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Autor Thema: Die Flucht nach Wroat  (Gelesen 67582 mal)

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Morpheus

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Die Flucht nach Wroat
« Antwort #795 am: 05.01.2007, 06:01:18 »
Farion schaute Sabazius skeptisch und kopfschüttelnd an, nach seiner Meinungsänderung um hundertachzig Grad.
Auch Sabzius und Kaer wurden nun mit Reitern weggebracht, sodass nur noch Bulwark und Skaahl da stehen.
Bulwark wurde auf ein schweres Streitross gezogen, dessen Stärke und Ausdauer magisch vom Haus Vadalis verbessert wurde und wird ebenfalls weggebracht, genauso wie den schweigsamen Skaahl, während weitere Reiter den Tatort bzw. Kampfplatz sichern.
Skaahl, Kaer, Kwartz, Sabazius und Blazanar finden trotz des schnellen Rittes, der tiefen Mittagssonne, dem kalten Regen und dem frischen Frühlingswindes Dank der bisherigen anstrengenden Reise immer wieder kurzen minutenlangen Schlaf.
Die Abenteurer reisen, zusammen mit Farion und einem Teil seiner Männer, den ganzen Tag und die gesamte Nacht durch, wobei nur einmal kurz Rast gemacht wird.
Am frühen Morgen erreichen sie den in Nebel gebetteten Dolchfluss, wo sie mit einem Schiff in Richtung Wroat übersetzen werden.
Auf dem kleinen Segelschiff angekommen, werden sie nach einem Teller Kartoffelsuppe mit Blutwurst und Speck und einem Schluck grünen Tal in eine größere bewachte Kabine mit Betten gebracht, wo wirklich alle bis auf Bulwark in langen tiefen Schlaf fallen, um sich zu erholen.
Mitten in der Nacht jedoch werden alle nach und nach wieder wach.
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Kwartz

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Die Flucht nach Wroat
« Antwort #796 am: 05.01.2007, 11:10:59 »
Kwartz hatte die ganze Reise über versucht seinen Rucksack nie aus den Augen zu lassen und selbst obwohl Bulwark Wache gehalten hat, wirft der Ork nach dem Schlafen als erstes einen Blick in seinen Rucksack, um nach der Maske, die er hütten will, wie einen Schatz, zu schauen.
Sollte mit der Maske alles in Ordnung sein, würde er die drei Schriftrollen hervorholen, um sie zu lesen. In dem guten Wissen, dass ihn und seinen Gefährten nichts angehangen werden kann, als zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen zu sein, will er wissen, welche Zauber dort geschrieben sind. Ob er die Zauber brauchen kann oder besser das Geld, welches er dafür bekommen könnte - Geld braucht der Ork dringend, besonders nachdem sein Streitkolben nicht mehr zur Verpfändung bereit liegt, nachdem sein Speer zerstört wurde. Um die Schriftrollen lesen zu können, wirkt der Ork, welcher sich nur unwesentlich an der Menschenhaut stört, Magie lesen.

Blazanar

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Die Flucht nach Wroat
« Antwort #797 am: 05.01.2007, 14:10:20 »
Blazanar erwacht wie üblich als erster der Gefährten und hält zusammen mit Bulwark Wache. Während der Rest nach und nach erwacht wundert er sich, dass es noch keine Ausweiskontrolle gab. Er kann sich kaum an eine Begegnung mit Mitarbeitern des Staates von Breland erinnern, die nicht innerhalb weniger Minuten in eine Kontrolle mündete. Daraus schöpft er zunächst einmal Hoffnung, dass er einer Strafverfolgung entkommen kann und er nicht sobald wie möglich versuchen muss auszubrechen.
Auch Steine können sprechen!

Morpheus

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Die Flucht nach Wroat
« Antwort #798 am: 05.01.2007, 19:27:54 »
Kwartz untersucht die Schriftrollen und liest sie magisch an.
Scheinbar kann man mit diesen leichte Schäden an Geschmiedeten heilen.
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Kaer

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Die Flucht nach Wroat
« Antwort #799 am: 06.01.2007, 13:18:23 »
Kaer wacht als drittes auf. Er ist recht ausgeruht, allerdings wusste er noch immer nicht mehr von den Geschehnissen. Er gesellte sich ruhig zu Blazanar, Bulwark und Kwartz und sprach sie an: "Könntet ihr mit sagen, was während und nach des Angriffes auf die Karawane passiert ist? Und was sind das für Leute?"
Er wartet gespannt auf eine Antwort.

Morpheus

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Die Flucht nach Wroat
« Antwort #800 am: 06.01.2007, 13:22:06 »
Das Schiff beginnt stark zu schaukeln und es kommt den Insassen der Kabine so vor, als würde das Schiff plötzlich stoppen.
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Sabazius

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Die Flucht nach Wroat
« Antwort #801 am: 06.01.2007, 23:46:16 »
Geweckt durch das plötzliche Schaukeln erwacht Sabazius mit einer ruckhaften Bewegung, welche als Begleiterscheinung das halbe Ziehen seiner klinge hat.
"Bei Dolurrh was ist geschehen?" mit einem Blick in die Runde kommt die Erinnerung an das Gemetzel bei der Karawane. "Weis einer von euch wo genau wir sind? Ich hab kaum noch eine Erinerrung was während und nach meinem Blutrausch geschehen ist. Das war das erste Mal das mir soetwas passiert ist..."
Sabazius erhebt sich mit schmerzenden Gliedern und einem brummen im Schädel, der trotz der Heilung durch die Wächter irgendwie erhalten blieb. Wahrscheinlich liegts einfach nur an dem miesen Schlaf den du gerade hattest! Denkt Sabazius bei sich.
"Was machen wir als Nächstes? Legen wir uns mit der Armee Khybers an? So langsam verstehe ich was Euer Freund meinte als er sagte: ´seid ihr sicher das ihr uns begleiten wollt´..."

Kwartz

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Die Flucht nach Wroat
« Antwort #802 am: 06.01.2007, 23:49:07 »
"Wachmarschälle von Breland. Der Anführer gehört zum Haus Deneith." Antwortet Kwartz und lässt die drei Schriftrollen in seinem Rucksack verschwinden, ohne dass der Mensch eine Chance hat, herauszufinden, woraus die Rollen bestehen. "Sie haben uns festgenommen. Wir waren die einzigen Überlebenen und sie haben uns festgesetzt, damit wir nicht fliehen können, solang sie entscheiden, ob wir schuldig sind oder nicht. Wir können nur warten und auf das Haus d´Cannith hoffen. Die zwei Mitglieder des Hauses konnten fliehen. Während du bewußtlos warst, konnten wir die Geschmiedeten schlagen. Der Anführer kam uns zur Hilfe gegen Steinhammer. Er hatte zuvor auf den Hügel gekämpft, gegen wen auch immer und wurde selbst schwer verletzt von einem seltsamen Zauber aus einer Schatule. Was es damit auf sich hat, weiß ich nicht." Damit endet der Ork seine kurze Zusammenfassung. "Ich denke wir können jetzt nur warten und hoffen."
An Sabazius gewandt meint der Ork dann noch: "Wir sind auf einem Segelschiff, auf dem Weg nach Wroat. Was dann geschieht weiß ich nicht. WIr sind unschuldig, also gehe ich davon aus, dass wir erstmal nicht viel mehr unternehmen, als zu warten, dass wir frei gelassen werden."
Kwartz schaut zu Blazanar herüber und fragt dann leise: "Können wir dir eigentlich irgendwie helfen?" An keinem ist vorbeigegangen, dass Blazanar nicht hier sein will und das Gesetz von Breland fürchtet.

Sabazius

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Die Flucht nach Wroat
« Antwort #803 am: 06.01.2007, 23:53:38 »
Sabazius lauscht der Zusammenfassung Kwartz´ für Kaer äußerst genau, wobei langsam sein Gedächtnis arbeitet.
"Dann war es also dieser Deneith Schnösel der auf mich geschossen hat!", stellt Sabazius äußerst entrüstet fest.
Wobei er sch versucht zu beherrschen, um nicht alles auf sich aufmerksam zu machen, was sich in der Nähe befinden könnte.
"Dieser feige, hinterhältige... Ihm habe ich es zu verdanken, dass ich beinahe nach Dolurrh gereist wäre!"

Morpheus

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Die Flucht nach Wroat
« Antwort #804 am: 07.01.2007, 00:34:33 »
In diesem Moment öffnet sich ruckartig und laut die Tür und drei Wachmänner kommen zusammen mit Farion hinein.
"Aufstehen! Wir sind da!", ruft Farion in den Raum, um alle zu wecken.
"Überreicht nun bitte Eure gesamten Waffen und Ausrüstung unseren Männern. Eure Kleidung und Rüstung dürft ihr jedoch an behalten! Wir werden Euch dann in Wroat direkt einem Gefängnis des Hauses Medani übergeben, wo ihr bis zu Eurer Verhandlung gefangen seid!"
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Kwartz

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Die Flucht nach Wroat
« Antwort #805 am: 07.01.2007, 17:12:36 »
"Sagt uns zuvor,was ihr uns genau anlastet." Sagt Kwartz, dem die ganze Sache nun nicht mehr gefällt, als es heißt, dass sie alle ihre Sachen abliefern sollen. Er hat kein Problem den Wächtern seine Waffen zu überlassen, doch seinen Rucksack will er niemanden geben. Der Ork erhebt sich daraufhin und meint weiter: "Wir sind in einen Kampf geraten, den keiner von uns wollte, und unsere einzige Schuld ist es, dass wir die einzigen Überlebenden des Kampfes sind. Ich bin bereit meine Waffen abzugeben, aber meinen Rucksack will ich bei mir behalten."
Daraufhin zieht Kwartz seinen Streitkolben und reicht ihm, mit dem Stiel voran einem der Wächter. Er macht aber keine Anstalten seinen Rucksack abzunehmen.

Morpheus

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Die Flucht nach Wroat
« Antwort #806 am: 07.01.2007, 17:18:08 »
"Nach Paragraph 27 seid ihr alle festgenommen! Das Thema ist damit beendet!" antwortet Farion finster.
"Und was ist mit Eurem Rucksack?"
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Morpheus

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Die Flucht nach Wroat
« Antwort #807 am: 07.01.2007, 17:34:17 »
"Sir Farion, lasst ihm doch seinen Rucksack!" antwortet ein junger Halbelf mit unreiner Haut grinsend, welcher im Türrahmen steht.
Der Gruppe werden die Waffen und die Ausrüstung abgenommen.
Nur Kwartz darf jedoch seinen Rucksack behalten, aber auch er bekommt Handschellen angelegt.
Sie werden abgeführt und vom Schiff runter gebracht.
An der Anlegestelle, mitten in der riesigen Stadt Wroat, werden sie in eine Gefängniskutsche gespeert und abtransportiert.
Kurz darauf hält die Kutsche früh am Morgen vor einem Gefängnis des Hauses Medani, in welches die Helden gebracht und in eine große Zelle mit Metalltür, mit vier einfachen Betten und ohne Fenster gesperrt werden.
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