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Autor Thema: Späher  (Gelesen 14424 mal)

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Speren

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Späher
« Antwort #120 am: 29.05.2004, 23:46:16 »
 "Wartet es ab. Bis Baden´s Bluff dürfte es weniger ein Problem sein.
Und dann haben wir schon einen Plan, wie wir von dort weiter nach Norden kommen, ohne zuviel Aufmerksamkeit zu erregen.

Alles weitere wird Sigfus morgen erläutern."


Nachdenklich streicht er sich über das Kinn.

"Ich hoffe nur, dass alle mit den Verhältnissen in der Stadt zurecht kommen. Es werden viele Orks dort sein......"

Dann lehnt er sich schweigend zurück, anscheinend nicht gewillt, im Moment mehr preiszugeben.

Speren

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Späher
« Antwort #121 am: 01.06.2004, 23:24:57 »
 Eine Weile sitzt Fynn schweigend mit Trasthar am Tisch, als Lisa mit einer Platte voll Schinken und Brot zu ihnen kommt.

"Es tut mir leid...aber wir haben nicht mehr so viel. Ich muss...."

Es scheint, als traue sie sich nicht weiter zu sprechen, doch Fynn legt ihr beruhigend die Hand auf den Arm.

"Schon gut. Schick Elias zu Sigfus ins Lager und sucht Euch raus, was ihr gebrauchen könnt. Ich werde die Kosten übernehmen.
Sag, ist denn alles andere bereit ?"


Lisa lächelt ihn dankbar an, während sie den Schinken und das Brot auf zwei Teller verteilt. Sie spricht ein wenig schüchtern, doch ein kleines Lächeln zeigt sich auf ihren Gesicht.

"Natürlich. Es ist wie immer alles im Keller. Ihr braucht es nur noch aufzuladen. Der Käse und der Wein sind gut geworden."

Zufrieden lächelt Fynn und wendet sich dann wieder Trasthar zu.

"Wenn Ihr wollt, folgt mir nach dem Essen in den Keller. DA werdet Ihr sehen, wie wir nach Baden´s Bluff kommen....."

Feynfeya-ne-Fuin

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Späher
« Antwort #122 am: 02.06.2004, 09:15:22 »
 Feya mustert Atavar der sich ihrem und Verlaans Tisch niedergelassen hat. Mit einem schüchternen Lächeln in seine Richtung stellt sie sich vor:
"Ich bin Feya...ich...ich will nach Badens Bluff. Ich habe gehört was hier passiert ist....es...es war dasselbe wie in meinem Dorf...diese Bestien...sie müssen....wir müssen...."
Sie verstummt als sie bemerkt daß sie kurz davor ist ihre Fassung zu verlieren.
Stattdessen senkt sie den Blick und beginnt verlegen an dem letzten Stück Brot herumzukauen.

Speren

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Späher
« Antwort #123 am: 02.06.2004, 17:38:37 »
 Lisa, die gerade am Tisch vorbeikommt, vernimmt die Worte der jungen Frau. Sanft streichelt sie ihr über das Harr und flüstert beruhigend auf sie ein.

"Shhhhhht....mein Kind. Dein Zorn wird Dich nicht weiterbringen. Hier bist Du erstmal sicher..."

Bei diesen Worten schaut Lisa auf ihre immer noch verbundene Hand und ein schmerzlicher Ausdruck trittauf ihr Gesicht.

"Sie zu, dass Du ein wenig zu Kräften kommst...wenn Du magst, kannst Du gleich noch in die Küche kommen. Ich habe da etwas für Dich."

Mit diesen Worten verlässt Lisa den Tisch, um andere Tische zu reinigen und das Geschirr in die Küche zu bringen.

Trasthar

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Späher
« Antwort #124 am: 03.06.2004, 00:47:43 »
 Die Miene Trasthars, der eine lange Zeit grübelnd über dem Tisch gebeugt gesessen hatte, hellt sichtlich auf, als Lisa mit dem Essen an den Tisch kommt. Aufmerksam verfolgt er die Bewegungen der Frau, und er scheint genau abzuschätzen, ob sie das Essen gerecht verteilt.

“Danke, Lisa.“

Kaum hat er die Worte gesprochen beisst der Dorn auch schon in ein Stück Schinken, auf dem er eine Weile zufrieden herumkaut. Als ihm sein Gegenüber anbietet, Trasthar etwas im Keller zu zeigen, nickt dieser und murmelt eine unverständliche Antwort durch den vollen Mund, die sich jedoch nach einer Bestätigung anhört.
 

Feynfeya-ne-Fuin

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Späher
« Antwort #125 am: 03.06.2004, 10:16:23 »
 Nur ein kurzes Zucken ihrer Augenbrauen verrät Feyas Überraschung.
Gleich darauf nickt sie Lisa dankbar zu und erhebt sich langsam und vorsichtig, darauf bedacht ihre schmerzenden Glieder nicht über Gebühr zu belasten und folgt der Frau in die Küche. Im Vorbeigehen streift sie wie zufällig an Verlaans Schulter...

Atavar

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Späher
« Antwort #126 am: 03.06.2004, 13:39:30 »
 Verlegen räüspert sich Atavar als Feya rausgeht.
Fynn fragt er:

"Was machen wir mit ihr? Wird sie mitkommen? Ich bin da irgendwie zwiegespalten..."

Verlaan

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Späher
« Antwort #127 am: 03.06.2004, 15:21:38 »
 Still nickt Verlaan auf Atavars Frage, seine Haltung zeigt noch immer etwas Mißbilligung. Den Moment als Feya wehleidig ihr Leid klagte, hatte sich sein Gesicht verfinstert und sein Blick begann wie automatisch den Raum abzuwandern. Fast schon gezwungen entspannt er seine Haltung etwas. "Sie wird mit uns kommen, aber nicht nur, weil sie in die gleiche Richtung reist wie wir. Wir werden sehen..."
Mit diesen Worten erhebt er sich, einen abwesenden Gesichtsausdruck zur Schau tragend, und geht ebenfalls zur Küche, noch halb verständlich etwas von "Bad" murmelnd.

Atavar

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Späher
« Antwort #128 am: 03.06.2004, 17:37:59 »
 Verwirrt blickt der Junge Verlaan nach, dann gibt er den anderen Bescheid, dass er Vlad Gesellschaft leistet und etwas schnitzt und macht sich auf den Weg.

Speren

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Späher
« Antwort #129 am: 05.06.2004, 01:04:16 »
 Der Rest des Tages verläuft relativ ruhig ab.

Gegen Nachmittag füllt sich die Schankstube mit einigen weiteren Gästen aus dem Dorf, die von Fynn, der die ganze Zeit an seinem Platz geblieben ist, aufmerksdam beobachtet werden. Viele der Gäste schauen sich neugierig nach den Helfern der Flüchtlingskarawane um, von denen die meisten allerdings auf ihren Zimmern verschwunden sind.
Lediglich Tharon und Verlaan, beide frisch rasiert und gebadet, sitzen gemeinsam mit Feya, die immer wieder von Lisa angesprochen und versorgt wird, an einem Tisch und unterhalten sich über die Geschehnisse der letzten Tage und über die bevorstehende Reise nach Baden´s Bluff.

Trasthar, der auch noch eine Weile nach seinem Mahl am Tisch geblieben ist, hat unter den Gästen einen Mann entdeckt, mit dem er eine Weile leise geredet hat, um schliesslich mit diesem für einige Stunden die Schenke zu verlassen. Als er zurückkehrt, trägt er einen anscheinend schweren Weidenkorb auf seiner Schulter und bahnt sich den Weg durch die Leute, die eilig versuchen ihm auszuweichen, um diesen auf sein Zimmer zu bringen.

Atavar kümmert sich um seinen treuen Esel Vlad, bevor ihn Ruven zu sich ruftt, damit er ihm beim Herrichten eines zweiten Fuhrwerks für den nächsten Tag helfen kann. Es ist ein wenig grösser als der Wagen Atavars, mit einer recht geräumigen Ladefläche. Einige gut verschnürte Bündel werden später noch von Sigfus und Ruven aufgeladen, bevor der Wagen untergestellt wird.

Am Abend unterhalten sich Ruven, Sigfus und Fynn noch eine Weile leise, doch nach einiger Zeit verabschieden sich die drei, um Schlafen zu gehen. Feya ist mittlerweile auf dem Tisch eingeschlafen und Lisa sagt zu dem etwas ratlosen Verlaan, dass sie sie mit auf ihr Zimmer nehmen wird. Die Gaststube leert sich langsam und nachdem Elias noch einen letzten Schnaps zum Dank an Verlaan und Tharon ausgeschenkt hat, gehen diese auch auf ihre Zimmer.

Die Nacht verläuft ruhig, bis das Krähen eines Hahns den Anbruch eines neuen Tages ankündigt.....

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