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Autor Thema: Der Malachitbazaar  (Gelesen 47943 mal)

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Koldur

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Der Malachitbazaar
« Antwort #390 am: 29.07.2007, 15:38:36 »
Koldur geht am vorherigen aben früh zu Bett. Dafür ist er schon früh auf und betritt kurz nach Thorgan den Schankraum. Er bestellt sich eine Karaffe Wasser, ein viertel Laib Brot und Marmelade sowie Wurst für darauf. Nach seiner Mahlzeit leht er sich zurück und kurze Zeit später ist er schon wieder eingenickt und wacht erst auf, als auch der rest der Gruppe sich an den Tisch sitzt.

Bernand Richtspruch

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Der Malachitbazaar
« Antwort #391 am: 29.07.2007, 18:02:46 »
Es war mitten in der Nacht. Bernand sitzt an seinem schlichten Tisch, seine Waffe vor sich. Sorgfältig begutachtet der junge Paladin die Kerben in seiner geschundenen Klinge. An diesem folgenden Tag würden einige weitere hinzukommen. Seine Wunden waren seit der letzten Nacht alle geheilt - die Umgebung des Tempels hatte ihr übriges dazu beigetragen. Visionen von ruhmreichen Schlachten und Hirngespinte vom ewigen Sieg des Guten über alles Böse nährten sein Bewußtsein. Den letzten Tag hatte er mit beten verbracht und war früh zu Bett gegangen. Die Sonne war noch lange nicht aufgegangen doch er spürt das die Zeit gekommen war aufzubrechen. Er packt zusammen, was es mitzunehmen gab und ißt die halbe Stulle auf seinem Teller.

Als Bernand den Altarsaal Tyrs erreicht sendet er viele Gebete an seinen Herren sowie die Triarde und schließt alle noch Gefangenen, alle Geretteten und seine Gefährten in seine Gedanken mit ein. Dann ist es soweit. In den frühsten Morgenstunden macht sich der Paladin auf dem Weg zu Schlosser Ghelve um dort auf die anderen zu warten. "Ein Paladin und seine Pflichten..."

"De'Bries, sag Hauptmann Barrack ich bin schon zu Ghelves Schlösser - dem Schlosser-Geschäft, gegangen. Dort befindet sich der geheime Zugang zu Jzadirune - der Gnomenstadt - und darunter liegt die Malachitfeste - unser Ziel. Wir werden bei Sonnenaufgang dort hinuntersteigen. Zu dieser Zeit sollten sich also auch unsere Männer dort eingefunden haben." Bernand kannte den wachhabenden Soldaten vor dem Tempeltor schon länger und schnipps ihm noch einen Silberling zu. "Trink einen darauf, dass wir Erfolg haben mögen und die Götter durch unser Schwert richten mögen."

Jebeddo

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Der Malachitbazaar
« Antwort #392 am: 30.07.2007, 00:34:39 »
27. Eleint im Jahr der Unbändigen Magie (1372), Morgens (8:00)
Aktive Zauber - keine

Die Nacht verläuft für alle ruhig und erholsam und als die Helden am nächsten Morgen bei strömenden Regen das Geschäft des Schlossers Ghelve erreichen, unter dessen Keller sich die Ruine der Gnomenstadt Jzadirune und noch tiefer darunter die unheimliche Malachitfeste befinden, warten Bernand und acht mürrisch dreinblickende Wachmänner schon vor der Tür, die von einem Unteroffizier namens Scure angeführt werden. Während der kurzen Wartezeit konnte Bernand herausfinden, dass die acht Wachmänner angewiesen wurden, in Jzadirune einen Posten zu errichten und einen zweiten am Fuße des Aufzuges, um den Rückzug der Abenteurergruppe zu sichern und vor allem, um die finsteren Gestalten, die dort unten lauern mögen, von der Stadt fernzuhalten.

Als sich die Mitglieder der Gruppe dem Eingang nähern, empfängt Scure, ein bulliger Glatzkopf, sie mürrisch. "Ich gehe davon aus, Ihr habt den Schlüssel zu diesem Geschäft, werter Herr Dawnarrow? Offenbar hat Meister Ghelve auf ein hohes Maß an Sicherheit wertgelegt, ich glaube nicht das selbst wir acht diese Türe hier einrammen könnten. Terry hier meint, sie sei magisch verstärkt." Bei dieser Erwähnung nickt ein dürrer, in die Gewänder der Stadtwache gekleideter Halb-Elf bestätigend. Aus dem Fakt, dass er nicht wie die anderen Wachen Kettenhemd und Schild sondern lediglich einen groben Kampfstab trägt, kann man schließen, dass es sich bei Terry wohl um die magische Rückendeckung der Gruppe handelt. Die anderen sechs sind den Helden unbekannt, doch alle scheinen zumindest einiges an Berufserfahrung gesammelt zu haben und können wohl mit ihren Langschwertern und Armbrüsten umgehen.

Norna

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Der Malachitbazaar
« Antwort #393 am: 30.07.2007, 01:55:59 »
Norna hatte gestern Abend noch lange Zeit in der Blaukrater Akademie zugebracht. Sie hätte sich sehnlichst gewünscht, etwas mehr Zeit zur Verfügung gehabt zu haben um all die Informationen und Erkenntnisse zu ihren laufenden magischen Studien zusammenzutragen und zu verinnerlichen. Nun, es würde wohl - hoffentlich - nicht ihr letzter Besuch in der Akademie gewesen sein. Dennoch hatte sie sich bis tief in die Nacht nicht von den arkanen Schriften losreißen können und war erst gegangen als man ihr deutlich zu verstehen gegeben hatte, dass sie die eigentliche Öffnungszeit nun doch schon um ein paar Stunden überschritten habe.

Dementsprechend verschlafen hatte sie am nächsten Morgen ausgesehen als sie in den Frühstücksraum geschlurft kam. Es hatte einiger speziell gemixter "Muntermacher" bedurft bis die kleine Magierin auch die letzten Gedanken an Schlaf abgeschüttelt hatte.


Jetzt ist von ihrer Müdigkeit nichts mehr zu sehen, was allerdings auch daran liegt, dass sie die Kapuze ihres langen roten Mantels tief ins Gesicht gezogen hat um sich vor dem Regen zu schützen.

Neugierig lugt sie ab und zu darunter hervor um die Stadtwachen und vor allem den Halbelf namens Terry ein wenig in Augenschein zu nehmen.

Koldur

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Der Malachitbazaar
« Antwort #394 am: 30.07.2007, 11:10:17 »
"Hat irgendjemand den schlüssel oder darf ich meine Kunst des Schlosstestens und öffnens zur schau stellen" kommt der Kommentar von höhe der Gürtellinie hervor.

"Naja ich guck mir es schon mal an" sagt Koldur und schlurft zur Tür.

Jebeddo

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Der Malachitbazaar
« Antwort #395 am: 14.08.2007, 18:51:54 »
27. Eleint im Jahr der Unbändigen Magie (1372), Morgens (8:10)
Aktive Zauber - keine

Still beobachtet Norna den Halb-Elf, der ihr irgendwie ein wenig bekannt vorkommt. Vielleicht hat sie ihn schon einmal irgendwo hier in der Stadt gesehen. Die blonden, langen Haare hat der fast skelettdürre Magier zu einem praktischen Pferdeschwanz zurückgebunden, der unter seinem Kapuzenumhang verschwindet. An der Seite des Halbelfen baumelt etliche kleinere Beutel und außerdem verbirgt er noch eine schwarze Lederumhängetasche unter seinem Umhang vor dem Regen. Die Uniform der Stadtwache ist für seinen mageren Körper zu groß zugeschnitten und betont dadurch noch stärker seine dürren Gliedmaßen. Terry mustert  die ankommenden Abenteurer aufmerksam und als sein Blick auf die Gnomin fällt, kann sie in seinen blauen Augen dessen offensichtliche Intelligenz aufblitzen sehen. Dann wandert sein Blick weiter zu Koldur, der sich an dem Schloss zu schaffen macht und hin und wieder unterdrückt flucht.

Das Schloss, das Koldur mit seinen durchaus meisterlich zu nennenden Dietrichen zu knacken versucht ist ungleich zu jedem Schloss, das er je gesehen hat. Unzählige winzige Mechanismen verhindern die üblichen, plumpen Tricks, aber auch einige Methoden, von denen Koldur sicher war, dass sie außer ihm und ein paar Bekannten niemand kennen konnte, hatte der Schlossbauer offenbar mit eingeplant. Nach zehn Minuten gibt Koldur fluchend auf. Solche verzwickten Mechanismen konnten sich nur Gnome ausdenken! Sosehr es hasst, das zugeben zu müssen: Koldur glaubt nicht, dass er dieses Schloss irgendwann geknackt bekommt, außer wenn er sich die Tür auf eine Werkbank spannen könnte, was aber wohl momentan nicht möglich zu sein scheint.

Mürrisch zieht Scure seinen Mantel dichter über seinen Kopf, als eine besonders starke Windbö den kalten Regen in die Gesichter der Wartenden bläst. Mit einem unterdrückten Fluch wendet er sich an die anderen: "Habt ihr nicht einfach einen Schlüssel? Ich respektiere eure Kunst durchaus, Herr Zwerg, doch wenn das noch länger dauern sollte, werde ich lieber ein Fenster einwerfen. Ihr müsst doch vorher irgendwie da rein gekommen sein!"" Die anderen Stadtwachen nicken zustimmend, während Terry irgendetwas von Waisenkindern murmelt.

Koldur

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Der Malachitbazaar
« Antwort #396 am: 14.08.2007, 21:30:50 »
Verwundert dreht sich Koldur zu dem Wachmann um "Hmm... das würde ich an eurer Stelle nicht versuchen... wenn dieser Gnom die einfache Tür hier so gut gesichert hat, das ich sie nicht knacken kann, dann kann ich mir gut vorstellen, das er auch seine Fenster zu schützen weis..." Er wendet sich wieder der Tür zu, und überlegt, ob etwas Säure oder ein gut geziehlter adamantidbolzen das mechanikproblem lösen könnte...

Norna

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Der Malachitbazaar
« Antwort #397 am: 15.08.2007, 02:21:35 »
Norna tippelt ungeduldig mit den Füßen.
"Das darf doch nicht wahr sein! Wir sind doch gestern noch durch diese Tür gegangen. Wer von euch hat den Schlüssel in seiner Tasche?", fragt sie ihre Kameraden während sie demonstrativ mit beiden Händen in ihren Manteltaschen wühlt.
"Also ich hab ihn nicht."

Irlen Dawnarrow

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Der Malachitbazaar
« Antwort #398 am: 15.08.2007, 16:33:04 »
Seufzend wendet sich der blonde Elf zum Gehen.
"Ich fürchte Mr. Ghelve hat den Schlüssel noch. Ich bin gleich wieder da."
Gewandt eilt er die nasse Straße entlang und in Richtung Tempel.

Nach einiger Zeit kommt er zurück, in der Hand einen silbrigen Schlüssel triumphierend haltend.
"Nun aber - auf geht's!"

Norna

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Der Malachitbazaar
« Antwort #399 am: 17.08.2007, 13:22:17 »
Norna atmet einmal hörbar durch und macht sich bereit zum Aufbruch. Die Kälte und die Feuchtigkeit sind ihr mittlerweile durch den Mantel gekrochen, was ihre Laune nicht gerade hebt. Sie versucht, sich nichts anmerken zu lassen.
"Na dann. Thorgan, Bernand, kommt, es geht los!"

Bernand Richtspruch

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Der Malachitbazaar
« Antwort #400 am: 18.08.2007, 18:38:50 »
Mit den beiden Kämpfern voran marschier der kleine Trupp aus Abenteuerern und Wachen hinunter nach Jazadirune. Nach einiger Zeit und einigen Erklärungen zur Gnomenstadt hatten sie auf bekanntem Weg die "an Ketten aufgehangene Platte" erreicht.

"Dieses Ding führt hinab in die sogenannte Malachitfeste. Am besten bleiben einige Männer zur Sicherung dieses Gefährts hier oben während der Rest unten in oder vor einer nahen Schmiede Stellung bezieht. Wer weiss was dort unten in der Malachitfeste noch auf uns wartet."

Noch im Fahrstuhl meint der Paladin: "Wenn uns der Weg nicht wieder versperrt ist, so schlage ich vor, dass wir uns von der Schmiede aus weiter vorkämpfen."

Thorgan Blutfaust

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Der Malachitbazaar
« Antwort #401 am: 18.08.2007, 19:14:23 »
Auf alle Gefahren gewappnet, zieht Throgan seine Waffen und macht sich kampfbereit, für den Fall, dass jemand die Gruppe unten schon erwartet.
Sein Blick zeitg deutlich, dass es ihm nicht unrecht wäre, wenn die Feinde unten schon Position bezogen hätten.

Norna

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Der Malachitbazaar
« Antwort #402 am: 19.08.2007, 10:35:54 »
Als Nornas Wiesel neugierig den Kopf aus ihrem Rucksack hinausreckt, flüstert sie ihm zu: "Versteck dich lieber, Noxi. Es könnte gefährlich werden." Daraufhin verschwindet das Tier wieder in den Tiefen des Rucksacks.
Norna entzündet währenddessen die kleine Laterne, die ihr schon beim ersten Abstieg so gute Dienste geleistet hat.

Irlen Dawnarrow

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Der Malachitbazaar
« Antwort #403 am: 19.08.2007, 11:27:06 »
Irlen zieht ebenfalls seinen Schild und atmet einmal durch.
"Nun gut Gefährten, machen wir uns bereit die Kinder endlich zu befreien! Mystra lächelt auf uns herab - heut ist ein guter Tag."
Der blonde Elf nickt Bernand zu: "Erst die Schmiede - ansonsten müssen wir wieder dorthin wo es uns das letzte Mal ... erwischt hat."

Koldur

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Der Malachitbazaar
« Antwort #404 am: 20.08.2007, 17:25:38 »
"Was hat euch wie und wo erwischt?" fragt Koldur prompt.

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