurm, einem Fisch gleich, der an Land geworfen wird..
Mit vor Wut und Schmerz verzerrtem Gesicht flog der Ravid, der sichtlich ins nichts starrte, schräg nach oben und der Stab in seiner Hand verschwand so plötzlich, wie er gekommen war. Seine Klaue tastete nach seinem Trankgürtel und fuhr die eingekerbten Verschlüsse der Phiolen entlang, bis sie zitternd eine von ihnen hervorriss.

Kâliond entkorkte mit den spitzen Zähnen und schüttete den Inhalt in das reptilienartige Maul.
Schlagartig wurde er sich seiner Umgebung wieder bewußt, und das auf eine vielfach präzisere Art und Weise als zuvor, jedoch war ihm alles außerhalb 9 Meter Reichweite in ebenso vernebelten Fetzen verborgen, wie zuvor.

Er begab sich auf die gleiche Höhe des Ketzers, ließ die Phiole fallen, die dem Stab wieder Platz machte und fletschte grimmig die Zähne.
Ohne den Kleriker anzublicken ließ Kâliond ihn wissen: Wie überaus unhöflich von euch ..  Häretiker..
"Ihr sprecht von Höflichkeit, ihr? Wer seid ihr, und was wollt ihr von uns. Ich will heute kein Blut sehen, das zu vermeiden ist.", antworte der Kleriker in deinen Gedanken.
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Alle 3 Magier schienen im den gleichen Gedanken gahbt zu haben. Alle drei holten sie Fledermausguano und Sulfur heraus und schleuderden eine Flammenkugel auf die neben der Kutsche eplodierte, jedoch scheinbar nur die 3 Schatten betraf, und sonst niemanden.
Niemand der drei Schatten wurde auch nur Ansatzweise verletzt. Bei Kaliond und Gargho war es die Zauberresistenz, die ihnen half. Keltas hingegen konnte sich einmal mehr auf seine instinktiven Refelxe und seinen Zauberring verlassen.
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Die beiden Faer'thir konnten mitansehen wie der Vaithar vor Pein fast in die Knie ging und die Hände gegen die Ohren presste. Er schrie. Allumfassend war die schrille Stimme Selûnes in seinem Kopf. Farsay ahnte welches Gebet der Priester gesprochen hatte und vollkommen blind und taub konnte der Vaithar nur hoffen, dass die anderen nicht von der Macht zurück auf die Schattenebne gerissen wurden.
Seinem starken Willen verdankte der Shar-Gäubige es, sich wieder aufrichten zu können. Im nächsten Moment jedoch duckte er sich instinktiv erneut. Das magishe Feuer verbrannte einen Teil seines Rückens, doch dank der Schutzschauber konnte der Vaithar dem Schlimmsten entkommen.

Welch ein Disaster ... ahhhh ... ich muss herausfinden ob ich alleine hier stehe ... ahhh ... Schmerz!
Die Stimme in seinem Kopf nahm immer noch jeden Teil seines Großhirns ein. Er wusste, dass es ihm schwer fallen würde sein Sprachzentrum unter Kontrolle zu bringen. Bestätigend stöhnte er unkontrolliert, als er sich aufrichtete. Dann konzentrierte er sich auf das Ritual, welches alle Wunden schließen würde und die Blind und Taubheit von ihm nehmen würde.
Wahrlich schrecklich, das Heilige Wort des Klerikers, aber der heilzauber war die richtige Antwort darauf. Als Farsay seine Umgebung wieder erblickte bemerkte er deutlich, das scheinbar auch Keltas und Kaliond betroffen sind, aber zumindest sind noch alle auf dieser Ebene.
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"Dies soll euch schützen, meine Freunde", sprach er und ein Regen aus kleinen Sternchen kam auf ihn und seine Begleiter herab. Danach wandte er sich zu Kaliond bündelte Göttliche Energie und begann einen Zauber der sowohl das Gewebe als auch Tolgrâth um ihn herum glätten sollte. Danach flog er 5ft von Kaliond weg und steckte seine Waffe weg
Der Bannzauber war effektiv. Er ließ Kaliond, zurück in seiner normalen Gestallt zurück auf die Kutsche fallen, und er machte ihn auch wieder so blind wie zuvor.


 

Shar

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Schatten über Silbrigmond
« Antwort #26 am: 20.02.2006, 23:32:19 »
 Abermals versuchten die beiden umschlungenen leichtern Krieger sich zu befreien. Die anderen beiden konnten Keltas nun nicht mehr attackieren, da dieser zu hoch oben schwebte und so umkurvten sie die Kutsche um sich der Gruppe zu näheren. Sie waren tapfer, aber man merkte ihnen eine Gewissen Respekt an, den sie zweifellos aufgrund der mächtigen Zauber, die bereits gesprochen wurden, bekommen haben.
Die Gefangenen hatten abermals keinen Erfolg
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"Des weiteren," setzt Sanguix an und vollführt erneut eine Geste, wobei sie am Ende auf den Priester deutet. "Magiam aggregatam dismisso."
Nach dem Zauber bewegt sich die Arkanistin zunächst aus dem Gefahrenbereich, um die neue Lage zu betrachten.
Die Akanistin konnte fühlen, wie viele Zauber auf dem Kleriker lagen. Es waren eine Menge und ein paar davon waren nun Geschichte. Die Spinnen hatten indessen ihr Ziel erreicht
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Ein alter nesserischer Fluch kam gezischt über Kalionds Lippen und tastend, in seiner alten Form riß er die zweite Phiole hervor um seine Sicht wiederherzustellen.
Er ließ sich von der Kutsche rollen und kam in der noch feuchten Wiese jenseits der Straße wieder auf die Füße.
Mit einem bloßen Gedanken zeigten sich seine Stäbe in den Händen und wenngleich er nochimmer ins Leere starrte, so war doch eine Entschlossenheit in seinem Gesicht, diese Würmer in die ewige Vergessenheit zu treten.
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Dieser Priester war wohl zäher als gedacht und diese Magier waren zwar unerfahren, könnten aber gefährlich werden. Es war wohl Zeit für seinen ganz speziellen Zauber. Leise las Gargho den Spruch von der zuvor gezogenen Schriftrolle ab und deutete auf einen Punkt mitten in dem Pulk der Zauberer.
Gargho rief auf Loross: Tötet sie! Tötet sie jetzt! und brachte sich mit einem Schattenschritt in Sicherheit. Sein Arsenal war so gut wie aufgebraucht, solchen Widerstand hatte er nicht erwartet.
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Immer noch hallten die Worte des Selune Priesters in seinen Ohren. Er konnte nichts hören, doch Farsay besitzt die Gabe der Telepathie und hätte ihm Antworten können...Er nahm alle seine Kraft zusammen und flog so hoch wie wie er konnte. Pfeilschnell schoss er in den Himmel hinauf.
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Der Priester ob die Augenbraune als er den Zauber von Gargho wirken sah, die Magier waren weniger beeindruckt und setzten sofort zu weiteren Zauber an
Beide wurden mitten in ihren Zaubern gestört. Der eine wollte ein Enervation auf Gargho zaubern, der andere ein Dispel Magic auf Farsay.
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"Auf Euren Befehl, Fear'thir übersandte der Vaithar in alle Richtung, wohl wissend das ihn nur alle Char Gläbigen in ihrem Kopf empfangen konnten. Er machte einen flinken Schritt genau zwischen die Magier und die elfischen Kämpfer. Den Schlag des Kämpfers riskierte er ohne mit der Wimper zu zucken. "Sehr bemitleidenswert wie ihr Eure Knappen in den Tod schickt, Mondlecker. Aber wir gönnen Euch die Freude ihren Tod zu erleben." Mit einem siegessicheren Grinsen blickte der Vaithar einen der Magier an und im nächsten Moment wirbelten 1000de Klingen aus seinem Umhang, um Farsay herum.
Der Verflixte Zauberschild war alles, was zwei von den dreien ihr Leben rettete. Andern falls hätten sie keine Chance gehabt und wäre alle gefallen. Einer der Magier hatte nicht soviel Glück. Er wurde von den Klingen regelrecht zerfetzt. Dunkle Schatten bündelten sich um seine Leiche und dein untoter Schatten enstand, nun völlig unter der Kontrolle von Gargho Faerilil----------------------------------------------------------------------------------------------------------
Mit schrecken verfolgte der Priester, wie einer seiner Gefährten im Kampf fällt. Ehr sah zu euch um, scheinbar konnte er sich nicht entscheiden, wenn von euch er attackieren sollte und er traft dann doch noch seine Wahl. Sein Zauberstab glühte auf und ein Hammer aus glühender Energie enstand über Sanguix der auf sie herab viel und ihr keine Chance ließ, auszuweichen. "Sterbt, Wesen aus Schatten, so wie auch mein Freund." Frust ist in seinem Gesicht zu sehen...
Der Kleriker war wahrhaft mächtig. Nur um ein Haar entkam Sanguix mit ihrem Leben. Der Hammer schmetterte die Faer'thir mit einer unglaublichen Wucht nach hinten und füghte ihr Schwere wunden zu. Wohl waren auch einige Knochen gebrochen...Doch nichts was man nicht heilen könnte....noch

Shar

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Schatten über Silbrigmond
« Antwort #27 am: 21.02.2006, 21:29:39 »
 Die beiden Kämpfer schienen weiterhin hoffnungslos gefangen. Die anderen zwei, die hatten es nicht viel besser erwischt. "Hochpriester, Indragas, wie können ihnen nichts anhaben...sie werden uns töten, was sollen wir tun?"
Indragas überlegte keinen Augenblick und antwortete mit besorgter Simme:"Haltet stand, fliehen hat keinen Sinn, sie sind viel schneller". Der andere Sprang aus den Klingen hinaus, auch wenn sein Zauberschild ihn wohl davor bewahrt hätte.
Vergeblich....
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Der Schatten des Magiers erhob sich auf Garghos Weisung in die Luft und flog direkt auf den Kleriker zu. Verzerrt waren noch die Gesichtszüge des grausam zerfleischten Magiers zu erkennen, als die Hand des Schattens durch die Rüstung des gegnerischen Anführers drung.
Die bewegungen des Schattens waren ungeschickt. Indragas hatte keine Mühen auszuweichen.
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Der Fae'thir war darauf bedacht, den Kampf möglichst schnell und innerhalb des Gewebeknotens zuende zu bringen. Vor allem der Kleriker durfte nicht entkommen. Schnell zog Gargho eine kleine Fußfessel aus seinen Taschen und intonierte einige Worte, dann deutete er lässig auf den Kleriker, um dessen Fußgelenk sich sofort ein schwarzer Ring bildete. Dann begab er sich wieder näher an das Geschehen und näherte sich dem von den Spinnen bedrohten Magier von hinten, während er drohend einen sehr unscheinbaren Dolch zog. Scheinbar wollte er ihn in die Zange nehmen.
Abermals erwieß sich Indragas als widerstandsfähig gegenüber Magie... Mit einem schnellen Schritt zur Seite entkam er der Fußfessel
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"Das wirst du büßen, feiger Mondknecht!" Die Arkanistin konzentriert die Negativa um sich herum und lässt sie an ihren Feinden nagen.
"Stecht sie nieder!" befiehlt sie den Spinnen und tritt sodann in den Schatten, um weiter vom Getümmel wieder aufzutauchen.
Es war wie verhext. Die Zauberschilder aller beteiligten, die sie von Indragas erhalten hatten waren wirklich mächtig, nur eines konnte sie durchbrechen, um dem betroffenen Magier schwere Wunden zuzufügen.
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Selbstverständlich spreche ich von Höflichkeit.. Deswegen freut es mich auch, den Namen eines Toten zu erfahren, Indragas.. Kâliond verschwendete keine weiteren Gedanken an die Kommunikation sondern tat einen Schritt aus dem Gewebsknoten heraus, und holte tief Luft. Mit dem Öffnen seiner Lippen erklang seine Stimme, die sich zu verstreuen schien, bis drei Stimmen ineinanderschwebend zu einem klagenden Akkord anhuben.
Der Dreiklang des reinen Nichts fuhr über das Schlachtfeld und unterstützt von dieser ersten, uralten Reaktion auf seine Göttin beabsichtigte Kâliond das Gewebe um den Kleriker herum wie einen gordischen Knoten zu spalten.
Zauber um Zauber beugte sich dem Dreiklang des Nichts. Viel war ihm nach dieser vernichtenten Attacke Kalionds nicht mehr geblieben. Besonders erfreulich ist wohl, das sein Zauberschild ebenfalls verloren ging.
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Die beiden verbliebenen Magier waren sichtlich erschüttert über den Tot und die Schattenhafte wiedererweckung ihres Kollegen. Nach einem Sprung zur versuchte der eine Magier ein Enervation auf Kaliond zu schießen, während der andere eines auf Gargho abfeuerte.
Lediglich einer hatte erfolg, doch dafür umso mehr. Negative Engergie begann den Körper des Anführers zu durchfluten...es schwächte ihn deutlich.
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Die vergrößerten Spinnen schnappen mit gifttriefenen Fängen nach dem unglücklichen Krieger vor dem Wagen.
Ein Biss fand sein Ziel, und der Magier ging von dem Gift zu boden, war aber noch bei Bewusstsein.
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Farsay ruft durch die Barriere aus Klingen zu dem Priester herüber: "Hochpriester Indragas. Es ist mir eine Freude einen Diener der Selûnes einzig aus dem Grund auszulöschen, weil die Fürstin der Finsterniss es so wünscht. Doch muss ich ehrlich gestehen - ich bin entsetzt. Selûnisten scheinen sich nicht so ausreichend um das Wohl ihres Gewürms zu kümmern."
Der Vaithar tritt in den Schatten und erscheint im selben Augenblick neben der atemberaubend schönen Nekromantin wieder. Fast schon gelangweilt vollfürt er mit der einen Hand ein kurzes Ritual und richtet im selben Moment den Metallstab auf sie. "Senkt Eure Zauberresistenz, sofort!" Die Wunden schließen sich auf der Stelle, weit über die natürliche Regeneration eines Shades hinaus. "Seht ihr Indragas - ... hier drüben bin ich ... - so kümmert man sich um Gefährten. Man lässt sie nicht einfach sterben" Vielleicht kann ich ein wenig Zeit gewinnen. Seine Zauberresistenz ist einfach zu stark. Sobald der Tûlantas wieder bei Sinnen ist werden wir diesem Haufen den Tod servieren "Ich muss zugeben, die Macht der Mondhure ist stark in Euch, Hochpriester." fast sarkastisch betont der sonst so emotionslose Mann den Titel, den er selber noch nicht inne hatte. "Es ist eine Schande jemanden wie Euch auf der anderen Seite der Dunkelheit zu sehen. Was würdet ihr tun, um die restlichen erbrämlichen Leben um Euch zu retten? Damit sie sicher zu ihren Frauen, ihren Kinder zurückkehren können? Was werden die Familien trauen und wie werden sie Euren Namen mit Schmutz aussprechen, wenn sie erfahren haben wie sinnlos ihr Eure Mannen in den sicheren Tod geschickt habt? Lange werd ich Euch keine Zeit zu bedenken geben."

"Wir müssen Zeit schinden, bis die Klinge des Tûlantas zu uns zurückgekeht ist - die Macht die dieser Selûnist gegen Zauber besitzt erscheint unmenschlich stark.
Fear'thir - tretet in den Klingenring. Er wird Euch schützen."

Heilung war Sanguix in dieser Situation sicherlich erwünscht.
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"Ich tue das, was mir für meine Gefährten am besten erscheint, und auf das Mittleid einer Gottheit, die so ängstlich ist, das sie sich in der Dunkkelheit verstecken muss, kann ich weder vertrauen noch lege ich  Wert darauf. Wer immer ihr auch seid, ihr sollt verdammt sein. Laothain, Helsit: flieht, wenn ihr es könnt, ich werde ausharren solange ich kann."
Er verändert seine position, weg vom Schatten, und setzt einen neuerlichen Zauber an, den er weider mit hilfe seines magischen Stabes verstärkt.
Eine Säule aus Flammen ensteht über Sanguix und Farsay und fährt auf beide hinab
Die Flammen brannten sich durch die Kleidung der beiden, doch beide konnten ausweichen, wenn sie wohl auch lieber gehabt hätten, dass sie ihre Zauberresistenz völlig davor bewahrt.
 

Shar

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Schatten über Silbrigmond
« Antwort #28 am: 27.02.2006, 18:42:46 »
 Rundenzusammenfassung:

Dunkel war die Zunkuft und nun auch die Gegenwart der verbleibenden zwei Kämpfer, da alle Lichtquellen erloschen waren, und ihre dunkelsichtzauber der Gewebsglättenden Magie der Schatten zum Opfer gefallen waren. Der eine ging voll in Deckung, auch wenn er nicht sehen konnte wovor, während der andere seine Beine in die Hand nahm und zu laufen begann. Er kam jedoch nicht weit und fiel nach wenigen Metern über einen Ast und stolperte zu Boden. Selûnes Licht hätte den Augen der Elfen gereicht, doch heute war der Tag der Dunkelheit, der Tag der Shar, wie es shien...

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"Packt euch den elenden Rest," weist Sanguix die vergrößerten Spinnen an, und schreitet in die Schatten der Umgebung hinein. Im Gehen zieht die Nekromantin mit einer fließenden, unheilverkündenden Bewegung ihren grausamen Morgenstern, den sie über dem armseligen auf dem Boden liegenden Elfen erhebt, neben welchem sie aus der Dunkelheit tritt. "Heute ist Shars Nacht, langohriger Nichtsnutz!"
Die Spinnen stürzen sich auf direktem Wege auf die Elfen am Wagen.
Der Schlag fand ihr Ziel, und der Elf, blind vor Dunkelheit, schrie Auf. Unsicherheit und Angst spiegelten sich in seinen Augen wieder. Er war hilfloser als ein frisch geschlüpftes Kücken.

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Gargho brachte sich mit einem Schattenschritt außerhalb des Gefahrenbereiches. "Kümmert euch um den Rest!", ließ er vernehmen, bevor er verschwand, um am Waldrand wieder aufzutauchen.
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Kâliond verneigte sich in Gedanken vor seiner Göttin - Wie nicht anders zu erwarten, hatte die Finsternis über das Licht triumphiert. So, wie auch die Fürstin des Verlustes in naher Zukunft siegen würde.
Die beiden Stäbe drehten sich in seinen Händen und gewannen an Schnelligkeit, bevor sie plötzlich, wie sie erschienen waren, ins Nichts verschwanden.

Vaithar, vielleicht würde es euch gefallen, der Herrin in Form dieses Wichtes ein Opfer zu bringen?

Lass deine Waffen fallen, du Narr, sonst soll dein Schicksal grausam und .. langwierig sein. Du bist verlassen, Idragas hat dich seiner Flucht geopfert. lies der Shade den Verbliebenen wissen. Er war gespannt, ob die eigene Furcht den im Stich gelassenen zu Fall bringen würde.

Voll Ungeduld, die er sich jedoch kaum anmerken lies, wartete er darauf, dass die Worte der verräterischen Mondgötzin in seinem Kopf verhallen würde.
Bitte verschoht mich, bitte, ihr könnt alles Gold haben, aber lasst mir mein Leben....meiner Familie wegen...fleht der nachblinde Elf in deine Richtung.
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Ebenfalls überrascht von der Finsternisss, tastet der Magier nach hinten und schafft es tatsächlich sich ins innere des Wagens zu retten
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"Das wäre sehr angebracht, nach unserem kläglichen Versagen. Schaut was ihr tun könnt." Angespannt denkt Farsay nach, kennt er den Zauber des Selûnisten.
Tatsächle war es ein Teleport Zauber der den Selunisten sein Leben rettete, und ihn und seine zwei Freunde konnten nun wohl überall sein.
"Ich werde Euch dabei helfen!"



 

Sanguix Verenal

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Schatten über Silbrigmond
« Antwort #29 am: 27.02.2006, 22:09:22 »
 Sanguix grinst sadistisch ob des Aufschreis des Elfen, doch die Flucht des Selûniten-Priesters beschäftigt sie in den Gedanken. "Immer diese lästigen Komplikationen... Nicht bekommt dieser Haufen gescheit hin..."

Nachdenklich lehnt die Shade ihren blubespritzen Morgenstern an die Schulter und stellt einen gestiefelten Fuß dem Elfen auf den Rücken. "Möchtest du nicht um Gnade winseln, Elf?", fragt sie mit einer Mischung aus Abscheu und halbherzigem Interesse, während sie auf den verletzten Krieger herabschaut. "Vielleicht würde ich sie dir ja zuteil werden lassen - oder willst du mich vorab verurteilen? Oh, ich vergaß ja ganz, du bist gerade nicht sonderlich in der Lage, jemanden zu verurteilen..." Die Arkanistin legt einen Finger an die Lippen, die sie zu einem Schmollmund verzieht, und schaut in die Ferne. "Weißt du, der Gedanke an einen Knecht, der mir die Stiefel polieren würde, ist nicht gerade uninteressant, aber ihr Mondquieker widert mich an... Wo ist euer Leithammel hin, was schert er sich um euer... um dein Wohl? Diese erbärmliche Feigheit hat mir die Laune für die ganze Nacht verdorben... Achja, noch etwas - als ich eure löcherigen Zauberschilde ins Nichts gebannt habe, ist mir ein Fingernagel abgebrochen... Du hast doch nichts dagegen, wenn ich dich dafür verantwortlich mache?"
Mit einem plötzlichen, abrupten Hieb zerschmettert die Faer'thir den Schädel des unglückseligen Elfen und befestigt die Waffe an der dafür vorgesehenen Schlaufe am Gürtel.

Ohne die blutende Leiche eines weiteren Blickes zu würdigen, dreht sich die Verenal auf dem Absatz um und kehrt zum Wagen zurück. "Verzieht euch," winkt sie die riesigen Spinnen beiläufig fort. Dann inspiziert sie das Schlachtfeld gründlich mit einem langsamen, durchdringenden Blick. Ob der Kadaver muss die Nekromantin geheimnißvoll schmunzeln.
"Soviel dazu," beginnt sie wieder auf Loross zu reden, wobei sich der Sarkasmus erneut in ihre melodische Stimme schleicht, "das Bannen des Lichtzaubers war ein glorreicher Kampf für sich... Dürfen wir uns in den nächsten Minuten auf den schmierigen Priester freuen, mitsamt neuem Schwertfutter?" Die Augen der Shade-Dame fixieren jeden Anwesenden einen kurzen Augenblick lang.

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