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Autor Thema: Das Schicksal der Helden - Kapitel III  (Gelesen 66996 mal)

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Euer Ende

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Das Schicksal der Helden - Kapitel III
« am: 15.05.2006, 07:49:46 »
 Die Geräusche des Waldes dringen aus der tiefer werdenden Dunkelheit an eure Ohren. Ein Knacken im Unterholz und ein flüchtiges Rascheln. Dazu das Prasseln des kleinen Feuers. Am Rande des Lichtscheins entdeckt ihr plötzlich eine Bewegung. Ihr entspannt euch, als ihr Ketanor erkennt, der einen großen Hasen triumphierend in die Höhe hält.

hilde

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Das Schicksal der Helden - Kapitel III
« Antwort #1 am: 15.05.2006, 08:10:25 »
 Sehr gut Ketanor. Das wird unseren Speiseplan ein wenig verbessern
Hilde hat es sich am Lagerfeuer bequem gemacht und genehmigt sich ein Bier. Um nichts in der Welt würde sie ausziehen ohne die entsprechende Verpflegung parat zu haben. Da sie die 2. Wache mit Leander zusammen übernehmen soll, döst sie schonmal ein bißchen vor sich hin.

Valandil

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Das Schicksal der Helden - Kapitel III
« Antwort #2 am: 15.05.2006, 09:32:07 »
 Für mich ist die dritte Wache kein Problem. wendet sich der Elf an den Paladin, und zu Ketanor blickend und mit Respekt in der Stimme: Herzlichen Glückwunsch, Ketanor, da hat sich das Warten ja gelohnt.

Aerendil Lightblade

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Das Schicksal der Helden - Kapitel III
« Antwort #3 am: 15.05.2006, 09:46:38 »
 Auch auf Aerendils Gesicht zeigt sich ein erfreutes Lächeln (was zugegebenermaßen nicht sooo selten ist).
Wenn nicht viel mehr passiert speißt er, bereitet sein Nachtlager und wird sich - nachdem er sich eine Zeit mit Leander unterhalten hat und ihm von den Vorfall im Hohen Renn erzählt hat - zur Ruhe und auf seine Wache begeben..
Wo Recht zu Unrecht wird wird Widerstand zur Pflicht..

Leander

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Das Schicksal der Helden - Kapitel III
« Antwort #4 am: 15.05.2006, 11:28:05 »
 Leander hört dem Paladin bei seinen Ausführungen aufmerksamst zu und unterbricht ihn sehr selten für die ein oder andere Zwischenfrage.
Klingt nach einem interessanten Abenteuer kommentiert der Elf, nachdem Aerendil die Erzählung beendet hat.
Schauen wir, was in Baldurs Gate wird....

Dann begibt sich Leander nach dem Mahl zur Ruhe und lässt sich (hoffentlich) von der vorherigen Wache aus seiner Trance wecken.

Ketanor

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Das Schicksal der Helden - Kapitel III
« Antwort #5 am: 15.05.2006, 15:03:44 »
 Ketanor hatte den Hasen abgezogen, ausgenommen, gewürzt (solche Kleinigkeiten hat er meistens im Gepäck ...) und gebraten.
Von dem Hasen bleibt nicht mehr viel zurück, Also hat es wohl allen geschmeckt. denkt er sich zufrieden.

Auch er macht sich dann für die Nachtruhe bereit....

Euer Ende

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Das Schicksal der Helden - Kapitel III
« Antwort #6 am: 15.05.2006, 16:25:13 »
 Die Nacht vergeht ereignislos. Ihr erwacht und entfacht das Feuer wieder um die Kälte aus euren Knochen und die Feuchtigkeit aus euren Kleidern zu vertreiben. Dichter Nebel hängt im Wald. Ihr könnt kaum 10 m weit sehen.

Nach einem kleinen Frühstück führt euch Ketanor durch den Nebel zurück auf den Weg. Ihr reitet auf der Karawanenstrasse weiter Richtung Westen. Nach einiger Zeit lichtet sich der Nebel, doch dringt kein Sonnenstrahl durch die dichte Wolkendecke, sondern es beginnt zu regnen. Zuerst leicht, dann heftiger. Schnell bilden sich Pfützen auf der Strasse und ihr müsst euer Tempo drosseln, um nicht Gefahr zu laufen mitsamt eurer Pferde zu stürzen. Bald fühlt ihr euch nur noch nass. Trotz eurer gewachsten Umhänge rinnt euch der kalte Frühlingsregen hier und da den Nacken hinab in die Rüstungen. Und es fröstelt euch. Es ist alles andere als angenehm in diesem Regen zu reiten.

Missmutig nehmt ihr euer Mittagessen zu euch.
Eure Laune steigt nicht, als ihr einige tiefe Furten durchqueren müsst, die vom Regen der letzten Tage angeschwollen sind.

Der Regen wird schwächer und stärker. Gelegentlich nieselt es nur noch, doch auch in der Nacht und am nächsten Tag hört der Regen nie ganz auf. Eure Sachen sind mittlerweile durchnässt. Nachts trocknet ihr sie so gut es geht, doch viel hilft es nicht. Es ist als ob sich ein grauer Vorhang über das Land gelegt hat. Die Strasse ist mittlerweile aufgeweicht. Ihr kommt nur langsam voran. Teilweise müsst ihr eure Pferde sogar führen.

Auch der nächste Tag ist verregnet. Und leise Flüche kommen euch über die Lippen.  

Leander

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Das Schicksal der Helden - Kapitel III
« Antwort #7 am: 15.05.2006, 17:56:29 »
 Rashfaná shulun* flucht Leander leise vor sich hin.
Hört denn dieser Regen niemals auf? Es folgt ein unverständliches Gebrummel. Dann: Man könnte glatt meinen, jemand schickt uns absichtlich dieses Wetter...

Kurze Zeit später setzt sich Leander auf und fragt in Richtung Valandil: Hört, Magier, könnt ihr nicht einen Wetterzauber wirken, der die Sonne heraufbeschwört? Oder wenigstens den Regen stoppt?

* (elfisch: verdorbenes Brackwasser)

Euer Ende

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Das Schicksal der Helden - Kapitel III
« Antwort #8 am: 15.05.2006, 19:29:36 »
 Just in diesem Moment hört ihr das Krachen der Äste über euch. Durch die dicken Äste der uralten Bäume unter denen ihr herreitet bricht ein riesiger Schatten. Ein gewaltiges Grollen ist zu hören. Mitten unter euch landen ein riesiger Vielfraß. Er ist 3 m lang und groß wie ein Pferd. Er wiegt an die 700kg. Mit  einem irren Blick schaut er euch an. Dann attackiert er. eure Pferde scheuen zurück.

Weiter im Kampfthread

Euer Ende

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Das Schicksal der Helden - Kapitel III
« Antwort #9 am: 19.05.2006, 11:09:31 »
 Stille kehrt in den Wald ein. Schwer atmend steht ihr neben dem riesigen Kadaver. Blut mischt sich mit dem Regenwasser.  

Ketanor

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Das Schicksal der Helden - Kapitel III
« Antwort #10 am: 19.05.2006, 12:49:35 »
 Mieliekki sei Dank! Es ist vorbei!
Absolut überzeugt von Ihrer göttlichen Hand geführt und beschützt worden zu sein, sinkt Ketanor auf die Knie und spricht ein leises aber langes Dankesgebet an seine Göttin. Dann denkt er:
So viel Kampfesglück kann nur Sie mir gewährt haben. Aber auch die Götter meiner Gefährten waren uns wohlgesonnen. Wir haben alle überlebt.
Er richtet sich auf, um nach seinen Kameraden zu sehen.
Kann ich helfen? Das war knapp. Einen solchen Kampf zu überstehen, ist mehr als ungewöhnlich. Die Götter waren uns wohlgesonnen und wir scheinen ein gutes Team zu seien ...
 

Leander

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Das Schicksal der Helden - Kapitel III
« Antwort #11 am: 19.05.2006, 13:20:48 »
 Leander steht noch einen kurzen Augenblick mit gezogener Waffe da und betrachtet die Leiche des Monsters.
Für den Moment scheint es so, als wolle er ausdrücken: Schon vorbei?
Doch es scheint wohl nur so.

Dann sinkt sein Adrinalinspiegel wieder und er geht wortlos zu seinem gerissenen Pferd hinüber. Dabei striecht er seine wilde Haarpracht nach hinten.

Besser das Pferd, als ich...

Zunächst wischt er sein Kurzschwert an der Satteldecke des toten Tieres ab. Nachdem er die Waffe weggesteckt hat, beginnt er seine dort verstauten Ausrüstungsgegenstände zu bergen. Es ist zwar nicht viel, aber der Langbogen mit den schwarz-gefiederten Pfeilen ist darunter.

Mishnashalakul* flucht er zunächst.
Nun haben wir ein Reittier weniger. Was machen wir jetzt?
Er wirft sich sein Gepäck über.
Könnte nicht jemand dem Vielfraß das Fell abziehen? Vielleicht lässt sich sowas in der nächsten Siedlung gut verkaufen. Davon könnte man ein neues Pferd kaufen....

(* elfisch: schwarzer Berg, dem den Frühlingsblumen die Sonne verweigert.)

Aerendil Lightblade

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Das Schicksal der Helden - Kapitel III
« Antwort #12 am: 19.05.2006, 13:27:06 »
 Mit einem nicht sehr appetitlichen, schmatzenden Geräusch zieht Aerendil sein Langschwert aus dem toten Tier. Nach einer kurzen Besinnungspause in der er Tyr für seinen Schutz dankt säubert er das Schwert am Pelz des Vielfrasses. Dann wendet er sich den anderen zu..

Das war ein ganzschön hartes Stück Arbeit meine Freunde. Ketanor hat schon rehct, wenn er uns als Gemeinschaft lobt, alleine wären wir wohl jeder einzelne von uns ein Leckerbissen für das Vieh geworden..

..er schaut sich um um fetszustellen welchen Schaden das Viech angerichtet hat und sagt..

Es ist bedauerlich.. Leanders Ross wird weder ihim noch dem Vielfrass mehr nutzen. Ich denke wir sollten seine Ausrüstung einsammeln und uns weitermachen um ein Nachtlager zu finden.
Wenn wir unterwegs auf diesem Handelsweg eine Ansiedlung finden, können wir versuchen ein neues Tier für ihn zu finden. Allerdings sind meine monetären Mittel eher beschränkt..


..einen Moment scheint er nachzudenken, schaut auf den Riesenvielfrass und fragt Ketanor..

Glaubst Du so ein Vielfrasspelz könnte nützlich sein und gar etwas einbringen?
Vielleicht ist ja sogar sein Fleisch genießbar. Weißt Du das Ketanor?
Ich denke sowieso, dass früher oder später einige Kreaturen angleockt werden, die den Vielfrass liebend gerne fressen werden..also sollten wir uns auch nicht zu lange hier aufhalten..
Wo Recht zu Unrecht wird wird Widerstand zur Pflicht..

Ketanor

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Das Schicksal der Helden - Kapitel III
« Antwort #13 am: 19.05.2006, 13:27:29 »
 Die Felle vom normalen Vielfrass sind begehrt. Mal schauen ... Es könnte seien, dass dieses Fell, bedingt durch die unnatürliche Grösse der Kreatur, viel zu grob und daher von mangelhafter Qualität für die Verarbeitung ist ...
Ketanor schaut nach der Qualität des Felles.

Ketanor

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Das Schicksal der Helden - Kapitel III
« Antwort #14 am: 19.05.2006, 13:33:16 »
 Grundsätzlich ist das Fleisch vom normalen Vielfrass essbar, aber besonders schmackhaft ist es nicht. Aber dieses hier ist wohl kaum als normal zu bezeichnen. Ausserdem könnten wir uns diverse Krankheiten beim Verzehr von normalem Vielfrassfleisch einhandeln. Ich würde also davon abraten ...
Was den Kadaver an sich angeht hast Du recht, Aerendil. Wir sollten nicht zu lange bleiben. Das komplette Fell fachmännisch abzuziehen würde wohl einige Stunden dauern ...

 

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