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Autor Thema: [INPLAY]  (Gelesen 25617 mal)

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Cap'n Talwyn

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[INPLAY]
« am: 27.03.2006, 22:48:53 »
 13. Flammleite 1369 TZ, früher Nachmittag
"Endlich wieder festen Boden unter den Füßen!" dieser Gedanke schießt jedem einzelnen von euch durch den Kopf, und ihr könnt an den Gesichtern eurer Gefährten erkennen, dass ihr zumindest in diesem Punkt einer Meinung seid. Es ist nicht so, dass ihr Schiffsreisen verabscheuen würdet - einzig die letzten Tage an Bord der amnischen Pinasse Senora Esmeralda haben nicht ganz die Erwartungen erfüllt, die man mitbringt, wenn man auf einem Schiff anheuert, das der Sonne entgegen segelt. Von klasklarem türkisblauem Wasser, tanzenden Delphinen, und der Sonne des Leuchtenden Meeres habt ihr jedenfalls während eurer Reise nicht viel mitbekommen. Die See tobte drei Tage lang ohne Unterlass, der Regen und die Gischt peitschten euch unentwegt ins Gesicht, und über euren Köpfen türmten sich nachtschwarze Wolkenberge dem Himmel entgegen.

Dagegen wirken die Anlegestellen von Freihafen geradezu malerisch an diesem 13. Tag des Monats Flammleite im Jahre 1369 Taliser Zeitrechnung, an dem ihr nun endlich euer Ziel erreicht habt. Zwar ist der Himmel grau und feiner Nieselregen wird vom ablandigen Wind aus den Bergen aufs Meer hinaus geweht. Trotzdem wirken die tropfenden Palmen der Hafenpromenade und die weiß verputzen Häuser mit den glänzenden roten Ziegeldächern friedlich und verbreiten zumindest eine Ahnung des tropischen Paradises, das die meiste Zeit des Jahres von der Sonne des Strahlenden Südens beschienen wird.

Der Schatzmeister der Handelsgesellschaft hat euch die Heuer in Höhe von fünfunddreißig Galeonen bereits bezahlt und so schlendert ihr etwas erschöpft den Kai entlang, um möglichst schnell einen trockenen Platz zu finden, in dem ihr eine Karaffe Wein leeren, eine warme Mahlzeit zu euch nehmen und eure müden Beine ausstrecken könnt. Glücklicherweise findet man hier im Hafenviertel von Freihafen an jeder Ecke eine Kneipe oder eine Trinkhalle. Direkt vor euch befindet sich ein Haus mit bröckelndem Putz, an dessen Eingang ihr ein hölzernes Schild entdeckt, das quietschend im Wind schaukelt und einen Papagei mit einer Rumflasche und einem Seeräuberhut zeigt. "Zum Schwankenden Papagei" steht in unordentlichen Thorasszeichen unter der primitiven Zeichnung.

In der entgegensetzten Richtung, am Ende des Kais erkennt ihr außerdem ein größeres Gebäude aus windschiefen Balken, das auf hölzernen Pfählen über dem Hafenbecken erbaut ist. Ein paar der Matrosen haben euch erzählt, dass dieser klapprige Schuppen eine Taverne ist, die den vielversprechenden Namen "Zum Rostigen Haken" trägt.

Ihr steht jedenfalls nach wie vor etwas untentschlossen im Regen auf den von der Feuchtigkeit glitzernden Pflastersteinen des Kais und  betrachtet die Silhouette der Häuser von Freihafen, wie sich sich an die Hänge der im Hinterland ansteigenden, dicht bewaldeten Berge klammern, bedeckt von einem feinen Schleier aus diesigem Grau.
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Seraphina Windwalker

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« Antwort #1 am: 27.03.2006, 23:35:27 »
 “Da sind wir also endlich. Freihafen!”

Seraphinas Haare haben durch den steten Regen schon ein wenig ihre Form verloren und die sonst so kessen Locken hängen etwas lieblos herab. Ihre Laune scheint durch das schlechte Wetter allerdings wenig getrübt, ganz im Gegenteil, ihre Augen strahlen förmlich während sie die Kulisse der Stadt in sich aufzunehmen versuchen. Dennoch hat auch Seraphina im Moment nichts gegen ein Dach über dem Kopf und einen heißen Grog einzuwenden.

“Na los, lasst uns mal dorthineingehen, oder von mir aus auch dort, ehe wir noch anfangen, dem 'Haken' Konkurrenz zu machen.”

Die abenteuerlustige, junge Frau macht einige Schritte vorwärts und zeigt zunächst auf den Schwankenden Papagei, danach auf den Rostigen Haken. Ganz so entschlussfreudig scheint sie im Moment doch noch nicht zu sein. So wischt sie sich wiedereinmal einige nasse Haarsträhnen aus dem Gesicht und blickt erwartungsvoll in Richtung ihrer Begleiter.
 

Loer Glerc

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« Antwort #2 am: 27.03.2006, 23:53:45 »
 Mit großen Augen steht Loer am Kai und läßt die Eindrücke der für ihn fremdartigen Stadt auf sich wirken. Pflanzen wie die Palmen finden sich in seiner Heimat, dem hohen Norden nicht. Scheinbar ist nicht viel los, der Kai ist weitgehend menschenleer abgesehen von ein paar Hafenarbeitern.

"Vielleicht sollten wir ein wenig stadteinwärts gehen bis wir ein wenig bessere Gasthäuser finden, die Kneipen hier sehen mir eher danach aus als würde man Fremde gleich auf das nächste Schiff verschleppen und dann auf hoher See vor eine unschöne Wahl stellen.

Unwillkührlich starrt er kurz Salazar an bis er sich selbst dessen bewußt wird, dann spricht er nach einem Seitenblick zu den anderen weiter.

"Ein sauberes Badehaus oder ein gutes Gasthaus mit vergleichbaren Möglichkeiten wäre mir recht, um die Spuren der Reise loszuwerden. Danach möchte ich in den Selûne-Tempel um der Herrin auf angemessene Weise für unsere sichere Ankunft zu danken."
They who dream by day are cognizant of many things which escape those who dream only by night. --Poe

Cap'n Talwyn

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« Antwort #3 am: 28.03.2006, 00:02:21 »
 Ein paar Schritte von euch entfernt lehnen zwei Hafenarbeiter gelangweilt an einem der großen gusseisernen Poller und paffen ihre Pfeifen. Der eine der beiden ist ein hagerer Kerl mit dünnem Haar, das ihm bis auf die Schultern fällt. Sein Kamerad ist klein und dick und trägt einen dunklen Drei-Tage-Bart. Auf seiner Schulter sitzt ein kleines Totenkopfäffchen, das fast ebenso gelangweilt aussieht wie sein Herrchen und sich in einer Geste offensichtlicher Antriebslosigkeit beide Hände auf den pelzigen Kopf legt.
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Salazar

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« Antwort #4 am: 28.03.2006, 01:49:43 »
 "Ilmater sei Dank", auch Bruder Salazar macht einen erleichterten Eindruck nachdem er wieder festen Boden unter den Füssen hat. Die letzten Tagen waren weniger nach seinem Geschmack. Auch ohne den Sturm gab es mehr als nur kleine Wehwehchen zu lindern.
Neugierig hat er bei dem kleinen Spaziergang das "Neue" in sich aufgesaugt. Seine flinken braunen Augen huschen mal hier mal dorthin. Auch die vielfältigen Gerüche der verschiedenen Speisen, die aus den verschiedenen Häusern stammen hat er interessiert aufgenommen.

"Ihr habt Recht, Loer, lasst uns ein wenig stadteinwärts laufen. Irgendwo müssen ja auch die Offiziere, Kapitäne und Händler standesgemäss übernachten oder sich betrinken können.  Dort wird man auch unserem Wunsch nach einer Badewanne aufgeschlossen gegenüberstehn. Hier wird man euch warscheinlich unter lautem Gegröhle ins Hafenbecken werfen. Was nicht besonders empfehlenswert sein dürfte.
Mir selber käme aber auch eine Mahlzeit mit einem kühlen Bierchen nicht ungelegen. Haltet ihr noch ein wenig aus, Seraphina?"

Iorondan Mercanor

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« Antwort #5 am: 29.03.2006, 14:23:50 »
 "Eine Badewanne und dann ein Bier in einer ordentlichen Taverne, ja, das klingt gut! Ich bin auch dafür, etwas weiter in die Stadt zu gehen." Aufmerksam mustert auch Iorondan seine Umgebung - der Reiz der neuen Stadt ist gross, grösser als der Unmut wegen des Wetters und viel grösser als die Unsicherheit, die seine schwankenden Beine immer noch ausstrahlen. Unternehmungslustig rückt er das Bündel auf seinem Rücken zurecht und sagt: "Wie sieht's aus, gehen wir?"
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Shandri Dundragon

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« Antwort #6 am: 30.03.2006, 09:51:01 »
 Shandri steht an der Reling und stützt sich mit einer Hand darauf, während die andere wie fast immer den Kopf ihres neben ihr sitzenden Hundes krault. Ihre Freude darüber, endlich wieder Boden unter die Füsse zu bekommen, äussert sich lediglich an ihrem etwas breiteren Lächeln als sie es sonst schon hat. Dieses wird allerdings fast ganz verdeckt von der Kapuze ihres Umhanges, welche sie in's Gesicht gezogen hat, um sich vor dem Regen zu schützen. Erst als sie die Umgebung gemustert hat, verlässt sie das Schiff und stellt sich neben die Andern. Sie mustert die "Gasthäuser" im Hafenviertel und hört den Ausführungen der Andern zu, ohne selbst etwas dazu zu sagen.

Ihr ist es eigentlich egal, wohin sie gehen, Hauptsache sie bekommt so schnell wie möglich etwas warmes zu Essen. Danach könnte man ja noch immer sehen, wo man sich wirklich niederlassen möchte. Doch sieht sie keinen Grund, nicht als erste Lösung eine dieser Tavernen hier aufzusuchen. Es erscheint ihr sogar sinnvoller, da man sie in "besseren" Gasthäusern wohl eher schräg ansehen würde, wenn sie vor einem ausgedehnten Bad etwas essen möchte. Doch die ganze Reise hat sie ziemlich mitgenommen, weshalb sie nur da steht und die Andern entscheiden lässt. Lediglich als Loer meint, er wolle den Selûne-Tempel aufsuchen, nickt sie zustimmend, da dies sicherlich auch eins ihrer ersten Ziele hier sein wird. Als sie das Äffchen auf der Schulter des einen Mannes sieht, überzieht ein breites Grinsen ihr Gesicht, doch beim Anblick des Mannes, welchem die Schulter gehört, erstirbt dieses wieder fast vollkommen.

Salazar

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« Antwort #7 am: 30.03.2006, 11:37:40 »
 Los, lasst uns aufbrechen.

Cap'n Talwyn

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« Antwort #8 am: 30.03.2006, 13:56:14 »
 Nachdem ihr kurz innegehalten habt, um die Eindrücke des Hafens in euch aufzunehmen, setzt ihr euch schließlich in Bewegung und schlendert über den Kai der Hafenpromenade entgegen. Dort angekommen entdeckt ihr nun auch weitere Bewohner der Hafenstadt. Händler stolzieren umgeben von bulligen Leibwächtern zielstrebig von einem Ort zum anderen, Arbeiter schleppen Leinensäcke und rollen hölzerne Fässer über die Pflastersteine, Kinder springen lachend in den Pfützen am Rand des Bordsteins herum, und viele weitere Gestalten, die ihr nicht ganz zuordnen könnt, gehen ihren Geschäften nach.

Die Gebäude am Hafen sind alle ziemlich heruntergekommen, und da ihr nach der anstrengenden Reise den Drang verspürt, endlich wieder in sauberen, weichen Betten zu schlafen, lasst ihr die Hafenkaschemmen links liegen und folgt einem Wegweiser, der nach Westen zeigt und die Aufschrift "Zur Altstadt" trägt.

Die Altstadt liegt im Herzen von Freihafen und ist von hohen Mauern umgeben. An den Toren stehen einige Wachen in Kettenhemden und blau-weißen Wappenröcken, die mit Speeren und Armbrüsten bewaffnet sind. Zwar seht ihr nach den jüngsten Strapazen ein wenig abgerissen aus, doch das scheint für die Wachen kein Grund zum Misstrauen zu sein. Tatsächlich fügt ihr euch mit eurem momentanen Auftreten nahezu perfekt in die breite Masse der Passanten ein. Als ihr die Tore der Altstadt passiert, betretet ihr einen merklich ordentlicheren Teil Freihafens. Zwar könnten auch hier viele Gebäude eine Generalüberholung vertragen, aber zumindest scheint man sich keine Sorgen um seine Sicherheit machen zu müssen - was wohl auch daran liegt, das man hier und da auf kleine Gruppen von Wachen stößt, die die Straßen im Auge behalten.

Ihr wandert ein wenig über das Kopfsteinpflaster und bewundert die teilweise recht beeindruckenden Bauwerke und die vielfältigen Gerüche und Geräusche, die durch die Gassen und über die kleinen Stadtplätze wehen. An einem dieser Plätze entdeckt ihr schließlich ein Gasthaus das recht einladend aussieht. "Zum Grünen Hügel" steht auf dem Schild neben einem Durchgang, der in einen kleinen Innenhof führt. Der Zustand des Gebäudes ist deutlich besser als der der meisten anderen, die ihr bisher gesehen habt. Warmes Licht strahlt aus den Fenstern des Gasthauses auf die nebelgrauen Straßen und von drinnen hört ihr gedämpftes Lachen und ein heimeliges Gewirr von vielen gut gelaunten Stimmen.
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Iorondan Mercanor

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« Antwort #9 am: 30.03.2006, 18:39:24 »
 "Da, zum Grünen Hügel, das Gasthaus sieht gut aus! Lasst uns dort etwas essen, dann können wir weitersehen!" Iorondan ist deutlich anzumerken, dass de feine Nieselregen mittlerweile auch auf seine Stimmung drückt - auch wenn er die Unwetter, die sie an Bord der Emeralda aushalten musste gut überstanden hat ist er doch der Meinung, dass es langsam reicht.

Da ist ein warmes Gasthaus das einzig richtige, und vielleicht bietet sich auch eine Gelegenheit, ein wenig Musik zu machen und so die ersten Freihafener kennenzulernen...
Fire and Blood

Salazar

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« Antwort #10 am: 30.03.2006, 18:50:45 »
 "Ja. Auf gehts."

Beschwingten Schrittes öffnet Salazar die Tür zur Gaststätte und betritt die Gaststätte.

Loer Glerc

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« Antwort #11 am: 31.03.2006, 11:35:59 »
 Loer folgt Salazar und hält die Tür solange auf bis der Rest der Gruppe auch hindurch ist. Dann schaut er sich kurz im Gastraum um und deutet auf einen Tisch welcher genug Platz für alle bietet. "Nehmen wir doch den Tisch."

Etwas leiser fügt er hinzu. "Mal schauen was wir zu essen bekommen können, eigentlich sind wir ja zu spät für Mittags und zu früh für Abends." Sein knurrender Magen reiht sich jedoch in die Reihe der anderen ein und will offensichtlich jetzt gefüllt werden.

Loer nimmt neben Shandri am Tisch Platz und wartet dann auf eine Bedienung.
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Cap'n Talwyn

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« Antwort #12 am: 31.03.2006, 12:44:02 »
 Ihr durchquert den Innenhof, über den sich ein von Weinreben überwuchertes Holzgestell spannt. Auf der anderen Seite des Innenhofs entdeckt ihr einen runden Turm, der anscheinend das Hauptgebäude des Gasthofs bildet. Zwei Nebengebäude schließen sich im rechten Winkel an den Turm an.

Der überschaubare Schankraum nimmt das gesamte Erdgeschoss des Turms ein und hat wie dieser eine runde Grundfläche. Mehrere runde Holztische sind über den Raum verteilt, umgeben von gemütlichen gepolsterten Stühlen. Im hinteren Bereich entdeckt ihr eine Theke, hinter der ein dunkelhäutiger Mann mittleren Alters damit beschäftigt ist, Weingläser zu polieren. Neben der Eingangstür führt eine Treppe an der Wand entlang nach oben auf eine Galerie, die den Schankraum ringförmig umgibt und von mit Schnitzereien verzierten Holzpfosten getragen wird. Links und rechts führen Türen aus dem Raum hinaus. Mehrere kleine Öllampen tauchen den Raum in ein angenehm dämmriges Licht. Die vier Tische sind leer, abgesehen von einem, an dem ein weißhaariger Halbelf sitzt, der praktische Lederkleidung trägt und ein Buch studiert, während er in der rechten Hand einen Cognacschwenker kreisen lässt. Aus dem Raum hinter der Tür zu eurer Rechten hört ihr weitere Stimmen.

Als ihr den Schankraum betretet hebt der Wirt seinen Blick und nickt euch zur Begrüßung freundlich lächelnd zu. "Willkommen im Gasthof zum Grünen Hügel." spricht er, während er zu euch herüber kommt und euch einen Tisch anbietet. "Mein Name ist Napoto Mitambe, ich bin hier der Wirt. Womit kann ich euch dienen?"
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Loer Glerc

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« Antwort #13 am: 31.03.2006, 12:58:29 »
 Loer entgegnet das Nicken des Wirtes genauso freundlich. "Etwas zu essen und zu trinken, und eine Gelegenheit die Spuren unserer Reise loszuwerden. Und wenn die Verköstigung nicht an Schiffsproviant erinnert würde mein Magen euch das danken!"
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Cap'n Talwyn

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« Antwort #14 am: 31.03.2006, 13:27:16 »
 "Schiffsproviant?" der Wirt zieht offensichtlich etwas beleidigt eine Augenbraue hoch und entgegnet dann trotzdem weiterhin sehr höflich: "Auf unserer Tageskarte steht heute gegrillte Seezunge in Salbeibutter mit Rosmarinkartoffeln und einem Tomaten-Bohnen-Gemüse. Dazu würde ich einen 1365er Spättashalari empfehlen, ein sehr leichter und erfrischender Weißwein.
Wenn ihr euch frisch machen wollt, könnt ihr natürlich auch Zimmer bei uns mieten. Ein Einzelzimmer kostet eine Galeone die Nacht, Frühstück inbegriffen. Außerdem kann ich euch noch die Turmsuite anbieten, eine große Wohnung im Obergeschoss des Turms, die fünf Galeonen die Nacht kostet."
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