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Autor Thema: 1. Kapitel  (Gelesen 36174 mal)

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Azmahel

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1. Kapitel
« am: 10.11.2006, 00:35:30 »
Tiefwasser, 21. Elenit 1372 TZ, früher Nachmittag.

Eine leichte, herbstliche Brise zieht durch die engen, verwinkelten Gassen der prächtigen Stadt, wie Tiefwasser auch gerne genannt wird udn lässt euch leicht frösteln. Mit ihr wird nicht nur der eisige Hauch des bevorstehenden Winters zu euch heran getragen, sondern auch der salzige Geruch des nahen Meeres.
Langsam bahnt ihr euch euren Weg durch das stetige Treiben auf den Straßen, noch immer ein wenig aufgeregt ob der neusten Geschehnisse, welche auch dafür Verantwortlich sind, dass ihr überhaupt in dieser Konstellation unterwegs seid.
Auch wenn heute der Tag der Tag und Nachtgleiche ist, ein Anlass den viele Adelige und betuchte Bürger als Grund zum feiern ansehen, so geht doch der Großteil der Menschen auf den Straßen ihrem normalen Tagwerk nach und so sind auch viele Wagen, KArren und anderes Fuhrwerk auf den oft viel zu engen Straßen unterwegs und sorgen für ein fast schon für Tiefwasser typisches Verkehrschaos.
Die schnaubenden Zugtiere und arbeitenden Menschen erzeugen zusammen mit den unzähligen, am Straßenrand feilgebotenen Waren, wleche von normalen Früchten is zu den exotischsten Gewürzen  reichen eine unverkennbare Duftnote, untermalt von dem flüchtigen Hauch der Dufwässerchen der Adeligen, welcher sich nicht anders als der Duft der Großstadt beschreiben lässt.
So bahnt ihr euch also den Weg durch die verwinkelten und verzwiegten Gassen, nach nichts anderem Auf der Suche als einem Platz um sich auszuruhen, die müden Glieder zu strecken und mit dem kurz zuvor geschehenen abzuschließen, dieser Verkettung seltsamer zufälle, die jedes eurer Leben zu einem Gewissen grad umgekrempelt und euch zueinander geführt hat.
Unbemerkt erhebt sich einer der lumpentragenden Bettler, welche in der letzten Zeit so zahlreich geworden sind und schwankt, offensichtlich leicht angetrunken auf euch zu.

"He Ihrs! Ihr seht sso aus, als wolltet ihr euch ne Goldene Nase verdienen. Ha! Sseht mir aus wie Abenteurer. Ich hab da nämlich was gehört, ja. Für no eine glänzende Münze werd ichs euch verraten."

ruft er und zunähst seid ihr euch nicht einmal sicher, ob er wirklich euch meint, doch als er euch ein beinahe Zahnloses, breites Grinsen zuwirft und begierig seine Hand ausstreckt wird klar, dass er wirklich mi euch redet. Denn Abenteurer seid ihr, auch wenn es wohl für einige von euch noch ein neuer Gedanke ist an den sie sich noch gewöhnen müssen.

Camthalias Súrion

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1. Kapitel
« Antwort #1 am: 10.11.2006, 01:31:23 »
So schnell wie es ihre, durch den wenigen Schlaf in der letzten Nacht ermüdeten, Muskeln erlauben, greift Camthalias unter ihren dicken Herbstmantel, den sie mittlerweile gegen den dünnen Seidenumhang getauscht hat und zieht 2 Kupferstücke hervor. Eilig wirft sie sie dem Bettler vom Pferd herab vor die Füße, sich umschauend ob der Menschenmenge die sich hier befindet. Nur allzu schnell wird Camthalias klar, dass Vorsicht nun nicht mehr von Nöten ist, da dieser stinkende Stadtstreicher sowieso schon die Aufmerksamkeit auf sie gelenkt hat.

"Was wollt ihr? Und versucht nicht, mehr zu fordern. Nur meiner guten Stimmung zum Dank seid ihr noch im Vollbesitz eurer Sinne. Obwohl..."

Camthalias schaut abschätzig auf den Bettler herab. Leicht dreht sie ihren Kopf, schielt zu Quintheras und unterhält sich leise in einer fremden Sprache mit dem Falken auf ihrem Unterarm:

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Ihre Augen verengen sich leicht zu Schlitzen und Camthalias mustert den Bettler erneut. ihre rechte Hand gleitet zu demselben Lederbeutel hinunter, aus dem sie schon die 2 Münzen gezogen hat, und klopft leicht darauf während dessen sie weiter redet:

"Was nun? Redet. Und je schneller ihr redet, desto größer ist eure Chance, noch etwas oben drauf gelegt zu bekommen..."


[Hoffe, dass passt so vom Schreibstil her, bin nämlich was ORPG angeht noch ein Frischling.]

Oscar

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1. Kapitel
« Antwort #2 am: 10.11.2006, 13:40:09 »
Ich muster den Bettler von oben bis unten. Es schien ihm im Leben nicht gut ergangen zu sein und wahrscheinlich würde er das Geld, so wie er aussah in Alkohol umtauschen als es für Kleidung und Essen auszugeben. Ich greife langsam in Gedanken zu meinem Beutel. Canalias Worte reizen mich aus meinen Gedanken heraus und ich lasse langsam wieder di Hand sinken.
Als sie anfängt mit ihrem Falken zu reden werfe ich einen blick zu dem Raben der auf meiner linken Schulter sitzt und versuche vergeblich ein Grinsen zu unterdrücken.

Gespannt schaue ich wieder zu dem Bettler. Ehrlich erwarten tue ich nicht das er uns irgentwas interessantes erzählen kann, aber wer weiß vielleicht ja doch.

Azmahel

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1. Kapitel
« Antwort #3 am: 10.11.2006, 14:13:16 »
Hastig grabscht der zerlumpte Mann die Münzen aus dem Drekc der Straße, bevor ihm jemand zuvor kommen könnte.
DIeses erbarmenswerte Häufchen Mensch hat sicher schon vor langer Zeit sein letztes bisschen Würde verloren.


"Ja. Ja eine gute Wahl habt ihr getroffen. Ich sehe viel, höre viel. Niemand beachtet einen alten Straßenköter wie mich. doch ich bin aufmerksam, weiss wann es sich lohnt hinzuhören. Ja. ich kann euch etwas erzählen. Kann euch verraten wie ihr zu nem Haufen Gold kommen könnt. Ich würde es ja selber machen, aber ich bin zu alt für sowas. "


Er will gerade fortfahren, als er den Kopf wieder hebt und die Hände sieht, die so nah an den Geldbeuteln ruhen. Ein kurzes Funkeln in seinen Augen zeigt, dass er nur zu gerne bereit ist das Spiel zu spielen, in der hoffnung, dass da wo die ersten Münzen her kamen noch weitere auf ihn warten.

Auch wenn eure kleine Gruppe zusammen mit dem vor euch im Dreck knienden Bettler ein seltsames Erscheinungsbild abgeben mag so werdet ihr von den meisten Passanten nicht weiter beachtet, zu sehr sind sie mit sich slebst und ihrem Tagwerk beschäftigt. Nur ab und an erntet ihr ein paar neugierige oder gar verwunderte Blicke oder jemand funkelt euch mürisch knurrend an, weil ihr ihm gerade den Weg versperrt habt.

Evendur Lichtklinge

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1. Kapitel
« Antwort #4 am: 10.11.2006, 14:39:59 »
Evendur mustert den alten Mann eine zeitlang, und beobachtet die Reaktion seiner Gefährten.
Dann steigt er von seinem Schimmel, tätschtelt ihm kurz den Hals und geht dann zu dem Bettler: Torm sei mit euch, guter Mann. Ich bin Evendur Lichklinge aus dem Tempel Torms der leuchtenden Pflicht. Begleitet uns in den Tempel, dort könnt ihr uns dann eure Geschichte erzählen. Die Straße ist kein guter Ort für solcherlei Gespräche.
Währenddessen hat er den Roten Wollumhang mit dem Symbol Torms von den Schultern genommen, und bietet im dem Mann an. Darunter trägt er sein Rotes Doublet (Sowas in der Art), und sein Zweihänder ragt über der Schulter hervor.
Hier, nehmt den Mantel, ich will nicht das ihr unnötig friert.

Camthalias Súrion

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1. Kapitel
« Antwort #5 am: 10.11.2006, 15:12:17 »
Camthalias schüttelt leicht - fast unmerklich - den Kopf und atmet leise aber hörbar aus. *Jeder ist seines eigenen Schicksals Schmied.*

"Nun denn, dann lasst uns gehen. Und wehe ihr verschwendet unsere Zeit."

Beim letzten Satz funkelt Camthalias den Bettler aus zusammen gekniffenen Augen an. Dabei zieht sie ihren Umhang enger um sich *Brr... ist das kalt, der Herbst ist dieses Jahr mal wieder ein würdiger Vorbote des Gevatter Schnee.* Camthalias blickt in die Höhe und beobachtet einen kurzen Augenblick die Wolken. *Bin ja mal gespannt, wann es das schneien anfängt.* Die Grauelfin lässt die Münzen, die sie noch herausgeholt hat, wieder in ihrem Beutel unter dem Umhang verschwinden.

"In der Vorahnung, dass Torm wohl keinen heißen Met in seinen Tempel gestattet, lasst uns vorher noch schnell einen besorgen. Vielleicht fällt dann unserem neuen..." Camthalias zieht Luft in ihre Lunge "...Bekannten etwas mehr der Geschichte ein."

Oscar

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1. Kapitel
« Antwort #6 am: 10.11.2006, 15:38:13 »
Ich schaue mich um
" Dann lasst uns aubrechen ich habe vorhin dahinten ein Gasthaus gesehen. Ich hoffe jemand von euch kennt den Weg zum Tempel ich Bin neu in der Stadt"

Azmahel

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1. Kapitel
« Antwort #7 am: 10.11.2006, 16:03:27 »
Der alte Mann ist sichtlich verdutzt als Evendur sich ihm derart nähert und er weicht auch beinahe furchtsam ein stück zurück. Doch dann erkennt er in seinem Gegenüber einen IDener Torms und entspannt isch sichtlich.

"Ihr seid zu gut zu mir mein Herr. Zu gut. Aber lassen wir es bei einem schönen, warmen Met und ein paar harten Münzen. Ja? Ich will euch nicht zur Last allen und sie helfen mir jetzt sicher mehr als der Segen eures Gottes. "

Freundlich lächelt er die Schicksalsklinge an und verbreitet einen wiederlichen Gestank von Abwasser und Schmutz. Seltsamerweise klingt er jetzt ein wenig nüchterner als noch zuvor.

"Ja, gleich hier um die Ecke hat Erbert, ein guter Freund von mir eine kleine Schenke. Der hat einen geradezu göttlichen Met. Nur schade, dass ich mir nicht öfter eins leisten kann."

der Mann steht auf und geht langsam in die Richtung aus der ihr gerade gekommen seid und weisst euch an ihm zu folgen.

Faelas Amalith

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1. Kapitel
« Antwort #8 am: 10.11.2006, 16:22:03 »
Faelas steigt nun auch von seinem Braunen Hengst und tätschelt ihm leicht den Hals.

*Ich hasse die Stadt. Es stinkt hier und die Leute sind nicht besser. Dieser alte Kauz dort kommt mir nicht geheuer vor. Mal sehen was die anderen tun werden. Ich hoffe sie werden ihm nicht folgem, bei Mielikki*

Nachdem Faelas sich ein wenig umgeschaut hat, nimmt er die Kapuze seines grünen Umhangs vom Kopf und streicht sich eine Strähne aus dem Gesicht. Er beobachtet die Umgebung um vielleicht einen Hinterhalt oder Ähnliches auszumachen, dann blickt er kurz in die Richtung aus der wir kamen, und in die der Bettler uns führen will.

Azmahel

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1. Kapitel
« Antwort #9 am: 10.11.2006, 16:37:47 »
Faelas blickt sich um, kann aber nichts verdächtiges erkennen, jedoch ist sehr viel los auf den Straßen, sodass es durchaus sein kann, dass ein Paar beobachtender Augen seinem Scharfen Blick entkommen sind aber alles in Allem wirkt die Szenerie friedlich und entspannt.
Der Gedanke an einen Hinterhalt auf einer derart Belebten Straße zu dieser Tageszeit  scheint nicht nur unangebracht, nein fast schon absurd und lächerlich.

Faelas Amalith

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1. Kapitel
« Antwort #10 am: 10.11.2006, 16:42:52 »
Nach dem Umschauen ist Faelas sichtlich beruhigt.

*Trotzdem viel zu viel los hier...
Ich will mir nicht anmaßen irgendwelche Entscheidungen für die Gruppe zu treffen, also lasse ich lieber Camthalias und Oscar die Sache regeln... Ist ja auch nicht mein Geld, das sich dieser Bettler eben einsteckte*


Er führt seinen Hengst nun an den Zügeln und schließt zu Oscar auf.

Evendur Lichtklinge

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1. Kapitel
« Antwort #11 am: 10.11.2006, 17:03:01 »
Mit einem warmen Lächeln im Gesicht:
Dann lasst uns gehen. Doch davor, seid so gütig, wie ist euer Name?
Ohne den Segen der Götter ist dein Zustand ja kein Wunder...

An Camthalias gewand: Ja, der Winter wird steht vor der Tür. Dann ist es um so wichtiger, dennen zu helfen die kein Obdach besitzen. Vergiss nicht,   wer wir sind, erkennten wir darin, was wir für andere tun.

Oscar

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« Antwort #12 am: 10.11.2006, 17:20:52 »
Zitat
Seltsamerweise klingt er jetzt ein wenig nüchterner als noch zuvor.


Ich stutze und schaue mich um sofern ich nichts entdecke, Werde ich mich leicht zurückfallen lassen und meinem Raben auf meiner Schulter etwas zuflüstern

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Der Rabe erhebt sich und flattert los. Ich beschleunige meine Schritte um zu den anderen wieder aufzuschließen

Azmahel

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1. Kapitel
« Antwort #13 am: 10.11.2006, 17:26:48 »
"Entschuldigt bitte. Mann nennt mich den Alten Garrow. Zumindest die die mich kennen. Meist wede ich nur mit 'He du!' oder weniger netten Dingen betittelt"

Dann macht sich Garrow auf den Weg. Für sein ALter und seinen äußerlichen Zustand scheint er noch recht fit zu sein, denn sein Gang ist nur leicht gebeugt und er zieht das rechte Bein ein wenig nach.
Kaum 20 Meter später steht ihr wieder vor einer einfachen Schänke die ihr eben erst passiert hattet. "Zu den drei Federn" heißt dieses Etablisment, zumindest sagt dies das verblichene Wappenschild über der Tür aus.

Als Garrow in die Wärme der Gaststube eintritt erschallt sofort eine tiefe, leicht erzürnte Stimme.

"Garrow! Was willst du denn hier! Glaub bloss nciht, dass du..."


Dann bricht die Stimme Mitten im Satz ab, scheinbar hat sie bemerkt, dass der Bettler nicht alleine ist.

Als ihr eintretet könnt ihr auch bald die Quelle der Stimme ausmachen, einen Stierschultrigen Mann mit Glatze und einem Braunen Vollbart, der in die Rolle des Wirtes hineingeboren scheint. Eine zackige Narbe in seinem Gesicht zeugt stumm davon, dass er nicht nur eine Kneipenschlägerei mit gemacht hat und eine offen über seinem Kopf hängende Sachelkeule warnt jeden davor Unruhe zu stiften.

Der Schankraum selbst wirkt staubig und Schmuddelig. Sicher ist dies eine Schänke der untersten Klasse und ihr seid froh, dass ihr im Moment wohl die einzigen Gäste seid, denn vermutlich sind die Normalen Besucher dieses Ortes keine sonderlich freundlichen Gesellen.
Der fleckige Holzboden klebt knartschend unter euren Stiefeln und ihr glaubt nicht dass all die dunklen flecken NUR Bier sind. In einem Holzpfeiler in der Mitte des Raumes stecken noch immer ein Paar Messer, vermutlich die Überbleibsel einen Abendlichen Wettwerfens.

Erbert nickt euch kurz mürrisch zu, hält es aber nicht für Nötig euch zu begrüßen.

Oscar

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« Antwort #14 am: 10.11.2006, 17:47:59 »
ich schaue mich in der Taverne nach einem halbwegs sauberen Tisch in einer der Ecken des Raumes um.Sofern ich einen gefunden habe (oder auch nicht)

"wir sollten uns dorthin setzen dort können wir alles besprechen"

an den Wirt gewandt
"Wir hätten gerne einen Krug Met"

sobald dieser da ist werde ich Garrow einen Becher zu schieben

"so nun erzähl uns wie wir .. wie nanntest du es vorhin so treffen uns eine goldene Nase verdienen können"

ich lehne mich zurück und schaue ihn erwartungsvoll an

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